Islamismus jahrelang ignoriert: Neues Dilemma für linksgrüne Gutmenschen?

Torben Grombery

Nach den jüngsten Geschehnissen im englischen Rotherham, wo linksgrüne Tugendwächter der »Political Correctness« über viele Jahre eine schwerwiegende Mitschuld an den Vergewaltigungen, Misshandlungen und Traumatisierungen von tausenden Kindern und Jugendlichen auf sich geladen haben, zeichnet sich jetzt der nächste Super-Gau für die Gutmenschen ab: Radikaler Islamismus. Weil für die gebetsmühlenartigen Prediger von »Islam-bedeutet-Frieden« der radikale Islamismus schlicht nicht ins politisch-korrekte Weltbild passt, wurde dieser über Jahre einfach ignoriert und die Erkenntnisse darüber von Politik und Medien in Teilen sogar ganz bewusst unterdrückt.

In der nordenglischen Stadt Rotherham wurden über viele Jahre tausende Kinder und Jugendliche teilweise auf abartigste Art und Weise von zumeist aus Pakistan stammenden Tätern sexuell missbraucht, misshandelt und vergewaltigt. Die allermeisten Opfer bleiben schwer traumatisiert, völlig gestört und für ihr Leben gezeichnet zurück.

Politiker, Polizei, Justiz, Sozialarbeiter und sicher auch die lokale Presse wussten davon und haben ignoriert, ausgesessen und mitunter aktiv vertuscht. Eine Studie hat dazu offengelegt, dass die Geschehnisse in dieser bizarren Form größtenteils nur möglich waren, weil aus Pakistan stammende Täter schlicht nicht ins politisch-korrekte Bild der schönen neuen »Multi-Kulti-Welt« passten. Aufklärer und Kritiker wurden zeitnah und effizient mit der Rassismus-Keule mundtot gemacht.

Auch in Deutschland wurde beispielsweise mehr als unzureichend über die Gefahr von »Loverboys« aus dem muslimischen Kulturkreis in den Medien und politischen Verlautbarungen berichtet – Opferzahl: unbekannt.

Immer mehr Parallelen dazu werden jetzt in Bezug auf den radikalen Islamismus in Westeuropa deutlich. Auch wenn die im Westen lebenden Muslime in deutlicher Mehrzahl in Frieden undFreundschaft mit uns zusammenleben, fleißig arbeiten und sich gesetzestreu verhalten – geschenkt – so muss Kritik an den negativen Folgen dieser Zuwanderung wie der zu hohe Anteil an der Kriminalität und insbesondere dem radikalen Teil des Islam möglich sein und ist auch für die friedliche Entwicklung einer multikulturellen Gesellschaft von eminenter Bedeutung.

Gängige Praxis in Europa: Kritik zu diesem Themenbereich ist und war stets unerwünscht!Wer die Dogmen der politisch-korrekten Ideologie zum Islam in Frage stellt oder kritisiert − und somit die imaginäre rote Linie der »Political Correctness« auch nur tangiert – der bekommt es mit den Tugendwächtern zu tun und wird mithilfe der Rassimus-Keule und den linken Medien fertig gemacht.

Das bekamen in den letzten Jahren nicht nur Menschen wie Thilo Sarrazin oder wir Autoren von Kopp-Online − insbesondere sei hier Udo Ulfkotte genannt, der mit unzähligen Sachbüchern fortwährend auf diverse Gefahren diesbezüglich aufmerksam gemacht hat − zu spüren.

Jetzt hat sich ein österreichischer Verfassungsschützer, der selbstredend aus vorgenannten Gründen nicht namentlich genannt werden will, zur Thematik gegenüber einer Zeitung eindeutiggeäußert und lässt tief blicken:

»Wir warnen schon lange vor dieser Gefahr des neuen radikalen Islamismus und Antisemitismus und verfolgen die Szene schon seit Jahren. Aber viele Informationen, die wir gesammelt haben, sind leider auf dem Weg ins Ministerium versiegt. Die Politik hat die Berichte jahrelang ignoriert und hat weggeschaut.«

Spätestens nachdem Islamisten den britischen Soldaten Lee Rigby im Mai letzten Jahres in London auf offener Straße unter lautstarken »Allahu-Akbar-Rufen« mit einer Machete brutal abgeschlachtet haben, hätten Politik und Medien ihr Augenmerk und ihre Berichterstattung diesbezüglich gravierend verändern müssen. Viel zu oft wurde in der Vergangenheit versucht, uns derartige Taten unter dem Deckmantel »verblendeter Einzeltäter«, »psychisch Kranker« oder »geistig Verwirrter« zu verkaufen – aber genau das sind diese Islamisten eben weitestgehend nicht!

Aktuell haben die australischen Behörden im Rahmen ihres bisher größten Anti-Terror-Einsatzes 15 Islamisten – überwiegend afghanischer Herkunft – die der Terrororganisation »Islamischer Staat« (IS) zugerechnet werden, festgenommen, die geplant hatten, auf offener Straße in Sydney wahllos Passanten zu enthaupten und sich dabei zu filmen.

Linksgrüne Politiker in Deutschland sehen das alles nach wie vor nicht und finden in den Mainstream-Medien weiterhin genügend willfährige Helfer, um die »Gefahr« kleinzureden und kleinzuhalten. »Der Islam ist gut – nur sein Image ist schlecht«. Nicht zuletzt genau deswegen konnte sich diese »Problematik« zu dem entwickeln, was sie längst ist: eine ernsthafte Bedrohung für unsere Gesellschaft!

Zum Abschluss ein kleiner Hinweis von unzähligen Beispielen der letzten Jahre, wie wenig Augenmerk und Interesse für unsere Sicherheit verantwortliche Politiker dieser ernstzunehmenden Gefahr widmen – ebenso nachzulesen in den allermeisten Verfassungsschutzberichten der jüngsten Vergangenheit.

Anfrage des Landtagsabgeordneten Jan Timke (BÜRGER IN WUT) an den Bremer Senat zum Thema: „Koranverteilung durch Salafisten in Bremen“ auf der 18. Sitzung der Bremischen Bürgerschaft / Landtag am 25. April 2012.

 

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/torben-grombery/islamismus-jahrelang-ignoriert-neues-dilemma-fuer-linksgruene-gutmenschen-.html