Geschichte des Altertums des Turkvolkes und der Großen Steppe.
Ein Buch für Schulkinder und ihre Eltern
Moskau
Kapitel 11: Die Skythen ein rätselhaftes Volk?
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Weitere Zitate: __________________________________
„Herodot kennt bereits die Türken, wenn auch unter einem anderen Namen, in ihrem alten Heimatlande jenseits des Oxus — ein Name, der selbst türkisch ist, und Weiswasser bedeutet (türk. Aksu) — in den Ebenen, welche noch von Volkern gleichen Stammes, den Turkman und Kirgiskaisak durchzogen werden. Der Vater der Geschichte nennt sie Skythen — […].“ (Karl Friedrich Neumann, Die Völker des südlichen Russlands in ihrer geschichtlichen Entwickelung, B.G. Teubner, 1855, S.11)
„Bereits die Skythen (7. Jahrhunder vor und 2. Jahrhundert nach Chr.) verwendeten das Wort „Turkestanak“ fur die türkischen Bewohner Zentralasiens. Wir finden das Wort „Turkistan“ auch in den antiken persichen Epen und der Literatur. Die alten Perser verstanden unter „Turkistan“ die Gebiete ostlich des Tienschan-Gebirges und der Wolga, einschlieslich des Raumes zwischen den beiden Flussen Sir- und Amu-Darya bis zum Chorassan.“ (Baymirza Hayit, Turkestan im Herzen Euroasiens, Studienverlag, 1980, S.12)
„Die Nachfahren der Turko-Skythen im Norden des schwarzen und kaspischen Meeres erscheinen in den vielen Jahrhunderten ihrer Geschichte unter mannigfachen Benennungen; der Name Chasaren ist aber einer der bekanntesten und am weitesten verbreitet.“ (Karl Friedrich Neumann, Die Völker des südlichen Russlands in ihrer geschichtlichen Entwickelung, B.G. Teubner, 1855, S.99)
„Wenn nicht schon früher, so beginnt doch bald nach den Zeiten Herodots ein Kampf zwischen den sarmato slawischen und den skytho-türkischen Stammen, welcher heutigen Tages noch fortdauert.“ (Karl Friedrich Neumann, Die Völker des südlichen Russlands in ihrer geschichtlichen Entwickelung, B.G. Teubner, 1855, S.17)
Teil 2