Papst Franziskus “Arabische Invasion ist soziale Tatsache”: Mainstream-Medien erklären ihren Lesern die Papst-Aussage

Bitte beachten: Diese Aussage machte der „Heilige Vater“ schon im März 2016. R.

“Arabische Invasion”: Diese Aussage des Papstes versuchen Mainstream-Medien zu relativieren.

Foto: Bild: Christoph Wagener / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)

“Arabische Invasion ist soziale Tatsache”: Mainstream-Medien erklären ihren Lesern die Papst-Aussage„Wir können heute von einer arabischen Invasion sprechen. Das ist eine soziale Tatsache“, zitiert die Vatikanzeitung Osservatore Romano am Freitag eine Äußerung des katholischen Kirchenoberhaupts, die bereits am Dienstag bei einem Treffen mit Mitgliedern der französischen Sozialbewegung „Poissons Roses“ in seiner Residenz Santa Marta fiel.

Papst Franziskus nannte die Flüchtlingskrise in Europa also eine „arabische Invasion“. So deutlich hat es noch kein Staatsmann ausgesprochen. Aber die Mainstream-Medien üben nicht am Kirchenoberhaupt Kritik wegen dieser Feststellung, sondern an Webseiten, die das Papst-Zitat verbreiten.

Papst-Zitat für Propaganda-Zwecke

Wenn der Papst von „arabischer Invasion“ spricht, beeilen sich die Mainstream-Medien zu erklären, dass das Kirchenoberhaupt seine Aussage damit relativiert habe, dass daraus aber auch Chancen für Europa entstehen würden. Wenn Webseiten das Zitat verbreiten, werden sie nicht nur ins rechte Eck gestellt, sondern da wird auch behauptet, dass sie die Papst-Aussage nun für Propaganda-Zwecke verwenden würde. Das Fellner-Blatt Österreich hat das geschrieben und gleich eine Aussage des Chefredakteurs der katholischen Zeitung „LaVie“, Jean-Pierre Denis, veröffentlicht:

Ich finde es skandalös, dass einige es so darstellen, als hätte der Papst von einem Kampf der Kulturen gesprochen. Die ganze Begegnung sagt eigentlich das Gegenteil.

Die Süddeutsche Zeitung verteidigt die Aussage des Papstes sogar damit, dass sie den Massenmörder Anders Behring Breivik ins Spiel bringt. Gleich im ersten Absatz des Artikels schreibt die Zeitung:

Die Formulierung alleine klingt nach Schlagzeilen-Material für Rechtspopulisten – und das wurde sie auch. „Papst Franziskus: Wir können heute von einer ‚arabischen Invasion‘ Europas sprechen“ titelt der Blog Jihad Watch. Das ist der Blog, den auch Anders Behring Breivik gerne las und zitierte, bevor er am 22. Juli 2011 mehr als 70 Menschen in Norwegen tötete, um sein Land gegen den Islam zu verteidigen.

Das Zitat des Papstes, so versuchen es die Mainstream-Medien in gewohnter Einigkeit zu erklären, sei aus dem Kontext gerissen worden. So titelt die französische Tageszeitung Le Monde„Die üble Debatte um die Aussage des Papstes“. Man wundert sich über so viel Erklärungsnot, dabei hat der Papst seine Aussage mit dem Nachsatz, dass die arabische Invasion eine soziale Tatsache sei, ja selbst am besten erklärt. Wer will da dem Heiligen Vater schon widersprechen?

AT

Der Vatikan gibt die Übernahme der Vatikanischen Bank durch die Jesuiten bekannt

Ob das wirklich so neu ist ? Und ob das nicht alles eine riesengroße weltweite Krake mit unglaublichen Vernetzungen ist? Wenn das Geld tatsächlich an die Armen weltweit gehen würde, muss es dann noch Armut geben? Und Flüchtlinge? Aus meiner Sicht wäre die Welt dann schon längst gerettet, wenn man die immensen Spendensummen noch dazu rechnet. R.

Der spanische Jesuit und Wirtschaftswissenschaftler Juan Antonio Guerrero Alves (60) wird neuer Präfekt des vatikanischen Wirtschaftssekretariates. Der Vatikan teilte die Ernennung durch Papst Franziskus am Donnerstag mit. Guerrero, derzeit Leitungsmitglied des Jesuitenordens, erhält damit einen der einflussreichsten Posten in der Leitung der katholischen Kirche, wird aber einfacher Ordenspriester bleiben. Sein Amt tritt er zum Jahresbeginn an.

Früherer Amtsinhaber war Kardinal George Pell (78), der in Australien wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt wurde und ein Berufungsverfahren anstrebt. Pell, im Februar 2014 zum ersten Präfekten der neu gegründeten Behörde ernannt, wurde im Juni 2017 vor dem Hintergrund des Strafverfahrens in Australien von seinem Posten beurlaubt; sein fünfjähriges Mandat lief im Februar 2019 aus. Dem Sekretariat als Aufsichtsgremium übergeordnet ist der Wirtschaftsrat, dem der deutsche Kardinal Reinhard Marx als Koordinator vorsteht.

Guerrero erklärte in Reaktion auf seine Ernennung, er wolle zu Transparenz in der Wirtschaft des Heiligen Stuhls beitragen und für einen effizienten Einsatz der Güter und Ressourcen sorgen. Die Mittel stünden im Dienst der Evangeliumsverkündigung der Kirche, sagte er dem Portal “Vatican News”. Das vatikanische Staatssekretariat geriet zuletzt durch eine verlustreiche Immobilieninvestition in London in dreistelliger Millionenhöhe in die Schlagzeilen.

Der Generalobere der Jesuiten, Arturo Sosa, bat sich ebenfalls laut “Vatican News” aus, dass Guerrero nicht zum Bischof geweiht werden solle. Er begründete dies damit, Guerrero solle nach dem Endes seines Dienstes wieder ins normale Leben als Jesuit zurückkehren können.

Der neue vatikanische Finanzchef wäre damit einer der ranghöchsten Kirchenfunktionäre, aber nur einfacher Pater. Bislang gibt es nur eine bedeutende Kurienbehörde, die von einem Nichtbischof geführt wird; es handelt sich um die Öffentlichkeitsabteilung unter Leitung von Paolo Ruffini, einem Laien.

In typischer Jesuiten-Art log Guerrero über seinen erwarteten Ruf, die Finanzen des Vatikans im Namen der Jesuiten zu übernehmen. Guerrero sagte in einem am 14. November veröffentlichten Interview mit Vatican News:

„Dieser Anruf war etwas völlig Unerwartetes. Anfangs machte es mir Angst, und ich fühlte mich ziemlich taub. Aber ich begrüße es mit Demut, mit Vertrauen in den Herrn und in das Team, das bereits im Sekretariat für die Wirtschaft arbeitet. Ich werde im Dienst dieser Mission zusammenarbeiten, indem ich das Beste von mir selbst anbiete.“ (“Soylent Green” für das wirkliche Leben wurde im Vatikan von der Rockefeller Foundation diskutiert)

Laut internen Quellen wurde Pater Arturo Sosa bei einem Treffen mit Mitgliedern des Sekretariats für soziale Gerechtigkeit und Ökologie der Gesellschaft Jesu, das am 7. November 2019 in der Clementine Hall des Vatikans stattfand, zu diesem Thema konsultiert. Vor 200 Jesuiten und Laien und deren weiblichen „Gefährten“, sagte Papst Franziskus (Vatikan: Enthüllung von Menschenopfern könnte bevorstehen – Papst Franziskus der Vergewaltigung bezichtigt (Videos)):

„Die Gesellschaft Jesu wurde von Anfang an in den Dienst der Armen gerufen, eine Berufung, die der heilige Ignatius in die Formel von 1550 aufgenommen hat. Dieses Original ist zu unserer Zeit zurückgekehrt “, sagte der Papst am vorletzten Tag ihrer Feier zum 50. Jahrestag des Sekretariats für soziale Gerechtigkeit und Ökologie.

Die Übernahme des Vatikans durch die Jesuiten ist nun zu 100% abgeschlossen, da der Oberste Gerichtshof die letzte Berufung von George Pell zugelassen hat. Er wird sich bald in Frieden zurückziehen und mehr Kinder belästigen dürfen, da er auf seine Machtposition verzichtet hat (Satanische Statue: Katholiken durch Aufstellen einer Moloch-Statue im Kolosseum empört).

Krise in Vatikan-Finanzaufsicht weitet sich aus: Zweiter Rücktritt in kurzer Zeit

Die Krise um die Finanzaufsicht des Vatikan weitet sich offenbar aus. Laut Medienberichten ist ein weiteres von vier Verwaltungsratsmitgliedern der Finanzinformationsbehörde AIF zurückgetreten.

Nach einem Bericht der italienischen Tageszeitung “Il Sole 24 Ore” trat mit dem US-amerikanischen Finanz- und Sicherheitsexperten Juan Zarate das zweite von vier Verwaltungsratsmitgliedern der Finanzinformationsbehörde AIF zurück. Zuvor hatte der deutsch-französische Banker Marc Odendall sein Mandat niedergelegt. Als Grund gab er an, er halte die Organisation für wirkungslos.

  

Beide Rücktritte stehen in Zusammenhang mit der Ankündigung des Vatikan vom Montag, den AIF-Präsidenten Rene Brülhart zu ersetzen. Der Schweizer Anti-Geldwäsche-Experte stand fünf Jahre an der Spitze der Behörde. Bereits Anfang Oktober war AIF-Direktor Tommaso Di Ruzza im Zuge von Ermittlungen wegen einer Immobilienspekulation des vatikanischen Staatssekretariats suspendiert worden. Die Führung der AIF stellte sich hinter Di Ruzza und bestritt jegliches Fehlverhalten (Es gibt Hinweise darauf, dass Papst Franziskus vatikanische Pädophilie und satanische Rituale erleichtert (Videos)).

Medienbericht: Vatikan von ihrer internen Informationsplattform ausgeschlossen

Unterdessen hat laut einem Bericht des “Wall Street Journal” die Egmont Group, ein internationaler Zusammenschluss von Finanzaufsichtsbehörden, den Vatikan von ihrer internen Informationsplattform ausgeschlossen. 2013 war der Vatikan unter Brülhart – damals AIF-Direktor – als Mitglied aufgenommen worden. Der Schweizer war von 2010 bis 2012 Vizepräsident der Egmont Group.

Der Vatikan bemüht sich seit etwa zehn Jahren, seine Finanzgeschäfte internationalen Standards anzupassen. Ende 2010 richtete Benedikt XVI. (2005-2013) die AIF als Kontrollgremium ein (Vatikan: Homosexualität & Pädophilie in der Kirche und der Papst ändert das Vaterunser – eine Schlangengrube (Videos)).

Australiens oberster Gerichtshof hat den Berufungsantrag von Kardinal George Pell (78) gegen seine Verurteilung als Sexualstraftäter angenommen. Die Anhörung werde voraussichtlich erst 2020 stattfinden. Pell, der seit dem Frühjahr in einem Gefängnis im australischen Melbourne inhaftiert ist, war bei der Verkündung der Entscheidung nicht persönlich im Gerichtssaal anwesend.

Die Internationalen Pädophilenringe haben einen Weg gefunden, Kardinal Pell zu befreien und die Übernahme der vatikanischen Finanzen durch die Jesuiten kurz verzögern. Als Beamter des Präfekten war Kardinal Pell für die Bereinigung der Finanzen der Kirche verantwortlich und kann als jemand angesehen werden, der Aufschluss über die angebliche Veruntreuung von fast einer halben Milliarde Dollar an Beiträgen aus dem Peterspfennig, dem Fonds des Papstes für die Armen, gibt.

Tatsächlich hält das meiste Geld, das in England und jetzt in der pädophilen Elite der Egmont-Gruppe zusammengekommen ist, der Vatikan als Lösegeld, bis Pell wieder sicher in Rom ist (Vatikan spekulierte – mit Spenden für die Armen!).

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Literatur:

Die Rothschilds: Eine Familie beherrscht die Welt.

Codex Humanus – Das Buch der Menschlichkeit

Weltverschwörung: Wer sind die wahren Herrscher der Erde?

Whistleblower

Quellen: PublicDomain/mk-online.de/leozagami.com am 22.11.2019

Papst warnt vor „Populisten“ und lobt Ursula von der Leyen und Greta Thunberg

Papst Franziskus setzt Europa mit der EU gleich und lobt die neue EU-Kommissionspräsidentin.

Photo Claude TRUONG-NGOC / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)

Am Freitag wurde von der italienischen Tageszeitung La Stampa ein Interview mit Papst Franziskus veröffentlicht. Darin warnt er in dramatischen Tönen vor der Souveränitätsbewegung und den „Populisten“ und vor einem Zerbrechen der EU. Zugleich fand er lobende Worte für die neue EU-Spitze und Greta Thunberg.

Souveränitätsbewegung macht Franziskus Angst

Bevor Andrea Tornielli, Hausvatikanist von Papst Franziskus, Mitte Dezember 2018 in den Vatikan berufen wurde, war er Journalist bei La Stampa und Gründer und Koordinator der Nachrichtenplattform Vatican Insider, die Teil derselben Tageszeitung ist. Das Interview führte ein ständiger Mitarbeiter von Vatican Insider, Domenico Agasso.

Wörtlich sagte Franziskus:

Die Souveränitätsbewegung macht mir Angst, sie führt zu Kriegen.

Und weiter:

Europa darf sich nicht auflösen. Es muss gerettet werden. Es hat humane und christliche Wurzeln. Eine Frau wie Ursula von der Leyen kann die Kraft der Gründerväter wiederbeleben.

Papst Franziskus setzte einmal mehr Europa mit der EU gleich, obwohl nur ein Teil Europas der EU angehört, die es rechtlich in der heutigen Form erst seit 2009 gibt.

Papst Franzskus, der Einwanderungsbefürworter

Davon abgesehen sind es starke Worte für jemanden, der seit Beginn seines Pontifikats nicht unwesentlich zur Öffnung der Tore Europas für die unkontrollierte Masseneinwanderung und damit zu den heutigen Problemen beigetragen hat. Die dadurch stattfindende Überfremdung, die Islamisierung, das Zerfallen der Staatsvölker in eine zunehmende Vielzahl ethnischer Gruppen, das Entfremdungsgefühl der einheimischen Bevölkerung, die Ängste vor Heimat- und Identitätsverlust der europäischen Völker – das alles wird ausgeblendet.

Die in zahlreichen Staaten aufkommenden Gegenbewegungen der Europäer werden von ihm verurteilt. Diesem Zweck dient auch das jüngste Interview, aber nicht nur. Zusammenfassend gab Papst Franziskus nicht nur wieder, was derzeitiger Mainstream ist, sondern machte sich einmal mehr zu seinem apokalyptischen Sprecher.

AT

Immobilien und Schweizer Konten: Die unkontrollierten Geschäfte des Vatikans

Wie steht es um die Tätigkeit der Apostolischen Güterverwaltung APSA? Von „schlechten Geschäften“ spricht der Vatikanist Sandro Magister und verweist auf eine Reportage des Vatikanisten Edward Pentin. Letzterer recherchierte, warum dem so ist. Dazu Magister:

„Nach einem Vorkonklave 2013, das fast zur Gänze für sinnloses Gerede über die Reform der Römischen Kurie verwendet wurde, und nach sechs Jahren einer ungeordneten Geschäftigkeit zum selben Zweck, scheint heute eine Neuorganisation der Kurie ihrem Ziel nahe, die praktisch niemanden zufriedenstellt, folgt man der Kritik, die bereits von rechts und links zu den bisher bekannten Teilen der künftigen, neuen Statuten geäußert wurde.“

Zu den „Sorgenkindern“ gehören weiterhin die Verwaltungs- und Finanzstellen.

„Deren Reinigung ist weit von einer Vollendung entfernt, besonders jene der tragenden Achse, auf der die Kurie in diesem Bereich ruht, der Apostolischen Güterverwaltung, abgekürzt APSA.“

Am 22. Juli titelte Pentin im National Catholic Register:

„Fragen, die zu den Finanzen des Vatikans bleiben“.

Konkret geht es dabei vor allem um einige Konten und Immobilien. Viele der als „problematisch“ identifizierten Bereiche seien, so Pentin, nach wie vor nicht behoben worden.

Unbekannte APSA

Zunächst ein Rückblick zum besseren Verständnis.

Papst Franziskus ordnete den gesamten Verwaltungs- und Finanzbereich neu, indem er diesen ganzen Komplex in einem neuen Dikasterium, dem Wirtschaftssekretariat, zusammenführte. Zum Präfekten dieser neuen Kurienbehörde ernannte er den damaligen Erzbischof von Sydney, den konservativen Kardinal George Pell.

Das überraschte, hing aber mit dem angestrebten Umbau des australischen Episkopats und der Tatsache zusammen, daß Pell zu diesem Zeitpunkt der einzige Kardinal Ozeaniens war. Damit war automatisch Mitglied in dem ebenfalls von Franziskus neugeschaffenen C9-Kardinalsrat zur Beratung des Papstes bei der Kurienreform und der Leitung der Weltkirche.

Soweit die Absicht im Finanz- und Verwaltungsbereich. Die Wirklichkeit sah schnell anders aus.

Während die Konzentration aller Vatikanmedien im ebenfalls neuerrichteten Kommunikationssekretariat (heute Kommunikationsdikasterium) gegen Widerstände planmäßig durchgesetzt wurde, war dies im Verwaltungs- und Finanzbereich nicht der Fall.

Kardinal Pell, der von Sydney nach Rom wechselte, stieß schnell auf Widerstände und machte sich Teile der Kurie zum Gegner, denen er vorgesetzt worden war. Vor allem die APSA leistete erbitterten Widerstand. Gegen den neuen Wirtschaftspräfekten wurde bereits intrigiert, bevor er alle seine Koffer ausgepackt hatte. Als der unvoreingenommene Kardinal Pell das Spiel zu durchschauen begann, war er bereits isoliert.

Die APSA wurde damals noch von Kardinal Domenico Calcagno geleitet, der mit seiner Behörde nicht im Traum daran dachte, die Eigenständigkeit zu verlieren. Calcagno gehörte zum Kreis der kurialen Purpurträger um Sodano und Kasper, die den argentinischen Primas im Konklave auf den Schild hoben. Damit hatte er nach dem 13. März 2013 Zugang zu Santa Marta (Vatikan: Homosexualität & Pädophilie in der Kirche und der Papst ändert das Vaterunser – eine Schlangengrube (Videos)).

Das Lobbying der APSA-Gruppe war erfolgreich. Franziskus rückte immer mehr von seinen eigenen, ursprünglichen Plänen ab und ließ Kardinal Pell im Regen stehen. Der nahm seine Aufgabe jedoch ernst und wollte sich nicht im Sessel bequem zurücklehnen.

Pells römischen Gegnern kam es daher wie gerufen, daß der Kardinal in Australien wegen eines angeblichen sexuellen Übergriffs in den 70er Jahren mit viel Medienwirbel vor Gericht gestellt wurde. Seither hält sich hartnäckig das Gerücht, die Anschuldigungen seien nicht von Australien, sondern vielmehr von Rom ausgegangen. Pell, der sich im Vatikan isoliert und im Stich gelassen fühlte, warf enttäuscht das Handtuch und ging nach Australien zurück, um sich dort vor Gericht zu verantworten. Seine Bereitschaft, nach dem erstinstanzlichen Urteil ins Gefängnis zu gehen, anstatt Hausarrest zu beantragen, wird von Beobachtern auch mit dieser doppelten Enttäuschung in Zusammenhang gebracht, in beiden Fällen, vor Gericht und in seiner Aufgabe in Rom von höchster Stelle fallengelassen worden zu sein.

Kardinal Pell sollte nicht das einzige Opfer der Intriganten bleiben. Auf andere, unsanftere, aber doch glimpflichere Weise wurde Libero Milone aus dem Kirchenstaat entfernt, den Franziskus zum ersten Generalrevisor des Vatikans ernannt hatte (Vatikan: Priester wollen Papst zum Ketzer erklären).

Calcagnos Dankbarkeit

Nutznießer dieser beiden „Entfernungen“ war die APSA. Kardinal Calcagno bedankte sich auch bei Franziskus, seine Behörde nicht weiter mit Kontrolleuren und Umstrukturierungen zu belästigen, indem er den argentinischen Bischof Gustavo Oscar Zanchetta in hoher Position bei der APSA unterbrachte. So hatte es Franziskus gewünscht.

Zanchetta war ein Protegé des regierenden Papstes, hatte aber im Sommer 2017 Argentinien fluchtartig verlassen und ein verstörtes und ratloses Bistum hinterlassen. Der Grund wurde von argentinischen Medien in den zerrütteten Diözesanfinanzen vermutet. Bereits vor seiner Ernennung zum Diözesanbischof durch Franziskus hatte Zanchetta als Generalvikar die Finanzen seiner Heimatdiözese zerrüttet. Für ein halbes Jahr tauchte Zanchetta unter, um Anfang 2018 im Vatikan plötzlich wiederaufzutauchen, wo ihn Franziskus auf einen hohen Posten setzte – in der Apostolischen Güterverwaltung.

Unter unabhängigen Beobachtern herrschte großes Kopfschütteln. Wie konnte der Papst, Protegé hin oder her, jemand ausgerechnet in die Güterverwaltung setzen, der gleich in zwei Bistümern ein Chaos in Finanzen und Verwaltung hinterlassen hatte?

Zum Jahreswechsel 2018/2019 kam schließlich der wahre Grund ans Licht, der Zanchetta fluchtartig seine Heimat verlassen hatte lassen. Der Bischof hat ungezügelte, homosexuelle Begierden. In seinem Bistum hatte er sich sexuell an seinen eigenen Seminaristen verfehlt, worüber Rom unter anderem durch die Generalvikare und den Regens des Priesterseminars seit 2015 unterrichtet war – aber untätig blieb. Franziskus hielt seine schützende Hand über Zanchetta.

Kardinal Calcagno brachte ihn auf Wunsch des Papstes in seiner Behörde unter. Schaden kann der Argentinier dort nicht wirklich anrichten, denn sein Amt wurde eigens für ihn geschaffen und existiert nur auf dem Papier. Seit Jahresbeginn, als auch die Medien berichteten, was der Vatikan schon seit mehr als drei Jahren wußte, wurde seine ohnehin nicht ausgeübte Tätigkeit ruhend gestellt.

2018: Wechsel an der APSA-Spitze

So erstaunte es, daß Franziskus den getreuen Calcagno 2018, kurz nach Erreichen der Altersgrenze, emeritierte. Der Kardinal mußte die Gunst des Papstes verloren haben, was ohne Zweifel mit seiner Art der Finanzgebarung zu tun haben dürfte. Wahrscheinlicher ist, daß die tickende Bombe APSA rechtzeitig und stillschweigend entschärft werden soll, ehe sie dem Pontifikat gefährlich werden könnte.

Zum Nachfolger an der Spitze der APSA ernannte Franziskus einen engen Vertrauten, den damaligen Generalsekretär der Italienischen Bischofskonferenz, Msgr. Nunzio Galantino. Galantino war durch bedingungslose Unterstützung des „neuen Kurses“ und durch geringe Bibelfestigkeit aufgefallen. Auf politischer Ebene handelte er im Hinterzimmer, mit Rückendeckung von Santa Marta, mit der damaligen italienischen Linksregierung einen „Kompromiß“ zur Legalisierung der „Homo-Ehe“ aus und ließ die zwei Millionen Italiener im Regen stehen, die sich Anfang 2016 in Rom zu einer Megakundgebung versammelt hatten, um für Ehe, Familie und Lebensrecht und gegen Homo-Ehe, Gender-Ideologie und Abtreibung zu demonstrieren.

Auch auf religiöser Ebene brachte er die Homo-Agenda voran, indem er beim Weltjugendtag in Krakau (2016) wahrheitswidrig schwadronierte, daß Sodom und Gomorra von Gott nicht zerstört worden seien.

Calcagno war Kardinal und damit im Konklave auf Augenhöhe mit Kardinal Bergoglio. Das verpflichtete und verlangte dem neuen Papst Rücksichten ab. Galantino verdankt seinen Höhenflug allein Franziskus. Das Vertrauensverhältnis ist ein anderes.

Unter Galantino als APSA-Chef wurde es ruhiger um die Behörde, weil er wenige extrovertiert ist als der Waffenliebhaber Calcagno. Daß sich die APSA durchgesetzt hatte, wurde auch daran klar, daß an der Spitze des zahnlosen Wirtschaftssekretariats heute die ehemalige Nummer zwei der APSA, Msgr. Luigi Mistò, steht. Geblieben sind aber die „Probleme“, von denen die Vatikanisten Pentin und Magister berichten, denn die APSA kontrolliert sich in der neuen Konstellation Mistò/Galantino faktisch selbst.

  

Pells Entdeckung

Damit zurück zu Pentins Reportage im National Catholic Register. Jahre nach den Fragen, die Kardinal Pell im Zusammenhang mit der APSA aufgeworfen hatte, scheint sich nichts in deren Gebaren geändert zu haben. Die APSA verwaltet weiterhin den Immobilienbesitz und die Finanzen des Vatikans nach eigenem Dafürhalten. Der australische Kardinal hatte den Verdacht auf Geldwäsche und Betrug geäußert und auf Bankkonten der APSA im Ausland verwiesen. Vor allem ließ er verdächtige Immobilien- und Geldtransaktionen überprüfen, besser gesagt, wollte

diese überprüfen lassen, wozu es nicht mehr kam.

„Fest entschlossen“, so Pentin, Mißwirtschaft und dubiose Geschäftspraktiken abzustellen, kontaktierte Kardinal Pell 2016 australische Banker in London, mit denen er persönlich bekannt war. Über sie wollte er auf informelle Weise Näheres erfahren, ohne schlafende Löwen zu wecken. Die kontaktierten Banker schätzten, daß ein Vermögen von bis zu 100 Millionen Euro auf Konten zweier Privatbanken in Lugano im Schweizer Kanton Tessin liegen dürften.

Kardinal Pell beauftragte darauf eine Schweizer Rechtsanwaltskanzlei, zumindest von einem der Konten die Kontoauszüge der vergangenen zehn Jahre zu erhalten und sie vom Generalrevisor des Vatikans, Libero Milone, begutachten zu lassen.

Um diese Operation möglich zu machen, mußte Pell die Erlaubnis von Papst Franziskus einholen. Der habe sie mit seiner Unterschrift gerne erteilt, so Pentin. Doch die Bankauszüge gelangten nie auf den Schreibtisch des Kardinals und auch nicht auf jenen des Generalrevisors. Stattdessen wurden Pell und Milone 2017 aus dem Vatikan entfernt.

Pentin beruft sich auf ungenannte Quellen, daß Pells Vorstoß wahrscheinlich sabotiert wurde, nachdem einige Wind von den Untersuchungen bekommen hatten.

„Die Funktionäre der APSA brachten wiederholt die Ausrede vor, daß es Schwierigkeiten bei der Beschaffung der genannten Informationen gebe.“

In Wirklichkeit „haben sie diese Konten geschützt“, zitiert Pentin eine seiner „gutinformierten Quellen“.

Der Großteil des Geldes liege auf Nummernkonten. Diese hatte die Promontory Financial Group, eines der zahlreichen unter Franziskus in den Vatikan gerufenen internationalen Beratungsunternehmen im Finanzdienstleistungssektor, um bei der „Reinigung“ der Vatikanfinanzen zu helfen, als Risiko für Geldwäsche und Betrug genannt und eine Überprüfung empfohlen.

Es wird zwar davon ausgegangen, daß die meisten Konten seither bereinigt wurden. Promontory nannte allerdings mindestens sechs Konten, die als „potentiell problematisch“ bezeichnet wurden, zu denen auch heute keine Klarheit herrscht. Da die APSA inzwischen das Wirtschaftssekretariat übernommen hat, gehen Beobachter laut Pentin davon aus, daß die „verdächtigen Konten“ auch weiterhin keiner Überprüfung unterzogen werden. Es ist daher weder bekannt, wieviel Geld auf diesen Konten liegt und wem es gehört.

Verdächtig macht sie schon die Tatsache, daß sie „irreguläre, internationale Banknummer“ haben, was es bereits erschwert, sie überhaupt ausfindig zu machen (Vatikan: Papst Franziskus – „Ich bin der Teufel“ und weitere irritierende Aussagen (Videos)).

„Bis zu sieben Milliarden“

Laut einigen Schätzungen, so Pentin, könnten auf den Konten der Filialen zweier Schweizer Privatbanken in Lugano „bis zu sieben Milliarden Euro“ liegen. Beide Banken verweigern jede Auskunft, weshalb sie weder die Existenz der Konten bestätigen noch dementieren. Eine Sprecherin der größeren der beiden Privatbanken, die ihren Sitz in der Deutschschweiz hat, bekräftigte am 11. Juli gegenüber dem National Catholic Register, daß es strikte Unternehmenspolitik sei, alles was Kundenverhältnisse betrifft, kategorisch nicht zu kommentieren.

Die zweite Privatbank, ursprünglich mit Sitz in der Italienischen Schweiz wurde inzwischen von der Schweizer Finanzaufsichtsbehörde geschlossen. Sie war zwei Jahre zuvor von einer brasilianischen Bankengruppe übernommen worden und gehört heute zu einer anderen Schweizer Privatbank mit Sitz in der Deutschschweiz.

Pentin zitiert eine seiner Quellen mit den Worten:

„Mit der Zeit wurde klar, daß es innerhalb er APSA ein Zentrum der Korruption gab, und damit in Zusammenhang standen die beiden Banken in Lugano. Hoch irreguläre Transaktionen fanden über diese Banken statt.“

Weder Claudia Ciocca, die im Wirtschaftssekretariat heute für die Ermittlungen zu verdächtigen Konten zuständig ist, noch Kurienerzbischof Nunzio Galantino, der Präfekt dieses Dikasteriums, waren gegenüber dem National Catholic Register zu Stellungnahmen bereit.

Tommaso Di Ruzza, Direktor der Finanzaufsichtsbehörde des Vatikans, die bis 2016 auch über die APSA wachte, sagt hingegen, es sei „nicht korrekt“ , diese Konten als „illegal“ zu bezeichnen. Mehr könne er dazu aber nicht sagen. Auf die Frage, ob seine Behörde seinerzeit auch diese Konten überprüfte, antwortete er nicht.

London Kensington

Eine weitere Herausforderung, der sich Kardinal Pell stellte, war der Versuch, Transparenz in den APSA-Immobilienbesitz im Ausland zu bringen. Pentin verweist auf ihm vorliegende Informationen, daß „nur wenige APSA-Mitarbeiter“ die wirkliche Dimension des ausländischen Immobilien-Portfolios des Vatikans kennen. Der Großteil davon werde „off the book“ geführt und „vertraulich“ verwaltet.

Den Grundstock des APSA-Immobilienbesitzes bildeten Mittel, die dem Vatikan im Zuge der Lateranverträge von 1929 von der italienischen Regierung zu leisten waren. Sie stellen eine zumindest teilweise Entschädigung für die Massenenteignung von Kirchenbesitz dar, die vom italienischen Staat nach der italienischen Einigung von 1870 durchgeführt wurde. Damals wurde der neue Nationalstaat von den kirchenfeindlichen Freimaurern beherrscht, die Rache nahmen und den Einfluß der Kirche beseitigen wollten.

2016 wurde der von der APSA verwaltete Immobilienbesitz auf mindestens 800 Millionen geschätzt, was im Vergleich zu zahlreichen privaten Immobiliengesellschaften nicht sonderlich aufregend ist. Dazu gehören allerdings einige sehr prestigeträchtige Objekte, darunter solche im Stadtteil Mayfair zwischen Hyde Park, Soho und Buckingham Palace in London, aber auch in Paris und der Schweiz.

Der Immobilienbesitz in Großbritannien wird über die British Grolux Investments Ltd. verwaltet, die den vatikanischen Besitz allerdings in ihren Registern nicht aufscheinen läßt, obwohl im Verwaltungsrat gleich mehrere Mitglieder sitzen, die direkt mit der APSA in Verbindung stehen.

2015 gab die APSA 100 Millionen für den Kauf einer prestigeträchtigen Londoner Immobilie aus, die 108 Wohnungen und 5.300 Quadratmeter Geschäftsfläche umfaßt. Kardinal Pell hatte die Zustimmung zum Kauf verweigert, weil er „unüberwindliche“ Probleme sah.

Der Kauf der Londoner Immobilie in der High Street Kensington 176–206 wurde selbst von APSA-Funktionären als „Fehler“ bezeichnet, weil er auf dem Höhepunkt einer „Spekulationsblase“ auf dem Londoner Immobilienmarkt erfolgte, wie Experten sagen. Zudem war das englische Pfund noch sehr stark, bevor es nach dem Brexit-Referendum nachgab. Die Frage steht im Raum, warum dieser Kauf dennoch erfolgte.

Pentin zitiert noch andere Kritik, die grundsätzlicher Art ist:

„Es ist zu betonen, daß die APSA die von ihr verwalteten Immobilien nicht für sich zu verwalten hat, sondern im Sinne der Kirche. Sie verhalten sich aber so, als wäre das ihr Eigentum, und wenn jemand in ihre Karten schauen will, um zu sehen, wie sie verwalten, wird diese Person als Eindringling gesehen, selbst wenn er vom Staatssekretariat oder dem Wirtschaftssekretariat kommt.“

Den Rest des Beitrages bitte hier lesen:

Immobilien und Schweizer Konten: Die unkontrollierten Geschäfte des Vatikans

Eklat in Kirche – Gottesdienst abgebrochen: Pfarrer bittet um Vergebung für Pädophile-Priester!

Neuer Skandal um Kindesmissbrauch in den deutschen Kirchen: Pfarrer bittet um Vergebung für pädokriminelle Priester!

Anfang Juli 2019 kam es bei einer Predigt über Vergebung und Missbrauch in der Münsteraner Kirche Heilig Geist zu einem Eklat.

Während der Ausführungen des emeritierten Pfarrers Ulrich Zurkuhlen verließen zunächst ein Teil des Chores, später rund 70 Gottesdienstteilnehmer unter lautem Protest die Kirche.

Und das war der Ausschlag dafür:

Pfarrer Zurkuhlen hatte in seiner Predigt zunächst von zwei Frauen erzählt, deren Gespräch er zufällig mitbekommen habe. Sie hätten unablässig von sich und ihren Befindlichkeiten gesprochen und sich schließlich massiv abfällig über ihre verflossenen Ehemänner geäußert. Zurkuhlen warb dafür, einander auch vergeben zu können.

Und jetzt kommt’s:

Der „Gottesmann“ bezog diese Äußerung auf Priester, die als Täter Minderjährige sexuell missbraucht haben. Auch ihnen müsse vergeben werden!

Konkret: Ulrich Zurkuhlen habe über einen befreundeten Priester berichtet, der als Täter beschuldigt werde. Es müsse an der Zeit sein, ihm zu vergeben.

Wenig später bestätigte der Pfarrer diese Darstellung sogar noch!

Nach diesem Eklat wurde der Gottesdienst unterbrochen und laut und hektisch mit dem Pfarrer diskutiert. Sogar noch auf dem Kirchplatz (Vatikan: Homosexualität & Pädophilie in der Kirche und der Papst ändert das Vaterunser – eine Schlangengrube (Videos)).

Der Tenor war deutlich: „So etwas geht gar nicht.“

Pfarrer Ulrich Zurkuhlen erklärt dazu:

„So etwas habe ich in den 54 Jahren meines Lebens als Priester noch nicht erlebt.“

Er sei mit seiner Stimme nicht gegen „den schreienden Mob“ angekommen, habe seinen Standpunkt und vor allem die biblisch so wichtige Bedeutung von Vergebung nicht darlegen können. So habe etwa Jesus der Ehebrecherin und der barmherzige Vater dem verlorenen Sohn vergeben.

Das sei ein Vorbild für jeden: „Wir beten ja nicht umsonst im Vaterunser: Vergib uns unsere Schuld wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.“ (Vatikan: Enthüllung von Menschenopfern könnte bevorstehen – Papst Franziskus der Vergewaltigung bezichtigt (Videos))

Und der Pfarrer legte noch einen drauf:

  

Zurkuhlen beklagte, dass sogar Bischöfe von Priester-Tätern als „Verbrecher“ sprächen, obwohl diese durchaus auch gute Seelsorger gewesen seien.

„Niemand ist nur abgründig böse“, sagte Zurkuhlen, „oft verbinden sich Güte und Schuld miteinander oder stehen ohne Berührung nebeneinander.“ Es sei „allmählich Zeit, dass die kirchlichen Hierarchen nach langer Zeit auch mal ein Wort der Vergebung sagen können.“

Gegen das „kollektive Protestgeschrei“ in der Heilig-Geist-Kirche sei er nicht angekommen. Er hätte kein Problem damit gehabt, „wenn Leute während der Predigt gesagt hätten: Das finde ich bescheuert, was Sie da sagen.“

Das habe er bei Jugendgottesdiensten immer wieder erlebt und begrüße er. „Aber das war ja jetzt gar nicht möglich.“

Doch disziplinarische Folgen hat der Pfarrer-Pädo-Vergebungs-Eklat wohl nicht.

Gespräche mit dem Interventionsbeauftragten des Bistums Münster gab es. Ebenso mit dem Seelsorgerteam.

Noch schlimmer aber: Auch Opfer von Pädo-Pfarrern waren in dem besagten Gottesdienst!

Ulrich Zurkuhlen dazu: „Das war mir nicht bewusst.“ (Callboy im Vatikan packt aus: Er hatte Dutzende Priester als Kunden – Netzwerk von schwulen und pädophilen Priestern (Video))

  

Die Stellungnahme des Bistum Münster zeigt, welcher Geist da aus der Flasche entwichen ist:

Da die Predigt frei gehalten worden sei und nicht schriftlich vorliege, könne sich das Bistum zum Inhalt nicht äußern. Jedoch sollten bei allen Bemühungen zur Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs „zunächst die Opfer im Mittelpunkt stehen und nicht die Täter“.

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Literatur:

Die Rothschilds: Eine Familie beherrscht die Welt.

Codex Humanus – Das Buch der Menschlichkeit

Weltverschwörung: Wer sind die wahren Herrscher der Erde?

Whistleblower

Quellen: PublicDomain/guidograndt.de am 21.07.2019

https://www.pravda-tv.com

Kardinal missbrauchte Kinder – und niemand soll es erfahren

Man achte auf die Quelle:  https://www.welt.de/politik/ausland/article185581522/George-Pell-Kardinal-missbrauchte-Kinder-und-niemand-soll-es-erfahren.html

Bildergebnis für kardinal pell bilder
Bildquelle: https://www.zeit.de/

Im Missbrauchsprozess gegen den australischen Kurienkardinal George Pell haben die Geschworenen in Melbourne ein erstes Urteil gefällt. Ebenfalls in Melbourne gibt es noch ein zweites Verfahren gegen ihn, das sich auf Vorwürfe aus den 70er Jahren bezieht.

Quelle: WELT

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George Pell, die Nummer drei im Vatikan, ist der bislang ranghöchste katholische Geistliche, der wegen Kindesmissbrauchs verurteilt wurde. Australische Medien dürfen wegen einer Nachrichtensperre nicht darüber berichten. Der Schuldspruch ist trotzdem in der Welt.

Er galt als Nummer drei im Vatikan und gehörte noch bis Mitte der Woche zum Beratungsgremium des Papstes: der 77-jährige Kardinal George Pell aus Australien. Jetzt wurde Pell als bislang ranghöchster katholischer Geistlicher vor einem australischen Gericht des Kindesmissbrauchs schuldig gesprochen. Darüber berichten „Katholisch.de“ und „Vatican Insider“. Das Strafmaß soll am 4. Februar 2019 verkündet werden.

Gegen ihn gibt es seit längerer Zeit Vorwürfe, sich als junger Pfarrer und später auch als Erzbischof in seiner Heimat an Jungen vergangen zu haben. Die Beschwerden reichen in Pells Zeit als Priester in seiner Heimatgemeinde Ballarat (1976-1980) und als Erzbischof von Melbourne (1996-2001) zurück. Katholisch.de berichtet, dass es sich viermal um „obszöne Handlungen in der Öffentlichkeit“ handele, einmal um „Gewalt“ gegen einen Minderjährigen in den 90er-Jahren.

Das Urteil allein wäre schon ein großer Aufreger. Doch alle Medien, die in Australien zugänglich sind, dürfen darüber nicht berichten. Das Gericht entschied sich für eine Nachrichtensperre.

Dieses Instrument, die sogenannte Suppression Order, kann in Australien ausgesprochen werden, um die Geschworenen vor Beeinflussung zu schützen. Und da Pell noch ein zweiter Prozess bevorsteht, bleibt die Nachrichtensperre vorerst bestehen. Medien, die sich daran nicht halten und in Australien digital oder gedruckt konsumierbar sind, drohen hohe Geld- oder sogar Gefängnisstrafen.

Australische Medien reagierten auf ihre Art auf das Berichtverbot. „The Daily Telegraph“ aus Sydney verrätselte das Urteil: „Es ist die größte Geschichte der Nation“, hieß es auf der Titelseite. Es gehe um ein „schreckliches Verbrechen“, und die Person „ist schuldig“.

Die „Herald Sun“ druckte in Großbuchstaben auf der Titelseite „Zensiert“. Jeder wisse, worum es gehe, die Zeitung dürfe aber nicht berichten, hieß es dort weiter.

Deutschsprachige Medien gehen unterschiedlich mit dem in Australien verhängten Maulkorb um. Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtete in der gedruckten Ausgabe über das Urteil, auf dem Onlinenachrichtenportal der Zeitung hieß es: „Um was es in dem auch über Australien hinaus bedeutsamen Prozess genau geht, können SZ-Leser aus diesen Gründen nur in der gedruckten Ausgabe erfahren.“

„Pressefreiheit“

In Deutschland berichteten online neben „Katholisch.de“ zum Beispiel die „Bild“und der Deutschlandfunk (DLF) über das Urteil, nannten dabei auch Pells Namen. „Katholisch.de“-Redaktionsleiter Björn Odendahl erklärte gegenüber „Meedia“ sein Vorgehen mit dem Wort „Pressefreiheit“. Er und seine Kollegen sähen nicht ein, warum sie sich nach dem Schuldspruch an australisches Recht halten sollten. „Danach haben wir das Informationsrecht der Bürger in Deutschland endgültig als wichtiger bewertet.“

DLF-Nachrichtenchef Marco Bertolaso argumentiert ähnlich: Das Thema sei weltweit bedeutsam. Auch für die deutsche Gesellschaft, hierzulande habe es schließlich auch viele Opfer von Missbrauch durch Priester gegeben. Und: „Wir senden und informieren im Netz für ein deutsches Publikum, jedenfalls für ein deutschsprachiges. Wir erkennen nicht, wie unsere Nachrichten Geschworene in Australien beeinflussen könnten.“ Auch WELT entschied sich aus denselben Erwägungen für die Berichterstattung.

Auch in der Schweiz gibt es unterschiedliche Herangehensweisen an die Problematik. Die „Neue Zürcher Zeitung“ nennt Pell namentlich und berichtet über das Urteil.

Das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) hingegen schreibt nur von einem „katholischen Kardinal“ und lässt dann in einem Interview seinen Australien-Korrespondenten über die Hintergründe berichten. Auch er nennt allerdings weder Pell noch das konkrete Urteil. Ihm würden sonst bis zu fünf Jahre Gefängnis drohen, sagt er. Und weiter: „Es ist für alle Journalisten in Australien schwierig, auf dieser Story zu sitzen und nicht darüber berichten zu dürfen. Schließlich handelt es sich dabei um eine der größten Geschichten des Jahres.“

Sehr Euch bitte auch das Video von Christian Anders an:

WIEVIELE KINDER HAT KARDINAL PELL MISSBRAUCHT?

 

Video made by ZuddhAtman.