Todesserie hochrangiger Russen setzt sich fort

By Posted on 20. März 2017

Seit der Wahl von Donald Trump sterben russische Amtspersonen wie die Fliegen.  Mittlerweile sind bereits 8 mysteriöes Todesfälle zu beklagen. […]

Seit der Wahl von Donald Trump sterben russische Amtspersonen wie die Fliegen.

Mittlerweile sind bereits 8 mysteriöes Todesfälle zu beklagen. Der letzte Fall ist der Tod des Direktors für Qualitätskontrolle bei der russischen Raumfahrtbehörde ROSCOSMOS, Wladimir Ewdokimow.

“Herzattacken”, “kurze schwere Krankheiten” und Morde waren die Ursachen bei den vorhergehenden Fällen:

  1. Peter Polshikow: Hoher russischer Diplomat in Moskau erschossen aufgefunden
  2. Andrei Karlow: Russischer Senator: NATO-Geheimdienste führten Attentat auf russischen Botschafter in Ankara aus
  3. Andrei Malanin: Russischer Top-Diplomat stirbt mysteriös in Griechenland
  4. Alexander Kadakin: Indien: Russischer Botschafter ist tot
  5. Oleg Erovinkin: Mystery death of ex-KGB chief linked to MI6 spy’s dossier on Donald Trump
  6. Sergei Kriwow: The Strange Case Of The Russian Diplomat Who Got His Head Smashed In On Election Day
  7. Witali Tschurkin: Russlands UN-Botschafter Tschurkin in New York gestorben

wladimir-ewdokimow

Wladimir Ewdokimow – Bildquelle: zerohedge

Wie AP berichtet, wurde eine leitendes Mitglied der Russischen Raumfahrtbehörde ROSCOSMOS tot in seiner Zelle aufgefunden.  Eine Sprecherin des Russischen Untersuchungsausschusses namens Julia Iwankowa erzählte Ria Nowosti, dass die anderen 11 Insassen der Zelle von Wladimir Ewdokimow verhört worden wären. Es wurden zwei Messerstiche an Ewdokimow Leiche festgestellt.

Ewdokimow befand sich wegen Veruntreuung von 200 Millionen Rubel, die er von der MiG-Aerospace erhalten hatte, in Haft.

http://www.politaia.org/

Russland startet eigene Kampagne gegen „Fake News“

„Wir werden Fake News führender ausländischer Medien sammeln und auf unserer Homepage veröffentlichen. Und nicht nur Medienberichte, sondern auch Erklärungen von Vertretern unterschiedlicher Länder,“ heißt es aus Russland.
Eine Spiegelung der St.Basilius Kirche in Moskau. Foto: KIRILL KUDRYAVTSEV/AFP/Getty Images
 Eine Spiegelung der St.Basilius Kirche in Moskau.Foto: KIRILL KUDRYAVTSEV/AFP/Getty Images

Moskau will Falschnachrichten über Russland in den Medien bloßstellen. Dazu richtete das Außenministerium auf seiner Internetseite eine Rubrik für „Fake News“ ein.

„Es geht hierbei um die noch am 15. Februar unterbreitete Initiative zur Eröffnung einer speziellen Rubrik auf der Webseite des Außenministeriums, die Beispiele von Falschmeldungen über Russland beinhalten wird. Am Mittwoch starten wir diese Rubrik“, sagte Außenamtssprecherin Maria Sacharowa, berichtet „Sputnik“.

Das Ziel sei, „Tendenzen bei der Veröffentlichung von Falschnachrichten über Russland zu zeigen und alles zu tun, um ihre Publikation zu stoppen“.

Weiters sagte die Sprecherin demnach: „Wir werden Fake News führender ausländischer Medien sammeln und auf unserer Homepage veröffentlichen. Und nicht nur Medienberichte, sondern auch Erklärungen von Vertretern unterschiedlicher Länder.“ Danach würden die „Fake News“ entlarvt, auf Primärquellen verwiesen und Informationen geliefert, die belegen, dass die russische Seite bestimmte Fragen bereits kommentiert habe.

Auch US-Präsident Donald Trump kritisierte bereits mehrmals die Verbreitung von Falschnachrichten durch US-Medien. Er meinte auch, falsche Meldungen würden die Anbahnung der Beziehungen zu Moskau behindern. (afp/so)

http://www.epochtimes.de

Eine neue Weltordnung am Horizont

Vladimir Putin und Chinas Präsident Xi Jinping: Gute Kontakte Foto: picture alliance/Russian Look

Donald Trump auf dünnem Eis: Der Volkstribun und Milliardär an der Staatsspitze kämpft mit dem Regelwerk der amerikanischen Demokratie und gegen die um ihre Macht ringenden Medien. Dmitri Trenin, russischer Geopolitik-Experte und Leiter des Moskauer Carnegie-Zentrums, eines Ablegers der US-amerikanischen Denkfabrik Carnegie-Stiftung, sieht im derzeitigen inneramerikanischen Konflikt nur den Beginn einer langen Periode der Auseinandersetzung.

Als solche sei sie charakteristisch für die westliche Welt. Auf der einen Seite stünden die Kräfte, die für das Nationale, Regionale und Partikulare, also das jeweils Besondere, stehen – auf der anderen die Kräfte des, wie Trenin ausdrückt, „weichen Imperialismus“ in Form der westlichen Globalisierung.

Trenin sprach am Mittwoch vor dem Berliner Forschungsinstitut „Dialog der Zivilisationen“ zum Thema „Der Platz Europas in der russischen Strategie des größeren Eurasiens“. Es war ein Vortrag, wie man ihn auf deutschem Boden selten zu hören bekommt: der Gang der Welt aus dem Blickwinkel eines Nichteuropäers.

Europa nur noch Nachbar

Schon die Bezeichnung eines Russen als Nichteuropäer, das ließ auch Trenin nicht unerwähnt, indiziert eine Zeitenwende. Erstmals seit über 300 Jahren, seit Peter dem Großem, gelte Europa den Russen nur noch als Nachbar, nicht mehr als etwas, dem man an- und zugehört. Ein Nachbar zwar, bei dem man sich bestens ausspannen, einkleiden und die Kinder zur Schule schicken könne – aber eben nur ein Nachbar.

Er erinnerte an die zwei geographisch zum europäischen Kontinent gehörenden Länder, die mit dem Wort Europa nicht sich selbst bezeichneten: England und Rußland. Da sei es doch bezeichnend, daß der Brexit und die russische Entfremdung von Europa sich fast gleichzeitig vollzögen.

Von Gorbatschow bis zur Ukraine-Krise 2014 habe die Moskauer politische Elite einen Plan A verfolgt: ihr Land in den Westen zu integrieren, auf Augenhöhe und als eines von drei gleichberechtigten Zentren: Westeuropa, Vereinigte Staaten von Amerika, Rußland. Drei Anläufe hat es gegeben: der frühe Jelzin ab 1992, der frühe Putin ab 2000, der frühe Medwedjew ab 2008. Alle drei seien gescheitert.

Plan B gescheitert

Im Plan B, der bereits in den Neunzigern des vergangenen Jahrhunderts entwickelt worden sei, ging es um die Integration der ehemaligen Sowjetrepubliken in einem Wirtschafts- und Sicherheitsraum unter russischer Führung. In der Ukraine 2013 sei der Plan B zum Testfall geworden – und ebenfalls krachend gescheitert.

Trenins Schlußfolgerung: Seit 2014 weiß man in Moskau, daß Rußland weder integrierbar noch integrierungsfähig ist. Ein Staat sui generis. Seither stehe die russische Sicherheits- und Außenpolitik auf zwei Säulen: zum einen die Vermeidung eines militärischen Konflikts mit den USA, zum anderen die Etablierung des Landes als eurasische Macht zwischen Norwegen und Nordkorea.

Dazu gehöre die enge Beziehung zu China, die Trenin als Entente, also als schwächere Form der Allianz bezeichnet. Man unternehme nichts gegeneinander, aber – ganz wichtig – auch nicht alles gemeinsam. Dazu gehöre etwa, daß China die Krim weiterhin als Teil der Ukraine betrachtet oder daß Rußland im Südchinesischen Meer eine neutrale Position bezieht.

Moskaus unerkannte Stärke 

Hinzu komme eine Moskauer Stärke, die im Westen nicht wirklich wahrgenommen werde: Als einziges Land pflege Rußland gute Kontakte zu allen Staaten und sogar Organisationen auf dem eurasischen Kontinent, selbst zu erbitterten Gegnern wie Israel und dem Iran – abgesehen nur von terroristischen Organisationen wie dem „Islamischen Staat“ oder al-Qaida.

Auf Europa angesprochen, meinte der russische Experte, für Moskau sei der Kontinent kein „strategic player“ mehr. Mit dem Brexit sei der Prozeß der politischen Integration Kontinentaleuropas in die Welt zum Stillstand gekommen. Die osteuropäischen Länder gälten sowieso nur als EU-Mitglieder zweiter Klasse. Hart ins Gericht ging Trenin mit dem Anspruch der Europäer, im Gegensatz zu anderen Nationen im 21. Jahrhundert angekommen zu sein, etwa beim Bestehen auf der Nichtexistenz von Interessensphären.

„Five Eyes“ gegen Rußland und China

Selbst wenn es so wäre, meinte Trenin, ändere das nichts daran, daß der überwiegende Teil der Welt dem traditionellen politischen Denken verhaftet bleibe. Die Fortschritts-Dogmen der Europäer würden dort nur als „Arroganz, wenn nicht Ignoranz“ empfunden.

Was sich nach Trenins Prognose herauskristallisieren wird, ist ein weltumspannender angelsächsischer Block („Five Eyes“), mit dem vor allem Rußland und China – und die von den beiden Ländern unterhaltenen Sicherheitsstrukturen – rivalisieren werden. Er nannte als Beispiel die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ).

Dabei übernehme China – wie auch Indien – die Rolle der wirtschaftlich dominierenden Macht, während Rußland die traditionelle außenpolitische Schwäche der Chinesen mit seinem beeindruckenden eurasischen Netzwerk kompensiere. Vor dem Hintergrund eines der Tendenz nach isolationistischen Amerikas zeichnet sich derzeit am Horizont eine neue Weltordnung ab.

https://jungefreiheit.de

Keine Entspannung, sondern weiteres Aufrüsten gegen Russland: US-Kampfhubschrauber erreichen Bremerhaven

Eine Entspannung der Beziehungen zwischen Russland und den USA ist nicht zu erkennen. Am Samstag wurde erneut Kriegsgerät aus den USA nach Deutschland überstellt – als „Abschreckung“ gegenüber Russland. Bereits im Januar wurde für die Operation „Atlantic Resolve“ schweres Kriegsgerät nach Deutschland und dann weiter nach Osteuropa geliefert.
Die USA verlegen schweres Kampfgerät nach Europa. Foto: Alexander Koerner/Getty Images

Das Aufrüsten der USA in Europa geht weiter: Als Antwort auf die „Aggression“ der Russischen Föderation wurden am Samstag 49 US-Militärhubschrauber in Bremerhaven angeliefert. Das Kriegsgerät wird für die US-Nato-Operation „Atlantic Resolve“ benötigt.

Zeitgleich soll in Bayern die größte Hubschrauberbasis Europas entstehen, weshalb ein Großteil der US-Kampfhubschrauber in Deutschland bleibe, berichtet RT. Die anderen Hubschrauber werden demnach in Osteuropa stationiert.

Erst im Januar erreichten Panzer und anderes US-Kriegsgerät Bremerhaven. (Siehe: „Kein 3. Weltkrieg!“: Schweres Kriegsmaterial erreicht Bremerhaven – Aufrüstung gegen Russland in vollem Gange).

Begründet wird die massive fortlaufende Aufrüstung des Westens mit der „russischen Aggression“.

Mittels der Operation „Atlantic Resolve“ wird die Militärpräsenz in Osteuropa ausgeweitet – in Deutschland, Belgien, Lettland und Rumänien werden 2.200 Soldaten und 94 Helikopter eingesetzt.

„Aufrüstung gefährdet den Frieden in Europa“

Es regt sich gewisser Widerstand gegen die Aufrüstung: Bürgerinitiativen kämpfen gegen den Fluglärm und die Umweltbelastung, aber auch gegen die Eskalationspolitik gegenüber Russland.

Die Initiativen „Etz langt’s!“ erklärt Folgendes:

Die zusätzlichen Kampfbrigaden machen Ansbach nicht nur zur Drehscheibe für Kriegsgerät in Richtung russischer Grenze. Die US-Armee will vielmehr verstärkt von den laxen Flugbestimmungen vor Ort mit Überflugrechten bis zwei Uhr nachts profitieren, die in den USA im Umgriff bewohnter Gebiete unmöglich wären. Die Aufrüstung gefährdet somit gleichermaßen die Gesundheit der Menschen in Westmittelfranken als auch den Frieden in Europa. Eine verantwortungsvolle Politik in der Region sollte deutlich machen, dass Trumps Truppen nicht erwünscht sind.“

Derzeit gibt es keine Zeichen für eine Verbesserung der Beziehungen zwischen Russland und den USA: Nach dem Rücktritt von Trump-Berater Michael Flynn, befürchten Beobachter eine Verschärfung der Lage. (Siehe: Unter Druck stehender Trump erwartet Krim-Rückgabe – Kossatschow: Für Falken „ist Dialog-Bereitschaft mit Russen ein Gedankenverbrechen“). 

Flynn ist zwar kein Russland-Liebhaber, aber er wollte auf einen Dialog zu setzen, um eine Eskalation zu verhindern…

Siehe auch: Russlands Reaktionen auf NATO-Einkreisung – Video aus 2014

http://www.epochtimes.de

Russland: Trotz Sanktionen Goldvorräte aufgestockt und Schulden getilgt

Putin lässt die russischen Goldreserven wachsen.

Trotz der Sanktionen und des Wirtschaftskrieges konnte Russland seine Goldreserven deutlich ausbauen. Auch sonst steht das Land gut da. Wie gut, kann man nur im Vergleich sehen. Wie gut steht Russland im Vergleich zu Österreich oder Deutschland da? Gut oder schlecht? Urteilen Sie selbst!

Von Viribus Unitis

Russland hat im Januar 2016 seine Goldreserven um 199 Tonnen auf 1.614 Tonnen aufgestockt. Schon 2015 wurden die Goldreserven um 208 Tonnen aufgestockt – 2014 hatte man 172 Tonnen Gold gekauft. Seit 2009 hat die Zentralbank Russlands mehr als 813 Tonnen Gold erworben. China hat im selben Zeitraum nur 724 Tonnen gekauft. Diese 1.614 Tonnen Gold machen „nur“ (man vergleiche mit anderen) 15,6 Prozent der Währungsreserven Russlands aus.

Man sieht, dass gerade während des Laufens der Russland-Sanktionen die russische Zentralbank immer mehr Gold kaufte. Aber nicht nur das.

Während der Sanktionen wurde einerseits viel Gold gekauft, andererseits wurden die Auslandsschulden Russlands um mehr als 200 Milliarden Dollar reduziert. Hatte Russland im Juli 2014 noch 732 Milliarden Dollar Auslandsschulden, so sind es im Jänner 2017 nur mehr 518,7 Milliarden.

Russland hat deshalb solche Schulden, weil es die ganzen Schulden der Sowjetunion übernommen hatte. Alle Teilrepubliken der Sowjetunion – ob Kasachstan, Ukraine und andere – gingen schuldenfrei in die Unabhängigkeit, während Russland alle Schulden auf sich nahm.

Vergleich Goldreserven / Auslandsschulden: Russland zu Deutschland

Die deutschen Goldreserven liegen im Jänner 2017 bei 3.377,9 Tonnen – und machen 68 Prozent der Auslandsreserven aus (ziemlich viel). China im Vergleich hat 1.842,6 Tonnen Gold – was aber nur 2,2 Prozent der Auslandsreserven ausmacht.

Deutschlands Auslandsverschuldung lag im Juli 2014 bei 4.500 Milliarden Euro, und liegt im Januar 2017 bei 4.774 Milliarden Euro (5.109 Milliarden Dollar) – also das 9,5-fache von Russland.

Nun gibt es Stimmen, die meinen, man könne Schulden nicht direkt vergleichen, sondern diese seien immer in Bezug zum jeweiligen nationalen BIP zu setzen. OK. Deutsches BIP lag bei 3363,45 Milliarden US-Dollar in 2015, Russlands BIP lag bei 1331,20 Milliarden US-Dollar in 2015.

Das bedeutet: Deutschland hat das 2,5-fache BIP von Russland, dürfte also im direkten Vergleich um mit Russland gleich zu ziehen, die 2,5-fachen Schulden von Russland haben, also 3.328 Milliarden Dollar. Deutschland hat aber 5.109 Milliarden Dollar. Passt das noch?

Russlands Auslandsschulden sind fast zur Gänze noch Alt- Schulden der Sowjet- Union. Deutschlands Auslands- Schulden sind nur im Rahmen von Deutschland selbst gemacht worden. Wer hat bezogen auf diese Fakten die bessere Finanz- Politik gemacht?

Vergleich Goldreserven / Auslandsschulden: Russland zu Österreich

Österreich baut Goldreserven ab. Hatte Österreich noch Mitte der 1970er Jahre Goldreserven von 756 Tonnen (man hatte die Goldreserven Österreich-Ungarns 1918 übernommen und bis dorthin bewahrt), so wurde seither von der Nationalbank durch umfangreiche Goldverkäufe der Bestand drastisch reduziert. Der „Philharmoniker“ als Goldmünze wird rege von der Nationalbank verkauft – geprägt aus dem Goldschatz der Republik. Aktuell sind von den 756 Tonnen noch 280 Tonnen übrig die 44,9 Prozent der Auslandsreserven ausmachen.

Österreichs Auslandsverschuldung lag im Juli 2014 bei 613 Milliarden Euro (= 656 Milliarden Dollar) – und im Januar 2017 liegt sie noch genau so hoch. Man vergleiche: Russland hat nur 518,7 Milliarden Dollar Auslandsschulden – 237 Milliarden Dollar weniger als Österreich.  Nun auch bei Österreich, die absoluten Zahlen zählen ja nicht meinen die Kritiker, wenn muss man das GDP vergleichen. OK, das sieht so aus:

Österreichs Bruttoinlandsprodukt lag bei 376.95 Milliarden US-Dollar in 2015. Russlands BIP lag bei 1331,20 Milliarden US-Dollar in 2015. Österreich hat also 29 Prozent des BIP von Russland, dürfte also auch nur 29 Prozent der Auslandsschulden Russlands haben, also 386 Milliarden Dollar. Österreich hat aber 656 Milliarden Dollar Auslandsschulden. Passt dass noch?

Russlands Schulden- Reduzierung und die Gold- Käufe werden von der österreichsichen Presse zielgerichtet ignoriert – dort wird im Artikel „Putin ohne Output“ dargestellt: „Außenpolitisch steht der Kreml-Chef seinen Mann. Zu Hause aber nützt er seine Beliebtheit nicht, um das Land mit Reformen vor einer Katastrophe zu bewahren. Das hat Kalkül.“

Jener Eduard Stelner der diesen „Putin ohne Output“ Artikel für die österreichische Zeitung „Die Presse“ schrieb, hat sich vermutlich kam halten können vor lachen, als er Ihn seinem außenpolitischen Ressortleiter vorlegte und beide dann mit Gelächter beschlossen, den Bericht online gehen zu lassen. Praktisch wurde die Welt in Ihren Realitäten ins genau Gegenteil verkehrt, was beide Akteure wussten. Sie hatten immerhin den Mut dieser Ihrer Leserschaft vorzusetzen, wohl glaubend, die „hoffnungslos-ahnungslos-verblödeten“ Leser würden alles schlucken, wenn es nur in richtiger Aufmachung vom richtigen Medium präsentiert wird.

Das Ziel solcher Berichte ist klar. man will von der Österreichischen Finanz-Misere Ablenken, indem man die russische Wirtschafts- und Finanzpolitik schlecht redet. Ein einfaches Mittel, aber es funktioniert!

Wie auch immer – die Frage bleibt: Um wen muss man sich im Rahmen der Finanzen mehr Sorgen machen, um Putins Russland, oder Kerns Österreich oder um Merkels Deutschland?

https://www.contra-magazin.com/

Russland: Wir haben kein belastendes Material gegen Trump

Russland sagt, der Kreml habe keine belastenden Dokumente über Donald Trump. Die Veröffentlichung eines angeblichen Dossiers durch die US-Geheimdienste gefährde den Frieden in der Welt.

Russlands Präsident Wladimir Putin. (Foto: dpa)

Russlands Präsident Wladimir Putin. (Foto: dpa)

Russland besitzt nach eigenen Angaben kein belastendes Geheimdienstmaterial über den künftigen US-Präsidenten Donald Trump. Das Moskauer Präsidialamt wies am Mittwoch eine Darstellung aus Washingtoner Regierungskreisen zurück, nach der russische Spione heikle Informationen über Trump gesammelt haben sollen. Solche Berichte seien „völliger Unsinn“, sagte ein Präsidialamtssprecher in einer Telefonkonferenz mit Journalisten. Es handele sich um frei erfundene Behauptungen, sagte Peskow laut TASS: Russland habe weder belastendes Material über Trump noch über Hillary Clinton. Peskow sagte: „Der Kreml sammelt keine kompromittierenden Informationen. Der Kreml und der russische Präsident engagieren sich im Aufbau von Beziehungen mit unseren ausländischen Partnern, zuerst im Interesse der russischen Föderation und des russischens Volkes und außerdem im Interesse des Weltfriedens, der Stabilität und der Sicherheit.“

Das neue Geheimdienst-Dossier sei „pulp fiction“ (Schundliteratur). Ziel der Veröffentlichung sei es, die Beziehungen zwischen den USA und Russland zu beschädigen. Das könnte auch Folgen für die internationalen Beziehungen und den globalen Frieden haben – weshalb es nicht möglich sei, die Sache einfach mit Humor abzutun.

Trump erklärt auf Twitter, Russland habe nie versucht, Einfluss auf ihn auszuüben. „Ich habe nichts mit Russland zu tun“, schreibt er. „Keine Geschäfte, keine Kredite, kein Garnichts.“

Die US-Geheimdienste haben in der Nacht zum Mittwoch einen frontalen Angriff gegen den designierten Präsidenten Donald Trump gestartet. Die Dienste veröffentlichten ein Dossier, in dem beschrieben wird, wie sich Trump mit perversen Sex-Praktiken, die vpom russischen Gehemindienst FSB eingefädelt worden waren, von Russland erpressbar gemacht haben soll. Als glaubwürdige Quelle nennen die Diensten einen pensionierten Mi8-Spion. Dieser hatte das Dossier bereits im Wahlkampf angefertigt – zunächst im Auftrag der Republikaner, die gegen Trum waren, später für die Demokratische Partei.

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

Russische Journalisten zusammengeschlagen und beraubt bei Fackelumzug des Rechten Sektors in Kiew

Russische Journalisten zusammengeschlagen und beraubt bei Fackelumzug des Rechten Sektors in Kiew

Russische Journalisten geschlagen und beraubt bei rechtsextremem Fackelumzug in Kiew
Anlässlich des 106. Geburtstags des Nazi-Kollaborateurs Stephan Bandera hat der Rechte Sektor am 1. Januar in der ukrainischen Hauptstadt einen Fackelumzug durchgeführt. Dabei wurden russische Journalisten die über den Aufzug berichteten, angegriffen, geschlagen und beraubt. Der Vorfall ereignete sich direkt vor den Augen der die Demonstration begleitenden Polizeikräfte, die aber nicht eingriffen. Das russische Außenministerium verurteilte den Vorfall scharf und rief die Internationale Gemeinschaft auf, nicht mehr zu den neo-nazistischen Tendenzen in der Ukraine zu schweigen.

„Unbekannte Teilnehmer des Aufzugs griffen unsere Reporterin Zhanna Karpenko an, sie stürzte und schlug mit ihrem Kopf auf. Dann wurde auf sie eingeschlagen. Zudem wurde ihr Mobiltelefon gestohlen“, so der betroffene Kanal LifeNews zu dem Vorfall. In einer Presseerklärung erläuterten der Kanal zudem, dass auch der sie begleitende Kameramann angegriffen und seine Kamera entwendet und zerstört wurde.

Der Vorfall ereignete sich kurz nachdem die Reporterin live auf Sendung gegangen war.

Maria Zakharowa, Leiterin der Presseabteilung des russischen Außenministeriums, verurteilte den Vorfall mit den Worten:

„Dieser neue Angriff auf russische Journalisten ist ein erneuter und deutlicher Beweis für die Verfolgung von Pressevertretern in der Ukraine und stellt eine eklatante Verletzung der Prinzipien der Redefreiheit dar.“

Zudem kritisierte Zakharowa, dass die Kiewer-Autoritäten nichts tun, um der Presse ein sicheres Arbeitsumfeld zu ermöglichen und wies nochmals darauf hin, dass die Journalisten die Polizei um Hilfe baten, aber von diesen ignoriert wurden.Abschließend rief sie die internationale Gemeinschaft dazu auf, endlich Stellung zu beziehen:

„Es wäre wichtig, dass anti-faschistische Organisationen ihre Stimme erheben, denn es geht um spezifische neo-nazistische Tendenzen, die in Form und Inhalt direkt Nazi-Traditionen kopieren. Dazu zu schweigen,ist ein Akt der Zustimmung.“

Über 2.000 Vertreter von rechtsradikalen Organisationen und Parteien nahmen nach Angaben der Nachrichtenagentur Interfax-Ukraine an dem Fackelmarsch teil. Zahlreiche Teilnehmer trugen deutsche Militäruniformen aus dem Zweiten Weltkrieg und riefen unter anderem Slogans wie: „Ukraine den Ukrainern“sowie „Bandera wird zurückkehren und für Ordnung sorgen.“Der Fackelmarsch endete auf dem Kiewer Unabhängigkeits-Platz (Maidan) mit Reden von Anführern der Swoboda-Partei und Gruppen des Rechten Sektors. Dabei erklärten Vertreter der Swoboda-Partei, dass sie sich dafür einsetzen werden, dass Bandera zum „Held der Ukraine“ ernannt wird.