Kinderarmut: Wenn das Geld nicht einmal für das Freibad reicht

Es ist ja nicht nur so, dass für unsere Kinder das Geld nicht ausreicht. Sie werden gedemütigt, mit Frühsexualisierung drangsaliert, der Gender-Wahn hat zugeschlagen und sie werden sogar ermordet. Für andere, Zugewanderte, fließt das Geld in Strömen. Und in der letzten Zeit ist es nicht mal mehr ein Vergnügen, ins Freibad zu gehen, weil man dort nicht mehr wirklich Freizeitspaß genießen kann. Ich wünschte mir wirklich, dass viele noch aufwachen, um die finsteren Pläne zu vereiteln. R. 

  • Eine Million Kinder leben in den ärmsten Familien
  • Sozialverband warnt vor Kluft von Arm und Reich
Die soziale Kluft zwischen armen und reichen Familien vertieft sich in Deutschland immer mehr. Darunter leiden vor allem die Kinder.

Die soziale Kluft zwischen armen und reichen Familien vertieft sich in Deutschland immer mehr. Darunter leiden vor allem die Kinder. | Bild: Marcel Kusch

Eis, und zwar jeden Tag – das wollen Kinder in den heißen Monaten. Und danach ins Schwimmbad. Für die meisten Kinder hierzulande ist das kein Problem. Ihre Eltern oder Großeltern können sie mit genügend Taschengeld ausstatten. Ein kleiner Teil der Kinder muss sich entscheiden – Eis oder Schwimmbad. Am Ende des Monats, wenn das Geld knapper wird, müssen sie auf beides verzichten. Sie zählen zu den 1 Million Kindern, die in den ärmsten Familien Deutschlands leben.

„Das was für die Mehrheit Gleichaltriger selbstverständlich ist, bleibt ihnen aufgrund der Einkommenssituation ihrer Eltern versagt“, beklagte der Chef des Paritätischen Gesamtverbandes, Ulrich Schneider, in Berlin. Insgesamt leben 13,2 Millionen Kinder- und Jugendliche unter 18 Jahren in Deutschland. Der wortmächtige Anwalt der Mittellosen legte eine neue Studie vor, die die soziale Kluft in Deutschland untersucht. Zwischen oben und unten fällt sie gravierend aus.

Während demnach die Familien mit einem Kind aus den reichsten zehn Prozent jeden Monat 1200 Euro für den Nachwuchs ausgeben, sind es bei den Familien aus den ärmsten zehn Prozent nur 364 Euro. Im deutschen Durchschnitt sind es 600 Euro. Für die Kinder aus armen Familien bleiben so für Freizeit, Unterhaltung und Sport gerade 44 Euro pro Monat. „Das Gefühl, nicht dazu zu gehören, ausgegrenzt zu sein und abseits stehen zu müssen, ist das Lebensgefühl armer Kinder“, so Schneider. Die Mitte setzt die Standards und orientiert sich nach oben.

Der Paritätische Gesamtverband gründet seine Daten auf die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe des Statistischen Bundesamtes. Die jüngsten Daten stammen aus dem Jahr 2013, was ihre Aussagekraft einschränkt, weil sie den langen Wirtschaftsaufschwung der letzten Jahre nicht erfassen. Nicht enthalten sind auch die Flüchtlinge und deren Kinder, die seit 2015 nach Deutschland gekommen sind. Allerdings zeigen die Daten auch, dass Familien aus dem unteren Einkommenszehntel um die Jahrtausendwende noch etwas mehr Geld zur Verfügung hatten.

Massive Kritik an Familienpolitik

Schneider hatte die Vorlage seiner Studie wohl bedacht. Er kippte damit Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) Wasser in den Wein. Denn seit Donnerstag gilt die zweite Stufe des „Starke-Familien-Gesetzes“. Familien mit wenig Geld bekommen mehr Unterstützung vom Staat. Für Stifte, Hefte, Füller und Taschenrechner gibt es ab sofort 150 Euro statt bislang 100 Euro pro Jahr. Die Schülerfahrkarte wird komplett übernommen genauso wie das Mittagessen in Kindergarten oder Schule. Hinzu kommt Hilfe bei Klassenfahrten und Ausflügen. Außerdem steigt der monatliche Gutschein für Sportverein, Musikschule oder Chor von 10 auf 15 Euro.

Für Schneider sind die höheren Zuschüsse nur der Tropfen auf den heißen Stein. Er nannte Giffeys Gesetz eine „peinliche Veranstaltung“ mit „kleinlichen Verbesserungen“. Der Mitgliedsbeitrag im Fußballklub könne durch den 15-Euro-Gutschein noch bezahlt werden, spätestens für ein Trikot oder Fußballschuhe „reicht es schon nicht mehr“. Der Chef des Paritätischen Gesamtverband verlangte deshalb mehr kostenlose Freizeitangebote für Kinder und höhere Hartz-IV-Sätze. Tatsächlich ist der Hauptgrund für die Armut von Kindern, dass ihre Eltern keine Arbeit haben. „Die Familien brauchen entweder mehr Geld oder freien Eintritt“, forderte der 60-Jährige.

Familienministerium wehrt sich

Das Haus der Familienministerin wehrte sich gegen Schneiders Angriff. „Mit dem Starke-Familien-Gesetz stellt die Bundesregierung in dieser Legislaturperiode mehr als 1,5 Milliarden Euro zusätzlich für die Unterstützung von Familien mit kleinen Einkommen zur Verfügung“, so das Ministerium. Entsprechend seien „die Aussagen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes irreführend“.

Die Mahnungen des Paritätischen Gesamtverband wurden hingegen von der Brandenburger Familienministerin Susanna Karawanskij (Linke) aufgenommen. Sie rief ihre Länderkollegen auf, die Beratungen für die Einführung einer Kindergrundsicherung voranzutreiben. Sozialleistungen für Kinder sollen durch eine einheitliche Kindergrundsicherung ersetzt werden.

Deutschland bleibt arm: Jeder zweite Rentner erhält weniger als 900 Euro

Es geht hier nicht um Deutschland, sondern um die BRD, die eine eingetragene Firma bei der UN (UPIK-Liste) ist. Wären wir eine Republik mit auch nur ein bisschen Gerechtigkeit, anstelle dieser Scheindemokratie, dann dürfte es diese Zahlen nicht geben und man könnte sich auch wehren. Gegen Diktatur und Willkür müsste man sprich das ganze Volk – schon zusammenhalten und das haben die Eliten gut hingekriegt, dass es nicht funktioniert mit ihrer teile-und-herrsche -Politik. Und diese Politik ist auch keineswegs verfehlt, denn sie ist genau so gewollt. R.

Im EU-Vergleich rangieren die Ruhegeldsbezüge der Rentner in Deutschland im unteren Mittelfeld. Nur in Irland, Schweden und Großbritannien sind die Renten noch geringer als hierzulande. Mehr als jeder zweite Rentner in Deutschland erhält weniger als 900 Euro im Monat.

In Deutschland gibt es aufgrund der vollkommen verfehlten Sozialpolitik der Merkel-Regierung viele Gruppen, die bereits von Armut betroffen oder zumindest von Armut bedroht sind. Vor allem die ohnehin schwächsten Gruppen (Kinder und Rentner) sind überproportional betroffen.

Die Merkel-Regierung musste aktuell eingestehen, dass mehr als jede zweite deutsche Rente unter 900 Euro im Monat beträgt, wie es in einem Bericht der Tagesschau heißt.

51,4 Prozent der Altersrentner, das sind über neun Millionen Menschen, werden von der Merkel-Regierung mit diesem mickrigen Betrag abgespeist. Legt man die Bezugsgrenze auf unter 1.000 Euro an, erhöht sich der Anteil der Altersrentner sogar auf 58,6 Prozent.

Viele Ruheständler müssen selbst im hohen Alter noch einen Nebenjob annehmen, um finanziell über die Runden zu kommen – oder aber sie klauben Pfandflaschen aus Abfalleimern oder von der Straße, auf der sie in manchen Fällen dann schließlich auch landen (Neue erschreckende Zahlen zur Armut in Merkel-Deutschland).

Bleibt Deutschland arm? Eine neue Statistik

Deutschland wird seine Armut trotz der besseren wirtschaftlichen Entwicklung nicht los. Der „Elendssockel“ bleibe zumindest stabil, lässt sich aus einer neuen Statistik des statistischen Bundesamtes ablesen.

Die „junge Welt“ berichtet aus der Statistik und zeigt, dass die „Armutsgefährdungsquote“ als statistische Größe sich in der Ära von Angela Merkel als Kanzlerin dieser Republik nicht geändert habe. Der Sockel bleibt seit 14 Jahren gleich.

  

Unter Merkel gleichen sich Westen und Osten an

Ein kleiner Erfolg wird Angela Merkel zugeordnet: Die Zahlen im Westen und im Osten der Republik nähern sich an. Die Quoten: Unter der Regierung Schröder sind im Westen der Republik noch 13,2 % der Bevölkerung „armutsgefährdet“ gewesen (Armut, wohin das Auge blickt: Offizielle Arbeitslosenzahlen verdecken die Realität im Merkel-Deutschland).

Im Jahre 2018 waren es im Westen dann 15 %. Im Osten der Republik inklusive der Hauptstadt Berlin sind 2005 20,4 % der Menschen armutsgefährdet gewesen. Aktuell sind es 17,5 %. Hier sinkt die Zahl also, während sie im Westen steigt.

Trauriger Rekordhalter dieser Statistik ist sogar ein kleines westliches Bundesland: Bremen. 2018 sind 22,7 % der Menschen armutsgefährdet gewesen. In Bayern ist diese Quote mit 11,7 % signifikant geringer. In Mecklenburg-Vorpommern waren 2018 20,9 % der Menschen armutsgefährdet, in Sachsen-Anhalt 19,5 % und in der Stadt/im Land Berlin 18,2 %.

In Nordrhein-Westfalen schob sich die Quote der Armutsgefährdeten im Jahr 2018 auf 18,1 % nach oben. Im Jahr 2005 waren es 14,4 %.

Die Forderung der „Linken“ aus diesen Befunden: Die „ostdeutschen Länder“ seien immer noch zu armutsgefährdet und müssten entsprechend protegiert werden. Die Armut könne „bekämpft werden“.

Dazu sei ein Mindestlohn erforderlich – 13 Euro würden vorgeschlagen. Zudem solle das Rentenniveau auf 53 % angehoben werden. Ein „Mietendeckel“ und ein Ausbau des „Sozialwohnungsbaus“ seien gleichfalls erforderlich (Deutschland, das Armenhaus von Europa: Warum die Nullzinspolitik der EZB Deutsche besonders hart trifft).

Fazit:

Merkel und Konsorten ficht das nicht an: sie sitzen gut gepolstert im Bundestag und kassieren seit Beginn dieses Monats alleine an Aufwandsentschädigung (Diät) mehr als 10.000 Euro ein; in etwa so viel, wie mehr als die Hälfte der Rentner im ganzen Jahr erhalten.

  

Dennoch schwadronieren diese Altparteienvertreter davon, dass es den Menschen in diesem Land so gut ginge wie noch niemals zuvor. Noch deutlicher als in jenen wenigen Worten ist die Diskrepanz zwischen den Elfenbeintürmen der Regierenden und der Realität der Menschen im Land kaum auszudrücken.

Literatur:

Die Angst der Eliten: Wer fürchtet die Demokratie?

Wehrt Euch, Bürger!: Wie die Europäische Zentralbank unser Geld zerstört

Die Abschaffung des Bargelds und die Folgen: Der Weg in die totale Kontrolle

Wer regiert das Geld?: Banken, Demokratie und Täuschung

Quellen: PublicDomain/freiewelt.net am 26.07.2019

Neue erschreckende Zahlen zur Armut in Merkel-Deutschland

Deutschland verarmt. Gerade nach 13 Jahren Merkel im Amt als Bundeskanzlerin steigert sich die Armut immer stärker, haben wir an dieser Stelle mehrfach beschrieben.

Nun liegen neue Fakten vor, nachdem das Bundessozialministerium eine Anfrage der „Linken“ beantwortet hat. Demnach würden in Deutschland fast 3,4 Millionen „Vollzeitbeschäftigte“ weniger als 2.000 Euro brutto im Monat verdient.

Horrende Zahlen über die Einkommen

Dies sind auf Basis der jüngsten Auswertung von Ende 2017 immerhin 16 % der Beschäftigten überhaupt. Im Westen sind 13,5 % der Menschen mit Einkommen von unter 2.000 Euro brutto wirtschaftlich bestraft. Im Osten sind dies sogar 27,5 %.

Dabei zeigen die Zahlen, dass in Baden-Württemberg noch vergleichsweise sehr gut gezahlt wird, nur gut 11 % verdienen weniger als 2.000 Euro brutto monatlich. In Mecklenburg-Vorpommern sind es hingegen gleich über 32 %.

Zahlen, die zeigen, dass die regionale Einheit zudem noch nicht hergestellt wurde. Doch Unterschiede gibt es auch zwischen den verschiedenen Branchen.

Die Reinigungsbranche zahlte demnach etwa 1.860 Euro monatlich. Wer in der Tourismus-Branche tätig war, kommt ebenso wie die Beschäftigten aus der Gastronomie und dem Hotelgewerbe auf lediglich 1.961 Euro monatlich.

Tier- und Fortswirtschaftsberufe bieten derzeit durchschnittlich 2.154 Euro, die Hersteller von Lebensmitteln und der -verarbeitung kommen auf durchschnittliche Monatsentgelte von 2.165 Euro. Verkaufsangehörige erzielen durchschnittlich etwa 2.411 Euro im Monat. „Nichtmedizinische Gesundheits- und Pflegeberufe“ ermöglichen mittlere Einkommen von monatlich 2.353 Euro.

Direkt ist Angela Merkel dafür auf keinen Fall verantwortlich, so wohl auch die größten Kritiker. Allerdings profitiert dieses Land von der Billiglohn-Agenda Schröders, die vor allem zur Amtszeit von Merkel gegriffen hat.

Die Kanzlerin hat die Diskussion im Keime ersticken können und damit mittelfristig eine weitere Verarmung in Deutschland in Kauf genommen. Auch bei den Rentnern ist das Programm vollkommen angekommen: Immer mehr Rentner gelten als „verarmt“ (Armut, wohin das Auge blickt: Offizielle Arbeitslosenzahlen verdecken die Realität im Merkel-Deutschland).

OECD mit Sorgen wegen der hohen Steuerbelastung in Deutschland

Die Steuern bei uns sind höher als in anderen Ländern. Und schon jetzt steht fest, dass die Belastung weiter steigt. Denn die Renten- und Krankenversicherungen verdienen aufgrund der niedrigen Zinsen kaum noch Geld. Die Rentenversicherungen erhalten aber – auch – Zuschüsse aus der Steuerkasse.

Die Grundsteuer wird zudem reformiert. Dabei stellt sich heraus, dass die Steuer nicht wie angekündigt „aufkommensneutral“ sein wird.

Aus diesem Anlass haben wir einen Bericht aufgegriffen, den ein Schwesterportal veröffentlichte:

„Steuern und Abgaben sind in Deutschland so hoch, dass sich die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) jetzt Sorgen um den sinkenden Lebensstandard macht. Vor allem die Mittelschicht sei betroffen, heißt es in einem Bericht des „Handelsblatt“.

Die deutschen Arbeitnehmer zahlen so viele Steuern und Sozialabgaben, wie kein anderes Land. Nur Belgien übertrifft die Steuerlast Deutschlands. Das zeigte eine Studie der OECD, die jährlich veröffentlicht wird – die „Taxing Wages“.

Die Ökonomen der OECD machen sich zunehmend Sorgen um die deutsche Mittelschicht. Die Mittelschicht hat jedoch in allen Industriestaaten verloren. Das liegt vor allem daran, dass die Einkommen kaum, Inflation und Wohnkosten aber explosionsartig gestiegen sind.

Die Preise für Häuser und Wohnungen sind dreimal so schnell wie die mittleren Einkommen gestiegen. In der Studie der OECD wird die Kluft zwischen dem Brutto-Lohn und dem Netto-Einkommen verglichen.

Für alleinstehende Durchschnittsverdiener ohne Kinder beträgt die von der OECD errechnete Kluft 49,5 Prozent. Das ist nach Belgien mit 52,7 Prozent er zweithöchste Wert weltweit, so das „Handelsblatt“.

Italien und Frankreich liegen mit knapp 48 Prozent auf den folgenden Plätzen. Der von der OECD errechnete Durchschnitt der Steuer- und Abgabenlast weltweit beträgt nur 36,2 Prozent. Für deutsche Frauen lohnt sich Arbeit netto kaum, beklagt die OECD (Deutschland, das Armenhaus von Europa: Warum die Nullzinspolitik der EZB Deutsche besonders hart trifft).

Die Struktur der Steuerlast in Deutschland sei der Grund für den mangelnden Anreiz für die Erwerbsbeteiligung von Frauen, so die OECD. Vor allem der Anteil der Sozialbeiträge, die von deutschen Durchschnittsverdienern aufgebracht werden müsse, sei besonders hoch bei Alleinstehenden und Alleinverdiener-Familien mit zwei Kindern.

Für jüngere Menschen ist es in Deutschland zunehmend schwierig, im Alter bis 30 Jahren ein Mittelschicht-Einkommen zu erzielen. OECD-Generalsekretär Gurria warnt vor dem sinkenden Lebensstandard für die Mittelschicht. Die Politik muss diesen Missstand beseitigen.

Nur wirkliche Spitzenverdiener sollten auch den Spitzensteuersatz zahlen – fordert auch Reiner Holznagel, Präsident des Bundes der Steuerzahler. Gleichzeitig funktioniert die Infrastruktur in Deutschland immer weniger. Das wirft Fragen auf, was die Merkel-Regierung mit den Steuer-Milliarden macht, die Bund, Länder und Gemeinden einnehmen. Das Steueraufkommen soll bis 2020 sogar auf 839 Milliarden Euro steigen.“

Übrigens: Autofahrer zahlen in Deutschland annähernd 100 Milliarden Euro. Ebenfalls ein Rekord.

Deutschland ist Spitze in der EU: Bei den Steuern für Autofahrer

Die Steuer-Melkkühe schlechthin sind die Autofahrer. Namentlich in Deutschland. Wir haben derzeit in Deutschland eine Steuerlast für Autofahrer, die so hoch ist, wie nirgends sonst in der EU. Die EU bittet die Autofahrer mit 428 Milliarden Euro zur Kasse – bzw. die Einzelstaaten kassieren. Spitze sind wir. Und bald zahlen Sie noch mehr.

Dabei zahlen wir 92 Milliarden Euro, so die Aussage des „Automobilhersteller-Verbandes ADEA“. Dahinter landet Frankreich, das seinen Autofahrern eine Last in Höhe von 79 Milliarden Euro aufbürdet. Schließlich kann auch Italien noch sein Leid klagen bzw. die Autofahrer dort. 74,4 Milliarden Euro müssen die Italiener immerhin zahlen.

Dabei wird vor allem an den Zapfsäulen kassiert: Die Mineralölsteuer gilt als die Einnahmequelle Nummer 1. Danach liefert die Mehrwertsteuer, etwa auf Ersatzteile, die höchsten Einnahmen. Ärger ist jetzt schon absehbar: E-Autos werden steuerlich privilegiert.

Der Staat verzichtet auf hohe Einnahmen – und muss daher bei allen anderen Autofahrern zulangen. Möglicherweise, so die Spekulationen, gibt es dann sogar EU-weit eine Maut, sodass die Anzahl der gefahrenen Kilometer über die Steuerbelastung mitentscheidet.

 

Der nächste Schritt im Abkassieren ist die bekannte CO-2-Steuer, die auf Benzin, Diesel und Heizöl erhoben wird. Geht es nach der Partei der „Grünen“, wird die Steuer noch verdoppelt. Damit soll dann wiederum das E-Auto subventioniert werden. Schon jetzt also wird sichtbar, wie Sie zur Kasse gebeten werden – und zukünftig noch stärker.

Die Diskussion verschweigt übrigens, dass den Haushalten in Deutschland bei einer schlechteren Wirtschaftssituation künftig auf der anderen Seite weniger Geld zur Verfügung stehen wird. Die Mehrwertsteuer etwa, die auch den Preis an der Tankstelle erhöht, wird sicher nicht gesenkt. Relativ also wird die Zukunft bei uns noch einmal deutlich teurer. Und wir stehen an der Spitze…

 

Literatur:

Die Angst der Eliten: Wer fürchtet die Demokratie?

Wehrt Euch, Bürger!: Wie die Europäische Zentralbank unser Geld zerstört

Die Abschaffung des Bargelds und die Folgen: Der Weg in die totale Kontrolle

Wer regiert das Geld?: Banken, Demokratie und Täuschung

Quellen: PublicDomain/watergate.tv am 29.04.2019

SKANDAL: Armer 87-jähriger Rentner wird wegen wiederholtem „Hunger-Diebstahls“ (4,55 Euro) zu Bewährungsstrafe verurteilt! Bei Rückfall drohen bis zu 5 Jahren Gefängnis!

SKANDAL: Armer 87-jähriger Rentner wird wegen wiederholtem "Hunger-Diebstahls" (4,55 Euro) zu Bewährungsstrafe verurteilt! Bei Rückfall drohen bis zu 5 Jahren Gefängnis!

„Hunger-Rentner“ wird zu Bewährungsstrafe verurteilt! Käsediebstahl im Wert von 4,55 Euro! Bei Rückfall drohen bis zu 5 Jahre Gefängnis! Aus „Heißhunger“ und „Verzweiflung“ stiehlt ein 87-jähriger Rentner Ende März 2019 drei Käsestücke im Wert von 4,55 Euro. Er verspricht der Ladenbesitzerin, die ihn dabei erwischte, den Käse bei nächster Gelegenheit zu bezahlen, aber dennoch ruft diese die Polizei, obwohl er die „Diebesware“ zurücklegt und somit kein echter Schaden entstanden ist.

Franz S. bezahlt also den Käse ebenso wenig wie einen Artischockensaft oder ein Steak, die er schon bei früheren Diebstählen in diversen Geschäften eingesteckt hatte.

Einen Monat später steht er wegen des Käsediebstahls vor dem Amtsgericht in Aichach. Vertreten von einem kostenlosen Rechtsbeistand, der Mitleid mit ihm hat.

Der arme Alte, der einen Schreinereibetrieb hatte und nun vereinsamt und sozial isoliert lebt, hat kein Geld, nur 200 Euro würden ihm monatlich zur Verfügung stehen, wie er bekundet.

Franz S. (Name geändert) hatte bereits vor zwei Jahren gestohlen und muss eine Geldstrafe von 700 Euro abbezahlen. Deshalb ist er vorbestraft. Auf Hilfsangebote wie das der Tafel, die bedürftige Menschen mit Lebensmitteln versorgt, möchte er nicht zurückgreifen. Er habe seinen Stolz, sagte er.

„Ich versuche immer wieder, mich zu bessern“, beteuert der Angeklagte, „aber wenn der Heißhunger kommt, drohe ich umzukippen.“ Er habe nicht mit Vorsatz gestohlen, aber seine Grundsicherung von 730 Euro im Monat genüge nicht, um sich ausreichend zu versorgen: „Es ist kaum was in meinem Kühlschrank.“

Abzüglich der Kosten für Miete, Strom und Telefon reiche das Geld nicht bis Monatsende. Von seiner Familie erhalte er keine Unterstützung. Seine staatliche Grundsicherung bekomme er nur als Darlehen, außerdem muss er eine Geldstrafe in Raten abzahlen.

Er sei in einem Teufelskreis gefangen, erzählt S. dem Richter. Er ist in Tschechien geboren und mit neun Geschwistern aufgewachsen, noch bis vor wenigen Jahren war er im Raum Augsburg als selbstständiger Schreiner tätig.

Aufgrund einer hohen Steuernachzahlung Anfang der 2000er musste er sein Haus zu verkaufen, die Ehe zerbrach und auch gesundheitlich ging es abwärts. Einziger Weg aus der Armut wäre der Verkauf des letzten Teils seines Grundstücks. Weil die Gemeinde aber eine Bebauung untersage, seien alle Interessenten abgesprungen.

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Das reiche Deutschland gibt es nicht für jeden

Schutzsuchende Afrikaner demonstrieren vor der Erstaufnahme für besseres Essen, während Deutsche lernen, was Hunger ist. © jouwatch Collage

Schutzsuchende Afrikaner demonstrieren vor der Erstaufnahme für besseres Essen, während Deutsche lernen, was Hunger ist. © jouwatch Collage

Weihnachten fällt dieses Jahr aus. Genau wie die Jahre zuvor. Es ist kein Geld vorhanden, weder für Geschenke, noch für Sprit, um Verwandte zu besuchen. Wie in den vergangenen Jahren wird es ein ruhiges Weihnachten und ich zähle die Tage, wann die besinnliche Zeit endlich vorüber ist.

In den Medien las ich gerade, dass Deutschland Fachkräfte fehlen. Fachkräfte… für was? Ich bin eine Fachkraft, ich habe meine Ausbildung als Landesbester abgeschlossen, dennoch sitze ich daheim. In den letzten Jahren habe ich über 500 Bewerbungen verschickt. Da ich in einer Kleinstadt wohne, kennen mich die Firmenbesitzer wegen der vielen Bewerbungen seit Jahren persönlich. Es gibt kein Unternehmen mehr, wo ich nicht mein Glück versucht habe. Dennoch sagen die Medien, dass Deutschland Fachkräfte sucht. Mich sucht Deutschland jedenfalls nicht. Ich wurde vergessen, abgeschrieben und dem Rad der Geschichte überlassen bis ich verschwinde. Ich kann aber nicht hier weg. Ich liebe das Land, meine Heimat und auch wenn ich den Traum hätte, woanders hinzuziehen, so ginge das gar nicht – auch dazu fehlt das Geld.

Vielleicht bin ich zu alt, dabei bin ich noch nicht einmal 50. Oft habe ich bei Bewerbungen um eine Stelle gegen Studenten oder Schüler verloren. Die Firmen gucken heute nicht nach Leistung, sondern nach dem Geldbeutel. Die Billigsten werden eingestellt, Schüler und Studenten. Der Rest kann sehen, wo er bleibt. Damals wurde mir gesagt, mit meiner fundierten Ausbildung stünde mir die Welt offen, nun ist es eine unsichtbare Grenze, die mich hindert, das Land zu verlassen und anderweitig mein Glück zu suchen. Es ist das Geld, das ich größtenteils mit dem Sammeln von Flaschen verdiene. Früher war es mir peinlich, das zu sagen, doch je älter ich werde, desto mehr ist es mir egal. Sozialgeld beziehe ich nicht. Ich habe es beantragt und erhielt eine Ablehnung nach der anderen – ähnlich wie mit der Jobsuche. Es scheint nichts zu geben, wo ich noch akzeptiert werde. Mit dem Gefühl bin ich nicht alleine, das weiß ich durch viele Gespräche mit anderen in meinem Alter, die ebenso enttäuscht sind. Enttäuscht vom Staat, enttäuscht vom Leben.

Direkt gegenüber von meinem Zimmer, das ich bei guten Freunden habe, ohne die ich wohl auf der Straße leben würde, liegt ein Asylheim. Dort streiken heute mal wieder sogenannte Schutzsuchende aus Afrika. Viele schwarze Männer stehen in der Kälte draußen, halten Schilder hoch und fordern besseres Essen, eine bessere Unterkunft und mehr Geld. Dreimal am Tag erscheint ein Cateringservice, der die Neubürger mit warmen Speisen versorgt. Ich selbst esse einmal am Tag, mehr sitzt nicht drin. Momentan ist wieder Monatsende und Geld ist nicht vorhanden. Bis die nächste kleine Summe mühsam erarbeitet ist, wird es Nudeln geben, mal mit Ketchup, mal in Milch. Das habe ich von meiner Oma gelernt. „Mit Pasta überlebst du den Krieg“ sagte sie damals. Über Wochen hinweg hatte sie damals nichts zu essen außer Nudeln. Nach Kriegsende hat sie nie wieder Nudeln gegessen.

Sie weilt schon lange nicht mehr unter uns und würde vermutlich freiwillig aus dem Leben treten, wenn sie wüsste, dass wir wieder Nudeln essen müssen, da wir uns nichts anderes leisten können.
Die Afrikaner vor dem Fenster auf der Straße rufen jetzt in Sprechchören und fordern ein besseres Leben und die Einhaltung ihrer Menschenrechte. Was ist mit meinen Menschenrechten? Dreimal am Tag hätte ich auch gerne etwas zu essen, dennoch stehe ich nicht mit einem Plakat in der Hand vor der Tür und fordere vom Staat, dass er mich alimentiert und mich vollversorgt. Vielleicht sollte ich mich dazu stellen und mit demonstrieren. Oft habe ich schon darüber nachgedacht, einfach zur Erstaufnahme zu gehen und mich dort als Schutzsuchender registrieren zu lassen. Schutz würde ich mir wünschen, aber vor allem eine Zukunft, die ist nämlich mehr als düster. Auch andere, die in einer ähnlichen Situation wie ich stecken, haben mir gesagt, dass sie schon des Öfteren in Erwägung gezogen haben, einfach ein Asylbegehren zu äußern und damit alle Sorgen endlich los zu sein. Vielleicht sollten wir das wirklich alle tun.Jeder, der keine Zukunft mehr sieht, beantragt Asyl und ist ab dato vollversorgt bis an sein Lebensende.

Durch das Fenster sehe ich den Cateringwagen für die Afrikaner vorfahren. Vier Gutmenschen springen heraus und bringen hektisch Tabletts in die Erstaufnahmestelle. Der Wagen war heute schon zweimal hier, jetzt ein drittes Mal. Im Ramadan kommt er sogar viermal. Nach wenigen Minuten im Gebäude sehe ich die Gutmenschen mit Tabletts zu den Nigerianern laufen, die mit verbissenen Mienen auf der Straße stehen und die Plakate hochhalten. Ich sehe, wie sie aggressiv auf das Essen reagieren, die Asylhelfer anschreien und die Tabletts zur Seite stoßen. Einige fallen zu Boden. Spontan frage ich mich, ob man das noch essen kann. Hunger verleitet einen zu verrückten Ideen. Die wenigsten kennen heute Hunger und die, die darunter leiden schweigen darüber, da es peinlich ist und da man sich schämt. Während die Asylbewerber anfangen, mit den Helfern zu diskutieren und dabei immer bedrohlicher wirken, träume ich von dem Essen, was sie gerade vor meinen Augen weggeschmissen haben. Und ich überlege mal wieder, warum Firmen heute niemanden mehr einstellen. Ich habe inzwischen Hunderte Gründe gehört, warum keine Einstellung erfolgt. Einer der häufigsten war, dass es genug Billigarbeiter gibt. Natürlich wurde das nicht so kommuniziert. Ruft man jedoch nach einem Bewerbungsgespräch an und fragt nach dem Stand der Dinge, hört man „den Job macht jetzt ein Student“, eine ungelernte Kraft, die für die Hälfte arbeitet.

Die protestierenden Afrikaner fangen jetzt zu trommeln an und üben sich wieder in Sprechchören. Das Essen der Asylhelfer haben sie nicht angenommen. Dennoch stehen sie dort und fordern die Einhaltung ihrer Menschenrechte. Mein Magen knurrt. Der Schrank ist leer und es gibt auch heute wieder Nudeln, wie schon die letzten und auch die kommenden Tage. Im letzten Jahr kamen die Gutmenschen an Heiligabend zum Asylheim und verteilten Päckchen. Die Menschen im Gebäude sind zumeist Muslime und feiern gar kein Weihnachten, aber das war egal, solange es etwas umsonst gibt. Dennoch landeten viele der Geschenke im nächsten Tag in den Mülleimern. Ich gehe davon aus, dass das dieses Jahr wieder der Fall sein wird und vielleicht findet sich dann im Müll noch etwas Leckeres, was nicht aus Nudeln besteht.

Träume können sehr abstrakt werden, wenn der Hunger immer größer wird. Kaum jemand kann sich vorstellen, dass man heute im reichen Deutschland lebt und nichts zu essen hat, doch ist das nicht nur bei mir der Fall. Ich kenne inzwischen viele, denen es ähnlich geht. Wir Vergessenen träumen von einem Leben, wo wir wieder gebraucht werden, wo wir arbeiten und Geld verdienen dürfen und nicht mehr am Rand der Gesellschaft stehen und zugucken müssen. Doch das ist wohl eine Utopie. In Kürze wird Angela Merkel für Deutschland den UN-Migrationspakt unterzeichnen, der es Einwohnern in Dritteweltländern ermöglicht, einfach und bequem legal hierher zu kommen. Bereits jetzt gibt es keine Jobs mehr und kaum noch bezahlbaren Wohnraum. Wie wird das erst, wenn weitere Millionen kommen? Mir graut es vor der Zukunft.

Die Afrikaner gegenüber beschädigen nun geparkte Fahrzeuge. Noch während ich das sehe, höre ich auch schon die Sirenen der Polizeiautos. Großeinsatz für die Polizei, es kommen direkt 20 Streifenwagen. Vor meinem Fenster wird die Szenerie immer bizarrer. Jetzt stehen sich Afrikaner und Polizisten gegenüber und die Afrikaner machen nicht den Anschein als hätten sie auch nur einen Funken Respekt. Sie bitten nicht um Hilfe, sie fordern und verlangen die sofortige Umsetzung ihrer Wünsche. Vermutlich wird der Rädelsführer gleich in Gewahrsam genommen und verbringt die Nacht in einer Zelle auf der Polizeiwache. Am nächsten Tag wird er dann wieder auf freien Fuß gesetzt und das Spektakel wird sich alsbald wiederholen. Es ist immer so und nicht der erste Forderungsprotest der hierhin Geflüchteten.

Das Geschrei wird lauter, die Afrikaner immer aggressiver. Die Hundeschutzstaffel trifft zur Unterstützung ein. Jetzt geht alles ganz schnell. Einer der Protestierenden fängt an zu rennen, ein Polizeihund stellt ihn, der schwarzhäutige Mann wird gefesselt und verschwindet in einem Streifenwagen. Eine Psychiatrie wäre vermutlich angebrachter, oder eher Rückreise in die Heimat. Die Polizeiwagen verziehen sich, der Protest gegenüber ist nicht beendet, aber jetzt ruhig. Die Schutzsuchenden sitzen auf der Straße und halten noch immer ihre Plakate hoch. Morgen stelle ich mich vielleicht dazu. Vielleicht bin ich dann einen Tag nicht unsichtbar. Über mich berichtet keine Presse und es taucht auch keine Frau Merkel oder ein Herr Altmeier auf, um sich nach meinem Befinden zu erkundigen. Wäre ich ein Neubürger, wären die Chancen da höher. Für solche wie mich werden auch keine Konzerte veranstaltet, um auf unsere Situation aufmerksam zu machen, dabei sind wir viele und wir werden immer mehr. Deutschland zerfällt vor unseren Augen und ich bin es leid zu sehen, mit welchen Anforderungen, Träumen und Wünschen die Neubürger hier auftreten.

Die Uhr klingelt, die Nudeln sind fertig, für die einzige Mahlzeit am Tag. Das reiche Deutschland gibt es halt nicht für jeden. (BH)

Original und Kommentare!! hier:

https://www.journalistenwatch.com/2018/11/28/das-reiche-deutschland-gibt-es-nicht-fuer-jeden/

 

Altersarmut: Alles nur ein Gerücht?

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Altersarmut: Alles nur ein Gerücht?

Die „Welt“ hat jetzt eine Debatte eröffnet, die seltsam anmutet. Auf den ersten Blick jedenfalls. Die „Welt“ lässt eine Autorin darüber berichten, dass es mit der Altersarmut in Deutschland gar nicht so weit her ist. Vielmehr gehe es, so der übergeordnete Tenor, den Menschen ab 65 doch vergleichsweise gut. Eine Behauptung, die zeigt, wie Zahlen verdrehen können. Tatsächlich droht Altersarmut dennoch, wie viele andere Zahlen belegen. Sie „droht“ – die „ist“ nicht. Dies scheint die Autorin zu verwechseln.

544.000 Menschen im Alter mit Grundsicherung

Dabei haben 544.000 Menschen schon jetzt im Alter die Grundsicherung bezogen. Eine enorme Anzahl, wenn eine andere Zahl im Vergleich dazu herangezogen wird. Denn diese Zahl ist doppelt so hoch wie noch 2003, als die Grundsicherung eingeführt wurde. Dies verschweigt die Autorin zwar nicht, aber sie spielt es herunter.

Der „Anteil“ der Senioren, die darauf angewiesen sind, sei mit 3,1 % sehr niedrig. Denn 15 % aller Kinder unterhalb von 15 Jahren seien auf Grundsicherung angewiesen. Bei den „Erwerbstätigen“ würde der Anteil 8 % betragen.

Ein klassischer Fall für die Äpfel und die Birnen, die nicht verglichen werden sollten. Dass die Erwerbstätigen nur zu 8 % betroffen sind, liegt in der Natur der Sache. Diese Menschen arbeiten, um mehr zu verdienen als die Grundsicherung. Wenn der Anteil deutlich größer wäre, dann würden viele von diesen Menschen auch nicht mehr arbeiten

Die „Welt“ hat jetzt eine Debatte eröffnet, die seltsam anmutet. Auf den ersten Blick jedenfalls. Die „Welt“ lässt eine Autorin darüber berichten, dass es mit der Altersarmut in Deutschland gar nicht so weit her ist. Vielmehr gehe es, so der übergeordnete Tenor, den Menschen ab 65 doch vergleichsweise gut. Eine Behauptung, die zeigt, wie Zahlen verdrehen können. Tatsächlich droht Altersarmut dennoch, wie viele andere Zahlen belegen. Sie „droht“ – die „ist“ nicht. Dies scheint die Autorin zu verwechseln.

544.000 Menschen im Alter mit Grundsicherung

Dabei haben 544.000 Menschen schon jetzt im Alter die Grundsicherung bezogen. Eine enorme Anzahl, wenn eine andere Zahl im Vergleich dazu herangezogen wird. Denn diese Zahl ist doppelt so hoch wie noch 2003, als die Grundsicherung eingeführt wurde. Dies verschweigt die Autorin zwar nicht, aber sie spielt es herunter.

Der „Anteil“ der Senioren, die darauf angewiesen sind, sei mit 3,1 % sehr niedrig. Denn 15 % aller Kinder unterhalb von 15 Jahren seien auf Grundsicherung angewiesen. Bei den „Erwerbstätigen“ würde der Anteil 8 % betragen.

Ein klassischer Fall für die Äpfel und die Birnen, die nicht verglichen werden sollten. Dass die Erwerbstätigen nur zu 8 % betroffen sind, liegt in der Natur der Sache. Diese Menschen arbeiten, um mehr zu verdienen als die Grundsicherung. Wenn der Anteil deutlich größer wäre, dann würden viele von diesen Menschen auch nicht mehr arbeiten.

Dass Kinder auf Grundsicherung zurückgreifen müssen, ist traurig genug. Sie können aber schlicht nicht in den selben Topf geworfen werden. Kinder sind abhängig von ihren Eltern, die teils sicher in dieser Gruppierung auch zugezogen sind. Kinder aber haben noch nirgends eingezahlt.

Doch zurück zu den Rentnern von heute: Gut 3 % klingt tatsächlich gering. Nur: viele melden sich nicht. Das weiß im Grunde jede Behörde, das weiß auch die Politik. Es gibt zahllose Berichte darüber, dass die Rente für viele keine schöne Zeit ist, wirtschaftlich betrachtet. Die Älteren hätten kein Armutsrisiko zu behaupten, ist ein Taschenspielertrick. Denn die tatsächlichen Risiken lauern für all jene, die noch Rente beziehen wollen. Das Rentenniveau wurde und wird stets abgesenkt. Damit es nicht weiter fällt, greift der Staat nun in die Steuerkasse – und zwar kräftig. Dies ist allerdings nur begrenzt möglich. Die Steuereinnahmen sind außergewöhnlich hoch, seit Jahren. Dennoch steigt die Verschuldung effektiv an. Viele Risiken werden nicht durch hinreichende Rücklagen aufgefangen.

Die Bankenkrise in der EU wird Geld kosten. Die Pensionsverpflichtungen des Staates wachsen eminent. Und vor allem ist die Zeit der Niedrigzinsen begrenzt. Das Rentenniveau wird weiter sinken – wie sollte das Armutsrisiko nicht steigen?

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Armes Deutschland: »Tafel« in Essen zieht die Notbremse – Aufnahme nur mit deutschem Ausweis

 

Die Tafel in Essen hat jetzt die Notbremse gezogen. Nachdem sich in der jüngeren Vergangenheit das Kundenklientel extrem geändert hatte (dreiviertel waren Ausländer), nimmt man nur noch Neukunden nach Vorlage eines deutschen Ausweisdokumentes auf.

Die Tafeln versorgen bundesweit an über 3.000 Ausgabestellen bedürftige Menschen mit Lebensmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs. Durch die Tafeln werden pro Woche rund 1,5 Millionen Menschen versorgt.

Für die regionalen Tafeln gibt es unterschiedliche Träger. Mal sind es karitative Institutionen, mal kirchliche Verbände, mal eigenständige Vereine. In der Regel sind die Träger auf Zuwendungen in Form von Spenden angewiesen.

Doch auch hier gibt es Ausnahmen, wie kurz vor Weihnachten die Kreisdiakonie in Sonneberg unter Beweis stellte. Sie ist Trägerin der dort örtlichen Tafel, scheint aber über derart viel Geld zu verfügen, dass sie eine Spende eines Bundestagsabgeordneten der AfD hochmütig ablehnte und zurücksendete.

Doch das ist wirklich nur eine Ausnahme, denn in der Regel sind die Tafeln und ihre Träger für jede Spende dankbar. Zumal es sich herausgestellt hat, dass Merkels Propaganda (»den Menschen in diesem Land geht es so gut wie nie«) in keiner Form der Realität entspricht.

Sowohl die Zahl der von Armut betroffenen oder bedrohten Kinder wie auch Senioren und selbst Erwerbstätigen war noch nie so hoch wie aktuell. Daher versorgen sich immer mehr Menschen bei den Tafeln.

Aber auch die ohnehin schon so gut wie rundumversorgten »Flüchtlinge« haben in der jüngeren Vergangenheit die Tafeln für sich entdeckt und insbesondere die Alten aus dem Kreis derer, »die schon länger hier leben« (noch einmal Merkel), in hohem Maße verdrängt (Im Iran kämpfen Frauen gegen das Kopfbuch, Deutschland wirbt damit).

Für die Essener Tafel war es nun höchste Zeit, die Notbremse zu ziehen. Nachdem sich ihr Kundenklientel in kurzer Zeit derart verändert hatte, dass Dreiviertel aller vorstellig werdenden Personen Ausländer gewesen sind, hat man sich nun bei den Verantwortungsträgern der Tafel in der Ruhrmetropole dazu entschieden, Neukunden nur noch dann aufzunehmen, wenn sie ein deutsches Ausweisdokument vorlegen können.

Der Vorsitzende Sartor sprach es ganz unverblümt aus: »Wir wollen, dass auch die deutsche Oma weiter zu uns kommt.« Gerade ältere Frauen und alleinerziehende Mütter hätten sich durch die zunehmende Anzahl fremdsprachiger junger Männer in der Warteschlange abgeschreckt gefühlt.

Er, Sartor, habe bei diesen jungen Männern selbst einen gravierenden Mangel an Respekt gegenüber Frauen festgestellt. Diese Vorgabe bleibe bestehen, bis die Waage wieder ausgeglichen ist, so Sartor (Deutschland außer Rand und Band: Zwischen Werteverfall, Political (In)Correctness und illegaler Migration (Videos)).

Kommentar: 

Die letzten beißen die Hunde

Courage ist eine rare Tugend. Die Essener Tafel hat sie gezeigt: Ihre Entscheidung, vorläufig nur noch Deutsche als Neukunden aufzunehmen, verfolgt ein nobles und im besten Sinne soziales Anliegen – die zu schützen, die als Schwächste ganz an den Rand gedrückt werden und sich alleine nicht mehr wehren können.

Und das sind nicht die zu „Flüchtlingen“ hochstilisierten Heerscharen illegaler Einwanderer, die von einer breiten Phalanx von Unterstützern und Lobbyisten verhätschelt und privilegiert werden: Politiker, Asyl-Industrielle, Willkommens-Medien und Steuergeld-Verteiler jeder staatlichen und nicht-staatlichen Sorte (Geldverschwendung für Flüchtlinge – Immer mehr Städte sagen „Nein“).

Sondern die alleinstehende, verarmte Rentnerin, die alleinerziehende deutsche Mutter, die nicht mehr wissen, wie sie über die Runden kommen sollen. Die bislang vom verbilligten Lebensmittelangebot der Tafeln wenigstens ein Stück weit aufgefangen wurden und die sich jetzt wieder mitleidlos verdrängt sehen.

Von fordernd auftretenden, kräftigen jungen Männern aus Afrika und dem vorderen Orient, die sich auch hier rücksichtslos nehmen, was ihnen aufgrund des Rechts des Stärkeren, des Zahlenstärkeren zumal, zuzustehen scheint.

Sartor nennt den „Verdrängungsprozeß“, die Rücksichtslosigkeit und Respektlosigkeit gegenüber Frauen und Alten beim Namen und zieht die Notbremse zum Schutz der Schwächsten.

Dafür wird er mit wütender, geifernder, polemischer Kritik überzogen. „Entsetzlich“, „menschenverachtend“, „Nazi-Praktiken“ – wenn die Restdeutschen sich nicht komplett verdrängen lassen, steht das also auch schon unter Schwefelverdacht.

„Pro Asyl“, Wohlfahrtsverbände, Grüne, CDU, sie alle prügeln munter auf den Essener Tafelverein ein. Selbst die unvermeidliche Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli meldet sich zu Wort: „Essen nur für Deutsche“ – da laufe es ihr „eiskalt den Rücken runter“.

Als kräftige junge Afrikaner deutsche Rentnerinnen und Mütter zur Seite stießen, um selber schneller an die Töpfe zu gelangen, blieb ihr Rücken natürlich warm. Auch als die Schottener Tafel im vergangenen Jahr ankündigte, moslemische Asylbewerber bevorzugt zu bedienen, damit die von diesen verschmähten Produkte anschließend an den ungläubigen Rest verteilt werden können, hatte die Scharia-Staatssekretärin offenkundig keinen Grund zum Protestieren. Deutschen- und Ungläubigenverachtung ist ja salonfähig.

Auf eine Bewertung wie Cheblis „Migranten ausgeschlossen“ muß man sowieso erst einmal kommen bei 75 Prozent Migrantenanteil unter den Kunden der Essener Tafel, der lediglich nicht größer werden soll. Soziale Gerechtigkeit herrscht wohl erst dann, wenn der doofe Restdeutsche widerstandslos alles herausrückt und sich überall still und klaglos zurückzieht.

Die Wut, mit der der Essener Tafel-Vorsitzende attackiert wird, hat freilich einen tieferen Grund: Seine Maßnahme hat die seit Jahren unisono verbreiteten Lebenslügen der Asyl- und Einwanderungslobby zum Platzen gebracht.

Es stimmt eben nicht, daß „keinem etwas weggenommen“ wird, wenn man Millionen Kostgänger zusätzlich ins Land holt. Und ehrenamtliches Engagement kann nicht unbegrenzt auffangen, was der Staat seinen Bürgern ungefragt zumutet.

Die Verdrängung ist die unvermeidliche Begleiterscheinung der Invasion. Die Zustände an der Essener Tafel bringen im Kleinen ungeschminkt an den Tag, was sich im großen Maßstab Tag für Tag vollzieht. Die letzten beißen nicht nur die Hunde, sie haben auch keine Lobby.

Weder im Polit-Establishment, noch bei den Linken mit der großen Sozial-Klappe, und auch nicht in der Sozialbürokratie, die genau wie alle anderen mit den stärksten Wölfen heult.

Der Essener Tafel-Chef hat es trotzdem gewagt, sich für sie in die Bresche zu werfen. Dafür gebührt ihm Dank und Respekt. Hoffentlich bleibt er standhaft, und hoffentlich bleibt er nicht der einzige, der den Mut dazu aufbringt (EU-Papier beweist! Es ging nie um „Flüchtlinge“, sondern um eine geplante „Neuansiedlung“).

Literatur:

Die Asyl-Industrie

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Merkels Flüchtlinge: Die schonungslose Wahrheit über den deutschen Asyl-Irrsinn!

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Die Getriebenen: Merkel und die Flüchtlingspolitik: Report aus dem Innern der Macht

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Das Migrationsproblem: Über die Unvereinbarkeit von Sozialstaat und Masseneinwanderung (Die Werkreihe von Tumult)

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Quellen: PublicDomain/freiewelt.net/jungefreiheit.de am 24.02.2018