Dunkelste Geheimnisse von Chinas Elite entlarvt – Facebook sperrt Konto von chinesischem Milliardär

Ein umstrittener chinesischer Milliardär wurde vor kurzem von Facebook mit folgendem Statement zum Schweigen gebracht: „Wir haben gemäß unserer Richtlinien gehandelt.“ … Er ist dafür bekannt, die dunkelsten Geheimnisse der chinesischen politischen Elite preiszugeben.

Der chinesische Milliardär Guo Wengui versucht, die Korruption auf höchster Ebene der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) zu entlarven. Seine teils umstrittenen Videoblogs verbreiten sich rasant.

Offenbar ist er Chinas Führung ein Dorn im Auge. Doch erstaunlicherweise hat jetzt Facebook, ein in den USA ansässiges Unternehmen, beschlossen seinen Account zu sperren.

Facebook-Sprecherin Charlene Chian bestätigte die Entscheidung mit den Worten: „Wir möchten, dass sich die Menschen frei fühlen, sich auf Facebook zu verlinken und zu teilen. Sie sollen sich auch sicher fühlen. Also erlauben wir den Leuten nicht, persönliche Informationen anderer ohne deren Zustimmung zu veröffentlichen.“

Guo, auch bekannt als Miles Kwok, ist für seine engen Beziehungen zu Chinas politischer Elite bekannt. Er unterhielt auch Beziehungen zum ehemaligen und in Ungnade gefallenen Spionagechef Ma Jian.

Nach Angaben von chinesischen Behörden soll Interpol Anfang des Jahres eine Warnmeldung über Guo herausgegeben haben. Die Behörde selbst äußerte sich dazu nicht.

Trotz Guos umstrittener Vergangenheit scheint es, als hätten ihn die Machtkämpfe mit der KPCh dazu gebracht, sich gegen das Regime zu stellen. Seine öffentliche Kritik gegenüber korrupten Parteifunktionären begann, nachdem seine Vermögenswerte auf dem chinesischen Festland im Wert von mehr als 70 Milliarden Dollar beschlagnahmt wurden.

Guo, der jetzt in New York City lebt, sagt: seine Enthüllungen auf hohem Niveau dienten dazu, sein Leben und sein Geld zu schützen. Er wolle sich an den korrupten Beamten „revanchieren“.

Das Verschwinden von Flug MH370

In einer seiner jüngsten und schwerwiegendsten Anschuldigungen behauptet Guo Wengui, die „Wahrheit“ über das Verschwinden von Flug MH370 der Malaysian Airlines zu kennen.

Flug MH370 verschwand am 8. März 2014 auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking. Von den 239 Personen an Bord waren 153 Chinesen, die vermutlich alle umgekommen sind. Guo behauptet, dass unter den chinesischen Passagieren viele waren, die zuvor aus China geflohen sind.

An dieser Stelle verschärfen sich seine Anschuldigungen. Guo behauptet, dass der Flug MH370 von der chinesischen Regierung dazu genutzt wurde, um viele sogenannte „gefährliche“ Chinesen zu beseitigen. Ein „Massenmord“ sei an Chinesen begangen worden, „die Kenntnis davon hatten, oder sogar bezeugen konnten, dass unschuldige Menschen durch die KPCh umgebracht wurden,“ so Guo.

Jiang Mianheng, der älteste Sohn des ehemaligen Regierungschefs Jiang Zemins, sei illegal mit Organen von Glaubensgefangenen versorgt worden.

Siehe: Insider: Verschwinden von Flug MH 370 stand im Zusammenhang mit Organraub in China

Guo behauptet, dies zurückverfolgen zu können: fünf Menschen im Militärkrankenhaus in Nanjing (Nanjing Regional Military General Hospital) seien getötet worden, um Jiang Mianheng mit Nieren zu versorgen.

„Als Jiang Mianheng sich mehreren Nierentransplantationen im Krankenhaus in Nanjing von 2004 bis 2008 unterzog, war alles hinter den Kulissen organisiert. Es gab eine geheime Auswahl an Menschen und Nieren. Alles wurde von Meng Jianzhu und den Führungskräften des Komitees für Politik und Recht in Shanghai (Shanghai Politics and Law Committee), sowie einigen Führungskräften des Militärs, die zusammenarbeiteten, durchgeführt“, sagt Guo aus seinem Apartment in New York.

Nach den Operationen beging der Nierentransplantationsexperte Li Leishi, stellvertretender Direktor des Krankenhauses, im April 2010 Selbstmord, indem er von einem Gebäude sprang.

Darüber hinaus fragte Guo, „warum ein weiterer Chirurg, der in Jiang Mianhengs Transplantationen verwickelt war, Professor Li Baochun, am 4. Mai 2007 aus einem Krankenhaus in Shanghai ebenfalls in den Tod stürzte?“

Eine Freundschaft „geknüpft durch Leben und Tod“

Zusätzlich zu den Transplantationen von Jiang Mianheng offenbart Guo, dass auch die Familienmitglieder des hochrangigen KPCh-Beamten Meng Jianzhu Organtransplantationen erhielten. Dadurch seien noch mehr unschuldige Menschen getötet worden.

Meng Jianzhu und Jiang Mianhengs Freundschaft, geknüpft durch Leben und Tod, begann mit Jiang Mianhengs Nierentransplantationen! Von Nierentransplantationen zum Geschäft!“, so Guo.

Der Milliardär behauptet weiter, dass Familienmitglieder von KPCh-Beamten und Insider, die Kenntnisse von den Verbrechen der illegalen Organentnahme hatten, direkte Verbindungen zu Jiang Mianheng und Meng Jianzhu gehabt hätten und nach Malaysia geflohen seien.

Zudem sagt Guo, dass die Flüchtigen später von chinesischen Sicherheitsbeamten dazu bewegt worden seien, nach China zurückzukehren.

Sie waren alle an Board der gleichen Maschine von Malaysian Airlines, Flug MH370, der zusammen mit den Informationen aus erster Hand über den Organraub verschwand.“

„Dies ist die Wahrheit über das Verschwinden des Fluges MH370 von Malaysian Airlines“, erklärt Guo. Es ist davon überzeugt, dass dies eine groß angelegte Vertuschungsaktion der KPCh war.

Staatlicher Organraub in China

Falun Gong-Praktizierende – friedliche Meditierende, die nicht rauchen oder trinken und gesunde Organe haben – werden von der chinesischen Polizei regelmäßig entführt.

Sie werden landesweit in Gefängnissen eingesperrt und als eine Art Organpool gehalten. Diesen Menschen wird Blut abgenommen, um sie in einer Blutdatenbank festzuhalten, welches der Identifizierung ihrer Person und Blutgruppe im Falle einer Organbestellung dient.

Deshalb kann China innerhalb weniger Tage ein passendes Organ garantieren, was sonst nirgendwo auf der Welt möglich ist. Den Opfern – höchstwahrscheinlich Falun Gong-Praktizierende – die gegen ihren Willen festgehalten werden, werden dann bei lebendigem Leibe die Organe entnommen. Das ist ein Mord auf Bestellung.

Diese „neue Form des Genozids“ – wie der ehemalige Staatsanwalt und kanadische PolitikerDavid Kilgour es nannte – wird schon seit Jahren und immer noch von der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) begangen.

Siehe: Organraub in China: Das Schweigen des Westens – Wiener Politikerin fordert internationalen Aufschrei

Guos Coming-out zu der erzwungenen Organentnahme bezieht sich direkt auf die laufenden Untersuchungen, die von unabhängigen Ermittlern durchgeführt werden.

Marc Zuckerberg will mit Facebook nach China

Zunächst weigerte sich Facebook zu kommentieren, wer die Beschwerde zur Sperrung des Kontos von Guo Wengui eingereicht hatte. Später gab Rechtsanwalt Colin Stretch etwas mehr Licht in die Angelegenheit:

„Wir haben einen Bericht von einem Vertreter der chinesischen Regierung über diesen Account erhalten“, sagte Stretch in einem Artikel der britischen Zeitung Guardian. „Wir analysierten diesen Bericht wie jeden anderen und ergriffen Maßnahmen auf der Grundlage unserer Richtlinien.“

Obwohl Facebook derzeit in China verboten ist, zeigen die kürzlichen Chinareisen von Gründer Mark Zuckerberg, dass er alles daran setzt, Facebook nach China zu bringen.

Um dies zu erreichen, wäre „Zensur die größte Bedingung“, laut dem amerikanischen Experten für Netzsicherheit und Zensur, Adam Segal.

Es ist also denkbar, dass Facebook nach China kommt und gegebenenfalls zensiert wird. Möglich wäre dies bereits im Jahr 2018, so die Voraussagen. In der Zwischenzeit wird man sehen, was aus dem Facebook-Account von Guo Wengui wird. Zumindest twittert er noch.

Mehr über Guo Wengui im Video:

Falun Dafa (auch Falun Gong genannt) ist eine buddhistische Meditationspraxis für Körper und Geist, die auf den universellen Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht beruht. Es wurde der Öffentlichkeit 1992 von Herrn Li Hongzhi in China vorgestellt. Diese friedliche Form der Meditation wird derzeit von über 100 Millionen Menschen in 114 Ländern praktiziert. Seit 1999 wird Falun Dafa in China brutal verfolgt. Weitere Informationen finden Sie unter: www.FalunDafa.org und www.FalunInfo.org.

Quelle: Facebook silences controversial Chinese billionaire, who can’t stop revealing China’s dark secrets

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China gewährt Iran Kredite von 10 Milliarden Dollar

Epoch Times16. September 2017 Aktualisiert: 16. September 2017 17:25

Die staatliche chinesische Investmentgruppe Citic gewählt iranischen Banken eine Kreditlinie von 10 Milliarden Dollar. Damit sollen Wasser-, Energie- sowie Verkehrsprojekte finanziert werden.

Eine staatliche Investmentgesellschaft aus China hat iranischen Banken eine Kreditlinie von zehn Milliarden Dollar gewährt. Die chinesische Citic-Investmentgruppe und eine Delegation iranischer Banken hätten den entsprechenden Vertrag in Peking unterschrieben, teilte Waliollah Seif, der Präsident der iranischen Zentralbank, am Samstag mit.

Nach einem Bericht der Zeitung „Iran Daily“ sollen die Gelder Wasser-, Energie- sowie Verkehrsprojekte finanzieren.

Zusätzlich zu der vereinbarten Kreditlinie hätten zwei chinesische Banken Kredite und Finanzierungen in Höhe von insgesamt 25 Milliarden Dollar zugesagt, erklärte Seif.

Nachdem die UN-Vetomächte 2015 ein Atomabkommen mit dem Iran geschlossen hatten, werden Wirtschaftssanktionen gegen das Land nach und nach aufgehoben. „Iran Daily“ berichtete, seitdem habe China dem Iran bereits zwei Kreditlinien in Höhe von mehr als vier Milliarden Dollar gewährt.

China ist der größte Ölabnehmer des Iran. Der Handel mit Peking steuert insgesamt rund ein Drittel zum gesamten iranischen Handelsvolumen bei. (afp)

http://www.epochtimes.de

Eine neue Weltordnung am Horizont

Vladimir Putin und Chinas Präsident Xi Jinping: Gute Kontakte Foto: picture alliance/Russian Look

Donald Trump auf dünnem Eis: Der Volkstribun und Milliardär an der Staatsspitze kämpft mit dem Regelwerk der amerikanischen Demokratie und gegen die um ihre Macht ringenden Medien. Dmitri Trenin, russischer Geopolitik-Experte und Leiter des Moskauer Carnegie-Zentrums, eines Ablegers der US-amerikanischen Denkfabrik Carnegie-Stiftung, sieht im derzeitigen inneramerikanischen Konflikt nur den Beginn einer langen Periode der Auseinandersetzung.

Als solche sei sie charakteristisch für die westliche Welt. Auf der einen Seite stünden die Kräfte, die für das Nationale, Regionale und Partikulare, also das jeweils Besondere, stehen – auf der anderen die Kräfte des, wie Trenin ausdrückt, „weichen Imperialismus“ in Form der westlichen Globalisierung.

Trenin sprach am Mittwoch vor dem Berliner Forschungsinstitut „Dialog der Zivilisationen“ zum Thema „Der Platz Europas in der russischen Strategie des größeren Eurasiens“. Es war ein Vortrag, wie man ihn auf deutschem Boden selten zu hören bekommt: der Gang der Welt aus dem Blickwinkel eines Nichteuropäers.

Europa nur noch Nachbar

Schon die Bezeichnung eines Russen als Nichteuropäer, das ließ auch Trenin nicht unerwähnt, indiziert eine Zeitenwende. Erstmals seit über 300 Jahren, seit Peter dem Großem, gelte Europa den Russen nur noch als Nachbar, nicht mehr als etwas, dem man an- und zugehört. Ein Nachbar zwar, bei dem man sich bestens ausspannen, einkleiden und die Kinder zur Schule schicken könne – aber eben nur ein Nachbar.

Er erinnerte an die zwei geographisch zum europäischen Kontinent gehörenden Länder, die mit dem Wort Europa nicht sich selbst bezeichneten: England und Rußland. Da sei es doch bezeichnend, daß der Brexit und die russische Entfremdung von Europa sich fast gleichzeitig vollzögen.

Von Gorbatschow bis zur Ukraine-Krise 2014 habe die Moskauer politische Elite einen Plan A verfolgt: ihr Land in den Westen zu integrieren, auf Augenhöhe und als eines von drei gleichberechtigten Zentren: Westeuropa, Vereinigte Staaten von Amerika, Rußland. Drei Anläufe hat es gegeben: der frühe Jelzin ab 1992, der frühe Putin ab 2000, der frühe Medwedjew ab 2008. Alle drei seien gescheitert.

Plan B gescheitert

Im Plan B, der bereits in den Neunzigern des vergangenen Jahrhunderts entwickelt worden sei, ging es um die Integration der ehemaligen Sowjetrepubliken in einem Wirtschafts- und Sicherheitsraum unter russischer Führung. In der Ukraine 2013 sei der Plan B zum Testfall geworden – und ebenfalls krachend gescheitert.

Trenins Schlußfolgerung: Seit 2014 weiß man in Moskau, daß Rußland weder integrierbar noch integrierungsfähig ist. Ein Staat sui generis. Seither stehe die russische Sicherheits- und Außenpolitik auf zwei Säulen: zum einen die Vermeidung eines militärischen Konflikts mit den USA, zum anderen die Etablierung des Landes als eurasische Macht zwischen Norwegen und Nordkorea.

Dazu gehöre die enge Beziehung zu China, die Trenin als Entente, also als schwächere Form der Allianz bezeichnet. Man unternehme nichts gegeneinander, aber – ganz wichtig – auch nicht alles gemeinsam. Dazu gehöre etwa, daß China die Krim weiterhin als Teil der Ukraine betrachtet oder daß Rußland im Südchinesischen Meer eine neutrale Position bezieht.

Moskaus unerkannte Stärke 

Hinzu komme eine Moskauer Stärke, die im Westen nicht wirklich wahrgenommen werde: Als einziges Land pflege Rußland gute Kontakte zu allen Staaten und sogar Organisationen auf dem eurasischen Kontinent, selbst zu erbitterten Gegnern wie Israel und dem Iran – abgesehen nur von terroristischen Organisationen wie dem „Islamischen Staat“ oder al-Qaida.

Auf Europa angesprochen, meinte der russische Experte, für Moskau sei der Kontinent kein „strategic player“ mehr. Mit dem Brexit sei der Prozeß der politischen Integration Kontinentaleuropas in die Welt zum Stillstand gekommen. Die osteuropäischen Länder gälten sowieso nur als EU-Mitglieder zweiter Klasse. Hart ins Gericht ging Trenin mit dem Anspruch der Europäer, im Gegensatz zu anderen Nationen im 21. Jahrhundert angekommen zu sein, etwa beim Bestehen auf der Nichtexistenz von Interessensphären.

„Five Eyes“ gegen Rußland und China

Selbst wenn es so wäre, meinte Trenin, ändere das nichts daran, daß der überwiegende Teil der Welt dem traditionellen politischen Denken verhaftet bleibe. Die Fortschritts-Dogmen der Europäer würden dort nur als „Arroganz, wenn nicht Ignoranz“ empfunden.

Was sich nach Trenins Prognose herauskristallisieren wird, ist ein weltumspannender angelsächsischer Block („Five Eyes“), mit dem vor allem Rußland und China – und die von den beiden Ländern unterhaltenen Sicherheitsstrukturen – rivalisieren werden. Er nannte als Beispiel die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ).

Dabei übernehme China – wie auch Indien – die Rolle der wirtschaftlich dominierenden Macht, während Rußland die traditionelle außenpolitische Schwäche der Chinesen mit seinem beeindruckenden eurasischen Netzwerk kompensiere. Vor dem Hintergrund eines der Tendenz nach isolationistischen Amerikas zeichnet sich derzeit am Horizont eine neue Weltordnung ab.

https://jungefreiheit.de

Großexplosion in China: 7 Tote, 94 Verletzte, zahlreiche Verschüttete – VIDEO

In China ist ein Hochhaus in einer belebten Geschäftsstraße explodiert und eingestürzt. Bisher sind 7 Tote und 94 Verletzte gefunden worden, zahlreiche Verschüttete befinden sich noch unter den Trümmern.
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In China ist ein Hochhaus in einer belebten Geschäftsstraße explodiert und eingestürzt. Bisher sind 7 Tote und 94 Verletzte gefunden worden, zahlreiche Verschüttete befinden sich noch unter den Trümmern.

Die Explosion ereignete sich heute Nachmittag um 14 Uhr chinesischer Zeit in der Gemeinde Xinmin, Kreisstadt Fugu, in der Provinz Shanxi.

In einer belebten Geschäftsstraße explodierte ein Gebäude gegenüber einem Krankenhaus. Die Explosion zerstörte das Hochhaus komplett, das daraufhin einstürzte. Es gibt mindestens 7 Tote und 94 Verletzte. Viele Menschen werden unter den Trümmern vermutet. Die örtliche Polizei berichtete davon auf Weibo, dem chinesischen Twitter-Pendant.

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Auch das gegenüberliegende Krankenhaus ist laut lokalen Medien schwer zerstört. Weibo-User sagen, das Krankenhaus sei nun praktisch unbenutzbar. Zahlreiche Wohngebäude lagen ringsum. Die Detonation war noch in 10 Kilometer Entfernung zu hören. Vor Ort bildete sich ein Explosionskrater von vier Metern Durchmesser und zwei Metern Tiefe.

Was Augenzeugen berichten

Ein Einwohner der Straße sagte gegenüber EPOCH TIMES: Er hörte plötzlich einen gewaltigen Knall und daraufhin sah er Rauch. In Sekunden stürmten Menschen in Panik nach draußen. Weitere Augenzeugen berichteten EPOCH TIMES von einer Druckwelle, die Fensterscheiben noch in 500 Meter Entfernung zerstörte – darunter auch die eines nahen Kindergartens.

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Bis 19:40 Ortszeit waren sieben Tote bestätigt, 94 Verletzte kamen ins Krankenhaus, davon 4 in lebensbedrohlichem Zustand, berichtete die Stadt Fugu.

Die Feuerwehr vermutet zahlreiche Verschüttete unter den Trümmern. Die Ursache der Explosion ist noch unklar. Anwohner sagen, die Explosion könnte in einem geheimen Sprengstofflager in dem Gebäude ausgelöst worden sein.

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China häuft Gold in kleineren Portionen an

Goldbarren China (Foto: malp-Fotolia.com)

China häuft weiter Gold an. Wegen des höheren Goldpreises wird aber weniger gekauft (Foto: Malp – Fotolia.com)

Die offiziellen Goldreserven Chinas sind auf 1.833 Tonnen gestiegen. Im August kamen rund 5 Tonnen Gold hinzu, zwei Drittel weniger als im gleichen Vorjahresmonat.  

Die staatliche State Administration of Foreign Exchange hat die Angaben zu den chinesischen Währungsreserven per Ende August 2016 veröffentlicht.

Demnach gingen die gesamten Währungsreserven Chinas gegenüber Vormonat um 0,55 Prozent auf 3.281,78 Milliarden US-Dollar zurück. Der Wert der Goldreserven fiel um 2,17 Prozent auf 77,175 Milliarden US-Dollar.

Da der Goldpreis gegenüber Vormonat um 2,44 Prozent zurückkam (London P.M.), sind die chinesischen Goldbestände im gleichen Zeitraum aber um 0,27 Prozent oder 4,76 Tonnen auf hochgerechnete 1.833,22 Tonnen gewachsen. Gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat lag die gekaufte Goldmenge um zwei Drittel niedriger. Allerdings notierte der internationalen Goldpreis vor einem Jahr mit 1.135 US-Dollar pro Feinunze auch 13 Prozent niedriger.

Offizielle Goldreserven China
Monat Goldpreis (London P.M.) Wert des Goldes Unzen Tonnen Ver„änd. (t)
Juni 2015 1.171,00 $/Uz $ 62,397 Mrd. 53.285.226,30 1.657,17
Juli 2015 1.098,40 $/Uz $ 59,238 Mrd. 53.931.172,62 1.677,26 +20,09
August 2015 1.135,00 $/Uz $ 61,795 Mrd. 54.444.933,92 1.693,24 +15,98
September 2015 1.114,00 $/Uz $ 61,189 Mrd. 54.927.289,05 1.708,24 +15,00
Oktober 2015 1.142,35 $/Uz $ 63,261 Mrd. 55.377.948,96 1.722,24 +14,00
November 2015 1.061,90 $/Uz $ 59,522 Mrd. 56.052.358,98 1.743,23 +20,99
Dezember 2015 1.062,25 $/Uz $ 60,191 Mrd. 56.662.744,17 1.762,21 +18,98
Januar 2016 1.111,80 $/Uz $ 63,570 Mrd. 57.177.549,92 1.778,22 +16,01
Februar 2016 1.234,90 $/Uz $ 71,006 Mrd. 54.499.392,65 1.788,23 +10,01
März 2016 1.237,00 $/Uz $ 71,485 Mrd. 57.789.005,66 1.797,24 +8,77
April 2016 1.285,65 $/Uz $ 74,751 Mrd. 58.142.573,79 1.808,23 +11,00
Mai 2016 1.212,10 $/Uz $ 70,475 Mrd. 58.142.289,50 1.808,24 +-0
Juni 2016 1.320,75 $/Uz $ 77,429 Mrd. 58.625.023,66 1.823,44 +15,20
Juli 2016 1.342,00 $/Uz $ 78,890 Mrd. 58.785.394,93 1.828,46 +5,02
August 2016 1.309,25 $/Uz $ 77,175 Mrd. 58.945.961,43 1.833,22 +4,76
Offizielle chinesische Goldreserven laut State Administration of Foreign Exchange, bewertet mit dem Londoner Goldpreis ( P.M.)

Der Goldanteil an den gesamten Währungsreserven Chinas betrug Ende August 2,35 Prozent.

http://www.goldreporter.de/

Weltbank-Anleihen: Chinesischer Yuan verdrängt bisher dominanten US-Dollar

Die chinesische Banknotendruckerei darf sich über den Yuan als vierte offizielle Weltwährung freuen. Foto: Shizhao / Wikimedia (CC-BY-SA-2.5)

Die chinesische Banknotendruckerei darf sich über den Yuan als vierte offizielle Weltwährung freuen.
Foto: Shizhao / Wikimedia (CC-BY-SA-2.5)
17. August 2016 – 11:30

Eine kleine Revolution findet gerade in der bisher von den USA dominierten Weltbank statt. China hat es offensichtlich durchgesetzt, dass bei einer Neuausgabe von Weltbank-Anleihen nunmehr nicht mehr der Dollar, sondern auch die sogenannten Reservewährungen, in diesem Fall der chinesische Yuan, als Basis zum Zug kommen. Damit wurde der bisherigen Dominanz des US-Dollars ein weiterer Schlag versetzt. Die Weltbank-Anleihe soll in China ausgegeben werden und durch den Währungskorb des Internationalen Währungsfonds (IWF) abgesichert sein.

Als Gesamtausgabevolumen dieser Interbanken-Anleihe geht man von einer Summe von 2,5 Milliarden Euro aus. Aktuell werden bisher 90 Prozent des internationalen Anleihenmarkts über den US-Dollar abgewickelt. Dies könnte sich mit dem Yuan-Engagement nun aber ändern.

Yuan wird im Oktober zur globalen Reservewährung

Diese Expansion auf dem Anleihenmarkt geht Hand in Hand mit der Aufwertung des Yuan zur globalen Reservewährung mit Oktober 2016. Zu diesem Zeitpunkt wird die chinesische Währung gemeinsam mit dem japanischen Yen und dem Euro neben dem US-Dollar zur vierten Reservewährung. Mit diesem Aufstieg anerkennt die Weltbank den wachsenden chinesischen Einfluss auf die Weltwirtschaft. Dies ist neben dem Engagement der Chinesen innerhalb der alternativen Weltbank und der BRICS-Staatengemeinschaft ein weiterer Schritt zur Festigung der Stellung im Konzert der ökonomischen Geopolitik.

https://www.unzensuriert.at

Chinesisches Militärmanöver: »Vorbereitungen auf einen plötzlichen, grausamen Krieg«

Andreas von Rétyi

Eine vermeintliche Routineübung Chinas sorgt für Aufregung. Im Südchinesischen Meer, das großteils von der Volksrepublik beansprucht wird, verdichten sich umfassende militärische Aktionen. Befindet sich die Welt wirklich am Vorabend eines dritten Weltkriegs, vor dem der Erzspekulant George Soros schon länger warnt?

Die Situation im Südchinesischen Meer spitzt sich zu. Ein Großmanöver der VR China demonstriert deren alte Ansprüche auf die Region und gilt als Antwort auf ein am 12. Juli gefälltes Urteil des Schiedsgerichtshofs in Den Haag, das die territorialen Forderungen Pekings ablehnt. Seit Monaten verdichtet sich die militärische Gewalt. Australien rüstet präventiv auf. Und das Reich der Mitte demonstriert seinerseits Härte, will im September ein weiteres Großmanöver zusammen mit Russland durchführen, um die Beziehungen beider Armeen zu stärken.

Die aktuelle Übung sei vor allem darauf ausgelegt, »Angriffsintensität, Präzision, Stabilität und Geschwindigkeit der Truppen unter schweren elektromagnetischen Einflüssen zu verbessern«, so ließ die chinesische Marine kürzlich verlauten. Sie betont, dass ein auf Informationstechnologie basierender Seekrieg »überraschend, kurz und grausam« sein werde. Und genau deshalb sei eine zügige Übermittlung des Kampfstatus nötig, ebenso eine schnelle Vorbereitung sowie hohe Angriffseffizienz.

Peking demonstriert Macht. Alle drei Flotten nahmen an der Großübung teil, die sich laut Aussage des chinesischen Verteidigungsministeriums nicht gegen Dritte richtete. Wie The China Times berichtete, waren an dem Trainingseinsatz rund 300 Schiffe und mehrere Dutzend Kampfflugzeuge beteiligt. Diverse Truppen sicherten die Küsten und waren für Radar, Kommunikation und Abwehr elektronischer Kriegsführung zuständig. Insgesamt spielten zwei gegnerische Trainingsteams verschiedenste moderne Kampfsituationen durch. Beobachter sehen in diesem Aufgebot eine Reaktion auf das aktuelle Urteil aus Den Haag, das den weitreichenden Besitzanspruch Chinas auf das Südchinesische Meer ablehnt. Peking bezeichnete das richterliche Dokument als »Altpapier«.

Die Lage verschärft sich zusehends. Nun zeigte sich auch Australien bereits Anfang des Jahres von der kriegerischen Seite, zumindest im deutlich präventiv-abschreckenden Sinne: Im vergangenen Februar wurde bekannt, dass das Land rund 126 Milliarden Euro in militärische Aufrüstung investieren wolle, vor allem wegen des eskalierenden Streits ums Südchinesische Meer. Und so will Australien seine eigene Position stärken und verdeutlichen. In harten Fakten ausgedrückt, manifestiert sich das unter anderem in sechs neuen U-Booten, drei Marine-Zerstörern, neun Fregatten und einem ganzen Dutzend Patrouille-Booten.

Australien betont, seine guten Beziehungen auch künftig aufrechterhalten zu wollen, was sowohl China als auch die USA betrifft. Die Tabloid-Zeitung The Global Times als Organ der Kommunistischen Partei Chinas wählte unmissverständliche Worte: Das Südchinesische Meer habe anfangs als ausländisches Gefängnis Großbritanniens gedient, anschließend dann als Kolonie mit genügend Ressourcen und gutem Investmentmarkt.

Australien, das sei »wahnhaftes Land mit einer schändlichen Geschichte gewesen«, so das Blatt und betont: »Sollte Australien ins Südchinesische Meer eindringen, dann wird es ein ideales Warn- und Angriffsziel für die VR China darstellen.« Deren nationale Medien bezeichneten Australien als »papiernen Kater« und ließen die Möglichkeit eines Militärschlags durchblicken. Bereits 2015 sei ein australisches Flugzeug ins chinesisches Gebiet eingeflogen. Mit Blick auf diesen Vorfall heißt es dann: »Es wäre traurig, würde ein Flugzeug vom Himmel fallen und sich als australisch herausstellen.«

Die Situation wird immer bedrohlicher, der Konflikt weitet sich aus. 2013 hatten philippinische Behörden einen Antrag beim Internationalen Gericht eingereicht, um den chinesischen Territorialanspruch auf die Region für ungültig zu erklären. China beruft sich hier seinerseits auf sein historisches Recht und erklärt, die Richter in Den Haag hätten nicht über Gebietsstreitigkeiten zu befinden. Peking warnt auch eindringlich vor einer Intervention der USA im Südchinesischen Meer.

Dass auch die USA ein starkes Interesse an der Region haben, steht fest, nicht zuletzt, weil hier werden erhebliche Erdöl- und Erdgasvorkommen vermutet werden. Und auch die australische Aufrüstung resultiert aus der immer engeren Kooperation mit den USA. Schon länger existiert ein US-Stützpunkt im australischen Darwin. Von hier aus sind US-Schiffe unterwegs, um wie es heißt, die Schifffahrtswege gegen die chinesischen Hegemonialansprüche zu verteidigen.

China spricht davon, die USA nutzten den Deckmantel der Freiheit von Schifffahrt und Navigation, um unablässig ihre Stärke zu demonstrieren. Nicht zu vergessen ein militärisches Großmanöver von südkoreanischen Soldaten und US-Streitkräften im vergangenen März, die umfassendste Militärübung der beiden Staaten überhaupt. US-Kriegsschiffe fuhren unmittelbar an Inselgruppen vorbei, die von China beansprucht werden. Auch über dem Ostchinesischen Meer kam es wiederholt zu Zwischenfällen.

Anfang Juni tauchte ein US-Aufklärungsflugzeug in einer 2013 zur Luftverteidigungszone erklärten Region auf. Damit verbindet Peking die Forderung für ausländische Militärpiloten, sich zu identifizieren und den Anweisungen der chinesischen Luftwaffe zu folgen. Das aber wird von den USA und anderen Nationen nicht akzeptiert.

China zielt seinerseits auf eine engere Kooperation mit Russland ab, und so ist bereits für diesen Herbst ein gemeinsames Großmanöver geplant. Die Fronten verhärten sich. Und sie definieren sich immer deutlicher.

In den sozialen Netzwerken breiten sich gegenwärtig Nachrichten über brutale Maßnahmen der chinesischen Regierung gegen die einheimischen Uiguren der größten Provinz Xinjiang aus. Anderslautenden Berichten zufolge komme es zwar dort häufiger zu Auseinandersetzungen, doch entspreche die reale Lage nicht den Schilderungen.

Hinter dieser Hetzaktion stecke niemand anderer als der Megaspekulant George Soros sowie seine Organisationen. Ihnen sei zwischen uigurischem Nationalismus und islamischem Terrorismus alles recht, um China per synthetischer Revolution zu bezwingen, noch bevor es die gefürchtete Allianz mit Russland eingehen könne.

Auf dem Sektor künstlicher Revolutionen dürfte Soros bereits etliche Erfahrungen mitbringen. Nun scheint China mit der nächsten Farbenrevolution an der Reihe. Doch durch solche Aktionen wird das Land nur noch mehr in die Arme Russlands getrieben.

Vielleicht ist das auch Zweck der ganzen Übung. Soros, der Experte für Ungleichgewichte und Revolutionen, aus denen er stets privaten und politischen Nutzen zu ziehen vermochte, scheint einen neuen, noch umfassenderen Coup landen zu wollen. Und auch wenn er seit langem beschwörend vor einem Dritten Weltkrieg warnt, dann könnte gerade er es sein, dessen Aktionen eine solch katastrophale Entwicklung am Ende fördern.