Welche Hausmittel helfen bei entzündeter Speiseröhre

Gesundheits-EinMalEins

Welche Hausmittel helfen bei entzündeter Speiseröhre

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Eine Speiseröhrenentzündung muss normalerweise medikamentös behandelt werden. Der Arzt wird Präparate zur Magenentleerung und zum anderen Säurehemmer wie Antazida verordnen. Begleitend dazu können Hausmittel eingesetzt werden, um die Symptome zu lindern. Auch Naturheilmittel wie Basenpulver und Heilerde bieten sich an – in Rücksprache mit dem Arzt und richtig angewendet. Die wichtigsten Hausmittel bei einer entzündeten Speiseröhre und ihre korrekte Anwendung.

DIE WICHTIGSTEN HAUSMITTEL BEI EINER ENTZÜNDETEN SPEISERÖHRE:

  • Natron
  • Kartoffelsaft
  • Eibischwurzel
  • Aloe Vera
  • Natron
  • Kräutertees aus Ingwer, Melisse oder Kamille
  • Honig
  • Heilerde
  • Haselnüsse

DIE RICHTIGE ERNÄHRUNG

Bei einer Speiseröhrenentzündung ist der Rachenraum besonders schmerzempfindlich. Um die Schmerzen zu lindern und einer Verstärkung der Entzündung vorzubeugen, sollte zunächst die Ernährung umgestellt werden.

Auf sehr fettiges, süßes oder saures Essen gilt es zu verzichten. Stattdessen empfiehlt sich eine fettarme und eiweißhaltige Ernährung. Wer sich…

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So wirkt Ingwer auf und für die Haut

Gesundheits-EinMalEins

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Ingwer zählt zu den beliebtesten natürlichen Heilmitteln, die zur Linderung unterschiedlicher Beschwerden eingesetzt werden. Das bewährte Hausmittel besitzt auch eine positive Wirkung auf die Haut, klärt das Hautbild und eignet sich zur Behandlung von Pickeln und Akne. Die tropische Pflanze mit dem scharfen Aroma ist heute in den meisten Supermärkten erhältlich. In der Kosmetik wird die Ingwer-Wurzel zur Herstellung antibakterieller Gesichtscremes und Peelings verwendet. Ingwer ist ebenfalls in stimulierenden Haarkuren enthalten.

HEILPFLANZE MIT ERFRISCHENDER WIRKUNG AUF HAUT UND HAARE

Die bemerkenswerte Heilpflanze wirkt erfrischend und beruhigend auf die Haut. Namhafte Kosmetikhersteller entdeckten das scharfe Küchengewürz für die Haut und entwickelten die Ingwer-Kosmetik. Geeignet ist die fernöstliche Wurzel sowohl für die innerliche und äußerliche Anwendung. Ingwer-Extrakt ist in folgenden kosmetischen Produkten enthalten:

  • Creme
  • Gesichtspeeling
  • Körperöl
  • Shampoo

Innerlich hat sich Ingwertee bewährt, der eine wohltuende Wirkung auf den Verdauungstrakt besitzt, die Ausscheidung von Giftstoffen aus dem Körper unterstützt und dadurch…

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Die Smartphone-Epidemie Manfred Spitzer

https://www.kopp-verlag.de/a/die-smartphone-epidemie?6=5986230

Die Smartphone-Epidemie: Gefahren für Gesundheit, Bildung und Gesellschaft

Die Smartphone-Epidemie

In den letzten 10 Jahren hat das Smartphone die Welt mit enormer Geschwindigkeit erobert und den Alltag für seine 4 Milliarden Nutzer verändert wie keine technische Neuerung zuvor. Viele sehen die positiven Seiten, wenige machen sich Gedanken um die negativen Auswirkungen für unser Denken, Fühlen und Handeln, unsere Gesundheit und unsere Gesellschaft.

Von morgens bis abends, bei der Arbeit und im Privatleben: ohne Smartphone scheint einfach nichts mehr zu gehen. Über die gesundheitlichen Folgen machen sich mittlerweile sogar Investoren und Unternehmer Gedanken. Der Chef von Apple empfiehlt, Smartphones nicht in Schulen zu verwenden, der französische Präsident verbietet sie dort ganz, und Süd-Korea hat seit Jahren Gesetze zum Schutz der Jugend vor den schlimmsten Folgen der Handynutzung.

Smartphones schaden der Gesundheit, der Bildung und der Gesellschaft insgesamt! Sie verursachen nachweislich eine ganze Reihe gesundheitlicher Schäden, deren Ausmaß nur wenigen Menschen bewusst ist.

Es wird höchste Zeit, dem Smartphone-Hype durch Fakten zu begegnen. Wann wachen wir endlich auf?

https://www.kopp-verlag.de

5G-Mikrowellen-Waffentechnik: Getarnt als „Gedankenübertragung“ beim Patentamt München angemeldet (Video)

Ist 5G mehr als nur die nächste Mobilfunkgeneration? Ganz ungefährlich ist die Mikrowellenstrahlung jedenfalls nicht – in dem öffentlich diskutierten Rahmen aber auch keine Waffe. Dabei liegt das Patent zur “Gedankenübertragung” bereits seit 2002 beim Patentamt in München.

Während in der Öffentlichkeit der neue Mobilfunkstandard 5G insbesondere im Zusammenhang mit Spionage diskutiert wird, sollten andere Mikrowellen-Anwendung den Menschen wesentlich mehr Kopfschmerzen bereiten – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.

Unter der Bezeichnung „Gedankenübertragung“ wurde bereits 2002 die  Offenlegungsschrift 102 53 433.0 beim Deutschen Patent- und Markenamt in München. Sie beschreibt die Waffentauglichkeit von Mikrowellen. In der Zusammenfassung heißt es:

“Die Erfindung betrifft Einrichtungen und Verfahren zur Übertragung von Informationen über größere Entfernungen mittels elektromagnetischer Strahlung ohne Notwendigkeit elektronischer Hilfsmittel seitens des Empfängers zur Umwandlung der elektromagnetischen Strahlung in akustische oder optische Signale, wie z.B. Radio, Fernseher oder Mobilfunkgerät. Erfindungsgemäß wird gebündelte modulierte elektromagnetische Strahlung in den Organismus des Empfängers derart gesendet, da[ss] bei diesem Reaktionen ausgelöst werden, die einer beabsichtigten Gedankenübertragung entsprechen. […]“

Entsprechen „einer beabsichtigten Gedankenübertragung“

Im weiteren Verlauf der Schrift werden verschiedene zivile Anwendungsmöglichkeiten beschrieben, darunter auch die „unauffällige Nachrichtenübertragung“, das „Gedankenlesen von Kriminellen“, sowie – zur Therapie – die „Beeinträchtigung des Hirnstoffwechsels“.

Insbesondere Letzteres könnte nach dem Spruch „Die Dosis macht das Gift“ jedoch auch tödlich wirken. Erwähnung findet dies auf den folgenden 21 Seiten der Patentschrift nur beiläufig.

Während die Folgen einer Militarisierung der Erfindung zur Nebensache werden, lassen zehn „Ausführungsbeispiele“ inklusive Zeichnungen explizit militärische Anwendungen vermuten (5G – Beamforming und Millimeterwellen: Eine fatale Kombination).

Mit Mikrowellen zur „Gedankenübertragung“

Bereits heute gibt es sogenannte elektrosensible Personen, die sich in der Nähe von Strahlungsquellen unwohl fühlen oder Rötungen und Ausschlag bekommen. Jeder höher die Frequenz der Strahlung, desto schlimmer sind die Symptome. Mit der Frequenzhöhe steigt jedoch auch die Datenübertragungsrate, sodass für große Datenmengen hochfrequente Strahlungen wie W-LAN, LTE oder eben 5G eingesetzt werden.

Im Gegensatz zur streuenden Strahlung der mobilen Datenübertragung arbeitet die „Gedankenübertragung“ mit gebündelter MASER-Strahlung. Diese ist mit LASER-Strahlung gleichzusetzen, nur das sie Mikrowellen statt Lichtwellen nutzen.

Diese gebündelten Mikrowellen können wie mit einem Laserpointer punktgenau auf Dinge (oder Menschen) ausgerichtet werden und einige Zentimeter tief in sie eindringen. Ähnlich wie W-LAN kann die Strahlung dabei Wände passieren und je nach Sendeleistung auch meterdicke physikalische Barrieren durchdringen.

Im Gehirn der Zielperson erzeugen die modulierten Mikrowellen unterbewusste Signale, die die Person als Gedanken erfasst (Teilchenphysiker: “5G ist das ultimative Direkt-Energiewaffen-System” (Video)).

„Keine Telepathie, sondern eine Stimulierung der Nerven und Organe“

Während eine Gedankenübertragung im Allgemeinen zwischen zwei Personen stattfindet, zeigt die Patentschrift ein anderes Bild und beschriebt die angemeldete Erfindung als Maschine-Mensch-Schnittstelle. Wörtlich heißt es: „Die Gedankenübertragung kann z.B. vom Gedankenübertragungsgerät zu Mensch vollautomatisch […] erfolgen.“ (China (und nicht nur China) kann mit 5G-Mobilfunk Städte zu Waffen machen (Videos))

Zuvor wurde beschrieben, dass der modulierte Mikrowellenstrahl „keine bewu[ss]te Wahrnehmung der Sendung hat.“ Mit anderen Worten, die beeinflussten Personen glauben, dass ihr Denken ihrem freien Willen entspricht.

Damit widerspricht die Beschreibung der Erfindung ihrer anfänglichen Bezeichnung. Statt Gedankenübertragung – bewusste Handlung zweier Personen – würde die Bezeichnung „Gedankenmanipulation“ vermutlich besser passen. „Norman Investigativ“ bezeichnet die Erfindung in diesem Zusammenhang nicht als „Telepathie, sondern [als] eine Stimulierung der Nerven und Organe.“

Strahlenwaffen und Mikrowellenkanonen sind nicht nur aus den USA oder China bekannt und werden unter anderem von der Marine zur Abwehr feindlicher Boote verwendet. Unter dem Strahlenbeschuss versagen die Antriebsaggregate. Dies hat zur Folge, dass der Feind weder manövrieren noch flüchten kann. Ähnliche Anwendungen zur Kontrolle von Menschenmassen werden von verschiedenen Stellen erwähnt, blieben bislang von den Verantwortlichen jedoch unbestätigt (5G ist laut Experten “15.000 Mal stärker” als die bisherige Technologie und “die dümmste Idee der Weltgeschichte” (Videos)).

Wird 5G zur Waffe?

5G, wie es öffentlich dargestellt wird, ist keine Waffe. Ungefährlich ist es deswegen aber noch lange nicht. „Sendeleistung und Fokussierung des 5G-Netzes würden nicht ausreichen, um gezielte Reaktionen einzelner Personen hervorzurufen“, so der YouTuber „Norman Investigativ“ in seinem Video. „Aber, in der Nähe ihrer starken Sender würde ich mich auch nicht aufhalten“, sagt er weiter (“Krebsrisiko” Smartphone und 5G: Apple und Samsung wegen Mobilfunkstrahlung verklagt).

Darüber hinaus ist seit Jahren bekannt, dass Mikrowellen organische Material beeinflussen können. Bereits in den 60er Jahren konnten Forscher nachweisen, dass Mikrowellen Geräusche im Kopf erzeugen können.

20 Jahre später wurde auch die Gefühlssteuerung „bis in den Schlaf“ möglich. Auf dieser Grundlage sollte jeder Mensch wissen, dass man mit seiner Mikrowelle Speisen (organisches Material) zubereiten – aber nach demselben Prinzip auch selbst gebraten werden kann (Schweizer Versicherer versichert, dass 5G nicht sicher ist, und deshalb auch nicht versicherbar ist (Video)).

Literatur:

Gesund ohne E-Smog: Neue Strategien zum Schutz vor der lautlosen Gefahr

Mobilfunk die verkaufte Gesundheit: Von technischer Information zur biologischen Desinformation. Warum Handys krank machen

Digitale Erschöpfung: Wie wir die Kontrolle über unser Leben wiedergewinnen

Video:

Quellen: PublicDomain/epochtimes.de am 12.11.2019

Bundesregierung legitimiert Putsch in Bolivien gegen demokratisch gewählten Präsidenten Evo Morales

Bundesregierung legitimiert Putsch in Bolivien gegen demokratisch gewählten Präsidenten Evo Morales
Militärputsch in Bolivien gegen Evo Morales und seine linke Regierung ist für Regierungssprecher Steffen Seibert „ein wichtiger Schritt“…
Am 10. November hat der Oberbefehlshaber der bolivianischen Streitkräfte Williams Kaliman den demokratisch gewählten Präsidenten Evo Morales zum Rücktritt aufgefordert. RT wollte von der Bundesregierung wissen, wie die Intervention des Militärs bewertet wird. Die Antwort erstaunt.

In den Nachmittagsstunden des 10. November verlas der Oberkommandierende der bolivianischen Streitkräfte, General Williams Kaliman, umringt von Militärvertretern aller Waffengattungen, ein Kommuniqué, in dem er den demokratisch gewählten ersten indigenen Präsidenten des Plurinationalen Staates Bolivien, Evo Morales, zum Rücktritt aufforderte. Dieser gab dem Druck der Militärs nach. Zuvor hatte Morales noch in einem Interview erklärt, er sei bis zum 22. Januar 2020 gewählt und werde sein Amt bis dahin ausüben.

Anhänger der MAS-Partei von Präsident Evo Morales, protestieren am 5. November vor dem Internationalen Flughafen in El Alto gegen Oppositionspolitiker Luis Fernando Camacho.

Zuvor war das Sicherheitspersonal vom Präsidentenpalast sowie von staatlichen Radio- und Fernsehsendern abgezogen worden, die daraufhin von den überwiegend rechtsgerichteteten Demonstranten gestürmt wurden. Ebenso waren Häuser und Familienangehörige von Mitgliedern der Regierungspartei MAS (Movimiento al Socialismo) angegriffen worden. So wurde beispielsweise das Haus der Schwester von Evo Morales in Brand gesetzt.

Mehr zum Thema – Bolivien versinkt im Chaos: Morales tritt nach Welle der Gewalt zurück und spricht von Staatsstreich

Auf die Frage von RT-Redakteur Florian Warweg, wie die Bundesregierung die Intervention des Militärs gegen den gewählten Präsidenten Boliviens bewertet, erklärte Regierungssprecher Steffen Seibert, dass er den (wohlgemerkt vom Militär erzwungenen) Rücktritt des bolivianischen Präsidenten „als wichtigen Schritt“ begrüße. Die Bezeichnung des Vorgangs als „Putsch“ nannte er „eine interessante Wertung von Russia Today“. Zahlreiche Regierungen Lateinamerikas und auch die Linksfraktion im Bundestag sowie der Vorsitzende der Labour-Partei in Großbritannien Jeremy Corbyn bezeichneten das Vorgehen des Militärs einhellig als Putsch.

Der Putsch in Bolivien ist ein Anschlag auf Demokratie, soziale Gerechtigkeit und Unabhängigkeit in Lateinamerika. Alle sozialen Errungenschaften und die kulturellen Rechte der indigenen Bevölkerung, die unter der Präsidentschaft von Evo Morales geschaffen wurden, stehen jetzt auf dem Spiel.

Florian Warweg@FWarweg

Fragte nach Reaktion zum . Laut @RegSprecher war Agieren des Militärs völlig legitim. D.h. ab jetzt können Bundeswehrgeneräle problemlos Pressekonferenzen einberufen und zum Rücktritt auffordern + Wachpersonal v. Kanzleramt abziehen…

53 Nutzer sprechen darüber

Äußerst aufschlussreich war auch die Antwort des Regierungssprechers auf die Nachfrage von RT, ob die Bundesregierung es denn auch als legitim betrachten würde, wenn der Generalinspekteur der Bundeswehr Eberhard Zorn nach bolivianischem Vorbild vor die Presse träte, umringt von Vertretern aller Waffengattungen, öffentlich den Rücktritt von Bundeskanzlerin Angela Merkel forderte und das BKA-Wachpersonal vom Kanzleramt abzöge:

Mehr zum Thema – Evo Morales in Berlin: „Erst nach Rausschmiss des US-Botschafters kehrte Ruhe bei uns ein“

https://deutsch.rt.com

Assad spricht im seltenen Interview über IS, Erdogan, USA, Migranten in Europa und vieles mehr

Syriens Präsident Baschar al-Assad (Archiv)

Im ersten Interview für ein ausländisches Medium seit mehr als einem Jahr hat der syrische Präsident Baschar al-Assad gegenüber dem Fernsehsender RT viele Themen angesprochen, darunter angebliche Chemieattacken in Syrien, US-Handlungen, Migranten in Europa, Kurden und die Operation des türkischen Staatschefs Recep Tayyip Erdogan im Norden Syriens.

In seinem auf Englisch geführten Gespräch mit dem RT-Journalisten Afshin Rattansi, das am Sonntag auf YouTube veröffentlicht wurde, klärte al-Assad die Ursachen seines „Interview-Embargos“. Dem 54-jährigen Politiker zufolge hatte er aufgehört, mit westlichen Medien zu sprechen, weil sie nicht echte Informationen, sondern Sensationen bekommen wollten.

Nach der türkischen Operation „Friedensquelle“ sei Syrien aber wieder in den Vordergrund gerückt. Darüber hinaus habe sich die öffentliche Meinung in der Welt – vor allem im Westen – in den letzten Jahren geändert.

„Die Menschen verstehen, dass ihre Behörden ihnen so viele Lügen erzählt haben, darüber, was in der Region, im Nahen Osten, in Syrien, im Jemen geschieht. Sie wissen, dass es dort eine Lüge gibt, aber sie kennen die Wahrheit nicht. Ich denke also, dass es Zeit ist, über die Wahrheit zu sprechen“, so al-Assad.

Über den Beginn des Krieges

Der Konflikt in Syrien brach Anfang 2011 mit Anti-Regierungs-Demonstrationen aus, die mit vom Westen unterstützten gewaltigen Protesten in anderen arabischen Ländern zusammenfielen. Die Geschehnisse werden oft als der Arabische Frühling bezeichnet.

Aus der Sicht politischer Entscheidungsträger im Westen lagen die Ursachen der syrischen Proteste in unterschiedlichen Faktoren sowie in ihren Kombinationen, von Korruption und Missmanagement bis hin zu einer anhaltenden Dürre, die die soziale und wirtschaftliche Lage im Land verschärfte.

Dabei handelt es sich meistens um innere Faktoren. Laut al-Assad soll der entscheidende Anstoß jedoch vom Außen gegeben worden sein.

„Das Problem hat begonnen, als Geld aus Katar nach Syrien kam. Wir haben viele Arbeiter kontaktiert und sie gefragt, ‚Warum geht ihr nicht in eure Werkstätten?‘. Und sie sagten, ‚Wir bekommen so viel in einer Stunden wie wir früher in einer Wochen bekommen haben‘“.

Teilnahme an Demos gegen Bezahlung

Dem Präsidenten zufolge wurden Demonstranten am Anfang 50 Dollar und dann 100 Dollar pro Woche bezahlt. Das sei genug für sie gewesen, um ohne Arbeit zu leben. Es sei für sie viel einfacher geworden, an den Protesten teilzunehmen. Außerdem habe die katarische Regierung begonnen, die Demonstranten zu bewaffnen.

Westliche Medien beschrieben die Aktionen zuerst als friedliche. Al-Assad zufolge stimmt das nicht: Bereits in der ersten Phase der Unruhen seien Polizisten angeschossen worden. Im Frühling 2011 ging die Regierung hart gegen die Protestbewegung vor, die schnell in einen Aufstand und bis zum Sommer 2012 in einen Bürgerkrieg ausartete.Nach Aufrufen an al-Assad, von seinem Amt zurückzutreten, verhängten westliche Regierungen strikte Sanktionen gegen Damaskus: Erdölsperren, Handels- und Finanzeinschränkungen, Reiseverbote und Waffenembargos.

Angebliche Chemieattacken

Als die bewaffneten Auseinandersetzungen sich intensivierten, soll es 2013 zu einer Reihe angeblicher chemischer Angriffe auf den von der Opposition kontrollierten Territorien gekommen sein. Eine UN-Delegation kam nach Syrien, um Ermittlungen durchzuführen. Am denselben Tag, dem 21. August 2013, soll die angebliche Chemiewaffenattacke von Ghuta verübt worden sein, Washington erhob Beschuldigungen gegen Damaskus.

Al-Assad betonte im RT-Interview, die syrische Armee habe nie C-Waffen eingesetzt. Selbst die Wahl des Datums für die vermeintliche Ghuta-Attacke sei unlogisch. Zudem sei über 200 Todesopfer berichtet worden. Ein C-Waffen-Angriff in einer so dicht besiedelten Region hätte aber zu Dutzenden Zehntausenden Opfern führen können.

„Dieser Zwischenfall hat nur in der Einbildung westlicher Offizieller stattgefunden und ist als Vorwand für eine Attacke auf Syrien verwendet worden.“

Es seien keine wesentlichen Beweise geliefert worden. Es habe viele Berichte gegeben, die diese Meldungen widerlegt haben. Damaskus sei trotzdem mehrmals des Chemiewaffen-Einsatzes beschuldigt worden.

„Ist es aber möglich, unter einer strengen Aufsicht der ganzen westlichen Welt stehend, sie (C-Waffen – Anm. d. Red.) wieder und wieder einzusetzen?“

Die USA und ihre Handlungen gegen Terroristen im Nahen Osten

Der syrische Präsident wiederholte die Vorstellung, dass die Verbreitung extremistischer islamistischer Gruppen in der Region die Folge der US-Politik sei. Washington habe in den 1980er Jahren die Mudschahedin in Afghanistan bewaffnet, um ein Gegengewicht zur UdSSR zu schaffen.

„Das derzeitige Problem der Vereinigten Staaten ist, dass sie aus ihrer Sicht um das Überleben kämpfen, weil sie ihre Hegemonie verloren haben.“

Wie sei es möglich gewesen, dass die Terrormiliz IS* plötzlich 2014 „aus dem nirgendwo“ gleichzeitig im Irak und in Syrien entstanden sei und dabei über US-Ausrüstung verfügt habe? Wie hätten sie unter der Überwachung der US-Luftwaffe Millionen Barrel Erdöl in die Türkei schmuggeln können? Dies fragte al-Assad rhetorisch und gab die Antwort.

„Weil die Amerikaner sie gegen die syrische Armee verwenden wollten.“

„Krieg in Syrien ist ein Mikrokosmos des Dritten Weltkriegs“

Jetzt gebe es einen Krieg zwischen den Vereinigten Staaten und der restlichen Welt. Washington wolle keine Partner, selbst wenn es sich um solche Länder wie Großbritannien, Frankreich oder andere große Länder handle.

„Der Krieg in Syrien ist ein Mikrokosmos des Dritten Weltkriegs, sagen wir, aber ohne Waffen. Der Krieg wird über Vertreter geführt.“

„Raub“ des syrischen Erdöls

Im Laufe des Kriegs ergriffen Terroristen die Kontrolle über große erdölreiche Territorien im nordöstlichen Syrien. Von den USA unterstützte kurdische Milizen verdrängten sie von dort und setzten allem Anschein nach die Gewinnung und den Schmuggel des syrischen Öls ins Ausland fort.

Bei dem „Raub des syrischen Erdöls“ halfen der IS al-Assad zufolge Erdogan „und seine Clique“ einerseits und die Amerikaner andererseits. „Selbst als einige von den Kurden begonnen haben, das syrische Öl zu rauben, waren die Amerikaner ihre Partner.“

Ankaras Offensive

Al-Assad bezeichnete die türkische Operation „Friedensquelle“ als Verletzung der Souveränität Syriens. Er hob jedoch hervor, dass nicht die Türken, sondern „Erdogan und seine Politik und seine Clique“ die Feinde von Damaskus seien.

Das Ziel der mit den „Demokratischen Kräften Syriens“ (SDF) getroffenen Vereinbarung sei, die „völlige Hoheit“ der syrischen Regierung über die früher von Kurden kontrollierten Territorien wiederherzustellen. Darüber hinaus sollten die Kurden von der türkischen Grenze abgezogen werden, damit Ankara keinen Vorwand mehr habe, „Syrien zu überfallen“.

Israels Attacken

Israel, das wegen der Golanhöhen mit Damaskus in Konflikt steht, hat mehrmals Ziele in Syrien angegriffen, die nach der israelischen Darstellung auf die iranische Militärpräsenz in Syrien hingewiesen hätten.

Laut al-Assad habe es einen Zusammenhang zwischen den Operationen von Israels Armee und Terroristen in Syrien gegeben.

„Jedes Mal, wenn die syrische Armee im Kampf gegen diese An-Nusra-Terroristen im Süden vordrang, bombardierte Israel unsere Truppen. Immer, wenn wir anderswo in Syrien vorrückten, begannen ihre Jets Luftschläge gegen unsere Armee.“

Al-Baghdadi: Tot, weil Washington ihn nicht mehr brauchte?

Ende Oktober verkündete der US-Präsident Donald Trump den Tod des Anführers des „Islamischen Staates“, Abu Bakr al-Baghdadi, bei einer US-Operation. Damaskus glaube aber diese US-Geschichte nicht, so der syrische Staatschef.

„Die ganze Geschichte ist Weißwaschen Amerikas, das zusammen mit den Terroristen gewesen ist – nicht nur im Laufe einiger Jahre, sondern während der letzten Jahrzehnte.“

Al-Baghdadi sei möglicherweise getötet worden, aber nicht aus den Gründen, die Washington genannt habe. Sondern die Zeit des IS-Anführers sei „abgelaufen“, und Washington wolle den Namen vom IS ändern und ihn wieder „auf dem Markt gegen die syrische Regierung“ benutzen.

Schicksal Idlibs und Wiederaufbau Syriens

Aus der Sicht al-Assads wird es nicht viel Zeit brauchen, um Idlib – die letzte wichtige Hochburg von Anti-Regierungs-Kräften in Syrien – zu befreien. Der Plan sei aber, den Zivilisten die Chance zu geben, die Region zu verlassen.

Der Übergang zum Frieden in Syrien sei durch internationale Sanktionen erschwert. Damaskus werde es aber mit der Hilfe „befreundeter Länder“ wie China, Russland und der Iran überwinden. Die Staaten, die gegen Syrien agiert hätten, würden keine Chance haben, am Wiederaufbau Syriens teilzunehmen.

Migration und Terrorgefahr in Europa

Auch vor den Geschehnissen in Syrien seien die europäischen Länder mit einem Massenstrom von Migranten konfrontiert gewesen und hätten Schwierigkeiten gehabt, die Einwanderer zu integrieren, so al-Assad. Das Terrorproblem in Frankreich, Großbritannien und anderen Ländern sei „völlig real“, weil es unter den Immigranten „Extremisten, Terroristen und solche Menschen“ gebe, die sich offenbar nicht integrieren wollen.

Damaskus sei jedoch zu keiner Zusammenarbeit im Sicherheitsbereich mit jedem beliebigen Land bereit, solange es gegen Syrien handle.

Putin-Erdogan-Deal zu Syrien

Russlands Präsident Wladimir Putin traf sich am 22. Oktober mit Recep Tayyip Erdogan in Sotschi. Bei den stundenlangen Verhandlungen einigten sich Moskau und Ankara auf ein Memorandum zur Lage in Syrien.

Die Vereinbarung sieht unter anderem russisch-türkische Patrouillen im Grenzgebiet zur Türkei mit Ausnahme der Stadt Kamisli vor. Der erste gemeinsame Einsatz im Norden Syriens startete am 1. November. Über die zweite Patrouille berichtete das russische Verteidigungsministerium am 5. November.

Hintergrund

Die türkischen Truppen waren am 9. Oktober in Nordsyrien einmarschiert und hatten die Offensive „Friedensquelle” begonnen. Diese richtet sich gegen den „Islamischer Staat“ sowie die in der Türkei verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK, die seit 1984 für eine kurdische Autonomie im Südosten der Türkei kämpft.

US-Streitkräfte bleiben teilweise in Syrien

Der Pentagon-Chef bestätigte am 25. Oktober, dass Washington Truppen nach Nordost-Syrien schicken würde, um den Schutz der dortigen Ölfelder vor IS-Terroristen zu sichern. Diese Entscheidung macht den vorherigen Beschluss der USA von Anfang Oktober teilweise rückgängig, ihre Streitkräfte aus der Region abzuziehen.

Russlands Verteidigungsamt will US-Ölschmuggel in Syrien bewiesen haben

Der offizielle Vertreter des russischen Verteidigungsministers, Igor Konaschenkow, verurteilte das Vorgehen der USA in Bezug auf die syrischen Ölfelder als „internationales staatliches Banditentum“.

Das Amt hatte am 26. Oktober Satellitenbilder veröffentlicht, die eine Fortsetzung der rechtswidrigen Ölgewinnung durch die USA in Syrien zeigen sollen. Der Behörde zufolge weisen die von der Weltraumaufklärung vorgelegten Satellitenbilder darauf hin, dass das „unter dem zuverlässigen Schutz der US-Truppen“ befindliche Öl in Syrien von ihnen gewonnen und zur Verarbeitung aus Syrien abtransportiert worden sei. Dies sei sowohl vor als auch nach der Niederlage der Terrormiliz „Islamischer Staat“ in dieser Region geschehen.

mo/mt

11 Hausmittel gegen Ischiasschmerzen

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Sie haben unglaubliche Rückenschmerzen, die bis in den Oberschenkel ausstrahlen? Dann ist wahrscheinlich Ihr Ischiasnerv gereizt. Damit sind Sie nicht allein: Jedes Jahr lassen sich Millionen Patienten wegen Ischiasschmerzen behandeln. Doch wie kommt es dazu? Wie kann man den Nerv schonen? Und was kann man dagegen tun, wenn es einen dennoch erwischt hat? Wir erklären es Ihnen und stellen Ihnen 11 erprobte Hausmittel gegen Ischiasschmerzen vor.

WAS SIND ISCHIASSCHMERZEN?

Ischiasschmerzen, in Fachkreisen auch Ischalgie genannt, können mit guten Gewissen als Volkskrankheit bezeichnet werden. Fast jeder hat mindestens einmal in seinem Leben mit dem Ischias zu tun, wobei die meisten Patienten über 30 Jahre alt sind.

SYMPTOME

Wenn der Ischias schmerzt, treten gewöhnlicherweise folgende Symptome auf:

-Starke, häufig plötzlich auftretende Rückenschmerzen, besonders im unteren Rückenbereich
-Ausstrahlung der Schmerzen bis ins Bein, meistens in ein Bein, manchmal auch in beide
-Große Schwierigkeiten, sich zu bewegen, jede Bewegung tut weh

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