Indien: Golf von Khambhat – Unterwasser-Ruinen einer untergegangenen Zivilisation (Video)

9. Juni 2017   –  https://www.pravda-tv.com

Am 16. Januar 2002 gab ein hohes indisches Regierungsmitglied bekannt, im Golf von Khambhat vor der Küste des Bundesstaates Gujarat in Nordwestindien seien in 40 Meter Tiefe Ruinen von zwei Städten mit großer Ausdehnung entdeckt worden.

Wahrscheinlich seien die Städte durch den Anstieg des Meeresspiegels am Ende der letzten Eiszeit vor etwa 7000-8000 Jahren überflutet worden. Stimmen diese Angaben, wären diese menschlichen Siedlungen mindestens doppelt so alt wie das antike Sumer in Mesopotamien, das nach der offiziellen Archäologie bisher die angeblich älteste Zivilisation darstellte.

Aus dem Unterwasserkomplex geborgene Holzstücke wurden auf 8500 bis 32000 Jahre vor der Gegenwart datiert.

Die Entdeckung im Golf von Khambhat gelang dem indischen Nationalen Institut für Meerestechnik (NIOT) im Jahr 2001. Die Ruinen wurden mit einem hochauflösenden Sonarscanner untersucht, und es wurden etwa 2000 Artefakte von der Fundstelle geborgen, darunter Tongefäße, Perlen, Skulpturenbruchstücke, ein versteinerter Kieferknochen und menschliche Zähne.

Zwei Städte?

Die Auswertung der bisherigen Sonaraufnahmen hat ergeben, daß sich unter dem Wasser im Golf von Khambhat entlang alter Flußläufe sogar zwei Städte befinden. Eine der Städte ist etwa zwei Kilometer breit und erstreckt sich mindestens neun Kilometer entlang eines alten Flußbettes, was eine Mindestfläche von 18 Quadratkilometern ergibt.

Die äußere Begrenzung der Stadt ist noch gar nicht festgestellt worden, und weitere Untersuchungen könnten ergeben, daß die Stadt sogar noch größere Ausmaße hat. Es gibt Überreste eines mehr als 600 Meter langen Damms durch einen der alten Flußläufe.

Aus den Sonarbildern geht auch hervor, daß die Städte aus zahlreichen rechteckigen Gebäuden bestehen, die auf so starken Fundamenten gebaut sind, daß sie Tausende Jahre schwersten Gezeitenströmungen hätten widerstehen können.

Das NIOT hat Dichteanalysen der Fundamente im Vergleich zu dem sie umgebenden Schlick erstellt, woraus hervorgeht, daß die Fundamente aus einem einheitlichen Material, wahrscheinlich großen Steinblöcken, bestehen (Versunkene Städte Indiens: Dwaraka – Die goldene Stadt (Videos)).

Anfänglich nahmen die Archäologen an, die Städte gehörten zu der Harappa-Zivilisation, die zwischen 5000 und 3000 Jahren in Nordindien (das heute teilweise zu Pakistan gehört) florierte. Jedoch hätten geologische Modelle über den Anstieg des Meeresspiegels starke Hinweise darauf geliefert, daß die Fundstätte viel älter als die Harappa-Zivilisation sein müsse.

Der Geologe Glenn Milne von der Universität Durham glaubt, daß die ganze Gegend wahrscheinlich in der Endphase der letzten Eiszeit vor etwa 7700 bis 6900 Jahren überflutet worden ist – womit die Datierung der Stadt weit in die prähistorische Zeit zurückverschoben wäre.

Milnes Schätzungen wurden inzwischen von Radiocarbon-Untersuchungen zweier indischer Labors bestätigt, die ein an einer flachen Stelle der Fundstätte geborgenes Stück Holz analysiert haben. Ein Labor datierte das Holzstück auf 6500 v.Chr., das andere Labor kam auf 7500 v.Chr. Das NIOT hofft bei einer zukünftigen Expedition datierbares Material aus tieferen Schichten der Fundstätte bergen zu können, und das könnte das Alter der untergegangen Stadt noch weiter nach hinten verschieben.

Die jetzt schon gesicherten Datierungen zusammen mit der erstaunlichen Größe und Komplexität der Stadt widerlegen die traditionelle Sicht über die Ursprünge der Zivilisation, wonach diese erst mit den Sumer um 3100 v.Chr. begonnen habe. Selbst wenn der kulturelle Hintergrund der Menschen noch im Unklaren bleibt, wäre die 9500 Jahre alte versunkene Stadt immer noch um mehrere tausend Jahre älter als die sumerische Zivilisation.

Sie wäre auch älter als die ägyptische und noch älter als die chinesische Zivilisation. Es ergäbe sich ein völlig anderes Bild von der Entwicklung städtischer Kultur auf dieser Erde.

Die im Golf von Khambhat untergegangene Stadt ist mindestens 150mal größer als die größte Siedlung im Mittleren Osten von 7500 v.Chr., etwa das Dorf Catalhoyuk in Anatolien. Sir John Marshall, der zur Zeit der britischen Herrschaft in Indien eine Forschergruppe leitete, nannte in den 20er Jahren die Entdeckungen in Harappa und Mohenjo-daro die Indus-Zivilisation, da sie sich im Industal ausgebreitet hatte.

 

Marshalls Festlegung verschob Indiens bekannte Geschichte um etwa 2000 Jahre nach hinten. Zur Zeit der indischen Unabhängigkeit war kaum ein Dutzend Indusfundstätten erforscht. Als jedoch die wichtigsten Stätten in Mohenjo-daro und Harappa an Pakistan fielen, setzte in Indien eine fieberhafte Jagd nach weiteren Ausgrabungsstätten der Indus-Zivilisation ein, der sich bald auch die Nachbarländer anschlossen.

Dabei begann man eine so ausgedehnte Zivilisation aufzudecken, die bei ihrer Blütezeit schätzungsweise 1,5 Millionen Quadratkilometer Fläche eingenommen haben mußte – ein Gebiet größer als Westeuropa. Flächenmäßig überstieg sie die damaligen Zivilisationen im ägyptischen Niltal und die Sumer an Tigris und Euphrat (dem heutigen Irak).

Man geht heute davon aus, daß sie sich geographisch bis an die Grenze Irans im Westen, bis Turkmenistan und Kaschmir im Norden, Delhi im Osten und bis zum Godavari-Tal im Süden erstreckte. Nach einer jüngsten Zählung wurden bisher fast 1400 Indus-Stätten gefunden, wovon 917 in Indien, 481 in Pakistan und eine in Afghanistan liegen.

Mohenjo-daro und Harappa gelten zwar als die wichtigsten Städte, aber es gibt mehrere andere wie Rakhigarhi im indischen Bundesstaat Haryana und Ganweriwala in der pakistanischen Provinz Punjab, die ihnen an Größe und Bedeutung gleichkommen. Offenbar konzentrierte sich die Zivilisation auch nicht nur im Industal (Rätselhafte Anlage: Riesige versunkene Städte in Kambodscha gefunden (Videos)).

Als die Fundstätten auf einer Karte des Subkontinents eingetragen wurden, bemerkten die Archäologen eine merkwürdige Ballung entlang des Flusses Ghaggar, der fast parallel zum Indus durch die indischen Bundesstaaten Haryana und Rajasthan fließt. Hinter der Grenze zu Pakistan, wo er sich Hakra nennt, mündet der Fluß schließlich bei Rann of Kutch ins Meer. Über 175 Stätten wurden entlang der Schwemmebene des Ghaggar gefunden, verglichen mit 86 in der Indusregion.

Die vedische Verbindung

Es müssen dringend weitere Forschungen unternommen werden, um die Kultur der Menschen zu bestimmen, die in der jetzt vom Wasser bedeckten Stadt gelebt haben. Sollte sich erweisen, daß sie tatsächlich vedischen Ursprungs sind – was angesichts der Lage unmittelbar vor der Küste Indiens sehr wahrscheinlich ist – , würde dies das ganze Bild der indischen Frühgeschichte radikal ändern, welche fast ausschließlich von westlichen Archäologen geschrieben wurde.

Dabei gibt es bereits seit dem 19. Jahrhundert eine ungelöste Auseinandersetzung über die wirkliche Geschichte des antiken Indiens. Als die ersten Europäer auf den Indischen Subkontinent kamen, bemerkten sie, daß die europäischen Sprachen, zumindest was die Wortkonzepte anging, gewisse Ähnlichkeiten zu dem Sanskrit aufwiesen, welches die gebildeten Menschen dort als ihre Hauptschriftsprache benutzten.

Daraus folgte, daß Europäer und Inder irgendwie miteinander verwandt sein müßten. Wissenschaftler des 19. Jahrhunderts stellten auch fest, daß die Sanskrit-Kultur oder vedische Kultur, wie sie manchmal nach der antiken indischen Literatur, der Veda (Wissen), bezeichnet wird, älter als die europäischen Kulturen sind.

Da aber die europäischen Sprachen mit dem Sanskrit des Veda verwandt ist, könnte man daraus folgern, daß die europäischen Völker irgendwie aus Indien gekommen sind und sich mit ihren Sprachen in Europa angesiedelt haben. Diese Sprachen differenzierten sich dann ins Russische, Englische, Spanische, Deutsche usw.

Europäischen Forschern gefiel diese Vorstellung aber nicht, denn die vedische Kultur hätte dann ein älteres Erbe als ihre eigene. Die frühen Städte im Industal wie Harappa und Mohenjo-daro würden denn auch von einigen Archäologen als nichtvedisch klassifiziert. Man nahm an, daß die vedische Kultur erst vor vielleicht 3500 Jahren nach Indien gekommen sei.

 

Die Archäologen waren durch den Umstand irritiert, daß der Ghaggar/Hakra und die meisten seiner Nebenflüsse ausgetrocknet und die Flußläufe verschlammt waren. Warum haben sich so viele Städte an ausgetrockneten Wasserflächen entwickelt, wo doch gerade damals Flüsse die Lebensader der Zivilisation waren?

Das Rätsel ließe sich nur lösen, wenn man annähme, daß früher einmal ein mächtiger Strom ständig in diesem Flußbett geflossen ist. Auf ihrer Suche nach Antworten nahmen die Indusforscher Zuflucht zu dem Rigveda, der entstanden sein soll, als sich die Industal-Zivilisation im Niedergang befunden hat.

Viele der dort aufgezeichneten Lieder handeln von einem heiligen Fluß namens Saraswati, der als der mächtigste der Ströme, groß wie ein Meer bezeichnet wird, der in den Bergen entspringt und zwischen dem Yamuna und dem Sutlej verläuft, bevor er in das Meer mündet. Aber in späteren vedischen Liedern wird der Saraswati nicht mehr als mächtig beschrieben, was darauf hindeutet, daß er bereits am Austrocknen war.

Das Saraswati-Geheimnis

Bereits in den 80er Jahren war auf indischen Satellitenbildern erkennbar, daß das antike Flußbett des Ghaggar/Hakra einmal von der Shivalik-Bergkette im Himalaja bis zum Runn of Kutch verlief. Wo es nicht mit Sand bedeckt ist, besteht das riesige Flußbett aus fruchtbarem Lehmboden, und seine Breite schwankt zwischen drei und zehn Kilometern an verschiedenen Stellen seines Laufs (War Alt-Indien der wahre Vorgänger der westlichen Zivilisation? (Video)).

Auf Grundlage aller Erkenntnisse hat V.N. Misra, Leiter der Archäologieabteilung des Deccan College in Pune, kürzlich den Schluß gezogen, daß der Ghaggar/Hakra tatsächlich der vedische Saraswati ist, den es während der Blütezeit der Indus-Zivilisation gegeben hat.

Danach entsprang der Ghaggar/Hakra im Himalaja, möglicherweise in dem Gebiet, das heute als Kaschmirtal bekannt ist, durchquerte den Punjab, Haryana und das westliche Rajasthan bis zum Rann of Kutch in Gujarat. Aufgrund unbekannter erdtektonischer Veränderungen sei er dann vor Tausenden von Jahren „verschwunden“.

Er wird mit dem geheimnisvollen Saraswati gleichgesetzt, der irgendwie im Erdboden verschwunden sei. Nach Mitteilung des indischen Kultusministeriums soll eine vierköpfige Expertengruppe jetzt die Aufgabe übernehmen, den vedischen Fluß in den Abschnitten zwischen Adi-badri und Bhagwanpura im indischen Bundesstaat Haryana „auszugraben“.

Der Saraswati galt als einer der mächtigsten und heiligsten Flüsse seiner Zeit, und man glaubt, die Lieder des Veda seien an seinen Ufern komponiert worden. Über 1200 der 1600 Siedlungen, darunter viele wohlhabende harappanische Städte (3000-1500 v.Chr.) und Aschrams von Rishis (Tempel der Weisen) existierten an seinen Ufern, behauptet der bekannte Geologe K.S. Valdiya von dem Nehru-Forschungszentrum.

„Es gibt viele Spekulationen darüber, wo der Fluß ins Meer mündete. Einige meinen, es sei der Golf von Khambhat (Golf von Cambay) nach Durchlaufen von Lothal, Nal Sarovar und dem Great Rann of Kutch gewesen“, sagte der frühere stellvertretende Direktor des Zentrums für Weltraumanwendungen (SAC) in Ahmedabad, Dr. Baldev Sahai, der das Haryana-Komitee leiten wird. Die wissenschaftlichen Beweise für den Saraswati müßten zwar noch erbracht werden, meinte er, aber wenn man den verborgenen Lauf des Saraswati fände, gäbe es gute Aussichten, Grundwasser fördern zu können.

In ihrer Studie über „Antike Häfen von Gujarat“ haben der stellvertretende Direktor A.R. Dasgupta und der Wissenschaftler P.S. Thakker vom SAC sowie der frühere Archäologiedirektor M.H. Raval Informationen über den Flußlauf des Saraswati in Gujarat zusammengetragen. Danach „soll der Saraswati bis 325 v.Chr. am Ufer des Little Rann of Kutch entlanggeflossen sein und sein Wasser in den Golf von Khabhat (Cambay) ergossen haben.“

Jüngste Satellitenbilder des Great Rann of Kutch, der nach Darstellung von Wissenschaftlern über 1000 Jahre lang unter Wasser lag, liefern ebenfalls Anzeichen dafür, daß ein großer Strom einmal diese Gegend durchzogen hat.

Der Flußlauf, der in Nord-Süd-Richtung zeigt und eine Verzweigung hat, liegt zwischen 70°15′ und 70°30′ Ost. Wissenschaftlern bot sich nach dem Erdbeben vom Januar 2001 eine günstige Gelegenheit, als man in vielen Kanälen des Rann Wasser fließen sah. Fachleute des Physikforschungslabors in Ahmedabad untersuchten eine solche Wasserprobe mit Hilfe der Helium-Radon-Methode und stellten fest, daß das Wasser zwischen 12000 und 89000 Jahre alt war.

Wie konnte nun aber das Absinken einer ganzen Stadt in den Golf von Khambhat von der Geschichte vergessen werden? Darüber gibt es zahllose Theorien. Eine der gängigeren Versionen besagt, daß mehrere große Flüsse ungefähr in ost-westliche Richtung geflossen sein könnten, in etwa identisch mit dem Verlauf des heutigen Tapti und Narmada.

Aufgrund geologischer und tektonischer Ereignisse könnte die gesamte Khambhat-Region abgesunken sein – wobei sie den westlichsten Teil des damals existierenden Flusses und die an seinen Ufern entstandenen Wohnsiedlungen mit in die Tiefe genommen hat.

Ein anderer Ansatz, wie ihn das NIOT mit Unterstützung des Ministers für Meeresentwicklung Harsh Gupta, eines ausgewiesenen Seismologen, vorschlägt, basiert auf der Erdbebentheorie, um das Verschwinden der Stadt am Fluß zu erklären.

Nach den massiven Zerstörungen, die das schwere Erdbeben in Gujarat im Januar 2001 anrichtete, wird niemand bestreiten wollen, daß das westliche Indien seit präkambrischer Zeit bis auf den heutigen Tag ein tektonisch aktives Gebiet ist.

  

Noch interessanter ist der Umstand, daß der Beginn der menschlichen Geschichte wohl noch um weitere 5000 Jahre nach hinten verschoben werden muß, denn Fundstücke aus den Khambhat-Städten haben Hinweise auf Schrift erbracht. Ein Stein mit einer unbekannten Schrift wurde geborgen, die kreisförmig in ihn eingraviert wurde. Einige der Schriftzeichen ähneln den Zeichen in der harappanischen Schrift, die 4000 Jahre später erschien und immer noch nicht entziffert wurde.

Die alten vedischen Schriften, die den Kern der Hindu-Philosophie und -Religion bilden, berichten uns bereits von einer frühen Zivilisation mit hoher Entwicklung, die am Ende der letzten Eiszeit vom Meer überspült wurde.

Und Platon beschrieb in Critias und Timaios um etwa 300 v.Chr. den Untergang einer mythischen Stadt, deren Alter bereits von Erzählern der damaligen Zeit auf 9000 Jahre geschätzt wurde. Mit Platons Worten ließe sich sehr gut die „geheimnisvolle Akropolis“ beschreiben, die jetzt aus den Tiefen des Golfs von Khambhat wiederaufzustehen beginnt.

Wenn man „Atlantis“ mit „Cambay“ ersetzt, befinden wir uns in einer städtischen Zivilisation, die sich auf 4000-6000 v.Chr. zurückdatieren läßt (Prähistorischer Nuklearkrieg: Rama Empire versus Atlantis?).

Literatur:

Versunkene Kulturen [Special Edition]

Raumfahrzeuge der Zukunft, Außerirdische Technologie – Auf den Spuren der interstellaren Raumfahrt von Carlos Calvet

Götter der Sterne: Bibel, Mythen und kosmische Besucher von Lars A. Fischinger

Ungelöste Rätsel: Wunderwerke, die es nicht geben dürfte von Reinhard Habeck

Video:

Das wird Amazon ganz und gar nicht schmecken …

… denn heute können Sie den Bestseller: „Reich mit 1000 €: Kleines Investment, großer Gewinn!“ von Börsen-Guru Rolf Morrien kostenlos anfordern. Während bei Amazon für dieses Meisterwerk 29,90 Euro fällig werden, können Sie den Report über diesen Link tatsächlich vollkommen gratis anfordern. Jetzt hier klicken und schon bald mit 1000 Euro reich an der Börse werden.

Quellen: PublicDomain/solidaritaet.com am 09.06.2017

Die mysteriöse “Cueva de los Tayos” Höhle: Heimstätte einer “verlorenen” altertümlichen metallischen Bibliothek (Videos)

22. Mai 2017

Die Höhle ist aus massiven Steinblöcken hergestellt worden, die scheinbar mit irgendeiner Art fortgeschrittener Maschinentechnologie vor zehntausenden von Jahren herausgeschnitten wurden.

Sie weist präzise Schnitte und extrem gut polierte Oberflächen auf, von denen viele Autoren glauben, dass es sich dabei um Spuren handelt, die von einer fortgeschrittenen antiken Zivilisation hinterlassen wurden.

Weiterhin heißt es, dass in der Höhle eine metallische Bibliothek untergebracht war. Manche der Metallplatten, die aus der Höhle geborgen wurden, sollen im Museum von Pater Crespi in Ecuador ausgestellt worden sein.

Die mysteriöse Cueva de los Tayos – 1860 entdeckt – und nach einem gleichnamigen Vogel benannt – Tayos/Fettschwalm (Steatornis caripensis), wird von vielen Autoren und Forschern als eines der größten Rätsel auf dem amerikanischen Kontinent angesehen, und viele stimmen darin überein, dass die tief in der Höhle verborgene Wahrheit uns dazu zwingen wird, die Geschichte der Menschheit komplett neu zu schreiben.

Es gibt einige Autoren, die behaupten, dass die Cueva de los Tayos eine uralte Geschichte festhält, die auf der Erde stattgefunden hat und 250.000 Jahre in der Zeit zurückreicht (Prähistorischer Atomreaktor in Afrika (Video)).

Selbst heute bleibt die Cueva de los Tayos (Morona Santiago, im Südosten von Ecuador) eine Obsession vieler Forscher, die danach suchen, in ihrem Inneren die Antwort auf das Rätsel zu finden, das die kolossalen Steinblöcke umgibt, die die Wände und Decken der Höhle bilden.
Neil Armstrong war Teil einer großen Expedition, die 1976 das ecuadorianische Amazonasgebiet erforschte. Das Interesse an der Höhle setzt sich fort, und drei Dokumentationen tauchen in ihre mysteriösen Tunnel ein, um Licht auf die zahllosen Rätsel zu werfen, die sie umgeben.

Aber kommen wir wieder zum Wesentlichen zurück.

Die Höhle liegt im unberührten Hochlanddschungel, zwei Kilometer südlich des Flusses Santiago und 800 Meter östlich des Flusses Coangos (Kuankus). Laut der neuesten Messungen mit einem GPS-Höhenmessgerät im Jahre 2012, liegt sie 539 Meter über dem Meeresspiegel.

In die Höhle hineinzukommen, ist alles andere als leicht. Um die mysteriösen Kammern der Höhle zu betreten, muss man absteigen, indem man sich durch die erste Ebene 87 Meter abseilt, und bis zum Eingang des Tunnels weitere 25.

 

Die Legende von Tayos

Die Legende besteht in den großen Megalith-Steinblöcken – die mit laserähnlicher Präzision poliert und zurechtgeschnitten wurden – die einige der Räume der Höhle bilden, und die mysteriösen metallischen Platten, in die ideografische Schriften eingraviert sind, über die der ungarisch-argentinische Forscher Juan Moricz in den Sechzigern gesprochen hat (Lernen Sie den antiken Megalithen kennen – der mit laserähnlicher Präzision halbiert wurde).

Der beste Beweis für die mysteriösen metallischen Platten kann auf den Italiener Salesian Carlos Crespi Croci zurückgeführt werden, der das Gebiet in den 1940ern erforschte und einige der Objekte, die angeblich aus der Höhle herausgenommen wurden, von den Shuar-Indianern erworben hatte.

Verschiedene Stücke wurden Pater Crespi zum Dank von Mitgliedern der Shuar-Gemeinschaft übergeben und im privaten Museum von Carlos Crespi Croci in Cuenca (Ecuador) aufbewahrt. Von diesen Objekten sind nur einige wenige Fotografien und Videos verblieben, da die meisten davon nach einem Brand im Jahre 1962 verkauft und andere gestohlen wurden. Nach dem Brand war im Museum nichts mehr übrig geblieben, nicht einmal Keramikgegenstände, die sicherlich das Feuer überstanden hätten.

Seit seinem Tod im Jahre 1982 ist nichts mehr über die Platten bekannt, nur die Bekundung und ein begrenzter Umfang an Schriften und Bildern von Crespi, auf denen er zusammen mit den Objekten zu sehen ist.

1973 schrieb Erich von Däniken über die rätselhafte Anlage, wo die Bücher aus Metall hergestellt waren, und dass die Region in der Nähe der Höhle – und die Höhle selbst – Beweis einer extrem fortgeschrittenen – wenn nicht außerirdischen Zivilisation seien.

Der Autor Juan Moricz soll innerhalb der Höhle Anzeichen für eine extrem entwickelte uralte Zivilisation gefunden haben. In einer unterschriebenen eidesstattlichen Versicherung, die auf den 8. Juli 1969 datiert ist, sprach er über sein Treffen mit dem ecuadorianischen Präsidenten, bei dem er eine Konzession erhielt, die ihm die totale Kontrolle über diese Entdeckung zugestand – vorausgesetzt, dass er mit fotografischen Beweisen und einem unabhängigen Zeugen aufwarten könne, der die Entdeckung des unterirdischen Netzwerkes bestätigt.

Mehrere Zeitungen berichteten über die Expedition, die Moricz organisiert hatte, wie der Autor Philip Coppens schrieb.

Laut Moricz verzeichnet die metallische Bibliothek der Cueva de los Tayos eine uralte Geschichte, die auf der Erde stattgefunden hat und 250.000 Jahre in die Vergangenheit zurückreicht.

1972 traf sich Moricz mit von Däniken und nahm ihn zu einem geheimen Seiteneingang mit, durch den er eine große Halle innerhalb des Labyrinths betreten konnte. Offensichtlich bekam von Däniken die Bibliothek nie selbst zu sehen, nur das Tunnelsystem (Evolutionslügen: Neue Studie besagt, dass schon vor über 130.000 Jahren Menschen in Nordamerika lebten (Video)).

Von Däniken nahm das Ereignis in sein Buch „The Gold of the Gods“ auf:

“Die Durchgänge bilden alle perfekte rechte Winkel. Manchmal sind sie eng, manchmal breit. Die Wände sind glatt und oft scheinen sie poliert zu sein. Die Decken sind flach und manchmal sehen sie so aus, als ob sie mit einer Art Glasur überzogen wurden…Meine Zweifel über die Existenz der Untergrundtunnel verschwanden wie von Zauberhand, und ich fühlte mich ungeheuer glücklich. Moricz sagte, dass sich Durchgänge wie diese, durch die wir gingen, über hunderte von Kilometern durch den Boden Ecuadors und Perus erstrecken.“

 

Als Ergebnis der Behauptungen, die in von Dänikens Buch veröffentlicht wurden, organisierte Stanley Hall aus Großbritannien 1976 eine Untersuchung der Cueva de los Tayos. Als eine der größten und teuersten Höhlenforschungen, die jemals unternommen wurde, umfasste die Expedition über einhundert Menschen, einschließlich Experten auf einer Reihe von Gebieten, britisches und ecuadorianisches Militärpersonal, ein Filmteam und den früheren Astronauten Neil Armstrong.

Warum sollte Neil Armstrong – der damals vor noch nicht langer Zeit [angeblich] vom Mond zurückgekehrt war – mit einer Expedition zu einer abgelegenen Höhle im ecuadorianischen Amazonasgebiet reisen?

 

(Neil Armstrong 1976 in der Höhle)

Zum Team gehörten auch acht erfahrene britische Höhlenforscher, die die Höhle gründlich untersuchten und eine genaue Vermessung durchführten, um eine detaillierte Karte der Höhle zu erstellen. Es gab keinen Beweis für von Dänikens exotischere Behauptungen, obwohl sich manche physikalischen Besonderheiten der Höhle seinen Beschreibungen annäherten und einige Dinge von zoologischem, botanischem und archäologischem Interesse gefunden wurden. Der Forschungsleiter traf sich mit Moricz’ indigenem Gewährsmann, der behauptete, dass sie die falsche Höhle untersucht hätten, und dass die echte Höhle geheim sei.

Die britische Expedition entnahm vier große versiegelte Holzkisten, ohne den Eigentümern (den Shuar) ihren Inhalt zu zeigen – die Angelegenheit endete (laut einem spanischen Forscher) mit Schüssen, die zwischen den Shuar und der englischen Expedition abgefeuert wurden.

Die ältesten Besiedelungsspuren in den Höhlen stammen aus dem Jungpaläolithikum (48.000 – 12.000 v.Chr.), als die Höhle während dem Ende der Vergletscherung Schutz bot.

Ungefähr 9.000 v.Chr. verließ die Zivilisation die Höhle aufgrund der Verbesserung des Erdklimas und sie zogen Richtung Süden in Teile von Peru und des nördlichen Chile.

Man geht davon aus, dass die Höhle im Neolithikum ab 3.000 v.Chr. von einer Prä-Shuar-Zivilisation bewohnt war, die bereits keramische Artefakte benutzte, wofür wir an der Universität München Beweise finden können, die sogar eine Radiokarbondatierung durchgeführt hat.

Ungefähr um 1.500 v.Chr. begannen sich die ersten Shuar in dem Gebiet anzusiedeln und mit den Einheimischen der Höhle zu vermischen. Die Shuar wachen mit großem Respekt über die Höhle und glauben, dass dort die Geister ihrer Ahnen ruhen.

Bis heute gibt es keine verlässlichen Beweise für den Wahrheitsgehalt der Behauptung einer Metallbibliothek.

Die einzigen Dinge, die aus der Höhle geborgen wurden – die in der katholischen Universität von Quito ruhen – sind einige archäologische Stücke und Überbleibsel einer sogenannten Stachelausterschale, die für die primitiven Kulturen der ecuadorianischen Küste besonders wertvoll waren (Verbotene Archäologie: Der fossile Eisen-Hammer (Videos)).

Interessanterweise hatte der Architekt und Historiker Melvin Hoyos, Direktor für Kultur und Entwicklung in der Gemeinde Guayaquil, einige sehr interessante Dinge über die Höhle zu sagen:

„Erstens einmal denke ich, dass die Cueva de los Tayos keine Höhle ist, sondern ein menschengemachtes Werk, es gibt nichts in der Natur, das der Cueva de los Tayos gleichen kann.

Ihre Decke ist komplett abgeflacht in einem 90-Grad-Winkel zur Wand. Sie ist anderen Tunneln mit gleichen Charakteristiken und gleichem Alter in anderen Teilen der Welt sehr ähnlich, was uns dazu veranlasst zu denken, dass es vor der Wisconsin-Vergletscherung ein Netzwerk an Tunneln auf dem Planeten gab; aber um dies zu akzeptieren, müssten wir die Existenz einer hoch entwickelten Zivilisation – vor besagter Vergletscherung – akzeptieren.“

Literatur:

Dinosaurier: Das Handbuch: Fakten, Funde, Kontroversen von Hans-Joachim Zillmer

Im Labyrinth des Unerklärlichen. Rätselhafte Funde der Menschheitsgeschichte von Klaus Dona

Steinzeit-Astronauten: Felsbildrätsel der Alpenwelt von Reinhard Habeck

Im Zeichen der Pyramide: Tödliche Spurensuche von Klaus Dona

Videos:

Quellen: PublicDomain/ewao.com/maki72 für PRAVDA TV am 22.05.2017

https://www.pravda-tv.com/2017/05/die-mysterioese-cueva-de-los-tayos-hoehle-heimstaette-einer-verlorenen-altertuemlichen-metallischen-bibliothek-videos/

Lernen Sie den antiken Megalithen kennen – der mit laserähnlicher Präzision halbiert wurde

13. Mai 2017

In der Oase Tamya in Saudi-Arabien befindet sich ein faszinierender Megalith namens Al-Naslaa. Er ist perfekt in zwei Hälften geteilt worden, und auf seiner Oberfläche befinden sich seltsame Symbole.

Als ob das nicht schon genug wäre, haben es die zwei mit laserähnlicher Präzision halbierten Felsen auch geschafft, jahrhundertelang stehen zu bleiben, und sie sind dabei auch irgendwie perfekt ausbalanciert. Die Steine wurden mit laserähnlicher Präzision halbiert.

Stellen Sie sich vor, dass Sie in der Wüste herumgehen, um das Unbekannte zu erforschen, und Sie stoßen dabei auf einen massiven aufrecht stehenden Stein, der entlang einer perfekten Linie halbiert wurde. Was wäre das allererste, das Ihnen dazu einfällt?

Wird Unrecht zu Recht, dann wird Auswandern zur Pflicht! Wandere aus, solange es noch geht. Jetzt Grundstück sichern! Finca Bayano in Panama.

Der bzw. die aufrecht stehende(n) Stein(e) von Al-Naslaa sind wahrhaftig ein gigantisches Rätsel. In Saudi-Arabien gelegen, haben die zwei halbierten Steine unter Experten für Verwirrung gesorgt, seitdem sie entdeckt worden sind.

Der als einer der fotogensten Petroglyphen auf der Oberfläche des Planeten angesehene, massive Felsen ist mit extremer Genauigkeit in zwei Hälften geteilt worden. Jedoch ist die laserähnliche Präzision laut Experten nicht auf eine künstliche Herstellung zurückzuführen.

Laut Ansicht vieler, ist es eines der größten Mysterien, das der Mensch je entdeckt hat, und diese unglaubliche antike Steinformation lockt jedes Jahr tausende von Touristen an, die nach Al-Naslaa kommen, um seine Perfektion und Ausbalanciertheit selbst in Augenschein zu nehmen, was zu zahllosen Theorien geführt hat, die versuchen, seinen Ursprung zu erklären.

Auf zwei Fundamente gestützt, befindet sich der Fels in einem perfekten Gleichgewicht, und die seltsamste Sache ist, dass er perfekt in zwei Hälften geteilt ist. Es deutet alles darauf hin, dass er zu einem bestimmten Zeitpunkt mit extrem genauen Hilfsmitteln bearbeitet worden sein muss – manche haben sich sogar soweit vorgewagt und gesagt: mit läserähnlichen Gerätschaften.

Sehen Sie sich diese Genauigkeit an!

Unter jedem Teil des aufgespaltenen Steins befindet sich ein kleiner Fels oder Stoßdämpfer auf dem Boden, der verhindert, dass er den Boden berührt.

Archäologische Entdeckungen zeigen, dass die Region in der sich der Fels befindet, in alter Zeit bewohnt war. Tatsächlich ist er einer der fotogensten Petroglyphen in dem Gebiet.

Der Megalith wurde 1883 von Charles Huver entdeckt, und seit seiner Entdeckung war er Gegenstand von Debatten unter Experten, die über seinen Ursprung geteilter Meinung sind.

2010 gab die Saudi Commission for Tourism & National Heritage (SCTH) die Entdeckung eines Felsens mit einer hieroglyphischen Inschrift von Pharaoh Ramses III. in der Nähe von Tayma bekannt.

Auf dieser Entdeckung basierend, haben Forscher die Hypothese aufgestellt, dass Tayma Teil einer wichtigen Landroute zwischen der Küste des Roten Meeres der arabischen Halbinsel und dem Niltal war. Aus kürzlichen archäologische Entdeckungen geht hervor, dass Tayma bereits seit der Bronzezeit bewohnt war.

Wie von http://saudi-archaeology.com angemerkt wurde, sei die Teilung zwischen den zwei aufrecht stehenden Felsen und ihrer glatten Oberfläche eine vollkommen natürliche Erscheinung.

Auch UnusualPlaces bietet für den rätselhaften, laserähnlich zerschnittenen Felsen eine natürliche Erklärung an…

„…Höchstwahrscheinlich hat sich der Untergrund unterhalb einer der beiden Stützen leicht verschoben, und der Fels ist dabei zersprungen. Dies könnte von einem vulkanischen Dyke von schwächeren Mineralien herrühren, die sich dort verfestigten, bevor alles exhumiert wurde.

Oder es könnte ein alter, unter Druck entstandener Bruch sein (man sieht direkt rechts davon einen parallelen Riss), der etwas auseinandergedrückt bzw. –gezogen wurde. Oder es könnte eine alte (kleinere) Bruchlinie sein, da Verwerfungen oft eine Zone schwächeren Felsens hervorrufen, die im Vergleich zu dem umgebenden Fels relativ leicht erodiert…“

Aber das ist natürlich nur eine weitere Theorie. Der extrem genaue Schnitt, der die beiden Steine voneinander trennt, hat mehr Fragen aufgeworfen als Antworten gegeben.

Um seinen Ursprung zu verstehen, sollten wir vielleicht in der Zeit zurück reisen.

Den Berichten zufolge scheint die Oasenstadt in den ältesten assyrischen Inschriften, die bis auf das 8. Jahrhundert v. Chr. zurückgehen, als “Tiamat” erwähnt worden zu sein. Die Oase entwickelte sich zu einer blühenden Stadt, die reich an Wasserquellen und schönen Gebäuden war.

Weiterhin haben Archäologen in der Oasenstadt keilförmige Inschriften entdeckt, die möglicherweise aus dem 6. Jahrhundert v.Chr. datieren. Sie wird im Alten Testament mehrmals erwähnt. Der biblische Namensgeber ist offenbar Tema, einer der Söhne von Ismael.

Interessanterweise hat sich der babylonische König Nabonidus für einen Teil seiner Herrschaft nach Tayma für kultische Handlungen zurückgezogen und nach Prophezeiungen gestrebt, während er die Königsherrschaft seinem Sohn Bel-šarru-uṣur anvertraute.

Wie man sieht, kann das Gebiet, in dem sich der unglaubliche Megalith von Al-Naslaa befindet, abgesehen davon, dort viele archäologische Entdeckungen gemacht wurden, auch eine lange Geschichte vorweisen.

Wenn man sich den Stein von Al-Naslaa ansieht, kommt man nicht umhin, sich die Frage zu stellen, was sein genauer Zweck gewesen sein mag. Ist der Bruch im Felsen wirklich das Ergebnis natürlicher Kräfte, wie manche Experten vermuten? (Verbotene Archäologie: Unglaubliches Baalbek (Video))

Oder ist es möglich, dass genauso wie es viele andere jahrtausendealte antike Orte auf der Erde gibt, die präzise Schnitte aufweisen, auch dieser Stein mithilfe einer unbekannten Technologie angefertigt wurde? (Verbotene Archäologie: Die Steine von Puma Punku in Bolivien (Videos))

Video: Weitere mysteriöse Bauten die mit laserähnlicher Technologie geschnittene und bearbeitete Steine zeigen, sehen Sie in dieser Dokumentation

Verweis:

http://saudi-archaeology.com/gigapan/al-naslaa-tayma/

Quellen: PublicDomain/maki72 für PRAVDA TV am 13.05.2017

https://www.pravda-tv.com/

Versunkene Städte Indiens: Dwaraka – Die goldene Stadt (Videos)

7. April 2017

1981 wurden, mehr als eine halbe Meile vor der Küste des westindischen Bundesstaates Gujarat entfernt, in etwa 40 Fuß Tiefe, die unterseeischen Ruinen einer stark befestigten Großstadt entdeckt.

Wie sich herausstellen sollte, war dies ein höchst spektakulärer Fund, der sich – so wenig er von westlichen Historikern damals zur Kenntnis genommen wurde – nicht nur aus kulturellen und religiösen Gründen für das hinduistische Indien als höchst bedeutsam erwies. Auch für die Alternativhistorik bedeutete diese Entdeckung einen Glücksfall, da sie die Schulwissenschaft zum Umdenken zwingen könnte.

Nähere Untersuchungen ergaben nämlich mehr und mehr konkrete Anzeichen dafür, dass es sich bei diesem Ruinenfeld, das vor seiner Überflutung vor mindestens 3600 Jahren in sechs Abschnitten entlang der Ufer eines Flusses lag, um die Überreste des mythischen Dwaraka handelt, der Hauptstadt des Reiches von Gottkönig Shri Krishna.

Dwarakas historische Existenz war vor 1981 immer wieder von „vernünftigen“ Geschichtsforschern westlicher Prägung abgestritten worden, in deren Kreisen man auch den im Mahabharata geschilderten Weltkrieg gerne als maßlos übersteigerten Phantasiebericht über eine altindische Clanfehde betrachtet hat.

Die Ergebnisse, die Dr. S.R. Rao von der Meeresarchäologischen Abteilung des indischen National Institute of Oceanography bei seinen Untersuchungen erzielte, liessen jedoch an Eindeutigkeit nichts zu wünschen übrig. Unter den Artefakten aus der versunkenen Stadt, mit deren Hilfe ihre Identität mit der Krishna-Metropole des Epos belegt werden konnte, gehört z.B. die steinerne Darstellung eines dreiköpfigen Tieres.

Im Mahabharata findet sich die Information, dass die Einwohnern Dwarakas ein Siegel mit exakt diesem Motiv als Ausweis benutzten, während die Stadt sich im Krieg mit dem mächtigen Reich Magadha (dem heutigen Bihar) König Jarasandhas befand. Auch ein ehemaliges Archipel im Arabischen Meer mit sieben heute versunkenen Inseln, von denen das Mahabharata berichtet, konnte wiederentdeckt werden (War Alt-Indien der wahre Vorgänger der westlichen Zivilisation? (Video)).

Dr. Rao dazu: „Die Funde von Dwarka und die archäologischen Evidenzen haben sich als kompatibel mit der Überlieferung der Mahabharata-Tradition herausgestellt und beseitigen den hartnäckigen Zweifel an der Historizität des Mahabharata…“

Nicht nur im Mahabharata, sondern auch in vielen anderen alten Texten, wie dem Harivamsha, dem Sijupdlavadha und den Puranas finden sich Hinweise und Beschreibungen zur Planung, dem Bau und der ruhmreichen Geschichte Dwarakas sowie Lobpreisungen seiner Herrlichkeit und seiner Pracht. Im Shrimad Bhagvad Gita, in der Skanda Purana, der Vishnu Purana sowie im Harivansha und dem Mahabharata wird Dwaraka, das auch unter den Namen Dwaramati, Dwarawati and Kushsthali bekannt war, als ‚Goldene Stadt‘ bezeichnet.

Zu diesem Zweck beschworen sie Vishwakarman, die Gottheit der Baukunst. Vishwakarman jedoch erklärte, dass er diese Aufgabe nur dann bewerkstelligen könne, falls Samudradev, der Meeresgott, ihm dafür zusätzliches Festland zur Verfügung stellen würde. Krishna sandte Samudradev ein Gebet, der sich geschmeichelt fühlte und und ihnen „12 yojans“ von seinem Gebiet zugänglich machte. Nun konnte der Gott Vishwakarman Dwaraka, die Goldene Stadt, in all ihrer Pracht errichten.

Doch nach dem Tode Krishnas, der bei Somnath, nahe Bhalka Tirth, durch den verirrten (?) Pfeil eines Jägers ums Leben gekommen sein soll, scheint Samudradev sein Territorium wieder zurück gefordert zu haben. Dwaraka verschwand nämlich urplötzlich in der See.
 

Im Mahabharata wird sein Untergang folgendermaßen beschrieben: „Das Meer, das gegen die Ufer donnerte, entledigte sich plötzlich der Bande, die ihm sonst von der Natur auferlegt waren. Hinein in die Stadt stürzte die See, floss durch die Straßen der herrlichen Stadt. Bald bedeckte sie alles, was sich in ihr befand. Als sie alle dorthin blickten, sah Arjuna wie die prächtigen Gebäude, eines nach dem anderen, überflutet wurden.

Einen letzten Blick warf Arjuna auf die Heimstätte Krishnas, die bald auch von der See bedeckt war. In wenigen Augenblicken war alles vorbei. Das Meer war nun wieder ruhig wie ein See. Kein Zeichen gab es mehr von der wunderbaren Stadt, die der Lieblingsort aller Pandavas gewesen war. Dwaraka war nur noch ein Name, eine Erinnerung.“

(Rundstück aus der Bastion eines der versunkenen Forts von Dwaraka)

Neben versunkenen Seehäfen, wie Dwaraka, gab es aber auch berühmte Städte im Hinterland, die von gewaltigen Flutwellen der Ströme weggespült wurden, an deren Ufern sie errichtet worden waren. Als Beispiele dafür seien hier nur Hastinapur und Pataliputra am Ufer des Flusses Ganges genannt, die entsetzlichen Flutkatastrophen zum Opfer gefallen sein sollen.

Das Mahabharata erwähnt, dass die Pandavas nach Kaugdmbi auswandern mußten, nachdem Hastinapura von Ganga verschlungen worden war. Pataliputra, das Dandin, der Autor des Daśakumāracarita als „bedeutendste Stadt des Landes“ (agranagara) und als „Herausforderung der Vorzüglichkeit aller anderen Städte“ (samastanagarnikasdyamand) bezeichnete, fiel später einer noch schlimmeren Flut zum Opfer.

(Die steinerne Darstellung eines dreiköpfigen Tieres)

An anderer Stelle werden wir uns näher mit potentiellen Ursachen inländischer und küstennaher Flutkatastrophen beschäftigen; hier sei lediglich darauf hingewiesen, dass das Gesamtbild von Städten und Ansiedlungen, die vor vielen Jahrtausenden auf dem Indischen Subkontinent unter katastrophalen Umständen vernichtet wurden, keineswegs auf ein einzelnes, lokales oder regional wirksames Ereignis zurückzuführen sein dürfte (Prähistorischer Nuklearkrieg: Rama Empire versus Atlantis?).

Es müssen dort wiederholt Phasen ausgedehntester und vielfältiger Katastrophen stattgefunden haben, die vermutlich globalen, kataklysmischen Charakter hatten. Mit Sicherheit hatten sie jedenfalls einen verheerenden Einfluss auf die kulturelle Entwicklung im Bereich des indischen Subkontinents.

                           

(Magisches Indien: Vimanas – die fliegenden Maschinen des Altertums, Megalithbauten unbestimmbaren Alters, eine eiserne Säule, die nicht rostet, Texte, die vor 7.000 Jahren niedergeschrieben wurden, jedoch von unserer Gegenwart handeln – dies sind nur einige Merkwürdigkeiten in einem für Europäer schon „merkwürdig“ genug erscheinenden Land)

Weitere Ausgrabungen in der Küstenregion von Dwarka, aber auch bei Mahabalipuram und in anderen Landesteilen bewiesen nicht nur, dass die Darstellungen und Beschreibungen im Mahabharata keinesfalls maßlose Übertreibungen darstellten, sondern auf Tatsachen beruhen.

Sie geben zudem völlig neue Einblicke in die versunkene Welt einer Hochkultur, die möglicherweise schon zu „neolithischen“ (jung-steinzeitlichen) Zeiten, ein Reich aufbaute, das sich durchaus mit demjenigen Alexanders des Großen vergleichen lässt. Ihre Ursprünge liegen freilich noch im Dunklen.

Literatur:

Raumfahrzeuge der Zukunft, Außerirdische Technologie – Auf den Spuren der interstellaren Raumfahrt von Carlos Calvet

Götter der Sterne: Bibel, Mythen und kosmische Besucher von Lars A. Fischinger

Steinzeit-Astronauten: Felsbildrätsel der Alpenwelt von Reinhard Habeck

Video:

Quellen: PublicDomain/atlantisforschung.de am 07.04.2017

http://www.pravda-tv.com/2017/04/

Poverty Point – Das irdine Stonehenge von Louisiana, die Artefakte und Riesen (Videos)

31. März 2017

Der erstaunliche Komplex von sechs oktagonalen Graten mit 4000 Fuß Durchmesser bei Poverty Point, Louisiana, war bis 1953 unentdeckt geblieben, als Luftaufnahmen davon analysiert wurden.

Diese etwa 3000 Jahre alten Erhebungen werden von Alleen unterteilt, die auf die Winter- und Sommer-Sonnenwende sowie auf einige nicht ganz klare astronomische Azimuthe ausgerichtet sind. Diese Anordnungen repräsentieren bemerkenswerte astronomische Kenntnisse für die Neue Welt um 1000 v. Chr. bis 1600 v. Chr.

Ein ungeheurer Arbeitsaufwand wurde zur Konstruktion der sechs riesigen konzentrischen Erhebungen geleistet. Natürlich wären Visier-Linien auch mit ein paar Mounds oder simpleren Marken zu bauen gewesen. Die Indianer – falls es welche waren – müssen noch etwas anderes im Sinn gehabt haben, wozu sie all diesen Dreck bewegt haben!

Lassen wir es nicht dabei bewenden, diesen Erhebungen lediglich eine „rituelle Funktion“ zuzuschreiben, wenn wir doch tatsächlich noch keine Vorstellung ihres Verwendungszwecks haben. Man bemerke außerdem, dass die besser bekannten, irdenen Hügel-Forts in Britannien ähnliche Öffnungen in ihren Wällen aufweisen, die alle Theorien untergraben, welche ihnen reine Defensiv-Funktionen zuschreiben.

K. Brecher und W.G. Haag haben in früheren Arbeiten erklärt, dass zwei der existierenden vier Avenuen Sonnwend-Markierungen waren. R.D. Purrington behauptet im ersten einer Reihe von Referaten in American Antiquity, das die Erhebungen von Poverty Point während der vergangenen 3000 Jahre so stark erodiert sind, dass Visier-Linien nicht genau bestimmt werden können.

Tatsächlich ist das präzise Zentrum der oktagonalen Figur eine Ansichtssache. Purringtons Rekonstruktion der Visier-Linien entlang der Avenuen unter Verwendung seines vermuteten Zentrums stützt [in der Tat] nicht die Vorstellung, dass diese Chausseen Sonnwend-Markierungen waren.

Brecher und Haag geben in ihrer zweiten Arbeit an, dass ihr Beobachtungs-Zentrum 100 Meter von Purringtons entfernt liegt. Mit dieser Änderung stellen sie fest, dass zwei der Avenuen gut als Sonnwend-Markierungen passen. Eine der beiden übrig gebliebenen Chausseen stellt sich als Markierungen zur Justierung von Canopus, dem zweithellsten Stern am Himmel, heraus.

Selbst die unbestimmte, letzte Avenue hat astronomische Signifikanz; sie markiert die Justierung von Gamma Draconis, einem Stern zweiter Größenordnung, den die Altvorderen bei seiner Drehung um den Polarstern als nächtlichen Markierungspunkt ansetzten.

Es scheint, dass eine Differenz der Beobachtungs-Zentren von gerade mal 100 Metern den Unterschied zwischen einem Volk macht, das lediglich Spaß daran hatte, geometrisch geformte Erhöhungen zu bauen (Purringtons Idee) und einer Rasse, welche – nach dem Muster von Stonehenge – die Bewegungen von Sonne und Sternen mittels eines kolossalen irdenen „Computers“ von mehr als einer Meile Durchmesser reflektierte.

Das eigentliche Problem liegt natürlich nicht bei den 100 Metern, sondern in der jeweiligen Konzeption zum frühen Menschen!

Wozu dienten die rätselhaften Poverty Point Objekte (PPOs)?

Wenngleich der Mound-Komplex von Cahokia in der Nähe von St. Louis als die wichtigsten Mound-Stätte am Mississippi River gilt, sind die Erdwerke von Poverty Point in Louisiana die älteste Tempel-Stätte und das älteste Handelszentrum am Mississippi.

Als das gewaltige Ausmaß dieser Anlage erkannt wurde, hat ihr Vorrang als primäres Handelszentrum Alt-Amerikas allmählich bei konventionellen Gelehrten an Akzeptanz gewonnen.

Die Anlage von Poverty Point besteht fast vollständig aus Erdwerken. Ihr Kernbereich misst ca. 500 Hektar (2,0 km2), obwohl archäologische Untersuchungen gezeigt haben, dass sich das genutzte Gebiet insgesamt über mehr als drei Meilen (5 km) hinweg entlang der Flussterrasse erstreckt.

(Der gigantische Berg Mound A im Hintergrund ist 22 Meter hoch, 213 Meter breit und 213 Meter lang. Das entspricht 228.500 Kubikmeter Erdreich, dies sind ca. 31.217 LKW-Ladungen Erde. Ausgrabungen und Untersuchungen belegen, dass Mound A innerhalb von 30 bis 90 Tagen erbaut wurde. Das erforderte eine Vielzahl von Arbeitern, eine gute Organisation und Unterstützung durch die Gemeinschaft, oder sie hatten Riesen)

Die monumentale Konstruktion wird von einer Gruppe aus sechs konzentrischen, sichelförmigen Kamm-Erdwerken gebildet, unterteilt durch fünf Gänge, die von ihrer Mitte zum Ufer hin verlaufen. Die Stätte weist auch mehrere Mounds auf, sowohl auf der Außenseite als auch im Inneren der Ring-Erdwerke.

 

Der Name „Poverty Point“ geht auf die Plantage zurück, welche einst den Ort umgab. Die Vereinigten Staaten nominierten Poverty Point im Januar 2013 für die Aufnahme in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes.

Die überwiegende Mehrheit der Artefakte, die bei Poverty Point freigelegt wurden, sind kleine, gebrannte Gebilde aus Löss, für gewöhnlich Kugeln, Doppelkegel [orig.: bicones; d.Ü.] oder Stränge, die alle als Poverty Point Objects oder PPOs bezeichnet werden (Verbotene Archäologie: Die Steine von Puma Punku in Bolivien (Videos)).

Archäologen haben lange ihre Verwendungen diskutiert. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass die gebrannten Erdobjekte beim Kochen verwendet wurden, eine Schlussfolgerung, die mittels Experimenteller Archäologie erzielt wurde. Wenn sie in Erdöfen platziert wurden, dann zeigte es sich, dass diese Gegenstände die Hitze hielten und somit beim Kochen von Speisen hilfreich waren.

Das Kochen mit Steinen war eine alternative Möglichkeit, das Essen zu erhitzen, bevor es Töpfergut gab, das der Hitze standhalten konnte. Der Boden des unteren Mississippi-Tals, wo sich Poverty Point befindet, enthält keine geeigneten Kieselsteine, so dass die Herstellung von künstlichen Steinen notwendig war.

In jüngeren Jahren wurde die Theorie, dass diese anomalen Tonbälle, Feuerstellen und andere PPOs zum Kochen verwendet wurden, zum Gegenstand einer intensive Debatte, und neuere Entdeckungen, die diese Stätte mit der Kupfer produzierenden Region der Großen Seen [1] verbinden, haben einige Gelehrte zur Annahme geführt, dass das, was wirklich am Poverty Point vor sich ging, eigentlich die Raffination von Kupfer für Handelsgüter war, wobei die Theorie darin besteht, dass während der Sommermonate Roh-Kupfer von Michigan heruntergebracht wurde, um dann im Winter im wärmeren Klima Louisianas für Endbearbeitung und Handel veredelt zu werden (Verbotene Archäologie: Unglaubliches Baalbek (Video)).

Obwohl Skelettfunde am Poverty Point-Komplex selten sind, fanden die Arbeiter in Winnsboro, Louisiana, die mit einem Entwässerungsprojekt beschäftigt waren, die Überreste „einer Rasse von Riesen mit einer Größe von zwölf Fuß [ca. 3,66 m; d.Ü.]“.

Die Arbeiter stellten fest, dass „die Schädel in einem perfekten Erhaltungs-Zustand sind und einige der Kieferknochen groß genug sind, um den Körper eines Babys zu umschließen.“ (Verbotene Archäologie: Die Riesen von Tiahuanaco – Funde gigantischer Werkzeuge und ihre Konsequenzen)

Bei einem ähnlichen Fund in Alabama wurden in Moundville 400 Skelette vom Alabama Museum of Natural History ausgegraben, welches veranschlagte, dass einige der Skelette auf 3.000 v.Chr. datierten, wobei das größte Spezimen 7 Fuß 6 Inches [ca. 2,29 m; d.Ü.] groß war.

Literatur:

Die Botschaft der Megalithen: Wer erbaute die steinernen Wunder? von Hartwig Hausdorf

Das Geheimnis der Pyramiden [2 DVDs]

Die Sklavenrasse der Götter von Michael Tellinger

DIE PYRAMIDEN VON BOSNIEN. Mitten in Europa stehen die größten Pyramiden der Welt [erweiterte Neuausgabe der Limited Edition]

Videos:

Quellen: PublicDomain/atlantisforschung.de am 31.03.2017

http://www.pravda-tv.com/2

Mysteriöse Geoglyphen im Amazonas-Regenwald

12. Februar 2017

Jahrhunderte verborgen: Frühe Kulturen schufen hunderte Erdbilder im Amazonas-Dschungel.

Die rätselhaften Nazca-Linien in Peru sind das vielleicht bekannteste Beispiel für Geoglyphen – kilometergroße Bilder und Linien, die in mühevoller Arbeit in den Boden geritzt wurden. Wozu diese Bodenbilder dienten, ist noch immer weitgehend unbekannt. Bei einigen vermuten Forscher jedoch, dass sie als astronomische Kalendermarker dienten und so die Zeit für rituelle Feste anzeigten.

Doch wie sich jetzt zeigt, kommen Geoglyphen keineswegs nur in Wüstengegenden vor: Auch mitten im Regenwald des Amazonasgebiets legten frühe Kulturen aufwendige Erdsymbole und Muster an. Allein im brasilianischen Bundesstaat Acre haben Archäologen 450 solcher Geoglyphen entdeckt.

Wird Unrecht zu Recht, dann wird Auswandern zur Pflicht!
>>> Wandere aus, solange es noch geht. Jetzt Grundstück sichern! < < <
Finca Bayano in Panama.

„Diese gewaltigen Erdarbeiten waren Jahrhunderte lang unter dem Regenwald verborgen“, berichten Jennifer Watling von der University of Exeter und ihre Kollegen. Erst als in jüngster Zeit in diesem Gebiet immer mehr Waldstücke gerodet wurden, traten die geheimnisvollen Erdbauten zutage. Die Vorstellung, dass der Amazonas-Regenwald einen völlig unberührten Urwald darstellt, kann demnach nicht stimmen.

Die Amazonas-Geoglyphen bestehen aus bis zu 300 Meter großen Kreisen, Quadraten oder Linien, die aus Gräben und Wällen von bis zu elf Metern Durchmesser und vier Metern Tiefe gebildet werden. Datierungen belegen, dass sie größtenteils aus der Zeit von vor 650 bis 2.000 Jahren stammen. „Einige könnte aber auch schon vor 3.000 bis 3.500 Jahren errichtet worden sein“, berichten die Forscher.

„Überraschenderweise ist kaum etwas darüber bekannt, wer diese Geoglyphen schuf und wo diese Menschen lebten“, erklärt Watling. „Denn dort, wo man die Geoglyphen gefunden hat, wurden bisher keinerlei Siedlungsspuren aus jener Zeit gefunden.“

Die Forscher vermuten, dass die großen Erdkunstwerke möglicherweise von verschiedenen lokalen Stämmen errichtet wurden. Möglicherweise wurden sie sogar zu unterschiedlichen Zeiten von verschiedenen kulturellen Gruppen genutzt.

Ebenso mysteriös ist der Zweck der Regenwald-Geoglyphen. Ihre Form und Struktur spricht dagegen, dass es sich um Siedlungswälle oder andere Verteidungsbauten handelt, wie die Forscher erklären. Sie gehen eher davon aus, dass die Erdkunstwerke rituellen Zwecken dienten – ähnlich wie wahrscheinlich auch die Geoglyphen in den Hochlagen von Peru (Archäologen wollen Geheimnis der Linien von Nazca enträtselt haben).

„Die Annahme ihrer zeremoniellen Funktion beruht auf einer fast vollständigen Abwesenheit von Kulturmaterialien im Inneren dieser Erdsymbole“, so Watling und ihre Kollegen. „Das deutet darauf hin, dass sie ‚rituell rein‘ gehalten wurden.“ Auch die hochgradig formalisierte und immer wiederkehrende Form der Geoglyphen – meist Kreise und Quadrate – unterscheide die Geoglyphen von normalen Erdwällen, wie sie beispielsweise im Nordosten Boliviens vorkommen (Von Filmteam entdeckt: Mysteriöse rotierende Insel gibt Rätsel auf (Video).

(Wozu die bis zu 300 Meter großen Geoglyphen dienten und wer sie schuf, ist bis heute unklar)

Um mehr über den Bau der rätselhaften Amazonas-Geoglyphen zu erfahren, haben Watling und ihre Kollegen bei zweien dieser Erdbauten Bodenproben entnommen und daraus die Vegetation und Bearbeitungsgeschichte der letzten 6.000 Jahre rekonstruiert.

Dabei zeigte sich: Die Erbauer der Geoglyphen nutzten zwar Brandrodung, um im damaligen Bambuswald Lichtungen für die Geoglyphen zu schaffen. „Wir haben aber keinerlei Hinweise darauf gefunden, dass größere Freiflächen baumfrei gemacht oder gehalten wurden“, berichten die Wissenschaftler. Stattdessen waren die Erdkunstwerke dicht von Bäumen umstanden und könnten sogar unter deren Kronen weitgehend versteckt gewesen sein.

„Das spricht dafür, dass diese Geoglyphen nicht dafür gedacht waren, weithin sichtbar zu sein“, sagen Watling und ihre Kollegen. „Stattdessen wurden sie offenbar gezielt vor Blicken versteckt – das ist eine unerwartete Erkenntnis.“

(Die meisten Dschungel-Geoglyphen (schwarze Kreise) sind aus diesem Gebiet im Westen Brasiliens bekannt)

Die Bodenprofile enthüllten zudem, dass selbst die kleinen Lichtungen über den Geoglyphen nicht lange offengehalten wurden: Bereits rund 40 Jahre nach dem Errichten der Erdsymbole ließen ihre Erbauer sie wieder zuwuchern. „Das passt zu archäologischen Funden, nach denen diese Gebiete eher sporadisch genutzt wurden und nicht kontinuierlich besiedelt waren“, erläutern die Forscher.

Die frühen Kulturen im Amazonasgebiet hielten sich demnach durchaus im Regenwald auf und nutzten ihn für ihre Zwecke. Sie ließen aber den Wald als Ganzes dabei weitgehend intakt.

„Trotz der enormen Zahl und Dichte von Geoglyphen in dieser Region können wir sicher sein, dass die Wälder damals nie so radikal und langfristig gerodet wurden, wie es in den letzten Jahren dort der Fall ist“, betonen Watling und ihre Kollegen.

Literatur:

Mysteriös – Geheimnisvollen Phänomenen auf der Spur: Rätselhaftes und Unerklärliches wissenschaftlich beleuchtet von Ingrid Pfendtner

Der Denver-Plan: Vertrag mit der Zeit von Grazyna Fosar

Wetter macht Liebe: Wie Wind und Wolken unsere Gefühle verändern und andere rätselhafte Phänomene der Erde von Axel Bojanowski

Verbotene Archäologie. Die verborgene Geschichte der menschlichen Rasse von Michael A Cremo

http://www.pravda-tv.com/

Spektakulärer Fund in Schottland: Verschollenes Königreich wiederentdeckt?

9. Februar 2017

Im südwestlichen Schottland, in Trusty’s Hill in Galloway, wurden Teile einer beeindruckenden Befestigungsanlage wiederentdeckt. Die Ruinen des Forts lassen sich den Archäologen zur Folge auf das Jahr 600 zurückdatieren. Handelt es sich um das bedeutende keltische Königreich Rheged von König Urien?

Alleine der Fund der historischen Anlage ist spektakulär, von der sagenumworbenen Geschichte des Forts ganz zu schweigen.

Ein Zufallsfund

Wird Unrecht zu Recht, dann wird Auswandern zur Pflicht!
>>> Wandere aus, solange es noch geht. Jetzt Grundstück sichern! < < <
Finca Bayano in Panama.

In dem neu erscheinenden Buch „The Lost Dark Age Kingdom of Rheged“ schildern Archäologen, wie sie im Rahmen eines Projekts bei Ausgrabungen im Jahr 2012 zufällig auf die Überbleibsel einer Befestigungsanlage gestoßen waren. Medien wie The Independent berichteten.

Bei dem Projekt sei es ursprünglich darum gegangen, Zeichen in Felsgestein, die von dem frühmittelalterlichen Stamm der Pikten hinterlassen worden waren, zu studieren. Wie sich jetzt herausstellte, gehören diese zu einer Festung.

So gelang Forschern unverhofft die Entdeckung eines weiteren bedeutenden Zeitzeugnisses. Während sie die Steine genauer in Augenschein nahmen, fielen ihnen Befestigungen aus Holz und Stahl auf, die aus der Erde ragten. Die folgenden Ausgrabungen wurden von dem privaten Unternehmen GUARD Archaeology geleitet und von 60 Freiwilligen unterstützt.

Handelt es sich um das Königreich von Rheged?

Was sie fanden, lässt auf einen mächtigen Herrschaftssitz schließen. Der Gipfel des Hügels sei mit Holz-Steinmauern geschützt worden. Zudem wurden die Überreste von Verteidigungsmaßnahmen und Umzäunungen gefunden.

War Galloway gar das Herz des legendären Königreichs von Rheged unter dem Herrscher König Urien? Es war von allen sechs Königreichen des sogenannten Dunklen Zeitalters Britanniens das Reich, das am schwersten zu lokalisieren war.

Viel ist Historikern nicht bekannt über das alte Königreich. Nur wenige Fragmente frühmittelalterlicher Aufzeichnungen sind erhalten. In Erinnerung geblieben ist das keltische Königreich vor allem durch seine epischen Dichtungen.

Durch die Gedichte, die zu den ersten Großbritanniens zählen, entsteht der Eindruck eines einst mächtigen Reiches, das zum sogenannten Hen Ogledd gezählt wird, was walisisch für „Alter Norden“ ist („Phantomzeit-Theorie“ und „Erfundenes Mittelalter“: Lüge der Menschheitsgeschichte?).

Noch kann nicht mit absoluter Sicherheit bestätigt werden, dass es sich bei den Ruinen tatsächlich um das Königreich von Rheged handelt, doch die Indizien verdichten sich.

Literatur:

Verbotene Archäologie. Die verborgene Geschichte der menschlichen Rasse von Michael A Cremo

Götter der Sterne: Bibel, Mythen und kosmische Besucher von Lars A. Fischinger

Steinzeit-Astronauten: Felsbildrätsel der Alpenwelt von Reinhard Habeck

 

… schon in 20 Jahren werden ALLE Rentner in bitterer Armut leben. Und das wegen eines faulen Tricks der Politik! Dr. Michael Grandt hat die schockierende Wahrheit jetzt enthüllt. Sie werden nicht glauben, wie einfach es für Politiker ist, Ihnen das Geld aus den Taschen zu ziehen! und KOSTENLOS!

Klicken Sie jetzt einfach HIER und erfahren Sie, wie es wirklich um Ihre Rente steht!

Quellen: PublicDomain/weather.com/Galloway Pics am 09.02.2017

http://www.pravda-tv.com/