Briefbombe: Griechenlands Ex-Ministerpräsident Papademos bei Explosion verletzt

Der ehemalige griechische Ministerpräsident Lucas Papademos ist am Donnerstag bei einer Explosion verletzt worden, es wird angenommen, dass er einen Umschlag in seinem Wagen geöffnet hat.
Griechische Fahne Foto: über dts Nachrichtenagentur

Der ehemalige griechische Ministerpräsident Lucas Papademos ist am Donnerstag bei einer Explosion verletzt worden. Örtlichen Medien zufolge hatte er einen Umschlag in seinem Wagen geöffnet. Dabei sei eine Briefbombe explodiert.

Papademos sei an Händen und Beinen verletzt worden, auch sein Fahrer habe Verletzungen erlitten. Beide seien in ein Krankenhaus gebracht worden.

Die Hintergründe sind noch unklar. Papademos war von November 2011 bis Mai 2012 griechischer Ministerpräsident, von 1994 bis 2002 war er Gouverneur der Bank von Griechenland. (dts)

http://www.epochtimes.de/

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Heute schon gelacht? – Griechenland beauftragt Rothschild mit Schuldenberatung

Rothschild soll Griechenland gegen ein Beraterhonorar von insgesamt bis zu 3,2 Millionen Euro an die internationalen Finanzmärkte zurückbringen! Gemäß einem […]

Rothschild soll Griechenland gegen ein Beraterhonorar von insgesamt bis zu 3,2 Millionen Euro an die internationalen Finanzmärkte zurückbringen!

Gemäß einem inzwischen auch per „Diavgeia“ publizierten Ministerbeschluss wird Rothschild bis zu 3,2 Mio. Euro gezahlt bekommen, um Griechenland auf den internationalen Finanzmärkten wieder „hoffähig“ zu machen.

Der auf der Internet-Plattform „Diavgia“ (= Klarheit, Transparenz) eingestellte Beschluss des stellvertretenden Finanzministers Giorgos Chouliarakis enthält die Bedingungen des Vertrags und das Honorar der Rothschild für die Erbringung von Dienstleistungen an den griechischen Fiskus. Demnach wird Rothschild in Raten eine Vergütung von bis zu 3,2 Mio. Euro erhalten.

Griechenland zahlt Rothschild für erfolgreichen Marktgang bis 3 Mio. Euro

Konkret wurde die Beauftragung des Finanzberaters Rothschild mit der Erbringung der nachstehenden spezialisie

rten Finanzdienstleistungen an den griechischen Fiskus genehmigt:

  • Bewertung der von den institutionellen Organen (EU, IWF usw.) vorgelegten Vorschläge in Zusammenhang mit den Maßnahmen zur Erleichterung der Verschuldung und deren Auswirkungen auf die bestehende Gliederung der öffentlichen Verschuldung Griechenlands.
  • Ausarbeitung, Bewertung und Vorlage von Vorschlägen in Zusammenhang mit der Verwaltung des Portefeuilles der von dem offiziellen Sektor herrührenden öffentlichen griechischen Verschuldung.
  • Ausarbeitung, Bewertung und Vorlage von Vorschlägen in Zusammenhang mit den Maßnahmen bezüglich der Erleichterung der vorstehend angeführten Verschuldung.
  • Erbringung von Erleichterungen und Diensten sowie auch Realisierung der erforderlichen Kontakte zu verschiedenen grundlegenden Trägern wie internationalen Investoren, internationalen Finanzinstituten usw. hinsichtlich der Vorbereitung für die Rückkehr Griechenlands an die internationalen Finanzmärkte.
  • Erbringung spezialisierter Beratung und Vorschläge in Themen der Bonitäts-Bewertung.

Gemäß dem Ministerbeschluss werden an die Rothschild als Honorar für die Erbringung der vorstehend angeführten Finanzdienstleistungen die folgenden Beträge gezahlt werden:

  • Ein Betrag von 99.000 Euro wird innerhalb eines Zeitraums von 60 Tagen ab der Veröffentlichung des Beschlusses entrichtet.
  • Zusätzlich wird bis zum 31.05.2018 ein Betrag von 99.000 Euro entrichtet werden, sofern die obigen Finanzdienstleistungen weiterhin auch nach dem 15.01.2018 und nicht über den 25.01.2019 hinaus erbracht werden.

Unter der Voraussetzung der Erreichung des Ziels, mittels der Emission staatlicher Anleihen mit einer Laufzeit von mindestens 24 Monaten an die internationalen Finanzmärkte zu gehen, wird an die Rothschild als Erfolgshonorar dann ein Betrag von insgesamt bis zu 3 Mio. Euro folgendermaßen entrichtet werden:

  • ein Betrag von bis zu 1,5 Mio. Euro nach Realisierung der ersten Emission, und
  • ein Betrag von bis zu 1,5 Mio. Euro nach  Realisierung der in Folge zweiten Emission.

(Quelle: thetoc.gr)

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Brand im Lager: Griechische Polizei verhaftet neun Flüchtlinge

Nach dem Brand in einem Flüchtlingslager auf der griechischen Insel Lesbos sind neun Personen verhaftet worden. Am Vortag war es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Afghanen und Afrikanern gekommen. Die griechischen Behörden sind mit der Verwaltung des Lagers offenbar überfordert.

Bewohner des Lagers flüchten vor dem Brand. (Foto: dpa)

Bewohner des Lagers flüchten vor dem Brand. (Foto: dpa)

Nach dem Brand in einem Flüchtlingslager auf der griechischen Insel Lesbos sind hunderte geflohene Bewohner in die verwüstete Containersiedlung zurückgekehrt, berichtet AFP. Im von den Flammen verschonten Teil des Lagers Moria bildeten sich am Dienstag lange Schlangen vor der Essensausgabe. Aus den umliegenden Hügeln strömten Menschen, die am Vorabend vor den Flammen geflohen waren. Neun Lagerbewohner wurden wegen des Feuers festgenommen.

Während eines Streits unter Bewohnern des überfüllten Lagers waren am Montag Einrichtungen in Brand gesetzt worden. Das Feuer breitete sich rasch aus, nach Polizeiangaben gingen 60 Wohncontainer, 100 Zelte und drei Großcontainer mit Verwaltungseinrichtungen in Flammen auf. Die 5000 Bewohner des Lagers ergriffen die Flucht. Verletzt wurde niemand. Das Lager soll nach Regierungsangaben so schnell wie möglich wieder aufgebaut werden. Familien sollen solange in einem anderen Lager auf Lesbos untergebracht werden.

Wegen der gewaltsamen Zusammenstöße, in deren Verlauf das Lager in Brand gesetzt wurde, wurden neun Bewohner festgenommen. Die Unruhen hatten zunächst offenbar durch einen Streit zwischen Afghanen und Afrikanern begonnen. 40 zusätzliche Bereitschaftspolizisten wurden am Dienstag nach Lesbos entsandt.

Moria gehört zu den größten Flüchtlingslagern in Griechenland. Schon in der Vergangenheit hatte es dort gebrannt, immer wieder gab es Zusammenstöße zwischen den Schutzsuchenden. Die Menschen sitzen in den Flüchtlingslagern fest, bis über ihre Aussichten auf Aufnahme in die EU entschieden wird.

Die Gewalt und die Brandstiftung in Moria kämen „nicht überraschend“, sagte Roland Schönbauer vom UNHCR. Die auf den griechischen Ägäis-Inseln ausharrenden Flüchtlinge müssten rasch ans Festland gebracht werden. Menschenrechtsgruppen hatten in der Vergangenheit immer wieder die Zustände in den griechischen Aufnahmezentren kritisiert, besonders auf Lesbos und anderen Ägäis-Inseln. Das Lager Moria ist eigentlich für 3500 Bewohner ausgelegt, bis zu dem Brand lebten dort jedoch 5000 Menschen unter beengten Verhältnissen.

Das im März zwischen der EU und Ankara geschlossene Flüchtlingsabkommen sieht vor, dass die Türkei neu auf den griechischen Ägäis-Inseln ankommende Flüchtlinge zurücknimmt. Bislang wurden seither jedoch nur 502 Flüchtlinge in die Türkei zurückgeschickt, während tägliche weitere Menschen in Griechenland ankommen.

Um ihre Abschiebung zu verhindern, stellen nahezu alle Neuankömmlinge einen Asylantrag in Griechenland. Die griechischen Behörden sind mit der Bearbeitung der Anträge überfordert, in der Zwischenzeit sitzen die Flüchtlinge in den Lagern fest. Angesichts der zermürbenden Wartezeit steigen die Spannungen zwischen den Bewohnern der Lager. Seit Jahresbeginn sind nach neuesten Angaben der Vereinten Nationen bislang mehr als 300.000 Flüchtlinge und Einwanderer über das Mittelmeer nach Europa gelangt. Dies sind deutlich weniger als die 520.000 Menschen, die in den ersten neun Monaten 2015 in die EU kamen, wie das UN-Flüchtlingshochkommissariat (UNHCR) am Dienstag mitteilte.

Bislang starben demnach 3211 Flüchtlinge bei dem Versuch, über das Meer Europa zu erreichen. Im gesamten Jahr 2015 ertranken 3771 Flüchtlinge im Mittelmeer. Damit drohe 2016 „zum tödlichsten Jahr im Mittelmeer“ zu werden, sagte UNHCR-Sprecher William Spindler.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/

Plan X – Darum kapitulierte Tsipras

Tsipras, Juncker, Hollande und Michel beim Euro-Gipfel in Brüssel am 12. Juli 2015. Bild: © Europäische Union, 2015

Tsipras, Juncker, Hollande und Michel beim Euro-Gipfel in Brüssel am 12. Juli 2015. Bild: © Europäische Union, 2015
in Wirtschaft & Finanzen, Wirtschaft Europa 11. Juli 2016 4 Comments

In seinem Buch „Willkommen im vergifteten Kelch“ schreibt Ökonomieprozessor James Galbraith, was er unter dem Auftrag vom damaligen Finanzminister Varoufakis in Griechenland erlebte – und warum Tsipras und die Syriza schlussendlich kapitulierten.
Von Marco Maier
Im Januar 2015 erhielt der US-amerikanische Ökonomieprofessor James Galbraith eine E-Mail seines Ex-Kollegen Janis Varoufakis. Darin stand: „Komm, so schnell du kannst.“ Nur rund zwei Wochen später landete er in Athen, wurde von Varoufakis mit den Worten „Willkommen im vergifteten Kelch“ begrüßt und erhielt vom griechischen Finanzminister einen explosiven Auftrag: Einen alternativen Plan zu erstellen der auf der Frage „Was, wenn Griechenland aus dem Euro austreten würde?“ basiert.

Grund dafür war die Regierungsübernahme der Syriza, die jedoch unter enormem Druck stand, weil mehrere Kredite ausliefen und das Land ohne auch nur einen Euro an Reserven dastand. Man hoffte in Athen damals auf eine Kursänderung der Eurozone, weil man sich mit den eigenen Positionen im Recht sah. Immerhin hatten die „Retter“ 300 Milliarden Euro locker gemacht und dem Land mit den oktroyierten Austeritätsmaßnahmen einen Wirtschaftszusammenbruch von rund einem Viertel des BIP beschert. Und das Geld? Das floss zu 95 Prozent ohnehin nur in die Kassen der (v.A. französischen und deutschen) Banken, die sich mit den griechischen Anleihen verspekuliert hatten.
Also forderten Tsipras, Varoufakis & Co einen umfassenden Schuldenschnitt und Investitionen, um Griechenland so wieder eine Option für Wachstum zu bieten. Doch stattdessen forderten die EU-Politiker noch mehr Sparprogramme von Athen ein. Kein Wunder also, dass Galbraith im Auftrag von Varoufakis im Geheimen mit einem kleinen Team einen Alternativplan ausarbeitete. Doch dieser hatte es in sich:
Ganze sechs Wochen lang arbeiteten die Ökonomen am Szenario mit dem Namen „Plan X“. Das Resultat: Um einen Austritt Griechenlands aus der Europäischen Währungsunion umsetzen zu können, hätte Griechenland in eine Diktatur umfunktioniert werden müssen. Denn dann hätte Premierminister Tsipras am Abend eine entsprechende Rede gehalten, während dann über Nacht in einem Streich eine Reihe von Aktionen hätten geschehen müssen. Darunter eine sofortige Verstaatlichung aller Privatbanken, alle Konten hätten auf eine neue Währung (die „Neo-Drachme“) umgeschrieben werden müssen. An den Grenzen hätte es dann strikte Kapitalkontrollen gegeben, während alle Geldautomaten ausgeschaltet werden. Um Plünderungen vorzubeugen, wäre die Armee mobilisiert worden, dazu wäre ein Zwangsdienst von allen Polizisten, Lehrern und anderen Beamten als Helfern gekommen. In weiterer Folge hätte Griechenland fast alles rationieren müssen: Nahrungsmittel, Benzin, Energie, Medizin und dergleichen. Dann würde alles mit improvisierten Schuldscheinen bezahlt und mittels einer Kette aus Notstandsgesetzen durch das Parlament abgesegnet. Und zu guter letzt wäre die einseitig erklärte komplette Streichung der Staatsschulden zu erklären gewesen.
Angesichts dieser notwendigen Maßnahmen wird deutlich, warum Tsipras schlussendlich doch noch einknickte und in vielen Bereichen auf die Forderungen der Troika bzw. Quadriga einging. Inzwischen ist Griechenland faktisch nur noch eine Kolonie der restlichen Eurozone, bzw. deren Regierungen. Alleine schon die derzeit schon sichtbaren Auswirkungen dieser Kapitulation wie reihenweise Konkurse, Massenstreiks, rigorose Privatisierungsmaßnahmen, Hungertote, unzählige Unbehandelte die sich keinen Arzt leisten können und dergleichen lässt die Frage offen, ob es für die Griechen nicht besser gewesen wäre, den „Plan X“ durchzuziehen. Die ersten paar Monate wären vielleicht schlimm gewesen, doch dann wäre zumindest schrittweise wieder Normalität eingekehrt und Griechenland hätte zumindest die Chance auf eine wirtschaftliche und finanzielle Erholung.
Das Buch, welches kürzlich in englischer Sprache erschien, gibt es unter anderem hier zu kaufen. Der Autor schrieb unter anderem auch das Buch „Wachstum neu denken – Was die Wirtschafts aus den Krisen lernen muss“.

https://www.contra-magazin.com

„Ghetto Idomeni“: Handel mit Drogen und Prostitution blüht im Flüchtlingslager Epoch Times, Mittwoch, 18. Mai 2016 10:34

Epoch Times, Mittwoch, 18. Mai 2016 10

Wie griechische Medien weiter berichteten, soll ein Eisenbahnwaggon zu einem Bordell umfunktioniert worden sein. Aus Nordafrika stammende Dealer verkauften Drogen, auch Schleuser seien vor Ort.

Flüchtlingslager in Idomeni.

Flüchtlingslager in Idomeni.

Foto: DANIEL MIHAILESCU/AFP/Getty Images

Das Flüchtlingslager Idomeni an der nordgriechischen Grenze wird mit Strukturen organisierter Kriminalität zu einem immer größeren Problemfall. Wie griechische Medien weiter berichteten, soll ein Eisenbahnwaggon zu einem Bordell umfunktioniert worden sein. Aus Nordafrika stammende Dealer verkauften Drogen, auch Schleuser seien vor Ort.

Die griechische Polizei sei im Inneren des Lagers nicht präsent, habe jedoch den Bereich um die Zeltstadt herum weiträumig abgesperrt. Medien schreiben bereits vom „Ghetto Idomeni“.

(dpa)

http://www.epochtimes.de/

Polizei in Alarmbereitschaft: Flugblatt ruft Migranten in Idomeni ab 9 Uhr zum Aufstand auf

Epoch Times, Sonntag, 10. April 2016 09:55
Ein neues Flugblatt hat die Sicherheitskräfte in der nordgriechischen Grenzstadt Idomeni in Alarmbereitschaft versetzt. Die mehr als 11 000 Flüchtlinge und Migranten des Elendslagers werden darauf in arabischer Sprache aufgefordert, sich am Sonntagmorgen um neun Uhr zu versammeln, um über die Grenze nach Mazedonien zu marschieren.
Proteste vor dem Flüchtlingslager im nordgriechischen Idomeni. 
Proteste vor dem Flüchtlingslager im nordgriechischen Idomeni.

Foto:  Georgi Licovski/dpa

Auf dem neuen Flugblatt werden die mehr als 11 000 Flüchtlinge und Migranten des Elendslagers in arabischer Sprache aufgefordert, sich am Sonntagmorgen um neun Uhr zu versammeln, um über die Grenze nach Mazedonien zu marschieren, berichtete der griechische Radiosender Athina 984.

Wer die Flugblätter verteilt und an Strommasten aufgehängt habe, sei bisher nicht bekannt.

Bereits Mitte März hatte ein ähnliches Flugblatt für einen Sturm auf den Grenzzaun gesorgt. Rund 2000 Flüchtlinge waren damals der Aufforderung gefolgt, einen reißenden Fluss zu überqueren. Drei Menschen waren dabei ertrunken. Wer es nach Mazedonien schaffte, wurde von den dortigen Sicherheitskräften umgehend zurückgeschickt.

Griechische Medien vermuten, dass Aktivisten hinter diesen gefährlichen Aktionen stecken. Die freiwilligen Helfer stehen in Griechenland zunehmend in der Kritik, weil sie zum Teil eigene politische Ziele wie die Grenzöffnung verfolgen. (dpa)

http://www.epochtimes.de/

 

Griechenland: Landesweite Streiks gegen Rentenkürzungen- keine Flüge

Epoch Times, Donnerstag, 7. April 2016 10:01
Griechenland steht heute wegen eines landesweiten Streiks aus Protest gegen geplante Rentenkürzungen weitgehend still. Dem Ausstand, zu dem die Gewerkschaft der Staatsdiensteten Griechenlands aufgerufen hatte, schlossen sich auch die Fluglotsen an.
Wie leer gefegt ist der internationale Flughafen Eleftherios Venizelos in Athen. Griechenland bestreikt die Regierung wegen den geplanten Rentenkürzungen.
Wie leer gefegt ist der internationale Flughafen Eleftherios Venizelos in Athen. Griechenland bestreikt die Regierung wegen den geplanten Rentenkürzungen.

Foto: Friso Gentsch/Archiv/dpa

Griechenland steht wegen eines landesweiten Streiks aus Protest gegen geplante Rentenkürzungen weitgehend still. Dem Ausstand, zu dem die Gewerkschaft der Staatsdiensteten Griechenlands (ADEDY) aufgerufen hatte, schlossen sich auch die Fluglotsen an.

So ruht heute der gesamte Flugverkehr von und nach Griechenland, während im Land selbst Ministerien, Steuerämter und andere Behörden bestreikt werden. Auch die Lehrer wollen die Arbeit niederlegen. Im Radio und Fernsehen werde es keine Nachrichten geben, teilte die Gewerkschaft der Journalisten des Landes mit.

Zurzeit verhandelt Athen mit seien Gläubigern über weitere Sparmaßnahmen in Höhe von 5,4 Milliarden Euro. Allein die Kürzungen der Renten sollen 1,8 Milliarden betragen. Ohne eine Einigung kann Griechenland auf keine weiteren Hilfen hoffen. Insgesamt geht es um bis zu 86 Milliarden Euro.

(dpa)

http://www.epochtimes.de/politik/welt/griechenland-landesweite-streiks-gegen-rentenkuerzungen-keine-fluege-a1320007.html