Schwedischer Bonnier-Verlag übernimmt Deutsche Wirtschafts Nachrichten

Eines der renommiertesten Verlagshäuser Europas, die schwedische Bonnier-Gruppe, übernimmt die Mehrheit an den Deutschen Wirtschafts Nachrichten. Das Gründerteam um Dr. Michael Maier bleibt an Bord. Bonnier und DWN wollen im deutschen Markt weiter expandieren.

DWN-Herausgeber Michael Maier, Bonnier Business Press CEO Anders Eriksson und DWN-Geschäftsführer Christoph Hermann. (Foto: DWN)

Die Nachrichtenagentur Reuters meldet:

Der schwedische Medienriese Bonnier steigt in den hart umkämpften Online-Nachrichtenmarkt in Deutschland ein. Der Familienkonzern übernimmt die Mehrheit an dem Portal “Deutsche Wirtschafts Nachrichten” und will sich damit ein Sprungbrett für die weitere Expansion schaffen, wie beide Unternehmen am Mittwoch mitteilten. “Wir planen organisches Wachstum und suchen nach weiteren Zukäufen”, sagte der Chef der Wirtschaftsmedien-Tochter Bonnier Business Press, Anders Eriksson, der Nachrichtenagentur Reuters.

Bonnier ist als Buch- und Zeitungsverlag sowie mit Film- und Fernsehaktivitäten in Skandinavien groß geworden und mittlerweile in mehreren europäischen Ländern, Nordamerika und Australien aktiv. In Deutschland ist der Konzern mit den Buchverlagen Carlsen, Ullstein, Piper und Thienemann vertreten. Mit einem Jahresumsatz von umgerechnet 2,8 Milliarden Euro steht Bonnier auf Augenhöhe mit Axel Springer.

Gründer, Herausgeber und künftiger Minderheitseigner der “Deutschen Wirtschafts Nachrichten” ist der aus Österreich stammende Journalist Michael Maier, der unter anderem die “Berliner Zeitung” und das Online-Portal “Netzeitung” führte. Die 2012 gegründeten “Deutschen Wirtschafts Nachrichten” sind nach Maiers Angaben profitabel und erreichen einen Umsatz im einstelligen Millionen-Euro-Bereich. Das Portal ist überwiegend werbefinanziert. Zum Kaufpreis machten die Unternehmen keine Angaben.

Die Pressemitteilung von Bonnier Business Press (im Original bei Bonnier):

Der schwedische Medien-Konzern Bonnier Business Press AB erwirbt die Mehrheit an den Deutschen Wirtschafts Nachrichten. Die Website wurde 2012 gegründet, ist ein schnell wachsender neuer Player auf dem Markt der deutschsprachigen Wirtschaftsnachrichten und erreicht 2 Millionen Unique User monatlich. Bonnier erwirbt mit der Transaktion 51 Prozent der Anteile vom bisherigen Eigentümer der Seite, der Blogform Social Media GmbH.

„Mit dieser Akquisition gewinnen wir ein großartiges Unternehmen mit einem hervorragenden Team, welches die Basis für unsere weitere Expansion im Segment der Wirtschaftsnachrichten in Deutschland bilden wird“, sagt Anders Eriksson, CEO von Bonnier Business Press. „Bonnier ist überzeugt, dass es im deutschen Markt viele Möglichkeiten gibt. Mit den Deutschen Wirtschafts Nachrichten haben wir den idealen Partner gefunden, um unsere Expansion in Deutschland voranzutreiben.“

„Wir sind sehr stolz, dass Bonnier der neue Eigentümer der Deutschen Wirtschafts Nachrichten ist“, sagt Michael Maier, Gründer und Herausgeber der Deutschen Wirtschafts Nachrichten: „Wir teilen die selben Werte, wenn es um Qualitätsjournalismus geht und wir sind überzeugt, dass die digitale Welt ein ideales Umfeld für moderne Wirtschaftsnachrichten bietet. Der große Erfolg von Bonnier in vielen europäischen Staaten wird uns helfen, unsere Position als führendes Wirtschaftsmedium in Deutschland auszubauen.“

Die Gründer des Unternehmens bleiben als Minderheitsgesellschafter weiter an Bord bei den Deutschen Wirtschafts Nachrichten: Michael Maier bleibt Herausgeber, Christoph Hermann wird Geschäftsführer des Unternehmens.

Die Deutschen Wirtschafts Nachrichten wurden 2012 gegründet und haben sich seither zum am schnellsten wachsenden Wirtschaftsmedium im deutschsprachigen Internet entwickelt. Die Seite ist die in sozialen Medien am häufigsten geteilte Wirtschafts-Nachrichtenwebsite. Bonnier Business Press ist Teil des internationalen Medien-Konzerns Bonnier AB. Das Unternehmen, das seinen Sitz in Stockholm hat, ist im Bereich der Wirtschaftsmedien in 10 Ländern tätig und hat seinen Schwerpunkt in den Bereichen Wirtschaftsmedien und Wirtschafts-Fachinformationen. Bonnier ist in Deutschland bereits als einer der größten Buchverleger tätig und betreibt unter anderem die Verlage Carlsen, Ullstein und Piper.

Sehr itneressante Kommentare dazu:

    • Auweia sagt:

      Ein ganz herbe Pille.
      Da werden sich die Sozis und die Grünen auf die Bollen klatschen.
      Kommende Nachrichten werde ich ganz kritisch verfolgen.
      Das gerade geschlossene Abonnement muß ich vor diesem
      Hintergrund überdenken.

    • Huga sagt:

      Reuters meldet …
      Nicht DWN selbst ! – und damit den Lesern/Abo-Kunden -die dieses schnelle Wachstum ja generierten – diese doch sehr relevante Information erst als NACHricht … zukommen zu lassen.

      Da muss ich jetzt erst mal ein,zwei Nächte drüber schlafen !!

      Im Moment fühle ich mich – diese Seite bisher weiterempfehlender Abonnent/Leser – offen gesagt außer Stande diese Meldung bzw. NACHricht einzuordnen.

      An Herr M.Maier :

      Sie werden sicher Ihre guten Gründe haben diesen Schritt zu gehen, ob die Menschen denen Sie Ihren Erfolg zu verdanken haben diesen Schritt mitgehen können oder sich verraten fühlen wird die Zukunft zeigen, aber das juckt Sie nicht, der Preis wird gestimmt haben …
      Wie sieht das mit den anderen Seiten unter Ihrer Fahne aus ? Mit ins Paket gepackt ?

      • Redaktion sagt:

        Es ist ein gutes Zeichen, dass Reuters das meldet – daher haben wir es gebracht. Wir haben ja auch die Mitteilung von Bonnier/DWN gebracht. Herr Dr. Maier bleibt als Herausgeber unverändert an Bord. Er steht für die kritische und unabhängige Berichterstattung. Etwas anderes kommt für uns nicht in Frage. Die Redaktion

    • Cerberus sagt:

      Übernommen? Für die Ehre der unbestochenen Berichterstattung, oder für Geld? Darf man doch mal fragen, oder? Ich meine, wie ist denn das nun bestellt, mit der Unabhängigkeit, wenn man die DWN also doch kaufen kann? Was ist denn bitte anderes der Grund für so eine Übernahme, als Profit? Kann doch nur Profit sein, oder was sonst? Wie soll dann aber die unabhängige Berichterstattung gewahrt werden?

      Na, wollen mal sehen, was aus dem hier noch werden wird. Mir schwant jedenfalls, nicht viel gutes.

      • Redaktion sagt:

        Nur ein profitables Medium kann unabhängig sein. Wir werden unsere kritische Berichterstattung nicht ändern – sie ist der Kern der DWN. Die Redaktion

        • Cerberus sagt:

          Ja… das liebe Geld… Sagen Sie, wäre es möglich uns Lesern einmal etwas mehr Infos über die “Übernehmer” zukommen zu lassen?

          Z.B.:

          1. Was wollen die Schweden mit dieser Übernahme erreichen, mal vom Profit abgesehen?

          2. Wie ist überhaupt deren Ausrichtung, bzgl. der Weltpolitik? Also, wie sehen die die Wahrheit? (ich mein, die Auffassung über die Wirklichkeit kann ja mal auseinander gehen; in der Bild z.B. lesen sich die Geschehnisse aus der Welt anders, als in der TAZ)

          Davon ab noch eine generell Frage: Wie wollen die DWN sich überhaupt davor schützen, dass es nicht zu einer Mainstream-Anpassung kommt?

          Je mehr man darüber nachdenkt…. kann es sein, dass es in Wahrheit überhaupt NIE unabhängige und freie Berichterstattung geben kann?

    • Danke Hr. Maier sagt:

      Sicher kein leichter Schritt.
      Persönlich alles Gute und höchsten Respekt !
      Der Raubtierkapitalismus zeigt wieder einmal seine Zähne.
      Aber Ihre Leistung kann Ihnen und Ihrem Team niemand nehmen.
      Ich wünsche weiterhin viel Erfolg.

    • 1qer sagt:

      Warum muss eine fremde Nachrichten Agentur bzw warum zitiert ihr Reuters?

      Es geht doch um euch?
      Ich habe angst das ihr so eine Reuters zitier Website werdet und keine eigenen interessanten Berichte mehr schreibt!!!!

    • Michael sagt:

      Bisher hatten sich die DWN dadurch ausgezeichnet, dass sie oft über Dinge informierten, die viele Medien nicht gebracht haben. Nur selten hatte man das Gefühl, jetzt musste als Grundlage eine Agentur-Meldung herhalten. Ich hoffe das bleibt so, sonst sinken die Klickzahlen hier auch wieder.

      • Bruder Theodor sagt:

        Ich war über Google-Recherchen oft auf DWN aufmerksam gemacht worden letztes Jahr, als ich noch primär bei SPON in den Kommentaren schrieb. Da die Artikel auf SPON dann nicht aufhörten, meine Intelligenz zu beleidigen, u. setzen wir meinen IQ vorsichtshalber bei 60 an, es klar wurde, dass hinter der miesen Berichterstattung zur Ukraine System steckt, die Forumszensur auf SPON diktiert ist, als müßte man Speichel lecken, zwang mich meine Emotion zur Profillöschung – u. jetzt gehöre ich zu denen, die die SPON-Artikel gar nicht mehr lesen o. nur noch überfliegen, ansonsten kurz ins Forum klicken, in dem es immer mehr zugeht wie in der Hafenpinte. (- nichts gegen Hafenpinten). Die Häme, mit der im Internet wiederum über die DWN u. Herrn Maier hergezogen wird/wurde, zeigt, was Ausreißern droht.

      • Skullbocks sagt:

        Bitte schaft die kommentare nicht ab :-D

Künftig straffrei: Geheimdienste dürfen Straftaten „zur Tarnung“ begehen

Die Bundesregierung bereitet eine Strafbefreiung für Geheimdienst-Mitarbeiter vor. Die Regierung möchte, dass Straftaten „zur Tarnung“ ohne Rechtsfolgen für die Anstifter bleiben. Die CSU möchte darüber hinaus, dass die Geheimdienste mehr Geld bekommen, um die Bürger im Internet überwachen zu können.

Mehr Macht für die Geheimdienste: Die Bundesregierung bereitet die Strafbefreiung für Geheimdienstmitarbeiter vor. Die Geheimdienste werden damit noch unberechenbarer. (Foto: dpa)

Mehr Macht für die Geheimdienste: Die Bundesregierung bereitet die Strafbefreiung für Geheimdienstmitarbeiter vor. Die Geheimdienste werden damit noch unberechenbarer. (Foto: dpa)

GESELLSCHAFT
Künftig straffrei: Geheimdienste dürfen Straftaten „zur Tarnung“ begehen
Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 19.01.15 10:14 Uhr | 31 Kommentare
Die Bundesregierung bereitet eine Strafbefreiung für Geheimdienst-Mitarbeiter vor. Die Regierung möchte, dass Straftaten „zur Tarnung“ ohne Rechtsfolgen für die Anstifter bleiben. Die CSU möchte darüber hinaus, dass die Geheimdienste mehr Geld bekommen, um die Bürger im Internet überwachen zu können.

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Themen: Aufklärung, CDU, Charlie Hebdo, CSU, Geheimdienste, Gesetz, Merkel, MH17, Missfelder, Recht, Überwachung

Mehr Macht für die Geheimdienste: Die Bundesregierung bereitet die Strafbefreiung für Geheimdienstmitarbeiter vor. Die Geheimdienste werden damit noch unberechenbarer. (Foto: dpa)
Mehr Macht für die Geheimdienste: Die Bundesregierung bereitet die Strafbefreiung für Geheimdienstmitarbeiter vor. Die Geheimdienste werden damit noch unberechenbarer. (Foto: dpa)

Die WAZ meldet:

Die Bundesregierung bereitet eine Strafbefreiung für Mitarbeiter der Geheimdienste vor. Noch in diesem Jahr werde eine Gesetzesreform auf den Weg gebracht, erfuhr die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) aus Regierungskreisen. Von einer “Schutzlücke” spricht der CDU-Außenpolitiker Philipp Mißfelder. Die Mitarbeiter der Dienste bräuchten “den Rechtsschutz, dass sie nicht für Straftaten von V-Leuten belangt werden, die zur Tarnung verübt wurden“, sagte er der WAZ. Schon auf Empfehlung des NSU-Untersuchungssauschusses bereitet das Innenministerium eine Änderung des Verfassungsschutzgesetzes vor. Der CSU-Innenpolitiker Stephan Meyer forderte, dann die Rechtslage klarzustellen, den Sicherheitsbehörden und ihren Mitarbeitern Rechtssicherheit zu geben.

Nutznießer wären V-Leute wie ihre Agentenführer. Die Politik reagiert nicht zuletzt auf ein Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf aus dem Jahr 2011. Damals sahen die Richter keinen Grund, bei einem kriminell gewordenen V-Mann des Bundesnachrichtendiensts von einer Strafe abzusehen. Juristisch ist in einem solchen Fall der V-Mann der Haupttäter, sein Agentenführer der Anstifter. Für Irritation hatte im April 2014 eine Expertise von Mitarbeitern des Generalbundesanwalts gesorgt. Sie kamen zum Ergebnis, dass für den V-Mann-Einsatz die gesetzliche Ermächtigung fehle.

Die Geheimdienste sorgen sich, dass ihre Mitarbeiter sich strafbar machen. Zur Diskussion stehen zwei Modelle: Eine Generalklausel zur Strafbefreiung oder ein Katalog, in dem definiert wird, was V-Leute dürfen oder nicht. Ihr Einsatz sei “unverzichtbar”, doch dürfe ihre Tätigkeit “kein Freibrief für Straftaten sein”, erläuterte Meyer. Es werde darauf ankommen, eine “praktikable Lösung” zu finden. Nach dem Anschlag von Paris fällt die Forderung auf fruchtbaren Boden. So rief Mißfelder dazu auf, die Geheimdienste zu stärken. Er forderte mehr Mittel und Befugnisse, um die Kommunikation über Skype oder WhatsApp zu überwachen.

Diese Entwicklung ist seltsam in einer Zeit, in der die Geheimdienste eine immer größere Rolle spielen und von der Regierung gerne als Ausrede vorgeschoben werden, um politische Entscheidungen durchzusetzen. Für die Bürger ist es in der Regel nicht nachvollziehbar, welche Rolle die Geheimdienste spielen. Das Demonstrationsverbot für Dresden wurde verhängt, weil inländische Geheimdienste von ausländischen Geheimdiensten “verlässliche” Informationen erhalten hätten, dass eine “abstrakte” Gefährdung für eine “konkrete” Person aus dem Kreis der Pegida-Organisatoren vorliegt.

Zur Aufklärung von Verbrechen – wie dem Abschuss von MH17 oder den Anschlägen von Paris – tragen die Geheimdienste dagegen wenig bei. Der Abschuss von MH17 ist bis heute unaufgeklärt. Von den Hintermännern von Paris fehlt bis heute jede Spur. Französische Militärfachleute gehen davon aus, dass es sich um eine militärisch geplante Kommandoaktion gehandelt habe.

Es gäbe also genug Arbeit für die Dienste. Sie sollten ihre vom Steuerzahler zu finanzierenden Ressourcen nicht damit verschwenden, Straftaten “zur Tarnung” zu begehen und sich dafür noch gleich die umfassende Strafbefreiung sichern. Gerade die deutsche Geschichte (Gestapo, Stasi) sollte dazu führen, dass Geheimdienste zur Aufklärung und nicht zur Provokation eingesetzt werden müssen – in engen rechtlichen Grenzen und mit starker parlamentarischer Kontrolle.
Einige Kommentar dazu:
Zeichen übrig « ZURÜCK 1 2 3
19. Januar 2015 um 14:50 Michael sagt:
Volksverhetzung durch Falschinformationen und False-Flag Operationen für die Heimatfront – alles erlaubt. Wir brauchen mehr Überwachung für unsere Sicherheit. Dann faken wir halt etwas. Gibt es nicht irgendeinen freiwilligen ISIS-Kämpfer, der schon ums Leben gekommen ist, dem man jedoch einen übelst krassen Anschlagsplan andichten kann, indem man ihm mal ein explosives Twitterkonto anlegt. Wie sieht es aus mit den Menschenrechten derjenigen an denen die Verbrechen begangen werden. Schade, dass es nicht noch ein Deutschland gibt mit dem man sich vereinigen könnte, denn dann könnte man alle unsere Politiker in den Knast stecken – so wie man das mit denen der DDR gemacht hat. Wir leben nämlich definitiv in einem Unrechtsstaat.

Antworten19. Januar 2015 um 14:13 Christie sagt:
Edward Snowden hatte damals die unkonstitutionelle (nicht mit dem US-Grundgesetz vereinbare) Bespitzelung des Geheimdienstes NSA u.a. in den USA aufgedeckt.
Zu Strafen zu denen es deswegen hätte kommen müssen ist es nie gekommen.

In Anlehnung an die USA soll jetzt auch bei uns Straffreiheit für Geheimdienste legitimiert werden. Dies bedeutet die offizielle und teilweise Abschaffung unseres Grundgesetzes.

Dass sich, mit Hinblick auf Straftat, der Begriff “Straftafreiheit” nicht nur auf Abhöraktionen begrenzen wird, ist offensichtlich.

Zur Straftat gehören u.a. auch: Unterschlagung, Diebstahl, Körperverletzung, Tötung, Selbstbestimmung: (Menschenwürde Freiheitsgrundrechte, Abtreibung, Datenschutz, Informationelle Selbstbestimmung, Recht am eigenen Bild)

NEIN DAZU !!!

Antworten19. Januar 2015 um 13:49 wasgehtsiedasan sagt:
Der Begriff Demokratie kommt aus der griechischen Sprache und bedeutet “Herrschaft des (einfachen) Volkes”. Das was gerade in Deutschland passiert unter Führung der BK ist die systematische Zerstörung der Demokratie und Einschränkung der Grundrechte ! Wenn Geheimdienste, Straftaten zur Tarnung begehen dürfen,dann zählt wohl auch das töten dazu,alles nur Tarnung ? Langsam mache ich mir Sorgen !

Antworten
19. Januar 2015 um 14:43 Cerberus sagt:
“Langsam mache ich mir Sorgen !”

Ich mache mir hingegen Sorgen, dass sich die Leute nur sehr LANGSAM Sorgen machen. So langsam, dass sie erst dann, wenn schon alles zu spät ist, bekunden, sie würden sich langsam Sorgen machen. Das ist, als würden ein paar Typen auf der, über Bug schon eingesunkenen, Titanic stehen und einer sagt zu den anderen: “Also, langsam mache ich mir Sorgen…”

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