Kontrolle der Elite: Schattenseiten der „Wirtschafts-Nato“ – „USA begrenzen Bewegungsraum für Europa“

22. April 2015

titlelbild

Neuer US-Plan für globale Dominanz: Das geplante Freihandelsabkommen (TTIP) zwischen der EU und den USA erregt auch in Russland Aufsehen. Die russische Presse analysiert seine Vor- und Nachteile für Europa sowie die geopolitischen Motive der Vereinigten Staaten – darunter auch im Einflusskampf gegen Peking und Moskau.

Die russische Tageszeitung „Nowyje Iswestija“ schreibt am Mittwoch: „Laut Optimisten soll das Abkommen zum gegenseitigen Handelswachstum beitragen und die nationalen Wirtschaften fördern. Der Konsum steigt auf beiden Seiten voraussichtlich um jeweils 100 Milliarden Dollar jährlich, wobei die ganze Menschheit damit beginnen soll, sich an den europäischen und US-Standards zu orientieren, und zwar in verschiedenen Bereichen – von den Finanzen bis hin zum Umweltschutz.“

Alexej Kusnezow, Leiter der Europa-Studien am russischen Institut für Weltwirtschaft und internationale Beziehungen, sagte dem Blatt, der TTIP-Vertrag gebe dem Wirtschafts- und Handelsbereich Vorrang vor Politik und Kultur. Dieses Muster, bei dem Kommerz und Gewinn in den Vordergrund rücken sollen, sei eher für das angelsächsische Staatsmodell eigen. Der heterogenen EU passe es dagegen nicht ganz, so Kusnezow.

Die „Nesawissimaja Gaseta“ kommentiert am Mittwoch, die Vorteile von TTIP für die Geschäftskreise seien längst klar, es werde allerdings darüber gestritten, ob auch Normalverbraucher und Arbeitskräfte davon profitieren würden: „Laut Skeptikern schafft das TTIP-Abkommen eine riesige Bürokraten-Armee, um die EU- und die US-Richtlinien zu vergleichen, und lässt alle Initiativen zum Interessenschutz von Verbrauchern und Arbeitnehmern scheitern, denn es wird keine Chancen mehr geben, diese Initiativen durchzusetzen. Die Geschäftsleute könnten dann unter dem Vorwand des Kampfes um die Handelsfreiheit willkürlich jedes Gesetz blockieren, das darauf abzielt, Forderungen an die Arbeitgeber zu verschärfen.“

Die russische Onlinezeitung vz.ru titelt:

„Die USA ziehen Europa in die ‚Wirtschafts-Nato‘ hinein“. Der Kommentar lautet: „Die politische Einheit Europas und der Vereinigten Staaten existiert derzeit in Form der Nato, d.h. in Form eines militärpolitisches Bündnisses. Diese Einheit wird inoffiziell durch die Kontrolle über die Eliten gesteuert. Wirtschaftlich wird sie durch das nationsübergreifende Finanz- und Industrie-Kapital sowie durch die bilateralen Abkommen zwischen den USA und der EU bestimmt. Mit TTIP soll der Westen gemeinsame Handels- und Investitions-Regeln bekommen, um faktisch zu einem einheitlichen Wirtschafts-Organismus zu werden.“

Die Idee eines einheitlichen Europas werde von vielen als geopolitischer Plan betrachtet, dessen Ziel darin bestehe, den nationsübergreifenden (vorwiegend angelsächsischen) Eliten die Kontrolle über Europa weiterhin vorzubehalten. Vor diesem Hintergrund trage das TTIP-Abkommen zu einem stärkeren Einfluss der USA auf Europa bei, so der Kommentar weiter.

„Die USA wollen die globale Expansion Chinas stoppen – zumindest in Europa, denn in Asien und Lateinamerika verlieren sie diese Rivalität (…) Außerdem braucht Barack Obama vor seinem Abzug aus dem Weißen Haus eine deutliche außenpolitische Errungenschaft, die als nutzbringend für die US-Wirtschaft präsentiert werden könnte.

Die russisch-europäischen Beziehungen werden indes bewusst geschwächt.

Obwohl diese Vorgänge miteinander formell nicht verbunden sind, begreifen alle: Die USA instrumentalisieren den Ukraine-Konflikt faktisch, um die atlantische Integration zu stimulieren. Die Vereinigten Staaten zwingen Europa zu weiteren Sanktionen und zu einem Bruch mit Russland. Dadurch schränken sie den Bewegungsraum für die Europäer ein.

Keiner darf ja an der Notwendigkeit einer transatlantischen Einheit zweifeln, während der Westen mit einer schrecklichen geopolitischen Bedrohung durch Russland konfrontiert wird“, schreibt die Onlinezeitung ironisch.

Quelle: de.sputniknews.com vom 22.04.2015

http://www.pravda-tv.com/

Notstand in New York: Generalprobe für die totale Kontrolle

Ein Beitrag vom Nachtwächter am 28.01.2015


Gerald Celente im Gespräch mit Eric King von King World News,
veröffentlicht am 27.01.2015


Eric King: ”Gerald, was hat es mit der Sperrung von New York wirklich auf sich?”

Celente 2Celente: ”Die Sperrung von New York ist eine Generalprobe für die totale Kontrolle der Menschen. Das war wie beim Bombenanschlag auf den Boston Marathon – wo immer es Obdach gibt, bleib zuhause. Gestern stand auf der ersten Seite des Boston Herald: ‘Niemand rührt sich!’.

Hier in New York hat der Bürgermeister gesagt, dass es nicht einmal mehr erlaubt ist, Nahrungsmittel mit Fahrrädern auszuliefern. Fahrrad-Lieferservices gibt es in New York seit über 100 Jahren. Der Bürgermeister sagt aber, dass Fahrräder keine ‘Noteinsatz-Fahrzeuge’ sind.

Hier oben in Kingston, gute zwei Stunden nördlich von New York City, hatten wir mal gerade 5 cm Schnee, aber die haben das Postamt und die Brücken über den Hudson River geschlossen. Es liegt kaum Schnee und die haben die Warnung rausgegeben, dass man $ 300 Dollar Strafe zahlen muss, wenn man mit dem Auto fährt. Der Bürgermeister von New York hat auch gesagt, dass das Verbot für alles gilt, was ‘mit Freizeit und Komfort’ zu tun hat.

In seiner Pressekonferenz hat New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio gesagt, dass ‘ein Fahrrad zur Auslieferung von Lebensmitteln kein Noteinsatz-Fahrzeug’ ist. Lebensmittel-Lieferung wird also als ‘Komfort’ deklariert, selbst wenn die Menschen nichts zu essen haben.

Er sagte auch, dass die ‘Menschen den Straßen und Bürgersteigen fernzubleiben’ haben. Wer zum Geier ist der, dass er irgendjemandem sagt, was er zu tun hat?” [auf CNN wird genau das bestätigt, dort wird de Blasio mit den Worten zitiert: ”People have to stay off the streets and stay off the sidewalks.”]

Eric King: ”Für Sie ist das also eine Generalprobe für die totale Kontrolle der Menschen?”

Celente: ”Deshalb habe ich den Terroranschlag in Boston erwähnt. Die haben damals die ganze Stadt in einem Radius von 50 Meilen [ca. 80 km] um den Tatort abgesperrt. Die haben sogar die Züge von New York nach Boston gestoppt. Und dann ging die Polizei auf der Suche nach dem einen Verdächtigen von Haus zu Haus, ohne Vollmacht – um die Menschen auf die Aufgabe ihrer Rechte als US-Bürger zu konditionieren.

boston 1

Es gab Fotos von Frauen, die mit ihren Kindern mit erhobenen Händen aus ihren Häusern kamen, während diese Gorillas in ihren Schutzausrüstungen und mit ihren AK-47 auf sie aus ihren SWAT-Fahrzeugen [SWAT=Sondereinsatzkommando] zielten, die sie aus den Kriegen im Irak und Afghanistan bekommen haben.

Wofür war das gut? Es hat die Menschen darauf konditioniert, dass die Regierung und das Militär die Kontrolle über sie ausüben. Eric, das haben die jetzt gerade wegen einer Schnee-Warnung gemacht! Das alles nur wegen Schnee? Es ist doch nur Schnee! So etwas hat es noch nie gegeben. Alles in New York City wurde abgeriegelt.

boston 2

Wie ich schon sagte, wer mit dem Auto fährt und dabei erwischt wird, muss $ 300 Dollar Strafe zahlen. Oben in Providence/Rhode Island sind tatsächlich Menschen verhaftet worden, weil sie auf der Straße gefahren sind. Wir sind zu einer Nation geworden, in der die Menschen ihren Schneid verloren haben und sich willentlich diesen Gestapo-Taktiken der Kontrolle unterwerfen.

Und wir haben Versager und Lügner, die sich Politiker nennen und unsere Leben von der Wiege bis zur Bahre bestimmen. Die sagen einem jetzt tatsächlich, dass man nicht mehr rausgehen darf, weil es schneit? Diese Situation ist eine totale Schande; Amerikaner unterwerfen sich der totalen Kontrolle ihrer Leben. Als nächstes dürfen Kinder dann keine ‘Schneemänner’ mehr bauen, sondern nur noch ‘Frosty, die Transgender-Schnee-Person’.”

http://n8waechter.info/