Papst warnt vor „Populisten“ und lobt Ursula von der Leyen und Greta Thunberg

Papst Franziskus setzt Europa mit der EU gleich und lobt die neue EU-Kommissionspräsidentin.

Photo Claude TRUONG-NGOC / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)

Am Freitag wurde von der italienischen Tageszeitung La Stampa ein Interview mit Papst Franziskus veröffentlicht. Darin warnt er in dramatischen Tönen vor der Souveränitätsbewegung und den „Populisten“ und vor einem Zerbrechen der EU. Zugleich fand er lobende Worte für die neue EU-Spitze und Greta Thunberg.

Souveränitätsbewegung macht Franziskus Angst

Bevor Andrea Tornielli, Hausvatikanist von Papst Franziskus, Mitte Dezember 2018 in den Vatikan berufen wurde, war er Journalist bei La Stampa und Gründer und Koordinator der Nachrichtenplattform Vatican Insider, die Teil derselben Tageszeitung ist. Das Interview führte ein ständiger Mitarbeiter von Vatican Insider, Domenico Agasso.

Wörtlich sagte Franziskus:

Die Souveränitätsbewegung macht mir Angst, sie führt zu Kriegen.

Und weiter:

Europa darf sich nicht auflösen. Es muss gerettet werden. Es hat humane und christliche Wurzeln. Eine Frau wie Ursula von der Leyen kann die Kraft der Gründerväter wiederbeleben.

Papst Franziskus setzte einmal mehr Europa mit der EU gleich, obwohl nur ein Teil Europas der EU angehört, die es rechtlich in der heutigen Form erst seit 2009 gibt.

Papst Franzskus, der Einwanderungsbefürworter

Davon abgesehen sind es starke Worte für jemanden, der seit Beginn seines Pontifikats nicht unwesentlich zur Öffnung der Tore Europas für die unkontrollierte Masseneinwanderung und damit zu den heutigen Problemen beigetragen hat. Die dadurch stattfindende Überfremdung, die Islamisierung, das Zerfallen der Staatsvölker in eine zunehmende Vielzahl ethnischer Gruppen, das Entfremdungsgefühl der einheimischen Bevölkerung, die Ängste vor Heimat- und Identitätsverlust der europäischen Völker – das alles wird ausgeblendet.

Die in zahlreichen Staaten aufkommenden Gegenbewegungen der Europäer werden von ihm verurteilt. Diesem Zweck dient auch das jüngste Interview, aber nicht nur. Zusammenfassend gab Papst Franziskus nicht nur wieder, was derzeitiger Mainstream ist, sondern machte sich einmal mehr zu seinem apokalyptischen Sprecher.

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Immobilien und Schweizer Konten: Die unkontrollierten Geschäfte des Vatikans

Wie steht es um die Tätigkeit der Apostolischen Güterverwaltung APSA? Von „schlechten Geschäften“ spricht der Vatikanist Sandro Magister und verweist auf eine Reportage des Vatikanisten Edward Pentin. Letzterer recherchierte, warum dem so ist. Dazu Magister:

„Nach einem Vorkonklave 2013, das fast zur Gänze für sinnloses Gerede über die Reform der Römischen Kurie verwendet wurde, und nach sechs Jahren einer ungeordneten Geschäftigkeit zum selben Zweck, scheint heute eine Neuorganisation der Kurie ihrem Ziel nahe, die praktisch niemanden zufriedenstellt, folgt man der Kritik, die bereits von rechts und links zu den bisher bekannten Teilen der künftigen, neuen Statuten geäußert wurde.“

Zu den „Sorgenkindern“ gehören weiterhin die Verwaltungs- und Finanzstellen.

„Deren Reinigung ist weit von einer Vollendung entfernt, besonders jene der tragenden Achse, auf der die Kurie in diesem Bereich ruht, der Apostolischen Güterverwaltung, abgekürzt APSA.“

Am 22. Juli titelte Pentin im National Catholic Register:

„Fragen, die zu den Finanzen des Vatikans bleiben“.

Konkret geht es dabei vor allem um einige Konten und Immobilien. Viele der als „problematisch“ identifizierten Bereiche seien, so Pentin, nach wie vor nicht behoben worden.

Unbekannte APSA

Zunächst ein Rückblick zum besseren Verständnis.

Papst Franziskus ordnete den gesamten Verwaltungs- und Finanzbereich neu, indem er diesen ganzen Komplex in einem neuen Dikasterium, dem Wirtschaftssekretariat, zusammenführte. Zum Präfekten dieser neuen Kurienbehörde ernannte er den damaligen Erzbischof von Sydney, den konservativen Kardinal George Pell.

Das überraschte, hing aber mit dem angestrebten Umbau des australischen Episkopats und der Tatsache zusammen, daß Pell zu diesem Zeitpunkt der einzige Kardinal Ozeaniens war. Damit war automatisch Mitglied in dem ebenfalls von Franziskus neugeschaffenen C9-Kardinalsrat zur Beratung des Papstes bei der Kurienreform und der Leitung der Weltkirche.

Soweit die Absicht im Finanz- und Verwaltungsbereich. Die Wirklichkeit sah schnell anders aus.

Während die Konzentration aller Vatikanmedien im ebenfalls neuerrichteten Kommunikationssekretariat (heute Kommunikationsdikasterium) gegen Widerstände planmäßig durchgesetzt wurde, war dies im Verwaltungs- und Finanzbereich nicht der Fall.

Kardinal Pell, der von Sydney nach Rom wechselte, stieß schnell auf Widerstände und machte sich Teile der Kurie zum Gegner, denen er vorgesetzt worden war. Vor allem die APSA leistete erbitterten Widerstand. Gegen den neuen Wirtschaftspräfekten wurde bereits intrigiert, bevor er alle seine Koffer ausgepackt hatte. Als der unvoreingenommene Kardinal Pell das Spiel zu durchschauen begann, war er bereits isoliert.

Die APSA wurde damals noch von Kardinal Domenico Calcagno geleitet, der mit seiner Behörde nicht im Traum daran dachte, die Eigenständigkeit zu verlieren. Calcagno gehörte zum Kreis der kurialen Purpurträger um Sodano und Kasper, die den argentinischen Primas im Konklave auf den Schild hoben. Damit hatte er nach dem 13. März 2013 Zugang zu Santa Marta (Vatikan: Homosexualität & Pädophilie in der Kirche und der Papst ändert das Vaterunser – eine Schlangengrube (Videos)).

Das Lobbying der APSA-Gruppe war erfolgreich. Franziskus rückte immer mehr von seinen eigenen, ursprünglichen Plänen ab und ließ Kardinal Pell im Regen stehen. Der nahm seine Aufgabe jedoch ernst und wollte sich nicht im Sessel bequem zurücklehnen.

Pells römischen Gegnern kam es daher wie gerufen, daß der Kardinal in Australien wegen eines angeblichen sexuellen Übergriffs in den 70er Jahren mit viel Medienwirbel vor Gericht gestellt wurde. Seither hält sich hartnäckig das Gerücht, die Anschuldigungen seien nicht von Australien, sondern vielmehr von Rom ausgegangen. Pell, der sich im Vatikan isoliert und im Stich gelassen fühlte, warf enttäuscht das Handtuch und ging nach Australien zurück, um sich dort vor Gericht zu verantworten. Seine Bereitschaft, nach dem erstinstanzlichen Urteil ins Gefängnis zu gehen, anstatt Hausarrest zu beantragen, wird von Beobachtern auch mit dieser doppelten Enttäuschung in Zusammenhang gebracht, in beiden Fällen, vor Gericht und in seiner Aufgabe in Rom von höchster Stelle fallengelassen worden zu sein.

Kardinal Pell sollte nicht das einzige Opfer der Intriganten bleiben. Auf andere, unsanftere, aber doch glimpflichere Weise wurde Libero Milone aus dem Kirchenstaat entfernt, den Franziskus zum ersten Generalrevisor des Vatikans ernannt hatte (Vatikan: Priester wollen Papst zum Ketzer erklären).

Calcagnos Dankbarkeit

Nutznießer dieser beiden „Entfernungen“ war die APSA. Kardinal Calcagno bedankte sich auch bei Franziskus, seine Behörde nicht weiter mit Kontrolleuren und Umstrukturierungen zu belästigen, indem er den argentinischen Bischof Gustavo Oscar Zanchetta in hoher Position bei der APSA unterbrachte. So hatte es Franziskus gewünscht.

Zanchetta war ein Protegé des regierenden Papstes, hatte aber im Sommer 2017 Argentinien fluchtartig verlassen und ein verstörtes und ratloses Bistum hinterlassen. Der Grund wurde von argentinischen Medien in den zerrütteten Diözesanfinanzen vermutet. Bereits vor seiner Ernennung zum Diözesanbischof durch Franziskus hatte Zanchetta als Generalvikar die Finanzen seiner Heimatdiözese zerrüttet. Für ein halbes Jahr tauchte Zanchetta unter, um Anfang 2018 im Vatikan plötzlich wiederaufzutauchen, wo ihn Franziskus auf einen hohen Posten setzte – in der Apostolischen Güterverwaltung.

Unter unabhängigen Beobachtern herrschte großes Kopfschütteln. Wie konnte der Papst, Protegé hin oder her, jemand ausgerechnet in die Güterverwaltung setzen, der gleich in zwei Bistümern ein Chaos in Finanzen und Verwaltung hinterlassen hatte?

Zum Jahreswechsel 2018/2019 kam schließlich der wahre Grund ans Licht, der Zanchetta fluchtartig seine Heimat verlassen hatte lassen. Der Bischof hat ungezügelte, homosexuelle Begierden. In seinem Bistum hatte er sich sexuell an seinen eigenen Seminaristen verfehlt, worüber Rom unter anderem durch die Generalvikare und den Regens des Priesterseminars seit 2015 unterrichtet war – aber untätig blieb. Franziskus hielt seine schützende Hand über Zanchetta.

Kardinal Calcagno brachte ihn auf Wunsch des Papstes in seiner Behörde unter. Schaden kann der Argentinier dort nicht wirklich anrichten, denn sein Amt wurde eigens für ihn geschaffen und existiert nur auf dem Papier. Seit Jahresbeginn, als auch die Medien berichteten, was der Vatikan schon seit mehr als drei Jahren wußte, wurde seine ohnehin nicht ausgeübte Tätigkeit ruhend gestellt.

2018: Wechsel an der APSA-Spitze

So erstaunte es, daß Franziskus den getreuen Calcagno 2018, kurz nach Erreichen der Altersgrenze, emeritierte. Der Kardinal mußte die Gunst des Papstes verloren haben, was ohne Zweifel mit seiner Art der Finanzgebarung zu tun haben dürfte. Wahrscheinlicher ist, daß die tickende Bombe APSA rechtzeitig und stillschweigend entschärft werden soll, ehe sie dem Pontifikat gefährlich werden könnte.

Zum Nachfolger an der Spitze der APSA ernannte Franziskus einen engen Vertrauten, den damaligen Generalsekretär der Italienischen Bischofskonferenz, Msgr. Nunzio Galantino. Galantino war durch bedingungslose Unterstützung des „neuen Kurses“ und durch geringe Bibelfestigkeit aufgefallen. Auf politischer Ebene handelte er im Hinterzimmer, mit Rückendeckung von Santa Marta, mit der damaligen italienischen Linksregierung einen „Kompromiß“ zur Legalisierung der „Homo-Ehe“ aus und ließ die zwei Millionen Italiener im Regen stehen, die sich Anfang 2016 in Rom zu einer Megakundgebung versammelt hatten, um für Ehe, Familie und Lebensrecht und gegen Homo-Ehe, Gender-Ideologie und Abtreibung zu demonstrieren.

Auch auf religiöser Ebene brachte er die Homo-Agenda voran, indem er beim Weltjugendtag in Krakau (2016) wahrheitswidrig schwadronierte, daß Sodom und Gomorra von Gott nicht zerstört worden seien.

Calcagno war Kardinal und damit im Konklave auf Augenhöhe mit Kardinal Bergoglio. Das verpflichtete und verlangte dem neuen Papst Rücksichten ab. Galantino verdankt seinen Höhenflug allein Franziskus. Das Vertrauensverhältnis ist ein anderes.

Unter Galantino als APSA-Chef wurde es ruhiger um die Behörde, weil er wenige extrovertiert ist als der Waffenliebhaber Calcagno. Daß sich die APSA durchgesetzt hatte, wurde auch daran klar, daß an der Spitze des zahnlosen Wirtschaftssekretariats heute die ehemalige Nummer zwei der APSA, Msgr. Luigi Mistò, steht. Geblieben sind aber die „Probleme“, von denen die Vatikanisten Pentin und Magister berichten, denn die APSA kontrolliert sich in der neuen Konstellation Mistò/Galantino faktisch selbst.

  

Pells Entdeckung

Damit zurück zu Pentins Reportage im National Catholic Register. Jahre nach den Fragen, die Kardinal Pell im Zusammenhang mit der APSA aufgeworfen hatte, scheint sich nichts in deren Gebaren geändert zu haben. Die APSA verwaltet weiterhin den Immobilienbesitz und die Finanzen des Vatikans nach eigenem Dafürhalten. Der australische Kardinal hatte den Verdacht auf Geldwäsche und Betrug geäußert und auf Bankkonten der APSA im Ausland verwiesen. Vor allem ließ er verdächtige Immobilien- und Geldtransaktionen überprüfen, besser gesagt, wollte

diese überprüfen lassen, wozu es nicht mehr kam.

„Fest entschlossen“, so Pentin, Mißwirtschaft und dubiose Geschäftspraktiken abzustellen, kontaktierte Kardinal Pell 2016 australische Banker in London, mit denen er persönlich bekannt war. Über sie wollte er auf informelle Weise Näheres erfahren, ohne schlafende Löwen zu wecken. Die kontaktierten Banker schätzten, daß ein Vermögen von bis zu 100 Millionen Euro auf Konten zweier Privatbanken in Lugano im Schweizer Kanton Tessin liegen dürften.

Kardinal Pell beauftragte darauf eine Schweizer Rechtsanwaltskanzlei, zumindest von einem der Konten die Kontoauszüge der vergangenen zehn Jahre zu erhalten und sie vom Generalrevisor des Vatikans, Libero Milone, begutachten zu lassen.

Um diese Operation möglich zu machen, mußte Pell die Erlaubnis von Papst Franziskus einholen. Der habe sie mit seiner Unterschrift gerne erteilt, so Pentin. Doch die Bankauszüge gelangten nie auf den Schreibtisch des Kardinals und auch nicht auf jenen des Generalrevisors. Stattdessen wurden Pell und Milone 2017 aus dem Vatikan entfernt.

Pentin beruft sich auf ungenannte Quellen, daß Pells Vorstoß wahrscheinlich sabotiert wurde, nachdem einige Wind von den Untersuchungen bekommen hatten.

„Die Funktionäre der APSA brachten wiederholt die Ausrede vor, daß es Schwierigkeiten bei der Beschaffung der genannten Informationen gebe.“

In Wirklichkeit „haben sie diese Konten geschützt“, zitiert Pentin eine seiner „gutinformierten Quellen“.

Der Großteil des Geldes liege auf Nummernkonten. Diese hatte die Promontory Financial Group, eines der zahlreichen unter Franziskus in den Vatikan gerufenen internationalen Beratungsunternehmen im Finanzdienstleistungssektor, um bei der „Reinigung“ der Vatikanfinanzen zu helfen, als Risiko für Geldwäsche und Betrug genannt und eine Überprüfung empfohlen.

Es wird zwar davon ausgegangen, daß die meisten Konten seither bereinigt wurden. Promontory nannte allerdings mindestens sechs Konten, die als „potentiell problematisch“ bezeichnet wurden, zu denen auch heute keine Klarheit herrscht. Da die APSA inzwischen das Wirtschaftssekretariat übernommen hat, gehen Beobachter laut Pentin davon aus, daß die „verdächtigen Konten“ auch weiterhin keiner Überprüfung unterzogen werden. Es ist daher weder bekannt, wieviel Geld auf diesen Konten liegt und wem es gehört.

Verdächtig macht sie schon die Tatsache, daß sie „irreguläre, internationale Banknummer“ haben, was es bereits erschwert, sie überhaupt ausfindig zu machen (Vatikan: Papst Franziskus – „Ich bin der Teufel“ und weitere irritierende Aussagen (Videos)).

„Bis zu sieben Milliarden“

Laut einigen Schätzungen, so Pentin, könnten auf den Konten der Filialen zweier Schweizer Privatbanken in Lugano „bis zu sieben Milliarden Euro“ liegen. Beide Banken verweigern jede Auskunft, weshalb sie weder die Existenz der Konten bestätigen noch dementieren. Eine Sprecherin der größeren der beiden Privatbanken, die ihren Sitz in der Deutschschweiz hat, bekräftigte am 11. Juli gegenüber dem National Catholic Register, daß es strikte Unternehmenspolitik sei, alles was Kundenverhältnisse betrifft, kategorisch nicht zu kommentieren.

Die zweite Privatbank, ursprünglich mit Sitz in der Italienischen Schweiz wurde inzwischen von der Schweizer Finanzaufsichtsbehörde geschlossen. Sie war zwei Jahre zuvor von einer brasilianischen Bankengruppe übernommen worden und gehört heute zu einer anderen Schweizer Privatbank mit Sitz in der Deutschschweiz.

Pentin zitiert eine seiner Quellen mit den Worten:

„Mit der Zeit wurde klar, daß es innerhalb er APSA ein Zentrum der Korruption gab, und damit in Zusammenhang standen die beiden Banken in Lugano. Hoch irreguläre Transaktionen fanden über diese Banken statt.“

Weder Claudia Ciocca, die im Wirtschaftssekretariat heute für die Ermittlungen zu verdächtigen Konten zuständig ist, noch Kurienerzbischof Nunzio Galantino, der Präfekt dieses Dikasteriums, waren gegenüber dem National Catholic Register zu Stellungnahmen bereit.

Tommaso Di Ruzza, Direktor der Finanzaufsichtsbehörde des Vatikans, die bis 2016 auch über die APSA wachte, sagt hingegen, es sei „nicht korrekt“ , diese Konten als „illegal“ zu bezeichnen. Mehr könne er dazu aber nicht sagen. Auf die Frage, ob seine Behörde seinerzeit auch diese Konten überprüfte, antwortete er nicht.

London Kensington

Eine weitere Herausforderung, der sich Kardinal Pell stellte, war der Versuch, Transparenz in den APSA-Immobilienbesitz im Ausland zu bringen. Pentin verweist auf ihm vorliegende Informationen, daß „nur wenige APSA-Mitarbeiter“ die wirkliche Dimension des ausländischen Immobilien-Portfolios des Vatikans kennen. Der Großteil davon werde „off the book“ geführt und „vertraulich“ verwaltet.

Den Grundstock des APSA-Immobilienbesitzes bildeten Mittel, die dem Vatikan im Zuge der Lateranverträge von 1929 von der italienischen Regierung zu leisten waren. Sie stellen eine zumindest teilweise Entschädigung für die Massenenteignung von Kirchenbesitz dar, die vom italienischen Staat nach der italienischen Einigung von 1870 durchgeführt wurde. Damals wurde der neue Nationalstaat von den kirchenfeindlichen Freimaurern beherrscht, die Rache nahmen und den Einfluß der Kirche beseitigen wollten.

2016 wurde der von der APSA verwaltete Immobilienbesitz auf mindestens 800 Millionen geschätzt, was im Vergleich zu zahlreichen privaten Immobiliengesellschaften nicht sonderlich aufregend ist. Dazu gehören allerdings einige sehr prestigeträchtige Objekte, darunter solche im Stadtteil Mayfair zwischen Hyde Park, Soho und Buckingham Palace in London, aber auch in Paris und der Schweiz.

Der Immobilienbesitz in Großbritannien wird über die British Grolux Investments Ltd. verwaltet, die den vatikanischen Besitz allerdings in ihren Registern nicht aufscheinen läßt, obwohl im Verwaltungsrat gleich mehrere Mitglieder sitzen, die direkt mit der APSA in Verbindung stehen.

2015 gab die APSA 100 Millionen für den Kauf einer prestigeträchtigen Londoner Immobilie aus, die 108 Wohnungen und 5.300 Quadratmeter Geschäftsfläche umfaßt. Kardinal Pell hatte die Zustimmung zum Kauf verweigert, weil er „unüberwindliche“ Probleme sah.

Der Kauf der Londoner Immobilie in der High Street Kensington 176–206 wurde selbst von APSA-Funktionären als „Fehler“ bezeichnet, weil er auf dem Höhepunkt einer „Spekulationsblase“ auf dem Londoner Immobilienmarkt erfolgte, wie Experten sagen. Zudem war das englische Pfund noch sehr stark, bevor es nach dem Brexit-Referendum nachgab. Die Frage steht im Raum, warum dieser Kauf dennoch erfolgte.

Pentin zitiert noch andere Kritik, die grundsätzlicher Art ist:

„Es ist zu betonen, daß die APSA die von ihr verwalteten Immobilien nicht für sich zu verwalten hat, sondern im Sinne der Kirche. Sie verhalten sich aber so, als wäre das ihr Eigentum, und wenn jemand in ihre Karten schauen will, um zu sehen, wie sie verwalten, wird diese Person als Eindringling gesehen, selbst wenn er vom Staatssekretariat oder dem Wirtschaftssekretariat kommt.“

Den Rest des Beitrages bitte hier lesen:

Immobilien und Schweizer Konten: Die unkontrollierten Geschäfte des Vatikans

Eklat in Kirche – Gottesdienst abgebrochen: Pfarrer bittet um Vergebung für Pädophile-Priester!

Neuer Skandal um Kindesmissbrauch in den deutschen Kirchen: Pfarrer bittet um Vergebung für pädokriminelle Priester!

Anfang Juli 2019 kam es bei einer Predigt über Vergebung und Missbrauch in der Münsteraner Kirche Heilig Geist zu einem Eklat.

Während der Ausführungen des emeritierten Pfarrers Ulrich Zurkuhlen verließen zunächst ein Teil des Chores, später rund 70 Gottesdienstteilnehmer unter lautem Protest die Kirche.

Und das war der Ausschlag dafür:

Pfarrer Zurkuhlen hatte in seiner Predigt zunächst von zwei Frauen erzählt, deren Gespräch er zufällig mitbekommen habe. Sie hätten unablässig von sich und ihren Befindlichkeiten gesprochen und sich schließlich massiv abfällig über ihre verflossenen Ehemänner geäußert. Zurkuhlen warb dafür, einander auch vergeben zu können.

Und jetzt kommt’s:

Der „Gottesmann“ bezog diese Äußerung auf Priester, die als Täter Minderjährige sexuell missbraucht haben. Auch ihnen müsse vergeben werden!

Konkret: Ulrich Zurkuhlen habe über einen befreundeten Priester berichtet, der als Täter beschuldigt werde. Es müsse an der Zeit sein, ihm zu vergeben.

Wenig später bestätigte der Pfarrer diese Darstellung sogar noch!

Nach diesem Eklat wurde der Gottesdienst unterbrochen und laut und hektisch mit dem Pfarrer diskutiert. Sogar noch auf dem Kirchplatz (Vatikan: Homosexualität & Pädophilie in der Kirche und der Papst ändert das Vaterunser – eine Schlangengrube (Videos)).

Der Tenor war deutlich: „So etwas geht gar nicht.“

Pfarrer Ulrich Zurkuhlen erklärt dazu:

„So etwas habe ich in den 54 Jahren meines Lebens als Priester noch nicht erlebt.“

Er sei mit seiner Stimme nicht gegen „den schreienden Mob“ angekommen, habe seinen Standpunkt und vor allem die biblisch so wichtige Bedeutung von Vergebung nicht darlegen können. So habe etwa Jesus der Ehebrecherin und der barmherzige Vater dem verlorenen Sohn vergeben.

Das sei ein Vorbild für jeden: „Wir beten ja nicht umsonst im Vaterunser: Vergib uns unsere Schuld wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.“ (Vatikan: Enthüllung von Menschenopfern könnte bevorstehen – Papst Franziskus der Vergewaltigung bezichtigt (Videos))

Und der Pfarrer legte noch einen drauf:

  

Zurkuhlen beklagte, dass sogar Bischöfe von Priester-Tätern als „Verbrecher“ sprächen, obwohl diese durchaus auch gute Seelsorger gewesen seien.

„Niemand ist nur abgründig böse“, sagte Zurkuhlen, „oft verbinden sich Güte und Schuld miteinander oder stehen ohne Berührung nebeneinander.“ Es sei „allmählich Zeit, dass die kirchlichen Hierarchen nach langer Zeit auch mal ein Wort der Vergebung sagen können.“

Gegen das „kollektive Protestgeschrei“ in der Heilig-Geist-Kirche sei er nicht angekommen. Er hätte kein Problem damit gehabt, „wenn Leute während der Predigt gesagt hätten: Das finde ich bescheuert, was Sie da sagen.“

Das habe er bei Jugendgottesdiensten immer wieder erlebt und begrüße er. „Aber das war ja jetzt gar nicht möglich.“

Doch disziplinarische Folgen hat der Pfarrer-Pädo-Vergebungs-Eklat wohl nicht.

Gespräche mit dem Interventionsbeauftragten des Bistums Münster gab es. Ebenso mit dem Seelsorgerteam.

Noch schlimmer aber: Auch Opfer von Pädo-Pfarrern waren in dem besagten Gottesdienst!

Ulrich Zurkuhlen dazu: „Das war mir nicht bewusst.“ (Callboy im Vatikan packt aus: Er hatte Dutzende Priester als Kunden – Netzwerk von schwulen und pädophilen Priestern (Video))

  

Die Stellungnahme des Bistum Münster zeigt, welcher Geist da aus der Flasche entwichen ist:

Da die Predigt frei gehalten worden sei und nicht schriftlich vorliege, könne sich das Bistum zum Inhalt nicht äußern. Jedoch sollten bei allen Bemühungen zur Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs „zunächst die Opfer im Mittelpunkt stehen und nicht die Täter“.

Mehr Hintergrundinformationen über die schmutzigen Machenschaften der Kirche, okkulte Symbolik und Numerologie, können Sie im brisanten Enthüllungsbuch “Illuminatenblut: Die okkulten Rituale der Elite” von Nikolas Pravda nachlesen, darunter zahlreiche Texte die von Suchmaschinen zensiert werden!

Literatur:

Die Rothschilds: Eine Familie beherrscht die Welt.

Codex Humanus – Das Buch der Menschlichkeit

Weltverschwörung: Wer sind die wahren Herrscher der Erde?

Whistleblower

Quellen: PublicDomain/guidograndt.de am 21.07.2019

https://www.pravda-tv.com

Kardinal missbrauchte Kinder – und niemand soll es erfahren

Man achte auf die Quelle:  https://www.welt.de/politik/ausland/article185581522/George-Pell-Kardinal-missbrauchte-Kinder-und-niemand-soll-es-erfahren.html

Bildergebnis für kardinal pell bilder
Bildquelle: https://www.zeit.de/

Im Missbrauchsprozess gegen den australischen Kurienkardinal George Pell haben die Geschworenen in Melbourne ein erstes Urteil gefällt. Ebenfalls in Melbourne gibt es noch ein zweites Verfahren gegen ihn, das sich auf Vorwürfe aus den 70er Jahren bezieht.

Quelle: WELT

AUTOPLAY
George Pell, die Nummer drei im Vatikan, ist der bislang ranghöchste katholische Geistliche, der wegen Kindesmissbrauchs verurteilt wurde. Australische Medien dürfen wegen einer Nachrichtensperre nicht darüber berichten. Der Schuldspruch ist trotzdem in der Welt.

Er galt als Nummer drei im Vatikan und gehörte noch bis Mitte der Woche zum Beratungsgremium des Papstes: der 77-jährige Kardinal George Pell aus Australien. Jetzt wurde Pell als bislang ranghöchster katholischer Geistlicher vor einem australischen Gericht des Kindesmissbrauchs schuldig gesprochen. Darüber berichten „Katholisch.de“ und „Vatican Insider“. Das Strafmaß soll am 4. Februar 2019 verkündet werden.

Gegen ihn gibt es seit längerer Zeit Vorwürfe, sich als junger Pfarrer und später auch als Erzbischof in seiner Heimat an Jungen vergangen zu haben. Die Beschwerden reichen in Pells Zeit als Priester in seiner Heimatgemeinde Ballarat (1976-1980) und als Erzbischof von Melbourne (1996-2001) zurück. Katholisch.de berichtet, dass es sich viermal um „obszöne Handlungen in der Öffentlichkeit“ handele, einmal um „Gewalt“ gegen einen Minderjährigen in den 90er-Jahren.

Das Urteil allein wäre schon ein großer Aufreger. Doch alle Medien, die in Australien zugänglich sind, dürfen darüber nicht berichten. Das Gericht entschied sich für eine Nachrichtensperre.

Dieses Instrument, die sogenannte Suppression Order, kann in Australien ausgesprochen werden, um die Geschworenen vor Beeinflussung zu schützen. Und da Pell noch ein zweiter Prozess bevorsteht, bleibt die Nachrichtensperre vorerst bestehen. Medien, die sich daran nicht halten und in Australien digital oder gedruckt konsumierbar sind, drohen hohe Geld- oder sogar Gefängnisstrafen.

Australische Medien reagierten auf ihre Art auf das Berichtverbot. „The Daily Telegraph“ aus Sydney verrätselte das Urteil: „Es ist die größte Geschichte der Nation“, hieß es auf der Titelseite. Es gehe um ein „schreckliches Verbrechen“, und die Person „ist schuldig“.

Die „Herald Sun“ druckte in Großbuchstaben auf der Titelseite „Zensiert“. Jeder wisse, worum es gehe, die Zeitung dürfe aber nicht berichten, hieß es dort weiter.

Deutschsprachige Medien gehen unterschiedlich mit dem in Australien verhängten Maulkorb um. Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtete in der gedruckten Ausgabe über das Urteil, auf dem Onlinenachrichtenportal der Zeitung hieß es: „Um was es in dem auch über Australien hinaus bedeutsamen Prozess genau geht, können SZ-Leser aus diesen Gründen nur in der gedruckten Ausgabe erfahren.“

„Pressefreiheit“

In Deutschland berichteten online neben „Katholisch.de“ zum Beispiel die „Bild“und der Deutschlandfunk (DLF) über das Urteil, nannten dabei auch Pells Namen. „Katholisch.de“-Redaktionsleiter Björn Odendahl erklärte gegenüber „Meedia“ sein Vorgehen mit dem Wort „Pressefreiheit“. Er und seine Kollegen sähen nicht ein, warum sie sich nach dem Schuldspruch an australisches Recht halten sollten. „Danach haben wir das Informationsrecht der Bürger in Deutschland endgültig als wichtiger bewertet.“

DLF-Nachrichtenchef Marco Bertolaso argumentiert ähnlich: Das Thema sei weltweit bedeutsam. Auch für die deutsche Gesellschaft, hierzulande habe es schließlich auch viele Opfer von Missbrauch durch Priester gegeben. Und: „Wir senden und informieren im Netz für ein deutsches Publikum, jedenfalls für ein deutschsprachiges. Wir erkennen nicht, wie unsere Nachrichten Geschworene in Australien beeinflussen könnten.“ Auch WELT entschied sich aus denselben Erwägungen für die Berichterstattung.

Auch in der Schweiz gibt es unterschiedliche Herangehensweisen an die Problematik. Die „Neue Zürcher Zeitung“ nennt Pell namentlich und berichtet über das Urteil.

Das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) hingegen schreibt nur von einem „katholischen Kardinal“ und lässt dann in einem Interview seinen Australien-Korrespondenten über die Hintergründe berichten. Auch er nennt allerdings weder Pell noch das konkrete Urteil. Ihm würden sonst bis zu fünf Jahre Gefängnis drohen, sagt er. Und weiter: „Es ist für alle Journalisten in Australien schwierig, auf dieser Story zu sitzen und nicht darüber berichten zu dürfen. Schließlich handelt es sich dabei um eine der größten Geschichten des Jahres.“

Sehr Euch bitte auch das Video von Christian Anders an:

WIEVIELE KINDER HAT KARDINAL PELL MISSBRAUCHT?

 

Video made by ZuddhAtman.

Vatikan: Papst blockiert Anti-Missbrauchs-Initiative – Bischofskonferenz wagt den Aufstand nicht

Eine unglaubliche Botschaft musste Kard. DiNardo an die Herbstvollversammlung der US-Bischöfe überbringen: Der Papst will nicht, dass sie über zwei dringliche Fragen bezüglich der Missbrauchsfälle abstimmen.

Ein neuer „Verhaltenskodex“ für Bischöfe und eine neue von Laien geführte Vereinigung zur Untersuchung von Missbrauchsanschuldigungen und -fällen waren die beiden vom Papst geblockten Initiativen, wie Marco Tossatti berichtet.

Die US-Bischofskonferenz hat sich derzeit in Baltimore für ihre Herbstvollversammlung zusammengefunden. Bischöfe der 196 Diözesen kamen zum ersten Mal nach Aufdeckung der Missbrauchsskandale – besonders durch Ex-Kardinals McCarrick – zusammen.

Die Papstanweisung kam als Schock: Der Papst möchte nicht, dass die amerikanischen Bischöfe die Verantwortung auf sich nehmen und handeln, bis er selbst ein internationales Treffen von Kirchenoberhäuptern im Februar leiten wird.

DiNardo erwiderte mit „Enttäuschung“ und erklärte, dass wegen der Insistenz des Heiligen Stuhls den Bischöfen die Hänge gebunden werden.

Anne Berrett Doyle, Kodirektorin von „BischopAccountability.org“ – einer Webseite, die Bischöfe zum Handeln gegen Missbräuche drängt – erklärte die Anweisung im letzten Moment vom Vatikan als „wirklich unglaublich.“

„Wir können hier mit eigenen Augen bezeugen, wie der Vatikan selbst den kleinsten Ansatz der Bischöfe im Keim erstickt“, so Doyle, „wir sehen, was das Problem ist: und das Problem ist der Vatikan.“

Sofortige Reaktion der Bischöfe war in der Ansprache von Erzbischof Christophe Pierre zu hören – dem Nuntius (Botschafter) des Heiligen Stuhls in Amerika – der in einer langen Rede die Initiative der Bischöfe verteidigte:

„Es gibt viele Bitten um Reform in der Kirche, besonders in der derzeitigen Krise. Ihr habt ein wachsendes Interesse an Verantwortungsgeist und Transparenz gefordert.“ (Vatikan zahlt stillschweigend vier Milliarden Dollar an Opfer von Kindesmissbrauch)

DiNardo reagierte heftiger. Bezüglich der beiden Initiativen, des Verhaltenskodexes und der Laienuntersuchungskommission erklärte er: „Brüder im Bischofsamt, uns von dieser Verantwortung zu befreien ist unakzeptabel und kann nicht hingenommen werden.“ DiNardo erklärte, dass entgegen der Vatikananweisungen abgestimmt werden wird.

Langsam scheinen es auch die Mainstream Medien zu erfassen, welches Licht diese Aktionen auf Papst Franziskus – von ihnen noch bis vor wenigen Wochen über den grünen Klee gelobt – werfen: dem Papst ist es scheinbar nicht an einer wirksamen und nachhaltigen Lösung des Missbrauchsproblems gelegen.

  

Erst das Schweigen gegenüber dem Zeugnis von Viganò, dann die Absage an eine eingehende Untersuchung im Falls McCarricks (die von den US-Bischöfen gefordert wurde) und nun die neue Anweisung.

Dieser dritte Streich gegen die sofortige Reaktion der US-Bischöfe gegen die Missbrauchsfälle verlegt eine Antwort unnötigerweise in den Frühling und kann als Obstruktionspolitik aufgefasst werden. Einmal mehr scheint es, dass im „Kreml Santa Marta“ der Papst keine Rechtfertigung für seine Machtpolitik abgeben muss, und die Glaubwürdigkeit, die die Kirche dabei verliert wird scheinbar als Kollateralschaden in Kauf genommen.

Bischofskonferenz wagt den Aufstand nicht

Als am Montag bekannt wurde, daß Papst Franziskus keine Beschlüsse der US-Bischofskonferenz in Sachen sexuellem Mißbrauchsskandal „wünscht“, herrschte unter den Bischöfen eine Schockstarre. Manche Beobachter spekulierten, daß sich die Bischöfe aufraffen könnten, dem päpstlichen „Wunsch“ zu trotzen. Der ehemalige Nuntius in den USA, Erzbischof Carlo Maria Viganò, forderte sie öffentlich dazu auf, wie „mutige Hirten“ zu handeln und nicht wie „verängstigte Schafe“. Doch am Ende setzten sich nicht erstere durch.

Wer dachte, die US-Bischöfe könnten im Kampf gegen den sexuellen Mißbrauch durch Kleriker ernst machen, vielleicht gerade wegen der päpstlichen Intervention, sehen sich enttäuscht. Gestern stimmte die Mehrheit gegen einen Antrag, Rom um die Öffnung der Akte von Ex-Kardinal Theodore McCarrick zu ersuchen.

„Das Verbot durch Rom, in der Vollversammlung der Bischöfe in Baltimore Maßnahmen gegen den sexuellen Mißbrauch zu beschließen, schien vielen Bischöfe die Augen geöffnet zu haben“, so InfoVaticana.

Bischof Strickland von Tyler in Texas warnte vor der „homosexuellen Infiltration“ im Klerus, und Erzbischof Cordileone von San Francisco in Kalifornien forderte eine wissenschaftliche Studie über den Zusammenhang zwischen Homosexualität und sexuellem Mißbrauch im Klerus (Vatikan: Kardinal bei Homo-Drogen-Orgie erwischt).

„Es schien sich etwas zu bewegen im schlafenden amerikanischen Episkopat.“

Doch am Ende wirkten „Einschläferung und Einschüchterung“, so ein US-Beobachter. Am letzten Tag der Herbstvollversammlung lehnte die Mehrheit der Bischöfe mit 137 gegen 83 Stimmen (bei drei Enthaltungen) den Antrag ab, den Heiligen Stuhl aufzufordern, alle Dokumente über das sexuelle Fehlverhalten des ehemaligen Erzbischofs von Washington und Kardinals McCarrick zu veröffentlichen.

Der ehemalige Nuntius in Washington, Erzbischof Viganò, verwies im Dossier von Ende August und seither wiederholt darauf hin, daß alle Beweise für seine Anschuldigungen in Rom im Akt über McCarrick zu finden seien. Eine entsprechende Aufforderung zur Offenlegung durch die US-Bischöfe wäre eine direkte Kampfansage an Papst Franziskus gewesen. Dieser weigert sich seit dem 26. August, dem Tag der Veröffentlichung des Viganò-Dossiers, auf die Anschuldigungen zu antworten (Priester enthüllen satanisch-rituellen Missbrauch und Mord von Kindern – „Der Teufel wohnt im Vatikan“).

Nun legte sein Hausvatikanist Andrea Tornielli ein ganzes Buch gegen Erzbischof Viganò vor, ohne die Anschuldigungen widerlegen zu können. Stattdessen versucht er die Schuld an Fehlentwicklungen den Vorgängern von Papst Franziskus anzulasten und eine Verschwörungstheorie zu verbreiten. Das Viganò-Dossier sei in Wirklichkeit „ein Putschversuch“ gegen Papst Franziskus, so sein Medienberater Tornielli.

Trotz der Unruhe, dem Rumoren und dem Unmut, der in diesen Tagen in der US-Bischofskonferenz herrschten, schreckte die Mehrheit, als es darauf ankam, vor einer Konfrontation mit Rom zurück(Pädophilie: Vatikan durch Razzien und Enthüllung über Mililionenausgaben für Lobbyismus gegen Rechte von Missbrauchsopfern unter Beschuss (Videos)).

Den Antrag, Rom zur Aktenöffnung aufzufordern, hatte Bischof Earl Boyea von Lansing in Michigan eingebracht. Ein mutiger und gewagter Schritt. In der Kirche, besonders in höheren Kirchenkreisen, hat sich herumgesprochen, daß Papst Franziskus nachtragend ist (Vatikan: Hochrangiger Amtsträger wirft Papst Verwicklung in Missbrauchsskandal vor und flieht außer Landes (Video)).

Doch die Mehrheit der Bischöfe scheute den Konflikt. Die Frage nach den Beweisen könnte durch die Aktenöffnung geklärt werden, doch daraus wird vorerst nichts. Die Abstimmungsniederlage könnte vielmehr die glaubenstreuen Bischöfe, die entschlossen sind, den Augiasstall zu reinigen, weiter entmutigen. Aus Rom können sie nicht mit Hilfe rechnen, sondern mit Widerstand, wie der päpstliche Verbots-„Wunsch“ am Beginn der Vollversammlung ihnen vor Augen führte.

Mehr Hintergrundinformationen über die schmutzigen Machenschaften der Kirche, können Sie im brisanten Enthüllungsbuch “Illuminatenblut: Die okkulten Rituale der Elite” von Nikolas Pravda nachlesen, darunter zahlreiche Texte die von Suchmaschinen zensiert werden!

Literatur:

Die Rothschilds: Eine Familie beherrscht die Welt.

Bilderberger

Die Rockefellers: Ein amerikanischer Albtraum

Weltverschwörung: Wer sind die wahren Herrscher der Erde?

Quellen: PublicDomain/freiewelt.net am 17.11.2018

Vatikan: Hochrangiger Amtsträger wirft Papst Verwicklung in Missbrauchsskandal vor und flieht außer Landes (Video)

Carlo Maria Vigano, ein ehemaliger Apostolischer Nuntius in den USA und Generalsekretär des Vatikans hat mehreren Personen – darunter auch Papst Franziskus – vorgeworfen in den sexuellen Missbrauchsskandal verwickelt zu sein.

Nach seinem Vertuschungsvorwurf floh er offenbar aus Angst um sein Leben außer Landes. Wie ist es möglich, dass der Vatikan nach so vielen Jahrzehnten der Gerichtsprozesse, Anklagen, Vergleichszahlungen und Beweise immer noch so viel Macht hat?

Warum wird er so sehr verehrt und warum wird er immer noch als „gut“ angesehen? Wieviele mutige Whistleblower müssen sich noch aus der Deckung wagen und dabei ihr Leben auf’s Spiel setzen, bis der Schleier der Täuschung, unter dem wir gelebt haben, endgültig gelüftet ist?

Der Vatikan beinhaltet – ähnlich wie der Internationale Währungsfonds, die Weltbank, der militärisch-industrielle Komplex, bis hinein in die nationale Regierung und die Unterhaltungsindustrie – eine Gruppierung, die an Menschenhandel, Folter, sexuellem Missbrauch und Mord an Männern, Frauen und Kindern beteiligt ist.

Es kommt weiterhin zu einer wahren Explosion an Enthüllungen von Insidern, und es ist wirklich eine historische Zeit für alle Beteiligten, da wir niemals zuvor miterleben konnten, dass eine so große Menge an medialer Berichterstattung jemals die breite Öffentlichkeit erreicht hat.

Sie können weitere Beispiele finden, die in diesem neuen Artikel bezüglich der Enthüllungen der elitären Pädophilie innerhalb Hollywoods erwähnt sind. Es ist weit davon entfernt, eine bloße Verschwörungstheorie zu sein. Alles, was Sie tun müssen, ist die Quellen zu überprüfen, anstatt nur die Überschriften zu lesen.

Basierend auf bisherigen Recherchen sind vermutlich 80 Prozent der globalen Elite – und diejenigen, die wir unsere „Führer“ nennen, ebenso wie diejenigen, zu denen wir aufschauen und sie verehren – in irgendeiner Art und Weise an solchen Aktivitäten beteiligt, die sich von Sex mit Minderjährigen bis hin zu voll ausgeprägten rituellen Neigungen erstrecken.

Wir sprechen über Menschen, die selbst Opfer sind, und die in ein Leben hineingeboren wurden, in dem sie es nicht unbedingt als „falsch“ empfinden. Sie werden schließlich erwachsen, können zu mächtigen Positionen aufsteigen und den gleichen Zyklus des Missbrauchs fortsetzen, der ihnen auferlegt wurde.

Trotz der Tatsache, dass die Mainstream-Medien dies weiterhin weitgehend ignorieren, geschehen diese Enthüllungen in vielen Bereichen, insbesondere im Vatikan. Für jeden, der wirklich die Wahrheit wissen möchte, ist sie nicht schwer zu finden, es sei denn, man sitzt ständig vor seinem Fernseher. Die Quellen existieren und sie sind sehr glaubwürdig; für die Beteiligten ist ihre Aussage sehr belastend (Vatikan: Die Stunde der Vernebler – Papst Franziskus und der Mißbrauchsskandal)

  

Die Zeugenaussage des Erzbischofs

Der jüngste Whistleblower ist Carlo Maria Vigano, der „Titular-Erzbischof des Apostolischen Nuntius von Ulpiana“. Er ging 2016 in den Ruhestand, nachdem er als Apostolischer Nuntius in den USA tätig war. Zuvor war er vom 16. Juli 2009 bis zum 3. September 2011 Generalsekretär des Vatikans.

Vor Kurzem veröffentlichte er eine aufsehenerregende 11-seitige Zeugenaussage, die Informationen darüber bereitstellt, „wer innerhalb der Hierarchie worüber und wann über die Verbrechen von Kardinal McCarrick Bescheid wusste“. Die Zeugenaussage beinhaltet mehrere hochrangige Amtsträger der Kirche, darunter auch Papst Franziskus.

McCarrick wurde kürzlich im Juni 2018 wegen Kindesmissbrauchs seines Amtes enthoben. Dieses Dokument beinhaltet, wie sich dieser Prozess verzögerte (seine Aktivitäten waren bereits vor fast zwei Jahrzehnten bekannt geworden), und wie der Papst so viel wie möglich unternommen hat, um McCarrick zu schützen. Ist es das, was passiert?

Tut der Vatikan alles in seiner Macht stehende, um die Praktiken zu schützen, die wirklich hinter verschlossenen Türen stattfinden? Vielleicht besteht die beste Möglichkeit, sich selbst zu schützen, im Eingeständnis und darin, einige Leute zu Fall zu bringen, denen die Schuld für etwas angelastet wird, was in der Kirche insgesamt weit verbreitet ist.

In dem Dokument heißt es, dass Franziskus McCarrick „weiter deckte“ und ihn zu seinem „vertrauten Berater“ machte. Das ist keine Überraschung, weil es im Vatikan immer so zu laufen scheint. Zum Beispiel bei George Pell, einem hochrangigen Vertreter des Vatikans, der sowohl Papst Benedikt als auch Papst Franziskus beraten hat (Pädophilie: Vatikan durch Razzien und Enthüllung über Mililionenausgaben für Lobbyismus gegen Rechte von Missbrauchsopfern unter Beschuss (Videos)).

Er ist einer der mächtigsten Amtsträger des Vatikans und muss sich derzeit vor einem australischen Gericht wegen sexueller Übergriffe verantworten. Im vergangenen Juni wurde er von Ermittlern der Polizei des Bundesstaates Victoria in Australien angeklagt und verteidigt sich derzeit gegen mehrere Vorwürfe sexuellen Missbrauchs.

Ein anderes aktuelles Beispiel sind Berichte über jahrzehntelangen sexuellen Missbrauch in einem Chor, der von Georg Ratzinger, dem Bruder des pensionierten Papstes Benedikt, geleitet wurde. Es beinhaltet 600 Mitglieder des katholischen Domspatzenchores in Regensburg, wo von 1945 bis 1992 körperlicher und sexueller Missbrauch herrschte. Von 1964 bis 1994 war Ratzinger Leiter des Chors (Vatikan zahlt stillschweigend vier Milliarden Dollar an Opfer von Kindesmissbrauch).

Dies wurde durch einen Rechtsanwalt namens Ulrich Weber ans Licht gebracht, der 500 Fälle körperlicher Misshandlung und 67 Fälle von sexuellem Missbrauch aufdeckte, die von insgesamt 49 Personen in Machtpositionen begangen wurden (Mehr als nur ein Mißbrauchsskandal: Die Macht der Homo-Lobby im Vatikan).

Viganos Motiv

In dem von Vigano stammenden Brief, der gegenüber CBS bestätigte, dass er diese Erklärung tatsächlich verfasst hat, sagte er, dass er sich dazu geäußert habe, „um die ernste Situation innerhalb der Kirche zu bekämpfen, um die Kirche zu schützen und um zukünftigen Missbrauch zu stoppen“.

Weiterhin sagte er: Wir müssen die Verschwörung des Schweigens durchbrechen, mit der Bischöfe und Priester sich auf Kosten ihrer Gläubigen geschützt haben, eine Verschwörung des Schweigens, die in den Augen der Welt die Kirche als eine Sekte erscheinen läßt, eine Verschwörung des Schweigens, die jener nicht so unähnlich ist, die in der Mafia vorherrscht …

Ich hatte immer geglaubt und gehofft, dass die Hierarchie der Kirche in sich die spirituellen Ressourcen und die Stärke finden könnte, um die ganze Wahrheit zu sagen, sich zu ändern und zu erneuern … Nun, da die Korruption die Spitze der kirchlichen Hierarchie erreicht hat, gebietet mir mein Gewissen, diese Wahrheiten zu offenbaren.

Davon sind viele Menschen betroffen, aber wahrscheinlich nicht alle Beteiligten. Wie der Brief deutlich macht, reicht diese Art der Korruption bis ganz nach oben, und dies ist nicht das erste Mal, dass es passiert ist.

Vigano fürchtet um sein Leben und flieht außer Landes

Der letzte Stand der Dinge in diesem Fall, über den Mainstream-Medien nie (zumindest nicht angemessen) berichtet haben, ist der, dass Vigano offenbar aus Angst um sein Leben außer Landes geflohen ist. Wir wissen das zwar nicht mit Sicherheit, aber es wäre keine Überraschung (Vatikan: „Das ist der Papst, den die Massenmedien haben wollen“).

Whistleblowing ist sehr gefährlich und die Machthaber machen es fast unmöglich. Wenn es irgendeinen Weg gibt, dabei zu helfen, dann besteht er darin, für eine größere öffentliche Wahrnehmung zu sorgen. Mit genug öffentlicher Anteilnahme würde ein Todesfall die Angelegenheit für sie noch schlimmer machen.

GCTV-Video

Die Behauptung wurde im nachfolgenden Video von The Global Catholic Television Network bei Minute 5:35 aufgestellt:

Sie wurde auch von einem italienischen Blogger namens Aldo Maria Valli aufgestellt, der erzählte, dass der Erzbischof zu ihm sagte, dass er ihn nicht mehr wiedersehen werde: Er wird das Land verlassen. Er kann mir nicht sagen, wohin er geht. Ich soll nicht nach ihm suchen. Seine alte Handynummer wird nicht mehr funktionieren. Wir verabschieden uns zum letzten Mal.

Nochmals, diese Behauptungen und dieser Brief sind kaum die Spitze des Eisbergs, viele schockierendere Enthüllungen sind, wenn man ihnen glauben schenkt, seit Jahrzehnten vorgebracht worden, zusammen mit vielen Beweisen, die sie stützen. Aus diesem Grund hat der Vatikan auch bereits viele Millionen Dollar für den sexuellen Missbrauch von Kindern ausgegeben.  

Infragestellung der Realität

Es ist höchste Zeit, dass wir uns fragen, wem wir es überhaupt erlauben, unsere Welt zu regieren, unsere Politik zu gestalten, unsere Bildung zu gestalten und im Grunde genommen jedem von uns vorzugeben, welchen Weg wir beschreiten sollen? (Priester enthüllen satanisch-rituellen Missbrauch und Mord von Kindern – „Der Teufel wohnt im Vatikan“).

Wir haben lange in einer Welt gelebt, vor allem im Westen, wo die Menschen zu Komplizen geworden sind und kein Problem damit haben. Unsere Realität in Frage zu stellen und das, was wirklich auf unserem Planeten passiert, ist nicht einfach, aber es ist notwendig, um Licht ins Dunkel zu bringen, damit wir uns zu einem menschlichen Miteinander entwickeln können, das von Wahrheit, Transparenz und Liebe statt Dunkelheit, Täuschung und Hass geprägt ist. Abgesehen davon bieten all diese „dunklen Erfahrungen“ die Möglichkeit, die Wahrheit zu erkennen.

Mehr Hintergrundinformationen über die schmutzigen Machenschaften der Kirche und die historisch geprägte “heilige Homosexualität”, können Sie im brisanten Enthüllungsbuch “Illuminatenblut: Die okkulten Rituale der Elite” von Nikolas Pravda nachlesen, darunter zahlreiche Texte die von Suchmaschinen zensiert werden!

Literatur:

Die Rothschilds: Eine Familie beherrscht die Welt.

Bilderberger

Die Rockefellers: Ein amerikanischer Albtraum

Weltverschwörung: Wer sind die wahren Herrscher der Erde?

Quellen: PublicDomain/collective-evolution.com/maki72 für PRAVDA TV am 01.10.2018