Ukraine gibt zu, dass ihr Gold weg ist: »In den Tresoren der Zentralbank ist kaum noch Gold«

Tyler Durden

Im März meldete der IWF, dass die offiziellen Goldbestände der Ukraine 42,3 Tonnen betrugen, was acht Prozent der Reserven des Landes entsprach. Die Zahlen bezogen sich auf Ende Februar, also auf den Zeitpunkt, als der vom US-Außenministerium eingefädelte Staatsstreich gegen den damaligen Präsidenten Viktor Janukowitsch seinen Abschluss fand.

Unter dem »verhassten« Präsidenten stiegen und stiegen die Goldreserven des Landes übrigens. Genau vor dem Staatsstreich erreichten sie einen neuen Rekordstand!

 

 

Wir berichteten damals von einem merkwürdigen Zwischenfall, der genau nach dem Sturz des ukrainischen Präsidenten erfolgte. Mindestens eine Quelle meldete damals, dass »im Schutz der Nacht in einer geheimnisvollen Aktion die Goldreserven der Ukraine an Bord eines nicht markierten Flugzeuges verladen wurden«.

Das Flugzeug transportierte das Gold dann in die USA ab. Damals hieß es:

»Heute Nacht gegen zwei Uhr hob ein nicht registriertes Transportflugzeug vom Flughafen Boryspil ab. Laut Flughafenpersonal trafen kurz vor dem Auftauchen der Maschine vier Laster und zwei Lieferwagen ein. Keines der Fahrzeuge trug ein Nummernschild. 15 Personen in schwarzen Uniformen, mit Masken und kugelsicheren Westen stiegen aus den Fahrzeugen. Einige waren mit Maschinenpistolen bewaffnet. Diese Personen beluden das Flugzeug mit über 40 schweren Kisten.

Anschließend tauchten einige weitere geheimnisvolle Männer auf und bestiegen das Flugzeug. Das Verladen erfolgte sehr rasch. Nach dem Verladen verließen die Fahrzeuge ohne Nummernschilder sofort wieder die Start- und Landebahn und das Flugzeug hob mit Notfallpriorität ab.

Flughafenmitarbeiter, die die geheimnisvolle »Spezialoperation« beobachtet hatten, benachrichtigten unverzüglich die Flughafenverwaltung. Diese jedoch sprach die dringende Empfehlung aus, sich »nicht in fremder Leute Angelegenheiten einzumischen«.

Später wurde die Chefredaktion von einem ranghohen Mitarbeiter des ehemaligen Ministeriums für Einkünfte und Gebühren angerufen. Er erzählte, dass in jener Nacht auf Anweisung eines Mitglieds der »neuen Landesführung« sämtliche Goldreserven der Ukraine in die Vereinigten Staaten gebracht wurden.«

Selbstverständlich gab es keinerlei offizielle Bestätigung für all diese Ereignisse und unser Bericht, in dem wir laut darüber nachdachten, ob der »Preis für die Befreiung der Ukraine« wohl die Übergabe des Goldes sei – schließlich strebte Deutschland damals aktiv an, seine eigenen Goldreserven aus der New Yorker Zentralbank heimzuholen −, wurde von den Mainstreammedien wie üblich mit Hohn und Spott überzogen.

Bis jetzt.

Nun machte in einem Interview mit dem ukrainischen Fernsehen niemand Geringeres als die Präsidentin der ukrainischen Zentralbank ein erstaunliches Eingeständnis:»In den Tresoren der Zentralbank ist kaum noch Gold übrig. Es gibt noch eine kleine Menge an Goldbarren, aber die machen nur ein Prozent der Reserven aus.«

Ukraina berichtet weiter, diese erstaunliche Enthüllung bedeute nicht nur, dass die Ukraine still und heimlich im Laufe des Jahres ihre Goldreserven aufgezehrt habe, sondern auch, dass der jüngste offizielle Wert gefälscht war – den offiziellen Angaben zufolge müsste die Ukraine über achtmal so viel Gold verfügen.

»Laut offiziellen Statistiken der Nationalbank der Ukraine sollte die Goldmenge in den Tresoren achtmal größer sein, als es tatsächlich der Fall ist. Zu Beginn des Monats belief sich die Goldmenge auf etwa eine Milliarde Dollar oder acht Prozent der gesamten Reserven. Jetzt ist es nur noch ein Prozent.«

Wenn man bedenkt, dass die offiziellen Zahlen der Zentralbank ganz klar gefälscht sind, muss man sich als Nächstes natürlich fragen, seit wann dieser »Goldschwund« im Gange ist.

 

Zusätzliche Informationen liefert uns Rusila:

»Aktuellen Zahlen zufolge sollte der Wert des ukrainischen Goldes bei 988,7 Millionen Dollar liegen. Das wäre der Wert des Goldanteils, wenn Gold acht Prozent der Reserven ausmachte. Glaubt man jedoch (Zentralbankpräsidentin Walerija) Gontarewa, sind gerade einmal noch 123,6 Millionen Dollar in Gold übrig.

Diese Zahl ist fantastisch, wenn man bedenkt, dass die Goldmenge Ende Februar (als die neuen Obrigkeiten bereits Schlüsselpositionen übernommen hatten) 1,8 Milliarden Dollar oder zwölf Prozent der Reserven betrug.

Anders gesagt ist der Wert der Goldreserven seit Beginn des Jahres auf ein Sechzehntel gefallen. Im Februar beliefen sich die Goldreserven auf schätzungsweise 21 Tonnen, wie es auch Sergej Arbusow, der die Nationalbank von 2010 bis 2012 leitete, einmal voller Stolz meldete. Was also ist mit den anderen 20,8 Tonnen Gold geschehen?

Der dramatische Schwund lässt sich nicht durch Goldverkäufe im Zusammenhang mit der Abwertung der Hrywnja erklären, schließlich bestehen 92 Prozent der Reserven der Nationalbank in Devisen, die sich viel leichter dafür verwenden lassen, den Kurs der Hrywnja zu stützen und laufende Verpflichtungen zu bedienen. Außerdem ist der internationale Goldpreis seit März in den Keller gerauscht. Gold unter diesen Umständen zu verkaufen, ist ein Verbrechen. Es wäre vielmehr angezeigt, durch den Umtausch von Devisen in Edelmetalle die Goldreserven zu stärken.

Doch offenbar ist der Schwund nicht die Folge von Nachlässigkeit oder Sorglosigkeit. Die Goldreserven sind aktiv außer Landes geschafft worden, und zwar als Reaktion auf die sehr unklare wirtschaftliche und politische Zukunft der Ukraine. Etwas Ähnliches geschah mit den Goldreserven der UdSSR: Als der Gorbatschow-Elite klar wurde, dass Perestroika das Land an den Abgrund führt, verschwand Gold einfach in unbekannten Kanälen.

Die Schlussfolgerung des Artikels:

»Die Geschichte zeigt, dass dem Abbau der Goldreserven angesichts einer akuten politischen Krise normalerweise ein Zusammenbruch des Staates vorausgeht.« 

»Die Geschichte zeigt, dass dem Abbau der Goldreserven angesichts einer akuten politischen Krise normalerweise ein Zusammenbruch des Staates vorausgeht.«

Seltsamerweise gab es keinen offiziellen Goldschwund, als Victoria »Fuck the EU« Nuland den Sturz Janukowitschs plante. Ganz im Gegenteil, wie die Grafik oben zeigt. Ausgerechnet in einer Phase, als die Ukraine von ihren westlichen Verbündeten »unterstützt« wurde, »verschwand« Gold – das Gold des Volkes! – im Wert von Milliarden. Das ist mehr als ein wenig ungewöhnlich.

Wie auch immer: Dass das ukrainische Gold verschwunden ist, wurde nun bestätigt. Vielleicht ist es da auch an der Zeit, der »unbestätigten« Geschichte noch einmal nachzugehen, derzufolge der Großteil des ukrainischen Goldes in die USA abtransportiert wurde, kurz nachdem das derzeitige Regime die Macht übernahm.

Wir hatten bei der New Yorker Zentralbank im März angefragt, ob das ukrainische Gold in den Tresoren 25 Meter unterhalb des Gebäudes mit der Adresse 33 Liberty Street ein neues Zuhause gefunden hat. Die Antwort steht bis heute aus.

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/tyler-durden/ukraine-gibt-zu-dass-ihr-gold-weg-ist-in-den-tresoren-der-zentralbank-ist-kaum-noch-gold-.html

admin:

Wer noch mehr Informatinen zu diesem Thema braucht, vor allem hinsichtlich dessen, wohin das Gold dieser Welt und andere Werte wie Rohstoffe, Immobiliein und ganze Länder wandert, der kann hier nachhören:

 https://marbec14.wordpress.com/2014/11/19/harvey-friedman-das-system-der-rothschilds-2014/

Oder auf lupo cattivo Artikel anschauen. Es ist der große Verdienst von Detlef Apel, diesen Namen aus der Verdunklung ans Licht gebracht zu haben.

http://lupocattivoblog.com/2013/02/17/rothschilds-200-millionen-wette-gegen-den-euro/

http://lupocattivoblog.com/2010/10/01/die-unsichtbare-hand/

http://lupocattivoblog.com/2010/12/13/ein-uberblick-uber-rothschilds-raubzuge-im-deutschland-der-nachkriegszeit-1/

und viele weitere, bestens recherchierte Beiträge.

Massive Goldkäufe: Bereitet sich Russland auf einen längeren Wirtschaftskrieg vor?

Markus Gärtner

Der neue Bericht des World Gold Council für das Quartal bis September enthält eine brisante Information: Russland kaufte in diesem Zeitraum 55 Tonnen Gold. Das war über die Hälfte dessen, was die Notenbanken rund um den Globus zu ihren Reserven hinzufügten.

Damit hat Russland nicht nur einen Vorteil aus den niedrigeren Goldpreisen gezogen. Das Land hortet mit deutlich wachsendem Tempo Gold und scheint sich auf einen längeren Wirtschaftskrieg mit dem Westen einzustellen.

Putin, so wissen Beobachter des Goldmarktes, hortet schon länger Goldreserven. Moskau hat allein im vergangenen Jahrzehnt seine Vorräte auf 1.150 Tonnen verdreifacht.

Doch jetzt gibt Russland richtig Gas. Im laufenden Jahr wurden laut dem World Gold Council fast 115 Tonnen Gold zu den Reserven des Landes addiert. Im gesamten Vorjahr waren es lediglich 77 Tonnen gewesen, leicht weniger im Jahr 2012.

Russlands Notenbank ist laut offiziellen Statistiken auch ohne die jüngste Beschleunigung in den vergangenen zehn Jahren der aktivste staatliche Goldkäufer gewesen. Hilfreich wären die gebunkerten Vorräte vor allem, wenn die Sanktionen der USA und der Europäer nicht aufhören oder sich gar verschärfen. In diesem Fall würde die Kapitalflucht aus Russland anhalten und der kollabierende Rubel noch weiter fallen.

Mit größeren Goldbeständen ließe sich dessen Wechselkurs natürlich besser verteidigen. Denkbar ist aber noch ein weiterer Grund für das rasche Aufstocken der russischen Goldreserven. Erst vor wenigen Tagen hat die stellvertretende Notenbank-Gouverneurin Ksenia Yudayeva verraten, die Bank könne Gold auch verwenden, um Importe zu bezahlen. Yudayeva war zuvor bei Russlands größter Geschäftsbank, der Sberbank, Direktorin der Research-Abteilung.

Der Rubel hat im laufenden Jahr gegenüber dem Dollar rund 30 Prozent an Wert verloren. In den vergangenen Tagen hatte es kurzzeitig eine Erholung gegeben, weil Wladimir Putin und Mitglieder seiner Regierung zugesichert haben, die Währung zu verteidigen. Die Notenbank hat zu Beginn der Woche ihre Strategie geändert und vorläufig auf Interventionen verzichtet. Sie will sich stattdessen langfristig.

Ein weiterer Grund, warum Russlands Notenbank die Käufe verstärkt, hat direkt mit den westlichen Sanktionen zu tun. Russische Bergbau-Unternehmen, die lokal gefördertes Gold wegen der Sanktionen nicht im Ausland absetzen können, verkaufen jetzt mehr an die Notenbank. Sie hilft den Minen-Konzernen, damit diese nicht auf der eigenen Produktion sitzen bleiben. Normalerweise verkaufen die Produzenten das heimische Gold an Geschäftsbanken wie die Sberbank oder VTB, die dann an die Zentralbank oder ausländische Adressen weiterverkaufen.

Die westlichen Sanktionen unterbinden nicht direkt den Kauf russischen Goldes im Ausland. Doch Banken in Europa und den USA vermeiden Geschäfte mit Russland inzwischen, wo es geht.

Ein weiteres Bleigewicht am russischen Rubel ist der sinkende Ölpreis, der zu heftigen Ausfällen bei den Staatseinnahmen führt. Rund 45 Prozent der Einnahmen im Staatshaushalt des Landes speisen sich aus Ölexporten. Dass in der Region anhaltende Spannungen und ein längerer Wirtschaftskrieg befürchtet werden, legen auch weitere Zahlen des World Gold Council nahe.

Demnach haben die CIS-Staaten im dritten Quartal zusammen den weitaus größten Teil der zusätzlichen Goldreserven unter den Zentralbanken gekauft, angeführt von Kasachstan und Aserbaidschan.

Insgesamt haben Zentralbanken von Juli bis September 93 Tonnen Gold gekauft. Es war das 15. Quartal in Folge, dass sie unter dem Strich Gold zu ihren Reserven addierten. Der World Gold Council hat für den anhaltenden Kaufrausch der Notenbanken zwei vielsagende Gründe: Geopolitische Spannungen und – sehr brisant − der Versuch der Notenbanker, ihre Reserven vom US Dollar zu lösen.

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/wirtschaft-und-finanzen/markus-gaertner/massive-goldkaeufe-bereitet-sich-russland-auf-einen-laengeren-wirtschaftskrieg-vor-.html

Die Alliierten wollen das deutsche Gold nicht zurück geben

 

Russia Today: Die Alliierten wollen das deutsche Gold nicht zurück geben

Bericht von Russia Today über die deutschen Goldreserven in Washington, London und Paris, das deutsche Gold wird nicht an Deutschland zurück gegeben, 2013. Russischer Historiker Nikolai Starikov erklärt diese Situation mit immer noch stark beschränkter Souveränität Deutschlands. 2013.
Weiterführende Quellen:
110 Milliarden Euro gesucht: Niemand weiß, wo die deutschen Goldreserven sind
http://deutsche-wirtschafts-nachricht…
Streit um Bundes-Goldreserven. Warum das deutsche Gold im Ausland bleibt