Ägyptische Archäologen entdecken Goldschmied-Grabkammer

In Luxor machten Archäologen eine interessante Entdeckung. Sie fanden eine Grabkammer, die aus der 18. Dynastie des Alten Ägypten stammt. In dem Raum befinden sich wertvolle Objekte, unter anderem Holzmasken des ehemaligen Eigentümers.

Ägyptische Archäologen haben nach Behördenangaben in Luxor die wertvolle Grabkammer eines Goldschmieds freigelegt. In dem Raum sei neben Sarkophagen, Mumien, Schmuck und Holzmasken auch eine Statue gefunden worden, die den Goldschmied und seine Frau darstellen soll.

Die Kammer soll demnach mehr als 3500 Jahre alt sein und aus der 18. Dynastie des Alten Ägypten stammen, teilte das Antikenministerium mit. Das Grab ist die neueste einer Reihe von archäologischen Entdeckungen in Ägypten in diesem Jahr.

Im April waren acht Mumien in einer weiteren Grabkammer in der Pharaonenstadt Luxor entdeckt worden. Im Vormonat fanden Archäologen eine riesige Statue im Boden eines Armenviertels in Kairo.

Die ägyptische Regierung verspricht sich von den Entdeckungen Impulse für den wackeligen Tourismus im Land. (dpa)

http://www.epochtimes.de/w

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Klaus Dona @ Tom WhoKnows – Prähistorische Artefakte, die es nicht geben dürfte – oder doch?

Veröffentlicht am 15.08.2017

Es freut mich sehr, euch mein Gespräch zusammen mit Klaus Dona endlich zeigen zu können.

Für viele prähistorischen Archäologie- und Artefaktliebhaber ist Klaus Dona natürlich ein Begriff.

Klaus Dona kommt ursprünglich aus Österreich und bereiste im laufe seines Lebens die ganze Welt, auf welcher er eine Vielzahl von Artefakten fand bzw. er untersuchen konnte für die es eigentlich eine Erklärung geben sollte jedoch es – bis heute – keine gibt – oder doch?

Ihr werdet verblüfft sein und man ist verleitet den eigenen Augen nicht zu trauen 😉

Vielen vielen Dank an dich Klaus für das Bereitstellen deiner Aufnahmen und besonders für dieses herzliche Gespräch, welches sich mehr als nur vertraut anfühlte 🙂

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►Dieter Broers @ Tom WhoKnows – Was bestimmt die Zukunft der Menschheit?
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Solange es dich gibt, gibt es Hoffnung 🙂
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Tom

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Altes Ägypten: Entdeckung eines riesenhaften Pharao

11. August 2017

Mythen und Geschichten über Riesen gibt es seit Jahrtausenden in den verschiedensten Kulturen. Es gibt und gab aber durchaus Menschen, die diese Bezeichnung verdient haben.

Und nun wurde vielleicht sogar der erste nachweisliche „Riese“ gefunden. Er hieß Sa-Nakht, lebte vor rund 4700 Jahren und war ein ägyptischer Pharao.

Das ergab laut „Live Science“ die Untersuchung eines Skeletts, das man 1901 in einem Grab bei Bait Challaf in Ägypten fand. Die Knochen stammen wahrscheinlich von Sa-Nakht, einem Pharao der 3. Dynastie (2700 bis 2620 von Christus).

Er soll feindlich gesinnte Beduinen vertrieben und Türkis als Rohstoff beschafft haben: Recht viel mehr ist über die Regierungszeit des ägyptischen Pharaos Sa-Nakht aus der Zeit zwischen 2690 und 2670 v. Chr. nicht bekannt.

Die verantwortlichen Wissenschaftler stellten fest, dass der Pharao 1,987 Meter groß war (Zwergen, Menschen und Riesen: Theorie der drei menschlichen Spezies der Urzeit (Video)).

Michael Habicht, ein Ägyptologe am Institut für Evolutionsmedizin der Universität Zürich, erklärte, dass bisherige Analysen ägyptischer Mumien ergaben, dass Männer zu dieser Zeit durchschnittlich nur 1,70 Meter groß waren. Insofern kann man Sa-Nakht durchaus als Riese bezeichnen.

Michael Habicht und seine Kollegen konnten bei der Analyse an den Knochen von Sa-Nakht ein „üppiges Wachstum“ feststellen. Und das sind „deutliche Zeichen für Gigantismus“, sagte Habicht.

Aber was war für seine überdurchschnittliche Größe verantwortlich? Häufig wird Gigantismus durch einen Tumor in der Hypophyse (das ist eine Hormondrüse, die eine zentrale Rolle bei der Regulation des Hormonsystems im Körper spielt) verursacht. Dieser kann zu einer vermehrten Produktion des Wachstumshormons Somatropin führen.

Die Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass es sich hier um den ältesten belegten Fall von Gigantismus handelt. Somit ist der ägyptische Pharao Sa-Nakht wahrscheinlich der älteste Riese der Geschichte. Zumindest bis weitere Forschungsergebnisse etwas anderes ergeben.

Die Studie wurde in der August-Ausgabe des Fachmagazins „The Lancet Diabetes & Endocrinology“ veröffentlicht.

Ein weiterer Fall von Riesenwuchs betrifft die Überreste einer Person, die zwischen 11 500 bis 9500 vor heute auf dem Gebiet des US-Bundestaats New Mexico lebte. Allerdings litt dieser Mensch unter Akromegalie. Bei dieser Krankheit wächst nämlich nicht der komplette Körper überproportional, sondern nur die Extremitäten und vorspringende Teile des Körpers wie Nase, Ohren und Genitalien. Auch hier ist Somatropin beteiligt.

Wie Gigantismus wird Akromegalie ursprünglich überwiegend durch einen Tumor ausgelöst, der in einem Teil der Hirnanhangsdrüse sitzt und die Produktion des Wachstumshormons anregt.

Literatur:

Weltverschwörung: Wer sind die wahren Herrscher der Erde? von Thomas A. Anderson

Das verschollene Wissen der Vorzeit: Neue Betrachtungen zu einer verbotenen Archäologie von Kreisberg. Glenn (2011) Gebundene Ausgabe

DIE ANUNNAKI. Vergessene Schöpfer der Menschheit von Gerald R. Clark

Quellen: PublicDomain/galileo.tv/spektrum.de am 11.08.2017

https://www.pravda-tv.com/

Stonehenge: Prähistorisches „Haus der Toten“ entdeckt (Video)

Ein span­nen­der Fund: Un­weit des be­rühm­ten Stein­krei­ses von Sto­ne­hen­ge ha­ben Ar­chäo­lo­gen ein jung­stein­zeit­li­ches Großst­ein­grab ent­deckt. Die un­ter ei­nem Wei­zen­feld ver­bor­ge­ne An­la­ge könn­te ei­ni­ge Hun­dert Jah­re äl­ter als Sto­ne­hen­ge sein und da­mit zu den frü­hes­ten prä­his­to­ri­schen Bau­ten Eng­lands ge­hö­ren. Die For­scher ha­ben jetzt mit der ent­schei­den­den Pha­se der Aus­gra­bung be­gon­nen.

Der Stein­kreis von Sto­ne­hen­ge ist das wahr­schein­lich be­rühm­tes­te prä­his­to­ri­sche Bau­werk über­haupt. Doch die­se Me­ga­lith-​An­la­ge ist kein So­li­tär: Die ge­sam­te Land­schaft rund um den Stein­kreis ist von Grab­hü­geln, Stein­rei­hen und -​krei­sen und Res­ten von wei­te­ren Bau­ten durch­setzt.

Die Ge­gend zwi­schen Sto­ne­hen­ge und dem knapp 40 Ki­lo­me­ter ent­fern­ten Ave­bu­ry bil­de­te mög­li­cher­wei­se ei­nen riesi­gen Ze­re­mo­ni­al­kom­plex, sie ge­hört heu­te zum UNESCO-​Welt­kul­tur­er­be.

Et­wa auf hal­bem We­ge zwi­schen Sto­ne­hen­ge und Ave­bu­ry ha­ben nun Ar­chäo­lo­gen ein wei­te­res prä­his­to­ri­sches Bauwerk ent­deckt: Un­ter ei­nem Wei­zen­feld na­he des Orts Pewsey ent­hüll­ten Luft­auf­nah­men die Um­ris­se ei­nes Großst­ein­grabs.

Die­se für die Jung­stein­zeit ty­pi­schen Grab­bau­ten, in Eng­land auch als Long Bar­row be­zeich­net, dien­ten als Grä­ber für die Ge­bei­ne von To­ten. Üb­li­cher­wei­se wur­den die Ske­let­te da­bei in läng­li­che, aus gro­ßen Stei­nen er­rich­te­te, rechteckige Grab­bau­ten ge­legt, die dann mit Er­de be­deckt wur­den, so dass ein Hü­gel­grab ent­stand.

Der Erd­hü­gel über dem neu­ent­deck­ten Grab bei Pewsey wur­de durch jahr­tau­sen­de­lan­ge Be­wirt­schaf­tung der Fel­der nach und nach ab­ge­tra­gen und um­ge­pflügt. Das Grab und zwei ge­krümm­te Be­gren­zungs­grä­ben sind je­doch im Bo­den noch er­hal­ten (Mysteriöses Monument: „Feuerkreis“ ist 800 Jahre älter als Stonehenge).

Die Ar­chäo­lo­gen ver­mu­ten, dass die Grä­ben aus­ge­ho­ben wur­den, um Er­de für die Be­de­ckung der Grab­kam­mer zu lie­fern. Die Grab­kam­mer ist 26 mal 20 Me­ter groß und recht­eckig. „Es ist im Prin­zip ein Haus für die To­ten“, er­klärt Gra­bungs­lei­ter Jim Lea­ry von der Uni­ver­si­ty of Rea­ding.

Noch konn­ten die Ar­chäo­lo­gen das Grab nicht an­hand von Fun­den da­tie­ren. Auf­grund sei­ner Bau­wei­se hal­ten sie es aber für wahr­schein­lich, dass die­se An­la­ge aus der Zeit um 3600 bis 3700 vor Chris­tus stammt. „Dies ist da­mit ei­nes der frü­hes­ten prä­his­to­ri­schen Mo­nu­men­te un­se­res Lan­des“, sagt Lea­ry. Das Grab von Pewsey ist so­gar noch ei­ni­ge hun­dert Jah­re äl­ter als der Stein­kreis von Sto­ne­hen­ge.

Da­mit könn­te die­ses Grab aus ei­ner ent­schei­den­den Um­bruchs­zeit in der Vor­ge­schich­te Eng­lands stam­men. Denn da­mals wan­del­te sich die Le­bens­wei­se der Men­schen von Jä­gern und Samm­lern zu sess­haf­ten Bau­ern. „Dies war die erste Kul­tur hier, die Kü­he hielt“, er­klärt Lea­ry (Stonehenge: Archäologen entdecken riesiges Vorläufer-Monument (Videos)).

In ei­nem an­de­ren Lang­grab aus der glei­chen Zeit, dem West Ken­neth Long Bar­row, wur­den Ske­let­te von To­ten gefunden, die mit meh­re­ren Rin­der­schä­deln als Grab­bei­ga­ben be­stat­tet wor­den wa­ren.

Der Ar­chäo­lo­gen­team, un­ter­stützt von frei­wil­li­gen Hel­fern und Stu­den­ten, hat in­zwi­schen be­reits die de­cken­den Erd­schich­ten über der jung­stein­zeit­li­chen Grab­an­la­ge ab­ge­tra­gen. Jetzt be­ginnt die span­nen­de Pha­se, in der sie tie­fer in das ei­gent­li­che Grab vor­drin­gen. „Dies ist für uns ei­ne fan­tas­ti­sche Chan­ce, ei­nes die­ser Grä­ber voll­stän­dig zu untersu­chen und es mit­tels mo­derns­ter Tech­nik aus­zu­gra­ben“, sagt Lea­ry.

Wie die For­scher er­klä­ren, ist dies die ers­te voll­stän­di­ge Aus­gra­bung ei­nes sol­chen Gra­bes in die­ser Re­gi­on seit gut 50 Jah­ren. „Wir set­zen nun Fuß in ein Bau­werk, das seit tau­sen­den von Jah­ren ver­ges­sen und ver­bor­gen war“, sagt Learys Kol­le­gin Aman­da Clar­ke. Noch ist un­be­kannt, ob in der Grab­kam­mer noch prä­his­to­ri­sche Grab­bei­ga­ben oder so­gar Über­res­te der To­ten er­hal­ten sind (Second-Hand-Monument: Stonehenge-Monolithen standen ursprünglich in Wales (Video)).

„Hier die be­gra­be­nen Über­res­te der Men­schen zu fin­den, die die Vor­fah­ren der Men­schen von Sto­ne­hen­ge ge­we­sen sein könn­ten, wä­re das Sah­ne­häub­chen auf ei­nem oh­ne­hin schon un­glaub­li­chen Pro­jekt“, sagt Lea­ry. Ob sein Wunsch er­füllt wird, muss sich nun in den nächs­ten Mo­na­ten zei­gen.

Indien: Golf von Khambhat – Unterwasser-Ruinen einer untergegangenen Zivilisation (Video)

9. Juni 2017   –  https://www.pravda-tv.com

Am 16. Januar 2002 gab ein hohes indisches Regierungsmitglied bekannt, im Golf von Khambhat vor der Küste des Bundesstaates Gujarat in Nordwestindien seien in 40 Meter Tiefe Ruinen von zwei Städten mit großer Ausdehnung entdeckt worden.

Wahrscheinlich seien die Städte durch den Anstieg des Meeresspiegels am Ende der letzten Eiszeit vor etwa 7000-8000 Jahren überflutet worden. Stimmen diese Angaben, wären diese menschlichen Siedlungen mindestens doppelt so alt wie das antike Sumer in Mesopotamien, das nach der offiziellen Archäologie bisher die angeblich älteste Zivilisation darstellte.

Aus dem Unterwasserkomplex geborgene Holzstücke wurden auf 8500 bis 32000 Jahre vor der Gegenwart datiert.

Die Entdeckung im Golf von Khambhat gelang dem indischen Nationalen Institut für Meerestechnik (NIOT) im Jahr 2001. Die Ruinen wurden mit einem hochauflösenden Sonarscanner untersucht, und es wurden etwa 2000 Artefakte von der Fundstelle geborgen, darunter Tongefäße, Perlen, Skulpturenbruchstücke, ein versteinerter Kieferknochen und menschliche Zähne.

Zwei Städte?

Die Auswertung der bisherigen Sonaraufnahmen hat ergeben, daß sich unter dem Wasser im Golf von Khambhat entlang alter Flußläufe sogar zwei Städte befinden. Eine der Städte ist etwa zwei Kilometer breit und erstreckt sich mindestens neun Kilometer entlang eines alten Flußbettes, was eine Mindestfläche von 18 Quadratkilometern ergibt.

Die äußere Begrenzung der Stadt ist noch gar nicht festgestellt worden, und weitere Untersuchungen könnten ergeben, daß die Stadt sogar noch größere Ausmaße hat. Es gibt Überreste eines mehr als 600 Meter langen Damms durch einen der alten Flußläufe.

Aus den Sonarbildern geht auch hervor, daß die Städte aus zahlreichen rechteckigen Gebäuden bestehen, die auf so starken Fundamenten gebaut sind, daß sie Tausende Jahre schwersten Gezeitenströmungen hätten widerstehen können.

Das NIOT hat Dichteanalysen der Fundamente im Vergleich zu dem sie umgebenden Schlick erstellt, woraus hervorgeht, daß die Fundamente aus einem einheitlichen Material, wahrscheinlich großen Steinblöcken, bestehen (Versunkene Städte Indiens: Dwaraka – Die goldene Stadt (Videos)).

Anfänglich nahmen die Archäologen an, die Städte gehörten zu der Harappa-Zivilisation, die zwischen 5000 und 3000 Jahren in Nordindien (das heute teilweise zu Pakistan gehört) florierte. Jedoch hätten geologische Modelle über den Anstieg des Meeresspiegels starke Hinweise darauf geliefert, daß die Fundstätte viel älter als die Harappa-Zivilisation sein müsse.

Der Geologe Glenn Milne von der Universität Durham glaubt, daß die ganze Gegend wahrscheinlich in der Endphase der letzten Eiszeit vor etwa 7700 bis 6900 Jahren überflutet worden ist – womit die Datierung der Stadt weit in die prähistorische Zeit zurückverschoben wäre.

Milnes Schätzungen wurden inzwischen von Radiocarbon-Untersuchungen zweier indischer Labors bestätigt, die ein an einer flachen Stelle der Fundstätte geborgenes Stück Holz analysiert haben. Ein Labor datierte das Holzstück auf 6500 v.Chr., das andere Labor kam auf 7500 v.Chr. Das NIOT hofft bei einer zukünftigen Expedition datierbares Material aus tieferen Schichten der Fundstätte bergen zu können, und das könnte das Alter der untergegangen Stadt noch weiter nach hinten verschieben.

Die jetzt schon gesicherten Datierungen zusammen mit der erstaunlichen Größe und Komplexität der Stadt widerlegen die traditionelle Sicht über die Ursprünge der Zivilisation, wonach diese erst mit den Sumer um 3100 v.Chr. begonnen habe. Selbst wenn der kulturelle Hintergrund der Menschen noch im Unklaren bleibt, wäre die 9500 Jahre alte versunkene Stadt immer noch um mehrere tausend Jahre älter als die sumerische Zivilisation.

Sie wäre auch älter als die ägyptische und noch älter als die chinesische Zivilisation. Es ergäbe sich ein völlig anderes Bild von der Entwicklung städtischer Kultur auf dieser Erde.

Die im Golf von Khambhat untergegangene Stadt ist mindestens 150mal größer als die größte Siedlung im Mittleren Osten von 7500 v.Chr., etwa das Dorf Catalhoyuk in Anatolien. Sir John Marshall, der zur Zeit der britischen Herrschaft in Indien eine Forschergruppe leitete, nannte in den 20er Jahren die Entdeckungen in Harappa und Mohenjo-daro die Indus-Zivilisation, da sie sich im Industal ausgebreitet hatte.

 

Marshalls Festlegung verschob Indiens bekannte Geschichte um etwa 2000 Jahre nach hinten. Zur Zeit der indischen Unabhängigkeit war kaum ein Dutzend Indusfundstätten erforscht. Als jedoch die wichtigsten Stätten in Mohenjo-daro und Harappa an Pakistan fielen, setzte in Indien eine fieberhafte Jagd nach weiteren Ausgrabungsstätten der Indus-Zivilisation ein, der sich bald auch die Nachbarländer anschlossen.

Dabei begann man eine so ausgedehnte Zivilisation aufzudecken, die bei ihrer Blütezeit schätzungsweise 1,5 Millionen Quadratkilometer Fläche eingenommen haben mußte – ein Gebiet größer als Westeuropa. Flächenmäßig überstieg sie die damaligen Zivilisationen im ägyptischen Niltal und die Sumer an Tigris und Euphrat (dem heutigen Irak).

Man geht heute davon aus, daß sie sich geographisch bis an die Grenze Irans im Westen, bis Turkmenistan und Kaschmir im Norden, Delhi im Osten und bis zum Godavari-Tal im Süden erstreckte. Nach einer jüngsten Zählung wurden bisher fast 1400 Indus-Stätten gefunden, wovon 917 in Indien, 481 in Pakistan und eine in Afghanistan liegen.

Mohenjo-daro und Harappa gelten zwar als die wichtigsten Städte, aber es gibt mehrere andere wie Rakhigarhi im indischen Bundesstaat Haryana und Ganweriwala in der pakistanischen Provinz Punjab, die ihnen an Größe und Bedeutung gleichkommen. Offenbar konzentrierte sich die Zivilisation auch nicht nur im Industal (Rätselhafte Anlage: Riesige versunkene Städte in Kambodscha gefunden (Videos)).

Als die Fundstätten auf einer Karte des Subkontinents eingetragen wurden, bemerkten die Archäologen eine merkwürdige Ballung entlang des Flusses Ghaggar, der fast parallel zum Indus durch die indischen Bundesstaaten Haryana und Rajasthan fließt. Hinter der Grenze zu Pakistan, wo er sich Hakra nennt, mündet der Fluß schließlich bei Rann of Kutch ins Meer. Über 175 Stätten wurden entlang der Schwemmebene des Ghaggar gefunden, verglichen mit 86 in der Indusregion.

Die vedische Verbindung

Es müssen dringend weitere Forschungen unternommen werden, um die Kultur der Menschen zu bestimmen, die in der jetzt vom Wasser bedeckten Stadt gelebt haben. Sollte sich erweisen, daß sie tatsächlich vedischen Ursprungs sind – was angesichts der Lage unmittelbar vor der Küste Indiens sehr wahrscheinlich ist – , würde dies das ganze Bild der indischen Frühgeschichte radikal ändern, welche fast ausschließlich von westlichen Archäologen geschrieben wurde.

Dabei gibt es bereits seit dem 19. Jahrhundert eine ungelöste Auseinandersetzung über die wirkliche Geschichte des antiken Indiens. Als die ersten Europäer auf den Indischen Subkontinent kamen, bemerkten sie, daß die europäischen Sprachen, zumindest was die Wortkonzepte anging, gewisse Ähnlichkeiten zu dem Sanskrit aufwiesen, welches die gebildeten Menschen dort als ihre Hauptschriftsprache benutzten.

Daraus folgte, daß Europäer und Inder irgendwie miteinander verwandt sein müßten. Wissenschaftler des 19. Jahrhunderts stellten auch fest, daß die Sanskrit-Kultur oder vedische Kultur, wie sie manchmal nach der antiken indischen Literatur, der Veda (Wissen), bezeichnet wird, älter als die europäischen Kulturen sind.

Da aber die europäischen Sprachen mit dem Sanskrit des Veda verwandt ist, könnte man daraus folgern, daß die europäischen Völker irgendwie aus Indien gekommen sind und sich mit ihren Sprachen in Europa angesiedelt haben. Diese Sprachen differenzierten sich dann ins Russische, Englische, Spanische, Deutsche usw.

Europäischen Forschern gefiel diese Vorstellung aber nicht, denn die vedische Kultur hätte dann ein älteres Erbe als ihre eigene. Die frühen Städte im Industal wie Harappa und Mohenjo-daro würden denn auch von einigen Archäologen als nichtvedisch klassifiziert. Man nahm an, daß die vedische Kultur erst vor vielleicht 3500 Jahren nach Indien gekommen sei.

 

Die Archäologen waren durch den Umstand irritiert, daß der Ghaggar/Hakra und die meisten seiner Nebenflüsse ausgetrocknet und die Flußläufe verschlammt waren. Warum haben sich so viele Städte an ausgetrockneten Wasserflächen entwickelt, wo doch gerade damals Flüsse die Lebensader der Zivilisation waren?

Das Rätsel ließe sich nur lösen, wenn man annähme, daß früher einmal ein mächtiger Strom ständig in diesem Flußbett geflossen ist. Auf ihrer Suche nach Antworten nahmen die Indusforscher Zuflucht zu dem Rigveda, der entstanden sein soll, als sich die Industal-Zivilisation im Niedergang befunden hat.

Viele der dort aufgezeichneten Lieder handeln von einem heiligen Fluß namens Saraswati, der als der mächtigste der Ströme, groß wie ein Meer bezeichnet wird, der in den Bergen entspringt und zwischen dem Yamuna und dem Sutlej verläuft, bevor er in das Meer mündet. Aber in späteren vedischen Liedern wird der Saraswati nicht mehr als mächtig beschrieben, was darauf hindeutet, daß er bereits am Austrocknen war.

Das Saraswati-Geheimnis

Bereits in den 80er Jahren war auf indischen Satellitenbildern erkennbar, daß das antike Flußbett des Ghaggar/Hakra einmal von der Shivalik-Bergkette im Himalaja bis zum Runn of Kutch verlief. Wo es nicht mit Sand bedeckt ist, besteht das riesige Flußbett aus fruchtbarem Lehmboden, und seine Breite schwankt zwischen drei und zehn Kilometern an verschiedenen Stellen seines Laufs (War Alt-Indien der wahre Vorgänger der westlichen Zivilisation? (Video)).

Auf Grundlage aller Erkenntnisse hat V.N. Misra, Leiter der Archäologieabteilung des Deccan College in Pune, kürzlich den Schluß gezogen, daß der Ghaggar/Hakra tatsächlich der vedische Saraswati ist, den es während der Blütezeit der Indus-Zivilisation gegeben hat.

Danach entsprang der Ghaggar/Hakra im Himalaja, möglicherweise in dem Gebiet, das heute als Kaschmirtal bekannt ist, durchquerte den Punjab, Haryana und das westliche Rajasthan bis zum Rann of Kutch in Gujarat. Aufgrund unbekannter erdtektonischer Veränderungen sei er dann vor Tausenden von Jahren „verschwunden“.

Er wird mit dem geheimnisvollen Saraswati gleichgesetzt, der irgendwie im Erdboden verschwunden sei. Nach Mitteilung des indischen Kultusministeriums soll eine vierköpfige Expertengruppe jetzt die Aufgabe übernehmen, den vedischen Fluß in den Abschnitten zwischen Adi-badri und Bhagwanpura im indischen Bundesstaat Haryana „auszugraben“.

Der Saraswati galt als einer der mächtigsten und heiligsten Flüsse seiner Zeit, und man glaubt, die Lieder des Veda seien an seinen Ufern komponiert worden. Über 1200 der 1600 Siedlungen, darunter viele wohlhabende harappanische Städte (3000-1500 v.Chr.) und Aschrams von Rishis (Tempel der Weisen) existierten an seinen Ufern, behauptet der bekannte Geologe K.S. Valdiya von dem Nehru-Forschungszentrum.

„Es gibt viele Spekulationen darüber, wo der Fluß ins Meer mündete. Einige meinen, es sei der Golf von Khambhat (Golf von Cambay) nach Durchlaufen von Lothal, Nal Sarovar und dem Great Rann of Kutch gewesen“, sagte der frühere stellvertretende Direktor des Zentrums für Weltraumanwendungen (SAC) in Ahmedabad, Dr. Baldev Sahai, der das Haryana-Komitee leiten wird. Die wissenschaftlichen Beweise für den Saraswati müßten zwar noch erbracht werden, meinte er, aber wenn man den verborgenen Lauf des Saraswati fände, gäbe es gute Aussichten, Grundwasser fördern zu können.

In ihrer Studie über „Antike Häfen von Gujarat“ haben der stellvertretende Direktor A.R. Dasgupta und der Wissenschaftler P.S. Thakker vom SAC sowie der frühere Archäologiedirektor M.H. Raval Informationen über den Flußlauf des Saraswati in Gujarat zusammengetragen. Danach „soll der Saraswati bis 325 v.Chr. am Ufer des Little Rann of Kutch entlanggeflossen sein und sein Wasser in den Golf von Khabhat (Cambay) ergossen haben.“

Jüngste Satellitenbilder des Great Rann of Kutch, der nach Darstellung von Wissenschaftlern über 1000 Jahre lang unter Wasser lag, liefern ebenfalls Anzeichen dafür, daß ein großer Strom einmal diese Gegend durchzogen hat.

Der Flußlauf, der in Nord-Süd-Richtung zeigt und eine Verzweigung hat, liegt zwischen 70°15′ und 70°30′ Ost. Wissenschaftlern bot sich nach dem Erdbeben vom Januar 2001 eine günstige Gelegenheit, als man in vielen Kanälen des Rann Wasser fließen sah. Fachleute des Physikforschungslabors in Ahmedabad untersuchten eine solche Wasserprobe mit Hilfe der Helium-Radon-Methode und stellten fest, daß das Wasser zwischen 12000 und 89000 Jahre alt war.

Wie konnte nun aber das Absinken einer ganzen Stadt in den Golf von Khambhat von der Geschichte vergessen werden? Darüber gibt es zahllose Theorien. Eine der gängigeren Versionen besagt, daß mehrere große Flüsse ungefähr in ost-westliche Richtung geflossen sein könnten, in etwa identisch mit dem Verlauf des heutigen Tapti und Narmada.

Aufgrund geologischer und tektonischer Ereignisse könnte die gesamte Khambhat-Region abgesunken sein – wobei sie den westlichsten Teil des damals existierenden Flusses und die an seinen Ufern entstandenen Wohnsiedlungen mit in die Tiefe genommen hat.

Ein anderer Ansatz, wie ihn das NIOT mit Unterstützung des Ministers für Meeresentwicklung Harsh Gupta, eines ausgewiesenen Seismologen, vorschlägt, basiert auf der Erdbebentheorie, um das Verschwinden der Stadt am Fluß zu erklären.

Nach den massiven Zerstörungen, die das schwere Erdbeben in Gujarat im Januar 2001 anrichtete, wird niemand bestreiten wollen, daß das westliche Indien seit präkambrischer Zeit bis auf den heutigen Tag ein tektonisch aktives Gebiet ist.

  

Noch interessanter ist der Umstand, daß der Beginn der menschlichen Geschichte wohl noch um weitere 5000 Jahre nach hinten verschoben werden muß, denn Fundstücke aus den Khambhat-Städten haben Hinweise auf Schrift erbracht. Ein Stein mit einer unbekannten Schrift wurde geborgen, die kreisförmig in ihn eingraviert wurde. Einige der Schriftzeichen ähneln den Zeichen in der harappanischen Schrift, die 4000 Jahre später erschien und immer noch nicht entziffert wurde.

Die alten vedischen Schriften, die den Kern der Hindu-Philosophie und -Religion bilden, berichten uns bereits von einer frühen Zivilisation mit hoher Entwicklung, die am Ende der letzten Eiszeit vom Meer überspült wurde.

Und Platon beschrieb in Critias und Timaios um etwa 300 v.Chr. den Untergang einer mythischen Stadt, deren Alter bereits von Erzählern der damaligen Zeit auf 9000 Jahre geschätzt wurde. Mit Platons Worten ließe sich sehr gut die „geheimnisvolle Akropolis“ beschreiben, die jetzt aus den Tiefen des Golfs von Khambhat wiederaufzustehen beginnt.

Wenn man „Atlantis“ mit „Cambay“ ersetzt, befinden wir uns in einer städtischen Zivilisation, die sich auf 4000-6000 v.Chr. zurückdatieren läßt (Prähistorischer Nuklearkrieg: Rama Empire versus Atlantis?).

Literatur:

Versunkene Kulturen [Special Edition]

Raumfahrzeuge der Zukunft, Außerirdische Technologie – Auf den Spuren der interstellaren Raumfahrt von Carlos Calvet

Götter der Sterne: Bibel, Mythen und kosmische Besucher von Lars A. Fischinger

Ungelöste Rätsel: Wunderwerke, die es nicht geben dürfte von Reinhard Habeck

Video:

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Quellen: PublicDomain/solidaritaet.com am 09.06.2017

Die mysteriöse “Cueva de los Tayos” Höhle: Heimstätte einer “verlorenen” altertümlichen metallischen Bibliothek (Videos)

22. Mai 2017

Die Höhle ist aus massiven Steinblöcken hergestellt worden, die scheinbar mit irgendeiner Art fortgeschrittener Maschinentechnologie vor zehntausenden von Jahren herausgeschnitten wurden.

Sie weist präzise Schnitte und extrem gut polierte Oberflächen auf, von denen viele Autoren glauben, dass es sich dabei um Spuren handelt, die von einer fortgeschrittenen antiken Zivilisation hinterlassen wurden.

Weiterhin heißt es, dass in der Höhle eine metallische Bibliothek untergebracht war. Manche der Metallplatten, die aus der Höhle geborgen wurden, sollen im Museum von Pater Crespi in Ecuador ausgestellt worden sein.

Die mysteriöse Cueva de los Tayos – 1860 entdeckt – und nach einem gleichnamigen Vogel benannt – Tayos/Fettschwalm (Steatornis caripensis), wird von vielen Autoren und Forschern als eines der größten Rätsel auf dem amerikanischen Kontinent angesehen, und viele stimmen darin überein, dass die tief in der Höhle verborgene Wahrheit uns dazu zwingen wird, die Geschichte der Menschheit komplett neu zu schreiben.

Es gibt einige Autoren, die behaupten, dass die Cueva de los Tayos eine uralte Geschichte festhält, die auf der Erde stattgefunden hat und 250.000 Jahre in der Zeit zurückreicht (Prähistorischer Atomreaktor in Afrika (Video)).

Selbst heute bleibt die Cueva de los Tayos (Morona Santiago, im Südosten von Ecuador) eine Obsession vieler Forscher, die danach suchen, in ihrem Inneren die Antwort auf das Rätsel zu finden, das die kolossalen Steinblöcke umgibt, die die Wände und Decken der Höhle bilden.
Neil Armstrong war Teil einer großen Expedition, die 1976 das ecuadorianische Amazonasgebiet erforschte. Das Interesse an der Höhle setzt sich fort, und drei Dokumentationen tauchen in ihre mysteriösen Tunnel ein, um Licht auf die zahllosen Rätsel zu werfen, die sie umgeben.

Aber kommen wir wieder zum Wesentlichen zurück.

Die Höhle liegt im unberührten Hochlanddschungel, zwei Kilometer südlich des Flusses Santiago und 800 Meter östlich des Flusses Coangos (Kuankus). Laut der neuesten Messungen mit einem GPS-Höhenmessgerät im Jahre 2012, liegt sie 539 Meter über dem Meeresspiegel.

In die Höhle hineinzukommen, ist alles andere als leicht. Um die mysteriösen Kammern der Höhle zu betreten, muss man absteigen, indem man sich durch die erste Ebene 87 Meter abseilt, und bis zum Eingang des Tunnels weitere 25.

 

Die Legende von Tayos

Die Legende besteht in den großen Megalith-Steinblöcken – die mit laserähnlicher Präzision poliert und zurechtgeschnitten wurden – die einige der Räume der Höhle bilden, und die mysteriösen metallischen Platten, in die ideografische Schriften eingraviert sind, über die der ungarisch-argentinische Forscher Juan Moricz in den Sechzigern gesprochen hat (Lernen Sie den antiken Megalithen kennen – der mit laserähnlicher Präzision halbiert wurde).

Der beste Beweis für die mysteriösen metallischen Platten kann auf den Italiener Salesian Carlos Crespi Croci zurückgeführt werden, der das Gebiet in den 1940ern erforschte und einige der Objekte, die angeblich aus der Höhle herausgenommen wurden, von den Shuar-Indianern erworben hatte.

Verschiedene Stücke wurden Pater Crespi zum Dank von Mitgliedern der Shuar-Gemeinschaft übergeben und im privaten Museum von Carlos Crespi Croci in Cuenca (Ecuador) aufbewahrt. Von diesen Objekten sind nur einige wenige Fotografien und Videos verblieben, da die meisten davon nach einem Brand im Jahre 1962 verkauft und andere gestohlen wurden. Nach dem Brand war im Museum nichts mehr übrig geblieben, nicht einmal Keramikgegenstände, die sicherlich das Feuer überstanden hätten.

Seit seinem Tod im Jahre 1982 ist nichts mehr über die Platten bekannt, nur die Bekundung und ein begrenzter Umfang an Schriften und Bildern von Crespi, auf denen er zusammen mit den Objekten zu sehen ist.

1973 schrieb Erich von Däniken über die rätselhafte Anlage, wo die Bücher aus Metall hergestellt waren, und dass die Region in der Nähe der Höhle – und die Höhle selbst – Beweis einer extrem fortgeschrittenen – wenn nicht außerirdischen Zivilisation seien.

Der Autor Juan Moricz soll innerhalb der Höhle Anzeichen für eine extrem entwickelte uralte Zivilisation gefunden haben. In einer unterschriebenen eidesstattlichen Versicherung, die auf den 8. Juli 1969 datiert ist, sprach er über sein Treffen mit dem ecuadorianischen Präsidenten, bei dem er eine Konzession erhielt, die ihm die totale Kontrolle über diese Entdeckung zugestand – vorausgesetzt, dass er mit fotografischen Beweisen und einem unabhängigen Zeugen aufwarten könne, der die Entdeckung des unterirdischen Netzwerkes bestätigt.

Mehrere Zeitungen berichteten über die Expedition, die Moricz organisiert hatte, wie der Autor Philip Coppens schrieb.

Laut Moricz verzeichnet die metallische Bibliothek der Cueva de los Tayos eine uralte Geschichte, die auf der Erde stattgefunden hat und 250.000 Jahre in die Vergangenheit zurückreicht.

1972 traf sich Moricz mit von Däniken und nahm ihn zu einem geheimen Seiteneingang mit, durch den er eine große Halle innerhalb des Labyrinths betreten konnte. Offensichtlich bekam von Däniken die Bibliothek nie selbst zu sehen, nur das Tunnelsystem (Evolutionslügen: Neue Studie besagt, dass schon vor über 130.000 Jahren Menschen in Nordamerika lebten (Video)).

Von Däniken nahm das Ereignis in sein Buch „The Gold of the Gods“ auf:

“Die Durchgänge bilden alle perfekte rechte Winkel. Manchmal sind sie eng, manchmal breit. Die Wände sind glatt und oft scheinen sie poliert zu sein. Die Decken sind flach und manchmal sehen sie so aus, als ob sie mit einer Art Glasur überzogen wurden…Meine Zweifel über die Existenz der Untergrundtunnel verschwanden wie von Zauberhand, und ich fühlte mich ungeheuer glücklich. Moricz sagte, dass sich Durchgänge wie diese, durch die wir gingen, über hunderte von Kilometern durch den Boden Ecuadors und Perus erstrecken.“

 

Als Ergebnis der Behauptungen, die in von Dänikens Buch veröffentlicht wurden, organisierte Stanley Hall aus Großbritannien 1976 eine Untersuchung der Cueva de los Tayos. Als eine der größten und teuersten Höhlenforschungen, die jemals unternommen wurde, umfasste die Expedition über einhundert Menschen, einschließlich Experten auf einer Reihe von Gebieten, britisches und ecuadorianisches Militärpersonal, ein Filmteam und den früheren Astronauten Neil Armstrong.

Warum sollte Neil Armstrong – der damals vor noch nicht langer Zeit [angeblich] vom Mond zurückgekehrt war – mit einer Expedition zu einer abgelegenen Höhle im ecuadorianischen Amazonasgebiet reisen?

 

(Neil Armstrong 1976 in der Höhle)

Zum Team gehörten auch acht erfahrene britische Höhlenforscher, die die Höhle gründlich untersuchten und eine genaue Vermessung durchführten, um eine detaillierte Karte der Höhle zu erstellen. Es gab keinen Beweis für von Dänikens exotischere Behauptungen, obwohl sich manche physikalischen Besonderheiten der Höhle seinen Beschreibungen annäherten und einige Dinge von zoologischem, botanischem und archäologischem Interesse gefunden wurden. Der Forschungsleiter traf sich mit Moricz’ indigenem Gewährsmann, der behauptete, dass sie die falsche Höhle untersucht hätten, und dass die echte Höhle geheim sei.

Die britische Expedition entnahm vier große versiegelte Holzkisten, ohne den Eigentümern (den Shuar) ihren Inhalt zu zeigen – die Angelegenheit endete (laut einem spanischen Forscher) mit Schüssen, die zwischen den Shuar und der englischen Expedition abgefeuert wurden.

Die ältesten Besiedelungsspuren in den Höhlen stammen aus dem Jungpaläolithikum (48.000 – 12.000 v.Chr.), als die Höhle während dem Ende der Vergletscherung Schutz bot.

Ungefähr 9.000 v.Chr. verließ die Zivilisation die Höhle aufgrund der Verbesserung des Erdklimas und sie zogen Richtung Süden in Teile von Peru und des nördlichen Chile.

Man geht davon aus, dass die Höhle im Neolithikum ab 3.000 v.Chr. von einer Prä-Shuar-Zivilisation bewohnt war, die bereits keramische Artefakte benutzte, wofür wir an der Universität München Beweise finden können, die sogar eine Radiokarbondatierung durchgeführt hat.

Ungefähr um 1.500 v.Chr. begannen sich die ersten Shuar in dem Gebiet anzusiedeln und mit den Einheimischen der Höhle zu vermischen. Die Shuar wachen mit großem Respekt über die Höhle und glauben, dass dort die Geister ihrer Ahnen ruhen.

Bis heute gibt es keine verlässlichen Beweise für den Wahrheitsgehalt der Behauptung einer Metallbibliothek.

Die einzigen Dinge, die aus der Höhle geborgen wurden – die in der katholischen Universität von Quito ruhen – sind einige archäologische Stücke und Überbleibsel einer sogenannten Stachelausterschale, die für die primitiven Kulturen der ecuadorianischen Küste besonders wertvoll waren (Verbotene Archäologie: Der fossile Eisen-Hammer (Videos)).

Interessanterweise hatte der Architekt und Historiker Melvin Hoyos, Direktor für Kultur und Entwicklung in der Gemeinde Guayaquil, einige sehr interessante Dinge über die Höhle zu sagen:

„Erstens einmal denke ich, dass die Cueva de los Tayos keine Höhle ist, sondern ein menschengemachtes Werk, es gibt nichts in der Natur, das der Cueva de los Tayos gleichen kann.

Ihre Decke ist komplett abgeflacht in einem 90-Grad-Winkel zur Wand. Sie ist anderen Tunneln mit gleichen Charakteristiken und gleichem Alter in anderen Teilen der Welt sehr ähnlich, was uns dazu veranlasst zu denken, dass es vor der Wisconsin-Vergletscherung ein Netzwerk an Tunneln auf dem Planeten gab; aber um dies zu akzeptieren, müssten wir die Existenz einer hoch entwickelten Zivilisation – vor besagter Vergletscherung – akzeptieren.“

Literatur:

Dinosaurier: Das Handbuch: Fakten, Funde, Kontroversen von Hans-Joachim Zillmer

Im Labyrinth des Unerklärlichen. Rätselhafte Funde der Menschheitsgeschichte von Klaus Dona

Steinzeit-Astronauten: Felsbildrätsel der Alpenwelt von Reinhard Habeck

Im Zeichen der Pyramide: Tödliche Spurensuche von Klaus Dona

Videos:

Quellen: PublicDomain/ewao.com/maki72 für PRAVDA TV am 22.05.2017

https://www.pravda-tv.com/2017/05/die-mysterioese-cueva-de-los-tayos-hoehle-heimstaette-einer-verlorenen-altertuemlichen-metallischen-bibliothek-videos/

Lernen Sie den antiken Megalithen kennen – der mit laserähnlicher Präzision halbiert wurde

13. Mai 2017

In der Oase Tamya in Saudi-Arabien befindet sich ein faszinierender Megalith namens Al-Naslaa. Er ist perfekt in zwei Hälften geteilt worden, und auf seiner Oberfläche befinden sich seltsame Symbole.

Als ob das nicht schon genug wäre, haben es die zwei mit laserähnlicher Präzision halbierten Felsen auch geschafft, jahrhundertelang stehen zu bleiben, und sie sind dabei auch irgendwie perfekt ausbalanciert. Die Steine wurden mit laserähnlicher Präzision halbiert.

Stellen Sie sich vor, dass Sie in der Wüste herumgehen, um das Unbekannte zu erforschen, und Sie stoßen dabei auf einen massiven aufrecht stehenden Stein, der entlang einer perfekten Linie halbiert wurde. Was wäre das allererste, das Ihnen dazu einfällt?

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Der bzw. die aufrecht stehende(n) Stein(e) von Al-Naslaa sind wahrhaftig ein gigantisches Rätsel. In Saudi-Arabien gelegen, haben die zwei halbierten Steine unter Experten für Verwirrung gesorgt, seitdem sie entdeckt worden sind.

Der als einer der fotogensten Petroglyphen auf der Oberfläche des Planeten angesehene, massive Felsen ist mit extremer Genauigkeit in zwei Hälften geteilt worden. Jedoch ist die laserähnliche Präzision laut Experten nicht auf eine künstliche Herstellung zurückzuführen.

Laut Ansicht vieler, ist es eines der größten Mysterien, das der Mensch je entdeckt hat, und diese unglaubliche antike Steinformation lockt jedes Jahr tausende von Touristen an, die nach Al-Naslaa kommen, um seine Perfektion und Ausbalanciertheit selbst in Augenschein zu nehmen, was zu zahllosen Theorien geführt hat, die versuchen, seinen Ursprung zu erklären.

Auf zwei Fundamente gestützt, befindet sich der Fels in einem perfekten Gleichgewicht, und die seltsamste Sache ist, dass er perfekt in zwei Hälften geteilt ist. Es deutet alles darauf hin, dass er zu einem bestimmten Zeitpunkt mit extrem genauen Hilfsmitteln bearbeitet worden sein muss – manche haben sich sogar soweit vorgewagt und gesagt: mit läserähnlichen Gerätschaften.

Sehen Sie sich diese Genauigkeit an!

Unter jedem Teil des aufgespaltenen Steins befindet sich ein kleiner Fels oder Stoßdämpfer auf dem Boden, der verhindert, dass er den Boden berührt.

Archäologische Entdeckungen zeigen, dass die Region in der sich der Fels befindet, in alter Zeit bewohnt war. Tatsächlich ist er einer der fotogensten Petroglyphen in dem Gebiet.

Der Megalith wurde 1883 von Charles Huver entdeckt, und seit seiner Entdeckung war er Gegenstand von Debatten unter Experten, die über seinen Ursprung geteilter Meinung sind.

2010 gab die Saudi Commission for Tourism & National Heritage (SCTH) die Entdeckung eines Felsens mit einer hieroglyphischen Inschrift von Pharaoh Ramses III. in der Nähe von Tayma bekannt.

Auf dieser Entdeckung basierend, haben Forscher die Hypothese aufgestellt, dass Tayma Teil einer wichtigen Landroute zwischen der Küste des Roten Meeres der arabischen Halbinsel und dem Niltal war. Aus kürzlichen archäologische Entdeckungen geht hervor, dass Tayma bereits seit der Bronzezeit bewohnt war.

Wie von http://saudi-archaeology.com angemerkt wurde, sei die Teilung zwischen den zwei aufrecht stehenden Felsen und ihrer glatten Oberfläche eine vollkommen natürliche Erscheinung.

Auch UnusualPlaces bietet für den rätselhaften, laserähnlich zerschnittenen Felsen eine natürliche Erklärung an…

„…Höchstwahrscheinlich hat sich der Untergrund unterhalb einer der beiden Stützen leicht verschoben, und der Fels ist dabei zersprungen. Dies könnte von einem vulkanischen Dyke von schwächeren Mineralien herrühren, die sich dort verfestigten, bevor alles exhumiert wurde.

Oder es könnte ein alter, unter Druck entstandener Bruch sein (man sieht direkt rechts davon einen parallelen Riss), der etwas auseinandergedrückt bzw. –gezogen wurde. Oder es könnte eine alte (kleinere) Bruchlinie sein, da Verwerfungen oft eine Zone schwächeren Felsens hervorrufen, die im Vergleich zu dem umgebenden Fels relativ leicht erodiert…“

Aber das ist natürlich nur eine weitere Theorie. Der extrem genaue Schnitt, der die beiden Steine voneinander trennt, hat mehr Fragen aufgeworfen als Antworten gegeben.

Um seinen Ursprung zu verstehen, sollten wir vielleicht in der Zeit zurück reisen.

Den Berichten zufolge scheint die Oasenstadt in den ältesten assyrischen Inschriften, die bis auf das 8. Jahrhundert v. Chr. zurückgehen, als “Tiamat” erwähnt worden zu sein. Die Oase entwickelte sich zu einer blühenden Stadt, die reich an Wasserquellen und schönen Gebäuden war.

Weiterhin haben Archäologen in der Oasenstadt keilförmige Inschriften entdeckt, die möglicherweise aus dem 6. Jahrhundert v.Chr. datieren. Sie wird im Alten Testament mehrmals erwähnt. Der biblische Namensgeber ist offenbar Tema, einer der Söhne von Ismael.

Interessanterweise hat sich der babylonische König Nabonidus für einen Teil seiner Herrschaft nach Tayma für kultische Handlungen zurückgezogen und nach Prophezeiungen gestrebt, während er die Königsherrschaft seinem Sohn Bel-šarru-uṣur anvertraute.

Wie man sieht, kann das Gebiet, in dem sich der unglaubliche Megalith von Al-Naslaa befindet, abgesehen davon, dort viele archäologische Entdeckungen gemacht wurden, auch eine lange Geschichte vorweisen.

Wenn man sich den Stein von Al-Naslaa ansieht, kommt man nicht umhin, sich die Frage zu stellen, was sein genauer Zweck gewesen sein mag. Ist der Bruch im Felsen wirklich das Ergebnis natürlicher Kräfte, wie manche Experten vermuten? (Verbotene Archäologie: Unglaubliches Baalbek (Video))

Oder ist es möglich, dass genauso wie es viele andere jahrtausendealte antike Orte auf der Erde gibt, die präzise Schnitte aufweisen, auch dieser Stein mithilfe einer unbekannten Technologie angefertigt wurde? (Verbotene Archäologie: Die Steine von Puma Punku in Bolivien (Videos))

Video: Weitere mysteriöse Bauten die mit laserähnlicher Technologie geschnittene und bearbeitete Steine zeigen, sehen Sie in dieser Dokumentation

Verweis:

http://saudi-archaeology.com/gigapan/al-naslaa-tayma/

Quellen: PublicDomain/maki72 für PRAVDA TV am 13.05.2017

https://www.pravda-tv.com/

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