Peter Hambro: »Es ist praktisch unmöglich, in London physisches Gold zu bekommen«

Koos Jansen

Kurz nachdem mein Kollege Ronan Manly einen ausführlichen Artikel darüber verfasst hatte, wie viel Gold sich noch in London befindet (nicht mehr viel), griff der Vorstandschef und Mitbegründer der Minengesellschaft Petropavlovsk, Peter Hambro, im FernsehsenderBloomberg Television ebenfalls dieses Thema auf. Ähnlich wie Manly ist auch er überzeugt, in London sei nicht mehr viel reales Gold zu finden.

Weiter sagte er:

»Ich gehe davon aus, dass [die Chinesen] und auch die Inder erhebliche Mengen gekauft haben bzw. noch dabei sind zu kaufen. Es ist praktisch unmöglich, in London physisches Gold aufzutreiben, um es in diese Länder zu liefern. Wir erhalten ständig Anfragen aus Russland, wir sollten doch bitte unser physisches Gold nach Indien und China verkaufen. Denn es gibt kein physisches [Gold] mehr, nur endlose Versprechen. Und ich mache mir große Sorgen, der Markt, der Papiermarkt, könnte seine Forderungen geltend machen und dann müssten die Leute erklären: ›Tut uns leid, wir müssen unsere finanziellen Positionen glattstellen.‹ Und das wäre dann das Ende.«

Dieses kurze Zitat erklärt vielleicht auch, warum es sich bei den direkten britischen Goldexporten nach China im Juni nicht um einen Nettoabfluss aus Großbritannien handelte – weil nur noch wenig Gold in London vorhanden ist (Manly, Hambro) und Großbritannien daher seine Goldimporte aus den USA auf 19,5 Tonnen im Juni erhöhen musste, die dann nach China gebracht wurden.

Auch die Financial Times berichtete am 2. September über die Goldknappheit in London:

»Die Kosten für das Leihen physischen Goldes sind in London in den vergangenen Wochen stark angestiegen.Grund dafür war Berichten von Marktteilnehmern zufolge die Nachfrage von Händlern, die Gold an Raffinerien in der Schweiz liefern mussten, bevor es dann geschmolzen und etwa nach Indien gebracht wurde.

›[Dieser Anstieg] weist auf eine Verknappung von Gold im Markt für sofortige Lieferungen hin‹, erklärte Jon Butler, Analyst bei Mitsubishi.«

Ich habe darüber auch mit dem Vorstandschef von BullionStar, Torgny Persson, in Singapur gesprochen, wie er die gegenwärtige Lage auf dem Edelmetallmarkt einschätzt. Er entgegnete, sowohl auf dem Gold- als auch auf dem Silbermarkt komme es gegenwärtig zu Knappheiten. Weiter sagte er:

»Ich habe gerade mit A-Mark, einem der weltweit größten Großhändler, gesprochen. Sie berichten, sie hätten kein sofort verfügbares Gold oder Silber mehr.Aus diesem Grunde nähmen sie derzeit keine Bestellungen für Silver Maples und Silver Philharmonics mehr an. Silver Eagles seien erst Ende November wieder lieferbar. Auch der Edelmetallbarren-Hersteller Pamp gebe lange Lieferzeiten für alle geprägten Goldbarren an.

Wir selbst haben die meisten unserer Produkte noch auf Lager, weil wir in den letzten Wochen unsere Bestände soweit aufgestockt haben, wie wir nur konnten. Aber bei vielen Produkten können wir unser Lager gegenwärtig nicht mehr auffüllen, wenn wir unsere jetzigen Bestände verkauft haben.

Sowohl auf der Großhandels- als auch auf der Einzelhandelsebene sowie bei Bulkware kommt es nun zu massiven Engpässen… Wenn die Papierpreise [für Edelmetalle] nicht sinken, dürfte es diesmal keine Entspannung geben, und dann gerät das ganze Fiat-Wertpapier-Kartenhaus (einschließlich der Preise für Papiergold und Papiersilber) ins Wanken. Sollte es dazu kommen, dass es selbst bei Größenordnungen von Ein-Kilo-Goldbarren und 1000-Unzen-Silberbarren zu Verknappungen kommt, steht der Kaiser ohne Kleider da.«

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Bildnachweis: Screenshot Bloomberg

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Egon von Greyerz: Der kommende Sturm im Finanzsystem

 

Iran holt 13 Tonnen Gold nach Hause

Zentralbank Iran

Zentrale der iranischen Notenbank in Teheran (Foto: Orijentolog)

Die Lockerung der internationalen Sanktionen erlaubt es der Zentralbank des Iran, Gold aus Südafrika in die Heimat zu überführen.

Der Iran hat Goldreserven heimgeholt, die in Südafrika gelagert waren. Das gab die iranische Zentralbank am gestrigen Montag bekannt.

„Die Summe von 13 Tonnen Gold, die zuvor gekauft wurden und in den vergangenen zwei Jahren in Südafrika gelagert waren, aber aufgrund der Sanktionen nicht an Iran geliefert werden könnten, wurden in der vergangenen Nacht an die Schatzkammer der Zentralbank des Iran überführt“, erklärt der Präsident der iranischen Zentralbank, Valiollah Seif laut der staatlichen Nachrichtenagentur Fars.

Wie viel Gold der Iran insgesamt in seinen Reserven hält, ist nicht bekannt. Der World Gold Council führt das Land nicht in seiner offiziellen Statistik. Die öffentlich verfügbaren Informationen zeigen folgendes Bild.

In einem Bericht des Geological Survey of Iran hieß es im Oktober 2014, dass die Bevölkerung im Iran jährlich 400 Tonnen Gold kaufe. 10 Tonnen pro Jahr erhalte man aus eigener Förderung. 2012 erklärte der damalige Zentralbank-Chef Mahmoud Bahamani, der Iran verfüge über Goldreserven im Umfang von 500 Tonnen.

In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Berichte über Öl-gegen-Gold-Geschäfte des Iran mit der Türkei. Laut einem Bloomberg-Bericht von 2014 hat die Türkei nach 2013 insgesamt 200 Tonnen Gold in den Iran geliefert (Goldreporter berichtete).

http://www.goldreporter.de/

Inflationsdaten: Gold stark unterbewertet

24. Juni 2015, verfasst von Bürgender

Die Geldmenge hat sich seit 2008 um 83% erhöht, die Teuerungsrate liegt derzeit in den USA bei 4,8%. Derzeit stehen die Chancen sehr gut, dass Gold gegenüber der enormen Menge an Papiergeld aufwertet, schreibt ein Finanzblatt.

Die in der US-Wirtschaft umlaufende Geldmenge hat sich seit 2008 von 8,12 Billionen Dollar auf heute 13,28 Billionen Dollar erhöht. Dies entspricht einer Steigerung von 83% in nur sieben Jahren oder 12% pro Jahr. Grundsätzlich ist das die Inflation, die sich – früher oder später – auf die Verbraucherpreise auswirkt.

Das Konzept dahinter ist einfach: Es gibt zu viele Dollars, die der gleichen Menge an Waren gegenüberstehen. „Gold galt immer als Absicherung gegen steigende Preise“, schreibt Moe Zulfiqar BAS von Profit Confidential, einem seit 1986 publizierenden Finanzmagazin, „und ich erwarte, dass es auch dieses mal der Fall sein wird.“ Die Teuerungsrate liege derzeit bei 4,8%, so der Bericht.

„Denken Sie daran: der beste Zeitpunkt für eine Investition ist, wenn sie von niemandem beachtet wird. Der Goldmarkt wird zu momentan übersehen und es gibt viele Argumente, die ihn langfristig attraktiver als jede andere Vermögensanlage aussehen lassen.“

http://www.gegenfrage.com/

Der große Raubzug: EU-Mafia bereitet Bankenschließungen & Haircuts vor

Von Propagandfront.de

Goldmünzen kaufen

 

Michael Snyder, The Economic Collapse, 05.06.2015

Steht uns etwas bevor? Wie Sie im Folgenden lesen werden, verlangt die Europäische Union jetzt, dass jedes EU-Land innerhalb der nächsten 2 Monate eine „Bail-in“-Gesetzgebung in Kraft setzt oder ansonsten mit Strafmaßnahmen zu rechnen hat. Zu den Ländern, denen gedroht wird, gehören auch Italien und Frankreich. Wenn wir mal zwei Monate vorspulen, dann landen wir bei Anfang August. Es ist also klar, dass die Europäische Union noch vor Ende dieses Sommers alles abriegeln will. Gibt es einen Grund dafür? Rechnen sie mit irgendeinem schlimmen Ereignis im September oder danach? Warum die Eile?

Wir erinnern uns ja noch alle daran, was geschah, als die Großbanken während der letzten großen Finanzkrise Rettungspakete, also „Bail-outs“ erhielten. Den Großbanken wurden dabei unglaublich große Mengen an Steuergeldern gegeben, um sie zu stützen und vor dem Untergang zu bewahren. Das hat jede Menge Leute verärgert.

Nun, wenn die nächste große Finanzkrise in Europa zuschlägt, wird es dieses Mal aber keine „Bail-outs“mehr geben. Stattdessen werden wir „Bail-ins“ sehen.

Und was ist ein „Bail-in“ genau? Bei einem „Bail-in“ werden die „Anspruchsberechtigten“ einer Bank zur Bank selbst, um die Bank solvent zu halten. Das bedeutet, dass die Geldgeber und Aktionäre potenziell alles verlieren könnten, sollte in Europa eine Großbank in die Pleite abrutschen. Und sollten ihre „Beiträge“ zur Rettung der Bank nicht ausreichen, müssen all jene, die privat Bankkonten bei dieser Bank haben, mit„Haircuts“ rechnen, so wie wir sie auch in Zypern sahen.

Fakt ist, dass die Perversion, die wir in Zypern sahen, praktisch als „Blaupause“ für einen Großteil der Gesetzgebung dient, die derzeit überall in Europa implementiert wird.

Das Entscheidende ist, dass es in der Europäischen Union kein einziges Bankkonto mehr geben wird, das wirklich noch sicher ist.

Eigentlich müsste jedes EU-Land eine solche „Bail-in“-Gesetzgebung bereits haben, aber es gibt einige Länder, die mit der Umsetzung etwas gebummelt haben. Daher gibt ihnen die Europäische Kommission nun eine Deadline. Laut Reuters hat jedes Land, das nicht innerhalb von 2 Monaten eine entsprechende Bail-in-Gesetzgebung verabschiedet, mit juristischen Strafmaßnahmen zu rechnen:

„Die Europäische Kommission gab Frankreich, Italien und neun anderen EU-Ländern am Donnerstag zwei Monate, um die neuen EU-Regeln zur Stützung scheiternder Banken umzusetzen, ansonsten hätten sie mit Strafmaßnahmen zu rechnen.

Die als ´Bank Recovery and Resolution Directive` (BRRD) bekannten Regeln zielen darauf ab, die Steuerzahler davor zu schützen, in Schwierigkeiten geratene Kreditnehmer zu retten, indem die Kreditgeber gezwungen werden, in einem unter ´Bail-in` bekannten Prozess zur Rettung beizutragen.“

Welchen Ländern wird derzeit gedroht?

Insgesamt sind es elf Länder. Das Folgende stammt von Mark O´Byrne:

„In dem [Reuters-]Artikel ´EU-Regulierer sagen 11 Ländern, sie sollen die Bail-in-Regeln umsetzen` heißt es, dass 11 Länder von der Europäischen Kommission unter Druck gesetzt werden und noch auf Linie gebracht werden müssen. Zu den Ländern gehören Polen, die Niederlande, Frankreich, Italien, Luxembourg, Bulgarien, Tschechien, Litauen, Malta, Rumänien und Schweden.

Bei Italien und Frankreich geht man davon aus, dass sie über besonders anfällige Bankensysteme verfügen.“

Aber warum gibt man ihnen nur 2 Monate, um das zu erledigen?

Also als ich Jura studiert habe, hatte ich auch ein komplettes Seminar zum Thema EU-Recht besucht. Normalerweise ist es so, dass es in Europa sehr lange dauert, bis überhaupt irgendetwas erledigt wird. Es passt gar nicht ins Bild, dass die Europäische Union so massiv darauf drängt, diese Regelungen derart schnell zu implementieren.

Rechnet die EU vielleicht damit, dass diese Gesetzgebung bereits in nächster Zeit gebraucht wird?

Was wir wissen, ist, dass die europäischen Staatsanleihen aktuell bereits crashen, und es sieht so aus, als würde die Europäische Zentralbank nun langsam die Kontrolle über die europäischen Finanzmärkte verlieren.

Darüber hinaus wissen wir, dass es in Griechenland einen anhaltenden Bank-Run gibt. Fakt ist, dass allein letzten Freitag EUR 700 Millionen von griechischen Bankkonten abgehoben wurden. Ich persönlich glaube, dass jeder, der noch irgendwelches Geld auf griechischen Bankkonten hat, völlig verrückt ist. Eines Tages, und das wird nicht mehr allzu lange hin sein, werden die Kunden griechischer Banken einen „Haircut“hinnehmen müssen, genauso wie es in Zypern der Fall war. Das Folgende stammt vom Finanzblog Zero Hedge:

„Während die griechische Regierung glaubt, dass sie die Schlacht, wenn nicht gar den Krieg gegen Europa gewonnen hat, ist die Realität, dass Athen mit jedem weiteren Tag, den es ohne finanzielle Rückendeckung auskommen muss … einen Tag näher an den Totalzusammenbruch seines Bankensystems heranrückt.

Noch einmal zur Erinnerung: Die griechischen Banken sind heute bereits auf Notfall-Liquiditätskredite der EZB in Höhe von rund EUR 80,7 Milliarden angewiesen, was mit Stand zum 30.04. rund 60% der Gesamteinlagen des griechischen Finanzsystems entsprach. Mit anderen Worten: Griechenland ist schrecklich pleite – allein die Großzügigkeit der EZB verhindert bisher einen erzwungenen rund 40%igen ´Bail-in`-Haircut im Stile Zyperns.“

Aber Griechenland ist natürlich nur der Anfang. Ich rechne damit, dass am Ende weitere große Banken in ganz Europa abstürzen werden, während wir uns in die größte Finanzkrise aufmachen, die Europa jemals erlebt hat. Letzten Endes werden die Bankkunden in ganz Europa „Haircuts“ hinnehmen müssen, und das wird den kommenden Deflationszyklus in Europa nur noch viel schlimmer machen.

Ich rechne auch damit, dass sich die Ereignisse in Europa bis Ende 2015 noch massiv beschleunigen werden. Und offensichtlich sind die obersten politischen Entscheidungsträger der Europäischen Union ebenfalls besorgt, was die unmittelbare Zukunft anbelangt, sonst würden sie ja nicht mit einer solchen Eile darauf drängen, dass jedes einzelne EU-Land bis Ende dieses Sommers eine „Bail-in“-Gesetzgebung implementiert.

Zum Glück haben sich die USA nicht in dieselbe Richtung bewegt – zumindest bisher noch nicht. Es ist immer möglich, dass so etwas während einer „Notlage“ passieren kann. Das sahen wir in Zypern. Gegenwärtig scheinen europäische Bankkonten jedoch gefährdeter zu sein als US-Bankkonten.

Dennoch sollte niemand von uns allzu viel Vertrauen in US-amerikanische Großbanken haben. Seit dem Ende der letzten Finanzkrise agieren sie noch rücksichtsloser als zuvor. Aktuell halten die sechs größten US-Banken gemeinsam Finanzderivate mit einem Nominalwert von USD 278 Billionen. Es wird der Tag kommen, an dem die „systemrelevanten“ Banken zusammenbrechen werden, und das wird die US-Wirtschaft völlig lähmen.

Wir bewegen uns jetzt in eine Phase großer Finanzinstabilität. Und in einer solchen Phase ist es wichtig, dass man finanziell nicht alles auf eine Karte setzt. Wenn man diversifiziert ist, ist es schwieriger, das gesamte Vermögen durch ein einziges Ereignis zu verlieren.

 

http://www.propagandafront.de/

Gold: Auch Österreich holt seine Schätze heim

Janne Jörg Kipp

Der Goldpreis hängt aktuell immer noch bei etwa 1200 Dollar/Unze fest beziehungsweise rutscht noch etwas darunter. Allen Krisenanzeichen zum Trotz reagiert der Markt auf die Schwindsucht des Wertes der Papierwährungen nicht. Dennoch mehren sich die Zeichen für einen anziehenden Goldpreis. »Heim nach Hause« heißt es − angeblich − für das Gold von immer mehr Zentralbanken.

Österreichs Nationalbank, vergleichbar mit der Bundesbank in Frankfurt, hat Angst um sein Gold. So jedenfalls lässt sich der Wunsch interpretieren, wonach das gelbe Edelmetall endlich heim nach Hause finden möge. 280 Tonnen Gold hat Österreich formal und möchte 110 Tonnen sicherstellen. 80 Prozent befinden sich in London, bei der Bank of England, die seit Jahrzehnten große Goldschätze bewahrt. Österreich möchte das Gold nach Hause holen.

Der Schatz ist aktuell knapp neun Milliarden Euro schwer. Österreich sitzt seit nunmehr 2007 auf seinen Beständen (vgl. etwaderaktionaer.de oder die Berichte des World Gold Council). Deutschland schließt sich an, wie wir wissen. Ein Großteil unseres Goldes liegt − hoffentlich − noch in den Tresoren der FED in New York. Die Niederländer haben bereits Gold nach Hause geholt. Russland und nach zahlreichen, anhaltenden Gerüchten auch China treten als Aufkäufer auf

Natürlich stellt sich sofort die Frage nach dem Warum. Papiergeldskeptiker verweisen auf die anstehenden Europrobleme. Griechenland steht zumindest noch für längere Zeit vor dem Exodus und dem Austritt aus der Eurozone. Niemand weiß, wie die Märkte darauf reagieren würden. Zumindest weiß dies kein normaler Marktteilnehmer.

Großbanken dürften sich ein Bild davon machen können. Goldman Sachs etwa. Deren ehemaliger leitender Mitarbeiter Draghi entwertet zurzeit den Euro fleißig weiter und kauft munter Anleihen auf. Draghi gehörte Goldman Sachs zu einer Zeit an, als die Bank den Griechen massiv bei den»Bilanz«manipulationen half. Draghi dürfte ein feines Gespür für die Entwicklung in Griechenland haben. Die Kollegen aus den angeschlossenen Notenbanken ebenso?

Ein Austritt Griechenlands aus der Eurozone und die fortwährende Gelddruckerei jedenfalls würden den Euro massiv unter Druck setzen. Möglicherweise sichern sich die Notenbanken bereits ab. Dazu passt, dass neben China und Russland weitere Staaten Gold importieren wollen.

Bekannt war dies für die Türkei, die zeitweise Zinsen für Gold bot. Indien hat jetzt seine Zollbeschränkungen für Gold ebenfalls gelockert. Damit kann das Land mehr Goldimporte erwarten, was wiederum für eine Goldverknappung am Markt sorgen würde.

Auch die Nummer eins der Goldkäufer ist ein Land beziehungsweise seine Zentralbank. Russland hatte im Jahr 2014 173 Tonnen Gold gekauft. Im April ist nach Angaben einer Nachrichtenagentur erneut ein Anteil von 300 000 Unzen Gold in Russland importiert worden. Insgesamt verfügt Russland demnach über 40,1 Millionen Unzen. Dies sind 13 Prozent der gesamten Reserven Russlands.

Unter dem Strich zeigt sich also, dass die Zentralbanken Gold schätzen. Private Investoren oder auch größere andere Institutionelle scheinen hingegen kurzfristig das Interesse zu verlieren. Der größte Goldfonds der Welt, der SPDR Gold Shares, hatte alleine am Mittwoch mehr als vier Tonnen Gold einbüßen müssen. Insgesamt verfügen die acht größten börsengehandelten Goldfonds über so wenig Gold wie nie zuvor in den vergangenen fünf Jahren. Dies drückt den Goldpreis zumindest kurzfristig sicher weiter.

Wer mit Gold nicht zocken möchte, sondern seine Vermögen absichern will, wird mit Gold jedoch langfristig sicher sein. So empfiehlt es sich weiterhin, in kleinen Einheiten Gold oder auch Silber zu kaufen. Noch können Sie dies in Form von Tafelgeschäften, also bei Händlern direkt vor Ort. Der Staat erfährt davon nichts.

Wie dies alles funktioniert, erfahren Sie von Christian Wolf. Kostengünstig, zielsicher und taktisch richtig. Das Verhalten der Notenbanken zeigt, dass es keine Alternative gibt.

Wer diese Welt wirklich regiert

Von Terra Herz

Veröffentlicht am 05.06.2015

Momentan regieren die Energien diese Welt, die sich durch die Bereitstellung des Zahlungsmittels einer Nation eine goldene Nase verdienen.
Also die Bankenbesitzer.
Das sind die wahren Herrscher auf dieser Welt.

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