Staatsbankrott: Deutschlands gigantische Staatsverschuldung

16. Juni 2015

Der Grexit steht vor der Tür. Griechenlands Staatsschulden liegen bei ca. 175 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP). Es wird aber gemunkelt, dass Griechenland in letzter Sekunde erneut gerettet werden soll. Fragt sich nur, wer und mit wieviel Geld Griechenland für ein paar Monate aus dem Schlamassel helfen und retten soll. Die Banken und deren Großkunden, der IWF, die EU, oder sogar Deutschland? Die Banken und deren Großkunden, sowie der IWF gehören zur Hochfinanz und kommen schon mal gar nicht in Frage. Der kluge Leser weiß inzwischen, dass Gewinne privatisiert und Verluste sozialisiert werden.

Die EU? Wenn Brüssel beabsichtigt, weitere europäische Steuergelder in die Griechenland-Pleite zu versenken, um erneut die Banken bzw. deren Großkunden vor Verlusten zu retten, wird ein Dominoeffekt ausgelöst. Weitere EU-Pleitekandidaten wie etwa Italien, Portugal, Spanien und auch Frankreich usw. werden aufgrund ihrer eigenen finanzpolitischen Probleme nicht länger dieses Geldverbrennungsspielchen der EU und der EZB mitmachen. Konflikte und eine Zerreißprobe innerhalb der EU sind vorprogrammiert. Griechenland könnte ein ernsthafter Prüfstein für den Euro und die gesamte EU sein.

Und was ist mit Deutschland? Soll das Merkel-Pleiteland Griechenland und die ganze EU retten? Klar doch! Immerhin hat Frau Merkel schon mehrfach betont: „Deutschland geht es gut“! Die Lügenpresse, geführt von ihren zwei Freundinnen (Liz Mohn und Friede Springer) ist voll auf der Seite der Politik der Jüdin Merkel, die Deutschland auf Kosten der Superreichen schon jetzt in den Ruin getrieben hat.

Glauben Sie nicht? Dann schauen Sie sich bitte die Zahlen etwas genauer an, die aus dem Buch, „Steht uns das Schlimmste noch bevor?“, exakt wiedergegeben werden. Die wahre Staatsverschuldung Deutschlands von 6.776 Milliarden Euro, über die hier berichtet wird, liegt noch weit höher.

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Explizite Staatsschuld = 82 Prozent

Implizite Staatsschuld
· Gesetzliche Rentenversicherung = 85 Prozent
· Gesetzliche Krankenversicherung = 83 Prozent
· Soziale Pflegeversicherung = 38 Prozent

Deutschlands explizite und implizite Staatsverschuldung lag somit im Jahr 2011 bei 288 Prozent oder bei 7.401,6 Milliarden Euro. Das ist aber bei weitem noch nicht alles.

Hinzu kommen noch weitere Garantien und Verpflichtungen (Quelle, Seite 89):

Deutscher Finanzierungsanteil an der EU – 27 % – 46,36 Milliarden
Deutscher Finanzierungsanteil an der EZB – 18,94 % – 757,60 Milliarden
Deutsche Garantie für den ESM – 280,60 Milliarden

Deutsche Garantie für den EFSF – 211,10 Milliarden
Deutsche Target2-Verpflichtungen – 656,00 Milliarden
Deutsche Garantie für die EZB-Schulden – 157,30 Milliarden
Staatsgarantie für die Kreditanst.f.Wiederaufbau – 588,00 Milliarden

Die Addition dieser Zahlen ergeben einen Betrag von 2.697 Milliarden Euro. Fügt man nun die o.g. explizite und implizite Staatsverschuldung aus dem Jahr von 2011 von etwa 7.401 Milliarden Euro hinzu, liegt die gesamte deutsche Staatsverschuldung bei gigantischen 10.000 Milliarden Euro, oder

10.000.000.000.000 Euro

Deutschland geht es gut!

Deutschlands BIP betrug 2011 knapp 2.600 Milliarden Euro. Anhand obiger Zahlen lag die deutsche Staatsverschuldung somit bei rund 400 Prozent zum BIP. Dagegen ist die Staatsverschuldung Griechenlands von 175 Prozent ein laues Lüftchen.

Und wer rettet nun Deutschland? Ich habe keine Antwort darauf, aber vielleicht fragen Sie mal die US-Agentin Frau Merkel oder die anderen US-Vassalen in der Merkel-Junta.

http://krisenfrei.de/staatsbankrott-deutschlands-gigantische-staatsverschuldung/

Ukraine: Trotz drohendem Staatsbankrott wird das Militärbudget vervierfacht

Parade zum 23. Unabhängigkeitstag der Ukraine in Kiew. Bild: Ukrainisches Präsidialamt

Parade zum 23. Unabhängigkeitstag der Ukraine in Kiew. Bild: Ukrainisches Präsidialamt

Wie das Verteidigungsministerium in Kiew heute mitteilte, will die ukrainische Regierung trotz des drohenden Staatsbankrotts die Militärausgaben im laufenden Jahr vervierfachen. Es zeigt sich, dass die Staatsführung nicht an einem Frieden interessiert ist. Bezahlen dürfen das natürlich wieder die internationalen Geldgeber.

Von Marco Maier

Gab die Ukraine im letzten Jahr noch 3,9 Milliarden Griwna für Waffen aus, so sollen es in diesem Jahr ganze 14 Milliarden sein. So sagte es die Sprecherin Viktoria Kuschnir der Agentur Interfax. Grund für die massive Ausweitung der Militärausgaben sei der Krieg gegen die Rebellen im Donbass. Dass das osteuropäische Land jedoch am Finanztropf des IWF hängt und kurz vor dem Staatsbankrott steht, scheint in Kiew niemanden zu interessieren.

Laut Kuschnir seien diese Mehrausgaben dringend nötig, da die ukrainische Armee vor allem Waffen aus Sowjetzeiten besitze, welche zumindest teilweise durch neues Gerät ersetzt werden solle. Rund ein Drittel des gesamten Rüstungsbudgets soll in neues Kriegsgerät fließen. Allerdings stößt dies bei Kritikern des Kurses auf wenig Gegenliebe, da die nationalistische Führung in Kiew zu viel Geld in die Rüstung und zu wenig in Strukturreformen steckt.

Insgesamt will die Ukraine laut Präsident Poroschenko in diesem Jahr 90 Milliarden Griwna (umgerechnet derzeit etwa 3,5 Milliarden Euro) für das Militär ausgeben. Dies entspricht einem Anteil von etwa 4,9 Prozent des erwarteten Bruttoinlandsprodukts. Angesichts des wirtschaftlichen Kollaps der Ukraine dürfte der reale Anteil jedoch deutlich darüber liegen.

Damit sprechen die Zahlen das aus, was ohnehin schon jeder denkt: Der Krieg in der Ostukraine wird trotz der Minsker Vereinbarungen auch in diesem Jahr fortgeführt. Angesichts der steigenden Militärausgaben darf man sogar davon ausgehen, dass sich die Kämpfe im Laufe der nächsten Monate wohl intensivieren werden. Eine derart massive Aufrüstung geschieht nämlich nicht grundlos.

http://www.contra-magazin.com/2015/03/ukraine-staatsbankrott-militaerbudget-vervierfacht/