unglaubliche Rätsel der Geschichte

unglaubliche Rätsel der Geschichte

Harley D. Bieder

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TV-Star Giorgio Tsoukalos begibt sich auf die Spuren der “Ancient Aliens”

Vorschau: Rätsel der Geschichte

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Die Doku-Serie “Ancient Aliens” auf dem History-Channel ist nicht unbedingt ein Inbegriff der seriösen Forschung. Das sieht ihr Moderator Giorgio Tsoukalos ganz ähnlich – denn obwohl der langjährige Paläo-SETI-Forscher durch die Sendung führt, hat er keinen Einfluss auf deren Inhalt. Doch beim One-Day-Meeting der AAS in Bremen hatte Tsoukalos die Gelegenheit, echte Rätsel der Geschichte zu präsentieren: Langschädel mit für Menschen untypischen anatomischen Merkmalen, glattpolierte Höhlenwände aus Granit, Steinquader mit präzisen Bohrlöchern und ein prähistorischer Steinbruch, der auf Hochtechnologie schließen lässt – die Liste der archäologischen Mysterien, die Tsoukalos selbst untersuchen konnte, ist lang…

Tags: Ancient Aliens, Artefakte, Erich von Däniken, Giorgio Tsoukalos, Langschädel, Paläo-SETI, Paracas, Prä-Astronautik, Sirius

via Rätsel der Geschichte.

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Die Geheim-Archive des Vatikans – und der Geheimdienst des Vatikans

Treue und Ehre

Uralte Texte aber auch ganz neue brisante Dokumente finden sich hier: Seit dem 4. Jahrhundert hebt die katholische Kirche ihre Aufzeichnungen auf. Im Jahr 1612 richtet Papst Paul V. das Archivum Secretum Apostolicum Vaticanum, das korrekt mit „Privatarchiv“ übersetzt werden müsste, als zentrale Sammelstelle ein. Seitdem ist es von Jahr zu Jahr gewachsen.

Blick in Teile des Geheim-Archivs
Doch manche Texte, Schriftrollen und Aufzeichnungen die hier lagern sind so alt, dass sie in die frühe Menscheitsgeschichte hineinreichen. Texte für die Menschen gestorben sind, für die Menschen von der Inquisition verfolgt und getötet wurden. Die Aktenberge sind nahezu unermesslich. Die Kirche hat alles Wissen, jeden Text, jedes Bild was jeweils von Wert schien hier gehortet. Texte die der Kirche gefährlich werden könnten, auch Texte von Anbeginn des Christlichen Glaubens, uralte Schriftrollen die die Kirche lieber nicht öffentlich zugänglich machen wollte, aber von denen sie sich auch nicht trennen konnte oder wollte…

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Wenn der Schutz vor Gefahren unsere Existenz bedroht

Markus Gärtner

Seit sieben Jahren zwingen Notenbanken in der jüngsten Runde ihres geldpolitischen Wahnsinns die Zinsen zu Boden. Seit Jahren manipulieren Notenbanker Wechselkurse nach unten, damit Exporte billiger werden. So lange wir uns erinnern, lesen wir in den Zeitungen von immer neuen Geldstrafen für kriminelle Banker, die Zinsen, Wechselkurse, Edelmetallpreise und andere Messlatten des Finanzsystems zu ihrem eigenen Vorteil manipuliert haben.

Niemand glaubt mehr an freie Märkte. Und doch macht es Schlagzeilen, wenn einer wie Paul Craig Roberts jetzt im Internet zu Protokoll gibt, dass »freie Finanzmärkte ein Schwindel« sind. Warum trifft diese Bemerkung so ins Mark, obwohl sie nur zum tausendsten Mal bestätigt, was wir ohnehin alle längst wissen?

Vielleicht, weil freie Finanzmärkte bei Weitem nicht alles sind, was grassierender Kontrolle, Manipulation und staatlicher Bevormundung zum Opfer fällt? Uns geht derzeit so ziemlich alles verloren, was unser Dasein für einige Zeit zuverlässig geprägt und stabilisiert hat:

Die Herrschaft des Rechts, die freie Meinungsäußerung, der Schutz unserer Daten, das Bargeld, die Ersparnisse, die Zuversicht, von Parteien vertreten zu werden, die Hoffnung auf ausreichend gefüllte Rentenkassen, das kulturelle Koordinatensystem. Und diese Liste ist alles andere als vollständig.

Wir sind, was unsere Freiheiten, Hoffnungen und Rechte angeht, im Belagerungszustand. Die Angreifer sind genau jene, die uns eigentlich vor Ungemach schützen sollen. Man lese nur einmal den Amtseid der Bundeskanzlerin nach. − Zur Umzingelung kommt also noch Verrat hinzu.

Mehr noch: Ständig sagen wir uns, es könne ja nicht schlimmer kommen. Und jedes Mal reiben wir uns am nächsten Tag wieder verwundert die Augen, weil das Ende der Fahnenstange immer noch nicht erreicht ist.

Jetzt erleben wir, dass selbst jene, die zum »System« gehören, vor noch schlimmerem Betrug, noch maßloserer Ausbeutung und noch mehr Gängelung warnen. Vor nur zwei Monaten entlarvte der Topmanager des Meinungsforschers Gallup die Arbeitsmarkt-Statistik der USA als »eine große Lüge«.

Am Tag darauf musste der Mann seine Äußerung live im Fernsehen zurückziehen, weil er »auf dem Heimweg nach der Arbeit nicht verschwinden will«. Wie passt das alles zusammen mit den übrigen Nachrichten, die wir in diesen Tagen lesen?

Nachrichten über die geplante Abschaffung des Bargeldes? Nachrichten über Mindestlohn und Frauenquoten in Konzernen? Oder die Meldung, dass man Paternoster-Aufzüge bald nur noch nach vorheriger Schulung benutzen darf? − Führerscheine zum Hoch- und Runterfahren? Geht es noch?

Wir können schon auf der Fahrt ins Büro gar nicht mehr alle Straßenschilder für Tempolimits im Auge behalten, ohne zumindest einen Teil der Konzentration für andere Regeln im Straßenverkehr zu verlieren. Der allmächtige Staat freut sich über die von ihm betriebene Überforderung unserer Aufmerksamkeits-Kapazität. Er kann immer mehr Geld für seine leeren Kassen eintreiben.

Uns regt das alles auf, ebenso wie die verhasste GEZ-Zwangsgebühr, gegen die wir schon lange rebellieren wollen – und es doch nicht tun, weil wir zu bequem sind.

Noch bevor wir uns zu diesem Schritt durchgerungen haben, lesen wir, dass in Berlin, Köln und anderen Städten überlegt wird, uns pauschale Gebühren – ähnlich dem GEZ-Diktat – für öffentliche Verkehrsmittel aufzubrummen, selbst wenn wir diese gar nicht nutzen – oder nutzen können.

Hinzu kommen immer neue Nachrichten über Abhöraktionen. Und über die ersten Autohersteller, die uns erklären, wir seien in Wahrheit gar nicht die Eigentümer unserer Fahrzeuge, weil Software inzwischen alle Teile steuert und Software lediglich ein Lizenzprodukt ist, mehr nicht.

In dieser Woche habe ich von meiner Frau erfahren, dass ich an meinem Wohnort auch für den Regen zahle, der vom Himmel fällt, eine Abflussgebühr, die in Abhängigkeit von der Fläche des Dachs berechnet wird.

Britische Zeitungen berichten derweil im Internet von Gedankenspielen über eine »Todessteuer«, damit der Staat auch von unserem Ableben profitieren und seinen unersättlichen Hunger nach neuen Einnahmen für ein paar weitere Wochen stillen kann – bis die nächste Verrücktheit geplant und uns aufgezwungen wird.

Entwertetes Geld. Bürgerliche Freiheiten. Staatliche Raffgier. Unersättliche Politiker. Vorschriftenwahn und Schnüffel-Exzesse. Unsere bürgerliche Existenz wird Biss für Biss abgenagt. Zur Begründung verweisen Politiker und Mainstream-Medien auf allgegenwärtige Terroristen, die wachsende Gefahr für die Sicherheit, den Schutz vor grassierendem Betrug.

Dabei werden Eigentum und Rechte in einem Maße eingeschränkt, dass ein brisanter Punkt erreicht worden ist: der Punkt, an dem der wuchernde »Schutz« vor den genannten Gefahren uns mehr ängstigt, als die täglich beschworenen Gefahren selbst.

Es ist ein Punkt erreicht, an dem uns niemand mehr hilft, außer wir uns selbst. Das merken wir daran, dass unser Vertrauen in jegliche Institutionen so weit zerstört ist, dass wir erschrocken darüber sind. Der Punkt, an dem die berühmten Heugabeln gezückt werden, ist aber noch nicht erreicht. Er scheint sogar noch relativ weit weg zu sein.

Und das steigert die ganze Unsicherheit noch. Wir wissen nicht einmal, wann der Blitz einschlägt. Wir wissen nur, dass er aus einem riesigen Gewitter direkt über uns irgendwann auf uns herniederfahren wird.

Man stelle sich vor, ganz allein auf einem großen Acker zu stehen, mit genau diesem Szenario. Wir würden uns schnell überlegen, was wir dagegen unternehmen. − Warum tun wir es im wirklichen Leben nicht?

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Drogen und Waffen im Freitaler Flüchtlingsheim? – Tunesier postet Selfies

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Bildquelle: http://www.zukunftskinder.org/?p=51157

31. Mai 2015 Multikulti, NP Video Archiv

Die Internetseite Zukunftskinder.org ist auf einen interessanten Fund bei Facebook gestoßen, dazu schreibt der Autor: „Auf dem Foto war ein junger Mann abgebildet, der stolz seine Drogen präsentierte und dabei ein Selfie von sich machte. Angeblich handelt es sich bei dem jungen Mann auf dem Foto um einen jungen Flüchtling aus Tunesien (!), der im “Freitaler Hotelheim” (HotelLeonardo) untergebracht ist. Ich recherchierte ein bißchen weiter und suchte nach dem Profil des armen, traumatisierten Flüchtlings, der aus seiner Heimat Tunesien geflohen war, weil dort Krieg, Hunger und Verfolgung herrschte. Was ich aber dann entdeckte, ließ mir fast das Blut in den Adern gefrieren. Vor allem: Wie dämlich muss man sein, um solche Bilder und Videos öffentlich zu posten, so dass sie jeder sehen kann? Dieser junge Mann ist eindeutig ein Fall für den Staatsanwalt!

Es handelt sich um den 26-Jährigen Aymen Ben Brahim, der sich auf Facebook Aymen Mimonennt. Der Tunesier präsentiert neben seiner Aufenthaltsgestattung zur Durchführung des Asylverfahrens, gültig bis 20.06.2015, stolz  Drogen, eine Waffe und Luxusartikel. Dieser junge Mann ist so von sich selbst überzeugt, dass er massenweise Selfies postet.

Zum Betrachten der Selfies auf Zukunftskinder.org

Video und Original hier:

https://www.netzplanet.net/drogen-und-waffen-im-freitaler-fluechtlingsheim-tunesier-postet-selfies/

Die Shigir-Statue – der älteste Geheimcode der Welt

Von querdenken.tv

29. Mai 2015  (von Niki Vogt) Es ist die älteste, hölzerne Staue der Welt, doppelt so alt wie die Pyramiden und ursprünglich über fünf Meter hoch. Sie ist über und über mit eingeschnitzten Zeichen bedeckt. Man nimmt an, diese Zeichen repräsentieren das Wissen der Eingeweihten vor etwa 10.000 Jahren. Muster und Gesichter sind in das uralte Holz eingeritzt, was – wie in einer Zeitkapsel – in einem Moor, nicht weit von Jekaterinenburg gefunden wurde.

Das riesige, offensichtlich als Menschen- oder Göttergestalt gemeinte hölzerne Bildnis wurde bereits im Januar 1890 im Schigir-Moor gefunden. Ursprünglich muß es mit 5,3 Metern so hoch wie ein zweistöckiges Haus gewesen sein. Nach seiner Ausgrabung sind aber nur 2,8 Meter der Holzfigur erhalten geblieben. Allerdings existieren noch genaue Zeichnungen der gesamten Figur von Vladimir Tolmachev, einem Archäologen.
Das Shigir-Moor liegt in der russischen Region Swerdlovsk, bei Kirowgrad, nördlich von Jekaterinburg. Erst 1997 konnte das Alter der Holzstatue durch die neue Radiokarbonmethode auf etwa 8000 v. Chr. datiert werden. Das war eine Überraschung. Man helt das sehr einfach gestaltete „Götzenbild“ für eine nicht allzu alte, bäuerliche Arbeit. Das reich mit Schnitzereien verzierte Bildnis ist eine steinzeitliche Holzschnitzerei und einer der Funde von einer im westlichen Europa unbekannten monumentalen Kunst. Wieder einmal ein Beweis dafür, daß die große Bedeutung der Gebiete des heutigen Rußlands für die Entwicklung Eurasiens von der Steinzeit an sehr unterschätzt wird. Außer der hohen Holzstatue wurden im Schigir-Moor mehr als 3000 weitere Funde aus dieser Zeit geborgen, wie Werkzeuge, Waffen, Fischfanggeräte und aus Geweih und Knochen hergestellte Geräte.

Noch bis zum Jahre 2000 wurde es als wissenschaftlich erwiesen angesehen, daß die Region um das Shigir-Moor bis 7400 v. d. Zeitenwende menschenleer war. Eine Trans-Uralkultur sei dann dort eingewandert und habe das Land besiedelt. Das Alter dieser Holzstatue widerlegt diese als gesichert geltende These. Daß dies kein zufällig dorthin geratener Einelfund ist, beweisen die ebenfalls dort gefundenen, auf etwa 8500 v. d. Zeitenwende datierten  Pfeilspitzen aus Knochen und die Speere mit Feuersteinklingen aus einer Höhle in der Region. Ein beredtes Beispiel dfür, daß als sicher geglaubtes, wissenschaftlich bewiesenes Wissen immer nur ein vorläufiges ist, und immer wieder in Frage gestellt werden sollte.

Besonderes Interesse rufen allerdings die Schnitzereien auf der Statue hervor. Es handelt sich dabei ganz offenbar um Zeichen, vielleicht sogar eine Art Schrift. Teilweise macht die Schnitzarbeit den Eindruck einer Dekoration, an vielen Stellen jedoch ist die Abfolge so augenfällig verschieden und so angeordnet, daß es nach einer Information aussieht.

Die Linien auf den plankenartigen Gliedern der Statue laufen über große Teile in symmetrischen Zickzacklinien, auf anderen Teilen jedoch sind Striche, Punkte, Rauten mit Punkten darin, Wellen oder Zeichen eingeritzt, die wie Vorläufer von Runen anmuten. Besonders rätselhaft: Immer wieder tauchen Gesichter in diesen Zeichenreihen auf. Dadurch, daß das Lärchenholz, aus dem die Statue gefertigt wurde, im Moor erstaunlich gut erhalten geblieben ist, lassen sich sogar feine Details noch sehr gut erkennen. Der Baum muß, seinen Jahresringen zufolge, mindestens 159 Jahre alt gewesen sein.

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Bisjetzt sind die Botschaften, die die Steinzeitleute in die Ornamente auf der Figur eingeschnitzt haben, noch nicht entziffert worden, obwohl sich einige Experten daran versucht haben. Man vermutet, daß die geraden Linien Grenlinien zwischen Erde und Himmel, Wasser und Land oder zwischen verschiedenen Welten bedeuten könnten. Was die sieben Gesichter auf der Figur für eine Bedeutung haben, ist noch vollkommen unklar. Es scheint gut möglich, daß die Zeichen die Schöpfungsgeschichte, die Herkunft des Menschen und die Götterwelt wiedergeben.

The Idol is the oldest wooden statue in the world, estimated as having been constructed approximately  9,500 years ago

Wird es möglich sein, die 10.000 Jahre alte Botschaft aus dem Dunkel der Zeit nach heute zu entziffern? Werden wir etwas über den Ursprung der Menschheit, so wie er auf der Statue eingeritzt wurde, erfahren? Wird sich die Information dieser uralten Zeitkapsel entziffern lassen? Schon jetzt sehen die Forscher dieses Holzbildnis als eine der größten Entdeckungen der Menschheit an.

Im Herbst letzten Jahres wurde die Statue zur näheren Altersbestimmung und zu weiteren Untersuchungen nach Deutschland gebracht. Im Sommer sei mit der Veröffentlichung der Ergebnisse zu rechnen, heißt es.

Professor Thomas Terberger, ein Vor- und Frühgeschichtler, schwärmt: „Es gibt keine andere so alte Figur in ganz Europa. Diese Statue untersuchen zu können,ist ein wahr gewordener Traum.“

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/72/%D0%91%D0%BE%D0%BB%D1%8C%D1%88%D0%BE%D0%B9_%D1%88%D0%B8%D0%B3%D0%B8%D1%80%D1%81%D0%BA%D0%B8%D0%B9_%D0%B8%D0%B4%D0%BE%D0%BB.jpg

Quellen:

http://siberiantimes.com/science/casestudy/features/is-this-the-worlds-oldest-secret-code/

http://www.dailymail.co.uk/video/sciencetech/video-1129567/Shigir-Idol-The-worlds-oldest-wooden-statue.html

http://www.ancient-code.com/10-facts-shigir-idol/

http://quer-denken.tv/index.php/1448-shigir-statue-der-aelteste-geheimcode-der-welt

Souveränität, Aufwiegelung und das Verbot unerwünschter NGOs in Russland

F. William Engdahl

Am 23. Mai 2015 unterzeichnete Russlands Präsident Wladimir Putin ein neues, zuvor von der Duma verabschiedetes Gesetz, das Staatsanwälte ermächtigt, ausländische und internationale Organisationen in Russland für »unerwünscht« zu erklären und ihre Büros zu schließen. Erwartungsgemäß erklärte die Sprecherin des US State Department Marie Harf, die Vereinigten Staaten seien »zutiefst besorgt« über das neue Gesetz.

Sie bezeichnete es als »weiteres Beispiel für die Unterdrückung unabhängiger Stimmen und die bewusste Isolierung der Menschen in Russland von der Welt«. Nach dem neuen Gesetz können russische Behörden ausländische NGOs verbieten und ihre Angestellten vor Gericht stellen. Ihnen drohen Gefängnisstrafen von bis zu sechs Jahren oder die Ausweisung. Nach dem US-Außenministerium bezeichnete auch die EU das neue Gesetz als »besorgniserregenden Schritt in einer Reihe von Restriktionen gegen die Zivilgesellschaft, gegen unabhängige Medien und gegen die politische Opposition«. Die von George Soros finanzierte Organisation Human Rights Watchund Amnesty International verurteilten das neue Gesetz.

Wie so oft in der heutigen Welt der politischen Doppelzüngigkeit sollte man sich den Hintergrund des neuen Gesetzes genauer anschauen. Es ist nämlich keineswegs ein energischer Schritt in Richtung auf einen faschistischen Staat in Russland, sondern es könnte dazu beitragen, die Souveränität des Landes zu schützen – zu einer Zeit, in der es sich de facto im Kriegszustand befindet, hauptsächlich mit den USA und mit verschiedenen NATO-Sprechern, die sich in Washington einzuschmeicheln versuchen, wie beispielsweise der neue NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg.

Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion Anfang der 1990er Jahre steht Russland im Fadenkreuz politischer NGOs, die auf Anweisung des US State Department und amerikanischer Geheimdienste operieren. Diese Nichtregierungsorganisationen haben handverlesene Oppositionelle wie Alexei Nawalny von der Gruppe »Koordinierungsrat der Russischen Opposition« finanziert und ausgebildet. Nawalny erhielt Geld von der Washingtoner NGO National Endowment for Democracy (NED), einer bekannten Frontorganisation für schmutzige Tricks der CIA, und deren Projekt, »Menschenrechte und Demokratie zur Waffe zu machen«.

Vor der Verabschiedung des neuen Gesetzes galten in Russland weniger strikte Bestimmungen, die zudem auf einem amerikanischen Gesetz, dem Foreign Agents Registration Act (FARA),beruhten. Danach waren vom Ausland finanzierte russische NGOs lediglich verpflichtet, sich als Agenten eines fremden Landes registrieren zu lassen. Dieses »Russische Gesetz über ausländische Agenten« war 2012 erlassen worden, nachdem amerikanische Organisationen bei der Vorbereitung Putin-feindlicher Demonstrationen ertappt worden waren.

Laut dem Gesetz müssen sich gemeinnützige Organisationen, die Spenden aus dem Ausland annehmen und als Instrumente einer ausländischen Macht agieren, als ausländische Agenten registrieren lassen. Gemäß dem Gesetz wurden rund 55 russische NGOs mit ausländischen Verbindungen befragt, was allerdings bisher kaum Auswirkungen auf das Wirken von Organisationen wie Human Rights Watch oder Amnesty International hatte.

Das NED

Beispielhaft ist der Fall des NED. Dabei handelt es sich um eine weltweit agierende Organisation, deren Gründer Allen Weinstein, Verfasser der Gründungsakte, 1991 freimütig in einem Interview einräumte: »Vieles von dem, was wir heute tun, wurde vor 25 Jahren verdeckt von der CIA erledigt.« Tatsächlich war das NED ursprünglich ein Geisteskind von Ronald Reagans CIA-Direktor Bill Casey, entstanden im Rahmen einer geplanten großangelegten »Privatisierung« der CIA. Das Geld für das NED kommt vom US-Kongress und von anderen NGOs wie George Soros‘ Open Society Foundations, die gute Beziehungen zum State Department unterhalten.I

Beim NED gibt es verschiedene Untereinheiten: das National Republican Institute mit dem Vorsitzenden Senator John McCain, der 2014 beim US-Putsch in der Ukraine eine Schlüsselrolle spielte. Dann das National Democratic Institute mit engen Verbindungen zur Demokratischen Partei; die aktuelle Vorsitzende ist Madeleine Albright, Clintons ehemalige Außenministerin und Befürworterin der Bombardierung Serbiens. Im NED-Vorstand sitzen wichtige neokonservative Bush-Cheney-Krieger wie Elliott Abrams, Francis Fukuyama, Zalmay Khalilzad, ehemaliger US-Botschafter im Irak und in Afghanistan und Architekt des Afghanistan-Kriegs sowie Robert Zoellick, Vertrauter der Bush-Familie und früherer Präsident der Weltbank.

Mit anderen Worten: Diese »die Demokratie fördernde« NGO ist ein Teil von Washingtons globalem Plan, bei dem zu Waffen gemachte so genannte Menschenrechts- und Demokratie-NGOs gegen Regierungen eingesetzt werden, die sich weigern, vor Washington oder der Wall Street strammzustehen.

Das NED war maßgeblich an allen Farbenrevolutionen Washingtons beteiligt, angefangen beim Sturz Slobodan Miloševićs in Serbien im Jahr 2000. Ihre Putsche von 2003 bis 2004 brachten in der Ukraine und in Georgien NATO-freundliche Präsidenten ans Ruder. 2009 folgte die versuchte Destabilisierung des Iran; ab 2011 die Steuerung des Arabischen Frühlings, mit dem die politische Landkarte des Nahen Ostens neu gezeichnet werden sollte, und 2014 die »Regenschirm-Revolution« in Hongkong, mit der China in Schwierigkeiten gebracht werden sollte. Die Liste lässt sich fortsetzen.

Das NED in Russland heute

Ungeachtet des Gesetzes über ausländische Agenten ist das finanziell gut gepolsterte NED weiter in Russland aktiv. Allerdings veröffentlicht es, anders als in früheren Zeiten, seit 2002 nicht mehr die Namen der unterstützten russischen Organisationen. Es nennt die Sektoren, aber nur äußerst selten die finanzierten Aktivitäten. Darüber hinaus gibt es für 2014 keinen Jahresbericht – ein wichtiges Jahr, nach dem CIA-Putsch in der Ukraine, als Washington seine schmutzigen Tricks gegen Moskau eskalierte und de facto Krieg mit der Russischen Föderation erklärte, indem gegen die russische Wirtschaft gerichtete Finanzsanktionen verhängt wurden.

Bei jeder Farbenrevolution versuchen amerikanische Institutionen, Wall-Street-Banken und Hedgefonds, wirtschaftliches Chaos zu erzeugen und dieses zu nutzen, um politische Unruhen zu schüren, wie wir es heute in Brasilien gegen die führende BRICS-Vertreterin Dilma Rousseff erleben.

Wofür das NED in Russland Millionen amerikanische Steuergelder ausgibt, spricht Bände. Aus seinem online veröffentlichten gekürzten Bericht für 2014 geht hervor, dass unter der Kategorie »Transparenz in Russland« 530 067 Dollar gezahlt wurden, »um das Bewusstsein über Korruption zu schärfen«. Arbeiten sie mit russischen Staatsanwälten oder der Polizei zusammen? Wie finden sie die Korruption, über die sie das Bewusstsein schärfen wollen? Natürlich werden damit Washington Details über reale oder vermeintliche Korruption vermittelt, die sich später von speziell dafür ausgebildeten NGOs wie Nawalnys Gruppe verwenden lassen. Eine amerikanische NGO, finanziert vom US-Kongress, mit Verbindungen zu CIA und Victoria NulandsState Department, entscheidet darüber, welche russischen Firmen »korrupt« sind? Ich bitte Sie…

Auch im Sektor »Demokratische Ideen und Werte« verteilt das aus Washington finanzierte NED in Russland beträchtliche Summen: 400 000 Dollar für einen so genannten »Treffpunkt Menschenrechte und Geschichte – um das Bewusstsein über Gebrauch und Missbrauch des Geschichtsgedächtnisses zu schärfen und die öffentliche Diskussion über dringende gesellschaftliche und politische Themen anzustoßen«. Das klingt verdächtig nach jüngsten Versuchen des US State Department, die bedeutende, ja entscheidende Rolle der Sowjetunion beim Sieg über das Dritte Reich abzustreiten. Es fragt sich doch, wer eigentlich entscheidet, was »dringende gesellschaftliche und politische Themen« sind. Das NED? Die CIA? Victoria Nulands Neocons im State Department?

Anders herum

Stellen wir uns die ganze Sache einmal anders herum vor: Wladimir Putin und der russische Geheimdienst FSB entscheiden, eine Organisation zu gründen, die sie »National Enterprise to Foster American Democracy« (NEFAD) nennen. Mit Millionenbeträgen finanziert diese russische NEFAD in Amerika die Ausbildung junger schwarzer Aktivisten in Techniken des Ausschwärmens, von Twitter-Aufständen, Demonstrationen gegen Polizeibrutalität, Bau von Molotowcocktails, Einsatz sozialer Medien, um die Polizei in schlechtem Licht darzustellen.

Sie wollen auf Menschenrechtsverletzungen von Regierung,FBI, Polizei und staatlichen Institutionen aufmerksam machen. Sie nutzen irgendeinen Zwischenfall in Baltimore, Chicago oder New York und versenden YouTube-Videos in alle Welt, twittern über angebliche Polizeibrutalität. Dabei ist unerheblich, ob die Polizei richtig oder falsch gehandelt hat. Tausende antworten und demonstrieren gegen die Polizei, es kommt zu Unruhen, Menschen sterben.

Meinen Sie im Ernst, die US-Regierung würde zulassen, dass sich eine russische NGO in die inneren Angelegenheiten der Vereinigten Staaten von Amerika einmischt? Meinen Sie, das FBI würde auch nur eine Sekunde zögern, alle NEFAD-Vertreter zu verhaften und ihre Büros zu schließen? Aber genau das tut das vom US-Kongress finanzierte und von der CIA unterstützte National Endowment for Democracy in Russland. Es hat in Russland, einem souveränen Land, nichts verloren, genauso wenig wie in irgendeinem anderen Land. Es ist dazu da, Ärger zu machen. Die russische Regierung sollte ihm als wirklich unerwünschter Organisation höflich die Tür weisen.

Im Oktober 2001, nach dem Schock der Anschläge auf World Trade Center und Pentagon, verabschiedete die Bush-Regierung ein Gesetz, das die Bill of Rights der amerikanischen Verfassung, einer der besten Verfassungen der Welt, mehr oder weniger außer Kraft setzt. Das Gesetz – von seinen Schöpfern zynisch »US Patriot Act« genannt – erlaubt der US-Regierung unter anderem die »Überwachung mutmaßlicher Terroristen, mutmaßlich Beteiligter an Betrug oder Missbrauch per Computer und Agenten einer ausländischen Macht, die an geheimen Aktivitäten beteiligt sind«. Eine weitere Bestimmung dieses Patriot Act erlaubt dem FBI, »die Übergabe von Gegenständen (darunter Bücher, Aufzeichnungen, Papiere, Dokumente und andere Dinge) zum Zweck der Ermittlung im Interesse des Schutzes vor internationalem Terrorismus oder verdeckter geheimdienstlicher Tätigkeit« zu verlangen.

Gegen dieses De-facto-Polizeistaatsgesetz in den USA gab es kaum Protest; das Gesetz steht aktuell vor dem Kongress zur Verlängerung an. Dass das NED jetzt nicht mehr bekanntgibt, wer in Russland von ihm Geld erhält, zeigt, dass es etwas zu verbergen hat. Das NED steht im Zentrum der Operation von CIA und US State Department,»Menschenrechte zur Waffe zu machen« und weltweit Regimewechsel anzustoßen, um »nicht kooperative« Regierungen loszuwerden. Wie ich kurz vor der Verabschiedung des neuen Gesetzes in einem russischen Interview über das NED betont habe, erstaunt es mich, dass Russland nicht schon längst ein solches Gesetz erlassen hat, als klar war, dass solche amerikanischen NGOs nichts Gutes im Schilde führten. Das NED ist in der Tat eine »unerwünschte« NGO, genauso wieHuman Rights Watch, Freedom House, die Open Society Foundations und die ganze Truppe US-unterstützter Menschenrechts-NGOs.

Fußnote

I David Ignatius, »Openness Is the Secret to Democracy«, Washington Post National Weekly

Edition, 30. September bis 6. Oktober1991, 24-25. Siehe auch: Nicholas Thompson, »This Ain’t Your Mama’s CIA«, Washington Monthly, März 2001.

Thompson beschreibt die Gründung des National Endowment for Democracy und das verwandte Programm Project Democracy der Reagan-Regierung: »Ronald Reagan liebte die Subversion, er ermächtigte CIA-Direktor William Casey, in Nicaragua verdeckt einen Krieg zu organisieren. Reagan bleibt aber vor allem für die Erkenntnis in Erinnerung, dass sich die Schwäche des Kommunismus für den Aufbau internationaler Institutionen nutzen ließ. 1982 erklärte er: ›Der Vormarsch von Frieden und Demokratie wird den Marxismus-Leninismus auf den Abfallhaufen der Geschichte schicken.‹ Er gründete eine neue Bewegung, die zur Bildung mehrerer QUANGOS (Quasi-Nichtregierungsorganisationen) wie des National Endowment for Democracy (NED) führte, die für den Aufbau einer demokratischen Opposition im Ausland arbeiteten. In gewisser Weise hatte das NED den Auftrag, zu tun, was die CIA normalerweise tut, nur dass es von der Basis aus arbeitete und Aktivisten unterstützte, anstatt von oben nach unten zu arbeiten und Köpfe rollen zu lassen.

Auch innerhalb des Weißen Hauses war Reagan aktiv, er holte Walt Raymond, einen hohen CIA-Beamten, aus Langley, der das ›Project Democracy‹, wie es der Präsident nannte, organisieren sollte. Im Rahmen dieses Projekts entwickelte die United States Information Agency (USIA) Pläne, die, abgesehen von ihrer Offenheit, an die alte CIA erinnerten. Im Sommer 1982 organisierte dieUSIA Seminare zum Demokratieaufbau für afrikanische Militärs, Kurse über Wahltechniken für Peruaner und Konferenzen über Pressefreiheit auf den Philippinen und in Rumänien. Die USIAentsandte sogar Kulturbotschafter von Universitäten, die ins Ausland reisten und dort Reagans Evangelium der Demokratie predigten. Die USIA strahlte die Voice of America und Radio Free Europe in die Tschechoslowakei aus; Václav Havel bezeichnete dies später als das Wichtigste, das die USA für sein Land getan hätten. Gleichzeitig ließ die CIA der polnischen Solidarność-Bewegung über die internationale Abteilung [des US-Gewerkschaftsverbands] AFL-CIO Millionen Dollar zukommen.«