Gold, das Hauptgeheimnis der Geldverleiher

30. Mai 2015

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Es ist bekannt, dass Russland — von den USA in die Enge getrieben — gerne mit feiner Klinge pariert, so unter anderem mit wissenschaftlichen Publikationen, welche die US-Aggressionen der Vergangenheit aufarbeiten und zum Teil erstaunliche Erkenntnisse zu Tage befördern.

Die Redaktion von Info-DIREKT möchte heute einen namhaften Vertreter der russischen Aufklärungsfront vorstellen: den russischen Nationalökonomen und Finanzexperten Professor Walentin Katasonow, der am Moskauer Staatsinstitut für Internationale Beziehungen (MGIMO; entspricht etwa der Österreichischen Diplomatenakademie) lehrt und auch mehrfach als Autor von Studien über das internationales Finanzwesen in Erscheinung getreten ist, darunter etwa sein Buch Über das Zinswesen und seine Exzesse. Chresthomathie zu aktuellen Themen der „Geld-Zivilisation“ [1], dem unser heutiger Beitrag entnommen ist, der, obwohl teils auch auf ältere Quellen zurückgreifend, an Aktualität kaum zu überbieten ist.

Professor Katasonow schockierte bereits auf dem Moskauer Ökonomieforum das Publikum mit der Aussage „Wir stehen am Rande des Dritten Weltkriegs“ (vgl. Video am Ende dieses Beitrags) und fiel erst unlängst in deutschsprachigen Internetportalen mit dem Zitat auf: „Der Zweite Weltkrieg wurde nicht durch einen verrückten Führer entfesselt, der gerade Deutschland regierte. Der Krieg ist ein Projekt der Welt-Oligarchie bzw. der anglo-amerikanischen ‚Geld-Besitzer‘, die mit ihren Instrumenten wie dem U.S. Federal Reserve System*) und der Bank of England begannen, einen neuen Weltkonflikt globaler Größe unmittelbar nach dem ersten Weltkrieg vorzubereiten. Ihr Ziel war in Wirklichkeit die UdSSR, oder genauer gesagt: die Rückführung der Sowjetunion in das kapitalistische Weltsystem.“

*) Dazu der US-Kongressabgeordnete Louis McFadden, in den 1930er Jahren Vorsitzender des Banken- und Währungsausschusses:

„Viele halten die Federal-Reserve-Banken für Institutionen der Regierung der Vereinigten Staaten. Es sind aber private Monopole, die das Volk der Vereinigten Staaten ausbeuten, in ihrem eigenen Interesse und im Interesse ihrer ausländischen Kunden, im Interesse von Spekulanten im In- und Ausland und im Interesse von reichen räuberischen Geldverleihern.“

„Gold, das Hauptgeheimnis der Geldverleiher“

Von Prof. Walentin Katasonow

Seit der Goldstandard vor 200 Jahren in Großbritannien eingeführt wurde, galt Gold als eine grundlegende Finanzanlage. Sein Vorteil gegenüber anderen Vermögenswerten ist der, dass es real ist und über einen inhärenten Wert verfügt. Ebenso seit zwei Jahrhunderten wurden die Goldreserven und Goldmärkte vom Rothschild-Clan und den mit ihm verbündeten Geldverleihern gesteuert (Eliten, Rothschild, Psychopathen und Angela Merkel (Video)). Wer heute den Goldmarkt kontrolliert, kontrolliert in letzter Konsequenz alle Finanzmärkte sowie die Märkte für nicht-finanzielle Vermögenswerte und Waren. Gold ist quasi die „Achse“ der weltweiten Marktwirtschaft.

Die wichtigste Voraussetzung für die Effizienz der Kontrolle ist strikte Geheimhaltung aller Fakten, die in unmittelbarem oder mittelbarem Bezug mit dem gelben Metall stehen. So werden Informationen über Goldreserven, Goldtransaktionen und die Registrierung von Gold vor der Öffentlichkeit, vor den normalen oder auch nicht so normalen Spielern auf den Finanzmärkten, sowie vor den Vertretern von Legislative, Exekutive und Justiz sorgfältig verborgen gehalten. Die „offiziellen“ Angaben über Goldreserven, welche von den Geldbehörden veröffentlicht werden, können mitunter weit von der Realität abweichen.

1) Teile der Goldreserven sind unter Umständen den traditionellen Einrichtungen der Geldbehörden gar nicht zugänglich und scheinen in den offiziellen Statistiken daher nicht auf; es geht hier um sogenannte geschlossene Fonds, die oft dem öffentlichen Blickfeld und der Kontrolle durch Legislative und Exekutive völlig entzogen sind.

Der russische Goldexperte A. W. Anikin brachte dies bereits 1988 folgendermaßen zum Ausdruck: „Westlichen Experten zufolge sind in den vom Internationalen Währungsfond veröffentlichten ‚offiziellen‘ Daten über die Goldreserven etliche geheime und verdeckte Fonds nicht enthalten. Dies gilt insbesonders für die Ölförderländer des Nahen Ostens. Der Umfang dieser verdeckten Rücklagen wurde für die frühen 1980er Jahren auf 1.000 Tonnen geschätzt.“[2]

2) Die in offiziellen Berichten aufscheinenden Goldreserven können dem Zugriff des jeweiligen Landes entzogen sein bzw. nur in beschränktem Maße der Kontrolle durch die nationalen Geldbehörden unterliegen. Für das Verständnis der aktuellen und zukünftigen Rolle des Goldes in der Weltwirtschaft ist es wichtig zu wissen, dass der Großteil der offiziellen Goldreserven der Zentralbanken vieler Länder sich in den Safes des U.S. Federal Reserve Systems befindet (Federal Reserve Bank: 100 Jahre Lügen (Video)). Ein Teil wird auch in den Safes der Bank of England und der französischen Nationalbank gelagert. Die offiziellen Berichte der einzelnen Staaten erwähnen meist nicht einmal, dass ihr Gold Hunderte oder Tausende von Kilometern entfernt im Ausland gelagert wird.

Auf dem Territorium der Vereinigten Staaten gibt es zwei Hauptlagerstätten für Gold in Fort Knox (Kentucky) und auf Manhattan Island (New York). Letztere Lagerstätte gehört der Federal Reserve Bank von New York, einer der 12 Banken, welche zusammen das U.S. Federal Reserve System bilden. Während Fort Knox für die eigenen Goldreserven der USA vorgesehen ist, dient Manhattan Island als Lagerstätte für das Gold anderer Länder. Anikin beschrieb die Goldlagerstätte in New York wie folgt: „Die Gold-Lagerstätte im Inneren von Manhattan ist die größte ihrer Art nicht nur in den USA, sondern weltweit; sie entstand in den 1930er Jahren, als viele Länder Europas unter dem Eindruck der Bedrohung durch Hitler-Deutschland damit begannen, einen Teil ihrer Goldreserven nach New York zu verlagern. Als in den 1950er Jahren einige (unter anderem westeuropäische) Staaten ihre stark angewachsenen Dollar-Rücklagen gegen Gold eintauschten, wurde dieses Gold in der Regel nicht in das jeweilige Land transferiert, sondern verblieb in der Obhut der USA. Ende 1972 betrug die Menge an ausländischem Gold, das in den USA gelagert war, 12.700 Tonnen. Dafür, dass Gold aus vieler Herren Länder in den USA gelagert wird, gibt es sowohl wirtschaftliche wie auch politische Gründe. Die meisten westeuropäischen Länder, die über größere Goldreserven verfügen, lagern einen bedeutenden Teil davon in New York. Eine Ausnahme ist lediglich Frankreich, das seine Goldreserven traditionell und getreu seiner Regierungspolitik ausschließlich auf eigenem Staatsgebiet lagert. Insgesamt sind in den USA 20.000 Tonnen Währungsgold eingelagert, was etwa 60% der zentralen Reserven der kapitalistischen Welt ausmacht. Dieser Wert bliebt in den 1970er und 1980er Jahren im wesentlichen konstant.“[3] Ergänzend wäre noch anzumerken, dass sich das Gold des Internationalen Währungsfonds ebenfalls in der Goldlagerstätte von Manhattan befindet.

Informationen, wo und wie das Gold gelagert ist, das die Währungsreserve der einzelnen Länder darstellt, sind äußerst spärlich. Als Beispiel sei eine Veröffentlichung über das „im Ausland befindliche“ Gold Deutschlands zitiert – immerhin das Land, das nach den USA über die zweitgrößte Goldreserve verfügt: „Hans-Helmut Kotz, ehemaliger Gouverneur der Bundesbank, erklärte in einem Interview mit der Hamburger Wochenzeitung Stern, dass die meisten Goldreserven Deutschlands außerhalb des Landes gelagert seien, und zwar jeweils in den Ländern, wo die Goldbarren gekauft wurden – so etwa im Federal Reserve System in New York, in der Bank of England in London und in der französischen Nationalbank in Paris. Insgesamt handelt es sich dabei um 274.708 Goldbarren zu je 12,5 kg. Der Hauptteil der Goldbarren ist in dem riesigen Hochsicherheitsbunker von Manhattan gelagert, wo das Federal Reserve System über die weltweit größte Goldlagerstätte verfügt. Insgesamt werden dort 550.000 Goldbarren gelagert, welche 60 Ländern gehören.“[4] Weiteren verfügbaren Informationen zufolge sollen -Stand von Ende 2003 bzw. Anfang 2004 – insgesamt 3.433,85 Tonnen deutsches Gold außerhalb von Deutschland gelagert sein. Nach Angaben des World Gold Council beliefen sich die Goldreserven Deutschlands am Ende des Jahres 2003 auf 3.439,5 Tonnen. Somit lagerten zum damaligen Zeitpunkt nicht „die meisten“, sondern de facto sämtliche Goldreserven Deutschlands außerhalb der Landesgrenzen.[5]

3) Die Währungsbehörden schenken der Öffentlichkeit häufig keinen reinen Wein über die Goldreserven ein, um dadurch einige nicht ganz legitime Vorgänge zu maskieren. Sie bedienen sich zu diesem Zweck spezieller Buchführungsmethoden, die eine verzerrte Darstellung des quantitativen Indexes der offiziellen Goldreserven ermöglichen, wobei die Menge häufig höher eingeschätzt wird, als sie tatsächlich ist.

Nationalökonomen haben in den letzten 10 Jahren viel über das Thema einer möglichen Fälschung der amtlichen Daten über Goldreserven diskutiert, welche seitens der Geldbehörden der USA, Großbritanniens und einiger EU-Länder veröffentlicht werden, die ihre Goldreserven bei nichtstaatlichen Strukturen im Rahmen des sogenannten „Goldkartells“ deponiert haben.

Zu dieser Schlussfolgerung gelangten auch die Experten der Nichtregierungsorganisation Global Anti-Trust Action Committee (GATA). Diese Organisation wurde vor einigen Jahren gegründet, um die Aktivitäten des bereits genannten „Goldkartells“ zu untersuchen, dem die größten Investment- und Geschäftsbanken, einige Gold-Bergbau-Unternehmen, die US Federal Reserve, die Bank of England und andere Finanzinstitutionen angehören. Die Tätigkeit dieses Kartell zielt vor allem auf eine maximale Reduktion des Goldangebots und/oder einen dadurch veranlassten Preisanstieg für das Edelmetall; diese „Niederhaltung“ des Goldmarkts in erster Linie notwendig, um den Wert des US-Dollars künstlich aufrechtzuerhalten. Nach Ansicht der GATA-Experten sind die tatsächlichen Goldreserven der Geldbehörden der Vereinigten Staaten und einiger anderer Länder deutlich geringer, als sie offiziell angegeben werden; dies deshalb, weil Gold aus den Tresoren der Zentralbanken und Finanzbehörden ursprünglich aufgrund von Leasing-Verträgen an Banken übertragen wurde, aber dieses Gold den Geldbehörden nicht in vollem Umfang rückerstattet wurde. Der GATA zufolge kann es also in den Bilanzen der Geldbehörden bzw. Zentralbanken auch Gold geben, das kein physisches Gold ist, sondern lediglich eine Forderung an die betroffenen Banken aufgrund von Leasing-Vereinbarungen darstellt. Tatsächlich sollen die Tresore der Zentralbanken der führenden Länder weniger als die Hälfte Gold enthalten, als in den jeweiligen amtlichen Berichten angeführt wird.[6]

Namhafte Forscher haben jedenfalls darauf hingewiesen, dass eine falsche Darstellung von Informationen über die Echtgoldreserven der Zentralbanken und von deren Goldtransaktionen gängiger Usus ist.[7]

Ein typisches Beispiel dafür, wie man in der Statistik über die offiziellen Goldreserven – in diesem Fall seitens der amerikanischen Geldbehörde – Verwirrung schaffen kann, wird von den russischen Nationalökonomen A. Kobjakow und M. Chasin angeführt: „Im Jahr 2000 fand ein Mitarbeiter der GATA heraus, dass ca. ein Drittel der Goldwährungsreserven der USA, das in West Point im Bundesstaat New York (der drittgrößten Goldlagerstätte der USA nach Fort Knox und Manhattan) eingelagert ist, in den statistischen Berichten der Finanzbehörde als ‚Depotgold‘ (‚custodial gold‘) ausgewiesen wird, d.h. als ausländisches Gold, das sich in der Obhut der USA befindet.“ Mit anderen Worten: es wäre möglich, dass ein Teil der US-Goldreserven gar nicht den USA gehören! Alle Versuche, von Seiten des Federal Reserve Systems bzw. der Finanzbehörden eine Erklärung zu dieser Frage zu erhalten, darunter auch ein gerichtlicher Antrag, führten zu nichts: die Finanzbehörde weigerte sich einfach, einen Kommentar abzugeben. Interessanterweise erschien aber ein paar Monate später, im September 2000, in den statistischen Berichten eine neue Formulierung: es war hier plötzlich von ‚tief gelagertem Gold‘ (‚deep storage gold‘) statt wie bisher ‚Depotgold‘ (‚custodial gold‘) die Rede, offenbar, weil letzterer Ausdruck bereits völlig sinnleer geworden war und zu sehr nach Abrakadabra klang.“[8] Nach Ansicht der russischen Autoren sollen diese statistischen Verwirrungsversuche dabei helfen, bestimmte Umtriebe der US-Geldbehörde im Rahmen des bereits erwähnten „Gold-Kartells“ zu verschleiern.

Auch der US-Goldexperte James Turk äußerte Zweifel an der Richtigkeit der von den Zentralbanken in ihren amtlichen Berichten publizierten Informationen.[9] Seiner Ansicht nach machen die tatsächlichen Goldreserven der Zentralbanken der führenden Länder der Welt insgesamt nicht einmal die Hälfte der in den amtlichen Berichten behaupteten Mengen aus. Der Rest falle unter ganz andere Kategorien, die geheimnisvollen Transaktionen wie „Gold“-Darlehen, Leasing Bargains oder Swaps zuzuordnen sind. Das heißt aber nichts anderes, als dass hier eine öffentlich nicht bekanntgemachte „Privatisierung“ der offiziellen Goldreserven stattgefunden hat. Manche Experten sprechen sogar ganz offen von einer Ausplünderung öffentlichen Eigentums. Dieses Gold wurde von den Zentralbanken allerdings nicht nur zur Bereicherung einzelner privater Spekulanten auf den Markt geworfen, sondern auch mit dem Ziel, den Preis für das gelbe Metall nach unten zu drücken und auf diese Weise eine Überbewertung des amerikanischen Dollars zu verhindern.[10]

Jedenfalls steht fest, dass die Goldreserven einiger westlicher Länder zu einem Instrument teils offensichtlicher, teils weniger offensichtlicher Finanzmanipulationen gemacht wurden. Die Zentralbanken und Finanzbehörden versuchen alles, um eine Prüfung und Inventur der Goldreserven durch Organe der Legislative, Exekutive und Justiz zu vermeiden. Die Zentralbanken strapazieren dabei üblicherweise das Argument der „Exemtion“ der Goldreserven von der staatlichen Finanzkontrolle oder berufen sich auf die „Unabhängigkeit“ der Zentralbanken gegenüber den Organen des Staates.

Ein herausragendes Beispiel dafür ist wieder einmal die USA. Zitieren wir eine der zahlreichen Publikationen zu diesem Thema: „Als am 28. Juni 1935 in Fort Knox, 30 Meilen südöstlich von Louisville (Kentucky), eine militärische Ausbildungsstätte errichtet wurde, kam es am selben Ort zur Schaffung einer Goldlagerstätte des US-Bundesschatzamtes. Im Januar 1937 wurde das der Bevölkerung aufgrund der neuen Währungspolitik abverlangte Gold hierher gebracht – insgesamt neun Waggonladungen. Von diesem Augenblick an gab es widersprüchlichsten Gerüchte über die hier eingelagerte Goldmengen und ihre Klassifikation. Experten zufolge seien kurz nach dem Krieg in Fort Knox bis zu 70% der gesamten Weltgoldreserven eingelagert gewesen, in Summe etwa 20.000 Tonnen. Das Erstaunliche dabei: das Bundesschatzamt hat trotz der von der Bundesgesetzgebung vorgeschriebenen jährlichen Inventur eine solche für das in den Tresoren von Fort Knox eingelagerte Gold nur ein einziges Mal, nämlich während der Amtszeit von Präsident Eisenhower durchgeführt.

Gerüchten zufolge sollen in den 1970er Jahren US-Goldreserven in Fort Knox an Frankreich und Deutschland gegen Dollar-Währungsüberschüsse dieser Staaten veräußert worden sein. Einem anderen Gerücht zufolge sei alles Gold von Fort Knox in einer Nacht-und-Nebelaktion heimlich nach London verbracht worden.“[11]

Das Problem der Inventur und der Überprüfung der offiziellen Goldreserven und der Kontrolle der Verwaltung der Goldreserven ist im übrigen nicht nur für die USA aktuell, sondern auch für andere Länder wie etwa Russland. Artikel 101 Abs. 5 der Verfassung der Russischen Föderation sieht vor, dass das Parlament (also der Föderationsrat und die Staatsduma) einen Rechnungshof einzurichten haben, dem die Kontrolle der Verwendung der staatlichen Finanzanlagen obliegt. Die Rechnungskammer hat bereits seit mehreren Jahren versucht, die Gold- und Devisenreserven der Bank von Russland zu prüfen, ebenso wie die unter ihrer Aufsicht stehenden Goldreserven. Doch die Lage in Russland ähnelt derjenigen in USA: die Bank von Russland verweigerte bisher mit unterschiedlichen Ausreden der Rechnungskammer jegliche Kontrolle. Die russische Rechnungskammer wird somit von den Geld-Verantwortlichen genauso hingehalten wie ihr amerikanisches Pendant, das U.S. Government Accountability Office.

Abschließend und zusammenfassend wollen wir Chris Powell, den derzeitigen Sekretär der GATA zitieren, der sich über den Schleier der Geheimhaltung und die Fehlinformationen betreffend der Goldreserven der Zentralbanken folgendermaßen geäußert hat: „Der tatsächliche Status der Goldreserven der westlichen Zentralbanken ist ein Geheimnis, das sorgfältiger gewahrt wird als jedes militärische Geheimnis, etwa die Pläne für nukleare Rüstungseinrichtungen. Man wird nie genau wissen, wie viel Gold es eigentlich gibt und wem es gehört.“[12]

Literatur:

Holt unser Gold heim: Der Kampf um das deutsche Staatsgold von Peter Boehringer

Die Rothschilds: Eine Familie beherrscht die Welt. von Tilman Knechtel

Der Crash ist die Lösung: Warum der finale Kollaps kommt und wie Sie Ihr Vermögen retten von Matthias Weik und Marc Friedrich

Die Rockefellers: Ein amerikanischer Albtraum von Tilman Knechtel

Video:

[1] Катасонов, Валентин Юрьевич. О проценте ссудном, подсудном, безрассудном. Хрестоматия современных проблем «денежной цивилизации». Том 1-2. Издательство: НИИ школьных технологий. 2011. ISBN: 978-5-91447-080-4, 978-5-91447-087-3
[2] А. В. Аникин. Золото: международный экономический аспект. М.: «Международные отношения», 1988, S. 95.
[3] Ebd., S. 98-100.
[4] Прайм-ТАСС. Бизнесс-лента, 30/06/2004.
[5] Gerd-Helmut Komossa, Die Deutsche Karte. Das Verdeckte Spiel der Geheimen Dienste. Graz: Ares-Verlag, 2007. – Gerd-Helmut Komossa, ehemaliger Amtsleiter des deutschen Militärischen Abschirmdienstes (MAD), gibt eine ganz ähnliche Erklärung über die Lage der deutschen Goldreserven ab. Deutschland hatte am 21. Mai 1949 auf Druck der USA und der West-Alliierten eine streng geheime Vereinbarung unterzeichnet. Die zwei Tage darauf gegründete Bundesrepublik Deutschland musste aufgrund dieser Vereinbarung akzeptieren, dass ihre staatliche Souveränität bis zum Jahre 2099 beschränkt bleiben würde. Insbesondere verpflichtete sich die BRD, ihre Goldreserven im Ausland aufzubewahren, um den Alliierten die ständige Kontrolle über deren Verwendung zu ermöglichen.
[6] Weitere Informationen über die Tätigkeit der GATA, das „Gold-Kartell“ und die Fälschung von Daten betreffend Goldreserven der Zentralbanken finden sich in den folgenden Beiträgen: А. Попов, Ю. Борисов. Металл против бумаги. «РБК», №. 9, сентябрь 2006; П. Быков. Деньги в последней инстанции. «Эксперт», 16.09.2002; М. Игнатова. Золотой заговор. «Известия», 04.04.2001; O’Connor, Gillian. Gold Auction Sparks Theories of Conspiracy. Financial Times, 05/07/1999; Riley, Barry. The Long View: That Old-Time Religion. ”Financial Times,” 22/06/2001.
[7] Etwa: RBS Reserve Management-Trends 2006. Herausgegeben von Robert Pringle und Nick Carver. Central Banking Publications Ltd. London, 2006, 109-20.
[8] А. Б. Кобяков, М. Л. Хазин. Закат империи доллара и конец «Рax Americana». М.: изд-во «Вече», 2003, S. 206.
[9] Turk, James. More Proof. GATA. 21/04/2003. Ferner: Д. Терк, Дж. Рубино. Крах доллара и как извлечь из него выгоду. Пер. с англ. М.: АСТ, 2006.
[10] В. Ю. Катасонов. Золото в экономике и политике России. М.: Анкил, 2009.
[11] «Бизнес», 28/06/2005.
[12] «Золотая картель«; http://www.gloffs.com/gold_cartel.htm

Quellen: Woodrow Wilson Foundation/info-direkt.at vom 28.05.2015

http://www.pravda-tv.com/2015/05/gold-das-hauptgeheimnis-der-geldverleiher/

Aktion: Verklagt die Bundesregierung vor dem EuGH

Die Deutsche Bundesbank könnte laut Prof. Sinn vom Rest der Eurozone mit einem Betrag von 500 Milliarden Euro mit Gold überschüttet werden. Dabei führt er das Beispiel der einzelnen Zentralbanken der USA an (s. Video unten).

Zum Vergleich:
Der Wert der 3391 Tonnen umfassenden deutschen Goldreserven wurde zum 31. Dezember 2012 mit 137,51 Milliarden Euro beziffert (Quelle).

Demnach hätte Deutschland nicht 3391 Tonnen an Goldreserven, sondern ca. 12.330 Tonnen Goldreserven. Damit wäre knapp ein Viertel der deutschen Staatsverschuldung gedeckt.

Weiter führt er aus, dass Deutschland bei der quasi Nullzinspolitik der EZB in den ersten fünf Krisenjahren mindestens 200 Mrd. Euro an Zinseinnahmen verloren hat. Eine Umverteilungspolitik zwischen Schuldnern und Sparern, so seine eindeutige Kritik an die EZB und insbesondere an die “völlig unkompetente” Bundesregierung.

Zum Schluß des Interviews macht er eine klare Aussage: Jeder Bundesbürger hat das Recht die Bundesregierung zu verklagen.

Also, was hindert uns noch daran, die destruktive Finanzpolitik der Bundesregierung anzuklagen. Gibt es hier unter den Lesern einige Juristen, die eine Klage vor dem EuGH in Angriff nehmen könnten? Ich wäre dabei.

Hier nun das überaus interessante Interview mit Prof. Sinn:

http://krisenfrei.de/aktion-verklagt-die-bundesregierung-vor-dem-eugh/

Ukrainische Zentralbank wurde hereingelegt, Gold gegen Bleiziegel zu tauschen

Tyler Durden

Gerade als man dachte, die Geschichte über die Ukraine und ihre nun praktisch nicht mehr vorhandenen Goldreserven könnte nicht noch verrückter werden, trat genau dies ein. Vor etwa sechs Wochen hatte die ukrainische Zentralbankchefin Waleriya Gontarewa zur besten Sendezeit im ukrainischen Fernsehen erklärt, die gesamten Goldreserven des Landes seien praktisch verschwunden. Von den noch etwa 42,3 t Gold im Februar seien nur noch geringe Mengen – etwa ein Prozent – in den Tresoren vorhanden.

Diese Tatsache hätte für sich genommen schon ausgereicht, um zu verstehen, warum nur wenige Tage später die Niederlande die Welt mit der Ankündigung überraschten, man habe insgeheim 122 Tonnen Gold aus den Tresoren der New Yorker Niederlassung der amerikanischen NotenbankFederal Reserve (Fed) zurückgeholt.

Aber auch wenn damit die ganze Angelegenheit eigentlich erledigt gewesen wäre, obwohl noch eine staatsanwaltschaftliche Untersuchung lief, mit der geklärt werden sollte, ob sich die Zentralbankchefin des Macht- und Amtsmissbrauchs schuldig gemacht hatte, als sie »absichtlich extrem ungünstige Transaktionen im Hinblick auf die Gold- und Devisenreserven der Ukraine vorgenommen [habe], obwohl die Zentralbank nach der Verfassung der Ukraine die Verpflichtung hat, die Goldreserven des Landes zu erhalten«,wäre dies alles als eine der bizarrsten und unwirklichsten Geschichten des Jahres 2014 in die Annalen eingegangen. Aber es ging noch weiter und wurde noch bizarrer und unwirklicher.

Wie Bloomberg berichtet, wurden in der Ukraine Ermittlungen eingeleitet, nachdem sich herausgestellt hatte, dass es sich bei verschiedenen Goldbarren in den Tresoren der Zentralbank in der südukrainischen Stadt Odessa in Wirklichkeit um angemalte Bleiziegel handelte. »Der Vorstand der Niederlassung der [ukrainischen] Zentralbank in Odessa forderte uns auf, wegen Betrug seitens einiger ihrer Mitarbeiter zu ermitteln«, erklärte Wolodymyr Schablienko, Chef der Presseabteilung der Polizei in Odessa gestern am Telefon. »Wir werden in dieser Sache nun kriminaltechnisch ermitteln.«

Wie Bloomberg schreibt, habe ein Mitarbeiter der Zentralbank im Zusammenhang mit diesem jüngsten Goldbetrug goldfarbene Bleiziegel in den gesicherten Lagerraum eingeschleust und sie dort als Goldbarren registrieren lassen, wie die Zeitung Vesti heute unter Berufung auf eine anonyme Quelle mit Insiderwissen aus Kreisen der Polizei in Odessa berichtete. Nach weiteren Informationen von Russia Today (RT) wurde die Zentralbank betrügerischerweise dann dazu gebracht, die »Goldbarren« zu kaufen. Ja, Sie haben richtig gelesen: Blei, noch nicht einmal Wolfram.

RT schreibt weiter, die ukrainische Zentralbank NBU habe den Diebstahl einiger Kilogramm Gold in der Region Odessa bestätigt. Der an dem Betrug beteiligte Kassenbeamte sei auf die Krim geflohen, berichtete Vesti. Die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen begannen erst am 18. November, obwohl der Betrug vermutlich schon im August und Oktober stattfand. Damals verfügte die Ukraine offenbar also noch über einige Goldreserven. Jetzt hat sie zwar kein Gold mehr, aber zumindest einige sehr kostspielige Bleiziegel.

Aus den vorläufigen Ermittlungen zeichnet sich ab, dass die Bande einen Insider in der Zentralbank sitzen hatte, der die notwendigen Unterlagen fälschte, die den Ankauf der gefälschten Goldbarren ermöglichten. Zudem stellte sich heraus, dass die Zugangskontrollen zur Zentralbank nicht regelmäßig oder sorgfältig erfolgten. Insgesamt fehlen etwa elf Kilogramm Gold mit einem Wert von etwa 420 000 Dollar.

Natürlich kann man sich über die Dummheit einer Zentralbank lustig machen, der man goldfarbene Bleiziegel andrehen kann, wirklich überraschend ist aber die Erklärung des ersten stellvertretenden Zentralbankchefs Oleksander Pysaruk, die Zentralbank habe »die grundsätzliche Entscheidung getroffen, kein Gold aus der Bevölkerung mehr anzukaufen. Wir haben entsprechende interne Regelungen getroffen und auch unsere Verfahren geändert«.

Mit anderen Worten hätte die ukrainische Zentralbank bis Dezember alle goldfarbenen Bleiziegel oder Wolframbarren ohne wirkliche Überprüfung von ukrainischen Bürgern angekauft, oder noch drastischer gesagt hätte sie ihre vorhandenen Goldreserven, d.h. Gold (über das sie gar nicht mehr verfügt, nachdem sie den Großteil davon in Dollar konvertiert hat) gegen Blei getauscht.

Aber es gibt in dieser Angelegenheit auch noch einen Silberstreif am Horizont: Wer auch immer nun einenerheblichen Anteil an den Goldreserven der Ukraine erwirbt, ist damit vielleicht zugleich stolzer Besitzer einiger Hundert Kilogramm goldfarbenen Bleis.

Dieser ganze Vorgang entzieht sich eigentlich dem Verständnis, und das genau ist vielleicht der entscheidende Punkt. Für die Bevölkerung ist es vielleicht leichter zu ertragen, über die Dummheit ihrer Zentralbanker zu lachen, als sich der Erkenntnis zu stellen, dass diese Leute in krimineller Weise die Goldreserven der Ukraine an unbekannte Käufer für eine Handvoll Dollar verkauften (oder schlimmer noch, sie für politische Gefälligkeiten den derzeitigen dummdreisten Machthabern im amerikanischen Außenministerium in die Hand gaben).

 http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/tyler-durden/ukrainische-zentralbank-wurde-hereingelegt-gold-gegen-bleiziegel-zu-tauschen.html

 

Schillernder Blödsinn: Die Mainstream-Kampagne gegen das deutsche Gold

Redaktion

Die Mainstream-Presse setzt ihre Kampagne gegen die Repatriierung des deutschen Goldes fort. Seit Monaten wird gegen die vom Bundesrechnungshof angeordnete Zählung der Goldreserven und die bis 2020 geplante Rückholung gewettert. Der neueste Einwand ist die angeblich teure Bewachung der Barren, die aus Paris und New York zurück ins Land gebracht werden – bisher 37 Tonnen. Systemblätter wie der Spiegel hängen sich an der angeblich aufwendigen Bewachung durch Polizisten auf, die eigens für diese Aufgabe eingestellt werden sollen.

Die Zahl von 200 Polizisten kursiert. Ein völliger Unsinn. Die bisher heimgeholten 37 Tonnen, so rechnet Peter Boehringer, der Vorsitzende der deutschen Edelmetallgesellschaft vor, haben »ein Volumen von eng gestapelt zwei Kubikmetern«. Der Stapel hätte demnach eine Kantenlänge von gerade einmal 1,25 Metern.

Das würde bedeuten, dass von den 200 Bundespolizisten jeder einen Hundertstel Kubikmeter Gold bewacht. »Beim Bundesbankgold«, so Boehringer, »scheint kein Argument zu abwegig zu sein, als dass es nicht gegen die Heimholung ins Feld geführt werden könnte«.

Die FAZ legt in ihrem Bericht »Deutschlands Gold − Fort Knox am Main« heute noch eins drauf. Laut dem von Bundesinnenminister Thomas de Maizière vorgestellten Entwurf für sein Ressort im Haushalt 2015, bekomme die Bundespolizei 400 neue Stellen, 206 davon für die Sicherung der Bundesbank einschließlich ihres Goldschatzes.

Bisher, so der Hintergrund, kümmert sich das Privatunternehmen Pond Security Service um das Gold.

Die für Boehringer »durchschaubar demagogische« Kampagne gegen das Gold in den»Qualitätsmedien« hat eine längere Vorgeschichte. Sie markierte in den vergangenen zwei Jahren immer neue Tiefpunkte im deutschen Journalismus.

Im November 2012 schlug Mark Schieritz in der Zeit vor,»die Reserven der Bundesbank in New York – 1546 Tonnen − einfach ins Meer zu werfen«. Die Geschichte des Goldes sei eine Geschichte der Illusionen, das Gold der Deutschen sei nur einen Bruchteil des gesamten Auslandsvermögens von 7000 Milliarden Euro wert.

Der Goldstandard sei im Übrigen der Hauptgrund dafür gewesen, dass aus dem Börsencrash von 1929 eine Depression wurde.

Im selben Jahr 2012 hatte Wolfgang Münchau im Spiegelunter der Überschrift »Die Gold-Michel vom Rechnungshof« zu Protokoll gegeben, die Überprüfung der deutschen Reserven leiste »einer uralten deutschen Paranoia Vorschub: Alle Welt will uns betrügen, und das moderne Finanzsystem ist ohnehin Teufelszeug.« Nur vier Jahre nach der Finanzkrise war das eine erstaunliche Feststellung.

In den Niederlanden und Frankreich aber auch in Venezuela scheint man das ganz anders zu sehen. Die Repatriierung und lokale Lagerung von Gold wird in Zeiten wachsenden Misstrauens und der grassierenden Leerverkäufe, mit denen Investment- und Notenbanken gegen Papierforderungen den Preis des physischen Goldes drücken, als Vorsichtsmaßnahme durchaus anerkannt.

Der Wunsch der Öffentlichkeit, es nicht so weit kommen zu lassen, dass die vielen hohlen Forderungen von Leerverkäufern der Kasino-Branche den physischen Goldbestand überwältigen und die Auslieferung irgendwann unmöglich machen, werden einfach ignoriert.

Die paar hundert Milliarden Dollar, die das deutsche Gold wert ist – Peanuts !

Genau diese Haltung ist es, mit der Mainstream-Medien in Scharen ihre Leserschaft VERtreiben und ihren eigenen Untergang BEtreiben.

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/redaktion/schillernder-bloedsinn-die-mainstream-kampagne-gegen-das-deutsche-gold.html

 

Gold-Schocker: Marine Le Pen will Frankreichs Barren aus den USA heimholen

Redaktion

Jetzt auch noch die Franzosen. Marine Le Pen von der Front National, die bei der EU-Parlamentswahl im Mai Frankreich schockierte und derzeit laut Umfragen eine Präsidentenwahl gewinnen könnte, fordert von der Zentralbank die Rückführung der gesamten Goldreserven aus dem Ausland.

Le Pen hat einen Brief an die Banque de France geschrieben. Darin stellt sie zusätzliche Forderungen auf: Der Stopp jeglicher Goldverkäufe sowie der Erwerb von zusätzlichem Gold bei Preiskorrekturen. Der Brief ist auf den 24. November datiert, also Montag.

Le Pen hebt hervor, dass es zwischen westlichen Industrieländern und der BRICS-Gruppe mit Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika einen eskalierenden Gold-Konflikt gebe.

Laut dem World Gold Council hat allein Russlands Notenbank im dritten Quartal des Jahres mehr Gold gekauft als alle anderen Zentralbanken zusammen.

Das Schreiben von Le Pen ist ein weiterer Hinweis dafür, dass vor allem China und Russland rasant am Aufbau ihrer Reserven arbeiten, als Teil ihrer Strategie, den Petro-Dollar möglichst schnell abzulösen und ihre eigenen Währungen mit Gold zumindest optisch zu unterlegen. Die Politikerin verlangt außerdem eine genaue Prüfung der französischen Goldreserve sowie deren Qualität durch einen unabhängigen Prüfer.

Die Initiative von Le Pen reiht sich in die anstehende Abstimmung am Sonntag in der Schweiz ein. Die Schweizer stimmen über die »Rettet unser Gold«-Initiative ab. Der Antrag verlangt, dass die Zentralbank künftig 20 Prozent ihrer Aktiva in Gold halten muss.

Die Eidgenossen würden damit zu einem massiven Goldkäufer aufsteigen. Experten schätzen die zusätzliche Nachfrage, die ausgelöst würde, auf etwa 1.500 Tonnen, die Hälfte der jährlichen Minenproduktion.

Teil der Initiative ist die Forderung, das Gold auf heimischem Boden zu lagern und kein Gold mehr zu veräußern.

Verschiedene Finanzmarkt- und Rohstoffanalysten spekulieren zudem, dass die EZB als Teil einer weiteren Lockerung ihrer Geldpolitik auch Gold kaufen könnte.

Und die Niederlande haben erst am vergangenen Freitag angekündigt, dass sie einen Teil ihrer Goldreserve von 612 metrischen Tonnen aus den USA zurückholen wollen. Auch das geht auf wachsenden Druck in der Öffentlichkeit zurück. Die Notenbank räumte einen »positiven Effekt« dieser Maßnahme auf »das öffentliche Vertrauen« ein.

Der Anteil des im Inland gehaltenen Goldbestandes an den gesamten Reserven soll von elf Prozent auf 31 Prozent steigen. Niederländische Goldbarren in Kanada und Großbritannien sollen bleiben, wo sie sind. Erst im vergangenen Jahr hatte die Bundesbank angekündigt, einen Teil der deutschen Reserven aus den USA und Frankreich zurückzuholen. Das ist bisher aber nur zu einem kleinen Teil gelungen.

Die wachsende Zahl solcher Forderungen – vor allem aus Europa – ist ein absolutes Warnsignal. Das sind deutliche Hinweise auf einen Vertrauenseinbruch, was die Versorgung mit physischem Gold angeht.

Hier braut sich ein Unwetter zusammen, das die Goldnotierungen blitzartig nach oben schießen könnte. Auslöser wäre ein kleiner aber verlässlicher Hinweis darauf, dass Papierforderungen nicht mehr, oder nur noch teilweise, durch physische Lieferungen erfüllt werden können. Dass der Goldpreis trotzdem Probleme hat, sich wieder über die Marke von 1.200 Dollar je Feinunze zu schwingen, zeigt das Ausmaß der Manipulation an diesem Markt.

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/redaktion/gold-schocker-marine-le-pen-will-frankreichs-barren-aus-den-usa-heimholen.html

 

Die eklatanten Widersprüche der Gegner der Gold-Initiative

Liebe Schweizer,

am 30 November steht für Euch viel auf dem Spiel. Entweder Ihr geht wie die EU-Staaten mit dem Euro unter oder Ihr rettet Euren Franken mit dem “JA” zur Goldinitiative. Der Reichtum der Hochfinanz basiert nur auf Zinseszins-Papiergeld. Goldgedeckte Währungen ist deren größter Feind. Und deshalb werden diese Papiergeld-Hyänen mit Hilfe ihrer gekauften “Medienhäuser” alles daran setzen, Gold zu verteufeln und die Goldpreise mit Derivaten (Papiergeldwetten) nach unten manipulieren.

Dieses Hütchenspiel funktioniert aber nur, solange diese Falschspieler physisches Material zur Verfügung haben. Nimmt man es ihnen weg, ist dieses Spiel zu Ende und das Papiergeld löst sich in Luft auf. Nur die Währungen, die mit den größten Goldreserven gedeckt sind, werden in dem Papiergeldauflösungsprozess überleben. Wollen Sie, liebe Schweizer, das verhindern, indem Sie mit “NEIN” stimmen?

Warum wohl haben die Niederländer just 120 Tonnen ihrer Goldbestände zurückgeholt? Bestimmt nicht, weil sie es anschauen wollen! Nicht nur die Niederländer wissen, dass sich der Euro im Auflösungsprozess befindet. Die Bundeskanzlerin Merkel wird mit der Eurorettung Deutschland voll gegen die Wand fahren. Das ist ihr Auftrag und für nichts anderes wurde sie von der Hochfinanz installiert.

Die Mehrheit der Deutschen ist einfach zu blöd, um das zu erkennen. Sie sind ARD/ZDF/BLÖD-hörig und lassen sich widerstandslos von CDU/CSU/SPD/GRÜNE/FDP/LINKE versklaven. Das im Ausland gelagerte deutsche Gold ist definitiv weg.

Ich hoffe, die Schweizer nutzen ihre Chance mit dem “JA” zur Goldinitiative!

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von Lukas Reimann (insideparadeplatz)

Nachdem ich Dutzende von Streitgesprächen über die Gold-Initiative hinter mir habe und die Abstimmung immer näher rückt, nehme ich folgende zwei Dinge aus all diesen Debatten mit: Fast jeden Abend werde ich mit neuen – sich teils diametral widersprechenden – Argumenten gegen die Gold-Initiative konfrontiert. Und: Trotz der ganzen Medien-Schelte ist an fast jedem Anlass, an dem ich bisher teilnahm, die Zustimmung in der Bevölkerung für die Initiative riesig.

Fast täglich erscheinen wie von Zauberhand Artikel in den Schweizer Zeitungen gegen die Gold-Initiative. Trotz mehreren 100 verschiedenen Schweizer Medientiteln ist mir – natürlich neben der Schweizerzeit – nur ein einziger Kommentar eines Journalisten bekannt, welcher sich für die Gold-Initiative ausgesprochen hat (Beat Feusi in der BaZ).

Ja, es wird jetzt so getan, als sei die Gold-Initiative eine äusserst weitgehende Revolution. Dabei wollen wir lediglich den bewährten Zustand von 1999 – welcher der Schweiz Stabilität, Sicherheit und Unabhängigkeit gebracht hat – wiederherstellen mit massvollen 20% statt wie damals 40% Goldanteil.

Weltweit sind wir mit heute unter 10% nicht einmal unter den Top 40. Dies ist umso gravierender, weil die Schweiz über keine nennenswerten Rohstoffe verfügt, welche in vielen Staaten als Gold-Ersatz benutzt werden. Gold ist die Versicherung für riskante Hunderte von Milliarden von Euros und Dollars, welche die SNB hält und deren Entwicklung ungewiss ist.

Gegenüber 1999 wirklich neu ist nur die ausschliessliche Lagerung des Goldes in der Schweiz. Und bis dahin waren sich alle in diesem Land einig: Gold ist das “unveräusserliche Familiensilber” der Schweiz, wie es der Bundesrat immer betonte. Und: Unveräusserliche Goldreserven stärken die Unabhängigkeit, die Glaubwürdigkeit und bei Interventionen die Handlungsfähigkeit der Nationalbank, wie dies die SNB höchstpersönlich stets betonte.

Gewisse Gegner verlieren mangels sachlicher Argumente bereits jetzt komplett die Nerven und bezeichnen uns beispielsweise als “goldsüchtige Zwerge” (Rudolf Strahm), “Verschwörungstheoretiker” (Tages-Anzeiger), “Spekulanten” (Blick) und “Isolationisten” (NZZ) und machen damit die über 100‘000 Bürgerinnen und Bürger, welche die Volksinitiative unterschrieben haben, lächerlich.

Doch es gibt durchaus auch Goldinitiativ-Gegner, welche sich der sachlichen Debatte stellen. Auf diese Argumente möchte ich kurz eingehen, um aufzuzeigen, wie sie in sich zerfallen.

Widerspruch Nr. 1: Gold-Anteil im internationalen Vergleich

Immer wieder wird als Argument vorgebracht, die Schweiz müsse mit dem Ausland mitgehen bezüglich Goldreserven, eigenständige Lösungen und Sicherheitsabwägungen seien isolationistisch, und die Schweiz habe pro Kopf ohnehin die grössten Goldreserven.

Was die Initiative verlangt, ist  jedoch nicht ein Goldanteil pro Kopf, sondern eine Prozentzahl der gesamten Bilanz. Der Goldanteil pro Kopf ist logischerweise hoch, da die Schweiz trotz geringer Einwohnerzahl ein international bedeutender Wirtschaftsplatz ist und da die Schweiz kaum Rohstoffe hat, die auch als Absicherung dienen können.

Fakt ist: Die SNB hat deutlich weniger Gold als die Nachbarländer. Die Schweizerische Nationalbank hält keine 10% ihrer Devisenreserven mehr in Gold. Hier ein Vergleich mit den Nachbarländern: Deutschland 72.4, Italien 72.0, Frankreich 71.6, Österreich 55.6%.

Weltweit lag die Schweiz beim Erscheinen der offiziellen Zahlen auf Platz 39, inzwischen ist sie weiter abgerutscht. Die Forderung der Gold-Initiative, den Goldanteil der Devisenreserven auf 20% zu heben, ist also keinesfalls überzogen. Es wäre sogar eine Annäherung an die Nachbarstaaten und nicht isolationistisch, wie behauptet wird.

Seit über 3’000 Jahren wird Gold als Wertaufbewahrungsmittel genutzt. Als einzige Währung, die seitdem noch Bestand hat, konnte Gold sämtlichen Krisen trotzen, ist nicht von inflationärer Geldpolitik betroffen und kann nicht beliebig reproduziert oder manipuliert werden.

In Zeiten eines scheinbar grenzenlosen staatlichen Schuldenmachens, eines gleichzeitig fast unlimitierten Gelddruckens durch Zentralbanken und im Angesicht von Währungs- und Finanzmarktkrisen, die sich immer häufiger ereignen, fragen weitsichtige und sicherheitsorientierte Nationalbanken auf der ganzen Welt Gold stärker nach.

Nicht so bei uns: Auf ausländischen Druck hat die Nationalbank seit Mai 2000 hinter dem Rücken des Schweizer Volkes mehr als die Hälfte unserer Goldreserven – über 1500 Tonnen – zu miserablen Preisen verschleudert. Hätte sie dies nicht gemacht, wären wir heute um mehr als 50 Milliarden Franken reicher. Solche Kapitalfehler dürfen sich nicht wiederholen.

Widerspruch Nr.2: Inflation vs. Deflation

Die einen der von hochdekorierten Experten geschriebenen Studien behaupten, wir hätten eher Probleme mit einer drohenden Deflation als mit einer Inflation und die Initiative stärke den Franken derart stark, dass sie eine Deflation auslöse. Die anderen der von genauso hochdekorierten Experten geschriebenen Studien behaupten, die Initiative löse eine Inflation aus, weil man Gold nicht mehr vertraue auf den internationalen Finanzmärkten.

Politiker des Nein-Komitees behaupten am gleichen Abend meistens gleich beides. Einerseits vertraue niemand mehr dem Gold und Gold sei längst überholt aus vergangenen Zeiten, es schwäche den Franken in Richtung Inflation. Gleichzeitig behaupten sie, Gold mache den Franken gefährlich stark, da es eine Deflation begünstigen könne. Welche Variante gilt denn nun bitte, liebe Gegner der Gold-Initiative?

Widerspruch Nr.3: Unverkäuflichkeit vs. leichte Verkäuflichkeit im Ausland

Als Argument gegen die Lagerung der Goldreserven in der Schweiz wird vorgebracht, man müsse Gold schnell auf den internationalen Goldmärkten verkaufen können, und unterschlägt dabei, dass die Schweiz ein international bedeutender Goldmarkt ist. Goldreserven sind im Ausland nicht sicher. Wenn schon Barrenlisten vorhanden sind, muss auch zwingend die Feinheit der einzelnen Barren bekannt sein.

Im Ausland besteht die Gefahr, dass den anderen Notenbanken die gleichen Barrenlisten abgegeben werden und somit das Gold vermeintlich zwar da ist, aber vielen gehört. Da braucht es Garantien. Da man die nicht in dieser Form bekommt, muss man das Gold zurückholen und auf Verfügbarkeit und Reinheit (Feinheit) überprüfen.

Gleichzeitig – und damit würde das erste Argument jegliche Bedeutung verlieren – behauptet man aber, Gold werde mit der Initiative bis in alle Ewigkeit und selbst bei Währungszusammenbrüchen unverkäuflich. Hier unterschlägt man wohlwissend, dass jede Generation – demokratisch in einer Volksabstimmung (statt still und heimlich hinter dem Rücken des Volkes wie im Jahr 2000) – jederzeit über Goldverkäufe beschliessen kann.

Zudem stellt die massvolle Goldreserve ja genau sicher, dass auch in Zeiten von Währungszusammenbrüchen oder Kriegen das Vertrauen in den Franken erhalten bleibt, weil bekannt ist, dass er ausreichend mit Gold gedeckt ist. Und wenn selbst dies – im schlimmsten aller schlimmen Fälle – nicht mehr gegeben wäre, könnte man selbstverständlich gegen Gold Rohstoffe oder Nahrungsmittel einkaufen. Dafür haben wir das Notrecht, welches beispielsweise auch letzte Woche beim IS-Verbot oder bei der UBS-Rettung angewendet wurde und in einem äussersten Krisenfall fast in allen Bereich angewendet werden müsste.

Da ich immer wieder – auch von engagierten Befürwortern – auf die Unverkäuflichkeit angesprochen werde, hier noch eine Bemerkung dazu. Ohne Verkaufsverbot finden Politik und Nationalbank immer 1’000 Gründe, Gold zu verkaufen. Mitte der 1990-er Jahre zuerst die Solidaritätsstiftung, dann die Behauptung, wir bräuchten plötzlich überhaupt kein Gold in der Bilanz, nach 2000 fast panikartige Verkäufe, ohne auch nur zu wissen, wohin der Erlös fliessen soll (AHV-Initiative), und 2005 bis 2007 nochmals 250 Tonnen verkauft, angeblich aus rein “bilanztechnischen Gründen”.

Wichtig: Die SNB kann mit unverkäuflichem Gold genauso agieren wie heute. Gold muss ja nur verkauft werden, wenn Franken “zurückgekauft” werden sollen. Die SNB hat nach eigenen Angaben jederzeit und problemlos die Möglichkeit, beliebig viele Franken zu kaufen, ohne Bilanzposten zu veräussern, einfach indem sie eigene Schuldscheine, sogenannte SNB-Bills, gegen Franken verkauft.

Sagen wir es mit den Worten des Bundesrates, welcher noch in den 1990er-Jahren im Parlament sagte: “Zunächst ist die Vorsorge für Krisenzeiten zu nennen. Es ist möglich, dass lebenswichtige Importe (Rohstoffe, Energieträger) in schweren Krisenlagen (kriegerische Ereignisse, Boykotte, Finanzkrisen) nicht mit Devisen bezahlt werden können, sondern dass für ihre Bezahlung Gold gefordert wird. Heute die Goldbestände der Nationalbank zu veräussern, um damit Gewinne an die öffentliche Hand abzuführen, käme in den Augen des Bundesrates einem leichtsinnigen Verschleudern des schweizerischen “Familiensilbers” gleich.”

Forderungen nach einem Verkauf der Goldreserven, unter anderem mit dem Hinweis auf die fehlenden Zinserträge, lehnte die Bundesbank (Deutschlands Nationalbank) immer wieder ab. Sie schreibt dazu: “Nationale Goldreserven haben auch heute eine vertrauens- und stabilitätssichernde Funktion für die Währung. […] Gold stellt für die Bundesbank auch vor diesem Hintergrund einen Vermögenswert dar, der ihren Ansprüchen nach Werthaltigkeit und Diversifikation ihres Portfolios – bestehend aus Devisen und Gold als Währungsreserven – gerecht wird.”

Widerspruch Nr.4: Goldpreis-Anstieg vs. Goldkäufe

Die Gegner behaupten einerseits, der Goldpreis werde explodieren. Sie schätzen die kleine Schweiz als bedeutender für den Goldpreis ein als China, Russland, Indien und viele andere Zentralbanken dieser Welt zusammen, welche derzeit massiv Gold einkaufen, und dies ohne spürbare Wirkungen auf den Goldpreis.

Gleichzeitig behaupten sie, die SNB müsse massiv Gold hinzukaufen. Sie unterschlagen dabei, dass die SNB auch Fremdwährungen abstossen könnte, oder – wenn es so, wie die Befürworter behaupten, eine Goldpreisexplosion gibt – aufgrund des Wertanstiegs des Goldes ohne auch nur eine einzige Intervention auf 20% Goldanteil käme.

Auch hier ist nicht klar, ob nun Goldkäufe oder der Goldpreisanstieg das Gegenargument sind. Häufig hört man beide Argumente in einem Satz. Die Schweiz müsste zu Rekordpreisen Gold kaufen. Sie verschweigen aber, dass der Preisanstieg den SNB-Reserveanteil erhöhen würde und sie verschweigen auch, dass die Initiative eine 5-jährige Übergangsfrist einräumt.

Widerspruch Nr. 5: Stabiler Euro-Franken-Kurs vs. Ende der 1.20-Untergrenze vom Franken zum Euro

Fast alle Nein-Sager behaupten, der Euro-Franken-Mindestkurs könne bei der Gold-Initiative nicht gehalten werden, obwohl die SNB selbstverständlich weiterhin alle Möglichkeiten zu Interventionen und notfalls zu weiteren Devisenkäufen hätte. Nur der wichtigste Akteur behauptet das nicht: Die SNB selbst. Sie hat in ihren Stellungnahmen zwar eingeräumt, dass es schwieriger werden könnte, dass aber weiterhin die 1.20-Grenze mit allen Mitteln eingehalten würde und auch eingehalten werden könne.

Zudem gab die Nationalbank bekannt, dass sie langfristig ohnehin diese rekordhohen Euro- und Dollar-Bestände abbauen müsse. Warum denn nicht diese Mittel zum Kauf des Goldes verwenden? Statt die Euro in Schuldpapieren zu parkieren, könnte man damit auf dem Markt Gold in kleineren Portionen gegen Euro und Dollar kaufen, so dass man auf diese Weise gleichzeitig die Berge an riskanten Devisen abtragen würde.

Widerspruch Nr. 6: Unabhängigkeit der Nationalbank

Die Nationalbank soll – wenn man den Gegnern glauben mag – ihre Unabhängigkeit verlieren mit einem 20%-Goldanteil, obwohl sich bei früheren Krisen, als die SNB auch intervenieren musste, die 40%-Golddeckung als Glücksfall für sie (und für die Schweiz) herausstellte. Aber wenn der Anteil von einer einzigen Position in der Bilanz schon als Abhängigkeit angesehen wird, dann müssten die 47% Euro und die weiteren Fremdwährungen, die locker die 20%-Marke übersteigen, umgehend abgestossen werden.

47% Euro in der Bilanz der SNB macht sie nicht nur von der Entwicklung des Euros abhängig, sondern auch vom Ausland erpressbar. Im Sinne einer vernünftigen Diversifizierung könnte so etwas kein Fachmann empfehlen. Jedenfalls kenne ich niemanden, der 47% seiner Lebensersparnisse in Euro anlegt.

Widerspruch Nr. 7: Gold-Anteil ist kein Klumpenrisiko

Es ist der gleiche Widerspruch, wenn immer wieder behauptet wird, 20% Gold in der Nationalbank-Bilanz seien ein Klumpenrisiko und eine Hypothek, die viel höheren Euro- und Dollarbestände aber ganz selbstverständlich und nicht riskant. Dabei gilt noch immer der jahrhundertealte Grundsatz: Papier zerfällt, Gold hält.

Apropos Hypothek: Jeder Bürger muss einen Eigenanteil vorweisen, wenn er einen Kredit aufnehmen will. Und jede Geschäftsbank muss nach neuem Finanzmarktgesetz über ausreichende Reserven und Eigenmittel verfügen. Nur unsere Nationalbank, deren Arbeit von Bedeutung für die ganze Nation ist, kennt keine verbindlichen Regelungen bezüglich sicherer Reserven.

Fazit: Die in sich zerfallenden und sich widersprechenden Argumente zeigen eindrücklich, dass der Widerstand gegen die Goldinitiative auf Spekulation beruht und nicht belegbar sind. Was ist Spekulation überhaupt? Spekulation ist eine persönliche Einschätzung der Zukunft. Spekulation (von Lateinisch speculari, spähen, beobachten) meint: Jemand kauft/verkauft eine Sache oder ein Wertpapier, weil er annimmt, dass dieses in absehbarer Zeit im Wert steigt/sinkt, mit dem Ziel, es nach der Wertsteigerung gewinnbringend zu verkaufen.

So gesehen beruht fast alles, was an der Börse und auf den Märkten geschieht, auf Spekulation. Auch die SNB spekuliert. Im Unterschied zu privaten Akteuren aber auf Kosten der Allgemeinheit und mit dem Gold – trotz Warnungen – alles andere als gewinnbringend. Offenbar hat es genug Marktteilnehmer, welche die Zukunft des Euro nicht so rosig einschätzen, wie dies die SNB auf Bürgerkosten tut.

Sollte es beim US-Dollar oder beim Euro zu einem weltweiten Vertrauensverlust kommen, dann erleidet die SNB respektive das Volksvermögen riesige, nicht wettzumachende Verluste. Gold hingegen hat die höchste Absatzfähigkeit aller weltlichen Güter – daher ist es auch Geld. Echtes Marktgeld. Für Gold existierte ohne jegliche historische Ausnahme immer ein Markt – im Gegensatz zu staatlichen Währungen.

Je mehr Goldreserven wir haben, desto sicherer ist unsere Währung. Unsere Initiative lässt der Nationalbank alle Freiheiten. Aber wenn sie Geld druckt, muss sie wenigstens einen kleinen Teil in realen Werten anlegen. Bereits heute hat die Nationalbank für über 400 Milliarden Franken Fremdwährungen gekauft – ein Grossteil davon Euro. Niemand weiss, ob es den Euro in ein paar Jahren überhaupt noch gibt. Gold hingegen wird es auch dann noch geben als Garant für die Zukunft und zugleich als Absicherung für unsichere Zeiten und unberechenbare Finanzmärkte.

Die Widersprüche in den Argumenten der Gegner machen klar, dass diese auf reiner und äusserst widersprüchlicher Spekulation beruhen und nicht auf Fakten: genau diejenigen also, die nun die Spekulanten ins Zentrum ihrer Abstimmungskampagne stellen, womit wir bei Widerspruch Nr. 8 angelangt wären. Übrigens wurden gerade kürzlich verschiedene Grossbanken zu hohen Strafen verurteilt, weil sie den Goldpreis nach unten manipulierten. Jetzt sind wir dran, die politischen Spekulanten abzustrafen.

Die Schweizer Geschichte gibt Grund zu Zuversicht. 1949 wollten dieselben politischen Kräfte wie heute schon einmal die Golddeckung komplett aus der Verfassung kippen und scheiterten grandios und entgegen allen Prognosen an der Urne. Es war das Volk, welches dann 1951 die 40% Gold in die Verfassung geschrieben haben wollte, mit denen wir dann fast 50 Jahre lang fantastische wirtschaftliche Verhältnisse genossen. Es bleibt zu hoffen, dass das Volk auch dieses Mal dem medialen Dauertrommelfeuer widersteht, inklusive der Abstimmungspropaganda der angeblich neutralen Nationalbank.

Quelle des Beitrages:

http://krisenfrei.de/die-eklatanten-widersprueche-der-gegner-der-gold-initiative/

In geheimer Mission: Niederlande holen 122,5 Tonnen Gold aus den USA zurück!

Wie die Niederländische Zentralbank (De Nederlandsche Bank, DNB) heuteverlautbart, hat sie unter strengster Geheimhaltung 122,5 Tonnen Gold aus den USA, genauer von der Federal Reserve in New York, zurück in die eigenen Landesgrenzen geholt.

Den Angaben zufolge lagern so nun 31% der niederländischen Goldreserven in Amsterdam. Weitere 31% verbleiben nach wie vor in New York, 20% in Kanada und 18% bei der Bank of England. Laut dem World Gold Council (WGC) belaufen sich die offiziellen Goldbestände der Niederlande aktuell auf 612,5 Tonnen.

Bislang war mit 11% der geringste prozentuale Anteil hieran in den Niederlanden selbst gelagert worden. Mit der Anpassung der bisherigen Aufteilung tut es die DNB nun anderen Zentralbanken gleich, die zunehmend bestrebt sind, ihre Goldreserven zuhause zu verwahren. Damit soll auch das Vertrauen seitens der Bevölkerung gestärkt werden.

In der Tat sind die Niederlande mit ihrer Rückholaktion keineswegs ein Einzelfall. So arbeitet auch Deutschland derzeit daran, sein im Ausland gelagertes Gold wieder in die Heimat zu befördern und vor Ort zu lagern, auch wenn die geringen Mengen, die im vergangenen Jahr aus New York nach Deutschland gelangten sowie insbesondere in englischsprachigen Medien verbreitete Gerüchte, man hätte die Initiative beendet, zeitweise einen falschen Eindruck vermittelten.

Auch die Schweiz könnte unter Umständen schon bald ihr Gold aus dem Ausland zurückfordern. Eine Abstimmung, deren Ausgang trotz der letzten Umfragestatistiken noch immer offen ist, soll hierüber am 30. November entscheiden.

© Redaktion GoldSeiten.de