Donald Trump: Warum er seine Wahlkampfversprechen nicht einhält

Immer wieder ging ich darauf ein, dass Trump sich im besten Fall mit seinen Feinden umgibt, um sie näher bei sich zu haben und damit besser kontrollieren zu können. Aber dieser beste Fall hat sich spätstens mit dem illegalen Angriff auf Syrien zerschlagen. Und leider haben sich fast alle meiner Annahmen als richtig erwiesen.

Donald Trump - Wikipedia / Michael Vadon

Donald Trump – Wikipedia / Michael Vadon

Allein die Tatsache, dass die Amtszeit von Trump erst wenige Monate alt ist, und man daher noch nicht ermessen kann, was er wirklich noch alles umsetzen wird, ist als positiver Aspekt bei der ganzen Sache zu bewerten. Aber wenn wir realistisch auf die jetzigen Gegebenheiten und das Erstarken des Tiefen Staates blicken, dann wissen wir, dass sich nichts, aber auch gar nichts geändert hat oder ändern wird.

Während diese Zeilen verfasst werden, versucht der Kongress in den USA gerade ein Haushaltsgesetz zu verabschieden, dass JEDWEDE Unterstützung für die Ambitionen und Politik Trumps zunichte machen wird – inklusive des Wahlkampfthemas der Grenzmauer zu Mexiko. Das jetzige Haushaltsgesetz versetzt Washington in die Lage, nur bis Ende September den Betrieb aufrecht zu erhalten, wobei sich die Trump-Administration weder gegen das eine (Verhinderung weiterer Ausbau der Grenzmauer), noch das andere (September) ernsthaft gewehrt hat.

Trump könnte eigentlich gerade mit Hilfe eines Regierungszahlungsstopps (goverment shutdown) seine Projekte durchziehen (aufgrund der Priorisierung im Falle eines Shutdowns, die dann durch die Administration erfolgt) und auch einen Ausgabenstopp bewerkstelligen. Stattdessen hat Trump weder das Versprechen Obamacare einzukassieren, die Grenzmauer weiter auszubauen (dessen Bau übrigens von Georg W. Bush begonnen wurde) oder die Finanzierung von Planned Parenthood zu stoppen, gehalten. Kein Wunder also, dass sich viele Trump-Wähler fragen, warum aus dem Wahlkampfpitbull ein handzahmer Pudel geworden ist.

Und auch bzgl. der Außenpolitik hat er sich von seiner Wahlkampfhaltung gegenüber NAFTA oder der NATO distanziert. Trump erkärte gar, dass er seine Entscheidungen so getroffen hat, weil er „ein Nationalist und ein Globalist“ sei. Ja, genau… Trump als „Nabalist“

Donald Trump hat sich davon verabschiedet, China weiter als Währungsmanipulator zu bezeichnen – etwas von dem viele glaubten, dass er dieses Thema weiterhin verfolgen würde. Ich denke, dass hier vielmehr Kalkül dahinterliegt. Denn Washingtons Bestreben Nord-Korea von der Landkarte zu tilgen, dürfte mit einem aufgebrachten und als Manipulator bezeichneten China dann doch etwas schwieriger sein. Dass sich die USA einen solchen Krieg nicht leisten können und ihn auch im Land selbst niemand haben will, scheint die Politkaste einmal mehr nicht zu interessieren. Chinas Schritt, seine Schutzhand über Nord-Korea wegzuziehen, bestätigt meine Annahme nur, dass auch der Osten bzw. dessen Strippenzieher (China, Russland, usw.) genau die gleichen globalistischen geopolitischen Interessen verfolgt wie der Westen. Das heißt, sie tun das, was ihnen von anderer übergeordneter Stelle gesagt wird. Wenn China weiter die jetzt eingegangene Haltung gegenüber Nord-Korea beibehält, dann ist ein offener Konflikt so gut wie sicher.

Trump hat während seiner Wahlkampagne immer wieder den Irakkrieg als Sumpf, Chaos und als etwas bezeichnet, das den USA nichts (ein)bringt. Wenn der Irak für Trump Chaos bedeutete, was wird dann erst Nord-Korea für eine „Erfolgsgeschichte“ werden? Mit einer weit besser ausgestatteten Armee, die zudem noch ideologisch verblendete Soldaten in ihren Reihen weiß? Ein Krieg mit Nord-Korea würde länger als der im Irak dauern und weit mehr Geld verschlingen. Aber vielleicht ist das genau der Punkt?

Die Frage, die sich wohl alle „Trumpianer“ stellen dürften, ist die, warum sich The Donald dermaßen gedreht hat? Warum er alle seine politischen Positionen seit November verlassen hat? Aus meiner Sicht gibt es genau zwei Gründe dafür:

Der Sündenbock

Trump wurde im Oval Office deswegen installiert, weil man alle Konservativen, all jene die die Prinzipien der Souveränität hochhalten und für Freiheit und Frieden eintreten, für das kommende Chaos als Sündenbock platzieren will. Daher war es auch verhältnismäßig leicht den Sieg Trumps und sein Verhalten vorherzusagen. Trump sitzt nur aus einem einzigen Grund im Weißen Haus: er soll den Konservatismus für alle Zeit zerstören.

Dies im Hinterkopf behaltend, muss man allerdings sagen, dass die Unterstützung Trumps durch konservative Kräfte nicht so vorbehaltlos, gehorsam und blind folgend eingetreten ist, wie es sich die IGE erhofft hatten. Es gibt immer mehr aus den Reihen Trumps, die sich kritisch, besorgt und aufmerksam mit seiner Politik beschäftigen. Leider heißt das nicht automatisch, dass die internationale Propaganda die „Sündenbocktheorie des Konservatismus“ damit beerdigt hat und sie nicht mehr zum gewünschten Zeitpunkt aus dem Hut zaubern wird. Viele verargumentieren, dass Trumps plötzliches Umschwenken die Idee negieren würde, dass Trump als „konservativer Sündenbock“ platziert wurde, weil er doch „aufgrund seiner Taten nicht wie ein Konservativer wirkt“. Diese Menschen sind sich der menschlichen Psychologie nicht bewusst.

Tatsache ist, dass Trump aus einer konservativen, nationalistischen Plattform heraus agiert und dass seine Rhetorik weiterhin dieses Bild bedient – selbst wenn seine Handlungen dies eben nicht tun. Die IGE werden ihn weiterhin als Konservativen bezeichnen und die Mehrheit der Menschen auf der Welt werden dieses Narrativ akzeptieren, da die Rhetorik oftmals stärker in den Köpfen wirkt als konkrete Ereignisse/Ergebnisse. Liberale werden beispielsweise nie davon weggehen, dass Trump ein Konservativer ist, da sie verzweifelt an der Rechtfertigung festhalten wollen, dass konservative Prinzipien per se „böse“ sind. Jeder Fehler, den Trump macht, selbst wenn diese mit konservativen Werten rein überhaupt nichts zu tun haben, werden dem Konservatismus und dem Nationalismus/Patriotismus angelastet werden.

Die ist der eine Grund, den ich sehe, warum Trump seine Positionen verlassen hat: das Schema die Freiheitsbewegung und die konservativen Kräfte zu kooptieren ist gescheitert. Trump wird die klassische Souveränitäts- und Selbstbestimmungsfrage, die so viele seiner Wähler gut hießen, nicht mehr spielen.

Der große Knall

Der zweite Grund für das Umfallen Trumps, sehe ich darin, dass offenbar er und seine Strippenzieher im Hintergrund nicht mehr länger die „konservative, souveräne Fassade“ hochhalten müssen, weil eine allumfassende Krise kurz bevor steht. Eine Krise, die so massiv sein wird, dass die Öffentlichkeit soweit abgelenkt sein wird, dass die IGE ihre Agenda ohne weiteres durchdrücken und gleichzeitig die Verantwortung für die Krise den Konservativen in die Schuhe schieben können.

Das Verhalten gegenüber Nord-Korea mag Teil dieses Ereignisses sein. Für sich genommen wäre ein Krieg gegen Nord-Korea ein verlustreicher regionaler Krieg, der die USA in den (offiziellen, nicht nur technisch gesehenen) Ruin treiben könnte. Es ist erstaunlich mit welcher Vehemenz an einer Spannungszunahme im Falle Nord-Koreas gearbeitet wird. Seit dem Irakkrieg haben wir eine solche sinnlose Rhetorik vom Weißen Haus nicht mehr gehört. In der Zeit Obamas mussten wenigstens noch irgendwelche fadenscheinige Gründe für einen Krieg her. Aber unter Trump scheinen nicht einmal diese mehr nötig zu sein, wenn es darum geht gegen Nord-Korea vorgehen zu können. Man hat fast den Eindruck, dass der Krieg schon im Kalender steht und deswegen auch stattfinden muss.

Jedoch glaube ich weiterhin, dass sich gerade eine größere Krise herausbildet, die von ökonomischer und globaler Natur sein wird. Zahlreiche künstlich erzeugte Finanzblasen, die in den letzten acht Jahren von den Zentralbanken der Welt erschaffen wurden, lassen nur noch die Frage nach dem WANN, nicht mehr nach dem OB zu. WANN wird das System die finale Stufe seines bereits eingesetzten Kollapses erreichen?

Das Verhalten der Trump-Administration mag nichts weiter als schlechtes Timing oder schlechte Planung der IGE sein. Vielleicht haben sie sich auch einfach nur verspekuliert. Aber ich rate nach wie vor zur Aufmerksamkeit, denn bekanntlicherweise geschieht nichts rein zufällig.

Das rekordverdächtige Umschwenken Trumps sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen oder es einfach als zielloses Verhalten eines Schizophrenen im Weißen Haus betrachten. Obama ist genauso bei seinen Wahlkampfversprechen eingeknickt wie Trump. Nur im Unterschied zu Trump hat Obama seine Lügen besser versteckt, seine Manipulationen besser unter den Tisch gekehrt. Trumps dramatischer Schwenk sollte in meinen Augen als Signal wahrgenommen werden, dass, wenn eine Krise am Ende seiner „Schöpfungs-/Erschaffungsphase“ steht, diese Krise dann wohlmöglich innerhalb kürzester Zeit eintreten wird. Vielleicht sogar bevor das Jahr 2017 zu Ende gegangen ist.

Die Argumentation wird weitergehen, ob das Weiße Haus unter Trump von externen Kräften übernommen wurde oder ob es von Anfang an von bestimmten Elementen kontrolliert wurde. Ich bin der Meinung, dass es schon immer unter der Kontrolle von anderen steht. Trump hat sich nur rhetorisch gegen die IGE gestellt – nie aktiv, nie mit Handlungen. Und wie wir wissen zählen nur die Taten – nicht die Worte alleine.

Conclusio

Eigentlich ist es als positiv zu werten, dass Trumps Umschwenken so schnell und so umfassend erfolgte. Denn es zeigt, dass sich die konservativ denkenden und freiheitsliebenden Menschen nicht in die neu aufgemachte Ecke der „alt-right“ stecken lassen, dass die Kooption der IGE gescheitert ist. Doch jeder Erfolg bringt auch Konsequenzen mit sich. Es scheint nämlich so zu sein, dass unser „das Ganze so nicht ab- und hinnehmen wollen“ und die offen zur Schau getragene Skepsis dazu geführt haben, dass die IGE ihren Zeitplan angepasst haben. Und wenn die IGE nicht das bekommen, was sie wollen, dann tendieren sie dazu, ihr gern eingesetztes und leider immer wieder funktionierendes Werkzeug von Gewalt, Krieg und Katastrophen einzusetzen.

Quellen:
The Real Reasons Why Trump Has Flipped On His Campaign Promises
Trump, in Wake of Deal to Avoid a Shutdown Now, Calls for One Later
Why Donald Trump Decided to Back Off Nafta Threat
Clinton Versus Trump And The Co-Option Of The Liberty Movement


Ein Artikel bildet zwangsweise die Meinung eines Einzelnen ab. In Zeiten der Propaganda und Gegenpropaganda ist es daher umso wichtiger sich mit allen Informationen kritisch auseinander zu setzen. Dies gilt auch für die hier aufbereiteten Artikel, die nach besten Wissen und Gewissen verfasst sind. Um die Nachvollziehbarkeit der Informationen zu gewährleisten, werden alle Quellen, die in den Artikeln verwendet werden, am Ende aufgeführt. Es ist jeder eingeladen diese zu besuchen und sich ein eigenes Bild mit anderen Schlussfolgerungen zu machen.


Trump: Anschlag in Paris wird „großen Einfluss“ auf Wahl haben – Volk wird Terror „nicht länger hinnehmen“

 Epoch Times21. April 2017 Aktualisiert: 21. April 2017 13:26

„Ein weiterer Terroranschlag in Paris. Das französische Volk wird das nicht viel länger hinnehmen“, erklärte US-Präsident Donald Trump am Freitag im Kurzbotschaftendienst Twitter. Der Anschlag werde „einen großen Einfluss auf die Präsidentschaftswahl“ haben.

Andrew Harrer-Pool/Getty Images

Der Anschlag auf den Pariser Champs-Elysées wird nach Einschätzung von US-Präsident Donald Trump „große“ Auswirkungen auf die bevorstehende Präsidentschaftswahl in Frankreich haben.

„Ein weiterer Terroranschlag in Paris. Das französische Volk wird das nicht viel länger hinnehmen“, erklärte Trump am Freitag im Kurzbotschaftendienst Twitter. Der Anschlag werde „einen großen Einfluss auf die Präsidentschaftswahl“ haben.

Bei der ersten Runde der französischen Präsidentschaftswahl  am Sonntag können sich Umfragen zufolge vier Kandidaten Hoffnungen auf einen Einzug in die Stichwahl am 7. Mai machen: der Mitte-Kandidat Emmanuel Macron, die Vorsitzende der rechtspopulistischen Front National (FN), Marine Le Pen, der Konservative François Fillon und der Linkspolitiker Jean-Luc Mélenchon.

Auf den Champs-Elysées hatte ein 39-jähriger Franzose am Donnerstagabend das Feuer auf Polizisten eröffnet. Er tötete einen Beamten und verletzte drei weitere Menschen, darunter eine Deutsche, bevor er selbst erschossen wurde. Die Attacke kurz vor der Wahl schockierte Frankreich. Für den Urnengang hat die französische Regierung ein beispielloses Sicherheitsaufgebot mobilisiert. (afp)

http://www.epochtimes.de/

Trump schränkt Transparenz im Weißen Haus ein – Bürgerrechtsorganisationen klagen

Epoch Times15. April 2017 Aktualisiert: 15. April 2017 8:50

US-Präsident Donald Trump schränkt die Transparenz im Weißen Haus ein: Die Veröffentlichung des Besucherverkehrs wird nicht fortgeführt. Bürgerrechtsorganisationen klagen.
US-Präsident Donald Trump während einer Besprechung im Weißen Haus. Foto: Ron Sachs - Pool/Getty Images

US-Präsident Donald Trump macht das Weiße Haus weniger transparent. Die unter Vorgänger Barack Obama begonnene Veröffentlichung des Besucherverkehrs im Weißen Haus wird nicht fortgeführt, wie US-Medien am Freitag berichteten. Zur Begründung führte die Regierung an, dass die bisherige regelmäßige Publikation dieser Listen „schwere nationale Sicherheitsrisiken“ mit sich bringe und gegen den Schutz der Privatsphäre verstoße.

Während der Amtszeit Obamas ließ sich mit Hilfe eines Suchformulars einsehen, welche Abgeordneten, Senatoren, Lobbyisten, Botschafter und sonstige Besucher des Präsidenten oder seiner Mitarbeiter im Weißen Haus ein und aus gingen. Nur in wenigen Ausnahmefällen – etwa bei rein privaten Besuchen bei der Präsidentenfamilie oder aus Gründen der nationalen Sicherheit – wurden die Namen nicht ins Netz gestellt.

Die vom Secret Service, der für den Schutz des Präsidenten zuständigen Sicherheitsbehörde, erstellten Listen wurde von Medien und Nichtregierungsorganisationen intensiv für ihre Recherchen genutzt. Obama hatte im Jahr 2009 damit begonnen, diese Listen öffentlich zu machen. Dies geschah allerdings nicht aus eigener Initiative, sondern im Rahmen einer Vereinbarung mit einer Bürgerrechtsorganisation, die auf die Veröffentlichung der Besuchernamen geklagt hatte.

Bereits seit Antritt der Trump-Regierung im Januar waren die Listen dann nicht mehr zugänglich. Wie das Magazin „Time“ und die Zeitung „Washington Post“ jetzt berichteten, sollen laut einer Direktive des neuen Präsidenten die Besucherlisten nun erst frühestens fünf Jahre nach Trumps Ausscheiden aus dem Amt wieder zugänglich gemacht werden.

Eine Gruppe von Bürgerrechtsorganisationen hat die neue Regierung allerdings bereits auf die Publikation der Listen verklagt. Die Kläger wollen nicht nur die Besucherliste des Weißen Hauses, sondern auch von Trumps Privatdomizil Mar-a-Lago konsultieren. Trump hält sich regelmäßig in dem Privatclub im Bundesstaat Florida auf und erledigt dort auch einen Teil seiner Regierungsangelegenheiten. (afp)

http://www.epochtimes.de

USA setzen erstmals größte nicht-nukleare Bombe in Afghanistan ein – Trump: „Wir sind stolz auf unser Militär“ + Video

(Admin: Und somit haben ihn alle (wieder ) lieb!)

Die USA haben erstmals eine Bombe vom Typ GBU-43 in einem Kampfeinsatz eingesetzt, die größte nicht-nukleare Bombe der USA. Ziel war ein Tunnelkomplex des IS. US-Präsident Trump äußert sich auf twitter und sagt: „We are so proud of our military.“
ELGIN AIR FORCE BASE, FL - NOVEMBER 21: In this U.S. Air Force handout, a GBU-43/B bomb, or Massive Ordnance Air Blast (MOAB) bomb, explodes November 21, 2003 at Eglin Air Force Base, Florida. MOAB is a 21,700-pound that was droped from a plane at 20, 000 feet.  (Photo by USAF via Getty Images)

Die USA haben am Donnerstag erstmals eine Bombe vom Typ GBU-43/B in einem Kampfeinsatz eingesetzt: Die auch als „Mutter aller Bomben“ bezeichnete Fliegerbombe sei im Osten Afghanistans abgeworfen worden, berichtet der Sender CNN unter Berufung auf Mitarbeiter des US-Verteidigungsministeriums.

Das Ziel war ein Tunnelkomplex des „Islamischen Staates“ (IS). Der Angriff erfolgte im Achin-Distrikt in der östlichen Provinz Nangarhar.

Das bestätigte das Pentagon in Washington. US-Präsident Trump äußert sich auf twitter:

.: „We are so proud of our military.“

Die Bombe gilt mit mehr als 8000 Kilogramm Sprengstoff und elf Tonnen TNT-Äquivalent als größter konventioneller Sprengkörper der US-Streitkräfte. Er ist nach seiner Entwicklung 2003 bisher nach US-Medienberichten noch nie bei tatsächlichen Kampfhandlungen eingesetzt worden.

Die Auswirkungen des Angriffs würden noch untersucht. Die Die GBU-43/B (Massive Ordnance Air Blast) ist die größte nicht-nukleare Bombe des US-Arsenals. (afp/dts)

 http://www.epochtimes.de/

Schon wieder ein netter kleiner Krieg

Donald Trump. Bild: Flickr / Gage Skidmore CC BY-SA 2.0

Wie in der US-Politik üblich, bombardiert auch Präsident Trump zu Beginn seiner Amtszeit Araber.

Von Eric Margolis / Antikrieg

Es schaut so aus, als müsse jeder neue US-Präsident seinen Machismo unter Beweis stellen … oder kein Hehl daraus machen, wie Klugscheißer sagen … indem er die üblichen Araber bombardiert. Neuerdings ist es fast ein Übergangsritus. Die amerikanische Öffentlichkeit liebt das.

Wir sahen gerade, wie die Vereinigten Staaten von Amerika 59 oder 60 je 1,5 Millionen Dollar teure Raketen auf ein im Westen Syrien gelegenes Flugfeld schossen, um Präsident Trumps Empörung angesichts angeblich durch einen Gasangriff der syrischen Regierung verletzte Kinder zum Ausdruck zu bringen.

Aber was, Herr Präsident, ist mit all den irakischen, syrischen und afghanischen Babies, die von US-B-52 und B-1 schwerenBombern getötet wurden? Oder mit der Zerstörung der aufsässigen irakischen Stadt Fallujah, wo die Vereinigten Staaten von Amerika verbotenen weißen Phosphor einsetzten, der sich bis zu den Knochen hineinbrennt?

Washington behauptete, sein Radar habe eindeutig syrische Kriegsflugzeuge identifiziert, die chemische Waffen abwarfen. Das erscheint mir unwahrscheinlich zu sein. Wo befand sich der US-Radar? Hunderte Meilen entfernt an Bord von Schiffen? Kam die Information von Israel oder von der Türkei, die beide ein eigenes Süppchen kochen? Ist der US-Radar so scharf, dass er den Unterschied zwischen einer chemischen und hochexplosiven Bombe auf große Entfernung feststellen kann? Das scheint mir höchst suspekt zu sein.

Der Raketenangriff war sehr wohl im Vorhinein geplant und die Raketen entsprechend programmiert. Das wurde wahrscheinlich schon vor dem angeblichen chemischen Angriff gemacht. Was für eine unverschämte Tat, die Attacke durchzuführen, gerade bevor Chinas Führer Xi Jinping sich mit Trump in Palm Beach zum Dinner setzte. Das war das wichtigste Treffen zwischen China und den Vereinigten Staaten von Amerika, seit Präsident Richard Nixon 1972 auf Besuch zum Vorsitzenden Mao fuhr. Was für ein monumentaler Gesichtsverlust für Xi und für China. Man ließ ihn klein und unbedeutend aussehen. War das im Vorhinein geplant? Xi hätte gehen, sein Flugzeug besteigen und zurück nach China fliegen sollen.

Hätte Trump nicht warten können bis Xis Besuch vorbei war, nur einen Tag? Was war so dringend an der Bombardierung der syrischen Luftwaffenbasis? Glauben wir nicht, dass Russland, China und der Iran, alles Verbündete Syriens, negativ darauf reagieren werden? Trump hatte seinen Vorgänger Barack Obama kritisiert, weil er nur daran dachte, Syrien anzugreifen … und jetzt macht er das Gleiche.

Während der neue Präsident zeigte, wie hart und entschlossen er ist, indem er die üblichen Araber bombardierte, drohen die Vereinigten Staaten von Amerika offen mit Krieg gegen Nordkorea. Washingtons dringendstes Anliegen bei dem Gipfel in Florida war, irgendwie China zu überzeugen, zu beschwatzen oder zu zwingen, den Druck auf das lästige Nordkorea zu erhöhen und dessen nuklearen Programme zu beenden.

Die große Beleidigung Xis wird China schwerlich motivieren, in Nordkorea einzumarschieren und Kim Jong-un abzusetzen. In Wirklichkeit ist Nordkorea ungeachtet seiner exzentrischen Wege für China sehr nützlich und bildet keinerlei Gefahr. Die Demokratische Volksrepublik Korea trägt dazu bei, Chinas sensitive Region im Nordosten und die Mandschurei vor US/südkoreanischer Intervention zu schützen. Ein Zusammenbruch der Regierung Kim würde Millionen von hungernden Flüchtlingen nach China, Südkorea und Japan treiben.

Schlimmer noch, ein jetzt angedrohter US-Angriff auf Nordkorea könnte dieses dazu veranlassen, atomar bestückte Raketen nach Japan, Südkorea und auf US-Stützpunkte in Japan und Guam abzufeuern. Zwei Atombomben würden reichen, um aus diesen eine Wüste zu machen. Rund 88.000 US-Soldaten und eine große Anzahl Angehöriger befinden sich in der Region. Südkoreas 20 Millionen-Hauptstadt Seaoul befindet sich teilweise in Reichweite von Kim Jong-uns schweren 170mm Kanonen, die in der Demilitarisierten Zone eingegraben sind.

Ein zufälliger Zusammenstoß von Schiffen oder Flugzeugen über dem Südchinesischen Meer zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und China scheint unvermeidlich. Die Vereinigten Staaten von Amerika machen großen Aufhebens um Atoll-Luftwaffenstützpunkte, die China hier errichtet hat, aber sind diese wirklich so verschieden von den Flugzeugträgern der US-Navy, die im Chinesischen Meer kreuzen?

Die Vereinigten Staaten von Amerika haben ihre strategische Überlegenheit über China im westlichen Pazifik verloren. Chinas Land-, Luft-, See- und Raketenstreitkräfte stehen fast auf gleicher Ebene mit den amerikanischen und sind gut geplant, um die Vereinigten Staaten von Amerika weit von seinen Küsten zu verjagen. Bei jedem Zusammenstoß würden US-Kräfte eine halbe Welt weit von zuhause entfernt gegen chinesische Kräfte kämpfen müssen, die ihre Basis im eigenen Land haben. US-Militärvertreter strampeln, um neue Strategien zu erfinden, während sie das Weiße Haus warnen, einen Kampf zu vermeiden, den es verlieren könnte.

Als wären potenzielle Kriege gegen China und Nordkorea nicht genug, schmeißen die Vereinigten Staaten von Amerika Russland Sand ins Gesicht und schlagen die Kriegstrommel über der Ostukraine und der Krim, zwei Regionen, die den Amerikanern völlig unbekannt sind. Es scheint aus dem kollektiven Gedächtnis verschwunden zu sein, dass Russland über Tausende atomar bestückter Raketen verfügt, von denen viele auf die Vereinigten Staaten von Amerika gerichtet sind. Antirussische Hysterie hat epidemische Ausmaße angenommen und lässt die Vereinigten Staaten von Amerika dumm aussehen.

Die Vereinigten Staaten von Amerika weiten auch ihre kleinen Kriege gegen Jemen und Somalia aus in dem Bemühen, das Rote Meer zu beherrschen. Das heißeste neue US-Kommando ist das neue Afrika-Kommando. Das alles, während die Bajonette gegen China und Russland gezückt sind. Erstaunliche strategische Dummheit, die den alten Bismarck in seinem Grab rotieren lassen würde. Nehmen wir dazu Amerikas vergessenen dummen Krieg in Afghanistan und im Norden Pakistans und seine Provokationen des Iran.

Trump sieht diese Dinge wahrscheinlich durch die Augen eines Geschäftsmanns und versteht nicht, dass ein Imperium mit Kosten verbunden ist, die nicht mit einem Bilanzblatt zu erfassen sind. Sicher, die Vereinigten Staaten von Amerika bezahlen mehr für die NATO als andere Mitglieder. Die NATO ist ein Organ des US-Imperiums, nicht eine simple Partnerschaft. Den Erdball zu beherrschen kostet einen Haufen Geld. Schlimmer noch, ein großer Teil des Geldes ist geborgt. Interessanterweise schuldet Amerika dem China des Genossen Xi Jinping mehr Geld als sonst jemandem.

https://www.contra-magazin.com/

Trump verrät seine Wähler und dient der Israel Lobby

(Admin: Das war letztlich nicht anders zu erwarten. Man hatte zwar die vage Hoffnung, es könnte sich etwas ändern, vor allem durch die Verfolgung von PädoGate und das Errichten von Grenzzäunen, jedoch wurden die ganz Großen ohnehin nicht verfolgt.

Er hat auch zu Anfang keinen Hehl daraus gemacht, wie er zu Israel steht, und wollte auch den Iran „plattmachen“.

Trump selbst hat keine Macht, er hat noch nicht einmal mehr die Milliarden; die hat er in den Sand gesetzt, weil seine Casinos in Las Vegas nicht die erhofften Umsätze erlangten.

Er durfte in den letzten Jahren noch als Werbeträger agieren und somit den Schein waren; er bekommt 450.000 Dollar monatlich, man kann sich leicht denken, von wem.

Die konkreten Hinweise dazu gibt es auf YT  – bitte mal selber nachforschen.)

 

dieDRITTEwahrheit4

Illegaler Angriffskrieg: USA greifen Syrien an

7. April 2017  https://www.konjunktion.info/

Donald Trump reiht sich nahtlos in die Reihe der US-Präsidenten ein, die einen illegalen Angriffskrieg vom Zaun brechen. Kurz nach dem ungeklärten Chemiewaffenvorfall in Syrien, hat Trump in einer Neuauflage der Brutkastenlüge („beautiful babies“) ohne irgendeinen Beweis zu liefern, dass dieser Vorfall durch die syrische Regierung begangen wurde, eine Militärbasis in Syrien mit Tomahawk-Raketen angegriffen. Dass niemand weiß, wer für den Chemiewaffenvorfall verantwortlich ist; dass Assad aufgrund seiner militärischen Erfolge keinerlei Grund für einen solchen Einsatz hat; dass sich Assad mit einem solchen Angriff nur selbst schaden kann, scheint weder Washington noch unsere Hochleistungspresse zu interessieren. Bestenfalls wurde durch Assad ein Waffenlager der Terroristen bombardiert, in dem deren Chemiewaffen lagerten.

Nur Stunden nach dem vermeintlichen Giftgasangriff befahl Trump unter der Schutzbehauptung Zivilisten schützen zu wollen (als würden Zivilisten wirklich ernsthaft jemanden in Militär und Politik interessieren) Syrien anzugreifen:

Die Karte zeigt den al-Shayrat Flugplatz, einen syrischen Militärstandort in der Nähe von Homs, die von rund 60 US-Tomahawk-Raketen attackiert wurde.

Es ist derzeit Freitag 4.30 Uhr in Syrien. Es ist noch nicht klar, zu welcher Zeit die Angriffe durchgeführt wurden.

(The map shows al-Shayrat airfield, a Syrian military site close to Homs, which was targeted by around 60 US Tomahawk missiles.

It’s currently Friday 4.30am in Syria. It is not yet clear precisely what time the strikes were carried out.)

CNN berichtet, dass die Raketenstarts vor etwa einer Stunde um 8.45 ET stattgefunden haben – das wäre in Syrien 3.45 Uhr gewesen. Die Ziele auf dem Militärflughafen waren Landebahnen, Flugzeuge und Treibstofflager.

(CNN reports that the missile launches took place around an hour ago, at 8.45 ET – that would have been 3.45am in Syria. The targets at the military airbase included runways, aircraft and fuel points.)

Der Angriff umfasste Dutzende von Tomahawk-Raketen, die von den Raketen-Zerstörern USS Ross und USS Porter im östlichen Mittelmeer gestartet wurden. Ein Flugplatz in der Nähe von Homs wurde angegriffen und signalisierte eine begrenzte Erstverpflichtung. Die USA zielten nicht auf die beeindruckende Luftverteidigung Syriens, wie es vor einer konzertierten Luftstreitkräfte-Kampagne der Fall ist.

(The strike comprised dozens of Tomahawk cruise missiles launched from the guided-missile destroyers USS Ross and Porter in the eastern Mediterranean. An airfield near Homs was targeted, signalling a limited initial engagement. The US did not target Syria’s formidable air defences, as it does before a concerted airpower campaign.)

Der Angriff der USA zeigt, dass auch Trump nur ein Erfüllungsgehilfe des militärisch-industriellen Komplexes ist. Der Tiefe Staat hat nur ein gutes Monat benötigt um Trump einzunorden. Und wieder dient ein zwielichtiger, ungeklärter Vorfall als Rechtfertigung für ein militärisches Eingreifen der USA, der zu durchsichtig erscheint, um in der geschilderten Weise abgelaufen sein zu können.

UPDATE: Schöne Zusammenfassung von Partisangirl – Tweets von Donald Trump zum angeblichen Giftgaseinsatz Assads im Jahr 2013. Der Tiefe Staat hat wohl ganze Arbeit geleistet.

Trump Tweets 2013 zu Syrien - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt Twitter

Trump Tweets 2013 zu Syrien – Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt Twitter

Wir können nur hoffen, das Moskau besonnen auf diese Provokation reagiert – gerade weil auf diesem Stützpunkt auch russisches Militär stationiert ist. Denn ansonsten Gnade uns Gott…

Quellen:
Trump Unleashes Military Strikes: 59 Tomahawk Missiles Hit Syria – Live Feed
Watch Live: Trump orders airstrike on Syria
U.S. Launches Tomahawk Missiles Against Syrian Government
Donald Trump’s Syrian airstrike ’significant blow to US-Russia relations‘, says Kremlin – live

Quelle Update:
Tweets reveal @realDonaldTrump wasn’t emotionally effected by the 2013 #SyriaChemicalAttack He used his brain. The Deep state castrated him.