Schäuble: „Wir können von Muslimen lernen“ – Im Islam würden „sehr viele menschliche Werte sehr stark verwirklicht“

Finanzminister Schäuble sieht das Zusammenleben mit Muslimen in Deutschland als Chance für die Bundesrepublik. Im Islam würden „sehr viele menschliche Werte sehr stark verwirklicht“. Damit meine er „auch die Toleranz“.
Mit Hilf einer Kürzung des Kindergelds für EU-Ausländer möchte Bundesfinanzminister Schäuble gegen Sozialmissbrauch vorgehen. Foto: Rainer Jensen/dpa

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sieht das Zusammenleben mit Muslimen in Deutschland als Chance für die Bundesrepublik. „Wir können von ihnen auch lernen“, sagte Schäuble am Donnerstag im Deutschlandfunk.

Im Islam würden „sehr viele menschliche Werte sehr stark verwirklicht“. Damit meine er „auch die Toleranz“. „Ich glaube zum Beispiel, dass Juden über Jahrhunderte in islamisch geprägten Ländern weniger zu leiden hatten als in christlich geprägten Ländern“, sagte Schäuble.

Die Aussage, der Islam sei „ein Teil Deutschlands geworden“, sei „eine nüchterne Sachverhaltsfeststellung“. „Wer ihn bestreitet, bestreitet die Wirklichkeit und ist deswegen kein tauglicher Politiker“, sagte Schäuble. (afp)

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Hamed Abdel-Samad: „Ihr habt mehr in Islamisierung investiert als in Bildung und Aufklärung“

Die Zahlen nach dem türkischen Referendum zu relativieren, sei keine Problemlösung, meint Islam-Kritiker Hamed Abdel-Samad. Was man außer Acht lasse sei, wie in Deutschland lebende Muslime tatsächlich über Identität, Islam, Scharia und Grundgesetz denken. Er schreibt: „Ich bin auch dagegen, alle Türken und alle Muslime pauschal zu verurteilen, aber es ist auch ein Fehler, alle Muslime pauschal zu verniedlichen!“
Der Publizist Hamed Abdel-Samad im Gespräch mit dem ARD-"Nachtmagazin" zum Thema Islamdebatte der AfD. Foto: Screenshot/Youtube

„Kluge Köpfe“ versuchen seit Tagen die Zahlen der „Ja-Sager“ beim türkischen Referendum zu relativieren, um die hier lebenden Türken in Schutz zu nehmen, mahnt Hamed Abdel-Samad. Die Hälfte der Türken sei nicht wahlberechtigt gewesen und nur die Hälfte der Wahlberechtigten seien tatsächlich wählen gegangen. Somit hätten nur 14 bis 17 Prozent der hier lebenden Türken für Erdogan gestimmt. Sollen wir uns jetzt freuen, dass fast 85 Prozent der hier lebenden Türken eigentlich Erdogan-Gegner sind, fragt der Islam-Kritiker?

Hier versuche man, das Ausmaß des Problems zu relativieren, so Abdel-Samad weiter. Was sie aber außer Acht ließen ist, dass die Zahl von 63 Prozent tatsächlich repräsentativ ist – sofern man frühere Studien heranzieht. Diese würden zeigen, wie hier lebende Muslime über Identität, Islam, Scharia und Grundgesetz denken. Man ließe hierbei außer Acht, dass viele „Ja-Sager“ auch Kinder haben, die noch nicht wählen dürfen, aber das gleiche Gedankengut automatisch von den Eltern übernehmen.

Das Ausmaß der Katastrophe könne man tatsächlich messen, wenn man in den Schulen eine Umfrage mache, wie beliebt Erdogan, Pierre Vogel oder sogar der IS seien. Die Zukunft des Landes, die sich dadurch zeigen würde, mache Abdel-Samad Sorgen.

Vom deutschen Wohlstand profitieren, aber nicht Teil des Landes werden

Selbstverständlich gäbe es viele Muslime und auch viele Türken, die mit Erdogan und sogar mit dem Islam nichts zu tun hätten. Und selbstverständlich dürften wir diese Individuen für das Wahlverhalten oder die Taten Anderer nicht bestrafen. Aber wir müssten endlich erkennen, dass die muslimische Masse auch in Deutschland islamistisch orientiert ist.

„Sie will vom Wohlstand in Deutschland profitieren aber will nicht Teil dieses Landes werden. Sie träumt vom Kalifat und von der Übermacht der muslimischen Umma. Und wenn ihr der IS zu brutal ist, dann träumt sie von einem Kalifen, der eine Krawatte trägt. Das ist die bittere Realität.“

Die schweigende Minderheit oder auch Mehrheit, sei da irrelevant.

Abdel-Samad schlägt vor damit aufzuhören, Muslime wie ein Kollektiv zu behandeln, denn dieses Kollektiv erzeuge immer diese Erdogan-Wähler. Die Islam-Verbände, vor allem Ditib, die seit Jahren beste Partner des Staates in Sachen Islam sind, seien Urheber dieser Katastrophe.

Schuld hätten die Eltern, die ihre Kinder entweder islamistisch oder chauvinistisch-nationalistisch erziehen. Doch die weiche deutsche liberale Seele suche schon wieder die Schuld bei sich. „Was haben wir bloß falsch gemacht, so dass unsere Türken uns nicht so mögen, fragt man sich.“

Hamed Abdel-Samad sagt uns, was wir falsch gemacht haben:

  • „Ihr habt die Islamverbände hofiert und somit dem politischen Islam verholfen, seine Infrastruktur in Deutschland aufzubauen.
  • Ihr habt gedacht, die Integration läuft über die Religion und habt den Islam für einen Teil Deutschlands erklärt, ohne die damit verbundenen Risiken zu kalkulieren.
  • Ihr habt die fatalen Entwicklungen an deutschen Schulen ignoriert und somit zugelassen, dass wir nun eine tickende Zeitbombe haben.
  • Ihr habt immer jede Kritik, die sich an den Islam, an die Migranten oder Migrationspolitik der Regierung als Islamophobie, Rassismus oder Populismus abgestempelt, ohne euch ernsthaft damit auseinanderzusetzen. Dabei habt ihr ein Auge zugedrückt, wenn im Namen des Islam Hetze betrieben wurde.
  • Ihr habt euch immer Gedanken gemacht, was ihr für Muslime tun könnt, aber niemals, was ihr von ihnen erwarten könnt. Ihr habt sie immer wie willenlose Objekte behandelt, die bemuttert und bevormundet werden sollten.
  • Ihr habt die Verbindung von Islam und Terror verneint und die Verbindung von Ditib und Erdogan ignoriert. Ihr habt mehr in Islamisierung investiert als in Bildung und Aufklärung.“

Und damit müsse man sofort aufhören:

  • „Hört auf zu relativieren und fangt an, das Kind beim Namen zu nennen, bevor uns die wirkliche Katastrophe ereilt!
  • Ich bin auch dagegen, alle Türken und alle Muslime pauschal zu verurteilen, aber es ist auch ein Fehler, alle Muslime pauschal zu verniedlichen!
  • Wir können auf Verschließungstendenzen nicht immer nur mit mehr Öffnung und mehr Toleranz reagieren.
  • Wir können nicht immer einen „kühlen Kopf“ bewahren!“

Abdel-Samad abschließend: „Wir müssen endlich handeln!“

(mcd)

Koranlehrer prügelt Elfjährigen mit Wasserschlauch zu Tode – das Kind war „zu laut“

In einer Religionsschule in Malaysia hat sich Erschütterndes ereignet. Ein Lehrer hat einen elfjährigen Jungen mit einem Wasserschlauch zu Tode geprügelt – das Kind war „zu laut“.
Kinder lesen den Koran. Foto: NOORULLAH SHIRZADA/AFP/Getty Images

In einer malaysischen Koranschule kam es zu einem tragischen Vorfall: Ein elfjähriger Junge wurde von seinem Lehrer zu Tode geprügelt. Jetzt werden Forderungen nach der Schließung privater Islamschulen laut.

„Focus-Online“ zitiert den ehemaligen Informationsminister Zainuddin Maidin mit den Worten:

„Alle privaten Religionsschulen sollten nach dem Tod des Schuljungen entweder den Betrieb vorläufig einstellen oder geschlossen werden. Diese Religionsschulen schießen wie Pilze aus dem Boden und werden auf archaische, barbarische Weise geführt.“

Bürgerrechtler fordern den Schutz der Kinder: Die Gesellschaft könne Kinder nicht an Lehrer und Erzieher ausliefern, „die nicht einmal in deren Nähe sein sollten,“ so die bekannte Bürgerrechtlerin Marina Mahatir auf Facebook.

Elfjähriger an „extremen Verletzungen“ gestorben

Dem Bericht zufolge starb das Kind an den Folgen „extremer Verletzungen“, die dem Jungen von seinem Lehrer zugefügt wurden. Es heißt, vor seinem Tot mussten dem Elfjährigen beide Beine amputiert werden, weil die Ärzte die Entzündungen an den Wunden nicht mehr in den Griff bekommen hatten.

Der Jungen und 14 seiner Mitschüler wurden offenbar mit einem Wasserschlauch verprügelt, weil sie „laut“ waren.

Der tödliche Vorfall hatte sich in einer privaten Koranschule ereignet – diese Schulen werden vom Staat „zur Stärkung des Islam in Malaysia“ finanziell gefördert. (so)

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Wolfgang Bosbach: »Ich habe Angst vor der Entchristianisierung!«

Eva Herman

Wolfgang Bosbach, einer der letzten CDU-Politiker, der sich noch so manches zu sagen traut, was andere schon längst nicht mehr zu tun wagen, hat letzte Woche eine interessante Aussage getroffen. Sie gibt Anlass, neu über das Geschick des Abendlandes nachzudenken, welches sich derzeit von seiner bisherigen Form verabschiedet. Vor allem ein Satz hat es in sich.

Bosbach war am 5. April 2017 einer Einladung der Kaarster CDU gefolgt. Er sprach dort über die Parteien- und Politikerverdrossenheit, die man jedoch nicht mit »Politikverdrossenheit« verwechseln dürfe. Bosbach redete auch über Vaterlandsliebe, die »anders« sei als »Nationalismus«. »Man muss nicht sagen, dass man stolz ist, ein Deutscher zu sein – aber man muss es sagen dürfen, ohne gleich in die rechte Ecke geschoben zu werden.«

Das Risiko, Opfer einer Straftat zu werden, ist in NRW 70 mal höher als in Bayern

Auch bemängelte der CDU-Politiker die immer dünner werdende Sicherheit für die Bürger, vor allem in Nordrhein-Westfalen, durch die zugewanderten »Flüchtlinge«. So müsste eigentlich eine viel höhere Anzahl an Polizisten eingesetzt werden: »Das Risiko, Opfer einer Straftat zu werden, ist in NRW 70 mal höher als in Bayern«, so Bosbach.

Deutliche Worte fand der ehemalige Innenexperte der CDU zum Thema Migrantenkriminalität und den fehlenden politischen Entscheidungsmöglichkeiten: »Warum tun wir uns so schwer, uns von denjenigen zu verabschieden, die sich gegen Rechtsordnung der Bundesrepublik auflehnen? Das wäre auch zum Wohle der friedliebenden Muslime in Deutschland«. Gemeint sind hier Dschihadisten und IS -Terroristen, deren Zahl in Deutschland die zehntausend heute weit übersteigt.

Bosbach wurde noch deutlicher: »Wir müssen aufhören, permanent Konflikte aus anderen Regionen nach Deutschland zu exportieren und diese bei uns mit Waffengewalt austragen zu lassen.« Denn im Kern handele es sich um eine innerislamische Auseinandersetzung.

»Wir müssen unserer Überzeugung treu bleiben«

Der langjährige CDU-Politiker habe keine Angst vor der Islamisierung Deutschlands, sondern vor der Entchristianisierung: Es könne nicht sein, »dass Weihnachts- zu Wintermärkten, Martinszüge zu Lichterfesten werden – und das machen wir selber! Das geht nicht, wir müssen unserer Überzeugung treu bleiben.«

Entchristianisierung! Dieser Begriff löst unwillkürlich Gedankenverbindungen aus zum Thema Zwangschristianisierung. Wie war das damals noch, zu Zeiten Karls des Großen? Mit Schwert und Feuer christianisierte er im achten und neunten Jahrhundert zahlreiche jener Länder und Regionen, die unser heutiges Europa bilden. Gewaltsam wurden damals die in freier Natur betenden Völker dem Ansinnen des fränkischen Königs und späteren Kaisers des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation und seiner engsten Verbündeten, der Kirche Roms, unterworfen, sie mussten sich zwangstaufen lassen, gegen ihren Wunsch, gegen ihre eigene Religion, gegen ihre Tradition und Identität. Letztere war damit dem Zerfall zugeordnet.

Zwangschristianisierung: Abschied von eigener Identität

Dies war übrigens der Beginn eines bis heute unvergleichlichen Einflusses von Kirche und Staat, dem sich die bis dato freien Völker Europas (später nahezu sämtliche Teile der Welt) mehr und mehr anschließen mussten. Es soll an dieser Stelle nicht eingegangen werden auf die vielfältigen Vertuschungen, Veränderungen und Dogmatisierungen der wahren Christuslehre vonseiten der Kirchen, die Eingang fanden in die Lehrbücher und Umerziehungsanstalten wie Schule, Universitäten, Politik, Behörden, Gesellschaft. Und die bis zum heutigen Tage allergrößte Verwirrung bei den Menschen anrichten müssen.
Doch zurück zu unseren zwangschristianisierten Vorfahren. Ist das, was heute mit Europa geschieht, nicht vergleichbar? Wird nicht auch hier zunehmend eine Art fremder Kulturzwang ausgeübt auf die einheimischen europäischen Völker? Duplizität der Ereignisse? Geht jetzt etwa, nach dem Gesetz der Wechselwirkung, die einst blutige Saat des »Sachsenschlächters« Karl des Großen auf? Müssen wir jetzt die Ernte einfahren? Wie heißt es im Alten Testament: Wer Wind sät, wird Sturm ernten.
Die Verbindung zum Naturglauben wurde vernichtet

Viel Blut ist damals geflossen, viel Leid, Schmerz und Tränen belasteten die Völker, so auch die Sachsen, die sich über dreißig Jahre lang erbittert zur Wehr gesetzt hatten. Letztlich fiel auch ihre Verbindung zu Natur und Schöpfungsglauben, und sie mussten fortan den Gott in dunklen Kirchen anbeten, den man ihnen vorschrieb.

Und später, die vielen Unterwerfungen fremder Völker und Kulturen in anderen Kontinenten: Nordamerika, Südamerika, Asien, Afrika: Hier wurde, »im Namen Gottes«, zwangschristianisert, bis kein Stein mehr auf dem anderen blieb. Schlägt nun das Pendel zurück?

Das christliche Abendland am Abgrund. Das Schicksal von einst und heute ähnelt sich: Identitätsverlust, Auflösung der Traditionen und Werte des christlichen Abendlandes.

Kürzlich hielt ein Islamgelehrter in einer jordanischen Fernseh-Talkshow eine flammende Rede auf den Islam, mit welchem Europa jetzt überzogen werde durch den Dschihad, ob man sich das nun hierzulande wünschen möge oder nicht.

»Die islamische Herrschaft wird kommen!«

Wörtlich sagte er: »Wenn die Regierungen dieser Länder (Europas) verhindern wollen, dass sie islamisch werden, dann kämpfen wir gegen diesen Staat.« »Dieser Kampf wird stattfinden, sie haben uns unterdrückt!« »Ohne den Dschihad-Kampf hätte der Islam nicht einmal uns erreichen können. Ohne den Dschihad-Kampf (mit dem Schwert) hätte der Islam viele Länder nicht erreicht. Das gewöhnliche Volk will den Islam! Uns wird befohlen, zu kämpfen, um die Religion Allahs zu verbreiten, das ist das Wesen des Islam«. »Europäische Länder leben in altertümlichen, vormenschlichen Zeiten: Homoehen, Frauen mit Frauen, Männer mit Männern. Die Zukunft gehört dem Islam«. »Die islamische Herrschaft wird kommen. So, wie unser Prophet Mohammed das vorhergesagt hat. Es wird ein Kalifat gemäß dem Propheten Mohammeds geben«…

Die Zeichen der Zeit bestätigen vollumfänglich die Aussagen des Mannes, ob es die blutigen Terroranschläge durch IS-Terroristen sind, die jüngsten Drohreden der türkischen Regierungsmitglieder, die vielen Messer-und Axt-Attacken auf ahnungslose Bürger Deutschlands und Europas: In nahezu allen Fällen heißt es: Im Namen Allahs.
Zwangschristianisierung erfolgte stets »im Namen Gottes«

Karl der Große und der Vatikan in Rom christianisierten vor über 1200 Jahren unter Willkür und Zwang Hunderttausende Menschen. Dies geschah stets »im Namen Gottes«. Man meinte auch damals, den Namen des Schöpfers missbrauchen zu können, um Macht und Einfluss auszuweiten – mit totalitären »Hilfsmitteln«. So blieb es auch später mit sämtlichen imperialistischen Kolonialisierungs-Attacken weltweit.
Wie sagte die deutsche Bundeskanzlerin vor wenigen Tagen so richtig: »Wir haben uns in der Kolonialzeit an Afrika versündigt«. Das stimmt aber so was von. Nur werden immer noch nicht die richtigen Lehren daraus gezogen.

Die Kirchen knicken ein

Wolfgang Bosbach dürfte nicht falsch mit seinen Befürchtungen einer »Entchristianisierung« liegen. Die Kirchen bleiben ja seit Langem schon des Sonntags weitgehend leer, die meisten Menschen leben abgewandt von Geboten und Schöpfungsgesetzen. Viele haben keine Verbindung mehr mit Glauben oder gar Überzeugung über eine höhere Macht, die uns Menschen gerade in Notzeiten zu innerer Stabilität verhelfen könnte.

[ LBW: Na, das ist doch auch kein Wunder, zumal bei DEN „Vorbildern“ im Bereich des Klerus, der sich selber Jesu Christi schämt, wenn er ohne Not das Brustkreuz in Jerusalem auch noch ablegt! Was will man da erwarten? Aber „Pfarrer-Kabarett“ (Thema: „Seicht-Geheimnisse“), dazu noch für teuer Eintritt, den sie sich mit 20,– € pro Abendkarte fürstlich bezahlen lassen, dafür haben sie Zeit und Mut. Wie heißt es aber mit vollem Ernste: „Irret euch nicht, Gott läßt sich nicht spotten!“ Noch lehnen sie sich weit aus dem Fenster und meinen, sie könnten es sich erlauben und leisten, da mit einem Theologie-Privileg versehen – noch. Meinen sie. ]

Indes ist auch der Widerstand der Kirchen selbst heute mehr als überschaubar. Kein Aufschrei, wenn die Weihnachtszeit zur »Winterzeit«, der Martinszug zum »Lichterzug« umfunktioniert wird, um andere Glaubensgruppen nur nicht zu kompromittieren. Die höchsten Würdenträger der evangelischen und katholischen Kirche knicken ein und legen die Kreuze ostentativ ab, weil radikal-islamistische Gruppen dies fordern.
Die Kirchen brauchen Gott – aber Gott braucht die Kirchen nicht

Man muss sich fragen, wie viel Wert dieses Christentum heute überhaupt noch hat. Spannend bleibt die künftige Entwicklung allzumal. Wir wären nicht das erste Volk in der Geschichte der Menschheit, welches sich selbst beim Untergang, bei der Entchristianisierung, tatenlos zusieht.

Seit langem werden brutale Kriege und Unterwerfungen im Namen des Höchsten geführt. Viele Menschen haben sich deswegen von Gott abgewandt, in dem irrigen Glauben, Er selbst habe dieses Unheil angerichtet. Doch das ist definitiv falsch. Darf das alles wirklich ungestraft geschehen? Eins ist sicher: Die Kirchen brauchen Gott – aber Gott braucht die Kirchen nicht.

Es beginnt ein neues Zeitalter, jetzt wird die Sturmernte eingefahren. Wohl dem, der fest steht.

Die komplette Rede Bosbachs findet sich übrigens hier :

http://www.eva-herman.net/wolfgang-bosbach-ich-habe-angst-vor-der-entchristianisierung/

Hilferuf der Lehrer: Offener Brief beschreibt Verzweiflung und Chaos in Frankfurts Schulen

Wäre einfach zu schön, wenn die Lehrer verstünden, daß dieses Szenario genau so gewollt ist und langefristig vorbereitet wurde.

Dieser Hilferuf wird im Nirvana landen – und solange dieses System besteht wird es immer noch schlimmer werden für uns Einheimische!

Und an den Forderungen der Lehrkräfte kann man gut erkennen, wieviel Ahnung sie haben von den Zusammenhängen der Zustände, in denen sie leben. Nämlich: Null Komma nix!

3. März 2017

Ende Januar haben 57 Rektoren sowie 18 Konrektoren aus dem Bereich des Staatlichen Schulamtes einen Brief an den zuständigen hessischen Kultusminister Ralph Alexander Lorz veröffentlicht, der mehr über die harten Realitäten in der „Vielfalt“-Stadt Frankfurt aussagt als alle Politikerreden zusammen.

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Lorz,

an der zentralen Dienstveranstaltung am 28.11.2016 in Frankfurt haben die Vertreter des Hessischen Kultusministeriums den Schulleiterinnen und Schulleitern aus der Rhein-Main-Region den „Schulischen Integrationsplan“ vorgestellt, das „Konzept zur weiteren Unterstützung der Schulen bei der Integration der Seiteneinsteiger“.

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Die beabsichtigte Unterstützung seitens des HKM (Hessisches Kultusministerium) angesichts dieser gewichtigen Herausforderung für die Schulen begrüßen wir (Skandalöses Schulsystem: Die beschränkte „Bildungsrepublik“).

Mit unserem heutigen Brief möchten wir allerdings Ihren Blick auf die besondere Situation der Grundschulen im Rhein-Main-Gebiet, im Besonderen in Frankfurt, lenken.

Die komplexen Herausforderungen sind seit mehr als 30 Jahren für die Frankfurter Schulen, für die Frankfurter Lehrerinnen und Lehrer, für die Frankfurter Schülerinnen und Schüler und deren Familien und für die Frankfurter Schulleitungen Alltag:

In vielen Stadtteilen haben mehr als 80% der SuS einen Migrationshintergrund; es gab immer wieder Zuwanderungswellen von Arbeitsmigranten aus der ganzen Welt und Zuwanderungen im Zuge von Krieg und Vertreibung rund um den Erdball.

In Frankfurter Grundschulen sitzen Kinder aus Vietnam neben Kindern aus Eritrea, Kinder aus Bolivien neben Kindern aus Nigeria, Kinder aus Rumänien neben Kindern aus Syrien.

Viele dieser Kinder, obwohl zum großen Teil in Frankfurt geboren, kommen ohne ausreichende Deutschkenntnisse in die Schule; dazu kommen Probleme des familiären Umfeldes wie Arbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit, Bildungsferne, Familienzerfall,zunehmende Radikalisierung in Teilen der islamischen Religionszugehörigkeit bis hin zu Erfahrungen mit Drogen und Gewalt.

Viele Aufgaben, die traditionell von den Elternhäusern erwartet wurden wie Ernährung, Umgangsformen, medizinische Vorsorge und den Unterricht flankierende Maßnahmen wie Üben für Tests und Bereithaltung von Schulmaterial mussten zunehmend in die Grundschulen verlagert werden, damit sie überhaupt noch wahrgenommen werden.

 

Für Frankfurter Lehrerinnen und Lehrer bedeutet die Begleitung und Unterstützung von Kindern mit solchen Hintergründen eine kaum zu bewältigende Arbeitsbelastung sowohl in zeitlicher als auch psychischer Dimension.

Diesem Tatbestand wurde bislang seitens des HKM nie ausreichend Rechnung getragen!

Zu diesen schon existierenden und stetig zunehmenden Belastungen – sowieso schon kurz vor dem Kollaps – sind die Herausforderungen durch die letzte Flüchtlingswelle hinzugekommen:

Bitte verstehen Sie uns nicht falsch: Wir fühlen uns verpflichtet, den geflüchteten Kindern und ihren Familien unterstützend zur Seite zu stehen beim Ankommen und der Integration in Deutschland, wir möchten diese Aufgabe „gut“ machen für die Kinder und die Familien!

Zu der aktuellen Flüchtlingsproblematik kamen in den letzten Jahren insgesamt große Veränderungsprozesse auf die Grundschulen zu wie Ganztagsschule, Inklusion und kompetenzorientierter Unterricht, dazu Querschnittsaufgaben wie Erziehung zur Nachhaltigkeit, Demokratielernen etc.

Diese Veränderungen, die in der Sache richtig sind, sind ohne ausreichende Ressourcen, ohne verlässliche Leitlinien, weitgehend den einzelnen Schulen zur jeweiligen Ausgestaltung überlassen worden. Bezüglich des inklusiven Unterrichts zeigen die Zahlen aus Ihrem Haus für ganz Hessen eine zunehmende Verschlechterung der Versorgung:

Im Schuljahr 2011/2012 standen 1526 Förderschullehrerstellen für die inklusive Beschulung von ca. 5000 Schülerinnen und Schülern in der Primar- und Sekundarstufe zur Verfügung, im Schuljahr 2015/2016 für ca. 7500 Schülerinnen und Schüler 1996 Förderschullehrkraftstellen.

Der Zuwachs an Lehrkräften hat also mit der steigenden Zahl der inklusiv beschulten Schülerinnen und Schüler nicht Schritt gehalten.

Dabei ist noch zu berücksichtigen, dass in den Klassen 1 und 2 ein sonderpädagogischer Förderbedarf noch gar nicht festgestellt wird, weil den Schulen durch die VO in Fällen vermuteten Förderbedarfs im Bereich Lernen und/oder emotional-sozialen Förderbedarfs untersagt wurde, für diese Gruppe Förderausschüsse einzurichten. Mögliche inklusiv zu beschulende Kinder aus dieser Gruppe tauchen deshalb in der Statistik noch gar nicht auf, sie können lediglich durch „Vorbeugende Maßnahmen“ unterstützt werden.

Für die Stadt Frankfurt stellt sich diese Situation verschärft dar: Nahezu alle Kindergärten arbeiten inklusiv und Eltern erheben die berechtigte Forderung nach Fortsetzung der inklusiven Maßnahmen auch in der Grundschulzeit. Zurzeit werden in Frankfurter Grundschulen ca. 550 Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf inklusiv beschult.

Für die Lehrerinnen und Lehrer in den Frankfurter Grundschulen bedeutet das kaum zu leistende Anforderungen:

Eine Flut von Dokumentationen wie Förderpläne, Berichte, Auskünfte etc., eine Flut von unabdingbaren Gesprächen mit Eltern, Institutionen, Kooperationen auf vielen Ebenen, individualisierte Aufgabenstellungen auf vielen Leistungsniveaus, bis zu 25 Kinder in einer Klasse mit und ohne Behinderungen ohne zusätzliche personelle Ressourcen – im Vergleich zum ehemaligen GU mit einer Klassenstärke von 20 Kindern eine unglaubliche Verschlechterung der Arbeitsbedingungen für die Lehrkräfte, und auch für die Kinder nur schwer aushaltbar und eigentlich unzumutbar!

Unter diesen 25 Kindern sitzen also bis zu 80% Kinder mit mangelhaften Deutschkenntnissen, behinderte Kinder mit speziellen Bedürfnissen und nun auch schwer traumatisierte geflüchtete Kinder!

Guter Unterricht im herkömmlichen Sinn ist unter solchen Bedingungen nur noch unter erheblichen Abstrichen umzusetzen!

Dass sich für solche Arbeitsbedingungen nur schwer Menschen finden lassen, erstaunt nicht! Viele Grundschullehrkräfte ziehen nach Vorstellungsgesprächen in Frankfurter Grundschulen Stellen im Umland oder in anderen Bundesländern vor, auch die hohen Mieten im Ballungsraum spielen dabei eine Rolle!

Angesichts dieser Gesamtsituation stellen die in Aussicht gestellten Ressourcen aus dem „Schulischen Integrationsplan“ Ihres Hauses kaum spürbare Verbesserungen dar:

Wir brauchen deutlich mehr DaZ-Stunden (Deutsch als Zweitsprache)!

Wir brauchen mehr Ressourcen für Doppelsteckungen in den Intensivklassen! Die Intensivklassen sind zu groß!

Wir brauchen Klassenstärken von höchstens 20 Kindern, in Klassen, die inklusiv arbeiten!

Wir brauchen ausreichend Förderschullehrkräfte für den inklusiven Unterricht!

Wir brauchen – schon, um die jetzige Zuweisung umsetzen zu können – ausreichend Grundschullehrkräfte für den Ballungsraum Frankfurt!

Wir brauchen aus diesem Grund eine attraktive und angemessene Bezahlung der Grundschullehrkräfte – im Ballungsraum unter Umständen auch eine Ballungsraumzulage, um die Mieten finanzieren zu können!

Wir brauchen arbeitsfähige Schulleitungen, – alle Grundschulen brauchen Konrektorenstellen – um die geschilderten Aufgaben im Team meistern zu können!

Wir brauchen endlich eine Besoldungsanhebung für die vollkommen unattraktiven Konrektorenstellen im Grundschulbereich!

Wir brauchen ausreichende Entlastung in Form von Deputaten für die vielfältigen zusätzlichen Aufgaben im Bereich des Kollegiums und der Schulleitungen!

Sehr geehrter Herr Minister, wir bitten Sie eindringlich zu handeln, bevor sich die Situation noch weiter zuspitzt!

Literatur:

Die Freilerner – Unser Leben ohne Schule von Dagmar Neubronner

Digitale Demenz: Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen von Manfred Spitzer

… und ich war nie in der Schule: Geschichte eines glücklichen Kindes (HERDER spektrum) von André Stern

Verdummt noch mal! Dumbing us down: Der unsichtbare Lehrplan oder Was Kinder in der Schule wirklich lernen von John Taylor Gatto

Quellen: PublicDomain/epochtimes.de am 02.03.2017

http://www.pravda-tv.com/

Angela und Ursula – die Statthalterinnen des Islams

18. Februar 2017

Wer solche Politiker hat, wie Angela Merkel und Ursula von der Leyen muss sich nicht wundern, dass sich der Islam in unserer Region so schnell breit machen kann.

Im „ZDF-heute Journal“ äußert sich unsere Verteidigungsministerin mit folgenden Worten zum allgegenwärtigen Islamterror:

„Wir sollten uns davor hüten, diesen Kampf (gegen den IS) in eine Front gegen den Islam und Moslems an sich zu verkehren. Sonst laufen wir Gefahr, die Gräben weiter zu vertiefen, aus denen Gewalt und Terror wachsen.“

http://www.heute.de/leyen-warnt-us-regierung-bei-sicherheitskonferenz-vor-alleingaengen-46578672.html

Damit übernimmt sie – wohl ungewollt – die Argumentation der islamischen Schlächter, die ja immer behaupten, die Ungläubigen wären daran Schuld, dass man sie tötet.

Außerdem behauptet die „dumme Ursula“ indirekt, dass, wenn man den Islam kritisiert, die Moslems sich radikalisieren würden.

Das aber kann ja wohl nur der Fall sein, wenn diese Religion die Gewalt in ihrem Herzen trägt. Friedliebende Moslems würden sich ja wohl automatisch auf die Seite derer stellen, die diesen Terror bekämpfen, oder?

Noch mal zum Mitschreiben: Die Islamterroristen vertiefen die Gräben mit ihren Bomben und nicht umgekehrt.

Ähnlich bekloppt kommt unsere Bundeskanzlerin bei diesem Thema rüber:

Merkel hat von islamischen Autoritäten eine eindeutige Abgrenzung vom Terrorismus gefordert. Sie erwarte „klare Worte“ über die Abgrenzung des friedlichen Islam vom Terrorismus im Namen des Islam, sagte Merkel am Samstag bei der Münchner Sicherheitskonferenz. Dies könnten westliche Politiker nicht so leisten wie islamische Autoritäten.

http://www.focus.de/politik/deutschland/muenchner-sicherheitskonferenz-merkel-fordert-von-islam-abgrenzung-zu-terrorismus_id_6666827.html?utm_source=facebook&utm_medium=social&utm_campaign=facebook-focus-online&fbc=facebook-focus-online&ts=201702180932

Ich weiß nicht, die wievielte Forderung an die Autoritäten des Islams das ist. Und wen meint sie nur damit? Die Bosse der Taliban? Die Chefs der Moslembrüder, die iranischen Ajatollahs? Die Generäle des Boko Harams, die Feldherren der Al Nusra-Front?

Und was ist so eine öffentlich verkündete Abgrenzung überhaupt wert? Die einen sagen, der Terror hat sowieso nichts mit dem Islam zu tun, die anderen werden weiterhin im Namen Allahs Anschläge verüben. Der Islam ist eben ein zweischneidiges Schwert, dass irgendwann immer Köpfe rollen lässt.

Und sollte der IS mal wirklich zerstört werden, erblühen sofort hydramäßig neue Terrororganisation. Also, mit leeren Worthülsen wird man dem Islamterror nicht beikommen. Da müsste man schon schärfere Waffen aus dem Schrank holen.

Wobei wir dann wieder bei Ursula von der Leyen wären.

Foto: Collage

http://www.journalistenwatch.com