Von querdenken.tv
Europa baut Zäune
11. August 2015 (von Niki Vogt, Bild: Wikimedia Commons, public domain) Seit zwei Tagen schwirrt das Gerücht herum, daß in Serbien ein gigantisches Flüchtlingslager geplant wird. Die europäischen Länder verzweifeln unter dem von den USA angefachten Flüchtlings-Ansturm. Niemand weiß, wohin die Menschenmassen hochfrustrierter, meist alleinstehender junger Männer unterzubringen sind. Ist das riesige Lager in Serbien der Auftakt dazu, sich der Menschenmassen diskret zu erledigen?
Die Online-Seite des Senders ntv meldet hierzu.„Die Europäische Union denkt angeblich über eine zentrale Aufnahmeeinrichtung für 400.000 Flüchtlinge in Serbien nach. Ein möglicher Standort sei Südserbien, sagte der Vorsitzende des Parlamentsausschusses für Verteidigung und Sicherheit, Momir Stojanovic, der Zeitung „Blic“. Das riesige Lager soll demnach Flüchtlinge aufnehmen, die an der EU-Außengrenze aufgegriffen werden.“
Die Lage in Südeuropa ist alles andere als entspannt. Von hier kommen Zigtausende nach Europa. Sehr viele haben de jure keinerlei Aussicht auf eine Anerkennung als Asylsuchende, da es in ihren Ländern keine Verfolgung, keinen Bürgerkrieg und keine unmittelbare Bedrohung gibt. Aber es gibt ihrer Meinung nach in Europa Geld und ein gutes Leben. Aber auch Menschen aus dem kriegs- und IS-gequälten Syrien kommen hier an. Griechenland, zum Beispiel, ist bereits vollkommen überfordert mit dem Ansturm und aufgrund der schlimmen Wirtschaftslage auch finanziell kaum in der Lage, die Tausenden, die da kommen zu ernähren und unterzubringen.
Momir Stojanovic, der Vorsitzende des Parlamentsausschusses für Verteidigung und Sicherheit, erläutert, daß jetzt schon in Südserbien in der Stadt Presevo ein großes Aufnahmelager für Zehntausende von Flüchtlingen eingerichtet wurde. Die meist alleinstehenden Männer kommen aus Syrien, Afghanistan und Pakistan. In Serbien sich zurzeit insgesamt mehr als 70.000 Menschen im „Transit“ nach West- und Nordeuropa warten. Der Flüchtlings-Tsunami läßt nicht nach.
Wer sich auch nur vage an die Jugoslawien-Kriege und die Kämpfe in Bosnien und Kosovo erinnert, der weiß, daß das Mitgefühl der höchst national denkenden und überzeugt christlich-orthodoxen Serben für Muslime außerordentlich überschaubar ist. Die Flüchtlinge sind fast ausnahmslos Muslime.
Wir können uns noch daran erinnern, wie grausam die Auseinandersetzungen zwischen den Serben und ihren muslimischen, z. B. bosnischen Landsleuten verlaufen sind. Das werden die dort nicht willkommengeheißenen Flüchtlinge sehr schnell spüren.
Man darf vermuten, es könnte möglicherweise kein Zufall sein, daß die Asylströme hier abgefangen werden. Serbien möchte sehr gern der EU beitreten. Da tut man in der Akquisitionsphase mit der EU den westlichen Nachbarn vielleicht gern einen Gefallen. Denken wir mal so: Die EU bezahlt den Serben die Lager, Verpflegung und ein gutes Entgelt für den Betrieb des Lagers. Das entspannt die Situation der Flüchtlingszuwanderung aus Osteuropa wenigstens ein bißchen, man hat daheim etwas weniger Volkswut, und es gibt auch keine Gutmenschendemos, die vor wirklich sehr erschreckend anzusehenden Lagerzäunen mit Massen eingesperrter Menschen am Gitter an Bilder aus schrecklichen Zeiten erinnern.
Die Eingesperrten warten sicher nur eine kurze Zeit geduldig auf den Weitertransport ins gelobte Westeuropa. Wenn die Wochen ergebnislos verrinnen, werden sie zornig und ungeduldig werden und protestieren. Doch in Serbien stehen sie einer ganz anderen Mentalität gegenüber als in West- und Nordeuropa. Die Sicherheitskräfte dort werden äußerst hart, wenn nicht gewalttätig reagieren (müssen). Davon werden wir hier wahrscheinlich nichts erfahren – und wollen es auch nicht wissen.
Daß in Osteuropa generell ein ganz anderer Ton in diesen Dingen herrscht, macht auch der tschechische Präsident Milos Zemandeutlich: Er ermahnte die randalierenden Asylbewerber in Tschechien nachdrücklich: „Niemand hat euch hierher eingeladen. Wenn ihr schon hier seid, müßt ihr unsere Regeln respektieren, so wie wir die Regeln respektieren, wenn wir in euren Ländern sind“. Damit weiß Präsident Zeman das tschechische Volk hinter sich. Laut einer Umfragen lehnt die tschechische Bevölkerung die Aufnahme von Asylbewerbern aus Afrika und dem Nahen Osten mit über 70 Prozent ab.
Zeman schlägt sogar öffentlich vor, gegen die Flüchtlingsmassen die Armee zur Grenzsicherung einzusetzen. Und er begründet glasklar: Die Abwehr von Gefahren sei die Aufgabe einer jeden Armee. Unter den rund zehn Millionen Tschechen leben rund 10.000 Muslime. Präsident Zeman thematisierte bereits 2014 die Gefährdung Tschechiens durch den islamistischen Terror. Zeman, der sich als Linker definiert sagte hierzu: „Es beginnt mit dem Hidschab und endet mit der Burka. Das ist eine schräge Fläche, auf der man immer weiter abrutscht. Heute zweifelt kaum jemand mehr daran. Ein bestimmter Teil des Islam mißbraucht die Religion zum Angriff auf unsere Gesellschaft.”
Ungarn begann bereits im Juli damit, einen Zaun an der Grenze zu Serbien aufzubauen, um den Asylantenstrom auf sein Territorium zu stoppen. der Zaun soll 175 Kilometer lang werden und an der am meisten frequentierten Grenzübergangsstelle die Landesgrenze gegen die Flüchtlinge sichern. Die Pläne dazu wurden schon im Juni veröffentlicht. Bis zur Jahresmitte sollen bereits weit mehr als 60.000 Flüchtlinge nach Ungarn gekommen seien. Natürlich hagelte es moralische Kritik aus der EU, da sich Ungarn als EU-Land an das Schengener Abkommen halten müßte.
Es ist wohlfeil, sich im Lichte des moralisch Hochstehenden zu sonnen und Ungarn zu kritisieren. Gegenüber Großbritannien hält man da lieber den Mund. Die Wellen der Flüchtlingsmassen, die es schon bis nach Calais geschafft haben, um von dort aus durch den Tunnel nach GB zu kommen, haben den Verkehr auf Straßen und Schienen so gut wie zum Erliegen gebracht. Mehr als 37.000 sollen versucht haben, illegal hinüber zu gelangen. Die Flüchtlinge stellen sich den Autos auf den Zufahrtstraßen einfach mitten auf der Fahrbahn in den Weg, und wenn die Fahrzeuge halten, brechen sie bei den Lastwagen die Hecktüren auf, um in die LKWs zu gelagen, und werfen auch die geladenen Güter hinaus, um Platz zu bekommen – und die draußen Wartenden holen sich die Waren, um sie zu verkaufen. Erst einige Tote und ein massiver Polizeieinsatz der Franzosen wurde der Sache einigermaßen Herr.
Die Briten, die sich selber gern als ganz besonders tolerant und politisch korrekt feiern, haben nun den Kurs radikal geändert. Es soll nicht nur schneller und mehr abgeschoben werden, und die Unterstützungsleistungen massiv zurückgefahren – man hat den Franzosen auch die meterhohen Zäune geschenkt, die nun den Eingang des Tunnels vor den eindringenden Asylanten absperren. Das antirassistische, multikulturelle, tolerante Großbritannien setzt jetzt offen und ausdrücklich auf Abschreckung.
Einfach deshalb, weil dort sonst die Inrastruktur zusammenbricht und die Briten selbst schlichtweg den Aufstand proben werden, weil sie es einfach nicht mehr ertragen.
„Das erste, was auffällt, wenn man in diese nordfranzösische Stadt hineinfährt: die Zäune. Entlang der Autobahn meterhohe Metall-Gitter, vor dem Hafen, dem Herz von Calais, ist noch rasiermesserscharfer NATO-Stacheldraht auf die Zäune montiert.All das soll die Flüchtlinge, die zu Tausenden nach Calais kommen, davon abhalten, ihr Traumziel England zu erreichen.“
In Großbritannien ist die von den Medien knallhart durchgezogene Diffamierung jedes vernünftigen Bedenkens gegen den Flüchtlings-Tsunami schon gekippt. In Deutschland haben die militanten Gutmenschen in der „veröffentlichten Meinung“ noch die Lufthoheit.
Das wird jedoch nicht mehr lange dauern. Zu groß ist der Zorn und die Angst in der Bevölkerung schon geworden – insbesondere deshalb, weil sie nicht gefragt werden, weil kein Ende des Zuwandererstroms abzusehen ist, und weil die gewalttätigen Übergriffe durch betrunkene, gelangweilte, frustrierte, enttäuschte, wütende, junge, alleinstehende Männer ihrerseits zu Wut und Angst bei der Bevölkerung führen. Das baut sich zur Zeit täglich weiter auf. Die Leute werden sich nicht mehr lange durch gouvernantenhafte Belehrungen und Einschüchterungen mit der Nazikeule zum Schweigen bringen lassen. Der Deutsche ist elend geduldig, und so lange er in seinem Häuschen in Ruhe im Garten grillen kann, Chips und Bier hat und abends gemütlich Fernsehn gucken, zuckt er die Schultern und hat keine Lust auf Randale.
Wenn aber in sein beschauliches Wohnumfeld, in dem bis gestern der absolute Aufreger war, daß Nachbar XY nicht jeden Samstag die Straße kehrt, wie sich das für alle gehört … wenn da plötzlich große Gruppen von Zuwanderern über Nacht und gegen seinen Willen hineingesetzt werden, die fremd, laut, fordernd und zum Teil auch aggressiv werden, wenn sein Sicherheitsgefühl von heute auf morgen weggesprengt wird, wenn er selbst zu Hause keine Ruhe mehr hat … dann wird der brave deutsche Michel pottsauer.
Interessant: Die Deutschen dürfen sich keinesfalls dahingehend äußern, daß sie sich im eigenen Land von den Zuwanderermasen bedrängt fühlen. Dann hagelt es sofort wüste Beleidigungen. Rassisten, Nazis, ja sogar Terroristen werden sie von den Medien geschimpft. Machen das aber die Zuwanderer mit Neuankömmlingen, hat die Presse tiefes Verständnis:
„Badische Zeitung vom 07.08.2015: Dass die Stadtverwaltung derzeit nicht mehr weiß, wohin mit den neu ankommenden Flüchtlingen, hat sich am gestrigen Freitag in einer brenzligen Situation im voll belegten Wohnheim an der Bissierstraße widergespiegelt. Die dort lebenden Flüchtlinge weigerten sich, Platz für weitere 27 Flüchtlinge zu machen, die dorthin zugewiesen wurden. Die Polizei war gegen 12.30 Uhr zur Beruhigung der Lage vor Ort, die Stimmung sei aufgeheizt gewesen, bestätigte Polizeisprecherin Jenny Jahnz am Nachmittag.“
Und wenn dann Politiker noch kommen und angesichts der Wohnraumknappheit „Notfalls auch Beschlagnahmung“ von Wohnräumen ankündigen, dann dürfte das Dampfdruckbarometer im Hexenkessel „Asyl“ in den roten Bereich kommen.
Das wissen auch die Politiker sehr gut, und sie haben Angst. Gefangen zwischen dem inquisitorischen Gutmenschendiktat der US-kontrollierten Medien (die die Aufgabe haben, mit Tugendterror jede Gegenwehr der Bevölkerung und der politischen Kaste bis hinunter zur Bürgermeisterebene zu ersticken), und dem aussichtslosen Kampf, die Zuwanderer irgendwo unterbringen und verpflegen zu müssen, zwischen der Angst vor dem Femegricht der Medien und der Angst vor wütenden Bürgern winden sie sich vor den Kameras und Mikrofonen, versuchen verzweifelt, irgendwie weitere Zuströme abzuwenden und dennoch ein Willkommenskulturtheater aufzuführen. Sie müssen vorgeben, die „Ängste der Bürger ernst zu nehmen“, weil ihnen sonst Anschläge und Bürgerwut drohen, müssen sich aber geichzeitig von diesen „Rassisten“ distanzieren, weil sie sonst medial hingerichtet werden.
Was wäre es doch eine Erleichterung, irgendwo da draußen in Osteuropa das ganze Problem in großen Lagern einzuschließen. Einfach Geld für Container, Zäune, Security und Baracken rüberschicken und gut isses.
Zumindest vorläufig.
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Bild: Wikimedia Commons, public domain