Vize-Premier über US-Abwehrschilde: Russische Raketen „werden diese Abwehr in Stücke reißen“

Epoch Times22. February 2017 Aktualisiert: 22. Februar 2017 9:54

Der Westen rüstet auf, Russland rüstet auf: Die Föderation plant eine Interkontinentalrakete, die in der Lage sein soll das globale US-Raketenschild zu durchbrechen. Vize-Premier Dmitri Rogosin sagt, mit dieser Rakete werde Russland „die US-Abwehr in Stücke reißen.“

Russische Interkontinentalraketen Foto: DIMA KOROTAYEV/AFP/Getty Images

Das Aufrüsten findet im Westen aber auch im Osten statt: Auf das Vorrücken der NATO in Osteuropa antwortet Russland mit einer neuen Interkontinentalrakete.

Diese werde als Ersatz für sowjetische Trägersysteme gebaut, sagte Vize-Premier Dmitri Rogosin im russischen Fernsehen, berichtet „Sputnik“. Demnach werde die Rakete in der Lage sein, das globale US-Raketenschild zu durchbrechen.

„An den neuen Raketentypen wird planmäßig gearbeitet“, so Rogosin. Sie sollen die Interkontinentalraketen ersetzen, die bereits seit Sowjetzeiten im Dienst stehen. Diese würden noch immer „Furcht bei den westlichen Staaten erregen“, betont der russische Politiker – so wie die weltweit stärkste Atomrakete „Wojewoda“ (Nato-Code: SS-18 „Satan“).

Deshalb würde weder die jetzige noch die künftige Raketenabwehr der USA für Russland eine militärische Bedrohung darstellen, so Rogosin. Er ist sicher: „Wir werden diese Abwehr in Stücke reißen.“

Zwischen Russland und den USA gab es einen Vertrag zur Begrenzung der Raketenabwehrsysteme. Die USA sind davon in 2002 zurückgetreten und hatten die Aufstellung von Abfangraketen und Radaranlagen in Osteuropa angekündigt. Als offiziellen Grund gaben die USA eine vermeintliche Bedrohung durch den Iran an. Wahrscheinlicher ist aber, dass damit russische Interkontinentalraketen während eines möglichen Krieges abgefangen werden sollen.

Die USA besitzen nun ein US-Raketenschirme auf Alaska in Kalifornien und in Europa. Russland besitzt nur einen strategischen Raketenschirm, der die Hauptstadt Moskau schützt. (so)

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Nuklearkrieg gegen Russland? Geheimdienst-Postille ZEIT verlangt deutsche Atombomben

Von Anonymous – 19. Februar 2017

Einst galt, dass nie wieder Krieg von Deutschland ausgehen soll. Diese Zeiten scheinen längst vorbei zu sein. Zwei völlig verblödete Journalisten der ZEIT, dem inoffiziellen Verlautbarungsorgan deutscher Geheimdienste, bereiten medial bereits den Atomkrieg gegen Russland vor. Zu diesem Zweck legen die korrumpierten Maulhuren der schwerkriminellen Merkel-Regierung sogar nahe, sich eigene Atombomben anzuschaffen – mit fatalen Folgen für den Frieden in Europa.

„Braucht die EU die Bombe?“ – diese Frage dient Peter Dausend und Michael Thumann, zwei ZEIT-Mitarbeitern, als Aufmacher eines Plädoyers für die nukleare Aufrüstung Deutschlands, das sich wie eine Werbebroschüre von Atomwaffenherstellern liest.

Während Medien und die Politeliten Trump, Russland und den Aufstieg vermeintlich rechtspopulistischer Parteien wie der Alternative für Deutschland (AfD) als größte Herausforderungen für den Weltfrieden darstellen, militarisiert sich, unterstützt von den meisten Mainstreammedien, die deutsche Politik radikal. Kaum ein Redakteur reflektiert diese höchst gefährliche Entwicklung jedoch kritisch.

Die bellizistisch gestimmten ZEIT-Schreiberlinge suggerieren zunächst, Moskau bedrohe die osteuropäischen NATO- und EU-Mitgliedsstaaten, obwohl eindeutig das Gegenteil davon zutrifft, wenn man bedenkt, dass nach 1991 erst die NATO, dann die EU rücksichtslos gen Osten vorgedrungen ist.

Das war, wie ehemalige Politiker aus jener Epoche später berichteten, ein eindeutiger Bruch mündlicher Absprachen zwischen Washington und Moskau. Dieses Versprechen war übrigens auch eine wesentliche Voraussetzung für Moskaus Billigung der deutschen Wiedervereinigung.

Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion nutzten die westlichen Regierungen aber Russlands relative Schwäche brutal aus, um ihre eigenen Einflusssphären auszuweiten. Die NATO errichtet rings um Russland herum etliche Militärbasen, die eine beachtliche Bedrohung russischer Sicherheitsinteressen bewirken – wundert sich aber, wenn Russland Gegenmaßnahmen auf eigenem Territorium ergreift.

Angesichts dieser vermeintlichen russischen Bedrohung gebe es, so die ZEIT-Wiederbewaffnungsexperten, bisher nur einen wirksamen Schutz: den großen Bruder in Washington. Mit Trump aber hätten sich die Zeiten geändert, da dieser eigentlich ein verkappter Feind der NATO sei.

Der atomare Schutzschirm Uncle Sams über Europa bestehe nicht mehr. Daher sei eine Debatte über eine atomare Aufrüstung „Europas“ unausweichlich. Europa ist jedoch, argwöhnen Kritiker, für so manchen ausdehnungsbedürftigen Zeitgenossen längst zum Surrogat für den einstigen, jäh zerplatzten Traum von einem Groß-Deutschland geworden.

„Gerade nicht-nukleare Staaten wie Deutschland stecken in einem tiefen Dilemma, sollten die USA nicht mehr bedingungslos (!) für sie einstehen“, so die ZEIT-Autoren.“

Zwei europäische NATO-Staaten verfügen derzeit über eigene Atomwaffenkontingente: Frankreich und Großbritannien. Doch die ZEIT-Mitarbeiter zweifeln an der Bereitschaft dieser Staaten, für dieses vermeintliche Europa – bösen Zungen zufolge also Groß-Deutschland 2.0 – diese Waffen tatsächlich einzusetzen. Sie könnten es sogar wagen, ihr Arsenal nur im Austausch gegen politische Kompromisse in anderen Bereichen zur Verfügung zu stellen.

Einen polnischen Nuklearexperten zitierend, beklagen sich die ZEIT-Autoren über die vermeintliche Schwäche deutscher Politiker, das Denken in nuklearen Kategorien verlernt zu haben. Deutschland stehe nun vor der, wie sie es ausdrücken, harten Wahl, sich entweder am französischen Atomarsenal zu beteiligen oder aber „das Problem […] zu verdrängen“.

Inwiefern eine Atommacht Deutschland mit dem Grundgesetz und mit den völkerrechtlichen Verpflichtungen der Bundesrepublik vereinbar wäre – ganz zu schweigen von den Auswirkungen auf den Frieden und die Stabilität in Europa -, dazu mochten sich die zwei Journalisten lieber nicht äußern.

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Polen kauft 70 US-Marschflugkörper mit nuklearer Erstschlagskapazität gegen Russland

Polen dreht weiter an der Rüstungsschraube: Das Land sicherte sich 70 Marschflugkörper des Typs AGM-158B JASSM-ER und installiert bis 2018 das Aegis-Ashore-Raketensystem der NATO. Auch die Armee will man von zurzeit 95.000 auf 150.000 Mann aufstocken.

Die Aufrüstung in Osteuropa nimmt immer bedrohlichere Ausmaße an. Nachdem gerade erst 4.000 US-Soldaten damit begonnen haben, mit 2.000 gepanzerten Fahrzeugen aller Art durch Deutschland in Richtung Osteuropa zu rollen, dringt ein weiterer Waffendeal an die Öffentlichkeit.

Laut dem Online-Portal Defence24 genehmigte das US-Außenministerium kürzlich den Verkauf von 70 Marschflugkörpern des Typs AGM-158B JASSM-ER an Polen.

Schon 2014 hatte Polen 40 Marschflugkörper desselben Typs bestellt, allerdings mit nur 370 Kilometer Reichweite. Die jüngste Bestellung betrifft den Mittelstrecken-Typ mit einer Reichweite von 1.000 Kilometern.

Die Raketen können zusammen mit den bereits vorhandenen polnischen F-16-Jets genutzt werden. Die relativ große Reichweite würde das Ausschalten von Schlüsselinfrastruktur tief in russischem Territorium in kürzester Zeit ermöglichen.

Die Akquisition der Mittelstreckenwaffen fällt mit weiteren Rüstungsmaßnahmen in Polen zusammen. In diesem Jahr wird das Land auch Truppen des sogenannten „Rapid-Response-Teams“ der NATO aufnehmen.

Bei dieser Kampftruppe handelt es sich um insgesamt 4.000 Soldaten, die nach Polen und ins Baltikum verlegt werden. Auch Deutschland beteiligt sich an dem Aufmarsch mit rund 600 Mann.

Zudem ist in Polen der Aufbau einer paramilitärischen Truppe von rund 50.000 Personen geplant. Auch die polnische Armee wird weiter ausgebaut. Neben umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen soll die Zahl der Soldaten von 95.000 auf 150.000 aufgestockt werden.

Polen ist nicht das einzige Land in der Region, das offenbar ein stark ausgeprägtes Sicherheitsbedürfnis aufweist. Auch Estlands Regierungschef Taavi Rõivas forderte letztes Jahr eine dauerhafte Präsenz von NATO-Truppen im Baltikum.

Das würde jedoch gegen die NATO-Russland-Grundakte von 1997 verstoßen, die keine dauerhafte Stationierung von Kampftruppen zulässt. Der zunehmend zum „Vorwärtsverteidigungsbündnis“ mutierende Zusammenschluss umgeht dieses Problem durch regelmäßige Übungen in den baltischen Staaten, im Zuge derer eine Rotation der Truppen stattfindet.

http://www.anonymousnews.ru/

Amerikanisches Sondereinsatzkommando in Litauen eingetroffen

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Die deutschen Medien berichten in den letzten Tagen über das Eintreffen einer großen Militärgruppierung aus mehreren tausend Soldaten und schwerer Technik in den baltischen Staaten und Polen, unter Nutzung deutscher Logistik. Niemand berichtet über das Eintreffen eines Sondereinsatzkommandos der USA in Litauen.

Wenn es militärische Bewegung in den baltischen Ländern und Polen gibt, schaut man in Kaliningrad besonders aufmerksam und misstrauisch in Richtung Westen und Norden. Warum auch nicht, denn wenn es in Russland militärische Bewegung gibt, schaut man in diesen Ländern ja auch aufmerksam Richtung Osten bzw. Süden. Und wenn die Polen und die baltischen Länder bei derartigen militärischen Bewegungen einen baldigen Überfall Russlands vermuten, so muss man doch den Russen auch zugestehen, dass sie militärische Bewegungen der „westlichen Partner“ ähnlich einschätzen.

Und so meinen Beobachter in Kaliningrad, im Auftauchen eines Sondereinsatzkommandos der USA in Litauen, mögliche Vorbereitungen für Diversionsakte in Kaliningrad oder für die Organisation und Unterstützung von Unruhen in Kaliningrad zu bemerken.

weiter bei kaliningrad-domizil.ru >>>

http://www.russland.news/amerikanisches-sondereinsatzkommando-in-litauen-eingetroffen/

US-Aufmarsch in Europa geht weiter: Erstes Panzer-Transportschiff in Bremerhaven gelandet

6. Januar 2017

Die Verlegung von 2.000 US-Panzern und weiterem Militärgerät nach Deutschland hat mit der Landung des US-Transportschiffs „Resolve“ am Mittwochabend in Bremerhaven die Umsetzungsphase erreicht. Dies bestätigten die Bundeswehr und das 21. Theater Sustainment Command der U.S. Army.

Nach Angaben der U.S. Army Europe soll die Entladung des Frachters aber erst am Freitagmorgen beginnen, wenn zwei weitere US-Transportschiffe in Bremerhaven erwartet werden. Der Aufmarsch, der größte seiner Art seit Ende des Kalten Krieges, ist Teil der US-Operation Atlantic Resolve (US-Militärdokument schildert Strategie für Häuserkampf in „modernen Stalingrads“).

Die zusätzlichen 4.000 Soldaten und 2.000 Panzer sowie gepanzerten Fahrzeuge der 3. Kampfpanzerbrigade sowie der 4. Infanteriedivision (Kampfname „Eiserne Brigade“) aus Fort Caston in Colorado sollen ein „Zeichen der Abschreckung und der Verteidigungsfähigkeit“ setzen

(Titelbild:Obamas Abschiedsgruß: Wenige Tage vor dem Wechsel im Weißen Haus gibt die scheidende Regierung mittels eines Großaufmarsches in Osteuropa noch einmal ein machtvolles Bekenntnis zur Konfrontationspolitik in Richtung Russland ab)

Zudem dient die Operation dem Nachweis, dass „die nötige Kampfkraft zur rechten Zeit an den rechten Ort in Europa gebracht“ werden kann, so Oberst Tedd Bertulis, Vize-Logistik-Chef des US-Kommandos in Europa, EuCom, das seinen Sitz in Stuttgart hat.
Bei der Operation handelt es sich aber de jure nicht um eine NATO-Mission, sondern diese findet unter alleinigem Kommando der USA statt.
Laut Informationen des Militäranalysten Thomas Wiegold werden in Bremerhaven insgesamt 446 Kettenfahrzeuge und 907 Radfahrzeuge der US-Army angelandet, darunter 87 Kampfpanzer vom Typ M1 Abrams, 144 Bradley-Schützenpanzer und 18 Paladin-Haubitzen.

(Verlegung von Panzern des Typs M1 Abrams der 3. Kampfpanzerbrigade sowie von M2 Bradley IFV-Schützenpanzern der 4. Infanteriedivision (Kampfname „Eiserne Brigade“) aus Fort Caston in Colorado im Hafen von Beaumont in Texas zur Verschiffung nach Bremerhaven)

Auf dem Luftweg werden zusätzliche 3.500 Soldaten verlegt. Der überwiegende Teil der Einheiten wird zunächst nach Deutschland verschifft und anschließend nach Polen und in die baltischen Staaten verlegt.

Die Fraktionsvorsitzende der Linksfraktion im Deutschen Bundestag, Sahra Wagenknecht erklärte dazu:

Weiter geht es mit NATO-Säbelrasseln vor der russischen Grenze: Gestern Abend ist das US-Transportschiff ‚Resolve‘ mit Panzern und weiterer militärischer Ausrüstung in Bremerhaven eingetroffen. Heute wird entladen – dann geht es mit logistischer Unterstützung der Bundeswehr zur Stationierung in Osteuropa. Mit über 4.000 Soldaten und mehr als 2.000 Panzern und anderem Kriegsgerät handelt es sich bei der Operation um die größte Truppenverlegung seit dem Ende des Kalten Krieges. Schluss mit diesem Irrsinn!

Das ist nicht mehr nur Drohgebärde, sondern dürfte in Russland als konkrete Kriegsvorbereitung wahrgenommen werden und zu entsprechenden Gegenreaktionen führen. So dreht sich die gefährliche Spirale der Eskalation immer weiter. Meine Alternative: endlich Entspannungspolitik statt Konfrontation!

Als ergänzende Luftunterstützung zu den Panzerbrigaden wird zudem die komplette 10. Luftkampfbrigade aus Fort Drum im Bundesstaat New York ins mittelfränkische Illesheim verlegt („Signal gegen Russland“: USA verlegen 2.000 Panzer und die 10. Luftwaffenbrigade nach Deutschland (Videos)).

Von dort aus soll die Brigade nach Aussagen der US-Army Europe in Osteuropa eingesetzt werden, um die Fähigkeit der Allianz zu stärken, „Aggressionen zurückzuweisen“. Dabei wird insbesondere auf Lettland und Polen verwiesen. Das Leitmotto der Brigade lautet:

Fliege zum Ruhm – Gestählt in der Schlacht, immer bereit.

Im Rahmen der parallel dazu verlaufenden NATO-Operation „Atlantic Resolve“ wird auch die Bundeswehr im Februar 500 Soldaten, 20 Schützenpanzer vom Typ Marder, sechs Kampfpanzer Leopard 2 sowie 170 weitere Militärfahrzeugen in Litauen stationieren.

Literatur:

Der Schmutzige Krieg gegen Syrien: Washington, Regime Change, Widerstand von Tim Anderson

Die Eroberung Europas durch die USA: Zur Krise in der Ukraine von Bittner Wolfgang

Amerikas Krieg gegen die Welt: …und gegen seine eigenen Ideale von Paul Craig Roberts

Videos:

Quellen: PublicDomain/US Army/deutsch.rt.com am 05.01.2017

 

http://www.pravda-tv.com/

Illegale Kriege – Vortrag von Daniele Ganser (Dresden, 1.11.2016) | 13.11.2016 | www.kla.tv/9368

klagemauerTV

Veröffentlicht am 13.11.2016

► Was sind illegale Kriege? Ist der Einsatz der NATO im sogenannten „Krieg gegen den Terror“ illegal? Und was hat die deutsche Bundeswehr in Afghanistan oder Syrien zu suchen? Diese und weitere Fragen behandelte der Schweizer Historiker und Publizist Daniele Ganser in seinem Vortrag vom 01.11.2016 ✓ http://www.kla.tv/9368 zum Thema „Illegale Kriege“.

WICHTIGER HINWEIS: Solange wir nicht gemäss der Interessen und Ideologien des Westens berichten, müssen wir jederzeit damit rechnen, dass YouTube weitere Vorwände sucht um uns zu sperren. Vernetzen Sie sich darum heute noch internetunabhängig! http://www.kla.tv/vernetzung

Sie wollen informiert bleiben, auch wenn der YouTube-Kanal von klagemauer.tv aufgrund weiterer Sperrmassnahmen nicht mehr existiert? Dann verpassen Sie keine Neuigkeiten: http://www.kla.tv/news

von and.
Quellen/Links:
http://www.dresdengespraeche.de/
https://www.danieleganser.ch/1102.html

Washington droht mit Militärintervention im Jemen

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Bildquelle: http://diepresse.com/i

Von Barry Grey
14. Oktober 2016

Das Pentagon droht mit einer direkten Militärintervention im Jemen. Zuvor hatte es am Mittwoch erklärt, dass aus einem von den Huthi kontrollierten Gebiet mindestens eine Rakete auf den Lenkraketenzerstörer USS Mason abgefeuert worden sei, der zusammen mit zwei weiteren Schiffen zwischen der Südspitze des Jemen und der Nordostküste Afrikas patrouillierte. Das Schiff ist mit Marschflugkörpern bewaffnet und befördert amerikanische Spezialeinheiten.

Der mutmaßliche Raketenangriff am Mittwoch war der zweite derartige Vorfall innerhalb der letzten vier Tage. Am Sonntag waren laut Angaben der US-Marine zwei Raketen auf die USS Mason ebenfalls aus Huthi-kontrolliertem Gebiet abgefeuert worden. Beide Vorfälle ereigneten sich in der strategisch wichtigen Meerenge Bab al Mandab. Sprecher der Huthi bestritten jede Verantwortung für den Angriff vom Sonntag.

Bei dem Vorfall am Mittwoch konnte das amerikanische Schiff durch Salvenfeuer eine der anfliegenden Raketen zerstören. Bei keinem der beiden Vorfälle wurde ein amerikanisches Schiff beschädigt.

Am Mittwoch warnte das Pentagon in einer Stellungnahme, es werde „zu gegebener Zeit und auf angemessene Weise“ reagieren. Am Sonntag äußerte sich ein Vertreter der US-Marine noch kriegerischer: „Jeder, der auf Schiffe der US Navy feuert, die in internationalen Gewässern operieren, tut es auf eigene Gefahr.“ Hochrangige amerikanische Sicherheitsbeamte trafen sich am Mittwoch Berichten zufolge in Washington, um über eine Reaktion der USA zu entscheiden.

In der Nachrichtensendung NBC Nightly News war der Raketenangriff das Hauptthema. Der Iran wurde mit dem Vorfall in Verbindung gebracht, da er angeblich den Aufstand der Huthi gegen das Regime von Abdrabbuh Mansur Hadi unterstütze. Hadi, der seinerseits von den USA und Saudi-Arabien unterstützt wird, kam 2012 bei einer Wahl mit nur einem Kandidaten an die Macht, die von den Huthi boykottiert wurde.

Hadi musste abtreten und aus dem Land fliehen, nachdem Huthi-Milizen die Hauptstadt Sanaa eingenommen hatten. Er lebt seither in Saudi-Arabien.

Die aufständischen Huthi sind mit Streitkräften verbündet, die für den ehemaligen Präsidenten Alib Abdullah Saleh kämpfen. Dieser wurde durch die revolutionären Erhebungen entmachtet, die den Jemen 2011 erschütterten.

Im Vorfeld der Raketenangriffe waren am letzten Sonntag bei einem brutalen saudischen Luftangriff auf eine voll besetzte Trauerhalle in Sanaa mindestens 140 Zivilisten getötet und mehr als 500 verwundet worden. Der Luftangriff richtete sich gegen führende Mitglieder der Huthi-dominierten Regierung in Sanaa, die gemeinsam mit Familienmitgliedern und Freunden getötet wurden.

Rest des Beitrages hier:

http://www.wsws.org/de/articles/2016/10/14/jeme-o14.html