Starikow über Demos in Russland und Farbenrevolution

Veröffentlicht am 31.03.2017 Stichpunkte: 0:00 Wozu wird Russland destabilisiert? 01:30 Demonstrationen sind Deckmäntel für einen bewaffneten Putsch. 03:40 Scharfschützen auf […]
Veröffentlicht am 31.03.2017

Stichpunkte:
0:00 Wozu wird Russland destabilisiert?
01:30 Demonstrationen sind Deckmäntel für einen bewaffneten Putsch.
03:40 Scharfschützen auf dem Dach.
04:10 Demonstrationen sind ein Signal an bestimmten Teil der Eliten, Verrat zu begehen.
06:36 Unlogik an den Demos..
08:45 Kompromittieren als Taktik (Nawalny und Medwedew sind in derselben Mannschaft).
11:04 Woher kommt das Geld für das Mobilisieren der Massen (Oberst Sachartschenko).
12:56 Wo kommen plötzlich die Jugendlichen her? Wissen sie worum es geht?
15:50 Wozu wird die Verschärfung angestrebt?
18:02 Putins Autorität beim Volk soll zerstört werden (Demos gegen Medwedew sind Demos gegen Putin).
20:30 USA möchte Russland und China zusammenstoßen.
Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=iaqR9…

Vertrag unterzeichnet: Iran und Russland verlegen sich auf Barterhandel

Veröffentlicht von: N8Waechteram: 29. Mai 2017

Vertrag unterzeichnet: Iran und Russland verlegen sich auf Barterhandel

Im Jahr 2014 gaben der Iran und Russland bekannt, dass zwischen den beiden Ländern eine Vereinbarung zum Austausch von iranischem Öl gegen russische Waren im Umfang von bis zu $ 20 Milliarden getroffen wurde. Nachdem die dem Iran auferlegten Sanktionen 2016 aufgehoben wurden, hieß es von Seiten der Russen, dass die Vereinbarung nicht mehr notwendig sei.

Im März 2017 kam es jedoch zu einer Kehrtwende, als vom russischen Energieminister Aleksandr Novak verkündet wurde, dass Russland den Kauf von täglich 100.000 Barrel Öl vom Iran plane und im Gegenzug Güter im Wert von rund $ 45 Milliarden an den Iran liefern werde.

Am gestrigen 28. Mai 2017 berichtete Russia Today nun bezugnehmend auf Meldungen russischer Nachrichtenagenturen, dass der iranische Öl-Minister Bijan Zanganeh den Abschluss einer vertraglichen Vereinbarung bekanntgegeben habe:

»Der Vertrag ist abgeschlossen. Wir warten nur noch auf die Implementierung von Seiten der Russen. Wir haben keine Schwierigkeiten, wir haben den Vertrag unterschrieben, alles ist zwischen beiden Seiten koordiniert. Wir warten darauf, dass die russischen Öl-Firmen ihre Tanker schicken«, sagte er [Zanganeh] gegenüber russischen Nachrichtenagenturen. Obwohl die Sanktionen gegen den Iran aufgehoben worden sind, bleiben noch Handelseinschränkungen in US-Dollar für die Banken des Landes bestehen, was es schwierig macht, Öl im freien Markt zu verkaufen.

Laut ZeroHedge habe Zanganeh gegenüber Medien gesagt, dass der Iran für die Hälfte des verkauften Öls mit Bargeld bezahlt werde und die andere Hälfte werde mit Gütern und Dienstleistungen ausgeglichen. Sollte diese Vorgehensweise weiter Schule machen, wird sich die weltweite Hochfinanz überlegen müssen, ob sie wieder einmal den von ihr favorisierten Standardweg gehen wird, den Warenaustausch, an welchem sie nicht mitverdienen kann, mittels Krieg zu unterbinden.

„Das unverzeihliche Verbrechen Deutschlands vor dem Zweiten Weltkrieg war der Versuch, seine Wirtschaftskraft aus dem Welthandelssystem herauszulösen und ein eigenes Austauschsystem zu schaffen, bei dem die Weltfinanz nicht mehr mitverdienen konnte.“ (Winston Churchill)

Ob Russland sich seinen Vertrag jedoch zerbomben lassen wird, ist gewiss fraglich.

Alles läuft nach Plan…

Der Nachtwächter

***

Übersetzungen aus dem Englischen vom Nachtwächter


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Merkel bei Putin: Merkel sichtbar sauer, denn ein entspannter Putin besteht weiter auf Minsk II

Merkel bei Putin. Bild: kremlin.ru

in Contra-Punkt,

 

Merkel bei Putin. Merkels Magengeschwür mit Namen Minsk II ist weiter gültig, die Russen bestehen darauf. Das ist die schlechte Nachricht für Merkel. Das ist auch die einzige Nachricht für Merkel, denn gute Nachrichten, also Erfolge gegen Putin, gibt es nicht zu melden. Merkel hat gegenüber Putin nichts zu melden, so die Quintessenz des Treffens. 

Von Viribus Unitis

Das Treffen nun mit Merkel war und ist nicht irgendwann, es war und ist am Jahrestag des Massakers von Odessa, wo ein der Putschregierung treuer ukrainischer Mob 48 Menschen bei lebendigem Leib in einem Gebäude verbrennen hat lassen. Barbarei wie im Mittelalter, und das am 2. Mai 2014. Das Ereignis wurde von Putin auch in seiner Presserkonferenz nachhaltig angesprochen.

Von Viribus Unitis

Das Treffen nun mit Merkel war und ist nicht irgendwann, es war und ist am Jahrestag des Massakers von Odessa, wo ein der Putschregierung treuer ukrainischer Mob 48 Menschen bei lebendigem Leib in einem Gebäude verbrennen hat lassen. Barbarei wie im Mittelalter, und das am 2. Mai 2014. Das Ereignis wurde von Putin auch in seiner Presserkonferenz nachhaltig angesprochen.

Merkel durfte nicht nach Moskau. Welche Schmach, sie musste nach Sotschi. Gerade jenes Sotschi, das sie im Rahmen der Olympischen Spiele so boykottiert hatte, das die deutsche Presse als Ruinenlandschaft während der Olympischen Spiele präsentierte, war jener Ort, an dem sie Putin treffen musste bzw. durfte. Kein guter Ort, kein gutes Datum für das Treffen aus der Sicht von Merkel – aber alles Bestens aus der Sicht von Putin.

Jenes Sotschi, in dem vor nicht mal einem Jahr Merkels G7-Partner, der japanische Ministerpräsident Abe, mit seinem 8-Punkte-Programm vor Putin kapituliert hatte. Während Merkel eine Weiterführung der Sanktionen ständig anmahnt und umsetzt, machen die Japaner das Gegenteil. Japan sucht den wirtschaftlichen Schulterschluss mit Russland, währen die G7- Europäer die Wirtschaftsbeziehungen mit Russland weiter runterfahren: “We, of course, believe that peace treaty negotiations and joint economic projects with Russia should be conducted in parallel,” Deputy Chief Cabinet Secretary Hiroshige Seko, a close Abe aide said.

Mogherini war ein paar Tage vor Merkel in Moskau zu Besuch (die durfte nach Moskau), ihr erster Besuch in Moskau überhaupt, um das Gelände im Rahmen von Merkels Magengeschwür zu sondieren. Waren die Russen nun konsilianter, würden sie Merkel aus ihrer Verantwortung für Minsk II entlassen? Der Hauptteil der Pressekonferenz von Lawrow und Mogherini drehte sich um Minsk II – und darum, dass die Russen auf dessen Umsetzung bestehen.

Eigentlich nichts Neues. Merkel kennt ihr Magengeschwür Minsk II schon seit langem. Man hatte Merkel damals, bevor sie Minsk II mit Ihrer Unterschrift garantierte, gesagt, das sei nur eine temporäre Sache. Die Russen würden von Tag zu Tag schwächer, Putin würde schon in ein paar Monaten angekrochen kommen, und keiner würde mehr von Minsk II und ihrer Garantie reden. Das war falsch. Und daran knabbert Merkel noch heute.

Im Jänner 2016 hatte sie sich hilfesuchend an die USA gewandt, ob die denn nicht irgendwas bezogen auf Minsk II machen könnten. Irgendwie ändern oder aufweichen oder – was auch immer – jedenfalls Merkel wollte raus aus der Minsk II-Garantie, die sie gegeben hatte.

Die USA hatten damals Vizeaußenministerin Victoria Nuland geschickt. Diese musste nach Kaliningrad, da der Zuständige in der russichen Regierung unter EU-Sanktionen steht (und stand), und Russland nicht in Richtung Westen verlassen konnte. Zuständig war und ist der Sonderbotschafter des Präsidenten für die Ukraine, Ossetien und anderes, der Sonderbotschafter des Präsidenten für alle Problemgebiete im russischen Dunstkreis, wie man annehmen kann Putins Nachfolger, WladislaW Surkow.

Das US.State Department bezeichnete dieses Gespräch als „konstruktiv“. Surkow titulierte das Treffen mit Nuland als hilfreiches und substantielles „Compromise Brainstorming“. Nuland versuchte Kompromisse auszuloten, um Merkel ihre Haftung für Minsk II zu erleichtern. Die Russen wollten keine Kompromisse, sondern Umsetzung – und Merkel sollte im Rahmen ihrer Aktivitäten dazu beitragen.

Bitte hier weiterlesen:

https://www.contra-magazin.com/2017/05/merkel-bei-putin-merkel-sichtbar-sauer-denn-ein-entspannter-putin-besteht-weiter-auf-minsk-ii/

Merkel in Russland: Warum hohe Erwartungen nicht angebracht sind

https://deutsch.rt.  Vom 02.05.2017

Merkel in Russland: Warum hohe Erwartungen nicht angebracht sind

Die deutsche Kanzlerin und Wladimir Putin vor den letzten Gesprächen über den Bürgerkrieg in der Ukraine in Berlin, 19. Oktober 2016.
Mit Angela Merkel scheint die letzte hartnäckige Verfechterin einer harten Linie gegen die Russische Föderation nach Russland zu reisen. Neuerdings kann sich die Kanzlerin bei ihrer Linie wieder auf Washington berufen. In Deutschland findet sie damit jedoch keine Mehrheiten.

Am heutigen Dienstag trifft sich die Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Das Treffen findet im Badeort Sotschi statt. Laut Protokoll dient der Besuch der Vorbereitung des diesjährigen G20-Gipfels, der vom 7. bis 9. Juli 2017 in Hamburg stattfindet. Allerdings sollen die Staatschefs die Gelegenheit nutzen, um zahlreiche internationale Krisenherde zu besprechen.

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel mit Rex Tillerson auf dem G7-Außenminister-Treffen.

Wie so oft bei diesen Treffen stehen sich die Erwartungen aus Politik und Medien einerseits, sowie aus der Wirtschaft andererseits konträr gegenüber. Das Bundeskanzleramt signalisierte an Moskau, dass Angela Merkel bei ihrem Besuch „Pragmatik walten“ lasse. Deutsche Wirtschaftsinteressen stünden für die Kanzlerin im Vordergrund. Für Deutschland hätten sich „zu viele wirtschaftliche Fragen von entscheidender Bedeutung“ angehäuft, die „keinen Aufschub“ dulden.

Klaus Schäfer, der Stellvertretende Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, äußerte zuvor entsprechende Erwartungen an den Besuch der Bundeskanzlerin in Russland. Man hoffe, dass wieder Bewegung in die festgefahrenen EU-Russland-Beziehungen kommt.

„Beide Seiten brauchen einander, wenn es um wirtschaftliche Prosperität, Sicherheit und Frieden in Europa geht. Die Schnittmenge an gemeinsamen Interessen ist sehr groß.“

Der Glaube an eine „gute, gemeinsame Zukunft mit Russland“ sei zumindest unter den Unternehmen wieder gewachsen. Die Zahl deutsch-russischer Investitionsvorhaben nimmt zu und die Handelsbeziehungen erleben seit Jahresbeginn einen überraschend starken Aufschwung. Im Januar und Februar 2017 wuchs der deutsch-russische Handel gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 37 Prozent auf zehn Milliarden Euro.

Infolge der westlichen Sanktionen gegen russische Banken und Energiekonzerne sowie der russischen Gegensanktionen gegen europäische und amerikanische Agrarprodukte war der deutsch-russische Handel seit dem Jahr 2014 massiv eingebrochen. Bisher geht die russische Regierung laut Finanzminister Anton Siluanow nicht davon aus, dass die Sanktionen demnächst aufgehoben werden. Momentan sei keine Verbesserung der Beziehungen des Westens zu Russland zu spüren, so Siluanow gegenüber dem Handelsblatt.

Sigmar Gabriel bei seinem Russlandbesuch am 9. März 2017

Dies entspricht auch den Signalen aus Politik und Medien in Deutschland. Der deutsche Regierungssprecher Steffen Seibert verwies darauf, dass auch die Kriege in Syrien und der Ukraine sowie die Zerstörung Libyens auf der Tagesordnung stehen. „Das sind belastende Umstände, die kann man nicht wegdiskutieren“, glaubt Seibert.

Allerdings verschiebt sich unter der Führung von Sigmar Gabriel die deutsche Außenpolitik stärker hin zu einem „konstruktiven Dialog“, wie es SPD-Außenpolitiker nennen. Zuletzt besuchte Außenminister Gabriel Russland und auch der neue Bundespräsident, Frank-Walter Steinmeier, plant eine Reise in die Russische Föderation.

„Mir scheint, es gibt derzeit eine Initiative, mit der russischen Seite ins Gespräch zu kommen“, meint etwa Stefan Meister von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP).

Eine besondere Hürde bleibt natürlich der Krieg der Kiewer Regierung gegen die Volksrepubliken Donezk und Lugansk. Im April 2014 hatte die vom Westen unterstützte Putsch-Regierung in Kiew eine „Antiterroristische Aktion“ gegen ihre Bürger im Osten des Landes gestartet. Rechtsradikale Milizen verübten das Massaker in Odessa. Seitdem befindet sich das Land in einem Bürgerkrieg. Die vom Westen eingesetzte neue Führung erweist sich von Jahr zu Jahr unfähiger, die Ukraine aus ihrer wirtschaftlichen Krise zu führen, und unwillig, den Bürgerkrieg im Osten des Landes zu beenden.

Einen hohen Anreiz, den Konflikt am Laufen zu halten, bilden natürlich die milliardenschweren Zuwendungen aus der EU und den USA für die neue Elite in Kiew. Mit den Minsker Verträgen gaben die Verhandlungspartner außerdem das Heft aus der Hand: Die Poroschenko-Regierung und die Abgeordneten der Rada können den Friedensprozess nach Belieben sabotieren. All diesen Zuständen zum Hohn pflegen EU-Außenpolitiker die Rede von angeblichen „Verpflichtungen Moskaus im Rahmen des Minsker Prozesses“, die erst eingelöst sein müssten, bevor die Sanktionen fallen.

Über welchen Spielraum verfügt Angela Merkel in dieser Konstellation? Zuletzt war die Bundeskanzlerin im Mai 2015 beim russischen „Tag des Sieges“ in Russland. Seither hat sie häufig mit Wladimir Putin telefoniert und ihn bei internationalen Gipfeln in anderen Ländern auch persönlich getroffen. Keine Regierungschefs kennen sich länger, beide sprechen die Sprache des anderen fließend. Andererseits wird ihr eine hartnäckige Abneigung gegen alles Russische und den amtierenden Präsidenten insbesondere nachgesagt.

Putin spricht mit Sigmar Gabriel in Moskau.

Aktuell wirkt die Berliner Politik geradezu erleichtert, dass Washington seine angedrohte Entspannungspolitik mit Russland abgesagt hat. Der Merkel-Vertraute Norbert Röttgen, der seit dem rabiaten Abschuss von Philipp Mißfelder im Namen der CDU-Fraktion über Außenpolitik spricht, verlangte im Vorfeld, die Kanzlerin müsse eine „klare Sprache“ sprechen und betonte die Einheit „des Westens“ in Form von NATO-Operationen und Sanktionen.

Laut Umfragen wünscht sich eine große Mehrheit der Deutschen wieder bessere Beziehungen zu Russland. Von der Linkspartei über große Teile der SPD bis zur CSU und der AfD begegnet man dem bisher unnachgiebigen Kurs der Kanzlerin gegenüber der Russischen Föderation mit Skepsis oder starker Kritik. Während die politische Klasse in den EU-Hauptstädten weiter über angebliche Einmischungen Russlands in ihre Wahlkämpfe halluziniert, unternimmt die russische Regierung zahlreiche Anstrengungen, um die Länder im EU-Umfeld zu stabilisieren, die wie der Irak, Syrien und Libyen in den letzten Jahren durch die westliche Außenpolitik zerstört wurden.

Diese diplomatischen, entwicklungspolitischen und teilweise militärischen Aktivitäten bereiten den westlichen Außenpolitikern deutlich größeres Kopfzerbrechen. An Russland, so die Erkenntnis, kommt die EU bei der Lösung internationaler Krisen nicht mehr vorbei. Allerdings dominiert in Berlin weiter diplomatisches Fingerhakeln anstelle gemeinsamer Lösungen. Lieber demonstriert die Kanzlerin ihre wirtschaftliche und politische Nähe zu Saudi-Arabien als das lieb gewonnene und rüstungspolitisch wertvolle Feindbild Russland aufzugeben.

Lawrow lässt Trump-Berater abblitzen

Herbert McMaster

14:46 17.04.2017Zum Kurzlink
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Moskau orientiert sich an Aussagen des US-Präsidenten Donald Trump über Russland, nicht an denen dessen Beraters, wie der russische Außenminister Sergej Lawrow zu den Worten des US-Sicherheitsberaters General Herbert McMaster sagte.

Lawrow und Tillerson in Moskau
© SPUTNIK/ СЕРГЕЙ ГУНЕЕВ

„Der Präsident hat bestätigt, dass er die Beziehungen zu Russland verbessern will. Wir sind dazu auch bereit“, so Lawrow.McMaster hatte zuvor gesagt, „Russland führt eine Wühltätigkeit in Europa durch“.

Nach dem Besuch des US-Außenministers Rex Tillerson vorige Woche in Moskau hatte Trump seine Zuversicht geäußert, dass „alles zwischen Russland und den USA gut sein wird“. Lawrow erinnerte auch daran, dass ähnliche Äußerungen schon während Trumps Wahlkampagne verlauteten.

https://de.sputniknews.com

Russland: Ist der Anschlag in Sankt Petersburg Teil einer Destabilisierungs-Strategie? (Video)

4. April 2017

Zehn Tote und mindestens 47 Verletzte nach einer Explosion in der U-Bahn von Sankt Petersburg. Wladimir Putin ordnete eine gründliche Untersuchung an. Experten vermuten einen terroristischen Hintergrund. Totale Sicherheit in der U-Bahn gibt es nicht.
Solche Bilder hatte Russland seit sieben Jahren nicht mehr gesehen. Nach einer Explosion in einem U-Bahn-Waggon in Sankt Petersburg irrten Passagiere durch verrauchte U-Bahn-Tunnel. Blutverschmierte Passagiere, die auf dem Bahnsteig lagen, wurden von unverletzten Menschen versorgt.

Es gab auch Menschen, die nach Hilfe riefen oder beherzt versuchten, Verletzte aus dem durch eine Explosion zerstörten U-Bahn-Waggon zu retten. Viele Menschen begannen, mit ihren Handys zu filmen.

Am Montag um 14.30 Uhr Moskauer Zeit war es in einem U-Bahn-Waggon, der gerade zwischen der Sankt Petersburger U-Bahn-Station Sennaja Ploschschad (Heuplatz) und dem Technologischen Institut fuhr, zu einer Explosion gekommen.
Augenzeugen berichten von einem lauten Knall und einem beißenden Geruch. Man habe sich in eine Ecke des Waggons geflüchtet, dabei sei es zu panischem Gedrängel gekommen.
Die Entscheidung des Zugführers, weiterzufahren, sei richtig gewesen, um das Evakuieren der Verletzten zu ermöglichen, erklärte die Vertreterin des russischen Ermittlungskomitees, Swetlana Petrenko.

Die 1963 gebaute U-Bahn-Station Sennaja Ploschschad liegt in 55 Metern Tiefe im Zentrum der Stadt, südlich des Newski-Prospektes. Die Station, von der aus man auf zwei andere Stationen umsteigen kann, wird in einem Monat im Schnitt von elf Millionen Passagieren benutzt.

Die Kapazitäten der Krankenhäuser in Sankt Petersburg reichen aus

Wie die russische Gesundheitsministerin Veronika Skworzowa mitteilte, wurden zehn Menschen getötet und mehr als 47 Menschen verletzt. Eine Notwendigkeit, die Verletzten in andere Städte zu überführen, gäbe es nicht. Der Großteil der Verletzten wurde in das Dschanelidse-Institut, das Marinski-Krankenhaus sowie drei andere Krankenhäuser gebracht, erklärte die Ministerin.

Kurze Zeit nach der Explosion wurden alle Metro-Stationen in Sankt Petersburg geschlossen. Auf einigen Linien gab es kostenlosen Bus-Ersatzverkehr. Sehr viele Autofahrer erklärten sich bereit, Passagiere nach Hause zu fahren. Angesichts des völligen U-Bahn-Ausfalls entwickelten sich in Sankt Petersburg zahlreiche Verkehrsstaus.

Aus Deutschland, Italien und Indien und vielen anderen Ländern trafen Beileidstelegramme in Moskau ein. Die Stadtverwaltung von Sankt Petersburg kündigte eine dreitägige Trauer an.

In den Einrichtungen der Strom- und Wärmeversorgung von Sankt Petersburg wurden die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt, meldete die Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Auch in den U-Bahnstationen von Moskau, Nischni Nowgorod und Kasan sowie auf mehreren Flughäfen Russlands verschärften die Behörden die Sicherheitsvorkehrungen.

Zweiter Sprengsatz gefunden

Am Montagnachmittag veröffentlichte der Fünfte Fernsehkanal von Sankt Petersburg das Foto eines weiteren Sprengsatzes, der in der Sankt Petersburger U-Bahn-Station Ploschschad Wostanije – Platz des Aufstandes – sichergestellt wurde.

Der Sprengsatz sei mit gefährlichen Teilen gefüllt gewesen, welche die Wirkung erhöhen sollten, teilte der russische Inlandsgeheimdienst FSB mit.

Das Sankt Petersburger Internet-Portal Fontanka.ru veröffentlichte zudem das Foto eines Mannes, nach dem angeblich gefahndet wird. Der Mann soll zwanzig Minuten vor der Explosion die U-Bahn-Station Petrogradskaja betreten haben. Von dieser Station ist es nicht mehr weit bis zur Station Technologisches Institut.

Nachtrag: Der Mann meldete sich inzwischen bei den Behörden und wird nicht mehr als Verdächtiger geführt. Das Bild an dieser Stelle wurde auf Wunsch der russischen Behörden entfernt.

 

„Versuch, die Situation zu destabilisieren“

Wie es zu der Explosion kam, ist bisher nicht klar. Einen Terror-Akt wollte Wladimir Putin, der sich heute in Sankt Petersburg aufhielt, nicht ausschließen.

Der Präsident drückte den Angehörigen der Toten und Verletzten sein tiefstes Beileid aus. Die Stadtverwaltung von Sankt Petersburg – und wenn nötig auch die föderale Macht – würden alles für die Verletzten und Hinterbliebenen tun, erklärte der russische Präsident.

Sollte die Tat einen terroristischen Hintergrund haben, müsste man sich fragen, warum dieser gerade jetzt stattfindet. Ein eindeutiger politischer Anlass ist nicht sichtbar. Auch fehlt bisher ein Bekennerschreiben.

Igor Schewtschuk, ein ehemaliges Mitglied der Anti-Terror-Einheit Alfa, erklärte gegenüber Radio Sputnik, man müsse man von einem Terroranschlag ausgehen.

Andere Versionen ziehe ich nicht in Betracht.

Ein kriminelle Spur sei unwahrscheinlich, da die Metro nicht zur Einflusssphäre krimineller Gruppen gehöre. Man müsse abwarten, bis die Video-Aufnahmen aus den Metro-Stationen ausgewertet worden seien, dann werde man den Tätern auf die Spur kommen, erklärte der Alfa-Veteran.

Schewtschuk erklärte, der russische Geheimdienst habe in den letzten zwei Jahren sehr aktiv gearbeitet. Es seien dadurch viele ähnliche Aktionen verhindert worden. Weiter erklärte der Sicherheits-Experte, Russlands so genannte westliche Partner seien sehr daran interessiert, dass „die soziale, politische und wirtschaftliche Situation nicht stabil“ ist.

Deshalb beobachten wir Attacken von verschiedenen Seiten, unter anderem solche mit terroristischer Richtung, um die Situation im Land zu destabilisieren.

Welche innenpolitischen Destabilisierungsversuche es außerdem gibt, sagte Schewtschuk nicht.

 

Die letzten großen Terrorakte in U-Bahn-Stationen gab es 2010

Die letzten großen Terrorakte dieser Art gab es im März 2010 in der Moskauer Metro, als in den U-Bahnstationen Lubjanka und Park Kultury Bomben explodierten. Damals starben 41 Menschen, 88 wurden verletzt.

Die Explosion der Lubjanka-Station wurde von einer Selbstmordattentäterin aus Dagestan herbeigeführt. Die Verantwortung für beide Anschläge übernahmen islamistische Radikale aus der im Kaukasus gelegenen russischen Teilrepublik.

Dresden trauert mit und lässt Kulturpalast beleuchten

Dresden setzt ein Zeichen: Nachdem Berlin auf die Beleuchtung des Brandenburger Tors als Zeichen der Solidarität mit St. Petersburg nach der U-Bahn-Attacke verzichtet hatte, will es als echte Partnerstadt laut seiner Pressestelle den Kulturpalast in den Russland-Farben anstrahlen lassen und somit sein Mitgefühl bekräftigen.

„Alle Anzeichen deuten auf einen feigen Anschlag hin, den ich auf das Schärfste verurteile und der mich fassungslos und traurig macht“, schrieb Oberbürgermeister Dirk Hilbert in einem Kondolenzschreiben an den Petersburger Gouverneur Georgij Poltawtschenko.

Der Kulturpalast wird heute Abend von 20.00 bis 24.00 Uhr in den russischen Nationalfarben angeleuchtet, hieß es.

Nach der Attacke in der U-Bahn von St. Petersburg sollte das Brandenburger Tor am Montagabend nicht in den russischen Nationalfarben angestrahlt werden. Das sagte ein Senatssprecher. St. Petersburg sei keine Partnerstadt von Berlin, hieß es zur Begründung. Davon solle nur in Ausnahmefällen abgewichen werden.

Brandenburger Tor erstrahlt nun doch in Russland-Farben – zumindest im Netz

Die Entscheidung des Berliner Senats, das Brandenburger Tor nicht in den russischen Nationalfarben anzustrahlen, hat in den sozialen Netzwerken für scharfe Kritik gesorgt. Viele Nutzer posten nun eigene bearbeitete Bilder des Berliner Wahrzeichens in Weiß-Blau-Rot als Zeichen der gemeinsamen Trauer nach der U-Bahn-Attacke in St. Petersburg.

Auch die deutsche Polizeigewerkschaft zeigte ihre Solidarität. Auf ihrer offiziellen Twitter-Seite äußert die Organisation ihr Beileid und wünscht den russischen Rettungskräften „viel Kraft“.

Sogar nach dem Massaker eines islamistischen Attentäters in einem Schwulen-Club in Orlando in Florida mit rund 50 Toten im vergangenen Sommer wurde das Brandenburger Tor in die Regenbogenfarben der Schwulenbewegung angestrahlt.

Literatur:

Wenn das die Deutschen wüssten…: …dann hätten wir morgen eine (R)evolution! von Daniel Prinz

Whistleblower von Jan van Helsing

Was Sie nicht wissen sollen! Band 2: Terror, Revolutionen, Kriege – wer und was wirklich dahintersteckt! von Michael Morris

Skull & Bones. Amerikas geheime Macht-Elite von Andreas von Rétyi

Videos:

Quellen: PublicDomain/deutsch.rt.com/de.sputniknews.com am 04.04.2017

http://www.pravda-tv.com/

Todesserie hochrangiger Russen setzt sich fort

By Posted on 20. März 2017

Seit der Wahl von Donald Trump sterben russische Amtspersonen wie die Fliegen.  Mittlerweile sind bereits 8 mysteriöes Todesfälle zu beklagen. […]

Seit der Wahl von Donald Trump sterben russische Amtspersonen wie die Fliegen.

Mittlerweile sind bereits 8 mysteriöes Todesfälle zu beklagen. Der letzte Fall ist der Tod des Direktors für Qualitätskontrolle bei der russischen Raumfahrtbehörde ROSCOSMOS, Wladimir Ewdokimow.

“Herzattacken”, “kurze schwere Krankheiten” und Morde waren die Ursachen bei den vorhergehenden Fällen:

  1. Peter Polshikow: Hoher russischer Diplomat in Moskau erschossen aufgefunden
  2. Andrei Karlow: Russischer Senator: NATO-Geheimdienste führten Attentat auf russischen Botschafter in Ankara aus
  3. Andrei Malanin: Russischer Top-Diplomat stirbt mysteriös in Griechenland
  4. Alexander Kadakin: Indien: Russischer Botschafter ist tot
  5. Oleg Erovinkin: Mystery death of ex-KGB chief linked to MI6 spy’s dossier on Donald Trump
  6. Sergei Kriwow: The Strange Case Of The Russian Diplomat Who Got His Head Smashed In On Election Day
  7. Witali Tschurkin: Russlands UN-Botschafter Tschurkin in New York gestorben

wladimir-ewdokimow

Wladimir Ewdokimow – Bildquelle: zerohedge

Wie AP berichtet, wurde eine leitendes Mitglied der Russischen Raumfahrtbehörde ROSCOSMOS tot in seiner Zelle aufgefunden.  Eine Sprecherin des Russischen Untersuchungsausschusses namens Julia Iwankowa erzählte Ria Nowosti, dass die anderen 11 Insassen der Zelle von Wladimir Ewdokimow verhört worden wären. Es wurden zwei Messerstiche an Ewdokimow Leiche festgestellt.

Ewdokimow befand sich wegen Veruntreuung von 200 Millionen Rubel, die er von der MiG-Aerospace erhalten hatte, in Haft.

http://www.politaia.org/