Das Syrien-Komplott: Beeinflussung der Menschheit durch die Medien

Bildquelle: flickr.com Urheberrecht: www.ruffrootcreative.com (CC BY-SA 2.0)

In dem vorherigen Artikel ging es darum, über was man reden kann, wenn man nichts Genaues weiß. Es ging um schwammige Aussagen in der Berichterstattung, nach dem Motto, „was könnte“, „wäre wenn“, „eventuell“, und wie man sonst ein Thema umschreiben kann, das Thema aber selber nicht genau beim Namen nennen kann, weil das Wissen fehlt.

Thomas Stoll

Es gibt Medien, die sich allerdings klar von solchen Vermutungen abgrenzen und, anstatt zu berichten, wie es sich gehört, eine reine Meinungsmache an den Tag legen. Die in ihrer Allmächtigkeit, die sie meinen, zu haben, erlauben, das Wissen gepachtet zu haben.

Eine der größten „wissenden“ Medien ist die Bild-Zeitung. Eine nach dem Krieg von der CIA erschaffene Volkszeitung, die schon in den Anfängen dazu diente, die Bevölkerung des Landes medial zu steuern, eben nach den Vorgaben der Besatzer. Und das funktioniert bis heute, denn diese Zeitung ist gut in ihrer Aufmachung und ihren Sprüchen, die man in Überschriften findet sowie in den Texten. Dass ein derartiger Hetz-Journalismus in Deutschland noch gekauft wird, liegt daran, dass die Menschen in diesem Land genau diese Hetze lesen wollen. Diese ist einfach zu verarbeiten und kann dann am Stammtisch mit markigen Worten umgesetzt werden, ohne überhaupt zu wissen, um was es geht. Nach dem Motto: „was die Bild schreibt, muss stimmen“.

Jeder klar denkende Mensch, in dem noch ein wenig Anstand steckt, weiß, was Respekt gegenüber anderen Mitmenschen bedeutet, und müsste eigentlich die Hetze gegen den Präsidenten Syriens verurteilen – und es geht hier um Hetze. Und jeder, der in diesem Lande noch etwas auf sich hält, sollte ein solches Blatt einfach verachten und nicht mehr kaufen. Das aber wird nicht geschehen, denn dazu lassen sich die Hetz-Schlagzeilen zu gut und schnell aufnehmen in der Pause auf der Arbeit und sonstwo – und man braucht auch nicht viel lesen, und vor allem nicht nachdenken.

Jedes Land hat einen Präsidenten oder einen sogenannten Führer, der das Land und die darin lebenden Menschen regiert. Diese sogenannten Führer haben sich entweder selbst in die Position des Herrschenden gebracht, oder aber sie wurden vom Volk des Landes gewählt.

Wer also hat das Recht, oder nimmt sich ein solches heraus, über diese Strukturen und Formen eines Regierenden zu hetzen? Wer hat das Recht, zu diffamieren und zu hetzen? Niemand.

Ob Assad, Gaddafi, Hussein, Putin oder Trump: Es sind Repräsentanten souveräner Länder, Länder, dessen Führer und Regierende gerade in Deutschland mit einer Hetze der widerwärtigsten Art dargestellt und überzogen wurden und heute noch werden, die kaum zu überbieten ist. Einige dieser ehemaligen Regierenden sind bekanntlich heute nicht mehr am Leben…

Hier einige Beispiele der übelsten Hetze

SYRER ÜBER US-LUFTSCHLAG GEGEN ASSAD / „Trump soll uns von diesem Verbrecher befreien“ (Bild.de vom 09.04.2017)

SCHLIMMER ALS SEIN VATER / Der Tyrann und seine blutige Familientradition (Bild.de vom 08.04.2017)

AKTIVISTEN BERICHTEN  / Assad setzt erneut Gas ein (Bild.de vom 06.04.2017)

VERGAST VON ASSAD SCHERGEN / Jetzt spricht der Vater der toten Zwillinge (Bild.de vom 06.04.2017)

Schreckensgestalt Assad (Bild.de vom 05.04.2017)

GIFTGAS-ASSAD / Der schlimmste Vater der Welt (Bild.de vom 05.04.2017)

HIER TRÄGT EIN VATER SEINE ZWILLINGE ZU GRABE / Vergast von Assads Schergen (Bild.de vom 05.04.2017)

GIFTGAS-ANGRIFF IN SYRIEN / Assad ist ein Verbrecher gegen die Menschlichkeit (Bild.de vom 04.04.2017)

SECHS JAHRE KRIEG IN SYRIEN / Assad bombt weiter, die Welt schaut weg (Bild.de vom 15.03.2017)

Bei dieser Auflistung handelt es sich nur um die Schlagzeilen, welche die „Volkszeitung“ von sich gibt. Und wie bereits erwähnt, reichen diese Schlagzeilen aus, um die Menschen zu erreichen, und eines zu erzielen: nämlich Negativbilder zu schaffen. Es reicht aus, die in diesem Land bereits „vernebelten“ Menschen mit neuem Stoff zu versorgen, der dann an den Stammtischen in den Kneipen abgearbeitet werden kann, oder was man in der Arbeitspause diskutieren kann.

In diesem Fall wird eine Persönlichkeit, ohne dass etwas geprüft wurde, an den Pranger gestellt. Schlimmer noch ist, dass, schaut man sich die Bilder zu den Schlagzeilen an, der Präsident Syriens mit seinen eigenen Kindern als „Teufel“ dargestellt wird. Man benutzt einerseits Kinderbilder, die Opfer sind, und dann Kinderbilder, die zu dem „Teufel“ gehören, also dessen Familie ist.

Ein Mensch muss schon ein sehr „dickes Fell“ haben, wenn er sich derartige Hetze gefallen lässt, oder es schafft, über diese hinwegzusehen. Vielleicht ist dem Präsidenten Syriens auch bekannt, was in Deutschland eine „Bild-Zeitung“ ist, der man gar keine Beachtung schenken sollte.

Alles in allem ist es einfach nur erbärmlich, was sich eine solche Zeitung herausnimmt und herausnehmen darf, wie es scheint. Noch erbärmlicher ist, dass die Bevölkerung in diesem Land noch nicht bereit zu sein scheint, etwas zu verändern, denn sonst wäre dieses Blatt sicherlich schon nicht mehr auf dem Markt.

Gabriel fordert Untersuchung nach Giftgas-Angriff in Syrien (Bild.de vom 09.04.2017)

BAMS-INTERVIEW MIT AUSSENMINISTER SIGMAR GABRIEL / „Assad hat seine Zukunft bereits hinter sich“  (Bild.de vom 08.04.2017)

NACH LUFTSCHLAG GEGEN SYRISCHE MILITÄRBASIS / Merkel: Assad trägt alleinige Verantwortung (Bild.de vom 07.04.2017)

Deutschland stellt sich hinter US-Angriff (Bild.de vom 07.04.2017)

BUNDESREGIERUNG: „Menschenverachtendes Verbrechen“ in Syrien (Bild.de vom 05.04.2017)

GABRIEL: Verantwortung für Giftgasangriff noch unklar (Bild.de vom 05.04.2017)

GABRIEL: Assad muss zur Rechenschaft gezogen werden (Bild.de vom 03.04.2017)

Neben den Hetzkampagnen kommen dann, wie üblich, schnell unsere deutschen Politiker auf den Plan und meinen, sie müssten mitreden – und vor allem verurteilen. Dabei hängt man auch gerne die Fahne so in den Wind, wie es gerade passt.

Man beachte dabei nur die Schlagzeilen eines Herrn Gabriel vom 03. und 05.04.2017. Obwohl der Angriff unklar ist, wird zuerst einmal ein Negativbild von den Politikern geschaffen.

Die Krönung ist, die Verwendung des Begriffs „menschenverachtendes Verbrechen“ in den Mund zu nehmen. Wahrscheinlich sind sich die Menschen, die meinen, uns regieren zu können, nicht einmal darüber im Klaren, was „menschenverachtend“ ist. Bevor man über andere Menschen, Länder, Sitten und Gebräuche herzieht, sollte man vor seiner eigenen Haustüre kehren.

Bei einem Politiker, der die Menschen in diesem Land als „Pack“ bezeichnet, auch wenn es sich um eine kleine Gruppe handelt, kann man davon ausgehen, dass alle kritischen Menschen in diesem Land „Pack“ sind für diesen „aufrechten“ Herrn; diese Person meint noch, in irgendeiner Weise von den kritischen Menschen in diesem Land Respekt zu bekommen.

Die Bundesregierung, wer immer sich dazu zählt, sollte, bevor diese über andere herzieht, einmal anschauen, wie „menschenverachtend“ es mittlerweile in diesem Land zugeht. Die „menschenverachtende“ Politik hat in diesem Land dafür gesorgt, dass der Einheimische nicht nur ausgebeutet wird, sondern die Armut dieses Land beherrscht.

Diese Politik hat dafür gesorgt, dass es in diesem Lande gegen die eigene Bevölkerung „menschenverachtend“ zugeht, Gesetze haben keine Gültigkeit mehr, und auf Grund- und Menschenrechte legt man in diesem Lande schon lange keinen Wert mehr.

In einer weiteren Schlagzeile fordert Gabriel eine Untersuchung des Giftgasangriffs in Syrien. Unsere Politiker „fordern“… sie haben nichts zu fordern. Sie können über die Verblödungsmedien den benebelten Deutschen, die nicht mehr aufwachen wollen, versuchen,  vorzutäuschen, etwas „fordern“ zu wollen; ihre Forderungen werden aber in keiner Weise beachtet werden. Grund dafür ist, dass die Deutschen nichts zu fordern haben. Und wenn man schon eine Aufklärung „fordert“: dann bitte auch eine solche, die zeigt, wie die deutsche Waffenindustrie an diesen Konflikten verdient. Dann möge dieser nette Herr einmal „fordern“, dass die Einsätze gegen Syrien auch vom deutschen Boden aus erst möglich gemacht werden.

Alles in allem sind die Deutschen ganz gut im Hetzen, wenn es um andere geht. Hetzen die Bürger in diesem Land gegen die Regierenden, oder die Regierenden gegen die Bürger, dann scheint das Ganze normal zu sein – oder aber auch nicht. Diese Sichtweise muss sich jeder für sich selbst beantworten.

Solange aber eine derartige mediale Hetze hier in Deutschland gegen Andersdenkende, gegen Kritiker, gegen Oppositionen betrieben wird, solange muss sich die Politik mit allen ihren Abgeordneten ganz still verhalten, denn sie sind nichts anderes, als die Machthaber, die sie verteufeln. Diese Menschen, die meinen, uns regieren zu können, sind bereits „Diktatoren“ –  nur sehr wenige haben es bisher bemerkt. Denn dieses Land ist mittlerweile umzingelt von „Reichsbürgern“, und jeden Tag kommen mehr dazu. Mediale Hetze nicht nur gegenüber dem Ausland, sondern gegen die eigenen Landsleute.

https://buergerstimme.com

»Soso, Anja Reschke, so läuft das also bei Euch!«

Anja Reschke findet, dass die AfD jetzt nicht rumheulen solle, wenn sie nicht in durch uns alle zwangsfinanzierte Talkplapperrunden eingeladen werde (Bild: Screenshot Zapp)
31MRZ2017

Anja Reschke, Mainstreammoderatorin des öffentlich-rechtlichen Formats »Zapp – Das Medienmagazins«, zeigt in ihrem Kommentar einmal mehr auf, warum der durch Zwangsgebühren finanzierte Rundfunk abgeschafft und durch eine meinungsvielfältige, sich am freien Markt bewerbende Medienlandschaft ersetzt gehört. Ein Kommentar von Birgit Stöger.

Anja Reschke, Innenpolitikchefin des NDR und Moderatorin des öffentlich-rechtlichen  Formats »Zapp – Das Medienmagazins« ist eine jener, durch Zwangsgebühren finanzierte Gesinnungsjournalistin, die mitverantwortlich dafür ist, warum der Bürger in einem erschreckendem Maße kein Vertrauen mehr in die Berichterstattung von Leuten wie Reschke hat.

Überhebliche Belehrungen bis hin zu offenen Anfeindungen und Beleidigungen eines nicht unerheblichen Teils jener Bürger, die durch die GEZ-Gebühren zwangsverhaftet die Brötchen von Reschke und Co. finanzieren, ist nicht nur  Reschkes Markenzeichen geworden. Spätestens, nachdem Sie für  ihr undifferenziertes, mediales Getrommel für Angela Merkels katastrophale Blitzentscheidung als ach so »mutige« Journalisten von den eigenen Kollegen zur »Journalistin des Jahres« 2015 gekürt wurde, hat sich das Thema Objektivität erledigt.

Im Öffentlich-Rechtlichen wird zwar über, aber nicht mit der AfD geredet

Nun reagiert das öffentlich-rechtliche Kampfgeschoss Anja Reschke im Magazin »Zapp« auf die Feststellung von AfD-Chef Jörg Meuthen, dass in öffentlich rechtlichen Quasselshows seiner Partei kaum Möglichkeiten zur Teilnahme eingeräumt werde.

Meuthen stellte noch kurz vor der Saarland-Wahl, bei der alle Augen auf der AfD ruhten, fest, dass die deutsche »Talkshow-Kultur« weitgehend ohne die AfD, die sich bereits in zehn Landesparlamenten wiederfindet und 142 Abgeordnete stellt, stattfinde. Laut und vernehmlich werde in den Talkshow-Tempel des deutschen Staatsfernsehens- von »Anne Will«, »Hart aber fair«, »Maischberger» bis hin zu »Maybrit Illner« – die AfD ignoriert.  Zwar rede man dort oft über – aber eben seltenst mit – der AfD.

So wurden in die genannten vier Talkshows seit Beginn des Jahres insgesamt 28 Vertreter von CDU/CSU eingeladen, 23 von der SPD, elf von den Grünen, acht von der FDP und sieben von der mehrfach umbenannten SED-Nachfolgeorganisation »Die Linke«. Dagegen betrage die Anzahl der AfD-Politiker bei Will, Maischberger und Illner seit Jahresanfang exakt null. Kein einziger AfD-Vertreter sei in diesen drei Sendungen geladen gewesen.  Lediglich bei »Hart aber fair« konnte Meuthens Vorstandskollegin Frauke Petry ein einziges Mal die Positionen der AfD darlegen.

Meuthen gibt als mutmaßlichen Grund für die »Sonderbehandlung« der AfD zielsicher an, dass seine Partei keineswegs zu unbedeutend sei. Vielmehr sei sie mittlerweile zu stark und damit zu bedrohlich für die ängstlich um ihre Pfründe bangenden Kartellparteien und die von ihnen kontrollierten Staatsmedien ARD & ZDF. Oder – um nochmals die Empfehlung des Oberdemokraten Volker Kauder, Merkels Mann fürs Grobe, ins Gedächtnis zu rufen: Kauder hatte schon 2014 empfohlen, man solle die AfD einfach totschweigen.

Reschke liefert die besten Argumente, warum sie samt dem Öffentlich-Rechtlichen abgeschafft gehört

»Soso, der AfD-Parteichef Jörg Meuthen findet also, seine Partei komme in Talkshows des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks zu wenig vor«, so die mediale Reaktion der Qualitätsjournalisten Reschke im beitragsfinanzierten Format »Zapp – Das Medienmagazins« auf die berechtigte Klage des AfD-Vorsitzenden .

Reschke bestätigt in ihrer »polemischen« Gegenrede, in der sie ohne auf irgendwelche Argumente einzugehen feststellt, dass Meuthen– nachdem er und seine Partei ja die Rundfunkgebühren abschaffen wollen und Alternative Medien ein Mittel der Wahl seien – die AfD jetzt nicht beleidigt rumtun solle, wenn sie keinen Platz in den Öffentlich-Rechtlichen finden würde.

In eindrucksvollerer Weise kann eigentlich nicht mehr dargestellt werden, warum das Medienmonopol der öffentlich-rechtlichen Meinungsführer à la Reschke und Co. durchbrochen, und – wie die AfD fordert – der Zwangsgebühren finanzierte Rundfunk abgeschafft gehört:

http://www.metropolico.org

TV-Skandal um Daniele Ganser: Der Geheimplan zur Diffamierung von Talkgästen

Die Schweiz hat einen Fernsehskandal: Der Schweizer Historiker Daniele Ganser wurde vergangene Woche in einer Talkshow regelrecht zerlegt und als „Verschwörungstheoretiker“ diffamiert. Die Gesprächsführung gegenüber dem Forscher war so offensichtlich unfair, dass es Beschwerden hagelte.
screenshot srf ganser daniele

Über 250 Zuschauer beschwerten sich nach der Talkshow „Arena“ vom 24. Februar beim SRF.

Moderator Jonas Projer habe Historiker Daniele Ganser unfair behandelt und mit der Veröffentlichung einer privaten E-Mail Gansers Glaubwürdigkeit versucht zu untergraben, kritisieren die Beschwerdeschreiber. Die E-Mail war am Anfang der Sendung gezeigt worden und ein entscheidender Satz gekürzt worden. Zudem sei der Historiker als Verschwörungstheoretiker diffamiert worden, kritisierten Zuschauer laut „Blick.ch“.

Ganser selbst beschrieb das Vorgehen des Senders detailliert auf Facebook.

Heiko Schrang vermutet, dass Ganser nach einem „Geheimplan“ auf´s Glatteis geführt wurde, der schon vor Jahren von einem Insider geleakt wurde. So würden Talkshow-Moderatoren gezielt nichtkonforme Gesprächspartner in die Ecke treiben …

Der Geheimplan hinter den Talkshows – von Heiko Schrang

Vor über drei Jahren berichteten wir in dem Artikel: „Der Geheimplan hinter Markus Lanz Skandalsendung“ darüber, dass ein ganz klares Schulungsprogramm für Top-Moderatoren existiert, wie man gezielt unbequeme Gäste diffamiert. (Siehe Auflistung unten.) Da der Artikel damals mehrere Hunderttausend Leser erreichte, wurde er als Gehirngespinst und Verschwörungstheorie abgetan.

Erstaunlich ist nur, dass speziell in den letzten Jahren genau nach dem von uns beschriebenen Punkteplan in den Talkshows vorgegangen wird.

Es wird immer offensichtlicher, dass die Moderatoren in den Talkshows nach dem gleichen Schema arbeiten. Diese Erfahrung mussten vor Jahren bereits Eva Hermann 2007 in der Sendung von J. B. Kerner machen und 2014 Sarah Wagenknecht bei Markus Lanz. Zahlreiche weitere Fälle folgten.

Nach außen hält man verkrampft an dem Märchen fest, Talkshows wären faire Diskussionen mit einem offenen Ergebnis. Dabei sind sie in der Regel nichts anderes, als inszenierte Showveranstaltungen, die beim Zuschauer den Eindruck erwecken sollen, es gäbe im Fernsehen so etwas wie einen „demokratischen Wettstreit der Meinungen“.

Gezieltes Vorführen von Kritikern

Jüngstes Opfer wurde der Historiker Dr. Daniele Ganser, der in der Sendung „Arena“ gezielt vorgeführt wurde. Thema war, dass die Leitmedien wichtiger denn je wären, um die Lügen Donald Trumps aufzudecken. Ganser wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Vorgänger Trumps, Barack Obama während seiner Amtszeit alleine 2016 stündlich drei Bomben abwerfen ließ, während sein Nachfolger bisher noch keinen einzigen Krieg angefangen habe.

Auf keines von Gansers Argumenten wurde eingegangen, sondern man wischte sie mit der Bemerkung vom Tisch, Trump sei der unbeliebteste Präsident aller Zeiten. Am Schluss wurde Ganser sogar als Verschwörungstheoretiker hingestellt, der nicht die Wahrheit sagt.

Höchstwahrscheinlich wusste er vor der Sendung nichts von dem geheimen Schulungsplan der Mainstreammoderatoren über den bereits im Buch „Die Jahrhundertlüge, die nur Insider kennen 2“ berichtet wurde.

Laut Insiderinformationen gibt es nämlich für die Spitze der Moderatoren spezielle rhetorische Schulungen, wie mit Gästen umgegangen werden soll, die eine systemkritische Haltung vertreten (z.B. Euro, EU, Trump, Flüchtlingskrise etc.).

Schwarze Rhetorik und geheime rhetorische Schulungen

Die nachfolgenden Punkte sollen Teil dieser speziellen rhetorischen Schulung sein:

– Die Motive des Kontrahenten müssen in Frage gestellt werden, so dass der Zuschauer den Eindruck gewinnt, dass er nur von persönlichen bzw. materiellen Vorteilen motiviert ist.

– Der Moderator hat empört zu reagieren, wenn bestimmte Personen bzw. angesehene Gruppen angegriffen werden. In diesem Fall ist die Diskussion über Tatsachen zu vermeiden und der Gegner in die Defensive zu drängen.

– Egal welche Beweise der Talkgast liefert, er muss denunziert werden, als verbreite er Gerüchte. Sollte der Kontrahent sich auf Internet-Quellen beziehen, ist wie folgt zu verfahren: Sie müssen als unseriös und als Verschwörung dargestellt werden.

– Sollte die Diskussion entgleiten, ist der Talkgast mit inakzeptablen Gruppen in Verbindung zu bringen: Rechtsradikale, Rassisten, Verschwörungstheoretiker und sonstige Fanatiker usw.

– Sollte der Kontrahent sich nicht rhetorisch einwandfrei ausdrücken können, ist ihm mangelnde Sachkenntnis zu unterstellen.

– Unbedingt muss die gesellschaftliche Position mit Glaubwürdigkeit gleichgesetzt werden, um Argumente zu entkräften.

– Sollte sich der Talkgast als zu hartnäckig in der Argumentation zeigen, dann soll die Position des Gegners mit der Begründung entkräftet werden, das Thema sei schon tausendmal durchgekaut und daher nicht der Diskussion wert.

– Gegebenenfalls ist der Kontrahent so lange zu provozieren, bis er emotionale Reaktionen zeigt. Daraufhin sollte er als nicht kritikfähig dargestellt werden.

– Wie im Fall des 11. September 2001 soll darauf verwiesen werden, dass große Verschwörungen pauschal unmöglich durchführbar sind, da viele Menschen daran beteiligt sein müssten und die Sache nicht geheim gehalten werden könnte.

– Sollte der Talkgast bei den vorstehenden Punkten noch standhaft bei seiner Meinung bleiben, müssen von ihm Beweise verlangt werden, die er nicht erbringen kann und jede offene Frage soll als argumentative Bankrotterklärung gewertet werden.

Besonders auffällig ist, dass unbequeme Gäste in Talkshows permanent unterbrochen werden. Nach dem oben aufgeführten Plan steht dahinter ebenfalls ein System. Die Unterbrechung des Sprachflusses ist vergleichbar mit einem Fahrradfahrer, der an der Ampel bremsen muss, um dann wieder mühsam in den alten Rhythmus rein zu finden.

Durch die ständige Unterbrechung stauen sich unausgesprochene Sätze unterbewusst auf und lassen den Talkgast immer angespannter und unruhiger werden. Wie im Fall Ganser schön zu beobachten war. Emotionale Ausraster werden so energetisch vorprogrammiert, da das biologische System immer mehr unter Druck gerät.

Die Sendung Arena vom 24.2.2017 mit Dr. Daniele Ganser. Der Artikel erschien zuerst auf www.macht-steuert-wissen.de von Heiko Schrang.

(rf)

http://www.epochtimes.de

Die dunkelsten Stunden der Mainstream-Medien

Don R. Wetter

Veröffentlicht am 28.02.2017

Regierungen und Medien, vorallem die Medien haben eine enorme Macht. Kontrolle und Manipulation gehören täglich dazu um dein denken und dein tun zu steuern. Eine kurze Zusammenfassung mit Aussagen von Journalisten und anderen Menschen, die dahinter kommen und versuchen, es den Massen zu erklären.
#medien #macht #kontrolle #manipulation #konzerne #regierung #politik #lückenpresse #lügenpresse #fakenews #staat #serioeseberichterstattung #fakten #propaganda #keinepropaganda #gutepresse #schlechtepresse
Ganze Doku: http://bit.ly/2mbgDfe

Medien immer dreister: Tageszeitung TAZ veröffentlicht Anleitung zum Asylbetrug

Bikldquelle: https://assets.jungefreiheit.de

Sie sind Türke und wollen unbedingt nach Alemanya und wissen nicht wie? Die linkspolitische Tageszeitung »taz« steht ihnen mit Rat und Tat zur Seite und schreckt hierbei scheinbar auch nicht davor zurück, spezielle Tipps zum offenen Rechtsbruch anzupreisen.

von Christian Jung

Die linkspolitische Tageszeitung »taz«, trotz stetig sinkender Auflage immer noch im Mainstreamgeschäft, gehört unter den Möchtegernintellektuellen nach wie vor zur ersten Lektüre-Wahl. Ob menschenverachtende Kolumnen des – mittlerweile zur Welt migrierten- Deniz Yücel, der seiner Landsmännin Melly Kiyak – Kiyak nannte Thilo Sarrazin eine »lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur« – in der taz beipflichtete und hoffte, dass Sarrazins nächster Schlaganfall »sein Werk gründlicher verrichten möge«, oder die taz-Personalpolitik offen männerdiskrimminierend ist – all das wird von der linken Leserschar geschluckt und beklatscht.

Auch dem halbwegs aktuellen Artikel »Welcome to Almanya« – nach taz-Art ebenfalls in türkischer Sprache veröffentlicht, dürfte breit gebilligt werden. Dieser wendet sich an all jene, die noch in der Türkei leben, aber unbedingt nach Deutschland migrieren möchten. Das engagierte »taz-Gazete-Team« zeigt fünf Möglichkeiten auf, wie dies bewerkstelligt werden kann. Vier davon seien legal.

Anleitung zum Asylbetrug

Legale Optionen, um als türkischer Staatsbürger in Alemanya einzuwandern – angefangen vom Arbeitsvisum über ein Stipendium bis hin zur Einschreibung in das Bildungsprogramm der Europäischen Union – all diese Möglichkeiten werden relativ ausführlich im Artikel beschrieben. Sollten diese Möglichkeiten nicht gangbar sein – dann ja dann- könne der geneigte Immigrant– insofern dieser das Risiko einer Mittelmeerüberfahrt auf sich nehmen wolle, auch die Flucht/Asyl-Variante erwählen. »Gehen Sie in eins dieser Viertel in Istanbul, in dem sich die Flüchtlinge aufhalten und versuchen Sie Ihr Glück. Suchen Sie einen schaufensterlosen Laden, an dessen Tür eine Schwimmweste hängt«, so der taz-Artikel, dessen Schreiberling sich hier doch tatsächlich noch in der Beschreibung einer legalen Einreisevariante wähnt. Über zwei Absätze hinweg beklagt sich der Autor sodann über betrügerische Schlepper, die angeblich streng überwachte Ägäis, sowie die patrouillierenden NATO-Schiffe im Mittelmeer.

Sollte der türkische Asylbetrüger – denn als nichts anders müssen Menschen betitelt werden, die zum Zwecke der Immigration vorgaukeln, einen berechtigten Asylanspruch zu haben – in Deutschland angelandet sein, dann könne er in jeder deutschen Behörde einen Asylantrag stellen, so die taz. Danach noch rasch bei der Polizei oder der Ausländerbehörde gemeldet und registriert, bekomme der asylbegehrende Türke einen temporären Ausweis, der ihn berechtigt, sich in Deutschland aufzuhalten. Im Fortlauf werde ihm eine Aufnahmeeinrichtung zugewiesen, in der er während des erschwindelten Asylverfahrens wohnen könne. In einer BAMF-Außenstelle bekomme er dann einen Termin zur persönlichen Anhörung, wenn er einen Dolmetscher benötige, diesen selbstredend auch.

Mit dessen Hilfe könne er sodann seine » Fluchtgründe« darlegen. » Gut vorbereiten auf den Termin«, so die taz-Empfehlung, da dieser ein wichtigster Schritt im Asylverfahren sei. Das steuergeldfinanzierte Spektakel würde zudem von zahlreichen »Flüchtlingsinitiativen», die Asylberatungen anbieten, begleitet. Eine aufbereitete Übersicht zu diesen »tausend verschiedenen Möglichkeiten«, nach Deutschland zu kommen, bietet die taz ebenso an, wie einen Link auf die Seite Almanya Now. Geschäftsführerin ist Nalan Arkat, die in Personalunion die Bundesgeschäftsführerin der Türkischen Gemeinden Deutschland (TGD) stellt.

Ungesetzlich, aber– wohl wegen hoher Erfolgsaussichten – erwähnt: Variante fünf: Ehe/Scheinehe

Taz schlägt zum erfolgreichen Abschluss eines Rechtsbruches Folgendes vor: »Verlieben Sie sich in eine*n nette deutsche*n Staatsbürger*in oder in eine Person, die dauerhaft im Bundesgebiet lebt. Machen Sie ihr oder ihm einen Heiratsantrag. Wenn sie oder er nein sagt, sollten Sie rund 30.000 Euro besorgen, und eine Scheinehe anbieten. Im besten Fall handeln Sie einen niedrigeren Preis heraus. Aber zahlen Sie nicht das ganze Geld sofort. Sie müssen nämlich drei Jahre in Folge auf der Ausländerbehörde gemeinsam erscheinen und Ihre Ehe bestätigen, bevor Sie das Recht auf einen unbefristeten Aufenthaltsstatus haben. Also: höchstens 10.000 Euro pro Jahr«.

Buchtipp zum Thema: Die Asylindustrie von Udo Ulfkotte

Damit man sich wohl nicht auf juristisch unsicheres Terrain begibt, sicherheitshalber noch taz-seitig der Hinweis: »Und Vorsicht: Eine Scheinehe einzugehen ist in Deutschland strafbar. Wenn Sie auffliegen, werden Sie sofort ausgewiesen«.

»Sie können in der Zwischenzeit einen überzeugenden Paarauftritt üben, falls Sie keines sind«

Fliegt der durch die taz angepriesene Rechtsbruch nicht auf, dann könne entweder – insofern in Deutschland geheiratet werden soll – beim Konsulat ein so genanntes Heiratsvisum beantragt werden. Oder aber, wenn in der Türkei geheiratet wird, beantragt man anschließend ein Visum zur Familienzusammenführung. »Haben Sie Geduld, die Konsulate haben aufgrund der erhöhten Anfrage längere Wartezeiten. Sie können in der Zwischenzeit einen überzeugenden Paarauftritt üben, falls Sie keines sind«.

Während der ganzen Betrügerei und Verarsche des deutschen Steuerzahlers kann noch ein wenig Deutsch gelernt werden, so die taz abschließend. Denn: »Sie werden später in Deutschland nach einem Einstufungstest in den Integrationskurs geschickt. Und der dauert in der Regel 900 Stunden, wenn man bei Null anfängt« – Und auch das wird von den verblödeten Kartoffeln in Almanya bezahlt.

http://www.anonymousnews.ru/

Immer weniger Bürger wollen für Establishment-Propaganda bezahlen

Die Lückenpresse wurde auch 2016 vom Leser abgestraft. Foto: Frank C. Müller / Wikimedia (CC BY-SA 4.0)

Die Lückenpresse wurde auch 2016 vom Leser abgestraft.
Foto: Frank C. Müller / Wikimedia (CC BY-SA 4.0)
25. Januar 2017 – 14:00

Der Trend weg von etablierten Printmedien hat sich auch im letzten Quartal 2016 fortgesetzt. Ob Boulevard oder „Qualitätszeitung“, sie verlieren Jahr für Jahr zahlende Leser.

Hauptverlierer Bild-Zeitung

Periodisch für jedes Quartal erhebt die „Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.“ (IVW) die Verkaufszahlen deutscher Printmedien. Demzufolge gab es auch im vierten Quartal 2016 einen eindeutigen Verlierer: den Axel-Springer-Konzern mit der größten Boulevardzeitung des Landes, der Bild, bzw. Bild am Sonntag (BAMS).

Im Vergleich zu 2015 ist die verkaufte Auflage der beiden Blätter im vierten Quartal 2016 ein weiteres Mal eingebrochen. Bei der Bild am Sonntag (BAMS) schlägt sich das Ergebnis mit einem Minus von 10,8 Prozent und bei der Bild mit minus 9,9 Prozent nieder. Die Welt, ebenfalls ein Blatt des Springer-Konzerns, wurde von 3,1 Prozent weniger Lesern gekauft. Der „Qualitätszeitung“ Frankfurter Allgemeine kehrten 4,4 Prozent ihrer Leserschaft den Rücken zu. Vergleichsweise glimpflich kam die Süddeutsche Zeitung mit einem Minus von 0,1 Prozent davon.

Gleichermaßen schlecht wie der Bild-Zeitung erging es der Illustrierten Stern. Auch sie verlor 10,8 Prozent ihres Klientels.

Gewinner Junge Freiheit

Anders als bei den Mainstreammedien sieht das Bild bei Printmedien aus, deren Herausgeber und Chefredakteure nicht zum erlauchten Kreis der herrschenden Kaste gehören. Ob das monatlich erscheinende Compact Magazin oder die Wochenzeitung Junge Freiheit, immer mehr Menschen wenden sich derartigen alternativen Medien zu, die nicht der etablierten Presse zuzuordnen sind.

Im Vergleich zum vierten Quartal 2015 konnte die Junge Freiheit bei der verkauften Auflage binnen Jahresfrist um satte 9,7 Prozent zulegen. Damit setzte sich auch 2016 der Aufwärtstrend des in Wikipedia als „Sprachrohr der Neuen Rechten“ bezeichneten Wochenblattes fort.

https://www.unzensuriert.at

Auflagen der etablierten Medien brechen weiter ein

Tageszeitungen: Besonders der „Stern“, die „Bild“-Zeitung und die „BamS“ verlieren stark Foto: JF

BERLIN. Die verkaufte Auflage der meisten großen Zeitungsverlage ist erneut deutlich zurückgegangen. Der Stern und die Bild am Sonntag verloren im vierten Quartal 2016 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als zehn Prozent ihrer Leser. Die Bild-Zeitung liegt mit einem Minus von 9,9 Prozent nur knapp unter dieser Marke. Insgesamt setzte das Flaggschiff des Springer-Konzerns knapp 197.000 Exemplare weniger ab.

Deutlich zurückgehende Verkaufszahlen mußten zudem die Berliner Zeitung (minus 8,7 Prozent), die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (minus 6,3 Prozent) sowie das Neue Deutschland (minus 5,5 Prozent) verkraften. Die Süddeutsche Zeitung (minus 0,1 Prozent) und die linksalternative taz (minus 0,7 Prozent) büßten vergleichsweise geringe Verluste ein.

Besonders zulegen konnte mit einem Plus von 12,1 Prozent die linke Wochenzeitung Der Freitag um Verleger und Chefredakteur Jakob Augstein. Die JUNGE FREIHEIT konnte ihre Auflage in dem Zeitraum um 9,7 Prozent steigern. Erhoben werden die Daten von der „Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V.“ (IVW). (gb)

https://jungefreiheit.de/