Bienensterben: Skandal – Wie Agrochemie-Konzerne Druck auf Forscher ausüben


von Jane Simpson

Wie unabhängig sind von Konzernen finanzierte Wissenschaftler?Wie frei ist ein Wissenschaftler in seiner Arbeit, wenn diese durch ein Unternehmen finanziert wird? Der britische Biologe und Bienenspezialist James Cresswell wurde im Auftrag des Agrochemie-Konzerns Syngenta beauftragt, das weltweite Bienensterben zu erforschen. Der Konzern behauptet, die sogenannte Varroa-Milbe sei für das weltweit immer häufiger und massiver werdende Bienensterben verantwortlich. Die Varroa-Milbe befällt sowohl erwachsene Bienen als auch die Brut. Sie verbreitet ein tödliches Virus und ist vermutlich mit importierten Bienenarten nach Europa eingeschleppt worden.

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Gentech-Kritiker jedoch behaupten, es sind die in der Landwirtschaft immer massiver eingesetzten Pestizide, die die Bienen töten. Pestizide, die von Konzernen wie Syngenta, Monsanto und Bayer vertrieben werden. Auch der Forscher stand dem Pestizidverdacht zunächst skeptisch gegenüber. Ein Grund wahrscheinlich, weshalb Syngenta ihn mit dem Forschungsprojekt beauftragt hat. Das Projekt, eine Arbeit über die Ursachen des Bienensterbens, hätte aber nicht aktueller sein können. Viele Wissenschaftler hielten bereits die Pestizidklasse der Neonicotinoide für den rätselhaften Bienentod verantwortlich.

Als Neonicotinoide wird eine Gruppe von hochwirksamen Insektiziden bezeichnet. Sie alle sind synthetisch hergestellte Wirkstoffe, die an den Nikotinischen Acetylcholinrezeptor von Nervenzellen binden und so die Weiterleitung von Nervenreizen stören.

Chemiekonzerne nehmen Einfluss auf „die Wahrheit“

Creswells Skepsis, Pestizide seien für das Bienensterben verantwortlich, verwandelte sich jedoch bald in Gewissheit. Schon während seiner ersten Studie 2012 kam er zu dem Schluss, dass nicht die Varroa-Milbe für das massive Bienensterben verantwortlich ist, sondern Pestizide. Das waren allerdings nicht die Forschungsergebnisse, die Syngenta veröffentlichen wollte. In den nächsten Wochen forderte Syngenta Cresswell mehrmals auf, seine Forschungen wieder auf die Varroamilbe zu konzentrieren.

Creswell wurde von dem Konzern so lange unter Druck gesetzt, seine Ergebnisse zu verändern, bis dieser ein Jahr später einknickte und die Varroa-Milbe offiziell als Killer der Bienen publizierte. Der Forscher änderte die Untersuchungsparameter wodurch die Milben zum signifikanten Faktor wurden. In der Studie hieß es schließlich: „Wir kommen zu der Ansicht, dass Varrose das Potential hat, großflächige Verluste an Bienenkolonien zu verursachen“. Nicht genug, dass der Forscher von Syngenta unter Druck gesetzt wurde. Nach Veröffentlichung der Studie bekam er auch noch Kritik von Umweltschützern.

Der Forscher war unfreiwillig auf einen Bereich gestoßen, in dem es um hohe Gewinne, Marktanteile und nicht zuletzt um die richtige Definition der Wahrheit geht.

Der Syngenta-CEO J. Erik Fyrwald nahm zu Creswells Vorwürfen Stellung: „Die Angestellten von Syngenta und unsere zahlreichen Partner bei NGO’s, Forschungsinstituten und Regierungen arbeiten hart an dem Ziel zusammen es Landwirten zu ermöglichen, die Welt nachhaltig zu ernähren“. Die Integrität der wissenschaftlichen Partner werde durch den „Whistleblower“ Cresswell in Frage gestellt und stelle die Vorteile der Zusammenarbeit nicht dar.

Die Lobbyarbeit der Agro-Chemie-Konzerne

Ähnliche Erfahrungen machte auch die deutsche Biologin Angelika Hilbeck. Agroscope, die landwirtschaftliche Forschungsanstalt des Schweizerischen Bundes gab eine Studie in Auftrag, die erforschen sollte, ob gentechnisch veränderter Mais für die Florfliege giftig ist. Ein Nützling, der sich von den Larven von Maisschädlingen ernährt. Das Maissaatgut wurde damals von Ciba-Geigy zur Verfügung gestellt – ein Konzern aus dem im Jahre 2000 der Konzern Syngenta entstand. Die Biologin stellte fest, dass der Genmais auch für die Florfliege giftig ist. Die Ergebnisse entsprachen nicht den gewünschten von Agroscope. Da sie sich jedoch weigerte, ihre Ergebnisse zu verfälschen, versuchte Agroscope ihre Arbeit durch Gegenstudien zu diskreditieren.

Wie Agrochemie-Konzerne Lobbyarbeit betreiben, zeigt sich anhand des Beispiels des Konzerns Syngenta und der Schweizerischen Forschungsanstalt: Syngenta stellt für Forschungszwecke Saatgut und Pestizide zur Verfügung. Vertraglich abgesichert werden jedoch die Möglichkeiten der Einflussnahme von Studien bis hin zur Publikation. Forscher wie Cresswell und Hilbeck sprechen von regelrechten Knebelverträgen. Zudem sitzt der Chef der Syngenta Forschungsabteilung im Wissenschaftsrat von Agroscope.

Auch in Österreich Bienensterben

Dass ein klarer Zusammenhang zwischen der Maisaussaat und dem Tod ganzer Bienenvölker besteht, hat nun auch eine Studie für Österreich festgestellt. Viele Imker kennen die Symptome: Die Bienen zittern, zeigen eine gestörte Bewegungskoordination, krabbeln nur noch und sterben in großer Zahl. In manchen Gebieten hatten Imker den Verlust eines Drittels bis zur Hälfte ihrer Völker zu beklagen. Die betroffenen Betriebe lagen dabei auffallend oft in der Nähe von Maisanbauflächen, und die Bienenschäden fielen häufig mit der Aussaat von Mais zusammen.

In Österreich beauftragten das Lebensmittelministerium und die Bundesländer die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (Ages) mit einer wissenschaftlichen Untersuchung zum Bienensterben. Von 2009 bis 2011 registrierte die Ages alle Fälle von Vergiftungsverdacht, die von Imkern gemeldet wurden, und untersuchte Proben von Bienen und Bienenbrot (das ist der im Stock gelagerte Pollen, der den Bienen als Nahrung dient) auf Krankheitserreger und Parasiten sowie auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln. Der veröffentlichte Bericht schlug hohe Wellen. Man sprach von einem „nebenbei aufgedeckten Pestizidskandal“, da in den Bienen Gifte gefunden wurden, die gesetzlich verboten sind: 51 % der Bienen wurden positiv auf Clothianidin und 23 % auf Thiamethoxam (Insektizide aus der Gruppe der Neonicotinoide) getestet.

Natürlicher Fruchtwechsel kann die Probleme beheben

„Das billigste und beste Mittel gegen den Maiswurzelbohrer ist der Fruchtwechsel und nicht der Einsatz von Pestiziden“, sagt der Geschäftsführer der Dachorganisation „Biene Österreich“. Baut man Mais nur jedes zweite Jahr an, verhungern die Käferlarven nämlich. „Hier wäre ein vernünftiges Konzept angebracht, stattdessen wird einfach auf Verdacht gespritzt.“

EU-Studien bestätigen mittlerweile den Pestizid-Verdacht

Die Pestizidklasse der Neonicotinoide steht seit mehr als zehn Jahren im Verdacht, mindestens Mitverursacher des Bienensterbens zu sein.

Eine wissenschaftliche Expertengruppe der EU hat nun auch bestätigt, dass gewisse Pestizide für das Bienensterben verantwortlich sind. Damit bestätigen die Wissenschaftler das, was unzählige Studien bereits vermutet haben. Dennoch verbieten Politiker die schädlichen Chemikalien nicht. Nun bestätigt auch eine Expertengruppe, bestehend aus 13 EU-Wissenschaftlern, dass der Einsatz bestimmter Pestizide definitiv für das Bienensterben verantwortlich ist. Das wissenschaftliche Netzwerk mit dem Namen Easac wurde eingerichtet, um wichtige Entscheidungsträger in der Europäischen Union zu beraten.

In den veröffentlichten Ergebnissen heißt es, dass es starke Beweise für die negative Auswirkung auf andere Organismen durch Neonicotinoid-Insektizide gibt. Die überwiegend von Bayer (Deutschland) und von Syngenta (Schweiz) produzierten Pflanzenschutzmittel werden in über 120 Ländern auf der Welt eingesetzt. In dem Bericht heißt es weiter, dass nicht nur Honigbienen, sondern auch Motten und Schmetterlinge, welche ebenfalls Pflanzen bestäuben, unter dem Gift leiden. Zudem haben die Pestizide auch Auswirkungen auf insektenfressende Vögel.

Die EU-Wissenschaftler stehen mit ihrer Meinung, die Pestizide endlich zu verbieten, nicht alleine da. Bereits im Jahr 2014 hatte eine unabhängige Gruppe von 29 Wissenschaftlern mit unterschiedlichen Fachgebieten gemahnt, auf besagte Pestizide zu verzichten. Die Wissenschaftler haben mehr als 800 Einzelstudien untersucht und sind zu dem Entschluss gekommen, dass es höchste Zeit ist, die Verwendung von Neonicotinoiden zu stoppen.

Brüssel schränkt Insektizide ein

Die Brüsseler Behörde hatte bereits 2013 als Reaktion auf das massenhafte Bienensterben den Gebrauch der umstrittenen Insektizide in der EU stark eingeschränkt. Ihr Einsatz bei der Behandlung von Saatgut, im Boden und beim Besprühen von Pflanzen wurde weitgehend verboten. Bayer und Syngenta hatten dagegen geklagt. Die Konzerne verweisen unter anderem auf Untersuchungen, wonach Faktoren wie die Varroa-Milbe Ursache für den Rückgang der Bienenvölker sein könnten. Der Verband der europäischen Pflanzenschutzmittelhersteller (Ecpa) kritisierte die Easac-Studie als voreingenommen, irreführend und selektiv. Der Bericht erfülle nicht die wissenschaftlichen Standards und sei von einigen nationalen Experten bereits angezweifelt worden. Die Beschränkungen seien auch nicht wirksam. Nur die Bauern würden sich über ernsthafte Verluste bei ihren Pflanzenbeständen beklagen.

Erhebliche Schäden auch für den Menschen

Die Schäden für die Umwelt sind wesentlich umfassender, als Einzelstudien bisher ahnen ließen. Denn immer mehr Nutzpflanzen werden angebaut und sind auf die Bestäubung durch Bienen angewiesen. Ein Aussterben der Biene hätte nicht nur für die Umwelt gravierende Folgen, sondern auch für uns Menschen – eine Vielzahl lebensmittelproduzierender Pflanzen sind auf die Bestäubungsleistung der Bienen angewiesen. Können Pflanzen nicht mehr bestäubt werden, führt dies zu einem erheblichen Rückgang der Produktion und somit zu einer Lebensmittelknappheit.

Eine Untersuchung der Auswirkungen gängiger Pflanzenschutzmittel hat gezeigt, dass die Neonicotinoide 5.000 bis 10.000 mal tödlicher für Bienen sind, als das hochgiftige DDT (Dichlordiphenyltrichlorethan), welches in der Bundesrepublik Deutschland bereits seit Juli 1977 verboten ist. Das Nervengift Neonicotinoid, das bei den Bienen zu Navigationsproblemen führt, hat einen viel schwerwiegenderen Effekt, was in dem massenhaften Sterben sehr leicht auch als Laie zu beobachten ist.

Es müssen deshalb dringend drastischere Maßnahmen zum Schutz der Bestäuber ergriffen werden.

Ihre
Jane Simpson

http://www.watergate.tv/

Der Abend vor dem ersten Mai

Glauben ist nicht wissen

„Ein tiefer Sinn wohnt in den alten Bräuchen.“ – Friedrich Schiller

Seit 1933 ist der erste Mai der Tag der nationalen Arbeit. Während jährlich tausende Nationalisten für Freiheit, Arbeit und Brot auf den Straßen der BRD Gesicht zeigen, verbindet uns Deutsche noch etwas anderes mit dem Datum des ersten Tages im Mai: der Vorabend, der in Deutschland auf die unterschiedlichsten Weisen zelebriert wird.

Regionalismus bestimmt diese Bräuche in ihren verschiedenen lokalen Riten und Feierlichkeiten. Alle diese regionalen Differenzen aufzuzählen wäre ein tristes Unternehmen, an dessen Ende eine Reihung von langatmigen Abweichungen stehen würde. Dennoch wollen wir im Folgenden die Bedeutung des „Tanz in den Mai“, der „Walpurgisnacht“ und entsprechender zugehöriger Bräuche und Riten einmal zusammenfassen, um die Bedeutung und das Wesen dieser Nacht zu charakterisieren.

Seit dem frühen 13. Jahrhundert sind die Geselligkeit und das völkische Miteinander des Tanzes in den Mai namhaft. In der Walpurgisnacht am 30. April beginnt…

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Vitamine gegen antibiotikaresistente Bakterien

Gesundheits-EinMalEins

Autor: Carina Rehberg, Letzte Änderung: 28.04.2017

Vitamine gegen antibiotikaresistente Bakterien

© grthirteen – Fotolia.com

Zentrum der Gesundheit) – Bei manchen schweren chronischen Erkrankungen, wie z. B. der Mukoviszidose kommt es immer wieder zu schwerwiegenden Infekten (meist Lungenentzündungen), die mit Antibiotika behandelt werden müssen. Leider sind manche Bakterien längst resistent gegen Antibiotika, und die Antibiotika bleiben wirkungslos. Neue Untersuchungen zeigten, dass bestimmte Vitamine hier eine Lösung bieten könnten. Nimmt man sie gemeinsam mit den Antibiotika, dann kann die Resistenz mancher Bakterien umgangen werden – und die Medikamente wirken wieder.


Vitamine heben Antibiotikaresistenz auf

Bei der Mukoviszidose – einer erblich bedingten Krankheit – sind die Körpersekrete nicht dünnflüssig genug, sondern zäh, so dass es in vielen Organsystemen zu Funktionsstörungen, zu chronischen Entzündungen und auch viel leichter zu bakteriellen Infektionen kommt. Daher leiden Mukoviszidose-Patienten immer wieder an schweren Infekten – meist der Lungen – und es müssen Antiobiotikatherapien verordnet werden.

Im März 2017 erklärten Forscher rund um

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Die Jugendämter und das Kindeswohl – Wenn Profitinteressen Familien zerreißen (Teil I)

volksbetrug.net

Zwei Geschichten, zwei Dramen. Undurchsichtig arbeitende freie Träger und deutsche
Jugendämter entfernen immer öfter Kinder aus ihrem Zuhause, manchmal aus fadenscheinigen
Gründen. Allein zwischen 2014 und 2015 ist die Zahl der Inobhutnahmen um rund 30 Prozent
auf 77.645 angestiegen. RT Deutsch-Reporterin Maria Janssen stellt betroffene Familien vor.

Viele Jugendämter in Deutschland sind personell unterbesetzt und beklagen Überforderung.
Das ist mit ein Grund dafür, dass die Behörden oft Aufträge an freie Träger weiterreichen.

Und hier beginnt oft ein folgenschwerer Interessenkonflikt. Denn die freien Träger sind
oft gemeinnützige Vereine oder private Firmen, die für die Betreuung von Kindern aus
vermeintlich oder tatsächlich schlechtem Hause vom Jugendamt hoch entlohnt werden.

Ein kurzer Blick in die Tabellen des statistischen Bundesamtes genügt, um festzustellen,
dass die Zahl der Inobhutnahmen in den letzten Jahren stark angestiegen ist. Vor allem
religiöse Familien und Einwanderer sollen überdurchschnittlich häufig von den weitreichendsten
Maßnahmen betroffen sein, die die Ämter ergreifen…

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Bürgermeister nennt seine Einwohner „Arschlöcher“

Indexexpurgatorius's Blog

Der Bürgermeister von Annezin Daniel Delomez hat die Einwohner seiner Stadt „Arschlöcher“ genannt und seinen Rücktritt angekündigt. Denn bei der ersten Runde der Präsidentenwahl hatten sie Marine Le Pen gewählt.

„Ich habe mich geärgert, dass so viele Leute den FN gewählt haben“, zitiert Le Parisien den Bürgermeister. „Ich bin 70 Jahre alt und seit neuen Jahren Bürgermeister“, so Daniel Delomez.

Marine Le Pen hat versprochen, die Franzosen im Falle ihres Wahlsieges über die EU-Mitgliedschaft ihres Landes abstimmen zu lassen. Zudem will sie in Frankreich die innere Sicherheit wiederherstellen, nachdem es mehrere Terroranschläge gegeben hatte die Ausschreitungen anhalten.
Das Überleben Frankreichs stehe auf dem Spiel.

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Die Grünen – Michael Grandt

Die Grünen

Abstoßend und hässlich: Das wahre Gesicht der grünen Partei

Sie lassen sich vor Sonnenblumen ablichten. Sie nennen sich Friedenspartei. Sie treten als glühende Verfechter von Umweltschutz und sozialer Gerechtigkeit auf. Und sie verurteilen Kindesmissbrauch, vor allem die vor einigen Jahren bekannt gewordenen Vorfälle in der katholischen Kirche. Doch wer hinter die Kulissen der Partei Bündnis 90/Die Grünen schaut, dem erst offenbart sich ihr wahres Gesicht – die hässliche Fratze einer Moralpartei ohne jede Moral.

Wie glaubwürdig sind die grünen »Moralapostel« und »Wertevernichter« in Wirklichkeit? Bestsellerautor und Enthüllungsjournalist Michael Grandt beleuchtet die Hintergründe und legt schonungslos die Fakten offen. Wissen Sie wirklich alles …

 

  • über die Vergangenheit grüner Parteimitglieder in Sachen Kindersex?
  • über die Bestrebungen der Partei, Inzucht zu legitimieren?
  • über die Kriegstreiberei der angeblichen Friedensaktivisten?
  • über deren dunkle Machenschaften bei Terror und linkem Extremismus?
  • über die schnelle Abkehr von grünen Idealen, wenn es ums schnöde Geld geht?

 

Michael Grandt hat aber auch dem Führungspersonal der Grünen gehörig auf den Zahn gefühlt. Ein Blick auf die führenden Köpfe der Grünen offenbart die Schattenseiten der von sich so überzeugten Moralapostel: Scheinheilige, Salonbolschewisten, »Kinderlieber« und Terror-Sympathisanten. Die einstige und aktuelle Führungsriege der Grünen besteht aus erschreckend dubiosen Gestalten!

  • Wie konnte es geschehen, dass eine kleine grüne Bewegung, eine Minderheitenpartei, in den vergangenen 30 Jahren so viele bis dato von der gesellschaftlichen Mehrheit anerkannte Werte und Normen in ihrem Sinne ändern konnte?
  • Wie konnte es geschehen, dass im Namen der Grünen Fortschrittsgedanken geächtet, die Mobilität verteufelt und das Strafrecht liberalisiert wurde?
  • Wie konnte eine grüne Partei, die nie die Legitimierung durch die Mehrheit des Volkes hatte, der gesamten Gesellschaft ihre (oft) obskuren Werte und Ziele aufdrängen und sich zur Moral- und Empörungspartei par excellence aufschwingen, die uns immer wieder mit erhobenem Finger zurechtweist?
  • Wie konnten wir zulassen, dass in Deutschland eine grüne Gesinnungs- und Meinungsdiktatur etabliert wurde, in der selbst ernannte »Gutmenschen« jene denunzieren, die nicht ihrer Meinung sind?

»Ich persönlich traue den Grünen keinen Meter über den Weg. Keinen Meter! Ihr moralischer Anspruch, ihre Besserwisserei und ihr stets erhobener Zeigefinger gegen andere gehen mir gehörig auf die Nerven.« Michael Grandt

https://www.kopp-verlag.de/

Facebook räumt Desinformation durch Regierungen ein

geschrieben am 30/04/2017   http://uncut-news.ch/

Facebook hat erstmals eingeräumt, dass es staatlich unterstützte Versuche gibt, das weltgrößte Onlinenetzwerk als Instrument zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung zu missbrauchen. In einem Analysepapier erklärte die Sicherheitsabteilung unter anderem, dass mit Hilfe gefälschter Profile bestimmte Meinungen und zum Teil auch Falschinformationen in den Vordergrund gerückt werden sollen.

Das Onlinenetzwerk versicherte, dass es konsequent dagegen vorgehen werde. So sei Facebook zuletzt gegen 30.000 gefälschte Profile in Frankreich vorgegangen.

Der Text ist die bisher ausführlichste Stellungnahme von Facebook nach der Kritik an der Ausbreitung gefälschter Nachrichten im US-Präsidentschaftswahlkampf im vergangenen Jahr.

„Bürger müssen selbst unterscheiden“

Das Onlinenetzwerk erklärte, dass sowohl Regierungen als auch andere Gruppen versuchten, über die Plattform mit unlauteren Mitteln die öffentliche Debatte zu beeinflussen. 

Zugleich wurde in dem Papier die bisherige Position bekräftigt, dass das Ausmaß der festgestellten „Informationsoperationen“ im Wahlkampf gemessen an der gesamten Aktivität zu politischen Themen „statistisch sehr gering“ gewesen sei. Die Daten von Facebook widersprächen nicht der Einschätzung der US-Geheimdienste, die Akteure mit Verbindung zu Russland als Urheber der Kampagnen ausgemacht hatten.

Insgesamt könnten Gesellschaften sich gegen solche Kampagnen aber nur zur Wehr setzen, wenn die Bürger selbst echte Nachrichten von Falschinformationen unterscheiden könnten, betonte Facebook.