Live: Großeinsatz in Manhattan nach Explosion am Busbahnhof – Polizei evakuiert Metro-Linien

Live: Großeinsatz in Manhattan nach Explosion am Busbahnhof - Polizei evakuiert Metro-Linien
Über Twitter hat die New Yorker Polizei bekannt gegeben, dass sie auf Berichte über eine Explosion „unbekannter Ursache“ in Manhattan reagiert. In Konsequenz wurden bereits mehrere U-Bahnlinien evakuiert. Die Polizei hat mittlerweile die Explosion bestätigt.
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USA: In 20 Bundesstaaten werden gentechnisch veränderte Moskitos freigelassen

5. Dezember 2017 aikos2309

Die US-Umweltschutzbehörde (EPA) hat die Freilassung von gentechnisch veränderten Moskitos in 20 US-Bundesstaaten und Washington D.C. genehmigt – was sind die Konsequenzen dieses Massenexperimentes?

Anfang November hat die US-Umweltschutzbehörde (EPA) dem Einsatz von gentechnisch veränderten Moskitos zugestimmt, die als Überträger eines üblichen Bakteriums zum Töten von Moskitos dienen sollen, die Träger von gefährlichen Viren sind.

Hierüber wurde in Nature berichtet und später bei Gizmodo von MosquitoMate bestätigt, dem Unternehmen hinter den gentechnisch veränderten Moskitos und der EPA. Die EPA erklärte, sie habe ihre Asiatische Tigermücke offiziell mit einer fünfjährigen Lizenz eingetragen, um ihre Labor-Moskitos in 20 US-Bundesstaaten im ganzen Land zu verkaufen.

Nature berichtete:

Am 3. November teilte die Agentur dem biotechnologischen Start-Up-Unternehmen MosquitoMate mit, dass es das Bakterium Wolbachia pipientis als Hilfsmittel gegen die Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) in die Umwelt freilassen könne. Im Labor aufgezogene Moskitos werden das Bakterium an wilde Moskito-Populationen übertragen.

Die Entscheidung – die die EPA nicht formell bekanntgegeben hat – erlaubt dem Unternehmen, das in Lexington (Kentucky) ansässig ist, die mit Bakterien infizierten Moskitos in 20 US-Bundesstaaten und Washington D.C. freizulassen.

Das Ziel besteht darin, dass MosquitoMate die mit Wolbachia infizierten, männlichen A. albopictus-Moskitos auswildert, um sich mit wilden Weibchen zu paaren, in der Hoffnung, dass die befruchteten Eier aufgrund der fehlerhaften elterlichen Chromosomen nicht ausgebrütet werden.

Wie bei allen Moskitos, stechen auch die im Labor gezüchteten männlichen Moskitos nicht. MosquitoMate glaubt, dass die infizierten Männchen mit der Zeit dabei helfen werden, die Population von A. albopictus-Moskitos zu dezimieren.

 

Stephen Dobson, ein Insektenforscher an der Universität von Kentucky und Gründer von MosquitoMate, sagte zu Nature, dass andere Moskito-Spezies und andere Insekten von der Freisetzung der Labor-Moskitos nicht beeinträchtigt würden.

Dobson erklärte auch, dass MosquitoMate plane, mit dem regionalen Verkauf von Moskitos in Lexington (Kentucky) zu beginnen, und dann von dort aus auf nahegelegene Städte überzugehen.

Die Entscheidung der EPA wurde getroffen, nachdem die US-Lebens- und Arzneimittelbehörde (FDA) die Freisetzung genetisch veränderter Moskitos genehmigt hat, um die Ausbreitung des Zika-Virus zu verhindern.

Die Genehmigung der FDA stand in Zusammenhang mit einem Feldversuch genetisch veränderter Moskitos, die vom britischen Biotechnologie-Unternehmen Oxitec entwickelt wurden.

Oxitec ist das gleiche Unternehmen, das während der Wahl von 2016 in eine kontroverse Abstimmung auf den Florida Keys verwickelt war. Bei dieser Abstimmung votierten die Anwohner von Key Haven gegen die Freisetzung der Moskitos in ihrer Gemeinde.

Jedoch wurden die Versuche kurz danach für einen anderen Standort in den Keys genehmigt. Trotz der Genehmigung, hat der Widerstand gegen das kontroverse Projekt nicht nachgelassen. Ende November 2016 berichtete Health News Florida, dass ein Bündnis verschiedener Gruppierungen, einschließlich des Center for Food Safety und der Florida Keys Environmental Coalition eine 60-tägige Absichtserklärung eingereicht hat, um die FDA zu verklagen.

Anfang dieses Jahres berichtete der Houston Chronicle, dass Oxitec an einer Übereinkunft mit Beamten von Harris County arbeite, um gentechnisch veränderte Moskitos im Gebiet um Houston freizulassen. Oxitec versucht, die Beamten in Houston umzustimmen, indem sie erklären, dass ihr Produkt eine beinahe 100%ige Erfolgsquote habe. Gizmodo berichtete:

Das Unternehmen behauptet, dass Versuche in Brasilien, Panama und den Kaimaninseln die Moskito-Populationen um 90% reduziert hätten, indem sie es einen Erfolg der menschlichen Kontrolle über die Natur auf „einem nie dagewesenem Niveau“ nannten. (Die Weltgesundheitsorganisation hat ihrerseits erklärt, dass obwohl die Technologie „die Fähigkeit demonstriert habe, die [Moskito-]Populationen bei Feldversuchen in kleinem Maßstab zu reduzieren“, es immer noch „ein Fehlen an Daten über epidemiologische Auswirkungen“ gebe.

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Interessanterweise gab die FDA im Oktober 2017 eine weitere Mitteilung heraus, die klarstellt, dass „Produkte, die in Zusammenhang mit Moskitos beabsichtigen, als Pestizide zu fungieren“, nach dem Federal Food, Drug, & Cosmetic Act keine „Arznei“ seien, und „von der EPA nach dem Federal Insecticide Act reguliert werden“.

 

Diese Entscheidung führte zu der Bekanntgabe der EPA vom November, und schafft optimale Voraussetzungen für künftige Experimente mit genetisch veränderten Moskitos.

Wird der erste Ort, an dem es genetisch veränderte Moskitos gibt, in Houston, den Florida Keys oder den neu genehmigten 20 US-Bundesstaaten sein? Das wird sich mit der Zeit herausstellen. Momentan ist es wichtig, gegenüber lokalen Beamten seinen Gedanken und Bedenken Ausdruck zu verleihen.

Wenn dies in Ihrem Gebiet passiert und Sie sich diesbezüglich Sorgen machen, seien Sie nicht untätig oder beklagen sich nur im Internet darüber. Werden Sie in irgendeiner Weise aktiv. Unterrichten Sie Ihre Nachbarn und nehmen Sie die für Sie zuständigen Beamten in die Pflicht.

Literatur:

 

Frankensteins Katze: Wie Biotechnologen die Tiere der Zukunft schaffen

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Wesen, die es nicht geben dürfte: Unheimliche Begegnungen mit Geschöpfen der Anderswelt

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Monsanto – Mit Gift und Genen

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Quellen: PublicDomain/activistpost.com/maki72 für Pravda TV am 05.12.2017

f https://www.pravda-tv.com/2017/12/usa-in-20-bundesstaaten-werden-gentechnisch-veraenderte-moskitos-freigelassen/#PXiOAzmUGjWcyyrV.99

Kennedy-Akten legen Aktivitäten der CIA in Chile offen

 

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17.11.2017 Chile /

Dokumente belegen Ausmaß der Programme gegen die gewählte Allende-Regierung. Unterstützung der Diktatur. CIA wusste von Terrorplänen

Geheimdokument der CIA

Die Kennedy-Akten zeigen Aktivitäten der CIA um den Militärputsch in Chile

Washington. Aus den jüngst freigegebenen Geheimdienstakten über die Ermordung des US-Präsidenten John F. Kennedy in den USA im Jahr 1963 geht – von der Presse weitgehend unbeachtet – auch das Ausmaß der damaligen Aktivitäten des US-Auslandsgeheimdienstes CIA in Chile hervor.

Die in den Akten enthaltenen Aufzeichnungen der chilenischen CIA-Zentrale dokumentieren die Unternehmungen der USA zur Behinderung der damaligen gewählten chilenischen Regierung unter dem sozialistischen Präsident Salvador Allende. Die Dokumente belegen auch die Unterstützung der folgenden Militärdiktatur unter General Augusto Pinochet, der am 11. September 1973 an der Spitze eines blutigen Putsches stand. Das geht aus einer Analyse des chilenischen Zentrums für investigativen Journalismus und Information, CIPER, hervor.

Mindestens fünf chilenische Agenten tauchen in Protokollen von 1974 auf, dem Jahr nach dem Militärputsch. Hinter Decknamen verbergen sich laut CIPER damalige Führungskräfte der diktaturnahen Tageszeitung El Mercurio, ein ranghoher Militär, ein Mitglied der chilenischen Christdemokratischen Partei (DC) sowie eine weitere Person der nationalen Politik.

In den Mitschriften äußern die Agenten unter anderem Zweifel an der Geheimhaltung der US-Amerikaner. Im September 1974 hatten unter anderem die US-Tageszeitung New York Times und das westdeutsche Nachrichtenmagazin Der Spiegel detaillierte Informationen über Aktivitäten der CIA in Chile veröffentlicht. Darin ging es um mehr als acht Millionen US-Dollar, die die CIA in die Bekämpfung der sozialistischen Regierung von Allende investiert hatte. Die New York Times schrieb von monatelanger Finanzierung zur Unterstützung von Streiks einzelner Gewerkschaften. Ziel der CIA sei gewesen, die chilenische Wirtschaft zu beschädigen, um den Unmut seitens der Bevölkerung gegen die sozialistische Regierung zu schüren.

Neben der finanziellen Unterstützung politischer Akteure belegen die Akten auch Bemühungen des US-Auslandsgeheimdienstes um medialen Einfluss. So dokumentierte die CIA das mediale Echo der Enthüllungen in den nationalen Zeitungen El Mercurio und La Tercera. Außerdem geht aus einem Protokoll der geheime Kauf eines ganzen Radiosenders für 25.000 US-Dollar hervor, über dessen Abwicklung Stillschweigen vereinbart wurde.

Einige der nun im Zuge des Kennedy-Mordes freigegebenen Akten enthalten bis dato unbekannte Informationen über die damalige US-Politik gegenüber des südamerikanischen Landes. So dokumentierte die CIA am 10. Januar 1973 die Ankunft dreier Mitglieder der chilenischen Christdemokraten in Venezuela. Diese sollten an einem „geheimen Training durch das Venezolanische Direktorat für Nachrichtendienste und Abwehr (DISIP)“ teilnehmen. Inhalt des Trainings seien heimliche Sprengsätze und Kommunikationstechniken. In Venezuela wurden damals auch antikubanische Terroristen ausgebildet und protegiert.

Aus derselben Quelle geht hervor, dass die CIA in die Pläne des antikubanischen Terroristen Orlando Boschs zur Ermordung von Allendes Neffen, Pascal Allende, in Costa Rica eingeweiht war. Wie die CIA reagierte, ist unklar. Bosch jedoch wurde bei seiner Ankunft in Costa Rica mit einem gefälschten chilenischen Pass verhaftet.

Die Kennedy-Akten umfassen über fünf Millionen Seiten. Der Großteil ist seit 1992 öffentlich. Die Geheimakten wurden nun mit Ablauf der Geheimhaltungsfrist am 26. Oktober in mehreren Veröffentlichungen freigegeben. US-Präsident Donald Trump erklärte über den Kurznachrichtendienst Twitter, er habe nach „genauer Beratung mit General Kelly (dem damaligen Stabschef des Weißen Hauses), der CIA und weiteren Behörden“ beschlossen, alle der JFK-Akten zu veröffentlichen. Ausgenommen seien nur von Daten, die noch lebende Personen betreffen.

https://amerika21.de/2017/11/189390/kennedy-akten-cia-chile

“Geladen und entsichert”: Kündigen neue Schwarmbeben in Kalifornien „The Big One“ an?

Am Montag ließen Schwarmbeben den Bezirk Monterey County in Mittelkalifornien erzittern. Die erste Erschütterung der Stärke 4,6 erfasste die US-Geologiebehörde USGS um 11.31 Uhr Ortszeit in der Nähe der Stadt Gonzales. Das Epizentrum lag in 6,4 Kilometern Tiefe in der Nähe der San-Andreas-Verwerfung.

Die Erschütterungen waren bis ins 144 Kilometer entfernte San Francisco zu spüren. Auf das erste Beben folgten neun weitere Erdstöße, von denen das stärkste mit einer Magnitude von 2,8 erfasst wurde. Berichte über Verletzte oder Schäden gibt es nicht.

Der Boden schwankte wie raue See

„Das Beben dauerte etwa fünf Sekunden. Es gab einen Ruck und dann schwankte der Boden plötzlich“, sagte Steve Anderson von der kalifornischen Meteorologiebehörde dem Newsportal „SFGate“. „Ein Kollege von mir sagte, dass er sich durch die Schaukelbewegungen seekrank fühlte.“

Nach Einschätzung von Seismologin Annemarie Baltay von der US-Geologiebehörde kündigen die Schwarmbeben nicht das gefürchtete große Beben an. Sie sagte im Interview mit SFGate, dass solche Erdstöße typisch für die Region seien.

Man müsse sich das vorstellen, als ob jemand die Verwerfungen an der Stelle geölt habe, damit sie wieder gleitfähig sei. Baltay fügte hinzu, dass sich in den vergangenen zehn Jahren in dieser Region 51 kleinere Beben ereignet hätten. Das stärkste sei im Jahr 2011 mit einer Magnitude von 4,6 erfasst worden.

Seismologen erwarten “The Big One”

Baltays Zuversicht teilen nicht alle Seismologen. Seit Jahren wabert die Angst vor „The Big One“ wie ein Damoklesschwert über den Menschen in Kalifornien. Ned Field, Seismologe der USGS, sagte 2015 dem Magazin „Smithsonian“:

„Südkalifornien ist geladen und entsichert. Wir glauben, dass sich die Spannungen bereits enorm aufgebaut haben. Und wenn es erst einmal losgeht, dann entladen sich diese Spannungen in den Verwerfungen über Jahre hinweg.“

Seismologin Lucy Jones ist sich sicher, dass sich die San-Andreas-Verwerfung zuerst am Salton Lake, dem größten See Kalifornien entladen wird. Dieses Beben könnte dann eine Stärke von 8,2 erreichen, wenn die Erschütterungen die südkalifornische Stadt Paso Robles erreichen würden.

(Seismologen sind überzeugt, dass dem südlichen Teil der San-Andreas-Verwerfung in Kalifornien eine katastrophale Erschütterung bevorsteht)

Beben der Stärke 7,8 möglich – mit katastrophalen Folgen

„The Big One“ würde Tausende Menschen in den Tod reißen. Jones zufolge zählt Südkalifornien über 300 Verwerfungen und jeder Einwohner lebt demnach in einem Radius von 8 Kilometern zu einer dieser tektonischen Bruchstellen.

Im Interview mit dem US-Fernsehsender CBS in Los Angeles sagte die Forscherin: „Ein von Forschern entworfenes Szenario sieht ein Beben der Stärke 7,8 vor.“ Erschütterungen dieser Magnitude würden 1800 Menschen in den Tod reißen und mindestens 300.000 Gebäude beschädigen oder zerstören.

(Ein weiteres 4,1 Erdbeben traf am Donnerstag in 15 Kilometern Tiefe den Golf von Kalifornien)

Gefahr geht auch von blinden Verwerfungen aus

Eines der verheerendsten Erdbeben erlebte Kalifornien am 18. April 1906. Damals erzitterte die Erde mit einer Stärke von 7,9 die Stadt San Francisco. Der USGS zufolge starben 3000 Menschen. Durch ein Feuer, das durch das Beben ausgelöst wurde, verloren 225.000 Menschen ihr Heim.

Das letzte größere Beben, das von der San-Andreas-Verwerfung ausging, ereignete sich der USGS zufolge im Oktober 1989 in Loma Prieta. 16.000 Häuser wurden zum Teil bis zur Unbewohnbarkeit zerstört. 64 Menschen verloren ihr Leben. Das Beben entstand an einer sogenannten blinden Verwerfung, deren Bruchstellen typischerweise nicht bis an die Erdoberfläche reichen.

Zwar können Seismologen noch nicht vorhersagen, wann genau ein Beben eintreten wird. Doch aufgrund der Auswertung historischer Daten und geologischer Aufzeichnungen sind sie heute in der Lage, die Regionen einzugrenzen, in denen sich ein Beben ereignen könnte.

Verschiedene Untersuchungen und Studien deuten an, dass großen Beben häufig mit Vorbeben einhergehen. Doch zurzeit ist es für Geologen und Seismologen noch schwierig zu unterscheiden, ob es sich bei Erschütterungen tatsächlich um solche Vorzeichen handelt, oder ob sich gerade einfach nur Verwerfungen die Spannungen durch typische kleinere Schwarmbeben entladen.

(Die Verwerfung zieht sich über insgesamt 1100 Kilometer von Mexiko bis zum Kap Mendocino nördlich von San Francisco und taucht dort dann in den Pazifik ab)

An der San-Andreas-Verwerfung driftet die Pazifische Platte an der Nordamerikanische Platte vorbei. Das Areal reicht über 1100 Kilometer von Mexiko bis San Francisco. Dadurch wird der Bundesstaat Kalifornien zweigeteilt: San Francisco liegt auf der Nordamerikanischen Platte, Los Angeles auf der Pazifischen.

Normalerweise sollten sich die Platten bewegen und Erschütterungen in dieser Region alle zehn Jahre den Druck abbauen, der durch die Reibung entsteht. Wie die Los Angeles Times berichtete, ist das bei der San-Andreas-Verwerfung aber lange nicht passiert.

Das bedeutet, dass sich der Druck von über 100 Jahren zwischen den tektonischen Platten angestaut hat.

Literatur:

Welten im Zusammenstoss

Die Erde im Umbruch: Katastrophen form(t)en diese Welt. Beweise aus historischer Zeit

Supervulkan

Erde im Aufruhr

Videos:

Quellen: PublicDomain/weather.com am 18.11.2017

https://www.pravda-tv.com/

Überwachungspille in den USA zugelassen

 

Die Vorstöße zur Überwachung von Bürgern wird immer grotesker. Einem Bericht der „New York Times“ zufolge hat die amerikanische Arnzeimittelbehörde FDA (Food and Drug Administration) jetzt ein Medikament zugelassen, das Menschen digital überwachen kann.

Das „Medikament“ ist eine Pille, die mit Sensoren ausgestattet ist. Die Sensoren sollen Daten an den behandelnden Arzt übertragen, der so überwachen kann, ob ein Patient die von ihm verschriebenen Medikamente auch ordnungsgemäß einnimmt.

Die Pille mit dem Namen Abilify MyCite enthält den Wirkstoff Aripiprazol, der zur Behandlung von Schizophrenie und Bipolarer Störung eingesetzt wird.

Kritiker sehen den Beginn einer neuen Ära voraus, in der die Einnahme von Medikamenten erzwungen wird. „1984“ oder„Einer flog über das Kuckucksnest“ lassen grüßen.

Begründung: Patienten werden Genesungspläne vorgeschrieben, die oftmals nicht eingehalten werden. Medikamente werden nicht oder falsch eingenommen.

Dies führe zu erheblichen Mehrkosten im Gesundheitssystem, so die FDA. Mediziner preisen die neue Pille als Medikament mit dem Potenzial, die Gesundheit von Patienten maßgeblich zu verbessern. Patienten sollen über eine Smartphone-App die Daten an den behandelnden Arzt sowie weitere Personen wie z. B. Familienmitglieder übermitteln können.

Der Sensor in der Pille enthält Substanzen, die Signale senden, sobald sie mit Magensäure in Berührung kommen (GPS, Smartphones und Fitness-Tracker sind genuine Militärtechnologien: Überwachung wird cool).

Ein amerikanischer Psychiater lobte das Medikament ebenfalls: Die „Pille“ werde zudem dafür sorgen, dass Menschen weniger Rückfälle erleiden.

Andere Hersteller haben ebenfalls digitale Pillen in der Entwicklung: „etectRx“ aus Newberry in Florida hat den Sensor „ID-Cap“ entwickelt. Er soll die Anwendung von Opioiden oder HIV-Medikamenten verbessern.

Was bedeutet das für den Patienten? Die Zulassung weckt eine Reihe datenschutzrechtlicher Bedenken. Kritiker weisen darauf hin, dass zu jeder Zeit sichergestellt sein müsse, dass Unbefugte keinen Zugang zu den gespeicherten Daten erlangen können.

Darüber hinaus stellen sich weitere Fragen: Ist es etwa denkbar, dass Krankenkassen in Zukunft Zugriff auf die von der digitalen Pille gesendeten Daten bekommen?

Dann hätten sie ein Instrument, um die Regelmäßigkeit zu kontrollieren, mit der Patienten ihre Medizin einnehmen – und könnten „fehlende Mitarbeit“ mit Streichungen von Kostenübernahmen sanktionieren.

Entspräche die Entwicklung des neuen Überwachungsmedikamentes nicht den Tatsachen, könnte man von einem schlechten Scherz ausgehen. Doch Behörden und Firmen lassen sich anscheinend auch das Unmögliche einfallen, um Big Brother in allen Lebensbereichen Einblick und Kontrolle zu ermöglichen.

Literatur:

Das geheime Leben: Wahre Geschichten von der dunklen Seite des Internets

Deep Web – Die dunkle Seite des Internets

Gemeinsam einsam: Wie Facebook, Google und Co. unser Leben verändern

The Dark Net: Unterwegs in den dunklen Kanälen der digitalen Unterwelt

Quellen: PublicDomain/watergate.tv/praxisvita.de am 15.11.2017

https://www.pravda-tv.com

Die arbeitenden Obdachlosen der USA

Donnerstag, 16. November 2017 , von Freeman um 07:00

Am Rand des Technologie-Mekkas der Welt in Kalifornien, in Silicon Valley, die Heimat der reichsten Personen und Firmen, gibt es eine steigende Zahl an „arbeitenden Obdachlosen“, die nicht den amerikanischen Traum erleben sondern dessen Albtraum.

In fast jeder amerikanischen Stadt gibt es „Zeltstädte“
der obdachlosen arbeitenden Bevölkerung,
wie hier in Los Angeles zu sehen

Es handelt sich NICHT um Amerikaner, die aus „selbst verschuldeten“ Gründen aus der Gesellschaft in die totale Armut gefallen sind und deshalb auf der Strasse „leben“, obwohl es davon sehr viele gibt, sondern HART ARBEITENDE Menschen, die einen Job haben, sogar zwei oder drei, aber sich trotzdem keine feste Wohnung leisten können.

Was vor einigen Jahren unbekannt war ist jetzt alltäglich geworden, die „working homeless“. Diese Menschen „wohnen“ in ihren Autos auf der Strasse oder auf einem Parkplatz und gehen von dort zur Arbeit.

Dabei befinden sich in Silicon Valley die bekanntesten Tech-Konzerne der Welt, wie Apple, Alphabet (Google), Hewlett Packard und Oracle. Die Aktienkurse dieser Firmen steigen und steigen und sie schwimmen in Geld.

Aber bei einem minimalen Stundenlohn können sich viele im Dienstleistungssektor keine Miete leisten.

Die Durchschnittsmiete im Stadtgebiet und der Umgebung von San Jose beträgt sagenhafte 3’500 Dollar pro Monat.

Aber 12 Dollar die Stunde bekommen die Angestellten im Gastronomiebereich und 19 Dollar im Gesundheitswesen, was nicht mal die Wohnkosten deckt, berichtet AP.

Der Bericht zeigt die tragische Geschichte von Ellen Tara James-Penney (54) auf, die an der Universität von San Jose Englisch unterrichtet und dafür 28’000 pro Jahr bekommt, was nicht für eine eigene Wohnung reicht.

Dazu kommt noch, sie hat immer noch 143’000 Dollar Schulden aus der Studienzeit, wo sie zwei Uni-Abschlüsse sich erarbeitete. An der Rückzahlung ist sie immer noch dran.

Das heisst, die Ausbildungskosten an den sehr teuren Universitäten in den USA von über 200’000 Dollar bringt einem NICHT den Job mit dem akademischen Grad und das erhoffte hohe Einkommen, um dann die Schulden zurückzahlen zu können.

Sie benotet Prüfungen und bereitet die Schulstunden in ihrem Volvo vor. Nachts lehnt sie sich hinter dem Steuer des Wagens zurück und versucht zu schlafen, zusammen mit ‚Hank‘, einer ihrer beiden Hunden. Ihr Ehemann ist zu gross für das Auto und schläft in einem Zelt neben dem Auto mit dem Hund ‚Buddy‘„, steht im Bericht.

Sogar als Doppelverdiener reicht es nicht für eine eigene bezahlbare Wohnung.

Und das im angeblich „reichsten Land der Welt“, wie uns die Hollywood-Propaganda dauernd vorgaukelt. In den amerikanischen TV-Serien und Block-Buster-Filmen gibt es keine Armut.

Das wird nur indirekt gezeigt, wie in der beliebten Serie „Bing Bang Theory“, wo vier hochintelligente junge Akademiker mit Doktortitel in einer WG leben (müssen).

Weil mittlerweile so viele öffentliche Parkplätze und auch Strassen mit Dauerparkierern belegt sind, die ihre Fahrzeuge als „Wohnung“ benutzen, hat die Stadt Palo Alto die Parkzeit auf maximal 72 Stunden eingeschränkt.

Die zugestellte Crisanto Avenue am Rengstorff
Park in Mountain View, Kalifornien

Die arbeitenden Obdachlosen müssen regelmässig ihre Behausung auf vier Rädern wegfahren und wo anders hinstellen. Die reichen Villenbesitzer, die es ja gibt, die von dem Tech-Boom profitiert haben, wollen sie nicht sehen.

Wann wird der arbeitenden Bevölkerung in Europa und in Nordamerika endlich klar (siehe meinen vorhergehenden Artikel „Anzahl Wohnungsloser ist drastisch gestiegen„), sie vegetieren als Sklaven in einem Ausbeutersystem?

Aber uns geht’s ja noch gut„, wird ihnen von den Medien und Politikern eingeredet, dabei müsste es schon längst eine Revolution geben!

Terroranschlag in New York: Ein Bild der Verwüstung – acht Tote – Täter rief „Allahu Akbar“

Blutbad in Manhattan! Nahe der 9/11-Gedenkstätte im Süden von Manhattan raste Dienstagnachmittag ein Kleinlaster in eine Menschengruppe auf einem Radweg. Danach prallte er gegen einen Schulbus.

Attentäter fährt mit Kleinlaster in Menschenmenge, Täter rief „Allahu Akbar“

Terroranschlag in New York – Video zeigt wie der Attentäter von der Polizei gestellt wird

Der Täter: Sayfullo Saipov – Er ist Usbeke, wanderte 2010 in die USA ein.

 

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