„Russischer Söldner“ aus Sky-Doku zu Syrien in Wirklichkeit professioneller Schauspieler

11.08.2016 • 10:19 Uhr

"Russischer Söldner“ aus Sky-Doku zu Syrien in Wirklichkeit professioneller Schauspieler

Der neue Dokumentarfilm des Senders Sky News wurde als „enthüllend“ und „exklusiv“ präsentiert. Die Produktion wollte aufzeigen, wie russische Söldner im Syrien-Krieg kämpfen. Doch war das allem Anschein nach bloß eine Inszenierung: Als einer der angeblichen Söldner trat ein Schauspieler auf.

Laut der Nachrichtenagentur RIA Nowosti veröffentlichte der britische Sender Sky News ein Interview mit angeblichen russischen Söldnern, die am Syrien-Einsatz für die Regierungstruppen von Baschar al-Assad teilgenommen haben sollen.

Zwei Männer namens Alexander und Dmitri behaupten vom Privatunternehmen „Wagner“ eingestellt worden zu sein für 3.000 britische Pfund monatlich an Kämpfen teilgenommen zu haben. Außerdem heißt es im Film, dass in Syrien insgesamt 600 russische Söldner ums Leben kamen und noch mindestens 50 Ex-Söldner „ohne Papiere durch die Straßen Moskaus  bummeln“.

Laut einem Beitrag des russischen Senders NTW sei dies aber nur eine Inszenierung:

„Das alles begann vor einigen Monaten. Die britische Drehgruppe kam ins Gebiet Rostow auf der Suche nach neuen „Wagner-Einheit“-Söldner. Warum genau dorthin, das wissen die Briten allein. Aus klaren Gründen fanden sie da niemanden und beschlossen, Kosaken aufzubieten. Es gelang uns, mit einem von ihnen in Verbindung zu treten“.

Dieser Mann heiße Alexandr Agapow, ein professioneller Schauspieler aus dem Moskauer Budankow-Theater.

Im Film wurde Agapows Gesicht nicht gezeigt. Der Schauspieler nahm zwar das Interview selbst mit einem Diktiergerät auf und legte es als Nachweis vor, dass genau er „diejenige dunkle Silhouette“ ist.

„Er bekam eine Belohnung für das Interview, und der Text dazu wurde im Voraus geschrieben“, so NTW mit Hinweis auf den Schauspieler.

Laut dem Sender bekam Agapow etwa 1.400 Euro für seinen Auftritt. Ein ähnlicher Fall beim ZDF hatte bereits im Dezember 2015 für Aufruhr gesorgt.

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Programmbeschwerde gegen ARD: Tendenzberichterstattung über russische Gesetzesvorhaben

6.07.2016 • 06:45 Uhr https://deutsch.rt.com/

Programmbeschwerde gegen ARD: Tendenzberichterstattung über russische Gesetzesvorhaben

Der ehemalige Tagesschau-Redakteur Volker Bräutigam hat gemeinsam mit Friedhelm Klinkhammer, Ex-Vorsitzender des ver.di-Betriebsverbandes NDR, Programmbeschwerde gegen die ARD eingereicht. Laut ihrer Argumentation hat die ARD in „agitatorischer, unsachlicher und verzerrender“ Weise über eine neue Antiterror-Gesetzgebung in Russland berichtet und zugleich ähnliche Entwicklungen im Rahmen von „Anti-Terror-Maßnahmen“ in den USA und Frankreich ignoriert. RT dokumentiert die Beschwerde im Wortlaut.

Eingabe gem.§ 13 wg. Tendenzberichterstattung über Russische Gesetzgebungsvorhaben

„Gesetzespläne in RusslandAnti-Terror-Gesetz oder totale Überwachung?“

Sehr verehrte Damen und Herren,

erinnern wir uns: Die Regierung Washington hat nach 2001 als Anti-Terror-Maßnahme mit dem sog. Patriot Act polizeistaatliche Strukturen in den USA gesetzlich verankert, die nicht nur eine totale geheimdienstliche Überwachung ihrer Bevölkerung seitens des FBI und der Inlandsgeheimdienste enthält, sondern z.B. auch anlasslosen unbefristeten Polizeigewahrsam ohne Anklage und gerichtliche Beweisprüfung. Im US-Haushalt sind für den ungeheuerlichen faschistoiden Gesamtaufwand jährlich 80 Milliarden Dollar eingestellt.

Frankreich hat neben der Totalüberwachung seiner Bürger sogar die Verfassung teilweise außer Kraft gesetzt. Alles ist erlaubt: Telefonüberwachung, Autopeilsender, Handys, Internet etc.pp., ebenfalls willkürliche Festnahmen.

In Deutschland war es nicht ganz so drastisch, aber auch nicht nötig, bei uns gibt es ja die Arbeitsteilung mit den USA unter Umgehung der deutschen Gesetze; außerdem haben wir mit BKA und „Verfassungsschutz“ auch „Dienste“, die ohnehin machen was sie wollen, in kriminelle Strukturen verstrikt sind, sich der parlamentarischen Kontrolle entziehen und einem demokratischen Rechtswesen Hohn sprechen. Im Zweifel verweigert die Bundesregierung den beamteteten Zeugen die Erlaubnis, vor parlamentarischen Untersuchungsausschüssen auszusagen (wg. „Staatswohl“) – und kein demokratischen Kraut ist dagegen gewachsen. Dabei entfällt in Deutschland die Ausrede „Kampf gegen den Terrorismus“ bisher.

Wenn nun aber die Staatsduma in Moskau wegen realer islamistischer Gefahren Antiterror-Gesetze initiiert, dann ist das natürlich als eine indiskutabel undemokratische, autoritäre Bedrohung für die russische Bevölkerung zu sehen – wenn man das in Deutschland durch die ARD-aktuell-Brille betrachtet. Denn beim Russen geht es – selbstredend! – nur vordergründig um Terrorismus, tatsächlich kann nur die russische Bevölkerung Objekt aggressiver Unterdrückungspolitik sein. „Jeder, der selbstständig denkt, kann zum Verbrecher erklärt werden“. Oder anders ausgedrückt: Wir – die deutschen Piefkes – sind die Guten, bei uns ist alles o.k. wir wissen und kennen alles, aber die Russen, die sind die Bösen, die haben mit ihren Gesetzen vor allem die Absicht, ihre (dummen) Bürger zu unterdrücken und ihre „selbständig Denkenden“ (gemeint ist natürlich die verschwindend kleine Opposition der Putin-Gegner) zu Verbrechern zu erklären.

Massenpropaganda arbeitet vor allem mit einfachen, aber kategorisch vorgetragenen Behauptungen und mit permanenter Wiederholung falscher bzw. verzerrender Darstellungen – wenn möglich auch mit den stets gleichen eingängigen Begriffen – mit dem Ziel, Feindbilder aufzubauen und zu pflegen. Sie ist das Gegenstück zum aufklärerischen Journalismus.

Im hier beklagten Fall bedient Tagesschau.de wie so oft das Stereotyp „autoritärer Staat und innerrussische Repression“, das die Staats- und die Konzernmedien bereits seit Jahren verwenden, um gegen Russland zu hetzen und ihre Repräsentanten zu dämonisieren.

Um ihre AgitProp-Meldungen mit einer Prise Objektivität zu würzen, ziehen die für öffentlich-rechtliche Anstalten tätigen Journalisten üblicherweise Zeugen oder Experten zur Untermauerung der eigenen propagandistischen Ergüsse heran, allerdings ohne Herkunft oder Funktionen dieser Helfershelfer zu benennen.

So auch in diesem Fall: Wer der im Bericht aufgeführte Michail Braude tatsächlich ist und was ihn für seine Aussagen qualifiziert, erschließt sich dem Zuschauer nicht (im Internet findet sich lediglich ein australischer IT-Spezialist mit gleichem Namen).

Der zweite Meinungsmultiplikator ist – wie könnte es auch anders sein bei diesem Korrespondenten-Typus, der für die ARD in Moskau herumsitzt – natürlich ein russischer „Dissident“: Gennadi Gudkow, dem wegen Korruption das Mandat in der Duma entzogen wurde und der inzwischen im Ausland lebt.

Arabeske: Die boulevardeske antirussische Heils-Aktivistin Golineh Atei kommentierte hinter der Kulisse auf Twitter: „Einziger oppositionelle Abg. Gudkov schlug viele Änderungen vor. Reaktion der Staatsmedien-Journalisten darauf: „boah, halt endlich die Klappe!“

Spekulativ und ohne jeden nachprüfbaren Bezugspunkt nennt der Bericht Kosten von 30 Milliarden Euro, die das Antiterror-Paket im russischen Haushalt ausmachen werde. Diese Behauptung verdeutlicht, wie wenig die Tagesschau an Tatsachen interessiert ist und wie sie ihre Autoren einfach nur wild vor sich hinschreiben lässt.

Auffallend ist, das zeigt sich auch hier wieder, die fehlende Integration der deutschen Korrespondenten in der Moskauer Gesellschaft. Offensichtlich gelingt den ARD-Vertretern nicht, die notwendigen Kontakte herzustellen (oder sie versuchen es gleich ga rnicht erst) und sie beschränken sich deshalb auf ihre oppositionellen Freunde. Im Vergleich zu früheren Korrespondenten wie Lutz Lehmann, Fritz Pleitgen und Gabriele Krone-Schmalz – die immerhin ausschließlich mit „Kommunisten“ zu tun hatten – ist das ein journalistisches Vollversagen, eine informationelle Katastrophe. Das Verständnis der derzeitigen Korrespondenten – nur russische Außenseiter zu Wort kommen zu lassen – kann man bedeutend billiger haben, Herr Breitschuster vom Focus hat es bewiesen. Er hat sich inzwischen sogar überflüssig gemacht.

Fazit: Ein agitatorischer, unsachlicher und verzerrender Beitrag.

Sicherlich werden wir – als entschiedene Gegner jeglicher Überwachungsorgien – bald in Deutschland die transatlantische WDR-Troika Tom Buhrow, M. Sambale und G. Atai neben uns wissen, wenn es gegen weitere Einschränkungen informationeller Selbstbestimmung zu demonstrieren gilt, denn das Engagement dieses Spitzentrios für demokratische Grndrechte wirkt absolut überzeugend und überragend.

Der Beitrag verstößt gegen gegen die NDR-Programm-Richtlinien sowie gegen die entsprechenden Vorschriften des Rundfunkstaatsvertrages.

Mit höflichem Gruß

F. Klinkhammer und V. Bräutigam

Skadal beim ZDF: Stasi-Journalist drehte gefälschte Hetz-Doku über Putin

ZDF-Autor Dietmar Schumann: Unter dem Tarnnamen »Basket« bespitzelte er im Auftrag der DDR-Staatssicherheit (STASI) einst Freunde und Kollegen

In der ZDF-Doku »Machtmensch Putin« feuern die Putin-Hasser noch einmal aus allen Rohren. Dieses öffentlich-rechtliche Machwerk ist Kriegspropaganda: Ausgerechnet der russische Kronzeuge des Films sagt, dass er nach Drehbuch lügen musste, und legt die Rohfassung des Films offen. Die Story des ZDF-Autors Dietmar Schumann sei frei erfunden. Der ist überführter Staats-Propagandist und wurde beim DDR-Geheimdienst als IM »Basket« geführt – damals noch auf der Seite der Russen.

Juri Labiskin hieß vor kurzem noch noch »Igor«. Jedenfalls in der Anti-Putin-Doku des ZDF. Dort ging seine abenteuerliche Räuberpistole über den Sender. Der sogenannte »Kriegsfreiwillige Igor« aus Russland erzählte dem Zweiten Deutschen Staatsfernsehen: In der Ostukraine gibt es kaum echte Separatisten, dafür hat sich dort die russische Berufsarmee gleich in Divisionsstärke eingeschlichen. Als Freischärler getarnt, metzelt sich eine russische Soldateska nun durch den brennenden Donbass und feuert mit allem, was Putins Arsenal so hergibt.

MGs oder Panzer hinterlassen brennende Scheunen, Bombentrichter und explosive Feuerbälle. Für Hochhäuser gibt es den »Raketnij privet«, den Raketengruß aus dem Werfer. Der Zuschauer soll den Eindruck gewinnen, dass eiskalte Russen über Leichenberge gehen, die gar nicht hoch genug sein können. »Igor« spricht von 30 000 russischen Berufssoldaten an der gesamten Front.

Der Lügner »Igor« ist ein Werk von Schumann, dem Staats-Journalisten

Mitten im Bilderfeuerwerk des ZDF – es wirkt beinahe wie eine alte Wochenschau – entdeckt der Zuschauer zwar gelbblaue Ukraine-Flaggen auf der Schulter der vermeintlich russischen Freischärler. Das ist aber nur ein winziger Betrug im Vergleich dazu, was »Igor« jetzt enthüllt hat. Er, der Kronzeuge der Doku, war bloß ein bezahlter Lügner. Der ZDF-Film ist ein dreistes Stück Lügenpresse des deutschen Staatsfernsehens. Einer der Autoren, Dietmar Schumann, ist ein propagandistisch geschulter Staatsjournalist der DDR und wurde von der Stasi als IM »Basket« geführt.

>> Weiter zu dem „must-see“-Video über diese wahre Volksverhetzung und Kriegspropaganda

Wie lange lassen wir uns eigentlich noch für DUMM verkaufen??

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