Einer der Attentäter hatte blaue Augen

Samstag, 10. Januar 2015 , von Freeman um 19:00

Die Journalistin die als Zeugin das Attentat auf die Charlie Hebdo Redaktion erlebt hat berichtet, einer der Angreifer der sie durch die Maske anschaute hatte BLAUE AUGEN. Wenn man aber die Fahndungsfotos der Kouachi-Brüder studiert, die als Täter des Massakers beschuldigt wurden, dann hat keiner blaue Augen.

Mit der Zeugin kann Sigolene Vinson gemeint sein, die von den Attentätern verschont wurde, weil wie sie sagte, eine Frau würden sie nicht töten.

Blaue Augen? Noch eine Ungereimtheit. Diese Aussage bestätigt meine feste Überzeugung, die Killer waren Profis eines Geheimdienstes und die Kouachi-Brüder nur die eingesetzten Patsies denen man die Tat in die Schuhe schob, sie jagte und dann einfach kaltblütig erschoss damit sie schweigen.

Geselbstmordet?

Noch einer der durch eine Kugel starb ist Kommissar Helric Fredou (45), der bei der Untersuchung in den Angriff auf Charlie Hebdo beteiligt war. Er soll in der Nacht zum Donnerstag in seinem Amtszimmer Selbstmord mit der eigenen Dienstwaffe begangen haben. Er lebte allein, hatte weder Frau noch Kinder. Er hat seinen Bericht über seinen Teil der Untersuchung nicht mehr beendet.

Ist er ein weiteres Opfer der „dunklen Macht“ die hinter dem Mordanschlag steckt? Wusste er zu viel? Hat man auch ihn zum Schweigen gebracht oder hat er etwas schreckliches entdeckt mit dem er nicht mehr klar kam? Behauptet wird jetzt, er hat unter Depression gelitten. Verständlich. Wenn man den ganzen üblen Dreck der hinter den Kulissen abläuft kennt, dann kann man depressiv werden und an den Sinn der Polizeiarbeit zweifeln.

Wurde das Blut platziert?

In folgenden Bericht sagt der Reporter, „the blood on the ground which has been put there“ oder auf Deutsch „das Blut am Boden, dass man dort hingetan hat„:

Der Ort wo das Blut platziert wurde ist auch falsch. Der Polizist lag mindestens 1 1/2 Meter von der Reklametafel am Boden, wie das „Erschiessungs-Video“ zeigt, aber der rote Fleck den man jetzt sieht ist am Fusse der Reklametafel. Das passt gar nicht zusammen, wenn er dort wo er angeblich erschossen wurde auch verblutete.

Wer immer noch glaubt, der am Boden liegende Polizist wurde erschossen, hier einige Aufnahmen die zeigen was passiert wenn man von einer Kugel in den Kopf getroffen wird. Sofort tritt Blut in grossen Mengen aus (Warnung):

Charlie Hebdo pleite?

Es gibt Berichte, das Charlie Hebdo Magazin stand kurz vor der Pleite. So wie es aussieht, war der Verkauf dramatisch gefallen und es gab sehr wenige Leser. Das nährt die Vermutung, es ging hier auch um eine Propaganda-Operation, um sich als Opfer hinzustellen und so die Sympathie für das sterbende Schmierblatt zu gewinnen. Einerseits wurde der Islam und auch das Christentum ständig mit dem übelsten Müll in den Dreck gezogen und diffamiert, andererseits wurde einer der eigenen Mitarbeiter wegen „Antisemitismus“ entlassen.

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Wenn man Farbige beleidigt ist man ein Rassist
Wenn man Homosexuelle beleidigt ist man ein Homophob
Wenn man Juden beleidigt ist man ein Antisemit
Wenn man Muslime beleidigt ist man ein Verteidiger der Meinungsfreiheit!

Quelle: Alles Schall und Rauch: Einer der Attentäter hatte blaue Augen http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2015/01/einer-der-attentater-hatte-blaue-augen.html#ixzz3OWQRwCoo

Charlie Hebdo: Ermittelnder Kommissar begeht Selbstmord

Gerhard Wisnewski

Alle »Terroristen« und Geiselnehmer tot und ein Ermittler auch – das ist praktisch. Denn so muss es ja auch keine ordentlichen Ermittlungen, keinen Prozess und keine Beweise geben: Keine Beweise für den Ablauf des Attentats auf Charlie Hebdo am 7. Januar 2015, keine Beweise für die Täterschaft der Kouachi-Brüder, keine Beweise für den Ablauf in dem jüdischen Supermarkt − gar nichts. Das Drehbuch der Sicherheitskräfte wird nun zur allein gültigen Wahrheit. Die Lynchjustiz setzte sich durch. Wie sagte doch der französische Innenminister: »Es läuft ein Einsatz, um die Verantwortlichen des feigen Attentats vor zwei Tagen zu neutralisieren« …

Operation gelungen − Patient tot. Wie oft haben wir das schon erlebt. Zahlreiche Amokläufe und Terroranschläge der letzten Jahre endeten immer wieder mit dem Tod des oder der Täter(s). Der Vorteil liegt auf der Hand: Die jeweilige Version der Sicherheitsbehörden muss sich keinem Gerichtsverfahren und keinen kritischen Fragen eines Angeklagten oder Anwalts stellen.

Die Toten dürfen ohne Urteil als schuldig gelten. Im Fall der angeblichen Charlie-Hebdo-Killer ist die Sache sogar noch einfacher. Denn auch Angehörige, die sich beschweren könnten, gibt es in diesem Fall nicht. Jedenfalls keine Eltern: Vater und Mutter von Said und Sharif Kouachi sind schon lange tot, die beiden wuchsen in Kinderheimen auf.

Hinrichtung mit Ansage

Der Tod der Verdächtigen war absehbar. Mit seiner Aussage, der Einsatz diene dazu, die beiden Gesuchten zu »neutralisieren«, verwandelte Frankreichs Innenminister Bernard Cazeneuve die Fahndung zur Lynchoperation. Denn Verdächtige haben bis zu einem Urteil immer noch als unschuldig zu gelten. Und selbst wenn neuerdings ein Schuldspruch per Akklamation möglich wäre, wäre die Todesstrafe immer noch verboten.

(http://de.wikipedia.org/wiki/Akklamation)

Mit anderen Worten ist der französische Innenminister selbst mordverdächtig. Dabei stand er aber nicht alleine. In seiner Rocky Horror Terror Show machte er die ganze Welt zu Komplizen. Vor den Augen der Weltöffentlichkeit verwandelte sich die Suche nach den Verdächtigen in eine Menschenjagd mit immer gewisserem Ausgang. Dass die beiden sterben würden, war zwischen Medien, Polizei und Publikum irgendwann Konsens.

Mit jeder Stunde voll hektischer Bilder und blitzender Blaulichter verwandelte sich die internationale Fernseharena in die antike Arena von Rom, wo man Verbrecher einfach den Löwen vorwarf. Ja, mehr noch: Durch die massive Vorverurteilung wurden die beiden Flüchtigen irgendwann zu Ungeziefer. Irgendwann ging es nur noch darum, sie endlich zu kriegen und »Schluss zu machen«.

Beweise − Fehlanzeige

Ja, aber: Die beiden gesuchten Kouachi-Brüder haben doch zwölf Menschen erschossen und viele weitere verletzt! Kein Aber: Denn wie gesagt, sind Verdächtige erst einmal als unschuldig zu betrachten, sogar Hochverdächtige. Nochmals »ja, aber«: Die Gesuchten haben doch angekündigt, als Märtyrer sterben zu wollen! Haben sie das? Und wer hat uns das erzählt? Antwort: Die Polizei.

Also in einem ordentlichen Verfahren nur eine Partei. Ein ordentliches Verfahren gab und wird es aber nicht geben. Nur ein unordentliches − eben jenen polizeilichen und medialen Lynchmob, den der französische Innenminister entfesselt hatte. Und was ist mit dem ebenfalls toten Geiselnehmer in dem jüdischen Supermarkt? Hat er die vier Geiseln etwa nicht erschossen? Vielleicht − vielleicht auch nicht. Denn dass er es tat, sagt der Staatsanwalt, und der ist auch nur eine Partei.

Mit anderen Worten kann man alles, was Behörden und Medien erzählen, ohne ein ordentliches Verfahren gemütlich in der Pfeife rauchen − wobei das eine sehr große Pfeife sein muss.

»Wir töten keine Zivilisten«

Alle angeblichen Aussagen und »Beweise« abzuklopfen, wird noch länger dauern. Vorerst nur ein Beispiel: Angeblich wurden die Flüchtigen am 9. Januar 2015 in der Druckerei CTD in Dammartin-en-Goële nordöstlich von Paris von Zeugen gesehen: »Ein Augenzeuge erzählt Reportern diese Geschichte«, berichtete Bild Online (10.1.15):

»Er habe am Morgen einen Termin mit dem Chef der Druckerei gehabt. Vor der Tür habe er einen schwer bewaffneten Mann getroffen, der eine kugelsichere Weste trug: ›Ich habe ihm die Hand geschüttelt. Er sagte: ›Wir töten keine Zivilisten.‹ Dann schickte er mich fort.‹ Erst später habe er verstanden: Das war einer der Terror-Brüder.«

Soso − der Zeuge redete aber nur von einem »schwerbewaffneten Mann« mit einer kugelsicheren Weste, der sich sogar locker die Hand schütteln ließ. Weder berichtet der Zeuge in diesem Zitat etwas von einem fremden Akzent, fremdem Aussehen, islamistischen Parolen oder irgendwelchen islamistischen Abzeichen. Nur dass der Unbekannte sagte: »Wir töten keine Zivilisten«. Aha − und was waren dann die Zeichner von Charlie Hebdo? Waren das keine Zivilisten?

Erstens widerspricht dies also der offiziellen Version, wonach die Gesuchten jede Menge Zivilisten getötet haben sollen. Zweitens verweist der Ausdruck – Zivilisten − auf einen militärischen Hintergrund der Person. Der Zeuge erwähnt mit keinem Wort, woraus hervorgegangen sei soll, dass es sich um einen der Terroristen handelte. Auch aufgeregt oder auf der Flucht zu sein schien der Mann nicht.

Dass nichts an dem Mann auf einen »Islamisten« hindeutete, geht auch daraus hervor, dass man es dem Zeugen später »erklären« musste. Außerdem: Wenn sich die beiden Gesuchten als Märtyrer töten lassen wollten − warum trugen sie dann überhaupt schusssichere Westen? Und wenn sie welche trugen, wie konnten sie dann einfach in dem späteren Feuergefecht sterben? Hätten sie nicht eine höhere Überlebenschance haben müssen?

Showdown im »Fernsehfenster«

Aus der Begegnung mit dem freundlichen Händeschütteln geht überhaupt keine Eile hervor: Weder die Eile eines Flüchtigen, noch die eines Verfolgers von gefährlichen Terroristen. Was bedeuten könnte, dass es hier überhaupt keine gefährlichen Terroristen gab und es sich bei dem Showdown in der Druckerei um eine Inszenierung handelte. Denn hätte man sonst nicht mehr Hektik von dem Unbekannten erwarten müssen, egal welcher Seite er nun angehörte? Es ist nun einmal schwer zu glauben, dass man es zwei mehr oder weniger prekären Männern erlauben würde, auf ihrer Flucht irgendwo hineinzustolpern und damit Zeit und Ort einer globalen Medienoperation selbst zu bestimmen. Beides war immerhin optimal gewählt:

  • Ein großes, uneinsehbares Gelände mit einem hohen Sichtschutz
  • Ein Zeitpunkt in einem globalen Zeitfenster (cirka 17:00 Uhr), in dem von Europa über Afrika bis in die USA jeder würde zuschauen können. In Asien begann gerade der Tag.

Ermittler beging Selbstmord

Denn schließlich sollten ja auch alle zuschauen: Es ging ja um nichts Geringeres als um die Einigung der Welt gegen den Islam, also um das, was schon Samuel Huntington mit seinem »Clash of Civilisations« (»Kampf der Kulturen«) geplant hatte. Nur dass der Ausdruck Zivilisation nicht mehr stimmt. Zumindest auf westlicher Seite steht nur noch ein gieriges Raubtier, dass die ganze Welt verschlingen will und für das Völkerrecht, Recht und Gesetz nur noch ein Treppenwitz der Geschichte sind.

Beging »Selbstmord«: Charlie-Hebdo-Ermittler Helric Fredou

Quelle: Tendance Ouest, 9.1.2015

Mit anderen Worten wohnen wir hier einer Farce bei, die für manchen vielleicht schwer zu ertragen war. So habe ein ermittelnder Beamter, der mit den Attentaten auf Charlie Hebdo befasst war, Selbstmord begangen, hieß es in den Medien.

Er soll sich kurz nach den Attentaten aufCharlie Hebdo in der Nacht vom 7. auf den 8. Januar 2015 mit seiner Waffe in seinem Büro erschossen haben, berichteten dieDeutschen Wirtschafts Nachrichten. Grund waren angeblich »Depressionen«. Angesichts der Sachlage wäre das vielleicht kein Wunder.

Andererseits ist diese Version aber vielleicht allzu bequem. Für die Behörden hat sie den Vorteil, dass auch dieser Tote für sein Ableben selbst verantwortlich sein soll …

US-Analysten: Attentäter auf Charlie Hebdo waren Profis

US-Terror-Experten sind der Auffassung, dass es sich bei den Attentätern auf das Satire-Magazin Charlie Hebdo um ausgebildete Profis handelte. Sie seien eiskalt und nicht wie ein Himmelfahrts-Kommando vorgegangen. Parallelen zum norwegischen Massenmörder Anders Breivik seien zu erkennen. Die neue Form des internationalen Terrors werde die Gesellschaft spalten.

Eine Analysten-Gruppe von der US-Denkfabrik RAND Corporation erkennt Besonderheiten beim Attentat gegen das Satire-Magazin „Charlie Hebdo“. Bei den Analysten handelt es sich um Andrew Liepman, Brian Jenkins und Stephanie Pezard. Sie haben das Attentat in einem gemeinsamen Gespräch bewertet.

Liepman sagt über die beiden Attentäter, dass es sich bei jenen um Profis handelte. Den gesamten Ablauf „waren sind wir von Einzelkämpfern nicht gewohnt“.

Die RAND Corporation zitiert Liepman:

„Diese Jungs wurden geschult und diszipliniert, um dann einen Plan auszuführen. Es ist auch interessant zu beobachten, dass es sich bei ihnen nicht um ein Himmelfahrts-Kommando handelte. Doch das waren wir in der Vergangenheit von Al-Qaida-nahen Gruppen gewohnt. Sie schienen ihre Flucht geplant zu haben, was ebenfalls untypisch für derartige Operationen ist.“

Brian Jenkins stimmt Liepman zu und sagt, dass es sich tatsächlich um eine „gut geplante Operation“ handelte, die „erfolgreich“ verlief. Nichts wurde dem Zufall überlassen. Doch diese Operation werde nun im Zusammenhang mit der erhöhten Terror-Gefahr und einer Reihe von Anschlägen der vergangenen Jahrzehnte gesehen.

Die RAND-Analystin Stephanie Pezard sieht methodische Parallelen zum Breivik-Anschlag 2011 in Norwegen.

Pezard wörtlich:

„Bezüglich seiner Methode und Ziele erinnert diese Attacke in einem kleineren Maßstab an die Tötung von 68 Jugendlichen der norwegischen Arbeiter-Partei durch Anders Breivik. In beiden Fällen handelt es sich um eine geplante und systematische Erschießung von einer Menschen-Gruppe aus politischen Motiven.“

Die Vertreter der muslimischen Gemeinschaft in Frankreich hätten derartige Anschläge und Attacken immer verurteilt. Pezard erwartet, dass auch sehr viele Muslime beim Gedenkmarsch am Sonntag teilnehmen werden.

Jenkins sieht das Problem in doppelte Hinsicht als gefährlich an. Er sagt, dass die Attacke auf „Charlie Hebdo“ Sympathien bei sehr vielen Muslimen hervorrufen werde. Es wird gleichzeitig anti-muslimische Gefühle wecken. Die Einwanderungs-Debatte werde sich auch verschärfen.

Muslimen in Europa werde die Fähigkeit zur Anpassung an westliche Werte abgesprochen. „Das ist ein gesellschaftliches Problem, welches über den Terrorismus hinausgeht“, so Jenkins. Viele Karikaturisten, Zeitungen und Verlage werden sich aus Sicherheitsgründen davor scheuen, Publikationen zu veröffentlichen, um Angriffen aus dem Weg zu gehen.

Die RAND Coporation ist eine strategische US-Denkfabrik mit Hauptsitz in Santa Monica, dei 1948 gegründet wurde. Ihre 1.700 Mitarbeiter beraten zahlreiche US-Institutionen. Bekannte Mitarbeiter von RAND sind Donald Rumsfeld, Daniel Ellsberg, Henry Kissinger und Condoleezza Rice.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/01/11/us-analysten-die-attentaeter-auf-charlie-hebdo-waren-profis/

Charlie Hebdo und das Zarnajew-Verfahren: Cui bono?

Dr. Paul Craig Roberts

Wie sollte man den angeblichen Terroranschlag auf das französische Satiremagazin Charlie Hebdo bewerten? Dazu gibt es zwei Sichtweisen. Gemäß der einen wäre derartige Satire in der englischsprachigen Welt – oder zumindest in weiten Teilen – als »Hassrede« eingestuft worden und die Urheber wären verhaftet worden. In Frankreich dagegen sind Muslime von dieser privilegierten Kategorie ausgenommen, weshalb sie an der Satire Anstoß nahmen und Vergeltung übten.

Aber warum sollten sich Muslime die Mühe machen? Inzwischen müssten sie doch die Scheinheiligkeit und die Doppelmoral des Westens gewohnt sein. Die Muslime sind aufgebracht, weil man ihnen nicht denselben Schutz wie anderen Minderheiten zukommen lässt, das steht wohl außer Frage, aber dennoch: Warum sollten sie Vergeltung für Satire nehmen, aber nicht dafür, dass sich Frankreich an Washingtons Kriegen gegen Muslime beteiligt, an Kriegen also, die Hunderttausende das Leben gekostet haben? Getötet zu werden ist doch gewiss eine ernstere Angelegenheit, als zur Zielscheibe einer Satire zu werden?

Gemäß der zweiten Sichtweise steckt hinter dem Angriff die Absicht, Frankreichs Status als Vasall Washingtons zu festigen. Das hat den Vorteil, dass die Verdächtigen schuldig und gleichzeitig Sündenböcke sein können. Man denke nur an all die terroristischen Verschwörungen, bei denen das FBI die Fäden gezogen hat und die dazu dienten, Amerikanern einzubläuen, wie groß die Terrorgefahr sei.

Unter den Sanktionen, die Washington gegen Russland verhängt hat, leidet auch Frankreich. Werften können von Russland bestellte Schiffe nicht ausliefern und schuld ist Frankreichs Status als Vasall Washingtons. Und auch weitere Teile der französischen Wirtschaft erleiden negative Folgen dadurch, dass Washington seineNATO-Marionetten gezwungen hat, die Sanktionen gegen Russland mitzutragen.

Diese Woche hat der französische Präsident (ebenso wie der deutsche Vizekanzler Sigmar Gabriel) ein Ende der Sanktionen gegen Russland gefordert.

Aus Sicht Washingtons geht Frankreich in seiner Außenpolitik einen zu eigenständigen Weg. Hat Washington deshalb die Operation Gladio wieder ins Leben gerufen? Damals, in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, führte die CIA Bombenanschläge in Europa durch. Die Schuld wurde den Kommunisten in die Schuhe geschoben, weil man ein gutes Abschneiden der Kommunisten bei den Wahlen in Europa verhindern wollte. Damals wurde der Welt weisgemacht, Kommunisten steckten hinter den Anschlägen, die im Rahmen der Operation Gladio erfolgten. Heute heißt es, Muslime seien schuld an den Angriffen auf ein französisches Satiremagazin.

Cui bono, Latein für »Wem zum Vorteil?«, das ist wie immer die Frage. Ganz gewiss nicht Frankreich, ganz gewiss nicht den Muslimen, sondern der Weltherrschaft der USA. Welthegemonie der USA ist das Ziel, das die CIA unterstützt. Welthegemonie steht im Mittelpunkt der Außenpolitik, die die Neokonservativen den USA aufgezwungen haben

.(admin: Natürlich muß man dazu wissen/verstehen, daß die VSA oder USA auch nur ein Spielball der weltweit operierenden sogenannten Eliten sind – und die Meisten von Euch wissen das auch).

Laut National Public Radio (NPR) geht es bei Charlie Hebdo um freie Meinungsäußerung. In den USA gebe es freie Meinungsäußerung, behaupten die Experten von NPR, aber in Frankreich hätten die Terroristen die Meinungsfreiheit zerstört.

Die USA haben also Meinungsfreiheit? Wie kann es dann angehen, dass der New-York-Times-Reporter James Risen massiv psychologisch unter Druck gesetzt wurde, seine Quelle aufzudecken? Die US-Verfassung und die Bestimmungen zum Schutz von Whistleblowern gelten auch für Risen und seine Quelle. Aber in den USA sticht »nationale Sicherheit« offenbar alles andere.

Dabei hat »nationale Sicherheit« überhaupt nichts mit nationaler Sicherheit zu tun, sondern nur damit, die Verbrecher in der US-Regierung davor zu schützen, dass sie jemand für ihre Verbrechen zur Verantwortung zieht. Wann immer Washington sich auf »nationale Sicherheit« beruft, können Sie mit hundertprozentiger Gewissheit davon ausgehen, dass die Regierung wieder einmal ein Verbrechen begangen hat. Nationale Sicherheit ist der Deckmantel, hinter dem Washington seine kriminellen Machenschaften versteckt. »Nationale Sicherheit« verhindert, dass die Verbrechen der Regierung ans Licht kommen und die Regierung Rechenschaft ablegen muss.

Da muss man sich doch fragen, welche Rolle das Thema »nationale Sicherheit« bei dem Gerichtsverfahren gegen Dschochar Zarnajew spielen wird, den angeblichen Bomber vom Boston-Marathon. Seit April 2013 befindet sich Zarnajew in Haft und am 22. April 2013 wurde Anklage gegen ihn erhoben. Doch erst jetzt, im Januar 2015, beginnt die Auswahl der Geschworenen. Warum diese lange Verzögerung? Das Gesetz sagt allen Bürgern ein Recht auf zügige Verhandlung zu, aber das bedeutet heutzutage offenbar nichts mehr.

Angesichts all der Anklagepunkte über den Bombenanschlag hinaus ist die lange Wartezeit rätselhaft, zumal die Regierung angeblich Augenzeugen und Schuldgeständnisse auffahren kann und die Zarnajew-Brüder in den Medien ohnehin bereits vorverurteilt wurden. Und bislang haben wir noch nichts von Dschochar Zarnajew selbst gehört. Wurde das Verfahren so lange aufgeschoben, um seine Konditionierung abzuschließen, ihn von seiner Schuld zu überzeugen und die vielen Fragen der alternativen Medien vergessen zu lassen? Dieser Gedanke drängt sich auf.

Printmedien und Fernsehen haben die Erklärungen der Regierung geschluckt und weiterverbreitet, ohne der Sache auf den Grund zu gehen. Die alternativen Medien dagegen haben großen Anstoß an jedem einzelnen Aspekt des Falls genommen. Seit der Regierung Clinton wissen wir: Am besten fährt man, wenn man der Regierung nicht ein einziges Wort glaubt.

Besonders verdächtig war das Tempo, mit dem ein Heer von 10 000 schwer bewaffneten Polizisten aus diversen Zuständigkeitsbereichen und mit militärischem Gerät bestückte Nationalgardisten auf den Straßen Bostons zu finden waren. Sogar Panzer und Panzerwagen hatten sie dabei. Noch nie zuvor wurde eine derart große Truppe mit schwerem militärischem Gerät zur Jagd auf Verbrecher eingesetzt, schon gar nicht für die Jagd auf einen einzelnen verletzten, unbewaffneten 19-Jährigen.

Eine derartige Streitmacht so rasch zusammenzustellen und in den Einsatz zu schicken, geht eigentlich gar nicht ohne vorherige Planungen. Was uns als Jagd auf einen schwer verwundeten Verdächtigen verkauft wurde, wirkt eher wie eine Übung und wie ein Präzedenzfall dafür, amerikanische Metropolen abzuriegeln. Mit vorgehaltenen Waffen wurden amerikanische Staatsbürger aus ihren Häusern vertrieben, damit wahllos Häuser durchsucht werden konnten – Maßnahmen, die nicht das Geringste zur Ergreifung des vermeintlichen Verdächtigen beitrugen. Die Wahrscheinlichkeit liegt doch praktisch bei null, dass ein Haushalt einen schwer verwundeten, unbewaffneten Flüchtling beherbergt, der an fehlender medizinischer Versorgung stirbt.

Und es war ja nicht nur so, dass Boston und die Vororte abgeriegelt waren. Die Luftfahrtbehörde schränkte den Flugverkehr über Boston ein und ordnete an, sämtliche Flüge vom Logan Airport zu stoppen. Warum?

Mehrere andere Städte in Massachusetts und sogar einige andere Bundesstaaten versetzten ihre Polizei in Alarmbereitschaft. Warum?

Vor Ort waren das FBI, das Amt für Alkohol, Tabak, Schusswaffen und Sprengstoffe, die CIA, die Drogenbehörde DEA und das National Counterterrorism Center. Der Bundesstaatsanwalt setzte sämtliche Ressourcen des Justizministeriums ein. Warum?

Darauf gibt es nur eine einzige plausible Antwort: Es sollte Angst und Schrecken verbreitet werden, damit die Öffentlichkeit nicht murrt, wenn Boston abgeriegelt wird und die Polizei serienweise die Privatsphäre von Bürgern verletzt. Ein einzelner, schwer verwundeter und unbewaffneter  19-Jähriger rechtfertigt in keinster Weise einen derartigen Aufwand und derart eklatante Verletzungen der Verfassungsrechte der Bürger.

Wer nicht an Gutgläubigkeit leidet, muss sich doch fragen, ob der Bombenanschlag in der Absicht geplant wurde, dass Zentral-, Bundesstaats- und Kommunalregierung hermetisch eine Großstadt abriegeln können. Bei einer im vergangenen Juli durchgeführten Umfrage unter Bewohnern Bostons gaben 42 Prozent an, sie hätten Zweifel an der offiziellen Darstellung der Ereignisse.

Wer gutgläubig ist, führt an dieser Stelle gerne an, dass sich doch bestimmt jemand verplappert hätte, wenn eine derartige Verschwörung real wäre. Aber die Menschen reden doch, es bewirkt nur nichts. Während der ersten Amtszeit von George W. Bush beispielsweise steckte ein NSA-Whistleblower derNew York Times, dass die NSA unter Umgehung des für Auslandsgeheimdienste zuständigen Gerichts und ohne richterlichen Beschluss amerikanische Bürger bespitzelte. Gemäß US-Gesetz machten sich NSAund Regierung Bush damit der Absprache zum Verüben schwerer Straftaten (möglicherweise zum Zwecke der Erpressung) schuldig. Aber die New York Times legte die Geschichte ein Jahr lang – bis nach Bushs Wiederwahl – zu den Akten, was der Regierung Zeit genug gab, rückwirkend die Straftaten zu legalisieren.

Operation Gladio blieb jahrzehntelang geheim, bis der Präsident von Italien die Existenz des Programms aufdeckte.

Auch das Northwoods Project blieb jahrelang geheim, bis die zweite Kennedy-Kommission es aufdeckte.

Über 100 Ersthelfer, Polizisten und Feuerwehrleute gaben an, sie hätten Stock für Stock und sogar im Keller der Twin Towers Explosionen gehört und beobachtet. Was geschah auf diese Aussagen hin? Nichts.

Um die Erklärung der Behörde NIST zum Einsturz von World Trade Center 7 zu widerlegen, reichte ein einzelner Physiklehrer aus. Es ist schlüssig bewiesen worden, dass dieses Gebäude durch eine kontrollierte Zündung zum Einsturz gebracht wurde. Wie hat sich das auf die offizielle Darstellung ausgewirkt? Gar nicht.

Amerikas Öffentlichkeit ist heutzutage gespalten. Auf der einen Seite stehen diejenigen, die sich auf die »Mainstream-Medien« verlassen, auf der anderen Seite diejenigen, die sich auf die alternativen Medien im Internet verlassen. Nur letztere haben auch nur ansatzweise eine Ahnung davon, was tatsächlich vor sich geht.

Bei den Geschichten von Charlie Hebdo und den Zarnajew-Brüdern werden nicht die Fakten im Mittelpunkt stehen, sondern die Interessen der Regierung. Und wie in der Vergangenheit werden die Interessen der Regierung den Vorzug vor den Fakten bekommen.

In Büchern erklären Vorsitzende und Rechtsexperten der 9/11-Kommission, man habe ihnen Informationen vorenthalten, das US-Militär habe sie belogen und die Kommission sei von Anfang an zum Scheitern verurteilt gewesen, das sei mit Absicht erfolgt. Weder der Kongress, noch die Medien oder die amerikanische Öffentlichkeit zeigten ein Interesse daran, der Frage nachzugehen, warum Informationen zurückgehalten wurden, warum das Militär gelogen hat und warum das Scheitern beabsichtigt war. Es sind außergewöhnliche Aussagen derjenigen, die die offiziellen Ermittlungen durchgeführt haben, aber welche Folgen hatten sie? Keine.

Selbst heute noch glaubt eine Mehrheit der amerikanischen Bevölkerung Washingtons Propaganda, derzufolge Russland in der Ukraine eingefallen ist und einige Provinzen annektierte. Für ihr Urteilsvermögen und ihre Intelligenz sind weder die amerikanische Öffentlichkeit noch Amerikas Geschworenengerichte bekannt.

Die Regierung füttert die amerikanische Bevölkerung mit einer zusammengelogenen Geschichte und haut sich dann auf die Schenkel über die Gutgläubigkeit ihrer Bürger.

http://info.kopp-verlag.de/

Akif Pirincci: Das Schlachten hat begonnen! Und es wird noch zunehmen!

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Karikaturisten und Autoren wollen sich von dem Attentat auf Charlie Hebdo nicht einschüchtern lassen. Einer der Autoren ist Akif Pirincci, eine schillernde Figur, die kein Blatt vor dem Mund nimmt. Der Autor des Bestsellers „Deutschland von Sinnen“, Akif Pirincci, sagte zu FOCUS: „Das Schlachten hat begonnen! Und es wird noch zunehmen. Ich werde mich von solchen Leuten jedenfalls nicht einschüchtern lassen. Dann sterbe ich eben.“

Auch der Däne Kurt Westergaard, dessen Mohammed-Karikatur 2005 weltweit Unruhen auslöste und der selbst einen Mordanschlag überlebte, äußerte sich gegenüber Focus: Sehr wichtig ist, dass wir nicht zurückfallen hinter bereits Erreichtes. Wir müssen die Meinungsfreiheit verteidigen.“ „Ich habe nie erwogen aufzuhören. Woher ich die Kraft hatte weiterzumachen, das weiß ich nicht. Ich werde leicht wütend, ich bin böse, das hilft zu widerstehen“, so Westergaard.

Quelle: focus.de

http://www.netzplanet.net/akif-pirincci-das-schlachten-hat-begonnen-und-es-wird-noch-zunehmen/19109

Frankreich: Die politische Bombe nach dem Attentat (Nachtrag & Videos)

 

Der Fernsehsender France24 hat ein Video der Tat manipuliert. Polizei und Geheimdienste fahnden nach den Tätern; die öffentliche Diskussion über gewalttätige Islamisten wird neu aufgeladen.

Der französische Staatspräsident Hollande hat für heute einen nationalen Trauertag ausgerufen. Bei dem gestrigen Anschlag auf die Redaktion des Magazins Charlie Hebdo (Terroranschlag in Paris mit “Allahu Akbar”-Rufen) sei die ganze Nation angegriffen worden. Die Opfer des barbarischen Aktes seien für eine fundamentale Idee Frankreichs gestorben, für die Idee der Freiheit, so der Präsident in einer landesweit übertragenen Ansprache, in der er die Franzosen dazu aufrief, Einheit zu bewahren: “Alle sollen sich versammeln.” Er kündigte einen verstärkten Schutz öffentlicher Einrichtungen an und eine Reaktion, die dem Verbrechen angemessen sei. 100.000 demonstrierten in mehreren französischen Städten.

Video:

In der aktuellen Ausgabe des Magazins ist eine Zeichnung veröffentlicht, die von einem bei dem Massaker ermordeten Zeichner stammt, von Charb. Sie ist überschrieben mit der Feststellung: “Noch immer keine Attentate in Frankreich” und zeigt einen bärtigen Kämpfer mit einer Pakul, einer paschtunischen Kopfbedeckung, die als zeichnerisches Symbol für radikale islamistische Gruppen nach dem Vorbild der Taliban steht, und einer Kalaschnikow auf dem Rücken.

Es ist ganz offensichtlich die Karikatur eines islamistischen Kämpfers. In der Sprechblase sagt der Mann, dessen verdrehte Augen auf Trunkenheit, Verrücktheit oder Entrücktheit, auf fehlenden Durchblick und Irrationalismus deuten: “Man hat ja noch den ganzen Januar, um seine Neujahrswünsche zu präsentieren.”

“Wir haben den Propheten gerächt” – Großfahndung nach den Tätern

Man habe sich in letzter Zeit sicher gefühlt, wird ein Redaktionsmitglied zitiert. Man hatte keine Befürchtung. Drohungen waren dem Magazin seit Jahren bekannt. Die Redaktion wurde schon einmal verwüstet.

Ob die beiden Täter, die 12 Personen töteten und 11 verletzten, davon vier so schwer, dass sie sich laut Meldungen um 20 Uhr noch immer in einem kritischen Zustand befinden, einer militanten islamistischen Gruppierung angehören, darüber gibt es noch keine Auskünfte. Die Polizei – und die Geheimdienste – fahnden mit einem Großaufgebot von über 3.000 Polizisten nach dem flüchtigen Trio (einer saß mutmaßlich nur am Steuer). Sie hat eine strikte Informationssperre über die Fahndung verhängt, ist den französischen Medien zu entnehmen.

Laut Zeugenaussagen, die unterschiedlichen Berichten zu entnehmen sind, sollen zwei der Männer sehr gutes Französisch gesprochen haben. Berichtet wird, dass die beiden, die sofort mehrere Salven abschossen, als sie das Zimmer betraten, in dem sich die Redaktion und Mitarbeiter des Magazins sowie mindestens ein eingeladener Gast befanden, den Tatort, der einer Schlachterei geglichen haben soll, mit den Worten verlassen haben: “Nous avons vengé le prophète. Charlie Hebdo est mort.” (zu deutsch: “Wir haben den Propheten gerächt. Charlie Hebdo ist tot.”)

Eine Zeichnerin des Magazins namens Coco sagt aus, dass sich die Täter ihr gegenüber auf al-Qaida berufen hätten. Nach ihrem Bericht, der in mehreren Medien wiedergegeben wurde, war sie es, die schwer bedroht, den Zahlencode für die Eingangstür eingegeben hat, da sie sich zufällig dort befunden hat. Sie hatte Glück und kam mit ihrem Leben davon, die Frau am Empfang wurde erschossen.

Der Bericht des Staatsanwalts

Im Bericht, den der Staatsanwalt François Molin am frühen Abend gegenüber der Presse abgab, wird dies nicht erwähnt. Dort heißt es nur, dass sich die Eindringlinge mit Gewalt Zutritt verschafft haben. Er bestätigt, dass die Täter “Allahu Akbar” gerufen haben. Nach den Ausführungen des Staatsanwaltes sind die Täter bei ihrer Flucht kurz nach dem Anschlag auf drei Polizeistreifen getroffen, jedesmal kam es zu einem Schusswechsel, zwei verliefen ohne Verletzte, bei dem dritten Zusammentreffen tötete ein Attentäter einen Polizisten, der verwundet auf dem Boden lag, mit einem gezielten Schuss, wie in einem Video dokumentiert.

Video:

Dass der Mann derart kaltblütig, schnell und gezielt tötete, wird als Anzeichen dafür gewertet, dass es sich um militärisch ausgebildete Männer handelte. Bis auf eine kurze Unsicherheit am Anfang des Attentats, als die Männer angeblich einen falschen Treppenaufgang nahmen, wird der Ablauf des Attentats von Fachleuten, die von France Inter interviewt wurden, als “professionell und präzise” bezeichnet.

Der Staatsanwalt enthielt sich solcher Wertungen und der Bestätigung von Zeugenaussagen. So berichtete er davon, dass die Täter bei der Flucht zweimal das Auto gewechselt hätten, aber er ging nicht auf eine weitere Zeugenaussage ein, die von France Inter berichtet wurde, wonach die Täter bei einem der Fluchtwagenwechsel ebenfalls von al-Qaida im Jemen gesprochen hätten. Offiziell gab es bislang kein Bekenntnis irgendeiner Terrorgruppe.

Vorwurf an Medien: Gewalttätige Strömungen des Islam zu wenig beachtet

Doch gibt es gegenwärtig aufgrund der Allahu-Akbar-Rufe im Blutrausch der Attentäter in der öffentlichen Berichterstattung und den Diskussionen keinen Zweifel an islamistischen Motiven hinter dem Massaker. Das Attentat hat Frankreich emotional in einer besonderen Tiefe getroffen, ist aus Medienberichten, aus Berichten von Kollegen der getöteten Journalisten, aus Kommentaren und von Befragten auf der Straße zu hören.

Die getöteten Zeichner, allen voran Wolinski, werden als Familienmitglieder einer nationalen, republikanischen Kultur verstanden, die für Grundwerte der gegenseitigen Selbstverständigung stehen, für Freiheit, Meinungsfreiheit, Witz und Esprit. In vielen Haushalten stehen deren Werke in den Bücherregalen.

Der Anschlag birgt enorme politische Sprengkraft. Den französischen Medien wird – ähnlich wie hierzulande – vorgeworfen, dass sie eine bestimmte Realität nicht wahrnehmen wollen oder aussprechen. Was gemeint ist, wird an den Worten des ehemaligen Chefredakteurs von Charlie Hebdo, Philippe Val, deutlich. Hörbar bewegt äußerte er heute Nachmittag vor dem Mikrophon von France-Inter nach einigem Zögern und Wortesuchen, dass man nicht umhinkomme, “ohne Rassist zu sein”, darauf zu verweisen, “dass es im gegenwärtigen Islam eine Tendenz gibt, die verrückt (i.O. “fou”) ist”.

Es habe sich das Gefühl verbreitet, so ein Journalist von Radio Hérault, dass eine bestimmte Realität von den Medien nicht oder nicht genug wahrgenommen wird. Jemand wie Houllebecq, dessen Buch “Soumission” heute in Frankreich erschien (der auf dem aktuellen Titel von Charlie Hebdo verulkt wird), würde als einer der Wenigen versuchen, das “Unsagbare” zu formulieren. In den Medien würden bestimmte Sentiments nur an der Oberfläche behandelt und häufig mit Umfragen zugedeckt.

Der Konflikt mit einer Art des Islamverständnisses, das Werte der Republik ablehnt und Gewalt im Namen der Religion legitimiert, werde von Medien tunlichst vermieden; daraus resultiere ein Schweigen, von dem hauptsächlich der Front National profitiere. Das Attentat könnte eine rigidere Spaltung in Lager zur Folge haben, differenzierte Standpunkte würden es künftig schwerer haben, sich durchzusetzen.

Man kann nur hoffen, dass sich das öffentliche Leben auf die französische Hochschätzung des Esprit besinnt. Mit Charlie Hebdo wurde nicht nur ein Anschlag auf die Meinungsfreiheit ausgeübt, sondern auch auf die Freiheit zum Lachen, hieß es heute, mitten in der Trauer über die feige hingemordeten Satiriker.

Nachtrag Donnerstag:

Die Regierung in Frankreich hat verkündet, dass es Festnahmen nach dem tödlichen Anschlag auf die französische Satirezeitung “Charlie Hebdo” gegeben habe. Das sagte Ministerpräsident Manuel Valls am Donnerstagmorgen im Radiosender RTL. Zur Frage, um wie viele Festnahmen es sich handle, wollte sich der Premier nicht äußern.

“Le Monde” berichtet von sieben Personen, die in Gewahrsam seien. Es soll sich um Menschen aus dem Umfeld und vermutlich Angehörige der mutmaßlichen Täter des tödlichen Anschlags auf die französische Satirezeitung “Charlie Hebdo” handeln.

Als Hauptverdächtige gelten die beiden Brüder Cherif Kouachi, 32, und Said Kouachi, 34. Sie sollen schwer bewaffnet sein. In Polizeikreisen hieß es, einer der Männer sei identifiziert worden, weil er seinen Ausweis im Fluchtwagen habe liegen lassen.

Cherif Kouachi saß früher bereits für 18 Monate im Gefängnis, weil er in den Dschihad ziehen wollte (Lesen Sie hier mehr über die mutmaßlichen Attentäter). Er soll damals angegeben haben, dass ihn die Bilder gefolterter Menschen im US-Gefängnis Abu Ghuraib radikalisiert hätten.

In der Nacht hatte sich der jüngste Verdächtige der Polizei gestellt. Der 18-jährige Hamid M. meldete sich auf der Polizeistation in der nordfranzösischen Stadt Charleville-Mézières und wurde dort festgenommen.

Der Schwager der Hauptverdächtigen soll seine Unschuld beteuern. Die Sicherheitskräfte hatten ihn als obdachlos bezeichnet. Die Rolle des jungen Mannes ist unklar. Bisher steht nur fest, dass er während des Attentats in der Schule war und sich stellte, nachdem sein Name in den sozialen Netzwerken zirkulierte.

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9:49 Uhr: Laut französischen Sicherheitsbehörden sollen die mutmaßlichen Attentäter von Paris erneut ein Auto gestohlen haben. Dabei soll es laut Ermittlern zu einer Geiselnahme in einer Firma gekommen sein. In der Stadt Dammartin-en-Goele rund 40 Kilometer nord-östlich von Paris soll es zu einer Schießerei gekommen sein.

9:47 Uhr: Ein Waffenexperte zu der angeblichen Exekution: “Es ist verwunderlich, dass jemand, der aus weniger als 50 cm
von einem 7,62 mm Projektil getroffen wird, nicht einen Tropfen Blut auf den Bürgersteig verteilt… Dieses Geschoss hat mehr als 4000 Joule (in der 7,62 x 54 Ausführung und etwa 2000 in  der 7,62 x 39 Version), es durchschlägt normalerweise Wände,
Kevlarwesten, manche Panzergläser und natürlich auch jegliche Art von Kleidung…wenn man aus dieser Entfernung davon
getroffen wird, dürfte die Kugel zumindest durch den gesamten Körper schlagen und eine entsprechende Blutfontäne müsste
damit einhergehen.”

1:56 Uhr: Die Großfahndung nach den beiden Attentätern läuft noch.

0:10 Uhr: Offenbar wurden die Websiten mehrerer französischer Orte gehackt. Auf Seiten von Städten wie Ezanville und Goussainville war nach Medienberichten zu lesen: “The Islamic State Stay Inchallah, Free Palestine, Death to France, Death to Charlie” .

22:44 Uhr: Der französische Schriftsteller Michel Houellebecq will seinen islamkritischen Roman “Soumission” (Unterwerfung) zunächst nicht mehr bewerben. Der Autor sei tief betroffen vom Tod seines Freundes Bernard Maris, der bei dem Mordanschlag auf die Satirezeitschrift “Charlie Hebdo”» getötet wurde, sagte Houellebecqs Agent.

22:32 Uhr: Die Polizei hat ihre Suche nach den Attentätern in einem Wald in Nordfrankreich beendet. Wie “Le Monde” schreibt, seien zahlreiche Polizeiautos am späten Donnerstagabend abgefahren. Über die Ergebnisse der Fahndung in dem Waldstück bei Longpont in der Picardie sei aber noch nichts bekannt.

20:20 Uhr: In Nordfrankreich, in der Gegend um den Ort Villers-Cotterêts, ist nach Angaben Cazeneuves eine aufwendige Polizeisuchaktion im Gange.

19:07 Uhr: Auf der Pressekonferenz hat der französische Innenminister Bernard Cazeneuve mitgeteilt, dass neun Personen in dem Fall in Polizeigewahrsam genommen worden sind. Knapp 90 seien verhört worden. 88.000 Einsatzkräfte jagen die beiden Verdächtigen durch Frankreich: Das hat das französische Innenministerium laut “Figaro” bekannt gegeben – darunter allein 5000 Elitepolizisten und Sondereinsatzkräfte.

19:00 Uhr: Sehen Sie Blut? Einen Treffer? Sieht sehr merkwürdig aus…

18:05 Uhr: Noch immer ist unklar, ob es einen dritten Täter bei dem Anschlag auf “Charlie Hebdo” gegeben hat. Laut “Le Monde” beruht die Angabe, dass es sich um drei Täter gehandelt habe, auf der Aussage von nur einem einzigen Zeugen. Die Behörden haben unterdessen mitgeteilt, dass sich der Verdacht gegen den 18 Jahre alten Hamid M., offenbar ein Verwandter der beiden gesuchten Hauptverdächtigen Said und Chérif Kouachi, nicht bestätigt hat. Er hatte sich den Behörden gestellt und soll zum Tatzeitpunkt gestern aber in der Schule gewesen sein.

17:22 Uhr: Der “Le Monde”-Reporter Maxime Goldbaum twittert weiter Bilder aus der Ortschaft Corcy. Offenbar gehen die Sondereinsatzkräfte von Haus zu Haus und durchsuchen das Dorf systematisch nach den beiden Verdächtigen.

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16:43 Uhr: Die Fahnen, die die Ermittler in dem Fluchtwagen von gestern gefunden haben, sind laut “Le Monde” nicht vom IS. Es handelt sich wohl um eine Flagge, die sowohl von Al Qaida als auch vom Islamischen Staat verwendent wird. Deshalb seien Rückschlüsse auf die Terrorgruppe, die hinter dem Anschlag steckt, bisher sehr schwierig.

16:30 Uhr: Laut “Figaro” hat heute morgen um 11.30 Uhr ein mit einem Schraubenzieher bewaffneter Mann versucht, in die Redaktionsräume des Magazins “Valeurs Actuelles” einzudringen. Zwei Polizisten bewachten den Eingang des Gebäudes im Börsenviertel von Paris. Der Eindringling wurde von ihnen überrascht, als er versuchte, die Tür zu bearbeiten, und ergriff die Flucht. Er wurde aber schnell von den Polizisten gefasst. Die Ordnungskräfte sollen mehrere Schraubenzieher bei ihm gefunden haben. Der Hintergrund der Tat ist noch völlig unklar.

16:15 Uhr: Schon bei einem simplen Banküberfall weiß jeder Täter: auf keinen Fall irgendwelche Ausweise mitnehmen!
Und hier: Riesen-Terror-Anschlag? Das erinnert fatal an die Funde bei 9/11!
Schließlich: Wenn innerhalb von 24 Stunden nach einem Anschlag die Täter schon feststehen, erhärtet das den Verdacht auf.
Wenn die Lügenmedien derart emotional und hoch politisch reagieren.
Wenn ein spektakuläres Attentat mitten in stark regulierten Gesellschaften stattfindet.

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Das Auto, in dem angeblich der Ausweis eines angeblichen Täters gefunden wurde, hatte schwarze Rückspiegel – aber das Auto aus dem Film am Tatort: Da sehen sie weiß aus – könnte am Lichteinfall liegen.

15:06 Uhr: Nach Berichten der Zeitung Ouest-France sind in den Morgenstunden insgesamt vier Granaten auf das Grundstück einer Moschee in Le Mans, westlich von Paris, geworfen worden. Verletzte gab es nicht. Die Polizei hat das Gebiet um die Moschee weiträumig abgesperrt. Zahlreiche Moscheen der Stadt waren bereits zuvor mit Parolen wie “Frankreich den Franzosen” und “Islam raus aus Frankreich” besprüht worden.

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Ebenso gab es nach Polizeiangaben am heutigen Morgen gegen 6 Uhr eine Explosion vor einem Kebab-Laden in direkter Nähe einer Moschee im ostfranzösischen Villefranche-sur-Saône. Der Bürgermeister der Stadt brachte die Explosion in direkte Verbindung mit den gestrigen Ereignissen in Paris.

14.47 Uhr: Wie „20min.fr“ berichtet, wurden im vorigen Fluchtwagen der mutmaßlichen Täter Molotowcocktails und Dschihadisten-Fahnen gefunden. Die Brüder hatten auf ihrer Flucht mehrfach das Fahrzeug gewechselt.

14.32 Uhr: Im Rathaus von Villers-Cotterets weiß die Verwaltung nichts über den Verbleib der Brüder Kouachi. „Sondereinheiten sind angerückt, mehrere Hubschrauber kreisen über dem Gebiet der Stadt“, sagt eine Sekretärin. Die Stadt habe viel Waldgebiet, in das die Männer geflüchtet sein könnten. Darüber, dass die Männer sich in einem Haus im nahe gelegenen Crépy-en-Valois verschanzt haben sollen, wisse sie nichts.

14.14 Uhr: Die Schlinge um die Flüchtigen zieht sich zu. Nach Angaben des französischen Fernsehsenders “France 3″ haben sie sich in einem Haus in Crépy-en-Valois verschanzt. Dies gab laut “France 3″ die Präfektur von Oise bekannt. Zuvor hatten die Brüder Kouachi offenbar ihr Fluchtfahrzeug abstellen müssen.

13:15 Uhr: Bitte schauen Sie sich das Video in Ruhe an, in der Mitte des Videos bei ca. 4:00 sieht man drei Polizisten die Straße mit Fahrrädern hoch fahren und plötzlich sieht man von links die Schützen kommen. Was fällt auf? France24 hat das Video manipuliert.

12.39 Uhr: Die Ausgabe von „Charlie Hebdo“, die für den Mittwoch geplant war, soll trotz der Tragödie erscheinen. Das sagte der Kolumnist Patrick Pelloux gegenüber der AFP. „Es ist hart für uns alle, wir leiden. Wir trauern und haben Angst. Aber wir werden es trotzdem tun, damit die Dummheit nicht siegt.“ Die Ausgabe wird an einem nicht weiter genannten Ort zu Ende gebracht, die verbleibenden Mitarbeitern wollen sich bald treffen

12.00 Uhr: Ganz Frankreich gedenkt nun, um 12 Uhr, den Opfern des Anschlags mit einer Schweigeminute. Das Leben in den Großstädten steht still.

11.44 Uhr: Nach unbestätigten Berichten sind in Arcueil, wo die Spezialeinheit der Polizei operiert, Schüsse gefallen.

11.28 Uhr: Die Tatverdächtigen des Massakers von “Charlie Hebdo” sind aufgespürt. Das meldet die Nachrichtenagentur AFP unter Verweis auf Ermittler. Die Kouachi-Brüder sollen an einer Tankstelle in Villers-Cotteret aufgetaucht sein. Nach Informationen der Lokalzeitung L´Union überfielen die Brüder die Tankstelle im Departement Aisne. Es sollen Schüsse aus einer Kalaschnikow gefallen sein.

Außerdem soll es Fotos von einer Mautstelle geben, die die beiden Männer passiert hatten. Die beiden Männer sind in einem weißen Renault Clio unterwegs. Einem Bericht der Zeitung „Le Parisien“ zufolge entsprechen die Männer der Beschreibung der Brüder Kouachi, das Nummernschuld des Wagens ist verdeckt. Im hinteren Teil des Wagens seien lange Waffen sichtbar.

10.51 Uhr: Eine Polizistin, die bei einer Schießerei im Pariser Süden verwundet wurde, ist ihren Verletzungen erlegen. Das schreibt die französische Zeitung “Le Figaro”.

10.42 Uhr: Nach Informationen von „20min.fr“, die aus dem Innenministerium kommen sollen, wurden die Vorwürfe gegen den 18-jährigen Mourad H. fallengelassen. Immer mehr Mitschüler von H. hatten sich auf Twitter zu Wort gemeldet. Unter dem Hashtag #MouradHamydInnocent posteten sie, dass ihr Klassenkamerad zu dem Zeitpunkt des Anschlags in der Schule war und somit nicht am Terrorakt beteiligt sein konnte.

10.34 Uhr: Der Schütze des Angriffs auf zwei Polizeibeamte ist nach wie vor auf der Flucht. Innenminister Bernard Cazeneuve: “Die Staatsanwaltschaft arbeitet eng mit uns zusammen und setzt einen Aktionsplan in Kraft, um den Täter möglichst schnell zu identifizieren und zu stoppen.”

10.19 Uhr: Bereits gestern Abend soll es in einer weiteren französischen Stadt Gewalt im Umfeld einer Moschee gegeben haben. Wie die Zeitung „Midi Libre“ berichtet, hat ein Unbekannter gegen 20 Uhr Schüsse auf einen muslimischen Gebetsraum in Port-La-Nouvelle abgefeuert.

09.49 Uhr: Es gibt angeblich keinen Zusammenhang zwischen der Schießerei heute Morgen und dem Attentat auf „Charlie Hebdo“. Dies berichtet „20 Minutes“ in Berufung auf Polizeikreise.

09.33 Uhr: Nach Informationen der Zeitung „Le Progrès“ gab es in Villefranche-sur-Saône eine Explosion in der Nähe einer Moschee. Die Detonation in dem Ort nahe Lyon soll sich bereits um 06.00 Uhr morgens ereignet haben. Demnach ist die Schaufensterscheibe eines Imbisses neben der Moschee explodiert. „Ich fürchte, dass das etwas mit den dramatischen Ereignissen von gestern zu tun hat“, sagt Bürgermeister Bernard Perrut.

09.26 Uhr: Der Mann, der nach der neuerlichen Schießerei heute Morgen festgenommen wurde, trug eine kugelsichere Weste. Er hatte mit einem Maschinengewehr auf Polizisten gefeuert. Einer der beiden verletzten Polizisten muss wiederbelebt werden. Hintergrund ist offenbar ein Autounfall, in dessen Folge die Polizei anrückte.

08.57 Uhr: Nach neuen Informationen wurden zwei Polizisten bei dem Angriff verletzt, einer von ihnen schwer. Offenbar hatten zwei Männer mit automatischen Waffen aus einem Kleinwagen das Feuer auf die Beamten eröffnet. „Le Monde“ berichtet unter Berufung auf Ermittlungskreise, dass einer der Schützen angeblich festgenommen wurde.

Video:

http://www.pravda-tv.com/2015/01/frankreich-die-politische-bombe-nach-dem-attentat-videos/

Charlie Hebdo Attentäter tot, Bald berichtet

Bald am Zahltag BLOED Bild_de_Logo Massenmedien Zeitung Luegnblatt qpressDie beiden flüchtigen Attentäter von Paris sind tot, das vermeldet das Hetz- und Boulevardblatt „Bald am Zahltag“. Zur Stunde ist noch völlig ungewiss ob sich die Charlie Hebdo Schützen selbst erlegten oder ob sie von einer sie verfolgenden Spezialeinheit gezielt ausradiert wurden, um weitere Unannehmlichkeiten und blöde Rückfragen zu unterbinden. Wie es aussieht, gab es einfach keinerlei Alternative mehr zum Ableben der „mutmaßlichen”Allahttentäter. Spätestens nachdem in diesem Fall die symptomatische 9/11 Karte gezogen wurde, war klar das sie unter keinen Umständen am Leben bleiben konnten.

Wir sind der Zeit nur unmerklich voraus und berichten das, was in Kürze ohnehin durch den großen, medialen Blätterwald rauschen wird, dann natürlich mit dem Tonfall der Erleichterung und der gerechten Bannung weiterer islamistischer Gefahren. Die Helden werden dabei unsere treuen Überwacher sein. Und das Vorspiel zu alledem, die große Terroristen-Hatz, liest sich aktuell wie dies hier:Attentat auf “Charlie Hebdo” – Tatverdächtige in Nordfrankreich gesichtet[SpeiGel]. Jetzt ist Jagdzeit und alle Welt schaut zu, so wie es sich für eine korrekte vorzubereiten mediale Hinrichtung gehört. Und so ganz im Stillen lachen sich da einige wenige dank der mangelnden Denkfähigkeit der Massen ordentlich eins ins Fäustchen.

Einen der aufregendsten, gleichsam erschütterndsten und ehrlichsten Aufsätze zu diesem üblen Anschlag in Paris gibt’s an dieser Stelle zu lesen: Anschlag auf Charlie Hebdo ganz großartig für Islamisten und Islamhasser[Der Postillon], ein Artikel übrigens, der den Kopf mal wieder völlig auf den Nagel haut (das Zündhütchen). Tatsächlich können hier beide Seiten vollends befriedigt werden … und nicht nur die, auch eine ungenannte dritte Seite kommt völlig auf ihre Kosten, die Drahtzieher, die sich nichts mehr wünschen als dass sich die erwähnten Parteien weiterhin fröhlich die Schädel einschlagen. Mag jeder für sich selbst spekulieren wer daran ein Interesse haben könnte.

Wer noch mehr Bestätigung braucht, dass derzeit alles völlig nach Plan läuft, der kann sich hier die internationalen Pressestimmen zum Thema Hebdo-Massaker in Kurzform reinziehen: Anschlag auf “Charlie Hebdo” – Pressestimmen[WEB.DE]. Klar, wie sollte es anders sein, völlige Einigkeit herrscht in der Beurteilung der Situation und nur in Nuancen unterscheiden sich die freiheitlichen Pressestimmen in der Konnotation zu der Gräueltat. Ansonsten möchte man meinen, alles wie aus einem einzigen Agentur-Aufguß.

Kommen wir zurück auf die 9/11 Karte, dem gefundenen Ausweis eines der Attentäter. Dies stellt in aller Regel ein untrügliches Indiz dar, wie wir seit 2001 verlässlich wissen. Wenn beispielsweise große Türme mit Flugzeugen niedergebracht werden, liegen in aller Regel Reisepässe oben auf den Trümmern, obgleich man von den rund 3.000 Opfern kaum mehr einen Fingernagel finden konnte. Immer lassen diese Attentäter irgendetwas persönliches liegen. Sei es ihre personalisierten Gebetsbücher oder ihre originären Anschlagspläne … oder doch besser ihre Ausweispapiere, damit nicht so lange gerätselt werden muss. Natürlich ist alles nur dem Geltungsbedürfnis der Terroristen geschuldet, damit Allah auch gesichert weiß wer für ihn  diese großartigen Taten vollbrachte. Eben das ultimative Markenzeichen in diesen Terrorangelegenheiten. Wir dürfen uns nicht hinreißen lassen hier von Dummheit oder Nachlässigkeit der Attentäter reden zu wollen, nein, dahinter steckt ein Plan.

FRANCE-ATTACKS-MEDIAUnd medial-politisch korrekt hört sich das ganze dann so an: Attentäter vergessen laut Medien Ausweis im Fluchtauto[T-Online], wer sollte da auch Zweifel anmelden, alles viel zu eindeutig. Und weil das so ist, kann man hier eindeutig die Parallelen zu 9/11 und ähnlich großen Ereignissen ziehen. Damit ist klar, dass diese

beiden Attentäter keine Gelegenheit zum Überleben bekommen werden. Egal wasman ihnen oder sie sich selbst von dieser Aktion versprochen haben, den Gerichtssaal werden sie nicht mehr von innen zu sehen bekommen, allenfalls ein sehr kühles Fach in der Pathologie. Denn wer sollte sich mit so vielen Details in dieser unschönen Angelegenheit belasten wollen wo doch alles noch korrekt nach Plan läuft. Die Story ist einfach perfekt und der dschihadistische Hintergrund eines der Attentäter längst geklärt, dem Ausweis sei Dank.

Nun gut, nach allen bisher vorliegenden Erkenntnissen sind sie wohl doch noch nicht ganz so tot wie eingangs beschrieben … die Allahttentäter, aber es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis es sich exakt so verhält wie bereits hier und heute beschrieben. Das Leben ist inzwischen ein ziemlich böses Spiel auf diesem Planeten und viele Elemente dessen, von noch böseren Spielern heftig manipuliert, immer so, dass es nicht wirklich auffällt. Nur wer vermehrt nach den Nutznießern solcher Geschichten fragt, kommt schneller darauf, dass auch die Mehrzahl der Muslime keinerlei Interesse an solchen Taten haben kann. Und die wenigen, die gerne den ultimativen Religionskrieg, Bürgerkrieg und die gesellschaftliche Zersetzung auch in Europa lostreten möchten, die melden sich nicht zu Wort, die machen einfach … bis der perfekte Überwachungsstaat (natürlich aus Gründen der Sicherheit) für ALLE Realität ist.

Moskau zu Charlie Hebdo: Bedrohung Europas kommt nicht aus Russland

Russlands Präsident Putin hat den Anschlag gegen Charlie Hebdo als barbarischen Akt bezeichnet. Der Chef des Auswärtigen Ausschusses der Staatsduma sagte, die Tragödie zeige, dass nicht Russlands der Feind Europa sei.

Moskau weist Europa darauf hin, dass der Anschlag gezeigt habe, dass nicht Russland der Feind Europas sei. (Foto: dpa)

Russlands Präsident Wladimir Putin hat den Anschlag auf das Magazin «Charlie Hebdo» in einem Telefonat mit seinem französischen Amtskollegen François Hollande als «barbarischen Akt» verurteilt. Er hoffe, dass die Täter gefunden und ihre verdiente Strafe erhalten würden, sagte der russische Präsident am Mittwoch einer Mitteilung in Moskau zufolge. Putin übermittelte allen Angehörigen und Freunden der Opfer der Bluttat von Paris sein Mitgefühl. Bereits kurz zuvor hatte Kremlsprecher Dmitri Peskow betont: «Nichts rechtfertigt Terror.»

Die staatliche russische Website Sputnik setzt den Anschlag von Paris in den Kontext der Sanktionen der EU gegen Russland:

Der Terrorakt in Paris mache es offensichtlich, dass die Bedrohung für die Sicherheit Europas nicht von Russland ausgeht, wie der russische Außenpolitiker Alexej Puschkow am Mittwoch betonte. «Die Tragödie in Paris zeigt, dass nicht Russland Europa und dessen Sicherheit bedroht», twitterte der Chef des Auswärtigen Ausschusses der Staatsduma (Unterhaus). «Das ist ein Bluff. Die wirkliche Bedrohung kommt von den Adepten des Terrors. Das ist Fakt.»

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Charlie Hebdo: Der neue Weltkrieg greift nach der Freiheit in Europa

Die entscheidende Frage zur Aufklärung des Anschlags gegen Charlie Hebdo ist: Wer sind die Auftraggeber der Killer? Wer sind die Hintermänner? Wer profitiert von der symbolischen Tat? Was genau bezwecken die Drahtzieher? Die Antwort werden die Regierungen in Europa nicht mit pathetischen Reden finden, sondern mit nüchternen Realpolitik: Sie müssen den Fall wirklich aufklären. Sonst wird Europa unversehens zum nächsten Schauplatz eines längst tobenden Weltkriegs. Er kann zur Zerstörung der freiheitlichen Gesellschaftsordnung führen.

Forensische Experten der französischen Polizei untersuchen in der Nacht eine Wohnung in Reims. Die entscheidende Frage ist nun: Wer hat die Killer in die Redaktion von Charlie Hebdo geschickt? (Foto: dpa)

Mit dem kaltblütigen Mord an 12 Menschen in der Redaktion der französischen Satire-Zeitschrift Charlie Hebdo hat der der neue Weltkrieg Europa erreicht. Die Merkmale des Krieges unterscheiden ihn von traditionellen Kriegen. Die Kriegsführung wird auch asymmetrisch genannt, weil sich nicht mehr traditionelle Armeen gegenüberstehen, sondern Killer-Kommandos tätig werden, die immer häufiger aus bezahlten Söldnern zusammengesetzt werden.

Im Fall der Anschlags von Paris ist die wichtigste Frage: Wer sind die Auftraggeber? Und welchen Zwecke verfolgen sie? Wer will Europa destabilisieren – aus welchem Grund und vor allem: mit welchem Zeil?

Bereits jetzt wird der Anschlag in der Öffentlichkeit dem „islamistischen“ Kreis zugeordnet – obwohl man über die Täter nichts weiß. Über die Drahtzieher und die Hintermänner ist erst recht nichts bekannt: Der neue Weltkrieg findet ohne Kriegserklärung und ohne Haager Konvention statt. Er sucht sich symbolträchtige Ziele aus und tötet ohne Rücksicht auf zivile Verluste. Wenn der Zweck die Mittel heiligt, werden, wie im Fall von Charlie Hebdo, Opfer ausgesucht, deren Ermordung besonderen Abscheu erregt, weil sie als Künstler einerseits besonders gewaltlos sind, andererseits aber wegen der ihnen zur Verfügung stehenden Mittel eine gewisse anarchistische Kultur vertreten, die für totalitäre Ideologien stets eine unberechenbare Herausforderung darstellen.

Die Religion spielt in diesem Zusammenhang eine Nebenrolle: Zwei der Opfer von Paris sind Muslime. Dabei handelt es sich um den Polizei-Beamten Ahmed Merabet und den Korrektur-Leser von „Charlie Hebdo“, Mustapha Ourad, berichtet die Zeitung Le Monde.

Die Killer von Paris sind anders vorgegangen als klassische, religiöse Fanatiker: Sie wirken auf dem vorhandenen Videomaterial wie Auftragskiller. Terror-Experten, die oft überraschend schnell mit einer Erklärung zur Stelle sind, haben – wie Rolf Tophoven im Focus – diagnostiziert, die Killer hätten wie „ein perfekt organisiertes Exekutionskommando“ agiert.

So zutreffend die Einschätzung ist, dass es sich um militärisch ausgebildetes Personal handelt, so zweifelhaft ist der Hinweis auf die Perfektion: Übereinstimmenden Medienberichten zufolge haben die Killer erst im Redaktionsgebäude gefragt, wo sich die Redaktion befinde. Eine Designerin musste den Code in der Tür eingeben, damit die Mörder zu ihren Opfern gelangen können.

Das deutet zwar auf eine gezielte, aber doch eher mäßig vorbereitete Kommandoaktion hin. Auch aus den von Zeugen genannten Hinweisen der Täter auf den Propheten, auf Al Qaida und auf Alahu Akbar kann keine religiöse Motivation abgeleitet werden. Die Ermordung von Juden in einem Brüsseler Museum war im Unterscheid zum Pariser Anschlag eindeutig eine islamistische Tat, als deren Täter schließlich ein Syrien-Heimkehrer ausfindig gemacht wurde. Die Täter von Paris dürften dagegen Söldner sein, deren Perfektion nicht an die Attentate von Profi-Killern heranreicht.

Ob die Täter auch mit dem Syrien-Krieg zu tun hatten, wie die Zeitung Le Point mutmaßt, ist nicht festzustellen. Einzig die Tatsache, dass es sich um bezahlte Auftragsmörder handelt, scheint aus den bisherigen Informationen einigermaßen zweifelsfrei zu erkennen: Sowohl der Ablauf des Verbrechens als auch die Auswahl der Opfer legen diesen Verdacht nahe.

In einer Umfrage von Le Point geben 90 Prozent der Franzosen an, dass sie weitere Anschläge erwarten. Diese Befürchtung dürfte begründet sein. Denn die Killer verdienen sich ihren Lebensunterhalt mit ihrer Teilnahme an diesem unübersichtlichen, grenzüberschreitenden Krieg.

Wie weit verbreitet der Berufsstand der Söldners mittlerweile ist, zeigt ein Blick auf die vielen, globalen Einsätze solcher unter keiner nationalen Flagge operierenden Truppen.

In Syrien kämpfen sowohl auf Seiten der Regierung als auch auf Seiten der „bewaffneten Opposition“ Söldner aus aller Welt. In Saudi Arabien werden Spenden von wohlhabenden arabischen Scheichs gesammelt, um den Krieg gegen das Assad-Regime zu finanzieren. Der Islamische Staat (IS) besteht aus 7.000 bis 12.000 Mann, wovon 3.000 Ausländer sein sollen. Zahlreiche der Ausländer kommen aus Europa, berichtet The Telegraph.

So hatte im Jahr 2013 das Assad-Regime 267 Söldner der russischen paramilitärischen Einheit „Slawisches Corps“ angeheuert, um gegen bewaffnete Islamisten und die Freie Syrische Armee (FSA) zu kämpfen. Ihr Einsatzgebiet erstreckte sich auf Homs und Deir ez-Zor, berichtet die Huffington Post. Die russischen Kämpfer stehen bei Privat-Armeen unter Vertrag.

Doch der Frontverlauf in Syrien und im Irak ist oftmals undurchsichtig, weilzahlreiche internationale Privat-Armeen an den Konflikten beteiligt sind, indem sie unter Vertrag stehende Privat-Soldaten entsenden. Diese sind weder religiös noch politisch motiviert. Das Söldnertum ist ihr Beruf. Der US Navy-Veteran und Analyst bei der geopolitischen Beratungs-Firma Wikistrat, David Isenberg, berichtet auf seiner Webseite, dass diese Privat-Soldaten hauptsächlich aus den USA, Kanada, Deutschland, Australien, Dänemark, Großbritannien und teilweise aus Holland kommen.

In dem Buch Fainaru, Bad Boy Rules von Steve Fainaru kommt der Privat-Soldat Chris Jackson zu Wort. Er war im Irak bei Crescent Security angestellt. „Alles, woran du denkst ist das Geld. Man hat 50.000 US-Dollar auf dem Konto und einen Monat später sind es 57.000 US-Dollar“, zitiert ihn Fainaru auf Seite 51.

So lockt auch der IS potentielle Kämpfer mit Geld. „Sie boten mir 1500 US-Dollar im Monat [das Fünffache des durchschnittlichen syrischen Gehalts] sowie ein Auto, ein Haus und alle Kameras die ich brauchte (…) Die Ausrüstung, die sie dort hatten, war erstaunlich“, zitiert die Financial Times einen ehemaligen IS-Kämpfer.

Die nötigen Geld-Mittel für die Finanzierung seiner Kämpfer soll der IS von den ölreichen Golfstaaten erhalten, berichtet The Daily Beast. Der Ex-Generalsekretär des Nationalen Sicherheitsrates Saudi Arabiens, Bandar Ibn Sultan, gilt als einer der wichtigsten Unterstützer des IS. Ihm kommt es vor allem darauf an, den Einfluss des Iran und der Schiiten im Nahen Osten zurückzudrängen, berichtetThe Independent. Doch auch die von pro-iranischen und schiitischen dominierte Zentralregierung im Irak ist ein Problem für die Golf-Staaten.

Dabei spielen auch energiepolitische Gründe eine wichtige Rolle. Nach Angaben desUS-amerikanischen privaten Geheimdiensts Stratfor ist die Zentralregierung im Iran der wichtigste energiepolitische Konkurrent Saudi Arabiens. Erst dieser Tage war es an der saudischen Grenze zu einem versuchten Selbstmordanschlag gekommen. Saudi-Arabien ist selbst eine vom islamischen Gewohnheitsrecht geprägte Monarchie, in der religiöse Minderheiten verfolgt werden – im besonderen, wenn sie einer anderen Strömung des Islam angehören.

Auch in der Ukraine kämpfen auf beiden Seiten Söldner – die einen werden vom Westen finanziert, die anderen von Russland. Oft sind es Tschetschenen, die dann mitunter gegeneinander kämpfen, um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Die Zeitung Foreign Affairs hat die US-Regierung schon vor Jahren gewarnt, die wirtschaftliche Dimension zu unterschätzen, die viele Syrer und Irakis dazu bewogen hat, sich in die Dienste des Islamischen Staats zu stellen. Der Grund: Der IS bezahlt die Leute besser als andere politische Organisationen.

Für die Aufklärung des Anschlags auf Charlie Hebdo wäre es daher von größter Bedeutung, nicht bei der schlichten Einordnung der Täter als Islamisten zu verharren. Die generelle Sündenbock-Rolle der Muslime nützt zwar vielen: Rechtsextreme Politiker können daraus Kapital schlagen. Die Chefin des Front National, Marine Le Pen, hat in einer Ansprache nach dem Anschlag gesagt, dass sich Frankreich mit allen Mitteln gegen den militanten Islamismus schützen müsse – um natürlich darauf zu verweisen, dass ihre Partei dies am besten könne.Auch Russlands Präsident Wladimir Putin warnt seit langem vor den Islamisten, wobei Putin hier stets allgemein bleibt.

In diesem Zusammenhang ist eine Äußerung interessant, mit der die türkische Zeitung Stargazete kürzlich den ehemaligen hochrangigen türkischen Geheimdienst-Mitarbeiter Mahir Kaynak zitierte: Russland will dem Westen vor Augen führen, wie gefährlich islamistische Gruppen sind und deutet demnach bei jeder Gelegenheit an, dass islamische Gesellschaften besser unter Kontrolle Russlands in Schach zu halten seien – nicht zuletzt, um die Europäer davon abzuhalten, ihren Einfluss in islamische Nachbar-Staaten Russlands auszudehnen.

Saudi-Arabien wiederum betont bei jeder Gelegenheit, dass die Islam nur dann nicht gefährlich sei, wenn er im Rahmen von Recht und Gesetz gehalten werde. Damit meint die saudische Lesart allerdings nicht die liberalen Gesetze der westlichen Gesellschaften, sondern ihr totalitäres System, in dem die Menschenrechte nur bis zu dem Maß gelten, wie es dem Herrscherhaus opportun erscheint.

Die westlichen Gesellschaften werden sich gegen weitere Killer-Kommandos nur schützen können, wenn sie die Hintermänner ausfindig machen und ihnen die Freundschaft aufkündigen, die Finanzierung entziehen und auf vermutlich erhebliche Profite aus Geschäften mit Waffenexporten und Rohstoffimporten verzichten.

Das ist weniger eine kulturelle oder gar religiöse Frage. Das Problem kann nicht mit Pathos und Appellen an die Einheit der Nation gelöst werden. Es kann nicht von den Geheimdiensten mit der weiteren Einschränkung der bürgerlichen Rechte gelöst werden. Es kann erst recht nicht mit einem Generalverdacht gegen alle Muslime gelöst werden.

Wenn überhaupt, dann kann der Einsatz von Killern wie jenen, die Charlie Hebdo dezimiert haben, nur durch kriminalistische Kleinarbeit und eine nüchterne Realpolitik gelöst werden, bei der die Regierungen in Europa keine Sonntagsreden halten, sondern die Hintermänner und Drahtzieher ausfindig machen, benennen und isolieren.

Die internationale Staatengemeinschaft muss sich in diesem Zusammenhang ankreiden lassen, dass Terror-Akte in Europa bisher nicht aufgeklärt wurden – obwohl dies von den Regierungen jedesmal im ersten Schock versprochen wurde: Bis heute gibt es keine Aufklärung des Gemetzels am Maidan in Kiew, bis heute weiß man nicht, wer das zivile Passagierflugzeug MH17 abgeschossen hat. In keinem der beiden Fälle wurde die Täter gefasst, von einer Bestrafung der Drahtzieher ganz zu schweigen.

Die Regierungen in Europa stehen nun vor der Frage, wie sie einen religiös verbrämten Bürgerkrieg in Europa verhindern. Der neue Weltkrieg kann nur beendet werden, wenn die Masken jener Anstifter fallen, die die Killer-Kommandos ausbilden und ihnen den Auftrag zum Einsatz erteilen. Wenn die politisch Verantwortlichen sich ohne Ansehen der Person auf die Suche nach den Hintermännern begeben, können sie die weitere Ausbreitung des Krieges in Europa am ehesten verhindern. Alles andere ist ein Illusion, weil Profi-Killer in einer freiheitlichen Gesellschaft nur gestoppt werden können, wenn man die zur Verantwortung zieht, die den Scheck für die Mörder ausstellen.

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