Demo für Alle – Gegen Frühsexualisierung und Genderwahn: Birgit Kelle und Ludovine de la Rochère (LMPT) kommen nach Wiesbaden! Hessischer Grünen-Chef Kai Klose in Rage

Birgit Kelle und Ludovine de la Rochère (LMPT) kommen nach Wiesbaden!
Hessischer Grünen-Chef Kai Klose in Rage

Der Countdown für unsere Demo in Wiesbaden läuft – und gleich zwei berühmte Front-Frauen haben als Rednerinnen zugesagt: Birgit Kelle (Publizistin + Gender-Expertin) und Ludovine de la Rochère, die Chefin von La Manif pour Tous (LMPT) aus Paris! Aus Österreich erwarten wir außerdem die Familien-Aktivistin Leni Kesselstatt.

Im Kampf gegen eine staatlich aufgezwungene indoktrinierende Sex-Erziehung unserer Kinder, die übergriffig und schamverletzend ist, haben wir europaweit Verbündete.

Bei den Grünen – laut Umfragen bundesweiter Absteiger der Saison – schwillt derweil die Aufregung über unsere bevorstehende Demonstration. Nachdem es Anfang Mai trotz übelster Machenschaften (dringende Leseempfehlung!) nicht gelungen war, unser Symposium zu verhindern, könnten jetzt am 25. Juni womöglich noch deutlich mehr empörte Eltern und Bürger auf dem Luisenplatz stehen…

So griff Kai Klose, Chef der Grünen in Hessen, Anfang der Woche erneut zum Strohhalm der medialen Diskreditierung. In einem Interview der Rhein-Main-Presse unterstellte er unserem Aktionsbündnis DEMO FÜR ALLE wahrheitswidrig und in verleumderischer Absicht die geistige und organisatorische Nähe zu NPD und extrem-rechten Gruppen. Sehr entlarvend! Auf die Interviewfragen in der Sache hatte Klose unserer fundierten Kritik am Sexualerziehungs-Lehrplan nämlich kein einziges Argument entgegen zu setzen.

Lassen Sie uns deshalb den Grünen und ihren Gender- und Sexualisierungs-Verbündeten die Rote Karte zeigen!

Am Sonntag, den 25. Juni um 15 Uhr auf dem Luisenplatz in Wiesbaden.

Für Musik und interessante Reden ist gesorgt. Laden Sie alle ein, denen unsere Kinder am Herzen liegen und bringen Sie Ihre Familie und Freunde mit! Demo-Flyer hier.

Auf uns kommt es an. Ich freue mich auf Sie. Herzlichst, Ihre

Hedwig von Beverfoerde

P.S.: Zur Finanzierung der unvermeidlichen Kosten für Technik, Organisation und Werbung für unsere Demo hoffe ich auf Ihre Spende – hier per Überweisung oder direkt via PayPal:

Herzlichen Dank!

DEMO FÜR ALLE · Koordinatorin: Hedwig Freifrau von Beverfoerde
Münchenhofstr. 33 · D-39124 Magdeburg
Spendenkonto IBAN: DE80 8105 4000 0505 0117 51 · BIC: NOLADE21JEL
http://008.frnl.de/lt/t_go.php?i=19417&e=NjYxNjc4OQ==&l=-http–www.demofueralle.de
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Ausbreitung der Gender-Ideologie in Europas Kindergärten und Schulen | 13.06.2017

Terraherz

Trotz zahlreichen kritischen Stimmen von Seiten verschiedener Wissenschaftler und aus der Bevölkerung hat sich die Gender-Theorie massiv verbreitet. ✓ http://www.kla.tv/10657 Sie ist als sogenannte „Wissenschaft“ bereits ein fester Bestandteil in vielen europäischen Kindergärten und Schulen, wie die Beispiele aus verschiedenen Ländern in dieser Sendung aufzeigen.

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Kanada: Neues Gesetz entzieht Eltern die Erziehungsberechtigung, wenn diese die „Geschlechtsidentität“ des Kindes nicht akzeptieren

Mittwoch, 7. Juni 2017

Junge? Mädchen? Enterben?

Von Lukas Mikelionis www.HeatSt.com, 5. Juni 2017

Eine der Provinzen Kanadas verabschiedete ein Gesetz, das der Regierung die Vollmacht gibt, Kinder aus Familien zu nehmen, wenn diese die selbstgewählte „Geschlechteridentität“ oder den „Geschlechtsausdruck“ des Kindes nicht akzeptieren.

Das Gesetz für die Unterstützung von Kindern, der Jugend und Familien von 2017, kurz Gesetz 89, wurde vom Parlament in Ontario mit 63 zu 233 Stimmen verabschiedet, wie die Christian Times berichtet.

Das Gesetz ersetzt ältere Gesetze zum Kinder- und Jugendschutz, zu Waisenheimen und der Apoptionsbehörde und weist alle Jugendämter und Richter an, bei Kindern die „Rasse, Herkunft, Ursprungsort, Farbe, Ethnie, Staatsbürgerschaft, Familienvielfalt, Behinderungsgrad, Überzeugungen, Geschlecht, sexuelle Orientierung, Geschlechteridentität und Geschlechtsausdruck“ zu berücksichtigen, wenn sie ihre Entscheidungen über sie treffen.

Der Kinder- und Familienminister Michael Coteau, der das Gesetz auch einbrachte, sagte:

„Ich würde es als eine Art Missbrauch erachten, wenn ein Kind sich in einer bestimmten Weise identifiziert und die Erziehungsberechtigten sagen nein, du musst das anders machen.

Wenn das Missbrauch ist und es liegt innerhalb der gegebenen Definition, dann kann das Kind aus dieser Umgebung herausgenommen werden und in eine Schutzumgebung gegeben werden, wo der Missbrauch aufhört.“

Nach dem alten Gesetz war es den Eltern erlaubt, „die Bildung und religiöse Erziehung des Kindes zu steuern“. Das neue Gesetz aber entzieht den Eltern diese Rechte.

Nun wird die Identität des Kindes hervorgehoben und es erlaubt Eltern nur noch „die Bildung und Erziehung des Kindes insofern zu steuern, als dass es im Einklang mit den Überzeugungen des Kindes oder der jungen Person steht, seiner Gemeinschaftsidentität und der kulturellen Identität.“

Der Kinder- und Jugendanwalt Irwin Elman aus Ontario feierte das Gesetz und sagte, es sei ein „Paradigmenwechsel“ und erzeugt ein „kinderzentriertes System der Dienste“ mit einer „Verpflichtung zum Antirassismus und zu Kinderrechten“.

Jack Fonseca, politischer Stratege für die Campaign Life Coalition dagegen kritisierte das neue Gesetz:

„Mit diesem Absatz in Gesetz 89 haben wir die Ära der totalitären Macht für den Staat betreten, wie es das in Kanadas Geschichte noch nie gab. Man darf nicht vergessen, dass Gesetz 89 eine ernste Bedrohung für Christen ist und generell allen gläubigen Menschen mit Kindern, die darauf hoffen, ihre Familie mit einer Adoption zu vergrößern.“

Das Jugendamt von Ontario wurde im April heftig kritisiert, nachdem es einem christlichen Paar zwei adoptierte Kinder wegnahm, weil sie es ablehnten, die Mädchen anzulügen und ihnen zu erzählen, dass der Osterhase echt sei, wie die Christian Post berichtete.

Dereck Baars, einer der Adoptiveltern meinte, „Wir haben eine keine-Lügen Einstellung“, nachdem ihm ein Mitarbeiter des Jugendamtes vorschreiben wollte, dass er den drei und vier Jahre alten Mädchen sagen solle, dass der Osterhase echt sei, weil es ein wichtiger Teil der kanadischen Kultur ist. Er fügte an:
„Wir erklärten der Behörde, dass wir nicht beabsichtigen, die Kinder anzulügen. Sollten die Kinder fragen, dann würden wir sie nicht belügen, weil wir es nicht übers Herz brächten.“

http://1nselpresse.blogspot.de

Genderwahn: Medienwissenschaftler haben Kinderbücher im Visier

Medienwissenschaft: Fällt das Märchen "Hänsel und Gretel" bald dem Genderwahn zum Opfer? Foto: Alexander Zick / Wikimedia (PD)

Medienwissenschaft: Fällt das Märchen „Hänsel und Gretel“ bald dem Genderwahn zum Opfer?
Foto: Alexander Zick / Wikimedia (PD)
15. April 2017 – 9:30

Der Genderwahn macht auch vor der Medienwissenschaft nicht Halt. Ein Forschungsprojekt an der Fachhochschule St. Pölten (Niederösterreich) unter dem Titel „TraEx – Transmedia Extensions. Geschlechtssensibles Erzählen für Kinder“ hat es sich zum wissenschaftlichen Ziel gesetzt, ein „spezifisches Potential von transmedialen Erzählformen für die gendersensible Formatentwicklung“ zu finden.

Kindermedien entlang von „Geschlechtergrenzen“

Das Ergebnis dieser medienwissenschaftlichen Genderstudie aus St.Pölten:

Märkte für Kindermedien sind in hohem Maße entlang von Geschlechtergrenzen segmentiert. So weiß man aus einschlägigen Untersuchungen, dass Mädchen häufiger Bücher lesen und öfter Radio hören. Rosa Ponys und Prinzessinnen auf der einen Seite, furchterregende Monster und rote Rennautos auf der anderen sind die deutlichsten Beispiele.

Mädchen und Buben: Getrennte Zielgruppen werden abgeschafft 

Der Ansatz der St. Pöltner Medienwissenschaftler ist, dass es zukünftig keine getrennten Zielgruppen, sprich Mädchen oder Buben, geben soll. Mädchen- und Bubengeschichten, Mädchen- und Bubenbücher sollen also laut gendersensibler Medienwissenschaft abgeschafft werden:

Zu den Leitlinien gehören unter anderem das Vermeiden einer getrennten Zielgruppenansprache für Mädchen und Buben sowie das Vermeiden der Verwendung geschlechtsspezifischer, insbesondere frauenfeindlicher, Klischees beim Gestalten von Charakteren, zudem eine Stereotypen vermeidende grafische Gestaltung.

Um quasi eine totale Umsetzung des Genderkonzepts bei Kinderbüchern und ihren Inhalten umzusetzen, soll dies transmedial passieren:

Bei transmedialen Formen des Erzählens entsteht der Erzählkosmos erst aus der Zusammenschau aller Medien. Nur dann lässt sich die gesamte Geschichte erfassen. Transmediale Formate bieten aus unserer Sicht große Potentiale für die gendersensible Gestaltung von Kindermedien. Doch derzeit gibt es noch kaum transmediale Produkte für Kinder am Markt.

Die Gender-Ideologie, Grundlage gesellschaftlicher Zerstörung

Bildquelle: flickr.com Urheberrecht: Metropolico.org (CC BY-SA 2.0)

Die Umerziehung der westlichen Gesellschaft, wie wir sie heute nahe der Endphase erleben, läuft unter dem Deckmantel der Emanzipation, Toleranz, Gleichberechtigung und sexueller Vielfalt. Doch welche Ziele verfolgt dieser Wahn wirklich? Und wer steckt dahinter? Eine Entwicklungsgeschichte.

Wehrimme

Karl Marx – Revolutionär der Arbeiterklasse?

Karl Marx konstruierte nicht nur ein mit Fehlern durchsetztes Geldsystem, er hat sich auch philosophisch geäußert und dabei die Spaltung zwischen Bourgeoisieund Proletariat verfestigt, statt eine Lösung, einen Ausgleich zu suchen, die das Gegeneinander zumindest mildert. Seine Idee, die Arbeiterschaft zu befreien, fußt auf der Annahme, dass der Mensch ursprünglich der Materie entspringt, sodass er damit metaphysische Abläufe nicht in sein Denken integrieren musste. Alles Belebte und Unbelebte entspringt seiner Ansicht nach der Materie. Es gibt keinen Gott, keine Schöpfung. Im Gegensatz zur Hegelschen Dialektik, dem Denken in Widersprüchen, erweitert Karl Marx unter Nutzung dieser Technik seine Sichtweise zum „dialektischen Materialismus“, was einer Umkehrung der Inhalte Hegels zur Folge hatte: „Es ist nicht das Bewusstsein der Menschen, das ihr Sein, sondern umgekehrt ihr gesellschaftliches Sein, das ihr Bewusstsein bestimmt.“ Dieser Einwurf von Marx ist eine Grundlage des marxistischen Denkens. Marx wählt die zu Hegel gegensätzliche Reihenfolge von Ursache und Wirkung. Prinzipiell spielt sich das gesamte Sein in der Realität ab. Eine jenseitige Wirklichkeit gibt es für ihn nicht, Gott (in allen Facetten der Philosophie, nicht nur die monotheistischen) wird nicht mehr gebraucht: „Religionen sind Opium für das Volk“. Marx prägte übrigens den Begriff „Lumpenproletariat“14, den er mit letztlich allen Menschen verband, die nicht in Lohn und Brot standen, auch mit der vorgeblich vertretenen Arbeiterschaft. Der dialektische Materialismus, auf die sich die Folgeorganisationen beriefen, war geboren. Marx starb 1883 in London.

Der Anfang allen Übels

Am 4. Januar 1884 wurde die Fabian Society in London gegründet (der Name wurde abgeleitet vom römischen General Quintus Fabius Maximus Verrucosus, dem Zögerer, Cunctator, der für seine berechnende, lange Zeiträume einkalkulierende, also hinhaltende Strategie bekannt war)(1), die auch heute noch existiert. Die elitären, der britischen Oberschicht angehörigen Mitglieder machten sich bereits zur Gründung zum Ziel, unter der Fahne des Sozialismus ihr Programm der gesellschaftlichen Umformung staatenübergreifend zu realisieren und setzten dabei auf lange Zeiträume. Wer hätte damals schon vermutet, dass dieses perfide Vorhaben so genial funktioniert? Ähnlich wie bei Star Trek, Der Zorn des Khan(2): Khan, der die Enterprise erobern will, platziert bei einigen Crewmitgliedern der Enterprise einen wurmartigen Parasiten in die Ohrmuschel, der sich sofort und immer weiter in den menschlichen Wirt hineinfrisst, um dessen Bewusstsein zu manipulieren und somit für Khan untertan zu machen.

Parallel entwickelte sich in der Wissenschaft die Eugenik, die sich in den USA, Großbritannien und Deutschland Bahn brach. Eugenik leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet so viel wie Erblehre. In der Wissenschaft und Society wurden die Ergebnisse der Forschung mit großem Interesse verfolgt, denn die Eugenik hat zum Ziel, die Erbanlagen passiv mittels Zucht oder aktiv mittels Eingriff „zu verbessern“. Das sich aufgrund der neuen marxschen Dialektik verändernde Weltbild machte die Eugenik schnell für Politiker, Philosophen und den Geldadel gesellschaftsfähig, zumal sie kompatibel mit dem ebenfalls fehlerhaften Darwinismus war.

Die gegründete Fabian Society ist die logische politische Instanz und daher mit Eugenikern durchsetzt. Die Gründer Bernhard Shaw, Havelock Ellis, Sidney James Webb, später Baron Passfield und seine Frau Beatrice Webb waren alle Eugeniker mit dem Ziel, den „idealen Menschen“ zu kreieren. Ideal – für wen und für was?

Bernhard Shaw(3), seit seiner Jugend behaftet mit einer Sozialphobie, war ein Anhänger der Eugenik und befürwortete staatliche und erzieherische Maßnahmen bei der Reproduktion, um die Erbanlagen zu verbessern. Die „Säuberungen unter Stalin“ verteidigte er lauthals.

Sidney Webb(4) gab seine anwaltliche Tätigkeit auf und wurde 1891 Mitglied des Rats der County of London.

Beatrice Webb, geb. Potter(5), Tochter eines sehr reichen Industriellen. Nach einem Besuch der Sowjetunion schrieben die Eheleute Webb 1935 das Buch „Soviet Communism. A New Civilization“, in dem sie die stalinistischen Repressionsmaßnahmen verherrlichten. Wie weitere Fabianer auch, waren die Webbs Mitbegründer und Wegbereiter der Labour Party in England.

Havelock Ellis(6), Sexualforscher, war der Meinung, dass eine staatliche, allgemeine Sexualerziehung und eine Geburtenkontrolle (Eugenik) erforderlich sei. Er plädierte dafür (in seiner Veröffentlichung von 1911 „Die Probleme der Rassenerneuerung“), Bedürftige sollten nur dann nach dem Armenrecht unterstützt werden, wenn sie sich „freiwillig“ der operativen Zwangssterilisation unterwerfen. Ellis war von der Droge Meskalin abhängig und wurde von Margret Sanger ca. 1914 zu einem „Heiligen“ erklärt.

Es kommt aber noch schlimmer. Es gesellte sich als treibende Kraft die auch für ihre sexuellen Eskapaden bekannt gewordene Margret Sanger, Geb. Higgins, (1879-1966)(7) zu den Fabianern.

Sie, Krankenschwester und Frauenrechtlerin, war eine militante Vertreterin der Eugenik (u.a. Zwangssterilisation und Geburtenkontrolle, um unerwünschte Menschenrassen zu eliminieren, und Verfechterin sog. freier Sexualität ohne jegliche Tabus. Als eine von weiteren zehn Geschwistern in ärmlichen Verhältnissen geboren und aufgewachsen, heiratete sie 1902 im Alter von 22 Jahren den gutbetuchten William Sanger. Durch diese erste Heirat stieg sie empor in eine Umgebung von Intellektuellen und Künstlern und konnte so den erträumten Lebensstil verwirklichen. Während dieser Zeit stieß sie auf die Fabianer, hüpfte dort von Bett zu Bett, egal ob Männlein oder Weiblein. Die damit verbundene Nähe zu den Zielen der Fabianer führte sie in weitere Bereiche der upper class. Aufgrund ihrer Sexaffären kam es zur rechtskräftigen Scheidung 1921. Im Alter von 42 Jahren (1922) heiratete Margret Sanger den schwerreichen Ölmagnaten James Noah Slee. Mit noch mehr Geld ausgestattet, kam ihre menschenverachtende Bewegung erst richtig in Fahrt.

Sie wurde u.a. das Marketinginstrument zur Einführung der Anti-Baby-Pille (Geburtenkontrolle). Durch diese Frau bekam auch der Feminismus, nicht etwa die Gleichberechtigung, seine erste trügerische Maske, die uns bis zum heutigen Tag auf diffuse Art und Weise beeinflusst; eben nach Fabianischer Strategie, wie oben beschrieben.

Ihre Enkelin Nancy Sanger Irvins erinnert sich an Feiern, bei denen sie viele prominente Persönlichkeiten wie Vijaya Lakshmi Pandit, John D. Rockefeller II., Frank Lloyd Wright und Eleanor Roosevelt(8) (1933-1945 First Lady der Vereinigten Staaten) kennenlernte. Zu E. Roosevelt entwickelte sie eine enge Freundschaft, gründete im Jahre 1921 und leitete mit ihr zusammen die „American Birth Control League“, die 1942 umbenannt wurde in Planned Parenthood Federation of America (9,10) (zu deutsch: geplante Elternschaft), u.a. finanziell unterstützt durch die Rockefeller Familie, der Vorläufer der heutigen „Pro Familia“(11). Ein Narrativ, denn es geht nicht um Pro Familia, sondern um die Zerstörung des klassischen Familienbildes. Es geht nicht um Gleichberechtigung, es ging in dieser Elite immer um Gleichmachung. Eine ideale Lösung, um günstige Arbeitskräfte (Frauen) zu generieren und Kinder der staatlichen Verwaltung zur Umerziehung freiwillig zu überlassen.

Margret Sanger spannte die Gender-Idiologie als Maske vor ihren Karren, um ihre und die der Fabianer rassistisch-eugenischen Ziele durchzusetzen und verpackte das mit schlagkräftigen Worten wie Gleichberechtigung, Familienrechte und Gleichstellung.

Sozialismus nach Art der Rockefellers

Joseph A. Schumpeter, der in Harvard David Rockefeller unterrichtete, erklärte:

„DIE WAHREN TEMPOMACHER DES SOZIALISMUS WAREN NICHT DIE INTELLEKTUELLEN ODER MISSIONIERENDEN AGITATOREN GEWESEN, SONDERN DIE VANDERBILTS, CARNEGIES UND ROCKEFELLERS.“

Rockefellers, Rothschilds, Roosevelts und weitere der elitären Oberschicht unterstützten von Beginn an die Fabian Society mit dem Ziel, die Masse (aus ihrer Sicht der Pöbel) mit zermürbender Strategie umzuerziehen, Familien zu zerstören, um einen Einheitsmenschen zu kreieren und somit gefügig und lenkbar zu machen. Ob dabei das ein oder andere Mitglied möglicherweise die Ziele der Eliten nicht erkannte, sondern die Schnittstellen zu den von Schumpeter benannten Protagonisten fehlinterpretierte, ist dabei unerheblich. An den Früchten sollt ihr sie erkennen. Dass die Gründungsväter der Fabian Society und später der Frankfurter Schule fast alle Juden waren, erklärt möglicherweise, wie es später zu der massiven antideutschen Stimmung bis heute kommen konnte.

Fabianer und deren Unterstützer frönen dem Geld, propagieren jedoch gegenüber dem gemeinen Volk, dass eine sozialistische Gesellschaft eine höhere Entwicklung sei, der sie in der eigenen Lebensweise aber nicht folgen wollten und wollen.

Zur nachfolgenden Generation der Fabianer gehörte u.a. Denis Healey(12) (Faschist, getarnt als Sozialist), war Vorsitzender der Fabianer, Mitglied der Labour Party und dort u.a. als Verteidigungsminister tätig, Ratsmitglied des Chatham-House, Mitglied des Europarats und einer der Gründerväter der Bilderberg-Gruppe. Und wie hat man es geschafft,  diese „Ideologie“ von England nach Deutschland zu exportieren?

Brücke zur Frankfurter Schule, der Kulturmarxismus

Karl Korsch(13) war 1923 Mitbegründer des Instituts für Sozialforschung in Frankfurt am Main, Vorläufer der Frankfurter Schule. Karl Korsch war aber auch Mitglied der Fabian Society und stellte so die Brücke dar. Er entstammt einer Bankiersfamilie, war gut betucht und konnte sich, wie alle anderen Protagonisten der Frankfurter Schule, ausreichend seinen Sozialstudien widmen. Neben Karl Korsch als Fabianer waren George Lukacs, Theodor Adorno, Max Horkheimer, Richard Sorge, Gerhard Eisler, Leo Löwenthal und Walter Benjamin Gründungsväter. Unter Begleitung der kommunistischen Internationalen aus Moskau.

Mit der Zusammenführung der „Dialektik des Materialismus“ von Marx und der selbsternannten Sozialphilosophie der Fabianer und einzelner Teilnehmer wie Margret Sanger entwarfen nun die Gründer der Frankfurter Schule, vornehmlich Max Horkheimer, Herbert Marcuse, Erich Fromm und Theodor W. Adorno, ein neues Menschenbild, das sie später in der „Kritischen Theorie“ veröffentlichten. Da die Veröffentlichung und Erarbeitung in die nationalsozialistische Zeit fiel und viele der Mitglieder Juden waren, wurde offenbar dieser seltsam anmutende Titel gewählt. Wahrscheinlich war es dem Erfinder Max Horkheimer aber auch wichtig, mit dem Begriff „Kritik“ eine eigene marxistische Lehre auf die Beine zu stellen. Die Emigration in die USA brachte ihnen als Propagandaobjekte nicht nur höheren Verbreitungsgrad, sondern auch Anstellungen an namhaften Universitäten, wo sie, möglicherweise ohne es zu wissen, bereits von den Globalisten und ihrem Werkzeug, der CIA, für ihre Zwecke eingefangen wurden. Als emigrierte Juden in den USA dürften sie wenig Sympathie für ein deutsches Volk empfunden haben, das ihre Ethnie verfolgte, was sie in ihrem Werk, die Dialektik der Aufklärung von 1941, im Kapitel „Elemente des Antisemitismus“ kundtaten. Als Abfallprodukt konnten sie ihre Thesen, die auch die Ziele des Geldadels waren, die westliche Kultur und deren Staatenkonstrukte einzureißen, endlich umsetzen. Der wichtigste Schritt, um eine antideutsche Ideologie mit der Kraft einer Religion auf den Weg zu bringen, war gemacht.

Die noch während der Emigration geplante Entnazifizierung übernahmen die Frankfurter Schule und weitere Organisationen mit finanzieller Unterstützung der CIA. Unsere Mütter und Väter kennen noch den „Persilschein“, der volkstümlich mit einem Freifahrtschein gleichgesetzt wird. Diese kurze Phase endete bereits 1949. Anfang der 50er Jahre kehrten die Protagonisten der Frankfurter Schule zurück nach Deutschland und begannen mit der Umsetzung der Forderungen, die sie in ihrer „Dialektik der Aufklärung“ zusammenstellten. Zusammenfassend:

  • Abschaffung der Staaten als Unterdrückungskonstrukt zugunsten übernationaler Institutionen. Eine
  • Volks-Identität gibt es nicht, weil anerzogen.
  • Leugnung einer Göttlichkeit über den Menschen, der Mensch ist Gott.
  • Abbau von Familien, als Zone der Indoktrinierung durch die Eltern.
  • Übernahme der Kinder in zu schaffende Kitas, Schulen und Unis, um ihnen
  • das „richtige“ Menschenbild zu vermitteln.
  • Enttabuisierung der Sexualität, Frühsexualisierung(15) in Kitas, Freifahrtschein für
  • Pädophilie. Alles ist erlaubt, Mann-Mann, Weib-Weib, Kind-Erwachsener, heute weibl. lesbisch,
  • morgen männlich schwul. Ein Geschlecht gibt es nicht, es ist von Eltern anerzogen.
  • Abschaffung des Strafrechts durch Ersatz mit einem Psychostrafrecht auf der Basis der
  • Erkenntnisse von Sigmund Freud (Erich Fromm). Es gibt keine Straftäter, nur nicht korrekt
  • umerzogene Menschen.

Stellen Sie sich vor, Ihr Name wäre Rothschild oder Rockefeller. Wären es nicht goldene Zeiten, unter dem privaten Geldsystem eine Masse von gleichgeschalteten Sklaven vor sich her zu treiben, und dabei die Notwendigkeit dieser menschenverachtenden Maßnahmen auch noch von selbsternannten und korrupten Wissenschaftlern im Tandem mit den eingekauften Medien, die keine Gegenmeinungen mehr zulassen, bestätigt zu wissen?

Dieser Traum wird gerade wahr, nach 70 Jahren intensiver Arbeit der Frankfurter Schule und deren Ablegern, wie beispielhaft die heutige Antifa oder Ur-Ideologin des Gender-Mainstreams Judith Butler, die – wen wundert’s noch? – den Theodor-W.-Adorno-Preis der Stadt Frankfurt 2012 erhielt, deren Kernaussage lautet: „Männer und Frauen gibt es gar nicht“. Ob Joschka Fischer oder Ex-Kanzler Schröder, ob Daniel Cohn-Bendit oder Kanzlerin Merkel: Die Frankfurter Schule ist nicht nur in der Lebensmitte der Masse angekommen, sondern auch bei den Eliten der dritten Klasse.

l            Der Status quo anhand der Grundforderungen

Die Staaten werden, von fast allen Bürgern unbemerkt, gerade privatisiert. Mit einem großen Chaos, wie es Schäuble in einem Interview mit der NYT beschreibt, soll der letzte Schritt zur Auflösung im selbst inszenierten Chaos realisiert werden. Dafür ist auch die von George Soros und der Handlangerin Angela Merkel geplante und diktatorisch durchgesetzte Invasion Kulturfremder gedacht. Es kommt zum Clash of cultures, wie es Samuel Huntington einst beschrieb.

Das metaphysische Denken der Menschen ist nahezu abgeschafft. Wenige flüchten sich in zweifelhafte fernöstliche Philosophien oder in New-Age-Bewegungen. Die innere Auseinandersetzung mit dem Sinn des Lebens, der Kompass ist verloren gegangen. Die Menschen orientieren sich wunschgemäß nur noch am Materialismus und die natürliche Kritikfähigkeit wurde aberzogen.

Die unerwünschte Begleitung des Kindes über die Wärme von Mutter und Vater hat der Staat als Indoktrinationsinstrument weitgehend übernommen. Die Pflicht, Kindern eine einzige Möglichkeit zur Schulbildung zu ermöglichen, verschafft den Globalisten die unglaubliche Möglichkeit, ihre Behauptungen zu Wissenschaft und Wissen nicht mehr anderen Ideen gegenüberstellen zu können. Der Mensch als Roboter. Bei der Sexualität wurde mit dem EU-Gendergesetz, fernab jeder Diskussion mit den Betroffenen, der Grundstein für die Ziele gelegt. Vorläufiger Höhepunkt sind Kinderehen in Deutschland, Sex mit Minderjährigen, die nicht mehr ausnahmslos straffällig sind, und mediale Indoktrination mit Fabelwesen à la Conchita Wurst, die als Ikone unseren Kindern signalisieren sollen, dass es nur eine sozialanerzogene Geschlechtlichkeit gibt. Die WHO hat kürzlich erst den explosionsartigen Anstieg von psychischen Erkrankungen gemeldet, deren Ursachen hier zu finden sind. 30 Prozent aller westlichen Kinder bis 14 Jahre haben mittlerweile mindestens einen Besuch beim Psychiater hinter sich und werden mit solch zweifelhaften Medikamenten wie Ritalin vergiftet.

Im Strafrecht hat sich die Psychologisierung bereits weitgehend durchgesetzt. Ohne eine Beurteilung geht hier fast nichts mehr. Selbst einfache Ladendiebstähle, die früher wegen Geringfügigkeit eingestellt wurden, werden heute mit einer Salve an psychologischen Untersuchungen beantwortet, die erst zu den horrenden WHO-Zahlen führen. Überdies ist das „Rothschildsche“ Arbeitsmilieu so umgebaut worden, dass die Kinder kaum noch Bezug zu den arbeitenden Eltern haben.

In 70 Jahren hat man es geschafft, die Menschen so weit zu indoktrinieren, dass sie bereit sind, unter dem Banner fremder Mächte, gegen ihre eigenen Interessen, Steine werfend und zerstörerisch durch die Straßen zu laufen, um einer Ideologie zum endgültigen Durchbruch zu verhelfen, die sie erst zu den Robotern gemacht hat, die sie vorgeblich glauben zu bekämpfen. Freie Gedanken außerhalb der Masse werden mittlerweile übelst bestraft. Eltern, die sich weigern, ihre Kinder dem perversen Frühsexualisierungs-Unterricht auszuliefern, werden in Haft genommen. Frauen werden zu unemanzipierten, unterdrückten Muttis am Herd verschrien, wenn sie zu Hause bei ihren Kindern bleiben möchten und sich nicht zum karriere-ferngesteuerten „Allround-Multi-Tasking-Talent“ machen lassen wollen. Jungen dürfen nicht mehr kämpfen, raufen; der Mann darf nicht mehr Mann sein, Beschützer werden lächerlich gemacht. Die Natur ist durch die infiltrierte Gender-Ideologie vollkommen auf den Kopf gestellt worden. Männer und Frauen bekämpfen gegenseitig und untereinander ihre Ur-Natur, doch bleibt dies unbemerkt.

Sexualkunde an Sachsens Schulen: „Linksgrüne Genderideologien“ jetzt auch von CDU unterstützt – AfD bleibt kritisch

Die „Position linksgrüner Gender-Ideologen“ hat offenbar auch Einzug in die sächsische CDU gehalten. Nur die AfD sieht einen vom Kultusministerium überarbeiteten Orientierungsrahmen zur Sexualkunde an sächsischen Schulen kritisch und spricht von „sexueller Umerziehung“.
A woman holds a leaflet reading "Our country comes first" (Unser Land geht vor) while listening to the top candidate for the party 'Alternative for Germany' (Alternative fuer Deutschland (AfD) canvassing at an outdoor shopping mall in Dresden, eastern Germany, on August 25, 2014. The people of the eastern German state of Saxony will elect a new state government on August 31, 2014 and polling suggests that the Euro sceptic AfD will have their first MP's in a German state parliament. AFP PHOTO / ODD ANDERSEN (Photo credit should read ODD ANDERSEN/AFP/Getty Images)

Die „Position linksgrüner Gender-Ideologen“ hat offenbar auch Einzug in die sächsische CDU gehalten.

Ein vom Kultusministerium überarbeiteter Orientierungsrahmen zur Sexualkunde an sächsischen Schulen hat nun Diskussionen ausgelöst. Während die meisten der im Landtag vertretenen Parteien am Montag eine Aktualisierung der zehn Jahre alten Leitlinien an die geänderte rechtliche und gesellschaftliche Situation grundsätzlich begrüßten und teilweise als „längst überfällig“ bezeichneten, kam von der AfD-Fraktion harsche Kritik.

Laut dieser werden „die letzten Reste konservativer Politik über den Haufen geworfen. Sexualerziehung sei in allererster Linie Sache der Eltern. CDU-Generalsekretär Michael Kretschmer verteidigte im Gegenzug die Richtlinie. „Aufklärung und Sexualkunde gehören in die Schule.“

Die für das Kultusministerium verantwortliche CDU ist der Meinung, „dass diese Bildungsinhalte vermittelt werden können, ohne Protest oder Aufregung zu verursachen“.

Nach dem neuen Orientierungsrahmen solle den Schülerinnen und Schülern nicht mehr nur das klassische Familienbild von Vater, Mutter, Kind vermittelt werden, sondern auch, „dass heute durchaus auch gleichgeschlechtliche Partner Kinder erziehen“, erläuterte Ministeriumssprecher Dirk Reelfs. Die Lehrer müssten sich zudem darauf einstellen, „dass es unter ihren Schülern auch solche gibt, die nicht nur hetero- oder homosexuell veranlagt sind, sondern darüber hinaus auch andere sexuelle Orientierungen entwickeln könnten“.

Mit Blick auf die Unterstützung von trans- oder intersexuellen Kindern und Jugendlichen reiche der Orientierungsrahmen jedoch nicht aus

„Was lange dauert, wird endlich besser“, meinte die Sprecherin für Gleichstellungs- und Queerpolitik der Linksfraktion, Sarah Buddeberg. „Der Orientierungsrahmen bietet gute Ansätze für eine zeitgemäße Familien- und Sexualerziehung.“ Mit Blick auf die Unterstützung von trans- oder intersexuellen Kindern und Jugendlichen reiche der Orientierungsrahmen jedoch nicht aus.

Dass sich die gesellschaftliche Entwicklung auch in den Lehrplänen widerspiegeln müsse, hätten die Grünen schon lange gefordert, betonte die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion, Petra Zais. „Die Differenzierung im Hinblick auf die Familienbilder war lange überfällig und ist ein wichtiger Schritt, um Vorurteile erst gar nicht entstehen zu lassen.“

Nur die AfD-Abgeordnete Andrea Kersten sah die neuen Richtlinien der Sexualkunde an sächsischen Schulen kritisch. Sie sprach von „sexueller Umerziehung“, die in Schulen unterbleiben müsse. Der CDU warf sie die „Position linksgrüner Gender-Ideologen“ vor. (dpa/mcd)

http://www.epochtimes.de/

Freiburg im Gender-Wahn: Sind Biologen frauenverachtende Rassisten?

08 November 2016

Evolutionsbiologe Dr. Prof. Ulrich Kutschera zog durch seine öffentliche Genderkritik den Unmut einer mächtigen Lobby auf sich. In diesem Beitrag versucht Kutschera zu klären, ob Biologen »frauenverachtende Rassisten« sind und zeigt einmal mehr den Gender-Irrsinn auf.

Carl von Linné (1707 - 1778) (Bild: gemeinfrei)

Carl von Linné (1707 – 1778) (Bild: gemeinfrei)

Am 6. Oktober 2016 legte das Stadtarchiv Freiburg i. Br. nach vierjähriger Bearbeitungszeit einen Bericht zur Überprüfung der Straßennamen dieser beliebten süddeutschen Metropole vor. Zu diesem »Abschlussbericht der Kommission zur Überprüfung der Freiburger Straßenname« äußerte sich Kulturbürgermeister Ulrich von Kirchbach (SPD) wie folgt: »Unser Dank gilt der äußerst intensiven Arbeit der Mitglieder der Kommission.« Welche geistigen Leistungen wurden hier gewürdigt?

Carl von Linné als Vordenker der Biologie

Die Universität Freiburg hat über Jahrzehnte hinweg eine international renommierte Fakultät für Biologie aufgebaut, welcher auch der Autor dieses Beitrags seine solide wissenschaftliche Ausbildung zu verdanken hat. Wir wollen uns nachfolgend bzgl. der Straßennamen-Empfehlungen dem Begründer der biologischen Systematik, Carl von Linné (1707-1778) zuwenden, der demnächst mit einem Ergänzungsschild gewürdigt werden soll.

Im Abschlussbericht der Freiburger Kommission wird dargelegt, dass 1966, ohne Begründung, der Name »Linné-Straße« eingeführt worden sei. Carolus Linnaeus, später in den Adelsstand erhobener schwedischer Naturforscher und Urvater der Bio-Systematik, publizierte 1735 die erste Auflage seines bahnbrechenden Werks »Systema Naturae«.

Wie sein Königsberger Professoren-Kollege Immanuel Kant (1724-1804) unterteilte Linné damals die Menschen, nach ihrer geographischen Verbreitung, in die ethnischen Gruppen Europäer, Amerikaner, Asiaten und Afrikaner und schrieb diesen »Menschenrassen« typische Charaktereigenschaften zu. Die Linné-Kant’schen Thesen (publiziert 1735 bzw. 1775) basierten u. a. auf Reiseberichten und können nicht im Sinne eines heutigen, menschenverachtenden »Rassismus« interpretiert werden.

Feministisch-genderistische Fehldeutungen

Die Freiburger Kommission schlug das folgende Ergänzungsschild vor: »Carl von Linné (1707-1787), Schwedischer Naturforscher und Begründer der biologischen Systematik, Vordenker einer biologistisch begründeten Geschlechterhierarchie und Rassenlehre.« Als Begründung wird von den Damen und Herren u. a. die bereits oben angesprochene Linné-Kant’sche Unterteilung der Menschen in vier ethnische Gruppen genannt.

Weiterhin lesen wir, Linné hätte mit seiner »Klassifizierung und auch Sexualisierung des Pflanzenreichs anhand der Morphologie in männliche und weibliche Pflanzen sowie durch die nicht zwingende Klassifikation von Tieren (Säugen als weibliche Grundfunktion und Wesensbestimmung) eine Denkweise und Gesellschaftsordnung, die die Unterordnung von Frauen unter Männer sowie die traditionelle geschlechtliche Arbeitsteilung als natürlich erklärt (und ‚bewiesen‘).«

Biologen Dr. Prof. Ulrich Kutschera (Bild: Ulrich Kutschera, Quelle: Wikipedia, Rechte: CC BY-SA 3.0-Lizenz, Original: siehe Link)

Biologen Dr. Prof. Ulrich Kutschera (Bild: Ulrich Kutschera, Quelle: Wikipedia, Rechte: CC BY-SA 3.0-Lizenz, Original: siehe Link)

Diese Ausführungen sind sachlich falsch und belegen, dass hier offensichtlich eine biowissenschaftlich unterbelichtete, mit John Moneys Gender-Ideologie infiltrierte Person am Werke war. Im Verlauf der Evolution der Organismen ist die sexuelle Fortpflanzung bei Pflanzen, ebenso wie auch im Tierreich, natürlicherweise entstanden.

Im Begründungstext wird aber sinngemäß argumentiert, Linné hätte geschlechtsneutrale Pflanzen durch seine Beschreibungen »sexualisiert« und somit über einen »Schöpfungs-Sprechakt« den Pflanzensex erfunden. Judith Butlers Hebammen-Mirakel lässt grüßen: Nach der Gender-Glaubenslehre sollen Babys, geschlechtsneutral geboren, durch Sprechakte des Pflegepersonals in die »künstlichen Kategorien männlich/weiblich« unterteilt werden.

Weiterhin hat Linné in der 10. Auflage der »Systema Naturae« (1758) die bisher als Quadrupedia (Vierfüßer) bezeichneten Land-Warmblüter, nach Aufnahme der Wale, als Säugetiere (Mammalia) gekennzeichnet. Diese Klassifikation ist absolut korrekt und zwingend. Sie wurde seit 1758 durch keine andere ersetzt – die Säugerkunde (Mammalogie) ist seit Linné 1758 eine blühende Naturwissenschaft, mit Konsequenzen für »das Menschsein«.

Das Problem, dass Männer – embryonal degenerierte Frauen und Vertreter des »zweiten Geschlechts« – über funktionslose Brustwarzen verfügen, hat Linné nicht angesprochen. Die Empfehlung der Freiburger Kommission ist ein sachlich unzutreffendes soziales Konstrukt – mit der traditionellen Arbeitsteilung Mann/Frau hat weder das Linné’sche Sexualsystem der Pflanzen noch seine Einführung der Klasse Mammalia irgendetwas zu tun.

Linnaeus als Vor-Darwin’scher Bio-Bösewicht

Der Freiburger Kulturbürgermeister spricht im Bericht von der »Arbeit der Mitglieder der Kommission«. Der Zusatz »männlich bzw. weiblich« (Kurzform m/w) wäre angemessen gewesen, da die oben zitierten Moneyistischen Gender-Passagen eine weibliche Handschrift zeigen.

Die hier thematisierte Diffamierung aller Biologen (auch jene der Uni Freiburg) als »Geschlechterhierarchiker und Rassisten« à la Linné muss als Herabwürdigung der Leitwissenschaft des 21. Jahrhunderts zurückgewiesen werden. Sie scheint Teil einer von John Money initiierten radikal-feministischen Agenda zu sein, die das Ziel verfolgt, nicht nur Charles Darwin (1809-1882), sondern auch andere große Biologen zu diskreditieren.

Dieser Text von Dr. Prof. Ulrich Kutschera erschien zuvor in der Huffington Post. Dr. Prof. Kutschera erteilte metropolico die Erlaubnis zur Nachveröffentlichung.

Mächtige Genderlobby

Dr. Ulrich Kutschera hatte mehrfach, so auch 2015, die Idee des Gender-Mainstreaming öffentlich kritisiert. In einem Interview mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg bezeichnete er die Gender-Forschung als »Unfug«, »Werk einer feministischen Sekte« und »quasi-religiöse Strömung«.

Für diese Aussage musste sich Kutschera, ehemalige Vizepräsident des Verbandes Deutscher Biologen und Evolutionsbiologe mit einer Professur am Institut für Biologie an der Universität Kassel vor dem Präsidium der Hochschule verantworten (metropolico berichtete). Der Allgemeinen Studierendenausschusses (Asta)  wertete die Äußerungen als »abwertend und plakativ“. Zudem verleugne Kutschera die »Geschlechteridentität und reproduziere gesellschaftliche Rollenzuschreibungen«.

Die »Gender-Forschung« – eine nach Kutschera eine »universitäre Pseudowissenschaft, die den deutschen Steuerzahler jährlich viele Millionen Euro kostet« – und  für die es in Deutschland inzwischen über 200 Lehrstühle gibt, ist mittlerweile zu einer gesellschaftspolitischen und medialen Macht angewachsen, die durch große Lobbygruppen versucht, Kritik und wissenschaftliche Auseinandersetzungen zu unterdrücken. (BS)

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