Türkischer Präsident Erdogan: USA unterstützen direkt den IS – Washington dementiert

RT Deutsch

Veröffentlicht am 28.12.2016

Der Ton zwischen der Türkei und den USA wird erneut rauer. In einer Ansprache warf der türkische Präsident Recep Erdogan den Vereinigten Staaten vor, den IS zu unterstützen, dafür gäbe es Video- und Fotobeweise. RT hat internationale Sicherheitsexperten und den iranischen Verteidigungsminister um Einschätzungen zu den Aussagen von Erdogan gebeten. Mehr auf unserer Webseite: https://deutsch.rt.com/

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Italienische Geheimdienste in Alarmbereitschaft: Weltweit gesuchter IS-Anführer soll mit 400 Kämpfern nach Europa gekommen sein – Anschläge in Vorbereitung

Einer der führenden Generäle des „Islamischen Staates“, der weltweit gesuchte Terrorist Muhaxheri, soll mit bis zu 400 Anhängern von Syrien nach Europa gekommen sein. Italienische Sicherheitsbehörden warnen, dass sie sich als Flüchtlinge ausgeben.
Auch Interpol sucht Lavdrim Muhaxheri, einen führenden General des "Islamischen Staates", von dem befürchtet wird, das er als Flüchtling getarnt nach Europa gekommen ist. Foto: screenshot/epochtimes

Der weltweit gesuchte Terrorist Muhaxheri soll mit bis zu 400 Anhängern von Syrien nach Europa gekommen sein, schreibt „Dailymail“ (deutsch hier). Er ist einer der führenden Generäle des „Islamischen Staat“.

Der Ex-Nato-Soldat Lavdrim Muhaxheri, auch bekannt als Abu Abdullah al Kosova stammt urspünglich aus dem Kosovo und soll mit seinen Leuten nun aus den Gebieten geflohen sein, aus denen der IS vertrieben wurde.

Diese Meldung brachten italienische Sicherheitsbehörden und vermuten, dass sie sich aBildschirmfoto vom 2016-12-29 18-34-15uf ihrem Weg nach Europa als Flüchtlinge tarnten.

„Eine große Anzahl von Dschihadisten kommt zurück nach Europa und den Balkan, um den Kontinent in seinem Herzen zu treffen. Viele von ihnen sind von den Sicherheitsbehörden identifiziert worden, aber viele kommen auch unerkannt über die Grenzen,“ zitiert „L` Espresso“ aus nicht weiter veröffentlichten Quellen.

Ziel: Macht und Errichtung eines islamischen Staates

Muhaxheri ist eine der bekanntesten öffentlichen Führer des „Islamischen Staates“, der u.a. durch das Rekrutieren ausländischer Kämpfer für den „Islamischen Staat“ bekannt wurde. In verschiedenen Propaganda-Videos rief er Albaner zum Dschihad auf.

Es existieren Fotos und auch Videos von ihm, wie er einen Gefangenen enthauptet und einen anderen mit einem Stein erschlägt. Er soll 2012 nach Syrien gegangen sein, 2014 erklärten ihn die USA zum weltweit gesuchten Terroristen.

Seit seiner Rückkehr soll er zusammen mit einem weiteren IS-Terrorristen namens Ridvan Haqifi für geplante Angriffe auf internationale, staatliche und kirchliche Einrichtungen und auf Spiele der israelischen Fußball-Nationalmannschaft verantwortlich sein.

Muhaxheri steht auf der Fahndungsliste von Interpol

Interpol sucht Muhaxheri wegen unter anderem wegen der Organisation und Beteiligung an einer terroristischen Gruppe und Anstiftung zum nationalen, rassistischem, religiösen oder ethnischen Hass, Zwietracht und Intoleranz. Hier einige Fotos des Gesuchten (Quelle: Interpol, Fotos: screenshots/epochtimes).

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http://www.epochtimes.de/

Ministerin Özoguz: Mehr „Augenmaß“ im Umgang mit Salafisten – Rainer Wendt: „Die Frau ist naiv und schwätzt dummes Zeug“

(Admin: Ich wundere mich immer noch über den Mut des Herrn Wendt. Sein Interview auf N24, in dem er über die Zustände in den Asylanten-Heimen wie Zwangsprostitution auch mit Kinder, sprach, ist inzwischen gelöscht worden.

Aber daß er von der Kanzlerin ein klärendes Wort erwartet, ist schon wieder naiv.)

Offenbar ist sich die Bundesregierung nicht ganz einig im Umgang mit den radikalen Salafisten und IS-Unterstützern. Während Innenminister de Maizière am Dienstag die für die „Lies“-Koranverteilungen verantwortliche IS-Unterstützer-Organisation „Die wahre Religion“ verbieten ließ, forderte Staatsministerin Özoguz mehr „Augenmaß“ im Umgang mit den Salafisten. Auch Polizeigewerkschaftschef Rainer Wendt hatte einiges dazu zu sagen.

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Nachdem am Dienstagmorgen in zehn Bundesländern per Großrazzia in rund 200 Gebäuden gegen die inzwischen von Innenminister de Maizière verbotene Salafisten-Gruppe „Die wahre Religion“ vorgegangen wurde, äußerte sich Staatsministerin Aydan Özoguz (SPD), die Flüchtlingsbeauftragte der Bundeskanzlerin, kritisch gegenüber der Aktion.

Özoguz sagte im TV-Sender Phoenix, dass man bei der Verfolgung von Islamisten mit „sehr großem Augenmaß“ vorgehen müsse, damit es nicht heiße, dass willkürlich in Moscheen eingedrungen werde.

Scharfe Kritik aus der Union

Dem entgegnete CDU-Generalsekretär Peter Tauber scharf: „Gegen Islamisten ist kein Augenmaß gefragt, sondern die volle Härte des Gesetzes“, berichtet „Focus“. Tauber sagte der „Bild“, dass, anstatt unseren Sicherheitsbehörden für ihre hervorragende Arbeit zu danken, „tritt ihnen Frau Özoguz vors Schienbein“.

Auch die CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeld warf Özoguz „falsch verstandene Toleranz“ vor, die völlig fehl am Platz sei, wenn es um die Sicherheit der Menschen in Deutschland gehe. Die DWR habe verfassungsfeindliche Ideologien verbreitet und Jugendliche radikalisiert.

Rainer Wendt: „Unfassbar“

Der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, findet die Aussagen von Frau Özoguz „unfassbar“.

„Frau Özoguz spricht von Willkür – so etwas habe ich noch nicht erlebt“, sagte er der Funke Mediengruppe. Hier sei ein klärendes Wort der Bundeskanzlerin nötig, so „Focus“ weiter.

Bei „N24“ bescheinigte Wendt der Flüchtlingsbeauftragten eine naive Denkweise. Außerdem schwätze sie einfach nur „dummes Zeug daher“ und es sei an der Zeit, dass die Kanzlerin sie mal bremse.

Ministerin Özoguz rudert zurück

Aydan Özoguz rudert indes zurück: „Ich will nicht missverstanden werden: Ich habe großes Vertrauen in die Arbeit unserer Sicherheitsbehörde“, sagte sie am Mittwochmorgen in Berlin. Demnach sei jeder erfolgreiche Schlag gegen radikale Salafisten wichtig und ein großer Erfolg im Kampf gegen religiösen Extremismus.

Allerdings könnten Razzien die „Radikalisierung vor allem junger Leute“ nicht verhindern, dazu brauche es Präventionsarbeit und: „Den Kampf gegen Islamisten können wir zudem nur gemeinsam mit den Muslimen gewinnen.“

Dem stimmte auch Aiman Mazyek, der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland zu. Mazyek begrüßte das Verbot des Salafisten-Vereins. „Das dient dem Schutz aller Bürger – übrigens auch dem der Muslime“, so der Vorsitzende gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Gleichzeitig warnte er vor einer weiteren Radikalisierung: „Einige Anhänger könnten sogar in den Untergrund gehen.“

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UNO: IS verschleppte bei Flucht aus Hamam al-Alil im Irak tausende Zivilisten

Die Kämpfer der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) haben auf ihrer Flucht aus der irakischen Stadt Hamam al-Alil nach UN-Angaben tausende Zivilisten zum Flughafen von Mossul verschleppt.
Irakische Offiziere und Forensiker inspizieren den Ort nahe Mossul, an dem beim Vormarsch der Armee gegen die Terrormiliz IS ein Massengrab mit rund 100 Enthaupteten entdeckt worden war. Foto: Stringer/dpa

Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) bereitet zur Verteidigung ihrer irakischen Hochburg Mossul offenbar den Missbrauch von Zivilisten als menschliche Schutzschilde vor. Bei ihrer Flucht aus der Stadt Hamam al-Alil hätten IS-Kämpfer tausende Zivilisten verschleppt und zum Flughafen von Mossul gebracht, teilte die UNO am Dienstag in Genf mit. Auf ihrem Vormarsch Richtung Mossul brachten kurdische Kämpfer unterdessen die Stadt Baschika weitgehend unter ihre Kontrolle.

Während der Offensive der irakischen Sicherheitskräfte auf Hamam al-Alil hätten die IS-Kämpfer 1500 Familien gezwungen, mit ihnen zum Flughafen von Mossul zu ziehen, sagte die Sprecherin des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte, Ravina Shamdasani, in Genf. Dies sei bereits am Freitag geschehen.

Viele ungeklärte Schicksale

Im Zuge der Großoffensive zur Rückeroberung der IS-Hochburg Mossul hatten irakische Einheiten am Montag Hamam al-Alil unter ihre Kontrolle gebracht. Bewohner, die vor den Kämpfen geflohen waren, kehrten in die Stadt zurück. Wie Shamdasani weiter mitteilte, liegen der UNO Berichte über die Entführung von mindestens 295 ehemaligen Mitgliedern der irakischen Sicherheitskräfte westlich von Mossul vor. Deren Schicksal sei unklar.

Berichte über ein Massengrab bei Hamam al-Alil konnte die UNO zunächst nicht bestätigen. Das Oberkommando der irakischen Streitkräfte hatte am Montag erklärt, es seien „100 Leichen von Zivilisten mit abgetrennten Köpfen“ gefunden worden.

Irakische Ermittler begannen am Dienstag mit Untersuchungen am Fundort, einer Landwirtschaftsschule. Ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP sah Leichenteile zwischen zurückgelassenem Müll. Polizisten zogen an Seilen zwei Leichen hervor, von denen einer der Kopf fehlte. Viele der Ermittler verbargen wegen des Gestanks ihre Gesichter hinter Tüchern.

Es handle sich um eine erste Untersuchung, sagte der Leiter des Einsatzzentrums, Mohammed Taher al-Tamimi. Er sprach von einem „Massaker“. Die Opfer hätten verbundene Augen gehabt, einigen Leichen fehle der Kopf, andere seien zerstückelt.

Im Zuge ihrer am 17. Oktober gestarteten Offensive gegen den IS in Mossul nahmen irakische Einheiten und kurdische Peschmerga-Kämpfer bereits mehrere Orte in der Umgebung der Großstadt ein. Am Dienstag teilte die kurdische Regionalverwaltung mit, die Peschmerga hätten die Stadt Baschika am Dienstag vollständig unter ihre Kontrolle gebracht. Nun würden die Minen in der Stadt geräumt.

Kämpfe dauern an

Wie ein AFP-Korrespondent am Stadtrand von Baschika berichtete, dauerten die Kämpfe an. Die Stadt wurde von drei Luftangriffen getroffen, zudem waren Schüsse und Explosionen zu hören. Die Peschmerga teilten mit, es befänden sich noch Selbstmordattentäter und Scharfschützen in der Stadt, etwa fünf Prozent von Baschika seien noch unter Kontrolle der Dschihadisten.

Die kurdischen Peschmerga sind an der am 17. Oktober gestarteten Militäroffensive der irakischen Regierungstruppen zur Rückeroberung der IS-Hochburg Mossul beteiligt. Unterstützt werden die Bodentruppen von Luftangriffen der US-geführten Militärkoalition. Es wird ein schwieriger und langer Häuserkampf bis zur völligen Rückeroberung der Großstadt erwartet. Mossul ist eine der letzten Bastionen des IS. Die Dschihadisten hatten die strategisch bedeutsame Stadt im Juni 2014 eingenommen.

Auch die am Sonntag begonnene Offensive zur Rückeroberung von Raka, der IS-Bastion in Syrien, wurde fortgesetzt. Die von der US-geführten Koalition unterstützten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) nahmen nach eigenen Angaben am Dienstag zwei weitere Dörfer ein und rückten weiter Richtung Raka vor. Viele Zivilisten flohen aus den vom IS kontrollierten Gebieten.  (afp)

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Geheimdienst: „Verlust von Mossul wird IS veranlassen, die BRD anzugreifen!“

Protagonisten der Schlächter-Miliz Islamischer Staat in einem ihrer zahlreichen Propagandavideos

Der Verlust der irakischen Hochburg Mossul könnte die Terrormiliz „Islamischer Staat“ dazu bewegen, terroristische Anschläge in ganz Europa auszuüben. Davor warnte der Vorsitzende des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, am Sonntag.

Im Gespräch mit dem Deutschlandfunk erklärte Maaßen, dass die selbsternannten IS-Dschihadisten im Irak „mit dem Rücken zur Wand stehen“. Im Kampf um Mosul stehen sie „vor einer Niederlage“. Der Chef des Inlandsgeheimdienstes versicherte, der Verfassungsschutz würde „genau auf die Entwicklungen in Mossul achten“.

Die irakische Armee, kurdische Peschmerga und pro-iranische Schiiten-Milizen, unterstützt von der US-geführten Anti-IS-Koalition, begannen am 17. Oktober die Operation zur Befreiung der zweitgrößten Stadt des Irak.

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„Die Offensive ist gut. Aber das kann dazu führen, dass die Situation europäische Anhänger alarmieren könnte, zu gewalttätigen Angriffen überzugehen“, warnte der Vorsitzende des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV).

Er fügte hinzu, dass sich die Sicherheitskräfte Deutschlands auf einen solchen Zwischenfall vorbereiten. „Das wollen wir verhindern und wir passen uns auch dementsprechend an, damit das verhindert werden kann“, sagte Maaßen, ohne aber eine unmittelbare Gefahr für Deutschland zu vermelden. Kritiker befürchten dahinter eine gezielte Strategie zur Anheizung sicherheitspolitischer Bedenken in Deutschland.

Dennoch müsse sich das BfV nach Ansicht des Geheimdienstchefs auf „verschiedene Szenarien“ vorbereiten. Darunter fallen Szenarien, in denen „gut ausgebildete Kämpfer“ gleichzeitig Selbstmordangriffe oder Terrorakte mit Kalaschnikow-Sturmgewehren ausführen. „Das war bei den Terroranschlägen in Paris im November 2015 sowie bei den Selbstmordattentaten in Brüssel im März dieses Jahr der Fall“, sagte Maaßen.

„Und dann haben wir den Fall des Einzeltäters. Ein Einzeltäter, der eigentlich kein wirklicher Einzeltäter ist, weil wie wir jetzt an einer Reihe von Fällen kennengelernt haben diese Leute über Instant-Messenger-Dienst, über das Internet radikalisiert werden und geführt werden und geführt werden teilweise bis zur letzten Minute, wo ihnen gesagt wird, sollen sie eine Axt einsetzen oder ein Messer, sollen sie die Taten, die sie begehen, filmen und ob sie diese Taten dann auch ins Internet hochladen sollen, damit sie jeder sehen kann. Das ist für uns eine andere Art des Terrorismus, die wir so bisher auch nicht gesehen haben“, führte der Verfassungsschützer aus.

Im 21. September führte die Polizei in Köln eine Razzia in einer Flüchtlingsunterkunft durch. Dabei nahm sie einen 16-jährigen syrischen Flüchtling fest, der angeblich einen terroristischen Angriff plante.

In diesem Zusammenhang veröffentlichten die Strafverfolgungsbeamten eine Erklärung, wonach der junge Mann in einer Kölner Moschee binnen „kürzester Zeit radikalisiert“ wurde. Der Syrer kam am 10. Juni dieses Jahr in den Fokus der Behörden, nachdem er begann, Bilder mit IS-Bezug an Freunde zu schicken.

Die Polizei untersucht auch den Fall eines 16-jährigen Mädchens, Safia, das im Oktober einen Polizeibeamten in Hannover mit einem Messer angriff. Es könnte Hinweise darauf geben, dass sie vom IS radikalisiert wurde.

Mit Blick auf diese Fälle konstatierte Maaßen, der „Islamische Staat“ versuche zunehmend, junge Menschen über soziale Netzwerke zu „radikalisieren“.

iner der jüngsten Terrorversuche soll der umstrittene Fall des Jaber al-Bakr Anfang Oktober in Chemnitz sein. Nach einer zweitägigen Verfolgungsjagd nahmen Sicherheitskräfte den 22-Jährigen in Gewahrsam. Tage darauf wurde der Syrer in seiner Zelle der JVA tot aufgefunden.

Obwohl der Fall zahlreiche Fragen aufwirft, soll al-Bakr einem Tipp von US-amerikanischen Geheimdiensten zufolge einen Terrorangriff auf einen Flughafen Berlins geplant haben. Das geht aus mutmaßlich abgefangenen Telefongesprächen mit dem IS in Syrien hervor

Laut Berichten des Mitteldeutschen Rundfunks soll sich al-Bakr eine Zeit lang in Syriens Idlib-Provinz aufgehalten haben. Es gibt jedoch widersprüchliche Berichte, ob sich die IS-Terrormiliz in der Stadt Idlib befindet. Im benachbarten Aleppo sind IS-Fahnen zu sehen, wie RT exklusiv mit Videoaufnahmen belegen konnte. In Idlib herrscht das von Ahrar al-Scham angeführte Bündnis Dschaisch il-Fatah, zu Deutsch Eroberungsarmee, welche von der Türkei, Saudi Arabien und Katar militärisch unterstützt werden. Auch diese gelten als islamistisch, geben allerdings vor den IS in Syrien vehement zu bekämpfen. Anschläge im Ausland sollen diese Terroristen ablehnen.

Berichte unter Berufung auf Freunde des mutmaßlichen IS-Anhängers behaupten, dass al-Bakr während seines Aufenthalts in Syrien und der Türkei im Jahr 2015 vom IS radikalisiert wurde.

http://www.anonymousnews.ru/

ISIS zerstört Abrams-Panzer im Kampf um Mossul

Posted: 25 Oct 2016 01:02 AM PDT

Die Nachrichtenagentur Amaq, der Propagandaarm des Islamischen Staat, hat ein Video am 24. Oktober veröffentlicht, dass die Zerstörung eines amerikanischen Abrams M1 Panzers der irakischen Armee zeigt. Der Panzer wurde angeblich durch eine Kornet ATGM Lenkrakete in die Luft gesprengt. Kann aber auch eine TOW BGM-71 sein. Das Ereignis fand an der Kreuzung von Qarayyah südlich von Mosul statt.

Eine Waffe die zwischen 10’000 und 50’000 Dollar kostet, zerstört mit Leichtigkeit einen viele Millionen teuren Panzer. Speziell die Rückseite des Abrams ist sehr verwundbar. Offensichtlich wenden die radikal islamischen Terroristen der ISIS die Taktik an, sie warten bis die Panzer an ihrem Versteck vorbeifahren und greifen dann mit den Panzerabwehrraketen von hinten an.

Hier eine Auswahl an Fotos, welche die Panzerabwehrwaffen der Terroristen zeigen:

Woher hat die ISIS die Waffen? Entweder durch Plünderung der Bestände der irakischen Armee bei der Eroberung von Gebieten. Oder weil die von Westen gelieferten Waffen an die sogenanntem „gemässigten Rebellen“ und an die Peschmerga an die ISIS weiterverkauft werden. Oder durch Direktlieferung der CIA an ihre angeheuerten Söldner-Terroristen. Wir wissen, Hillary Clinton als Außenministerin und Obama haben den Befehl gegeben, die ISIS mit Waffen auszustatten.

Waffen „Made in USA“ treffen aufeinander. Aber das ist Absicht, denn Krieg ist das beste Geschäft für die Rüstungsindustrie, auch für die Europäische. Je mehr von diesem tödlichen Zeug auf den Schlachtfeldern vernichtet wird, je mehr wird nachbestellt und produziert. Das schafft einerseits Arbeitsplätze aber viel wichtiger, anderseits riesige Profite. Deswegen sind die ganzen Krokodilstränen über Kriegsflüchtlinge und das Töten von Zivilisten, Frauen und Kinder, pure Heuchelei.

Wer hat die Kriege gegen Irak, Libyen und Syrien und auch Jemen angefangen und führt sie durch? Wer hat die ISIS erschaffen? Wer schüttet andauernd Benzin ins Feuer im Mittleren Osten und will keinen Frieden? Wer führt einen Regimewechsel nach dem anderen durch? Wer hat mit der Bombardierung von Städten angefangen und zerstört ganze Länder? Wer produziert die Flüchtlingswelle? Nur Washington und seine Lakaien in Europa!!!

Welche Erkenntnis können wir daraus schließen? Die sogenannte Befreiung von Mosul durch die irakische Armee und der Koalition aus verschiedenen Kampfgruppe, läuft nicht so widerstandslos wie geplant. Die ISIS hat modernste Waffen, mit denen sie die angreifenden Panzer und anderen Fahrzeuge mit Leichtigkeit zerstören können. Der IS versucht, Schwachstellen der Iraker zu nutzen.

Interessant ist, türkische Truppen mischen gegen den Willen der Regierung in Bagdad auch im Kampf um Mossul mit. Sie unterstützen den Angriff der kurdischen Peschmerga bei Mossul. In der Nähe von Bashika sind mehrere hundert türkische Soldaten auf einer umstrittenen Militärbasis stationiert. Auf Wunsch der Peschmerga hätten die Türken IS-Stellungen mit Artillerie beschossen, sagte der türkische Ministerpräsident Binal Yildirim.

Ist euch auch der Unterschied zwischen der Berichterstattung der westlichen Medien über Aleppo und Mossul aufgefallen? Beide Städte werden durch Regierungstruppen von den radikal islamischen Terroristen befreit, mit Hilfe von ausländischen Luftwaffen, welche die Stellungen der Terroristen bombardieren. Im Falle von Aleppo spricht man von Kriegsverbrechen der Russen und verlangt scharfe Sanktionen. In Mosul ist es ein heroischen Kampf, um die Zivilisten aus den Fängen der ISIS zu retten.

Es herrscht die grundsätzliche Einstellung und Vorgabe, alles was die Russen tun, ist schrecklich und alles was die Amerikaner tun, ist gut und lobenswert.

IS ruft »Flüchtlinge« auf, jugendliche Ungläubigen zu töten

 06 Oktober 2016

 Der IS fordert »Flüchtlinge« über das Internet dazu auf, sich nicht mit der Ermordung von Polizisten oder Soldaten auf zuhalten. Effektiver sei es, den jugendliche »Ungläubigen« im Schwimmbad oder auf Sportplätzen zu töten.

dfdf (Bild: Dark Dwarf; Samwise School Sports Day 2014: Mat Race; Rechte: CC BY ND 2.0-Lizenz, Original: siehe Link)

»Flüchtlinge« sollen jugendliche Ungläubige töten (Bild: Dark Dwarf; Samwise School Sports Day 2014: Mat Race; Rechte: CC BY ND 2.0-Lizenz, Original: siehe Link)

In einem aktuellen Propagandamagazin ruft der Islamische Staat dschihadwillige »Flüchtlinge« über das Internet dazu auf, Kindern von »Ungläubigen« auf Spielplätzen, im Schwimmbad oder beim Sport zu töten. Dies berichtet das amerikanische Magazin PJ Medien.

»Wir erobern Rom«

In der ersten Ausgabe des neuen IS-Magazins namens  Rumiyah – auf deutsch »Rom«  – wurde in Englisch, Türkisch, Deutsch, Französisch, Indonesisch, Russisch, Pashto und Uiguren veröffentlicht. Der Name des Magazins gründet auf das gesteckte Ziel, Europa zu erobern und in Rom einzuziehen. Bereits 2015 kündigten die Dschihadisten in Videos an: »Wir erobern Rom«. Wie Medien, darunter der Focus berichtete, sollen IS-Kämpfer aus Syrien und dem Irak nach Libyen geschleust werden.

Als Flüchtlinge getarnt sollen diese dann auf Flüchtlingsbooten nach Malta, Sizilien oder auf das italienische Festland übersetzen. Der Endplan: Der IS will in Libyen die ganze Küste kontrollieren und von dort aus Europa attackieren. Die Dschihadisten planen auf dem Mittelmeer Schiffe anzugreifen und südeuropäische Großstädte mit beispiellosem Terror überziehen.

Das Blut der Kinder der Ungläubigen vergießen

In Artikeln des aufgemöbelten IS-Propagandamagazins, das als neuster Versuch des «IS- Al-Hayat Media Center» gilt, ein breites Publikum anzusprechen, wird dem Muslim verdeutlicht, dass es in seiner Verantwortung liege, das Blut der Kufars, der Ungläubigen, zu vergießen. Die Autoren weisen darauf hin, dass »Allah den Kampf gegen Ungläubigen« nicht nur an vorderster Front geführt sehen will. Viel mehr ordne er an, diese Ungläubigen zu töten, wo immer sie auch sein mögen – im oder außerhalb des Schlachtfeldes. »… All dies wird für all jene umso deutlicher, die erkannt haben, dass das Blut eines Kufars – eines Ungläubigen – billig und schmutzig ist und es deshalb zulässig ist, es zu vergießen«, so der Aufruf.

Muslime, die derzeit im Land der Ungläubigen (Dar al-Kufr) leben, müssten daran erinnert werden, dass das Blut der Ungläubigen »halal« sei, wenn es zur Anbetung von Allah vergossen werde. Dies Töten schließt den ungläubigen Geschäftsmann, der in einem Taxi zur Arbeit fährt ebenso ein wie jugendliche Ungläubigen beim Sport oder den alten Mann, der in der Schlange wartet, um sich ein Sandwich zu kaufen. Unter Berufung auf islamische »Korangelehrte« sei es sogar halal, das Blut des Kefirstraßenverkäufers, der Blumen an die Vorbeigehenden verkauft, zu »verschütten«.

»Den Terror in die Herzen aller Ungläubigen zu tragen ist die Pflicht eines Moslems«

Den Terror in die Herzen aller Ungläubigen zu tragen sei die Pflicht eines Moslems. Es gebe keinen hinreichenden Grund, nur Soldaten, Polizisten oder nur Richter und Politiker ins Visier zu nehmen. Denn alle Ungläubige die nicht den »Dhimmi-Vertrag« – eine »Zahlungsverpflichtung«, die Ungläubige an Muslime zu entrichten haben- unterzeichnet hätten, seien ein »schöner Zeitvertreib«.

Weshalb sollen die Ungläubigen jemals von der Sicherheit träumen, während Muslime irgendwo in der Welt leiden, und Regierungen Allah durch ihre Demokratie verspotten, so die Frage der ideologischen Einpeitscher im IS-Kampfblatt. Als Artikelbild wird ein Foto eines mutmaßlich britischen Blumenverkäufers mit der Unterschrift: »Sogar das Blut eines fröhlichen Kreuzfahrerbürgers, der Blumen an den Passanten verkauft «, gezeigt. (BS)

http://www.metropolico.org/