„Kein Bargeld bedeutet totale staatliche Kontrolle“ – Deutscher Mittelstand ist gegen Abschaffung des Bargeldes

„Bargeld muss bleiben!“ Neun von zehn Mittelständlern lehnen die Abschaffung des Bargeldes ganz klar ab, sagt der Bundesverbandes der mittelständische Wirtschaft und kündigt an, diese Haltung bei den Gesprächen mit der EU-Kommission zu vertreten.
Euroscheine Foto: über dts Nachrichtenagentur

Zu Plänen der EU-Kommission, das Bargeld abzuschaffen, erklärt Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW):

„Bargeld muss bleiben! Eine Obergrenze für Bargeldgeschäfte wäre der erste Schritt auf dem Schleichweg zur völligen Abschaffung von Scheinen und Münzen. Das ist mit uns nicht zu machen.“

Und weiter: „In einer Unternehmerumfrage unseres Verbandes lehnen neun von zehn Mittelständlern die Abschaffung des Bargeldes ganz klar ab. Kein Bargeld bedeutet totale staatliche Kontrolle. Unter dem Vorwand, Kriminalität und Terrorismus zu bekämpfen, strebt die EU-Kommission den gläsernen Bürger an“

„Damit nicht genug, Sparer könnten sich nicht vor negativen Zinsen schützen, ihrer schleichenden Enteignung stünde nichts mehr im Weg. Deshalb steht der BVMW wie auch die Deutsche Bundesbank zum Bargeld. Dafür wird sich unser Verband im geplanten Konsultationsprozess der EU-Kommission einsetzen.“ (dts)

http://www.epochtimes.de

Bargeldabschaffung: Dank Biometrie – „Jeder von uns in Indien wird zu einem wandelnden Geldautomaten werden.“

Nachdem in Indien im November letzten Jahres die 500er und 1.000er Rupienscheine eingezogen wurden, was de facto dem ersten Schritt zur Bargeldabschaffung entspricht, ging ich unter anderem in einem meiner Artikel dazu auf das Thema Schaden-/Gegenwirtschaft ein:

Die indische Regierung bezeichnet das Geld aus dieser Gegenwirtschaft als „Schwarzgeld“. Die Regierung hat keinen Überblick darüber, es landet nicht auf irgendwelchen Bankkonten und es kann nicht besteuert werden. Ein Alptraum für die Unterstützer des Schuldgeldsystems. Die indische Regierung weiß nicht, wie viel „Schwarzgeld“ unterwegs ist, sie nimmt aber an, dass es einer Größenordnung von etwa 20% der gesamten indischen Wirtschaft entspricht. 20%, die die indische Regierung (und natürlich die wenigen, weltweiten Profiteure des Schuldgeldsystems) wieder ins Bankensystem einschleusen und unter Kontrolle bringen will. Schließlich winken damit auch ein paar Milliarden an neuen Steuereinnahmen.

Schneller als gedacht, hat sich diese Annahme bewahrheitet, denn Anfang des Monats hat die indische Steuerbehörde die Banken aufgefordert ihr die Daten über die Einlagen ihrer Kunden zwischen April und November 2016 zu liefern. Ziel ist dabei, die bessere Analyse der Bargeldströme, die von den Kunden eingezahlt wurden, nach „verdächtigen Aktivitäten“. Die Hindustan Times schreibt dazu:

Menschen, die riesige Mengen von Bargeld auf ihren Bankkonten hinterlegten, nachdem die Demonetarisierung durch die Regierung stattfand, dürften den Rest des Jahres zahlreiche Mitteilungen von der Einkommenssteuerbehörde erhalten.

Die Behörde – die mit der Zusendung von Mitteilungen an diejenigen, die über Rs 2 lakh [200.000 Rupien oder etwa 3.000 US-Dollar] nach dem 9. November eingezahlt haben, begonnen hat – wies ihre Beamten an sicherzustellen, dass „echte“ Fälle frühzeitig aufgelöst werden. Untersuchungen würden dann gegen diejenigen eingeleitet werden, die „undeutliche“ Einkommensquellen haben. Die Mammut-Aufgabe könnte bis zum nächsten Geschäftsjahr fortgesetzt werden, so die Quellen.

(People who deposited huge amounts of cash in their bank accounts after the Centre’s demonetisation exercise may get multiple notices from the Income Tax department through the rest of the year.

The department – which has started sending notices to those who deposited currency over Rs 2 lakh after November 9 – directed its officials to ensure that „genuine“ cases are dissolved at the earliest. Probes would then be undertaken against those found to have „fuzzy“ sources of income. The mammoth exercise could go on till the next financial year, sources said.)

Weiter lesen wir in diesem Artikel, dass man risikobasierte Datenanalysen bei Bareinlagen auf Bankkonten einsetzen wird, um echte Fälle von Schwarzgeld erkennen bzw. von falschen Annahmen unterscheiden zu können. Das heißt die indische Regierung hat damit begonnen, die Einlagen der zwangsweise neu eröffneten Konten der Bevölkerung, wie auch Kreditrückzahlungen, Zahlungen auf digitale Geldbörsen (digital wallets) und Vorausüberweisungen für Importe zu kontrollieren.

Mit anderen Worten: die indische Regierung geht dazu über die Ärmsten der Armen und die bislang ohne Konto dastehenden Menschen zu identifizieren und sie als Steuersklaven in das System „einzubauen“.

Letztlich dürfte hierin der wohl – neben dem „Regierungswunsch nach einer bargeldlosen Gesellschaft“ – wichtigste Grund für die Maßnahmen der indischen Regierung zu finden sein. Die Identifizierung und Registrierung der Millionen von Menschen, die bislang kein Bankkonto hatten und keiner Besteuerung unterlagen und sich daher dem System entziehen konnten.

Auf die biometrische Erfassung aller Inder bin ich bereits eingegangen (Indien: Bargeldabschaffung und die biometrische Erfassung aller Einwohner) und auch auf die Machenschaften von USAid, die Norbert Häring herausgearbeitet hat (Bargeldabschaffung: Indien als Blaupause – Es gilt das Schuldgeldsystem zu retten). Und dass all diese obigen „Komponenten“ (wie auch die jetzige Datenanalyse der Konten) ineinandergreifen, um eine bargeldlose Gesellschaft zu erzwingen, ist offensichtlich. Auch weil mit der Person Alok Gupta, jemand sowohl im USAid-Projekt Catalyst: Inclusive Cashless Payment Partnership als auch im Team, das das Programm Aadhaar (der Name des indischen biometrischen Identifikationssystems) entwickelt hat, zu finden ist.

Und wie es der Zufall so will, wurde auf dem diesjährigen World Economic Forum in Davos mitgeteilt, dass Indien gleich einen Schritt überspringen will und nicht auf kartenbasierende Bezahlsysteme setzt, sondern gleich auf biometrische E-Payment-Lösungen:

Der Chef von Indiens führender Wirtschaftsförderungsbehörde teilte den Teilnehmern des Weltwirtschaftsforums in Davos mit, dass das Land innerhalb von drei Jahren biometrische Zahlungen einführen und damit die Notwendigkeit von Bargeld und typischen elektronischen Zahlungsmethoden vermeiden kann, darunter: Geldautomaten und Debit- und Kreditkarten.

(The chief executive of India’s leading economic development agency told attendees at the World Economic Forum in Davos that the country could introduce biometric payments within three years, thereby eliminating the need for cash and typical electronic payment methods, including: automated teller machines, along with debit and credit cards.)

Derjenige, der dies in Davos verlautbarte, ist niemand geringerer als Amitabh Kant, Chef der National Institution for Transforming India, einer Behörde der indischen Regierung. Gegenüber CNN liess er sich sogar zu folgender Bemerkung hinreißen:

Jeder von uns in Indien wird zu einem wandelnden Geldautomaten werden.

(Each one of us in India will be a walking ATM.)

Was wir gerade in Indien erlauben, ist der Testballon, die – wie ich bereits schrieb – Blaupause für das, was alsbald weltweit implementiert werden wird, wenn es nach den Wünschen des Establishments geht. Denn nur mittels der Bargeldabschaffung kann unser Schuldgeldsystem die nächste Runde erreichen. Doch die Zeit dafür wird äußerst knapp…

Quellen:
Cashless Biometrics And India’s Demonetization Experiment
Watch: The Moment PM Modi Announced 500 and 1,000 Rupee Notes Are Illegal
Bargeldabschaffung: Indien als Blaupause – Es gilt das Schuldgeldsystem zu retten
Bargeldabschaffung: Ein Blick auf die Blaupause Indien
Indien: Bargeldabschaffung und die biometrische Erfassung aller Einwohner
I-T dept asks for details of cash deposits in months before demonetisation
Govt analyses cash deposits, loan repayments in last 10 days of demonetisation
India working to replace cash with biometric e-payment
NITI Aayog (National Institution for Transforming India), Government of India


Ein Artikel bildet zwangsweise die Meinung eines Einzelnen ab. In Zeiten der Propaganda und Gegenpropaganda ist es daher umso wichtiger sich mit allen Informationen kritisch auseinander zu setzen. Dies gilt auch für die hier aufbereiteten Artikel, die nach besten Wissen und Gewissen verfasst sind. Um die Nachvollziehbarkeit der Informationen zu gewährleisten, werden alle Quellen, die in den Artikeln verwendet werden, am Ende aufgeführt. Es ist jeder eingeladen diese zu besuchen und sich ein eigenes Bild mit anderen Schlussfolgerungen zu machen.

Bargeldverbot und Bevölkerungskontrolle sind Realität! Die Einschläge kommen näher..

Don R. Wetter

Veröffentlicht am 09.12.2016

Indien: Bargeldabschaffung und die biometrische Erfassung aller Einwohner! Indien die totale Kontrolle:
Quellen:
Indien: Bargeldabschaffung und die biometrische Erfassung aller Einwohner: http://bit.ly/2hdlveW
Bargeldverbot in Indien – Ein brutales Sozialexperiment:http://bit.ly/2hdlveW
Nach Bargeld-Blitzreform herrscht in Indien blankes Chaos:http://bit.ly/2haeivZ
Indien: Millionen protestieren gegen Bargeldverbot:http://bit.ly/2hmoFzO
Neue Runde im Krieg gegen das Bargeld (3): Australien folgt Indien, zum Wohl der Banken:http://bit.ly/2hmoFzO
Videos:http://bit.ly/2hmevzv und http://bit.ly/2h3TLv4
Tagesenergie 97:http://bit.ly/2hmkMeg
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Das Ende des Bargeldes nähert sich rasant

Von Martin Armstrong für www.ArmstrongEconomics.com, 24. November 2016

Die Jagd nach Geld intensiviert sich und die Banken helfen fleissig. Indien war der Versuchsballon. Sie haben ohne Vorwarnung einfach die Währung annuliert und eine 90% Steuer auf alle großen Geldscheine eingeführt. So also arbeiten die Regierungen der Welt. Der erste Schuldenschnitt passierte damals in Zypern. Wir wurden sogar von dortigen Regierungsmitgliedern kontaktiert, die sich gegen das Vorgehen der EU wehren wollten. Wir haben eine Lösung angeboten, allerdings hat die Regierung dann getan, was die EU wollte, weil es als Test ausgelegt war. Hätten sie in Zypern nicht bekommen, was sie wollten, dann hätte sich der „Schuldenschnitt“ ausgebreitet. Wie üblich haben die Politiker gelogen und sagen, die diese Art von Massnahme würde NIEMALS in Europa zur Anwendung kommen. Inzwischen ist es weltweit die Standardprozedur. Wir warnten, erst kommt Zypern und dann Griechenland.

Nun also folgt Indien und die Citibank weigert sich bereits in einigen ihrer Filialen in Australien Bargeld anzunehmen. Die Banken unterstützen die Bargeldabschaffung, da damit keine Bankruns mehr möglich sind. Der Regierung hilft es, da sie ohne Vorwarnung einfach so Geld einziehen kann. Der einzige Weg, sich dem zu entziehen gibt es für größere Mengen an Geld nur über den Griff zu Wertpapieren. [..]

Der Vater der nagativen Zinsen und der große Unterstützter der Banker, des Establishments, des Sozialismus und der antidemokratischen Prozesse ist Larry Summers. Er schrieb in der linken Zeitung Washingtn Post, dass es an der Zeit ist, die 100 Dollar Note abzuschaffen. Die Washington Post hat auch für Hillary geworben und hatte die Frechheit zu schreiben: „Die demokratische Kandidatin ist nicht das kleinere von zwei Übeln. Sie ist eine Wahl, auf die Amerika stolz sein kann.“ (von Adriana Usero, Juli Negron) Diese Unterstützung zeigte, wie einseitig die Washington Post in Wahrheit ist, wie sie sich gegen das amerianische Volk verschworen hat und für das Establishment und die politische Linke arbeitet, die eine zutiefst marxistische Agenda verfolgen. Das ist auch der Grund, weshalb sie den Artikel von Larry Summers abgedruckt haben.

Ich mache mit große Sorgen, dass auch die Vereinigten Staaten in diese Form der kommunistischen Revolution abgleitet, die unter dem Begriff „progressiv“ firmiert, und dass die Banker, die Larry Summers immer unterstützte, sich als Sündenböcke die Wall Street und die „Reichen“ vorschieben, die, wie sie so schön sagen, „zum Wohl des Volkes“ sowieso ihrer Freiheit und ihres Geldes beraubt gehören. Es sieht nicht so aus, als wären die Vereinigten Staaten bis ins Jahr 2032 noch wiederzuerkennen, falls wir es überhaupt über 2024 hinaus schaffen.

Der gesamte Sinn hinter der Abschaffung des Bargeldes besteht darin, uns unserer Wertsachen zu berauben, unserer Freiheit und in der Verhinderung von Bankruns. Die Jugend, die von Bernie Sanders und Leuten wie Elizabeth Warren gehirngewaschen wurden, werden sich gegen die ältere Generation wenden und sie nach Möglichkeit versklaven. Das Bedrohung unserer Zukunft ist nichts weniger als ein Bürgerkrieg. Sie werden so lange nicht zufrieden sein, bis sie die Freiheit ihrer Gegner vollends zerstört haben.

Im Original: The Termination of Cash Approaching Rapidly

Schäuble verbietet anonymes Kaufen von Edelmetall!

Bildquelle: Wolfgang „Dagobert“ Schäuble freut sich über den Geldregen. Foto: coloures-pic/3dkombinat (fotolia.com)/dpa

19.10.2016
So oder ähnlich könnte in naher Zukunft eine der Schlagzeilen in den Medien lauten.

Ganz so weit ist es zwar heute noch nicht, aber weit entfernt sind wir davon auch nicht mehr. Aktuell sind in Deutschland ja noch Tafelgeschäfte bis zu einem Betrag von 15.000 Euro möglich, d.h. Ab einem Betrag von (einschl.) 15.000 Euro aufwärts besteht die Pflicht sich zu legitimieren. Möchten Sie also heute z.B. 1 Kilogramm Gold kaufen, ist bereits dies nicht mehr anonym möglich, da der Preis für 1 kg Gold zur Zeit deutlich über 15.000 Euro liegt. Bis zu 13 Unzen Gold sind (je nach aktuellem Kurs) noch machbar.

Angeregt durch Finanzminister Schäuble wird schon geraume Zeit diskutiert, bzw. geplant in Deutschland eine Obergrenze für Bargeldgeschäfte von 5.000 Euro einzuführen. Vor kurzem haben die Finanzminister der deutschen Bundesländer sich mehrheitlich für die Einführung einer sogenannten Obergrenze für Bargeldgeschäfte ausgesprochen (unter anderem deshalb, da es diese in vielen EU-Mitgliedsstaaten ja bereits gibt, wenn auch in unterschiedlicher Höhe). Ist solch eine Obergrenze dann erst mal eingeführt, wird diese mit Sicherheit schnellstens in ein oder zwei Schritten weiter abgesenkt (und EU-weit vereinheitlicht), wohl auf ein „Kleckerles“-Niveau von wenigen hundert Euro.

Sollten wir also im Laufe der nächsten Zeit in Deutschland beispielsweise eine diesbezügliche Obergrenze von z.B. 300 Euro bekommen, dann ist es so gut wie vorbei mit dem anonymen Erwerb von Gold (oder anderen entsprechend gepreisten Sachwerten). Denn es wäre nicht mal mehr möglich pro Person an einem Tage ein halbe Unze Gold (anonym) zu erwerben. Keine Überraschung ist es indessen, dass der oberste „Steuersparer“ der EU, Herr Jean-Claude Juncker, sich ebenfalls die Abschaffung des Bargeldes wünscht und die Einführung einer Bargeldobergrenze für Geschäfte in der ganzen EU fordert.

Die führenden Notenbanker dieser Welt verfolgen gemeinsam mit vielen Politikern einen konkreten Plan zur Bargeldabschaffung. So stand auch die jüngste Tagung der Notenbanker im amerikanischen Jackson Hole (Nobelskiort in Wyoming) ganz unter dem Motto „war on cash“. Sinngemäß waren sich die Notenbanker und Politiker einig, dass das Bargeld einer zeitgemäßen und vernünftigen Geld- und Zinspolitik im Wege steht. Auch zeigt man sich hocherfreut, wie vernünftig und fortschrittlich man doch in Schweden sei, denn dort ist die Abschaffung des Bargeldes ja bereits verbindlich gesetzlich geregelt.

Wir sind alle gefordert, uns einerseits gegen die Einführung einer solchen Obergrenze zu wehren und andererseits das Bargeld zu erhalten. Wollen wir nicht einer anhaltenden Null- bzw. Negativzinspolitik der Notenbanken Tür und Tor öffnen und die dann mit Sicherheit folgende schleichende Enteignung „stillschweigend“ akzeptieren. Von den diversen kreativen Varianten der direkten Enteignung gar nicht erst zu reden.

© Erich Hambach
www.erich-hambach.de

Pläne für Bargeldverbot offiziell bestätigt. Österreich versucht, vorzubauen. Erwacht Europa doch noch?

5. September 2016 von QUERDENKEN-REDAKTION

5. September (Redaktion): Anfang Mai – wir hätten es fast übersehen – bestätigte erstmals ein hoher europäischer Regierungspolitiker, der österreichische Finanzstaatssekretär Harald Mahrer, die EZB-Pläne zur Abschaffung des Bargelds. Nun werden Umfragen veröffentlicht, die der Regierung wohl vorbeugend den Rücken stärken sollen – denn etwas scheint vor sich zu gehen, das den Amtsträgern der Staaten Europas vielleicht doch eine Art Rückgrat ermöglicht.

Holland, Gabriel, der österreichische Bundeskanzler Kern – ganz plötzlich sieht es so aus, als ob das unabwendbar scheinende TTIP-Abkommen sich doch noch in Luft auflösen würde. Bleibt natürlich noch CETA abzuwenden, und wir glauben erst, was Fakt geworden ist. Dennoch: Der Fahrplan der NWO-Strategen scheint ins Wanken gekommen zu sein – auch an anderer Front, nämlich dem Bargeldverbot, gegen welches ausgerechnet das kleine Österreich unauffällig, aber unbeirrt und sehr fundiert Barrieren aufbaut.

Am 4. Mai verkündete EZB-Chef Mario Draghi, daß keine weiteren 500-Euro-Scheine mehr gedruckt werden würden – als Maßnahme selbstverständlich gegen Terrorismus, Schwarzarbeit und Geldwäsche, und Carl-Ludwig Thiele, Vorstand der Deutschen Bundesbank, beeilte sich zu versichern, daß „der Ausgabestopp für die 500-Euro-Banknote keinen Einstieg in die Abschaffung des Bargeldes“, bedeute. Ähnlich lautete zwar auch eine Aussendung der Österreichischen Nationalbank (OeNB), aber schon damals tönte es aus der Alpenrepublik ganz anders. Während die deutschen „Leitmedien“ Bargeld brav und lautstark als unzeitgemäß sowie als Quelle des Verbrechens brandmarkten, durfte OeNB-Direktor Kurt Pribil Draghi im österreichischen Regierungsfunk ORF offen widersprechen: „Hinweise, daß ein Verbot des 500ers Geldwäsche und Terrorismus erschwert, gibt es nicht.“

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Harald Mahrer, Staatssekretär im Österr. Bundesministerium für Finanzen, spricht Klartext. Bild: Wikimedia commons, Franz Johann Morgenbesser

Endgültig Klartext aber sprach – wiederum ungeschminkt im ORF berichtet – kein geringerer als Harald Mahrer, Staatssekretär im österreichischen Finanzministerium (damit Mitglied des Ministerrats) und Angehöriger nicht etwa der Sozialdemokraten, sondern der ÖVP, dem österreichischen Pendant zur CDU: „Die Argumente sind hanebüchen. Die Diskussion wird nicht ehrlich geführt. In Wahrheit geht es darum, Bargeld schrittweise abzuschaffen, um Negativzinsen leichter an die Bürger weitergeben zu können.“

Zu diesem Zeitpunkt dürfte hinter den Kulissen des kleinen und daher möglicherweise unter den Wahrnehmungsgrenzen von EU-Kommission und EZB gelegenen Österreich bereits die Entscheidung gefallen sein, sich dem, was die Spatzen alternativer Medien längst von den Dächern pfiffen, zu widersetzen: „Bargeldverbot? – Nicht mit uns!“

Ein weiterer, geschickter weil unauffälliger Schachzug wurde am vergangenen Freitag bei den Finanzmarktgesprächen im Tiroler Alpbach gesetzt. Wieder war es OeNB-Direktor Pribil, der die entscheidenden Sätze sprach: Er stellte die jüngste Zahlungsmittelumfrage der österreichischen Notenbank vor, die offensichtlich gänzlich „unfrisiert“ geblieben ist: „Bargeld bleibt die Nummer Eins“, so der (regierungs-) programmatische Titel auf ORF online: Beträge bis 60 Euro würden fast durchwegs bar bezahlt, 30 Prozent aller ÖsterreicherInnen bezahlen alle Einkäufe in bar, bei Lebensmitteleinkäufen und im Restaurant sind es 75 bzw. 81 Prozent. Die Gründe dafür entsprechen schlicht dem Hausverstand: „Einfach und praktisch“ (92 Prozent), „schneller“ (90 Prozent), „keine Zusatzkosten“ (87 Prozent), „guter Überblick über die Ausgaben“ (85 Prozent), „anonym“ (85 Prozent).

Der Kommentar dazu von Nationalbanker Pribil ist eine klare Kampfansage, an die EZB-Pläne, gestützt auf der ermittelten Willen des Souveräns: „Durch Barzahlungen hinterläßt man keine elektronischen Fußspuren. Die Wahrung der Privatsphäre ist dadurch gewährleistet, etwa beim Kauf von Medikamenten. Für uns ist die Beibehaltung des Bargeldes wichtig, im Sinne der Konsumenten und eines fairen Wettbewerbes zwischen den Zahlungsmitteln.“

Aufgeräumt wird auch gleich mit dem Argument, daß ja ach so viel gefälschtes Bargeld im Umlauf sei, gegen welches man die arme Bevölkerung schützen müsse. Im Gegenteil: Durch den neuen „20er“ kam es zu einem starken Rückgang der Fälschungen, ein noch größerer wird durch die Einführung des neuen „50ers“ erwartet.

Spannend, was sich da tut – und spannend, wie es weitergeht: Wenn man davon ausgeht, daß da nicht plötzlich ein „Erwachen“ durch einige Regionen Europas geht (denn keiner kann uns weismachen, daß die, die jetzt beginnen, Klartext zu sprechen, nicht längst gewußt haben, was gespielt wird), fragt sich, was dieses Frühlingslüftchen von Wahrheit eingeläutet hat: Wurde eine Koalition der Mutigen geschmiedet – mit Österreich als Pilotprojekt, wie schon ein wenig in der Flüchtlingskrise? Bröckelt das System in seinem Inneren bereits mehr, als uns nach außen gezeigt wird? Gibt es eine plötzliche „Erlaubnis“ seitens der wahren Mächtigen? Oder ist es wirklich der Druck der Bevölkerung und der freien Medien, die das Weiterlügen zu unbequem machen? – Keine festgeschriebenen Antworten, aber wir fahren fort, zu berichten, was uns auffällt.

Quellen: http://orf.at/stories/2337831/2337828/ http://oesterreich.orf.at/stories/2794519/ https://www.oenb.at/Publikationen/Zahlungsverkehr/zahlungsmittelumfrage.html

Andreas Popp – Es sieht übel aus – Rettet euer Geld! – Finanzkollaps

(Admin: Für sehr viele von uns, die von Hartz IV leben oder in prekären Arbeitssituationen stecken oder aber wenig bis sehr wenig Rente erhalten, stellt sich die Frage nicht. Welches Geld soll da zu retten sein!

Dennoch gibt es sicher auch Menschen, die ihr mühsam verdientes Geld auf die Bank getragen haben in der Hoffnung, es bringt Zinsen oder aber sie haben es „angelegt“. Wir haben schon gesehen, wie es den Zyprioten und anderen ergangen ist, die Enteignung erfolgte praktisch über Nacht.

Die Politiker, die längst fremden Interessen dienen als dem eigenen Volk, beschließen Gesetze, die von den Eliten durch die Lobbyisten diktiert werden, um uns allen in jeder Hinsicht zu schaden.

Die Zeit der absoluten Kontrolle durch den RFID-Chip ist nicht mehr sehr fern.

Andreas Popp erzählt uns, was wir tun können…eine leise Hoffnung).

Veröffentlicht am 24.04.2016

Man erkennt immer mehr, wie kaputt die Finanzwelt ist. Nullzinsen jetzt, Negativzinsen schon bald. Bargeldabschaffung. Erst die Abschaffung des 500er Euro-Scheins, dann das gesamte Bargeld. Die totale Kontrolle sitzt dann bei den Banken und dem Staat. Enteignung pur. Fangt an zu denken und schützt euer Kapital vor dem Staat. Vermutlich befinden wir uns in der Endphase des finanziellen Kollaps.