Niederösterreicher sollen in Wien nicht behandelt werden, Flüchtlinge aber schon

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Wien will weniger Operationen in Spitälern, um Wartezeiten zu verkürzen: Zum Handkuss sollen die Niederösterreicher kommen.

Niederösterreicher sollen in Wien nicht behandelt werden, Flüchtlinge aber schonWährend sich SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner jeden Tag neue Steuern für das Wahlvolk einfallen lässt, hegt das rot-grüne Wien offenbar Sparpläne bei österreichischen Patienten.

Weniger Operationen zulassen

Ein Vorhaben der Wiener Patientenanwältin Siegrid Pilz lässt jedenfalls die Alarmglocken läuten: Um die völlig ausufernden Wartezeiten – etwa auf Operationen – an Wiens Spitälern nicht weiter auf die Spitze zu treiben, sollen nun weniger Operationen und Behandlungen in Wien zugelassen werden. Zum Handkuss kommen sollen vor allem Niederösterreicher.

Konzept gegen Klimaschutz

Der Gesundheitssprecher der Wiener FPÖ, Wolfgang Seidl, schüttelt ob dieser Ankündigung nur noch den Kopf. In einer Aussendung meinte er dazu:

Wer also etwa in Groß Enzersdorf lebt, soll sich nicht mehr an das nahe SMZ-Ost wenden dürfen, sondern nach Mistelbach fahren. Das ist ja ein hervorragendes Konzept zum Klimaschutz.

Dass so ein patientenfeindlicher Vorschlag ausgerechnet von der Patientenanwältin, die eigentlich die Interessen der Patienten zu vertreten hätte, kommt, setze dem Irrsinn rund um Wiens Gesundheitsversorgung noch die Krone auf.

Ausländer gegenüber Österreichern bevorzugt

Seidl erinnert, dass die rot-grüne Stadtregierung in den vergangenen 20 Jahren mehr als 350.000 Menschen in Wien nachhaltig und mit erheblichem finanziellem Aufwand, also mit dem Geld der Steuerzahler, angesiedelt hat. Viele von ihnen hätten noch nie einen einzigen Cent in das Gesundheitssystem eingezahlt und sollen nun gegenüber Österreichern, nur weil sie außerhalb der Wiener Stadtgrenzen leben, bevorzugt werden. Das findet der FPÖ-Gesundheitssprecher nicht fair und stellt an Patientenanwältin Pilz die Frage:

Aus Niederösterreich darf keiner in ein Wiener Spital, aus Asien und Afrika aber schon?

AT

Steiermark: SPÖ-Asyl-Landesrätin Doris Kampus verweigert Auskünfte über gewaltbereite Asylwerber

SPÖ-Landesrätin Doris Kampus, in der Steiermark für Asylwesen zuständig, verweigert jede Auskunft über Gewalttaten ihrer „Schützlinge“.

Steiermark: SPÖ-Asyl-Landesrätin Doris Kampus verweigert Auskünfte über gewaltbereite Asylwerber.

Keine Auskunft über gewaltbereite Asylwerber möchte offensichtlich die steiermärkische Landesrätin Doris Kampus (SPÖ) gegenüber dem Landtag offenlegen. In mindestens drei schriftlichen Anfragebeantwortungen verweigerte die zuständige Landesrätin eine Antwort. Gemäß den Verträgen mit den Betreibern der Asylheime sind „besondere Vorkommnisse“ wie etwa Nachbarschaftskonflikte oder Körperverletzungen unverzüglich dem Land – und keiner anderen Stelle! – zu melden. Diese Daten liegen also vor, werden jedoch bewusst unter Verschluss gehalten.

FPÖ-Nationalratsabgeordneter Hannes Amesbauer will das nicht hinnehmen und kritisiert die rote Landesrätin für ihr Schweigen heftig und verweist dabei auf Zahlen im Bundesland Tirol:

Aktuelle Zahlen aus Tirol zeigen eindeutig auf, wovor die Freiheitliche Partei immer schon gewarnt hat – importierte Kriminalität unter dem Deckmantel des Asylrechts. Hier handelt es sich um einen Vertuschungsskandal der Sonderklasse unter schwarz-grüner Verantwortung. In dem westlichen Bundesland ist für das Asylwesen bekanntlich eine grüne Landesrätin zuständig. Nun wurde bekannt, dass sich alleine im Zeitraum von Jänner bis Juli 2019 in 80 Einrichtungen des Landes Tirol mehr als 600 gravierende Vorfälle mit 110 Hausverboten zugetragen haben.

Praxis erinnert an skandalöse Vorgänge bei den Tiroler Sozialdiensten

Steiermarks SPÖ-Asyllandesrätin Kampus will nichts beauskunften, obwohl in der Steiermark ähnliche Zustände wie im Bundesland Tirol bestehen könnten, und das, obwohl dem Land die Daten vorliegen müssten. Amesbauer fordert Kampus daher auf, endlich das Zahlenwerk vorzulegen:

Ähnliche Zustände befürchten die steirischen Freiheitlichen seit geraumer Zeit auch in der Grünen Mark. Die sozialistische Asyllandesrätin Doris Kampus verweigerte nämlich bisher bei schriftlichen Anfragen jegliche Auskünfte zu Vorfällen in Asylheimen, obwohl dem Land sämtliche Daten aufgrund der Ausgestaltung der Verträge mit den Betreibern vorliegen. Lapidar wird auf das Innenministerium verwiesen, obwohl davon auszugehen ist, dass nicht alle Vorfälle überhaupt angezeigt werden oder strafrechtlich verfolgbar sind.

Landesrätin Kampus ist aufgefordert, sofort einen Bericht über sämtliche Vorfälle in steirischen Asylheimen in ihrer Amtszeit vorzulegen. Die Sicherheitslage in und rund um Unterkünfte gilt seit jeher als prekär, und die Bevölkerung hat ein Recht auf Informationen.

Im Bundesland Tirol hat die schwarz-grüne Landesregierung unter ÖVP-Landeshauotmann Günther Platter und der grünen Stellvertreterin Ingrid Felipe ebenfalls ein Desaster in Sachen öffentliche Sicherheit und Asylwerber hinterlassen. Zustände, die zuletzt auch FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer heftig kritisiert hatte.

AT

Wegen konsequenter Asylpolitik: ÖVP reitet täglich Attacken gegen Kickl

Die oberösterreichischenLandespolitiker Anschober (Grüne, links) und Stelzer (ÖVP, rechts) verstanden sich schon 2016 gut mit dem damaligen Integrationsminister Kurz.  Foto: Land OÖ/Grillnberger

Die oberösterreichischenLandespolitiker Anschober (Grüne, links) und Stelzer (ÖVP, rechts) verstanden sich schon 2016 gut mit dem damaligen Integrationsminister Kurz.
Foto: Land OÖ/Grillnberger
30. Juni 2019 – 15:23

Immer heftiger werden die Attacken von ÖVP-Politikern auf den ehemaligen freiheitlichen Innenminister Herbert Kickl. Die angeführten Gründe, warum er nach Ansicht der ÖVP in keiner Regierung mehr vertreten sein dürfe, bleiben nebulös. Es kann jedoch vermutet werden, dass Kickls konsequente Asylpolitik und das schonungslose Aufdecken „schwarzer Netzwerke“ ihn zum Angriffsziel machen. Die FPÖ betont indessen, man lasse sich von Kurz und Co. sicher nicht auseinander dividieren.

Kurz unterstellt Kickl Verschwörungstheorien – aber welche?

Altkanzler Sebastian Kurz attackierte Kickl im Ö1-Mittagsjournal vom Samstag ein weiteres Mal und sagte:

Sie haben recht, dass Norbert Hofer sehr freundlich sich in Richtung Volkspartei geäußert hat, aber ich erlebe gleichzeitig einen Herbert Kickl, der mit wüsten Verschwörungstheorien gegen uns unterwegs ist, der ständig mich und auch andere Kräfte in der Volkspartei diskreditiert und schlecht macht, und insofern wundert mich ein bisschen dieses Doppelspiel.

Stelzer verweist auf „Reibungsthemen“ mit Kickl im Innenministerium

Und heute, Sonntag, äußerte sich Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer gegenüber der Austria Presse Agentur (APA) ähnlich:

So wie er das Innenministerium angelegt hat, hatten wir immer wieder Reibungsthemen – auch im Umgang nach Ibiza. Dass er sich jetzt als besonderer Vorreiter von Rot-Blau im Parlament präsentiert, spricht auch für sich.

Stelzer betonte, eine Neuauflage von Türkis-Blau sei für ihn nur ohne Herbert Kickl in der Regierung denkbar.

Kritische Nachfragen von ORF– und APA-Journalisten bleiben aus

„Verschwörungstheorien“, der „Umgang nach Ibiza“ und die angebliche Vorreiterschaft für Rot-Blau, das von der ÖVP als Schreckgespenst präsentiert wird, aber laut Umfragen von einer Mehrheit weit entfernt ist – das sind reichlich unkonkrete Gründe für die Ablehnung Kickls. Kritisches Nachfragen kann jedoch von den Mainstream-Medien gegenüber der ÖVP nicht erwartet werden, daher kommen Kurz, Stelzer und Co. mit diesen Gemeinplätzen durch.

Stelzers „Reibungsthemen“ lagen einzig im Bereich Asylpolitik

Forscht man jedoch tiefer, was gemeint sein könnte, so kommen die Motive der ÖVP schnell zum Vorschein. Stelzer spricht etwa von „Reibungsthemen“ mit dem damaligen Innenminister. Medial bekannt wurden nur zwei solcher Themen: die Beendigung des Lehrverhältnisses von Asylwerbern, wenn diese einen rechtkräftig negativen Bescheid erhalten, und der Anerkennungsbetrag für freiwillige Tätigkeiten durch Asylwerber. Kickl verordnete 1,50 Euro pro Stunde. Oberösterreich – neben Stelzer auch der Grünen-Landesrat Rudi Anschober – wollte 5 Euro zahlen. Auf diese beiden Kontroversen machte heute auch Herbert Kickl via Facebook aufmerksam und schrieb:

Diese „Reibungsthemen“, wie Stelzer sie nennt, sind dem oberösterreichischen ÖVP-Landeshauptmann so wichtig, dass er mich als neuerlichen Innenminister unbedingt verhindern will.

Stelzer steht hier – ebenso wie Herr Kurz – an der Seite seines Grün-Landesrats Anschober. Wir stehen an der Seite der Mehrheit der Bevölkerung!

Herbert Kickl

am Sonntag

Herr Stelzer will Asylwerbern in Oberösterreich 5 Euro pro Stunde fürs Putzen des eigenen Quartiers bezahlen – nicht 1,50, wie ich für ganz Österreich verordnet habe, weil Asylwerber ohnehin auf Kosten des Staates rundumversorgt werden. Auch sonst lagen unsere Differerenzen auf dem Gebiet der Asylpolitik. Er wollte zum Beispiel, dass Lehrlinge trotz rechtskräftig negativem Asylbescheid weitermachen können, als wäre nichts geschehen. Diese Aushebelung des Rechtsstaats hat es m

Nach Ibiza: Kickl machte schwarze Netzwerke sichtbar

Leicht ergründbar ist auch, was Stelzer mit Kickls „Umgang nach Ibiza“ gemeint haben könnte. Der geschäftsführende Klubobmann der FPÖ tat sich in dieser Zeit insbesondere als Aufdecker schwarzer Netzwerke zwischen Innen- und Justizministerium hervor. Von ihm angekündigte Anklagen führender BMI-Beamter in der Causa Stadterweiterungsfonds bewahrheiteten sich – sicherlich sehr zum Ärger der ÖVP.

Hafenecker sieht untauglichen Versuch, FPÖ zu spalten

Der Spaltungsversuch der ÖVP zwischen einer „guten“ Hofer-FPÖ und einer „bösen“ Kickl-FPÖ scheint ohnedies nicht zu fruchten, wie FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker heute in einer Presseaussendungklarmacht:

Die ständigen unqualifizierten Angriffe der ÖVP auf Herbert Kickl sind ein untauglicher Versuch, die FPÖ auseinander zu dividieren. Offenbar ist vielen schwarzen Vertretern die konsequente Asyl- und Zuwanderungspolitik, die Herbert Kickl als Innenminister betrieben hat, ein Dorn im Auge. Denn inhaltliche Argumente sind keine vorhanden.

ÖVP nähert sich grünem Asylkurs an

Hafenecker ortet eine Annäherung der ÖVP an einen grünen Asyl- und Einwanderungskurs und verspricht die Weiterführung des konsequenten Weges. Die FPÖ stehe damit an der Seite der Mehrheit der österreichischen Bevölkerung.

Benko-Deal: Schaler Beigeschmack bei „Immobilienhändler“ Sebastian Kurz

Interessant: Auch beim Kika-Leiner-Deal hatte Ex-Kanzler Sebastian Kurz die Finger im Spiel. Foto: Пресс-служба Президента России / Wikimedia (CC BY 4.0)

Interessant: Auch beim Kika-Leiner-Deal hatte Ex-Kanzler Sebastian Kurz die Finger im Spiel.
Foto: Пресс-служба Президента России / Wikimedia (CC BY 4.0)
9. Juni 2019 – 14:35

Im Gefolge des „Ibiza-Videos“ wird die mediale Aufmerksamkeit auf das Thema Parteienfinanzierung gelenkt. FPÖ-nahe Vereine gerieten in die Kritik, obwohl – wie Wirtschaftsprüfer nachwiesen – aus ihnen kein Cent an die Partei floss. Entsprechende ÖVP-nahe Vereine lösen dagegen kaum Recherchen aus. Und über ein Riesengeschäft Ende des Jahres 2017 berichtete kaum jemand: den Weihnachtseinkauf des Immobilien-Tycoons René Benko mit Unterstützung der damaligen Kanzlerpartei ÖVP.

Luxushaus der Kika-Leiner-Gruppe über Weihnachten verkauft

Floss da vielleicht sogar eine Provision? Gar an die ÖVP? Fragen über Fragen tun sich plötzlich auf, nachdem addendum bereits im März über merkwürdige Vorgänge berichtet hat, die sich rund um den Verkauf der Luxusimmobilie der Kika-Leiner-Gruppe in der Wiener Mariahilfer Straße abgespielt haben sollen.

Zweites Angebot über 90 Millionen Euro

René Benko, der Immobilieninvestor, der auch bei der Kronen Zeitung und beim Kurier über die deutsche Beteiligung eingestiegen ist, bekam für 60 Millionen Euro den Zuschlag. War das wirklich das beste Angebot? Wie  addendum öffentlich machte, soll es ein zweites Angebot – und zwar über 90 Millionen Euro – gegeben haben.

Leitenden Beamten aus Urlaub zurückgeholt

Und was besonders stutzig macht: Sebastian Kurz und Ex-Justizminister Josef Moser sollen zwischen den Weihnachtsfeiertagen eigens das zuständige Bezirksgericht aufsperren und einen leitenden Beamten aus dem Urlaub zurückholen haben lassen, um diesen Benko-Deal grundbücherlich besichern zu lassen. Das alles soll sich Ende Dezember 2017 abgespielt haben.

Zu günstig den Besitzer gewechselt

Addendum mutmaßt, dass das schöne, unbelastete Objekt in der Mariahilfer Straße, ein Gründerzeithaus mit 7.371 Quadratmeter Grundfläche und derzeit mehr als 10.000 Quadratmeter Verkaufsfläche, zu günstig seinen Besitzer wechselte. Die Rechercheplattform untermauert das mit einem Blick ins Grundbuch:

Am 29. Dezember 2017 wird der Verkauf besiegelt. Am 18. April 2018 lässt der Käufer, eine Firma im Eigentum einer Benko-Privatstiftung, für die Mariahilfer Straße 10–18 ein Pfandrecht der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich in das Grundbuch eintragen. Dessen Höhe: 95 Millionen Euro.

Nichtssagendes Blabla von Kurz-Sprecher

Und was sagt Sebastian Kurz zu seiner Rolle als „Immobilienhändler“ für seinen „Spezi“ Benko? Ein Sprecher richtet addendum Nichtssagendes aus:

Der Zugang der Bundesregierung ist, eine serviceorientierte Verwaltung anzubieten. Das gilt insbesondere für Bürgerinnen und Bürger und natürlich auch für Unternehmen, wenn es um die Rettung von heimischen Arbeitsplätzen geht.

Detail am Rande: Das Bundeskanzleramt teilte auch mit, dass Herr Benko kein finanzieller Unterstützer der ÖVP sei. Danach hatte addendum aber gar nicht gefragt.

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Österreich: Angeblicher Skandal-Politiker Strache deckt kriminelle Methoden in der Politik auf

Der politische Fall von Heinz-Christian Strache …

Am Vorabend zur Wahl des EU-Parlamentes poppen Ausschnitte aus einem vor zwei Jahren heimlich gedrehten Video in den Mainstream-Medien auf, in dem der österreichische FPÖ-Politiker Heinz-Christian Strache während seines Aufenthaltes auf Ibiza in alkoholisiertem Zustand peinliche und politisch unkorrekte Dinge von sich gibt, für die er sich in einer Pressekonferenz in aller Form entschuldigt. Doch was ist bezeichnender: Straches Verhalten oder der politische Auftragsrufmord, der da offensichtlich an ihm vollzogen wurde? Spiegel online schreibt am 21. Mai 2019: „Es wirkt wie eine Szene aus einem schlechten Film: […] Heinz-Christian Strache und sein Vertrauter Johann Gudenus […] verhandeln über Stunden bei Wodka-Redbull […] mit der angeblichen Nichte eines russischen Oligarchen über Staatsaufträge.“ Focus online ergänzt hierzu: „“Spiegel“ und „Süddeutsche Zeitung“ veröffentlichten nur Ausschnitte aus dem etwa sieben Stunden langen Video.“ Ein Leser kommentiert das so: „Ich teile die Vermutung […], dass es sich bei den Aufnahmen um eine Geheimdienstaktion handelt. […] Der Zeitpunkt der Veröffentlichung deutet darauf hin, dass hier die Europawahl manipuliert werden soll.“ Das deutsche online-Portal „Tagesspiegel“ kommentiert: „Strache war in eine Falle gelockt worden mit Methoden, die aus KGB- oder Stasi-Handbüchern hätten stammen können.“ Wenn es sich tatsächlich um eine gezielte und geschickt eingefädelte Wahlmanipulation handelt, dann hat sie ganze Sache gemacht. Denn die Welt schreibt am 22. Mai 2019 auf ihrer Website: „Das Skandal-Video aus Ibiza aus dem Sommer 2017 hat zu einer schweren Regierungskrise in Österreich geführt. Inzwischen sind keine FPÖ-Politiker mehr Teil der Regierung. Strache ist auch als FPÖ-Chef zurückgetreten. Gudenus verließ die Partei.“ So der aktuelle Stand. Es bleibt natürlich jedem selber überlassen, wie er die auf dem heimlich gedrehten Video dokumentierte Entgleisung Straches wertet. Interessant ist es nun, an dieser Stelle mal zu schauen, wie denn der an den medialen Pranger gestellte Heinz-Christian Strache die ganze Sache, die Hintergründe, aber auch sich selber sieht. Sehen Sie dazu einen Auszug aus einer Pressekonferenz vom 18. Mai 2019.

 

Meine sehr geehrten Damen und Herren! Das Gerücht lag schon länger in der Luft, dass über das Ausland wahlbeeinflussendes Dirty Campaigning oder geheimdienstlich gesteuerte Aktionen zu befürchten sind. Man hat in der Vergangenheit schon des Öfteren versucht, mich zu Fall zu bringen, zum Beispiel durch bewusst gesteuerte falsche Drogengerüchte, durch Versuche, mich ins rechtsextreme Eck zu drängen und auf unterschiedlichen Ebenen zu diskreditieren. Ich habe in den letzten drei Jahren viel an Verleumdungen und Diffamierungen, aber auch an Bösartigkeiten erleben müssen. Was aber hier vor zwei Jahren inszeniert wurde, hat eine völlig neue Dimension. Hier wurde in Silberstein-Manier eine Schmutzkübel- und Desinformations-Kampagne gestartet, die an Perfidie und auch an Niederträchtigkeit nicht zu übertreffen ist. Besonders übel war der Vorwand unter dem die beiden offensichtlich beauftragten Lockvögel an Johann Gudenus herangetreten sind. Denn kurz nach dem Tod seines Vaters, wo er emotional angeschlagen war, gaben sie vor, sich für ein Jagdgebiet im Besitz der Familie zu interessieren. Die angeblich lettische EU-Staatsbürgerin erzählte, mit ihrer Tochter nach Wien zu ziehen und ziehen zu wollen und in Österreich Fuß fassen zu wollen und auch hier Investitionen setzen zu wollen. Es war ihr ein Anliegen – nachdem sie offenbar über Monate hinweg mit Johann Gudenus eine Freundschaft, eine vertrauliche Ebene sichergestellt hat -, mit ihrem deutschen Bekannten irgendwann einmal dann in Folge auch mich kennenzulernen. Ein diesbezügliches privates Gespräch fand dann vor zwei Jahren, nämlich im Jahr 2017 im Sommer auf Ibiza statt im Beisein ihres deutschen Bekannten, der uns zu einem Abendessen in eine – wie im Nachhinein auch bekannt geworden ist – einer präparierten Finca eingeladen hatte. Mit illegalen Mitteln und Methoden unter Missbrauch von Video- und Abhörgeräten wurde versucht, Gudenus und mich zu Straftaten zu bestimmen bzw. zu Statements zu verleiten, die strafrechtlich bedenklich sein könnten bzw. durch ausgewählte Ausschnitte, die aus dem Gesamtkontext gerissen sind, uns gezielt beschädigen sollten.

Hier geht es weiter:

https://www.kla.tv/14329?autoplay=true

„Kurz und schmerzlos“: Twitter-Reaktionen nach Regierungssturz in Österreich

"Kurz und schmerzlos": Twitter-Reaktionen nach Regierungssturz in Österreich

Sebastian Kurz bei der Parlamentssitzung am 27. Mai
Der Misstrauensantrag gegen die Übergangsregierung machte Sebastian Kurz zum Kanzler mit der kürzesten Amtszeit seit Gründung der Zweiten Republik. Bei Twitter löste der Regierungssturz einerseits hämische Posts aus, andererseits auch Verständnislosigkeit.

Während die ÖVP als stärkste Kraft aus der EU-Wahl 2019 hervorging, erlitt Bundeskanzler Sebastian Kurz am Montag die bisher größte Niederlage seiner politischen Karriere. Die entsprechenden Internet-Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Treue Anhänger des gestürzten Kanzlers begriffen nicht, weshalb der 32-Jährige abgewählt wurde, während andere Politiker noch ihre Ämter bekleiden:

Einige Twitter-Nutzer verdeutlichten, dass der Regierungssturz Österreich „zur Handlungsunfähigkeit verdammt“:

Andere fanden hingegen, dass das Ende der Kurz-Ära die richtige Lösung sei. „Kurzzugende“ schrieb ein weiterer Twitter-Nutzer und stellte ein Bild aus einer U-Bahn-Station in Wien online.

Auch deutsche Medien ließen die Causa nicht unkommentiert. Die heuteshow des ZDF postete einen sarkastischen Beitrag darüber, wie ein Video, mit dem man an sich nichts zu tun hat, jemandem den Job kosten kann:

Ein Twitter-Nutzer schrieb, dass die 16-jährige Klimaaktivistin Greta Thunberg bereits zur neuen Kanzlerin gewählt wurde:

Andere Nutzer scherzten, dass der 86-jährige Bauunternehmer Richard Lugner zum neuen Kanzler werden könnte, „weil’s eh schon wurscht ist“:

Einige spotteten, dass Kurz nach seinem Abgang nun mehr Zeit für Privates haben werde:

Mehr zum Thema – LIVE: Presseerklärung von Sebastian Kurz nach Verlust der Vertrauensfrage

Widerliche Entgleisung bei EU-Wahlbericht: ARD-Tagesschau färbt FPÖ-Balken braun

Was für ein Zufall: Die Tagesschau der ARD färbte den Balken der FPÖ braun statt blau. Foto: Screenshot ARD

Was für ein Zufall: Die Tagesschau der ARD färbte den Balken der FPÖ braun statt blau.
Foto: Screenshot ARD
27. Mai 2019 – 12:29

Die Attacken des bundesdeutschen Staatsfernsehens gegen die FPÖ hören nicht auf. Diesmal fiel die „Tagesschau“die Nachrichtensendung des Ersten mit einer besonders abstoßenden Aktion auf: Jörg Schönenborn präsentierte, wie gewohnt, die Ergebnisse der Europawahl, sowohl von bundesdeutschen als auch von österreichischen Parteien, die in Balkendiagrammen visualisiert wurden. Bei ÖVP, SPÖ, Neos und Grünen waren diese Balken in den jeweiligen Parteifarben Schwarz, Rot, Gelb (obwohl die offizielle Neos-Farbe eigentlich Rosa ist) und Grün dargestellt. Der üblicherweise blaue Balken der Freiheitlichen jedoch wurde in Braun, der Farbe der NSDAP und des Nationalsozialismus, gehalten.

Der Wiener FPÖ-Landtagsabgeordnete Leo Kohlbauer zeigte sich daraufhin empört und kritisierte die untergriffigen und primitiven Attacken des Staatssenders scharf:

Bisher hat sich die ARD noch nicht zu dieser Entgleisung geäußert-

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