Pädophilie-Skandal: Französischem Kardinal wird der Prozess gemacht

Der erhobene Zeigefinger paßt natürlich immer nur auf die anderen – auch Schäfchen genannt! R.
Pädophilie-Skandal in der katholischen Kirche in Frankreich: Dem bekannten Erzbischof Philippe Barbarin wird im kommenden Jahr der Prozess gemacht.

In einem Pädophilie-Skandal in der katholischen Kirche in Frankreich wird einem bekannten Kardinal im kommenden Jahr der Prozess gemacht.

Der Lyoner Erzbischof Philippe Barbarin wird sich im April wegen der Nichtanzeige von sexuellen Übergriffen gegen Minderjährige vor Gericht verantworten müssen, wie das Strafgericht der ostfranzösischen Stadt Lyon am Dienstag entschied.

Ausgangspunkt des Skandals ist der Fall eines Priesters aus der Diözese Lyon, der vor mehr als 25 Jahren Pfadfinder sexuell missbrauchte, aber erst Ende August 2015 seines Amtes enthoben wurde. Im vergangenen Jahr wurde ein Ermittlungsverfahren gegen den Geistlichen eingeleitet. Die Affäre löste eine Debatte über den Umgang der Kirche mit pädophilen Priestern in Frankreich aus.

Die Staatsanwaltschaft stellte im vergangenen Jahr Ermittlungen gegen Barbarin und weitere Geistliche wegen Nichtanzeige einer Straftat und unterlassener Hilfeleistung ein. Zehn Opfer des Priesters schlugen aber einen anderen Rechtsweg ein und erzwangen damit einen Prozess. Neben Barbarin werden sich sechs weitere Kirchenvertreter vor Gericht verantworten müssen. (afp)

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Papst fordert Verzicht auf Verfassungsversammlung

Veröffentlicht am 04.08.2017 

Nicolás Maduro und Papst Franziskus

Quelle: dpa

Caracas/Rom – Mit einer ungewöhnlich politischen Stellungnahme hat Papst Franziskus den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro dazu aufgerufen, auf die umstrittene Verfassungsgebende Versammlung zu verzichten.

Der Heilige Stuhl bitte, diese Initiative zu stoppen oder auszusetzen, Menschenrechte und fundamentale Freiheitsrechte zu achten, teilte der Vatikan in Rom mit. Angesichts der steigenden Zahl von Toten, Verletzten und Festgenommenen beobachte man die «Radikalisierung und Verschärfung der Krise» in dem südamerikanischen Land mit «großer Sorge».

Rund 95 Prozent der 31 Millionen Einwohner Venezuelas sind katholisch, der Vatikan hat schon mehrfach zwischen der sozialistischen Regierung und Opposition zu vermitteln versucht.

Maduro inszeniert sich gerne als Freund des Papstes, zuletzt wurde er von Franziskus 2016 im Vatikan empfangen, auch in der aktuellen Krise hat er den Papst als Vermittler ins Spiel gebracht. Die Opposition unterstellt Maduro, das Land mit der geplanten Verfassungsreform zu einer sozialistischen Diktatur umbauen zu wollen und dass seine Dialog- und Vermittlungsangebote nur Taktik seien.

Für Maduro ist die Botschaft des Papstes eine schwere Hypothek, weil dessen Stimme in Venezuela Gewicht hat. Forderungen des Klassenfeindes USA nach einem Stopp der Verfassungsreform kann er zum Schließen der eigenen Reihen instrumentalisieren, aber der fehlende Rückhalt des Papstes untergräbt die Legitimität seines Handelns massiv. Die Papstbotschaft kam wenige Stunden vor dem geplanten Beginn der konstituierenden Sitzung der neuen Versammlung, die im Gebäude des Parlaments tagen soll, in dem die Opposition die Mehrheit hat.

Das Parlament wäre de facto entmachtet, da die neue Versammlung mit weitgehenden Vollmachten ausgestattet wird. Mitglieder der Nationalgarde sollen das Gebäude sichern, um blutige Konflikte beim Einzug der 545 Mitglieder der Verfassungsversammlung zu vermeiden, darunter Maduros Frau und Sohn. In einer von Betrugsvorwürfen überschatteten Wahl standen fast ausschließlich Anhänger des Regierungslagers zur Wahl.

www.welt.de/

Videos zum Thema Vatikan und Kanonisches Recht von ddb-Netzwerk und der VV

Sondersendung ddbRadio – Der Heilige Stuhl das Canonische Recht und die Macht der Kirche

ddb Netzwerk

Veröffentlicht am 14.10.2016
Veröffentlicht am 24.10.2016

Radio der Verfassunggebende Verfassung – Neuigkeiten aus allen Ländern und Nationen – Aufdeckung von Vertuschungen und Geheimnissen.
http://www.ddbradio.ru/
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Hier findet Ihr die Quelle des Originals auf ddb Netzwerk:
https://www.youtube.com/watch?v=laTdv…
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Sendeplan geändert, bitte beachten:

JEDEN
MITTWOCH:

19.00 Uhr Bürger stellen Fragen an den Versammlungsrat, mit Studiotelefon aus Studio 1 Moderation Yui und Reggy

FREITAG :

19.00 bis 20.00 Uhr – ddb WeckZeit mit Livestream und mit Studiotelefon aus Studio 1 Moderation Markus und andere Moderatoren

SONNTAG :

19.00 Uhr Bürger stellen Fragen an den Versammlungsrat, mit Studiotelefon aus Studio 1 Moderation Yui und Reggy

Täglich von 10-24 Uhr Musik aus mehreren Studios

während der Sendungen wird das Telefon freigeschaltet, so daß man mit den Moderatoren & Gästen selbst reden und Fragen stellen kann!!!

Studio-Telefon 06271-785 2778

oder per Mail schreiben :

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Meldungen aus aller Welt täglich 18 Uhr

Samstag neue Sendung: Musiknacht von 19 – 24 Uhr
Gerne werden Musikwünsche entgegengenommen
und Grüße, Glückwünsche übermittelt. Legt los.

Dienstag
19.00 – 20.00 Uhr „LIVE
Zukunftslösung
.

Regierende Politiker sind Marionetten – die Kirche und Machtelite ziehen im Hintergrund die Fäden

Veröffentlicht am 10.06.2017

LIVE Mitschnitt vom 09 06 2017 ddbWeckzeit

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Vatikan: „Warum lieben die Freimaurer Papst Franziskus?“ Die Logenbrüder und der Malteserorden

7. Mai 2017

Papst Franziskus und die Begeisterung der Freimaurer für ihn. Obwohl er erst zweimal, und das negativ, zur Freimaurerei Stellung nahm, herrscht unter den Logenbrüdern seit seiner Wahl große Begeisterung.

Die katholische US-Internetseite OnePeterFive, geleitet von Steve Skojec, an dessen Seite die verdiente Deutsch-Amerikanerin Maike Hickson steht, hat mit der Veröffentlichung der Reihe Why do the Freemasons Love Pope Francis? (Warum lieben die Freimaurer Papst Franziskus?) begonnen.

Erst zweimal sprach Papst Franziskus öffentlich über die Freimaurer

Die Veröffentlichung war für den Vatikanisten Sandro Magister Anlaß, ebenfalls das Thema aufzugreifen. Dabei stehe die von OnePeterFive reich dokumentierte Begeisterung der Logenbrüder für den amtierenden Papst, im direkten Widerspruch zu den öffentlichen Aussagen von Papst Franziskus, so Magister:

„Nur zweimal hat Papst Franziskus öffentlich von den Freimaurern und der Freimaurerei gesprochen. Und immer dagegen.“

Das erste Mal kam Franziskus auf dem Rückflug vom Weltjugendtag in Brasilien darauf zu sprechen. Das war am 28. Juli 2013. Anlaß war eine Frage der Journalistin Ilze Scamparini zum Fall Battista Ricca und zur „Homo-Lobby“ (Vatikan: Homosexueller Ex-Priester – rund die Hälfte „aller katholischen Geistlichen sind schwul“).

Die Antwort des Papstes wird vom Vatikan wie folgt in deutscher Übersetzung wiedergegeben:

„Wenn einer Gay ist und den Herrn sucht und guten Willen hat – wer bin dann ich, ihn zu verurteilen? […] Das Problem liegt nicht darin, diese Tendenz zu haben, nein, wir müssen Brüder und Schwestern sein, denn das ist nur ein Problem von vielen. Das eigentliche Problem ist, wenn man aus dieser Tendenz eine Lobby macht: Lobby der Geizhälse, Lobby der Politiker, Lobby der Freimaurer – so viele Lobbies. Das ist für mich das schwerwiegendere Problem. Und ich danke Ihnen sehr, dass Sie diese Frage gestellt haben.“

Ein zweites Mal kam Franziskus am 21. Juni 2015 in Turin auf die Freimaurer zu sprechen. Damals traf er sich mit der Jugend und beantwortete einige ihrer Fragen aus dem Stegreif:

„In dieser Region – und das habe ich auch zur Salesianischen Familie gesagt – herrschten Ende des 19. Jahrhunderts die schlechtesten Bedingungen für das Wachstum der Jugend: Die Freimaurer waren auf dem Höhepunkt, die Kirche konnte nichts tun, es gab die »Pfaffenverächter« und auch Satanisten… Es war einer der schlimmsten Augenblicke und auch der schlimmsten Orte der Geschichte Italiens. Aber wenn ihr eine schöne Hausaufgabe machen wollt, dann schaut nach, wie viele heilige Männer und Frauen in dieser Zeit herangewachsen sind! Warum? Weil sie gemerkt haben, dass sie angesichts dieser Kultur, dieser Art zu leben gegen den Strom schwimmen müssen. Die Realität, in der Realität leben.“

Privat forderte Franziskus die Säuberung des Malteserordens von Freimaurern

Soweit die beiden öffentlichen Äußerungen. Dazu Magister:

„Privat kam Franziskus allerdings weit öfter auf das Argument zurück. Die Freimaurerei ist seine schwarze Bestie, schon zur Zeit, als er Argentinien lebte. Er duldet nicht, daß sie sich in die Kirche infiltriert und war mehr als überzeugt, daß sie im Malteserorden präsent sei und von dort beseitigt gehört.“

Am 1. Dezember 2016 erteilte Franziskus dem Kardinalpatron des Ordens, Kardinal Raymond Burke, schriftlich einen klaren Auftrag. Daß eine Stelle des Schreibens auf die Freimaurerei anspielt, sei für „ein Expertenauge eindeutig“, so Magister.

                                 

Im Brief schrieb Franziskus:

„Besonders gilt es zu vermeiden, daß Ausdrucksformen eines weltlichen Geistes in den Orden eindringen ebenso wie Zugehörigkeiten zu Vereinigungen, Bewegungen und Organisationen, die gegen den katholischen Glauben oder relativistischer Prägung sind. Sollte sich das herausstellen, sind die Ritter, die eventuell Mitglieder solcher Organisationen, Bewegungen und Vereinigungen sind, aufzufordern, ihrer Zugehörigkeit zurückzunehmen, weil diese mit dem katholischen Glauben und der Ordenszugehörigkeit unvereinbar ist.“

Diese Anweisung stellte der Papst seinen Gedanken zu einer Reform des Ordens voran. Damit gab er Kardinal Burke zu verstehen, daß die Beseitigung solcher Einflüsse Priorität hat.

Päpstlicher Auftrag an Kardinal Burke 2014

Am 8. November 2014 wurde Kardinal Burke von Papst Franziskus als Höchstrichter und Dikasterienleiter abgesetzt und als Kardinalpatron des Malteserordens aus dem Vatikan wegbefördert (Vatikan: Papst entzieht dem Malteserorden die Macht und beendet über Nacht dessen 900 Jahre dauernde Souveränität). Mit der Ernennung habe er den Kardinal mit der „vorrangigen Aufgabe“ betraut, die lautete:

„die notwendige Beseitigung eines weltlichen Geistes und konkret der Freimaurerei aus dem Malteserorden“.

Das gab Kardinal Burke selbst in einem Bericht über die jüngsten Entwicklungen im Malteserorden bekannt, der mit seiner Erlaubnis vertraulich unter Ordensrittern des deutschen Sprachraumes verbreitet wurde, aber naturgemäß bald öffentlich bekannt wurde. Der Auftrag wurde ihm, so Burke, von Franziskus am 9. September 2014 erteilt. Damals kündigte ihm der Papst im Rahmen einer Privataudienz, weshalb sie vom Vatikan nicht offiziell verzeichnet ist, seine bevorstehende Wegbeförderung an.

Franziskus sagte dem Kardinal, er verfüge nicht über „exakte Informationen“ darüber, daß sich unter den Ordensrittern Freimaurer befinden, sei „aber von ihrer Existenz überzeugt“.

 

Am 10. November 2016, als Burke in seiner Funktion als Kardinalpatron des Malteserordens vom Papst empfangen wurde, dieses Mal in offizieller Audienz, kam Franziskus erneut auf das Thema zu sprechen. Kardinal Burke berichtete ihm, daß er keine Freimaurer unter den Rittern identifizieren konnte. Der Papst habe darauf beharrt, die Suche fortzusetzen. Diese Aufforderung wiederholte er in seinem Brief vom 1. Dezember sogar schriftlich, wenngleich die Freimaurer darin nicht namentlich genannt werden.

Gegenüber dem Großmeister, Fra Matthew Festing, und weiteren zehn hochrangigen Ordensrittern, hatte Franziskus das Thema bereits in einer Audienz am 23. Juni 2016 angeschnitten. An der Audienz nahm auch Großkanzler Albrecht Freiherr von Boeselager teil, der wenige Monate später im Mittelpunkt des Konfliktes zwischen dem Orden und dem Vatikan stehen sollte.

Franziskus fragte die in Galauniform angetretene Ordensleitung geradeheraus, was sie bezüglich „der von Kardinal Burke gemachten Fortschritte zur Reinigung des Ordens von Freimaurern“ wüßten. Damit war allen Anwesenden klargeworden, daß das die „Hauptsorge“ des Papstes im Zusammenhang mit dem altehrwürdigen und mit völkerrechtlich anerkannter Souveränität ausgestatteten Orden war, so Magister (Jesuiten, Freimaurer und Illuminaten: Eine (un)heilige Allianz zur Etablierung der Neuen Weltordnung (Video)).

Uminterpretation durch das Staatssekretariat?

Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin gab, nach Ausbruch des Konflikts zwischen Großmeister Festing und Großkanzler Boeselager, dem Papstbrief vom 1. Dezember allerdings eine ganz andere Interpretation. Am 21. Dezember 2016 schrieb Kardinal Parolin auf die Absetzung Boeselagers bezogen: der Papst habe eine Haltung der ausgestreckten Hand und „Lösungen“ gewollt. Er habe aber „nie gesagt, jemanden zu verjagen!“ Damit warf er Kardinal Burke vor, den Auftrag des Papstes mißbraucht zu haben.

Die Wortwahl des Papstes in seinem Brief an Kardinal Burke sei aber „keineswegs konziliant“ gewesen, wie der Kardinalstaatssekretär drei Wochen später behauptete, so Riccardo Cascioli, der Chefredakteur von Nuova Bussola Quotidiana.

Fest steht, daß der Auftrag an Kardinal Burke eindeutig war. Fest steht ebenso, daß – als es ernst wurde – der Kardinalstaatssekretär sich hinter Boeselager stellte. Fest steht auch, daß Papst Franziskus Kardinal Burke und Großmeister Festing im Regen stehen ließ. Oder haben die beiden Ereignisse, die insistente Aufforderung des Papstes am 10. November und 1. Dezember 2016, den Orden zu reinigen, und der Konflikt zwischen Festing und Boeselager vom 6. Dezember 2016 gar nichts miteinander zu tun? Handelt es sich nur um ein zufälliges Zusammenfallen zweier unzusammenhängender Ereignisse?

Am 26. April wandte sich Papst Franziskus schriftlich an Großkomtur Fra Ludwig Hoffmann von Rumerstein, der nach dem Rücktritt von Großmeister Festing Ende Januar die Ordensleitung übernommen hatte. Der Brief war für alle Mitglieder des Großen Staatsrates bestimmt, die sich am 29. April zur Wahl eines neuen Großmeisters versammelten. Ein Großmeister wurde nicht gewählt, dafür der Großprior von Rom, Fra Giacomo Dalla Torre del Tempio di Sanguinetto, für ein Jahr zum Statthalter. In dem Schreiben des Papstes fehlt die Aufforderung, den Orden von Freimaurern zu reinigen.

  

Die unerklärliche Begeisterung der Freimaurerei für Papst Franziskus

Magister ist dennoch überzeugt, daß die Forderung nach „Reinigung“ von Logenbrüdern weiterhin als Teil der vom Papst im Schreiben geforderten „geistlichen Erneuerung“ des Ordens anzusehen ist, und Franziskus der Freimaurerei entschieden ablehnend gegenübersteht.

„Seltsam ist um so mehr die Begeisterung der Freimaurerei für diesen Papst. Eine Begeisterung, die bisher noch keinem Papst entgegengebracht wurde.“

Die Begeisterung entbrannte bereits mit dem unerwarteten Amtsverzicht von Papst Benedikt XVI., wie Kommentare aus der Feder von Kolumnisten, die den Logen zugerechnet werden, oder Stellungnahmen des Großmeisters des Großorient von Italien, zeigen, mit denen Papst Franziskus von der Freimaurerei vereinnahmt wurde. Ein Phänomen, das es zuvor noch bei keinem Papst in dieser Form gegeben hatte (Wie der Vatikan und die Jesuiten die Welt beherrschen und ins Unglück stürzen (Videos)).

Am 14. März 2013, am Morgen nach dem Konklave, veröffentlichte Großmeister Gustavo Raffi im Namen des Großorient von Italien eine Presseerklärung, deren Kernaussage lautete:

„Con Papa Francesco nulla sarà più come prima“ (Mit Papst Franziskus wird nichts mehr sein wie vorher). (Vatikan: Die Intrige gegen den Papst könnte zu einer Kirchenspaltung führen)

Der Großmeister der Großloge von Paraguay sagte erst jüngst, in einem öffentlich ausgetragenen Disput mit dem Erzbischof von Asuncion, daß sich Papst Franziskus als Erzbischof von Buenos Aires mit dem Großmeister der Großloge von Argentinien getroffen habe.

Literatur:

Internationales Freimaurerlexikon von Eugen Lennhoff

Alles muss ans Licht: Das geheime Dossier über den Kreuzweg des Papstes von Gianluigi Nuzzi

Papst und Teufel: Die Archive des Vatikan und das Dritte Reich von Hubert Wolf

Vatikan AG: Ein Geheimarchiv enthüllt die Wahrheit über die Finanz- und Politskandale der Kirche von Gianluigi Nuzzi

Quellen: PublicDomain/katholisches.info am 04.05.2017

https://www.pravda-tv.com

Vatikan: Der Mann, der Papst werden sollte – ein Geheimzirkel und die Kunst der Verstellung

9. April 2017

Um die Wahl von Papst Franziskus ranken sich nicht weniger Gerüchte und Mutmaßungen als um den unerwarteten Amtsverzicht von Papst Benedikt XVI. Der Vatikanist Sandro Magister nahm sich erneut des Themas an und resümierte:

„Mission erfüllt. Nach vier Jahren des Pontifikats ist das, die Bilanz, die von den Kardinälen gezogen wird, die es dazu gebracht haben, daß Jorge Mario Bergoglio zum Papst gewählt wurde.“

Der Vatikanist zeichnet das Bild eines als Erzbischof „verhüllt“ auftretenden Jorge Mario Bergoglio, der sein wahres Wesen der Öffentlichkeit erst als Papst enthüllte – das allerdings vom ersten Augenblick an. Über dem Pontifikat von Franziskus liegt, so Magister, der Schatten eines anderen Jesuiten, von Carlo Maria Kardinal Martini (Vatikan: Die Intrige gegen den Papst könnte zu einer Kirchenspaltung führen).

Operation Papstwahl

„Die Operation, die das Phänomen Franziskus hervorbrachte“, hat ihren Ursprung bereits weit in der Vergangenheit. 2002 schrieb Magister erstmals, daß der damals faktisch unbekannte Erzbischof von Buenos Aires zur Spitze der „Papabili“ aufgerückt sei. „Papabile“ ist ein im Konklave wahlberechtigter Kardinal, der selbst als Kandidat für das Papstamt gilt.

Bekannt ist, daß im Konklave 2005 eine Gruppe von Kardinälen rund um den damaligen Erzbischof von Mailand, Carlo Maria Martini SJ, auf jeden Fall die Wahl von Joseph Kardinal Ratzinger verhindern wollte. Der ewige „Papabile“ Martini mußte seine Chancenlosigkeit aber gleich im ersten Wahlgang erkennen.

Martini hatte sich jahrelang als „Ante-Papa“ bezeichnet. Ein scherzhaft vorgetragenes, jedoch ernstgemeintes Wortspiel, mit dem er zum Ausdruck bringen wollte, der eigentliche Gegenspieler (Anti-Papa, Gegenpapst) von Johannes Paul II. zu sein. Zugleich signalisierte er bereits, Anspruch auf dessen Nachfolge (Ante-Papa, Vorpapst) zu erheben.

Magister thematisiert diesen Punkt nicht, dennoch stellt sich die Frage, ob es nur einer Laune der Geschichte geschuldet war, daß einer der maßgeblichen Baumeister des Pontifikats Bergoglio, Kardinal Walter Kasper, noch am Konklave 2013 teilnehmen konnte. Wäre Benedikt XVI. nur drei Tage später zurückgetreten, hätte Kasper nicht mehr an der Papstwahl teilnehmen und somit auch nicht die entscheidende Rolle spielen können, die er dabei gespielt hat. Kasper war es, der nach dem Tod Martinis, an führender Stelle Fäden in der Geheimgruppe zog. Er war es auch, der Benedikt XVI. vor dem Konklave öffentlich und scharf davor warnte, sich in die Frage seiner Nachfolge „einzumischen“.

Magister geht auf einen anderen Punkt ein, nämlich den, daß im Konklave 2013 „viele“ seiner eigenen Wähler nicht einmal genau wußten, wer Jorge Mario Bergoglio ist. Der Wahlerfolg sei „zu einem guten Teil“ gelungen, weil „von jenem argentinischen Kardinal auch viele seiner Wähler zu wenig wußten und mit Sicherheit nicht, daß er der Kirche jenen ‚gesunden Schlag in den Bauch‚ verpassen würde, von dem vor wenigen Tagen sein in der Sixtinischen Kapelle unterlegener Gegenspieler, der Erzbischof von Mailand, Angelo Kardinal Scola, gesprochen hat.“

Der „Schlüssel“

Die entscheidende Bilanz Magisters lautet:

„Zwischen Bergoglio und seinen Wählern gab und gibt es keine vollständige Übereinstimmung. Er ist mehr der Papst der Ankündigungen als der Verwirklichungen, mehr der Anspielungen als der Definitionen.“

Ein „Schlüssel“, so Magister, um zu verstehen, wie es zum Pontifikat Bergoglio kommen konnte, liegt darin, daß er die „Erwartungen einer historischen Wende der Kirche erfüllt“. Eine „Wende“, die imstande sei, den „Rückstand von 200 Jahren“ aufzuholen, den Kardinal Carlo Maria Martini postulierte. Der Jesuitenkardinal behauptete eine Fehlentwicklung in der Kirche, weil sie sich der Aufklärung und der Französischen Revolution versagte.

Damit habe eine Auseinanderentwicklung stattgefunden. Seither hinke die Kirche der Entwicklung der Welt hinterher und habe den Anschluß verloren. Schuld an der Diskrepanz zwischen Zeitgeist und Kirche ist demnach die Kirche, weil sie die „Zeichen der Zeit“ nicht richtig erkannte habe.

Magister interpretiert Martinis Kokettieren mit der Selbstbezeichnung als „Ante-Papa“ nicht mehr als Vorwegnahme seines eigenen, angestrebten Pontifikats, sondern als „Vorpapst“, als „Antizipation“ des künftigen Papstes, der diesen „Rückstand“ überwinden werde. Was der Jesuit Martini nicht schaffte, ist dem Jesuiten Bergoglio gelungen: Auf dem Stuhl Petri Platz zu nehmen, um das zu tun, was die Päpste sich zu tun geweigert hatten.

Die genaue Lesart dieser Meinung lautet, daß Johannes XXIII. den Mut zur „Wende“ hatte, Paul VI. aber deren Umsetzung stoppte und zum Teil sogar rückgängig machte. Mit ihm habe in den letzten Jahren seines Pontifikats bereits die „Restauration“ begonnen, die das Pontifikat von Johannes Paul II. kennzeichnete, und die Benedikt XVI. noch verschärft habe.

Ein Schlüsselbegriff des derzeitigen Pontifikats sei daher „Zeit“, für Bergoglio ein Synonym für „Prozesse anstoßen“. Das Ziel sei für ihn unwichtig. Entscheidend sei, auf dem Weg zu sein.

„In der Tat, mit Franziskus ist die Kirche zu einer Baustelle geworden“, so Magister. „Alles ist in Bewegung, alles ist flüssig. Es gibt kein Dogma mehr, das hält. Alles kann in Frage gestellt und danach gehandelt werden.“
Debakel-Kirchen als Modell für die Weltkirche

Magister skizziert Kardinal Martini als den entscheidenden Kopf des „Club Sankt Gallen“, wie er den geheim und subversiv agierenden Zusammenschluß höchster Kirchenvertreter des progressiven Lagers nennt. Als Mitglieder nennt er Walter Kasper, Karl Lehmann, Achille Silvestrini, Basil Hume, Cormac Murphy-O‘Connor, und Godfried Danneels. Vier davon, Kasper, Lehmann, Murphy-O‘Connor und Danneels, bildeten das Team Bergoglio, gewissermaßen Bergoglios „Wahlkampfteam“ im engeren Sinn. Keinen Zweifel läßt auch Magister daran, daß die Geheimgruppe Sankt Gallen „den Aufstieg Bergoglios zum Pontifikat ausgeheckt“ und geplant habe.

Unter den bekannten Mitgliedern der „Sankt-Gallen-Mafia“ (Kardinal Danneels) sind nur mehr zwei, Kasper und eben Danneels, die ganz vorne mitreden und von Papst Franziskus bevorzugt behandelt werden. Das ist allerdings auch Altersgründen geschuldet. Kardinal Martini ist 2012 gestorben, nachdem er kurz vor seinem Tod Benedikt XVI. energisch zum Rücktritt aufgefordert hatte. Die anderen „Sankt Galler“ sind im Alter schon weit fortgeschritten.

Die Wahl Bergoglios war ein letztes, aber erfolgreiches Aufbäumen einer biologisch abtretenden Kirchengeneration. Kasper und Danneels werden seit dem Konklave für ihre Wahlhilfe von Franziskus„prämiert“, obwohl sie aus zwei Ländern kommen, Deutschland und Belgien, in denen die Kirche „im Debakel“ steckt. Danneels hatte 2010 sogar einen von ihm geförderten Bischof gedeckt, der seinen eigenen Neffen sexuell mißbraucht hatte. Wer jedoch die „richtige“ Gesinnung hat, dem kann offenbar nichts schaden. Das Modell der „Debakel“-Kirchen soll zum Vorbild für die Weltkirche werden.

Bergoglio, so Magister, habe persönlich nie an den Treffen der Geheimgruppe teilgenommen. Jedenfalls kam er nie zu diesem Anlaß in die Schweiz. Der Geheimzirkel habe ihn als „seinen Idealkandidaten“ auserkoren, und er habe sich „perfekt diesem Bild angepaßt“ (Vatikan: Papst entzieht dem Malteserorden die Macht und beendet über Nacht dessen 900 Jahre dauernde Souveränität).

Magister sagt es nicht direkt, aber dieser „Idealkandidat“ ist ein Erbe Martinis. Dieser hatte im Konklave 2005 die Richtung vorgegeben, indem er seine Stimmen mit jenen für Bergoglio vereinte. Martini kannte seinen argentinischen Mitbruder jedenfalls besser, als alle anderen Kardinäle.

Der „andere“ Bergoglio

„In Argentinien erinnern sich alle“ an einen ganz anderen Bergoglio, als den, der sich als Papst der Welt zeigte: „wortkarg, schüchtern, mißbilligender Gesichtsausdruck, reserviert gegenüber der Menge.“ In der Öffentlichkeit habe er sich nie, weder durch Worte noch Gesten, von den regierenden Päpsten distanziert. Man könnte es wohl auch farblose Übereinstimmung nennen. Hinter den Kulissen sah es freilich anders aus. Bergoglio kritisierte die Regensburger Rede von Benedikt XVI., in der dieser den Islam und den Relativismus als Hauptgegner unserer Zeit ausmachte und zugleich als Hauptherausforderung für die Kirche benannte, weil beide in offenem Widerspruch, ja Feindschaft zu ihr stehen.

Offiziell lobte Bergoglio hingegen die Enzyklika Veritatis splendor von Johannes Paul II., die heute als eine Hauptkritik gegen sein umstrittenes Schreiben Amoris laetitia ins Feld geführt wird. Veritatis splendor ist eine strenge Anklage gegen eine kasuistische Moral, die im Laufe der Geschichte Geschichte den Jesuiten von ihren Gegner vorgeworfen wurde.

Bergoglio verhehlte in der Öffentlichkeit auch nicht, „Luther und Calvin als schlimmste Feinde der Kirche und des Menschen zu verurteilen“, so Magister. Dem Betrug durch den Teufel schrieb er es zu, daß Gesetze erlassen werden, die homosexuelle Verbindungen mit der Ehe gleichstellen. Allerdings tat er das nur in einem internen Schreiben an Ordensfrauen, die er um ihr Gebet bat. In der Öffentlichkeit mied er einen offenen Konflikt mit den Mächtigen und schickte die Katholiken nach Hause, die gegen die Einführung der „Homo-Ehe“ Widerstand leisteten.

Magister erinnert auch daran, daß Bergoglio als Kardinal und Erzbischof kurz vor seiner Wahl zum Papst vor einem evangelikalen Pastor niederkniete, um sich von ihm segnen zu lassen. Das geschah vor Tausenden Menschen in Buenos Aires. Die photographisch festgehaltene Szene irritiert seither um so mehr, da Franziskus weder in der Heiligen Messe vor dem Allerheiligsten eine Kniebeuge macht noch vor dem Altarsakrament kniet (jedenfalls auffällig selten).

Literatur:

Konklave: Die Geheimnisse der Papstwahl von Hubert Wolf

Papst und Teufel: Die Archive des Vatikan und das Dritte Reich von Hubert Wolf

Seine Heiligkeit: Die geheimen Briefe aus dem Schreibtisch von Papst Benedikt XVI. von Gianluigi Nuzzi

Die geheime Geschichte von Jesus Christus: Was uns bis heute verschwiegen wurde von Frank Fabian

Quellen: PublicDomain/katholisches.info am 09.04.2017

http://www.pravda-tv.com/

Kinderporno-Skandal im Bistum Limburg? – Schwere Vorwürfe gegen Mitarbeiter

Epoch Times9. February 2017 Aktualisiert: 9. Februar 2017 9:44

Ein Mitarbeiter des katholischen Bistum Limburg war offenbar in Besitz von Kinderpornografie. Der Mann wurde vom Dienst freigestellt, so ein Bistumssprecher. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.

Bistum Limburg Foto: Thomas Lohnes/Getty Images

Gegen einen Mitarbeiter des katholischen Bistum Limburg wird wegen mutmaßlichen Besitzes von Kinderpornografie ermittelt – er ist deshalb vom Dienst freigestellt worden. Das sagte Bistumssprecher Stephan Schnelle am Morgen. Zuvor hatte die „Frankfurter Neue Presse“ (FNP) darüber berichtet.

Auch ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt bestätigte die Ermittlungen. Diese führe die Zentralstelle Internetkriminalität. Es gehe um den Verdacht, dass sich der Mann Kinderpornografie verschafft und besessen habe. Dem Sprecher zufolge gab es bei ihm am 1. Februar eine Durchsuchung. Dabei seien Datenträger sichergestellt worden, die nun ausgewertet würden.

Die Zeitung schrieb, bei der Durchsuchung von Büro und Wohnung in Limburg hätten die Strafverfolger auf Rechnern und elektronischen Speichermedien (USB-Sticks) belastendes Material gefunden. „Das Bistum hat die Ermittlungen aktiv unterstützt“, sagte der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft.

In welcher Funktion der Mitarbeiter für das Bistum tätig war, sagten sowohl er als auch Schnelle nicht. Der Bistumssprecher betonte, gemäß den bischöflichen Leitlinien habe man den betroffenen Mitarbeiter freigestellt und arbeite eng mit den Ermittlungsbehörden zusammen. „Es gilt die Unschuldsvermutung“, sagte Schnelle. (dpa)

http://www.epochtimes.de/

Papst Franziskus: „Sexueller Missbrauch ist wie eine satanische Messe“

(Admin: Ein großer deutscher Dichter sagte mal…Sie predigen öffentliche Wasser – und saufen heimlich Wein – sinngemäß aus dem Gedicht Deutschland – ein Wintermärchen von H. Heine.)

„Sexueller Missbrauch ist eine schreckliche Straftat, weil ein Geistlicher, der so etwas tut, Verrat begeht am Leib des Herrn. Das ist wie eine satanische Messe,“ so Franziskus.
Papst Franziskus Foto: Franco Origlia/Getty Images

Papst Franziskus nimmt kein Blatt vor den Mund –  und er ist ein Medienprofi. Immer wieder sorgt er mit provokanten Formulierungen für Schlagzeilen, um seinen Anliegen Gehör zu verschaffen. Seine oftmals spontanen Äußerungen haben ihm seit seinem Amtsantritt im März 2013 schon viel Beifall, aber auch einige Kritik eingebracht.

„Ach, wie sehr möchte ich eine arme Kirche für die Armen!“ (Audienz für Journalisten am 16. März 2013)

„Sexueller Missbrauch ist eine schreckliche Straftat, weil ein Geistlicher, der so etwas tut, Verrat begeht am Leib des Herrn. Das ist wie eine satanische Messe.“ (Bei der Heimreise von einem Nahost-Besuch am 26. Mai 2014)

„Man kann nicht hinnehmen, dass das Mittelmeer zu einem großen Friedhof wird.“ (Rede im Europaparlament am 25. November 2014)

„Von mehreren Seiten aus gewinnt man den Gesamteindruck der Müdigkeit und der Alterung, die Impression eines Europas, das Großmutter und nicht mehr fruchtbar und lebendig ist.“ (Rede im Europaparlament am 25. November 2014)

Bei einer Rede vor Kardinälen, Bischöfen und Priestern am 23. Dezember 2014 benennt der Papst 15 „Krankheiten“ der Vatikanverwaltung, darunter „existenzielle Schizophrenie“, „geistliches Alzheimer“ und einen „Terrorismus der Geschwätzigkeit“. Er vergleicht die von Intrigen und Affären erschütterte Kurie mit einem „Orchester, das schief spielt“.

„Manche glauben, und entschuldigen Sie den Ausdruck, um gute Katholiken zu sein, müssten sie sich wie die Karnickel vermehren.“ (Am 19. Januar 2015 nach einer Asienreise)

„Einmal habe ich in einer Versammlung mit Ehepaaren einen Vater sagen hören: ‚Hin und wieder muss ich meine Kinder ein wenig schlagen, aber nie ins Gesicht, um sie nicht zu erniedrigen.‘ Wie schön! Er hat Sinn für die Würde. Er muss strafen, aber er tut es gerecht, und geht voran.“ (Bei einer Generalaudienz am 4. Februar 2015)

„Ich denke, die Medien sollten klarer und transparenter sein und nicht, entschuldigen Sie den Ausdruck, in eine Koprophilie verfallen, die stets bereit ist, Skandale und widerliche Dinge zu verbreiten, so wahr sie auch sein mögen.“ (In einem am 8. Dezember 2016 veröffentlichten Interview des belgischen Magazins „Tertio“) (afp)

http://www.epochtimes.de/