War Alt-Indien der wahre Vorgänger der westlichen Zivilisation? (Video)

14. Februar 2017

Durch Schule und Medien sind wir dahingehend indoktriniert worden, daß es nach der „Eiszeit“ und der „Steinzeit“, endend im „Neolithikum“, mit der Menschheit allmählich aufwärts ging und die ersten Hochkulturen entstanden: Alt-Ägypten, Sumer, Indus-Kultur, die legendären Vor-Shang-Hochkultur-Anfänge in China, und das noch viel rätselhaftere Chavin in Peru.

Im allgemeinen werden Alt-Ägypten und/oder die „Sumerer“ für die „Mutterhochkultur“ gehalten, nur „Abweichler“ wie Prof. Gunnar Heinsohn halten ein solches Szenario für ein Trugbild. Die nonkonformistische Wiener Ethnologin Christine Pellech geht sogar, in Weiterentwicklung des Erzdiffusionisten Heine-Geldern, so weit zu postulieren, es habe schon weit vor Alt-Ägypten und Sumerern diverse, miteinander in Kontakt stehende Hochkulturen gegeben.

Die Schulwissenschaft hängt dagegen immer noch dem pur ideologischen, im Grunde pseudowissenschaftlichen Dogma des Isolationismus an, wonach die alten Hochkulturen keinerlei Kontakte miteinander gehabt hätten.

Vor wenigen Jahren, 1995, erschien ein Werk, dessen Autor durchaus nicht unfundiert die These vertrat, Alt-Indien sei die Mutter-Hochkultur gewesen. Immerhin ist ja den überlieferten Lehrreden des Buddha zu entnehmen, daß zu seiner Zeit Indien offenbar bereits seit langem eine ausgesprochene Hochkultur mit Städten und Überseeverbindungen war.

Dies erscheint durchaus kompatibel mit der bereits 1940 von Chaman Lal ausgesprochenen, und recht überzeugend begründeten Behauptung, daß Alt-Indien intensive Kontakte mit Alt-Amerika gehabt habe, was sich noch heute anhand kultureller und ethischer Affinitäten feststellen lasse.

In verwandter Richtung bewegen sich die Thesen Martin Freksas. Alt-Indien habe sich einst, in Kontakt mit Alt-Amerika, in einem kriegerischen Konflikt (mittels prähistorischer Superwaffen!) mit dem später versunkenen „Atlantis“ befunden. Selbstredend ist diese These nicht so einfach überzeugend zu belegen wie die von Chaman Lal.

Nun hat sich die Situation wieder entscheidend verändert, denn Kurt Schildmann, Entzifferer der Indus-Schrift, hat herausgefunden, daß beschriftete Objekte aus der umstrittenen Burrows-Cave (Illinois/USA) in einer Variante der Indus-Schrift beschrieben sind.

Seine Forschungen haben sogar ergeben, daß südamerikanische Artefakte aus der gleichfalls umstrittenen Crespi-Collection (Cuenca/Ecuador), sowie Objekte aus dem auch umstrittenen Glozel (Südfrankreich) und von ein paar anderen westeuropäischen Fundplätzen, ebenfalls in einer solchen Indus-Schrift-Variante beschriftet sind.

(Die Balina-Tafel aus Burrows Cave. Auf solchen Inschriften wie dieser sollen auch Varianten der frühen Indus-Schrift zu finden sein. Ein weiterer Beleg für die interkontinentale Verbreitung dieses Kulturguts?)

Es scheint also, als müßten wir die These ernsthaft (zumindest versuchsweise) in Erwägung ziehen, daß Alt-Indien einst eine sehr hochentwickelte, weltweit aktive Hochkultur war, ähnlich wie es die westliche Zivilisation heute ist, und zwar lange vor Alt-Ägypten und den „Sumerern“!

An einer „diffusionistischen“ Vernetzung der alten Hochkulturen erscheint mir kaum ein Zweifel möglich. Im Hinblick auf Schildmanns Entdeckung wird aber nun zu klären sein, ob es sich hier ursprünglich um eine Vernetzung unabhängiger Kulturen gehandelt hat, oder ob man sie alle mehr oder weniger als Hochkulturen-Ableger von Alt-Indien ansehen muß (Prähistorischer Nuklearkrieg: Rama Empire versus Atlantis?).

Zweifellos wird hierbei auch das Problem eventueller, weltweit agierender „Proto-Phönizier“, wie sie sich etwa Morgan Kelly vorstellt, in Erwägung gezogen werden müssen. Ein ungeklärtes Problem wäre dann auch noch, ob jenes Alt-Indien, so es jene „Mutter-Hochkultur“ dargestellt haben sollte, zumindest in seiner Endphase mit der archäologisch ergrabenen Indus-Kultur identisch war, oder nicht eher mit der von Thor Heyerdahl der Vergangenheit entrissenen technologisch hochentwickelten, seefahrenden, präbuddhistischen Hochkultur Ceylons, was mir persönlich wahrscheinlicher vorkommt. Selbstredend bedürfen alle diese Zusammenhänge noch intensiver Erforschung.

Für Ceylon dürfte auch die Tatsache sprechen, daß der Südteil des indischen Subkontinents stets die Heimat dunkelhäutiger, als Hochkultur-Ableger von Alt-Indien verdächtigte Kulturen (Shang-China, Olmeken, Alt-Ägypten, Kusch) offensichtlich einen starken „schwarzen“, „negroiden“ Anteil an der Bevölkerung gehabt zu haben scheinen, und daß diese Völker einst sogar einen starken Anteil an der Ausbreitung von Hochkulturen gehabt zu haben scheinen.

Sollte sich dieses Szenario Alt-Indien als einer einstigen, weltweit agierenden „Mutter-Hochkultur“ als zutreffend herausstellen, würde dies selbstredend auch die „Weltanschauung“ (so muß man wohl schon sagen) unserer „Indogermanischen Scholastik“ in Frage stellen (Die Erforschung prähistorischer Zivilisationen und ihrer weltweiten Zusammenhänge (Videos)).

Beispielsweise würde dann nämlich der Verdacht naheliegen, daß auch die alt-westeuropäische Megalith-Zivilisation ein Einflußgebiet Alt-Indiens gewesen sein könnte, ebenso die verschollenen alt-iberischen Hochkulturen. Ein linguistischer Einfluß Alt-Indiens auf Europa könnte sich dann einmal via Inner-Asien und das iranische Hochland, andererseits maritim über Iberien und den atlantischen Küstenraum Europas ausgebreitet haben.

Mit einer Ausbreitung angeblicher Indogermanen wäre es dann also definitiv nichts mehr, und das ganze „Indogermanen“-Szenario müßte haltlos in sich zusammenfallen, wie ein Kartenhaus, das es aus wissenschafts­philosophischer Sicht ja stets war!

Literatur:

Von Atlantis zur Welt der Riesen – Die Enträtselung des Mythos I von Ferdinand Speidel

Götter der Sterne: Bibel, Mythen und kosmische Besucher von Lars A. Fischinger

Steinzeit-Astronauten: Felsbildrätsel der Alpenwelt von Reinhard Habeck

Video:


Quellen: PublicDomain/atlantisforschung.de am 14.02.2017

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Keilschrift-Tontafeln zeigen: Keilschrift-Tontafeln zeigen: Bereits Babylonier berechneten Planetenläufe geometrisch

Keilschrifttafel mit Trapez-Berechnungen. Die Skizze rechts visualisiert die Berechnung: Die Distanz, die Jupiter in 60 Tagen zurücklegt, 10º45′, wird berechnet als die Fläche der Trapez-Figur. Um die Zeit (tc) zu berechnen, in der Jupiter die Hälfte dieser Distanz zurücklegt, wird das Trapez dann in zwei kleinere Trapeze mit gleicher Fläche geteilt.
Copyright: Mathieu Ossendrijver (HU)

Berlin (Deutschland) – Bereits babylonische Astronomen haben die Bewegung des Jupiters entlang seiner Bahn mit geometrischen Operationen berechnet und damit die bislang vermuteten, erstmaligen Berechnungen dieser Art um 1400 Jahre vorweggenommen. Zu dieser Erkenntnis kommt ein Berliner Wissenschaftshistoriker nach seiner Analyse von drei bekannten und zwei bisher unveröffentlichten Keilschrifttafeln aus dem British Museum.

Wie Prof. Dr. Mathieu Ossendrijver von der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) und dem Exzellenzcluster Topoi aktuell im Fachjournal „Science“ (DOI: 10.1126/science.aae0283) berichtet, wurde bislang angenommen, dass geometrische Berechnungen dieser Art erstmals erst im 13./14. Jahrhundert vorgenommen wurden. In Babylon hingegen, davon waren Forscher bislang überzeugt, existierte lediglich eine rein arithmetische Astronomie. „Die Neuinterpretation (anhand der Tafeln) zeigt, dass die babylonischen Astronomen zumindest gelegentlich auch geometrische Rechenmethoden anwandten“, so Ossendrijver.

Auf vier der Tontafeln werde der Abstand, den Jupiter am Himmel entlang seiner Bahn zurücklegt, als Fläche einer Figur berechnet, die den Geschwindigkeitsverlauf des Planeten in der Zeit darstellt. Obwohl keine der Tafeln Zeichnungen enthält, gehe aber aus den Texten hervor, dass die Figur, deren Fläche berechnet wird, ein Trapez ist, erläutert der Forscher und führt weiter aus. „Zwei dieser sogenannten Trapez-Texte waren schon seit 1955 bekannt, aber ihre Bedeutung blieb unklar – auch noch, nachdem in den vergangenen Jahren zwei weitere Tafeln mit dieser Operation entdeckt wurden.“

Ein Grund für die Unklarheit war der schlechte Zustand der drei bis fünf Zentimeter großen Tafeln, die Ende des 19. Jahrhunderts von Laien in Babylon nahe dem Haupttempel Esagila ausgegraben worden waren. Zudem konnten die Berechnungen bislang keinem Planeten zugeordnet werden. „Die Neuinterpretation der Trapez-Texte wurde nun durch den Fund einer fünften, nahezu intakten, bisher unpublizierten Keilschrifttafel möglich“, erläutert die HU-Pressemitteilung.

Es war diese neue Tafel, die zwar keine Trapezfigur aufzeigt, dafür aber eine mathematisch völlig äquivalente Berechnung zu den bereits bekannten Tafeln, wodurch die Berechnung nun eindeutig dem Planeten Jupiter zugeordnet werden kann. „So ließen sich auch die bisher als undeutbar geltenden Tafeln entschlüsseln.“

Auf allen fünf Keilschrifttafeln wird demnach die tägliche Positionsveränderung des Jupiters entlang seiner Bahn insgesamt beschrieben: „Die Maßeinheit ist Grad; gemessen wird ein Zeitraum, der die ersten 60 Tage umfasst, nachdem Jupiter als Morgenstern am Himmel sichtbar geworden ist. Die zentrale Erkenntnis der neuen Keilschrifttafel ohne geometrische Figur sei, dass Jupiters Geschwindigkeit innerhalb dieser 60 Tage linear abnehme“, erklärt Mathieu Ossendrijver. „Durch diese lineare Abnahme entstehe eine trapezförmige Figur, wenn man die Geschwindigkeit gegen die Zeit auftrage.“

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Jupiter repräsentierte für die Babylonier den Gott Marduk (hier durch ein babylonisches Rollsiegel dargestellt), weswegen ihnen auch an dessen genauer Berechnung gelegen war.

Es sei diese Trapezfigur, deren Fläche auf den anderen vier Tafeln berechnet werde, so der Wissenschaftshistoriker. „Die Fläche dieser Figur wird explizit als Distanz bezeichnet, die Jupiter in 60 Tagen zurücklegt. Außerdem wird die Zeit, in der Jupiter die Hälfte dieser Wegstrecke zurücklegt, ausgerechnet, indem das Trapez in zwei kleinere Trapeze zerlegt wird, die jeweils eine gleichgroße Fläche haben.“

Für Ossendrijver nehmen diese Berechnungen die Nutzung ähnlicher Techniken durch europäische Gelehrte im 14. Jahrhundert vorweg. „Bislang war zudem angenommen worden, dass die Astronomen im antiken Babylon nur arithmetische Methoden verwandten, sie sich keine geometrischen Methoden aneigneten, obwohl diese in der babylonischen Mathematik seit 1800 v. Chr. geläufig waren. Auch griechische Astronomen in der Zeit von 350 v. Chr. bis 150 n. Chr. waren für ihren Einsatz geometrischer Methoden bekannt.“ Allerdings unterscheiden sich die babylonischen Trapezberechnungen von den geometrischen Berechnungen ihrer griechischen Fachkollegen, da die babylonischen Trapezfiguren keine Konfigurationen in einem realen Raum beschreiben, sondern dadurch zustande kommen, dass man die Geschwindigkeit des Planeten gegen die Zeit aufträgt. „Im Gegensatz zu den geometrischen Konstruktionen der griechischen Astronomen existieren die babylonischen Trapezfiguren in einem abstrakten mathematischen Raum, definiert durch Zeit auf der x-Achse und Geschwindigkeit auf der y-Achse“, erläutert der Forscher abschließend. Zugleich entdeckten die Babylonier damit auch die Grundlage des sogenannten Calculus, der späteren Infinitesimalrechnung.

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Geheimnisvolle, riesige, prähistorische Gangsysteme in der Steiermark

23. April 2016 von Niki Vogt – querdenken.tv

23. April 2016  Einer der absoluten Highlights der Vortragsreihe MysterienZyklus in Bichwil im Hause der Fostac AG. Ohne das Engagement und die generöse Förderung durch die Fostac AG wäre diese wirklich herausragende Reihe an Vorträgen niemals zustande gekommen, wir möchten uns noch einmal ganz besonders herzlich dafür bei Fostac bedanken. Besonders der Idealismus der Mitarbeiter und der Leitung für all diese interessanten Themen ist beispielhaft, sind doch die allerwenigsten Themen für die Fostac AG von finanziellem Interesse gewesen. Hier ging es ausnahmsweise einmal wirklich um große Begeisterung und nicht kommerzielles Interesse an all diesen faszinierenden Themn und hervorragenden Referenten. Die gesamte Internetgemeinde  hat Fostac mit dieser, nun zu Ende gehenden Vortragsreihe viel zu verdanken. Alle Vorträge sind bei der Fostac AG auf DVD zu erhalten. Wir können diese hochwertigen Vorträge nur jedem empfehlen.

Heinrich und Ingrid Kusch sind Archäospeleologen (das sind Archäologen, die sich auf das Erforschen von Höhlen und den Spuren frühzeitlichen, menschlichen Lebens darin spezialisieren). Dr. Heinrich Kusch, Prähistoriker und Lehrbeauftragter an der Karl-Franzens-Universität in Graz. Durch einen Zufall kamen die beiden zu DEM Forschungsprojekt ihres Lebens: Bei Umbauarbeiten wird im Dachstuhl eines Bauernhofs eine Jahrhundertalte Kanonenkugel gefunden. Darin entdeckt man einen Plan, der auf ein Labyrinth von unterirdischen Gängen verweist – das ist nicht der Beginn eines Thrillers, sondern hat sich in der oststeirischen Gemeinde Vorau wirklich zugetragen. Und es war der Ausgangspunkt von einer Reihe schier unglaublicher Entdeckungen. Die Höhlenforscher Ingrid und Heinrich Kusch machten sich an die Erforschung des viele Kilometer langen und offenbar in größere Tiefe führenden Gangsystems und stießen dabei immer wieder auf Einzelheiten, für die es keine Erklärung gibt. So sind die meisten dieser Gänge nach einer gewissen Strecke nicht nur zugemauert, sondern meterdick mit tonnenschwerem Gestein verschlossen.

Abb. 36 Kandelhofer Erdstall

Das Gangsystem unter ser Steiermark ist weit ausgedehnt und wahrscheinlich noch sehr viel größer als die Gänge, die heute noch bekannt und zugänglich sind.

Ein weiteres Rätsel der unterirdischen Gangsysteme besteht darin, daß viele Zugänge in einer unbekannten, vermutlich im Mittelalter liegenden Zeitepoche absichtlich und mit gewaltigem Arbeitsaufwand verschlossen wurden. Dabei mauerte man die Einstiege nicht einfach nur zu, sondern verschloß die Gänge teilweise mit vielen Tonnen Gestein und Erde. Wollte man das Wissen um eine unbekannte vorchristliche Kultur ein für allemal aus dem Bewußtsein der Menschen löschen? Oder fürchtete man sich gar vor etwas aus den Tiefen der Erde? Irgend etwas muß damals passiert sein, denn sonst hätte man sich diese Arbeit wohl kaum gemacht.

Daß dieses Gangsystem unglaublich alt sein muß, ergibt sich schon aus der Tatsache, daß an den Eingängen zur Oberwelt der Fels, in den die Gänge gefräst worden sind im Laufe der vielen Jahrzehntausende so verwittert waren, daß sie ausgebessert werden mußten. Und hier bleibt einem der Atem weg: Diese Ausbesserungen sind eindeutig steinzeitlich. Das belegt die Bauweise und der Verwitterungsgrad der großen Steine, mit denen die Menschen die Eingänge in die Unterwelt renovierten. Die Gänge selber sind mit einer Präzision aus dem gewachsenen Bergfelsen herausgefräst worden, die gerade erst heute wieder mit modernsten Maschinen möglich ist. Die Wände sind perfekt – und sind von Tunnelbauingenieuren als hochmoderne Glanzleistung eingestuft worden … und sind doch älter als die Steinzeit. Durch ein ausgeklügeltes Belüftungssystem ist die Luft darin immer frisch. Wer hat sie geschaffe? Und zu welchem Zweck? Warum finden sich keinerlei Zeichnungen? Keine Rußspuren von Fackeln oder Feuern? Keine Rückstände einer alten Zivilisation?

Bitte hier weiter lesen:

Geheimnisvolle, riesige, prähistorische Gangsysteme in der Steiermark

Tafeln belegen: Babylonier berechneten komplexe Planetenbahnen

Von pravda.tv

babylon-rollsiegel

Ein Wissenschaftler der Humboldt-Universität (HU) in Berlin hat entdeckt, dass bereits die alten babylonischen Astronomen geometrische Methoden nutzten, um die Planetenbahnen zu berechnen – 1.400 Jahre bevor es die ersten Gelehrten in Mitteleuropa taten.

Wie der gebürtige Niederländer und Astrophysiker Mathieu Ossendrijver im Fachmagazin »Science« berichtet, konnte er in alten babylonischen Keilschrifttafeln aus der Zeit zwischen 350 und 50 v. Chr. deutliche Hinweise darauf finden, dass die damaligen Astronomen schon bereits eine weit entwickelte Geometrie benutzen, um Berechnungen der Planetenbahnen durchzuführen (Einblick in die Sumerische Königsliste: Gab es Menschen, die 200 Jahre lang lebten?).

Auf den Keilschrifttafeln waren geometrische Trapeze abgebildet, die jedoch nicht als grafische Darstellung zu sehen waren, sondern eher als Worte eine Bedeutung zu haben schienen. Doch was die Tafeln nun tatsächlich an Informationen festhielten, war Ossendrijver zunächst ein Rätsel.

Er erkannte in seinen vier zum Teil stark beschädigten Tafeln zwar einen Bezug zum Planeten Jupiter, doch thematisch wurde es mittels Linien getrennt und es erschien ihm nicht beweiskräftig genug, da eine Verbindung zu sehen. Schließlich galt die vorherr-schende Auffassung, dass die babylonischen Astronomen zwar komplexe Berechnungen zur Ermittlung der Planetenpositionen ausübten aber dazu Zahlen und Tabellen nutzten.

Dass sie nicht nur diese arithmetische Methoden sondern auch geometrische Formen anwendeten, war bislang nicht bekannt (Die Evolutionslüge: Die Neandertaler und andere Fälschungen der Menschheitsgeschichte (Video)).

Der Verdacht von Ossendrijver, dass es sich auf seinen Tafeln um Planetenbahnberechnungen von Jupiter handelt, wurde bestätigt, als ihm für seine Studie Fotos einer fünften Keilschrifttafel aus dem Britischen Museum überlassen wurde. Darin wurde ganz eindeutig der Bezug zum Planeten Jupiter erkenntlich (New Horizons: Ein neues Kapitel bei der Suche nach Planet X (Nibiru) ?).

Diese Entdeckung zeigt, dass die babylonischen Astronomen eine Geometrie benutzten, die wir nicht aus dieser Zeit kennen. Sie gehört schon in den Bereich der höheren Mathematik und die Tafeln offenbaren uns, dass sie bereits die Strecke zu berechnen versuchten, die Jupiter am Himmel zurücklegt, wenn seine beobachtete Geschwindigkeit konstant abnimmt (Gläserne Geheimnisse: Teleskope antiker Zivilisationen).

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Dabei wendeten sie eine geometrische Methode an, um zu einer Lösung zu gelangen. Laut Ossendrijver ist diese antike astronomische Arbeit einmalig und findet sich kein zweites Mal in der Geschichte. „Diese Trapezfigur, die auf der Keilschrifttafel beschrieben wird, nutzt man heute in der modernen Physik oder Mathematik.

Man könne sagen: Die Babylonier waren frühe Vorläufer von Newton und der modernen Integralrechnung“, meint Ossendrijver. Wissenschaftler aus Oxford und Paris haben diese geometrische Methode erst im 14. Jahrhundert wieder neu entdeckt.

Dass die alten Babylonier bereits um 1800 v. Chr. eine weit entwickelte Mathematik zur Berechnung von beispielsweise Steuern oder geometrischen Flächen hatten, war bekannt, diese hohe astronomische Anwendung ist jedoch neu.

Leider ist von dem Wissen der babylonischen Geometrie nichts schriftlich festgehalten worden und sowohl die Kultur sowie ihre Sprache und Keilschrift verlieren sich ab das Jahr 100 nach Christus (Gefährliches und gefährdetes Wissen: Von Bibliotheksbränden und Bücherverbrennungen (Videos)).

© Fernando Calvo für Terra-Mystica.Jimdo.com am 29.01.2016

Literatur:

Verbotene Geschichte: Die großen Geheimnisse der Menschheit und was die Wissenschaft uns verschwiegen hat von Lars A. Fischinger

Verbotene Archäologie. Die verborgene Geschichte der menschlichen Rasse von Michael A Cremo, Richard L Thompson

10.500 v.Chr. – Der Untergang der … [3 DVDs]

Die Evolutionslüge. Die Neandertaler und andere Fälschungen der Menschheitsgeschichtevon Hans-Joachim Zillmer

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Kürzlich wieder entdeckt: Unterwasserstädte und eine legendäre Stadt im Dschungel (Videos)

18. Januar 2016

titelbild

In den letzten Jahren wurden immer wieder längst untergegangene oder für reine Legenden gehaltene Städte wieder entdeckt, viele davon unter Wasser.

Dazu gehören z.B. spektakuläre Funde vor der japanischen Insel Yonaguni, vor der indischen Küste (Dwarka), vor der kubanischen Küste, im Huronsee zwischen USA und Kanada, nahe der Pazifikinsel Saipan, oder die untergegangene Stadt Thonis/Herakleion vor der ägyptischen Küste bei Alexandria (Antike Zivilisationen: Mysteriöse Ruinen auf dem Meeresboden (Videos)).

Teilweise werden die Funde mit alten Legenden in Verbindung gebracht, allen voran dem alten Atlantis, Mu und Lemuria, oder auch mit einem sagenumwobenen Goldland Eldorado, wie z.B. Cibola (die sieben Städte aus Gold) oder Quivira (Cibola: Sieben Städte aus Gold (Videos) und (Verbotene Archäologie: Die versunkene Stadt der Karibik (Video))).

In diese Reihe gesellen sich nun auch neuere Funde, zwei davon vor der griechischen Küste und ein anderer im Dschungel von Honduras (Titelbild: Künstlerische Darstellung einer Pyramide der Stadt Atlantis).

Griechische Unterwasserstädte

Bereits 1967 wurde vor der zu Griechenland gehörenden Halbinsel Peleponnes die Unterwasserstadt Pavlopetri gefunden, die als eine der ältesten dieser Art gilt.

Zunächst von Archäologen auf ein Alter von 4.000 Jahren geschätzt, konnte anhand von Keramikscherben jedoch nachgewiesen werden, dass die Stadt sogar 6.000 Jahre alt ist. Somit stammt die Stadt auch nicht (wie immer noch fälschlicherweise bei Wikipedia angegeben) aus der Bronzezeit, sondern sie reicht sogar bis in die späte Steinzeit zurück.

Die Stadt soll noch bis 1.000 v.Chr. existiert haben, jedoch weiß man nicht, was zu ihrem Untergang führte; man vermutet jedoch ein Ansteigen des Meeresspiegels oder ein Erdbeben.

Unweit davon wurden noch Schiffswracks samt verlorener Ladung gefunden, die weiter untersucht werden sollen, um dadurch weitere Erkenntnisse über den Beginn des Seehandels im Mittelmeerraum zu gewinnen.

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Die Unterwasserstadt Pavlopetri)

Ebenfalls vor der Peleponnes wurden 2014 bei der Kalida-Bucht Fragmente von altertümlichen Tongefäßen gefunden, die zu einer Siedlung gehörten, die von Wissenschaftlern auf ein Alter von ca. 4.500 Jahren datiert wurde.

Video: Pavlopetri – City Beneath the Waves – ‚rebuilt‘

Das Besondere an diesem Fund ist jedoch vor allem die Größe von ungefähr zehn Fußballfeldern sowie die Tatsache, dass die Siedlung offenbar von Befestigungsanlagen umgeben ist. Spekulationen, dass es sich bei diesem Fund womöglich um Atlantis handeln könnte, weisen die Forscher von der Universität Genf indes zurück.

Ebenfalls 2014 wurde auch vor der griechischen Insel Delos eine Unterwasserstadt gefunden. Nachdem vor der Insel ein untergegangener Hafen vermutet wurde, deuten die Funde von Terrakottatöpfen und eines Ofens jedoch auf eine Stadt hin. Außerdem wurden umgestürzte Säulen und Wände gefunden sowie Hinweise auf eine Töpferwerkstatt, die jenen von Pompeji ähneln. Die Siedlung wurde daher von den griechischen Medien in Anlehnung an die durch den Ausbruch des Vulkans Vesuv im Jahre 79 n.Chr. verschüttete Stadt auf den Namen „Unterwasser-Pompeji“ getauft.

Es wurden auch eine Menge großer Steine gefunden, die offenbar als Abgrenzung zum Meer gedient hatten, bevor die Stadt darin versank.

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(Teile des „Unterwasser-Pompeji“ vor der Insel Delos)

Obwohl die felsige Insel mit nur fünf Kilometern Länge und 1,3 Kilometern Breite sehr klein ist, war sie für die antiken Griechen eine ihrer heiligsten Stätten, weil sie als Geburtsort von zwei ihrer wichtigsten Götter gilt, nämlich des Sonnengottes Apollon und der Jagd- bzw. Mondgöttin Artemis.

Die Insel wurde bereits um 2.500 v.Chr. besiedelt und sie entwickelte sich dank des Hafens zu einem florierenden Handelszentrum, das viele reiche Händler und Bankiers anzog. Während noch im 1. Jh. v.Chr. ca. 30.000 Menschen auf der Insel siedelten, gibt es dort heute nur noch ca. 20 Bewohner.

Zum Untergang der Insel und der Unterwasserstadt trugen zwei Raubzüge in den Jahren 88 bzw. 69 v.Chr. bei. Zum einen ließ der König von Pontos, Mithridates, 20.000 Einwohner umbringen und zum anderen fand ein Überfall durch Piraten statt, was dazu führte, dass die Insel allmählich verfiel und die restlichen Einwohner wegzogen.

Die „Weiße Stadt“ im Dschungel von Honduras

Bereits 2012 wurde die Entdeckung der legendären Stadt „Ciudad Blanca“ bzw. „Hueitapalan“, der „Weißen Stadt des Affengottes“ bekannt gegeben, mit deren Ausgrabung im Regenwald von Honduras nun begonnen werden soll, so Juan Orlando Hernandez, der honduranische Präsident in einer kürzlichen Rede vor Repräsentanten privater Universitäten des Landes. Nach seinen Angaben ist bereits ein Archäologenteam in den dichten Dschungel von Los Mosquitia aufgebrochen, um die Existenz der Stadt eindeutig nachweisen zu können.

Vor vier Jahren war es einem internationalen Forscherteam von der University of Colorado mit Hilfe einer Laservermessung der Region gelungen, zahlreiche Hinweise auf künstliche Strukturen und Artefakte zu finden, zu denen ausgedehnte Plätze, Erdwälle, Grabhügel und Steinskulpturen gehören. Außerdem wurden Gebäude entdeckt, zu denen auch eine Erdpyramide gehört, deren Alter auf 1.000-1.4000 Jahre geschätzt wird.

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(Die LiDAR-Laservermessung lässt im Urwald künstliche Strukturen im erkennen)

Direkt unterhalb der Pyramide wurden 52 Steinskulpturen gefunden, die nach Ansicht der Forscher Opfergaben darstellen. Dazu gehören neben den Opfersitzen auch Schalen und Darstellungen von Schlangen, Geiern und mythischen Wesen sowie ein helmartig eingefasster Kopf aus Stein, der offenbar einen „Wer-Jaguar“ darstellt, d.h. ein Mischwesen aus Mensch und Jaguar, woraus die Forscher schließen, dass in der Stadt einst schamanistische Rituale abgehalten wurden.

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(Steinkopf eines Mischwesens aus Mensch und Jaguar)

Erstmals erwähnt wurde die legendäre „Weiße Stadt“ 1526 von Hernán Cortés, dem berüchtigten spanischen Eroberer, als er fünf Jahre nach seiner Eroberung des Aztekenreichs auf der Suche nach dem Goldland El Dorado an die Nordküste von Honduras aufbrach. Auch Cristobel de Pedraza, der Bischof von Honduras, erwähnte 1544 in einem Brief an den spanischen König eine große Stadt in einem der Flusstäler des Dschungels an der Mosquitia-Küste, von der ihm die einheimischen Führer berichteten, dass den dortigen Adligen ihre Mahlzeiten auf goldenen Tellern serviert würden.

Anderen Quellen zufolge gilt die Weiße Stadt als Geburtsort der Aztekengottheit Quetzalcoatl und laut Legenden der einheimischen Bevölkerung soll die Stadt in früheren Zeiten eine Zuflucht für Götter gewesen sein, weshalb es für Normalsterbliche ein absolutes Tabu gewesen sei, die Stadt zu betreten.

Auch in unserer Zeit haben Forscher und Piloten aus dieser Region immer wieder von einer großen Stadt im Urwald berichtet, in denen von goldenen Statuen und weißen Gebäuden die Rede ist, die der Stadt ihren Namen gaben.

Die seit den 1920er Jahren auf der Suche nach der Stadt durchgeführten Expeditionen blieben zunächst erfolglos, bis sich 1940 der US-Forscher Theodore Morde auf die Suche begab und bei seiner Rückkehr Tausende von Fundstücken mitbrachte, die ihm zufolge aus der Weißen Stadt stammen sollten, wo nach Angaben der lokalen Ureinwohner auch die riesige Statue eines Affengottes vergraben sein soll.

Allerdings ist nicht ganz klar, woher die Funde tatsächlich stammen, da er sich weigerte, die genaue Position der Stadt anzugeben, damit sie nicht geplündert werden konnte. Rätselhaft sind offenbar auch die Umstände seines Todes, indem es einerseits heißt, dass er sich auf einer späteren Expedition zur Weißen Stadt vor Ort das Leben genommen haben soll – laut Wikipedia soll er jedoch am 26. Juni 1954 im Haus seiner Eltern erhängt aufgefunden worden sein.

Video:

Literatur:

Die seltsamsten Orte der Welt: Geheime Städte, Wilde Plätze, Verlorene Räume, Vergessene Inseln von Alastair Bonnett

10.500 v. Chr. – Untergang der ersten Hochkultur [3 DVDs]

Im Zeichen der Pyramide: Tödliche Spurensuche von Klaus Dona

Die Evolutionslüge. Die Neandertaler und andere Fälschungen der Menschheitsgeschichte von Hans-Joachim Zillmer

Quellen: PublicDomain/spektrum.de/solothurnerzeitung.ch/screen.yahoo.comgrenzwissenschaft-aktuell.de/maki72 für PRAVDA TV am 18.01.2016

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Ancient Aliens – Angkor Wat und der Milchozean

17. Oktober 2915 Prof. h.c. , PhD George Reiff im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Lange vor unserer Zeitrechnung gab es bereits eine andere, technisch fortschrittliche Kultur. Zu diesem Schluß kommen Wissenschaftler wie Graham Hancock nach dem eingehenden Studium von Karten aus dem 16. Jahrhundert, die zum Teil vermutlich auf noch älteren Exemplaren basieren und auf denen der Küstenverlauf der seit Jahrtausenden mit einer dicken Eisschicht bedeckten Antarktis genau eingezeichnet ist.

Wie kamen die damaligen Kartographen zu ihren Kenntnissen über eine Landmasse, die sich erst heutzutage mit den modernsten Geräten erforschen läßt? Ist es möglich, daß durch eine Verschiebung der Erdkruste Landmassen unter Wasser gesetzt wurden und damit eine hochentwickelte Zivilisation vernichtet wurde? Es geht um ungeklärte Rätsel, um überall auf der Welt Beweise zu finden, die die Theorie einer früheren Hochkultur stützen.

Dazu zählen auch Mythen und alte Überlieferungen wie der Milchozean, ein Urmeer der hinduistischen Mythologie. Danach besteht die mittlere Ebene des Kosmos aus konzentrisch angeordneten Kontinenten, von riesigen Ozeanen aus verschiedenen Flüssigkeiten getrennt. Der innerste Ozean enthält Salzwasser, der äußerste ist der Milchozean.

This is the Hindu story of the Churning of the Ocean into the Sea of Milk

Relief im Tempel von Angkor Wat: Das Quirlen des Milchozeans

Damit verbunden ist der populäre hinduistische Schöpfungsmythos vom „Quirlen des Milchozeans“, der in vielen alten Schriften und in verschiedenen Versionen vorkommt, in den großen Epen Mahabharata und Ramayana ebenso wie in einigen Puranas. Er liefert Grundlage und Erklärung für unzählige weitere Mythen. Vielfach wurde er verändert, ergänzt oder nur in Auszügen wiedergegeben. Da er jeweils in eine wesentlich größere, viele Teilepisoden umfassende Geschichte eingebettet ist, unterscheiden sich besonders die Einleitungen zu den verschiedenen Versionen erheblich.

Götter und Dämonen stritten ständig miteinander und viele von ihnen kamen in den Kämpfen um. So baten sie Vishnu um Rat, und dieser schlug den Göttern ein Bündnis mit den Dämonen vor, um Amrita, das Getränk der Unsterblichkeit, zu erlangen. Um den Berg Mandara wanden sie als Seil die Schlange Vasuki und machten ihn so zum Quirl. Mit dem Einverständnis von Ozean und Vasuki konnte das Rühren beginnen. Die Götter zogen am Schwanz, die Dämonen am Kopf. Lange zeichnete sich kein Erfolg ab, der Berg drohte sogar im Ozean zu versinken. Da nahm Vishnu die Form einer riesigen Schildkröte (Kurma) an und kroch unter den Berg, um ihn auf dem Rücken langsam aus dem Wasser zu heben und zu stützen.

https://marbec14.files.wordpress.com/2015/10/025de-4575685430_381176bef8_b.jpg?w=660

Angkor Wat, Detail des Reliefs: Affengott Sugriva (links) hält den Schwanz der Schlange Vasuki, die Götter links von ihm ziehen

Here, deities (the forces of good) pull on the body of a great snake, the Naga. On the other side are demons doing the same thing. This part of a Hindu/Buddhist story about the churning of the ocean into the sea of milk.

Angkor Wat, : Auch hier ziehen die Götter, die Schlange Vasuki haltend, und bilden ein Brückengeländer über den Fluß

Mit dem Quirl aus Berg und Schlange rührten die Verbündeten das Wasser weiter, bis dieses schließlich so weiß wie Milch wurde. Plötzlich drohte ein schreckliches, aus dem Wasser aufsteigendes Gift alle zu vernichten. Doch Shiva eilte zu Hilfe, er trank das Gift Halahala bis zum letzten Tropfen aus. Seitdem ist sein Hals „nil“, d.h. blau, und darum nennt man ihn auch Nilakanta, „der mit dem blauen Hals“. Das Quirlen konnte weitergehen und nacheinander erschienen aus dem milchigweißen Ozean verschiedene Kostbarkeiten. In jedem Fall jedoch ist Vishnu die zentrale Gottheit und immer wieder der Retter.

Viele weitere Mythen und religiöse Schöpfungslegenden machen deutlich, daß es vor den Menschen die „Ancient Aliens“ gab – auch wenn das die Schulwissenschaft nicht wahrhaben will …

Publikationen:
Robert Bauval/Graham Hancock, Der Schlüssel zur Sphinx. Auf der Suche nach dem geheimen Ursprung der Zivilisation.
Graham Hancock, Die Wächter des heiligen Siegels. Auf der Suche nach der verschollenen Bundeslade.
Graham Hancock, Die Spur der Götter. Das sensationelle Vermächtnis einer verschollenen Hochkultur.

Webseite:
http://www.george-reiff.eu/faqs/

Angkor Wat, : Auch hier ziehen die Götter, die Schlange Vasuki haltend, und bilden ein Brückengeländer über den Fluß

Mit dem Quirl aus Berg und Schlange rührten die Verbündeten das Wasser weiter, bis dieses schließlich so weiß wie Milch wurde. Plötzlich drohte ein schreckliches, aus dem Wasser aufsteigendes Gift alle zu vernichten. Doch Shiva eilte zu Hilfe, er trank das Gift Halahala bis zum letzten Tropfen aus. Seitdem ist sein Hals „nil“, d.h. blau, und darum nennt man ihn auch Nilakanta, „der mit dem blauen Hals“. Das Quirlen konnte weitergehen und nacheinander erschienen aus dem milchigweißen Ozean verschiedene Kostbarkeiten. In jedem Fall jedoch ist Vishnu die zentrale Gottheit und immer wieder der Retter.

Viele weitere Mythen und religiöse Schöpfungslegenden machen deutlich, daß es vor den Menschen die „Ancient Aliens“ gab – auch wenn das die Schulwissenschaft nicht wahrhaben will …

Publikationen:
Robert Bauval/Graham Hancock, Der Schlüssel zur Sphinx. Auf der Suche nach dem geheimen Ursprung der Zivilisation.
Graham Hancock, Die Wächter des heiligen Siegels. Auf der Suche nach der verschollenen Bundeslade.
Graham Hancock, Die Spur der Götter. Das sensationelle Vermächtnis einer verschollenen Hochkultur.

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Moderne Figurengruppe, Hinduismus, Szene aus dem Ramayana-Epos, das Quirlen des Milchozeans, Gott Shiva thront über Dämonen und Göttern, Suvarnabhumi Airport, Bangkok, Thailand, Südostasien, Asien

Bildquelle: f1online.de

Angkor Wat – der Tempeldoktor

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Auf Rettungsmission im großen Tempel von Angkor Wat

29. August 2015 (Bild:Wikipedia/Bjørn Christian Tørrissen) Im Jahr 1586 kam Antonio de Magdalena, ein Kapuzinermönch, nach Kambodscha. Seine Reise quer durch Asien war damals ein großes, unerhört mutiges Abenteuer, vergleichbar der waghalsigen Unternehmung Marco Polos. Der verwegene Gottesmann hörte von einem großen, heiligen Tempel im Urwald, und machte sich auf den Weg, dieses steinerne Wunder mit eigenen Augen zu sehen.

Er wurde nicht enttäuscht. Was er da, mitten im Dschungel, vorfand, verschlug ihm den Atem – und die Worte. Aus seinen Aufzeichnungen erkennen wir heute noch, welchen tiefen Eindruck der Haupttempel damals auf ihn machte. Antonio beschrieb die Anlage „als so außergewöhnlich, daß man es weder mit einem Stift beschreiben, noch mit einem anderen Monument in der Welt vergleichen kann.“

Trotzdem geriet das seltsame, riesige Bauwerk mitten im kambodschanischen Dschungel wieder in Vergessenheit. Erst 1860, als es für wohlhabende Europäer schick wurde, aus reiner Abenteuerlust an die entlegensten Winkel der Welt zu reisen, kam der Franzose Henri Mouhot hierher und bannte den Anblick des Haupttempels als Zeichnung auf Papier.

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Zusammen mit Axel Klitzke, den unsere Zuschauer als einen versierten Experten für kosmische Geometrie kennen, haben wir uns auf Einladung von Professor Dr. George Reiff von der Angkor University in Siem Reap (Kambodscha) auf Erkundungstour durch den Tempelbezirk von Angkor Wat begeben.

Axel Klitzke hat die Pyramiden von Gizeh eingehend vermessen und dabei in all den Längen und Höhen, Winkeln und Relationen, Zahlenverhältnissen, Proportionen und Formen verblüffende Ergebnisse gefunden. Nichts an all den Maßen ist Zufall. Alles hat einen tiefen Sinn, Zusammenhänge, die auf ein profundes und uraltes Wissen über Mathematik, Geometrie und kosmische Zusammenhänge schließen lassen.

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http://quer-denken.tv/index.php/bibliothek/1657-angkor-wat-der-tempeldoktor