Lügenpresse

Posted on by eulenfurz

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… ist das  „Unwort des Jahres“  2014. Wer noch Zweifel daran hatte, wie sehr dieses aus zehntausenden empörten Kehlen gerufene Schlagwort die tonangebende Schickeria bis ins Mark getroffen hat, dürfte nun eines Besseren belehrt sein. Waren es doch gemäß der herrschenden Nomenklatura immer nur die staatlich kontrollierten Propagandaanstalten irgendwelcher fremder Diktaturen, die ihre Bevölkerung mit vorgefertigter Meinung abspeisen und im Sinne der Herrschenden durch gezielte Meinungsmache beeinflussen – ohne daß dort jemals Zehntausende dieses „Unwort“ gerufen hätten. Hätten sie es denn dort bei regimekritischen Demonstrationen gerufen, so wäre das für die hiesige Propaganda ein unerschüttbarer Beweis für eine gelenkte Presse, von welcher der Bürger die Nase gestrichen voll habe. Sakrosankt und vom Weihrauch der demokratischen Unantastbarkeit umwoben seien hingegen die lediglich von massenhaften Abo-Kündigungen betroffenen oder Zwangsabgaben eintreibenden Medien der westlichen Staaten, insbesondere der bundesrepublikanischen Demokratie.

Selbstgerecht stilisieren sich die bezahlten Meinungsmacher – deren Geschäft oft genug die reine Hetze gegen Mißliebige oder die Verschleierung von unliebsamen Vorkommnissen ist – nunmehr als Opfer sowohl von islamischen Terroristen, denen blasphemisch-perverse Comics großkotziger Karikaturisten mißfielen, als auch von Bürgerrechtsbewegungen, welche ihre einseitige Negativberichterstattung inkl. Interview-Tribunalen, getürkten Journalisten oder verkleideten Demonstranten anprangern. Für ihre Zwecke des Erhalts der Meinungshoheit wird auch der Mord an dem französischen Karikaturisten Charlie Hebdo mit der vereinnahmenden Parole „Je suis Charlie“instrumentalisiert:

Inzwischen haben Politik und Schafsmedien das Charlietum in einer Weise für sich gekapert, die man nur noch grotesk nennen kann; denn wer jetzt islamkritisch, viel milder als Charlie [ist], der beschmutze Charlies Werk und Ansehen und Erbe, ist ein Nazi, praktisch gleichzusetzen mit einem mordenden Terroristen.

Das Pariser Attentat werde nunmehr in den Dienst „der gezielten Viktimisierung von Journalisten“ gestellt.

Hierzu paßt sehr gut der Westentaschen-„Brandanschlag“ auf die Hamburger Morgenpost und die Ungeheuerlichkeit des heutigen Tages: „Lügenpresse“ als Unwort des Jahres. … Vielleicht kalauern die Herrschaften in ihren Hinterzimmern ja so: lieber zehn tote Journalisten als Märtyrer für unsere Agenda als zehntausend Journalisten, denen keiner mehr zuhört.

Springer-Presse – halt die Fresse!“ oder „Springer-Presse in die Fresse!“, das waren Schlachtrufe der 68er-Bewegung, welchen bereits damals u. a. vom Spiegel und heute von fast der gesamten veröffentlichten Meinung deswegen Verständnis entgegengebracht wurde und wird, weil die linke Studentenbewegung von den Medien des Springer-Konzerns verleumdet, diffamiert und unflätig stigmatisiert worden sei. So druckte der Spiegel seinerzeit einen Leserbrief ab, welcher auch die Stoßrichtung des damals mit dem Springer-Imperium konkurrierenden Journals wiedergibt:

Ich hoffe, daß dieser Presse-Allmacht recht bald die Flügel beschnitten werden, damit unsere Demokratie lebendig bleibt und nicht im Sumpf diktatorischer Gleichmacherei zur Farce wird.

Eine Hoffnung, die – angesichts der heute mehr denn je so gut wie gleichgeschaltet orchestrierenden Funkhäuser und Presseverlage – aktueller denn je ist.

Nachtrag: Definition in einem Kommentar des Handelsblattes angesichts einer betrügerischen Fotoinszenierung der Mächtigen: „Mit Lügenpresse bezeichnet der ‘normale Mensch’ das journalistische Betrugsszenario in Deutschland.

 

https://eulenfurz.wordpress.com/2015/01/14/lugenpresse/

Dazu ein Gedicht von Lothar, SVD:

Ach wie lächerlich es ist,
Die NAZIKEULE ist doch Mist.
Auch diese Aussag‘ war gelogen,
daß sich noch mehr die Balken bogen.
Schon ’68 war’ns die Linken,
die heute nach Gewalt so stinken,
als die Presse stand am Pranger.
Es wird einem bang und banger,
weil man nichts mehr glauben kann,
drum steh‘ für sich ein jeder Mann.
Nur Wahrheit kann die Lösung sein
gegen allen falschen Schein.
Auch wenn noch frech ihr lacht da oben,
schon bald seid ihr des „Amts“ enthoben.
Dann jagen sie euch aus dem Haus,
die Lynchjustiz macht euch den Graus,
weil ihr habt das Volk verraten,
ihr sogenannten „Demokraten“!
Ihr werdet sehen, was es heißt,
wenn der Souverän euch beißt,
den ihr ständig angelogen
und vielfältig habt nur betrogen!
Noch werden größer Arm und Reich.
IHR dienet lieber einem Scheich
mit Waffenexport, welche Schande,
schürt Kriege ihr für andere Lande.
Doch wie das Karma, so die Tücke,
kommt diese Sünde bald zurücke
und trifft euch als ein Bumerang,
dann wird’s auch euch mal ganz schön bang.
Der einen Reibach, der anderen Tod,
das gab schon immer große Not.
Habt nichts gelernt aus Blut und Zeit,
erzeugt nur immer neues Leid.
Doch Gott sieht dieses alles schon,
bläst bald der Posaune letzten Ton,
um den großen Tempel hier
der Welt zu rein’gen mit Gespür.
Es wird sich alles noch erfüllen,
was Gott erseh’n nach Seinem Willen.
Denn jeder, der noch Seiner spottet,
wird am Ende ausgerottet.
So möge man sich mit Gewissen
mit ganzem Eifer und beflissen
besinnen, was jetzt noch zu tun,
bevor hier alles wird dann ruh’n …

 

Wer hat das Attentat auf Charlie Hebdo gesponsert?

Während viele Franzosen auf den Anschlag gegen Charlie Hebdo reagieren, indem sie den Islamismus denunzieren und auf den Straßen demonstrieren, sagt Thierry Meyssan, dass die Dschihad-Interpretation unmöglich ist. Obwohl auch er gut beraten wäre, hier einfach eine Operation von Al-Qaida oder von Daesh zu denunzieren, ersinnt er eine andere Hypothese, eine viel gefährlichere.

Pressefreiheit: Saudi-Arabien lässt Blogger auspeitschen Deutsche Wirtschafts Nachrichten

In Saudi-Arabien wird ein Blogger öffentlich ausgepeitscht, weil er den Islam beleidigt haben soll. Das nach islamischem Recht regierte Königreich ist ein enger Verbündeter von Deutschland und den USA. Proteste gegen die Verletzung der Pressefreiheit sind nach Charlie Hebdo nicht zu hören gewesen. Einzig Amnesty International hat bisher protestiert.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier war im vergangenen Oktober in Saudi Arabien. Riad ist Berlins wichtigster Wirtschafts-Partner in der arabischen Welt. (Foto: dpa)

Der Blogger Raif Badawi wurde im vergangenen Mai in Saudi-Arabien zu insgesamt 1.000 Peitschenhieben verurteilt. Vergangene Woche wurden 50 Peitschenhiebe gegen Badawi ausgeführt.

Das Urteil gegen Raif Badawi sei in der Hafenstadt Dschidda vor einer Moschee vollstreckt worden. Die 50 Peitschenhiebe habe er vor Zuschauern innerhalb von rund 15 Minuten erhalten, berichtet die Menschenrechts-Organisation Amnesty International (AI). Die Reststrafe wird über einen Zeitraum von 20 Wochen vollzogen. Badawi wurde zudem zu zehn Jahren Gefängnis und einer Geldstrafe von umgerechnet 191 000 Euro verurteilt.

Der Blogger Raif Badawi wird in Saudi-Arabien ausgepeitscht - und keiner protestiert. (Foto: Amnesty International)

Der Aktivist ist seit Mitte 2012 in Haft, seine Webseite „Freie saudische Liberale“ wurde geschlossen. In dem Forum soll er den Islam beleidigt haben. Badawi habe „sich nichts anderes zuschulden kommen lassen als es gewagt zu haben, ein öffentliches Forum für Debatten zu schaffen“, heißt es von Amnesty International. Die Auspeitschung sei ein Verstoß gegen internationales Recht.

Das Königreich Saudi-Arabien gehört zu Deutschlands wichtigsten Wirtschafts-Partnern in der arabischen Welt und wird nach islamischen Gewohnheitsrecht regiert. Die Gewohnheitsrecht regiert. Die Wahhabiten nehmen für sich die Deutungshoheit im Islam in Anspruch. Alle anderen islamischen Strömungen und nicht-islamischen Religionen und Konfessionen werden abgelehnt. Der Salafismus ist saudischen Ursprungs. Saudi-Arabien ist der engste Verbündete der USA im Nahen Osten. Saudi-Arabien verfolgt im Nahen Osten seine eigene Agenda. Beim Attentat von am 11. September 2001 war der Großteil der Entführer saudische Staatsbürger. Der Irak behauptet, dass Saudi-Arabien den IS unterstützt und finanziertDeutschland liefert Waffen in das Königreich. 

Weder aus Deutschland noch aus den USA sind bisher Proteste gegen die Verletzung der Pressefreiheit in dem islamischen Staat zu hören gewesen. Nach dem Anschlag auf Charlie Hebdo haben Politiker aus allen westlichen Staaten für die Pressefreiheit demonstriert.

Allerdings hatte sich eine von den Saudis finanzierte Organisation bei Angela Merkel für deren Pegida-Schelte bedankt und Europa aufgefordert, für die Einhaltung der Menschenrechte zu sorgen. 

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/

Einer der Attentäter hatte blaue Augen

Samstag, 10. Januar 2015 , von Freeman um 19:00

Die Journalistin die als Zeugin das Attentat auf die Charlie Hebdo Redaktion erlebt hat berichtet, einer der Angreifer der sie durch die Maske anschaute hatte BLAUE AUGEN. Wenn man aber die Fahndungsfotos der Kouachi-Brüder studiert, die als Täter des Massakers beschuldigt wurden, dann hat keiner blaue Augen.

Mit der Zeugin kann Sigolene Vinson gemeint sein, die von den Attentätern verschont wurde, weil wie sie sagte, eine Frau würden sie nicht töten.

Blaue Augen? Noch eine Ungereimtheit. Diese Aussage bestätigt meine feste Überzeugung, die Killer waren Profis eines Geheimdienstes und die Kouachi-Brüder nur die eingesetzten Patsies denen man die Tat in die Schuhe schob, sie jagte und dann einfach kaltblütig erschoss damit sie schweigen.

Geselbstmordet?

Noch einer der durch eine Kugel starb ist Kommissar Helric Fredou (45), der bei der Untersuchung in den Angriff auf Charlie Hebdo beteiligt war. Er soll in der Nacht zum Donnerstag in seinem Amtszimmer Selbstmord mit der eigenen Dienstwaffe begangen haben. Er lebte allein, hatte weder Frau noch Kinder. Er hat seinen Bericht über seinen Teil der Untersuchung nicht mehr beendet.

Ist er ein weiteres Opfer der „dunklen Macht“ die hinter dem Mordanschlag steckt? Wusste er zu viel? Hat man auch ihn zum Schweigen gebracht oder hat er etwas schreckliches entdeckt mit dem er nicht mehr klar kam? Behauptet wird jetzt, er hat unter Depression gelitten. Verständlich. Wenn man den ganzen üblen Dreck der hinter den Kulissen abläuft kennt, dann kann man depressiv werden und an den Sinn der Polizeiarbeit zweifeln.

Wurde das Blut platziert?

In folgenden Bericht sagt der Reporter, „the blood on the ground which has been put there“ oder auf Deutsch „das Blut am Boden, dass man dort hingetan hat„:

Der Ort wo das Blut platziert wurde ist auch falsch. Der Polizist lag mindestens 1 1/2 Meter von der Reklametafel am Boden, wie das „Erschiessungs-Video“ zeigt, aber der rote Fleck den man jetzt sieht ist am Fusse der Reklametafel. Das passt gar nicht zusammen, wenn er dort wo er angeblich erschossen wurde auch verblutete.

Wer immer noch glaubt, der am Boden liegende Polizist wurde erschossen, hier einige Aufnahmen die zeigen was passiert wenn man von einer Kugel in den Kopf getroffen wird. Sofort tritt Blut in grossen Mengen aus (Warnung):

Charlie Hebdo pleite?

Es gibt Berichte, das Charlie Hebdo Magazin stand kurz vor der Pleite. So wie es aussieht, war der Verkauf dramatisch gefallen und es gab sehr wenige Leser. Das nährt die Vermutung, es ging hier auch um eine Propaganda-Operation, um sich als Opfer hinzustellen und so die Sympathie für das sterbende Schmierblatt zu gewinnen. Einerseits wurde der Islam und auch das Christentum ständig mit dem übelsten Müll in den Dreck gezogen und diffamiert, andererseits wurde einer der eigenen Mitarbeiter wegen „Antisemitismus“ entlassen.

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Wenn man Farbige beleidigt ist man ein Rassist
Wenn man Homosexuelle beleidigt ist man ein Homophob
Wenn man Juden beleidigt ist man ein Antisemit
Wenn man Muslime beleidigt ist man ein Verteidiger der Meinungsfreiheit!

Quelle: Alles Schall und Rauch: Einer der Attentäter hatte blaue Augen http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2015/01/einer-der-attentater-hatte-blaue-augen.html#ixzz3OWQRwCoo

Charlie Hebdo: Ermittelnder Kommissar begeht Selbstmord

Gerhard Wisnewski

Alle »Terroristen« und Geiselnehmer tot und ein Ermittler auch – das ist praktisch. Denn so muss es ja auch keine ordentlichen Ermittlungen, keinen Prozess und keine Beweise geben: Keine Beweise für den Ablauf des Attentats auf Charlie Hebdo am 7. Januar 2015, keine Beweise für die Täterschaft der Kouachi-Brüder, keine Beweise für den Ablauf in dem jüdischen Supermarkt − gar nichts. Das Drehbuch der Sicherheitskräfte wird nun zur allein gültigen Wahrheit. Die Lynchjustiz setzte sich durch. Wie sagte doch der französische Innenminister: »Es läuft ein Einsatz, um die Verantwortlichen des feigen Attentats vor zwei Tagen zu neutralisieren« …

Operation gelungen − Patient tot. Wie oft haben wir das schon erlebt. Zahlreiche Amokläufe und Terroranschläge der letzten Jahre endeten immer wieder mit dem Tod des oder der Täter(s). Der Vorteil liegt auf der Hand: Die jeweilige Version der Sicherheitsbehörden muss sich keinem Gerichtsverfahren und keinen kritischen Fragen eines Angeklagten oder Anwalts stellen.

Die Toten dürfen ohne Urteil als schuldig gelten. Im Fall der angeblichen Charlie-Hebdo-Killer ist die Sache sogar noch einfacher. Denn auch Angehörige, die sich beschweren könnten, gibt es in diesem Fall nicht. Jedenfalls keine Eltern: Vater und Mutter von Said und Sharif Kouachi sind schon lange tot, die beiden wuchsen in Kinderheimen auf.

Hinrichtung mit Ansage

Der Tod der Verdächtigen war absehbar. Mit seiner Aussage, der Einsatz diene dazu, die beiden Gesuchten zu »neutralisieren«, verwandelte Frankreichs Innenminister Bernard Cazeneuve die Fahndung zur Lynchoperation. Denn Verdächtige haben bis zu einem Urteil immer noch als unschuldig zu gelten. Und selbst wenn neuerdings ein Schuldspruch per Akklamation möglich wäre, wäre die Todesstrafe immer noch verboten.

(http://de.wikipedia.org/wiki/Akklamation)

Mit anderen Worten ist der französische Innenminister selbst mordverdächtig. Dabei stand er aber nicht alleine. In seiner Rocky Horror Terror Show machte er die ganze Welt zu Komplizen. Vor den Augen der Weltöffentlichkeit verwandelte sich die Suche nach den Verdächtigen in eine Menschenjagd mit immer gewisserem Ausgang. Dass die beiden sterben würden, war zwischen Medien, Polizei und Publikum irgendwann Konsens.

Mit jeder Stunde voll hektischer Bilder und blitzender Blaulichter verwandelte sich die internationale Fernseharena in die antike Arena von Rom, wo man Verbrecher einfach den Löwen vorwarf. Ja, mehr noch: Durch die massive Vorverurteilung wurden die beiden Flüchtigen irgendwann zu Ungeziefer. Irgendwann ging es nur noch darum, sie endlich zu kriegen und »Schluss zu machen«.

Beweise − Fehlanzeige

Ja, aber: Die beiden gesuchten Kouachi-Brüder haben doch zwölf Menschen erschossen und viele weitere verletzt! Kein Aber: Denn wie gesagt, sind Verdächtige erst einmal als unschuldig zu betrachten, sogar Hochverdächtige. Nochmals »ja, aber«: Die Gesuchten haben doch angekündigt, als Märtyrer sterben zu wollen! Haben sie das? Und wer hat uns das erzählt? Antwort: Die Polizei.

Also in einem ordentlichen Verfahren nur eine Partei. Ein ordentliches Verfahren gab und wird es aber nicht geben. Nur ein unordentliches − eben jenen polizeilichen und medialen Lynchmob, den der französische Innenminister entfesselt hatte. Und was ist mit dem ebenfalls toten Geiselnehmer in dem jüdischen Supermarkt? Hat er die vier Geiseln etwa nicht erschossen? Vielleicht − vielleicht auch nicht. Denn dass er es tat, sagt der Staatsanwalt, und der ist auch nur eine Partei.

Mit anderen Worten kann man alles, was Behörden und Medien erzählen, ohne ein ordentliches Verfahren gemütlich in der Pfeife rauchen − wobei das eine sehr große Pfeife sein muss.

»Wir töten keine Zivilisten«

Alle angeblichen Aussagen und »Beweise« abzuklopfen, wird noch länger dauern. Vorerst nur ein Beispiel: Angeblich wurden die Flüchtigen am 9. Januar 2015 in der Druckerei CTD in Dammartin-en-Goële nordöstlich von Paris von Zeugen gesehen: »Ein Augenzeuge erzählt Reportern diese Geschichte«, berichtete Bild Online (10.1.15):

»Er habe am Morgen einen Termin mit dem Chef der Druckerei gehabt. Vor der Tür habe er einen schwer bewaffneten Mann getroffen, der eine kugelsichere Weste trug: ›Ich habe ihm die Hand geschüttelt. Er sagte: ›Wir töten keine Zivilisten.‹ Dann schickte er mich fort.‹ Erst später habe er verstanden: Das war einer der Terror-Brüder.«

Soso − der Zeuge redete aber nur von einem »schwerbewaffneten Mann« mit einer kugelsicheren Weste, der sich sogar locker die Hand schütteln ließ. Weder berichtet der Zeuge in diesem Zitat etwas von einem fremden Akzent, fremdem Aussehen, islamistischen Parolen oder irgendwelchen islamistischen Abzeichen. Nur dass der Unbekannte sagte: »Wir töten keine Zivilisten«. Aha − und was waren dann die Zeichner von Charlie Hebdo? Waren das keine Zivilisten?

Erstens widerspricht dies also der offiziellen Version, wonach die Gesuchten jede Menge Zivilisten getötet haben sollen. Zweitens verweist der Ausdruck – Zivilisten − auf einen militärischen Hintergrund der Person. Der Zeuge erwähnt mit keinem Wort, woraus hervorgegangen sei soll, dass es sich um einen der Terroristen handelte. Auch aufgeregt oder auf der Flucht zu sein schien der Mann nicht.

Dass nichts an dem Mann auf einen »Islamisten« hindeutete, geht auch daraus hervor, dass man es dem Zeugen später »erklären« musste. Außerdem: Wenn sich die beiden Gesuchten als Märtyrer töten lassen wollten − warum trugen sie dann überhaupt schusssichere Westen? Und wenn sie welche trugen, wie konnten sie dann einfach in dem späteren Feuergefecht sterben? Hätten sie nicht eine höhere Überlebenschance haben müssen?

Showdown im »Fernsehfenster«

Aus der Begegnung mit dem freundlichen Händeschütteln geht überhaupt keine Eile hervor: Weder die Eile eines Flüchtigen, noch die eines Verfolgers von gefährlichen Terroristen. Was bedeuten könnte, dass es hier überhaupt keine gefährlichen Terroristen gab und es sich bei dem Showdown in der Druckerei um eine Inszenierung handelte. Denn hätte man sonst nicht mehr Hektik von dem Unbekannten erwarten müssen, egal welcher Seite er nun angehörte? Es ist nun einmal schwer zu glauben, dass man es zwei mehr oder weniger prekären Männern erlauben würde, auf ihrer Flucht irgendwo hineinzustolpern und damit Zeit und Ort einer globalen Medienoperation selbst zu bestimmen. Beides war immerhin optimal gewählt:

  • Ein großes, uneinsehbares Gelände mit einem hohen Sichtschutz
  • Ein Zeitpunkt in einem globalen Zeitfenster (cirka 17:00 Uhr), in dem von Europa über Afrika bis in die USA jeder würde zuschauen können. In Asien begann gerade der Tag.

Ermittler beging Selbstmord

Denn schließlich sollten ja auch alle zuschauen: Es ging ja um nichts Geringeres als um die Einigung der Welt gegen den Islam, also um das, was schon Samuel Huntington mit seinem »Clash of Civilisations« (»Kampf der Kulturen«) geplant hatte. Nur dass der Ausdruck Zivilisation nicht mehr stimmt. Zumindest auf westlicher Seite steht nur noch ein gieriges Raubtier, dass die ganze Welt verschlingen will und für das Völkerrecht, Recht und Gesetz nur noch ein Treppenwitz der Geschichte sind.

Beging »Selbstmord«: Charlie-Hebdo-Ermittler Helric Fredou

Quelle: Tendance Ouest, 9.1.2015

Mit anderen Worten wohnen wir hier einer Farce bei, die für manchen vielleicht schwer zu ertragen war. So habe ein ermittelnder Beamter, der mit den Attentaten auf Charlie Hebdo befasst war, Selbstmord begangen, hieß es in den Medien.

Er soll sich kurz nach den Attentaten aufCharlie Hebdo in der Nacht vom 7. auf den 8. Januar 2015 mit seiner Waffe in seinem Büro erschossen haben, berichteten dieDeutschen Wirtschafts Nachrichten. Grund waren angeblich »Depressionen«. Angesichts der Sachlage wäre das vielleicht kein Wunder.

Andererseits ist diese Version aber vielleicht allzu bequem. Für die Behörden hat sie den Vorteil, dass auch dieser Tote für sein Ableben selbst verantwortlich sein soll …

US-Analysten: Attentäter auf Charlie Hebdo waren Profis

US-Terror-Experten sind der Auffassung, dass es sich bei den Attentätern auf das Satire-Magazin Charlie Hebdo um ausgebildete Profis handelte. Sie seien eiskalt und nicht wie ein Himmelfahrts-Kommando vorgegangen. Parallelen zum norwegischen Massenmörder Anders Breivik seien zu erkennen. Die neue Form des internationalen Terrors werde die Gesellschaft spalten.

Eine Analysten-Gruppe von der US-Denkfabrik RAND Corporation erkennt Besonderheiten beim Attentat gegen das Satire-Magazin „Charlie Hebdo“. Bei den Analysten handelt es sich um Andrew Liepman, Brian Jenkins und Stephanie Pezard. Sie haben das Attentat in einem gemeinsamen Gespräch bewertet.

Liepman sagt über die beiden Attentäter, dass es sich bei jenen um Profis handelte. Den gesamten Ablauf „waren sind wir von Einzelkämpfern nicht gewohnt“.

Die RAND Corporation zitiert Liepman:

„Diese Jungs wurden geschult und diszipliniert, um dann einen Plan auszuführen. Es ist auch interessant zu beobachten, dass es sich bei ihnen nicht um ein Himmelfahrts-Kommando handelte. Doch das waren wir in der Vergangenheit von Al-Qaida-nahen Gruppen gewohnt. Sie schienen ihre Flucht geplant zu haben, was ebenfalls untypisch für derartige Operationen ist.“

Brian Jenkins stimmt Liepman zu und sagt, dass es sich tatsächlich um eine „gut geplante Operation“ handelte, die „erfolgreich“ verlief. Nichts wurde dem Zufall überlassen. Doch diese Operation werde nun im Zusammenhang mit der erhöhten Terror-Gefahr und einer Reihe von Anschlägen der vergangenen Jahrzehnte gesehen.

Die RAND-Analystin Stephanie Pezard sieht methodische Parallelen zum Breivik-Anschlag 2011 in Norwegen.

Pezard wörtlich:

„Bezüglich seiner Methode und Ziele erinnert diese Attacke in einem kleineren Maßstab an die Tötung von 68 Jugendlichen der norwegischen Arbeiter-Partei durch Anders Breivik. In beiden Fällen handelt es sich um eine geplante und systematische Erschießung von einer Menschen-Gruppe aus politischen Motiven.“

Die Vertreter der muslimischen Gemeinschaft in Frankreich hätten derartige Anschläge und Attacken immer verurteilt. Pezard erwartet, dass auch sehr viele Muslime beim Gedenkmarsch am Sonntag teilnehmen werden.

Jenkins sieht das Problem in doppelte Hinsicht als gefährlich an. Er sagt, dass die Attacke auf „Charlie Hebdo“ Sympathien bei sehr vielen Muslimen hervorrufen werde. Es wird gleichzeitig anti-muslimische Gefühle wecken. Die Einwanderungs-Debatte werde sich auch verschärfen.

Muslimen in Europa werde die Fähigkeit zur Anpassung an westliche Werte abgesprochen. „Das ist ein gesellschaftliches Problem, welches über den Terrorismus hinausgeht“, so Jenkins. Viele Karikaturisten, Zeitungen und Verlage werden sich aus Sicherheitsgründen davor scheuen, Publikationen zu veröffentlichen, um Angriffen aus dem Weg zu gehen.

Die RAND Coporation ist eine strategische US-Denkfabrik mit Hauptsitz in Santa Monica, dei 1948 gegründet wurde. Ihre 1.700 Mitarbeiter beraten zahlreiche US-Institutionen. Bekannte Mitarbeiter von RAND sind Donald Rumsfeld, Daniel Ellsberg, Henry Kissinger und Condoleezza Rice.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/01/11/us-analysten-die-attentaeter-auf-charlie-hebdo-waren-profis/