Organisiertes Verbrechen – BKA-Chef warnt: Osteuropäische Mafia-Banden unterwandern Deutschland

(Admin: Das ist doch eine Farce: Sie warnen aber machen nichts dagegen!? Warum? Weil es genau so sein soll – wie geplant eben!!)

Sonntag, 10.07.2016, 08:19

Mafia, Diebe im Gesetz

Ein fiktiver Einbrecher blickt durch eine eingeschlagene Fensterscheibe.

Der Präsident des Bundeskriminalamts (BKA), Holger Münch, warnt vor der Ausbreitung russischsprachiger Mafia-Banden in Deutschland. Die Täter seien bisher vor allem in Bereichen aktiv, die man gar nicht dem Organisierten Verbrechen zuordnen würde und fielen deswegen weniger auf. In deutschen Gefängnissen hätten die Banden bereits feste Netzwerke gebildet.

Die „russisch-eurasische organisierte Kriminalität“ beschreibt BKA-Chef Holger Münch im Gespräch mit der „Welt am Sonntag“ (WamS) als „sehr dynamisch“ in Deutschland:

„Sie expandiert gerade in den Westen hinein“, sagte Münch der Zeitung.

Diese Mafia-Gruppen seien auch in Bereichen aktiv, die man nicht mit klassischer Organisierter Kriminalität verbinde, zum Beispiel bei Wohnungseinbrüchen und Ladendiebstählen, heißt es dort weiter. Die Banden machen offenbar hohen Profit: In einem Fall habe ein georgischer Ladendieb etwa 500 Euro pro Tag „erwirtschaftet“.

„Schäden im Milliardenbereich“

Die Schäden sind entsprechend hoch: Allein im Jahr 2015 sei durch Ladendiebstähle georgischer Tatverdächtige eine Schadenssumme von einer halben Milliarde Euro zusammengekommen, so Münch zur „WamS“. Das sei aber nur ein „Teilausschnitt“, so der BKA-Chef weiter: „Man kann daher sicher von Schäden im Milliardenbereich sprechen.“

Die Angehörigen der Mafia-Banden hätten mittlerweile auch in deutschen Gefängnissen starke Netzwerke gebildet, so Münch weiter. Dort fänden sie ein großes „Rekrutierungspotenzial“, warnt er: „Acht bis zehn Prozent der Insassen in deutschen Justizvollzugsanstalten sind russischsprachig oder russischstämmig, umgerechnet rund 5000 Personen“, sagte er der „WamS“.

Mehrere 10.000 „Diebe im Gesetz“ in Deutschland?

Eine Gruppe, die das BKA dabei offenbar besonders im Blick hat, sind die „Diebe im Gesetz“. Ein „Dieb im Gesetz“ ist eine „kriminelle Autorität“ in der Unterwelt der früheren Sowjet-Staaten. Die „Diebe im Gesetz“ leben nach strengen, eigenen Regeln: Zum Beispiel ist es klassischen „Dieben im Gesetz“ verboten, dauerhaft mit einer Frau zusammenzuleben oder Verbindungen zu den staatlichen Organen wie der Polizei zu haben. Bei den „Dieben im Gesetz“ handelt es sich nicht um eine einzelne Gruppe, sondern es gibt mehrere Gruppierungen, die sich in der Regel nicht gegenseitig bekämpfen.

Laut „WamS“ brachte das BKA früher 20.000 bis 40.000 Menschen in Deutschland mit den „Dieben im Gesetz“ in Verbindung. Aktuell gehe die Behörde von einer „fünfstelligen Zahl“ aus, so die „WamS“.

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akw
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