Handy Video zeigt tödliche Schüsse auf Powell in Ferguson

Quelle: Polizei St. Louis
Zwei Tage nach den tödlichen Schüssen auf den 25 Jahre alten Afro-Amerikaner Kajieme Powell in der Nähe der US-Kleinstadt Ferguson hat die Polizei von St. Louis jetzt dieses Handy-Video eines Passanten veröffentlicht.
Es zeigt, wie Powell auf dem Gehweg hin- und hergeht, bevor die Polizei eintrifft. Auf dem Boden stehen zwei Softdrinks, die der 25-Jährige aus einem Laden gestohlen haben soll. Der Inhaber rief laut Medienberichten die Polizei, weil er befürchtet habe, Powell könnte bewaffnet sein. Zu Anfang der Aufnahme witzelt der Handy-Filmer, die Situation erscheint recht harmlos – bis die Polizei eintrifft.

Nach Angaben der Polizei war Powell mit einem Messer bewaffnet. Der Polizeichef von St. Louis, Sam Dotson, gab an, dass ein Taser-Einsatz nicht möglich gewesen sei, da Powell einen Pullover getragen habe. Die Polizei veröffentlichte mehrere Film- und Tonaufnahmen des Vorfalls, um weitere Ausschreitungen nach dem Tod von Powell zu verhindern. Dazu gehörten auch Überwachungskamera-Aufnahmen aus dem Laden, in dem Powell zwei Softdrinks und einen Schokoriegel gestohlen haben soll. Ob dieses Zeugenvideo jedoch dazu beiträgt, die Gemüter zu besänftigen, ist äusserst fraglich.
Quelle: http://x2t.com/334745

Ein derart brutales Töten von Polizeikräften werden wir auch bald in der EU-Diktatur erleben. Es sei denn, wir wehren uns JETZT dagegen. Wenn Ferguson in der EU angekommen ist, ist es zu spät. Die Volksverräter in Berlin, Brüssel und in anderen europäischen Hauptstädten müssen vertrieben werden – ebenso deren Hofberichterstatter.

Danke an uncut-news für das Einstellen des Videos!

Was in Kiew verboten war, ist in Ferguson erlaubt

Andrei Fedjaschin (Stimme Russlands)

STIMME RUSSLANDS Erst zum Mittwochmorgen sind die Krawalle in Ferguson (Missouri) etwas zurückgegangen. Insgesamt in 35 US-Bundessaaten kam es unterdessen zu Protesten gegen den Freispruch für jenen Polizisten, der im August einen unbewaffneten 18-jährigen Afroamerikaner erschossen hatte. Die Geschworenen stuften das Vorgehen des Beamten als gerechtfertigt ein.

In Ferguson wurde der Ausnahmezustand ausgerufen, die Nationalgarde griff ein. Gepanzerte Fahrzeuge kamen gegen die Protestler zum Einsatz. Die Polizei setze Tränengas und Blendgranaten ein. Mehr als 60 Demonstranten wurden inzwischen festgenommen.

Zwar sind solche Krawalle für die US-Verhältnisse nicht so außerordentlich. Doch ihr derzeitiges Ausmaß, aber auch die Reaktion des Weißen Hauses ist wirklich überraschend.

Nach Angaben des FBI wurden im Jahr insgesamt 461 „gerechtfertigte Tötungen“ durch US-Polizisten verübt. Das ist ein Rekord: Noch die in der Geschichte des Landes hat die staatliche Gewalt so viele Opfer gefordert. Es geht dabei um Todesfälle, wenn Beamte verschiedener Sicherheitsbehörden im Einsatz zu Waffen greifen und ihr Vorgehen später als legitim und gerechtfertigt eingestuft wird. Dies macht rund drei Prozent aller Morde und Tötungen in den USA im Laufe des vergangenen Jahres aus.

Barack Obama appellierte an die Demonstranten in Ferguson. Wer in die Straßenschlachten, Brandanschläge und Plünderungen verwickelt ist, muss laut Obama zur Verantwortung gezogen werden. In seiner Ansprache sagte der Präsident im Hinblick auf die Entscheidung der Geschworenen im Fall Michael Brown, das die Krawalle verursacht hatte:

„Es war offensichtlich, dass das Urteil nicht nur in Ferguson, sondern auch in ganz Amerika für Aufregung sorgen wird. Deshalb will ich darauf hinweisen, dass unser Land auf der Herrschaft des Gesetzes basiert. Wir müssen zugeben, dass die Grand Jury der Geschworenen zu diesem Beschluss berechtigt war. Wer auf die Straße geht, um zu protestieren, muss das friedlich tun. Zwar gibt es nach wie vor Probleme in unserer Gesellschaft, doch sie lassen sich nicht durch ruinierte Schaufenster und verbrannte Autos lösen. Die Probleme werden dadurch nicht verschwinden. Das ist keine Rechtfertigung für den Vandalismus.“

Diese Ansprache steht allerdings im krassen Widerspruch zu den Äußerungen der US-Führung in Bezug auf die Pogrome in Kiew vor einigen Monaten. Ranghohe US-Politiker, unter ihnen Senatoren und Beamte des US-Außenministeriums, wiegelten damals die Aufständischen zu immer neuen Provokationen auf. Der Kiewer Polizei wurde dabei nicht einmal erlaubt, Tränengas einzusetzen. Die Polizisten durften keine Waffen tragen.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow brandmarkte das gewaltsame Vorgehen gegen die Demonstranten in Ferguson als „anekelnd“ und inakzeptabel. Die US-Behörden seien „mit Bulldozern und Knüppeln gegen die demokratischen Rechte und die menschliche Würde“ vorgegangen, so Lawrow. Sergej Michailow, Analyst des Russischen Instituts für strategische Studien, kommentiert:

„Die Geschehnisse in Ferguson sind ein offensichtlicher Beleg für die Enttäuschung der afroamerikanischen Bevölkerung über die sozialen und politischen Vorgänge in den USA. Als Barack Obama zum ersten dunkelhäutigen Präsidenten wurde, rechneten die Afroamerikaner mit einer Verbesserung ihrer Lebensverhältnisse und mit einer Festigung ihrer Rechte. Doch diese Hoffnungen entpuppten sich als Illusionen.“

Ferguson ist eigentlich eine Vorstadt von St. Louis, einer Großstadt in Missouri. Zwei Drittel der Bevölkerung in Ferguson sind Afroamerikaner. Im städtischen Revier arbeiten routinemäßig knapp 60 Polizisten – und nur drei von ihnen sind schwarz. Von welcher „Rassen-Harmonie“ kann die Rede sein?

http://krisenfrei.de/was-in-kiew-verboten-war-ist-in-ferguson-erlaubt/

Russland und China kritisieren Menschenrechtsverletzungen in den USA

Nach den jüngsten Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und Demonstranten in der US-Stadt Ferguson, haben Russland und China die USA aufgrund von Rassendiskriminierung sowie Nichteinhaltung von Menschenrechten kritisiert.

US-Polizisten im Einsatz, Archivbild
Quelle: Occupy Wallstreet Facebook Gruppe

Der Menschenrechtsgesandte in Russlands Außenministerium Konstantin Dolgov sagte am Dienstag, dass die Proteste in Ferguson und anderen Städten der USA große Herausforderungen an die amerikanische Gesellschaft und ihre Stabilität stellten.

“Rassendiskriminierung, rassische und ethnische Spannungen sind große Herausforderungen für die amerikanische Demokratie und Stabilität und Integrität der amerikanischen Gesellschaft. Wir können nur hoffen, dass sich die US-Behörden ernsthaft mit diesen Fragen und anderen ernsthaften Herausforderungen im Bereich der Menschenrechte auseinandersetzen.” Er fügte hinzu, dass die USA damit aufhören sollten, sich anderen Ländern gegenüber wie ein aggressiver Oberlehrer aufzuführen, was Menschenrechte angeht.

Hua Chunying, Sprecherin des chinesischen Außenministeriums, sagte, dass es sich dabei um eine innere Angelegenheit der Vereinigten Staaten handle. “Aber ich möchte sagen, dass es so etwas wie Perfektion nicht gibt, wenn es um Menschenrechte geht, unabhängig davon, in welchem ​​Land Sie sich befinden”, gab sie weiter an. “Wir können was dies angeht voneinander lernen.”

Nachdem der Polizist Darren Wilson für die Tötung des 18-jährigen Afroamerikaners Michael Brown freigesprochen wurde, sind neue Straßenschlachten zwischen dunkelhäutigen Bürgern und der Polizei ausgebrochen. Der Gouverneur von Missouri hat sich für den Einsatz von Truppen der Nationalgarde in Ferguson ausgesprochen.

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat alle Amerikaner dazu aufgefordert, keine Gewalt anzuwenden und diese schwierige Zeit für eine positive Änderung zu nutzen.

 

http://www.gegenfrage.com/russland-und-china-kritisieren-menschenrechtsverletzungen-den-usa/