Obama-Biographie: Drogen, Sex und ein schwuler Professor

Marihuana und Kokain soll der Ex-Präsident noch nach seiner Teenager-Phase konsumiert haben, eine Liebhaberin Obamas soll ihn im Buch jedoch als verhältnismäßig vernünftigen Konsumenten beschrieben haben: „Wenn immer jemand fünf Linien zog, hätte er die Hälfte genommen.“ Mehr Enthüllungsbuch als Biographie: „Rising Star: The making of Barack Obama“
Barack Obama hat im letzten Jahr gesagt, dass er das Oktoberfest gerne als Privatmann besuchen würde. Foto: Tobias Hase/dpa

Kaum hat Barack Obama seine Präsidentschaft beendet, kommt auch schon das große Enthüllungsbuch über ihn heraus. Die neue Biographie mit dem Namen „Rising Star: The making of Barack Obama“ soll so manch Pikantes aus Obamas Vergangenheit preisgeben, ob das alles so stimmt, sei dahingestellt.

Pulitzer-Preisträger David J. Garrow soll angeblich neun Jahre an dem Werk gearbeitet haben, inhaltlich beziehe er sich vor allem auf Zeitzeugen und Briefwechsel. Spannende Highlights der 1.472 Seiten umfassenden Biographie finden sich offenbar in den kleinen aber feinen unmoralischen Ausrutschern, die wenig ungewöhnlich, aber bei einem Ex-Präsidenten doch mal der Rede wert sind.

Amerikas Boulevardpresse lässt sich nicht davon abhalten, das Buch bereits als „Skandal- und Sexbuch“ zu benennen. Wenn man bedenkt, wie viel über Obama schon geschrieben wurde, braucht es schon ein wenig Schmuddelcharakter, um das Interesse der Menge zu wecken.

Und hier werden keine Klischees ausgelassen. Einmal soll Obama in einem Brief an eine Freundin gestanden haben, er hätte eine Affäre mit einem befreundeten, schwulen Professor aus Los Angeles in Erwägung gezogen, nach einer Phase des Nachdenkens habe er sich aber dann doch für heterosexuelle Partnerschaften entschieden.

Marihuana und Kokain soll der Ex-Präsident noch nach seiner Teenager-Phase konsumiert haben, eine Liebhaberin Obamas soll ihn im Buch jedoch als verhältnismäßig vernünftigen Konsumenten beschrieben haben: „Wenn immer jemand fünf Linien zog, hätte er die Hälfte genommen.“

Im Buch soll Obama außerdem mit einem Hang zu Seitensprüngen dargestellt sein. In den Achtzigern soll Obama mit der niederländisch-japanische Studentin Sheila Miyoshi Jager zusammengelebt haben, später hätte er sich getrennt, weil er laut einem damaligen Freund befürchtete, sein Ansehen als Politiker könnte mit einer weißen Frau an seiner Seite leiden. Vorher soll er aber schon Michelle kennengelernt und laut dem Autor zwei intensive, sich überlappende Beziehungen geführt haben. Andere angebliche Sex-Partnerinnen beschreiben ihn mal als „nicht sehr kreativ“ im Bett, mal als übermäßig laut.

Für Größeres bestimmt

Die „Süddeutsche“ fasst das Werk wie folgt zusammen: „Das Buch ist mehr als eine Sammlung von verkaufsfördernden Bettgeschichten über die Sturm-und-Drang-Periode des ehemaligen Präsidenten. Garrow porträtiert den Studenten Obama als jungen Mann, der schon früh daran glaubte, für etwas Größeres bestimmt zu sein – und der jede seiner Entscheidungen im Leben der Vision unterordnete, der erste farbige Präsident der Vereinigten Staaten zu werden.“

Obama selbst hat sich bisher nicht zum Buch geäußert. „The New York Times“ resümiert, dass der Leser, der sich für das Leben von Barack Obama interessiert, gut daran tun würde, sich anderen Büchern über ihn zuzuwenden, „und nicht Garrows überfüllter und letztlich ungerechter Arbeit hier“. Oder er soll „zurück zu Obamas eigenen beredten Memoiren gehen“.

http://www.epochtimes.de/

USA: Barack Obama und seine „Schattenregierung“ – Was plant der ehemalige US-Präsident?

13. März 2017

Barack Obama - Bildquelle: Wikipedia / Official White House Photo by Pete Souza

 

Barack Obama – Bildquelle: Wikipedia / Official White House Photo by Pete Souza

Eigentlich hört und liest man von einem ehemaligen US-Präsidenten nach seiner Amtszeit so gut wie nichts mehr. Außer vielleicht, dass er irgendwo, irgendwelche massiv überteuerten Reden hält. Barack Obama scheint hier anders zu „ticken“ oder seine im Hintergrund agierenden Strippenzieher haben noch eine Verwendung für ihn. Anders kann man das Verhalten des Ex-Präsidenten eigentlich nicht deuten.

Während andere ehemalige Präsidenten sich auf das Schreiben ihrer Biographien und Memoiren konzentrierten, will Obama im politischen Spiel weiter mitmischen.

Nur wenige Straßenzüge vom Weißen Haus entfernt, hat er eine – ich sag es mal so – „Denkfabrik“ eröffnet, in der auch seine engste Vertraute, Valerie Jarrett mit „eingezogen“ ist.

Noch gilt es zu rätseln, was der Ex-Präsident, der bislang als einziger in seiner gesamten Amtszeit Krieg geführt hat, damit bezweckt. Aber Obama 2.0 nimmt langsam Formen an und manch einer bezeichnet das Ganze gar als „Schattenregierung“:

Ein Kongressabgeordneter aus Pennsylvania hat den ehemaligen Präsidenten Barack Obama beschuldigt, in Washington allein [deswegen] zu bleiben, um eine „Schattenregierung“ zu führen, und um die GOP-Agenda zu untergraben.

Der US-Republikaner Mike Kelly machte diese Behauptung gegenüber Republikanern bei einer Rede am Samstag nördlich von Pittsburgh.

Ein Videoclip, der auf YouTube gepostet wurde, zeigt Kelly, wie er sagt, dass Obama in Washington „nur für einen Zweck geblieben ist […] um die Schattenregierung anzuführen, die die neue Agenda völlig verärgern wird.“

(A Pennsylvania congressman has accused former President Barack Obama of staying in Washington solely to run a „shadow government“ to undermine the GOP agenda.

U.S. Rep. Mike Kelly made the claim to fellow Republicans at an event Saturday north of Pittsburgh.

A video clip posted to YouTube shows Kelly saying that Obama remained in Washington for „one purpose only […] to run the shadow government that is going to totally upset the new agenda.“)

Andere sehen das ähnlich und äußern sich entsprechend auch in Interviews:Sollten diese Kritiker Obamas recht haben, dann ist das nicht der übliche Politablauf, den man eigentlich „gewöhnt“ ist. Auch zeige(t)en die Proteste gegen Trump und seine Administration, dass man Willens ist per Divide et Impera wieder einmal die Massen gegeneinander aufzuhetzen. Und ich persönlich glaube, dass wir hier noch nicht das „Maximum“ gesehen haben.Natürlich wird Obama nicht aus Eigenantrieb so agieren. Vielmehr wird er – wie in seiner gesamten Amtszeit – die Befehle von anderen nur ausführen. Er mag aufgrund seines Charismas und seiner Vita ein guter Spendeneintreiber sein. Er mag vielleicht sogar ganz gut darin sein, politische Aktivitäten zu organisieren. Aber die verfolgte Agenda wird definitiv nicht von ihm, sondern von anderen mit ganz tiefen Taschen bestimmt.

Sollte es wirklich so etwas wie den Versuch eines Aufbaus einer Schattenregierung in den USA geben (und scheinbar gibt es gerade sogar den Versuch mehrere solcher Gruppierungen: Obama, CIA, usw.), dann dürfte die von Obama am „finanziellen Tropf“ von George Soros hängen. Denn Soros und Obama waren schon während der Amtszeit des 44. Präsidenten, Förderer und Erfüllungsgehilfe.

Denn man benötigt schon ein „bisschen Einfluss“, wenn man einen bis dahin völlig unbekannten Senator eine der wichtigsten Reden auf dem 2004er DNC ermöglichen kann, der plötzlich vier Jahre später im Weißen Haus sitzt. Und man benötigt diesen Einfluss (und die finanziellen Mittel) auch, wenn man Occupy Wall Street, Black Live Matters, die Woman Marches, usw. usf. dazu aufbaut und benutzt um mittels dieser „Astroturf“-Bewegungen einen Keil in die Gesellschaft zu treiben.

Die Gefahr eines „US-amerikanischen Frühlings“ steigt immer mehr an. Eine kontrollierte und gesteuerte Opposition, die Unruhen provoziert, die man dann wiederum zur Delegitimierung der Trump-Administration nutzen kann und wird.

Was beim „Arabischen Frühling“ funktioniert hat, dürfte auch in den USA selbst funktionieren. Was in den ehemaligen Staaten der Sowjetunion geklappt hat, dürfte auch in den USA selbst klappen. Die USA bewegen sich auf eine Phase eines „Kalten Bürgerkrieges“ zu, der durchaus in massiver Gewalt ausarten kann. In der Einführung des Kriegsrechts und damit in die Dinge, die ich seit längerem anspreche.

Denn die Wahrscheinlichkeit, dass es sich hier um einen reinen Zufall handelt, während gleichzeitig unser bekanntes Wirtschaftssystem immer mehr „Funktionsrisse“ zeigt, dürfte äußerst gering sein (Stichwort Cloward-Piven-Strategie).

Quellen:
Bringing Chaos to America: Obama “Running A Shadow Government” From Washington DC
GOP REP: OBAMA STAYED IN CAPITAL TO RUN ‚SHADOW GOVERNMENT‘
Mike Kelly on Obama shadow Goverment
Paul Sperry: Obama Has Trained Tens of Thousands of Leftist Organizers at Alinsky Camps

 

Traurige Bilanz der Amtszeit von US-Präsident- und Friedensnobelpreisträger Barack Obama: Mehr Krieg, mehr Terror, mehr Armut

Die Amtszeit des scheidenden US-Präsidenten Barack Obama ist rückblickend nicht besonders ruhmreich: Viele seiner Wahlversprechen hat Obama nicht gehalten. Anstatt die militärischen Interventionen zu beenden, hat er die kriegerische Beteiligung der USA weltweit von zwei auf acht Kriege erhöht. Auch den Drohnenkrieg hat Obama massiv ausgeweitet. Zudem hinterlässt Barack Obama dem amerikanischen Volk einen Schuldenberg von acht Billionen Dollar.
Barack Obama Foto: Shawn Thew - Pool/Getty Images

Die Hinterlassenschaft des scheidenden US-Präsidenten Barack Obamas, der bei seinem Amtsantritt vor acht Jahren von vielen wie ein Heilsbringer gefeiert wurde, wird nicht nur von seinen Gegnern kritisch gesehen.

Die Politik von Barack Obama ist wenig ruhmreich:

Vor seinem Amtsantritt am 20. Januar 2009 versprach Obama die Kriege der Bush-Zeit zu beenden. Er versicherte eine atomwaffenfreie Welt zu befördern und die USA – mitunter zu einem Schurkenstaat im Globalen Krieg gegen den Terror geworden –  wieder in einen Rechtsstaat zurückzuführen. Doch Rückblickend war „er länger als sein Vorgänger und als alle anderen Präsidenten der oberste Kriegsherr. Unter ihm war die amerikanische Nation zwei Amtszeiten ununterbrochen im Krieg,“ resümierte die „New York Times“.

Obama hatte zwei Kriege von George W. Bush übernommen –  den Afghanistan- und Irakkrieg. Mittlerweile sind die USA in acht militärischen Konflikten weltweit involviert. Dazu gehören der Irak, Syrien, Afghanistan, Pakistan, Uganda, Somalia, Jemen und Kamerun.

Barack Obama hat zwar die Zahl der Bodentruppen im Nahen Osten reduziert, aber den Drohnenkrieg massiv ausgebaut. Der Drohnenkrieg wird von deutschen Boden aus – Ramstein – geführt. Auch werden private Spezialeinheiten ausgesendet, um Krieg zu führen. Zudem hat Obama einen von Bush gestarteten neuen Kalten Krieg gegen Russland und China mitsamt dem Wettrüsten verstärkt.

Der von Bush mit falschen Behauptungen begonnene Irakkrieg und der Sturz des irakischen Machthabers Saddam Hussein hinterließen ein Machtvakuum im Irak. Dadurch schafften es Terrorgruppen wie der Islamische Staat (IS, Daesh) massiv an Einfluss zu gewinnen. Der Terror des IS schwappte auch auf Syrien über.

Um die – durch US-Interventionen aufstrebenden Terroristen wieder zu bekämpfen –  startete Barack Obama einen Luftkrieg im Irak und in Syrien. Neue Einsätze von Bodentruppen gab es ebenfalls in beiden Ländern. Beide Kriege geschehen ohne UN-Mandat, was die Kriege illegal macht.

Auch in Afghanistan herrscht wegen der US-Intervention das Chaos. Nach wie vor befinden sich dort amerikanische aber auch deutsche Soldaten. Auch Spezialeinheiten werden in Afghanistan, sowie in anderen Ländern wie Libyen oder in Jemen eingesetzt. Dabei handelt es sich meist um verdeckte US-Einsätze. Die verdeckte Kriegsführung mit engagierten Söldnern – beispielsweise aus Uganda –  hilft, Kritik an Kriegseinsätzen zu vermeiden, da keine US-Soldaten, sondern ausländische Söldner sterben.

Das geschah noch in Obamas Amtszeit

Guantanamo: Barack Obamas Versprechen, das umstrittene Gefangenenlager in Guantanamo auf Kuba zu schließen, konnte er wegen des Widerstands im Kongress nicht erfüllen. Immerhin reduzierte er durch Entlassungen die Zahl der dortigen Häftlinge deutlich, von 242 zu seinem Amtsantritt auf derzeit 55.

Drohnenkrieg: Im Kampf gegen – die oft von den USA mitfinanzierten Terrornetzwerke – setzte Obama auf den massiven Einsatz von Drohnen – was wegen der Opfer in der Zivilbevölkerung hoch umstritten ist.

Klimawandel: Im Kampf gegen den Klimawandel ermöglichte Obama das historische Pariser Abkommen zum globalen Klimaschutz.

Rassenproblem: Der erste afroamerikanische US-Präsident wollte ein Versöhner sein. Stattdessen haben sich Rassenkonflikte verschärft. Tödliche Polizei-Einsätze gegen Schwarze lösten wütende Proteste aus. In den amerikanischen Gefängnissen befinden sich seit Obamas Amtsantritt mehr Afroamerikaner also jemals zuvor.

Doch an vielen US-Bürgern ging die oberflächliche Erholung vorbei. Sie leiden unter stagnierenden Reallöhnen und massiven Hypothekenschulden. Viele Arbeitslose haben die Jobsuche aufgegeben, so dass sie in den offiziellen Statistiken nicht mehr erscheinen. Beobachter schätzen die Arbeitslosenquote in den USA auf 22 Prozent.

„Wir häufen weiterhin Schulden an. Wir geben zu viel aus. Die Steuern steigen, wir glauben nicht an den Freien Markt. Das ist sehr schädlich”, resümiert der ehemalige US-Präsidentschaftskandidat Ron Paul, die Wirtschaftspolitik Obamas.

Zum Erbe des scheidenden US-Präsidenten und Friedensnobelpreisträger Barack Obama gehören unter anderem mehr Krieg, mehr Terror, mehr Rassenkonflikt in eigenen Land und ein massiver Schuldenberg von 8 Billionen Dollar.

Mit Textteilen von AFP

http://www.epochtimes.de/

Barack Obama: Regierung soll den Bürgern dienen – nicht umgekehrt

(Admin: Das sollte so sein. Wäre es so, müßte man das nicht extra betonen. Nun, in Athen hat man ihm etwas gezeigt von Demokratie, ein Denkzettel wird es nicht sein, da muß noch viel mehr passieren.)

US-Präsident Obama hat zum Abschied einige wichtige Bemerkungen zum Wesen der Demokratie gemacht- passenderweise in der griechischen Hauptstadt Athen.

Barack Obama am Mittwoch bei seiner Rede an die Europäer in Athen. (Foto: dpa)

Barack Obama am Mittwoch bei seiner Rede an die Europäer in Athen. (Foto: dpa)

Barack Obama hat zum Abschied von seinem Amt als US-Präsident einige wichtige Bemerkungen zum Wesen der Demokratie gemacht- passenderweise in der griechischen Hauptstadt Athen.

US-Präsident Barack Obama hat die Europäer beschworen, am historischen Projekt der europäischen Einigung festzuhalten und dieses trotz aller Probleme zu verteidigen. „Die europäische Integration und die europäische Einigung bleiben eine der größten politischen und wirtschaftlichen Leistungen der Menschheitsgeschichte“, sagte der scheidende Präsident am Mittwoch in Athen laut Reuters. „Die Welt braucht heute mehr denn je ein Europa, das stark, wohlhabend und demokratisch ist.“ In Zeiten des wiederaufkeimenden Nationalismus müssten sich allerdings alle Institutionen in Europa fragen, wie sie den einzelnen Menschen das Gefühl vermitteln könnten, dass ihre Stimme gehört und ihre Lebensart nicht infragegestellt werde und wichtige Entscheidungen nicht über ihre Köpfe hinweg getroffen würden.

„Wir müssen klarmachen, dass Regierungen dazu da sind, den Interessen der Bürger zu dienen – und nicht andersherum“, betonte Obama. „Was für eine Ironie: In einer Zeit, wo wir uns mit den Menschen an den entlegensten Flecken der Erde per Internet verbinden können, fühlen sich so viele Bürger abgehängt von ihren eigenen Regierungen“. Wie eine Wirtschaftsstrategie nötig sei, die alle einbeziehe, brauche es auch eine alle einbeziehende politische und kulturelle Strategie. Die Regierungen in allen Hauptstädten müssten transparenter werden und sich mit den alltäglichen Problemen der Menschen auseinandersetzen.

„Demokratie ist simpel, wo jeder gleich denkt, gleich ausschaut, das gleiche Essen isst und den gleichen Gott verehrt“, sagte Obama. „Demokratie wird dann schwieriger, wenn die Menschen unterschiedlicher Herkunft sind und versuchen zusammenzuleben“. Einige Menschen würden unter diesen Bedingungen Trost in ihrer Zugehörigkeit zu einer bestimmten Nation oder Volksgruppe suchen. Sie gelte es, wieder für die Demokratie zu begeistern. „Regierungsbehörden – sei es in Athen, Brüssel, London oder Washington – müssen die Sorgen der Bürger ernstnehmen“, forderte Obama. „Die Menschen müssen sicher sein können, dass sie mit ihren Anliegen Gehör finden“.

Mit seiner Grundsatzrede setzte sich der scheidende demokratische Präsident deutlich ab von seinem republikanischen Nachfolger Donald Trump, der seinen Wahlkampf mit Themen der Abschottung und der Parole „America first“ gewonnen hatte. Kritiker warfen Trumps demokratischer Gegenkandidatin Hillary Clinton vor, zu wenig auf die einfachen Leute eingegangen zu sein, die sich von der Politik in Washington abgehängt fühlen und auf der Suche nach einem starken Mann mit einfachen Problemlösungen waren. Auch in vielen osteuropäischen Staaten gibt es eine Tendenz zur Abschottung, die spätestens seit der Flüchtlingskrise immer klarer zutagetritt.

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

Zensurpläne: Obama erklärt alternativen Medien den Krieg

Barack Obama auf einer Wahlkampfveranstaltung für Hillary Clinton in Cleveland. Bild: Flickr / Eric Drost CC BY-SA 2.0

Barack Obama auf einer Wahlkampfveranstaltung für Hillary Clinton in Cleveland. Bild: Flickr / Eric Drost CC BY-SA 2.0

Für US-Präsident Obama sind die alternativen Medien eine Gefahr, welche den Glauben der Menschen in die etablierten Konzernmedien untergraben. Deshalb will er ihnen in den letzten Wochen seiner Amtszeit noch an den Kragen.

Von Marco Maier

Wer glaubt, die alternativen Medien hätten es nur im deutschsprachigen Raum schwer, der irrt. Auch in den Vereinigten Staaten, in denen traditionell eine umfangreichere Meinungsfreiheit gewährt wird, sieht es zunehmend düster aus. Denn US-Präsident Barack Obama hat einen massiven Angriff auf den ersten Zusatzartikel zur US-Verfassung vor. Dieser verbietet dem Kongress, Gesetze zu verabschieden, die die Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit, Pressefreiheit, Versammlungsfreiheit oder das Petitionsrecht einschränken.

„Wir müssen innerhalb dieses Wilden-Wilden-Westens des Informationsflusses eine Art von Kuratierungsfunktion aufbauen“, sagte Präsident Obama auf einer Innovationskonferenz in Pittsburgh laut der Nachrichtenagentur AFP. Dabei will er (ähnlich wie die Zensurbehörde von Deutschlands Justizminister Maas) wohl eine Art Aufsichtsbehörde schaffen, die unliebsame Informationen „aussortiert“. Bedenkt man, dass das gesamte vereinigte Establishment von Demokraten und Republikanern sich wohl damit anfreunden könnte, wäre dieser Schritt wohl recht schnell umgesetzt.

Angesichts dessen, dass sich Barack Obama selbst immer wieder mit Gerüchten um seine Herkunft und seine Religion auseinandersetzen musste und auch seine Frau Michelle immer wieder als Transvestit oder Transgender bezeichnet wird, kommt dieser verfassungswidrige Vorstoß insbesondere wegen der ganzen Leaks und Veröffentlichungen über Hillary Clinton und die Demokratische Partei nicht ganz unerwartet. Donald Trumps Erfolg basiert ja unter anderem auch auf den Berichten und Enthüllungen, die von den alternativen Medien in den USA veröffentlicht wurden.

Natürlich sieht Obama darin keine Zensurmaßnahme, wenn nur noch von Zensoren als „glaubwürdig“ erachtete Informationen im World Wide Web veröffentlicht werden dürfen, während unliebsame Inhalte gemeinsam mit wirklichen Verleumdungen und Lügen im Datennirvana verschwinden. Immerhin sorgen sie ja auch dafür, dass die ohnehin schon von den etablierten Massenmedien, die in den Händen vonein paar Konzernen liegen, für dumm verkauften Amerikaner weiterhin dumm und fehlinformiert bleiben.

https://www.contra-magazin.com/

UN-Flüchtlingsgipfel: Obama lobt Merkel für Einsatz in Flüchtlingskrise

Wie im Kampf gegen Nazi-Deutschland werde es schwere Konsequenzen haben, wenn die Weltgemeinschaft die Krise nicht gemeinsam anpacke, sagte Obama.
NEW YORK, NEW YORK - SEPTEMBER 20: U.S. President Barack Obama addresses the United Nations General Assembly at UN headquarters, September 20, 2016 in New York City. According to the UN Secretary-General Ban ki-Moon, the most pressing matter to be discussed at the General Assembly is the world's refugee crisis. (Photo by Drew Angerer/Getty Images)

US-Präsident Barack Obama hat Bundeskanzlerin Angela Merkel für ihren Einsatz bei der Flüchtlingskrise gedankt. Obama bedankte sich zum Auftakt des Flüchtlingsgipfels in New York auch bei Kanadas Premierminister Justin Trudeau und den Völkern der beiden Länder. Diese Staaten hätten ihr Äußerstes gegeben, um Flüchtlinge zu unterstützen.

Wie im Kampf gegen Nazi-Deutschland werde es schwere Konsequenzen haben, wenn die Weltgemeinschaft die Krise nicht gemeinsam anpacke, sagte Obama. Flüchtlinge sollten nicht als Last angesehen werden, sondern könnten ihre Aufnahmeländer bereichern. (dpa)

http://www.epochtimes.de/

‚The National Interest‘: Präsident Obama, der Anstand gebietet die Rückgabe des Friedensnobelpreises

(Admin: 1. Jemand mit Anstand wäre niemals US-Präsident geworden. 2. Jemand mit Anstand hätte den Friedensnobelpreis nicht angenommen.3. Jemand mit Anstand wäre nicht ein so großer Kriegstreiber. Ist das antiamerikanisch? Nöö, das ist menschlich gedacht.)

Überreichung des Friedensnobelpreises an US-Präsident Barack Obama am 10. Dezember 2009 - Er hatte damals noch weniger weiße Haare und die USA weniger modernisierte Atombomben und weniger Zivilisten per Drohnen eliminiert.

Überreichung des Friedensnobelpreises an US-Präsident Barack Obama am 10. Dezember 2009 – Er hatte damals noch weniger weiße Haare und die USA weniger modernisierte Atombomben und weniger Zivilisten per Drohnen eliminiert.
US-Präsident Barack Obama hat den Friedensnobelpreis nicht zuletzt für seine Anstrengungen um eine atomare Abrüstung erhalten. Seit der Preisverleihung 2009 hat er aber viele Chancen verpasst, diese Abrüstung durchzusetzen, schreibt die US-Fachzeitschrift „The National Interest“. Mehr noch: Er hat ein Programm zur Modernisierung von Atomwaffen gebilligt, auf das sogar Ex-Präsident Ronald Reagan neidisch geworden wäre. In Konsequenz fordert die Fachzeitschrift die Rückgabe des Preises.

„US-Präsident Barack Obama beansprucht für sich unverdient den Fortschritt auf dem Weg zur Eliminierung von Atomgefahren“, meint die renommierte US-Zeitschrift „The National Interest“. Wie im Artikel betont wird, hat der US-Staatschef nur ein paar kleine Schritte in diese Richtung getan und zugleich ein beispielloses Programm zur Modernisierung von Atomwaffen ins Leben gerufen.

Im Jahr 2009 hielt Barack Obama eine Rede, in welcher er Washingtons Engagement zur internationalen Sicherheit ohne Atomwaffen bekundete. Unter anderem dafür erhielt er den Friedensnobelpreis. Allerdings verpasste der US-Präsident jedes Mal die Chance, dieses Ziel umzusetzen, schreibt die Fachzeitschrift.

Statt die Zweckmäßigkeit einer multilateralen Herangehensweise an das Problem zu erörtern, entschieden sich die Vereinigten Staaten für den gewohnten Weg der bilateralen Verhandlungen mit Russland, die in der Unterzeichnung des neuen START-Vertrages mündeten. „The National Interest“ hält das für eine bescheidene Errungenschaft, weil nur eine geringe Zahl an Langstreckenraketen durch das Abkommen reduziert wurde.

Eine weitere Chance entging im September 2009, als Obama alle Staatschefs der UNO-Vetomächte um sich versammelte. „Der Präsident begnügte sich erneut mit schönen Phrasen, ohne jedoch konkrete Handlungen zu unternehmen“, so das US-Magazin.

Außerdem ließen die in der US-Atomwaffenstrategie eingebrachten Änderungen zwei Hauptpunkte unberührt: Erstens behielten sich die USA das Recht auf den atomaren Erstschlag vor; zweitens berührten die Abänderungen keine für einen unverzüglichen Gegenschlag erforderlichen Voraussetzungen. Dabei sind sie der ausschlaggebende Faktor, der die Zahl der kampfbereiten A-Waffen bestimmt.

Noch eine Chance, die atomfreie Welt möglicher zu machen, wurde im Jahr 2010 versäumt, als die NATO-Staaten Washington aufriefen, 180 US-Atombomben aus Europa zurückzunehmen. Einige davon werden nach wie vor in Belgien, auf dem Militärstützpunkt Kleine-Brogel gelagert, der mehrmals von Protestlern gestürmt wurde. Darüber hinaus werden taktische Atomwaffen der USA in der Türkei, auf dem Militärstützpunkt Incirlik aufbewahrt, der 100 Kilometer von der syrischen Grenze entfernt liegt.