Honigmann – Nachrichten vom 31. März 2014 – Nr. 313

Der Honigmann sagt...

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Themen:

  1. Erst durch Darmkeime wird Schokolade gesund – wissenschaft-aktuell.de
  2. Atom-Lobby öffnet die Schleusen: Fukushima bedroht den Pazifik – deutsche-wirtschafts-nachrichten.de
  3. Earth Hour – Wir machen das Licht an! – eike-klima-energie.eu
  4. Umfrage: Weltbevölkerung sieht VSA als größte Bedrohung an – buergerstimme.com
  5. Der Staat fürchtet also das Erwachen seiner Bürger – lupocattivoblog.com
  6. Regierung von Venezuela weist Sanktionsdrohungen der VSA zurück – amerika21.de
  7. Venezuela: Maduro’s Schicksalsjahr – blaetter.de
  8. Brasiliens schleichende Staatspleite – propagandafront.de
  9. Türkei: Verbot der Berichterstattung über False-Flag-Leak – heise.de
  10. Syrien erzielt weitere Erfolge im Kampf gegen den Terror – nocheinparteibuch.wordpress.com
  11. Moody’s droht Rußland mit Herabstufung der Kredit-Würdigkeit – netkompakt.net
  12. Rußland wirft Westen Mißbrauch von VN-Menschenrechtsrat vor – de.ria.ru
  13. Willkommen im „freien“ Westen: Ukraine steht vor massiven Einschnitten – crash-news.com
  14. Nato-Generalsekretär plädiert für Osterweiterung – zeit.de
  15. Russischer EU-Botschafter sieht Probleme bei Anerkennung ukrainischer Präsidentenwahl – de.ria.ru
  16. Moskau setzt offenbar EU-Bürger auf Schwarze Liste – derwesten.de
  17. TTIP – Das Abkommen zur Unfreiheit der…

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Internationaler Gerichtshof verbietet Japan den Walfang

geschrieben von admin am 31.03.2014

Quasi en passant beim Einkaufen sah ich die laufenden Bilder zum Verbot des Walfangs in Japan.

Wir erinnern uns an die verstörenden Bilder in den Gazetten und Fernsehanstalten vor einigen Wochen über das grausame Abschlachten der Delphine vor Japans Küste in der Taiji-Bucht. Das Wasser war rot gefärbt vom Blut der Säuger, die elendig zugrunde gingen.

Der HM-Blog berichtete in den Nachrichten darüber.

Foto: welt.de

Nun hat der Internationale Gerichtshof Japan das Abschlachten in der  Antarktis verboten. Ein Schritt in die richtige Richtung? Warten wir´s ab. Denn zu oft schon setzten sich die Industrie-Bosse, in diesem Fall die Hochsee-Fischerei und verarbeitenden Fischerei-Betriebe, durch. Sie zahlen dann eben mal eine Geldstrafe, zumeist aus der Porto-Kasse  – und schon geht das Treiben munter weiter. Ergo wäre das Verbot nur ein Ruhigstellen der Medien samt der empörten Massen und demzufolge reine Augenwischerei.

Hier ein Bericht der Rhein Zeitung:

 

Japan beruft sich auf eine Ausnahmeregel, die die Jagd auf Wale für wissenschaftliche Zwecke erlaubt. Foto: Tim Watters / Sea Shepherd Australia

UN-Gericht: Japan muss den Walfang einstellen

Den Haag – Das Urteil war erwartet worden als Meilenstein im Ringen um Walfang: Der Internationale Gerichtshof hat entschieden, dass der japanische Walfang nicht der Wissenschaft dient. Es könnte das Ende des Walfangs sein.

Japan kann nicht länger der Welt mit der Begründung auf der Nase herumtanzen, sein Walkampf diene der Wissenschaft. Australien hat mit einer Klage vor dem höchsten UN-Gericht in Den Haag Erfolg: Das asisatische Land verstößt mit der Jagd auf die Meeressäuger gegen ein internationales Moratorium von 1986, dass die kommerzielle Jagd auf Großwale verbietet.

Japans Walfang diene nicht vordringlich den Zielen der Wissenschaft, entschied der Internationale Gerichtshof unter Vorsitz seines Präsidenten Peter Tomka am Montag. Das Gericht sei überzeugt, dass es vordringlich um wirtschaftliche und politische Gründe gehe und Wissenschaftlicher Forschung nur vorgeschoben sei. Japan handele also nicht in Übereinstimmung mit dem Moratorium, Schiffe der Flotte seien Fabriken. Japan muss Walfängern die Lizenzen entziehen und darf keine neuen ausstellen. Diese Entscheidung trafen die Richter mit zwölf zu vier Stimmen. „Das bedeutet, dass wir keine Harpunen mehr im Südlichen Ozean sehen werden“, sagte der ehemalige australische Umweltminister Peter Garrett dem Sender ABC. Er sei überglücklich angesichts der Entscheidung. Garrett hatte das Gerichtsverfahren angestoßen.

Japanische Jäger töten jährlich im Südpolarmeer Hunderte der Tiere. Das Fleisch der Wale gilt in Japan als Delikatesse. Derzeit läuft auch eine Petition gegen Rakuten, eines der zehn größten Internet-Unternehmen der Welt und weltgrößter Online-Händler von Elfenbein und Walfleisch.

Andere Nationen, die gegen Walfang kämpfen, hatten Australien vor der Klage gewarnt. Es war befürchtet worden, dass der Walfang im Falle einer Niederlage Australiens bei der Klage weiter ausgeweitet worden wäre. Deshalb war die Entscheidung von Tierschützern sowohl mit großer Hoffnung wie mit großer Sorge erwartet worden.

Japanisches Walfleisch wird es aber in jedem Fall noch für einige Jahre geben: Nach Zahlen der japanischen Fischerei-Agentur ist die Menge des tiefgefrorenen Fleischs in den vergangenen Jahren immer weiter gestiegen: In Tiefkühhäusern japanischer Häfen lagen demnach Ende 2012 rund 4600 Tonnen , im Jahr 2002 waren es nur 2500 Tonnen. Die Nachfrage nach dem Walfleisch ist stärker zurückgegangen als der Fang. Experten hatten es deshalb für möglich gehalten, dass Japan schon aus rein wirtschaftlichen Erwägungen nicht dauerhaft am Walfang festhält. Japan hat allerdings noch ein weiteres Fang-Programm im Nord-Pazifik, dessen Zukunft nun unklar ist.

Und da gibt es auch noch die anderen Walfangnationen  Island und Norwegenm, für die das aktuelle Urteil rechtlich zunächst keine Folgen hat. Eine Sprecherin des Außenministeriums von Island sagte Spiegel online, man studiere das Urteil derzeit. Solange werde man sich nicht äußern.

Quelle:

http://www.rhein-zeitung.de/nachrichten/deutschland-und-welt_artikel,-UN-Gericht-Japan-muss-den-Walfang-einstellen-_arid,1130952.html

Fakten über die Ukraine – was Sie wissen sollten!

Morbus ignorantia - Die Krankheit Unwissen

Von Ubasser

Die Ereignisse in der Ukraine sind seit Anbeginn nicht nur die Ereignisse für die Ukraine selbst. Viel zu viele Interessen sind hier miteinander verknüpft. Eine Analyse des jetzigen Gesamtbildes scheint fast unmöglich. Eines ist aber offensichtlich: Der rote Faden der Macht zieht sich besonders bei der Putschisten-Regierung gleichsam durch die Gefilde des Westens. Es wurde bereits bewiesen, daß sich verschiedene Institutionen des Westens im besonderen Maße bei der „Revolution“ auf dem Maidan-Platz finanziell hervor gehoben haben. Genannt sei hier Beispiel nehmend die deutsche  „Conrad-Adenauer Stiftung“. Aber es ist auch absolut ersichtlich, daß stets die gleichen Muster solcher „Revolutionen“ sich durch die gesamte Welt ziehen. Die serbische Organisation „OTPOR“ (Widerstand) hat bereits in vielen Staaten „Schützenhilfe“ bei Umstürzen, Provokationen und Volksaufständen geleistet. Bei den Präsidentschaftswahlen 2004 in der Ukraine standen sich der pro-russische Wiktor Janukowytsch und der pro-westliche Wiktor Juschtschenko gegenüber. Otpor leistete hier die Unterstützung für Wiktor…

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Die Ausplünderung der Ukraine durch den Westen hat begonnen

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Es ist jetzt offenkundig, dass die „Maidan-Demonstrationen“ in Kiew in Wirklichkeit ein von Washington organisierter Staatsstreich gegen die gewählte demokratische Regierung waren.

Das Ziel des Staatsstreichs ist es, NATO-Militärstützpunkte an derukrainisch-russischen Grenze zu errichten und ein Sparprogramm des IWF (Internationaler WährungsFonds) zu verhängen, das als Deckmantel dient für finanzielle Interessen des Westens, das Land auszuplündern. Die ehrlichen idealistischen Demonstranten, die auf die Straße gingen, ohne dafür bezahlt zu werden, waren die leichtgläubigen Betrogenen des Komplotts zur Zerstörung ihres Landes.

Politisch betrachtet ist die Ukraine eine unhaltbare Anhäufung ukrainischen und russischen Territoriums, weil traditionell russische Territorien von Lenin und Chrustschow in die Grenzen der ukrainischen Sowjetrepublik eingegliedert worden sind. Die Krim, in die Ukraine eingegliedert von Chrustschow wurde, ist bereits abgeflogen und hat sich wieder an Russland angeschlossen. Wenn ihnen nicht die eine oder andere Form einer Autonomie garantiert wird, könnten sich auch russische Gebiete in der südlichen und östlichen Ukraine abspalten und zu Russland zurückkehren. Wenn die gegenüber der russisch sprechenden Bevölkerung seitens der Handlangerregierung in Kiew gezeigte Feindseligkeit weitergeht, sind weitere Übertritte zu Russland wahrscheinlich.

Der von Washington betriebene Staatsstreich steht vor weiteren möglichen Schwierigkeiten dessen, was ein wachsender Konflikt zwischen dem gut organisierten Rechten Sektor und den von Washington eingesetzten Handlangern zu sein scheint. Sollte ein bewaffneter Konflikt zwischen diesen beiden Gruppen ausbrechen, dann könnte Washington zum Schluss kommen, dass es seinen Handlangern Hilfe schicken sollte. Das Auftauchen von Soldaten der Vereinigten Staaten von Amerika/der NATO in der Ukraine würde Putin unter Druck setzen, die verbleibenden russisch sprechenden Teile der Ukraine zu besetzen.

Noch bevor die politischen und geografischen Themen geregelt sind, hat die Ausplünderung der Ukraine durch den Westen bereits begonnen. Die Medien des Westens berichten über die „Rettungspakete“ des IWF genauso wenig die Wahrheit wie über sonst etwas. Die Medien berichten, und viele Ukrainer glauben, dass der IWF die Ukraine finanziell retten wird, indem er dem Land Milliarden von Dollars gibt.

Die Ukraine wird nie einen Dollar von dem IWF-Geld sehen. Was der IWF machen wird, ist die ukrainische Verschuldung bei den Banken des Westens durch die ukrainische Verschuldung beim IWF zu ersetzen. Der IWF wird das Geld den westlichen Banken überreichen, und die westlichen Banken werden die Verschuldung der Ukraine um den vom IWF übernommenen Betrag reduzieren. Anstatt bei den Banken verschuldet zu sein, wird die Ukraine jetzt beim IWF verschuldet sein.

Jetzt kann das Ausplündern beginnen. Der IMF-Kredit ist mit neuen Bedingungen verbunden und verhängt Einsparungen über die Menschen in der Ukraine, damit die Regierung der Ukraine das Geld zusammenbekommen kann, um den IWF zurückzuzahlen. Die IWF-Bedingungen, die gegen die sich abmühende ukrainische Bevölkerung verhängt werden, werden aus schwerwiegenden Kürzungen bei den Alterspensionen, bei den öffentlichen Dienstleistungen, bei der Zahl der Regierungsbeamten und bei den Subventionen für grundlegende Konsumgüter wie Erdgas bestehen. Bereits niedrige Lebensstandards werden abstürzen. Zusätzlich werden ukrainische öffentliche Güter und private Industriebetriebe von Ukrainern an westliche Käufer verkauft werden müssen.

Zusätzlich dazu wird die Ukraine den Wechselkurs ihrer Währung freigeben müssen. In einem vergeblichen Versuch, den Absturz ihres Wechselkurses (und in der Folge den überhöhten Anstieg der Importpreise) durch Spekulanten zu verhindern, die gegen die Währung spekulieren, wird die Ukraine mehr Geld borgen, um mit diesem ihre Währung auf dem Währungsmarkt zu stützen. Natürlich werden die Währungsspekulanten sich am Ende auch das geborgte Geld unter den Nagel gerissen haben und die Ukraine wird viel tiefer in den Schulden stecken als derzeit noch.

Die damit verbundene Korruption ist legendär, das direkte Ergebnis der leichtgläubigen Demonstranten vom Maidan werden also sein niedrigere Lebensstandards, mehr Korruption, der Verlust der Souveränität über die Wirtschaftspolitik des Landes und der Transfer von ukrainischem öffentlichem und privatem Besitz hin zu westlichen Interessenten.

Wenn die Ukraine auch in die Klauen der NATO gerät, wird sich die Ukraine auch in einer militärischen Allianz gegen Russland finden und sich selbst als Ziel von russischen Raketen. Das wird eine Tragödie sein für die Ukraine wie auch für Russland, da Ukrainer Verwandte in Russland haben und Russen Verwandte in der Ukraine. Die beiden Länder waren im Wesentlichen 200 Jahre lang ein Land. Sie zerrissen zu haben durch westliche Plünderung und Washingtons Drang nach der Weltherrschaft ist eine furchtbare Schande und ein großes Verbrechen.

Die leichtgläubigen Tölpel, die an den organisierten Maidan-Demonstrationen teilgenommen haben, werden das für den Rest ihres Lebens bereuen.

Als die Demonstrationen begannen, beschrieb ich, welche Folgen das haben würde und sagte, dass ich den Ausplünderungsprozess erklären würde. Das brauche ich jetzt nicht mehr zu tun. Professor Michel Chossudovsky hat die Ausplünderung durch den IWF ausführlich beschrieben.(Hier am Beispiel Jugoslawiens – seit damals hat sich nicht wirklich etwas geändert)

Noch eines zum Schluss. Ungeachtet unmissverständlicher Beweise, dass ein Land nach dem anderen durch den Westen ausgeplündert wird, unterschreiben weiterhin Regierungen von verschuldeten Ländern IWF-Programme. Warum stimmen Regierungen von Ländern der Ausplünderung ihrer Bevölkerungen durch das Ausland zu? Die einzige Antwort ist, weil sie bezahlt werden. Die Korruption, die sich über die Ukraine herabsenken wird, wird die vorige Regierung ehrlich erscheinen lassen.

Quelle: Paul Craig Roberts – Antikrieg.com

 

Bundestag schickt deutsche Soldaten in die Ukraine

Klaus P. D u s c h e k
Die CDU/CSU-Fraktion stimmte einstimmig zu, man hörte aber auch kritische Stimmen: “Wir müssen deutsche Truppen in die Ukraine schicken? Die Bundeswehr ist ja bekanntlich eine Windeltruppe, denn mit soldatischem Sinn hat sie nichts gemein. Bekannt ist auch, das es sich dabei um bezahlte Söldner handelt.Erinnern wir uns: Keine Deutscher soll jemals wieder eine Waffe anpacken, dieser Satz galt nach dem II. Weltkrieg in der sowjetisch besetzten Zone genauso wie in den anderen Besetzten III Zonen. Wortbruch über Wortbruch. Was das künftig bedeutet, werden die Schlüpfer-Gummi-Soldaten aus dem Heer der Weichlinge dann bald richtig zu spüren bekommen, wer sich mit dem russischen Bär anlegt, hat sehr sehr schlechte Karten.
Nach der Zustimmung durch die Mehrheit der Abgeordneten bezeichnete Verteidigungsministerin von der Leyen (CDU) den Einsatz als “erste Bewährungsprobe” für die von ihr reformierte Bundeswehr und stellte ihre Strategie vor. Bereits am Mittwoch soll ein 80 Mann starkes Vorauskommando nach Kiev verlegt werden, um dort zunächst  Unterkünfte und eine Kita zu errichten. Ja ja Kita errichten ist doch ihre Art, dabei rollt die BW Transport zuerst mit ihren Geschützen(Wickel-Komoden und Windel-Pakete) in die Ukraine ein. Natürlich wird nicht in betracht gezogen, das Zinksärge sowohl reichlich an Leichensäcken mit transportiert werden. Zum Schutz des Friedens heißt es dann in ihren Friedensparolen sind unser,,tapferen“ Soldatinnen und Soldaten für die Führer, der Völker und des Reichtum gefallen. Entschuldigung für die nächsten unschönen Worte, Frau von der Leyen kann ihren liebes hungrigen Dust und Extra-Wunsch (Sonderanfertigung einen Vibrators) für perverse Kriegsspiele dauerhaft intim benutzen, fui! Mama Leyen, mir hat man ein Ei abgeschossen, darf ich nun endlich wegen der verlogenen Wahrheit in die Pädophile Partei Bündnis90/dieGrünen oder in einer anderen schmutzigen BRD-Partei als Held eintreten?
Wer sagt da überhaupt noch etwas dagegen? Das Volk, wohl kaum, nur Irre spielen den Weltverwalter auf deren Lasten….

Firma Bundeswehr

bt

 

 

 

 

Berlin entsetzt über Verbalausfall (?)

Julia Timoschenko mit offenem Mund

Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko ist wegen eines Telefonmitschnitts heftig in die Kritik geraten. (Foto: RTR)

Sie wolle dem „Dreckskerl eine Kugel in den Kopf schießen“ sagte Julia Timoschenko bei einem Telefonat. Gemeint war Russlands Präsident Wladimir Putin. Deutsche Politiker zeigten sich besorgt.

Die frühere ukrainische Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko ist wegen eines mitgeschnittenen Telefonats in die Kritik geraten, in dem sie Russland heftig beschimpfte. In dem Gespräch fantasierte sie offenkundig über die Ermordung von Staatschef Wladimir Putin, ohne ihn zu nennen: Sie sei „bereit, eine Maschinenpistole zu nehmen und diesem Dreckskerl eine Kugel in den Kopf zu schießen“, hieß es. Deutsche Außenpolitiker reagierten empört.

Timoschenko bestätigte die Authentizität der imPortal YouTube veröffentlichten und vom russischen Staatsfernsehen verbreiteten Gesprächspassagen, in denen sie sowohl gegen das russische Volk als auch gegen die Staatsführung giftete. Die erst kürzlich aus jahrelanger Haft entlassene Anführerin der ukrainischen Vaterlandspartei sprach in dem auf Russisch geführten Telefonat mit einem Abgeordneten der Partei der Regionen, Nestor Schufritsch.

Liveticker zur Krise auf der Krim

In dem Gespräch kündigte Timoschenko an, „alle meine Kontakte zu nutzen und die gesamte Welt in Bewegung zu setzen, damit von Russland nicht einmal ein verbranntes Stück Erde bleibt“. Wäre sie selbst an der Macht gewesen, „hätten sie keine verdammte Chance gehabt, mir die Krim zu entreißen“, sagte die Politikerin. Russland hatte die ukrainische Halbinsel im Eilverfahren dem eigenen Staatsgebiet angegliedert. „Ich hätte einen Weg gefunden, diese Bastarde abzumurksen“, sagte Timoschenko.

Timoschenko entschuldigt sich für „Kraftausdrücke“

Nach der Veröffentlichung des Mitschnitts entschuldigte sich die in der Ukraine ebenso populäre wie umstrittene Politikerin „für die Kraftausdrücke“. Allerdings bezichtigte sie den russischen Inlandsgeheimdienst FSB auch, eine besonders drastische Gesprächspassage manipuliert zu haben: So habe sie keineswegs die Auslöschung der acht Millionen ethnischen Russen in der Ukraine mithilfe von Atomwaffen gefordert, sondern bloß klargestellt: „Russen in der Ukraine sind Ukrainer.“

Für die Veröffentlichung des Mitschnitts sprach Timoschenko dem FSB demonstrativ ihren „Dank“ aus. Auch eine Pressesprecherin ihrer Vaterlandspartei machte den FSB für die Veröffentlichung des Telefonats verantwortlich. „Was wir da sehen, ist ein neuer Versuch, Julia Timoschenko zu diskreditieren“, sagte Natascha Lysowa dem „Tagesspiegel“.

„Damit wollen sie im Vorfeld des Wahlkampfs nicht nur die Vorsitzende der Vaterlandspartei, sondern auch die Regierungsmitglieder unserer Partei unmöglich machen“, sagte die Sprecherin weiter. Derzeit werde alles versucht, damit die Ukraine „ein souveränes Land bleibt“ und „Putins aggressive Attacken aufhören“.

Der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Philipp Mißfelder (CDU), sagte der „Bild“-Zeitung aus Berlin vom Mittwoch, die Äußerungen Timoschenkos zeigten „erneut, dass wir auf die Kräfte im Land setzen sollten, die für Frieden stehen und keinen Hass säen“. Solche Attacken seien „inakzeptabel“ und endeten „in Gewalt“, warnte er.

Mißfelders Kollege in der SPD-Fraktion, Niels Annen, sagte dem Blatt, er „halte die hetzerischen Äußerungen von Frau Timoschenko für unverantwortlich“. „Sie geben Anlass zur Sorge, dass eine von Timoschenko geführte Regierung auf eine militärische Lösung setzen könnte“, fügte er hinzu.

Honigmann – Nachrichten vom 28. März 2014 – Nr. 312

Der Honigmann sagt...

Themen:

– dahinter die Quellen

  1. Hirn-Scan beweist: Hunde haben auch Gefühle – ivh-online.de
  2. Wie Haarp und Überwachungstechnik wirklich funktioniert! – gefoltert.blogspot.de
  3. Psychopharmaka – ein Angriff auf die Menschenwürde – lupocattivoblog.com
  4. Der Lebenszyklus von Staaten: Warum der Zusammenbruch unvermeidlich ist – propagandafront.de
  5. Mercosur und EU verhandeln wieder – amerika21.de
  6. Streik der Diplomaten: Israel schließt alle Botschaften – deutsche-wirtschafts-nachrichten.de
  7. Damaskus: Israel und Türkei bedrohen Syriens Souveränität – de.ria.ru
  8. 70 Prozent der Russen attestieren VSA negative Rolle in der Welt – de.ria.ru
  9. Obama sieht VSA als Haupt-Imperialmacht und Rußland nur als Regionalmacht – internetz-zeitung.eu
  10. VN verurteilen Krim-Annexion als illegal – welt.de
  11. Ukraine: Parlament will IWF-Reformen nicht umsetzen – deutsche-wirtschafts-nachrichten.de
  12. Deadline 10. April 2014 – Fliegt der IWF am 10. April auseinander? – lupocattivoblog.com
  13. VS-Senat schnürt Hilfspaket über 1 Milliarde Dollar für Ukraine – die-evidenz.de
  14. VSA scheitert mit Aufruf, Rußlands Märkte zu schwächen – finanzmarktwelt.de
  15. Krim-Krise treibt russische Energie nach China – weg von…

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