Freude, schöne Finanzoligarchie – EZB gibt Insiderinfos an Hedgefonds von George Soros weiter

Insiderhandel ist nicht umsonst verboten. Doch die Führungsriege der Europäischen Zentralbank (EZB) interessiert das nicht. Ganz im Gegenteil: Hedgefonds-Manager und Banker wurden vorab über EZB-Pläne informiert, damit sie sich auf Kosten Anderer bereichern konnten. Unter den Nutznießern ist auch der US-Spekulant und Gründer der Open Society Foundations, George Soros.

 

Quelle: Flickr -CC-BY-SA 2.0

Wenn die EZB auf den Finanzmärkten Milliardensummen bewegt, wirkt sich das entsprechend aus. Wenn dann die EU-Zentralbanker dann auch noch gezielt Hedgefonds-Manager und Banker – also Vertreter der Finanzoligarchie – über ihre Absichten und Pläne informieren, dann ist das ein Insiderhandel par excellence.

Wie heute bekannt wurde, traf sich EZB-Direktoriumsmitglied Benoît Coeuré am Montagabend um 19:30 Uhr mitteleuropäischer Zeit im luxuriösen Londoner “Berkeley Hotel” mit Vertretern der Finanzoligarchie. Darunter auch der bekannte US-Spekulant nd Gründer der Open Society Foundations, George SorosImmerhin konnten sich so einige Vertreter der heftig kritisierten Branche ordentliche Summen ergaunern.

Dort erklärte Coeuré der anwesenden Finanzelite, dass die EZB das Ankaufprogramm für Staatsanleihen noch vor dem Hochsommer intensivieren werde. Genauer gesagt: Im Mai und Juni wolle die EZB mehr Papiere kaufen, im Juli und August dann weniger, weil in dieser Zeit das Handelsvolumen solcher Papiere erfahrungsgemäß niedriger sei. Doch erst am Dienstagmorgen um 9:00 Uhr wurde die breite Öffentlichkeit darüber informiert.

Diese wenigen Stunden Differenz sorgten dafür, dass die anwesenden Banker und Hedgefonds-Manager sich schon deutlich früher entsprechend am Markt positionieren konnten, wodurch sie massive finanzielle Vorteile erzielen konnten. Angesichts der üblichen “Hebel” und dem Wissen um die zu erwartenden Marktreaktionen, konnten die frühzeitig informierten Finanzoligarchen ihre Einsätze vervielfachen. Experten bezifferten die “Wettgewinne” mit bis zu 2.000 Prozent. Das heißt, mit einer Million Euro Einsatz konnten so circa zwei Milliarden Euro erzielt werden.

Dieser Artikel erschien zuerst bei RT Deutsch Medien Partner CONTRA Magazin

http://www.rtdeutsch.com/20388/headline/freude-schoene-finanzoligarchie-ezb-betreibt-insiderhandel-mit-hedgefonds-von-george-soros/

EZB-Eröffnung: Schwere Ausschreitungen in Frankfurt

Bei den Ausschreitungen am Mittwoch wurden mehrere Polizei-Autos in Brand gesetzt. (Foto: dpa)

Bei den Ausschreitungen am Mittwoch wurden mehrere Polizei-Autos in Brand gesetzt. (Foto: dpa)

Video (mit blöder Werbung) hier:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/03/18/ezb-eroeffnung-schwere-ausschreitungen-in-frankfurt/

Bei den Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei vor der EZB in Frankfurt hat es am Mittwochmorgen mehrere Verletzte auf beiden Seiten gegeben. Die Polizei berichtete zudem von mehreren Festnahmen.

Eine Polizeisprecherin sprach von drei verletzten Beamten. Ein Sprecher des Blockupy-Bündnisses berichtete, beim Einsatz von Wasserwerfern, Tränengas und Schlagstöcken durch die Polizei seien viele Demonstranten verletzt worden. Die Polizei war massiv gegen die Protestierer vorgegangen, nachdem im Umkreis des abgesicherten EZB-Geländes mehrere Brände gelegt wurden. Aus der Menge der Demonstranten wurden Steine und Böller gegen Wasserwerfer geworfen. Die Polizei hat nach eigenen Angaben rund 350 Aktivisten in der Innenstadt festgesetzt. Sie hätten zuvor an verschiedenen Stellen der Stadt Straftaten begangen und randaliert. Von einem Kessel wollte die Polizei nicht sprechen, sagte aber nichts über das konkrete Vorgehen.

„Die Atmosphäre ist aggressiv“, sagte Polizeisprecherin Claudia Rogalski am Mittwochmorgen der dpa. Im Frankfurter Ostend, wo die EZB ihren Sitz hat, gab es kaum eine Straßenkreuzung, an der nicht Mülltonnen, Autoreifen oder Fahrzeuge brannten. Demonstranten versuchten, das weiträumig abgesperrte Gelände der EZB zu stürmen, wurden aber von der Polizei gestoppt.

Am Vormittag eröffnet die EZB ihre neue Zentrale – die sie bereits seit mehreren Monaten nutzt – mit einem kleinen Festakt offiziell. Bei der Eröffnung des neuen, vom Steuerzahler bezahlten Büroturm glich die EZB einer Festung. Augenzeugen berichten sogar von Radpanzern, die vor dem Gebäude positioniert wurden.

Die Polizei rechnet im Tagesverlauf mit mindestens 10.000 Demonstranten. Am Nachmittag sind mehrere Demonstrationszüge geplant.

Es habe an mehreren Stellen Angriffe auf Polizisten gegeben, sagte die Sprecherin weiter. Die Demonstranten attackierten auch Feuerwehr und Straßenbahnen mit Steinen. Die Feuerwehr sei dadurch am Löschen gehindert worden. Mindestens zwei Polizeiautos wurden in Brand gesetzt. Vermummte Demonstranten wurden beim Weglaufen gesehen. Die Polizei hielt sich an den Rändern der Sperrzone zunächst zurück und konzentrierte sich auf den Schutz der EZB.

Die Demonstranten blockierten laut Polizei die zentrale Flößerbrücke über den Main und den Ratswegskreisel, einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt im Osten der Stadt.

Vor dem EZB-Gelände hatte eine Mahnwache von Kapitalismusgegnern am Morgen zunächst ruhig begonnen. Demonstranten berichteten aber von einem Tränengaseinsatz der Polizei. Von Angriffen auf Beamte wisse man nichts, sagte eine Blockupy-Sprecherin.

„Wir haben mit Gewalt gerechnet, wir haben ausreichend Kräfte im Einsatz“, sagte die Polizeisprecherin. „Dass es so schnell kommt – ich hätte auch gewünscht, dass es anders gekommen wäre.“

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/

Dazu auch:

https://marbec14.wordpress.com/2015/03/17/der-turmbau-zu-babel-in-frankfurt-blockupy-demo-das-erwartet-sie-am-18-marz/

Ganz Europa wird platzen wenn das hellenische Problem nicht gelöst wird

Ich kann allen Lesern nur empfehlen, den aufschlussreichen Artikel von Herrn Dr. Chaziteodorou über Griechenland und den Ausbeutern (Banken, EZB, IWF …) zu lesen, der das Ausmaß der Griechenland-Krise verdeutlicht. In der Tat, das vereinte Europa von Maastricht kann nur scheindemokratisch d.h. diktatorisch regiert werden.

Die EU-Architektur und die Ohnmacht “Hellas”!

Kann Herr Tsipras von der EZB verlangen dass diese Zentralbank als Hauptverantwortliche die gesamten Auslandsschulden übernimmt die durch rechtswidriger Finanzierung der Privatbaken Hellas entstanden sind? Liegen diese Banken nicht unter den Obhut der EZB?

Dr. Georg Chaziteodorou

von Dr. Georg Chaziteodorou (berlin-athen)

Die Schaffung eines einheitlichen Binnenmarkts hat keinesfalls die Stellung der EU in der Welt gesichert, sondern bestenfalls den relativen Abstieg verlangsamt. Europa hat keine Computerindustrie, keine nennenswerte Unterhaltungselektronik, kaum noch Textil- und Spielzeugproduzenten, und in vielen anderen Branchen fällt es immer weiter zurück. Ihren Bedarf an Autos, Stahl und diversen weiteren Produkte decken Länder wie China und Indien zunehmend selber an. Die Strukturen der EU sind undurchsichtig-technokratisch. Es fehlen sowohl Visionen für ein Europa der Vaterländer von morgen als auch der demokratisch legitimierten Entscheidungsprozesse, die zu einem solchen Europa hinführten könnten.

Die EU-Architektur erinnert in verblüffender Weise an die fragile, wenig kohärente Verfassung des Heiligen Römischen Reichs, die ebenfalls durch starke eigensüchtige Partikularinteressen geprägt war. Der Ministerrat ist mit dem Kurfürstenrat vergleichbar. Der heutige Kommissionspräsident spielt als oberster Verwaltungschef eine ähnliche Rolle wie der damalige Reichsvizekanzler. Die Kompetenzrangeleien zwischen dem Europäischen Gerichtshof in Luxemburg, dem für Menschenrechtsfragen in Straßburg und dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe (sowie den anderen nationalen Obergerichten) erinnern an das Verhältnis zwischen Reichskammergericht und Reichshofrat. Bei den Ständigen Vertretungen der EU-Mitglieder in Brüssel fühlt man sich an die Gesandtschaften der Stände erinnert, und der Ausschuss der Regionen lässt vor dem historischen Auge die damalige Grafenkorrespondenz und den Reichsständerat als Schutzbünde der Lokalgewalten aufscheinen.

Dem Schein nach herrscht überall in der EU das «eherne Gesetz» der Demokratie. Das schöne an diesem System dass entwickelt wurde – das heißt Wahlen durch das Volk, Demokratie oder Republik oder was auch immer – ist, dass es leicht kontrolliert werden kann. Die Herrscher hinter der Kulissen der EU-Organe  wählen alle Kandidaten selber aus. Nicht bloß die Kandidaten natürlich, sondern auch deren Politik d.h. im Rahmen der Neuen Welt Ordnung die paneuropäische Vereinigungspolitik. In Wirklichkeit aber das Zeitalter der Demokratie in der EU war kurz und neigt sich offenbar seinem Ende zu. Der Hellenismus hat seine Schuldigkeit getan, der Hellenismus kann gehen. Wer sich über das «seltsame» Demokratieverständnis der Elite in der EU und ihre Statisten auf Europas politischen Bühnen wundert, hat nicht begriffen, dass die Demokratie von allem Anfang an nur Mittel zum Zweck war. Als «Endlösung» für Europa taugt sie jedenfalls nicht. Das vereinte Europa von Maastricht kann nur scheindemokratisch d.h. diktatorisch regiert werden.

Kommt die eine Alternative (substantielle und ausreichende Ausweitung der Kompetenzen des EU-Parlaments) d.h. auf absehbare Zeit sinnvoller Weise nicht in Frage, scheint sich die andere Alternative, die Kompetenzen nämlich möglichst bei den Mitgliedstaaten zu belassen, umso mehr aufzudrängen. Doch auch diese Alternative führt nicht recht weiter. Die Rückwirkungen der EU auf die nationale Politik sind nicht nur rechtlich-institutioneller, sondern auch wirtschaftlich-faktischer Natur.

Die Entwicklung der EU hat den Spielraum für nationale Politiken erheblich eingeengt. Mit der Intensivierung des Wettbewerbs in der EU wurde die Möglichkeit Markt korrigierender politischer Eingriffe (z.B. durch höhere Abgaben oder zusätzliche administrative Belastungen) erheblich verringert. Innerhalb der EU-Gemeinschaft herrscht der Vernichtungswettbewerb. Vernichtet werden sollen alle kleinen und mittleren wirtschaftlich selbständigen Existenzen in den einzelnen Mitgliedsländern – auf Kosten der internationalen Konzerne, dem großen Hochfinanz-Dach.

Die Wirksamkeit solcher Eingriffe steht und fällt mit der Möglichkeit des Staates, die Betroffenen, vor allem die betroffenen Unternehmen, von ausländischen Konkurrenten abzuschirmen (z.B. durch Zölle und sonstige Barrieren), so dass sie die höhere Belastung ohne Gefährdung der Kapitalrendite auf die Preise aufzuschlagen und damit letztlich auf die Verbraucher abwälzen können. Nach der Herstellung des EU-Binnenmarktes schwanden aber die Möglichkeiten der Abschottung gegen ausländische Konkurrenten und die Möglichkeiten einer selbständigen Wirtschafts-, Sozial-, Finanz- und Steuerpolitik besonders der wirtschaftlich schwächeren einzelnen Mitgliedstaaten.

Diese Entwicklung, die faktisch auf den Verlust nationaler politischer Verantwortung in diesen Bereichen hinausläuft, wird unterschiedlich bewertet, je nachdem, wie man die bisherige staatliche Politik beurteilt hat. Sieht man in ihr einen wohlfahrtsstaatlich übertriebenen Aktivismus, so wird man die durch den EU-neoliberalen Standpunkt, bewirkte Disziplinierung der nationalen Politik relativ positiv beurteilen. Geht man richtigerweise umgekehrt davon aus, die Politik müsse massive Korrekturen an den Marktergebnissen vornehmen, und rechtfertigt mit dieser Überlegung den bisherigen Stand der Staatsengriffe, so wird man die Einschränkungen der nationalen Politik eher negativ bewerten.

Die neoliberalen Standpunkte der Wirtschaftspolitik und die Demokratiedefizite (beschränkte Handlungsfähigkeit und mangelnde Bürgerpartizipation!) einer aktiven Politik der EU verhindern die politische Handlungsfähigkeit auf übernationaler Ebene aufzubauen. Die Idee einer Weltregierung ist völlig utopisch. Damit ist auch die Herstellung eines möglichst ungehinderten internationalen Wettbewerbs auch völlig utopisch.

Politikern und Bevölkerung der EU wird laufend vorgegaukelt, nur die mathematischen Optimierungsansätze und Planungsmethoden wären «exakte Wissenschaften», und diese würden eindeutig beweisen, dass Wirtschaft nur durch Konkurrenz und Wettbewerb funktioniere. Wenn z.B. für die BRD ein weiteres Wirtschaftswachstum unmöglich geworden ist, weil die Wirtschaftsräume «erwachsen» geworden sind, dann kann ein Staat nur noch auf Kosten anderer wachsen. Der Gewinn des einen ist der Verlust des anderen.

Zeichnung: Latuff

Typisches Beispiel hierbei ist die Erpressung Hellas (Opfer der Banken) und die Rettung der Deutschen Bank. Den internationalen Bankern war es durch Erpressung von hellenischen Politikern, Bilanzstandardisierung und umfassende Medienpropaganda scheinbar gelungen, wieder Gewinne zu erzielen, der wirtschaftliche Aufschwung wurde vorgetäuscht, und das Ende der Krise verkündet. Plötzlich gerieten die Hellenen in finanzieller Schieflage.

Der Finanzminister der BRD zeigt Verständnis für die nicht Einhaltung der Kriterien von Maastricht für die Belgier, Italiener und Franzosen aber nicht für die Hellenen. Er ist besorgt für die Schulden Hellas aber nicht für die Schulden Luxemburgs, Niederlandes, Großbritanniens, Belgiens, Österreichs, Frankreichs und der BRD wie folgende Zusammensetzung zeigt:

Auslandsschulden

Luxemburg                         1,994 Billionen US$
Niederland                         3,733 Billionen US$
Großbritannien                   9,088 Billionen US$
Belgien                             1,354 Billionen US$
Österreich                         0,809 Billionen US$
Frankreich                         5,021 Billionen US$
Deutschland                      5,028 Billionen US$
Hellas                               0,553 Billionen US$

Wie aus dieser Zusammenstellung ersichtlich wird, hat Belgien mit vergleichbarer Bevölkerungsgröße wie Hellas Auslandsschulden von 1,354 US$ und keinem stört dieser Situation. Der derzeitige Finanzminister der BRD hat längst vergessen, dass Belgien 1996 die Bedingungen eines Beitritts in der Eurozone nicht erfüllte (die Schuldenquote lag bei 130 % des BIP) und hat die Daten wie folgt verfälscht. Der damaliger belgische Finanzminister Philippe May-Stadt sorgte dafür, dass die juristisch unabhängigen Sozialfonts per 31.12.1996 Milliardenbeträge der belgischen Währung an den belgischen Staat überwiesen und buchten sie drei Tage später, Anfang 1997, auf ihre Konten zurück. Keiner aber heute spricht über BELXIT auch nicht wenn das Loch der Schulden der DEXIA von Belgien größer ist als das Loch der Schulden der übrigen EU-Ländern. Warum hat man die belgischen Bürger, ähnlich wie die hellenischen Bürger, nicht verpflichtet, die Schulden zu übernehmen
Die Leute die für Hellas sorgen machen übersehen die 3,733 Billionen US$ Schulden der Niederlande und die 9,088 Billionen US$ Schulden Großbritanniens. Ganz Europa erstickt im Sittenverfall und fast alle so genannten Europäer verleumden Hellas. Sie sind besorgt für die Auslandsschulden Hellas und vergessen das mehrfache, dass von den Supergaunern gefressen wurden. Nur die Jahreszinsen der Auslandsschulden der Italiener sind größer als die Auslandsschulden der Hellenen.

Bald wird Hellas dafür verantwortlich gemacht, dass der Mond noch nicht bewohnbar gemacht wurde oder warum mit dem Sieg der Partei ΣΥΡΙΖΑ bei den Parlamentswahlen von 25.01.2015 die Intensität der vier Naturkräfte nicht bereits neu reguliert wurde!

Natürlich war Hellas bereits vor Ausbruch der Krise hoch verschuldet. Mit 125 % der BIP konnte man sich die Einfuhren schon vor der Krise nicht wirklich leisten, insbesondere die Waren vom Exportweltmeister BRD. Vor dem gleichen Problem standen Spanien, Portugal und Italien d.h. sie waren ähnlich hoch verschuldet wie Hellas. Daher wurden die einfuhren Hellas mit Krediten finanziert, und zwar mit Krediten von der Deutschen Bank. Und genau die Deutsche Bank war es nun, die in Wahrheit gerettet wurde, als alle Medien den «faulen und korrupten Hellenen» die Schuld am «verpatzten Aufschwung» gaben.

Was ist in der EU in den Jahren vor der Krise eigentlich abgelaufen? Sachlich betrachtet stieg die BRD durch massiven Lohndruck, Entmachtung der Gewerkschaften und eine brutale Standortpolitik zur zentralen Exportmacht auf. Auf der anderen Seite befanden sich wie Hellas Importländer, die sich die Importe aus der BRD eigentlich nicht leisten konnten. Also verschuldeten sich die Importländer wie Hellas bei den deutschen Banken.

Die Banken zahlen – erfreulicherweise – die Importe direkt an die deutschen Exporteure so, dass das Geld in der BRD bleibt. Die Schulden hat die Bevölkerung der Importstaaten. Über den Zinsmechanismus ist garantiert, dass die Banken der BRD auch in Zukunft davon profitieren, dass die Ungleichheit erhalten bleibt, d.h. dass ärmerer Länder wie Hellas Schulden aufnehmen müssen, wenn sie zahlungsmittel benötigen.

In Hellas führte diese absurde Entwicklung zu massiven, auch blutigen Ausschreitungen. Unter dem Druck des Staatsbankrots konnte schließlich die hellenische Regierung dazu gebracht werden, die EZB darum zu «ersuchen», in Hellas das Bargeld abschaffen zu dürfen. Ab 01.01.2011 dürften Geldbeträge von Privatpersonen über 1500 Euro hinaus bzw. 3000 Euro von Unternehmen nur noch elektronisch überwiesen werden.

Die Begründung der Geldflut war absurd. Die Wahrheit hängt mit der Tatsache zusammen, dass Banken schon immer gegen Bargeld waren, da genau dieses sie beim «Run auf die Bank», wenn alle Kunden gleichzeitig ihre Einlagen beheben wollen, in arge Bedrängnis bringen kann. Im Oktober 2008 (der Zusammenbruch von Lehman Brothers erfolgte am 15.09.2008) kam es zu einer Änderung der internationalen Financial Reporting Standards (IFRS) d.h. der Rechnungslegungsnormen, speziell für die «bedrohten» Banken. Seit dieser Zeit können Banker Wertpapiere, die im Kurs gesunken sind, unverändert zum alten Kurswert in den Bilanzen weiter beibehalten.

Damit müssen sie zwar nicht die Verluste ausweisen, dürften aber sehr wohl Wertsteigerungen als Gewinne ausweisen. Bei solch einer betrügerischen Logik bleibt wohl jedem anständigen Bürger schlicht die Puste weg weil er diese betrügerischen Absichten aus der Ferne riechen kann. Und diese Absichten werden von der EZB akzeptiert. Es handelt sich jedenfalls um einen einfachen Buchungstrick, eine Manipulation zur Gestaltung der Bankbilanzen. Die Fachwelt ist entsetzt, verärgert, fassungslos, da Bankbilanzen somit völlig Aussagelos und damit wertlos geworden sind.

Banken können seit Oktober 2008 in ihre Bilanzen einfach schreiben, was sie wollen. Angebliche Milliardengewinne der Banken, die lediglich durch Umbuchungen von Milliardenverluste entstanden, sind in Wirklichkeit vollkommen bedeutungslos geworden. Darüber hinaus wurde in der BRD auch das so genannte Finanzmarktstabilisierungsgesetz beschlossen. In § 8 dieses absurden Machwerks werden Banken mittels Steuergelder gerettet, während die privaten Kunden der Banken die Verluste z.B. jene Spekulationsverluste, die durch Lehman-Zertifikate verursacht wurden, selbst tragen müssen. Und die EZB akzeptiert auch diesen Betrug.

Parlamentarische Kontrollen wurden im Zuge der betrügerischen Bankrettung der BRD auf Kosten der Steuerzahler abgeschafft. Die neun Parlamentarier, die Mitglieder des entsprechenden Kontrollgremiums sind, werden bei Gefängnisstrafe (!) zum Stillschweigen verpflichtet (!). Und so was nennt man Demokratie! Wohlgemerkt es geht hier um die Verwendung von Steuergeldern. Warum schreitet auch hier die EZB nicht? Es handelt sich hier um Steuergelder die doppelt so groß sind wie der Haushalt der BRD, nämlich 480 Mrd. Euro an direkten Hilfen und Bürgschaften.

Diese Gelder fließen in den Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) und werden von dort bei Bedarf an Banken verteilt. Geleitet wird diese Anstalt SoFFin von ehemaligen Bankern und Politikern, die Vorschläge ausarbeiten, welche Banken die Mittel erhalten sollen. Die Entscheidung treffen dann Staatssekretäre im Kanzleramt der BRD und in den Ministerien nach Rücksprache mit den betroffenen Banken selbst. An wen und unter welchen Bedingungen diese Steuergelder verteilt werden, entscheidet alleine die Regierung der BDR und zwar unter demokratischen Ausschuss der Öffentlichkeit. Die Empfänger dieser Steuergelder werden nicht Bekannt gegeben mit der offiziellen Begründung, dies könne «das Vertrauen in die betreffenden Banken erschüttern»! Nach Meinung von Verfassungsrechtlern der BRD verstößt die oben beschriebene Vorgehensweise gleich doppelt gegen das Grundgesetz der BRD. Die Privatbanken werden mit einer Steuergeldsumme «gerettet», welche dem Doppelten des Bundeshaushalts entspricht.

Wie sieht die oben beschriebene Situation für die BRD mit der «Rettung» der Banken in Hellas aus? Die Rettung der Banken in Hellas begann bei der Regierung der Partei Neue Demokratie unter dem Ministerpräsidenten Konstantin Karamanlis bereits vor Beginn der Wirtschaftskrise. Er transferierte die Schulden der privaten Banken auf die Staatsschulden. Dieser Transfer beeinflusste negativ die Höhe der Staatsschulden und des BIP. Die mehreren Dekaden Mrd. Euro Schulden der einheimischen Spekulanten der Privatbanken wurden auf die Schultern der Steuerzahler transferiert.

Auch die hellenischen Privatbanken sind europäische Banken und fallen unter der Aufsicht der EZB. Es gibt keine Verpflichtung dass die europäischen hellenischen Steuerzahler die Spekulationsschulden der Privatbanken die sich frei in dem internationalen Markt agieren zu übernehmen. Die nur der Name nach hellenischen, aber europäischen Privatbanken kauften ohne Kontrolle der EZB hellenische Wertpapiere mit welche die Importe Hellas aus der Industrie der BRD finanzierten. Gehört diese Situation nicht im Verantwortungsbereich der EZB?

Wo liegt eigentlich bei der EU die «Gleichbehandlung» versteckt? Warum wurde Hellas anderes als Island und Irland behandelt? Warum sind die isländischen Banken ohne Hilfe der Steuerzahlern gelassen und belasteten diese rechtmäßig nur die Wucherer der Spekulation. Wo sind die so bekannten europäischen Organe versteckt die die Obersicht angeblich über die europäische Wirtschaft haben?

Die EZB war verpflichtet die hellenischen Privatbanken zu bestraffen und einigen hellenischen verantwortlichen aus der Politik, Wirtschaft und Bankwesen anzuzeigen, zu bestraffen und im Gefängnis zu stecken. Der damalige Präsident der hellenischen Zentralbank zum Beispiel gehört ins Gefängnis. Dieser Mann erlaubte die Privatbanken Gelder ohne Sicherheiten an parteipolitischen Freunden zu leihen. Die Hellenen sind die Opfer der internationalen Verleumdung, die von der korrupten eigenen politischen Führung unterstützt und von eigenen Wucherern der Spekulation finanziert wurde.
Der nächste hellenische Ministerpräsident Georgios Papandreou, als Befehlsempfänger der internationalen Spekulation, hat Hellas unrechtsmäßig und mit Duldung der EZB und der Kommission mit den räuberischen Memoranden erstmalig Europa unter der Obhut der IWF geführt. Die IWF-Programme helfen nicht der Wiederauferstehung sondern sie deflationieren die hellenische Wirtschaft. Durch die Drosselung der Nachfrage sollen angeblich Ausgaben und Einnahmen im Au0enhandel wie im Staatsbudget wieder ins Lot gebracht und so die Schuldendienstfähigkeit Hellas wiederhergestellt werden!

Diese Politik der «Anpassung» hat nach ca. 5 Jahren an die verfügbaren finanziellen Mitteln verheerende soziale Konsequenzen gehabt und über 4000 Hellenen zum Selbstmord getrieben. Die Einführung eines so genannten Austeritätsprogramms hat durch den Abbau von Subventionen Grundnahrungsmittel über Nacht so drastisch verteuert, dass sie für die Armen unerschwinglich wurden. Sie sind auch die Hauptleidtragenden bei den massiven Preissteigerungen der öffentlichen Dienstleistungen. Medizinische Versorgung und Schulbesuch wurden wieder zum Privileg, die Benutzung des öffentlichen Transportsystems können sich die armen kaum noch leisten.

Die Verteuerung öffentlicher Güter wiegt umso schwerer, als die Stabilisierungsprogramme immer darauf abzielen, die Steigerungen der Lohnnebenkosten unter der Inflationsrate zu halten, die Realeinkommen also zu senken….und die Arbeitslosigkeit zu steigern. Um die Ausgaben des Staatshaushaltes zu senken, sahen die Austeritätsprogramme umfangreiche Entlassungen im öffentlichen Sektor vor die auch durchgeführt wurden. Im privaten Sektor führte die Politik der Nachfragebeschränkung zum weiteren Steigerung der Arbeitslosigkeit. Die IWF- Programme begünstigen immer die Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums zugunsten der Reichen, sie verschärfen die vorhandenen Einkommensunterschiede und mit ihnen die sozialen Spannungen. Die oben genannten Maßnahmen jedoch sind nicht nur falsch sie sind fatal und führen in eine noch tiefere Rezession weil:

a.  der Rückgang der Löhne blockiert den Wirtschaftsaufschwung.
b.  ein Beschäftigungsrückgang erhöht massiv die sozialen Kosten des Staates.
c.  die direkte und indirekte Steuereinnahmen sinken.
d.  die Staatsverschuldung steigt.

Die volkswirtschaftlichen Zeichen des «Hineinsparens in die Depression» Sind jetzt schon klar für das Jahr 2015 bei Hellas, bei Umsetzung des politischen Programms, ersichtlich. Kein einziger Wirtschaftler der Zentralbanken (EZB, OECD oder IWF) hat bisher eine Rezession auch nur annähernd prognostiziert. Dafür gibt es auch eine einfache Erklärung, denn eine Rezession darf erst nach einem Einbruch des BIP über zwei aufeinander folgende Quartale als solche definiert werden, d.h. wenn die Wirtschaftsforscher von einer Rezession sprechen, sind die Menschen längs mittendrin. Die Ursachen und Schuldigen für das Desaster der wirtschaftlichen Rettungsprogramme Hellas müssen klar benannt werden.

Jetzt kommt und zwar ab 26.01.2015 der neue Ministerpräsident Hellas Alexis Tsipras. Die Verbrecher, die seit 2004 Hellas regiert haben, sind durch die Wahl am 25.01.2015 der Partei Tsipras, gerettet worden. Durch Tsipras werden alle Beweismitteln vernichtet werden. Die ganze politische Bande Hellas wird von der Bilderberg, vom Kolleg von Athen gelenkt. Durch die Wucherer des internationalen politischen Zionismus und der Kinder und Engelskindern der Nazi–Kollaborateure die in Hellas politische Macht ausüben, setzt sich Hellas aufs Spiel, Scheusal Europas zu werden.

Damit die o.g. Verbrecher gerettet werden soll eine stolze Nation mit über 3000 Jahre Geschichte in den Dreck gezogen werden. Tsöipras hat wie sein Vorgänger auch noch nicht mal eine Stunde gearbeitet und ein Euro verdient. Er ist Arbeitslos und Sprössling einer Familie mit ultra Rechter ideologischer Vergangenheit in Linker Verpackung. Er hat vorsorglich frei allen bisherigen politischen Verbrecher, die für den Selbstmord Tod von über 4000 Hellenen verantwortlich sind, gesprochen. Deshalb ist die nächste politische Krise in Hellas vorprogrammiert. Die hellenische Gesellschaft ist ein kochender Kessel der explodieren wird wenn nicht Recht Gesprochen und praktiziert wird. Ganz Europa wird platzen wenn das hellenische Problem nicht gelöst wird nach der Art die von Recht und Zivilisation bestimmt wird.
Kann Herr Tsipras von der EZB verlangen dass diese Zentralbank als Hauptverantwortliche die gesamten Auslandsschulden übernimmt die durch rechtswidriger Finanzierung der Privatbaken Hellas entstanden sind? Liegen diese Banken nicht unter den Obhut der EZB?

Bekanntlich hat die EZB für Belgien die Schulden für DEXIA übernommen. Ähnlich soll die EZB auch für die hellenische Schulden verfahren. Sie soll die hellenischen Schulden an die Spekulanten und Wucherer übernehmen denen sie selbst erlaubt hat in die hellenischen Wertpapiere zu investieren. Die EZB soll eine von der EU unabhängige Institution beauftragen, die hellenischen Staatsschulden und deren Entstehung gründlich zu untersuchen und zu erfassen. Alle geheimen Vereinbarungen durch die EZB-Präsidenten und der hellenischen Ministerpräsidenten sollen veröffentlicht werden.
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Herr Tsipras und seine Wirtschaftsminister sollten mit folgenden Fragen, die elementar für die Lösung jeder Finanzkrise im bestehenden Geldsystem sind, beschäftigt werden

  • Wieso verschuldet sich Hellas bei den Privatbanken, wenn doch in Wahrheit nur sie selbst über das Monopol der Geldschöpfung, das sie an die Zentral- und Geschäftsbanken delegieren verfügen?
  • Wieso verschuldet sich Hellas überhaupt?
  • Wieso zahlt Hellas für ihre Schulden auch noch Zinsen?

Solange es bei der Regierung ΣΥΡΙΖΑ keine breite Diskussion über ein Demokratisches Geldsystem und Alternativen hierzu entsteht, werden alle wirtschaftlichen Lösungen zwischen ΣΥΡΙΖΑ und der EU-Organe reine Makulatur bleiben.

Sir Josiah Stamp, 1880-1941, u.a. Direktor der Bank of England drückt es vortrefflich aus:
«Wenn ihr weiterhin die Sklaven der Banken sein wollt und für eure eigene Versklavung bezahlen wollt, dann lasst die Banken, weiterhin das Geld erschaffen und die Kredite kontrollieren».

PD Dr.-Ing. Georg Chaziteodorou

Bleibergweg 114, D-40885 Ratingen
Tel.+Fax: 0049 2102 32513
E-Mail: chaziteo@t-online.de

Wir sollten Trauer tragen!

https://www.google.de

Donnerstag war der traurigste Tag für Europa in den letzten 50 Jahren, weil die geisteskranke, völlig unsinnige Ankündigung der EZB erneut den Fortbestand eines Bankensystems erzwingt, dem nicht nur nicht mehr zu helfen ist, sondern die Lage des europäischen Volkes noch viel schlimmer macht, als sie ohnehin schon ist.
Schreibt Raul Ilargi Meijer von The Automatic Earth in diesem Artikel.

Auszüge aus dem Meijers-Artikel:

Es ist ein trauriger Tag auch für die Menschen in Griechenland, die ganz gleich wie die Wahl an diesem Sonntag ausgeht, für die Bevölkerung noch größeren Schaden anrichtet. Trotz Draghis 1.140.000 x Millionen “Stimulus” wird die Demontage der sozialen Ordnung weitergehen. Schon jetzt hören wir von Ärztinnen (!), die gezwungen sind, sich zu prostituieren, um ihre Kinder zu ernähren, über die die Verdoppelung der Zahl von Fehlgeburten und über das allgemeine Gefühl der Hilflosigkeit und Not unter der griechischen Bevölkerung, vor allem unter der Jugend, die keine Möglichkeit sieht, jemals eine Familie zu gründen. Meijers Fazit: In Brüssel herrscht ein Haufen Krimineller, und Draghis QE Ankündigung ist eine kriminelle Handlung. Eine schwache Hoffnung: Vielleicht kann die Entscheidung der EZB noch bis März noch gestoppt werden.

Der Wahnsinn dieses QE wird die europäischen Wirtschaft, eher in hohe Arbeitslosigkeit und Deflation treiben, als sie wirklich wiederzubeleben. Sollte die Deflation erfolgreich bekämpft werden, müsste man davon ausgehen, daß die Menschen jetzt eine Kreditaufnahme im großen Stil starten und den Konsum anheizen. Es ist ein Taschenspielertrick.

Die Staatsanleihen können nicht dauerhaft bei den Zentralbanken bleiben.
Diese Struktur treibt die Defizite in die Höhe und bringt die nationalen Zentralbanken an den Rand der Insolvenz. Daher kann man davon ausgehen, daß die EZB im nächsten Schritt die Papiere übernehmen wird. Dann aber ist die Finanzierung der Staaten der Euro-Zone EZB-Angelegenheit. Die demokratisch gewählten Parlamente werden zu ausführenden Organen einer mit vollständiger Immunität ausgestatteten, ohne jegliche demokratische Legitimation agierenden Europäischen Zentralen Budgetkontrolle (EZB) unterworfen. (DWN)

Bernd Lüthje von der NRW.BANK:

Entscheidend für diese Entwicklung ist das Drängen der Gruppe um Mario Draghi und vieler anderer, auch Merkel-Schäuble-Gabriel-Westerwelle-Kohl-Genscher-die Grünen usw., die Vereinigten Staaten von Europa nicht über Volksentscheid, sondern über Institutionen im möglichst kurzem Zeitraum herbeizuführen. Dazu dient die EZB. Zahlen werden die Deutschen. Wie Deutschland ausgeplündert wird, ist hier zu lesen.

Was Mario Draghi treibt, geschieht nicht aus Dummheit. Mario Draghi ist ein Goldmann und wurde gezielt für diesen Job ausgewählt. Nach den Staatsanleihe-Käufen ist er in der Lage, die europäische Politik zu dirigieren. Draghi führt uns mitten hinein in den Prozess, den Euroraum zu einer zentral gelenkten und verwalteten Wirtschaft zusammenzuschweißen. (DWN)

Vielleicht wird uns dieses Schicksal erspart.

Der Euro befindet sich eindeutig im Untergangsmodus. Wie ein angeschlagener Boxer kurz vor dem KO, taumelt die europäische Murkswährung täglich etwas mehr dem Abgrund entgegen. Der angeblich so große Jubel bei Einführung des Euro war in den meisten Ländern eh nur sehr verhalten und darüber hinaus auch nur von bemerkenswert kurzer Dauer. (Gerhard Breunig)

Zum Schluß schreibt Meijer:
Die Troika wird die EU zum Dritte-Welt-Land machen und sie sitzen da und warten darauf, daß mehr Geld für die Banken ihr kleines Leben verbessern hilft. Die Griechen haben ihre Lektion bereits gelernt, auch wenn das Land ganz unten ist und sogar griechische Ärzte gezwungen sind, sich zu prostituieren. (The Automatic Earth)

Meijers fleht:
Bitte Syriza, bitte Tsipras, gewinnt die Wahlen im Kampf gegen diese Gruppe von Kriminellen. Und bitte ganz Europa, erhebt euch aus den bequemen Sesseln und weigert euch, daß derart kriminelle Dinge in eurem Namen begangen werden. Wenn nicht, seid ihr Komplizen und eine Schande für die Menschheit.

http://krisenfrei.de/wir-sollten-trauer-tragen/

Draghi verhindert mit Trick, dass Spaltung der EZB in Nord und Süd sichtbar wird

Um zu verschleiern, dass es eine Nord-Süd-Spaltung in der EZB gibt, hat Mario Draghi auf eine Abstimmung über die Geldschwemme verzichtet. Die deutschen Vertreter, Österreich, Estland und die Niederlande waren dagegen. Ihre Position wurde als nicht mehrheitsfähig befunden. Ein formaler Rechtsakt für die Flutung der Märkte mit einer Billion Euro existiert nicht.

Mario Draghi griff bei der EZB-Sitzung zu einer Notmaßnahme: Um nicht feststellen zu müssen, wer gegen die Geldschwemme stimmt, wurde auf eine Abstimmung verzichtet. Ein Rechtsakt ist durch die Pressekonferenz noch nicht entstanden. (Foto: dpa)

Mario Draghi griff bei der EZB-Sitzung zu einer Notmaßnahme: Um nicht feststellen zu müssen, wer gegen die Geldschwemme stimmt, wurde auf eine Abstimmung verzichtet. Ein Rechtsakt ist durch die Pressekonferenz noch nicht entstanden. (Foto: dpa)

Die EZB hat ihr Programm zur quantitativen Lockerung nur mit einem Trick durchgebracht: Mario Draghi sagte bei der Pressekonferenz, die Mehrheit sei so klar gewesen, dass eine Abstimmung nicht notwendig gewesen sei. Die EZB hat auch nicht, wie vom EuGH verlangt, einen Rechtsakt vorgelegt, auf dessen Basis von März 2015 bis September 2016 monatlich 60 Milliarden Euro in den Markt gepumpt werden. Die Maßnahme kann verlängert werden, wenn es keinen signifikanten Anstieg der Inflation gebe, so Mario Draghi.

Fünf von insgesamt 25 Mitgliedern des EZB-Rats sollen sich gegen das QE ausgesprochen haben, obwohl es keine formelle Abstimmung gab. Darunter die beiden deutschen Mitglieder Jens Weidmann und Sabine Lautenschläger, die Vertreter aus Österreich, Estland und den Niederlanden, berichtet De Telegraaf. Das niederländische Parlament lehnte das EZB-Programm einen Tag vor der Verkündung durch Mario Draghi überraschend ab. Der österreichische Zentralbanker, bisher ein getreuer Gefolgsmann von Draghi, sagte im ORF, mit der Geldschwemme habe die EZB “ihr letztes Pulver voreilig verschossen”.

Bemerkenswert an der Aktion ist, dass sie erneut ohne formalen Rechtsakt erfolgt ist – obwohl dies eine der wenigen Minimalanforderungen des EuGH in der Sache ist. Doch bisher beruht das Schauspiel ausschließlich auf einer Pressekonferenz. Pressekonferenzen haben in demokratischen Rechtssystemen bisher keine gültigen Rechtstitel hervorbringen können-

In Deutschland wird das Programm zum Staatsanleihen-Kauf daher wieder vor das Bundesverfassungsgericht getragen werden. Das kündigte unter anderem der CSU-Politiker Peter Gauweiler an.

Der wirtschaftliche Nutzen ist beim EZB-Programm nicht absehbar, so Kritiker. Das Geld wird wohl im Banksektor versickern. Dafür werden die rechtlichen und politischen Folgen vor allem in Deutschland spürbar sein. Auch die Weltbank sieht keine wirtschaftliche Heilung durch das QE-Programm.

Der französische Finanzminister hingegen äußerte seine Frustration über den starken Widerstand aus Deutschland gegen das geplante OMT-Programm. Die EZB sei unabhängig, daher sei jeder Einfluss zu unterlassen.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/

Aus der Reihe Kapitalismusirrsinn – Heute: Realwirtschaft im Sinkflug – EZB heizt Spekulationen an

 

Mowitz

Mario Draghi, Hoher Priester der Europäischen Zentralbankkirche vom letzten Auferstehungstag, (EZB), der zum rechten Glauben schon während seiner Tätigkeit bei Goldman Sachs, Wall Street, New York fand, flutet nun die europäische Glaubensgemeinschaft mit dem apostolischen Segen des billigen Euros. Daraus wird neue Hoffnung geschöpft und die Fackel des Glaubens, bis zum nächsten Finanzcrash, weitergereicht.

Durch den Kauf von toxischen Schrottpapieren, (Schuldzettel die das Papier nicht wert sind auf dem sie gedruckt sind), die in europäischen Banken lagern, und für deren Erwerb die heilige EZB zwischen März 2015 bis Ende September 2016 monatlich 60 Milliarden Euro – also insegesamt 1,14 Billionen Euro drucken muss, um im Grunde nichts anderes zu tun als Banken zu sanieren. Das ist mehr als der Wert sämtlicher DAX-Unternehmen, der im Augenblick 1,075 Billionen Euro beträgt.

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de

Eine der ersten Reaktionen der internationalen Spekulationsmärkte, auch bekannt als internationale Finanzmärkte, war, dass der DAX der am „Tag der Verheißung“ einen Sprung von 1,3 Prozent nach oben, auf die Bestmarke von 10.435 Punkten, machte. Tendenz steigend. Eine große Freude für jeden Aktienbesitzer. Je mehr Aktien man besitzt, umso größer die Freude.

Für die Flutung der Märkte musste als Gespenst das Risiko einer angeblich anstehenden Deflation in Europa bemüht werden, das man an sinkenden Verbraucherpreisen, vor allem wegen des manipulierten Ölpreis-Verfalls, festmachte.

In einer Pressemitteilung macht Sahra Wagenknecht am 22.01.2015 darauf aufmerksam, dass:

„Statt mit einer Billionensumme die Spekulation auf den Finanzmärkten anzuheizen sollte die Europäische Zentralbank mit dem Geld lieber öffentliche Investitionsprogramme anschieben. Die Anleihekäufe sind ein Dopingmittel für die Finanzmärkte, sie treiben Aktienkurse und andere Vermögenspreise noch weiter nach oben und machen die Reichsten noch reicher. Die Zeche für dieses Spiel zahlt die Mittelschicht, deren Sparguthaben und Pensionsansprüche entwertet werden.[…..]

Das Anleihekaufprogramm der EZB ist der Beweis, dass Frau Merkel und Herr Schäuble bei der Lösung der europäischen Schuldenkrise total versagt haben. Die katastrophalen Kürzungsprogramme haben die Schuldenprobleme nicht gelöst, sondern weiter verschärft….“ Weiter >>>

Es wäre an der Zeit die Frage nach dem Fortbestand des Kapitalismus neu zu beantworten.

FH

EZB provoziert die größte europäische Blase aller Zeiten

Euro (santiago silver - Fotolia.com)

Wird der Euro die Rettung um jeden Preis überstehen?

EZB-Chef Mario Draghi hat mit dem Aufkaufprogramm für europäische Staatsanleihen praktisch eine Garantie für hohe Anleihenkurse abgegeben. Welcher Investor kann da schon widerstehen?

Die Renditen für zehnjährige Staatsanleihen von Ländern aus dem Euroraum sind in den vergangenen Tagen auf neue Rekordtiefs gesunken.

Investoren stürzen sich in Scharen auf die Schuldscheine der europäischen Randstaaten. So musste Spanien am heutigen Freitagmorgen nur 1,4 Prozent Zinsen an seine Gläubiger zahlen. Italien kann für 1,61 Prozent neues Kapital am Markt aufnehmen. Die Renditen für die wirtschaftlich stärksten Euroländer liegen durchweg unter 1 Prozent.

Damit Investoren dem Schweizer Staat Geld leihen dürfen, müssen diese sogar Geld auf den Tisch legen. Die Rendite für 10-jährige Schweizer Staatsanleihen lag zuletzt bei -0,19 Prozent.

2015-04-Länder

Es ist offensichtlich: Mit ihrer Geldpolitik pumpt die EZB in den kommenden zwei Jahren nicht nur über 1 Billion neues, ungedecktes Geld in die Märkte (EZB entspricht hohen Erwartungen, Goldpreis zieht an). Die provoziert damit gleichzeitig eine der größten Finanzblasen der europäischen Wirtschaftsgeschichte. Nämlich die europäische Anleihenblase.

Laut dpa umfasst der europäische Anleihenmarkt derzeit 6,5 Billionen Euro. In den kommenden Monaten dürfte einiges an Finanzkapital hinzukommen. Dazu müssten die Staaten aber gleichzeitig neue Schulden machen. Was bewirkt das billige Geld also in Sachen europäischer Haushaltsdisziplin?

Die nächste Schuldenkrise kommt bestimmt. Wohl dem, der sein Geld nicht in windige Zahlungsversprechen maroder Staaten steckt, sondern gute Teile seines Vermögens in reale Werte angelegt hat.

Goldreporter

http://www.goldreporter.de/ezb-provoziert-die-groesste-europaeische-blase-aller-zeiten/news/48002/