Es ist unangemessen und unethisch, die gesamte neuseeländische Bevölkerung einem medizinischen Eingriff zu unterziehen, sagt die neuseeländische Ärztin Alison Goodwin in einer Videobotschaft. Sie weist darauf hin, dass die klinische Erprobung des Verfahrens, in diesem Fall des Corona-Impfstoffs, noch nicht abgeschlossen ist. Es ist auch unangemessen und unethisch, jemanden zu einem medizinischen Eingriff zu zwingen, sagt Goodwin.
Sie ist besorgt über die Einführung des Corona-Impfstoffs. Dies ist darauf zurückzuführen, dass es sich um eine neue Technologie handelt, die bisher noch nicht eingesetzt wurde. Außerdem werden die klinischen Studien nicht vor 2023 abgeschlossen sein, so dass es noch viele Unbekannte gibt.
Der Impfstoff ist nur unter 58 verschiedenen Bedingungen für den Notfalleinsatz zugelassen. Außerdem kann Pfizer nicht für etwaige Nebenwirkungen haftbar gemacht werden.
Drei Grundsätze
„Wir haben keine Ahnung, wie sich der Impfstoff nach einem, zwei oder fünf Jahren auswirken wird“, so Goodwin. „Es wurde nicht an schwangeren Frauen oder älteren Menschen getestet. Der Hausarzt führte weiter aus, dass die Nebenwirkungen derzeit nicht gut überwacht werden. Und wenn Sie unter 60 und gesund sind, überwiegen die Vorteile des Impfstoffs wahrscheinlich nicht die Risiken, fügte sie hinzu.
Während ihres Studiums wurden ihr drei Grundsätze eingeimpft: Erstens, nicht schaden; informierte Zustimmung; und das Recht, medizinische Behandlung abzulehnen. Wenn andere neuseeländische Ärzte nicht aufstehen und diese Rechte verteidigen, schäme ich mich für meinen Beruf, sagte Goodwin.
An die Adresse der politischen Führer gerichtet, sagte sie: „Ich halte das für unethisch und verrückt. Es ist niemals angemessen, eine Bevölkerung zu zwingen, sich einem experimentellen medizinischen Verfahren zu unterziehen“.
„Warum haben Sie nie über Gesundheit gesprochen? Sie haben bewusst Bedingungen geschaffen, die der öffentlichen Gesundheit abträglich sind. Sie haben Angst eingeflößt.“
Der Hausarzt meint, es sei Zeit für eine neue Geschichte. Eine Geschichte darüber, wie beeindruckend, intelligent und widerstandsfähig der menschliche Körper sein kann.
Der Leiter des Pathologischen Instituts der Universität Heidelberg, Peter Schirmacher, hat 40 Autopsien an geimpften Menschen durchgeführt und schlägt Alarm. Der Chefpathologe schätzt, dass 30 bis 40 Prozent der Menschen an den Folgen der Impfung gestorben sind.
Er behauptet, dass die Zahl der Todesfälle durch Impfungen unterschätzt wird und warnt davor, dass viele Impftodesfälle nicht gemeldet werden, schreibt Die Welt.
Die Reaktion des Establishments ließ nicht lange auf sich warten. Das Paul-Ehrlich-Institut, ein medizinischer Beobachter, nannte Schirmachers Aussagen „unverständlich“.
Unterstützt wurde er von der Deutschen Gesellschaft für Pathologie, die darauf hinwies, dass viel mehr Autopsien an geimpften Personen durchgeführt werden sollten. Nur so lässt sich ein Zusammenhang zwischen Todesfällen und Impfungen ausschließen oder nachweisen, so der Verband.
Sie fordert die Ärzte auf, eine Autopsie zu beantragen, wenn ein Patient innerhalb von Tagen oder Wochen nach der Impfung stirbt.
Gesundheitsminister antwortet nicht auf Brief
Im März forderte der Verband in einem Schreiben an Gesundheitsminister, der eigentlich ein Bankkaufmann ist Jens Spahn, dass Autopsien nach einem Todesfall vor Ort durchgeführt werden. Der Brief blieb unbeantwortet. Die Erkenntnisse von Schirmacher könnten die Pharmaunternehmen viel Geld kosten. Die Bereitschaft von Menschen, die noch keine Impfung erhalten haben, ist bereits gering und könnte dadurch noch mehr schwinden.
Schirmacher selbst leitet bereits ein vom Land subventioniertes Autopsie-Projekt an COVID-19-Verstorbenen. Er beschloss, auch Autopsien an geimpften Menschen durchzuführen. Der Pathologe will schwerwiegenden Impfnebenwirkungen wie Hirnvenenthrombosen oder Autoimmunerkrankungen auf den Grund gehen.
Man könnte es einen innenpolitischen Umfaller, Kalkül oder einfach nur plumpes Anbiedern an den politischen Mainstream (vor den Bundestagswahlen) nennen, was derzeit in der AfD-Fraktion im deutschen Bundesland Baden-Württemberg vor sich geht. Denn dort spricht man sich neuerdings aktiv für die Corona-Impfung aus – doch nicht nur das.
AfD begrüßt Ausweitung der Corona-Impfungen auf Kinder
Wie AfD-Fraktionschef Bernd Gögel verlautbaren ließ, spricht man sich auch für eine Ausweitung der Corona-Impfungen auf Kinder aus. Dies sei, so Gögel, der einzige Weg, um eine angebliche „vierte Welle“ abwenden zu können. Immerhin müssten die Schulen um jeden Preis offengehalten werden.
Hintergrund der offensichtlichen Anbiederung in Sachen Corona-Politik an Altparteien und Linke, ist ein Streit in dem Bundesland rund um die gestarteten „Impf-Angebote“ für 12 bis 17-Jährige. Kritiker verweisen immer noch auf die massiven Bedenken der Ständigen Impfkommission (Stiko) und sogar der WHO, was Corona-Impfungen an Kindern angeht.
Auch AFD-Chef von NRW für Kinderimpfung
Gögels Gutheißen des Impfens von Kindern darf nicht nur als Einzelmeinung eines Umfallers in Baden Württemberg betrachtet werden, der es vorzieht im medialen Mainstream mitzuschwimmen. Auch der AfD-Fraktionschef von Nordrhein-Westfalen Markus Wagner ist da bei ihm. Wagner ging sogar noch eine Schritt weiter und beließ es nicht bei der bloßen Ankündigung, wie segensreich Impfungen für Kinder sind: bereits im Februar ließ er sich, seine Schwiegermutter und seinen 16-Jährigen Sohn impfen, berichtete damals der WDR.
Auf einer Linie mit den Grünen
Anders sieht dies der grüne Gesundheitsminister Manfred Lucha:
„Wir wissen, dass die Impfstoffe sehr gut vertragen werden. Wir haben Impfstoffe, die von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) zugelassen sind. Das ist eine hohe wissenschaftliche Zugangsvoraussetzung.“
Da alle Oppositonsparteien, inklusive der AfD, dem zustimmen, dürfte der Ausweitung der Impfungen auf die Kindern nun ja auch nichts mehr im Wege stehen.
Bei AFD weiß die Rechte nicht was die Linke tut
Damit auch die Gegner der Impfungen sich angesprochen fühlen dürfen, wird von der Parteispitze das Gegenteil von dem verkündet, was immerhin Fraktionsvorsitzende von sich geben. Hier ein Screenshot aus der Webseite der AFD mit völlig konträren Aussagen dazu:
Bild 1: männliche „Samenstände der Brennnessel. Diese stehen deutlich horizontal vom Stängel ab und werden nicht gesammelt. Sind sind zum Sammeln ungeeignet weil sie keine Nüsschen sind. Sondern eigentlich mehr Sporensammelbehälter.
Bild 2: weibliche Samenstände voller kleiner fast sammelreifer Nüsschen. Sie hängen prall nach unten und sind je nach Region Mitte Juli bis sogar Oktober erntereif.
Verwendung finden diese dann in der Küche. Zum Brotbacken, ins Granola, als Besteeuung zum Aufstrich, in Suppen, uvm.
Sie schmecken einfach herrlich nach Sommer. Reif, warm, nussig.
Chia und Co können da einpacken gehen. Sie fördern das Haarwachstum und und bringen Glanz hinein. Das gesamte Hautbild wird strahlender und gesünder. Obendrein enthalten sie viel Vitamin C, A und E.
Die Brennnessel ist eine echte Wunderpflanze mit ungezählten Anwendungsmöglichkeiten. „Kräuterhexe“ Grit Nitzsche will mit ihrem fundierten kleinen Ratgeber endlich auch der Brennnessel ihren schlechten Ruf nehmen – geleitet durch eigene langjährige Erfahrung auf ihrem eigenen…
Ob das Konsequenzen hat? Ich wage es mal zu bezweifeln. Alle Gerichtsentscheidungen, die in irgendeiner Weise gegen die unsäglichen Hygienemaßnahmen schon getroffen worden sind, werden einfach ignoriert.Der PCR-Test wird von offizieller Seite als Goldstandard bezeichnet. Es herrscht Willkür in Reinstkultur. R.
von legitim.ch
Die Wissenschaftsgemeinschaft hätte den PCR-Test allerspätestens am 27. November 2020 aus dem Verkehr ziehen müssen, als eine Fachgruppe von 22 namhaften internationalen Wissenschaftlern gravierende Mängel publik machte und den Rückzug der fehlerhaften Drosten-Studie forderte. (vgl. Corman-Drosten Review Report)
Zu den Wissenschaftlern, die den Skandal aufdeckten, gehören u. a. Dr. Michael Yeadon (Ex-Forschungsleiter von Pfizer), Kevin McKernan (Genetiker, der mehrere Patente im Bereich der PCR-Diagnostik hält), Dr. Pieter Borger (Molekulargenetiker), Dr. Fabio Franchi (Spezialist für Infektionskrankheiten und Präventionsmedizin), Prof. emerit. Dr. Makoto Ohashi (Mikrobiologe und Immunologe) und die Zellbiologin Prof. Dr. Ulrike Kämmerer.
Was also von den alternativen Medien und von unzähligen Wissenschaftlern seit geraumer Zeit bemängelt wird, wurde am 21. Juli 2021 in einer Mitteilung der CDC stillschweigend bestätigt. Obwohl das Geständnis nicht explizit formuliert ist, spricht der Antrag, das RT-PCR-Testverfahren bis Ende 2021 zu beerdigen, mehr als Bände:
Nach dem 31. Dezember 2021 wird CDC den Antrag auf Zulassung des CDC 2019-Novel Coronavirus (2019-nCoV) Real-Time RT-PCR Diagnostic Panel an die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) zurückziehen, der erstmals im Februar 2020 zum Nachweis von SARS-CoV-2 eingeführt wurde.
CDC ermutigt Labore, die Einführung einer Multiplexmethode in Betracht zu ziehen, die den Nachweis und die Differenzierung von SARS-CoV-2- und Influenzaviren erleichtern kann.
Anmerkung: Wenn man bedenkt, dass die Corona-Krise gemäss den offiziellen Zahlen keine tödliche, sondern eine reine Fallzahlen-Pandemie ist und jetzt auch noch das umstrittene Testverfahren, das diese unglaublichen Fallzahlen produziert hat, von der US-Gesundheitsbehörde aus qualitativen Gründen verworfen werden muss, darf man sich Fragen, wie sich die Corona-Massnahmen eigentlich noch rechtfertigen lassen. 1) Gemäss den offiziellen Zahlen gibt es seit dem Beginn der Corona-Krise keine Übersterblichkeit. (vgl. ARD; ab 11:33)
2) Die Spitäler waren im Vergleich zu den Vorjahren nicht überbelastet. (vgl. Bild)
Zwischen 360 und 760 Euro bekommen Kliniken für jedes Bett, das sie für Corona-Patienten freihalten. Doch im November 2020 wurde das eingeschränkt. Nur noch Krankenhäuser mit knappen Intensivkapazitäten kamen in den Genuss der Ausgleichszahlungen. Genau zu diesem Zeitpunkt begann der große Bettenabbau!
Von da an stellten Klinikbetreiber ihre Lage dramatischer dar, als sie tatsächlich war. Das zeigt auch der aktuelle Bericht des Bundesrechnungshofs.
Fazit: Der PCR-Test ist das ultimative Werkzeug, um eine Pandemie zu inszenieren, da man nur den Ct-Wert verstellen muss, um die Fallzahlen nach oben oder nach unten zu korrigieren. Eine weitere schier unglaubliche Tatsache ist, dass man sogar positive Testergebnisse generieren kann, wenn tatsächlich niemand infiziert ist. Dass dieses unsägliche Instrument endlich abgeschafft wird, ist definitiv eine gute Nachricht; zumal diese Entscheidung einmal mehr die Virologen, die Behörden und die Massenmedien diskreditiert. (Soviel zum Thema Goldstandard unter den Corona-Tests) Leider haben die üblichen Verdächtigen, George Soros und Bill Gates, bereits massiv in neue Testverfahren investiert, um die Corona-Krise weiter am Leben zu halten. (vgl. Forbes) Denn während Existenzen und ganze Unternehmen ruiniert werden, verdienen die
Denn während Existenzen und ganze Unternehmen ruiniert werden, verdienen die beiden und andere prominente Handlanger des Tiefen Staates Milliarden. (vgl. Forbes) Telegram zensiert nicht. Wenn du diese Information wichtig findest, kannst du Legitim auf Telegram kostenlos abonnieren: hier anmeldenTipp: Wer das sinkende Schiff noch rechtzeitig verlassen möchte, findet in dem folgenden Interview die nötige Inspiration und vor allem auch praktische Antworten.
Haben Sie sich auch gewundert, dass MS-Medien so schnell und so konzertiert auf eine Studie des US-amerikanischen CDC reagiert haben, die zeigt, dass eine Impfung offenkundig weder Schutz vor Ansteckung noch vor der Infizierung Anderer bietet? Das ist mindestens so interessant wie die Tatsache, dass bei der ARD ein relevantes Ergebnis dieser Studie unterschlagen wird, das zeigt, dass auch die Hoffnung, Impfung würde vor einem schweren Krankheitsverlauf schützen, sich mehr und mehr als Luftnummer erweist.
Gehen wir der Reihe nach.
Wir haben in den letzten Tagen eine Reihe von Studien und Analysen besprochen, die zeigen, dass von Impfung kein nennenswerter Schutz ausgeht, keiner, der dem eines natürlichen Immunsystems überlegen wäre.
Nutzen wir diesen Post, um die Belege, die es bislang gibt, zusammen zu tragen.
Es beginnt in Israel und mit der Beobachtung, dass der Anteil derjenigen, die sich trotz Impfung mit SARS-CoV-2 anstecken, genau dem Anteil der Geimpften in der Bevölkerung entspricht. Würde eine Impfung einen zusätzlichen Schutz bereitstellen, so müsste der Anteil der Geimpften, die sich trotz Impfung infizieren, geringer ausfallen als der Anteil der Geimpften in der Bevölkerung. Er tut es nicht. Das erste Indiz dafür, dass Impfung keinen zusätzlichen Schutz bereitstellt (also keinen Schutz, der über den, den das natürliche Immunsystem bereitstellt, hinausgeht).
Das Narrativ, das manche nutzen wollen, um der Wahrheit der Nutzlosigkeit von Impfung (wir beschränken uns auf die Feststellung, dass Impfung offensichtlich keinen positiven Effekt hat und ignorieren in diesem Post die erheblichen Nebenwirkungen, die für manche mit einer Impfung einhergehen) nicht ins Auge sehen zu müssen, lautet: Impfung soll nicht vor Ansteckung schützen, sondern davor, nicht schwer zu erkranken. Auch dieses Narrativ wird durch israelische Daten in Fragen gestellt:
Die Daten in der Abbildung sind auf 100.000 standardisiert. Alle Angaben beziehen sich also auf entweder 100.000 Geimpfte oder auf 100.000 Nichtgeimpfte. Die blauen Linien, durchgezogen bzw. gestrichelt, zeigen für den Zeitraum vom 7. Juni bis zum 12. Juli, dass es so gut wie keinen Unterschied hinsichtlich der Wahrscheinlichkeit, positiv getestet zu werden, zwischen Geimpften und Nichtgeimpften gibt. Das ist letztlich nichts anderes als die longitudinale Darstellung der Ergebnisse, die in der Tabelle oben zusammengefasst sind. Die roten Linien, durchgezogen und gestrichelt, zeigen die standardisierte Quote der Hospitalisierung. Da eine Hospitalisierung zumeist nur in schweren Fällen erfolgt, kann man davon ausgehen, dass diejenigen, die hospitalisiert werden, schwer erkrankt sind.
Die Verläufe der beiden Linien für Geimpfte und Ungeimpfte weichen hier deutlich voneinander ab. Das Risiko, als Geimpfter hospitalisiert zu werden, also schwer zu erkranken, ist seit Ende Juni rund doppelt so hoch wie das Risiko einer Hospitalisierung für Ungeimpfte. Das zweite Indiz dafür, dass Impfung nicht den Schutz bietet, der behauptet wird.
Die Studie des CDC, die die MS-Medien so schnell aufgegriffen haben, bestätigt diese Beobachtung aus Israel, denn von 5 Personen, die nach Infektion hospitalisiert werden mussten, sind vier voll geimpft gewesen. Dazu kommen wir noch. Tragen wir weiter Indizien zusammen.
Das nächste Indiz stammt aus dem Vereinigten Königreich: Hier zeigen Daten, die im Rahmen von ZOE gesammelt werden erstmals, dass mehr Geimpfte als Ungeimpfte positiv auf SARS-CoV-2 getestet werden:
Am 12. Juli 2021, so zeigt die ZOE COVID Study (mehr dazu hier), standen 16.671 Geimpften, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden, 15.005 Ungeimpfte, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden, gegenüber, das entspricht einem Anteil von 52.6% für Geimpfte an allen positiv Getesteten.
Die britische Impfkampagne gehört zu den am weitesten fortgeschrittenen Kampagnen, 68,10% der Bevölkerung sind mit Stand des 12. Juli geimpft gewesen. Geimpft wurden sie mit dem Versprechen, gegen Infektion, bei dennoch Infektion schwere Erkrankung und Tod geschützt zu sein. Beide Narrative stürzen derzeit in sich zusammen. Der dritte Beleg dafür, dass mit Impfungen nicht der Schutz einhergeht, den Regierungen versprechen, den sie versprechen müssen, um ihre Impfausweise durchsetzen zu können.
Ich traute meinen Augen nicht, als ich nach rund acht Stunden, die ich in Berlin am Sonntag auf Schritt und Tritt das Demonstrationsgeschehen verfolgt habe, die Überschrift bei „Focus Online“ las: „‚Querdenker‘ greifen Berliner Polizei an – Beamte drohen mit Wasserwerfern“. Beim Spiegel lautet die Überschrift: „’Querdenker‘-Demos in Berlin: Überrannte Absperrungen, Angriffe auf Polizisten“. Die Berliner Morgenpost titelt: „Demos in Berlin: Journalistenvertreter brutal angegriffen“ Und: „Tausende Querdenker irren durch Berlin“. Die taz schrieb von ein „paar Hundert“ Teilnehmern – „Verschwörungsläubigen.“ Die Soester Zeitung schrieb: „Polizei setzt gegen Querdenker auf Wasserwerfer und Räumpanzer“.
Per se beziehen sich diese Überschriften zwar auf zutreffende Sachverhalte. Ich wurde selbst Zeuge, wie Demonstranten Polizisten angriffen – nachdem diese zuvor mit großer Brutalität andere Demonstranten zu Boden gerissen hatten und es zu einem Handgemenge kam. Solche Gewalt ist durch nichts zu rechtfertigen. Sie war aber nicht beherrschend. Sie zur Überschrift zu machen – und heute lesen sehr viele nur noch die Überschrift – ist in meinen Augen fragwürdig. Ob das noch journalistische Schwerpunktsetzung oder schon Framing ist, sei dahin gestellt. Zum Vergleich: Sehen Sie sich die Gewalt gegen die Polizei bei der „Black Lives Matter“-Demo vergangenes Jahr in Berlin an – über die ausschließlich positiv berichtet wurde, ohne Hinweise auf die Gewalt, obwohl viel mehr Polizisten verletzt wurden.
In den acht Stunden habe ich persönlich bis auf eine Szene durchweg gewaltfreie Demonstranten erlebt – wenn auch manche die Beamten beleidigten. Der rbb berichtet von weiteren Übergriffen auf die Polizei. Demnach kam es zu Attacken an Absperrungen. Ein unabhängiger Kollege erzählte auch, dass am Morgen Verkehrsschilder herausgerissen und dann als Waffe auf Polizisten gerichtet worden seien. Polizeisprecher Thilo Cablitz berichtete im Gespräch mit mir, dass zehn Polizisten verletzt wurden, einer von ihnen schwer. So bedauerlich und verurteilenswert das in jedem einzelnen Fall ist – bei Black Lives Matter waren es 28, ohne dass medial darüber groß berichtet wurde.
Die regelmäßigen manipulativen Versuche vieler großer Medien, die Teilnehmer von Anti-Corona-Maßnahmen-Demos als rechtsradikal darzustellen, wirkten angesichts der Zusammensetzung der Proteste völlig absurd: Hier war im Wesentlichen die bürgerliche Mitte unterwegs – und natürlich, wie bei jeder Demo, auch einige Exzentriker (die großen Medien das Framen erleichtern). Bei einem flüchtigen Überfliegen der Berichte ist mir aufgefallen, dass heute das „Framing“ in Richtung Rechtsradikalismus fehlt. Wie auf Knopfdruck.
Sachlich und neutral ist die Überschrift beim Tagesschau.de-Bericht vom rbb (die Dritten Programme machen überhaupt oft eine Ausnahme vom Framing-Journalismus). Dort heißt es: „Querdenker-Demo und Polizeiaufgebot auf dem Alexanderplatz: Trotz Verbot von Corona-Demos: Tausende ,Querdenker‘ ziehen durch Berlin. Mehrere Tausend Gegnerinnen und Gegner der Corona-Maßnahmen sind trotz eines Demonstrationsverbots durch Berlin gezogen. Die Polizei griff zwar punktuell hart durch, ließ die Demonstranten aber auch oft unbehelligt.“
»Polizei überfordert«
Für die Verhältnisse der ARD geradezu vorbildlich war der Bericht in den Tagesthemen: Da wurde zwar nur sehr kurz und unter „ferner liefen“, jedoch ohne das übliche Framing und die häufigen Verzerrungen berichtet. Unterstreichen könnte ich auch die Überschrift der Süddeutschen: „‚Querdenken‘ in Berlin: Polizei überfordert“.
Die Berliner Morgenpost berichtet von dem Übergriff auf den Berliner Landesgeschäftsführer der Deutschen Journalistenunion (DJU) Jörg Reichel in Kreuzberg. Er wurde dort von Teilnehmern der Demonstration vom Fahrrad gerissen und brutal zusammengeschlagen und -getreten. Laut „Tagesspiegel“ musste er mit Verletzungen an Schulter und Bein ins Krankenhaus gebracht werden. So wichtig die Berichterstattung über diesen verurteilenswerten Vorfall ist – dass auch die Polizei Journalisten massiv behinderte (siehe hier) verschweigt die Morgenpost.
Ein beeindruckendes Beispiel für Manipulation liefert auch der Journalist Julius Geiler vom Tagesspiegel. Er nutzt ein Video von mir und betitelt dies wie folgt: „Auch auf dem Alex kam es zu brutalen Angriffen auf Polizeikräfte wie dieses Video zeigt.“ Dass in diesem Fall aber erst ein besonders brutaler Polizeieinsatz zu der Gegenreaktion führte – was diese nicht rechtfertigt – verschweigt Geiler seinen Lesern. Dass Geiler mein Video ohne Genehmigung benutzt, ist ein Verstoß gegen das Urheberrecht. Ich könnte ihn dafür kostenpflichtig abmahnen lassen, aber auf dieses Niveau möchte ich mich nicht begeben – anders als Kollegen wie Patrick Gensing von der ARD oder Tilo Jung mir gegenüber.
Bemerkenswert war an diesem Tag, dass die Polizei massiv überfordert war mit der Taktik der Demonstranten, die offenbar spontan entstand. Wenn die Beamten den Protestzug durch Schöneberg und Kreuzberg stoppen wollten, drehten die Teilnehmer jeweils um. So entstand ein Katz und Maus-Spiel, bei dem die Polizei trotz Hubschraubereinsatz das Nachspiel hatte. Sie sah damit etwas gelackmeiert aus – vor allem nach ihren Ankündigungen im Vorfeld, alle Ansammlungen zu unterbinden.
Mein Fazit: Ich habe eine bis auf wenige bedauerliche Einzelfälle – an denen es nichts zu relativieren gibt – friedliche Demo aus der Mitte der Gesellschaft erlebt. Die Berliner Polizei war offenbar mit der Menge der Demonstranten überfordert und schaffte es nicht, ihre Ankündigung wahrzumachen, Zusammenkünfte zu verhindern. Allerdings verzichtete sie dabei auch auf die „Brechstange“. Die angedrohten Wasserwerfer kamen nicht zum Einsatz, in vielen Momenten agierte die Polizei brutal – aber ebensowenig wie man die Angriffe auf die Polizei verallgemeinern darf auf die gesamte Demo, darf man die leider doch recht zahlreichen brutalen Einzeleinsätze nicht auf den gesamten Polizeieinsatz übertragen. Der eigentliche Skandal war das Verbot der Demo; die Durchsetzung des Verbots war für die verrohten Maßstäbe Berlins im Rahmen dessen, was zwar nicht sein sollte, woran man sich aber schon fast gewöhnt hat.
In Sachen Medien: Nachdem mein Erwartungshorizont nach schlimmen Erfahrungen in den letzten zwölf Monaten sehr niedrig war, erfüllten sich meine schlimmen Befürchtungen nicht, was die Berichterstattung angeht.
Und meine ganz persönlichen Eindrucke: Ich fremdle nach diesem Sonntag noch mehr mit meinem Land. Genauer gesagt nicht mit dem Land, sondern mit Politik und Medien. Das Verbot der Demo, die brutalen Szenen – sie sind aufwühlend und machen Angst. Besonders bedrückend waren für mich zwei Szenen mit massiven Aggressionen und Hass gegen mich von Anwohnern. Die hatten mich nicht erkannt, waren aber so hasserfüllt und aggressiv gegen alles, was aus der Demonstration kam, dass man Angst bekommt, wie gespalten und hasserfüllt unsere Gesellschaft heute ist. (Ein Video der beiden Szenen werde ich noch hochladen).
PS: Nachdem ich diesen Text fertig geschrieben habe, schaute ich mir das Video an, das mein Mitarbeiter für mich zusammengeschnitten hat – mit Szenen aus meinen Livestreams und seinen Aufnahmen. Die brutale Gewalt darin hat mich extrem erschüttert. Und auch, dass ich sie offenbar beim Schreiben schon teilweise verdrängt und auch relativiert habe. Darum lasse ich den Text so stehen, zu Dokumentationszwecken – weise aber ausdrücklich darauf hin, dass ich solche Brutalität durch nichts gerechtfertigt sehe. Auch wenn Einzelne selbst Gewalt gegen die Polizei angewandt haben, was heftig zu verurteilen ist – es ist keine Rechtfertigung dafür, dass Beamte so mit friedlichen Demonstranten umgehen. Die Szenen sind aufwühlend, und mich machen sie sehr betroffen. Bitte sehen Sie es sich nur an, wenn Sie starke Nerven haben – hier.
PS: Youtube hat das Video mit einer Altersfreigabe versehen, wie zuvor schon harmlose Videos – nur Erwachsene können es jetzt sehen, und damit nur registrierte Nutzer. Entweder handelt es sich um indirekte Zensur, oder Youtube stuft die Brutalität der Berliner Polizei als nicht jugendfrei ein. Auf jeden Fall verlinke ich das Video hier auf einer (zensur)freien Plattform:
Diejenigen, die selbst wenig haben, bitte ich ausdrücklich darum, das Wenige zu behalten. Umso mehr freut mich Unterstützung von allen, denen sie nicht weh tut!
Bild: Boris Reitschuster Text: BR
Rabiate Polizeigewalt gegen Corona-DemonstrantenOhne erkennbaren Grund löste Berlins Polizei gegen Mitternacht die Corona-Demo auf. Nach knapp zwei Stunden kam eine unglaubliche Wendung.
Antifa und Berliner Polizei – beste Freunde?Mit Pfeifkonzerten und „Nazi“-Rufen versuchten Linksradikale eine Aktion von Familien-Aktivisten gegen „Kentlers Sex-Pädagogik“ zu stören. Die Polizei blieb nicht. neutral.
Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd, besagt ein chinesisches Sprichwort. In Deutschland 2021 braucht man dafür eher einen guten Anwalt.
Meine Seite, erst im Dezember 2019 gestartet, hatte allein im Mai 2021 17,5 Millionen Klicks. Und sie hat mächtige Feinde. ARD-Chef-“Faktenfinder” Gensing hat mich verklagt. Immer wieder gibt es Abmahnungen, etwa von linken Aktivisten. Ihre Hilfe ist deshalb besonders wertvoll! Mit jedem Euro setzen Sie ein Zeichen, ärgern gebühren-gepolsterte “Haltungs-Journalisten” und leisten einen wichtigen Beitrag, Journalismus ohne Belehrung und ohne Ideologie zu fördern – und millionenfach zu verbreiten. Ganz herzlichen Dank!
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Wer sich nicht mit Politik befasst, hat die politische Parteinahme, die er sich sparen möchte, bereits vollzogen: Er dient der herrschenden Partei. (Max Frisch )