Agenda der Freimaurer: Transhumanismus – der Traum vom „verbesserten“ Menschen

Die Freimaurerei zeigt weiterhin ein gesteigertes Interesse am Transhumanismus. Am 22. juni 2018 fand in Paris die Tagung „Transhumanismus: Ein ethischer Blick auf den erhöhten Menschen“ (Le transhumanisme en question : un regard éthique sur l’homme augmenté) statt, die von drei Logen des Großorients von Frankreich organisiert wird.

Transhumanismus – das neue Gesicht der Eugenik

Der Begriff Transhumanismus wurde 1957 vom britischen Internationalisten Julian Huxley (1887–1975) geprägt, einem Vordenker der Eugenik und des Atheismus. Huxley war 1946–1948 erster UNESCO-Generalsekretär und maßgeblich an der Ausarbeitung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte beteiligt.

Ebenso war er Gründungsvorsitzender der atheistischen British Humanist Association und Gründungsmitglied des World Wildlife Fund (WWF). Die einzelnen Elemente sind keine zufällige Aneinanderreihung. 1959, das war neun Jahre vor der Gründung des Club ob Rome, wurde Huxley wegen seiner demographischen Studien zur Bevölkerungskontrolle von der Lasker Foundation mit dem Lasker Award ausgezeichnet.

In der Begründung hieß es: Weil Huxley „wahrscheinlich mehr Menschen ein Verständnis für die Wichtigkeit des Bevölkerungsproblems und die Notwendigkeit der Auseinandersetzung damit vermittelt hat, als irgendein anderer Mann seiner Zeit“.

Seine Figur erklärt beispielhaft die neo-malthusianische UNO-Agenda im Gewand von Naturschutz und Ökologie und das Streben nach einer neuen Weltordnung.

Julian Huxley war der Enkel von Thomas Henry Huxley (1825–1895), der als „Bulldogge Darwins“ dessen Evolutionshypothese erst wirklich zur Geltung brachte. Und er war der Bruder von Aldous Huxley (1894–1963), dem Autor des als dystopisch oder apokalyptisch eingestuften Romans Schöne neue Welt (1932).

Michel Houellebecq vertritt in seinem Roman Elementarteilchen (1998) unter Verweis auf Julian Huxley hingegen die Ansicht, der Roman skizziere ein künftiges Paradies (Horror-Ideen aus der Welt des Transhumanismus: Implantierte RFID-Chips und Handy im Mund (Videos)).

Hinter dem Begriff Transhumanismus verbirgt sich der ebenso alte wie illusorische Wunsch der Freimaurer und anderer gnostischer Kreise nach einem (geheimen) höheren Wissen zur „Höherentwicklung“ des Menschen.

Transhumanismus meint konkret die Entwicklung von biotechnologischen Möglichkeiten zur Menschheitsverbesserung. Ob Evolutionslehre, Rassenhygiene, künstliche Intelligenz oder Transhumanismus, gemeinsam ist diesen und weiteren Strömungen in ganz unterschiedlichem Maß und Zusammenhang ein Streben, die menschliche Natur zu „verbessern“ oder im Sinne einer „höheren Zukunft“ zu überwinden.

Gemeinsam ist ihnen, das Wesen der menschlichen Natur – also die Realität – nicht wirklich zu akzeptieren und vor allem das Erlösungsangebot Jesu Christi nicht annehmen zu wollen.

In diesem Sinn gilt Transhumanismus auch als neueste Stufe der Eugenik.

Die veranstaltenden Logen und die freimaurerischen Referenten

Die drei austragenden Logen sind La Tradition maçonnique (Die freimaurerische Tradition), Les Charpentiers du Futur (Die Zimmerer der Zukunft) und Les Frères du Solstice (Die Brüder der Sonnenwende).

Die Referenten sind der Philosoph Jean-Louis Bischoff, Direktor der Forschungsinstituts der Fédération Européenne des Écoles (Fede); der Arzt Jean-Baptiste Delmas, Gründungsvorsitzender von SOS-Médecin Frankreich; der frühere Großmeister des Großorients von Frankreich Christophe Habas, Leiter für Neuroimaging des Centre National d’Ophtalmologie von Quinze-Vingts sowie der Biologe Romain Piovan. Nicht nur Großmeister Habas, auch alle anderen Referenten sind Freimaurer.

Obwohl die Namen einem größeren Publikum unbekannt scheinen, hatten sie mit diesem bereits mehr Kontakt als die meisten denken – und auch Einfluß (Transhumanismus auf dem Vormarsch: Es ist nur eine Frage der Zeit, bis allen ein RFID-Chip implantiert wird (Videos)).

Bischoff ist nicht nur im akademischen Lehrbetrieb tätig, sondern auch im Kommunikations- und Unterhaltungsbereich durch die Produktion von Musik-Events und Film-Festivals. Vor allem war er bereits in der Ausarbeitung von Sensibilisierungskampagnen des Unterrichtsministeriums und Werbekampagnen des nationalen Glücksspiel-Monopolisten tätig.

Delmas ist der Gründer von SOS-Médecin Frankreich, einem 24-Stunden-Hauspflegedienst.

Habas, der in Frankreich bereits zahlreiche universitäre und fachärztliche Funktionen und Ämter ausübte, arbeitet mit der Stanford University in den USA und dem belgischen Erasmus-Krankenhaus zusammen.

Piovan ist Direktor der Interessengruppe Grüne Biotechnologie, einer Schnittstelle von privatem und öffentlichem Sektor mit dem Auftrag, neue Technologien zu entwickeln, um Frankreich im Primär- und Sekundärbereich wettbewerbsfähig zu halten (Bio-Hacking, globales Kontrollnetz und die Erschaffung der ersten künstlichen Menschen (Videos))

Corrispondenza Romana schrieb dazu:

„Unterricht, Kommunikation, Gesundheitswesen, Universität, Biotechnologie: Die Sektoren, in denen die Referenten der Freimaurertagung bestens vernetzt sind, sind vitale Adern der französischen Gesellschaft, über die sehr leicht gefährliche Ideologien wie jene des Transhumanismus, die den Mächtigen unserer Tage so viel bedeutet, verbreitet werden können.“ (Feinde der Menschen: Club Of Rome und Freimaurer)

Literatur:

Zukunft ohne Menschen – Was kommt nach uns? Die komplette zweite Staffel [3 DVDs]

Robokratie: Google, das Silicon Valley und der Mensch als Auslaufmodell (Neue Kleine Bibliothek)

Nutzlose Esser: Die Menschheit wird in den nächsten Jahrzehnten massiv dezimiert! Was ist zu erwarten, was können wir tun – und wer steckt dahinter?

Digitale Herrschaft: Über das Zeitalter der globalen Kontrolle und wie Transhumanismus und Synthetische Biologie das Leben neu definieren

Quellen: PublicDomain/katholisches.info am 05.12.2018

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Von Mozart zu Mord: Ein Genie und tausend Tode – stets verdächtig – die Freimaurer

25. Februar 2018 aikos2309     https://www.pravda-tv.com/

“Erst geköpft, dann gehangen, dann gespießt auf heißen Stangen,…” Ähnlich vielfältig und fantasievoll wie die Todesarten in der Arie des Osmin (“Die Entführung aus dem Seraill”) sind auch die Theorien, die über den frühen Tod des Komponisten – Mozart – im Umlauf sind.

Angeheizt u.a. durch den Film “Amadeus” sowie Mozarts Mitgliedschaft bei den Freimaurern, sprossen über Jahrzehnte wilde Theorien. Neuere medizinische Untersuchungen zum Fall Mozart wirken ernüchternd und führen alles auf natürliche Ursachen zurück. Ein Rest von Rätsel wird den frühen Tod des Genies aber wohl immer umwehen.

Schwitzend und vom Tod gezeichnet, liegt Mozart auf seinem Bett. Mit letzter Kraft diktiert er Salieri sein letztes Werk in die Feder: „Confutatis maledictis“ aus dem Requiem: „Wenn die Überführten verflucht sind und den scharfen Flammen zugesprochen, rufe mich mit den Gesegneten!“

Ausgerechnet Salieri, sein großer Widersacher, der „Schutzpatron der Mittelmäßigen“ nach eigener Aussage. Seine Fürsorge für den Sterbenden ist Heuchelei. Denn der neidische kompositorische Minderleister hatte den Jüngeren, den Begabteren quasi mental vergiftet, als er ihm – in bedrohlicher Darth Vader-Verkleidung – ein „Requiem“ in Auftrag gab.

Das gesundheitlich und psychisch labile Kind-Genie musste daraus den Schluss ziehen, dass er dabei war, seine eigene Totenmesse zu schreiben. Wenig später sinkt Gattin Constanze mit „Wolferl“-Rufen über der Leiche zusammen.

Zu den düsteren Klängen des „Lacrimosa“ wird der Tote achtlos in ein leeres Grab geworfen – kaum jemand wohnt seinem Begräbnis bei. Die überaus beeindruckende Szene stammt aus Milos Formans „Amadeus“ (1984). Leider ist fast nichts daran wahr. Weder war Antonio Salieri bei Mozarts Tod anwesend, noch ist es sehr wahrscheinlich, dass er für dessen Tod verantwortlich war.

Ob in seinem Herzen Neid angesichts der überlegenen Begabung Mozarts schwelte, werden wir nie mit Sicherheit wissen. Fest steht, dass der Ältere aus der Perspektive des hoch angesehen „Festangestellten“ auf den umstrittenen, um Anerkennung ringenden „Freiberufler“ hinabblicken konnte.

Bewiesen ist nur ein relativ harmloses Zerwürfnis rund um das Libretto von „Cosi fan tutte“, das beiden Komponisten vorlag und dann von Mozart vertont wurde. Dem gegenüber stehen etliche Zeugnisse gegenseitiger Wertschätzung und professionellen Respekts (Wie die Musik von Mozart unser Bewusstsein positiv beeinflusst).

Verleumdungsopfer Salieri

Mozart starb am 5. Dezember 1791 in Wien im Alter von 35 Jahren – übrigens nicht am Abend der Premiere der “Zauberflöte“. Die Anzahl der verschiedenen Todesursachen, die in der Literatur genannt werden, ist völlig unübersichtlich. U.a. wurden genannt: eine Herzerkrankung, die Leber (Alkoholprobleme), Nierenversagen, Fleckenfieber, Syphillis (unter biografischen Aspekten heikel!) und Trichinen, verursacht durch den Genuss von nicht durchgebratenem Fleisch.

Schließlich verschiedene Gift-Theorien. Auf dem Totenschein sind nur Fieber und ein Ausschlag vermerkt. Mozarts „Requiem“ wurde von einem Boten des Grafen von Walsegg in Auftrag gegeben. Der Graf wollte das Werk anlässlich der Beerdigung seiner Frau aufführen und als sein eigenes ausgeben.

Urheber der „Salieri-Verschwörungstheorie“ war der russische Dichter Alexander Puschkin. Dieser nahm in seinem Theaterstück „Mozart und Salieri“ einige wesentliche Handlungselemente von Peter Shaffers „Amadeus“ (aus dem dann der Film entstand) vorweg: vor allem die Behauptung, der sich mittelmäßig fühlenden Salieri sei neidisch auf den Musik-Giganten gewesen.

In dem Einakter vergiftet Salieri Mozart während eines gemeinsamen Abendessens. Puschkin allerdings hatte nicht einmal behauptet, dass seine Mordtheorie der Wahrheit entspräche, sie ist dichterische Fiktion.

Die Meinung seriöser historischer Quellen lässt sich in den Worten eines Artikels auf „Zeit online“ so zusammenfassen: „Aber weder einleuchtende psychologische Motive noch hinreichende Beweismittel rechtfertigen es, einen hochachtbaren Mann wie Salieri derart zu verdächtigen.“

Stets verdächtig: die Freimaurer

Verschwörungstheorien rund um Mozarts Tod waren in den 80er-Jahren derart populär, dass nur ein Jahr nach „Amadeus“ ein zweiter Mozart-Film herauskam, genannt „Vergesst Mozart“.

In diesem Film vertritt Graf Pergen die Ansicht, der Komponist sei von Mitgliedern der FreimaurerLoge vergiftet worden, der er seit 1782 angehörte. Grund sei der Verrat von Freimaurer-Geheimnissen in der „Zauberflöte“ gewesen.

Der Freimaurer-Schwur drohe für diesen Fall den Tod an. Diesen habe der Librettist der Oper, Emanuel Schikaneder, auf Geheiß des Ordens mit giftigem Quecksilber vollstreckt.

Keine Hinweise auf chronische Krankheiten in der Anamnese

Mozarts Biograph Aloys Greither notiert 1958 zu diesem Themenkomplex: “Es ist nicht länger zweifelhaft, daß Mozart an einer Nierenkrankheit starb. Sie hatte wohl chronischen Charakter und ließe sich als Folge häufiger, zum Teil unausgeheilter Infekte seiner auf Konzertreisen verbrachten Jugendjahre zwanglos erklären.”

Dabei hätte man es eigentlich bewenden lassen können – wenn nicht eben Milos Formans weltberühmter Film “Amadeus” dazwischen gekommen wäre, wenn nicht immer wieder Mordspekulationen aufgetaucht wären – ja, und wenn sich nicht einige Mediziner mit dem Thema beschäftigt hätten.

Zu nennen sind hier Franz Hermann Franken, in Wuppertal und Freiburg tätiger Internist, sein Mainzer Kollege Dieter Kerner und der Schweizer Otorhinolaryngologe Gerhard Böhme (Wesen, Ziele und Macht der Freimaurerei: „Ich habe Luzifer gedient – ohne es zu wissen“).

Nach ihren Recherchen liest sich Mozarts Anamnese in etwa so: Mit sechs, sieben und acht Jahren Katarrh, Erythema nodosum und starke Gelenkbeschwerden, mit neun Jahren Typhus abdominalis, im darauffolgenden Jahr erneuter Katarrh und Gelenkbeschwerden, mit elf Pocken, mit 14 Kälteschäden der Hände, Katarrh, Zahnschmerzen, Schläfrigkeit, dies erneut mit 15 und 18 Jahren, mit 22 grippaler Infekt, mit 24 Katarrh, mit 27 Grippe, mit 28 Koliken nach Erkältung, mit 34 “Rheumatische” Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Schlaflosigkeit, mit 35 “letzte Erkrankung” und Tod.

Eine damals übliche Krankengeschichte also und mitnichten Hinweise auf ein chronisches Leiden als Ursache für den frühen Tod.

Einen ganz neuartigen Ansatz hat 2006 der an der Universität zu Köln tätige Mathematiker und Statistiker Ludwig Köppen verfolgt (“Mozarts Tod“, Ludwig-Köppen-Verlag). Er hat auf streng wissenschaftlicher Basis und ganz unvoreingenommen wesentliche Fragen zu Mozarts Tod gestellt und sie zu beantworten versucht.

Merkwürdig erschienen sind ihm dabei etwa die nicht erfolgte Krankenhauseinweisung (obwohl einer der behandelnden Ärzte Chefarzt eines Krankenhauses war) die Diagnose des “hitzigen Frieselfiebers” als Todesursache (was eigentlich den öffentlichen Gesundheitsdienst auf den Plan hätte rufen müssen).

Die Frieseln – so weiß es der Brockhaus – sind nach heutiger Lesart ein harmloser Hautausschlag mit hirsekorn-großen, wasserhellen oder weißlichen Bläschen, die roten Frieseln, auch “roter Hund” genannt, treten vor allem bei fehlender Schweißabsonderung in den Tropen auf. Zu Mozarts Zeiten verstand man darunter wohl exanthematische Infektionskrankheiten.

Das überhastete Organisieren der Beerdigungsformalitäten durch Gottfried van Swieten, der wenige Stunden später seines Amts enthoben wird (Unheimliche Orte: Cappella Sansevero – Hexerei, Freimaurer und schwarze Magie (Videos)).

Die schnelle Beerdigung 3. Klasse, wie sie damals üblich war und die übrigens nicht einem “Armenbegräbnis” entspricht, wie auch heute noch immer wieder kolportiert wird.

Die Verweigerung jeglicher kirchlicher Seelsorge, obwohl Mozart selbst als Organist für die Kirche tätig war.

Die fehlende Hilfe der Freimaurer, für die Mozart viel getan und komponiert hat und deren Gedenkrede erst ein halbes Jahr nach Mozarts Tod bei einer Freimaurerzerenomie auf dem Programm stand.

Die Unauffindbarkeit des Grabs und die Abwehrhaltung der Stadt Wien, bei der Klärung der Todesumstände Mozarts.

Vielleicht gerade wegen seiner Unvoreingenommenheit kommt Köppen zu völlig neuen Schlüssen – und kann sie sogar teilweise belegen: So finden sich offenbar die letzten Noten von Mozarts Hand in der Freimaurerkantate, KV 623 (und nicht im berühmten “Requiem”!) und sind – meinen viele Musikhistoriker – “verzittert, unleserlich und verkritzelt” und damit mögliches Zeichen einer Quecksilber-Intoxikation (Der Fall Mozart und seine enge Beziehung zu den Freimaurern und Illuminaten).

 

Literatur:

Geheimgesellschaften 3. Krieg der Freimaurer
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Das globale Killernetzwerk. Warum John. F. Kennedy, Prinzessin Diana, Jürgen W. Möllemann und andere sterben mußten
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Freimaurer: Aufklärung eines Mythos
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Quellen: PublicDomain/matrix3000.de/aerztezeitung.de am 25.02.2018

 

Wesen, Ziele und Macht der Freimaurerei: „Ich habe Luzifer gedient – ohne es zu wissen“

Luzifer? „Wer ein bißchen sucht, der findet…“

Was aber rechtfertigt den Buchtitel mit der eindeutigen Anspielung auf Satan?

„Da gibt es einmal Rituale, an denen ich teilgenommen habe, aber das ist nicht das Wesentliche. Wesentlich ist, was man nicht sieht oder nicht liest, was aber zwischen den Zeilen allgegenwärtig ist. Freimaurersymbole beziehen sich implizit auf Luzifer. Wenn man nur ein bißchen sucht, findet man diese Verbindungen.“

Er selbst habe sie schnell gefunden, aber lange akzeptiert im Bestreben ein exklusives Wissen zu erlangen.

„Ich bin mir dessen sehr schnell bewußt geworden, bereits im Lehrlingsgrad, also bald nach der Initiation, im Rahmen einer Zeremonie, die ausdrücklich Luzifer verherrlichte. Man sagte mir aber, das sei nicht Luzifer, sondern in Wirklichkeit der Lichtträger. Was ja nicht ganz falsch ist!“

Falsch sei jedoch der Kontext.

„Erst viel später, als ich den Weg des Glaubens wiederzufinden begann, fing ich an mir viele Fragen zu stellen. In der Zeremonie, als ich den Meistergrad erlangte, wurde mir die Worte ‚Tubal Caïn‘ ins Ohr geflüstert. Eine eindeutige Anspielung auf einen satanischen Einfluß, die in den meisten Freimaurerriten vorkommt.“

Der Relativismus ist der Schlüssel zur Freimaurerei

Während die satanischen Anspielungen in manchen Graden verborgen sind, werde das eigentliche Wesen der Freimaurerei in anderen deutlich sichtbar. Dazu gehöre, so Abad-Gallardo im 33. Grad des Schottischen Ritus, daß der Freimaurer, der den Grad erlangt, mit dem Dolch auf eine päpstliche Tiara einstechen muß.

Wenn er zögert, erklärt man ihm, das richte sich nicht gegen die Kirche, sondern gegen Papst Clemens V., der den Templerorden der Verfolgung durch den französischen König preisgegeben hatte, was angeblich nichts mit Kirchenfeindlichkeit zu tun habe.

Abad-Gallardo läßt keinen Zweifel:

„Die Freimaurerei ist in ihrem Wesen luziferisch im Sinne eines luziferischen Stolzes. Es werden keine Schwarzen Messen zelebriert, jedenfalls soweit mir bekannt, aber ihr Ziel ist es, dem Freimaurer die Loslösung von Gott einzuschärfen, was direkt damit zu tun hat, daß er sich als Gott fühlen soll, indem er sich selbst zur Göttlichkeit hinaufarbeitet.

Im Gegensatz zur Kirche, die das Gesetz Gottes, das Naturrecht, verteidigt, bekennt die Freimaurerei, daß es kein solches Gesetz gibt, sondern nur eine fließende, sich verändernde Moral. Sie begünstigt eine neue soziale Ordnung, in der die individuelle Freiheit vorherrschend und das Gesetz Ausdruck der Gesellschaft ohne jeden Bezug zu einem unveränderlichen Moralgesetz oder einem göttlichen Gesetz ist. Der Relativismus ist der entscheidende Schlüssel der freimaurerischen Lehre.“ (Jahre Freimaurerei: „Sie ist nicht für die Öffentlichkeit konstruiert“)

Christliche Logen „sind ein Schwindel“

Abad-Gallardo, der der Obödienz Le Droit Humain, einem Zweig des Großorients von Frankreich, angehörte, nimmt auch zur oft behaupteten Existenz „christlicher Logen“ Stellung. Die englische Freimaurerei, der auch die meisten Logen im deutschen Sprachraum verpflichtet sind, wird im Gegensatz zur romanischen Freimaurerei als christlich bezeichnet.

Der ehemalige Logenmeister winkt jedoch ab:

„Sie sind ein Schwindel. Einige Logen sagen sogar christisch, um nicht christlich sagen zu müssen, weil der ‚ehrwürdige Meister‘ das Brot bricht und verteilt. Es spielt keine Rolle, welchen Namen sie tragen: Wichtig ist auf die Rituale zu schauen, die sie praktizieren, und die sind alle esoterisch, und daher okkult.

Alles, was okkult, magisch, hellseherisch ist, wird vom Alten Testament bis zum heiligen Paulus verurteilt. Die Freimaurerei wurde mehrfach von der katholischen Kirche verurteilt, aber auch von der Presbyterianischen Kirche von Schottland, von den amerikanischen und englischen Methodisten. Die Kirche hat recht, wenn sie sagt, daß die beiden Wege der Kirche und der Loge antinomisch sind, sich widersprechen, und daher unvereinbar sind. Man kann nicht zwei Herren dienen.

Diese Logen nennen sich christlich, um die Christen anzuziehen, aber in Wirklichkeit zielen sie auf die Apostasie, auf den Glaubensabfall der Gläubigen von jeder Religion ab, besonders aber auf den Glaubensabfall jener, die katholisch sind.

Wenn ein Christ Freimaurer wird, schwört er beim Initiationsritus, ohne es zu wissen, seiner Taufe ab. Das Ziel der Freimaurerei aller Obödienzen ist die Zerstörung des Christenheit, besonders der katholischen Kirche, um sie durch die Freimaurerreligion und deren Dogmen zu ersetzen.“

Der Einfluß der Logen

Auch zum Einfluß der Freimaurer läßt Abad-Gallardo keinen Zweifel. Die Logen versuchen diesen Einfluß und ihre Rolle herunterzuspielen, um keine unerwünschte Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Es gehe vor allem darum, das Logenimage in der Öffentlichkeit zu kontrollieren.

„Vom 19. Jahrhundert an steht die Freimaurerei am Ursprung aller gesellschaftspolitischen Gesetze, ob Scheidung, Abtreibung, Euthanasie oder Ehe für alle. Sie wurden von der Freimaurerei vorbereitet, geschrieben und in die Parlamente getragen, weil es ihr Ziel ist, eine Ordnung aufzurichten, die der göttlichen Ordnung widerspricht. Die Tatsache, daß sie immer offener auftritt, ist der Beweis für ihre Macht. Heute schwimmen unsere Gesellschaften in der Ideologie der Freimaurer: dem Relativismus.“

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Literatur:

Freimaurerei: Geheimnisse, Rituale, Symbole – Ein Handbuch
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DAS GEHEIMNIS DES BAPHOMET: Eine Studie über das freimaurerische Gedankengut des 18. Jahrhunderts und seine Verbindung zu den Templern anhand der … drey Waessern i. O. Passau aus dem Jahr 1776
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Quellen: PublicDomain/katholisches.info am 14.02.2018

Geheimes Italien

Jenny Perelli 27.12.2015

Einflussfaktor Freimaurerei

Am 15. Dezember ist in Arezzo im Alter von 96 Jahren Licio Gelli gestorben – tonangebendes Mitglied der Loggia P2, einer subversiven Freimaurerloge, die in den 70er Jahren ein konspiratives Netzwerk aus italienischen Führungspersonen geschaffen hatte – einen regelrechten Staat im Staate. Direkt oder indirekt kann die Geheimloge mit allen großen Skandalen der letzten 30 Jahre in Verbindung gesetzt werden – wobei Italien und die Freimaurerei seit jeher einander definieren.

Als freimaurerisches Gegenstück zur Kurienkongregation „Propaganda Fide“ wurde die Loggia P2 (oder Propaganda 2) im Jahr 1887 in Rom gegründet. 1981 fanden die Mailänder Unterschungsrichter Giuliano Turone und Gherardo Colombo bei den Ermittlungen zum Kollaps der Banken des kriminelle P2-Mitglieds Michele Sindona, in Licio Gellis Firma eine Liste prominenter Logenbrüder, die die gesamte politische Welt Italiens zum Zittern brachte. Veröffentlicht wurden 1000 Namen hochrangiger Führungspersonen aus Wirtschaft, Politik, Geheimdienst, Medienwelt, Militär, Justiz und Finanzwelt.

Licio Gellis Ausweis von 1941. Bild: Public Domain

Das wohl berühmteste Mitglied war Silvio Berlusconi. Es wurde später gerichtlich bestätigt, dass sogar ein Staatsstreich geplant war und die Loge nicht nur mit den Terroranschlägen der 70er Jahre in Zusammenhang stand, sondern auch mit der Mafia und der damit verbundenen Geldwäsche. Die Loggia P2 wurde 1982 aufgelöst und verboten.

Silvio Berlusconi (2010). Bild: Public Domain

Es seien „innere Säuberungen“ im Gang, wird seitdem immer wieder versichert, um die abtrünnigen schwarzen Schafe aus der Freimaurerei Italiens zu streichen.

Die gröβte Loge in Italien ist heute mit 22.000 Mitgliedern der Grande Oriente d’Italia – auch kurz G.O.I. genannt. Interessant ist hier die regionale Aufteilung, bzw. der Prozentanteil der Freimaurer in den einzelnen Städten. Das umbrische Perugia ist Rangerster, gefolgt von Florenz, Rom, Mailand, Palermo, Genua et cetera. Verfechter von Verschwörungstheorien wollen in der Freimaurerei immer noch die Quelle allen Übels in Italien sehen. Es handle sich nach wie vor um eine elitäre Gruppe, deren Ziel die Kontrolle aller wichtigen Schaltpulte von Politik und Wirtschaft sei.

Freimaurer und die Staatsgründung

Allerdings würde Italien ohne die Freimaurer gar nicht existieren. Neben dem Geheimbund der Carbonari haben zweifellos die Freimaurer die Hauptrolle in der politischen und sozialen Bewegung des Risorgimento („Wiedererstehung“) gespielt, die im Jahr 1861 den unabhängigen italienischen Nationalstaat durchsetzte.

Giuseppe Garibaldi. Bild: Public Domain

Die in den Logen erzogenen Protagonisten waren: Giuseppe Garibaldi – der Guerillakämpfer, Giuseppe Mazzini – der Intellektuelle, Nino Bixio – der Stratege, Camillo Benso von Cavour – der Staatsmann. Bruder Goffredo Mameli komponierte noch die flotte (immer noch gültige) Nationalhymne dazu.

Zu Recht können sie also behaupten:

Wir haben Italien erschaffen.

Norditalien unterlag Österreich und das gesamte Latium war dem damit verbündeten Kirchenstaat einverleibt, was den entschiedenen Kampf gegen die katholische Kirche zur Vollendung der italienischen Einheit unabdingbar machte. „Freie Kirche in einem freien Staat“ war die Devise. Papst Pius IX. (unter dessen Pontifikat die Unfehlbarkeit des Papstes zum Dogma erhoben wurde) entgegnete ihr mit der Verteufelung der gesamten Freimaurerei als „Synagoge Satans“. Heute noch wird jeder Logenbruder offiziell exkommuniziert, dennoch scheinen Kreuz und Kelle nicht ganz so unvereinbar – zumindest den angeblichen vatikaninternen Geheimlogen und den freimaurernahen Machenschaften der Vatikanbank nach zu urteilen. Es scheint auβerdem allgemein bekannt, dass Papst Franziskus Kontakte zur argentinischen Freimaurerei pflegte. Bis zum 1. Weltkrieg wurde das politische Schicksal Italiens weiterhin von Freimaurern mitbestimmt, wobei in den zwanziger Jahren viele bedeutende Mitglieder der faschistischen Partei der Freimaurerei beitraten; darunter auch der Schriftsteller Gabriele D’Annunzio. Mussolini lieβ sie 1925 verbieten, nachdem er angeblich selbst um Aufnahme in den Logen gebeten haben soll, die allerdings wegen Inkompatibilität abgelehnt worden sei.

Wer sind heute die wirklichen Machthaber in Italien?

Wer sind heute die wirklichen Machthaber in Italien? Wer entscheidet tatsächlich über die einzuschlagenden politischen Richtlinien? Laut Gioele Magaldi, Groβmeister der Loge Oriente Democratico, sind es die Ur-Logen. In seinem erst kürzlich erschienen Buch Massoni – Società a responsabilità illimitata: La scoperta delle Ur-Lodges („Freimaurer – Gesellschaften mit unbeschränkter Haftung: Die Entdeckung der Ur-Logen“) beschreibt er diese ominösen Elitelogen, in denen der Ministerpräsident Matteo Renzi angeblich gerne aufgenommen werden möchte. Damit wäre er in erlesenster Begleitung, denn auch der Präsident der Europäischen Zentralbank Mario Draghi sowie der ehemalige Präsident der italienische Republik Giorgio Napolitano seien Logenbrüder der Ur-Loge Three Eyes.

„Renzusconi“

Magaldi zählt weitere konservative Superlogen auf, die angeblich die Politik und Gesellschaft Europas in Richtung oligarchisch-reaktionär zu trimmen wünschen. Diese wären: Pan-Europa, Edmund Burke, Compass Star-Rose und Der Ring. Der neue italienische Präsident Sergio Mattarella soll Renzi von Mario Draghi, dem Befürworter der europäischen Austeritätspolitik, aufgezwungen worden sein – und alles sei nur ein Teil eines viel gröβeren übernationalen Plans.

Matteo Renzi. Bild: Gobierno de Chile. Lizenz: CC-BY-SA-2.0

Der ehemalige Bürgermeister von Florenz soll bereits mit einem Fuβ im Tempel stehen, munkelt man. Dieser Renzusconi, der all das ist, was bislang Berlusconi war (ist er doch mit ihm den famosen Nazareno-Pakt eingegangen) soll anscheinend nun selbst ein Bruder werden. Eben dieser Renzi, den der Rocksänger Piero Pelù vor kurzem während eines Konzertes in Rom „Licio Gellis Boy Scout“ genannt hat, und der zeitlebens von seinem Vater, dem vermeintlichen Verteiler aller öffentlichen Aufträge der Region, dem Christdemokraten und Groβherren der toskanischen Freimaurerei, kräftig gepusht wurde.

Am 20. Januar 2015 wandelt die Regierung Renzi in weniger als zwei Stunden per Dekret alle Volksbanken mit einem Überschuss von mindestens 8 Milliarden Euro in Aktiengesellschaften um. Könnte es nicht sein, daβ es sich hier um eine gezielte Maβnahme handelt im Kampf zwischen der freimaurerischen/angelsächsischen und der so genannten „weiβen katholischen Finanzwelt“, die mit den Volksbanken eine ihre letzte Bastionen verliert.

Zum Aufkauf von nationalen Luxusmarken aus der Lebensmittelbranche, der Industrie und der Energie von Seiten ausländischer Investoren, würde damit der Ausverkauf der ehemaligen Volksbanken hinzukommen, die durch ihren niedrigen Börsenkurs momentan sehr billig erworben werden können.

Das Ergebnis wäre die Desertifikation der italienischen Finanzbranche und deren vollkommene Unterwerfung unter die Finanzzentren in London und New York.

Der Palazzo Giustiniani in Rom – Sitz der Grande Oriente d’Italia von 1901 bis 1985. Bild: Lalupa. Lizenz: CC-BY-SA-3.0

Vier dieser Volksbanken (Banca Etruria, Banca Marche, CariChieti, Cassa Ferrara) sind letztlich wegen Fehlmanagement pleite gegangen und haben somit 130.000 Kleinsparer, denen die Regierung (trotz aller dubiosen Bankrettungen) im Moment nicht helfen will, um ihre Lebensersparnisse gebracht. Der Rentner Luigino D. aus Rom hat sich deshalb das Leben genommen.

Im Vorstand der Banca Etruria finden wir Pierluigi Boschi, Vater der Ministerin der Reformen Maria Elena Boschi aus den Reihen des Partito Democratico, kurz PD.

Sobald die Tochter Ministerin wird, steigt der feimaurernahe Vater sofort zum Vizepräsidenten auf, wobei die eklatanten Interessenkonflikte anscheinend niemanden gestört haben.

Der Logenbruder Giacomo Casanova fasst es in seiner Geschichte [s]eines Lebens wie folgt gekonnt zusammen:

Wer sich nur unter die Freimaurer aufnehmen lässt, um das Geheimnis der Loge zu ergründen, der hat sehr zu befürchten, dass er unter der Kelle alt werden wird, ohne jemals in das Geheimnis dieser Bruderschaft einzudringen. Das Geheimnis der Freimaurerei ist durch seine eigene Natur unverletzlich. Wer das Geheimnis der Freimaurerei errät – denn man erfährt es nur, wenn man es selbst errät ….schweigt und das Geheimnis bleibt stets Geheimnis.

http://www.heise.de/tp/artikel/46/46905/1.html