Video: Legida aus Leipzig – Über 10.000 Teilnehmer bei Pegida in Dresden

Foto der Pegida-Demonstration in Dresden am 10.8.2015.

Über 10.000 Teilnehmer, und das offiziell laut einer Schätzung der Dresdener Polizei: Das war die Bilanz der Pegida-Demo vom 7. September 2015 in Dresden.

20.44 Uhr: Die Demonstranten singen die Nationalhymne. Bachmann sagt, dass sowohl Leipzig, Chemnitz und Dresden ab sofort wöchentlich demonstrieren. Er fordert auch auf, in den alten Bundesländern Pegida zu unterstützen. Man brauche dort jeden Mann. Auf die Straße zu gehen sei „die einzige Chance, diesen Irrsinn noch zu beenden.“  Die Pegiden rufen noch mal kräftig  „Wir kommen wieder!“, dann strömen sie friedlich in alle Richtungen von hinnen.

20: 41 Uhr: Festerling fordert wieder geschlossenen zivilen Ungehorsam und erntet riesigen Beifall von Demonstranten. Falls es zu Demonstrationsverboten kommen sollte in Dresden, werde sie jeden Montag zufällig um 18.30 „hier auf dem Platz eine Rauchen“. Lutz Bachmann sagt darauf hin, da schließe er sich der Einladung an. Weitere Updates aus ihrer Rede folgen!

20:35 Uhr: Uns werde ein intaktes System und ein heile Welt vorgegaukelt, so Festerling. Doch wer hinter die Fassaden blickt, findet eine Gesellschaft in Auflösung:

“Wie glaubwürdig ist denn noch ein Markenversprechen von Dr. Oetker nach Vertrautheit, Geborgenheit, Kuchenduft und der guten alten Zeit, wenn um uns herum religiös verfeindete Asylanten mit Macheten, Dönerspießen und Eisenstangen aufeinander eindreschen und dabei auch unsere eigenen Leute und Polizeibeamte verletzen?”

Festerling fordert eine militärische Absicherung der Grenzen. Sie habe de Maiziére in Freital gefragt, warum es nicht sofortige Kontrollen gebe. “Da kommen nur Ausflüchte, aber keine Antworten. Angeblich fehle es an Infrastruktur, um die grünen Grenzen zu sichern.” Er hätte lieber sagen sollen, “dass ihm der politische Wille und vor allem der Mut fehlt, Maßnahmen gegen die EU und das links-grün versiffte “Pack” in den Parlamenten vorzuschlagen.”

Festerling schätzt, dass die Konflikte der derzeitigen Situation das Potential haben, die EU zu “zerfleischen”, speziell das, was deutsche Politiker gerade anrichteten. “So verhalten sich Psychopathen! Diese Politiker äußern sich ja auch nur noch wie Irre: Einerseits faseln sie ständig was von ‚Bereicherung‘ (…) aber warum betteln sie dann innerhalb der EU um Solidarität und Verteilungs-Quoten? Sind die Asylanten-Massen doch eher eine Belastung für Deutschland?”

“Wir haben es mit Politikern zu tun, die vollkommen unfähig zu Krisenmanagement sind. Wir haben es mit Politikern zu tun, die mit ihren verhetzenden Äusserungen offen zeigen, dass sie den Bürger nicht achten.”

Die Lage sei “verdammt ernst – wir steuern in eine schwere innenpolitische Krise. Unser repräsentativer Parlamentarismus ist offensichtlich gescheitert.”

Zweifel an der Demokratie werfen sich auf. Es gehe mittlerweile um “Unterwerfung und Eroberung”, um “Sein oder Nicht-Sein” und um Freiheit.

Für Festerling sind “Ehrenmorde, Scharia, Clanfürsten, arabische Großfamilien, Kopftreterei, Karikaturenstreit, (…) No-Go Bereiche und Moscheen, Hass-Prediger” keine Bereicherung. Weil sich Deutschland bereits kulturell verändert habe werde “mit Volldampf das eigene Verschwinden weiter befeuert”. Kulturelle Bereicherung empfänden wohl nur die Menschen, die sich selbst mit der eigenen Kultur nicht mehr verbunden fühlten und dächten, dass Kultur “bei Apple im iTunes-Shop stattfindet.”

Unterschiede würden deshalb abgeschafft. Festerling wörtlich: “Deshalb wird Leistung stigmatisiert, denn Leistung sorgt für Unterschiede. Deshalb werden durch kranke Ideologien sogar biologische Unterschiede weg-soziologisiert, weg-gegendert. Und wenn dann die weltberühmte, reiche Kultur unserer Vorfahren ausstirbt, wenn das Dichten und Denken platt gemacht ist, lässt sich auch das Gefühl etwas zu verlieren besser aushalten.”

Das Geheimnis von Dresden sei vielleicht, dass die “Kulturleistungen unserer Vorfahren” noch präsent seien, dass man dort den Geist der Deutschen spüre, die weltbewegend wirkten.

20:26 Uhr: “Unsere Politiker sind so saudumm, dass sie die Grenzen offen halten und hier ALLES reinholen. Auch jede Menge Islamisten”, so Festerling. (Volksverräter-Chöre). Um Christen, Jesiden, Laizisten und liberale Syrer und die vielzitierten Familien mit traumatisierten Kindern ginge es längst nicht mehr. “Wir haben es in den Dresdner Thesen klar und deutlich geschrieben”, so Festerling: “Wir nehmen die echten Flüchtlinge und ihre Schicksale ernst – wer sein Heim, Verwandte, Freunde oder sogar Kinder an die schlachtenden IS-Muslime verloren hat, bekommt selbstverständlich Unterstützung”.

Die Tragik der syrischen Christen interessiere aber mittlerweile niemanden mehr. “DIESE Menschen sind neben uns Deutschen die eigentlichen Verlierer dieses irren Chaos aus der Klapsmühle Deutschland”, so Festerling. In der Socialmedia sehe man Privatfotos aus Ungarn, Griechenland und Italien, die “Horden von männlichen Invasoren” zeigen, “entfesselte Gewalt” und “zugemüllte Landstriche”. “Schwarze junge Männer”, “Kosovaren, Albaner, Tunesier, Marokkaner, Serben und Rumänen” würden “hier rein kommen und mal gleich die Invasionsprämie abgreifen”. Diese tausenden, bald Millionen Männer aus Afrika und Nahost würden “ihre Konflikte nicht in Budapest am Bahnhof zurücklassen”.

“Diese Massen an jungen, muslimischen Männern, die alle keine Frauen haben und sexuell geladen sind, bringen jede Menge Sprengstoff mit. Sie sprechen unsere Sprache nicht, sie haben keine Ausbildung, die sie hier im Deutschland der IHK-Prüfungen auch nur annähernd für einen Facharbeiter-Job qualifiziert.”

Lest bitte hier weiter:

http://www.epochtimes.de/deutschland/news/pegida-demo-in-dresden-polizei-schaetzt-offiziell-10600-demonstranten-792015-a1267322.html

NIXGIDA, Ausgangssperre und Ausnahmezustand über Dresden verhängt

polizei sicherheit widerstand protest frau griechenland polizeistaat demo redefreiheit demokratie pressefreiheit versammlungsfreiheitBad Ballerburg: Das war klar, es musste jetzt einfach passieren. So etwas können wir uns (als Staat), auf Dauer natürlich nicht bieten lassen. Dieses ewige hin und her, dafür oder dagegen, Demo und Gegendemo, alles am Ende doch wieder nur auf Staatskosten und zu Lasten der Produktivität. So sollte es mit der Freiheit sicherlich nicht verstanden und missbraucht werden. Das geht auf keine Kuhhaut und auch den Lauf des industriellen Hamsterrades gefährden diese Umtriebe aufs Äußerste.

Man mag es sich gar nicht ausmalen wie ein Demonstrationsverbot bei den Menschen in Dresden angekommen wäre, egal ob die nun dafür oder dagegen sind. Da lauerte Mord und Totschlag. Ergo geht man gleich einen machtvollen Schritt weiter, natürlich nur zum Schutz der Bürger. Ausnahmezustand[Wikipedia] undAusgangssperre[Wikipedia] sind heute die Mittel der Wahl, In solchen Fällen braucht dann sowieso keiner mehr auf die Straße rennen zu wollen, zwecks Demo oder Randale, das hat sich mit diesen Maßnahmen sogleich erledigt. Selbst genehmigte Demonstrationen sind von einem Moment zum anderen ad absurdum geführt.

Sieht so aus als wollte die Regierung von ihrem Widerstandsrecht gegenüber den Bürgern endlich einmal Gebrauch machen. Man munkelt, dass dies gemäß einer geheimen Neufassung des Grundgesetztes, Artikel 20 (4) nun geschehen sein soll. Angeblich lautet der zitierte Artikel jetzt folgendermaßen:

(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, hat die Regierung das Recht zum Widerstand, wenn eine anderweitige Abschaffung des Volkes nicht möglich ist.

Brecht Regierung anderes Volk waehlenMan munkelt, dass diese geheime Änderung des Grundgesetzes noch auf das subversive, Sozi-Gedankengut Bertolt Brechts zurückzuführen ist, der sich zu Lebzeiten allerdings erheblich moderater dazu äußerte und lediglich empfahl, dass sich doch die Regierung eine anderes Volk erwählen möge, wenn es mit dem aktuellen nicht zufrieden sei. In Ermangelung anderer Völker … die werden in Europa offensichtlich Mangelware … scheint sich die Bundesregierung nun anders entschieden zu haben. Ohne Volk könnte es ihr nicht nur langweilig werden, nein, sie könnte sogar schlagartig verarmen.

Der tatsächliche Grund für die in der Überschrift erwähnten Maßnahmen ist natürlich ein ganz anderer. Man möchte eigentlich nur blutige Übergriffe der Sicherheitsorgane auf die Bürger verhindern. Immer wieder kommen sonst arglose Bürger sinnlos zu schaden, wenn die Ordnungskräfte ihren Pflichten nachgehen. Nur selten reibt mal eine einzelne, verwirrte Frau ein ganzes Polizeiregiment auf, wie im Titelbild zu sehen. Hieran erkennen wir auch die Brisanz der Situation, denn meistens trifft es ja Farbige, was uns Deutsche immer in einem besonders schlechten, fremdenfeindlichen und rassistischen Licht dastehen lässt. Entweder werden die dann sinnlos und ohne Not erschossen oder anderweitig im Gewahrsam von der Polizei zu Tode gebracht. Da leuchtet es schon jedermann ein, dass Sicherheit das oberste Gebot der Stunde ist und niemand das Recht hat sich wegen solcher Einschränkungen zu beschweren. Die Grundlagen dazu haben wir ja selbst demokratisch legitimiert.

HALT • STOP: Irgendwas ist da gerade aus dem Ruder gelaufen. Ganz soviel erschossene oder anderweitig zu Tode gekommenen Farbige durch die Sicherheitsbehörden gibt es doch in Dresden gar nicht! So ein Mist, es ging wohl doch um Balitmore, Maryland, USA, aber da gibt es eine Dresden Road[Google Maps]. Kann man hier nachlesen: Maryland, Gouverneur verhängt Ausnahmezustand und aktiviert Nationalgarde[IKNEWS]. Na dann ist ja alles gut. Hätte man sich auch in Deutschland kaum vorstellen mögen. So etwas geht wirklich nur in einer lupenreinen Demokratie und dem freisten Land der Welt. In einer BRD-Placebo-Demokratie muss man darum keine Sorge haben.

Wachtmeister Anzeige aufnehmen-polizei widerstadn ungehorsam protest qpressOk, wenn in den USA die Polizei regelmäßig Farbige niedermäht oder proportional vermehrt zum zugehörigen Bevölkerungsanteil totmacht, dann mag das den Rest der Herde in Aufruhr versetzen, aber das ist selbstverständlich kein Grund zum Widerstand. Die Polizei macht grundsätzlich alles richtig … gerade in Amerika. Aber rechtfertigt das alles denn nun so martialische Maßnahmen wie beschrieben? Generell eigentlich nicht, aber in diesem besonderen Fall schon, denn der Ereignisherd ist es einfach zu dicht am Weißen Haus, wie man hier sehen kann: Baltimore > Washington D.C.[Google maps]. Da könnte der erste farbige Präsident beim Regieren gestört werden, insoweit muss man die harte Hand der Sicherheitsorgane speziell hier verstehen. Es ist das freiste Land der Welt, dort darf die Polizei wirklich fast alles machen, überwiegend eben auch ungestraft. Die Amis sind aber auch zu blöd, dass sie sich doch wirklich einbilden, sie hätten im eigenen Land etwas zu vermelden oder wären gar Herr im eigenen Haus. Die Deutschen haben das nun schon seit Jahrzehnten korrekt verinnerlicht: „Arbeiten, konsumieren, TV glotzen … Maul halten“.

So läuft es nun einmal mit den überseeischen Modeerscheinungen. Wir dürfen uns da nicht zu selbstsicher fühlen. Meistens kriegen wir alle seltsamen Dinge aus den USA immer nur mit einer gewissen Zeitverzögerung serviert. Die USA sind und bleiben der Trendsetter. Dort ist die Regierung bereits voll dabei sich gegen das Volk zu wehren, denn auch in den USA ist die Wahl eines neuen Volkes seitens der Regierung ziemlich aussichtslos. Wir müssen nur erst unsere Polizei mit Kriegsgerät bestücken[NEOPresse], was in den USA längst gelaufen ist. Dann darf auch hier über Bürgerkrieg nachgedacht werden.

http://qpress.de/2015/04/28/nixgida-ausgangssperre-und-ausnahmezustand-ueber-dresden-verhaengt/

PEGIDA am Sonntag: Videostream und Nachrichtenticker ab 14.30 Uhr

Redaktion

Das Organisationsteam der PEGIDA in Dresden hat sich wegen der am Montag geplanten Großveranstaltung »offen und bunt – Dresden für alle!« kurzfristig dazu entschieden, ihren Abendspaziergang auf den heutigen Sonntag vorzuverlegen, da viele PEGIDA-Teilnehmer auch gerne an der Gegenkundgebung mit den unzähligen Gratiskonzerten teilnehmen möchten. KOPP Online überträgt die Liveschaltung von Ruptly-TV im Videostream heute ab ca. 14.30 Uhr und begleitet die Liveübertragung mit einem aktuellen Nachrichtenticker rund um die Geschehnisse in Dresden.

Mobile Kamera


15.15 Uhr: Silvio Rößler vom LEGIDA-Leipzig spricht Grußworte
15.10 Uhr: MOPO24: Kaum ist Kathrin Oertel fertig mit ihrer Rede, wird sie unter Polizeischutz vom Platz gebracht.

15.05 Uhr: MOPO24: Frau Oertel fordert ein Volksbegehren zur Polizeireform 2020. Wörtlich sagt sie: »Kippt die Polizeireform 2020!« Zur LEGIDA-Demo in Leipzig am letzten Mittwoch gibt sie vorallem linken Störern die Schuld an Zwischenfällen.
14.56 Uhr: MOPO24: Frau Oertel kritisiert AfD-Sachsenchefin Frauke Petry: »Ich habe mich von ihr definitiv nicht beraten lassen, als es um den Rücktritt von Lutz Bachmann ging… PEGIDA ist überparteilich und bleibtüberparteilich!« Statt dessen dankt sie Frank Richter von der Landeszentrale für Politische Bildung Sachsen. Er habe versucht, offen und ehrlich auf PEGIDA zu zugehen
14.50 Uhr: PEGIDA-OrganisatorinKathrin Örtel hält Begrüßungsrede

14:48 Uhr: MOPO24: Es geht noch immer nicht los. Der Menschenstrom auf den Platz reisst nicht.

 

14:32 Uhr: MOPO24: Die linken Gegendemonstranten schreien sich derweil die Kehle heiser: »Haut ab, haut ab!« oder »P-E-G-I-D-A, Rassistenpack, wir haben Euch zum Kotzen satt«. Dazu ständiges Trillerpfeiffen oder Fußball-Fanfaren
14.30 Uhr: MOPO24: Die Veranstaltung wird wohl später beginnen, weil der Strom der Leute, die auf den Postplatz wollen so riesig ist, dass es überall zu Platzproblemen kommt. Auf dem Theaterplatz selbst sollen die Leute nachrücken, forderte gerade eine Organisator per Lautsprecher.

14.25 Uhr: MOPO24: Der Theaterplatz (PEGIDA) füllt sich jetzt in einer rasanten Geschwindigkeit

 

14.00 Uhr: MOPO24: Gegendemonstraten wollen PEGIDA-Anhänger hindern, auf den Theaterplatz zu kommen. Die Polizei räumt sofort

13.41 Uhr: MOPO24: Die Polizei ist wieder mit Pferden in der Innenstadt unterwegs

13.30 Uhr: PEGIDA weist darauf hin, dass es auf der Augustusbrücke zu massiven Behinderungen durch eine Gegendemonstration am Schloßplatz kommen kann und empfiehlt den anreisenden Teilnehmern, den Weg über den Postplatz zum Kundgebungsplatz (Theaterplatz) zu nehmen.

http://info.kopp-verlag.de/

PEGIDA und die Lichter-aus-Republik

Markus Gärtner

In Dresden haben laut der örtlichen Polizei gestern Abend 18 000 Menschen an der Montags-Demonstration der PEGIDA teilgenommen. Damit ist die Zahl noch einmal leicht gestiegen, trotz Regen und Kälte und dank der Neujahrsansprache der Bundeskanzlerin, die den Protestlern »Hass im Herzen« bescheinigt und gewarnt hatte, sich der Bewegung anzuschließen.

Es ist genau diese Bevormundung durch die Politik – und zunehmend durch die Kirchen, die die Unzufriedenen der Republik derzeit zusätzlich motiviert, ihren Protest zu Protokoll zu geben: gegen bürgerferne Politik, gegen eine Einwanderungspolitik, die den eigenen Gesetzen nicht folgt, gegen stagnierende Löhne und steigende Kriminalität.

Offenbar werden diese Fehlentwicklungen nicht nur in Dresden und Sachsen beklagt. Gekommen sind Bürger aus Städten wie Berlin, Lübeck, Hamburg, Cottbus und München. Sie stören sich zunehmend daran, dass der organisierte Teil der Republik – das Parteien-Kartell, Institutionen wie die Kirchen, aber auch Verbände der Wirtschaft – gegen ihr Recht zu demonstrieren agitiert, während sie auf der derzeit einzig verfügbaren Protest-Plattform ihren Unmut auszudrücken versuchen.

Alt-Kanzler Schmidt sieht in ihnen dumpfe Fremdenhasser, Ex-Kanzler Schröder hält sie für unanständig, Steinmeier hält sie für imageschädigend, der Kölner Erzbischof knipst die Lichter im Dom aus. Auch Jesus sei ein Flüchtling gewesen. Dass er Andersdenkenden die Lichter ausgeknipst hätte, geht aus der Bibel jedoch nicht hervor.

Die ganze Republik, so scheint es, polarisiert sich um die PEGIDA-Bewegung herum. Establishment gegen Ebola, könnte man meinen. Hier die Vernünftigen, dort die gefährlichen Meinungs-Bakterien.

Das schürt eine Konfrontation, die für niemanden gut ist. Denn Eskalation kann diesem Land nicht recht sein, zumal in einer Phase, in der sich die Euro-Zone mit dem nächsten großen Stresstest konfrontiert sieht.

In den meisten Ländern der Gemeinschaftswährung beißt sich Deflation fest, eine gefährliche Abwärtsspirale bei den Preisen droht, mit einbrechendem Konsum, rückläufigen Investitionen, und verlorenen Jobs.

Erstmals musste in Dresden die Polizei Teilnehmer der PEGIDA davon abhalten, sich vom Protestmarsch zu lösen und in Richtung Gegen-demonstranten zu ziehen. Passiert ist am Ende jedoch nichts. Selbst Mainstream-Zeitungen wie die ZEIT berichten, die »Abtrünnigen« seien schließlich »widerwillig umgekehrt« Nach einer Gefahr für die Republik hört sich das nicht an.

Doch hier droht etwas, worauf viele im Land, vor allem im Parteien-Kartell in Berlin, heimlich hoffen: dass PEGIDA sich irgendwann durch Gewalt outet. Ständige Beleidigungen sowie Bevormundung und Nadelstiche aus Parteien, Medien, Wirtschaft, Kirche – und allen anderen, die die bestehende Ordnung in der gemütlichen Merkel-Republik gegen unliebsame Kritik verteidigen wollen, heizen das Klima auf, weil eine Diskussion zwischen beiden Seiten nicht zustande kommt.

Und dabei scheint es leider zu bleiben. PEGIDA fürchtet – zu Recht – dass die ganze Bewegung weiterhin schlicht unter dem Banner des Fremdenhasses gesehen wird, unter gezielter Ausblendung aller anderen Beweggründe, die es gibt, in Deutschland dieser Tage auf die Straße zu gehen.

Die andere Seite, vor allem das Kartell der GroKa-Parteien, fürchtet Unruhe im wohl gehüteten Berliner Biotop und dass die Einwanderungspolitik, die sich als wachsender Schlamassel erweist, als ebensolcher entlarvt wird.

Dann lieber auf die Unangenehmen eindreschen und warten, bis sie sich mit einem blauen Auge schmollend zurückziehen oder langsam erschöpfen. Wenn das die Politik im wirtschaftsstärksten und modernsten Land Europas ist, dann sollte man allerdings nicht nur in Köln die Lichter ausknipsen.

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DEUTSCHLAND Russisches TV live dabei Dresden: 18.000 Teilnehmer bei Pegida, Köln bricht Kundgebung ab

An der ersten Pegida-Demonstration im Jahr 2015 in Dresden haben etwa 18.000 Menschen teilgenommen. Eine Demo in Köln brachte es auf einige hundert Anhänger. Die Kundgebung wurde jedoch wegen eine Gegen-Demo abgebrochen, zu der einige tausend Menschen erschienen waren.

Mit 18.000 Teilnehmern war die Pegida-Demonstration in Dresden die bisher größte Kundgebung dieser Art. (Foto: dpa)

Mit 18.000 Teilnehmern war die Pegida-Demonstration in Dresden die bisher größte Kundgebung dieser Art. (Foto: dpa

Unter dem Motto «Tolerante Europäer gegen die Idiotisierung des Abendlandes» (Tegida) demonstrieren mehrere tausend Teilnehmer bei einer Anti-Pegida-Kundgebung in Hamburg. (Foto: dpa)

Unter dem Motto «Tolerante Europäer gegen die Idiotisierung des Abendlandes» (Tegida) demonstrieren mehrere tausend Teilnehmer bei einer Anti-Pegida-Kundgebung in Hamburg. (Foto: dpa)

In Berlin erschienen einige hundert Demonstranten in Mitte. (Screenshot: RT)

In Berlin erschienen einige hundert Demonstranten in Mitte. (Screenshot: RT)

In Dresden sind am Montagabend erneut Tausende Anhänger der Pegida-Bewegung gegen die Zuwanderung von Ausländern auf die Straße gegangen. Die Polizei gab die Zahl der Teilnehmer dieser elften Pegida-Demonstration in der sächsischen Landeshauptstadt in einer ersten Schätzung mit 18.000 an. Es war die elfte und bislang größte Kundgebung. Als Hauptredner trat der Buchautor Udo Ulfkotte auf. An Kundgebungen gegen die Pegida beteiligten sich am Montagabend in Dresden mehrere Hundert Menschen.

Angesichts tausender Gegendemonstranten hat die anti-islamische Pegida-Gruppierung in Köln am Montag eine Kundgebung nach kurzer Zeit abgebrochen. Der geplante Gang über eine Rheinbrücke zum Dom sei abgesagt worden, berichtete ein Sprecher der Polizei am Rande der Kundgebung. Unter Tausenden Gegendemonstranten brach Jubel aus. Es war ihr ausdrückliches Ziel gewesen, eine Demonstration von Kögida – so nennt sich die Bewegung in Köln – zu verhindern. Deren Aufruf waren nur einige Hundert Anhänger gefolgt. Als Zeichen gegen Islam- und Ausländerfeindlichkeit hatten viele große Kölner Gebäude die Beleuchtung abgeschaltet, darunter auch der Dom.

In Berlin waren einige hundert Demonstranten gekommen. Dennoch war die Stimmung dort gegen 20.30 Uhr aggressiver als in Dresden. Einige Gegen-Demonstranten mischten sich in die Kundgebung und spielten türkische Musik, worauf die Demonstranten pfiffen und den Ruf «Wir sind das Volk!» skandierten. Danach sangen einige Demonstranten die Bundeshymne. Die Polizei ging äußerst besonnen vor und sorgte für eine friedliche Auflösung der Demo.

Der staatliche russische Sender RT übertrug die Aufmärsche von Dresden und Berlin im Livestream. Der Livestream aus Dresden wurde auf YouTube von durchschnittlich 10.000 Usern angesehen, die Berliner Demo wurde von 1.500 Zusehern verfolgt.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/01/05/dresden-18-000-teilnehmer-bei-pegida-koeln-bricht-kundgebung-ab/

Aus Braunhemden werden Ahnungslose: PEGIDA-Hetze geht weiter

Markus Gärtner

PEGIDA erhält weiter Zulauf. Diesmal versammelten sich laut Polizei 17 500 Menschen zum Montagsprotest in Dresden. Der Rest der Republik geht mit der wachsenden Bewegung jedoch wie gewohnt um: Die politische Elite grenzt die Störenfriede aus ihrem gemütlichen Biotop aus, deklariert sie als Erscheinung am politischen Rand und bezeichnet die Demonstranten als »Schande«.

Die Leitmedien wechseln diesmal die Taktik und bezeichnen jene, die sie seit Wochen als »Gefahr« und »Schande« beschrieben hatten, nun als jämmerlichen Haufen von Event-Touristen, die nach Dresden pilgern, dumme Sprüche klopfen und ansonsten nicht wissen, was sie eigentlich auf die Straße treibt.

Es werden auf allen Seiten Gegensätze erzeugt, um PEGIDA unglaubwürdig und lächerlich zu machen. Altkanzler Schröder fordert einen neuen »Aufstand der Anständigen« − gegen die Unanständigen, heißt das.

n-tv beschreibt im Bericht aus Dresden eine Gruppe von »fünf Jungs« aus einem Dresdener Vorort, die gar nicht wissen, warum sie auf dem Theaterplatz vor der Semperoper stehen.

Sie hätten ihre anti-muslimischen Erfahrungen über drei Ecken gemacht – Hörensagen, irgendwelche Blogs und dazu noch Gerüchte − und tauschten nun »verschwörerische Blicke« aus.

Das klingt, als sei Dresden wieder im Tal der Ahnungslosen gelandet, im Niemandsland einer ansonsten aufgeklärten Republik.

Bei der FAZ wie bei n-tv wird die jüngste Demonstration ins Lächerliche gezogen. Die Wirtschaftszeitung aus Frankfurt sah eine »Veranstaltung, die an Skurrilität kaum zu überbieten war«, deren Anführer sich nicht von Fakten trüben lasse, und jetzt auch noch den Weihnachtsmann für die Rettung des Abendlandes bemühe.

Laut FAZ ist der weitere Anstieg der Teilnehmerzahl in Dresden um annähernd 20 Prozent eine Enttäuschung, weil die Veranstalter nicht mit 17 500 Demonstranten gerechnet hätten, sondern mit mindestens 20 000.

Dass die PEGIDA-Organisatoren am Montagabend tatsächlich so viele Teilnehmer gezählt haben, das schreibt heute keiner.

Dafür wird in den Mainstream-Medien unübersehbar hervorgehoben, dass sich in München laut Polizei ein »breites Bündnis« gesellschaftlicher Gruppen mit mindestens 12 000 Teilnehmern versammelt habe.

Laut Veranstalter sind es gar bis zu 25 000 gewesen. Im Falle München wird die Schätzung des Veranstalters wiedergegeben, im Falle der PEGIDA aber nicht. Das sind ja die Falschen, die Unanständigen.

Wenn die blanken Zahlen schon so wichtig sind: Warum wird dann nicht mehr Mühe darauf verwendet, die größere Bewegung genauer zu analysieren? Das ist eine von vielen offenen Fragen.

Mit Schlagzeilen wie der in der FAZ wird ein weiterer Gegensatz erzeugt, der PEGIDA unglaubwürdig und lächerlich machen soll: In München die Vernunft des breiten Bündnisses gegen die Islamfeinde, in Dresden die Clowns, die man nicht ernst nehmen kann.

Dass der gesamte Mainstream seit Wochen diese junge Bewegung eher als »Gefahr« dargestellt hat, scheint vergessen. Man prügelt die unangenehmen Protestler, wie es gerade passt. Mal zieht man ihnen die braunen Hemden aus, mal wäscht man ihnen die leeren Köpfe.

Und was passiert, wenn es plötzlich 50 000 oder gar 100.000 sind?

Wen kümmert es, dass es die ganze Republik ist, die sich hier lächerlich macht, nicht die Demonstranten, die immer nur Gegenstand der Betrachtung sind, aber kaum selbst zu Wort kommen. Trotzdem zögert kaum jemand im politischen Establishment und in den Leitmedien, sie abzustempeln.

In der Berichterstattung des Spiegels wird ein weiterer Versuch deutlich, PEGIDA kalt zu stellen: Der »Aufmarsch« in Dresden wird unter der Schlagzeile »Schwarz-Rot-Dumpf« beschrieben. Als Eindruck von den Demonstranten bleibt nach dem Lesen: Sie haben Lieder gesungen, »Parolen gebrüllt« und eigentlich nicht gewusst, warum sie überhaupt angereist sind.

Ein Phantom sozusagen, auch noch von rechts, versteht sich. Eine Bewegung, die von Anfang an in die politische Abseitsfalle geraten ist. Regelbrecher muss man gar nicht erst ernst nehmen. Wie bequem. Zitiert wird im Spiegel-Bericht der Mann einer Familie aus Stuttgart mit dem Eindruck, die Vielzahl der Menschen in Dresden wisse nicht, »warum sie eigentlich hier ist«.

Hier haben wir es: Aus den Braunhemden sind Ahnungslose geworden. Wieso es in Deutschland angesichts so vieler Massenmedien mit Informationsauftrag so viele »Dumpfbacken« gibt, ist eine andere Frage. Aber die wird vom Mainstream nicht gestellt. – Auch das sagt uns einiges.

Und warum nicht mehr von diesen verirrten Menschen nach ihren Beweggründen für die Proteste gefragt werden, wo die Leitmedien sich inzwischen doch mit Berichten zu PEGIDA überschlagen und viel redaktionellen Raum zur Verfügung stellen, das bleibt auch unbeantwortet. Man kann es aber zwischen den Zeilen lesen: Die Gegendemonstrationen bekommen in sämtlichen Systemblättern heute früh einen sehr breiten Raum.

Dagegen ist von der Sache her überhaupt nichts zu sagen, denn auch das »breite Bündnis aus kirchlichen Gruppen, Künstlern und Flüchtlingsorganisationen«, wie der Bayerische Rundfunk es beschreibt, hat seine Gründe, auf die Straße zu gehen und seine Ablehnung gegen die PEGIDA-Bewegung zum Ausdruck zu bringen.

In München wie in Dresden handelt es sich um genehmigte Proteste, um friedlich vorgetragene Positionen, um nachvollziehbare Beweggründe. − Die einen sind jedoch ehrbar, die anderen verwerflich und dumpf, weil sie als Folge von Einwanderung eine veränderte Kultur fürchten und im Biotop der politischen Korrektheit damit zu viel Unruhe stiften.

Hier stellt sich das Land selbst ein mieses Zeugnis aus. Denn im Unterschied zum Fußball kann man in der politischen Auseinandersetzung nicht mit roten Karten arbeiten. Das »Spielfeld« kann in einer Gesellschaft niemand verlassen.

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/markus-gaertner/aus-braunhemden-werden-ahnungslose-pegida-hetze-geht-weiter.html

Pegida: 17.500 Demonstranten in Dresden, 12.000 gegen Rassismus in München

Die Pegida-Demonstration in Dresden hat mit 17.500 Teilnehmern einen neuen Rekord aufgestellt. In München gingen 12.000 Bürger gegen Rassismus auf die Straße. In Bonn und Kassel waren die Pegida-Gegendemos deutlich stärker als die lokalen Pegida-Ableger.

Neuer Rekord bei der Pegida in Dresden: Zwei Tage vor Weihnachten kamen 17.500 Demonstranten zu einem sogenannten Weihnachtssingen. (Foto: dpa)

Neuer Rekord bei der Pegida in Dresden: Zwei Tage vor Weihnachten kamen 17.500 Demonstranten zu einem sogenannten Weihnachtssingen. (Foto: dpa)

Die Pegida-Gegendemo fand in München statt, hier Demonstranten vor der Bayerischen Staatsoper. (Foto: dpa)

Die Pegida-Gegendemo fand in München statt, hier Demonstranten vor der Bayerischen Staatsoper. (Foto: dpa)

In Dresden versammelten sich am Montag nach Schätzungen der Polizei rund 17.500 Menschen, um als «Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes» (Pegida) zu demonstrieren. Damit erreichte die Bewegung einen neuen Rekord.

Zwei Tage vor Heiligabend hatten die Pegida zum «gemeinsamen Weihnachtsliedersingen» vor der Semperoper eingeladen. Dem Aufruf folgten noch einmal 2.500 Teilnehmer mehr als vor einer Woche. Das Bündnis «Dresden Nazifrei» konnte seine Teilnehmerzahlen im Vergleich zur Vorwoche nicht substantiell steigern. 4.500 Demonstranten kamen zu «Gegen Rassismus und religiösen Fanatismus». Am Rande kam es zu ein paar Rangeleien. Rund 400 Menschen hatten sich zuvor zu einem ökumenischen Friedensgebet in der Kreuzkirche versammelt.

Die dpa berichtet, dass die Stimmung aggressiver «gewesen sein soll als bei den vorangegangenen Demonstrationen:

«Als die Semperoper aus Protest gegen Demonstranten ihre Außenbeleuchtung und den Weihnachtsbaum ausschaltet und das Bündnis «Dresden für alle» mit einer Videoprojektion auf der Fassade von Oper und Sempergalerie für eine weltoffene Gesellschaft wirbt, ist es mit der von «Pegida» eingeforderten Meinungsfreiheit vorbei. Immer wieder versuchen Anhänger, sich mit Fahnen vor den Beamer zu stellen.»

In München marschierten Tausende Bürger gegen die «Pegida». Die Polizei sprach von mindestens 12 000 Teilnehmern, die sich unter dem Motto «Platz da! – Flüchtlinge sind willkommen!» vor der Oper versammelten. «Hier stehen tausende Menschen gemeinsam auf gegen Rassismus und Ausgrenzung», sagte der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD).

Im hessischen Kassel stellte eine Gegendemonstration mit 2.000 Teilnehmern die Kundgebung einer Gruppe «Kassel gegen die Islamisierung des Abendlandes (Kagida)» in den Schatten. Diese hatte knapp 200 Menschen» mobilisiert. Am Rande der Proteste gab es Auseinandersetzungen, acht Randalierer wurden vorläufig festgenommen.

In Bonn waren etwa 900 Polizisten im Einsatz, um die rund 200 Teilnehmer einer islam-kritischen Kundgebung von gut 2.500 Gegendemonstranten getrennt zu halten. «Alles friedlich», sagte ein Polizeisprecher am frühen Abend zu der «Bogida»-Veranstaltung des Bonner «Pegida»-Ablegers.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/12/22/pegida-17-500-demonstranten-in-dresden-12-000-gegen-rassismus-in-muenchen/