Thüringer Ex-Verfassungsschutzpräsident glaubt nicht an „NSU-Märchen“ – Wer beging die zehn Morde?

Seit über zehn Jahren beschäftigten die sogenannten NSU-Morde Deutschland. Die offizielle Version ist so lückenhaft, dass sie von vielen Experten angezweifelt wird. So auch von Dr. Helmut Roewer, dem ehemaligen Präsident des Thüringer Landesamtes für Verfassungsschutz.

Inzwischen ist es mehr als zehn Jahre her, dass im April 2007 mit dem Tod der Polizistin Michèle Kiesewetter die sogenannte NSU-Mordserie endete.

Zehn Menschen sind angeblich durch Schüsse von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos gestorben. Es gibt jedoch viele Hinweise darauf, dass mehr Menschen an den Morden beteiligt waren. (Siehe: Sieben NSU-Zeugen sind tot – Zeugin sah „blutverschmierten“ Osteuropäer nach Kiesewetter-Mord)

Auch Dr. Helmut Roewer, ehemaliger Präsident des Thüringer Landesamtes für Verfassungsschutz, glaubt nicht an die offizielle Version.

In einem Ende 2016 erschienen Interview zwischen Roewer und Dr. Michael Friedrich Vogt werden alle Elemente der Geschichte von der angeblichen Existenz einer Terrororganisation, über die zusammenhängende Mordserie aus angeblichem Ausländerhass mit einer einzelnen Tatwaffe über den Polizistenmord von Heilbronn als angebliche Waffenbeschaffungstat bis hin zum angeblichen Selbstmord des Täterduos in Eisenach und seinem angeblichen Bekenner-Video als unzutreffend analysiert.

Hier das Interview:

Neun Kleinunternehmer und eine Polizistin ermordet

In den nun im NSU-Prozess bevorstehenden Plädoyers wird jeder einzelne Fall juristisch bewertet.

ENVER SIMSEK war das erste Mordopfer. Der aus der Türkei stammende 38-Jährige wurde am 9. September 2000 vor seinem mobilen Blumenstand in Nürnberg mit acht Schüssen aus zwei verschiedenen Waffen niedergeschossen und starb zwei Tage später im Krankenhaus.

ABDURRAHIM ÖZUDOGRU ist das zweite von insgesamt drei Opfern aus Nürnberg. Der ebenfalls türkischstämmige 49-Jährige wurde am 13. Juni 2001 durch zwei Kopfschüsse in seiner Änderungsschneiderei getötet.

SÜLEYMAN TASKÖPRÜ starb zwei Wochen später am 27. Juni 2001 in einem von seinem Vater betriebenen Obst- und Gemüseladen in Hamburg-Bahrenfeld. Der 31 Jahre alte Vater einer Tochter starb wie Simsek durch Schüsse aus zwei Pistolen, einer als Haupttatwaffe der Morde geltenden Ceska und einer Bruni Modell 315.

HABIL KILIC wurde am 29. August 2001 in seinem Obst- und Gemüseladen in München erschossen, er wurde 38 Jahre alt.

MEHMET TURGUT ist das fünfte Mordopfer. Er starb am 25. Februar 2004 durch drei Kopfschüsse vor einem Döner-Imbiss in Rostock. Der 25 Jahre alte Turgut war erst kurz zuvor aus Hamburg nach Rostock gekommen und wollte am Tattag spontan als Aushilfe in dem Imbiss seines Freundes arbeiten.

ISMAIL YASAR wurde am 9. Juni 2005 in seinem Nürnberger Döner-Imbiss erschossen. Er wurde 50 Jahre alt und stammte wie acht der Opfer aus der Türkei. Nach diesem sechsten Mordfall sprach die Polizei offen davon, die bisherigen sechs Opfer könnten „in Verbindung mit türkischen Drogenhändlern aus den Niederlanden“ stehen.

THEODOROS BOULGARIDES starb am 15. Juni 2005 im Laden seines Schlüsseldienstes in München. Der zweifache Vater wurde 41 Jahre alt, er hinterließ Frau und zwei Kinder. Boulgarides ist das einzige Opfer mit griechischen Wurzeln.

MEHMET KUBASIK wurde am 4. April 2006 in seinem Kiosk in Dortmund erschossen. Kubasik wurde 39 Jahre alt, der Deutsch-Türke hinterließ Frau und drei Kinder.

HALIT YOZGAT wurde nur zwei Tage später mit zwei Kopfschüssen in einem von ihm betriebenen Internetcafé getötet. Yozgat war mit 21 Jahren das jüngste Opfer. Während der Tatzeit befand sich ein Mitarbeiter des hessischen Verfassungsschutzes in dem Internetcafé – dieser bestreitet, etwas von der Tat mitbekommen zu haben.

MICHELE KIESEWETTER starb am 25. April 2007 durch einen gezielten Kopfschuss auf einem Parkplatz in Heilbronn. Die 22 Jahre alte Polizistin machte dort zusammen mit einem Kollegen eine Pause. Dieser erlitt ebenfalls einen Kopfschuss, überlebte aber.

http://www.epochtimes.de/p(so/afp)

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NSU-Prozess: Weitere Zeugin stirbt kurz vor Anhörung

10.02.2017      https://deutsch.rt.com

NSU-Prozess: Weitere Zeugin stirbt kurz vor Anhörung

Ihr wird zur Last gelegt, an der Ermordung von zehn Menschen mitverantwortlich zu sein: Beate Zschäppe.
Nun sind es schon drei. Der Prozess rund um die Machenschaften des NSU hat eine weitere Zeugin verloren. Eine 46-jährige NSU-Zeugin ist Anfang Februar verstorben. Die Todesursache dürfte schwer zu ermitteln sein: Der Leichnam ist bereits eingeäschert.

Die frühere Rechtsextremistin und Freundin des mutmaßlichen NSU-Mitglieds Beate Zschäpe hätte vor dem baden-württembergischen NSU-Untersuchungsausschuss als Zeugin aussagen sollen. Doch die Frau ist Anfang Februar im Alter von 46 Jahren gestorben. Laut dem Leiter des Ausschusses, Wolfgang Drexler (SPD), hat das Gremium beim Justizministerium um Auskunft über den Tod der Frau gebeten.

Die Frau soll in den 1990er Jahren Mitglied einer Gruppe von Rechtsextremisten im Raum Ludwigsburg gewesen sein. Die Gruppe soll im Austausch mit der Neonazi-Szene in Jena und Chemnitz gestanden haben.

Drexler sagte, dass es keinen Anhaltspunkt für einen unnatürlichen Tod gäbe. Eventuelle Ermittlungen dürften sich sowieso als schwierige erweisen, da der Leichnam bereits eingeäschert worden sei. Und zwar noch bevor der Ausschuss sich an das Justizministerium wenden konnte. Die Frau soll bei ihrem Tod 46 Jahre alt gewesen sein.

Das Gremium wird sich in seiner Sitzung am 24. Februar mit dem Thema beschäftigen und erwartet bis dahin genauere Auskunft aus dem Justizministerium. Es ist nicht der erste Todesfall im NSU-Prozess. Eine Ex-Freundin des früheren Neonazis Florian H. starb nach offiziellen Angaben im Jahr 2015 an einer Lungenembolie.

Ihr 31 Jahre alter Freund tötete sich den Erkenntnissen zufolge im Jahr 2016 selbst. Auch der ehemalige Neonazi und Zeuge Florian H. verübte nach Angaben der Ermittler im Herbst 2013 in Stuttgart Suizid. Er soll sich in seinem Auto selbst angezündet haben.

Im Zuge der Ermittlungen bei diesem Todesfall kam es zu mehreren Ungereimtheiten. Es existieren im Zusammenhang mit dem Feuertod von Florian H. neun Zeugen, doch die Polizei hatte offenbar weder die Staatsanwaltschaft noch den NSU-Untersuchungsausschuss des baden-württembergischen Landtags informiert.

Der NSU ist nach Überzeugung der Bundesanwaltschaft für zehn Morde zwischen 2000 und 2007 verantwortlich, darunter ist auch der Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter in Heilbronn.

NSU-Komplex: Die Kindersex-Spur

Bildquelle: http://kein-freiwild.info/

von Benjamin Blibèche | 13. December 2016

Spätestens seit im Oktober 2016 DNA-Spuren der 2001 entführten Peggy Knobloch in der Nähe eines mutmaßlichen NSU-Verstecks gefunden wurden, wird das rechtsradikale Netzwerk mit Pädophilie-Vorwürfen in Verbindung gebracht. Aber auch unabhängig von diesem Fund verdichten sich die Hinweise.

Weitere Indizien ergeben sich bspw. aus Zeugenaussagen, nach denen Zschäpe bzw. Böhnhardt oder Mundlos im Beisein von Kindern gesichtet wurden. Ebenso wurde etwa im Wohnmobil, in dem die beiden Uwes tot aufgefunden wurden, Kinderspielzeug gefunden. Und auch in der Wohnung in Zwickau soll sich Spielzeug befunden haben.

Kinderschändung unter den Augen des Staates

Als ein wesentlicher Ausgangspunkt der Ermittlungen gilt jedoch die Personalie Tino Brandt: Der ehemalige V-Mann des Thüringer Verfassungsschutzes wurde 2014 wegen Kindesmissbrauchs, Kinderprostitution und ähnlichen Delikten in 66 Fällen zu fünfeinhalb Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Brandt gestand im Prozess einen Kindersex-Ring unterhalten zu haben.

Die entscheidende Frage bleibt; nämlich wie Brandt und andere aus dem Umfeld des NSU über Jahre hinweg derart abscheuliche Aktivitäten unter den Augen des Staates ausführen konnten.

Verstrickung von Politik und organisierter Kriminalität

Der Münchener Anwalt Yavuz Narin führt dazu während einer Podiumsdiskussion aus, „dass sich diese Missbrauchs-Fälle zum Teil auch in die Politik in Thüringen hinein erstrecken.“ Dies geht soweit, dass unter anderem von einer „Päderasten-Szene“ und „gegenseitigen Erpressungsverhältnissen“ gesprochen wird. Konkrete Namen und Verdachtsfälle will der Anwalt demnächst auch direkt in den Prozess mit einbringen.

Sollten sich diese Vorwürfe bewahrheiten, erscheint der NSU-Komplex in einer ganz neuen Dimension, was die Verstrickung von Staatsorganen, V-Leuten und organisierter Kriminalität betrifft. Nach jetzigem Stand der Dinge scheint hier jedenfalls ein Sumpf ebenso ungeahnten wie erschütternden Ausmaßes vorzuliegen, der weit über den Rechtsterrorismus hinausreicht.

Quellen:

1.)Fünf Jahre NSU – Aufklärung unerwünscht? Podiumsdiskussion vom 03.11.2016 mit Yavuz Narin, Dorothea Marx, Andreas Förster, Prof. Dr. Hajo Funke / Friedrich-Ebert-Stiftung, Erfurt

[Link zur Veranstaltung (Teil 3/3, Publikumsfragen): https://www.youtube.com/watch?v=ckeg-B6Srk0]

2.) Berliner Zeitung: http://www.bz-berlin.de/deutschland/im-nsu-umfeld-gab-es-immer-wieder-hinweise-auf-kindesmissbrauch

http://www.neopresse.com/

Das NSU-Märchen – Filmstory à la Hollywood. Hintergründe, Fakten & politische Absichten

3. Dezember 2016 von Michael Friedrich Vogt

03. Dezember 2016 Helmut Roewer im Gespräch mit Michael Vogt. In dem Gespräch zwischen Prof. Dr. Michael Friedrich Vogt und Dr. Helmut Roewer geht es um die Geschichte einer Mordserie, die seit Ende 2011 als die Geschichte der rechtsextremen Terrororganisation NSU von Medien verbreitet und unverzüglich von der Politik aufgegriffen wurde. In dem Interview werden alle Elemente der Geschichte von der angeblichen Existenz einer Terrororganisation, über die zusammenhängende Mordserie aus angeblichem Ausländerhaß mit einer einzelnen Tatwaffe über den Polizistenmord von Heilbronn als angebliche Waffenbeschaffungstat bis hin zum angeblichen Selbstmord des Täterduos in Eisenach und seinem angeblichen Bekenner-Video als unzutreffend analysiert. Die NSU-Geschichte stimmt mit den weitestgehend veröffentlichten Polizeiakten nicht überein. Zugleich wird besprochen, wie es zu der in der Geschichte der Bundesrepublik einmaligen (illegalen) Aktenpublikation durch Mitarbeiter der Polizei hat kommen können und warum diese allen Anlaß hatten, gegen die NSU-Story zu protestieren.
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Besuch des damaligen türkischen Außenministers Ahmet Davutoğlu 2011 am Anschlagsort in der Keupstraße. Bild: wikimedia commons, http://www.flickr.com/photos/27565078@N07/6452420175/

 

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Website: www.helmut-roewer.de

Kontakt: www.helmut-roewer.de

Publikationen: Helmut Roewer, Unterwegs zur Weltherrschaft – Warum England den Ersten Weltkrieg auslöste und Amerika ihn gewann Helmut Roewer, Tötet die Hunnen – Kill the Huns!Geheimdienste, Propaganda und Subversion hinter den Kulissen des Ersten Weltkriegs Helmut Roewer, Nur für den Dienstgebrauch. Als Verfassungsschutzchef im Osten Deutschlands Helmut Roewer, Die Roten Kapelle und andere Geheimdienstmythen Spionage zwischen Deutschland und Russland im Zweiten Weltkrieg 1941-1945 Helmut Roewer, Im Visier der Geheimdienste. Helmut Roewer, Lexikon der Geheimdienste im 20. Jahrhundert. Helmut Roewer, Öffentliche Sicherheit als Aufgabe.

http://quer-denken.tv/

Zschäpe spricht zum ersten Mal im NSU-Prozess – Vorwurf: Mittäterschaft an zehn Morden und zwei Sprengstoffanschlägen

Beate Zschäpe steht seit dem 6. Mai 2013 vor Gericht. Die Bundesanwaltschaft wirft ihr Mittäterschaft an zehn Morden und zwei Sprengstoffanschlägen vor, die dem „Nationalsozialistischen Untergrund“ vorgeworfen werden. Zschäpe ist die einzige Überlebende des NSU-Trios.
Sprichtg zum ersten Mal im Gerichtssaal: Beate Zschäpe . Foto: Peter Kneffel/Archiv/dpa
Die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe hat im Münchner NSU-Prozess zum ersten Mal persönlich das Wort ergriffen. Sie verlas am Donnerstag eine kurze Erklärung, in der sie einräumte, sich früher „durchaus mit Teilen des nationalistischen Gedankenguts“ identifiziert zu haben.Dies sei heute jedoch nicht mehr so. „Heute beurteile ich Menschen nicht nach Herkunft und politischer Einstellung, sondern nach Benehmen“, sagte Zschäpe.

Beim Verlesen der kurzen Erklärung am 313. Verhandlungstag des Mammutprozesses vor dem Oberlandesgericht München sprach sie sehr schnell mit leiser Stimme und wirkte nervös. Zschäpe bekräftigte in ihrer kurzen Erklärung ihre Entschuldigung an die Opfer des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) und ihre Hinterbliebenen und verwies dabei auf eine ihrer früheren, von einem Anwalt verlesenen Erklärungen.

Zschäpe steht seit dem 6. Mai 2013 vor Gericht. Die Bundesanwaltschaft wirft ihr Mittäterschaft an zehn Morden und zwei Sprengstoffanschlägen vor, die dem „Nationalsozialistischen Untergrund“ vorgeworfen werden. Zschäpe ist die einzige Überlebende des NSU-Trios. Ihre beiden Freunde Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt sollen die Taten überwiegend aus Fremdenhass verübt haben. Zschäpe hatte mit ihnen 13 Jahre unerkannt im Untergrund gelebt.

Im Dezember 2015 hatte Zschäpe von ihrem neuen Anwalt Mathias Grasel eine Erklärung verlesen lassen und sich außerdem bereiterklärt, auf schriftliche Fragen des Gerichts zu antworten. Zuvor hatte sie eisern geschwiegen und war damit der Strategie ihrer drei Alt-Verteidiger Wolfgang Heer, Wolfgang Stahl und Anja Sturm gefolgt. In ihrer schriftlichen Aussage hatte sie angegeben, von den Morden nichts gewusst zu haben und sich bei den Angehörigen der Opfer entschuldigt.

(dpa)

http://www.epochtimes.de/

«Über den NSU wurden ungelöste Kriminalfälle entsorgt» – Interview mit «Fatalist»

Über den NSU wurden ungelöste Kriminalfälle entsorgt

Bereits seit dem Sommer 2014 veröffentlicht ein anonymer Blogger immer wieder Details aus den offiziellen Ermittlungsakten zum Komplex Nationalsozialistischer Untergrund (NSU). Die Dokumente sind authentisch und enthalten zahlreiche Hinweise auf Beweismittelmanipulationen. COMPACT sprach mit dem Aufklärer.


COMPACT: Angesichts der Menge von belastendem Material, die das NSU-Trio unter anderem in seiner Zwickauer Wohnung gehortet haben soll, könnte man von einer wahren Beweismittelorgie sprechen. Wie erklären Sie sich, dass die drei angeblichen Terroristen derart viel belastendes Material aufgehoben haben?

Fatalist: Meine Arbeitsthese ist, dass der angebliche Selbstmord
von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhard am 4. November 2011 in ihrem Wohnmobil in Eisenach ausgenutzt wurde, um ungelöste Kriminalfälle sozusagen zu entsorgen. Nach Studium der Akten ist mein Verdacht, dass es mit dem Tod der beiden eine leere Hülle gab, die von verschiedenen Akteuren befüllt wurde. Die erste Füllung war der Fall des Polizistenmordes in Heilbronn im Jahr 2007. Dann wurden die neun sogenannten Dönermorde draufgesattelt. Noch am 4. und 5. November haben wir sozusagen lose Enden. Ich glaube, man kann erkennen, dass dann ab 6. November eine gewisse Regie eingesetzt hat. Fertig ist die Geschichte am 21. November 2011 im Bundestagsinnenausschuss mit der Selbstmord-Rußlungen- Erzählung.

C: Auf dieser Sitzung haben BKA-Chef Jörg Ziercke sowie Generalbundesanwalt Harald Range behauptet, dass Gerichtsmediziner in der Lunge von Mundlos Rußpartikel vom Brand des Wohnmobils gefunden hätten, in Böhnhardts Lunge dagegen nicht. Damit schien die seither im Mainstream verbreitete These belegt, Mundlos habe zunächst Böhnhardt erschossen, dann das Wohnmobil angezündet und daraufhin sich selbst gerichtet.

F: Eine längst widerlegte Falschaussage: Es gab in keiner Lunge Ruß, das war seit dem 5. November 2011 schon bekannt, seit dem Obduktionsdatum. Substantiell ändert sich die NSU-Geschichte ab diesem Zeitpunkt nicht mehr, danach wird nur noch etwas ausgeschmückt.

C: Eine entscheidende Rolle spielen in Ihren Augen die auffälligen Nachfunde von Beweismitteln.

F: Ich glaube, man hat die Gelegenheit genutzt, um eine Geschichte durch nachträgliche Beweismittelfunde so zu verdichten, dass man sie der Öffentlichkeit erzählen konnte. Wir haben das Phänomen, dass laut den Tatortprotokollen viele Asservate in Bereichen gefunden wurden, die eigentlich bereits durchsucht worden waren. Das Paradebeispiel ist ein Rucksack, der am 5. November 2011 durchsucht worden war. Erst am 1. Dezember findet man aber in demselben Rucksack die sechs Paulchen-Panther-DVDs, also die angeblichen Bekennervideos… Es ist auch nicht zu verstehen, dass es keine Fotos der zwei angeblichen Patronenhülsen der Pumpgun vom sogenannten Selbstmord Böhnhardt/Mundlos in den Akten gibt. Stattdessen gibt es nur Übersichtsaufnahmen der Munition, auf denen nicht erkennbar ist, ob die Munition leer oder voll ist, wobei in einem Fall, einer Ausschnittsvergrösserung aus einem Übersichtsfoto, eine eindeutig volle Patrone der Pumpgun als leere Hülse bezeichnet wird.

Bitte hier weiterlesen:

«Über den NSU wurden ungelöste Kriminalfälle entsorgt» – Interview mit «Fatalist»

“MDR STÜTZT ZSCHÄPES AUSSAGE” – VERBREITET STAATSSENDER DIE UNWAHRHEIT?

Unglaublicherweise gab der Staatssender “mdr” gestern bekannt:

“Tatsächlich lässt sich aus der Internet-Historie von Zschäpes Computer herauslesen, dass sie auch die Seite von MDR Thüringen – Das Radio aufgerufen hatte.”

Dem ist jedoch nicht so. Laut Auswertung des Bundeskriminalamtes war Beate Zschäpe auf der Internetseite “MDR 1 Radio Sachsen-Anhalt, MDR.de” um 13:44. Kurz darauf klickte sie auf Hitradio RTL.

Quelle: NSU-leaks, Bd 11 Ass Grundsatz EDV01

Das BKA stellte im Internetverlauf keine Nachrichten-Berichterstattungen fest, die sich um den Eisenacher Banküberfall und dem späteren Leichfund im Wohnmobil drehten.

Quelle: NSU-leaks, Bd 11 Ass Grundsatz EDV01, S. 105

Dies wurde auch vor Gericht wiederholt.

NSU Watch ‎@nsuwatch

Ermittlungen : Zschäpe hörte am 4.11.11 ab 13.30 Uhr MDR Info. Berichte über Wohnmobil/Leichen liefen da aber erst ab 15.30 Uhr.

Die einzige mögliche Erklärung ist, wenn Beate Zschäpe zusätzlich zum Internet-Radio noch ein normales Radio angeschaltet hätte. Dafür gibt es aber keinerlei Hinweise.

http://friedensblick.de/

ddbnetzwerkvideos

Hier finden Sie die Radio Themen der ddbradio Sendungen in Form von YouTube Videos.

ddbnews.wordpress.com

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Hier erfährst Du die ungefilterte Wahrheit. Aber Vorsicht, sie könnte Dein bisheriges Weltbild erschüttern oder es gar zerstören!

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