Eklat in Kirche – Gottesdienst abgebrochen: Pfarrer bittet um Vergebung für Pädophile-Priester!

Neuer Skandal um Kindesmissbrauch in den deutschen Kirchen: Pfarrer bittet um Vergebung für pädokriminelle Priester!

Anfang Juli 2019 kam es bei einer Predigt über Vergebung und Missbrauch in der Münsteraner Kirche Heilig Geist zu einem Eklat.

Während der Ausführungen des emeritierten Pfarrers Ulrich Zurkuhlen verließen zunächst ein Teil des Chores, später rund 70 Gottesdienstteilnehmer unter lautem Protest die Kirche.

Und das war der Ausschlag dafür:

Pfarrer Zurkuhlen hatte in seiner Predigt zunächst von zwei Frauen erzählt, deren Gespräch er zufällig mitbekommen habe. Sie hätten unablässig von sich und ihren Befindlichkeiten gesprochen und sich schließlich massiv abfällig über ihre verflossenen Ehemänner geäußert. Zurkuhlen warb dafür, einander auch vergeben zu können.

Und jetzt kommt’s:

Der „Gottesmann“ bezog diese Äußerung auf Priester, die als Täter Minderjährige sexuell missbraucht haben. Auch ihnen müsse vergeben werden!

Konkret: Ulrich Zurkuhlen habe über einen befreundeten Priester berichtet, der als Täter beschuldigt werde. Es müsse an der Zeit sein, ihm zu vergeben.

Wenig später bestätigte der Pfarrer diese Darstellung sogar noch!

Nach diesem Eklat wurde der Gottesdienst unterbrochen und laut und hektisch mit dem Pfarrer diskutiert. Sogar noch auf dem Kirchplatz (Vatikan: Homosexualität & Pädophilie in der Kirche und der Papst ändert das Vaterunser – eine Schlangengrube (Videos)).

Der Tenor war deutlich: „So etwas geht gar nicht.“

Pfarrer Ulrich Zurkuhlen erklärt dazu:

„So etwas habe ich in den 54 Jahren meines Lebens als Priester noch nicht erlebt.“

Er sei mit seiner Stimme nicht gegen „den schreienden Mob“ angekommen, habe seinen Standpunkt und vor allem die biblisch so wichtige Bedeutung von Vergebung nicht darlegen können. So habe etwa Jesus der Ehebrecherin und der barmherzige Vater dem verlorenen Sohn vergeben.

Das sei ein Vorbild für jeden: „Wir beten ja nicht umsonst im Vaterunser: Vergib uns unsere Schuld wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.“ (Vatikan: Enthüllung von Menschenopfern könnte bevorstehen – Papst Franziskus der Vergewaltigung bezichtigt (Videos))

Und der Pfarrer legte noch einen drauf:

  

Zurkuhlen beklagte, dass sogar Bischöfe von Priester-Tätern als „Verbrecher“ sprächen, obwohl diese durchaus auch gute Seelsorger gewesen seien.

„Niemand ist nur abgründig böse“, sagte Zurkuhlen, „oft verbinden sich Güte und Schuld miteinander oder stehen ohne Berührung nebeneinander.“ Es sei „allmählich Zeit, dass die kirchlichen Hierarchen nach langer Zeit auch mal ein Wort der Vergebung sagen können.“

Gegen das „kollektive Protestgeschrei“ in der Heilig-Geist-Kirche sei er nicht angekommen. Er hätte kein Problem damit gehabt, „wenn Leute während der Predigt gesagt hätten: Das finde ich bescheuert, was Sie da sagen.“

Das habe er bei Jugendgottesdiensten immer wieder erlebt und begrüße er. „Aber das war ja jetzt gar nicht möglich.“

Doch disziplinarische Folgen hat der Pfarrer-Pädo-Vergebungs-Eklat wohl nicht.

Gespräche mit dem Interventionsbeauftragten des Bistums Münster gab es. Ebenso mit dem Seelsorgerteam.

Noch schlimmer aber: Auch Opfer von Pädo-Pfarrern waren in dem besagten Gottesdienst!

Ulrich Zurkuhlen dazu: „Das war mir nicht bewusst.“ (Callboy im Vatikan packt aus: Er hatte Dutzende Priester als Kunden – Netzwerk von schwulen und pädophilen Priestern (Video))

  

Die Stellungnahme des Bistum Münster zeigt, welcher Geist da aus der Flasche entwichen ist:

Da die Predigt frei gehalten worden sei und nicht schriftlich vorliege, könne sich das Bistum zum Inhalt nicht äußern. Jedoch sollten bei allen Bemühungen zur Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs „zunächst die Opfer im Mittelpunkt stehen und nicht die Täter“.

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Literatur:

Die Rothschilds: Eine Familie beherrscht die Welt.

Codex Humanus – Das Buch der Menschlichkeit

Weltverschwörung: Wer sind die wahren Herrscher der Erde?

Whistleblower

Quellen: PublicDomain/guidograndt.de am 21.07.2019

https://www.pravda-tv.com

Kardinal missbrauchte Kinder – und niemand soll es erfahren

Man achte auf die Quelle:  https://www.welt.de/politik/ausland/article185581522/George-Pell-Kardinal-missbrauchte-Kinder-und-niemand-soll-es-erfahren.html

Bildergebnis für kardinal pell bilder
Bildquelle: https://www.zeit.de/

Im Missbrauchsprozess gegen den australischen Kurienkardinal George Pell haben die Geschworenen in Melbourne ein erstes Urteil gefällt. Ebenfalls in Melbourne gibt es noch ein zweites Verfahren gegen ihn, das sich auf Vorwürfe aus den 70er Jahren bezieht.

Quelle: WELT

AUTOPLAY
George Pell, die Nummer drei im Vatikan, ist der bislang ranghöchste katholische Geistliche, der wegen Kindesmissbrauchs verurteilt wurde. Australische Medien dürfen wegen einer Nachrichtensperre nicht darüber berichten. Der Schuldspruch ist trotzdem in der Welt.

Er galt als Nummer drei im Vatikan und gehörte noch bis Mitte der Woche zum Beratungsgremium des Papstes: der 77-jährige Kardinal George Pell aus Australien. Jetzt wurde Pell als bislang ranghöchster katholischer Geistlicher vor einem australischen Gericht des Kindesmissbrauchs schuldig gesprochen. Darüber berichten „Katholisch.de“ und „Vatican Insider“. Das Strafmaß soll am 4. Februar 2019 verkündet werden.

Gegen ihn gibt es seit längerer Zeit Vorwürfe, sich als junger Pfarrer und später auch als Erzbischof in seiner Heimat an Jungen vergangen zu haben. Die Beschwerden reichen in Pells Zeit als Priester in seiner Heimatgemeinde Ballarat (1976-1980) und als Erzbischof von Melbourne (1996-2001) zurück. Katholisch.de berichtet, dass es sich viermal um „obszöne Handlungen in der Öffentlichkeit“ handele, einmal um „Gewalt“ gegen einen Minderjährigen in den 90er-Jahren.

Das Urteil allein wäre schon ein großer Aufreger. Doch alle Medien, die in Australien zugänglich sind, dürfen darüber nicht berichten. Das Gericht entschied sich für eine Nachrichtensperre.

Dieses Instrument, die sogenannte Suppression Order, kann in Australien ausgesprochen werden, um die Geschworenen vor Beeinflussung zu schützen. Und da Pell noch ein zweiter Prozess bevorsteht, bleibt die Nachrichtensperre vorerst bestehen. Medien, die sich daran nicht halten und in Australien digital oder gedruckt konsumierbar sind, drohen hohe Geld- oder sogar Gefängnisstrafen.

Australische Medien reagierten auf ihre Art auf das Berichtverbot. „The Daily Telegraph“ aus Sydney verrätselte das Urteil: „Es ist die größte Geschichte der Nation“, hieß es auf der Titelseite. Es gehe um ein „schreckliches Verbrechen“, und die Person „ist schuldig“.

Die „Herald Sun“ druckte in Großbuchstaben auf der Titelseite „Zensiert“. Jeder wisse, worum es gehe, die Zeitung dürfe aber nicht berichten, hieß es dort weiter.

Deutschsprachige Medien gehen unterschiedlich mit dem in Australien verhängten Maulkorb um. Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtete in der gedruckten Ausgabe über das Urteil, auf dem Onlinenachrichtenportal der Zeitung hieß es: „Um was es in dem auch über Australien hinaus bedeutsamen Prozess genau geht, können SZ-Leser aus diesen Gründen nur in der gedruckten Ausgabe erfahren.“

„Pressefreiheit“

In Deutschland berichteten online neben „Katholisch.de“ zum Beispiel die „Bild“und der Deutschlandfunk (DLF) über das Urteil, nannten dabei auch Pells Namen. „Katholisch.de“-Redaktionsleiter Björn Odendahl erklärte gegenüber „Meedia“ sein Vorgehen mit dem Wort „Pressefreiheit“. Er und seine Kollegen sähen nicht ein, warum sie sich nach dem Schuldspruch an australisches Recht halten sollten. „Danach haben wir das Informationsrecht der Bürger in Deutschland endgültig als wichtiger bewertet.“

DLF-Nachrichtenchef Marco Bertolaso argumentiert ähnlich: Das Thema sei weltweit bedeutsam. Auch für die deutsche Gesellschaft, hierzulande habe es schließlich auch viele Opfer von Missbrauch durch Priester gegeben. Und: „Wir senden und informieren im Netz für ein deutsches Publikum, jedenfalls für ein deutschsprachiges. Wir erkennen nicht, wie unsere Nachrichten Geschworene in Australien beeinflussen könnten.“ Auch WELT entschied sich aus denselben Erwägungen für die Berichterstattung.

Auch in der Schweiz gibt es unterschiedliche Herangehensweisen an die Problematik. Die „Neue Zürcher Zeitung“ nennt Pell namentlich und berichtet über das Urteil.

Das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) hingegen schreibt nur von einem „katholischen Kardinal“ und lässt dann in einem Interview seinen Australien-Korrespondenten über die Hintergründe berichten. Auch er nennt allerdings weder Pell noch das konkrete Urteil. Ihm würden sonst bis zu fünf Jahre Gefängnis drohen, sagt er. Und weiter: „Es ist für alle Journalisten in Australien schwierig, auf dieser Story zu sitzen und nicht darüber berichten zu dürfen. Schließlich handelt es sich dabei um eine der größten Geschichten des Jahres.“

Sehr Euch bitte auch das Video von Christian Anders an:

WIEVIELE KINDER HAT KARDINAL PELL MISSBRAUCHT?

 

Video made by ZuddhAtman.

Vatikan: Papst blockiert Anti-Missbrauchs-Initiative – Bischofskonferenz wagt den Aufstand nicht

Eine unglaubliche Botschaft musste Kard. DiNardo an die Herbstvollversammlung der US-Bischöfe überbringen: Der Papst will nicht, dass sie über zwei dringliche Fragen bezüglich der Missbrauchsfälle abstimmen.

Ein neuer „Verhaltenskodex“ für Bischöfe und eine neue von Laien geführte Vereinigung zur Untersuchung von Missbrauchsanschuldigungen und -fällen waren die beiden vom Papst geblockten Initiativen, wie Marco Tossatti berichtet.

Die US-Bischofskonferenz hat sich derzeit in Baltimore für ihre Herbstvollversammlung zusammengefunden. Bischöfe der 196 Diözesen kamen zum ersten Mal nach Aufdeckung der Missbrauchsskandale – besonders durch Ex-Kardinals McCarrick – zusammen.

Die Papstanweisung kam als Schock: Der Papst möchte nicht, dass die amerikanischen Bischöfe die Verantwortung auf sich nehmen und handeln, bis er selbst ein internationales Treffen von Kirchenoberhäuptern im Februar leiten wird.

DiNardo erwiderte mit „Enttäuschung“ und erklärte, dass wegen der Insistenz des Heiligen Stuhls den Bischöfen die Hänge gebunden werden.

Anne Berrett Doyle, Kodirektorin von „BischopAccountability.org“ – einer Webseite, die Bischöfe zum Handeln gegen Missbräuche drängt – erklärte die Anweisung im letzten Moment vom Vatikan als „wirklich unglaublich.“

„Wir können hier mit eigenen Augen bezeugen, wie der Vatikan selbst den kleinsten Ansatz der Bischöfe im Keim erstickt“, so Doyle, „wir sehen, was das Problem ist: und das Problem ist der Vatikan.“

Sofortige Reaktion der Bischöfe war in der Ansprache von Erzbischof Christophe Pierre zu hören – dem Nuntius (Botschafter) des Heiligen Stuhls in Amerika – der in einer langen Rede die Initiative der Bischöfe verteidigte:

„Es gibt viele Bitten um Reform in der Kirche, besonders in der derzeitigen Krise. Ihr habt ein wachsendes Interesse an Verantwortungsgeist und Transparenz gefordert.“ (Vatikan zahlt stillschweigend vier Milliarden Dollar an Opfer von Kindesmissbrauch)

DiNardo reagierte heftiger. Bezüglich der beiden Initiativen, des Verhaltenskodexes und der Laienuntersuchungskommission erklärte er: „Brüder im Bischofsamt, uns von dieser Verantwortung zu befreien ist unakzeptabel und kann nicht hingenommen werden.“ DiNardo erklärte, dass entgegen der Vatikananweisungen abgestimmt werden wird.

Langsam scheinen es auch die Mainstream Medien zu erfassen, welches Licht diese Aktionen auf Papst Franziskus – von ihnen noch bis vor wenigen Wochen über den grünen Klee gelobt – werfen: dem Papst ist es scheinbar nicht an einer wirksamen und nachhaltigen Lösung des Missbrauchsproblems gelegen.

  

Erst das Schweigen gegenüber dem Zeugnis von Viganò, dann die Absage an eine eingehende Untersuchung im Falls McCarricks (die von den US-Bischöfen gefordert wurde) und nun die neue Anweisung.

Dieser dritte Streich gegen die sofortige Reaktion der US-Bischöfe gegen die Missbrauchsfälle verlegt eine Antwort unnötigerweise in den Frühling und kann als Obstruktionspolitik aufgefasst werden. Einmal mehr scheint es, dass im „Kreml Santa Marta“ der Papst keine Rechtfertigung für seine Machtpolitik abgeben muss, und die Glaubwürdigkeit, die die Kirche dabei verliert wird scheinbar als Kollateralschaden in Kauf genommen.

Bischofskonferenz wagt den Aufstand nicht

Als am Montag bekannt wurde, daß Papst Franziskus keine Beschlüsse der US-Bischofskonferenz in Sachen sexuellem Mißbrauchsskandal „wünscht“, herrschte unter den Bischöfen eine Schockstarre. Manche Beobachter spekulierten, daß sich die Bischöfe aufraffen könnten, dem päpstlichen „Wunsch“ zu trotzen. Der ehemalige Nuntius in den USA, Erzbischof Carlo Maria Viganò, forderte sie öffentlich dazu auf, wie „mutige Hirten“ zu handeln und nicht wie „verängstigte Schafe“. Doch am Ende setzten sich nicht erstere durch.

Wer dachte, die US-Bischöfe könnten im Kampf gegen den sexuellen Mißbrauch durch Kleriker ernst machen, vielleicht gerade wegen der päpstlichen Intervention, sehen sich enttäuscht. Gestern stimmte die Mehrheit gegen einen Antrag, Rom um die Öffnung der Akte von Ex-Kardinal Theodore McCarrick zu ersuchen.

„Das Verbot durch Rom, in der Vollversammlung der Bischöfe in Baltimore Maßnahmen gegen den sexuellen Mißbrauch zu beschließen, schien vielen Bischöfe die Augen geöffnet zu haben“, so InfoVaticana.

Bischof Strickland von Tyler in Texas warnte vor der „homosexuellen Infiltration“ im Klerus, und Erzbischof Cordileone von San Francisco in Kalifornien forderte eine wissenschaftliche Studie über den Zusammenhang zwischen Homosexualität und sexuellem Mißbrauch im Klerus (Vatikan: Kardinal bei Homo-Drogen-Orgie erwischt).

„Es schien sich etwas zu bewegen im schlafenden amerikanischen Episkopat.“

Doch am Ende wirkten „Einschläferung und Einschüchterung“, so ein US-Beobachter. Am letzten Tag der Herbstvollversammlung lehnte die Mehrheit der Bischöfe mit 137 gegen 83 Stimmen (bei drei Enthaltungen) den Antrag ab, den Heiligen Stuhl aufzufordern, alle Dokumente über das sexuelle Fehlverhalten des ehemaligen Erzbischofs von Washington und Kardinals McCarrick zu veröffentlichen.

Der ehemalige Nuntius in Washington, Erzbischof Viganò, verwies im Dossier von Ende August und seither wiederholt darauf hin, daß alle Beweise für seine Anschuldigungen in Rom im Akt über McCarrick zu finden seien. Eine entsprechende Aufforderung zur Offenlegung durch die US-Bischöfe wäre eine direkte Kampfansage an Papst Franziskus gewesen. Dieser weigert sich seit dem 26. August, dem Tag der Veröffentlichung des Viganò-Dossiers, auf die Anschuldigungen zu antworten (Priester enthüllen satanisch-rituellen Missbrauch und Mord von Kindern – „Der Teufel wohnt im Vatikan“).

Nun legte sein Hausvatikanist Andrea Tornielli ein ganzes Buch gegen Erzbischof Viganò vor, ohne die Anschuldigungen widerlegen zu können. Stattdessen versucht er die Schuld an Fehlentwicklungen den Vorgängern von Papst Franziskus anzulasten und eine Verschwörungstheorie zu verbreiten. Das Viganò-Dossier sei in Wirklichkeit „ein Putschversuch“ gegen Papst Franziskus, so sein Medienberater Tornielli.

Trotz der Unruhe, dem Rumoren und dem Unmut, der in diesen Tagen in der US-Bischofskonferenz herrschten, schreckte die Mehrheit, als es darauf ankam, vor einer Konfrontation mit Rom zurück(Pädophilie: Vatikan durch Razzien und Enthüllung über Mililionenausgaben für Lobbyismus gegen Rechte von Missbrauchsopfern unter Beschuss (Videos)).

Den Antrag, Rom zur Aktenöffnung aufzufordern, hatte Bischof Earl Boyea von Lansing in Michigan eingebracht. Ein mutiger und gewagter Schritt. In der Kirche, besonders in höheren Kirchenkreisen, hat sich herumgesprochen, daß Papst Franziskus nachtragend ist (Vatikan: Hochrangiger Amtsträger wirft Papst Verwicklung in Missbrauchsskandal vor und flieht außer Landes (Video)).

Doch die Mehrheit der Bischöfe scheute den Konflikt. Die Frage nach den Beweisen könnte durch die Aktenöffnung geklärt werden, doch daraus wird vorerst nichts. Die Abstimmungsniederlage könnte vielmehr die glaubenstreuen Bischöfe, die entschlossen sind, den Augiasstall zu reinigen, weiter entmutigen. Aus Rom können sie nicht mit Hilfe rechnen, sondern mit Widerstand, wie der päpstliche Verbots-„Wunsch“ am Beginn der Vollversammlung ihnen vor Augen führte.

Mehr Hintergrundinformationen über die schmutzigen Machenschaften der Kirche, können Sie im brisanten Enthüllungsbuch “Illuminatenblut: Die okkulten Rituale der Elite” von Nikolas Pravda nachlesen, darunter zahlreiche Texte die von Suchmaschinen zensiert werden!

Literatur:

Die Rothschilds: Eine Familie beherrscht die Welt.

Bilderberger

Die Rockefellers: Ein amerikanischer Albtraum

Weltverschwörung: Wer sind die wahren Herrscher der Erde?

Quellen: PublicDomain/freiewelt.net am 17.11.2018

Vatikan: Hochrangiger Amtsträger wirft Papst Verwicklung in Missbrauchsskandal vor und flieht außer Landes (Video)

Carlo Maria Vigano, ein ehemaliger Apostolischer Nuntius in den USA und Generalsekretär des Vatikans hat mehreren Personen – darunter auch Papst Franziskus – vorgeworfen in den sexuellen Missbrauchsskandal verwickelt zu sein.

Nach seinem Vertuschungsvorwurf floh er offenbar aus Angst um sein Leben außer Landes. Wie ist es möglich, dass der Vatikan nach so vielen Jahrzehnten der Gerichtsprozesse, Anklagen, Vergleichszahlungen und Beweise immer noch so viel Macht hat?

Warum wird er so sehr verehrt und warum wird er immer noch als „gut“ angesehen? Wieviele mutige Whistleblower müssen sich noch aus der Deckung wagen und dabei ihr Leben auf’s Spiel setzen, bis der Schleier der Täuschung, unter dem wir gelebt haben, endgültig gelüftet ist?

Der Vatikan beinhaltet – ähnlich wie der Internationale Währungsfonds, die Weltbank, der militärisch-industrielle Komplex, bis hinein in die nationale Regierung und die Unterhaltungsindustrie – eine Gruppierung, die an Menschenhandel, Folter, sexuellem Missbrauch und Mord an Männern, Frauen und Kindern beteiligt ist.

Es kommt weiterhin zu einer wahren Explosion an Enthüllungen von Insidern, und es ist wirklich eine historische Zeit für alle Beteiligten, da wir niemals zuvor miterleben konnten, dass eine so große Menge an medialer Berichterstattung jemals die breite Öffentlichkeit erreicht hat.

Sie können weitere Beispiele finden, die in diesem neuen Artikel bezüglich der Enthüllungen der elitären Pädophilie innerhalb Hollywoods erwähnt sind. Es ist weit davon entfernt, eine bloße Verschwörungstheorie zu sein. Alles, was Sie tun müssen, ist die Quellen zu überprüfen, anstatt nur die Überschriften zu lesen.

Basierend auf bisherigen Recherchen sind vermutlich 80 Prozent der globalen Elite – und diejenigen, die wir unsere „Führer“ nennen, ebenso wie diejenigen, zu denen wir aufschauen und sie verehren – in irgendeiner Art und Weise an solchen Aktivitäten beteiligt, die sich von Sex mit Minderjährigen bis hin zu voll ausgeprägten rituellen Neigungen erstrecken.

Wir sprechen über Menschen, die selbst Opfer sind, und die in ein Leben hineingeboren wurden, in dem sie es nicht unbedingt als „falsch“ empfinden. Sie werden schließlich erwachsen, können zu mächtigen Positionen aufsteigen und den gleichen Zyklus des Missbrauchs fortsetzen, der ihnen auferlegt wurde.

Trotz der Tatsache, dass die Mainstream-Medien dies weiterhin weitgehend ignorieren, geschehen diese Enthüllungen in vielen Bereichen, insbesondere im Vatikan. Für jeden, der wirklich die Wahrheit wissen möchte, ist sie nicht schwer zu finden, es sei denn, man sitzt ständig vor seinem Fernseher. Die Quellen existieren und sie sind sehr glaubwürdig; für die Beteiligten ist ihre Aussage sehr belastend (Vatikan: Die Stunde der Vernebler – Papst Franziskus und der Mißbrauchsskandal)

  

Die Zeugenaussage des Erzbischofs

Der jüngste Whistleblower ist Carlo Maria Vigano, der „Titular-Erzbischof des Apostolischen Nuntius von Ulpiana“. Er ging 2016 in den Ruhestand, nachdem er als Apostolischer Nuntius in den USA tätig war. Zuvor war er vom 16. Juli 2009 bis zum 3. September 2011 Generalsekretär des Vatikans.

Vor Kurzem veröffentlichte er eine aufsehenerregende 11-seitige Zeugenaussage, die Informationen darüber bereitstellt, „wer innerhalb der Hierarchie worüber und wann über die Verbrechen von Kardinal McCarrick Bescheid wusste“. Die Zeugenaussage beinhaltet mehrere hochrangige Amtsträger der Kirche, darunter auch Papst Franziskus.

McCarrick wurde kürzlich im Juni 2018 wegen Kindesmissbrauchs seines Amtes enthoben. Dieses Dokument beinhaltet, wie sich dieser Prozess verzögerte (seine Aktivitäten waren bereits vor fast zwei Jahrzehnten bekannt geworden), und wie der Papst so viel wie möglich unternommen hat, um McCarrick zu schützen. Ist es das, was passiert?

Tut der Vatikan alles in seiner Macht stehende, um die Praktiken zu schützen, die wirklich hinter verschlossenen Türen stattfinden? Vielleicht besteht die beste Möglichkeit, sich selbst zu schützen, im Eingeständnis und darin, einige Leute zu Fall zu bringen, denen die Schuld für etwas angelastet wird, was in der Kirche insgesamt weit verbreitet ist.

In dem Dokument heißt es, dass Franziskus McCarrick „weiter deckte“ und ihn zu seinem „vertrauten Berater“ machte. Das ist keine Überraschung, weil es im Vatikan immer so zu laufen scheint. Zum Beispiel bei George Pell, einem hochrangigen Vertreter des Vatikans, der sowohl Papst Benedikt als auch Papst Franziskus beraten hat (Pädophilie: Vatikan durch Razzien und Enthüllung über Mililionenausgaben für Lobbyismus gegen Rechte von Missbrauchsopfern unter Beschuss (Videos)).

Er ist einer der mächtigsten Amtsträger des Vatikans und muss sich derzeit vor einem australischen Gericht wegen sexueller Übergriffe verantworten. Im vergangenen Juni wurde er von Ermittlern der Polizei des Bundesstaates Victoria in Australien angeklagt und verteidigt sich derzeit gegen mehrere Vorwürfe sexuellen Missbrauchs.

Ein anderes aktuelles Beispiel sind Berichte über jahrzehntelangen sexuellen Missbrauch in einem Chor, der von Georg Ratzinger, dem Bruder des pensionierten Papstes Benedikt, geleitet wurde. Es beinhaltet 600 Mitglieder des katholischen Domspatzenchores in Regensburg, wo von 1945 bis 1992 körperlicher und sexueller Missbrauch herrschte. Von 1964 bis 1994 war Ratzinger Leiter des Chors (Vatikan zahlt stillschweigend vier Milliarden Dollar an Opfer von Kindesmissbrauch).

Dies wurde durch einen Rechtsanwalt namens Ulrich Weber ans Licht gebracht, der 500 Fälle körperlicher Misshandlung und 67 Fälle von sexuellem Missbrauch aufdeckte, die von insgesamt 49 Personen in Machtpositionen begangen wurden (Mehr als nur ein Mißbrauchsskandal: Die Macht der Homo-Lobby im Vatikan).

Viganos Motiv

In dem von Vigano stammenden Brief, der gegenüber CBS bestätigte, dass er diese Erklärung tatsächlich verfasst hat, sagte er, dass er sich dazu geäußert habe, „um die ernste Situation innerhalb der Kirche zu bekämpfen, um die Kirche zu schützen und um zukünftigen Missbrauch zu stoppen“.

Weiterhin sagte er: Wir müssen die Verschwörung des Schweigens durchbrechen, mit der Bischöfe und Priester sich auf Kosten ihrer Gläubigen geschützt haben, eine Verschwörung des Schweigens, die in den Augen der Welt die Kirche als eine Sekte erscheinen läßt, eine Verschwörung des Schweigens, die jener nicht so unähnlich ist, die in der Mafia vorherrscht …

Ich hatte immer geglaubt und gehofft, dass die Hierarchie der Kirche in sich die spirituellen Ressourcen und die Stärke finden könnte, um die ganze Wahrheit zu sagen, sich zu ändern und zu erneuern … Nun, da die Korruption die Spitze der kirchlichen Hierarchie erreicht hat, gebietet mir mein Gewissen, diese Wahrheiten zu offenbaren.

Davon sind viele Menschen betroffen, aber wahrscheinlich nicht alle Beteiligten. Wie der Brief deutlich macht, reicht diese Art der Korruption bis ganz nach oben, und dies ist nicht das erste Mal, dass es passiert ist.

Vigano fürchtet um sein Leben und flieht außer Landes

Der letzte Stand der Dinge in diesem Fall, über den Mainstream-Medien nie (zumindest nicht angemessen) berichtet haben, ist der, dass Vigano offenbar aus Angst um sein Leben außer Landes geflohen ist. Wir wissen das zwar nicht mit Sicherheit, aber es wäre keine Überraschung (Vatikan: „Das ist der Papst, den die Massenmedien haben wollen“).

Whistleblowing ist sehr gefährlich und die Machthaber machen es fast unmöglich. Wenn es irgendeinen Weg gibt, dabei zu helfen, dann besteht er darin, für eine größere öffentliche Wahrnehmung zu sorgen. Mit genug öffentlicher Anteilnahme würde ein Todesfall die Angelegenheit für sie noch schlimmer machen.

GCTV-Video

Die Behauptung wurde im nachfolgenden Video von The Global Catholic Television Network bei Minute 5:35 aufgestellt:

Sie wurde auch von einem italienischen Blogger namens Aldo Maria Valli aufgestellt, der erzählte, dass der Erzbischof zu ihm sagte, dass er ihn nicht mehr wiedersehen werde: Er wird das Land verlassen. Er kann mir nicht sagen, wohin er geht. Ich soll nicht nach ihm suchen. Seine alte Handynummer wird nicht mehr funktionieren. Wir verabschieden uns zum letzten Mal.

Nochmals, diese Behauptungen und dieser Brief sind kaum die Spitze des Eisbergs, viele schockierendere Enthüllungen sind, wenn man ihnen glauben schenkt, seit Jahrzehnten vorgebracht worden, zusammen mit vielen Beweisen, die sie stützen. Aus diesem Grund hat der Vatikan auch bereits viele Millionen Dollar für den sexuellen Missbrauch von Kindern ausgegeben.  

Infragestellung der Realität

Es ist höchste Zeit, dass wir uns fragen, wem wir es überhaupt erlauben, unsere Welt zu regieren, unsere Politik zu gestalten, unsere Bildung zu gestalten und im Grunde genommen jedem von uns vorzugeben, welchen Weg wir beschreiten sollen? (Priester enthüllen satanisch-rituellen Missbrauch und Mord von Kindern – „Der Teufel wohnt im Vatikan“).

Wir haben lange in einer Welt gelebt, vor allem im Westen, wo die Menschen zu Komplizen geworden sind und kein Problem damit haben. Unsere Realität in Frage zu stellen und das, was wirklich auf unserem Planeten passiert, ist nicht einfach, aber es ist notwendig, um Licht ins Dunkel zu bringen, damit wir uns zu einem menschlichen Miteinander entwickeln können, das von Wahrheit, Transparenz und Liebe statt Dunkelheit, Täuschung und Hass geprägt ist. Abgesehen davon bieten all diese „dunklen Erfahrungen“ die Möglichkeit, die Wahrheit zu erkennen.

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Literatur:

Die Rothschilds: Eine Familie beherrscht die Welt.

Bilderberger

Die Rockefellers: Ein amerikanischer Albtraum

Weltverschwörung: Wer sind die wahren Herrscher der Erde?

Quellen: PublicDomain/collective-evolution.com/maki72 für PRAVDA TV am 01.10.2018

Ex-Vatikan-Banker packt aus: Zusammenbrüche sind geplant, um Neue Weltordnung zu etablieren

Ettore Gotti Tedeschi, der italienische Experte für Finanzethik und ehemaliger Generaldirektor der Vatikanbank IOR, hat jetzt bei einem Vortrag auf der ersten Konferenz der „Johannes Paul II Akademie für das Leben“ ausgepackt.

Demnach haben die westlichen Oligarchen den demographischen und wirtschaftlichen Zusammenbruch des Westens geplant, um eine neue Weltordnung zu etablieren, berichten die „Katholischen Nachrichten kath.net“.

Sowohl die wirtschaftlichen, als auch geopolitischen und sozialen Katastrophen seien alle geplant, um den Westen dazu zu bringen, die nationalen Souveränitäten aufzugeben und eine „universelle Religion“ anzunehmen.

Gotti, ehemaliger Berater von Papst Benedikt XIV führte weiter aus, dass die westlichen Eliten und Entscheidungsträger sehr wohl wussten, worauf sie sich einließen: Für den Westen sei ein „Zusammenbruch“ der Geburten geplant.

Genau ebenjene, die diesen Zusammenbruch planten, würden derzeit als Berater beim Papst Franziskus sitzen, so Gotti. Denn Papst Franziskus komme immer wieder auf die Themen Armut, Migration und Umweltzerstörung zurück (Wenn der Papst flieht: Das letzte Zeichen vor dem großen Umbruch).

Gotti nannte als Verantwortliche für diese Pläne den Biologen und Bevölkerungswissenschaftler Paul Ehrlich, den Ökonomen Jeffrey Sachs sowie den ehemaligen UN-Generalsekretär Ban Ki-moon.

Deren Idee sei es, die Wirklichkeit durch Ideologie zu ersetzen. Denn in Krisen würden Menschen eine globale „politische Vision“ eher akzeptieren.

Jeffrey Sachs war Direktor des „Earth Institute at Columbia University“, Professor für nachhaltige Entwicklung und Professor für Gesundheitspolitik an der Columbia Universität. Sachs war für den IWF, die Weltbank, die WTO und die OECD beratend tätig.

Ban Ki-moon nannte die UN das zentrale Organ, um die Agenda 2030 umzusetzen, eine Agenda, die ein „Weltzukunftsvertrag“ für ein gemeinsames, globales Handeln sei. Die Ziele der Agenda 2030 sind u. a. die Beseitigung des Hungers auf dem Planeten, die Beseitigung der Armut, Beseitigung der Ungleichheit der Geschlechter sowie die Beseitigung der Rassenungleichheit.

Um diese jedoch Ziele zu erreichen, müssten nationale Kompetenzen abgegeben sowie die Souveränität von Staaten aufgehoben werden.

Gotti prangert in seiner Rede an, dass die Entscheidungsträger im Westen und in den USA hätten die Folgen dieser Bevölkerungspolitik schon früher hätten erkennen müssen. Denn es sei nur noch eine Frage der Zeit, bis die NWO vollbracht sei (Der Vatikan und die Globalisten: Fünf Jahre Papst Franziskus – Ein Pontifex mit dem Segen der USA).

Brisant, meinen wir. Passen diese Aussagen doch zur Aussage, wonach Franziskus als Papst genau an dieser Ausrichtung arbeiten würde. Dass der Chef der Vatikan-Bank sich – zumindest nach diesen Ausführungen in kath.net – zur Rolle der Vatikanbank in diversen Skandalen ausschweigt, steht indes auf einem anderen Blatt (Schockierende Enthüllungen – Illuminatenblut: Die okkulten Rituale der Elite!).

Möglicherweise dient ein solches Interview auch nur dazu, den Fokus auf andere Vorgänge zu lenken. Der Vatikan ist zuletzt durch erneute Gerüchte um die Beteiligung an Pädophilenringen in Verruf geraten (Papst rettet pädophile Bischöfe vor Gefängnisstrafe – Nonnen wegen Durchführung von satanischen Ritualen an Kindern verhaftet).

Literatur:

Die Rothschilds: Eine Familie beherrscht die Welt.

Bilderberger

Die Rockefellers: Ein amerikanischer Albtraum

Weltverschwörung: Wer sind die wahren Herrscher der Erde?

Quellen: PublicDomain/watergate.tv am 15.07.2018

Pfarrer in Aalen setzt sich nach Pfingstmesse Kopftuch auf – Weidel: Katholischer Geistlicher „verblödet“

Epoch Times24. May 2018 Aktualisiert: 24. Mai 2018 8:30
Die Kopftuch-Aktion von Pfarrer Sedlmeier während der Pfingstmesse wurde durch die Gemeinde offenbar sehr positiv aufgefasst. Die „Schwäbische Zeitung“ zitiert Schulkameraden von Sedlmeier mit: „Die Aktion passt zu ihm“. In der öffentlichen Diskussion fielen die Reaktionen gemischt aus.

Heftige Reaktionen gab es nach der Kopftuch-Aktion des Aalener Pfarrers Wolfgang Sedlmeier. Er setzte sich nach seiner Predigt während der Pfingstmesse ein Kopftuch auf, um ein Zeichen gegen die Diskriminierung von Frauen mit Kopftuch zu setzen.

Bereits in der Predigt ging er auf die Äußerungen von AfD-Politikerin Alice Weidel zu den „Kopftuchmädchen“ ein: Wer Menschen wegen ihrer aus Glaubensgründen gewählten Kopfbedeckung diskriminiere, verstoße gegen die Menschenwürde und damit gegen den Geist des Pfingstevangeliums, sagte Pfarrer Sedlmeier unter Beifall, berichtet die „Schwäbische Zeitung“.

„Er hat immer seinen eigenen Kopf“

Pfarrer Wolfgang Sedlmeier war unter anderem als Auslandspfarrer in Paris und Tunis unterwegs. Seit Frühjahr 2017 ist er als leitender Pfarrer in Aalen tätig. Kirchenintern ist er als eigenwilliger Kopf bekannt – manche sagen auch: Rebell. „Die Aktion passt zu ihm“, erinnern sich ehemalige Schulkameraden, „er hatte immer seinen eigenen Kopf.“

Weidel: „Mein Zitat wurde verkürzt und sinnentstellt ausgelegt“

Die AfD-Politikerin Weidel äußerte in der Haushaltsdebatte im Bundestag: „Burkas, Kopftuchmädchen und alimentierte Messermänner und sonstige Taugenichtse werden unseren Wohlstand, das Wirtschaftswachstum und vor allem den Sozialstaat nicht sichern.“

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) rügte: Weidel diskriminiere damit alle Frauen, die ein Kopftuch tragen. Weidel legte daraufhin Einspruch gegen den Ordnungsruf ein: „Mein Zitat wurde verkürzt und sinnentstellt ausgelegt.“ Für sie sei klar ersichtlich, dass sich die Bezeichnung „Taugenichtse“ sprachlich eindeutig auf „alimentierte Messermänner“ bezog, sagte die Politikerin zur Begründung des Einspruchs. Der Einspruch wurde abgelehnt.

Sedlmeier: „Die Menschenwürde gilt allen“

Pfarrer Sedlmeier machte in seiner Predigt deutlich – ob jüdische Kippa, der auf dem Balkan weit verbreitete Fes oder ein Kopftuch: „Die Menschenwürde gilt allen“, sagte er, berichteten Gottesdienstbesucher der „Schwäbischen Zeitung“.

Vor dem Schlusssegen wiederholt der Pfarrer seine Kernaussagen und wickelt sich dann das bereitgelegte Kopftuch um den Kopf. Die etwa 200 Gottesdienstbesucher sollen Beifall gespendet haben, einzelne hätten dem Pfarrer anschließend zu „Mut und Courage“ gratuliert.

Bischof Fürst: Aktion „grenzwertig und nicht sehr glücklich gewählt“

Alice Weidel, Vorsitzende der AfD-Fraktion im Bundestag, kommentiert die Aktion des katholischen Geistlichen auf Facebook mit: „Verblödet 😂“.

Beatrix von Storch, stellvertretende Fraktionschefin, twitterte: „Kirchen mit solchen ,Pfarrern‘ dürfen gerne untergehen. Die Erdogans dieser Welt lachen sich kaputt.“

Im Bischöflichen Ordinariat der Diözese Rottenburg-Stuttgart stößt die Aktion des Aalener Pfarrers auf sehr verhaltene Reaktionen. „Die Form, in der Pfarrer Sedlmeier während der Pfingstmesse in der Aalener Marienkirche seinen Protest gegen die Diskriminierung von Kopftuchträgerinnen durch die Fraktionsvorsitzende der AfD im Deutschen Bundestag zum Ausdruck gebracht hat, ist sicher grenzwertig und nicht sehr glücklich gewählt“, geht Bischof Gebhard Fürst auf Distanz.

Daher werde Bischof Fürst in den nächsten Tagen ein klärendes Gespräch mit Sedlmeier führen, aber keine Disziplinarmaßnahme einleiten.

Inhaltlich gibt Fürst dem Pfarrer Rückendeckung: „Dessen ungeachtet stehe ich inhaltlich voll und ganz hinter der Rüge, die Bundestagspräsident Schäuble Frau Weidel für ihre Äußerungen im Parlament erteilt hat.“ (er)

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