VOR DIESEM AKTUELLEN HINTERGRUND GESCHIEHT DAS ATTENTAT IN PARIS

Seit dem US-NATO-Bomben-Angriff auf »Jugoslawien 1999 ist der Krieg in Europa wieder zurückgekehrt.


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von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait*

Altkanzler Gerhard Schröder warf der Europäischen Union zutreffend eine verfehlte Ukraine-Politik vor. Das angestrebte EU-Assoziierungsabkommen ohne Einbindung Russlands sei der falsche Weg gewesen. Sinnvoller wäre ein gemeinsames Abkommen mit Russland und der Ukraine: Ein Anhaltspunkt für eine solide Verständigung und weitere Zusammenarbeit mit dem Kreml. Die EU-Kommission sei derzeit personell in einem „miserablen Zustand“. So der Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder. Er selbst habe als Kanzler beim Jugoslawienkonflikt … gegen das Völkerrecht verstoßen. („Der Westen droht Putin – vergeblich“ von SZ 10.3.) Bisher sind deutsche Medien nicht bereit, diesen gravierenden Verstoß zu erkennen, der schon einen Angriffskrieg der NATO-USA mitten in Europa 1999 entfesselte.

Nicht einmal kriminelle Neulinge hinterlassen ihren Ausweis, um identifiziert und gefangen zu werden. Einer der mutmaßlichen Attentäter von Paris, die erfahrene Kriminelle waren, hat seinen Ausweis hinterlassen, heißt es. Wieso? Der Fall erinnert an den 11/9, als Sündenböcke sofort identifiziert wurden mit dem verheerenden Zweck, einen „Krieg gegen den Terror“ zu initiieren, einen Krieg, der lange geplant war und unter einem hinterhältigen kriminellen Vorwand aus der Schublade des Pentagons gezogen wurde.

Der Krieg in der Ukraine gesteuert und finanziert von Washington hat den europäischen Kontinent weiter gefährdet vor allem angesichts eines Putsch-Regimes in Kiew im Februar 2014, das Faschisten in höchsten Positionen stellten. Das Terror-Attentat in Paris am 7.1. ist ein weiterer Markstein einer Kette von Attentaten gegen Europa. Unüberlegte unachtsame deutsche Redaktionen führender Medien lassen sich in den großen Wirbel darauf einwickeln, ohne den Zusammenhang eines solchen merkwürdigen kriminellen Tathergangs mit der höchst kritischen Lage Europas abzuwägen.

Vorsicht und harter Widerstand gegen die US-Regierung ist erforderlich, vor allem nachdem Obama eine Konfrontation mit Russland anstrebt und damit weiter die Irrationalität der US-Außenpolitik bloßstellt. Zweifellos muss sich Europa von den USA emanzipieren. Das haben die Amis einfach zu akzeptieren. Und deutsche Redaktionen auch. Ihre infantile US-Abhängigkeit lässt sie als kleine Kinder wahrnehmen, die nie gelernt haben, alleine, ohne elterliche Hilfe zu denken und zu schreiben.

Frankreichs Präsident François Hollande spielt nicht weiter als Gallionsfigur der USA. Ganz anders als die bedauerlichen und auffälligen Widersprüche, die das Taktieren der Bundeskanzlerin kennzeichnen, ist die Sprache des Präsidenten Frankreichs und die Sprache seines Protokolls, wie schon im vergangenen Juni 2014 beim Treffen in der Normandie bemerkenswert war. Paris hielt sich strikt an das, was grundsätzlich in den Beziehungen von Staaten das Protokoll bedeutet: Mit seinem sturen und törichten Beharren auf einem Nein zu einem Treffen mit dem Präsidenten Russlands schloss sich US-Präsident Barack Obama selbst von dem Bankett im Palast Elysée aus und musste das Abendessen belanglos in einem Pariser Restaurant allein verbringen (ARD-Tagesschau vom 5.6.2014), während sein russischer Kollege, Wladimir Putin, im Elysée-Palast vom französischen Präsidenten Francois Hollande zum Bankett empfangen wurde. Auch der britische Premier David Cameron beteiligte sich daran.

Mit der Irrationalität und Sturheit der USA hat der Präsident Hollande gebrochen. Welchen rationalen Sinn, welches konstruktive Ziel hat in dem heiklen gegenwärtigen außenpolitischen Augenblick eine angebliche „Kritik“ an Russland, die ohne Grund nicht einmal haltbar ist? Das ist keine Diplomatie, das ist schiere außenpolitische Inkompetenz, die eine unerwünschte und törichte Konfrontation und Paralyse bedeutet und eine weitere Eskalation der Krise in sich birgt. Die Bundeskanzlerin muss sich besinnen und aufhören, die Arbeit ihres Außenministers Walter Steinmeier weiter zu erschweren.

Ungeachtet der medialen Hetzerei gegen Russland, gesteuert von der US-NATO, hat der französische Präsident François Hollande im Dezember 2014 Moskau besucht, um persönlich mit dem Präsidenten Wladimir Putin einen konstruktiven Dialog zu führen. So wie Paris muss auch Berlin aus der Sackgasse umkehren. Frankreich und Russland haben den Willen, eine Lösung zu finden. Also, Paris, Moskau, Berlin und Kiew sind aufgerufen zusammenzuarbeiten. So Frankreichs Präsident aus Moskau (ZDF-Heute und ARD-Tagesschau vom 6.12.2014) Der Besuch des französischen Präsidenten in Moskau hat zum Ärger der USA die infame mediale Hetzerei gegen den russischen Präsidenten durchbrochen.

Die USA fahren aber fort, die Kiewer Verbrecher-Regierung skrupellos weiter zu bewaffnen und zu finanzieren. Damit ihr ganzes Geld nicht in dunklen Kanälen der korrupten Verwaltung versickert, hat Washington eigene Leute auf Ministerposten gehievt, so im Schlüsselministerium für Finanzen. Nicht umsonst handelt es sich um ein von Faschisten durchsetztes und US-höriges Regime in Kiew.

SPD umkehren, und die Bundeskanzlerin zur Normalität zurückkehren. Zu Recht bröckelt die Einigkeit der europäischen Länder an diesem Kreuzungspunkt. Frankreich hat schon eine „Roadmap“ für die Aufhebung der Russland-Sanktionen gefordert. Wenn die Bundesregierung ihre Haltung im Ukraine-Konflikt nicht ändere, werde sich Russland künftig bevorzugt auf Frankreich orientieren. So aus dem Kreml (»“NATO rüstet Kiew auf“ von Reinhard Lauterbach, Junge Welt vom 6.1.15). Die Wirtschafts- und Finanzblockade des Westens gegen Russland geht nach hinten los. … Während dies den Deutschen spät dämmerte… hatten die Vertreter anderer Länder bessere Sicht. Und weniger Angst als die Merkel-Regierung, dies offen auszusprechen. Das Interview von Romano Prodi in der Tageszeitung Il Messaggero ist hoch aktuell in dieser Hinsicht. Darin stellt der ehemalige italienische Regierungschef und Expräsident der Europäischen Kommission fest, dass

„die schwächere russische Wirtschaft für Italien äußerst kostspielig ist“….

Genau in diese Nachdenkphase platzte jetzt eine russische Offerte. Die EU solle auf das Freihandelsabkommen TTIP mit den USA verzichten und statt dessen eine Partnerschaft mit der neugeschaffenen Eurasischen Wirtschaftsunion eingehen. So der russische Botschafter bei der EU, Wladimir Schischow, in einem Interview mit dem EU-Observer am 3./4.1.15

„Ist es wirklich weise, soviel politische Energie in eine Freihandelszone mit den USA zu stecken, wenn man natürlichere Partner ganz in der Nähe hat?“.

(Die Frage des russischen Botschafters ist sonnenklar berechtigt):

„Der gesunde Menschenverstand rät uns, die Möglichkeit der Schaffung eines gemeinsamen Wirtschaftsraumes in der eurasischen Region in Angriff zu nehmen, einschließlich der Schwerpunktländer der Östlichen Partnerschaft. … Wir könnten uns eine Freihandelszone zwischen allen interessierten Parteien in Eurasien vorstellen. Wir behandeln unsere Hühner jedenfalls nicht mit Chlor.“

Der Vertrag zur »Gründung der Eurasischen Union trat am 1. Januar in Kraft. Sie umfasst bisher Armenien, Belarus (Weißrussland), Kasachstan und die Russische Föderation, Kirgisien wird im Mai beitreten.

Tatsächlich besteht für den EU-Handel mit den aufstrebenden, rohstoffreichen Ländern der Region ein weitaus höheres Wachstumspotential als mit der reifen Volkswirtschaft USA, in der Massennachfrage wegen der zunehmenden Verarmung immer größerer Bevölkerungsschichten rückläufig ist. Auch das Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP) würde daran nichts ändern.

Vielmehr besteht die Gefahr, dass durch TTIP nicht nur die niedrigen Sozial-und Umweltstandards der USA in die EU „exportiert“ werden, sondern auch Arbeitsplätze in der EU verlorengehen. Profiteur von TTIP wären einer Studie zufolge vor allem die USA. Das wirklich unmoralische Angebot kommt aus den USA.

(»“Unmoralisches Angebot“ von Rainer Rupp, Junge Welt, 6.1.)

Berlin kann nicht länger an der Seite eines faschistischen Kiewer Regimes stehen, das unsinnig weiter auf Konfrontationskurs gegen Russland geht. Ein ukrainischer Ministerpräsident »Arsenij Jazenjuk, der hemmungslos und unverschämt die Sprache Washingtons reproduziert und alle Bemühungen um eine dauerhafte Lösung der Krise blockieren will, ist nicht weiter zu unterstützen, am wenigsten von Berlin zu hofieren. Die harschen Töne des radikalen Ukrainer erschweren die aktuellen Bemühungen Berlins, die Krise zu entschärfen. Das Treffen des Staatschefs aus Russland, der Ukraine, Frankreich und Deutschland in Kasachstan am 15.1. ist eine Pariser Initiative. Frankreichs Präsident François Hollande hat dieses Treffen als Normandie-Format 2014 ins Leben gerufen. Aber die französische Initiative, die von Moskau begrüßt und unterstützt worden ist, weckt Misstrauen bei Störländern wie Polen und den USA.

Vor diesem aktuellen Hintergrund geschieht das Attentat in Paris (7.1.), das die mediale Aufmerksamkeit einseitig gegen islamische Täter lenkt, auch wenn nicht einmal klar ist, was dahinter steckt. Symptomatisch ist es auch, dass bei einer Selbstmordattentäterin am Tag zuvor in Istanbul am 6.1., ebenso ein hinterlassener Ausweis gefunden wurde und zwar intakt. Ein russischer Pass soll es gewesen sein. Die Operationen der USA/CIA sind für ihre Niederträchtigkeit bekannt. Diesmal ist Europa das Ziel eines hinterhältigen bösartigen Krieges. Das verdeckte Ziel Washingtons besteht darin, in Europa Verwirrung zu stiften und zu stören, so dass Europa desintegriert und gespalten bleibt, damit die USA es leicht unter ihrer Kontrolle halten können. Dr. Sabine Schiffer, Leiterin des Instituts für Medienverantwortung, sagte richtig die Liquidierung der vermeintlichen islamischen Täter voraus, Tage bevor sie geschah. Ohne Recherche, ohne dass eine polizeiliche Vernehmung stattfand, wussten die führenden Medien sofort, dass „Islamisten“ die Täter von Paris sind. (»“Da wurden kaum Gegenfragen gestellt„. Ein Gespräch mit Sabine Schiffer, Interview: Markus Bernhardt, Junge Welt von 9.1.15)

Washington schaut zunehmend auf die besondere deutsche Rolle, aber auch auf die französische, denn von der militaristischen NATO-Kriegsfraktion ist ein Achse Paris-Berlin-Moskau unerwünscht . „Der Anschlag von Paris und seine Folgen enthalten Stoff für eine gewaltige gesellschaftliche Krise. Man muss in Frankreichs Geschichte lange zurückgehen, vielleicht bis zur Affäre Dreyfus, um eine ähnliche Situation zu finden“. Die Überlegung des Journalisten Rudolph Chimelli ist erhellend zutreffend. Die Ultra-Rechte spielt in Frankreich immer noch eine verheerende Rolle. Bei der Dreyfus-Affäre (1894) wurden die Vertuschung, die Inszenierung, die Fälschung von Spuren auf Anordnung von höchster Stelle des Militärs konstruiert, um den wahren Täter bzw. den Verräter zu decken und einen Unschuldigen (einen Juden) zu verurteilen. Das hinterhältige Manöver der damaligen Regierung Frankreichs geschah hinter der Kulisse von Hasstiraden gegen den Juden, eine hässliche anti-jüdische Stimmung mitten in der Gesellschaft Frankreichs.

Böse, hinterhältige Äußerungen oder Zeichnungen, Beschimpfungen von Religionen schaffen Spannungen in einer multikulturellen offenen Gesellschaft, denn sie beleidigen Gefühle religiöser Menschen. Beleidigende Hetzerei spricht nicht für eine angebliche Aufklärung des Westens. Im Gegenteil. Sie gehört keineswegs zur Vernunft der Freiheit, sondern sie zeigt eine Andersartigkeit und Hasshaltung, die eine offene demokratische pluralistische Gesellschaft verhöhnt. Eine Fremden- und Islamfeindlichkeit ist in Europa inakzeptabel und an den Pranger zu stellen. Europäische Islamhasser wie Thilo Sarrazin und seine bösen Bücher wurden schon einmal medial angeheizt. Eine Dummheit und eine hochgefährliche Verantwortungslosigkeit zugleich, denn „so wird das beginnende Miteinander der Kulturen und Religionen zerstört; es wird zu einem giftigen Nebeneinander“. Die Warnung von Heribert Prantl ist absolut zutreffend. Wer ist daran interessiert? Deutschland ist glücklicherweise kein „Charlie.“ Und Europa darf es keineswegs werden. Es ist die Stunde für verantwortungsvolle besonnene Stimmen, sowohl aus der Politik als auch aus Redaktionen. Öl ins Feuer zu gießen, ist zu vermeiden als Gebot der reinen Vernunft.

Es ist an der Zeit für die Bundesregierung aufzuwachen und die NATO-Kriegsfraktion in ihre Schranken zu weisen, um weitere Destruktion zu verhindern, nicht nur in Europa, sondern auch und vor allem im Nahen Osten. Gerade im Nahen Osten haben angebliche „westliche Aufklärer“ einen Krieg angezettelt durch Bewaffnung und Finanzierung von terroristischen Aktionen, die in Syrien und Irak maßlose Mord und Zerstörung betreiben. Deutsche Redaktionen wirken als Cover für die verbrecherische westliche Interventionsclique.

Willy Wimmer bringt die Sache auf den Punkt: „In dem Maße, wie wir die Opfer in Paris beklagen, dürfen wir nicht verkennen, in welch erschreckendem Umfang wir zu Massenmorden rund um die Welt beitragen“ (Gegen den Terror“ von Willy Wimmer, Junge Welt, 9.1.). Redakteure sollten sich zuerst über den westlichen Massenmord und über die westlichen Massenmörder persönlich Klarheit verschaffen. Berlin muss klare Worte finden und die USA so fern wie möglich zu halten. Der neue Faschismus ist der neue Alliierte der USA in Europa, nämlich die Missachtung von Recht und Gesetz und die Wiederkehr der hegemonialen Kanonenbootpolitik. Dieser neue Faschismus ist viel gefährlicher, viel menschenverachtender und verbrecherischer als der alte bekannte europäische Faschismus des 20. Jahrhunderts. Ihn durch propagandistische hinterhältige Lügen und konstruierte Erfindungen in die Öffentlichkeit zu tragen, ist Volksverhetzung, die selbstverständlich strafrechtlich verfolgt und bestraft gehört.

In diesen Sumpf immer tiefer einsinkend geben die USA keine Signale von Vernunft und Normalität von sich. Rationalität ist bei der Führung in Washington nicht mehr zu erkennen. Trotz der schwersten finanziellen Krise, die ihre Bevölkerung am härtesten trifft, verharrt die US-Regierung darin, weitere gigantische Ressourcen in unproduktive Rüstungsprojekte und weltweit in über 800 hundert US-Militärstützpunkte und diverse Kriegsaktivitäten zu vergeuden. Ein irrsinniger katastrophaler Weg! Es ist eine Zumutung, auch nur daran zu denken, Deutschland und Europa sollten mit eigener Geldverschwendung dabei helfen.

© Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

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Terroranschlag in Paris. Hollande ein Mitverursacher?

Frankreich: Hollande fordert sofortiges Ende der Sanktionen gegen Russland

Radikale Kehrtwende in Paris: Frankreichs Staatspräsident François Hollande hat sich überraschend klar für einen sofortigen Stopp der Sanktionen gegen Russland ausgesprochen. Die Maßnahmen hätten nicht funktioniert. Putin wolle die Ost-Ukraine nicht annektieren, sondern lehne lediglich eine Nato-Präsenz in der Ukraine ab. Wenn die EU dem Votum Hollandes folgen, könnte es zu einem ernsthaften Zerwürfnis mit den USA kommen.

Frankreichs Präsident François Hollande überrascht die EU mit einer völligen Kehrtwende in der Sanktions-Frage gegen Russland. (Foto: dpa)

Frankreichs Präsident François Hollande fordert einen sofortigen Stopp der Sanktionen gegen Russland. In einem Interview mit dem französischen Radiosender France Inter sagte Hollande, dass die Strategie gegen Russlands Präsident Wladimir Putin nicht funktionieren werde. Es habe keinen Sinn, Putin in die Ecke zu drängen. Hollande wörtlich: „Herr Putin möchte die Ostukraine nicht annektieren, ich bin mir sicher, er hat es mir so gesagt. Was er möchte ist seinen Einfluss zu behalten. Putin möchte nicht, dass die Ukraine Mitglied der NATO wird. Die Idee Putins ist, dass es keine fremde Armee an den russischen Grenzen gibt.“

Hollande ist damit die bisher prominenteste Stimme in der EU, die eingesteht, dass die Sanktionen gescheitert sind und dem Westen daraus größerer Schaden erwächst als gedacht. Daher fordert Hollande das sofortige Ende der Sanktionen: „Ich bin gegen eine Politik, die ihre Ziele dadurch erreichen will, dass sie die Dinge schlimmer macht. Ich glaube, dass die Sanktionen jetzt beendet werden müssen.“

Die EU-Staaten sind durch diese Aktionen gegen Russland in schweres wirtschaftliches Fahrwasser geraten. Frankreich kämpft gegen den Front National und Hollandes Chancen, gegen Marine Le Pen zu bestehen, gehen gegen Null, wenn die französische Wirtschaft weiter absackt. Für Hollande ist die nun neu entflammte Diskussion über die Russland-Sanktionen auch ein willkommener Anlass, die Schuld für den schlechten Zustand der französischen Wirtschaft der EU zuzuschieben – ein in Paris seit Jahren gern und mit großem innenpolitischen Erfolg praktiziertes Modell. Tatsächlich hat Hollande in den vergangenen Jahren praktisch keine signifikanten Reformen durchgeführt. Die Arbeitslosigkeit in Frankreich hat im Dezember einen neuen Rekord erreicht. Hollande musste zum Jahresende die von ihm mit viel Pomp präsentierte Reichen-Steuer in Höhe von 75 Prozent beerdigen, weil ihm diese Maßnahme von einem Gericht untersagt worden war und die Einnahmen weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind.

Auch in den anderen EU-Staaten sieht es nicht viel besser aus.

In Italien hat bereits der ehemalige EU-Kommissions-Präsident Romano Prodi prognostiziert, dass Italien einen signifikanten Einbruch seiner Exporte nach Russland erleben werde. Auch in Deutschland hat die Absatzbewegung gegen die Sanktionen bereits begonnen: Schon beim EU-Gipfel im Dezember hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel klingen lassen, dass es unter bestimmten Umständen möglich wäre die Sanktionen zu beenden. Vor einigen Tagen hatte sich Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel gegen eine Verschärfung der Sanktionen ausgesprochen.

Wenn die EU dem Votum Hollandes folgen, könnte es zu einem ernsthaften Zerwürfnis mit den USA kommen. Der mögliche Streit mit den Amerikanern hat allerdings auch einen handfesten wirtschaftlichen Hintergrund:Russland ist für die USA als Exportpartner bei weitem nicht so wichtig wie für die EU-Staaten. Russland hatte erst in den vergangenen Tagen mit dem Vorschlag für Überraschung gesorgt, die EU solle die Verhandlungen über das umstrittene Freihandels Abkommen TTIP beenden und stattdessen über einen Beitritt zur von Russland angeführten Eurasischen Wirtschaftsunion in Erwägung ziehen.

Die Amerikaner nehmen nehmen die Sorge der Europäer, dass sie im Fall von falschen handelspolitischen Entscheidungen weiteren wirtschaftlichen Schaden erleiden würde, offenbar sehr ernst: So hat sich Das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) entschlossen, den amerikanischen Markt für EU-Rindfleischexporte öffnen. Die Entscheidung der USA, nach 17 Jahren wieder Rindfleisch aus der EU einzuführen, sei kein geheimer Deal, um die Verhandlungen über TTIP wieder in Schwung zu bringen, sagte Kommissionssprecher Enrico Brivio am Montag auf einer Pressekonferenz in Brüssel.

Der EU Observer sieht die Aussage Hollandes im Zusammenhang mit dembevorstehenden Treffen von Hollande und Angela Merkel mit den Präsidenten Putin und Poroschenko. Das Treffen soll zwar vordergründig die Minsker Vereinbarung thematisieren. Allerdings kann man davon ausgehen, dass die EU versuchen wird, mit Russland auch das Sanktions-Thema zu diskutieren.

Die New York Times, die ausführlich über den Vorstoß Hollandes berichtet, äußert allerdings Zweifel an Putins Glaubwürdigkeit. Die Zeitung schreibt: „Welche Zusicherungen Putin Hollande auch immer gemacht hat, in der Ostukraine bezeichnete ein Kossacken-Führer Putin als ,unseren Kaiser‘“. Die NYT bezieht sich auf den Ausspruch von Nikolai Kozitsyn, der behauptet habe, dass eine Unabhängigkeitserklärung in Lugansk nicht mehr nötig sei, weil das Gebiet ohnehin schon zu Russland gehöre. Allerdings ist Kozitsyn ein Außenseiter, wie die NYT selbst einräumt.

Die USA haben ihre Sanktionen gegen Russland verschärft. Mit einem neuen Gesetz wurde im Dezember beschlossen, dass auch die Ukraine mit Waffen beliefert werden kann. Diese Belieferung dürfte über Litauen erfolgen, um der NATO eine Präsenz in der Ukraine zu verschaffen. Sollte diese Strategie jedoch fortgesetzt werden, würde dies genau den Punkt treffen, den Hollande als den kritischen Punkt in der Konfrontation mit Russland identifiziert hat.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/01/06/frankreich-hollande-fordert-sofortiges-ende-der-sanktionen-gegen-russland/

Nato besorgt über Frankreichs Mistral-Deal mit Russland

Hubschrauberträger vom Typ Mistral

Die Nato ist laut Generalsekretär Jens Stoltenberg besorgt über die mögliche Lieferung von französischen Mistral-Kampfschiffen an Russland, überlässt jedoch Paris die Entscheidung.

„Die Alliierten sind besorgt, dass Frankreich Mistral-Schiffe an Russland verkaufen kann“, sagte Stoltenberg auf dem Luftwaffenstützpunkt Ämari in Estland. Doch betreibe das Bündnis keinen Waffenhandel; jedes Mitgliedsland entscheide selbständig.

Russland hatte 2011 in Frankreich zwei Hubschrauberträger vom Typ Mistral im Gesamtwert von 1,2 Milliarden Euro bestellt. Die USA stemmen sich gegen den Deal. Noch Ende August 2013 versicherte der französische Präsident Francois Hollande, dass nichts Frankreich davon abhalten könne, die Hubschrauberträger an Russland zu liefern. Doch schon zwei Wochen später drohte er auf Druck aus Washington, den Deal zu stoppen.

Das erste Kriegsschiff hätte am 14. November der russischen Kriegsmarine übergeben werden sollen. Der Termin wurde abgesagt und kein neuer festgesetzt. Beim G20-Gipfel in Australien versicherte Hollande, er werde über den Mistral-Deal ohne Druck von außen und im Interesse Frankreichs entscheiden. Russland hat Frankreich mit Klage und Vertragsstrafen gedroht.

 

EU zu möglicher Mistral-Lieferabsage an Moskau: Noch keine Bitte Frankreichs um Finanzhilfe

Thema: Hubschrauberträger Mistral

Hubschrauberträger Mistral

 Der europäischen Chefdiplomatin Federica Mogherini liegen keine Informationen über eine mögliche Bitte Frankreichs an die EU vor, bei der Bezahlung der Baukosten für das von Russland bestellte „Mistral“-Kriegsschiff und einer Konventionalstrafe zu helfen, falls Paris die Lieferung des Hubschrauberträgers absagen sollte, wie es inoffiziell aus EU-Kreisen hieß.

„Diese Frage (…) betrifft die bilateralen Beziehungen der Mitgliedsländer zu Russland und wird in Sitzungen des Auswärtigen Rates sehr selten besprochen“, sagte ein EU-Beamter auf die Frage, ob Mogherini von einer möglichen Bitte Frankreichs wisse, bei der Bezahlung der Kosten für das im Auftrag Russlands hergestellte „Mistral“-Schiff und einer möglichen  Konventionalstrafe zu helfen.

Das erste Landungsschiff der Mistral-Klasse mit dem Namen „Wladiwostok“ sollte am Freitag, dem 14. November, an die russische Seekriegsflotte übergeben werden. Es ist aber noch ungewiss, wann die Übergabe tatsächlich stattfinden soll. Die zuständige russische Delegation ist noch nicht nach Frankreich gereist und die französische Seite hat die  entsprechende Einladung weder zurückgerufen noch bestätigt.

Wie der französische Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian am vergangenen Mittwoch geäußert hatte, hat Paris den Liefertermin für die „Mistral“ noch nicht festgelegt.

 http://de.ria.ru/

 

Präsident Hollande sagt: Klimawandel Ursache für ISIS-Terror

Hollande Francois is this isis tres chaud hochstapler maulheld maulaffe sozialist und schaumschlaegerTerror-Tourismus: Wir alle wissen seit geraumer Zeit um die bösartigen Folgen des Klimawandels. Viele Politiker leiden seither an völlig ominösen Wahnvorstellungen und kommen zu noch eigenartigeren Schlussfolterungen, die zwangsläufig weiteres Unheil nach sich ziehen. So konnte der französische Präsidentendarsteller und EU-Polit-Großmufti, François Hollande, vermutlich zweifelsfrei den Zusammenhang zwischen Klimawandel und dem jetzt vermehrt auftretenden ISIS-Terror final belegen. Eine absolut UN-heilige Allianz, die das Potential hat der Menschheit das Licht auszublasen und in jedem Falle auch von langer Hand vorbereitet wurde, wie der Klimawandel selbst.

Aber kommen wir zur annoncierten Enthüllung der bahnbrechenden Erkenntnis des Hollande. Heute braucht es keine Beweise für irgendetwas! Man muss eine Aussage nur oft genug wiederholen, dann wird sie automatisch zu einer unumstößlichen Wahrheit. Das Prinzip ist nicht neu. Es beginnt bei den medienwirksamen Enthauptungen durch die Herren in Schwarz. Ob Täuschung oder Realität, spielt dabei keine Rolle, es muss nur „geil” aussehen. Es endet beim illegalen Ölhandel durch dieselben Jungs, mit welchem sie angeblich ihre Kriegskasse füllen, sofern die Gründungs-Zahlmeister Saudi-Arabien und Katar ausfallen. Willige Abnehmer für das geraubte Öl findet man zu guten Preisen zuvorderst unter jenen Nationen, die besonders laut aufschreien wann immer an irgendeiner Ecke das Wort ISIS ertönt.

Hier macht der Hollande keine Ausnahme, findet doch auch er keine schönere Ablenkung für eine völlig verkorkste Innenpolitik. Da wirft man sich und die gesamte Nation auf die äußere Bedrohung und schon ist wieder Ruhe an der Heimatfront. Diesen Trick kennt auch der noble Friedenspreis-Betrüger Barack Hussein Obama nur zu gut. Was liegt jetzt näher, als alle Übel dieser Welt sinnfällig miteinander zu verweben und gleich in einem Arbeitsgang auszubomben. Dabei spricht man ökonomisch betrachtet von Effizienz oder auch vom Phänomen mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Wie das geht, kann man hier noch viel besser nachlesen, leider in englischer Sprache, aber ziemlich treffend: French President Hollande Says „ISIS Terror Caused by Global Warming“[21stCenturyWire], die bestechende Logik ist kaum zu überbieten.

Kurz zusammengefasst bedeutet dies, dass die Klimaerwärmung nicht nur die Gemüter der Islamisten arg anheizt, sondern der zu beklagende Temperaturüberschuss auch zu entsprechenden Völkerwanderungen führt, was erstmals der nassforsche Hollande erkannt hat. ISIS-Kämpfer sind Klimaflüchtlinge. Ergo hier noch einmal die Kurzkurzkurzformel: Klimawandel = Völkerwanderung = ISIS-Terror, einfacher geht kaum eine Gleichung. Die Einfachheit ist bestechend wichtig, denn zu komplexe Lügen lassen das Publikum unnachgiebig ins Grübeln verfallen. Einfache Lügen hingegen sind für die breite Masse schneller erfahrbar und glaubhafter, besonders wenn sie aus berufenem Munde kommen, wie Regierung, große Presseagenturen und andere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Hollande gilt als solche Quelle und schon haben wir es mit einer unumstößlichen Wahrheit zu tun, deren Botschaft klarer nicht ausfallen konnte.

Nicht zu vergessen, dass das schwarz von der ISIS verkaufte Öl das Klima noch einmal zusätzlich und besonders illegal belastet (fehlende CO2-Abgabe … [Wikipedia] und keine teuer bezahlten Verschmutzungsrechte). Wir erkennen schon den von Hollande nunmehr aufgedeckten großen Teufelskreislauf. Man kann heutzutage zwar jeden Pups aus dem Weltall via Spionagesatelliten erkennen, aber die ISIS kann ihre Schwarz-Öl-Tankerflotte derart gut tarnen, dass genau dieser Handel seitens des Westens nicht unterbunden werden kann. Für das westliche Militär eine zu große Herausforderung? Sind sie doch nicht auf die Erkennung ziviler Ölfrachtflotten eingerichtet. Allein diese Neuorientierung des Militärs könnte Jahre in Anspruch nehmen. Bedauerlich, aber wahr.

Lüften wir ein weiteres Geheimnis, welches uns Hohlkopf-Hollande lieber unterschlagen hätte. Kaum bekannt und noch gar nicht öffentlich diskutiert, ist der nicht zu leugnende Klimawandel in der Politik. Ein Novum wie man meinen möchte, aber Kenner wissen, dass es da einen eklatanten Zusammenhang gibt. Man kann sogar von einer parallelen Entwicklung in dieser Geschichte reden. Hier nur einige Symptome. Der Klimawandel in der Politik ist bereits soweit fortgeschritten, dass die Hirne der meisten Politiker nachweislich vollständig vertrocknet sind und in anderen Fällen total ver®eist. Überhitzte Debatten und unterkühltes Verhalten gegenüber den jeweiligen Völkern belegen den politischen Klimawandel endgültig.

US_Flag_USUS_Terror_Soeldner_Soldiers_kapitalistisches_kalifatErgo sollte man die revolutionäre Feststellung des François Hollande zum Anlass nehmen, das Klima in der politischen Landschaft mit wenigen Handgriffen zu bereinigen, dann wird womöglich der ganze Spuk (Klimareligion und Militär) rund ums reale Klima ein jähes Ende finden. Aber vielleicht ist ja gerade dies das Kalkül des Franzosen. Viele Menschen bekommen immer massivere Zweifel am realen Klimawandel. Wenn man jetzt im Umkehrschluss die ISIS noch für/gegen den Klimawandel bombardieren kann, ließe sich die Zustimmungsrate zu mehr Militäreinsätzen schneller erhöhen, siehe USUS Terror-Terrormilizen. Blöd nur bei dieser Verknüpfung, dass der Klimawandel nicht so schnell sterben wird wie die Lügen unserer Politiker rund um den selbst gemachten Terror der ISIS.

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