Zbigniew Brzezinski: Visionär der Neuen Weltordnung verstorben (Video)

27. Mai 2017

Der damalige Nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Jimmy Carter, Zbigniew Brzezinski, ist tot. Er starb im Alter von 89 Jahren in Falls Church im US-Bundesstaat Virginia, wie seine Tochter Mika Brzezinski Freitagnacht in den sozialen Netzwerken mitteilte. Er sei der inspirierendste Vater gewesen, den ein Mädchen je hätte haben können, schrieb sie.

Der frühere US-Präsident Jimmy Carter hat seinen verstorbenen damaligen Nationalen Sicherheitsberater Zbigniew Brzezinski gewürdigt. Dieser sei ein «hervorragender Staatsdiener» gewesen, «brillant, engagiert und loyal», liess Carter in einer Stellungnahme in der Nacht zu Samstag mitteilen (David Rockefeller ist im Alter von 101 Jahren gestorben).

Der in Warschau geborene Brzezinski war in Kanada und den USA ausgebildet worden. Als er die Aufmerksamkeit von US-Politikern auf sich zog, galt er bereits als ausgewiesener Kommunismus-Experte. In den 1960er Jahren war er als Berater für John F. Kennedy tätig, auch in der Johnson-Regierung arbeitete er.

1976 bot ihm Carter den Job als Sicherheitsberater an. Den Posten des Aussenministers hatte Brzezinski abgelehnt, weil er dachte, im Weissen Haus an der Seite von Carter effektiver arbeiten zu können. Die Krise um die Geiselnahme von Teheran, die 1979 begann, führte schliesslich zu einer militärischen und politischen Demütigung der US-Regierung – sowie Carters Wahlniederlage gegen Ronald Reagan.

Doch Brzezinski galt auch noch Jahre danach als Vordenker seiner Zeit und veröffentlichte Bücher zu geopolitischer Strategie und politischen Systemen.

Die einzige Weltmacht

„Ein Buch, das man lesen und ernst nehmen sollte.“ Helmut Schmidt Ende des 20. Jahrhunderts hat sich gezeigt, dass die Vereinigten Staaten von Amerika die einzige noch verbliebene Supermacht sind: Keine andere Nation besitzt eine vergleichbare militärische und ökonomische Macht oder verfolgt Interessen, die den ganzen Globus umfassen.

Doch die entscheidende Frage in Bezug auf Amerika bleibt unbeantwortet: Welche globale Strategie sollten die USA verfolgen, um ihre Vormachtstellung in der Welt zu bewahren?

Brzezinski geht in seinem enthüllenden Buch dieser Frage offensiv nach. In Die einzige Weltmacht präsentiert er seine geostrategische Vision der amerikanischen Vorrangstellung im 21. Jahrhundert. Von zentraler Bedeutung ist bei seiner Analyse die Machtausübung auf dem eurasischen Kontinent, Heimat des größten Teils der Weltbevölkerung, der bedeutendsten Bodenschätze und Wirtschaftstätigkeiten.

Eurasien ist das „große Schachbrett“, auf dem die amerikanische Vorherrschaft in den kommenden Jahren bestätigt und herausgefordert werden wird.

 

Laut Brzezinski stehen die Vereinigten Staaten vor der Aufgabe, die Konflikte und Beziehungen in Europa, Asien und dem Nahen Osten so zu managen, dass keine rivalisierende Supermacht entstehen kann, die die Interessen und den Wohlstand der USA bedrohen kann.

So erklärt er zum Beispiel, warum Frankreich und Deutschland im Gegensatz zu Großbritannien und Japan eine geostrategische Schlüsselrolle spielen werden. Warum Amerika nicht nur die erste wirklich globale Supermacht ist, sondern auch die letzte. Brzezinskis überraschende Schlussfolgerungen stellen viele herkömmliche Auffassungen auf den Kopf, wenn er eine neue und stringente Vision der internationalen Interessen Amerikas entwirft.

Zbigniew Brzezinski liefert einen geopolitischen Leitfaden für den Erhalt und die Ausübung der globalen Vormachtstellung der Vereinigten Staaten (Angst vor einer „post-westlichen“ Weltordnung: Die transatlantischen Eliten verfallen in Panik (Videos)).

Brzezinski suchte nach einem Weg, die Führungsposition der USA auf Kosten Russlands und Chinas beizubehalten

Die amerikanische Elite ist gezwungen, die in großem Maßstab auftretenden Veränderungen in der Welt anzuerkennen. Die Staaten sehen ihre derzeitige Schwäche, die globale Dominanz zu erhalten und sind auf der Suche nach Möglichkeiten, ihre Position der stärksten Macht weiterhin zu sichern. Darüber schrieb Zbigniew Brzezinski in seinem neuen Programm im April 2016. Die globale Führung Amerikas will er wieder auf Russlands Kosten gewährleisten.

Der Artikel von Zbigniew Brzezinski in „The American Interest“ heißt „Auf dem Weg zur globalen Umgestaltung“ in dem er auch sein bald erscheinendes Buch angekündigt hat. Einer der einflussreichsten amerikanischen Geopolitiker skizziert hier seine Vorstellungen der Konturen einer neuen Weltordnung.

Seine wichtigste Forderung: Die USA müssen selbst die Bildung eines neuen Gleichgewichts der Kräfte initiieren, ohne ab zu warten, bis die Welt sich ins Chaos stürzt. Brzezinski fordert, das schon jetzt zu tun um den beabsichtigten „Umbau“ in den nächsten zwanzig Jahre durchführen zu können.

Es geht um eine umfassende Transformation der Weltordnung. Herr Brzezinski, wie es sich für Geopolitiker versteht, arbeitet hier mit solchen Begriffen wie Kontinente, Kulturen, Zivilisationen und Jahrzehnten.

Dabei gibt der ehemalige Berater des Präsidenten für nationale Sicherheit (1977-1981) jetzt Obama Tipps , betont aber speziell „die Vereinigten Staaten sind nicht mehr eine Großmacht im Weltmaßstab“. Das hat bereits Herr Kissinger erkannt und auch schon früher Z. Brzezinski in seinem vorigen Buch „Strategische Sicht“, das vor vier Jahren erschien. Aber nun geht er noch weiter (Was die „Fake News“-Hysterie mit Robotern, Donald Trump und dem Ende der Geheimen Weltregierung zu tun hat!).

Nannte Herr Brzezinski 1997 Russland noch ein „Schwarzes Loch“, das im Idealfall in drei Teile zerfallen sollte und es schien ihm, dass die USA durchaus so wirksam handeln könnten, in Eurasien eine Kraft zu verhindern, die fähig ist, die US-Herrschaft  zu beenden, fordert er jetzt bereits im Nahen und Mittleren Osten zusammen mit China und Russland zu handeln. Wer das Eurasische Herzland steuert, der besitzt die Welt; daher die Furcht der Atlantiker vor der Möglichkeit der Bildung einer Achse Berlin – Moskau – Peking.

Das wichtigste Element seines neuen Konzepts ist ein Dreieck „USA – Russland – China“, mit dem der Professor versucht eine magische Formel der neuen Weltordnung zu finden. Das ist ein Versuch, eine neue Weltordnung zu konstruieren, in dem die USA mithilfe des Nahen Ostens und Europa die Bildung einer russisch-chinesischen Allianz verhindern sollen. Aber zunächst über die Diagnose, von der Brzezinski ausgeht, wenn er seine Rezepte verschreibt (Die elitäre Vision einer ‚Neuen Weltordnung‘ ohne Besitz, Privatsphäre und Freiheit (Videos)).

 

Fünf sogenannte Realitäten, die seiner Meinung nach auf eine bereits laufende Umverteilung der Kräfte in der Welt hinweisen

Erstens, die USA bleiben der stärkste Staat, sind aber, „angesichts der komplizierten geopolitischen Veränderungen des regionalen Gleichgewichts der Kräfte nicht mehr die stärkste Großmacht im Weltmaßstab“. Aber auch keine der anderen großen Mächte ist das, sagt Herr Brzezinski.

Zweitens, Russland durchliefe „die derzeit letzte imperiale Phase der Rückbildung und der Dezentralisierung“, das heißt, würde anstelle des Russischen Reiches zu einem russischen Nationalstaat. Nach dem pro-atlantischen Putsch in der Ukraine glaubt Brzezinski sein Behauptung bestätigt zu finden, dass ohne die Anbindung der Ukraine Russland kein Reich mehr sein wird. Wir werden aber daran erinnern, dass der Kampf um die Ukraine noch lange nicht vorbei ist, schauen wir jedoch zuerst an wie der US-Pole Brzezinski den aktuellen Zustand des „beseitigten Reiches“ einschätzt:

„Ein schmerzhafter Prozess, aber das bedeutet nicht, dass Russland nicht letztlich (wenn es vernünftig handelt) Funktionen einer der führenden europäischen Nationalstaaten haben kann. Jetzt aber verdirbt es sich völlig nutzlos die Beziehungen und stößt die ehemaligen Subjekte des islamischen Südwestens seines einst riesigen Reiches, sowie die Ukraine, Weißrussland und Georgien von sich weg – ganz zu schweigen von den baltischen Ländern“.

Das heißt, zu einem nationalen Staat geworden, wird die Russische Föderation zum wichtigsten europäischen Staat. Aber über Europa ein wenig später.

Der Dritte Faktor bestände darin, dass China sich stetig gleich zum potentiellen Feind der USA für die Zukunft weiterentwickelt.

Europa ist keine globale Macht und wird es in Zukunft kaum werden: dies ist nach Herrn Brzezinski der vierte Faktor. Es ist klar warum: für die Atlantiker ist Europa ein Junior-Partner und soll es auch in Zukunft bleiben. Bei Brzezinski klingt es so:

„Europa ist in politischer und kultureller Hinsicht ein Verbündeter der USA und unterstützt deren grundlegende Interessen im Nahen Osten; Die Standhaftigkeit Europas im Rahmen der NATO hat eine wesentliche Bedeutung für die konstruktive Lösung der Zukunft der russisch-ukrainischen Krise“.

Und schließlich, unterstreicht Brzezinski als den fünften Faktor:

„was derzeit als politisches Erwachen in den post-kolonialen muslimischen Ländern zu beobachten ist, ist zum Teil eine verspätete Reaktion auf ihre manchmal harte Unterdrückung, vor allem seitens der europäischen Länder“.

In dieser Reaktion spielt eine wichtige Rolle das starke Gefühl von Ungerechtigkeit und ihre religiöse Motivation, die eine große Zahl der Muslime gegen die Außenwelt vereint.

Ausgehend von diesen „fünf Realitäten“ fordert Herr Brzezinski die USA auf,

„die Führung bei der Veränderung der globalen Machtverhältnisse so zu übernehmen, dass die Gewalt, die in der muslimischen Welt und manchmal über seine seine Grenzen (die vielleicht später wird auch aus anderen Ländern, den Teil der so genannten Dritten Welt kommen) hinaus ausbricht, ohne Verletzung der Weltordnung zurückgehalten wird“.

Das heißt, einfach gesagt, eine Konstruktion zu schaffen, in der die Großmächte den Aufstand der islamischen Welt und der sich zu ihr gewandten Länder Asiens und Afrikas zurückhalten können.

 
Die Strategie zum Aufbau einer neuen globalen Sicherheitsarchitektur beschreibt Brzezinski auch in fünf Punkten

Erstens, um „wirksam, der vorhandenen Gewalt im Nahen Osten entgegen zu stehen“ braucht Amerika eine Koalition, „in denen in unterschiedlichem Ausmaß unter anderem Russland und China einbezogen werden“.

Das erinnert auffallend an den Vorschlag von Putin, den er auf der UN-Vollversammlung im vergangenen September machte: Nur bot der russische Präsident an, eine gleichberechtigte Koalition für den Kampf gegen ISIS und für den Widerstand gegen Terrorismus im Allgemeinen zu erschaffen. Aber bei Herrn Brzezinski gibt es einen wesentlichen Unterschied: eine solche Koalition müssten die USA schaffen und dabei sollten sie im Wesentlichen China und Russland die Bedingungen dafür diktieren.

Und während die USA „China nur davon überzeugen müsse, dass selbstsüchtige Passivität unter den Bedingungen der sich schnell entwickelnden regionalen Krise im Mittleren Osten politisch und wirtschaftlich für die Umsetzung seiner Ambitionen auf der internationalen Bühne nicht vorteilhaft wäre“, das heißt, China zu überreden, die Folgen des Chaos, das in vieler Hinsicht durch westliche Einmischung in die islamische Welt entstanden ist, zu beseitigen, dann müssten an Russland strengere Anforderungen gestellt werden.

„Russland muss zunächst davon überzeugt werden, Handlungen der einseitigen Anwendung von Gewalt gegen seine Nachbarn aufzugeben, insbesondere gegenüber der Ukraine, Georgien und der baltischen Länder.“

Worum geht es, wenn man es in klaren Worten sagt? Darum, dass Moskau akzeptieren muss, dass die Länder des postsowjetischen Raumes unter atlantisches Protektorat stehen. Auf wundersame Weise wird im Kopf des Herrn Brzezinski die Abgabe historischer Einflusssphären Russlands an die USA zugleich damit gekoppelt, dass auch im Nahen Osten ausschließlich nach amerikanischen Regeln gespielt wird.

Doch die Erklärung dafür findet man in der Logik seiner geopolitischen Analyse, was sich aus dem zweiten Punkt seiner Strategie ergibt.

Laut diesem wird

„Russland zum ersten Mal in seiner Geschichte wirklich ein Nationalstaat, das ist außerordentlich wichtig und gleichzeitig nicht mehr wirklich ernst genommen.“

Brzezinski erklärt, dass nach dem Zusammenbruch der UdSSR

„Republiken mit nicht-russischer Bevölkerung entstanden und sich in formal unabhängige Staaten verwandelten, die jetzt ihre Unabhängigkeit stärken. China und der Westen nutzen diese neue Realität in verschiedenen Regionen und jeder auf seine Weise zum Nachteil Russlands.“

Es ist klar, dass in erster Linie die Rede von der Ukraine ist, die die USA/EU-Staaten mit allen Mitteln versuchen aus der Russischen Welt herauszureißen, aber auch von Zentralasien, in dem sich China wie Herr Brzezinski laut vor sich hin denkt, mit gleichen Absichten, wenn auch in einer milderen Form, beschäftigt.

Der Wunschtraum der Wiederauferstehung von russisch-chinesischen „Unverträglichkeiten“ (die die Atlantisten dringend für die Verhinderung der Bildung einer drohenden eurasischen Hegemonie brauchen) ist überhaupt einer der Wichtigsten Aspekte im geopolitischen Denken des Herrn Brzezinski.

Er „liebt“ diesen Traum so innig (weil es Ende der 70er Jahre, als er selbst höchstpersönlich die Außenpolitik der USA mitbestimmte, eine Verschärfung der Beziehungen zwischen Moskau und Peking wegen Kambodscha und Afghanistan gab), dass ohne diese „Unverträglichkeiten“ ein großer Teil seines aufgestellten Hypothesen-Gebäudes einfach zusammenbrechen wird.

Deswegen schlägt in diesem Fall Brzezinski Russland den Weg nach Westen vor, vorgeblich als objektive Betrachtung zwecks Förderung ureigenster russischer Interessen, obwohl klar ist, dass es ihm nur darum geht, die (weitere) russisch-chinesische Annäherung zu verhindern:

„Inzwischen hängt die Zukunft Russlands von seiner Fähigkeit ab, wichtiger und einflussreicher Nationalstaat in der neuen Zusammensetzung eines zu vereinigenden Europas zu werden. Wenn dies nicht geschieht, dann ist dies äußerst negativ für die Fähigkeit Russlands, dem wachsenden räumlich-demographischen Druck seitens China zu widerstehen.“

„Rettet Euch vor China, geht zu Europa!“ Dabei ist es nicht wichtig, ob als führender europäischer Staat, oder einfach als wichtiger Staat in der Zusammensetzung eines geeinten Europas. Es ist klar, worum es ihm geht: Russland verzichtet auf imperialen Ehrgeiz, Bedingung für seine Existenz als Großmacht, und wird ein gewöhnlicher europäischer Nationalstaat und tritt der Europäischen Union bei.

Und was ist damit, dass gemäß Herrn Brzezinski, Europa immer noch der Juniorpartner der USA bleiben muss und überhaupt keine ernsthafte selbständige Rolle in der Weltpolitik spielt?

Bitte hier weiterlesen:

https://www.pravda-tv.com/2017/05/zbigniew-brzezinski-visionaer-der-neuen-weltordnung-verstoben-video/

Margot Käßmann bezeichnet Bundesbürger mit „zwei deutschen Eltern und vier deutschen Großeltern“ als Nazis

„Zwei deutsche Eltern, vier deutsche Großeltern: ‚Da weiß man, woher der braune Wind wirklich weht“, sagte die ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) auf dem Kirchentag in Berlin.
Margot Käßmann Foto: Sean Gallup/Getty Images

Die Reformationsbotschafterin Margot Käßmann hat mit einer Aussage auf dem Kirchentag in Berlin für Verwunderung gesorgt: Eine Forderung der AfD nach einer höheren Geburtenrate der einheimischen Bevölkerung entspreche dem kleinen „Arierparagrafen der Nationalsozialisten“, meint Käßmann, berichtet „Neues Deutschland“.

„Zwei deutsche Eltern, vier deutsche Großeltern: ‚Da weiß man, woher der braune Wind wirklich weht“, sagte die ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

Käßmann kritisierte auch die Forderung der AfD in Sachsen-Anhalt, eine Erhöhung der Geburtenquote als Staatsziel im Grundgesetz zu verankern. Sie lehnte eine „familienpolitische Kehrtwende” und die Förderung „normaler Familien” ab und verwies darauf, dass selbst sie als mehrfache Großmutter bereits türkischstämmige Mitschüler gehabt habe. Diese seien mittlerweise zu deutschen Eltern geworden und hätten deutsche Kinder.

Zudem bezeichnete die ehemalige Bischöfin von Hannover den christlichen Glauben eine „Ermutigung zum Handeln in der Welt“. Wer danach lebe, könne sich „nicht hineinschläfern lassen in die Verantwortungslosigkeit“. (so)

http://www.epochtimes.de/

Eklat beim evangelischen Kirchentag: Was hier geschieht ist unrecht! Eine Heuchelei!

Bei einer Schweigeminute für die ums Leben gekommenen Flüchtlinge weigerte sich ein Besucher beim Kirchentag in Berlin zu schweigen. Statt dessen rief er seine Meinung in die Menge und wurde aus dem Saal befördert.
Der Deutsche Evangelische Kirchentag findet vom 24. bis 28. Mai unter dem Motto «Du siehst mich» in Berlin und Lutherstadt Wittenberg statt. Foto: Ralf Hirschberger/dpa

Beim evangelischen Kirchentag in Berlin rief man zu einer Schweigeminute für alle auf der Flucht ums Leben gekommene Flüchtlinge auf.

Der Moderator einer Podiumsdiskussion sprach von einer „Schweigeminute für die Menschen, die auf der Flucht in einen Rechtsstaat, wie wir ihn haben, ums Leben kamen und in die vielen anderen Staaten auch. Wir gedenken der vielen Flüchtlinge, die auf dem Weg nach Europa ihr Leben ließen.“

Nachdem alle aufgestanden waren rief ein Zuschauer in die schweigende Menge: „Ich schweige nicht! Das, was hier geschieht ist unrecht! Eine Heuchelei!

Warum flüchten die Menschen? Weil es ihnen schlecht geht, da wo sie sind. Warum geht es den Menschen in Afrika schlecht?“

Was er weiter sagte, hören Sie hier:

(mcd)

http://www.epochtimes.de/

Und sie stehen da wie die Ölgötzen – die Gutmenschen und wollen von nichts wissen; die Wahrheit gar können sie nicht ertragen.

R.

Die Prohezeiungen von Celestine

Ich möchte Euch gern die Bücher über die Prophezeiungen von Celestine an´s Herz legen. Kurz gesagt geht es um Synchronizität der Ereignisse und Teilbarkeit des Geistes, um eine Ethische Menschliche Gemeinschaft, die es zu errichten gilt, um die Wahrnehmung von Energien und vieles mehr.

Sogar Hollywood hat sich dieses Themas angenommen, der Film ist ganz schön – ein Stück abseits des sonstigen Schwachsinns. R.

 

Bildergebnis für celestine bilder

Bildquelle: https://www.amazon.de/

Hier einige Informationen dazu:

1. Erkenntnis von Celestine – Eine kritische Mass

„Gegenwärtig findet in der menschlichen Kultur ein neues spirituelles Erwachen statt, herbeigeführt von einer kritischen Masse Individuen, die ihr Leben als eine spirituelle Entfaltung erfahren, eine Reise, auf der wir von geheimnisvollen Fügungen gelenkt werden.“ (James Redfield „Die 12. Prophezeiung von Celestine“, S 284-285)

Die Erkenntnis des Erwachens.

In der menschlichen Kultur findet gegenwärtig ein neues spirituelles Erwachen statt, herbeigeführt von einer kritischen Masse von Individuen, die ihr Leben als spirituelle Entfaltung erfahren, als eine Reise, auf der wir von geheimnisvollen Fügungen gelenkt werden.

Sie konzentriert sich auf die geheimnisvollen Fügungen, die im Leben jedes Menschen auftreten. Natürlich haben wir solche Fügungen seit Jahrhunderten als reine Zufälle und somit als bedeutungslos abgetan. Aber während  wir über die sprituelle Dimension unserer Existenz nachsinnen und unser Bewusstsein öffnen, erleben wir zunehmend Phänomene, die sich nicht leugnen oder beiseite schieben lassen.

Warum wachen wir zum Beispiel morgens mit dem Gedanken an einen alten Freund auf, nur um am selben Tag einen Anruf von genau diesem Freund zu erhalten?

Nach den Beschreibungen des Manuskriptes aus den Celestine-Ruinen besteht das erste Zeichen für dieses Erwachen in einer tiefempfundenen inneren Unruhe. Diese Unruhe wird auch als Unzufriedenheit (selbst nach dem Erreichen gesteckter Ziele), schwer bestimmtes Unbehagen oder das unbestimmte Gefühl, irgend etwas fehle im Leben, beschrieben. Gelegentlich wird unser alltäglicher Lebenslauf durch merkwürdige und überraschende Fügungen unterbrochen. In diesen Momenten scheint es, als würde uns eine höhere Bestimmung enthüllt, und für die Dauer eines Augenblickes fühlen wir uns mit einem Mysterium verbunden, dessen wahre Natur uns jedoch weiterhin verborgen bleibt.

Die scheinbar geheimnisvollen Fügungen beschleunigen unsere Entwicklung und verleihen unserem Leben gleichzeitig grössere Intensität. Wir meinen, Teil eines grösseren Ganzen, eines funktionierenden Planes zu sein.

Während mehr und mehr Menschen (die kritische Masse) sich dieser Veränderung im Universum ausgesetzt sehen, entdecken sie gleichzeitig die wahre Natur der menschlichen Existenz. Sollte es uns gelingen, Verstand und Herz zu öffnen, so werden wir Teil einer neuen evolvierenden Spiritualität sein.

Bildergebnis für celestine bilder

Bildquelle und mehr zum Thema: https://www.horizonworld.de/james-redfield-die-prophezeiungen-von-celestine-reloaded/

Die Erste Erkenntnis appelliert an unsere Vorstellungskraft und an eine mythische Realitätsebene, auf der wir schon seit Urzeiten von der Existenz eines goldenen Schlüssels, eines mit magischen Kräften ausgestatteten Unbekannten, eines bedeutsamen Traumes oder eines unerwarteten Hinweises wissen, die imstande sind, uns mühelos zur Schatzkiste unserer Träume oder einer von uns herbeigesehnten, besonderen Gelegenheit in unserer Biographie zu führen.

Sie führt uns an den Anfang, an einen Ort, an dem uns, weit jenseits logisch begründbarer Erwartungen und Erfahrungen, das Mysterium des Lebens direkt ins Anlitz schaut. Sich der Realität der Fügungen und ihrer Bedeutung bewusst zu werden, ist der erste Schritt zu einer bewussteren und schnelleren Evolution.

Das Wunderbare dieser Fügung oder Synchronisität besteht selbstverständlich darin, dass es sich bei ihr um ein Geschenk des universellen Energiestroms, des Flows, handelt. Um sich innerlich bewegen zu lassen, bedarf es keiner rationalen Erklärung. Sind wir jedoch erst einmal am eigenen Leib Zeuge dieser Verbindung geworden, kann es durchaus vorkommen, dass wir ein wenig weiterexperimentieren wollen, um zu sehen, wohin diese Initialenergie uns führt.

Fügungen treten unabhängig von Kalkül oder menschlicher Willenskraft auf. SIE sind der Mechanismus hinter unserem Wachstum, sozusagen das WIE innerhalb des Evolutionsvorganges. Auf unerklärliche Weise sind sie in der Lage, uns auf neue Möglichkeiten hinzuweisen, durch die wir überkommene und uns einschränkende Ideen transzendieren und am eigenen Leib erfahren, dass zu leben mehr bedeutet als blosses materialistisches Überleben oder intellektuell begründbares Vertrauen in logische Abläufe. Leben bedeutet, einer spirituellen Dynamik unterworfen zu sein.

Wie du dir den Inhalt der Ersten Erkenntnis zunutze machen kannst:

  • Sei Dir darüber im klaren, dass dein Leben einen Sinn hat und die Dinge darin sich nicht ohne Grund ereignen.
  • Beginne Damit, dich nach der Bedeutung der in deinem Leben auftretenden Ereignisse zu fragen.
  • Erkenne innere Unruhe als ein Zeichen für notwendige Veränderung und ein tieferes Bewusstsein an. Höre auf die Zeichen deines Körpers.
  • Alles, worauf du dich konzentrierst, wird wachsen.
  • Achte auf Personen, die in der Lage sein könnten, dir bei der Lösung deiner Probleme behilflich zu sein. Worauf richtet sich deine Aufmerksamkeit? Was ist dir heute besonders aufgefallen?
  • Vertraue auf deinen eigenen Rhythmus. Lasse dich vom Lauf der Ereignisse führen, anstatt gesetzten Zielen hinterherzujagen. Denke daran, dass du gerade dabei bist, die Bestimmung deines Lebens zu erfüllen.
2. Erkenntnis von Celestine – Das verlängerte Jetzt
3. Erkenntnis von Celestine – Eine Frage der Energie
4. Erkenntnis von Celestine – Der Kampf um die Macht
5. Erkenntnis von Celestine – Die Botschaft der Mystiker
6. Erkenntnis von Celestine – Die Klärung der Vergangenheit
7. Erkenntnis von Celestine – Der Energiefluss tritt ein
8. Erkenntnis von Celestine – Die interpersonelle Ethik
9. Erkenntnis von Celestine – Das Auftauchen einer Kultur
10. Erkenntnis von Celestine – Die Vision halten
11. Erkenntnis von Celestine – Gebetsfelder aussenden
12. Erkenntnis von Celestine – Gottes Gegenwart ist HIER
Hier der Film:
Veröffentlicht am 25.03.2017

https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Pro…)

Glaubst du an Zufälle? Hast du das Gefühl, dass es da draußen noch eine andere Welt gibt? Möchtest du mehr erfahren über die Synchronizität in deinem Leben und die Kraft der gemeinsamen Intention? Dieser Film kann der Schlüssel sein! Ein Werk, das die Kraft hat, unser Leben zu verändern. Ein Werk, das den Nerv unserer Zeit trifft, in der immer mehr Menschen nach neuer Orientierung suchen und sich mit den Grundlagen des Lebens beschäftigen. Eine abenteuerliche Reise voller verblüffender Erkenntnisse und Inspirationen.

INFOS ZUM FILM
Die Prophezeiungen von Celestine (The Celestine Prophecy)

„Spielfilm“, USA 2006
Laufzeit: 100 min, FSK: 12
Regie: Armand Mastroianni
Buch: James Redfield, Barnet Bain
u.a. mit: Jürgen Prochnow, Thomas Kretschmann, Matthew Settle,
Sarah Wayne Callies, Annabeth Gish, Joaquim de Almeida, Hector Elizondo

Homepage Film: http://www.celestinederfilm.de
Homepage Community: http://www.celestinecommunity.de

Philippinisches Militär unter Kriegsrecht: Zensur der Presse und sozialen Medien angekündigt

Nach der Verhängung des Kriegsrechts über die südliche Region Mindanao hat das philippinische Militär Zensurmaßnahmen angekündigt. Zum Schutz der „nationalen Sicherheit“ sollten die Presse und die sozialen Medien zensiert werden.
Philippine President Rodrigo Duterte gestures during a press conference shortly after arriving from Singapore at Davao international airport in southern island of Mindanao early December 17, 2016.  
Duterte boasted again on December 16, he had killed criminals, as he vowed no let up in his war on drugs that has already claimed thousands of lives. But after flying home from Singapore to his southern hometown of Davao, Duterte outlined how, as city mayor in 1988, he and two policemen had shot dead three men who had collected a ransom payment for a kidnapped local woman. / AFP / MANMAN DEJETO        (Photo credit should read MANMAN DEJETO/AFP/Getty Images)

Nach der Verhängung des Kriegsrechts über die südliche Region Mindanao hat das philippinische Militär Zensurmaßnahmen angekündigt. Zum Schutz der „nationalen Sicherheit“ sollten die Presse und die sozialen Medien zensiert werden, sagte Brigade-General Restituto Padilla am Freitag vor Journalisten in Manila

Die Zensur könne eingesetzt werden, um „die Sicherheit von Leben zu gewährleisten“, den Einsatz von „kämpfenden“ Soldaten abzusichern und um die „nationale Sicherheit“ zu garantieren.

Präsident Rodrigo Duterte, der am Dienstag das Kriegsrecht über Mindanao verhängte, erlaubte sich unterdessen auf einem Militärstützpunkt einen Scherz über Vergewaltigungen. Zunächst führte er vor den Soldaten aus, sie sollten bei der Umsetzung des Kriegsrechts „einfach ihre Arbeit erledigen“. Er trage die Verantwortung und werde „mit dem Rest fertig werden“. Dann fuhr der Präsident fort: „Ich werde an eurer Stelle inhaftiert werden. Wenn ihr drei vergewaltigt, werde ich sagen, dass ich es war.“

Duterte ist bekannt für ordinäre Redensweise

Duterte wurde im Mai 2016 unter anderem wegen seiner Ankündigung zum Präsidenten gewählt, mit aller Härte gegen Drogenbanden im Land vorzugehen.

Seit seinem Amtsantritt wurden 2700 Menschen von der Polizei getötet, weitere 1800 Menschen von Unbekannten erschossen.

Im Wahlkampf äußerte er sich zur Vergewaltigung und Tötung einer australischen Missionarin in der Stadt Davao durch mehrere Angreifer bei einer Gefängnisrevolte im Jahr 1989.

Duterte, der damals die auf der Insel Mindanao gelegene Millionenstadt Davao regierte, sagte unter dem Gelächter seiner Anhänger: „Ich war wütend, dass sie vergewaltigt wurde, doch sie war so schön. Ich dachte, der Bürgermeister hätte der Erste sein sollen.“ (afp)

http://www.epochtimes.de/

Die kommende Weltwährung: Fünf versteckte Signale vom IWF

25. Mai 2017

Vor nicht einmal einem Monat versammelte sich eine Handvoll politische Macher in Washington beim Internationalen Währungsfond (IWF), es kam zu einigen wenig überraschenden Schlagzeilen – dafür aber gab es eine recht kuriose öffentliche Diskussion, sowie einen diskreten Bericht, in dem sich mehrere exklusive Signale für die nächste Weltwirtschaftskrise finden.

Die Gesprächsrunde, die fünf der höchsten Weltbanker umfasste, versammelte sich beim jährlichen IWF Frühjahrstreffen, um das fünfzigjährige Jubiläum der Sonderziehungsrechte (SDR) zu feiern. Oberflächlich gesehen war die Versammlung eine einschläfernde Sache, liesst man aber zwischen den Zeilen, dann finden sich einige bedeutsame Sachen.

Die Diskussion enthüllte nämlich, wie die Zentralbanken der Welt einer zukünftigen Krise begegnen wollen und wie der IWF die Politik für den Umgang mit Finanzmarktblasen, Währungsschocks und institutionellem Versagen vorgibt (Aufgedeckt: Die Uhr tickt – neue Weltwährung existiert bereits).

Warum diese Eile durch die Finanzeliten?

Im „Globalen Finanzstabilitätsbericht“ aus dem April 2017 nahmen IWF Forscher den US Markt für Privatschulden unter die Lupe und in wieweit die extremen Veränderungen am Wertpapiermarkt ein Risiko für die Weltwirtschaft in sich tragen. Auch wenn die Finanzpresse den Bericht ignorierte, so legte sich bei jenen, die ihn durcharbeiteten, Falten in die Stirn.

Bitte hier weiterlesen:

https://www.pravda-tv.com/2017/05/die-kommende-weltwaehrung-fuenf-versteckte-signale-vom-iwf/