Mannarino: Die FED hat die »finanzielle Apokalypse erschaffen«

Mannarino: Die FED hat die »finanzielle Apokalypse erschaffen«

Unlängst hatte Greg Hunter von USAWatchdog.com einmal mehr den Finanzanalysten und Trader Gregory Mannarino zu Gast und dessen Beurteilung der Gemengelage an den Finanzmärkten ist insbesondere für die Federal Reserve absolut vernichtend. Seiner Ansicht nach ist die FED entschlossen »den Dollar zu killen« und der Öffentlichkeit werde eine vollkommen falsche Sicherheit hinsichtlich der Finanzmärkte vorgegaukelt.

Der US-Dollar-Index befindet sich seit vergangenen Dezember, als er auf einem Hoch am 20. Dezember 2016 bei 103,29 stand, praktisch im freien Fall:

»Es mag hier und dort noch einmal kurzzeitig nach oben gehen, aber die Abwärtsentwicklung, welche im Dezember begonnen hat, wird weitergehen und es ist kein Ende in Sicht«, sagt Mannarino. Der Grund für diese Einschätzung ist, dass »die FED gesagt hat, dass sie alles Notwendige tun werde, um Inflation zu erschaffen«, fügt er hinzu.

»Was die FED allerdings nicht sagt, ist dass die Wirtschaft tot im Wasser liegt. Das Geld bewegt sich nicht durchs System. Sie können also bis zum Dorthinaus drucken oder digitales Geld schöpfen, es wird keine Inflation dadurch erzeugt, solange das Geld nicht in Bewegung ist. Deshalb sehen wir bisher auch keine massive Inflation.«

Den Auslöser einer Veränderung dieser derzeitigen Situation sieht Mannarino im Bondmarkt, denn “im Moment bewegt sich das Geld zurück in die so empfundene Sicherheit der Schulden(märkte)«, stellt er fest. Die fallenden Zinsen für die 10-jährigen US-Treasuries seien ein Ausdruck dessen und dies sei zudem – zumindest für den Moment und kurioserweise – »positiv für den Aktienmarkt«.

Mannarino erinnert bei der Gelegenheit an die geldpolitische 180°-Umkehr der Federal Reserve hinsichtlich ihres im Frühjahr 2017 angekündigten Vorhabens, die Bilanzsumme der Federal Reserve herunterzufahren:

»Beim letzten FOMC-Treffen hat Janet Yellen praktisch auf den Tisch gehauen und sprach darüber, wie sie weiterhin die Zinsen anheben werden, dass sie beginnen werden ihre Bilanz herunterzufahren und dann macht sie eine absolute Kehrtwende!«

Letztlich stecke die FED in einem Dilemma fest, denn entweder werde die Wirtschaft weiter durch Aufkäufe von Schrottpapieren gestützt oder der Dollar werde bei seinem Abwärtstrend eingebremst – beides gehe nicht. Darüber hinaus scheine absolut nichts den Aktienmarkt in seinen aufgeblasenen Höhen zu beeinflussen, »Probleme mit Nord-Korea, Hurrikans, das alles scheint dem Markt egal zu sein«, sagt Mannarino und der Grund dafür sei, dass »das “Smart-Money“ nirgendwo anders hingehen kann«.

Das Potenzial für einen rapiden Abverkauf im Bondmarkt sei sehr, sehr hoch und sobald dieser beginne, werde »das Geld beginnen sich zu bewegen« und werde sich auf die begrenzt vorhandenen Güter stürzen. In dem Moment werden Mannarinos Ansicht nach die Inflationsziele der FED »massiv übertroffen« und »sie können es dann nicht mehr aufhalten«.

Das einzige Produkt der Zentralbanken seien Schulden, betont der Finanzmarktanalyst, »das ist alles, was sie haben«, weshalb wir in einem schuldbasierten Wirtschaftssystem leben und bevor es zu einem gesunden Finanzsystem kommen kann, müsse sich »dieses vollständig in Rauch auflösen«. Verantwortlich für diese Situation seien Zentralbanker, wie Janet Yellen, welche Mannarinos Meinung nach bald mit »Mistforken gejagt« werden.

»Sie haben die Apokalypse erschaffen, die finanzielle Apokalypse, auf welche wir direkt zulaufen«, warnt der Trader und fügt hinzu, dass es zu einer massiven Korrektur kommen werde und wer zu diesem Zeitpunkt nicht in unterbewerteten Anlagegütern, wie beispielsweise Edelmetallen, investiert sei, der werde alles verlieren.

Hier das vollständige Gespräch:

Auffällig an dem Gespräch ist, dass Mannarino und auch Hunter recht wesentliche Aspekte der Gesamtsituation ausklammern. Mannarino ist gewiss ein hervorragender Analyst und kennt sich bestens mit den Zusammenhängen in den Finanzmärkten aus. Dass es außerhalb der Finanzmärkte noch weitaus mehr zu beobachten gibt und diese Aspekte keineswegs darauf hindeuten, dass die offen massivst manipulierten Märkte der alleinige Leidtragende der auf uns zu kommenden Veränderungen sein werden, wird von den beiden bedauerlicherweise weitestgehend negiert.

Die Begebenheiten auf der weltweiten politischen Theaterbühne sind mittlerweile ebenso absurd und grotesk, wie die Finanzmärkte selbst. Die LeiDmedien gaukeln den Unbedarften weiterhin eine prinzipiell “heile Welt“ vor, die Menschen werden unverändert mit Brot und Spielen bei Laune gehalten und in den ruinös-schuldenbasierten Konsum getrieben. Was kümmern mich heute denn die Probleme von morgen?

Die derzeitigen Strukturen sind nicht nur im Finanzbereich völlig aus den Fugen geraten und mehr als überfällig. Es wird an absolut allen Fronten absolut alles immer noch mehr auf die Spitze getrieben und der Grund dafür mag sein, dass auch das allerletzte Schlafschaf endlich begreifen soll, was in dieser “Welt“ alles schiefläuft und wie vollkommen durchgeknallt die Leitungsebene dieses Irrenhaus ist.

Bedauerlicherweise sind sehr viele Menschen schlichtweg unbelehrbar, was sich – sofern es noch dazu kommen sollte – hierzulande an den Ergebnissen der für den 24. September angesetzten Bundestagswahl ablesen lassen wird. Diese Unbelehrbaren wird am “Tag X“ gewiss der sinnbildliche Schlag treffen, was einerseits schade ist, doch andererseits lässt sich ein neuer Anfang ohne beratungsresistente Realitätsverweigerer ohnehin reibungsloser, schneller und erheblich erfolgreicher gestalten.

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

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Weitere Ratte verlässt das sinkende Schiff

Weitere Ratte verlässt das sinkende Schiff

Sehr geehrter Herr Präsident,

ich schreibe Ihnen, um Sie darüber zu informieren, dass es meine Absicht ist, am oder um den 13. Oktober 2017 herum aus persönlichen Gründen meinen Abschied vom Board of Govenors des Federal Reserve Systems zu nehmen.

Es war ein großes Privileg im Vorstand der Federal Reserve zu dienen und insbesondere an der Seite der Vorstandsvorsitzenden Yellen und vielen anderen engagierten und talentierten Männern und Frauen zu arbeiten.

Während meiner Zeit im Vorstand hat sich die Wirtschaft weiter gestärkt und Millionen von Arbeitsplätzen für arbeitende Amerikaner geschaffen. Geprägt von den Lehren der jüngsten Finanzkrise haben wir auf vorherige Schritte aufgebaut, um das Finanzsystem stärker und belastbarer zu machen und und es in die Lage zu versetzen, den für die Prosperität der Haushalte und Unternehmen unseres Landes so lebenswichtigen Kredit einfacher zur Verfügung zu stellen.

Hochachtungsvoll,

Stanley Fischer

Stanley Fischer ist der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der FED und hat am gestrigen 6. September 2017 hochoffiziell seinen Hut genommen. Damit steigt die Zahl der unbesetzten Posten im 7-köpfigen Vorstand der FED von 3 auf 4, es verbleiben aktuell Janet Yellen (Vorstandsvorsitzende), Lael Brainard (Direktorin) und Jerome Powell (Gouverneur).

Die FED hat Fischers Kündigung am gestrigen Tag bestätigt. Janet Yellen wird in der Stellungnahme mit den Worten zitiert:

Stans scharfsinnige Einblicke, basierend auf lebenslanger, exemplarischer Forschung und Dienst an der Öffentlichkeit, haben unschätzbar zu unseren Überlegungen bei der Geldpolitik beigetragen. Er repräsentierte den Vorstand international ausgezeichnet und leitete unsere Bemühungen die finanzielle Stabilität zu fördern. … Ich bin dankbar für seine Freundschaft und seinen Dienst. Wir werden seinen weisen Rat, seinen guten und trockenen Humor vermissen.

Stan Fischer ist Jahrgang 1943 und offenbar weise genug, sein offiziell erst am 12. Juni 2018 endendes Amt vorzeitig niederzulegen. Seine Laufbahn weist einige recht interessante Anstellungen auf, so war er von 1988 bis 1990 Chef-Volkswirtschaftler bei der Weltbank und 1994 bis 2001 stellvertretender Direktor beim Internationalen Währungsfond. Pikanterweise war Fischer von 2005 bis 2013 Chef der Bank of Israel, also der israelischen Zentralbank, bevor er seine Tätigkeit im Vorstand der Federal Reserve antrat.

Dass ein Mann wie Fischer sich nun, in einer für das von der FED geführte westliche, kreditbasierende Finanzsystem derart kritischen Zeit, offiziell und “aus persönlichen Gründen“ von seinem höchst einflussreichen Posten verabschiedet, spricht Bände über den wahren Zustand des Federal Reserve Systems. “Nachtigall ick hör Dir trapsen.“

Vielen Dank an M. für den Hinweis.

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

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Knalleffekt: Trump lässt die FED durchleuchten (Videos)

3. April 2017

Es ist wirklich wahr: Donald Trump geht daran, die „Federal Reserve Bank“ zu durchleuchten. In Kreisen der Hochfinanz deutet man das als Kriegserklärung.

Als geheime Machthaber der USA gelten die Banker des „Federal Reserve Systems“ – eine mächtige Vereinigung privater Banken, die seit dem Jahr 1913 das auserwählte Privileg der Geldschöpfung besitzen.

Das bedeutet: Die US-Währung Dollar wird vom Zusammenschluss der FED hergestellt. Jetzt möchte die Regierung von Donald Trump diesen Bankenzusammenschluss „durchleuchten“ und „prüfen“ – die Dinge sind in Bewegung geraten.

Senator Rand Paul will FED prüfen
Bereits im Januar kündigte US-Senator Rand Paul die Transparenzprüfung der FED an. Im Februar betonte US-Präsident Trump auf Twitter die Wichtigkeit einer Prüfung der FED („audit the fed“).

Und jetzt werden erste wichtige Schritte gesetzt, um erstmals über die geheimen Machenschaften der FED Klarheit zu erlangen. Die FED würde wichtige Informationen vor dem Kongress verschleiern, so der politische Ansatz (»BlackRock« – Eine heimliche Weltmacht greift nach unserem Geld).

Wie viel „fed“ steckt in der Fed?

Der Name „Federal Reserve“ suggeriert, dass es sich bei der US-Notenbank um eine staatliche Einrichtung handelt – doch weit gefehlt. Die FED ist tatsächlich weder Eigentum des Staates, noch verfügt sie über Reserven (Federal Reserve Bank: 100 Jahre Lügen (Video)).

Viel eher ist die FED mit ihrer aktuellen Chefin Janet Yellen ein komplexes System verschiedener Eigentümer, das sich aus zwölf Regionalbanken mit diversen Zweigstellen zusammensetzt: Den Federal Reserve Banken aus Boston, New York City, Philadelphia, Cleveland, Richmond, Atlanta, Chicago, St. Louis, Minneapolis, Kansas City, Dallas und San Francisco. Deren Besitzer wiederum sind einige der größten Geschäftsbanken der Vereinigten Staaten. Um welche Banken es sich genau handelt, ist bestenfalls Gegenstand von Spekulationen.

In den Weiten des Internets kursieren Listen, die die vermeintlich wichtigsten Eigentümer der Fed nennen, darunter finden sich Bankiersdynastien wie Rothschild, Lazard Frères, Kuhn Loeb, Warburg, Lehman Brothers, Rockefellers Chase Manhattan, JPMorgan und Goldman Sachs. Der bundesstaatliche Aspekt im Namen „Federal Reserve“ wird allein dadurch – mehr oder minder – legitimiert, dass das Direktorium der Fed vom Präsidenten der Vereinigten Staaten ernannt wird und die Fed dem US-Kongress gegenüber einer beschränkten Rechenschaftspflicht nachkommen muss.

Beschränkt dadurch, dass die amerikanischen Behörden keinerlei Möglichkeit, noch das Recht dazu, haben, die Bücher der amerikanischen Notenbank einzusehen. Zwar wurde dem Staat durch den „Dodd-Frank Act“, ein Bundesgesetz, das als Reaktion auf die Finanzkrise verabschiedet wurde, die Möglichkeit gegeben, Informationen über Aktionen der Fed in Teilbereichen zu erlangen. Doch eine vollständige Übersicht über die Aktionen der Fed erhält der US-Staat dennoch bei weitem nicht.

Die Urväter der Fed

Von Mayer Amschel Rothschild, der von 1744 bis 1812 lebte, ist ein bezeichnendes Zitat überliefert: „Gebt mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, dann ist es für mich gleichgültig, wer die Gesetze macht.“ Die Kontrolle über die Währung musste dem Urvater der Rothschild-Dynastie jedoch nicht erst gegeben werden – er hatte eine durchaus vergleichbare Macht als Bankier der größten Bank der Welt und seine Nachkommen sollten auch später, als Mitgründer der heutigen „Federal Reserve“, genau diese Kontrolle weiter ausüben.

Denn die heutige „Federal Reserve“ geht ursprünglich auf sieben Männer zurück, die im Jahre 1910 etwa ein Viertel des Reichtums der ganzen Welt auf sich vereinigten. Diese sieben Männer begaben sich zu einem geheimen Treffen auf der Insel „Jekyll Island“ – eine Insel, die JPMorgan gehörte. Mit im Bunde war Nelson Aldrich, der Senator von Rhode Island und damaliger Vorsitzender der nationalen Währungskommission, der die – offiziell als „Entenjagd“ deklarierte Reise – organisierte.

Außerdem war Aldrich Teilhaber von JPMorgan und der Schwiegervater von John D. Rockefeller jr. – einem der damals reichsten Männer auf dem Planeten (David Rockefeller ist im Alter von 101 Jahren gestorben). Er befand also im Senat nicht alleine über das Kapital des Staats, er mischte selbst kräftig mit. Auch die weiteren Herrschaften verfügten über große Namen: Frank Vanderlip, Präsident der National City Bank of New York, Henry Davison, ein weiterer Teilhaber von JPMorgan, Charles Norton, Präsident der First National Bank of New York, Benjamin Strong von JPMorgan Bankers Trust und ferner Paul Warburg, Partner von Kuhn, Loeb und ein Vertreter der Rothschild-Familie.

Das Geldsystem wird revolutioniert, doch: „Cui bono“?

Die Revolution des Geldsystems nahm auf der vermeintlichen „Entenjagd“ auf Jeckyll Island ihren Anfang. Doch warum war die Revolution überhaupt nötig? In dieser Hinsicht kann eine Frage Aufschluss geben, die seit Marcus Tullius Cicero in Kriminalfällen zum Einsatz kommt: Cui bono? Übersetzt: Wem (gereicht es) zum Vorteil?

Damals, 1910, kristallisierte sich ein Trend in der Industrie heraus. Nicht durch Kredite wurde das Wachstum finanziert, sondern durch die tatsächlichen Gewinne der Unternehmen. Auch die Regierung der USA folgte dieser Entwicklung. Goldreserven wurden aufgebaut, während die Verschuldung abnahm.

Grund für diese Entwicklung war die streng begrenzte Geldmenge, die gedeckt war durch die Menge an Gold, die von den Banken gehalten wurde. Dennoch verliehen die Geldhäuser oft mehr Geld, als sie durften. Geld, das von den Reserven nicht gedeckt war.

Das Resultat: Die Reserven waren schneller verbraucht, als es manchen Banken lieb war, einige tausend Geldhäuser wurden insolvent. Ohne eine Art von Sicherheitsnetz, das die Banken auffangen konnte, sollten sie der Pleite nicht entgehen können, hätten die Geldhäuser so nicht lange weiter agieren können. Außerdem war es für das Geschäft der Banken dringend notwendig, dass sich die Industrie wieder mehr verschuldete.

Auch die vorhandene Geldmenge musste „elastischer“ werden, zitiert etwa FOCUS online diverse Banker. Für all dies konnte es nur eine Garantie geben, wenn die Banken selbst über die Geldmenge verfügen und bestimmen konnten. Das Resultat: Das System „Federal Reserve“ (Ungarn: Budapest wirft IWF und Rothschild aus dem Land).

Eine folgenreiche Unterschrift

Es sollte noch drei Jahre dauern, bis sich die Regierung von dem Plan einer unabhängigen Notenbank überzeugen ließ. Kurz vor Weihnachten 1913 war es schließlich Präsident Woodrow Wilson, erst neu in seinem Amt, der seine Unterschrift unter den „Federal Reserve Act“ setzte. Die meisten Senatoren waren zu diesem Zeitpunkt bereits im Weihnachtsurlaub.

Eine folgenschwere Tat, die der spätere Ex-Präsident noch auf dem Sterbebett bereuen sollte. „Ich habe mein Land betrogen. Das Schicksal der Nation liegt in den Händen einiger weniger Männer“, soll er noch im Sterben gesagt haben (Geld regiert die Welt: Von Babylon, der City of London bis zur Federal Reserve).

FED als „Kriegstreiber“ und geheime Machtzentrale

Seit Jahrzehnten steht die FED in der Kritik, eine politische Untersuchung jedoch konnte stets verhindert werden. In den USA selbst wurde der Bankenzusammenschluss vor allem dafür kritisiert, dass von diesem „privaten Monopol“ das Volk der USA ausgebeutet werde, um Spekulanten und „räuberische Geldverleiher“ reich zu machen.

Im Ausland, vor allem in China und Russland, wird die FED als die Zentrale der US-imperialistischen Kriegstreiberei vermutet. Der russische Nationalökonom und Finanzexperte Professor Walentin Katasonow warnte schon vor Jahren auf dem Moskauer Ökonomieforum:

„Der Krieg ist ein Projekt der Welt-Oligarchie bzw. der anglo-amerikanischen ‚Geld-Besitzer‘, die mit ihren Instrumenten wie dem U.S. Federal Reserve System (FED) und der Bank of England begannen, einen neuen Weltkonflikt globaler Größe unmittelbar nach dem ersten Weltkrieg vorzubereiten.“ (Anglo-amerikanische Geldbesitzer organisierten den Zweiten Weltkrieg)

„Eigentlich ist es gut, dass die Menschen der Nation unser Geldsystem nicht verstehen. Würden sie es nämlich, so hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.“ Henry Ford

Literatur:

BlackRock: Eine heimliche Weltmacht greift nach unserem Geld von Heike Buchter

Was Sie nicht wissen sollen!: Einigen wenigen Familien gehört die gesamte westliche Welt – und nun wollen sie den Rest! von Michael Morris

Super-hubs: Wie die Finanzelite und ihre Netzwerke die Welt regieren von Sandra Navidi

Wem gehört die Welt?: Die Machtverhältnisse im globalen Kapitalismus von Hans-Jürgen Jakobs

Videos:

Quellen: PublicDomain/finanzen.net/info-direkt.eu am 31.03.2017

http://www.pravda-tv.com/

Sonderziehungsrechte: Der nächste Schritt zur neuen Weltreservewährung wurde eingeläutet

19. September 2016   http://www.konjunktion.info/

Wie so oft finden bei großen Gipfeln oder politischen Treffen die wichtigen Entscheidungen und Gespräche nicht direkt bei diesen Großereignissen statt, sondern am Rande – getarnt als inoffizielle Gespräche. Der G20-Gipfel Anfang September in China macht da keine Ausnahme. Auch dort waren die Treffen “an der Seitenlinie” die Treffen, wo die nächsten Schritte, die nächsten politischen Entscheidungen besprochen und abgestimmt wurden. Ein Thema bei diesen “Seitenliniengesprächen” war der US-Dollar und sein Status als Weltleit-/-reservewährung. Dass der US-Dollar als Inbegriff des US-Imperialismus schon bessere Zeiten gesehen hat, ist wahrlich kein Geheimnis mehr. Man wagt sogar die offene Konfrontation mit der Fed/Washington und lässt selbstbewusst verlautbaren, dass “die Vereinigten Staaten sich mit den Chinesen abstimmen müssen, weil sie einen großen Teil der US-Regierungsschulden halten (the United States had to go along with the Chinese because they hold a large portion of the U.S. government debt)”.

Hauptsitz IWF - Bildquelle: Wikipedia / International Monetary Fund

Hauptsitz IWF – Bildquelle: Wikipedia / International Monetary Fund

Und hier kommen die bereits von mir mehrfach erwähnten Sonderziehungsrechte (SZR) des IWF als “Übergangsweltleitwährung”oder gar neue “Weltleitwährung in abgewandelter Form” ins Spiel:

“Hinter der Bühne wurden systematische Vorbereitungen für das internationale monetäre System getroffen, die es uns erlauben, die SZR als eine der Weltreservewährungen einzuführen, als Weltreservewährung, die zum US-Dollar wird und diesen ersetzt.”

Er [Willem Middlekoop] denkt, dass die Vereinigten Staaten sich mit den Chinesen abstimmen müssen, weil sie einen großen Teil der US-Regierungsschulden halten. Das bedeutet nicht, dass der Dollar in der nahen Zukunft bedeutungslos werden wird, da er immer noch die wichtigste Währung innerhalb des SZR-Korbs ist.

“Das Hinzufügen des chinesischen Yuan zu den SZR ist ein großartiger Weg für die USA die Kontrolle zu behalten. Der US-Dollar macht immer noch mehr als 42% der SZR aus, selbst nach dem 1. Oktober. Das ist also eine Lösung, die sowohl für die Chinesen als auch für die Amerikaner akzeptabel ist. Selbst Putin kann dem zustimmen. Durch das Upgraden der SZRwerden die USA weniger wichtig, aber es wird immer noch die führende Währung haben. Beide, Russland und China, verstehen den Nutzen/Bedarf des US-Dollars für eine vorhersehbare Zukunft.”

“Behind the scenes, the system preparations have been made to the international monetary system which will allow us to introduce the SDR as one of the world’s reserve currencies, as a world reserve currency which could become and replace the dollar.”

He [Willem Middlekoop] thinks the United States had to go along with the Chinese because they hold a large portion of the U.S. government debt. This does not mean, however, that the dollar will become meaningless in the near future, as it is still the most important currency within the SDR basket.

“Adding the Chinese yuan to the SDR is a great way for the United States to stay in control. The U.S. dollar is still more than 42 percent of the SDR, even after Oct 1. So this is a solution which is acceptable for both the Chinese and the Americans. Even Putin can agree with this. By upgrading the SDR the United States will become less important, but it will still be the leading currency. Both Russia and China understand the need for the dollar for the foreseeable future.”)

Als ich vor bald zwei Jahren mit dieser Thematik aufschlug und die ersten Artikel dazu verfasste, musste ich mir noch geharnischte Kritik anhören. Aber diese kleinen Änderungen am Gesamtgefüge des Weltwährungssystems durch die “Neuberwertung der SZR wird letztlich zu einer einzigen, großen Änderung führen. Natürlich wird der US-Dollar nicht über Nacht“abgeschafft” werden. Aber wenn man genau die Kommentare usw. des IWF, von der BIZ oder Weltbank analysiert, dann erkennt man, dass die entsprechenden Mechanismen ins bestehende System eingebaut werden, um das globale Geldsystem von einem US-Dollar dominierten in ein anderes SZR-dominiertes System zu überführen. China und Russland sind dabei seit Jahren entscheidende Faktoren und treibende Kräfte hinter dieser Entwicklung. Was mich wieder auf das falsche Ost/West-Paradigma zurückkommen lässt. Alle – auch Moskau und Peking – arbeiten ganz im Sinne der “Schöpfer der NWO”. Denn das “Stärken der SZR hin zur Weltreservewährung” ist nämlich nur die Vorstufe zur Eine-Welt-Währung.

Kleine Änderungen werden vor unser aller Augen ganz offen versteckt. In den Articles of Agreement verpflichtet der IWF jedes Mitglied, “die SZR zur Hauptreservewährung im internationalen Währungssystem zu machen.”

Im Rahmen dieser kleinen Änderungen gewannen jedoch die Chinesen einen symbolischen Sieg als man eine der US-kontrollierten globalen Institutionen, die Weltbank, dazu brachte, SZR-notierte Anleihen in China auszugeben.

“Es ist mehr symbolisch, aber von großer Bedeutung. Es zeigt, dass die US-bezogenen Institutionen, der IWF und die Weltbank, tatäschlich die chinesische Nachfrage akzeptiert haben”, sagte Middelkoop.

(Small changes are hidden in plain sight. In its Articles of Agreement, the IMF states each member is obligated to “making the special drawing right the principal reserve asset in the international monetary system.”

Within the context of these small changes, however, the Chinese won a symbolic victory to have one of the U.S. controlled global institutions, the World Bank, issue a bond denominated in SDR in China.

“It’s more symbolic but highly significant. It shows that the U.S.-centered institutions, the IMF and the World Bank, really accepted the Chinese demand,” said Middelkoop.)

Die neuen M-SZR, zusammen mit den zwei anderen Unterarten der SZR, den O-SDR und den R-SDR, sind bereit weltweit als Währung auf den Kontoauszügen zu erscheinen. Das wird nicht von heute auf morgen passieren – auch nicht nächste Woche oder innerhalb des nächsten Jahres. Das ist nicht der eigentliche Plan. Der Plan sieht vielmehr vor, dass das bestehende System stückweise “trockengelegt” und gleichzeitig das neue System propagiert wird. Dabei ist die Gefahr groß, dass die beiden Systeme in entgegengesetzte Richtungen laufen. Gold könnte dabei ein “Gegengewicht” sein, um diesen Übergang abzuglätten und ein SZR-System zu stärken, während das US-Dollar-System an Bedeutung verliert. Was aber nicht zwingend heißen muss, dass Gold eine Rolle bei diesem “Geldsystemwechsel” spielen muss, aber die Goldhortung Russlands und Chinas macht für mich in diesem Kontext noch mehr Sinn.

Laut des ehemaligen Chefs der SZR-Abteilung beim IWF, Dr. Warren Coats, plant China auf lange Sicht den US-Dollar vollständig zu ersetzen und dass private Anleihen wie die von der Weltbank nötig sind, um die Kapitalmärkte und Preismechanismen für die SZR aufzubauen.

“Das Ziel den Dollar, den Euro und andere Währungen als internationale Reserven durch die SZR zu ersetzen bleibt die übergeordnete Vision, die China im Auge hat”, sagte er.“Jede ernsthafte Unternehmung die SZR als eine attraktive, lebensfähige internationale Reservewährung zu platzieren, erfordert eine umfangreiche private Nutzung von SZR wie die Anleihen der Weltbank und es braucht noch viel mehr davon.”

Er schlägt vor, dass die SZR [die Aufgaben] des Dollars übernehmen, wichtige Rohstoffe wie Erdöl müssen auch in SZR bepreist werden, und das Bankensystem muss ebenfalls Einlagen und Kredit auf SZR lautend schaffen.

(According to the former head of the IMF’s SDR division Dr. Warren Coats, China does plan on completely replacing the U.S. dollar in the long term and that private bond issues like the one from the World Bank are necessary to build capital markets and pricing mechanisms for the SDR.

“That goal to replace the dollar and euro and other currencies as international reserves with the SDR remains the overriding vision that China has in mind,” he said. “Any serious undertaking to promote the SDR as an attractive, viable international reserve asset requires an extensive private use of SDRs, like the World Bank bond and there needs to be lots more of that.”

He suggests for the SDR to take over from the dollar, major commodities like oil also need to be priced in SDR, and the banking system needs to create deposits and loans inSDR as well.)

Derzeit spielt Gold keine Rolle im Korb der Sonderziehungsrechte, aber das könnte sich in einem neuen System durchaus ändern:

Gold könnte “ein Gegengewicht zu den Auswirkungen der Abwertung/Aufwertung des Dollars (und anderer Währungen) bieten, da der Goldpreis dazu neigt in einer inversen Abhängigkeit zum Dollar zu stehen”, schreibt sie [Catherine R. Schenk, University of Glasgow im Aufsatz Adding Gold into the Valuation of the SDR, Anm. http://www.konjunktion.info] in einem Aufsatz von 2011.

Obwohl jedoch der IWF 2.814 Tonnen Goldreserven hält, wird es nicht in absehbarer Zeit laut Dr. Coats Teil der SZR werden: “Das wäre unter den aktuellen Bestimmungen nicht erlaubt. Sie verbieten Gold als Bestandteil der SZR.”

(Gold could “provide a counterweight to the impact of the depreciation/appreciation of the dollar (and other currencies) since the gold price tends to be inversely related to the dollar,” she writes in a 2011 paper.

However, although the IMF holds 2,814 metric tons of gold reserves, it won’t be part of the SDR anytime soon according to Dr. Coats: “This would not be allowed under the current articles. They prohibit gold from being part of the SDR.”)

Wir sehen, dass Gipfel wie der G20 durchaus Ergebnisse bringen können, die wir so nicht in der Hochleistungspresse finden können. Wir sehen aber auch, dass hinter verschlossenen Türen von allen Seiten, von Ost und West, an einem einheitlichen, weltumspannenden Weltreservesystem gebaut wird, dass diametral zu den Wahrnehmungen der Menschen eines feindlichen Gegenüberstehens von Ost und West ist. Die im Hintergrund agierenden Kräfte nutzen geschickt eine Vernebelungstaktik, ein falsches Ost/West-Paradigma, um ihr Ziel derNWO mit einer Einheitswährung, -regierung, -wirtschaft und -religion vorwärts zu bringen.

Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass auch trotz der aufgeführten Fakten viele diese Wahrheit nicht annehmen können oder wollen.

Quellen:
Replacing The U.S. Dollar With An SDR Note “Remains The Overriding Vision”
The Only Sure Conclusion About the G-20 Summit
IMF – Articles of Agreement
What China’s SDR Bond Issue Really Means
Adding Gold into the Valuation of the SDR


Ein Artikel bildet zwangsweise die Meinung eines Einzelnen ab. In Zeiten der Propaganda und Gegenpropaganda ist es daher umso wichtiger sich mit allen Informationen kritisch auseinander zu setzen. Dies gilt auch für die hier aufbereiteten Artikel, die nach besten Wissen und Gewissen verfasst sind. Um die Nachvollziehbarkeit der Informationen zu gewährleisten, werden alle Quellen, die in den Artikeln verwendet werden, am Ende aufgeführt. Es ist jeder eingeladen diese zu besuchen und sich ein eigenes Bild mit anderen Schlussfolgerungen zu machen.

G. Edward Griffin – Die Kreatur von Jekyll Island

Die Kreatur von Jekyll Island

Das geheime Machtkartell des Weltbankensystems

»Gebt mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, dann ist es für mich gleichgültig wer die Gesetze macht.« Meyer Amschel Rothschild

Wie soll ein Bankier die Macht über die Währung einer Nation bekommen, werden Sie sich jetzt fragen. Im Jahre 1913 geschah in den USA das Unglaubliche. Einem Bankenkartell, bestehend aus den weltweit führenden Bankhäusern Morgan, Rockefeller, Rothschild, Warburg und Kuhn-Loeb, gelang es in einem konspirativ vorbereiteten Handstreich, das amerikanische Parlament zu überlisten und das Federal Reserve System (Fed) ins Leben zu rufen – eine amerikanische Zentralbank. Doch diese Bank ist weder staatlich (federal) noch hat sie wirkliche Reserven. Ihr offizieller Zweck ist es, für die Stabilität des Dollars zu sorgen. Doch seit der Gründung des Fed hat der Dollar über 95 Prozent seines Wertes verloren! Sitzen dort also nur Versager, oder hat das Fed im Verborgenen vielleicht eine ganz andere Aufgabe und einen ganz anderen Sinn? G. Edward Griffin enthüllt in diesem Buch die wahren Hintergründe über die Entstehung des Federal Reserve Systems und den eigentlichen Sinn und Zweck dieser Notenbank.

»Sechshundert Seiten pures Dynamit!« Thaalib A. Muhammad

»Eine hervorragende Analyse. Bereiten Sie sich vor auf eine Höllenfahrt durch die Zeit und den Geist.«
Ron Paul, Mitglied des US-Kongresses

»Was jeder wissen muss über die Macht der Zentralbank. Ein packendes Abenteuer in der geheimen Welt des internationalen Bankenkartells.« Prof. Mark Thornton, Auburn University; Koordinator für Akademische Angelegenheiten, Ludwig von Mises Institut

»Wenn Sie verstehen wollen, was hinter den Kulissen des Welt-Bankensystems wirklich läuft, wenn Sie den wahren Sinn und Zweck von Kriegen erkennen wollen und wenn Sie sich für die Ursachen und Hintergründe der kommenden Weltwirtschaftskrise interessieren, kann ich Ihnen dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Es ist das Beste, was Sie zu diesem Thema bekommen können. Ein unheimliches Buch!«
Ferdinand Lips, Privatbankier, langjähriger Direktor der Bank Rothschild in Zürich und Bestsellerautor

http://www.kopp-verlag.de/

Hier als PDF:

Das Monster von Jekyll Island

http://www.aurora-pecunia.ch/php/mhscms/apps/mhsUploader/data/t_document/230/UP_UPL_file1/das_monster_von_jekyll_island.pdf

Fed-Offizieller gesteht: Die Fed hat die Aktienmärkte manipuliert – Crash ist sicher

In einem Interview voller Dynamit machte Richard Fisher, ehemaliger Präsident und CEO der Federal Reserve Bank von Dallas, das wohl größte Eingeständnis eines Federal ReserveInsiders, das man je zu sehen und zu hören bekommen wird: die Federal Reserve steht wissentlich an erster Stelle der Erholung der US-Aktienmärkte (d.h. manipulieren des Markts) und schuf eine riesige Spekulationsblase. Fisher strahlte Gewissheit aus, dass der „manipulierte“ Aktienmarkt fallen wird und dies nun auch tut, jetzt da die US-Notenbank ihren Fuß vom Gaspedal genommen hat… und dass es ein langer Weg ist, der noch zu gehen ist.

Richard Fisher - Bildquelle: www.alt-market.com
Richard Fisher – Bildquelle: http://www.alt-market.com

Das sind zwar keine neuen Nachrichten für die Leser, die alles mit offenen Augen betrachten, dass „ein sich in den Markt einbringen“ stattfindet, etwas was die Fed und vielen Marktbeobachter nach wie vor verneinen. Dass der Markt eine mehr als aufgeblähte Blase ist, wurde seitens der US-Notenbank ebenfalls verneint; aber Fisher räumte eindeutig und„frohgemuts“ ein, dass die Fed eine Luftblase geschaffen hat, die nun entleert werden muss, jetzt da die Federal Reserveihre Stimuli-Maßnahmen beendet hat.

Als eines der Mitglieder des Federal Reserve FOMC (Federal Open Market Committee, das die US-Geldpolitik bestimmt) nahm Richard Fisher an allen Sitzungen teil und stimmte allen Maßnahmen bzgl. der Null-Zins-Politik und der quantitativen Lockerung der Fed zu. Damit besitzt er Insider-Wissen über all die Gespräche hinter den Kulissen der Fed.

Hier sind die signifikantesten Zitate von Richard Fisher beim Interview mit CNBC:

What the Fed did – and I was part of that group – is we front-loaded a tremendous market rally, starting in 2009.
(Was die Fed getan hat – und ich war ein Teil dieser Gruppe -, war, dass wir eine enorme Markt-Rallye angestossen haben, beginnend im Jahr 2009.)

It’s sort of what I call the „reverse Whimpy factor“ – give me two hamburgers today for one tomorrow.
(Es ist etwas, was ich als den „Umgedrehten Whimpy Faktor“ bezeichne – geben Sie mir heute zwei Hamburger statt morgen nur einen.)

I’m not surprised that almost every index you can look at … was down significantly. [Referring to the results in the stock market after the Fed raised rates in December.]
(Ich bin nicht überrascht, dass fast jeder Index, den man betrachten kann… deutlich nach unten ging. [In Bezug auf die Preise am Aktienmarkt, nachdem die US-Notenbank die Zinsen im Dezember anhob.])

Basically, we had a tremendous rally, and I think there’s a great digestive period that is likely to take place now, and it may continue.
(Grundsätzlich hatten wir eine enorme Rallye, und ich denke, es kommt eine große Zeit des Verdauens, die wahrscheinlich jetzt stattfinden wird, und es wird wohl weitergehen.)

We front-loaded at the Federal Reserve an enormous rally in order to accomplish a wealth effect.
(Wir bei der Federal Reserve haben eine enorme Rallye befeuert, um einen Vermögenseffekt zu erreichen.)

I wouldn’t blame [what is happening in the market’s now] on China. We’re always looking for excuses.
(Ich würde nicht die Schuld [was gerade am Markt passiert] auf China schieben. Wir sind immer auf der Suche nach Ausreden.)

I wasn’t surprised at last year. And I wouldn’t be surprised at a rather fallow performance this year as well.
(Ich wurde im vergangenen Jahr nicht überrascht. Und ich wäre nicht überrascht, wenn wir auch in diesem Jahr eine ziemlich schlechte Performance sehen.)

A lot of people are building cash positions…. Those [investors] that are taking a longer term view are being extremely cautious here, are raising their cash levels, are nervous about the valuations that are in the market.
(Eine Menge Leute bauen Cash-Positionen auf…. Diese [Investoren], die eine längere Sicht auf die Dinge haben, sind hier äußerst vorsichtig, erhöhen ihre Bargeldbestände, sind nervös was die Bewertungen betrifft, die man am Markt findet.)

The values are very richly priced here, so I could see significant downside.
(Die Werte sind hier sehr teuer bepreist, daher könnte ich erhebliche Abwärtstrends sehen.)

Gefragt, ob er eine große Abkehr von der 6,5-Jahres-Politik der Fed sieht und wie es auf dem Weg nach „unten“ ausschauen könnte, gab Fisher zurück:

I was warning my colleagues, „Don’t go wobbly if we have a 10-20% correction at some point…. Everybody you talk to … has been warning that these markets are heavily priced.“
(Ich habe meine Kollegen gewarnt, „Werdet nicht wackelig, wenn wir eine 10-20% Korrektur bei einigen Punkt haben…. Jeder mit dem Sie gesprochen haben… hat davor gewarnt, dass diese Märkte stark preisabgeprochen sind.“)

Zudem sagte Fisher zu einem anderen Zeitpunkt:

The Federal Reserve is a giant weapon that has no ammunition left.
You have to be careful here and frank about what drove the markets…. It was, the Fed, the Fed, the Fed, the European Central Bank, the Japanese Central bank … all quantitatively driven by central bank activity. That’s not the way markets should be working…. They were juiced up by central banks, including the Federal Reserve…. So, I think you have to acknowledge reality.
(Die Federal Reserve ist eine riesige Waffe, die keine Munition mehr hat.
Sie müssen hier vorsichtig und offen über das sein, was die Märkte angetrieben hat…. Das war die Fed, die Fed, die Fed, die Europäische Zentralbank, die Japanische Zentralbank … alles quantitativ durch die Notenbanktätigkeit angetrieben. Das ist nicht die Art, wie Märkte arbeiten sollten…. Sie wurden von den Zentralbanken, einschließlich der Federal Reserve, angetrieben…. Also, ich glaube, Sie müssen die Realität anerkennen.)

Es wird Zeit die wirtschaftliche Verleugnung zu durchbrechen. Das Anerkennen der Realität ist, was viele in den Mainstream-Medien, bei der Fed und bei den Ökonomen und Analysten verweigern zu tun.

Jetzt da der US-Aktienmarkt abzustürzen scheint, dient Richard Fishers Geständnis nur dazu seinen eigenen Hintern zu schützen, wenn er sagt: „Ich warnte die Jungs davor, und ich habe gegen QE3 gestimmt, weil ich wusste, dass es zu weit gehen würde?“

Ist er nur die erste Ratte, die das sinkende Schiff verlässt, oder ist er nur der ehrlichste der Fed-Vertreter, die nicht mehr an Board sind, und sich daher freier fühlt so etwas auszusprechen?

(Teil-/Übersetzung des Artikels Fed Official Confesses Fed Rigged Stock Market – Crash Certain von Mark Haggith/Alt-Market.com)

Quellen:
Fed Official Confesses Fed Rigged Stock Market – Crash Certain
The US Federal Reserve for Dummies: What is the Federal Reserve System and What is the Gold Standard?
Richard Fisher: Real issue in China

Fisher Fed At Fault

http://www.konjunktion.info/2016/01/fed-offizieller-gesteht-die-fed-hat-die-aktienmaerkte-manipuliert-crash-ist-sicher/

Federal Reserve und Nullzins- Politik – Die Hintergründe

Von Michael Lehner – Am 30. Dez. 2015 – unter Finanzsystem

Foto: two ways to enslave sign / From Sovereign to Serf / Roge Sayles / flickr / CC BY-ND 2.0

Foto: two ways to enslave sign / From Sovereign to Serf / Roge Sayles / flickr / CC BY-ND 2.0

Viele glauben, dass die Fed im Dienste der USA stehen. Das tut sie nicht. Vielmehr sieht die Realität ganz anders aus.

Die Aufgabe der Fed ist es nicht Geldpolitik im Sinne der USA, deren Wirtschaft oder für den US-Dollar per se zu betreiben. Nein, die Aufgabe der Fed ist definitiv eine ganz andere. Es geht um nichts anderes als die Zerstörung der oben genannten drei Punkte. Darum die USA bzw. den US-Dollar als Hürde auf dem Weg zur Neuen Weltordnung zu beseitigen.

Das mag für viele zuerst einmal vollkommen surreal klingen, vielleicht sogar deren bisheriges Weltbild auf den Kopf stellen, aber beispielsweise war die Zinserhöhung der Fed kurz vor Weihnachten genau eine solche Aktion, die gegen diese drei oben genannten Punkte gerichtet ist – nicht zu deren Unter-/Stützung. Ein Großteil der Analysten sprachen im Vorfeld davon, dass sich die Fed durch ihre Politik des Quantitative Easing (QE), von ZIRP und Null-Zins selbst in eine ausweglose Situation gebracht habe. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Die Fed hat ihre Politik genau so gestaltet wie es von ihr bzw. ihren Hintermännern geplant war und ist. Sie hat sich nicht in eine ausweglose Situation gebracht, sondern „nur“ die US- und damit Weltwirtschaft. Und zwar mit Vorsatz.

Für die Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) ist der US-Dollar und die US-Wirtschaft zum großen Teil entbehrlich. Denn erst durch die „Opferung“ dieser beiden noch vorhandenen Pfeiler, kann das gewünschte Chaos entstehen und daraus wiederum der geopolitische Vorteil, der die Welt zu einem neuen vollständig zentralisierten Wirtschaftssystem zwingt.

Wer bislang glaubte, dass die Fed allein für die Wirtschaftskrise, die wir seit 2008 sehen, verantwortlich ist, dann hat derjenige auch nie daran geglaubt, dass die Fed die Zinsen anheben würde. Wer bisher daran glaubt, dass es die Hauptaufgabe der Fed ist den „Lebenszyklus“ des US-amerikanischen Imperiums zu verlängern, dann hat derjenige auch nie daran geglaubt, dass die Fed die Zinsen anheben würde. Natürlich scheint es schwer vorstellbar zu sein, dass die Fed eine Zeitbombe ist, die das US-Wirtschaftssystem und den US-Dollar zerstören soll und viele werden daher auch weiterhin ihre Augen davor verschließen, dass die Fed ein Instrument der IGE ist, die keinerlei Interesse daran haben, dass die USA als Imperium, Hegemonialmacht oder was weiß ich bestehen bleibt. Die Fed ist kein Instrument der US-Regierung, der USA, der US-Bevölkerung. Sie ist eines der IGE.

Die kognitive Dissonanz hindert viele daran, dies zu erkennen und sie hindert auch sehr viele daran die nächsten Schritte auf dem Weg zur zentralisierten Weltwirtschaft zu erkennen.

Bereits im September schrieb ich davon, dass die Fed die Zinsen bis Ende des Jahres anheben wird. Die Fed als Institution ist für die IGE nicht sakrosant und wird (wie jetzt mehr oder weniger geschehen) jederzeit für höhere Ziele geopfert werden, da ersetzbar. Der US-Dollar ist zum Abschuss freigegeben worden und wird durch den vom IWF befeuerten „globalen wirtschaftlichen Reset“ (über den ich auch bereits mehrfach geschrieben habe) regelrecht zermalmt werden. Alles was die Fed bislang getan hat, war die denkbar destruktivste Politik zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt zu betreiben – mit dem Ziel Chaos und Krisen auszulösen.

Zentralbanken – egal ob Fed, EZB oder die BoJ – folgen meist einem Muster. Selten ändern sie ihre Strategien, die sie bereits in früheren Krisenfällen eingesetzt haben. Beispielsweise ist die Anhebung des Zinssatzes der Fed ein Abziehbild des Vorgehens als sie 2013 bekannt gab QE3 auslaufen zu lassen: viel heiße Luft dazu im ersten Halbjahr, dann ein wenig „Zurückrudern“ im September, gefolgt von ein paar Monaten der Unsicherheit an den Märkten, bevor dann ganz schnell im Dezember der Beschluss erfolgte. Zudem hat die Fed quasi eine Tradition, wenn es um eine Zinserhöhung zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt geht, beispielsweise 1928-1929 als dadurch die Große Depression ausgelöst wurde oder 1931 als man durch eine Zinserhöhung noch mehr Öl ins Feuer der finanziellen Katastrophe goß. Und die Fed ist sich durchaus bewusst, dass sie damit mehr Schaden als Nutzen anrichtete wie ein Auszug aus der Rede des damaligen Fed-Gouverneurs im Federal Reserve Board Ben Bernanke am 8. November 2002 anlässlich einer Konferenz zum 90. Geburtstag von Milton Friedman zeigt:

In short, according to Friedman and Schwartz, because of institutional changes and misguided doctrines, the banking panics of the Great Contraction were much more severe and widespread than would have normally occurred during a downturn.
Let me end my talk by abusing slightly my status as an official representative of the Federal Reserve. I would like to say to Milton and Anna: Regarding the Great Depression. You’re right, we did it. We’re very sorry. But thanks to you, we won’t do it again.
(Kurz gesagt, laut Friedman und Schwartz, war die Bankenpanik der Großen Kontraktion viel schwerer und weit verbreiteter aufgrund der institutionellen Veränderungen und fehlgeleiteten Lehren, als dies normalerweise bei einem Konjunkturabschwung auftreten würde.
Lassen Sie mich meinen Vortrag beenden, in dem ich meinen Status als offizieller Vertreter der Federal Reserve etwas missbrauche. Ich möchte gerne Milton und Anna sagen: In Bezug auf die Weltwirtschaftskrise. Sie haben Recht, wir haben es getan. Es tut uns sehr leid. Aber dank Ihnen werden wir es nicht wieder tun.)

Folgt man diesen hier erwähnten Mustern der Notenbanken, wird ein Blick in die Zukunft leichter. Jetzt wo die Fed den Zins angehoben hat – obwohl sich die Weltwirtschaft in der schlechtesten Verfassung seit der Großen Depression befindet, die damals (siehe Bernanke) von Notenbankern ausgelöst worden war. Ich möchte es daher wagen ein paar Gedanken zu dieser Zukunft zu formulieren, die natürlich rein subjektiv und daher diskutabel sind.

Kritische Markturbulenzen

Das scheint eine leicht auszusprechende Vorhersage zu sein, da sowohl der IWF als auch die BIZ „Warnungen“ veröffentlicht haben, dass eine Fed-Zinserhöhung negative Auswirkungen auf die Finanzwelt haben wird. Dabei sollten wir aber eines im Hinterkopf behalten: die Fed erhält ihre Anweisungen von dem „Warner“ namens BIZ und man sollte meinen, dass die BIZ weiß, welche Folgen eine Änderung der Fed-Politik mit sich bringt. Eigentlich muss man sich nur anschauen, wie sich die BIZ gerade als „Warner“ positioniert, der nur unser Allerbestes will, um die dahinterliegende Agenda zu erkennen.

Zudem muss es zu Markturbulenzen kommen, gerade weil Banken und Unternehmen wie Junkies an der Nadel der Null-Zins-Politik und der kostenlosen Über-Nachtkredite der Fed, EZB und Co. hängen. Sie haben dieses billige „Kreditgeld“ vornehmlich dazu genutzt eigene Aktienrückkäufe zu finanzieren, dadurch noch vorhandene Aktienbestände am Markt mittels Angebot und Nachfrage zu verteuern und somit den Markt als Ganzes zu befeuern. Mit dem Ende der Null-Zins-Politik können sich die Banken und Unternehmen kein Geld mehr Über-Nacht leihen und die Rückkäufe werden zurückgehen, so dass die Aktienmärkte in naher Zukunft einbrechen werden.

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