Die politischen Taschenspielertricks in der Schuldenkrise

Sign of euro in a cylinder

 

Schuldenkrise: Die große Show der (geld-)politischen Illusionisten.

Banken und Staaten dürfen nicht pleitegehen. Die Beispiele Hypo Alpe Adria und Griechenland zeigen, wie Zentralbanken und Politiker immer wieder tricksen, um den Schein der Normalität zu wahren.

Aus den Augen aus dem Sinn: Darauf hatten Geld- und Realpolitiker gehofft, als sie auf dem bisherigen Höhepunkt der Weltfinanzkrise das Konzept der “Bank Bank” umsetzten.

“Toxische” Wertpapiere wurden einfach in der Bilanz einer anderen Bank mit verändertem Namen versteckt. Gepaart mit der Hoffnung, dass der Finanzmüll nie wieder auftauchen würde. Weit gefehlt, wie sich nun im Falle der Pleitebank Hypo Alpe Adria herausstellt. Denn auch deren Bad Bank ist nun zahlungsunfähig, obwohl die Lage so nicht bezeichnet werden darf. Denn daraus ergäbe sich die Konsequenz, dass 1.) das österreichische Bundesland Kärnten pleite wäre und 2.) auch der bayrische Steuerzahler mit weiteren gut 800 Millionen Euro haften müsste.

Christoph Süß vom BR-Politmagazin quer bringt die Lage in gewohnt süffisanter Weise auf den Punkt und zieht Parallelen zur aktuellen Situation in Deutschland, Griechenland und den anderen Randgebieten der Eurozone. Denn die deutsche Wirtschaft profitiert nicht unerheblich davon, dass deren Unternehmen Waren in andere Länder verkaufen (z.B. Rüstungsgüter an Griechenland), die diese Pleitestaaten mit unseren Krediten bezahlen. Auch diese Taschenspielertricks werden irgendwann auffliegen, spätestens nach dem nächsten Schuldenschnitt in Griechenland.

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