Gender-Unterricht soll an schottischen Schulen Pflicht werden

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Gender Studies an Schulen? In Schottland soll das Thema LGBTQ (Lesbian, Gay, Bi-Sexual, Transgender, Queer) zum Pflichtbestandteil des Unterrichts werden.

Symbolbild: „queer LGBTQ-education“ für Kinder. Screenshot YouTube
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Nachdem bereits die Kirche von England besondere »Taufen« für Transgender-Personen anbieten will [siehe Bericht »Freie Welt«], hat nun die schottische Regierung beschlossen, dass das Thema LGBTQ (Lesbian, Gay, Bi-Sexual, Transgender, Queer) zum Pflichtbestandteil des Unterrichts werden soll [siehe Bericht »Guardian«].

Dabei soll es auch um die Geschichte der Schwulen-, Lesben- und Transgender-Bewegungen gehen sowie um deren Rechte und Identitätsvorstellungen. Auch die Themen Toleranz, Homophobie und LGBTQ-Feindlichkeit sollen angesprochen werden. Kulturmarxisten und LGBTQ-Aktivisten in Großbritannien sprechen von einem »historischen Moment«.

Weltweit wird versucht, über staatliche Institutionen, Bildungseinrichtungen, Kirchen, nicht-staatliche Organisationen und Lobbygruppen (NGOs) Einfluss auf die gesellschaftliche Entwicklung zu nehmen und die Gender-Themen rund um den Komplex LGBTQ zu etablieren.

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Ungarn als Vorbild: „Gender Studies“ per Erlass gestrichen

Ungarn stoppte nun per Erlass weitere "Genderstudies" an den Universitäten. Foto: Flinga / wikimedia (gemeifrei)

Ungarn stoppte nun per Erlass weitere „Genderstudies“ an den Universitäten.
Foto: Flinga / wikimedia (gemeifrei)
18. Oktober 2018 – 7:08

Als Vorreiter in Sachen Wissenschaft und universitäre Bildung hat sich nun Ungarn erwiesen. Die Regierung unter Ministerpräsident Viktor Orban unterzeichnete einen Regierungserlass, in dem die sogenannten „Gender Studies“ aus dem Vorlesungsverzeichnis gestrichen werden sollen. Die österreichische Nachrichtenagentur APA berichtet indes, dass das Studienfach „Geschlechterforschung“ verbannt werden sollte und differenziert nicht einmal bei der korrekten Übersetzung.

George Soros mischt ebenfalls mit

Mehrfach beschäftigte sich die konservative Regierung bereits mit dem Gender-Unfug an den Universitäten und kam nun zu dem Entschluss, diesbezüglich keine Masterkurse mehr zuzulassen. Offensichtlich gäbe es nicht nur logische Gründe für diesen Schritt, sondern auch eine viel zu geringe Nachfrage, wie ungarische Portale berichten.

Weiters hieß es von Seiten der Regierung, dass unwissenschaftliche „Gender Studies“ zudem das „Fundament der christlichen Familie“ untergraben würden. Betroffen sind von dem Erlass nun eigentlich nur zwei Universitäten, die derzeit Lehrgänge in dem Fach anbieten. Einerseits die staatliche Lorand-Eötvös-Uni und andererseits die private amerikanische „Central European University“. Ausgerechnet jene wurde vom umstrittenen US-Investor George Soros gegründet.

„Babys für alle“: Wissenschaft will Schwangerschaft für Männer ermöglichen

Wenn schon GenderWAHN dann richtig. Mehr fällt mir dazu nicht ein. R.
Von Rosemarie Frühauf9. July 2017 Aktualisiert: 9. Juli 2017 22:15
Gebärmütter in männliche Körper einpflanzen, damit diese Kinder bekommen – das erforschen Wissenschaftler derzeit ernsthaft. „Es wird sich negativ auf die Bedeutung von Mutterschaft und Weiblichkeit auswirken“, schätzt eine britische Kritikerin.

Die 21-jährige Hayden Cross wird derzeit in den britischen Medien als „erster Mann, der ein Baby bekam“ präsentiert. Die junge Frau ist seit 3 Jahren offiziell männlich und unterbrach ihre Geschlechtsumwandlung, weil sie die Chance auf ein eigenes Kind nicht verlieren wollte.

Im Geburtsregister steht nun „Herr Hayden Cross“ als Mutter. Das Baby kam Mitte Juni per Kaiserschnitt zur Welt. Anlass für die britische „Daily Mail“ , das Thema genauer darzustellen.

Schwangere Männer in 10 Jahren Realität?

Es klingt wie Sciencefiction. Doch um in Zukunft auch Männern die Schwangerschaft und ein „eigenes Kind“ zu ermöglichen, laufen bereits ernstzunehmende Forschungen.

Laut Gynäkologen ist die Transplantation einer funktionsfähigen Gebärmutter in einen männlichen Körper möglich und könnte schon in rund zehn Jahren Realität sein.

Zielgruppe sind Männer, die sich zu Frauen umwandeln ließen. Aber auch heterosexuelle Männer, die  „Mutterfreuden“ erleben wollen. Es könnte „die Fortpflanzung revolutionieren“, meint Dr. Amel Alghrani, Anwältin für Medizinethik von der Universität in Liverpool. Sie ist in Großbritannien ein führende Verfechterin der Sache und meint, dass Transgender-Menschen eine Gebärmutter-Verpflanzung auf Kosten des Steuerzahlers bekommen sollten. Schließlich gehe es um Gleichbehandlung. Kritische Stimmen gibt natürlich auch bezüglich dieser Forderungen.

Laura Perrins, eine konservative Frauen-Aktivistin sagt: „Die meisten Steuerzahler werden nicht finden, dass das ein guter Einsatz von Ressourcen ist. Es wirft tiefgreifende ethische und moralische Fragen auf, die sich auf die Rechte der Frauen auswirken werden. Es wird sich negativ auf die Bedeutung von Mutterschaft und Weiblichkeit auswirken.“

Schweden ist Vorreiter

Unrealisierbar ist das Verpflanzung-Szenario nicht. In Schweden gelangen bereits Uterus-Transplantationen bei Frauen, die ohne Gebärmutter zur Welt kamen. Seit 2014 wurden nach solchen OPs mindestens fünf Babys geboren. Die Universität Göteborg führte die Pionierarbeit durch.

Noch 2017 soll es in Großbritannien spendenfinanzierte Programme mit ähnlichem Ziel geben: Mindestens drei Frauen sollen Gebärmütter bekommen. 20 Frauen werden insgesamt teilnehmen.

Wo führt es hin?

Nach dem Erfolg der schwedischen Ärzte wurde der Ruf von Transgender-Menschen laut, dass auch sie Gebärmütter haben möchten.
Gynäkologin Dr. Arianna D’Angelo, vom NHS-Fruchtbarkeits-Institut in Wales findet das von einem „ethischen Standpunkt“ her verständlich.

„Wir haben bereits Fruchtbarkeitskonservierung für Transgender-Menschen, um ihnen die Möglichkeit zu geben, ihr eigenes genetisches Kind zu haben“, sagt sie. Zwischen dieser Prozedur und dem Austragen eines eigenen Kindes bestünde „nicht viel Unterschied“, meint sie.

Professor Steven Weyers, vom Universitätsklinikum Gent in Belgien glaubt, dass Uterus-Transplantationen für Männer in „vielleicht einem Jahrzehnt“ Realität sein werden.

Hayden Cross, die junge Mutter, die vor drei Jahren beschlossen hatte, ihre Weiblichkeit für immer aufzugeben, bekam ihr Baby deshalb, weil es keine Möglichkeit gab, ihre Eizellen einfrieren zu lassen, berichtete die „Sun“. Vater war ein Samenspender, den sie auf Facebook gefunden hatte.

https://www.epochtimes.de/politik/europa/babys-fuer-alle-wissenschaft-will-schwangerschaft-fuer-maenner-ermoeglichen-a2163065.html

„Gästinnen“: ORF blamiert sich mit Genderwahn

 

Genderwahn in Höchstform! Mit der Erfindung der "Gästinnen" sorgt der ORF für eine handfeste Blamage. Foto: screenshot orf.at

Für Lacher sorgt eine Blamage auf orf.at. Anlässlich eines Berichts über die Hochzeit von Außenministerin Karin Kneissl wird wörtlich von den „Gästinnen“ und Gästen berichtet. Interessant daran ist außerdem, dass diese Veröffentlichung einen Text der Austria Presseagentur als Grundlage hatte. In diesem heißt es wörtlich:

Der weiße VW Käfer, auf dem die Hochzeitsgäste inklusive dem russischen Präsidenten Wladimir Putin unterschrieben, wurde dem Brautpaar laut Medienberichten von einem Freund des Bräutigams, dem Unternehmer Alois Köhrer, übergeben.

Faktisch ersetzte der verantwortliche ORF-Redakteur (wer war es eigentlich?) das Wort Hochzeitgäste und übte sich dabei im Genderwahn. Erst kürzlich zeigte unzensuriert.at die Unsinnigkeiten des Genderns auf. In der Politik gibt es seit der neuen Bundesregierung eine klare Marschrichtung. So hat Verteidigungsminister Mario Kunasek (FPÖ) dem Gendern beim Heer bereits eine Absage erteilt.

Bekanntlich gibt es auch Steuerbroschüren des Finanzamts, in dem ausdrücklich auf die Lesbarkeit hingewiesen wird, weshalb auf das Gendern verzichtet wird. Warum allerdings dennoch der ORF der immer kleiner werdenden Leserschaft Erfindungen wie „Gästinnen“ zumutet, bleibt ein Rätsel. Anscheinend wollte der Redakteur seine linke Weltanschauung noch stärker präsentieren als es angebracht war.

Übrigens: Im November letzten Jahres sorgte das sogenannte „GästInnen-Klo“ für Wirbel. 85 Prozent der Teilnehmer im Zuge einer Umfrage lehnten diesen Genderwahn klar ab. Nur neun Prozent hatten damit kein Problem.

https://www.unzensuriert.at/

FPÖ-Minister: Feministische Sprachvorgaben zerstören die Struktur unserer Muttersprache – bis zur Unkenntlichkeit

Epoch Times26. May 2018 Aktualisiert: 26. Mai 2018 19:39
Übertriebene Sprachpolizei und Gender: Beim Militär in Österreich wird künftig auf das sogenannte Binnen-I verzichtet.

Bei der österreichischen Bundeswehr wurde das Aus für geschlechterneutrale Formulierungen beschlossen.

Der „geschlechtergerechte Sprachgebrauch“ habe sich als nicht „praxistauglich“ erwiesen, sagte Mario Kunasek von der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) im Gespräch mit der „Kronen“-Zeitung.

Deshalb soll beim Militär in der Alpenrepublik künftig auf das sogenannte Binnen-I verzichtet werden. Der Großbuchstabe I, der zwischen Kleinbuchstaben innerhalb eines Wortes geschrieben wird, soll ab jetzt nicht mehr gebraucht werden. Mit dem I ist sowohl die weibliche als auch die männliche Form gemeint.

Feministische Sprachvorgaben zerstören die gewachsene Struktur unserer Muttersprache bis hin zur Unlesbarkeit und Unverständlichkeit“, so Kunasek.

Sprachliche Gleichberechtigung der Geschlechter werde vom österreichischen Militär aber nicht prinzipiell abgelehnt. Wo sich eine Alltagstauglichkeit ergibt, werden Formulierungen wie z.B. „die Studierenden“ verwendet, so der Minister.

Österreichs Bundeswehr wird von Männern dominiert. Im Jahr 2017 gab es offiziellen Zahlen zufolge nur 582 Soldatinnen. Das macht einen Anteil von 3,6 Prozent aus.

„Übertriebene Sprachpolizei“

Auch in Deutschland wird die sogenannte Gendersprache kritisiert. CDU-Politiker Christian Hirte, Ostbeauftragter der deutschen Bundesregierung, spricht von „übertriebener Sprachpolizei“ im Westen, berichtet die „Chemnitzer Freie Presse“.

Mit welcher Leidenschaft in akademischen Sphären über das Binnen-I oder Wörter in Kinderbüchern diskutiert werde, verstehe im Osten kaum jemand. „Diese Form der politischen Korrektheit gab es dort nicht und sie gibt es auch heute kaum,“ so Hirte. (so)

https://www.epochtimes.de

Skandalöse KiTa-Broschüre wird nicht zurückgezogen

Skandalöse KiTa-Broschüre wird nicht zurückgezogen

Demo für Alle

Die indoktrinierende Berliner Kita-Broschüre „Murat spielt Prinzessin, Alex hat zwei Mütter und Sophie heißt jetzt Ben“ wird trotz massiver Kritik und breiten Widerstandes nicht zurückgezogen. Ein Antrag der Berliner CDU gegen diese Broschüre, der auch von FDP und AfD unterstützt worden war, wurde gestern im Bildungsausschuß des Berliner Abgeordnetenhauses von SPD, Linke und Grünen abgelehnt. 

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Genderwahnsinn – Immunität politischer Ideologien gegenüber biologischen Fakten

Genderwahn – Der Dummheit letzter Schluß?

von Jürgen Fritz

https://juergenfritzphil.files.wordpress.com/2018/04/23.png

Ein Gastbeitrag von Ulrich Kutschera

Vor vier Tagen veröffentlichte ich einen Artikel des Transteams von Philosophia perennis auf Jürgen Fritz Blog unter dem Titel Genderideologie: wissenschaftlich unhaltbar, gleichwohl sehr erfolgreich – Wie kommt’s?Im Kern wurde darin die Genderideologie als wissenschaftlich unbelegt kritisiert und gefragt, weshalb sie trotzdem so erfolgreich sein kann. Hierbei befassten sich die Autoren auch kurz mit Prof. Kutscheras Aussagen, einem der führenden Evolutionsbiologen weltweit und einer der bedeutendsten Genderkritiker in unserem Land. Prof. Kutschera hat den Gesprächsfaden aufgenommen und PP eine Stellungnahme zugesandt, die hier vollständig wiedergegeben wird.

Vorbemerkung des PP-Transteams

Prof. Ulrich Kutschera ist unzweifelhaft, auch durch seine wissenschaftlichen Hintergrund, einer der bedeutendsten Genderkritiker in unserem Land. Neben Unterstützung seiner Forderung nach Ausbau der Bioforschung haben wir auf die fehlende respektive aus unserer Sicht ungenügende Einarbeitung der Neurobiologie hingewiesen. Wir verlinken hier beispielhaft auf eine wissenschaftliche Übersicht zum Thema biologische Grundlage des Gehirngeschlechts von Prof. Milton Diamond. Er wird vielleicht manchem als einer der ersten und profiliertesten Kritiker von Money, dem „Erfinder“ der Genderideologie bekannt sein.

Wir freuen uns über die konstruktive Aufnahme unserer Kritik und die Würdigung unseres Beitrags als „gelungene Darstellung“. Bei den Punkten 1, 2, 4 und 5 (siehe unten) herrscht volle Übereinstimmung mit Prof. Kutschera. Wir möchten insbesondere auf diese beiden Artikel unter unserer Sonderseite PP-Thema: Gender hinweisen.

Bei dem Punkt 3 freuen wir uns auf die 2. Auflage des Buches von Prof. Kutschera und sind gespannt.

Ulrich Kutschera: Genderwahnsinn – Immunität politischer Ideologien gegenüber biologischen Fakten

Vor einigen Tagen veröffentlichte das Transteam von PP einen Artikel mit dem Titel Genderideologie: wissenschaftlich unhaltbar, gleichwohl sehr erfolgreich – Wie kommt’s? (auf PP lautete der Titel: „Werden die Kritiker den Kampf gegen die Gender-Ideologie verlieren?“). Zu dieser gelungenen Darstellung möchte ich mich, als einer der dort Zitierten, wie folgt äußern.

  1. Die Erfolge der sozialkonstruktivistischen  Gender-Dogmatik – von mir als “Frau-gleich-Mann-Ideologie“bezeichnet – sind unter anderem mit der bundesweit verbreiteten Ablehnung der Biologie als physikalisch-chemisch untermauerte Naturwissenschaft zu begründen, so zum Beispiel ein Editorial in Nature kurz vor der Weihnachtspause 2017.  Diese  als Biophobiezu bezeichnende Gutmenschen- Ungeisteshaltung kommt auch zum Beispiel in der Zuwanderungsdebatte zum Ausdruck – wer auf die reale Gender-Ratio, das heißt den Männerüberschuss, hinweist, wie ich es getan habe, wird diffamiert.
  2. Der Mythos von den angeblichen 200 Gender-Lehrstühlen sollte nicht immer wieder aufgetischt werden. Ein Lehrstuhl ist eine C4- bzw. W3-Professur mit entsprechender Ausstattung und glücklicherweise sind die Gender-Planstellenfast alle auf Mitarbeiter- bzw. W2-Niveau angesiedelt. Selbstverständlich ist jede dieser  Uni- bzw- FH-Stellen zur Beforschung des Gender- Hokuspokus eine zu viel!
  3. Der Vorwurf, ich hätte die Erkenntnisse der Neurobiologie bzw. Gehirnforschung der letzten zwei Jahrzehnte ignoriert ist falsch.In meinem Fachbuch “Das Gender- Paradoxon, 2016″, werden unter anderem die Unterschiede der männlichen und weiblichen Gehirnstruktur auf aktuellstem Niveau dargelegt. In der 2. Auflage (wird in wenigen Tagen ausgeliefert) habe ich auf Seite 235 darüberhinaus die embryonalen Differenzen-m-w- behandelt.

Das primär weiblich angelegte Gehirn wird im XY-Embryo  unter der Wirkung des SRY-Gens, und danach von dem resultierenden Testosteron-Anstieg, vermännlicht. Die Unterschiede sind somit genetisch verankert. Eine sachliche Auseinandersetzung mit diesen Fakten von Seiten der Gender-Ideologen ist mir nicht bekannt.

  1. Frau Birgit Kelle ist keine Biologin und verbreitet daher leider oft Dinge, die sachlich daneben sind. Ihre Verdienste liegen aber in populären Büchern zur Absurdität der  Gender-Mythen, mit welchen sie viele Leser erreicht und wachrüttelt.
  2. Fazit: Die mich kritisierenden Gender-Kritiker mögen bitte ein eigenes Fachbuch vorlegen, in welchem dann die von mir nur auschnittsweise dargelegten, letztendlich aber genetisch (XX-bzw. XY-) determinierten Unterschiede m-w- bezüglich der Gehirnfunktion behandelt sind. Ich werde dieses Werk mit Interesse lesen und gerne bewerben. Das wird die Gender-Lobby aber nicht interessieren.

Es geht hier um die Verbreitung einer radikalfeministischen politischen Ideologie und diese ist, wie andere derartige Volksfantasien mit dem Ziel der Machtausübung, bekanntlich faktenresistent.

Literatur: Kutschera, U. (2018): Das Gender-Paradoxon – Mann und Frau als evolvierte Menschentypen, 2., erweiterte Auflage, Lit-Verlag, Berlin

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Dieser Artikel erschien zuerst auf Philosphia perennis

, einem der führenden freien Medien. Er erscheint hier mit freundlicher Genehmigung der Blogbetreiber.

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Titelbild: YouTube-Screenshot von Prof. Dr. Ulrich Kutschera

https://juergenfritz.com/2018/04/29/genderwahnsinn/ 

Genderideologie: wissenschaftlich unhaltbar, gleichwohl sehr erfolgreich – Wie kommt’s?

https://juergenfritzphil.files.wordpress.com/2018/04/transfrau.png

  1. Apr. 2018

von Jürgen Fritz

Ein Gastbeitrag des Transteams von Philosophia perennis

Die Erfolge der Genderideologie sind überwältigend. Wer hätte noch vor 20 Jahren gedacht, dass es eine Ideologie mit einer wissenschaftlich unhaltbaren Kernaussage zu mehr als 200 Lehrstühlen und Universitätsinstituten bringen könnte? Sind die Kritiker dieser wissenschaftlich nicht fundierten und wahrscheinlich überhaupt nicht haltbaren Ideologie aus politischen Gründen gleichwohl chancenlos, fragt das Transteam von Philosophia perennis und beleuchtet die Sache etwas genauer.

Warum scheinen die Genderkritiker zu unterliegen?

Eine Ideologie, die jeder Alltagserfahrung widerspricht, würde Medien und Politik erobern? Ein Glaubensgebilde, das Geschlechtsidentität als losgelöst von der biologischen Grundlage begreift und in der Folge als gesellschaftlich definiert und beliebig wechselbar ansieht, hat einen beispiellosen Siegeszug durch westliche Gesellschaften hinter sich. Und die Pläne dieser Ideologie reichen noch weiter. Die komplette Dekonstruktion der Geschlechterrollen steht auf dem Programm. Quasi als eine Art Pendant zur Aufhebung der Klassen im längst auf dem Müllhaufen der Geschichte entsorgten Marxismus.

Aber wie kommt es, dass die Genderkritiker so wenig auszurichten vermögen? Keine der Kernaussagen der Gendertheorie wurde wissenschaftlich erfolgreich belegt. Und mit Ersatzreligionen haben westliche Kulturen doch mehr als genug Erfahrungen, um sie in die Schranken zu verweisen. Und doch: Genderkritik steht im öffentlichen Bild im Geruch einer skandalösen, ewig gestrigen Denkweise. Wer eine biologische Grundlage der Geschlechtsidentität als gegeben ansieht, sieht sich Kampagnen gegenüber. Wer gar Schlussfolgerungen aus dieser wissenschaftlich gut beweisbaren Tatsache zieht, lernt die brutal ausgeübte Macht derer kennen, die kein Interesse daran haben, dass ihr Glaube durch Fakten Schaden erleidet.

Viele Genderkritiker machen es den Ideologen leicht, weil sie selbst wissenschaftlich nicht auf der Höhe sind

Dass Genderkritiker wissenschaftlich häufig noch im letzten Jahrhundert feststecken mag auch dazu beitragen. Wer, wie Prof. Kutschera, die Erkenntnisse der Neurobiologie der letzten zwei Jahrzehnte ignoriert, weil sie nicht zu seiner monokausalen, ausschließlich genetisch bestimmten Definition von Geschlechtsidentität passen, bietet natürlich Angriffspunkte für pseudowissenschaftliche Genderideologen.

Noch schlimmer hat sich Birgit Kelle in eine selbst gestellte Falle manövriert. Anlässlich des Urteils des BVerfG zum „Dritten Geschlecht“ ließ sie den Deutschlandfunk wissen, dass Intersexuelle ein drittes Geschlecht seien. Wenn man es der in unseren Kreisen weitgehend als transphob eingestuften Birgit Kelle nicht so von Herzen gönnen würde, mit Ihrem Halbwissen mal so richtig einzubrechen, man hätte eher Grund zum Weinen als zum Lachen. Ein drittes Geschlecht? Welche, nicht in den beiden Geschlechtern vorhandenen „Bauteile“ oder sonstigen Merkmale geschlechtlicher Identität, kann Frau Kelle denn anführen?

Genderideologie kann nur mit Wissenschaft begegnen werden

Immerhin war Kelle konsequent. Wer Geschlechtsidentität als ausschließlich genetisch begründet ansieht, muss konsequenterweise bei Intersexualität unterschiedliche Geschlechter diagnostizieren. Selbst Schuld, wenn man die Gehirnforschung beim Thema Geschlechtsidentität ignoriert.

Nur: Solche Genderkritiker sind ein Geschenk an Genderideologen. Genderideologie kann nur mit Wissenschaft begegnet werden. Und zwar mit Wissenschaft ohne Scheuklappen und ohne Befindlichkeit. Bei vielen Genderkritikern liest man das Unwohlsein heraus, das Thema überhaupt zu denken. Angst, Unsicherheit in der eigenen Identität? Oder nur Angst davor, Dinge durchdenken zu müssen, die man selbst, genau wie die Genderideologen, lieber durch Glaubenssätze, als durch Wissenschaft beantworten lässt.

Sehr gute, qualifizierte Kritik kommt von der AfD

Die AfD steht in der vordersten Reihe der Genderkritiker: Alice Weidel und Nicole Höchst sind mutig und stellen oft die richtigen Fragen. Gerade Nicole Höchst hält Reden und Vorträge, die wir in weiten Teilen in Bezug auf Gendertheorie sofort unterschreiben würden. Die AfD fordert die Einstellung der Genderforschung und hat damit unsere Sympathie. Aber warum gibt es, was folgerichtig wäre, keine Anträge die wissenschaftliche Erforschung der Geschlechtsidentität auszuweiten?

Prof. Kutschera ist Genderkritiker, Evolutionsbiologe, Genetiker. Er forderte bereits vor Jahren den Ausbau der Bioforschung in diesem Bereich und auch die Tatsache, dass er selbst vorhandene Forschung beharrlich ignoriert, macht diese Forderung nicht weniger richtig. Stattdessen spielen zu viele Genderkritiker das Wunschprogramm der Genderideologen. Argumente aus der Mottenkiste, das Bedienen von abgründigen Vorurteilen anstatt knallharter, sachlicher Konfrontation machen es den Genderistas leicht, Angriffe beziehungsweise die dahinter stehenden Personen zu diskreditieren.

Was denken Sie: Werden die Kritiker den Kampf gegen die Genderideologie verlieren?

Werden die Kritiker also den Kampf gegen die Genderideologie verlieren? Mit uns allen als Leidtragenden? Gender künftig in allen Lebenslagen? Wir wollen wissen, was unsere Leser darüber denken. Werden die Kritiker den Kampf gegen die Genderideologie verlieren? Hier geht es zum Voting (ganz unten).

https://juergenfritz.com/2018/04/25/genderideologie/