Assad spricht im seltenen Interview über IS, Erdogan, USA, Migranten in Europa und vieles mehr

Syriens Präsident Baschar al-Assad (Archiv)

Im ersten Interview für ein ausländisches Medium seit mehr als einem Jahr hat der syrische Präsident Baschar al-Assad gegenüber dem Fernsehsender RT viele Themen angesprochen, darunter angebliche Chemieattacken in Syrien, US-Handlungen, Migranten in Europa, Kurden und die Operation des türkischen Staatschefs Recep Tayyip Erdogan im Norden Syriens.

In seinem auf Englisch geführten Gespräch mit dem RT-Journalisten Afshin Rattansi, das am Sonntag auf YouTube veröffentlicht wurde, klärte al-Assad die Ursachen seines „Interview-Embargos“. Dem 54-jährigen Politiker zufolge hatte er aufgehört, mit westlichen Medien zu sprechen, weil sie nicht echte Informationen, sondern Sensationen bekommen wollten.

Nach der türkischen Operation „Friedensquelle“ sei Syrien aber wieder in den Vordergrund gerückt. Darüber hinaus habe sich die öffentliche Meinung in der Welt – vor allem im Westen – in den letzten Jahren geändert.

„Die Menschen verstehen, dass ihre Behörden ihnen so viele Lügen erzählt haben, darüber, was in der Region, im Nahen Osten, in Syrien, im Jemen geschieht. Sie wissen, dass es dort eine Lüge gibt, aber sie kennen die Wahrheit nicht. Ich denke also, dass es Zeit ist, über die Wahrheit zu sprechen“, so al-Assad.

Über den Beginn des Krieges

Der Konflikt in Syrien brach Anfang 2011 mit Anti-Regierungs-Demonstrationen aus, die mit vom Westen unterstützten gewaltigen Protesten in anderen arabischen Ländern zusammenfielen. Die Geschehnisse werden oft als der Arabische Frühling bezeichnet.

Aus der Sicht politischer Entscheidungsträger im Westen lagen die Ursachen der syrischen Proteste in unterschiedlichen Faktoren sowie in ihren Kombinationen, von Korruption und Missmanagement bis hin zu einer anhaltenden Dürre, die die soziale und wirtschaftliche Lage im Land verschärfte.

Dabei handelt es sich meistens um innere Faktoren. Laut al-Assad soll der entscheidende Anstoß jedoch vom Außen gegeben worden sein.

„Das Problem hat begonnen, als Geld aus Katar nach Syrien kam. Wir haben viele Arbeiter kontaktiert und sie gefragt, ‚Warum geht ihr nicht in eure Werkstätten?‘. Und sie sagten, ‚Wir bekommen so viel in einer Stunden wie wir früher in einer Wochen bekommen haben‘“.

Teilnahme an Demos gegen Bezahlung

Dem Präsidenten zufolge wurden Demonstranten am Anfang 50 Dollar und dann 100 Dollar pro Woche bezahlt. Das sei genug für sie gewesen, um ohne Arbeit zu leben. Es sei für sie viel einfacher geworden, an den Protesten teilzunehmen. Außerdem habe die katarische Regierung begonnen, die Demonstranten zu bewaffnen.

Westliche Medien beschrieben die Aktionen zuerst als friedliche. Al-Assad zufolge stimmt das nicht: Bereits in der ersten Phase der Unruhen seien Polizisten angeschossen worden. Im Frühling 2011 ging die Regierung hart gegen die Protestbewegung vor, die schnell in einen Aufstand und bis zum Sommer 2012 in einen Bürgerkrieg ausartete.Nach Aufrufen an al-Assad, von seinem Amt zurückzutreten, verhängten westliche Regierungen strikte Sanktionen gegen Damaskus: Erdölsperren, Handels- und Finanzeinschränkungen, Reiseverbote und Waffenembargos.

Angebliche Chemieattacken

Als die bewaffneten Auseinandersetzungen sich intensivierten, soll es 2013 zu einer Reihe angeblicher chemischer Angriffe auf den von der Opposition kontrollierten Territorien gekommen sein. Eine UN-Delegation kam nach Syrien, um Ermittlungen durchzuführen. Am denselben Tag, dem 21. August 2013, soll die angebliche Chemiewaffenattacke von Ghuta verübt worden sein, Washington erhob Beschuldigungen gegen Damaskus.

Al-Assad betonte im RT-Interview, die syrische Armee habe nie C-Waffen eingesetzt. Selbst die Wahl des Datums für die vermeintliche Ghuta-Attacke sei unlogisch. Zudem sei über 200 Todesopfer berichtet worden. Ein C-Waffen-Angriff in einer so dicht besiedelten Region hätte aber zu Dutzenden Zehntausenden Opfern führen können.

„Dieser Zwischenfall hat nur in der Einbildung westlicher Offizieller stattgefunden und ist als Vorwand für eine Attacke auf Syrien verwendet worden.“

Es seien keine wesentlichen Beweise geliefert worden. Es habe viele Berichte gegeben, die diese Meldungen widerlegt haben. Damaskus sei trotzdem mehrmals des Chemiewaffen-Einsatzes beschuldigt worden.

„Ist es aber möglich, unter einer strengen Aufsicht der ganzen westlichen Welt stehend, sie (C-Waffen – Anm. d. Red.) wieder und wieder einzusetzen?“

Die USA und ihre Handlungen gegen Terroristen im Nahen Osten

Der syrische Präsident wiederholte die Vorstellung, dass die Verbreitung extremistischer islamistischer Gruppen in der Region die Folge der US-Politik sei. Washington habe in den 1980er Jahren die Mudschahedin in Afghanistan bewaffnet, um ein Gegengewicht zur UdSSR zu schaffen.

„Das derzeitige Problem der Vereinigten Staaten ist, dass sie aus ihrer Sicht um das Überleben kämpfen, weil sie ihre Hegemonie verloren haben.“

Wie sei es möglich gewesen, dass die Terrormiliz IS* plötzlich 2014 „aus dem nirgendwo“ gleichzeitig im Irak und in Syrien entstanden sei und dabei über US-Ausrüstung verfügt habe? Wie hätten sie unter der Überwachung der US-Luftwaffe Millionen Barrel Erdöl in die Türkei schmuggeln können? Dies fragte al-Assad rhetorisch und gab die Antwort.

„Weil die Amerikaner sie gegen die syrische Armee verwenden wollten.“

„Krieg in Syrien ist ein Mikrokosmos des Dritten Weltkriegs“

Jetzt gebe es einen Krieg zwischen den Vereinigten Staaten und der restlichen Welt. Washington wolle keine Partner, selbst wenn es sich um solche Länder wie Großbritannien, Frankreich oder andere große Länder handle.

„Der Krieg in Syrien ist ein Mikrokosmos des Dritten Weltkriegs, sagen wir, aber ohne Waffen. Der Krieg wird über Vertreter geführt.“

„Raub“ des syrischen Erdöls

Im Laufe des Kriegs ergriffen Terroristen die Kontrolle über große erdölreiche Territorien im nordöstlichen Syrien. Von den USA unterstützte kurdische Milizen verdrängten sie von dort und setzten allem Anschein nach die Gewinnung und den Schmuggel des syrischen Öls ins Ausland fort.

Bei dem „Raub des syrischen Erdöls“ halfen der IS al-Assad zufolge Erdogan „und seine Clique“ einerseits und die Amerikaner andererseits. „Selbst als einige von den Kurden begonnen haben, das syrische Öl zu rauben, waren die Amerikaner ihre Partner.“

Ankaras Offensive

Al-Assad bezeichnete die türkische Operation „Friedensquelle“ als Verletzung der Souveränität Syriens. Er hob jedoch hervor, dass nicht die Türken, sondern „Erdogan und seine Politik und seine Clique“ die Feinde von Damaskus seien.

Das Ziel der mit den „Demokratischen Kräften Syriens“ (SDF) getroffenen Vereinbarung sei, die „völlige Hoheit“ der syrischen Regierung über die früher von Kurden kontrollierten Territorien wiederherzustellen. Darüber hinaus sollten die Kurden von der türkischen Grenze abgezogen werden, damit Ankara keinen Vorwand mehr habe, „Syrien zu überfallen“.

Israels Attacken

Israel, das wegen der Golanhöhen mit Damaskus in Konflikt steht, hat mehrmals Ziele in Syrien angegriffen, die nach der israelischen Darstellung auf die iranische Militärpräsenz in Syrien hingewiesen hätten.

Laut al-Assad habe es einen Zusammenhang zwischen den Operationen von Israels Armee und Terroristen in Syrien gegeben.

„Jedes Mal, wenn die syrische Armee im Kampf gegen diese An-Nusra-Terroristen im Süden vordrang, bombardierte Israel unsere Truppen. Immer, wenn wir anderswo in Syrien vorrückten, begannen ihre Jets Luftschläge gegen unsere Armee.“

Al-Baghdadi: Tot, weil Washington ihn nicht mehr brauchte?

Ende Oktober verkündete der US-Präsident Donald Trump den Tod des Anführers des „Islamischen Staates“, Abu Bakr al-Baghdadi, bei einer US-Operation. Damaskus glaube aber diese US-Geschichte nicht, so der syrische Staatschef.

„Die ganze Geschichte ist Weißwaschen Amerikas, das zusammen mit den Terroristen gewesen ist – nicht nur im Laufe einiger Jahre, sondern während der letzten Jahrzehnte.“

Al-Baghdadi sei möglicherweise getötet worden, aber nicht aus den Gründen, die Washington genannt habe. Sondern die Zeit des IS-Anführers sei „abgelaufen“, und Washington wolle den Namen vom IS ändern und ihn wieder „auf dem Markt gegen die syrische Regierung“ benutzen.

Schicksal Idlibs und Wiederaufbau Syriens

Aus der Sicht al-Assads wird es nicht viel Zeit brauchen, um Idlib – die letzte wichtige Hochburg von Anti-Regierungs-Kräften in Syrien – zu befreien. Der Plan sei aber, den Zivilisten die Chance zu geben, die Region zu verlassen.

Der Übergang zum Frieden in Syrien sei durch internationale Sanktionen erschwert. Damaskus werde es aber mit der Hilfe „befreundeter Länder“ wie China, Russland und der Iran überwinden. Die Staaten, die gegen Syrien agiert hätten, würden keine Chance haben, am Wiederaufbau Syriens teilzunehmen.

Migration und Terrorgefahr in Europa

Auch vor den Geschehnissen in Syrien seien die europäischen Länder mit einem Massenstrom von Migranten konfrontiert gewesen und hätten Schwierigkeiten gehabt, die Einwanderer zu integrieren, so al-Assad. Das Terrorproblem in Frankreich, Großbritannien und anderen Ländern sei „völlig real“, weil es unter den Immigranten „Extremisten, Terroristen und solche Menschen“ gebe, die sich offenbar nicht integrieren wollen.

Damaskus sei jedoch zu keiner Zusammenarbeit im Sicherheitsbereich mit jedem beliebigen Land bereit, solange es gegen Syrien handle.

Putin-Erdogan-Deal zu Syrien

Russlands Präsident Wladimir Putin traf sich am 22. Oktober mit Recep Tayyip Erdogan in Sotschi. Bei den stundenlangen Verhandlungen einigten sich Moskau und Ankara auf ein Memorandum zur Lage in Syrien.

Die Vereinbarung sieht unter anderem russisch-türkische Patrouillen im Grenzgebiet zur Türkei mit Ausnahme der Stadt Kamisli vor. Der erste gemeinsame Einsatz im Norden Syriens startete am 1. November. Über die zweite Patrouille berichtete das russische Verteidigungsministerium am 5. November.

Hintergrund

Die türkischen Truppen waren am 9. Oktober in Nordsyrien einmarschiert und hatten die Offensive „Friedensquelle” begonnen. Diese richtet sich gegen den „Islamischer Staat“ sowie die in der Türkei verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK, die seit 1984 für eine kurdische Autonomie im Südosten der Türkei kämpft.

US-Streitkräfte bleiben teilweise in Syrien

Der Pentagon-Chef bestätigte am 25. Oktober, dass Washington Truppen nach Nordost-Syrien schicken würde, um den Schutz der dortigen Ölfelder vor IS-Terroristen zu sichern. Diese Entscheidung macht den vorherigen Beschluss der USA von Anfang Oktober teilweise rückgängig, ihre Streitkräfte aus der Region abzuziehen.

Russlands Verteidigungsamt will US-Ölschmuggel in Syrien bewiesen haben

Der offizielle Vertreter des russischen Verteidigungsministers, Igor Konaschenkow, verurteilte das Vorgehen der USA in Bezug auf die syrischen Ölfelder als „internationales staatliches Banditentum“.

Das Amt hatte am 26. Oktober Satellitenbilder veröffentlicht, die eine Fortsetzung der rechtswidrigen Ölgewinnung durch die USA in Syrien zeigen sollen. Der Behörde zufolge weisen die von der Weltraumaufklärung vorgelegten Satellitenbilder darauf hin, dass das „unter dem zuverlässigen Schutz der US-Truppen“ befindliche Öl in Syrien von ihnen gewonnen und zur Verarbeitung aus Syrien abtransportiert worden sei. Dies sei sowohl vor als auch nach der Niederlage der Terrormiliz „Islamischer Staat“ in dieser Region geschehen.

mo/mt

Amnesty will Belege über türkische Kriegsverbrechen in Nordsyrien haben

Epoch Times18. Oktober 2019 Aktualisiert: 18. Oktober 2019 10:49

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat der Türkei Kriegsverbrechen in Nordsyrien vorgeworfen. Die türkischen Streitkräfte und ihre syrischen Verbündeten hätten bei ihrer Militäroffensive gegen die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) „Kriegsverbrechen, Massentötungen und unrechtmäßige Angriffe“ verübt, teilte Amnesty am Freitag mit. Die Organisation erklärte, über „erdrückende Beweise für willkürliche Angriffe in Wohngebieten“ zu verfügen.

Amnesty-Generalsekretär Kumi Naidoo bescheinigte der türkischen Armee und ihren syrischen Verbündeten eine „vollkommene Gleichgültigkeit gegenüber dem Leben von Zivilisten“. Dem Amnesty-Bericht zufolge griffen die von Ankara kontrollierten Streitkräfte unter anderem ein Wohnhaus, eine Bäckerei und eine Schule an.

Amnesty beruft sich auf Videoaufnahmen sowie Aussagen von 17 Zeugen, unter ihnen Rettungskräfte, medizinisches Personal, humanitäre Helfer, Vertriebene und Journalisten. Ein kurdischer Mitarbeiter des Roten Kreuzes sagte demnach, er habe nach einem türkischen Luftangriff am 12. Oktober in der Nähe einer Schule verkohlte Leichen aus einer Ruine getragen. Die türkische Regierung kommentierte den Amnesty-Bericht zunächst nicht.

Nach dem Abzug von US-Truppen aus Nordsyrien hatte die Türkei vergangene Woche ihre Militäroffensive in dem von den Kurden kontrollierten Gebiet begonnen. Am Donnerstag einigten sich Ankara und Washington auf eine fünftägige Waffenruhe. In dieser Zeit sollen sich die kurdischen Kämpfer aus einer von der Türkei angestrebten „Sicherheitszone“ in Nordsyrien zurückziehen. Anschließend soll die Türkei nach US-Angaben ihren Einsatz vollständig beenden.

Seit Beginn der Offensive wurden nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte fast 500 Menschen getötet, darunter mindestens 72 Zivilisten. Mehr als 300.000 weitere Menschen wurden demnach vertrieben.(afp)

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Vermeidung militärischer Konfrontationen in Syrien – Putin lädt Erdoğan nach Russland ein

Vermeidung militärischer Konfrontationen in Syrien – Putin lädt Erdoğan nach Russland ein

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan und der russische Präsident Wladimir Putin in Ankara, Türkei, am 16. September 2019.

Der türkische Präsident Erdoğan hat die Einladung des russischen Präsidenten Putin angenommen, nach Russland zu kommen, um das Thema Syrien zu besprechen. Dies vereinbarten beide Seiten in einem Telefonat. Es geht um die Vermeidung militärischer Konfrontationen in Syrien Russische Soldaten patrouillieren derzeit auf der Kontaktlinie türkischer und syrischer Soldaten. Moskau will einen Konflikt vermeiden. Aus dem Kreml hieß es dazu am Dienstag:

(Putin hat Erdoğan telefonisch) zu einem Arbeitstreffen in den nächsten Tagen eingeladen. Die Einladung wurde angenommen.

US-Truppen und syrische Regierungsarmee treffen sich auf der Straße zwischen Kobanê und Manbidsch (Symbolbild)

Der russische Präsident äußerte dabei gegenüber Erdoğan seine Besorgnis über mögliche weitere Ausbrüche von IS-Gefangenen aus kurdischen Gefängnissen.

Die US-Truppen hatten sich bekanntlich aus Syrien zurückgezogen. US-Präsident Donald Trump wollte einen Zusammenstoß mit dem türkischen Militär vermeiden. Trump fordert von Erdoğan nun eine Waffenruhe und will diese notfalls mittels Sanktionen gegen die Türkei erzwingen. Eine US-Delegation unter Leitung von Vizepräsident Mike Pence will in Ankara einen Waffenstillstand erreichen. Die Chancen hierfür sind jedoch gering, denn Erdoğan will die sogenannte Schutzzone nicht aufgeben.

Diese soll 50 Kilometer breit und 35 Kilometer tief werden. Die Offensive Ankaras gilt kurdischen „Terroristen“ der YPG und der PKK. Die YPG verbündete sich jüngst – aus Angst vor ethnischen Säuberungen des Gebiets – mit den Truppen der regulären Syrischen Arabischen Armee unter Präsident Bashar al-Assad. Die syrischen Streitkräfte sind dem Ruf der Kurden gefolgt und haben in Manbidsch Positionen bezogen.

EU-Staaten haben auf die türkische Militäroperation mit einem Verbot von Waffenverkäufen und -lieferungen an die Türkei reagiert.

Mehr zum Thema – Wegen Syrien-Offensive: USA erwägen Abzug von Atomwaffen aus der Türkei

Wie die USA versuchen, in Syrien ihren Krieg unter „Falscher Flagge“ fortzusetzen und was das für den Weltfrieden bedeutet

Was braucht es an Zutaten für einen wirkungsvollen Krieg unter „Falscher Flagge“? Eigentlich ist die Sache ganz einfach: Ein gutes Drehbuch, eine Handvoll Schurken und nicht zu vergessen, die guten Jungs, die die Halunken zur Strecke bringe sollen.

Im Grunde genommen ist die Choreographie ähnlich wie in einem billigen Italowestern. Und genau nach diesen Vorlagen arbeitet der „Tiefe Staat“ seit mehr als fünfzig Jahren, genauer gesagt seit dem Vietnamkrieg.

Gerade ist die US Regierung wieder auf der Suche nach einem Land, gegen das sie weiter Krieg führen kann. In Venezuela und dem Iran will die Lunte per tu nicht zünden. Jetzt versucht man es offenbar erneut in Syrien (Die Kriegsvorbereitungen der USA gegen den Iran und der Konflikt USA-Europa).

Hier fühlen sich die „guten Jungs“ offenbar schon richtig heimisch. Syrien, die Massaker-Hochburg des „militärisch-industriellen-Komplexes“ Von Frank Schwede.

Wieder mal geht es um Giftgas, das angeblich Mitglieder der syrischen Regierungstruppen gegen Zivilisten eingesetzt haben sollen. Das jedenfalls behauptet die US-Regierung und alles sieht gegenwärtig danach aus, dass die USA ein neues Pulverfass in dem sowieso schon arg geschundenen Land öffnen wollen.

Die Vorgehensweise ist dabei immer dieselbe. Haltlose Anschuldigungen in die Welt setzen, ein paar alte Opferbilder aus den Archiven holen und schon kann das Spiel von neuem beginnen, ohne dass auch nur einer auf die Idee kommt, dass alles bloß ein Fake ist.

Die wichtigsten Verbündeten der US-Regierung sind in diesem Fall wieder mal die Medien, die sofort wieder auf den alten Zug aufspringen, ohne vorher ihr Hirn einzuschalten. Warum? Ja, warum auch: Warum sollte man Informationen dieser Art auch hinterfragen, immerhin kommen sie ja von offiziellen Quellen.

Nur wer diese offiziellen Quellen wirklich sind, will in den Zeitungs- und Fernsehredaktion niemand wirklich wissen. Schließlich gilt in diesem Fall ja seinem Herrn zu dienen und da stellt man keine unbequemen Fragen und einen Krieg stellt man erst recht nicht in Frage.

Tatsache ist: die USA sehen sich gegenwärtig in einer ausgesprochen prekären Lage. Die syrische Armee hat in Zusammenarbeit mit ihren russischen Verbündeten die letzte Terrorristen-Hochburg in der Provinz Idlib im Nordosten des Landes ausgehoben. Das bedeutet, der Krieg wäre damit beendet. Das aber kann die US Regierung unmöglich zulassen. Immerhin hat sie viel Geld und Ressourcen investiert. Das gibt man natürlich nicht gerne auf und am allerwenigsten gibt man sich vor aller Welt geschlagen.

Noch nicht einmal die Hälfte der Weltbevölkerung weiß, wer die Rebellen in Wirklichkeit sind. Das sind keine Freiheitskämpfer, für die man sie verkauft. Das sind Terrorristen, die dem offiziell verbotenen Terrornetzwerk Al-Qaida angehören, die angeblich für den Anschlag auf das World Trade Center verantwortlich sind und gegen die die US Regierung angeblich seit dem 11. September Krieg führt. Doch der Krieg ist genauso falsch wie alle Kriege, die die USA in den letzten fünfzig Jahren geführt haben.

Durch Unterstützung von Terroristen Regimewechsel durchsetzen

Die haltlosen Anschuldigungen der US Regierung sind in Wahrheit eine Behinderung der syrisch-russischen Offensive gegen die Terrorristen-Enklave, in der jetzt offenbar wieder versucht wird, die Kämpfe neu aufflammen zu lassen.

Tatsache ist, die US Regierung führt seit Jahren lediglich einen rhetorischen Krieg gegen den Terrorismus, in Wahrheit hat sie die Terrorristen, die sie angeblich bekämpft, logistisch wie auch finanziell über sogenannte Schwarze Kassen unterstützt, um in Syrien den seit langem erhofften Regimewechsel durchzusetzen.

Der Islamische Staat und andere Terrororganisationen sind in Wahrheit eine geheime Schattenarmee des Tiefen Staat, die zur Durchführung von Staatsumbrüchen souveräner Staaten eingesetzt werden. In Syrien scheinen die USA eine wichtige Enklave zu verlieren, die sie aber zur Destabilisierung des Landes weiter benötigen.

Mit dieser Strategie wollen die USA offenbar sicherstellen, dass sich das ausgemergelte Land nie mehr von diesem sinnlosen, achtjährigen Krieg erholt. Die USA haben diesen Krieg verloren. Ein Krieg, der dem Steuerzahler Milliarden gekostet hat. Ein Krieg, indem das Blut unschuldiger Menschen vergossen wurde und ein Krieg, der sinnloser nicht sein konnte.

Ob der alte Chemiewaffen-Trick noch immer funktioniert, wird sich zeigen. Wenn ja, wäre das die Eintrittskarte in einen neuen, einen vielleicht noch brutaleren Krieg, der im schlimmsten Fall in einen globalen Dritten Weltkrieg gipfeln könnte, immerhin ist auch Russland auf dem Spielfeld vertreten (3. Weltkrieg? Studie der US-Armee belegt Wahrheitsgehalt biblischer Prophezeiungen (Video)).

Die USA sähen sich gezwungen, wieder Raketenangriffe gegen die Zivilbevölkerung zu starten. Die im Persischen Golf in Stellung gebrachten Kriegsschiffe könnte in Wahrheit nicht gegen den Iran, sondern wieder gegen Syrien eingesetzt werden. War das Säbelrasseln gegen den Iran in Wirklichkeit nur ein fauler Trick, um einen neuen „heißen Krieg“ in Syrien zu starten?

In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass die der UNO angeschlossene Organisation für das Verbot chemischer Waffen, OPCW, ihre eigene Expertenmeinung unterdrückt, aus der deutlich hervorgeht, dass die im vergangenen Jahr in der Provinz Douma in Syrien verübten Angriffe mit chemischen Waffen höchstwahrscheinlich von westlich unterstützten Terrorristen verübt wurden.

Diese Angriffe, die der syrischen Armee zu Lasten gelegt wurde, war schließlich der Grund für mehr als hundert Luftangriffe der USA, Franzosen und Briten, bei denen auch ein gutes Dutzend Zivilisten getötet wurden. Die US Regierung rechtfertigte den Angriff später mit der Behauptung, dass es sich um Vergeltungsmaßnahmen für den Giftgasangriff gehandelt habe.

Auch die westlichen Medien berichteten, dass es Assads Truppen waren, die das Giftgas eingesetzt haben, entgegen den Aussagen zahlreicher Augenzeugen, darunter auch Ärzte, die ausgesagt haben, dass Dschihadisten und Mitarbeiter der Weißen Helme für den Angriff verantwortlich seien.

Wurden OPCW-Mitarbeiter unter Druck gesetzt?

Entgegen offiziellen Berichten wurde das Giftgas auch nicht von Flugzeugen abgeworfen, sondern von den Rebellen vom Boden aus eingesetzt. Diese Aussage wurde später auch von einem OPCW-Mitarbeiter bestätigt, doch bis heute werden diese Informationen unterdrückt.

Offensichtlich wurde die in Den Haag ansässige Organisation politisch massiv unter Druck gesetzt, diese Information weiter geheim zu halten. Sollten der Bericht nämlich öffentlich werden, würde das bedeuten, dass sich Frankreich und Großbritannien Kriegsverbrechens schuldig gemacht hat, indem sie Luftangriffe auf ein souveränes Land geflogen haben, dessen Grundlage auf eine einzige Lüge aufbaut.

Mainstream-Medien verkaufen keine Wahrheiten, sie verkaufen den Menschen nur Lügen und Krieg, dafür werden sie schließlich staatlich gefördert. Diese Medien sind Teil einer Propagandamaschinerie unter der Kontrolle von Netzwerken, die peinlichst darauf achten, dass nur das an die Öffentlichkeit gelangt, was dem gängigen Narrativ entspricht.

Es ist Teil der Kriegsstrategie, dass die USA und ihre westlichen Verbündeten Syrien und Russland dämonisieren, die Rebellen aber, die aus bezahlten Söldnern bestehen und in Wahrheit Terrorristen sind, in den Himmel loben.

Eine geradezu identische Strategie zeichnet sich auch in Venezuela ab. Die Vorgehensweise der Schurkenfraktion der US Regierung ist immer dieselbe. Ob in der Ukraine, in Syrien, in Venezuela und dem Iran. Die Regierungen werden dämonisiert, während man Schurken zu Staatsoberhäuptern ernennt.

  

Die Welt lässt sich bis heute täuschen, von Märchen und Lügen beeindrucken, die der US Regierung und ihren NATO-Komplizen das Recht geben sollen, souveräne Staaten unter dem Vorwand des Menschen- und Völkerrechts anzugreifen, weil sie durch eben jenen Menschenrechtlern zuvor mit bezahlten Söldner infiltriert werden.

Allerdings wird es für die US Regierung in Zukunft immer schwieriger werden, solche Art von Angriffskriege gegen souveräne Staaten zu führen. Denn die Drehbücher sind mittlerweile ein alter Hut und mehr als abgegriffen. Aber solange die Bevölkerung auf der Welt dumm gehalten wird, kann man sogar einen Leoparden als niedliches Schmusekätzchen verkaufen. Merkt ja eh keiner.

Bleiben Sie aufmerksam!

Literatur:

Codex Humanus – Das Buch der Menschlichkeit

Weltverschwörung: Wer sind die wahren Herrscher der Erde?

Geboren in die Lüge: Unternehmen Weltverschwörung

Quellen: PublicDomain/Frank Schwede am 05.06.2019

https://www.pravda-tv.com

Geheimer Deal um das syrische Öl?

Peter Orzechowski

Kaum hat sich die militärpolitische Lage in Syrien stabilisiert, scharren die Ölkonzerne bereits mit den Hufen: Russische Unternehmen starten mit geologischen Erkundungsarbeiten am Boden und Schelf Syriens. Und auch die amerikanischen Ölmultis wollen sich ein Stück vom Kuchen sichern. Vermutlich haben sich Trump und Putin auf einen Deal geeinigt.

Das russische Energieministerium berichtete Anfang Juli, dass sich Branchenführer des russischen Öl- und Gassektors an der Wiederherstellung der Energieinfrastruktur Syriens – Ölraffinerien, Pipelines und Heizkraftwerke – beteiligen wollen. Diese Unternehmen haben bereits Erfahrungen bei Förderprojekten in dieser Region gesammelt. »Russland hat die Infrastruktur im Nordosten Afrikas, darunter in Libyen, errichtet. Wir haben sehr große Erfahrung beim Bau von Pipelines und haben sie erfolgreich in den Ländern des Nahen Ostens und Nordafrikas eingesetzt. Falls es keine zusätzlichen militärischen Vorfälle gibt, können wir sie in zwei bis drei Jahren in Syrien wiederaufbauen«, sagte der Generaldirektor des Instituts für Energiestrategie, Vitali Buschujew.

Riesige Erdölblasen vor Syriens Küste

Nach BP-Angaben liegen die erschlossenen Ölvorräte im Land nur bei 2,5 Milliarden Barrel, die Gasvorräte bei 0,3 Billionen Kubikmeter. Zum Vergleich: Im Iran sind es 158,4 Milliarden Barrel Öl und 33,5 Billionen Kubikmeter Gas. Im Fernsehkanal des Libanon, Al Majjaddin, verlautbarte 2013 der Leiter des »center for strategic research« in Damaskus, Imad Fausi Shuaibi, dass man in den küstennahen Gewässern vor Syrien mehr als ein Dutzend große Erdölblasen in nur 250 Metern Tiefe gefunden habe.

»Die geologischen Erkundungen, die von der norwegischen Bohrgesellschaft ANCIS vor der Küste Syriens in ihren Territorialgewässern durchgeführt wurden, haben bestätigt, dass sich dort 14 Erdölvorkommen befinden«, sagte Shuaibi. Unter diesen festgestellten 14 Erdölfeldern lägen noch 4 weitere in etwas tieferen Schichten. Deren Ölvorräte würden denen des Scheichtums Kuwait entsprechen. 6 bis 7 Millionen Barrel könnte Syrien pro Tag fördern – die Ölmacht Nr. 1, Saudi-Arabien, fördert 12 Millionen Barrel/Tag. ANCIS schätzt, dass in diesem Gebiet 37 Milliarden Tonnen Erdöl lagern. Damit stiege Syrien zur viertgrößten Erdöl-Macht der Welt auf.

Natürlich haben das nicht nur die Russen, sondern auch die anderen internationalen Öl- und Gasriesen mitbekommen – allen voran die chinesischen mit ihrem immensen Investitionspotential.

Russische Exklusivrechte

Allerdings werden sich die Mitbewerber von Gazprom & Co. schwertun: Russland wurden im Rahmen eines Ende Januar 2018 mit Syrien unterzeichneten Abkommens zur Energiekooperation exklusive Rechte an der Öl- und Gasförderung zugestanden. Dazu gehört auch die Erlaubnis, beschädigte Bohranlagen und andere Infrastruktur wiederaufzubauen. 2016 hatte Baschar al-Assad bereits Übereinkommen unterzeichnet, die Teile des syrischen Energiesektors an den russischen Partner übertrugen. Das betraf auch Besitzverhältnisse bei Ölfeldern, Förderanlagen und Kraftwerken.

Diese Übereinkommen waren eine Ergänzung des Partnerschaftsabkommens von 2013, das Russland die Entwicklung der syrischen Offshore-Erdgasfelder zusagte. Der Wiederaufbau des Öl- und Gassektors ist freilich mit enormen Kosten verbunden. Bohranlagen, Pipelines und Pumpstationen müssen repariert und wieder in Betrieb genommen werden. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hatte 2015 die dafür nötigen Ausgaben mit 27 Milliarden US-Dollar beziffert, aktuelle Schätzungen gehen von 35 bis 40 Milliarden US-Dollar aus.

Der Iran bewirbt sich um Wiederaufbau

Das Ausmaß der Zerstörung wird durch den Rückgang der Ölverkäufe deutlich: Syrien war vor dem Bürgerkrieg der größte Erdölförderer im östlichen Mittelmeerraum. Die erzielten Ölverkäufe machten 2010 noch 25 Prozent der Staatseinnahmen Syriens aus. Die Ölproduktion lag bei rund 380 000 Barrel pro Tag. Die derzeitige Produktion liegt bei etwa 15 000 Barrel pro Tag. Auch beim umfangreichen Wiederaufbau haben sich neben den Russen bereits andere Bewerber zu Wort gemeldet. Der Iran verkündete im September 2017, dass er nach Beendigung des Konflikts eine Ölraffinerie in der Nähe von Homs neu bauen, zwei weitere wiederaufbauen und das Stromnetz des Landes instandsetzen wolle.

Es bleibt jedoch unklar, ob das ursprüngliche Projekt tatsächlich umgesetzt werden kann, da dessen Durchführung einem Konsortium des Iran, Venezuelas und Syriens oblag. Wegen Venezuelas momentan desolater Lage muss eine neue Lösung gefunden werden. Die Iraner haben sich in Syrien bereits den Telekommunikationssektor gesichert. So hat die Iranische Revolutionsgarde den Zuschlag für den Aufbau des syrischen Mobilfunknetzes bekommen. Für weitere massive Investitionen in die syrische Infrastruktur fehlen jedoch die Mittel. Teile des Projekts finden sich nun in den neuen Abkommen mit Russland wieder.

»Friendship Pipeline«

Die Kontrolle von Pipelines, Raffinerien, Verflüssigungsanlagen und Hafeninstallationen ist für die Russen von zentraler geopolitischer Bedeutung. Denn Syrien ist ein Knotenpunkt für den Energieträgertransport im östlichen Mittelmeerraum und nach Europa. Die »Friendship Pipeline« (bzw. »Islamic Pipeline«) soll iranisches Gas durch den Irak und Syrien in den Libanon und von dort nach Europa bringen. Man kann davon ausgehen, dass in diesem Projekt der Grund für eine Annäherung zwischen Russland und den USA zu finden ist: Sowohl für die Russen wie für die Amerikaner sind die Iraner Konkurrenten.

Die einen wollen kein iranisches Gas in Europa, die anderen wollen kein iranisches Öl auf dem Weltmarkt. Und daher könnte es durchaus sein, dass Putin und Trump in Helsinki einen geheimen Syrien-Deal geschlossen haben: Russland darf wiederaufbauen und vor der Küste nach Öl bohren; die USA behalten eines der begehrtesten Stücke des syrischen Kuchens – die bedeutenden Öl- und Gasvorkommen der östlichen Region Deir ez-Zor. Damit bestimmt Washington auch die wirtschaftliche Zukunft Syriens mit.

Denn das dortige Öl wird über Pipelines in Richtung der dicht besiedelten Gebiete im Westen Syriens und in die für den Export wichtige Küstenregion von Latakia geleitet. Die Kämpfe in der Region von Deir ez-Zor hatten dazu geführt, dass die Regierungstruppen die westlichen Ufer des Euphrat und seine Infrastruktur kontrollieren, während die von den USA geführten Rebellen der sogenannten »Freien Syrischen Armee« (Syrian Democratic Forces, SDF) die östliche Seite beherrschen, welche die meisten Kohlenwasserstoffvorkommen aufweist – zum Beispiel Syriens größtes Ölfeld al-Omar, mit einer Tagesförderung von 100 000 Barrel.

Übrigens gehörte dieses Feld zu Royal Dutch Shell, bevor es mithilfe der Rebellen an die USA ging. Sollte es den Syrien-Deal zwischen Trump und Putin geben, dann dürfte sich jeder der beiden als Sieger fühlen: Im Vergleich mit einer Ölförderung vor Ort ist die Kontrolle der Gasfelder momentan die bevorzugte Option für Russland, da Gas der dominierende Stromerzeuger in Syrien bleiben wird. Zudem bestehen ein Drittel der Ölreserven aus schweren, hochviskosen Rohölen, von denen Russland selber große Vorkommen hat, weshalb die Ausbeutung dieser Ölvorkommen vermutlich nicht die oberste Priorität haben wird.

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Putin und Assad: Zeitpunkt für politischen Prozess im Syrien-Krieg gekommen – und Abzug ausländischer Truppen

Epoch Times18. May 2018 Aktualisiert: 18. Mai 2018 8:23
Am Vortag des Besuchs von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Sotschi hat der russische Präsident Wladimir Putin dort den syrischen Staatschef Baschar al-Assad empfangen.

Russlands Präsident Wladimir Putin und Syriens Staatschef Baschar al-Assad haben zur Einleitung eines politischen Prozesses zur Lösung des Syrien-Konflikts aufgerufen.

Bei einem zuvor nicht angekündigten Treffen in der Schwarzmeerstadt Sotschi erklärten die beiden Staatschefs am Donnerstag, der „militärische Erfolg“ in Syrien erlaube den Übergang zu einem „politischen Prozess“, welcher zum Abzug ausländischer Truppen und zum Wiederaufbau in dem Kriegsland führen werde. Das Treffen erfolgte am Vortag des Besuchs von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Sotschi.

Die beiden Präsidenten hätten in Putins Sommerresidenz am Schwarzen Meer „vertiefte Gespräche“ über Schritte zur Beilegung des Syrien-Kriegs geführt, teilte ein Kreml-Sprecher am Donnerstagabend mit. Putin und Assad sprachen sich demnach für verstärkte politische Bemühungen um eine Konfliktbeilegung in Syrien aus.

Nach den „Erfolgen der syrischen Regierungsarmee im Kampf gegen die terroristischen Gruppen“ sei die Lage nun „günstig für die Wiederaufnahme des politischen Prozesses in großem Umfang“, sagte Putin. „Mit Beginn des politischen Prozesses in seiner aktivsten Phase werden ausländische Truppen von syrischem Gebiet abziehen“, sagte Putin weiter. Um welche ausländischen Truppen es sich handle, sagte Putin nicht.

Russland ist ein enger Verbündeter von Assads Regierung und seit September 2015 militärisch auf Seiten Assads im Syrienkrieg aktiv. Die militärische Unterstützung hat nicht nur dabei geholfen, die Assad-Regierung an der Macht zu halten, sondern auch den Verlauf des Krieges maßgeblich beeinflusst: Den bewaffneten Regierungsgegnern wurde durch den russischen Einsatz empfindliche Schläge versetzt.

Nach den „Erfolgen gegen terroristische Gruppen“ stünden als nächstes der wirtschaftliche Wiederaufbau sowie humanitäre Hilfe „für Menschen in schwieriger Lage“ an, sagte Putin.

Assad sagte laut einer Erklärung seines Büros in Damaskus, „die Stabilität Syriens verbessert sich, was eine Tür für den politischen Prozess öffnet“. Es sollten Kandidaten für ein Verfassungskomitee ausgewählt werden, das mit den Vereinten Nationen zusammenarbeiten werde.

„Wir wissen, es wird nicht einfach, weil einige Länder nicht wollen, dass in Syrien wieder Stabilität einkehrt“, sagte Assad. Aber mit Russland „und anderen Partnern und Freunden“ werde seine Regierung „weiterhin große Fortschritte im Friedensprozess machen“.

Der Syrien-Krieg dürfte auch eines der Themen beim Treffen von Merkel und Putin sein. Der Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran und der Ukraine-Konflikt stehen ebenfalls auf der Agenda. (afp)

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Kanzlerin Merkel begrüßt Luftschlag durch Westmächte in Syrien

Die Geschäftsführerin des Vereinigten Wirtschaftskonsortiums BRD hat natürlich keine Wahl als dieses böse Spiel gut zu heißen. Bestenfalls könnte man sich fragen, ob sie es auch mit ihrem Gewissen vereinbaren kann. Falls sie denn eines hat. Und False Flag ist natürlich gänzlich ausgeschlossen. Natürlich!! R.

Die Bundesregierung hat sich hinter die westlichen Angriffe auf Syrien gestellt. „Der Militäreinsatz war erforderlich und angemessen, um die Wirksamkeit der internationalen Ächtung des Chemiewaffeneinsatzes zu wahren und das syrische Regime vor weiteren Verstößen zu warnen“.

Bundeskanzlerin Merkel hat den Militärschlag durch die USA, Großbritannien und Frankreich in Syrien begrüßt. „Der Militäreinsatz war erforderlich und angemessen“, sagte Merkel am Samstagvormittag.

Damit werde die Wirksamkeit der internationalen Ächtung des Chemiewaffeneinsatzes gewahrt und das syrische Regime vor weiteren Verstößen gewarnt.

„Wir unterstützen es, dass unsere amerikanischen, britischen und französischen Verbündeten als ständige Mitglieder des UN-Sicherheitsrats in dieser Weise Verantwortung übernommen haben“, so Merkel.

Im syrischen Duma seien vor wenigen Tagen durch einen „abscheulichen Chemiewaffenangriff“ zahlreiche Kinder, Frauen und Männer ums Leben gekommen. „Alle vorliegenden Erkenntnisse weisen auf die Verantwortung des Assad-Regimes hin, das auch in der Vergangenheit vielfach Chemiewaffen gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt hat“, sagte die Kanzlerin.

Zum wiederholten Mal habe Russland auch im vorliegenden Fall durch seine Blockade im UN-Sicherheitsrat eine unabhängige Untersuchung der Geschehnisse verhindert.

100 Jahre nach Beendigung des Ersten Weltkrieges sei die Weltgemeinschaft aufgerufen, „einer Erosion der Chemiewaffenkonvention entgegenzuwirken“. Deutschland werde „alle diplomatischen Schritte in diese Richtung entschlossen unterstützen“, sagte Merkel. (dts)

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