Wie Großverlage wie Spiegel Auflagenverluste verschleiern wollten – und scheiterten

Wie Großverlage wie Spiegel Auflagenverluste verschleiern wollten - und scheiterten

Das Magazin „Der Spiegel“ am 29. November 2010 an einem Kiosk in Hamburg.
Spiegel, Stern, Zeit und Focus wollten mit einem Taschenspielertrick ihre Auflagenverluste kaschieren. Zahlen über verkaufte Exemplare wollten sie nur alle drei Monate melden. Doch ihre Rechnung ging nicht auf. Die Werbebranche zwang sie in die Knie.

Woche für Woche zeigen die Auflagen der deutschen Magazine und Wochenzeitungen nur in eine Richtung – nach unten. Dank der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) kann man dies in den einschlägigen Branchendiensten auch verfolgen. So können Interessierte in regelmäßigem 7-Tage-Abstand zur Kenntnis nehmen, welche Titel sich am Kiosk wie gut oder wie schlecht verkauft haben. Somit bekommt auch der Leser mit, wie eigentlich die Auflagenentwicklung von Stern und Co. verläuft.

Die Auflage der Berliner Zeitung liegt heute nur noch knapp über 70.000, vor vier Jahren waren es noch 120.912. Der Berliner Kurier verkauft nur noch etwas über 53.000 Exemplare.

„Negative Berichterstattung der Fachpresse“ wurde bemängelt

Dem wollten die Großverlage SpiegelGruner + Jahr (Stern), Hubert Burda (Focus) und Zeit Verlagsgruppe eben einen Riegel vorschieben. Ab 2019 wollten sie die aktuellen Zahlen der verkauften Exemplare nur noch ein Mal alle drei Monate an die IVW melden. Sie gaben sich dabei nicht mal die Mühe, ihre wahren Motive zu verschleiern. Die Rede war von „negativer Berichterstattung der Fachpresse“, die wahrscheinlich den einen oder anderen potenziellen Werbekunden vergraulen würde.

Was sie dabei verschwiegen: Die sinkenden Verkäufe zeigten nicht nur, dass den führenden Medienhäusern interessierte Käufer davonlaufen, sondern dass dies auch zu Rückzahlungen an die Werbekunden führen würde, da die Verlage diesen vorher sogenannte Auflagen-Garantien gegeben hatten. Das bedeutet: Erreicht ein Heft die vorher versprochene Verkaufszahl nicht, wird eine Rückzahlung fällig. Bei der Krise der Printmedien in den letzten Jahren dürfte dies öfter der Fall gewesen sein…

Also sah man die Zeit nun gekommen, neue Wege zu gehen, die Strategie zu ändern. Aber die Verlage haben offenbar nicht mit einer heftigen Reaktion der Werbebranche gerechnet. Unter anderem meldete sich Joachim Schütz, Geschäftsführer der Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM), zu Wort und erklärte laut Meedia:

Die Prüfung der von den Verlagen gemeldeten Auflagen durch die IVW als unabhängige Prüfinstanz ist ein unverzichtbarer Bestandteil im Markt. Planung und Einkauf erfolgen im Anzeigenmarkt nach garantierten und geprüften Auflagen, die daher nach wie vor ein wichtiges Kriterium für die Titelselektion darstellen. Ein Rückzug der Verlage aus dieser unabhängigen Auflagenprüfung führt zu Intransparenz und ist für die werbenden Unternehmen nicht hinnehmbar. Die betroffenen Verlage schneiden sich ins eigene Fleisch.“

Höhere Weihen für von der Leyen? Beim Spiegel-Interview geht es jedenfalls gelöst zu

Auch der Geschäftsführer der Organisation der Mediaagenturen (OMG), Klaus-Peter Schulz, übte scharfe Kritik am geplanten Vorgehen der Medienhäuser. Der Onlinebranchendienst Meedia zitierte ihn mit den Worten:

Der Entschluss, aus dem Meldeverfahren für Heftauflagen auszuscheiden, könnte die Gattung Print nachhaltig beschädigen.“

Dann aber der Rückzieher und eine Entschuldigung für „die Verwirrung“

Nach massiven Protesten knickten SpiegelZeit Verlagsgruppe und Gruner + Jahr ein. Sie gaben bekannt, dass 2019 alles beim Alten bleibt. In einer gemeinsamen Pressemitteilung erklärten die drei Verlage, dass man „das laute und kritische Echo“ aus dem Markt und von Kunden gehört habe und entschuldigten sich für „die Verwirrung“.

Zwei Tage später zog auch Focus nach. In einem Statement erklärte der Burda-Manager Burkhard Graßmann, Focushabe sich auf ausdrücklichen Wunsch, zunächst von Gruner + Jahr, dann der anderen beiden Verlage, dazu entschlossen, „der in Hamburg geborenen Initiative, künftig keine heftbezogenen IVW-Meldungen mehr auszuweisen, beizutreten“. Umso überraschter war man offenbar vom Kurswechsel der Kollegen aus Hamburg. Beleidigt fügte der Manager hinzu:

Wir werden die Suppe, die uns die Hamburger Kollegen eingebrockt haben, nicht alleine auslöffeln. Aus diesem Grund wird auch Focus über den 1. Januar 2019 hinaus heftbezogene IVW-Meldungen abgeben.“

https://deutsch.rt.com/

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Der Journalismus als Herrschafts-Instrument

geschrieben am 07/12/2017   http://uncut-news.ch

Die Medien können heute dem Menschen die Möglichkeit umfassender Information und Horizonterweiterung bieten. Dies setzt aber eine wache Haltung voraus, in der er nicht einfach naiv  oder autoritätsgläubig übernimmt, „was schwarz auf weiß geschrieben steht“ oder mit sonorer Stimme von „da oben“ verkündet wird, sondern es selber durchdenkt und auf seine Stimmigkeit überprüft. Eine solche Haltung ist indessen noch nicht weit verbreitet, wie man in den Redaktionen sehr wohl weiß. So sind die Medien außerordentlich wirksame Instrumente der Beeinflussung und Meinungsmache, da die von ihnen verwendeten Begriffe unmittelbar in das Bewusstsein der Menschen eindringen, dieses unbemerkt prägen und so Verhalten und Handeln großer Massen steuern können. Daher haben die modernen Machtstaaten das größte Interesse daran, die Medien direkt oder indirekt in ihren Dienst zu stellen. In Diktaturen versteht sich die mediale staatliche Propaganda von selbst. Dass dies in „Demokratien“ nicht anders ist, nur versteckter stattfindet, dafür müssen die meisten Menschen erst aufwachen.

Macht braucht Medien

Die Macht ist darauf angewiesen, dass sie durchgehend funktioniert, d. h. dass der Wille der Herrschenden, der sich in Gesetze und Verordnungen ergießt, befolgt……

Talkgast enthüllt inszenierte ZDF-Show

Am 13.11.2017 veröffentlicht

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Die Hamburger Lehrerin Petra Paulsen erregte großes mediales Aufsehen mit ihrem Brief an Angela Merkel zur Flüchtlingskrise und wurde daraufhin zur ZDF-Talkshow „Wie geht’s Deutschland“ eingeladen. Frustriert, nicht verstanden und ohne die Möglichkeit, das zu sagen, was sie wollte, war ihr Fazit nach der Sendung: Die Sorgen und die Wut der Bürger war nicht mehr, als der einkalkulierte Teil einer Show, deren Botschaft von Anfang an feststand: Den Deutschen geht es gut. Manche Dinge könne man vielleicht verbessern, aber wirkliche Probleme gibt es nicht.
Wer Kritik übt, hat eine falsche Sicht der Dinge. Ferner forderte sie in einer öffentlichen Rundmail: „Kein Mensch sollte sich heute in Deutschland hinter einem Nickname verstecken müssen, wenn er persönliche Erfahrungen und belegte Tatsachen berichtet.“ Vorrangig ging es ihr um die Angst vor Terror, Überfremdung und dem gesellschaftlichen Zerfall Deutschlands. Jetzt packt sie bei SchrangTV-Talk aus über die Hintergründe der Sendung. Weitere Informationen zu dem Thema im Artikel: „Skandalsendung: Gestern noch Talk-Gast im ZDF, heute bei Heiko Schrang.“ https://www.macht-steuert-wissen.de/2…

Imad Karim: „Vielleicht wird das mein letztes Video sein“

„Vielleicht wird das mein letztes Video sein! (…) Ich bin als Exilant gekommen und werde als Exilant gehen“, schreibt Imad Karim, dem in der ARD Verbreitung von Fake News vorgeworfen wurde. Jetzt hat er selbst ein Video gemacht – als Gegendarstellung zur ARD-Sendung.

„Vielleicht wird das mein letztes Video sein!“, schreibt der Islamkritiker Imad Karim heute auf seiner Facebookseite. Sein Video soll seine Antwort auf die ARD-Diffamierung seiner Person durch Regisseur Claus Hanischdörfer und Journalist Thomas Reutter sein, wie er selbst schreibt. Hanischdörfer habe in seiner ARD-Reportage „Im Netz der Lügen – Der Kampf gegen Fake News“, gesendet vom SWR, versucht, ihn als Verbreiter von Fake News und als Hater darzustellen, so der Journalist und Filmemacher, der vor über 30 Jahren aus dem Libanon nach Deutschland kam.

Imad Karim schreibt:

„Ich bin der Ansicht, dass er selbst in Bezug auf meine Person Fake News verbreitete. Ich überlasse Ihnen, selbst zu entscheiden, wer Fake News verbreitete, ich oder der Kollege Claus Hanischdörfer selbst.

Schauen Sie sich bitte das Video an und teilen Sie es, sofern Sie der Überzeugung sind, dass das Video teilenswert ist. Ich werde diffamiert, weil ich der Gesinnungsethik von Claus Hanischdörfer und Thomas Reutter eine Absage erteilt habe.“

Karim schreibt weiter:

„Meine persönliche Sicherheit ist seit dem Ausstrahlen der Reportage massiv gefährdet. Das sollte jeder wissen. Die ARD strahlte die Sendung trotz meiner schriftlichen Aufforderung aus, dieses aus sicherheitsrelevanten Gründen nicht zu tun. Ich würde die ARD verklagen, wenn ich die finanziellen Mitteln hätte und vielleicht mache ich das auch.

Deutschland, Heimat meiner Werte, ich bin nur dir und dem deutschen Grundgesetz gegenüber verpflichtet und nicht irgendwelchen Politikern, die kommen und gehen.

Schauen Sie sich bitte das Video an und fragen Sie Ihr Gewissen, ob es richtig ist, einen Demokraten wie mich öffentlich zu diffamieren.

Ich persönlich, bin durch verschiedene Anzeigen und Klagen durch Anwaltskosten ziemlich am Ende. Die ständigen Unterlassungserklärungen, Drohungen und Diffamierungen rauben mir jegliche Kraft aus, vor allem die Kraft, mich um meine Familie und meine Arbeit zu kümmern. Vielleicht ist dieses großartige Land nicht mehr zu retten. Ich für mich weiß, wen ich am 24.09.2017 wählen werde. Aber ob das noch was ändern kann, weiß ich nicht mehr und bald will ich es nicht mehr wissen. Meine Gegner sind viele, weil sie alle noch bis gestern meine Freunde waren!

Dieses Land verliert jeden Tag…….die Freiheit und wer bin ich, um daran etwas ändern zu können. Ich bin als Exilant gekommen und werde als Exilant gehen.

Der Multikuluralismus ist zu einer neuen Religion geworden und ich habe immer alle Religionen verachtet.

Verzeih mir Deutschland, ich wollte mich als „Ausländer“ nicht einmischen und dennoch habe ich mich eingemischt, aus Liebe zu dir, Du großes, liebenswürdiges Land!“

(mcd)

http://www.epochtimes.de/p

„WDR berichtet regierungsnah“ – Dieses Statement kostete Journalistin den Job

WDR-Mikro

„Wir sind natürlich angewiesen, pro Regierung zu berichten“, sagte die damalige WDR-Journalistin Claudia Zimmermann vor ungefähr anderthalb Jahren im niederländischen Radio. Ihren Job beim WDR verlor sie daraufhin. Durch die aktuelle Studie des Medienforschers Michael Haller fühlt sie sich nun bestätigt.

Kurz nach der Silvesternacht 2016 war die WDR-Mitarbeiterin in der Radiosendung „De Stemming“ von L1 aus den Niederlanden zu Gast. Ihren folgenschweren Kommentar beschreibt Zimmermann im Sputnik-Interview so:

„Ich habe in einer Talkshow in den Niederlanden gesagt, dass wir beim WDR — also es ging da eigentlich um meine Person als Journalistin — eher pro-Regierung hinsichtlich der Flüchtlingskrise berichten. Da ging es konkret um die Silvesternacht in Köln, wo es ja sehr viele Zwischenfälle gab. Als ich dazu befragt wurde, habe ich gesagt, dass wir eher positiv über die Flüchtlingskrise und auch über die Silvesternacht berichten würden.“

Diese zwei Sätze haben dann international, aber vor allem in Deutschland für sehr viele Reaktionen gesorgt. Zimmermann wurde daraufhin zum WDR bestellt und musste ihre Aussage revidieren. Offiziell wurde sie nicht entlassen, bekam aber seitdem laut eigener Aussage keine ordentlichen Aufträge mehr vom WDR. Auch das Archiv ihrer Beiträge für den WDR scheint aus dem Internet verschwunden.

Bis zu ihrem Auftritt im holländischen Radio kaufte der WDR noch acht von zehn Themen, so Zimmermann. Danach lag die Rate bei null. Mit WDR verhandelt sie aktuell über die Modalitäten ihrer tatsächlichen Trennung.

Trotz der gemeinsamen Presseerklärung mit dem WDR war und ist Zimmermann weiterhin der Meinung, dass ihre Feststellung stimme. Durch die Studie des Medienforschers Michael Haller für das Otto-Brenner Institut fühlt sie sich nun bestätigt. Sie erklärt:

„Ich habe natürlich die Berichterstattung zu bestimmten Themen in den Medien immer weiter verfolgt und dann festgestellt, dass sich nichts verändert hat. Im Gegenteil, ich hatte den Eindruck, dass das immer schlimmer wird. Als jetzt die Studie herauskam, habe ich gedacht, diese Studie stimmt hundertprozentig mit meinen Erfahrungen und meiner Beobachtung überein.“

Zu ihrer Erkenntnis kam die Journalistin aufgrund von eigenen Erfahrungen. Sie habe Themen vorgeschlagen, die dann nicht eingekauft wurden. Meist waren das kritische Themen zur Flüchtlingsproblematik. Diese wurden dann mit der Begründung: „nein, das können wir so absolut nicht einkaufen, weil das dann Futter für Pegida wäre“ abgelehnt. Zum Thema Flüchtlinge wurden laut Zimmermann kaum kritische Themen eingekauft.  Mit dieser Wahrnehmung scheint sie auch nicht alleine gewesen sein. Sie schildert, wie sich viele Kollegen bei ihr gemeldet haben:

„Nachdem ich das gesagt habe, habe ich auch sehr viele Reaktionen von Kollegen bekommen, die angerufen haben, mit mir persönlich geredet, oder auch E-Mails geschrieben haben und mir gesagt haben, dass ich recht habe.“

Dass es strenge Vorgaben gibt, würde sie jetzt nicht behaupten, aber die Journalistin denkt, dass das System von oben nach unten funktioniere. Eine bestimmte Art der Berichterstattung sei schon erwünscht.

Claudia Zimmermann publiziert nun in den Niederlanden  und setzt sich intensiv mit den illegalen Machenschaften von Online-Brokern auseinander. Dazu hat sie gerade das Buch „Terroristen der Finanzmärkte“ veröffentlicht.

Das komplette Interview mit Claudia Zimmermann zum Anhören:

 https://de.sputniknews.com

Puff-Gutscheine aus dem Elfenbeinturm – Wenn die ARD FakeNews faked

Die Propagandaschau

ard_logoIm Kampf um die Köpfe der Bürger, die ARD und ZDF nicht etwa unvoreingenommen, unparteilich, umfassend und wahrhaftig informieren, wie es eigentlich ihr Auftrag wäre, sondern die sie auf Regierungslinie trimmen wollen, sind das Internet und dort publizierte Fakten und abweichende Meinungen zum Feind geworden, den es zu bekämpfen gilt.

Propaganda – so lautet die Propaganda der Staatssender – macht nur der Feind und der sitzt nicht nur in Sankt Petersburg und Moskau, sondern in Person von AFD und anderen „populistischen“ Gegnern der Massenmigration im eigenen Land. Also hat die ARD einen „Experten“ beauftragt, selber FakeNews zu streuen und dokumentierte ein peinliches „Expertiment“, das selbst nach Ansicht von meedia eine Blamage ist.

Ursprünglichen Post anzeigen 564 weitere Wörter

Journalisten packen im Wochenblick-Sonderheft aus: „Warum wir nicht die Wahrheit sagen dürfen“

Im neuen Wochenblick-Sondermagazin packen ehemalige Mainstream-Journalisten aus und verraten, warum Redakteure zu brisanten Fakten und Zusammenhängen schweigen müssen.

Insider aus der Medienbranche haben Mut bewiesen und berichten jetzt über die zum Teil erschreckenden Fakten aus der Welt des Mainstream-Journalismus.

96 Seiten umfasst das neue Hochglanz-Standardwerk des „Wochenblick“ zu den brisanten Verstrickungen und Vertuschungen der Mainstream-Medien, das soeben erschienen ist.

Im Magazin werden Vertuschungen um Ausländerkriminalität und andere brisante Themen umfassend beleuchtet.

Die Beiträge kommen unter anderen von Michael Klonovsky (früher FOCUS), Kurt Guggenbichler (früher OÖ NACHRICHTEN), Wilhelm Holzleitner (früher OÖ RUNDSCHAU), Elsa Mittmannsgruber (früher KRONE), Kornelia Kirchweger (früher APA). Mit Gastbeiträgen u.a. Andreas Hauer (Vorstand des Instituts für Verwaltungsrecht an der Universität Linz).

Was sagt Journalist und Publizist Michael Klonovsky?

Der Journalist und Publizist Michael Klonovsky gehört zu den unbequemen Intellektuellen in Deutschland. Klonovsky arbeitete von 1992 bis 2016 bei „Focus“ u.a. als „Chef vom Dienst“ und als Debattenressort-Leiter.

Der gelernte Maurer wuchs in der DDR auf. Zensur und Maulkorb-Journalismus lernte er – anders als westdeutsche Kollegen – auf bedrängend offensichtliche Art kennen, schreibt der „Wochenblick“. Inzwischen berät Klonovsky die AfD.

Klonovsky wirft den Mainstreammedien vor, sie hätten eine „Lückenpresse“ entwickelt. „Jeder Journalist weiß, für welche Themen er ein Bienchen seiner Chefs bekommt und anerkennende Worte seiner Kollegen erntet, und von welchem Thema er besser die Finger lässt“, so Klonovsky im Interview mit dem „Wochenblick“.

Dass Medien täglich „lückenhaft“ berichten – und zwar gezielt – das steht für ihn außer Frage. Jeder wisse, dass der „teuflische Herr Trump“ einen Grenzzaun zu Mexiko bauen will. Kaum einer wisse aber, dass unter der Regentschaft des „edlen Herrn Obama“ die Grenzsicherung zu Mexiko vorangetrieben wurde. Und niemand wisse, dass Mexiko Grenzbefestigungen zu Guatemala errichtet, um illegale Migranten aufzuhalten, meint der Journalist.

Selbst wenn es um brennende Asylheime gehe, gebe es eine differenzierte Berichterstattung: „Ist das Feuer von den Bewohnern selber verursacht worden, fährt man die Sache klein, achtet darauf, ja keine falschen Anschuldigungen zu machen und so fort. Ist das Feuer von außen gelegt worden, darf die Propagandaorgel losdröhnen, können ganze Kleinstädte und „gesellschaftliche Mitten“ unter Verdacht gestellt werden“, so sein vernichtendes Urteil.

Das Sondermagazin kostet 7 Euro und kann online bestellt werden.

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