Schulz und Kraft: Auf Steuerzahlerkosten reisen und Posten verschieben

Hannelore Kraft und Martin Schulz (beide SPD) (Bild: Metropolico.org)

Dem Sozialismus und seinen Spielarten, sowie deren Vertreter ist es immanent, Geld, das selbst nicht erwirtschaftet wurde, zum einen mit vollen Händen auszugeben und zum anderen einen guten Teil davon für sich und die ihrigen einzubehalten. Die reiselustige Hannelore Kraft und der »größte Abkassierter von allen«, Genosse Martin Schulz, sind würdige Vertreter dieser »Spezies«.

Wenn Hannelore Kraft (SPD), Landesmutter des  Bundeslandes Nordrhein-Westfalen, dort, wo laut Sozialbericht 2016 jeder Sechste arm ist und somit eine halbe Million Kinder in dieser Armut leben, eine Reise tut, dann wird nicht geknausert.

So gab Frau Krafts Kanzlei für die Südamerikareise der Frau Ministerpräsidentin vom 21. bis 29. November 2015 Steuergeld in Höhe von 129.934 Euro aus, damit mit ihr eine Woche lang eine 30-köpfige Delegation in Chile und Kolumbien durch die Gegend reisen konnten. Ihr Genosse Garrelt Duin, seines Zeichens Wirtschaftsminister (SPD) »verreiste« satte 44.522 Euro in China und der grüne Genosse Johannes Remmel, Umweltminister von NRW finanzierte seinen Dänemarkaufenthalt mit 26.493 Euro. Beim Trip von Sportministerin Christina Kampmann (SPD) zu den Olympischen Sommerspielen in Rio waren es 16.695 Euro. Dies geht laut RP-Online einer Übersicht der Landesregierung hervor.

St. Martin Schulz bedenkt die Seinigen

Deutschlands neuer Heilsbringer St. Martin Schulz (SPD) hantierte wie Genossin Hannelore ebenso sorgenfrei mit dem sauer verdienten Geld der Steuerzahler und investierte dieses schon sehr früh in seiner Berufspolitkerkarriere in ein hoch defizitäres Spaßbad seiner kleinen Heimatstadt Würselen. Die immens hohen Unterhaltskosten von aktuell eineinhalb Millionen Euro jährlich trugen dazu bei, dass anderswo massiv gespart wurde. So beklagte die 1998 in Würselen regierende CDU, dass die Schulen in einem so maroden Zustand gewesen seien, dass teilweise Tafeln von den Wänden fielen.

Martin war bei dieser Wahl gar nicht mehr angetreten, da er seine ganze Kraft – welche ein Wortspiel! – darauf verwendete, seinen Abgeordnetenposten im EU-Parlament in trockene Tücher zu packen. Obwohl 2015 die zuständige Gemeindeprüfungsanstalt (GPA) feststellte, dass »der Betrieb des Freizeitbades Aquana […] den Haushalt der Stadt Würselen in hohem Maße« belaste und ein hohes Risiko für den städtischen Haushalt berge, kann Sozialdemokrat Schulz bei seinem aktuellen Wahlkampf diese Misswirtschaft den euphorisierten Massen als angeblich glänzendes Beispiel aus seinem bürgernahen Leistungsportfolio verkaufen.

EU-Parlamentszeit zur Postenschieberei genutzt

Bitte hier weiterlesen:

http://www.metropolico.org/2017/02/14/schulz-und-kraft-auf-steuerzahlerkosten-reisen-und-posten-verschieben/

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Geheimsache: Privatisierung: Rezepte gegen Zwangsversteigerung, Zwangshypothek, Verarmung – von Lars Freitag

 

„Privatisierung“ ist die Verharmlosung eines Begriffs, der unter den Worten plündern, rauben, enteignen, konfiszieren und stehlen eigentlich verständlicher ist.
Davon sind nicht nur Staatsunternehmen durch Hedgefonds betroffen, sondern zunehmend Klein- und Kleinstbetriebe sowie Privatleute, die durch staatliche Willkür „Steuerzuschätzungen“ erlangen, daraus resultierend Zwangshypotheken in Grundbüchern eingetragen werden und sich folgerichtig die Zwangsversteigerung ergibt. Das Endergebnis ist, wie in verschiedenen Beispielen dokumentiert, die totale Verarmung.

Für Eigentümer mit mittleren und kleinen Vermögen wurde dieses Buch als Wegleitung geschrieben.

Schutzmechanismen wurden bislang von „Normalbürgern“ außer Acht gelassen, weil diese bislang jeglichen finanziellen Rahmen eines mittleren bis kleinen Vermögens sprengten und einfache und kostengünstige Schutzmechanismen wohlweislich verschwiegen wurden. Um Schutz bemühte Eigentümer kennen in der Regel weder kompetente Ansprechpartner noch Mittel und Wege, wirksam Eigentum zu schützen.
Die Finanzwirtschaft stellt aber seit Jahrhunderten Instrumente zur Verfügung, die bei intelligenter Nutzung Willkür und damit verbundene Plünderung und Verarmung verhindern kann. Rezeptartig werden diese hier anhand von in der Praxis erprobten Konstrukten, wie dem SLB-Vertrag oder dem „Privatfactoring“ vorgestellt.

Wie sich eine Plünderung von Vermögenswerten anbahnt wird ebenfalls anhand von realen Beispielen dargestellt, analysiert und die Gegenmaßnahme aufgezeigt.
Das Buch ist gespickt mit real umsetzbaren Anleitungen, warum, wofür und wie ein bestimmtes Konzept umzusetzen ist. Es räumt auch gründlich damit auf, Kleinvermögen wirksam in Stiftungen und Konglomeraten aus GbR´s schützen zu können.

Dem Schutzbedürftigen steht nicht nur eine Anleitung und kostengünstige Infrastruktur zur Verfügung, die beschrieben wird, sondern ein seit Jahren erprobtes und von Fachleuten der Finanzwirtschaft anerkanntes System.

https://www.amazon.de

Deutsche sollen Herkunft ihres Vermögens nachweisen

Bildquelle: http://www.handelszeitung.ch/

29.05.2016
Inhalte von Schließfächern und heimliche Gold-Schätze könnten in Zukunft problematisch werden. Laut einen Plan der SPD sollen Deutsche in Zukunft die Herkunft ihres Vermögens nachweisen. Können Sie das nicht wird es eingezogen. Beweislast soll umgekehrt werden.Besitzern von Geld außerhalb des Bankensystems, von Edelmetallen und Inhaber von Schließfächern droht in Zukunft Ungemach. Wer die Herkunft seines Vermögens nicht nachweisen kann dem wird es demnächst möglicherweise einfach abgenommen – so sieht jedenfalls ein Plan der SPD aus. Damit soll angeblich Steuerbetrug vermieden werden.

Zur Abschöpfung etwa von Gewinnen aus Straftaten soll es reichen, dass der Ursprung des Vermögens ungeklärt ist. Das geht aus einem Zehn-Punkte-Katalog hervor, der am Montag vom Parteivorstand beschlossen werden soll.

„Auch Vermögen unklarer Herkunft sollen künftig eingezogen werden können“, heißt es in dem Entwurf. „Wir drehen die Beweislast um.“ Steuerbetrug und Geldwäsche würden damit für die Straftäter unattraktiv.

Der Plan wurde laut FAZ von SPD-Vizechef Thorsten Schäfer-Gümbel, dem nordrhein-westfälischen Finanzminister Norbert Walter-Borjans und dem Vizefraktionschef im Bundestag, Carsten Schneider ausgearbeitet.

http://www.mmnews.de/

Schäuble will Zugriff auf die Konten der Bürger

von Gerhard Martin

Bundesfinanzminister Schäuble will den direkten Zugriff auf die Bank-Konten der Bürger. Zu diesem Zweck sollen Betriebsprüfer verpflichtet werden, Erkenntnisse über Bank-Kunden an die Steuerfahndung weiterzugeben.

schaeuble_kanone

Das berichten die »Deutschen Wirtschaftsnachrichten« (DWN) in ihrer aktuellen Onlineausgabe. In einem Zehn-Punkte-Plan schlägt Schäuble (CDU) vor, dass Banken dem Fiskus alle Kunden nennen müssen, für welche sie Kontakte zu einer sogenannten Offshore-Firma vermittelt hat. Die DWN beziehen sich auf einen Plan, nachdem Schäuble außerdem das steuerliche Bankgeheimnis komplett kippen will. Derzeit verhindert dies, dass Betriebsprüfer ihre Funde dem Fiskus melden müssen.

deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/04/28/schaeuble-will-zugriff-auf-bank-konten-der-buerger/

Dann kann Herr Schäuble sich ja mal mit John Kerry, zwecks Steueroptimierung, unterhalten.

www.finews.ch/news/finanzplatz/22743-john-kerry-offshore-investments-heinz

Walter-Borjans findet das ok? Dann wackelt das Offshore-Imperium der Sozen aber gewaltig.

Wozu braucht die SPD eine Off-Shore-Firma in Hongkong? (Teil 3)

www.achgut.com/artikel/wozu_braucht_die_spd_eine_off_shore_firma_in_hongkong_teil3

Teil 1 und 2 laufen ebenfalls auf achgut.com

Wer im Glashaus sitzt …

Die angestrebte totale Diktatur über die gesamte Menschheit in Form der New World Order = Eine-Welt-Regierung in full-spectrum-dominance läßt grüßen. Die Zwangsvereinigung der europäischen Staaten in Form der EU ist nur ein Zwischenschritt auf dem Weg dahin.

O-Ton Schäuble:

»Weil wenn die Krise größer wird, werden die Fähigkeiten, Veränderungen durchzusetzen, größer.«

David Rockefeller:

»Alles, was wir brauchen, ist eine richtig große Krise, und die Nationen werden die Neue Weltordnung akzeptieren.«

Aus seinem [Rockefellers] Buch Memoirs (2002):

»Wir sind der Washington Post, der New York Times, dem Time Magazine und anderen großen Publikationen dankbar, deren Chefredakteure an unseren Treffen in der Vergangenheit teilnahmen und die Zusage der Vertraulichkeit fast 40 Jahre lang respektierten. […]«

Es wäre für uns nie möglich gewesen, einen Plan für die Welt zu entwickeln, wenn wir während dieser Jahre im Licht der Öffentlichkeit gestanden hätten. Aber die Welt ist auf einem komplexen und vorbereiteten Weg hin zur Weltregierung. Die supranationale Souveränität einer intellektuellen Elite und der Welt-Bankiers ist sicherlich der nationalen Souveränität der letzten Jahrhunderte vorzuziehen.

Und hier noch ein Interview mit Prof. Bocker

Herr Schäuble  ist schon viel zu lange an der Macht und ist zunehmend hemmungslos, was mit seiner Dauer-Machtstellung und seinem zunehmenden Alter zusammenhängen mag.

Warum unterliegen solche politischen Positionen nicht einer zeitlichen Begrenzung? Auch Frau Merkel hätte ja längst abgelöst werden müssen und nicht eine „Institution“ werden dürfen.

Durch die Panama-Papers ist bewusster geworden, wer Schmiergelder, oder sogenanntes „Schwarzgeld“ in hohen Beträgen annimmt, lässt diese z. B. in Delaware auf anonymisierte Konnten von Briefkasten-Firmen einzahlen. Vor allem Politiker begnügen sich nicht mit „Diäten“, wenn ihnen viel mehr angeboten wird, falls sie die gewünschten Verordnungen beschließen.

Damit sind sowohl die Einzahler und die Politiker, die in Brüssel oder Berlin Verordnungen machen, um ihre Auftraggeber ans ganz große Geld zu bringen, weiterhin fein verborgen.

Soviel ist auch Schäuble und Borjans bekannt und daran werden sie nichts ändern können, allerdings bringen sie sich als Partei-Politiker selbst auf die Bühne, um öffentlichkeits-wirksam Eindrücke zu erzielen.
Fakt ist, die US-Behörden werden zu den Briefkasten-Firmen in den USA keiner deutschen Behörde Auskünfte über Einzahler und Eigentümer geben und trotzdem unsere bestochenen Politiker in Brüssel und Berlin strategisch weiter in der Hand haben.

Schäuble ist einer der größten Politik-Lügner jemals.

Ihm geht das deutsche Volk am sogenannten Ar… vorbei, es ist eine Freude für diesen Verräter, alle Deutschen leiden zu sehen.

Sollte es irgendwann zu einem Systemwechsel kommen, sollte dieses Schwarzgeldkoffer-Individuum unter ganz besondere Beobachtung gesetzt werden. Fast noch schlimmer als das, was sich Bundeskanzlerin schimpft!

Mal so nebenbei:

‚Das Fernsehereignis des Jahres‘ ist der ‚Terror‘ laut der Tochter von Herrn Schäuble, Degeto – Chefin Christine Strobl.

www.spiegel.de/kultur/tv/terror-in-der-ard-im-namen-des-fernsehvolkes-a-1089541.html

www.spiegel.de/forum/kultur/terror-der-ard-im-namen-des-fernsehvolkes-thread-451445-2.html#postbit_43139027

Nachdem der Herr Papa vor zehn Jahren mit seiner Initiative zum präventiven Abschuss von Passagierflugzeugen gescheitert ist

www.spiegel.de/politik/deutschland/ministerplaene-schaeuble-will-abschuss-von-passagierjets-bei-terrorgefahr-erlauben-a-457291.html ,

will Töchterchen Christine zusammen mit dem zwecksteuerfinanzierten Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda, vulgo dem ÖRR, also einmal nachschauen, ob die Volksgemeinschaft jetzt, nach zehn Jahren intensiver, öffentlich – rechtlicher Gehirnwäsche und Massenverblödung, nicht endlich doch Gefallen am präventiven Abschuss und an der Abwägung des Wertes von Menschenleben findet.

Wahrscheinlich wird per Zuschauerfrage auch gleich noch geklärt, ob in Deutschland nicht vielleicht doch KZs wieder eingeführt werden, rein präventiv natürlich.

Wenn es nur nach Herrn Schäuble und seinem Töchterle ginge, dann würden vielleicht sogar BesucherInnen von Wahlveranstaltungen präventiv abgeschossen.

Was für eine widerliche, schwarzbraune Pest.

Wir haben doch angeblich eine schwarze Null vor den Komma!

Die wissen, dass die „griechischen“ Schulden Europas, für die vor allem die BRD dank unserer obersten Veruntreuer zu bürgen hat, demnächst fällig werden. Da wird alles über Nacht beschlagnahmt wie weiland die Erstgeborenen in Ägypten geschlagen wurden, es sei denn, über der Schwelle des Eigentums steht in blutiger Schrift „Goldmann & Sachs“!

Schäuble – dreist und durchtrieben und verlogen! Um es dezent zu sagen: Für mich ist das ein Typ der übelsten Sorte überhaupt!

Querverweise:

Schäubles Zehn-Punkte-Plan gegen Steuerhinterzieher

www.welt.de/wirtschaft/article154192043/Schaeubles-Zehn-Punkte-Plan-gegen-Steuerhinterzieher.html

Behörden verschaffen sich Zugriff auf Bank-Konten der Deutschen

deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/08/07/deutsche-behoerden-greifen-massiv-auf-konto-daten-der-buerger-zu/

http://brd-schwindel.org/

Hartz IV für die Weltwirtschaft

Markus Gärtner

Die G30-Gruppe, in der aktuelle und ehemalige Notenbanker dominieren, schlägt Alarm: Selbst die heiß gelaufenen Notenpressen können einfach nicht die Weltwirtschaft ankurbeln. Es ist das offizielle Eingeständnis, dass die Architekten der größten Geldschwemme, die der Planet je gesehen hat, am Ende ihres Lateins sind.

Wir wissen, dass ihr geldpolitisches Hubschrauber-Mantra von Anfang an zum Scheitern verurteilt war. Trotzdem ist das Eingeständnis, das mit dieser Zentralbank-Beichte nun einhergeht, bemerkenswert:

Die G30 geben zu, dass sie die Preise für so ziemlich alles von Immobilien bis hin zu Rohstoff-Notierungen maßlos verteuert und Sparern wie Konsumenten immensen Schaden zugefügt haben, während die Weltwirtschaft die Krise seit 2008 zu keinem Zeitpunkt abschütteln konnte.

Im Gegenteil: Wir werden alle immer tiefer in die Schuldenfalle hineingezogen. Der eigentlich brisante Kern dieser G30-Botschaft ist jedoch der: Liebe Regierungen, Ihr müsst jetzt endlich in der Fiskalpolitik Euren Hintern bewegen, denn die Geldpolitik hat versagt.

Dass uns jetzt ausgerechnet die politische Kaste retten soll, ist blanke Ironie. Denn wie einfallslos und hilflos die Regierungen im Westen sind, das haben wir in den vergangenen Monaten im Falle Griechenlands und der Flüchtlingspolitik täglich vor Augen geführt bekommen.

Was die Flüchtlingspolitik angeht, liegt sogar der Verdacht nahe, dass sich die Regierung Merkel ein neues Volk zusammenstellen will, um das Gewebe unserer Gesellschaft aufzuweichen und sie für eine beschleunigte europäische Einigung gefügig zu machen .

Selbst systemtragende Nachrichtenagenturen wie Reuters melden daher, der Kavallerie (den Notenbanken) gehe jetzt die Munition aus. Bei sieben Billionen Dollar nach Beginn der fast biblischen Geldschöpfung aus dem Nichts hätten die Notenbanken keine Antwort und stellten sogar ein potenzielles Großrisiko für die Weltwirtschaft dar .

Wo wir nach dem Geldschöpfungs-Dschihad stehen, das kann man zu Wochenbeginn in der britischen Version der US-Finanzwebseite Business Insider nachlesen. Dort wird eine aktuelle Analyse von Goldman Sachs wiedergegeben, wonach wir derzeit in die dritte Phase der seit 2008 wogenden Finanzkrise eintreten.

Dieselben Investmentbanken, die Kleinanlegern stets zum Nachkauf überteuerter Aktien raten, signalisieren ihrer betuchten Kundschaft in Newslettern diese Version der weltwirtschaftlichen Realität: Mit der Implosion der Rohstoffpreise, dem Wechsel der ehemaligen Lokomotive China auf die konjunkturelle Standspur sowie anhaltend niedriger Inflation tritt das nicht enden wollende Finanzdesaster, das wir seit 2008 sehen, in die jüngste Phase ein.

Nach dem Bankenkollaps 2008 und der europäischen Schuldenkrise sanken die Zinsen gegen Null und ermunterten westliche Banken und institutionelle Großinvestoren, das im Westen billig ausgeliehene Geld zu höheren Zinsen an Kreditnehmer in den Schwellenländern zu verleihen.

Diese verschuldeten sich immens in Dollarbeträgen und sehen sich jetzt mit einem doppelköpfigen Monster konfrontiert, das den nächsten Crash auslösen kann: Die Gefahr steigender Zinsen und Schulden in Dollar, der so stark geworden ist, dass er die Kreditnehmer in den Schwellenländern schier erdrückt.

Denn die müssen dank ihrer schwachen Währungen immer mehr lokales Geld auftreiben, um die Dollar-Verbindlichkeiten abzutragen. In einer schwachen Weltwirtschaft ist das mehr als ein Kunststück, es ist das Rezept für das nächste Desaster .

Kein Wunder, dass der wirtschaftsfreundliche TV-Sender CNBC, eine Art Tongabel der jubelnden Wall-Street-Chöre, auf seiner Webseite einen schrillen Hilferuf absetzt: »Wer kann die Weltwirtschaft retten?« Die Problemanalyse von CNBC gipfelt in der Feststellung, dass jetzt »fast die Hälfte der Weltwirtschaft auf Kosten der anderen Hälfte lebt«.

Das klingt nach einem Hartz-IV-Szenario im Weltformat. Und das stimmt auch . Wie groß die Gefahr eines erneuten Crashs derzeit ist, wird auch am jüngsten Blogeintrag von Paul Craig Roberts deutlich, der an dieser Stelle regelmäßig seine Analysen publiziert.

Roberts schreibt bei Global Research , er würde von seinen Lesern gelegentlich gefragt, ob er nicht auch positive Nachrichten hätte. Seine Antwort:

»Nur wenn ich Euch anlüge, wie Eure Regierungen und die Mainstream-Medien das tun. Wenn Ihr gefakte gute Nachrichten wollt, müsst Ihr Euch in die Matrix zurückziehen. Im Austausch für weniger Stress und Sorgen werdet Ihr dann ohne Euer Wissen in den finanziellen Ruin und eine atomare Katastrophe geführt.«

Die Wirtschaftszahlen und Prognosen aus aller Welt belegen, dass wir in das gefährliche Fahrwasser von 2008 zurückgekehrt sind. Der britische Telegraph berichtet von der Abwärtskorrektur der IWF-Prognose. Der Währungsfonds hat gerade die Wachstumsvorhersage für die Weltwirtschaft im laufenden Jahr von 3,3 Prozent auf 3,1 Prozent reduziert. »Das ist die geringste Expansion seit 2009, als die Weltwirtschaft stehenblieb« .

Am stärksten auf die Stimmung drückt die maue Konjunktur in China. Auch dort ist die Stimmung so mies wie nach Ausbruch der Finanzkrise. Der Leitindex für die Einkaufsmanager der chinesischen Industrie ist auf den niedrigsten Stand in sechs Jahren geplumpst und liegt in einem Bereich, der eine Rezession signalisiert .

Ähnlich sieht es in Japan aus, der Nummer drei unter den führenden Volkswirtschaften. Nachdem die Exporte und der Industrieausstoß zum Erliegen kamen, fallen nun auch die Konsumenten auf den Bauch. Und das alles, obwohl Japans Notenbank die Mutter aller Geldfluten angezettelt hat.

Die Regierung von Shinzo Abe meldet zwar für den jüngsten Berichtsmonat eine Zunahme des privaten Konsums von 2,9 Prozent. Doch Reuters zitiert Einzelhändler in Nippon mit dem Hinweis, die privaten Ausgaben »sind zum Stillstand gekommen«. Der Finanzblog Zero Hedge erklärt»Abenomics«, die japanische Kamikaze-Version der Helikopter-Geldpolitik, daher für gescheitert.

Und hierzulande? In Deutschland erlebten die Ausfuhren im August mit minus 5,2 Prozent (zum Vormonat!) den schärfsten Einbruch seit dem Januar 2009. Schuld sind schwache Bestellungen aus den großen Schwellenmärkten. Der Einbruch im August ist eine drastische Schubumkehr vom Juli. Da wurde noch ein leichtes Plus von 2,2 Prozent gemessen.

Bei so vielen Kolbenfressern ist es keine Überraschung, dass auch an den Finanzmärkten die Turbulenzen wieder zunehmen. Im Sommer haben wir bereits rapide einbrechende Rohstoffpreise gesehen. Vom Börsendrama in China ganz zu schweigen. Und der Dax hat seit Anfang August zwölf Prozent eingebüßt. In einigen Schwellenländern verlieren die lokalen Währungen jetzt mit einem Tempo an Wert, das an die Asienkrise 1997 erinnert.

Der Rohstoffriese Glencore ist so schwer angeschlagen, dass seine Kreditgeber und Investoren laut Bloomberg 100 Milliarden Dollar in den Büchern haben, die der»Gorilla«, wie ihn die Nachrichtenagentur nennt, bedrohen kann. Demnach wird über weitere 50 Milliarden Dollar Kredite gesprochen. Daraus könnte durchaus derLehman-Moment des Jahres 2015 entstehen.

Der ehemalige Budgetdirektor von Ronald Reagan, David Stockman, weist vorsorglich auf das »Beben im Ramschland« hin. In einzelnen Branchen wie den vom Verfall der Rohstoffe betroffenen Minengesellschaften erreichen die Ausfallraten auf Ramschanleihen jetzt schon wieder Raten wie sie zuletzt 2009 gesehen wurden. Hier signalisiert ein verlässliches Frühwarnsystem erste Vorbeben des nächsten Desasters .

Das Riester-Dilemma – Wieso die Riester-Rente eine Lüge ist

Geschrieben von: Andreas Kappler August 18, 2015 auf theintelligence.de

Das Riester-Dilemma – Wieso die Riester-Rente eine Lüge ist

Gehörten Sie auch zu den Menschen, die sich im Mai 2001 über eine staatlich geförderte Zusatzrente gefreut haben? Riestern stand hoch im Kurs und wurde als sichere Altersvorsorge angeboten, mit der Sie Ihre reguläre Rente aufstocken und sich vor Altersarmut schützen können. Doch die Realität sieht anders aus. Riestern bringt weder Sicherheit, noch schützt es vor Altersarmut oder gleicht gar ein finanzielles Defizit aus. Fakt ist, dass Sie als Riester-Sparer zwar für eine Rentensicherung der heutigen Senioren gesorgt und fleißig Geld in die Kassen gespült haben, doch wie es mit Ihrer späteren Rente aussieht, lässt sich aufgrund der demographischen Entwicklung nicht mit Sicherheit vorhersagen.

Das Konzept Riester – ein großer Schwindel als schleichende Enteignung?

So sehen es Riester-Gegner, die von Tag zu Tag eine stärkere Lobby bilden und längst nicht mehr nur aus Staatsskeptikern bestehen. Zahlreiche Riester-Sparer fühlen sich betrogen und haben das Prinzip erkannt, dem sie beim Abschluss einer Versicherung mit staatlichen Zulagen aufgesessen sind und nun hinterfragen, ob sie ihr Geld jemals zurück bekommen und was aus der zugesicherten Rendite wird. Als rein theoretisches Konstrukt konnte uns die Riester-Rente durchaus überzeugen, doch im Praxistest schwächelt sie seit längerer Zeit und zeigt Ihnen wieder einmal, wie gut die rhetorischen Fähigkeiten der Politik und Versicherungsbranche sind.

Der Hebel wurde genau an dem Punkt angesetzt, der Ihnen und allen zukünftigen Rentnern wirklich Sorgen bereitet. Den Lebensstandard im Alter verlieren und trotz einer hohen Lebensleistung am Ende zum Amt zu gehen, ist nicht das, was Sie sich für Ihr wohlverdientes Seniorendasein vorstellen. Anstelle einer Steuereinsparung und einem freiwilligen Beitrag zu einer späteren Zusatzrente, sind Sie als zukünftiger Riester-Rentner einem Konzept zum Opfer gefallen, das mit über 15 Millionen unterzeichneten Verträgen als Abzocke im großen Stil bezeichnet werden kann. Mit einem Riester-Vertrag konnten sich Versicherungsnehmer für die Förderung von Wohneigentum entscheiden, eine staatliche Förderpauschale erhalten und in Zeiten der Berufstätigkeit Steuern sparen. Doch allein die Förderung von Wohneigentum hat schon einen Haken, möchten Sie nicht am Lebensabend bauen und auf die „alten Tage“ in ein neu errichtetes Eigenheim umziehen. Denn wenn Sie nicht bauen und die Riester-Rente dementsprechend nicht zweckgemäß aufwenden, müssen Sie alle Vergünstigungen und Förderungen zurückzahlen, mit etwas Pech sogar darum kämpfen, dass Sie die eingezahlten Beträge in vollem Umfang bekommen und nicht mit weiteren Repressalien rechnen müssen.

Wer riestert, enteignet sich auf freiwilliger Basis und sollte jede Chance nutzen, dem knebelnden und keine Vorteile bringenden Vertrag zu entkommen. Auch wenn eine Kündigung mit einem Verlust einhergeht, ist diese immer noch sinnvoller, als bis zum Rentenalter einzuzahlen und weitere Gelder in ein Projekt zu investieren, dass weder finanziell noch menschlich einen Mehrwert, geschweige denn Sicherheit vor der Altersarmut bringt.

Verluste bei Riester Rente

Verluste statt Gewinn mit der Riester Rente / Bild: geralt – Pixabay.com/de

Herbe Verluste bei der Auszahlung von Riester-Renten

Müssen Sie zu Ihrer kargen Rente durch Nebenjobs zuverdienen und sich so vor Altersarmut schützen, wird der Zuverdienst auf die Riester-Rente angerechnet und abgezogen. Droht der Vorruhestand und Sie sind nicht gerade als Pilot oder im Bergbau tätig, müssen Sie auch hier mit einem empfindlichen Abzug rechnen und die nahezu unwirksamen „Sparmaßnahmen“ für Ihren Lebensabend in Kauf nehmen. Haben Sie sich durch alle Hürden gehievt und die Riester-Rente steht, wenn auch mit enormen Verlusten durch Inflation und stetige Geldentwertung, sowie die Abzüge wegen Ihrem Nebenjob oder dem früheren Eintritt ins Rentenalter vor der Anzahlung, kommt direkt der nächste Dampfhammer und kann das restliche „Vermögen“ schrumpfen. Denn die Auszahlung wird versteuert und nicht, wie Ihnen beim Abschluss des Vertrags von vielen Versicherungsmaklern suggeriert, steuerfrei an Sie ausbezahlt.

Die Lebenshaltungskosten haben sich erhöht, die Rentenzahlungen werden immer niedriger, die Lebensbedingungen für Senioren schwerer und die Vergreisung der Bevölkerung essenziell spürbar. Als Sie vor über einem Jahrzehnt dem Boom folgten und sich für den Abschluss einer Zusatzrente im Riester-Format entschieden, wollten Sie Ihren Lebensabend und Lebensstandard absichern. Dass Sie Teil einer großen Abzocke werden und Ihr Geld, anstelle es zu vermehren, vermindern, war Ihnen zum damaligen Zeitpunkt nicht bewusst und ließ sich dank der vielen „Schönreden“ und „flexiblen Empfehlungen“ nur schwer vermuten. Doch nun ist es soweit und Sie stehen vor dem Eintritt ins Rentenalter, der trotz Riester-Ersparnissen nicht ohne Nebenjobs oder den Weg zum Amt finanzierbar sein wird.

Steuern für Auszahlung der Riester Rente

Keine steuerfreie Auszahlung der Riester Rente / Bild: geralt – Pixabay.com/de

Die Riester-Lüge und ihre Auswirkungen

Resignieren Sie nicht, denn außer Ihnen sind weitere 15 Millionen Menschen in diesem Land auf die Riester-Lüge hereingefallen und haben den Aussagen vertraut, die einen finanziell sorgenfreien Lebensabend mit flexibler Planung und Einzahlung in die Privatrente versprachen. Bei über einen noch längeren Zeitraum laufenden Verträgen ist es nur ratsam, wenn Sie die Riester-Rente kündigen und jetzt mit einem Verlust leben. Würden Sie weiter einzahlen, würden sich die Verluste steigern und Sie wüssten, dass Sie monatlich Geld verbrennen und am Lebensabend keinen Mehrwert daraus erzielen. Die Riester-Rente ist kein zeitgemäßes oder renditebringendes Modell und entspricht leider auch nicht den Versprechungen, denen Sie vertrauten und die der Hintergrund für den Abschluss eines Vertrags nach dem Riester-Rentenmodell bildeten.

Titelbild: Urheber: patila / 123RF

http://www.theintelligence.de/

Noch deutlicher wird Gysi:

Die Riester-Rente ist ein Hohn!