Assad: Es riecht nach Drittem Weltkrieg

Von PS

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„Heute beobachten wir eine Situation, die dem Kalten Krieg im Entwicklungsstadium ähnelt“, erklärte der syrische Präsident Baschar al-Assad in einem Interview mit der Zeitung Komsomolskaja Prawda, berichtet RT-Deutsch. Damit meinte er die Eskalation der Konfrontation in Syrien und betonte: „Es riecht nach dem 3. Weltkrieg“.

Assad glaubt, dass Syrien „nur ein Teil dieses Krieges“ ist. Ihm zufolge soll der Westen, insbesondere die USA, den Kalten Krieg auch nach dem Zerfall der Sowjetunion nicht gestoppt haben. Heute sei das Hauptziel von Washington, die „US-amerikanische Vorherrschaft in der Welt zu behalten“. Die USA wollen keine Partner auf der politischen und internationalen Arena, ob Russland oder sogar Russlands Alliierte im Westen, haben, erklärte Assad.

Ähnlich sieht es auch Finanzexperte Dirk Müller

Assad: Es riecht nach Drittem Weltkrieg

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Pentagon gibt endlich zu: WK III steht kurz bevor – ein kurzer und tödlicher Krieg

Veröffentlicht am Oktober 11, 2016 in Geopolitik von Sina
 In den letzten beiden Monaten haben wir die ganze Zeit über einen möglichen globalen Konflikt berichtet – über einen Dritten Weltkrieg (WK III) – der zwischen den Vereinigten Staaten und ihren Alliierten im Westen und Russland mit seinen Alliierten im Osten ausbrechen könnte.

Der Disput im Südchinesischen Meer hat den Beziehungen der Vereinigten Staaten mit der Volksrepublik China nachhaltig und schwer geschadet. Nachdem der Ständige Schiedshof in Den Haag entschieden hatte, dass Chinas Anspruch gemäß der eigens definierte Neun-Strich-Linie und seine Aktivitäten zur Landrückgewinnung im Südchinesischen Meer ungültig und unrechtmäßig sind, haben sich die Vereinigten Staaten darauf vorbereitet, in diesem Gebiet unter einem so genannten Prinzip der Schifffahrtsfreiheit (FON, Freedom of Navigation) in See zu stechen.

 

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Das hat die Chinesen verärgert. Im August hat der chinesische Verteidigungsminister Chang Wanquan den Bürgern seines Landes verkündet, sie sollen sich auf eine von ihm als Volkskrieg zur See bezeichnete Situation vorbereiten. Wanquan bezog sich dabei direkt auf die geplante Provokation durch die Vereinigten Staaten unter dem Deckmantel der FON. China hat seitdem gelobt, alle notwendigen Mittel zu ergreifen, um seine Souveränität über das Südchinesische Meer aufrechtzuerhalten. Dabei gab es bekannt, über das Recht zu verfügen, eine Luftverteidigungszone auf See einzurichten.

China hat seitdem auch seine Atomwaffen positioniert und getestet, sowie Militärübungen auf See zusammen mit Russland geplant. Sogar die Vereinigten Staaten haben bestätigt, dass China eine Interkontinentalrakete getestet hat, die in der Lage dazu ist, überall auf der Welt innerhalb von einer halben Stunde zuzuschlagen.

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Wenn wir uns vom Südchinesischen Meer wegbewegen, ist Syrien unser nächster Zwischenstopp. Es ist ein offenes Geheimnis, dass der Bürgerkrieg in Syrien ein Stellvertreterkrieg zwischen den Vereinigten Staaten und Russland ist. Russland hat sogar auf Anfrage der syrischen Regierung hin physisch interveniert. Die Vereinigten Staaten, die keine Aufforderung zur Teilnahme erhalten haben, haben offenkundig und im Geheimen viele Rebellengruppen in dem Land ausgerüstet – und hegen offene Pläne zum Sturz der syrischen Regierung.

Da Russland der Einladung der syrischen Regierung im letzten Jahr Folge geleistet hat, hat sich der Krieg natürlich zu Gunsten der syrischen Regierung gewendet, die vor der Intervention Russlands zu verlieren drohte.

Just in diesem Moment nehmen die Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und Russland zu. Die Nerven liegen so blank wie nicht mehr seit der Ära des Kalten Kriegs. Die Vereinigten Staaten werden momentan zappeln gelassen. Viele Beamte der Obama-Administration sind aufgrund der Situation in Syrien frustriert und verwirrt.

 

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Die Vereinigten Staaten haben angekündigt, dass sie jeglichen Kontakt zu Russland in Syrien abgebrochen haben. Diese Ankündigung der Vereinigten Staaten erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Russland weiterhin wie schon seit dem 22. September seine militärischen Operationen in Syrien intensiviert hat. Die Intention der verstärkten Interventionen ist die Eroberung der Stadt Aleppo für die syrische Regierung. Die diplomatischen Bemühungen zur Beendigung der Kämpfe in Syrien sind gescheitert.

Während die Operation in Aleppo weitergeht, hat Russland den Vereinigten Staaten gegenüber eine deutliche Warnung ausgesprochen: Sie sollen keine weiteren Maßnahmen gegen die Truppen der syrischen Regierung ergreifen. In der Tat sind in Syrien viele russische Kampfjets stationiert, die einsatzbereit sind und jeden Kampfjet der Vereinigten Staaten abschießen würden, der den Versuch unternimmt, die Truppen der syrischen Regierung anzugreifen.

Diese Entwicklungen von Seiten Moskaus sind für die Vereinigten Staaten schwer zu verdauen. Es wird behauptet, der Staatsminister John Kerry habe Präsident Obama dazu gedrängt, er solle intervenieren und sich den Konsequenzen aus Russland stellen. Er hat sich angeblich sogar für eine nukleare Abschreckung gegen Russland ausgesprochen.

 

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Es scheint jedoch als hätten die Russen bereits Geheimdienstinformationen über die Geschehnisse im Weißen Haus gesammelt, noch bevor Kerry bei Obama diesen Vorschlag überhaupt anbringen konnte. Laut Zvezda, ein Fernsehsender des russischen Verteidigungsministeriums, hat das Land damit begonnen, seine Bürger auf einen möglichen ‚Atomkrieg‘ mit den Vereinigten Staaten vorzubereiten – aufgrund der zunehmenden Spannungen in Syrien. Russland ist seitdem dazu übergegangen, nuklearfähige Iskander-Raketen in seiner westlichsten Region Kaliningrad zu stationieren. Die Region grenzt an die zwei NATO-Mitgliedsstaaten Polen und Litauen.

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen und der derzeitigen Situation haben sich einige hochrangige Beamte vom Hauptquartier des US-amerikanischen Verteidigungsministeriums endlich dazu geäußert. Diese Pentagon-Mitarbeiter haben zugegeben, dass WK III unmittelbar bevorsteht; dass er tödlich und schnell verlaufen wird. Diese Militärgeneräle haben bei einem Gremium für die Zukunft der Armee in Washington gesprochen.

 

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„Ein konventioneller Konflikt in der nahen Zukunft wird extrem tödlich und schnell verlaufen; und wir werden die Stoppuhr dafür nicht in der Hand halten“, sagte Generalmajor William Hix.

 

General Hix stellte außerdem fest, dass die Technisierung der Armeen in China und Russland zunehmend voranschreitet. Außerdem bereitet sich das Pentagon auf Gewalt in einem Ausmaß vor, der die Armee der Vereinigten Staaten seit Korea nicht mehr ausgesetzt war.

Sein Kommentar wurde ebenfalls von Generalleutnant Joseph Anderson bestätigt und von dem Generalstabschef Mark A. Milley, der den Krieg zwischen den Nationalstaaten als nahezu garantiert beschrieb.

 

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Die Generale sagten außerdem, dass abgesehen von den konventionellen Konflikten der Cyberkrieg gegen die Vereinigten Staaten ebenfalls zu einer Realität geworden sei. Er gab bekannt, dass sogar kleinere Nationen einen solchen Krieg gegen die Vereinigten Staaten anzetteln.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

 

Quelle: http://derwaechter.net/pentagon-gibt-endlich-zu-wk-iii-steht-kurz-bevor-ein-kurzer-und-toedlicher-krieg

 

Ist der große Krieg noch zu verhindern?

Die Ereignisse um die Krise in Syrien nehmen an Geschwindigkeit zu und decken das Ausmaß des Konflikts zwischen dem Nato-Lager und dem russisch-chinesischen Lager auf. Nach Beobachtung der wachsenden Gefahr eines großen konventionellen, wenn nicht nuklearen Krieges analysiert Thierry Meyssan die Manöver der Vereinigten Staaten und die Antworten Russlands.

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Nach der Zerstörung des Schmuckstücks der Marine der Vereinigten Arabischen Emirate am 1. Oktober zögern die Streitkräfte der Öldiktaturen am Golf, den Krieg gegen die Arabische Republik Syrien allein fortzuführen. Es ist für jeden offensichtlich, dass die Boden-Meer-Rakete, die den wellenschneidenden Katamaran zerstört hat, eine außergewöhnlich hoch entwickelte Waffe ist, die bisher auf keinem Kampfplatz zu sehen war. Sie wurde nicht von den Huthis und auch nicht von den Parteigängern des früheren Präsidenten Saleh, die eine solche Waffe nicht besitzen, abgeschossen, sondern durch Russland, das seit dem Sommer im Geheimen im Jemen präsent ist.

Die Idee einer Koordinierung der Dschihadisten ohne Einsatz der Vereinigten Staaten, nur durch ihre lokalen Verbündeten, ist um so schwieriger vorstellbar, als die Rivalität zwischen Saudi-Arabien und Katar die früheren Etappen des Krieges ständig untergraben hat.

Washington erwägt deshalb ernsthaft die einzige verbliebene Option: die direkte militärische Konfrontation.

Die USA haben bei den 64 Staaten und den drei internationalen Einrichtungen, die ihrer sogenannten Anti-Daesch-Koalition beigetreten sind, um einen Angriff auf Damaskus nachgesucht. In der Praxis sind nur Kanada, Frankreich, die Niederlande und Großbritannien präsent. Die Idee besteht darin, Marschflugkörper auf Damaskus und Latakia abzuschießen und die Syrische Arabische Armee zu bombardieren. Dieser Plan war den Nato-Mitgliedern während des Nordatlantikrats am 27. September angekündigt worden. Von Senator John McCain wurde er im Wall Street Journal befürwortet.

Diese Operation schließt eine Neuordnung der aktuellen Vorbereitungen für die Befreiung des von Daesch besetzten Mossul im Irak ein. Schon jetzt hat jeder feststellen können, dass das Ziel dieser Koalition nicht das angegebene ist, sondern stattdessen ein Wechsel in der Besetzung von Mossul. Es geht darum, dort weder den repräsentativen Behörden des Irak noch seinen historischen Bewohnern Platz zu verschaffen, sondern ausschließlich den sunnitischen Irakern, um ein „Sunnistan“ zu gründen. Die Koalition hat nicht Daesch bombardiert, sondern „irrtümlich“ eine Miliz von schiitischen Freiwilligen vernichtet, die gekommen war, um die Stadt vom Obskurantismus zu befreien. Präsident Recep Tayyip Erdoğan verriet das Geheimnis, als er in der Zeitschrift Sabah erklärte, dass wenn Mossul befreit wäre, die Stadt ihren Bewohnern vorbehalten sein würde, „nur die sunnitischen Araber, die Turkmenen und die sunnitischen Kurden können dort bleiben“. Mit anderen Worten, die Koalition bietet sich an, die Aufgabe zu Ende zu führen, die Washington Daesch gestellt hatte. Ihr wahres Ziel ist es, die ethnische Säuberung zu verbürgen, die von den Dschihadisten durchgeführt wurde, insbesondere die Vertreibung oder den Mord an Christen und jezidischen Kurden, um einen homogenen religiösen Staat zu schaffen.

Wie wir bereits mehrfach angekündigt haben, müsste Daesch von Mossul nach Raqqa oder Deir ez-Zor umziehen, so wie es schon Dscharablus kampflos vor der türkischen Armee evakuiert hat.

Als Reaktion auf den Plan der Bombardierung der Arabischen Republik Syrien hat Russland die Stationierung von Flugabwehr-Waffenbatterien S-300 und S-400 bekannt gegeben. Den russischen Experten zufolge sind diese Waffen in der Lage, nicht nur jedes Flugzeug einschließlich der Tarnkappenflugzeuge in der Luft zu zerstören, sondern auch Marschflugkörper. Da sich diese Situation nie auf dem Schlachtfeld dargestellt hat, weiß man nichts darüber. Aber die Russen haben seit Jahrhunderten nie über die Leistungsfähigkeit ihrer Waffen gelogen.

Diese Ankündigung hat zu heftiger Aufregung in Israel geführt, wo die Fachleute jetzt überzeugt sind, dass mit diesen russischen Waffen eins ihrer Flugzeuge abgeschossen und ein anderes gestreift wurde, als die israelischen Streitkräfte am 13. September die Waffenruhe des Eid verletzten. Der israelische Generalstab hat erklärt, er habe die Luftherrschaft über Syrien und Libanon gleichzeitig verloren.

Die Vereinigten Staaten antworteten, indem sie die russische Botschaft in Damaskus durch die Dschihadisten bombardieren ließen. Russland kündigte die Ankunft von drei neuen Kriegsschiffen im Mittelmeer an, während sein Flugzeugträger – mit dem im Juli gerechnet wurde – auf dem Weg ist.

Im Bewusstsein der Gefahr eines Atomkriegs hat Frankreich seinen Außenminister nach Moskau geschickt. Er hat Lösungsvorschläge in Bezug auf Aleppo vorgestellt, die er dem Sicherheitsrat vorlegen will. Dies könnte ein Mittel für den Westen sein, erhobenen Hauptes aus dieser Konfrontation herauszugehen. Ich kann dieses Lösungskonzept nicht kommentieren, da ich es noch nicht gelesen habe. Währenddessen ist die französische Presse voll von Artikeln über die Krise von Aleppo, die auf falschen Angaben beruhen. Zur Zeit beherbergt der westliche Teil der Stadt zwischen 1,4 und 1,5 Millionen Bewohner auf Seiten der Regierung. Im östlichen Teil sind zwischen 25.000 und 30.000 Bewohner untergebracht. Das Verhältnis liegt also bei 45- bis 50-mal mehr Einwohnern und nicht bei gleichen Anteilen, wie unterstellt wird. Es sind die Dschihadisten, die auf die Einwohner Ost-Aleppos geschossen haben, die während der Waffenruhe des Eid zu fliehen versuchten. Es sind wiederum sie, die den humanitären Konvoi des Syrischen Roten Kreuzes abgebrannt haben, der für die Zivilisten bestimmt war, die sie in Ost-Aleppo als Geiseln halten. Nachdem sie während des Eid [islamisches Opferfest] allen Einwohnern Ost-Aleppos, gleich ob Zivilpersonen oder Kämpfer, Syrer oder Ausländer, die Möglichkeit angeboten hatten, die Stadt zu verlassen, starteten die syrische Armee und ihre libanesischen, russischen und iranischen Verbündeten eine Operation gegen die Dschihadisten auf die Gefahr hin, dass auch Zivilpersonen getötet würden, die als Geiseln gehalten werden. Dies in Anwendung der Resolution 2249 vom 20. November 2015, die die Mitgliedstaaten der Uno auffordert, „den Terrorhandlungen, die insbesondere durch ISIL, gleichermaßen unter dem Namen Daesch bekannt, sowie durch die Al-Nusra-Front und alle anderen mit Al-Qaida verbundenen Personen, Gruppen, Unternehmen und Organisationen begangen werden, ein Ende zu setzen“.

Der russische Außenminister Sergei Lawrow hat seinem französischen Kollegen Jean-Marc Ayrault mehrere Änderungen mitgeteilt, die er in dem Lösungskonzept aufgeführt sehen möchte. Er hat vorgeschlagen, auf die Begriffe des Abkommens zur Eid-Waffenruhe zurückzukommen. Es ist aber wenig wahrscheinlich, dass dieser Rückgriff von Washington akzeptiert wird, dass also Washington anerkennt, dass es in Syrien keine gemäßigten Rebellen gibt. Das Projekt – mit oder ohne Änderungen – wird am Samstag im Sicherheitsrat vorgestellt. Präsident Putin wird sich am 19. Oktober nach Frankreich begeben.

Übersetzung
Sabine

Thierry Meyssan

Thierry MeyssanFranzösischer Intellektueller, Präsident und Gründer des Réseau Voltaire und der Konferenz Axis for Peace. Er veröffentlicht Analysen über ausländische Politik in der arabischen, latein-amerikanischen und russischen Presse. Letztes, auf Französisch veröffentlichte Werk :L’Effroyable imposture : Tome 2, Manipulations et désinformations (hg. JP Bertand, 2007).

Wo ist dein nächster Luftschutzbunker?

http://alles-schallundrauch.blogspot.de/

Die Schweizer wissen wo ihr nächster Luftschutzbunker sich befindet, nämlich im eigenen Haus. Schon seit dem Höhepunkt des Kalten Krieges Anfang der 60-Jahre gehört es zur Bauvorschrift, dass jedes Wohn- und Geschäftsgebäude einen Schutzraum haben muss, auch jedes Einfamilienhaus. Die Schweiz ist das einzige Land auf der Welt, dass im Falle eines Krieges oder sonstiger Katastrophe 100 Prozent der Bevölkerung in Bunker unterbringen kann. Es ist sogar so, 300’000 Bunker gibt in der Schweiz – mit mehr Plätzen als Einwohner. Wer einen Schweizer fragt, ob er einen Schutzraum habe, der wird angeguckt, als habe man gefragt, ob er denn Luft atme. In den Nachbarländern ist es aber nicht so und die meisten finden die Idee lächerlich. Bald werden sie aber nicht mehr lachen, denn alle Zeichen deuten auf einen baldigen grossen Krieg hin. Deshalb meine Frage, wo ist dein nächster Luftschutzbunker? Jetzt guckst du hoffentlich nicht blöd aus der Wäsche!

Die Spannungen zwischen den USA und Russland steigen jeden Tag, deshalb hat der russische TV Sender Zvezda eine schaurige Warnung verkündet, ein Krieg mit dem Westen könnte unmittelbar bevorstehen. „Звезда“ bedeutet „Stern“ und ist der offizielle TV-Sender des russischen Verteidigungsministeriums. Dieser warnte seine landesweiten Zuschauer vergangene Woche, „die Schizophrenen in Amerika sind dabei, die Atomwaffen für Moskau scharf zu stellen.“ Wenn Hillary Clinton Präsidentin wird, dann kommt es wahrscheinlich zu einem Krieg mit Russland … und China … und Iran.

Die Vereinigten Staaten sind pleite und der Dollar fertig, also muss ein Krieg her. Und glaub ja nicht, Frauen sind friedlicher als Staatsführer. Die Geschichte zeigt, Frauen sind genauso kriegsgeil wenn sie an der Macht sind. Alle Frauen die ich jetzt aufzähle haben in ihrer Amtszeit Kriege geführt. Golda Meier (Israel), Indira Gandhi (Indien), Margret Thatcher (England) und auch Angela Merkel. Sie führt schon seit 11 Jahren den Krieg in Afghanistan. Und die Kriege gegen Libyen und Syrien, sowie der gewaltsame Putsch in der Ukraine mit einem fast Krieg mit Russland, gehen auf das Konto von Hillary als Aussenministerin.

Wie viele Zeichen benötigen wir, um zu realisieren, eine grosse Konfrontation bahnt sich zwischen dem Westen und Russland an? Der Krieg gegen Russland läuft eh schon lange auf allen Ebenen, nur es wird noch nicht geschossen. Ein Lügen-, Medien- und Propagandakrieg und Putin wäre der neue Hitler, ein Wirtschaftskrieg mit den Sanktionen, ein Finanzkrieg mit dem künstlichen Tiefhalten des Ölpreises und damit Abscheiden der Einnahmen für Russland, ein Cyberkrieg mit dem Installieren von Trojanern und dem Hacking von Datenbeständen.

Hier 10 Warnzeichen, die eure sofortige Aufmerksamkeit verlangen:

1. Russland hat seine Besorgnis über die Stationierung von modernisierten amerikanischen Atombomben in Europa geäussert, nannte diesen Schritt eine absichtliche Provokation in Richtung Krieg. Der stellvertretende Aussenminister Sergey Ryabkov verurteilte die Stationierung der Atomwaffen in der Nähe der russischen Grenze und sagte, Russland hat jetzt ernsthafte Sicherheitsprobleme.

2. Das russische Ministerium für Zivil- und Katastrophenschutz führt zwischen dem 4. und 7. Oktober die grössten Zivilschutzmanöver seit langem durch, in dem 40 Millionen Zivilisten, 200’000 Helfer und 50’000 Fahrzeuge und Gerätschaften in einer Kriegssimulation involviert sind. Die Übung soll die russischen Bürger auf ein „grosses natürliches oder menschliches Desaster“ vorbereiten.

3. Die deutsche Bundesregierung hat erst vor wenigen Wochen die Bundesbürger plötzlich aufgerufen, sie sollen für mindestens 10 Tage Notvorräte und Trinkwasser anlegen, um im Katastrophenfall ohne staatliche Hilfe die eigene Notversorgung zu gewährleisten. Es ist auch bekannt geworden, für die Regierung und andere Mitglieder der politischen Führung hat man Schutzbunker auf den neusten Stand gebracht und eingerichtet.

4. Die Friedensverhandlungen über einen Waffenstillstand in Syrien sind zusammengebrochen. Die Gespräche zwischen Washington und Moskau für eine Friedenslösung finden nicht mehr statt. Das Obama-Regime sagt, Moskaus Rolle in der Bombardierung von Aleppo erlaubt keine Diskussion mehr. Russland wiederum warnt, die USA sollen aufhören die Terroristen zu unterstützen. Ausserdem wird jeder weitere amerikanische Angriff auf die syrische Armee mit schweren Konsequenzen beantwortet.

5. Russland macht nicht mehr bei der atomaren Abrüstung mit. Die Umwandlung von 34 Tonnen an waffenfähigem Plutonium in nuklearen Brennstoff wird beendet. Diese Menge reicht um 17’000 atomare Sprengköpfe zu bestücken. Präsident Putin beschuldigt Washington für den Rückzug, da die USA „einen Bedrohung der strategischen Stabilität geschaffen hat, als Resultat von unfreundlichen Handlungen gegenüber Russland.

6. Russland stationiert das S300-Luftabwehrsystem in Syrien. Die Raketenbatterien werden nicht nur die russische Marinebasis in Tartus schützen, sondern den ganzen Luftraum über Syrien, falls die USA eine „Flugverbotszone“ einseitig ausruft. Das heisst, Russland ist bereit amerikanische Kampfjets abzuschiessen, sollten diese syrische Flugzeuge angreifen. Damit wäre ein direkter Zusammenstoss zwischen den beiden Atommächten gegeben.

7. Russland hat auf die ständige Annäherung der NATO mit Soldaten, Kriegsgerät und Flugzeugen unmittelbare an die Grenze, mit Patrouillenflüge ihrer Bomber geantwortet. Russische Langstrecken-Blackjack-Bomber die atomar bestückt werden können, fliegen seit September entlang der Küste von Norwegen, Schottland, Irland, die Westküste von Frankreich bis nach Spanien und demonstrieren damit, sie können jederzeit ganz Europa angreifen.

8. Obama provoziert Präsident Putin, indem er amerikanische Soldaten im Norden von Syrien stationiert hat. Ihr Auftrag ist es, die radikal islamischen Terroristen im Kampf gegen die Assad-Regierung zu unterstützen. Nicht nur ist das ein klarer Bruch des Völkerrechts, denn Washington dringt ohne Erlaubnis in Syrien ein, sondern es kann zu einer direkten Konfrontation mit russischen Truppen führen. Wie unter Punkt 6 gesagt, der Zugsamenstoss ist damit programmiert und ein Regionalkonflikt könnte in einen Weltkrieg ausarten.

9. Putin reagiert mit der Stationierung von russischen Truppen keine 70 Kilometer von der US-Grenze entfernt, nämlich gegenüber von Alaska. Am vergangenen Dienstag hat der russische Verteidigungsminister Sergei Shoigu gesagt, die Küstenverteidigungsdivision wird bis 2018 formiert. Diese Streitkräfte sollen die Küste in der Arktis im Norden, dann gegenüber der Beringstrasse und bis zum Süden entlang des Pazifik schützen. So sind aber auch alle US-Basen im Norden im Visier.

10. Und die neueste Provokation seitens den USA: Am Mittwoch hat das sogenannte „Principals Committee“, bestehend aus Verteidigungsminister, Aussenminister, der Vorsitzende des Vereinigten Generalstabs, der CIA-Direktor, sowie die obersten Sicherheitsberater von Obama, sich im Weißen Haus getroffen. Thema des Treffens war, Washington überlegt direkt jetzt die syrischen Truppen mit Bombern und Marschflugkörpern anzugreifen und sogar Präsident Assad gezielt zu eliminieren. Beide, der CIA-Chef und der oberste Militärchef befürworten so eine Eskalation, die aber dann die echte Aussicht einer direkten bewaffneten Konfrontation zwischen den USA und Russland mit sich bringt.

Das Unfassbare dabei ist, die sogenannten amerikanischen Schlüsselmedien, wie die New York Times, das Wall Street Journal und die Washington Post, reflektieren die wachsende Unterstützung des US-Establishments für einen großen ausgedehnten Krieg in ihren neuesten Artikeln. Sie sind auf der Seite des Militärs und der Geheimdienste, welche sich für einen Krieg mit Russland einsetzen. Das heißt, die Medien bereiten die amerikanische Bevölkerung auf die Notwendigkeit eines Krieges vor, und Putin ist der Oberbösewicht! Die Warnung des russische Militärsender-Sender Zvezda stimmt demnach: „die Schizophrenen in Amerika sind dabei, die Atomwaffen für Moskau scharf zu stellen.

Egal was die westlichen Politiker und Medien daher lügen, Russland wäre der Bösewicht und China auch, es steht ausser Frage, dass in Syrien wie in der Ukraine und im Südchinesischen Meer, der US-Imperialismus der wirkliche Aggressor ist, was defensive Reaktionen von Russland und China provoziert. Washington will, dass Russland gegenüber seinem Herrschaftsanspruch kapituliert. Aber als Putin vor 16 Jahren an die Macht kam, endete Russlands Unterwürfigkeit wie unter Jeltsin.

Es ist wegen dieser Unabhängigkeit, dass Washington und seine europäischen Lakaien eine Strategie der Untergrabung Russlands in jeder denkbaren Form durchführen, durch militärische Drohungen, durch Medienhetze und Lügenpropaganda und durch Wirtschaftssanktionen. Da aber Russland nicht einknickt, bleibt nur eine direkte Konfrontation übrig, vor der sich aber Moskau nicht fürchtet. Wenn die Kriegshetzer in Washington unbedingt wieder einen Weltkrieg wollen, dann werden sie diesmal vernichtet.

Deshalb, seit ihr bereit für einen richtig grossen Konflikt? Habt ihr mit Lebensmittel und Wasser vorgesorgt? Wisst ihr wo euer nächster Schutzbunker ist? Wenn die Atomraketen losfliegen hat man weniger als 30 Minuten Zeit, um Schutz zu suchen, dann kommt der Blitz und alles was nicht hinter einer dicken Betonmauer im Untergrund sich befindet wird vernichtet.

Die Karte zeigt die möglichen Ziele der russischen
Atomraketen als Antwort auf einen US-Angriff
Ziele sind speziell die Orte in Deutschland, die in der Nähe einer amerikanischen Basis, einer US-Kommandozentrale oder einem Lager mit Atombomben sich befinden. Davon gibt es ja in Deutschland reichlich! US-Soldaten haben ihre Familien in den Staaten angerufen und ihnen mitgeteilt: „Uns wurde gesagt, wir sollen uns auf einen taktischen Nuklearabtausch mit Russland vorbereiten und die Streitkräfte zu Hause hat man gesagt, sie sollen sich für einen eins zu eins interkontinentalen Raketengefecht mit Russland einrichten, wenn der Kampf mit Russland in Syrien beginnt.

Hier noch ein Zeichen, wer wirklich einen Krieg will. Am 3. Oktober wurde aus einem Gebiet, das von der Al-Nusra kontrolliert wird, also von den Terroristen, die von Washington gesponsert werden, drei Mörsergranaten auf die russische Botschaft in Damaskus abgefeuert. Als die russische Vertretung bei der UN ein Statement der Verurteilung abgeben wollte, haben die Amerikaner diesen Versuch blockiert. Der Angriff auf die Botschaft war ganz klar eine Provokation seitens den USA und Verletzung des internationalen Rechts.

Die Briten und Ukrainer haben als Schosshunde die amerikanischen Sabotageaktion unterstützt. „Dies zeigt die flagrante Missachtung der Wiener-Konvention über diplomatische Beziehungen„, sagte ein russischer Vertreter. „Wir müssen zusehen, wie die moralischen Skrupel einiger unserer Kollegen im Sicherheitsrat ernsthaft heruntergekommen sind„, fügte er hinzu. Die Amerikaner und ihre Stiefellecker verstecken gar nicht mehr, dass sie hinter den Kopfabschneidern stehen und Krieg wollen.

Queen Elizabeth bereit, aus Großbritannien zu flüchten?

Veröffentlicht von: N8Waechteram: 22. Mai 2016i

Queen Elizabeth bereit aus Großbritannien zu flüchten?

Am 25. Dezember vergangenen Jahres machte eine Meldung im englischsprachigen Netz die Runde, nach der die britische Queen gesagt haben soll: »Ich hoffe Sie genießen Ihr letztes Weihnachten.« Quelle für diese Story war die Internetseite YourNewsWire.com.

Nun macht diese Seite erneut mit einer “Insider“-Meldung über eine vermeintliche Aussage der Queen von sich Reden. So soll sie im Umfeld ihrer diesjährigen Thronrede vor dem Parlament am 18. Mai einige sehr merkwürdige Aussagen gemacht haben, die sogar in die Räumlichkeiten des Parlaments übertragen wurden, weil ihr Mikro angeblich bereits “live“ geschaltet war.

Hier die Meldung von YourNewsWire.com in der Übersetzung:

Queen Elizabeth verrät: Sie ist bereit aus Großbritannien zu fliehen

Von Baxter Dmitry

baxterDie Königin wurde dabei belauscht wie sie sagte, dass der militärische Geheimdienst der Ansicht sei, dass es zum Dritten Weltkrieg kommen werde, sollte Großbritannien die EU nicht verlassen.

Königin Elizabeth erstaunte die Mitarbeiter der BBC gestern, während sie sich auf ihre Thronrede beim “State Opening“ des Parlamentes vorbereitete, als sie den Hinweis gab, dass sie plant auf den Thron zu verzichten und aus dem Vereinigten Königreich zu fliehen, so ein Insider der BBC.

»Man trifft die notwendigen Vorbereitungen das Schiff zu verlassen.«, sagte Ihre Majestät. »Ein gewalttätiger Sturm kommt, wie ihn Großbritannien noch niemals zuvor erlebt hat.«

BBC-Mitarbeiter verblüfft

Ihre Majestät sprach mit ihren Beratern, während sie ihre Parlamentsrobe und die imperiale Krone in der Umkleide-Kammer anlegte, jedoch trug sie bereits ein Mikrofon und ihre Äußerungen wurden im ganzen Parlamentssaal gehört.

»Sie schien verärgert darüber zu sein, dass sie in ihrer Rede neutral zu bleiben habe. Sie sagte, es gäbe solide Informationen von Seiten höchster Militärs, dass wenn wir den Brexit nicht machen, sich unausweichlich ein Dritte-Weltkrieg-Szenario abspielen werde.«, sagte der Insider.

»Der Zweite Weltkrieg wird dagegen wie eine Unebenheit auf der Straße aussehen. Ich muss meine Untertanen warnen.«, sagte die Queen.

BBC-Vertuschung

Die Leitung wurde in diesem Moment abgeschnitten und BBC-Direktor John Kirby sprach eindringlich mit den Produktionsmitarbeitern. Er sagte, dass er vom Vorstand der BBC gewarnt worden sei, dass das Staatsoberhaupt »zuletzt zuviel geredet« habe und dass »wir alle das was wir gehört haben ignorieren, vergessen und aus unserem Gedächtnis löschen müssen.«

»Er sagte, es werde unter seiner Aufsicht keinen Skandal geben.«

Die Abdankung der Queen

Was weiß Königin Elizabeth, das wir nicht wissen? Sie ist sicher in Informationen eingeweiht, die der Öffentlichkeit vorenthalten werden. Die Möglichkeit eines geopolitischen Konflikts, der in einem Dritten Weltkrieg gipfelt, wurde von britischen Politikern in der vergangenen Woche thematisiert. Gibt sie, indem sie ihre Berater davor warnt, dass sie die notwendigen Vorbereitungen für ihre Flucht aus dem Land getroffen hat, einen Hinweis darauf, dass sie im Besitz der dunkelsten Informationen ist?

Inwiefern diese Meldung tatsächlich Ernst zu nehmen ist, sei für den Moment einmal dahingestellt. Jedoch würde sie eindeutig ins Bild der derzeitigen geopolitischen Zusammenhänge passen. Wir sind allesamt Zeugen einer Zeit sehr großer Veränderungen und diese werden auch an der Königin des Vereinigten Königreichs zweifelsohne nicht spurlos vorübergehen.

Alles läuft nach Plan…

Der Nachtwächter

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http://n8waechter.info/

Ein internationales Gewissen

Bildquelle: kritisches-netzwerk.de

Von: Robert C, Koehler –     http://www.antikrieg.com/

„Das Pentagon teilte am Samstag mit, dass es den Überlebenden des amerikanischen Luftüberfalls Anfang dieses Monats auf ein von den Ärzten ohne Grenzen betriebenes Krankenhaus in Kunduz, Afghanistan, sowie den nächsten Angehörigen derjenigen, die bei dem Überfall getötet wurden, ‚Kondolenzzahlungen’ leisten wird.“

Diese kleine Nachrichtenmeldung brachte die New York Times vor ein paar Tagen. Ich bin mir nicht sicher, ob es etwas gibt, das mich noch mehr dazu bringt, mich zu schämen, ein Amerikaner zu sein.

Es stellt sich heraus, dass die grundsätzliche Zahlung für einen toten Zivilisten in einer unserer Kriegszonen … halten Sie sich fest … $2.500 beträgt. Diese Summe haben wir in aller Stille bereits seit ziemlich vielen Jahren ausbezahlt. Gewissensgeld. Es ist bemerkenswert billig, wenn man bedenkt, dass die Bomben, die sie getötet haben, leicht eine halbe Million Dollar pro Stück gekostet haben werden (Fatale Kunde: US-Bombardement von afghanischen Krankenhaus – Lügen nach Luftangriff).

Wenn das menschliche Leben für uns einen Wert hätte, würden wir nie Krieg führen. Jeder weiß das. Das ist das größte offene Geheimnis hierzulande, begraben unter endlosem Werbegeschwätz und – seit der Bombardierung des Krankenhauses in Kunduz am 3. Oktober und der Tötung von 22 Mitarbeitern und Patienten – einer Art von internationalem Juristensprech.

Ist es „wirklich” ein Kriegsverbrechen? Allein das Stellen dieser Frage legt nahe, dass das Recht eine eigene objektive Wirklichkeit hat.

„Die bloße Tatsache, dass Zivilisten getötet werden, dass ein Krankenhaus beschädigt wird, bedeutet nicht automatisch, dass ein Kriegsverbrechen begangen worden ist,“ so John Bellinger, ein ehemaliger Rechtsberater im Außenministerium, der letzte Woche von National Public Radio zitiert wurde. „Es wird nur zu einem Kriegsverbrechen, wenn sich herausstellt, dass das Ziel absichtlich angegriffen wurde.“

Ein weiterer Rechtsexperte in derselben Geschichte, ein Professor für Internationales Recht, führte aus: „Die Beweislast liegt bei der Anklage, die über jeden vernünftigen Zweifel hinaus nachweisen müsste, dass es sich um einen Angriff handelt, der absichtlich und im Wissen unternommen wurde, dass er gegen ein Objekt gerichtet ist, das unter Schutz steht. Das ist eine sehr, sehr hohe Hürde.“

Das heißt in anderen Worten gesagt, dass Luftangriffe unvermeidlich sind und ohne Zusammenhang: sie gehören einfach zum Leben. Sie passieren die ganze Zeit. Was kann man machen? Es ist bemerkenswert, dass die allgemeine Diskussion im Mainstream nicht tiefer geht als das, und so die Kampfzonen der Welt im wesentlichen unbeschützt lässt durch alles, was irgendwie ein internationales Gewissen darstellt.

Aber … warum das Kondolenzgeld? Warum das Bestehen darauf, dass es keine unabhängige, transparente Untersuchung des Luftangriffs geben darf, oder eine andere öffentliche Instanz für Kollateralmassaker? Anscheinend gibt es hier etwas, gegen das die Vereinigten Staaten von Amerika oder andere Länder sich mit ihren hochtechnisierten Waffen nicht verteidigen können. Sie können sich nicht selbst gegen Schuld verteidigen. Ich finde das faszinierend. Wir können Bomben werfen und enormes Chaos bewirken – wir können Generationen von Atomwaffen entwickeln und den gesamten Planeten in Gefahr bringen – aber wir können nicht im Unrecht sein.

Das alles sagt mir, dass ein Gewissen in unserer kollektiven Menschlichkeit steckt und auf seinen Auftritt auf der internationalen Bühne wartet, und dass die Kriegstreiber der Welt in Angst davor leben. Bedenken Sie:

„Ärzte ohne Grenzen verlangen daher eine unabhängige Untersuchung durch die International Humanitarian Fact-Finding Commission, eine Einrichtung, die 1991 geschaffen wurde, um Verstöße gegen internationales humanitäres Recht zu untersuchen, die aber nie aktiviert wurde,“ schrieb Medea Benjamin vor kurzem in Common Dreams. „Dr. Joanne Liu, Präsidentin von Ärzte ohne Grenzen sagt, dass ‚das Werkzeug existiert, und es an der Zeit ist, dass es aktiviert wird.’ Die Kommission hat wissen lassen, dass sie bereit ist, eine Untersuchung durchzuführen, dass sie aber nur mit der Zustimmung der internationalen Gemeinschaft ein Verfahren eröffnen kann.“

Diese Zustimmung liegt noch immer in Banden. In der Frage, ob der Überfall auf das Krankenhaus in Kunduz ein Kriegsverbrechen war, fühle ich mich gedrängt, die Diskussion der Experten über die allzu simple Erfordernis, die Absicht zu beweisen, hinauszutragen. Haben wir das Krankenhaus absichtlich angegriffen oder war es ein tragischer Fehler? Eine derart obsessive Kurzsichtigkeit übersieht eine etwas größere Frage. Warum sind wir überhaupt in Afghanistan? Sollte der Prozess sich nicht mit dieser Frage befassen?

In einer brillanten Analyse der zwei hauptsächlichen Patschen der Vereinigten Staaten von Amerika im 21. Jahrhundert – Operation Enduring Freedom (Afghanistan) und Operation Iraqi Freedom (Irak) – schreibt Andrew Bacevich auf TomDispatch:

„In Washington ist Freiheit zu einem Euphemismus für Herrschaft verkommen. Freiheit verbreiten heißt, dass die Vereinigten Staaten von Amerika das Sagen haben. In diesem Zusammenhang gesehen sollten Washingtons erwartete Siege sowohl in Afghanistan als auch im Irak seine Vormachtstellung dadurch festigen und verbreitern, dass große Teile der islamischen Welt in das amerikanische Imperium eingegliedert worden wären. Natürlich würden sie profitieren, aber wir in einem noch viel größeren Ausmaß.“

Die Vorlage war Operation Desert Storm, das Zerbrechen des Irak 1991, welche militärisch dermaßen erfolgreich war, so Bacevich, dass Präsident George H.W. Bush verkündete: „Bei Gott, wir sind das Vietnam-Syndrom ein für alle Mal los.“

„Kurz gesagt, das Pentagon hatte jetzt den Krieg entdeckt,“ fuhr Bacevich fort. „Sieg war zu einer ausgemachten Sache geworden. Wie sich dann herausstellte, ließ diese selbstgefällige Bewertung die Soldaten der Vereinigten Staaten von Amerika schlecht vorbereitet für die Schwierigkeiten, die auf sie nach 9/11 warteten, als die Interventionen in Afghanistan und Irak vom erwarteten Drehbuch abwichen, welches postulierte, dass kurze Kriege durch eine unvergleichliche Macht in entscheidenden Siegen enden müssen. Was die Soldaten bekamen, waren zwei sehr lange Kriege ohne irgendeine Entscheidung. Es war Vietnam um eine Nummer kleiner – mal zwei.

Und nach 14 Jahren des längsten dieser Kriege bringen es die Vereinigten Staaten von Amerika fertig, ein Krankenhaus zu zerstören und 22 Menschen zu töten, danach beschwichtigen sie ihre Schuld mit einer Entschuldigung und einem Trinkgeld. Nichts gegen euch, Leute. Fehler wurden gemacht.

Wie tief würde eine unabhängige Untersuchung es wagen, in diesen rücksichtslosen, weltweit giftigen Krieg einzudringen? Ein wie großes Kriegsverbrechen würde sie aufdecken?

Quelle: antikrieg.com vom 16.10.2015

Offener Brief des US-Friedensrates an globale Friedensbewegung: „Der 3. Weltkrieg findet bereits statt“

(Admin: Kurze Anmerkung – US und Friedensrat – ein Widerspruch in sich?)

Der US-Friedensrat wendet sich mit einem eindringlichen Appell an seine Mitstreiter der globalen Friedens- und Anti-Atom-Bewegung. Anhand des Dokumentes “Amerikas Verteidigung, Wiederaufbau: Strategie, Kräfte und Mittel für ein neues Jahrhundert” analysieren die Friedensaktivisten die derzeitige geopolitische Lage und warnen vor einer Exkalation, die auch eine nukleare Auseinandersetzung zwischen der NATO und Russland zur Folge haben kann. RT Deutsch dokumentiert den Offenen Brief im Wortlaut.

Castle_Romeo

Liebe Freunde und Mitstreiter der Friedensbewegung,

wir sind uns bewusst, dass unsere Welt an einem kritischen Punkt angekommen ist: es besteht die Gefahr einer militärischen, möglicherweise nuklearen Konfrontation, zwischen der US-geführten NATO und Russland. Die Streitkräfte der beiden nuklearen Supermächte stehen sich in Osteuropa, vor allem in der Ukraine, und auch in Syrien wieder einander gegenüber. Und die Spannungen nehmen täglich zu.

In gewisser Weise kann man sagen, dass ein Weltkrieg bereits jetzt stattfindet. Derzeit bombardieren die Regierungen von 15 Ländern Syrien. Dazu gehören sieben verbündete NATO-Staaten: USA, Großbritannien, Frankreich, Türkei, Kanada, Belgien und die Niederlande. Außerdem auch Nicht-NATO-Verbündete der USA: Israel, Katar, Vereinigte Arabische Emirate, Saudi-Arabien, Jordanien, Bahrain und Australien; und schließlich jetzt auch Russland.

An den westlichen Grenzen Russlands, wird ein anderer gefährlicher Krieg geführt. Die NATO baut ihre militärischen Kräfte in den Anrainerstaaten Russlands aus. Alle Regierungen der Nachbarländer Russlands erlauben es den NATO- und US-Streitkräften auf ihrem Hoheitsgebiet zu operieren, dort wo die NATO jetzt nur Kilometer von russischen Großstädten entfernt bedrohliche Militärmanöver abhält. Dies verursacht zunehmend Spannung für die russische Regierung, so wie es die US-Regierung provozieren würde, wenn russische Streitkräfte an der mexikanischen Grenze oder der Grenze zwischen den USA und Kanada stationiert wären, und diese Militärs ein paar Meilen von US-amerikanischen Großstädten entfernt militärische Übungen abhalten würden.

In einer oder beider dieser Konfliktlagen kann es leicht zu einer direkten Konfrontation zwischen den USA und ihren NATO-Verbündeten auf der einen und Russland auf der anderen Seite kommen; eine Konfrontation, die das Potenzial der Eskalation zu einem Atomkrieg mit verheerenden Folgen hat.

Angesichts dieser gefährlichen Situation wenden wir uns an unsere Freunde und Genossen in der Friedens- und Anti-Atombewegung. Es scheint, dass viele unserer Verbündeter in der Bewegung diesen Gefahren wenig Aufmerksamkeit zollen, Ereignisse, die die gesamte Existenz der Menschheit bedrohen, auf globaler Ebene, und dass sich ihre Reaktionen darauf beschränken, dass sie gegen diese oder jene Handlung seitens dieser oder jener Seite protestieren. Im besten Fall stellen sie fest, dass die USA und Russland gleichermaßen schlecht sind, sie kritisieren beide Seiten gleichermaßen für die Erhöhung der Spannungen. Dies entspricht aus unserer Sicht, einer passiven, ahistorischen und vor allem ineffektiven Reaktion, etwas was die Dringlichkeit der bestehenden Bedrohung ignoriert. Darüber hinaus werden durch die gleichmäßig verteilten Schuldzuweisungen, die wirklichen Ursachen der Problematik verschleiert.

Die Wurzeln der gegenwärtigen Krise liegen viel tiefer als die jüngsten Konflikte in Syrien und der Ukraine. Alles geht zurück auf die Zerstörung der Sowjetunion im Jahr 1991 und den Wunsch der USA, als die einzige Supermacht zu verbleiben, welche die ganze Welt einseitig dominiert. Diese Tatsache wird sehr unverblümt zum Ausdruck gebracht in einem Dokument der Neokonservativen, das im September 2000 publiziert wurde. Ein Dokument mit dem Titel “Amerikas Verteidigung, Wiederaufbau: Strategie, Kräfte und Mittel für ein neues Jahrhundert”, ein Dokument auf dem die aktuelle US-Politik basiert:

„Derzeit haben die Vereinigten Staaten keinen globalen Rivalen. Amerikas Strategie sollte darauf abzielen, diese vorteilhafte Position zu erhalten und zu erweitern, so weit wie möglich in die Zukunft hinein. Es gibt jedoch potentiell mächtige Staaten, die mit der aktuellen Situation unzufrieden und begierig darauf sind, diese zu verändern…“

“Heute ist es die Aufgabe [der Militärs] […] den Aufstieg einer neuen Großmacht in diesem Wettbewerb zu verhindern; die Schlüsselregionen Europa, Ostasien und den Nahen Osten zu verteidigen; und die amerikanische Vormachtstellung zu bewahren. […] Heute kann diese Sicherheit nur auf der Ebene von Einzelfällen durchgesetzt werden, durch Abschreckung oder, wenn nötig, durch die überzeugende Bezwingung von Feinden, in einer Weise, welche die amerikanischen Interessen und Prinzipien zu schützen vermag…“

“Es ist nun allgemein klargeworden, dass Information und andere neue Technologien […] eine Dynamik entstehen lassen, die Amerikas Fähigkeit, seine dominierende militärische Macht auszuüben, bedrohen könnten. Potenzielle Konkurrenten wie China sind bestrebt, diese transformativen Technologien im Großen und Ganzen zu nutzen, während Gegner wie Iran, Irak und Nordkorea darauf drängen, ballistische Raketen und Atomwaffen als Abschreckung gegen amerikanische Intervention in Regionen zu entwickeln, in denen sie selbst danach streben zu dominieren. […] Wenn ein amerikanischer Frieden aufrechterhalten werden soll, und erweitert werden soll, muss eine unbestrittene Vorrangstellung des US-Militärs das sichere Fundament dafür bilden…“

“Die Realität in der heutigen Welt ist, dass es keinen Zauberstab gibt, mit dem [Kern] Waffen zu beseitigt werden können […] und das Abschreckungspotential ihrer Verwendung erfordert eine zuverlässige und dominierende nukleare Schlagkraft der USA…“

„Atomwaffen bleiben eine wichtige Komponente der amerikanischen Militärmacht…“

“Außerdem kann die Notwendigkeit entstehen, eine neue Familie von Kernwaffen zu entwickeln, um neue Ansätze von militärischen Anforderungen zu meistern, wie beispielsweise die Ausrichtung auf sehr tief im Untergrund befindliche gehärtete Bunkeranlagen, die von vielen unserer potentiellen Gegner gebaut werden. […] Die Überlegenheit einer Nuklearmacht USA ist nichts, dessen man sich schämen müsste; vielmehr geht es um ein wesentliches Element der Erhaltung amerikanischer Führung…“

“Die Aufrechterhaltung oder Wiederherstellung einer Amerika gemäßen Ordnung in wesentlichen Regionen der Welt wie Europa, dem Nahen Osten und Südostasien bedeutet eine einzigartige Verantwortung für die US-Streitkräfte…“

“Zum einen, verlangt dies eine amerikanische politische Führung, weit mehr als eine Führung seitens der Vereinten Nationen. […] noch können die Vereinigten Staaten von so etwas wie einer UN-ähnliche Haltung der Neutralität ausgehen; das Übergewicht der amerikanischen Macht ist so groß und seine globalen Interessen sind so breit gefächert, dass die USA nicht so tun können, als seien sie gleichgültig gegenüber politischen Ergebnissen auf dem Balkan, im Persischen Golf oder dann, wenn man Kräfte in Afrika einsetzt, […] amerikanische Streitkräfte müssen im Ausland im Einsatz bleiben, in großer zahlenmäßiger Stärke […]. Vernachlässigung oder Rückzug vom schutzpolizeilichen Missionen würde kleine Tyrannen ermuntern, amerikanischen Interessen und Idealen zu trotzen. Und das Scheitern, sich den Herausforderungen von morgen zu stellen würde dann dafür sorgen, dass die derzeitige Pax Americana zu einem frühen Ende kommt…“

“[Es] ist wichtig, dass die NATO nicht von der Europäischen Union ersetzt wird, so dass die Vereinigten Staaten keine Stimme mehr in europäischen Sicherheitsangelegenheiten hätten…”

“Auf lange Sicht kann sich im Iran auch bewahrheiten, wie groß die Bedrohung für die US-Interessen in der Golfregion ist, so wie im Irak. Und selbst falls die Beziehungen zwischen den USA und Iran sich verbessern sollten, sollten vorwärtige Militärverbände in der Region belassen werden. [Diese sind] immer noch ein wesentliches Element in der US-Sicherheitsstrategie angesichts der langjährigen amerikanischen Interessen in der Region…“

“Der Wert von landbasierter Macht ist weiterhin ansprechend als Ziel einer globalen Supermacht, deren Sicherheitsinteressen beruht auf […] der Fähigkeit, Kriege zu gewinnen. Unter Beibehaltung ihrer Kampfbereitschaft hat die US-Army in den letzten zehn Jahren neue Missionen erteilt bekommen – und unmittelbar […] amerikanischer Interessen im Persischen Golf und im Nahen Osten verteidigt. Diese neuen Missionen werden eine weitere Stationierung von US-Armee-Einheiten im Ausland notwendig machen…“

„Teile der US-Army in Europa sollten nach Südosteuropa verlegt werden, während eine permanente Einheit in der Golfregion stationiert sein sollte… “

“Wenn ihre Raketen mit Gefechtsköpfen bestückt sind, die nukleare, biologische oder chemische Waffen tragen, dann können auch schwache Regionalmächte eine glaubwürdige Abschreckung erlangen, unabhängig vom Gleichgewicht der konventionellen Streitkräfte. Nach Informationen der CIA, verfügen eine Reihe von Regimen, die zutiefst feindlich gegen Amerika eingestellt sind – Nordkorea, Irak, Iran, Libyen und Syrien – “bereits über ballistische Raketen oder sind dabei diese zu entwickeln”, was die US-Verbündeten und Kräfte im Ausland gefährden könnte […]. Solche Fähigkeiten stellen eine große Herausforderung für den amerikanischen Frieden dar und für die militärische Macht, welche den Frieden bewahrt.“

“Die Möglichkeit, diese neue Bedrohung durch traditionelle Nichtverbreitungsverträge zu steuern, ist begrenzt…”

“Der aktuelle amerikanische Frieden wird von kurzer Dauer sein, wenn die Vereinigten Staaten anfällig werden für Schurkenstaaten oder Kräfte, welche über kleine, kostengünstige Arsenale von ballistischen Raketen und über Atomsprengköpfe oder andere Massenvernichtungswaffen verfügen. Wir können nicht zulassen, dass Nordkorea, Iran, Irak oder ähnlichen Staaten, die amerikanische Führung untergraben…“

Und der wichtigste Punkt von allem ist, dass nicht hiervon „erreicht werden kann ohne ein katastrophales und katalysierendes Ereignis – so etwas wie ein neues Pearl Harbor…”

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http://www.rtdeutsch.com/34625/headline/offener-brief-des-us-friedensrates-an-globale-friedensbewegung-der-3-weltkrieg-findet-bereits-statt/