Gesteuerte Demokratien – Von Machern hinter den Kulissen & neoliberalen Schockstrategen | KT 155

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Gesteuerte Demokratien – Von Machern hinter den Kulissen & neoliberalen Schockstrategen
Kulturstudio Klartetx No. 155 vom 22.06.2017

Hermann Ploppa- Politologe & Autor

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«Hermann Ploppa, Jahrgang 1953, ist Politologe und Publizist. Er hat zahlreiche Artikel über die Eliten der USA veröffentlicht, u.a. über den einflussreichen Council on Foreign Relations. 2009 veröffentlichte Ploppa das Buch „Hitlers amerikanische Lehrer“, in dem er bislang nicht beachtete Einflüsse amerikanischer Stiftungen und Autoren auf den Nationalsozialismus offenlegte. Sein aktuelles Buch trägt den Titel „Die Macher hinter den Kulissen. Wie transatlantische Netzwerke heimlich die Demokratie unterwandern“ und erschien im Nomen-Verlag.»
Eine westliche Welt, die dem Volk Demokratie vorspielt, denn die Realität sieht anders aus.Entscheidungsträger in allen Bereichen der Gesellschaft werden über entsprechende Think-Tanks, Stiftungen oder Kaderschmieden vorausgewählt und auf Linie gebracht. Nur wer hier mit Bravour besteht, wird in eine Führungsposition gelangen.
Wer nur ansatzweise eine Gefahr für die Eliten darstellt, wird vom System rechtzeitig aussortiert. Hermann Ploppa berichtet über die Hintergründe. Des weiteren werden wir uns dem Neoliberalismus und Marktradikalismus zuwenden. Begriffe, die nach Ploppas Meinung oft verwechselt bzw. missverstanden werden. Welche Lösungen bieten sich aus den gewonnen Recherchen an? Welche Zukunftsvisionen ergeben sich vielleicht daraus?
Ein spannender Blick auf die aktuelle Situation mit Ideen für eine menschlichere Zukunft!

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Ein Vortrag von H. Ploppa ist hier zu sehen:

Hermann Ploppa // Die Macher hinter den Kulissen // Transatlantische Netzwerke // Sprechsaal

antikriegTV

Veröffentlicht am 14.04.2016

Antikrieg TV – Am 18.02.2016 fand im Sprechsaal Berlin http://sprechsaal.de
eine Vortragsveranstaltung mit dem Publizisten Herrmann Ploppa statt.

Der Autor des Beststellers „Die Macher hinter den Kulissen: Wie transatlantische Netzwerke heimlich die Demokratie unterwandern“ wird in seinem Vortrag zentrale Thesen aus dem Buch vortragen: Diskrete Netzwerke einer selbsternannten Elite arbeiten daran, souveräne Staaten wie die Bundesrepublik Deutschland an die geopolitischen Interessen der USA anzubinden. Damit einhergehend werden die inneren Strukturen der deutschen Gesellschaft im Sinne des Markradikalismus umgebaut. Die traditionelle Dreieilung der Wirtschaft in genossenschaftlich, öffentlich-rechtliche und privat-profitorientierte Sektoren wird sukzessive komplett privatisiert. Um diese Ziele zu erreichen, werden demokratische Entscheidungen der Bürger konsequent umgangen.

In der anschließenden Diskussion können Aspekte vertieft oder weitere Fragen in Bezug auf internationale Netzwerke erörtert werden.

Hermann Ploppa, Jahrgang 1953, ist Politologe und Publizist. Er hat zahlreiche Artikel über die Eliten der USA veröffentlicht, u.a. über den einflussreichen Council on Foreign Relations. Zuletzt erschien auf Telepolis ein viel beachteter Beitrag über die Online-Enzyklopädie „Wikipedia“ (http://www.heise.de/tp/artikel/46/468…).

Sprechsaal, Marienstraße 26, 10117 Berlin (http://sprechsaal.de/); Nähe S-Bahn Friedrichstraße
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Pervertierte Demokratien erschaffen „Wahlsieger“, die keine sind

Durfte irgendjemand in Deutschland darüber abstimmen, ob wir den Euro wollen oder Bulgarien und Rumänien als EU-Mitglied? Nein, darüber bestimmen selbstherrlich die Parteihäuptlinge, weil wir ja zu blöd sind, eine eigene Meinung dazu zu haben. Eine sarkastische Analyse von Peter Haisenko.
Die Kuppel des Bundestags zeichnet sich über dem Reichstag ab. Ist die Demokratie nur eine Seifenblase? Foto: Getty Images

Schon seit Jahrzehnten wird nur selten positiv gewählt. Zumeist wird die Stimme abgegeben, um Schlimmeres zu verhindern. Wie realitätsfremd muss man sein, sich mit einem Stimmenanteil von knapp 22 Prozent als Wahlsieger zu bezeichnen – siehe Berlin? 76 Prozent der französischen Wähler wollten Macron im ersten Wahlgang nicht als Präsident. Im ersten Wahlgang zur Parlamentswahl konnte Macrons Partei nur zwei Sitze erobern, von 577 möglichen.

Zieht man dazu noch die niedrige Wahlbeteiligung in Betracht, gibt es in der westlichen Welt keinen Staatschef, keine Regierung, die ein Mandat der Mehrheit der Wähler für sich reklamieren kann.

Nehmen wir uns diesbezüglich das Wahlergebnis 2005 in Deutschland vor, als Frau Merkel erstmals zur Kanzlerin gekürt wurde. Hier ein Auszug aus dem Werk „England, die Deutschen, die Juden und das 20. Jahrhundert“: Angefangen damit, dass sich die „Volksparteien“ soweit aneinander angenähert haben, dass sie kaum noch zu unterscheiden sind. Betrachten wir doch einmal, welcher Anteil der Deutschen tatsächlich seine Stimme für Angela Merkel gegeben hat: 27,8 % für die CDU. 7,4 % für die CSU. Das sind 35,2 %. Davon dürfen wir getrost 3 % abziehen für Wähler der CSU, die eigentlich nicht Frau Merkel, sondern Herrn Stoiber gewählt haben. Bleiben 32,2 %. Die Wahlbeteiligung lag bei etwa 75 % bundesweit. Das ergibt: nur 24.9 % der Wahlberechtigten haben Frau Merkel zur Kanzlerin erkoren.

Genauer betrachtet sind es noch viel weniger. Innerhalb der CDU war Frau Merkel ja nicht unumstritten. Man darf also davon ausgehen, dass auch diejenigen, die Frau Merkel gar nicht wollten, ihr dennoch ihre Stimme gegeben haben, weil sie noch weniger einen Kanzler Schröder wollten. Es ist zwar spekulativ, aber ich denke, man kann davon ausgehen, dass auch Frau Merkel im Kanzleramt dem echten Willen von weniger als 20 % der Wahlberechtigten entspricht. Soviel zur Wahl 2005 in Deutschland.

Die Regel sind Negativwahlen, um “Schlimmeres” zu verhindern

Ein Blick auf die Präsidentenwahl 2016 in Österreich zeigt noch Schlimmeres als die Wahl Macrons: Mit 50,3 Prozent hat van der Bellen die Hofburg erobert, mit Hilfe des ORF und Konsorten. Betrachtet man aber den ersten Wahldurchgang, muss man feststellen, dass tatsächlich nur etwa 24 Prozent der Österreicher diesen Präsident wollten und gut 35 Prozent Hofer. Dass jetzt der Transatlantiker van der Bellen die Wahl trotzdem gewonnen hat, ist einer Negativwahl geschuldet. Die nächsten 26 Prozent, die ihm ihre Stimme gegeben haben, wollten eigentlich nicht ihn, sondern lediglich verhindern, dass es Norbert Hofer wird.

So haben wir jetzt einen Zustand, mit dem niemand zufrieden sein kann. Die aktuellen Umfragewerte zur Beliebtheit van der Bellens belegen das. Sie liegen unter zehn Prozent.

Zurück nach Frankreich. Eine aktuelle Studie belegt, dass kaum jemand, der jünger als 35 ist, seine Stimme für Macron abgegeben hat. Das ist kein Wunder, denn vielleicht muss man schon unter Altersdemenz leiden, wenn man vergessen hat, dass Macron zwei Jahre lang Wirtschaftsminister war und es in dieser Zeit massive und gewalttätige Proteste gegen seine Politik gegeben hat. Dass er jetzt Präsident ist, liegt vornehmlich daran, dass sich mit Hilfe der Medien eine Allianz gebildet hat, die le Pen unbedingt verhindern wollte.

Keiner der Kandidaten konnte ursprünglich mehr als 24 Prozent der Wähler überzeugen. Dass es dann ausgerechnet der junge Macron wurde, dürfte auch daran liegen, dass man die ewig gleichen Versagerköpfe einfach nicht mehr sehen will. Warum sonst ist Hollandes Partei in die Bedeutungslosigkeit abgestürzt?

Sehnsucht nach Veränderung vs. Furcht vor dem Unbekannten

Und was wird in Deutschland sein? Frau Merkel kann sich ja gerade an großartigen Umfrageergebnissen delektieren. Wir wissen, was in letzter Zeit von Umfrageergebnissen zu halten ist. Natürlich sagt eine Mehrheit, dass sie Merkel als Kanzlerin dem Dampfplauderer Schulz vorzieht. Aber die Frage war schon falsch gestellt, vorsätzlich oder aus Unvermögen. Hätte die Frage gelautet, ob Merkel, Schulz oder Udo Lindenberg und Stefan Raab als Kanzler gewünscht wird, dann wäre Merkels Ergebnis aller Wahrscheinlichkeit nach deutlich schlechter ausgefallen. Man kann feststellen, dass jede auch noch so kleine Hoffnung auf neue Gesichter eine (Wahl-)Euphorie auslöst.

Es gibt offensichtlich eine Sehnsucht nach Veränderung, nach einem Aufbrechen verkrusteter Strukturen, die aber in Konkurrenz steht zu der Furcht vor dem Unbekannten, verbunden mit dem Wunsch nach “ungefährlicher” Kontinuität.

Die repräsentative Demokratie ist verkommen zu einer Scheindemokratie. Welche Wahl haben wir denn? Wir dürfen diejenigen wählen, die uns eine Politmafia auf ausgekungelten Listenplätzen präsentiert. Es wird schon beinahe als Sensation wahrgenommen, wenn Parteien Urwahlen zur Kandidatenauswahl veranstalten.

Die Wahl des Bundespräsidenten ist eine Farce. Wer wählt denn diejenigen aus, die dann darüber abstimmen? Demokratisch? Der Ausgang der letzten Wahl zum Bundespräsident stand von Anfang an fest; war bereits vorab zwischen Merkel und der SPD abgesprochen.

Wie war der Vorwurf an Russland? “Wenn der Ausgang einer Wahl schon vorab feststeht, dann kann es keine demokratische Wahl sein.” Das Perfide daran ist, dass genau das auf die Wahl des deutschen Präsidenten zutrifft, jedoch nicht auf Putin. Letzterer genießt das Vertrauen einer überwältigenden Mehrheit und so ist die Wahl in Russland tatsächlich ein Leuchtfeuer der Demokratie. Und zwar in dem Sinn, dass in Russland positiv gewählt wird, dass man nicht Putin wählen muss, um Schlimmeres zu verhindern, sondern weil man ihn als Präsident haben, erhalten will.

Die wirklich brisanten Themen werden ausgespart

Einen Tiefpunkt in Sachen Demokratie markiert das Jahr 1976. CDU/CSU erhielten 48,6 Prozent der Stimmen. Die Regierung wurde aber von der SPD (42,2%) und der FDP (7,3%) gebildet, die zusammen auf nicht mehr als 49,5 Prozent kamen. Wir hatten also eine Regierung, die von mehr als der Hälfte derjenigen, die ihre Stimme abgegeben hatten, nicht gewünscht war.

Allgemein ist es demokratische Praxis, dass die stärkste Partei die Regierung stellt und wenn diese dann nur knapp an der absoluten Mehrheit gescheitert ist, kann nur noch von einer Pervertierung des Wählerwillens gesprochen werden, wenn sie in der Opposition bleiben muss.

Die westliche Demokratie verkommt mehr und mehr, wie die Wahlergebnisse zeigen. Wer heute über 30 Prozent Stimmenanteil kommt, feiert sich bereits als großer Sieger. Manchmal schon mit 22,8 Prozent, siehe Berlin. Das dürfte vor allem daran liegen, dass keine Partei das aufgreift, was den Bürgern wirklich auf den Nägeln brennt. Stationierung von fremden Truppen und Atomwaffen. Auslandseinsätze der Bundeswehr und natürlich soziale Gerechtigkeit.

Der “Gerechtigkeitsmessias” Schulz ergeht sich in Dampfplauderei und macht keine konkreten Aussagen oder gar Wahlversprechen, was die Besteuerung von Kapitaleinkünften anbelangt. Nicht einmal die LINKE legt hierzu ein konkretes Versprechen vor, obwohl es wirklich ein Skandal ist, dass Kapitaleinkünfte nur mit 25 Prozent versteuert werden im Gegensatz zu produktiver Arbeit, die mit fast dem Doppelten bestraft wird.

Alle größeren Parteien kuschen vor dem Kapital und so ist es wohl nicht falsch, hier von einem Parteienkartell gegen die eigene Bevölkerung zu sprechen.

Nichts fürchten die Parteien in Deutschland mehr, als bundesweite Volksabstimmungen. Abgesehen davon, dass uns diese in Deutschland nach wie vor von den Alliierten verboten sind – auf Länderebene dürfen wir das –, würden diese Volksabstimmungen das Parteienkartell aufbrechen. Es würde mit einiger Wahrscheinlichkeit zu Abstimmungen über genau die Themen kommen, die uns bislang von den Parteien verweigert werden. Es gibt wohl beispielsweise keinen Zweifel daran, wie eine Abstimmung darüber ausfallen würde, ob Kapitaleinkünfte mit dem gleichen Steuersatz zu behandeln sind, wie Einkommen aus Arbeit. Warum also verweigern sich die Parteien Themen, mit denen sich, richtig präsentiert, absolute Mehrheiten erreichen ließen? Die Antwort dürfte so einfach wie fatal sein:

Wir haben keine Demokratie, sondern eine schwach verbrämte Parteiendiktatur, die mehr und mehr zu Unmut und Wahlverweigerung führt, den Kontakt zum Wähler nicht nur verloren hat, sondern absichtlich verweigert.

Wie sieht es mit der viel gepriesenen Freiheit aus?

Ja, wir haben die Freiheit aus 30 verschiedenen Jogurtsorten auszuwählen. Aber wir haben nicht die Freiheit, darüber zu bestimmen, ob wir gemütlich dimmbare Glühlampen vorziehen oder krumme Gurken.

Wir haben nicht die Freiheit, darüber abzustimmen, ob und gegen wen wir unsere jungen Männer in den Krieg schicken – darüber bestimmen die Parteigranden.

Aber was ist das schon gegen die Freiheit der Wahl, von welcher der überbordend vielen Versicherungen wir betrogen werden wollen? Oder gar welcher der Ölgesellschaften wir ihre kartellartig eingepreisten Produkte abkaufen. Durfte irgendjemand in Deutschland darüber abstimmen, ob wir den Euro wollen oder Bulgarien und Rumänien als EU-Mitglied? Nein, darüber bestimmen selbstherrlich die Parteihäuptlinge, weil wir ja zu blöd sind, eine eigene Meinung dazu zu haben. Freiheit und Demokratie? Nur noch eine Chimäre, am Leben erhalten mit “Brot und Spielen”.

Wenn nicht noch etwas Gravierendes geschieht bis September, dann steht das Ergebnis der Wahl schon fest: Die nächste Groko mit Merkel als Kanzlerin. Nicht umsonst wird uns ja jetzt bereits vorgegaukelt, dass eine Mehrheit Merkel behalten will. Es ist dann gleich, wer der oder die Juniorpartner sein wird/werden.

Die wichtigen Themen bleiben selbstverständlich liegen und man wird dann wieder ausrechnen können, wie viele wirklich Merkel als Kanzlerin wollten. CDU/CSU werden wahrscheinlich keine 40 Prozent erreichen und so kann man schon heute sagen, dass bei einer Wahlbeteiligung nahe 50 Prozent anschließend wieder nur weniger als 20 Prozent die Kanzlerin ihrer Wahl erhalten. Da bleibt dann als einzige Hoffnung übrig, dass wir mit einer neuen Partei im Bundestag wenigstens wieder eine Opposition bekommen, die den Namen verdient.

Oder rafft sich doch noch eine Partei dazu auf, wirklich wichtige Themen als Wahlprogramm aufzugreifen? Oh, Entschuldigung, ich träume schon wieder von echter Demokratie.

http://www.epochtimes.de/

Plötzlich am Pranger

ScheinDemokratie ScheinFreiheit

Bildquelle: https://bilddung.wordpress.com

volksbetrug.net

in Junge Freiheit, by admin

„Ich dachte, wir leben in einer Demokratie, doch das war Irrglaube.“ Monatelang wurde der Wirt Sven Lohse wegen AfD-Veranstaltungen in seiner Gaststätte terrorisiert – nun hat er sein Lokal aufgegeben. Er ist nicht der erste und nicht der letzte, der erfährt, daß man nicht in einer Diktatur leben muß, um totalitäre Methoden zu erleben: von Beleidigung, Demütigung (etwa ins Gesicht spucken), Diffamierung und sozialer Ächtung über alltäglichen Terror wie beschmierte Hauswände, zerstochene Reifen, gelockerte Radmuttern, Kot im Briefkasten oder Berge von Pferdemist im Vorgarten, bis hin zu anonymen Anrufen zu jeder Tages- und Nachtzeit, allgemeinen Morddrohungen und ganz konkreten Exekutionsankündigungen, Brandanschlägen, Prügelattacken (mit anschließendem Krankenhausaufenthalt) – ja sogar Mobben und Verprügeln der Kinder (mitunter an der Schule, während die Lehrer wegschauen) –, bis hin zur vollständigen Vernichtung der sozialen und wirtschaftlichen Existenz.

Nur die krassesten Fälle schaffen es überhaupt in die Medien. Etwa die…

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Xavier Naidoo: SPD-Chef von NRW ruft zum Boykott des Sängers auf

 Epoch Times11. Juni 2017 Aktualisiert: 11. Juni 2017 16:59

Wieder wird Popstar Xavier Naidoo von einem Politiker kritisiert: Diesmal vom neuen SPD-Chef von NRW, Michael Groschek, der indirekt zum Boykott des Sängers aufrief.
Xavier Naidoo Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images

Der neue Chef der SPD in Michael Groschek wurde gerade erst gewählt. Seine Rede auf dem Parteitag in Duisburg nutzte er zu Kritik an sogenannten „Reichsbürgern“ und Xavier Naidoo.

Groschek warf dem Popstar Nähe zu den Reichsbürgern vor:

Es sei schlimm, dass Reichsbürger, die die Demokratie ignorierten, zurück zum Deutschen Reich wollten und Rechtsradikale in ihren Reihen hätten, nun auch noch ihre „Bänkelsänger“ hätten, so Groschek laut „Rheinische Post“.

„Ich verstehe den Naidoo nicht“, so der SPD-Politiker weiter. „Die Distanzierung fehlt.“

Indirekt rief Groschek zu einem Boykott gegen Naidoo auf und forderte engagiertes Eintreten gegen Reichsbürger. „Keine Platten kaufen, sondern Platten umdrehen“, sagte er weiter.

Groschek war am Samstag auf einem außerordentlichen Parteitag der NRW-SPD zum Nachfolger von Hannelore Kraft gewählt worden. Er bekam 85,8 Prozent der Stimmen und hatte keinen Gegenkandidaten. Unter Kraft war er Bau- und Verkehrsminister von NRW gewesen.

Eine neue Welle von Kritik überrollte Xavier Naidoo seit dem Erscheinen des neuen Albums der „Söhne Mannheims“. Der darin enthaltene Song „Marionetten“ wurde zum Aufreger in Medien und Politik.

http://www.epochtimes.de/

Kauder: Noch vor der Sommerpause wird die Meinungsfreiheit abgeschafft?

Wissenschaft3000 ~ science3000

Die Feinde der Meinungsfreiheit haben es wahrlich eilig, mit dem Vorschlaghammer der Zensur die sozialen Netzwerke platt zu machen. Wir müssen uns nicht wundern. Der Wahlkampf steht an und da muss das Stimmvieh an die kurze Leine genommen werden:

„Das umstrittene Gesetz gegen Hass und Hetze im Internet soll nach dem Willen von Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) noch vor der Sommerpause unter Dach und Fach kommen. „Ich bin dafür, dass wir uns anstrengen sollten, das Gesetz noch bis Ende Juni zu verabschieden“, sagte Kauder der „Rheinischen Post“ (Dienstagsausgabe). „Wir brauchen eine bessere Regulierung.“

Kauder verteidigte das Gesetz gegen Kritik: „Die Kritik wird den Problemen, vor denen wir stehen, nicht gerecht.“ Nach geltender Gesetzeslage seien die Plattformen seit Langem verpflichtet, rechtswidrige Inhalte unverzüglich zu entfernen, wenn sie davon Kenntnis hätten, sagte der Unionsfraktionschef. Die bisherige Löschungspraxis von Hass und Falschmeldungen der Unternehmen nannte Kauder „absolut unbefriedigend“.

weiterlesen: https://daserwachendervalkyrjar.wordpress.com/2017/06/06/kauder-noch-vor-der-sommerpause-wird-die-meinungsfreiheit-abgeschafft/

Es lebe die…

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Claus Plantiko: Ist Demokratie GEISTESKRANK ? (Film 3)

Rastattt

Veröffentlicht am 23.04.2017

Einigkeit und Recht und Freiheit für das Deutsche Vaterland …

Heiderose Manthey: „Kristallklare Denker und scharfzüngige Kritiker wirken wie Atombomben auf festgefressene Sesselfurzer.“ (bitte auf „MEHR ANZEIGEN“ klicken)

Hoffmann über Plantiko: „Er hat es verdient rehabilitiert zu werden ! Er hat den Wert der Wahrheit in sich !“

Was ist geschehen ?

Der ehemalige Rechtsanwalt Claus Plantiko wurde wegen seiner Äußerungen aus der Rechtsanwaltskammer ausgeschlossen.

Plantiko sei von der Justiz als zu kritisch empfunden worden: 20 Beschwerden hätten sich angesammelt gehabt, der Justizminister von Nordrhein-Westfalen habe ihn daraufhin gemaßregelt. Richter und Staatsanwälte hätten sich über Plantikos Verhalten und seine Vorgehensweise beschwert.

Plantiko habe nur seine Meinung gesagt, äußert er im Interview, so müsste es sein, wenn es mit Recht und Gesetz hier zuginge, habe er den Rechtsanwälten, Richtern und der Kammer mitgeteilt. „Das wollen sie nicht hören. Die deutschen Anwälte sind ja in einer Position, dass sie gewissermaßen von den Gerichten abhängig sind. Die Gerichte sprechen ihnen Recht zu für ihre Mandanten, und daraufhin kann der Rechtsanwalt über das Gericht seine Kostennote gegen den Mandanten oder gegen den Gegner festsetzen.“

Und weiter

„Wenn man die Gerichte kritisiert, bekommt man weniger Recht, als wenn man sie hofiert.“

„Die Anwaltskammer hat dann aufgrund der vielen Beschwerden über meine Äußerungen und meine Rechtsmeinungen eine Anhörung vorgenommen und ich musste dann gegen den Vorstand, das waren sieben oder acht Rechtsanwälte, einige Fragen beantworten und ich habe gesagt: ‚Ich mache doch nur, was im Gesetz steht, ich verteidige meine Rechtsauffassung und trete für meine Klienten ein.‘“

Sie waren aber der Meinung, Plantiko sei geisteskrank, und haben angeordnet, Plantiko bei einem Professor in Köln auf seinen Geisteszustand hin untersuchen zu lassen.

Heiderose Manthey: „Also, wenn man nicht dem Mittel entspricht, wenn man sich mehr einsetzt oder mehr weiß oder mehr Paragraphen findet, die den eigenen Mandanten schützen, oder ihnen Freiheit bringen, dann ist man geisteskrank ?“

„Ja, es ging zwar nicht so sehr um die Rechte des Mandanten, sondern eher um die grundsätzliche Kritik.

Ich habe ja auch beanstandet, dass die Richter nicht auf Zeit durchs Volk gewählt werden, wie es in der Schweiz oder in den Einzelstaaten der USA üblich ist und wie es in der Demokratie sein sollte, und dass sie hier in der Bundesrepublik von dem Justizminister bestellt werden. Das ist ein Unikum in ganz Europa, ich glaube, Deutschland ist der einzige Staat, im gesamten Europarat sogar, in welchem die Richter von der Exekutive bestellt werden. Und das bedeutet natürlich notgedrungen eine Abhängigkeit, denn der Richter kann von der Exekutive, die ihn bestellt, die ihn befördert, ihn beurteilt, die ihm Vergünstigungen verschafft oder auch versagt, nicht unabhängig sein.“

Die Folge

Claus Plantiko wurde aus der Rechtsanwaltskammer ausgeschlossen.

Das Kuriosum

Plantiko widersprach nach eigenen Angaben der Untersuchungsanordnung, denn, so äußerte er, wenn er sich krank fühle, was z.Z. nicht der Fall sei, gehe er zu einem Arzt seiner Wahl.

In dem Verfahren über Plantikos vermutete Geisteskrankheit bestätigten der NRW-Anwaltsgerichtshof in Hamm und der Bundesgerichtshof die Vermutung der Rechtsanwaltskammer Köln. Auch das Bundesverfassungsgericht und der Menschenrechtsgerichtshof in Straßburg änderten daran nichts.

Um sich abzusichern, ließ sich Plantiko freiwillig von verschiedenen Fachärzten auf seinen Geisteszustand untersuchen. Keiner von insgesamt neun konnte ein Anzeichen für Geisteskrankheit feststellen.

Unsere bisherigen Filme

1. MONTESQUIEU & PLANTIKO ….. Gewaltenteilung und Rechtsstaatlichkeit in Deutschland (Film 1)
https://www.youtube.com/watch?v=XkBjc…

2. Claus Plantiko: Gibt es „RECHT“ in der SCHEIN-DEMOKRATIE Deutschland ? (Film 2)
https://www.youtube.com/watch?v=-mHr_…

3. Claus Plantiko: Ist Demokratie GEISTESKRANK ? (Film 3)
https://www.youtube.com/watch?v=nNI8K…

Sehen Sie demnächst in Film 4
Wie hat Plantikos Frau die staatliche Verfolgung eines revolutionären Geistesblitzes und Vorkämpfers der wahren Demokratie erlebt ?

Weiterführende Filme

von Volker Hoffmann: SCHACHMATT DER JUSTIZ …… Professor Christidis schreibt Rechtsgeschichte
https://www.youtube.com/watch?v=i2-ul…

Interview: Heiderose Manthey http://www.archeviva.com

Film: Produktion & Copyright, Volker Hoffmann, Revolutionsstadt Rastatt, info@videologe.de

Richard David Precht 2017 – ist unsere Gesellschaft und Wertegemeinschaft am Ende?

gefunden bei http://uncut-news.ch

 31/03/2017

NachdenKen

Veröffentlicht am 30.03.2017

In zahlreichen Vorträgen, Essays und Interviews beschäftigt sich Precht mit den Folgen der Digitalisierung für unsere Gesellschaft. Er kritisiert, dass die Politik die Digitalisierung nahezu ausschließlich als ein technisches Problem begreift und sich kaum eine andere Frage stelle als die nach der Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen.

Für Precht ist die Digitalisierung dagegen eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, die dringend der politischen Gestaltung bedarf. Wenn die Politik nicht schnell genug handele, sieht Precht düstere Zukunftsszenarien: eine auf „Effizienzgewinn“ und „Monopolisierung“ ausgerichtete Gesellschaft bei gleichzeitiger Massenarbeitslosigkeit. Mit dem Informatiker Manfred Broy fordert Precht dazu auf, ein „positives Zukunftsszenario“ zu entwickeln: „Warum zeigen wir nicht, wie aufgrund der Möglichkeiten der Digitalisierung eine neue Form der Gesellschaft, Wirtschaft und Lebensführung entstehen kann?