Journalismus: Wenn der Mainstream über alternative Medien berichtet

Bereits Anfang Dezember 2014 gab ich der freien Journalistin Simone Brunner aus Wien ein Interview zum Thema Medienlandschaft im deutschsprachigen Raum:

Anlässlich der Ukraine-Krise wird ja wieder heftig über Objektivität und Journalismus diskutiert – mich interessieren dabei die verschiedenen Seiten, die es gibt – vor allem mit einem Fokus auf Österreich und Deutschland.

Zwischenzeitlich hat Frau Brunner ihren Artikel Nichts ist wahr. Alles ist möglich in der Zeitschrift Falter Ausgabe 7/2015 veröffentlicht. Da ich wertneutral über diesen Artikel berichten möchte, stelle ich an dieser Stelle (noch) einmal die Fragen und Antworten des von mir gegebenen Interviews ein und im Anschluss den entsprechenden Artikel von Frau Brunner.

Möchte sich jeder selbst ein Urteil darüber bilden, wie Journalisten der Mainstreammedien über alternative Medien berichten, wie sie gegebene Antworten einsetzen oder in wie weit sie anscheinend doch die Alternativen als Gefahr erachten:

Das schriftliche Interview (Fragen in Fettschrift, Antworten in Kursivschrift):

Was ist die Motivation für Ihre Arbeit bzw. wie kamen Sie dazu?
Diese Frage ist eigentlich ganz einfach zu beantworten: Ich möchte nicht Mitläufer sein. Kein Mitläufer, der offensichtliche Missstände in Deutschland, Europa und der Welt als unumstößlich hinnimmt, sondern versucht dem etwas entgegen zu stellen. Der eigentliche Augenöffner war für mich der Irak-Krieg 2003, der mir zeigte, dass sowohl Medien als auch Politik gemeinsam diesen Krieg durch Lügen von Massenvernichtungswaffen rechtfertigen wollten. Dieser völkerrechtswidrige Angriffskrieg war so etwas wie der Einstieg: Curveball, Yellow Cake und all die anderen fadenscheinigen Begründungen für den Krieg bei dem offiziell 110.000 Menschen (andere Quellen sprechen von 500.000) aufgrund einer Politik von Lügen sterben mussten. Und wenn man sich dann das erste mal kritisch sowohl mit der Berichterstattung als auch der Politik dahinter beschäftigt, führt dies automatisch zum nächsten Thema. Meinen ersten Blog begann ich folgerichtig im Jahr 2004 und seit Oktober 2011 betreibe ich den Blog www.konjunkton.info bzw. schreibe seit März 2014 auch für das Nachrichtenportal www.neopresse.com.

Wie würden Sie Ihr Weltbild beschreiben bzw. sich ideologisch einordnen?
Ich bin schon als Kind ein hinterfragender Geist gewesen. Jemand der wissen wollte, wie Dinge funktionieren und auch nachbohrte, wenn ihm die Antworten nicht ausreichten. Dem bin ich bis heute treu geblieben, soll heißen, dass ich mir alle Seiten anhöre bzw. deren Meinungen anhören möchte, bevor ich versuche mir ein eigenes Bild zu erarbeiten. Holzschnittartige Denkmuster sind nicht mein Ding, da sie einer komplexen Welt, wie der heutigen, nicht gerecht werden. Differenzierung, Offenheit und auch Toleranz gehören für mich zusammen. Niemanden ausgrenzen und niemanden diffamieren, egal welcher Religion, Meinung, Rasse, Weltbild usw. angehörend. Dabei beziehe ich dies explizit auf alle Menschen. Kritik übe ich bestimmten elitären Gruppierungen gegenüber, wobei ich immer wieder in meinen Artikel ausführe, dass beispielsweise nicht alle US-Amerikaner gemeint sind, wenn ich Washington kritisiere, sondern deren Politiker und Mächtigen im Hintergrund – nicht der einfache Amerikaner von der Straße, der genauso in diesem System belogen und betrogen wird, wie unsereins.

Auf die Gefahr hin, dass Sie mir “Mainstream-Lastigkeit” vorwerfen – aber ich glaube, mein Eindruck täuscht mich nicht ganz, wenn man aus Ihren Artikeln eine gewisse Tendenz erkennt: Sie kritisieren die Politik der USA, und loben die Politik des Kreml. Die Frage, die ich mir dabei stelle: Ist man als Kritiker der USA gleich ein Freund Russlands? Hängt das für Sie konsequenterweise zusammen?

Von loben würde ich hier nicht sprechen. Eher von Zustimmung. Nehmen Sie meinen Kommentar: Die Gefahr eines Flächenbrandes wächst oder Wenn der Kalte Krieg zu einem heißen wird, in dem ich schreibe “Natürlich regiert Putin autokratisch. Natürlich gibt es mehr als genügend Dinge, die man als undemokratisch und zu hinterfragend in Russland bezeichnen muss. Natürlich kann man Beeinflussungen durch Moskau auf seine Nachbarstaaten als falsch bezeichnen.” Mir ist durchaus bewusst, dass Russland kein demokratisches Muster- oder Vorzeigeland ist. Aber das sind wir im Westen auch nicht. Nehmen Sie nur den jetzt aufgekommenen Untersuchungsbericht zur Folter der USA her oder den meiner Meinung nach demokratiefeindlichen ESM: Sind das Paradebeispiele für Demokratie? Oder TTIP/TiSA, NDAA, CleanIT oder Obamas Drohnenpolitik. Themen die leider nicht in dem Maße in unserer Presse thematisiert werden, wie es notwendig wäre. Genau hier versuchen Blogs wie meiner oder auch das Nachrichtenportal www.neopresse.com eine zweite Meinung abzubilden. Ob die immer richtig und ungefärbt daherkommt, darüber mag man streiten und man muss sie auch unbedingt kritisch hinterfragen. Wichtig ist hier für mich, was ich oben schon angedeutet habe: Immer mehrere Quellen nutzen, aus dem Ausland, englisch-sprachige, Blogs, Nachrichtenagenturen, was auch immer und versuchen sich daraus ein eigenes Bild zu machen. Im Gegensatz zu den vermeindlichen Qualitätsmedien beanspruche ich nicht die Wahrheit gepachtet zu haben oder dass unsereins die Deutungshoheit besitzt. Zur Frage, ob man als USA-Kritiker, gleichzeitig Russland-Freund ist, möchte ich auf meinen Artikel Ukraine-Konflikt: Putinversteher = Obamanichtversteher und vice versa? verweisen. Ein Auszug daraus:
“Impliziert der Vorwurf ein Putinversteher zu sein auch gleichzeitig, dass jeder Putinnichtversteher ein Obamaversteher ist? Denn wenn man die Handlungen, Gedanken eines Putins nicht verstehen kann oder will oder darf, bedeutet das im Umkehrschluss, dass man

  • den Bruch der Vereinbarung bzgl. der NATO-Osterweiterung für richtig hält?
  • die Stationierung und fadenscheinige Begründung für die Errichtung eines Raketenabwehrschildes gegen den Iran und nicht gegen Russland, um einen Erstschlag führen zu können, als die Wahrheit betrachtet?
  • Russland als Bedrohung für Europa und den Frieden sieht und
  • Russlands Existenzberechtigung in Frage stellt?

Und wenn man als Putinnichtversteher ein Obamaversteher ist, ist man dann automatisch mit der Politik der USA in allen Dingen einverstanden oder darf man trotzdem auch kritisch auf Washington und die USA blicken?”

Ich würde nicht soweit gehen, dass das automatisch zusammen hängt, da es ja um eine Vielzahl an verschiedenen Themen geht. Nehmen wir als Beispiel die Beschneidung des Internets bzw. der Blogs in Russland. Damit kann kein freiheitsliebender Mensch einverstanden sein. Hier muss man Russland genauso scharf kritisieren. Wenn wir aber beispielsweise nur den Ukraine-Konflikt hernehmen, dann bin ich durchaus ein Putin-Versteher und auch automatisch ein Obama-Kritiker. Wie gesagt, pauschal ist für mich nicht eines vom anderen abhängig. Es kommt auf das Thema an.

Sie schreiben: “Wir leben in Zeiten der ausufernde Propaganda – von rechts, von links, von West, von Ost. Deshalb ist es wichtig auch einmal Gedanken, die jenseits des Tellerrandes liegen, zu lesen.” Was meinen Sie damit denn genau? Wo sehen Sie die “ausufernde Propaganda”? Haben Sie da Positiv-/Negativ-Beispiele?
Wenn der ARD-Programmbeirat das eigene Flaggschiff Tagesschau einer tendenziösen und voreingenommenen Berichterstattung zum Thema Ukraine bezichtigt, ist das schon mehr als starker Tobak. Dann ist das für mich ein Zeichen, dass die ARD oder auch das ZDF mit seinem Atlantikbrückenmann Kleber, der den Siemens-Chef Kaeser wegen seines Moskau-Besuchs vorführt, aber gleichzeitig mit Bundeskanzlerin Merkel einen Gefälligkeitsjournalismus betreibt, nicht mehr neutral und sich dem Ausspruch Hanns Joachim Friedrichs “Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazugehört.” entsprechend verhält.

Wenn man den Qualitätsmedien falsche Bilder (Al-Hula, Syrien) nachweist, um die Berichterstattung in eine gewünschte Richtung zu lenken oder wenn man einen deutschen Bundespräsidenten sieht, der als Pfarrer die Münchener Sicherheitskonferenz eröffnet oder wenn man die Netzwerke der Alpha-Journalisten (vgl. hierzu die Arbeit von Uwe Krüger) heranzieht, dann muss man das ganze Verhalten hinterfragen und auch abseits der bekannten Medien zu recherchieren beginnen und versuchen beides zueinander in Verbindung zu setzen. “Ausufernde Propaganda” sehen wir in meinen Augen besonders im Fall der Ukraine. Reflexartig wurde hier von den Qualitätsmedien auf Russland bzw. pro-russische Separatisten gezeigt als MH-17 abstürzte – ohne Beweise zu besitzen oder zu liefern. Der Spiegel schreckte auch nicht davor zurück mit Bildern der Opfer und der Aufforderung “Stoppt Putin jetzt!” aufzumachen. Edward Bernays, der als Begründer der PR-Branche gilt, schrieb in seinem Buch Propaganda zu Propagandatechniken: “Wird der Nerv des Organismus ‘Gesellschaft’ an einem sensiblen Punkt gereitzt, wird automatisch eine Reaktion bei bestimmten anderen Elementen dieses Organismus hervorgerufen.“ (S. 34)”. Sollte denn nicht genau das durch ein solches Cover und einen solchen Titel erreicht werden?

Die NEOPresse ist laut eigenen Angaben “die erste deutschsprachige Bloggerzeitung”. Meines Erachtens ist es dennoch auffällig, wie stark in diesem Medium die USA und die NATO kritisiert, die BRICS-Staaten allerdings positiv hervorgehoben werden – und das von allen Autoren. Wieso ist das so?
Da stimme ich Ihnen durchaus zu. Ich denke, das rührt daher, da die USA sich zum einen als Hegemonialmacht, die nach eigener Aussage “immer die Führung auf der Weltbühne behalten” muss und “einzigartig” ist (beides aus Obamas Rede in West Point August 2014), sieht und zum anderen aufgrund des klassischen Doppelsprechs der dortigen Regierung. Damit meine ich, dass bestimmte Dinge in Ordnung sind, wenn sie im Interesse der USA sind (vgl. Kosovo-Abspaltung), jedoch nicht, wenn sie nicht in deren Interesse sind (vgl. Abspaltung Krim). Und dabei ist dies nur ein Beispiel von vielen. Zudem ist Deutschland das Hauptziel der US-Spionage durch die NSA, das dies die Menschen kritischer werden lässt, ist für mich verständlich. Auch weil im Gegensatz zu anderen Staaten die USA glauben per Drohne Menschen ohne Gerichtsentscheid, Anklage usw. ermorden zu können. Die USA geben den klassischen Moralapostel, der vergisst vor der eigenen Haustüre zu kehren. Das macht ihn, den Moralapostel, unglaubwürdig und lässt die Menschen ihm gegenüber kritischer werden. Oder nehmen sie die Liste (seit 1945) der Umstürze (z.B. Iran 1953), Militäraktionen (Panama, Grenada) und Kriege unter falschen Vorwänden (Irak, Brutkastenlüge und Massenvernichtungswaffen) her. Es reicht dabei allein die offizielle, veröffentlichte. Oder das Verhalten der US-Rüstungs- und Finanzindustrie, das immer zu Lasten anderer, Dritter geht. Ich denke, wenn man weiß, dass kein Land im Nahen oder Mittleren Osten seit 200 Jahren ein anderes Land angegriffen hat, aber genau jene Länder für die USA die Hauptangriffsziele bilden, muss man nicht mehr allzuviel sagen. Eine multipolare Welt, zusammen mit allen Völkern der Welt, in der sich niemand als Auserwählt sieht, sondern gemeinsam die Probleme angegangen werden, tut Not.

Viele Ihrer Artikel drehen sich um die Ukraine-Krise bzw. um die Rolle Russlands. Wieso ist dieses Thema so wichtig für Sie?

Ich sehe, darin die Gefahr eines Dritten Weltkriegs. Willy Wimmer, ehemaliger CDU-Staatssekretär unter Helmut Kohl, hat es einmal so formuliert: “Sanktionen sind eine Vorstufe zum Krieg.” Und wenn man zudem die Aussagen des Vizepräsidenten Biden, dass die USA die EU zu Sanktionen gegen Russland gezwungen hat, im Hinterkopf behält, muss einem klar werden, dass hier mit solchen Aktionen und Aussagen die Konfrontation bewusst gesucht wird. Nimmt man zudem Mackinders “Herzlandtheorie” und Brezinskis “Die einzige Weltmacht”, in der der Ukraine eine entscheidende Rolle zukommt, auch wenn er diese 2007 etwas relativierte, hinzu, muss man das Risiko für einen großen Konflikt weit höher bewerten.
Aber ich schreibe auch über viele andere Themen, wie Schuldgeldsystem/Debitismus, IT/Internet oder EU und Politik in Deutschland.

In Ihrem Artikel (s. Link http://www.neopresse.com/politik/g20-gipfel-brisbane-russland-als-das-absolute-boese/) schreiben Sie, US-Präsident Barack Obama hätte den “Machtwechsel” in der Ukraine im Februar eingeleitet. Woher nehmen Sie Ihre Informationen?
Bei meinen Artikel beziehe ich mich in der Regel auf Meldungen aus den Mainstreammedien, sowohl deutschen, amerikanischen, englischen, als auch russischen und asiatischen. Zudem übersetze ich englisch-sprachige Artikel, wie den von Ihnen genannten, der im englischen Original von MK Bhadrakumar stammt. Wie eingangs erwähnt versuche ich auch andere Meinungen, Bilder zu einem Thema zu bekommen und diese in einem Artikel zu verarbeiten. Zudem erhalte ich Zuschriften von Menschen vor Ort (beispielsweise aus der Ukraine), die mir Informationen zukommen lassen.

Waren Sie selbst zuletzt vor Ort in der Ukraine/in Russland?
Nein. Weder in der Ukraine, noch in Russland. Leider habe ich nicht die Möglichkeit – ähnlich wie sie als freie Journalistin – dort tätig zu sein. Doch sehe ich dies nicht als Argumentationslinie deswegen nicht darüber schreiben zu können/dürfen. Begründung siehe oben. Ansonsten müssten wir auch einen sehr großen Teil der Mainstreammedien-Reporter das Recht auf Reportagen und Berichte absprechen, da sie selbst meist nicht vor Ort sind, sondern aus “sicherer Entfernung” darüber berichten.

Sie setzen in einem Artikel die russische “Aggression” in der Ukraine in Anführungszeichen. Warum?
Nach dem Völkerrecht ist unter Aggression im Gegensatz zur Verteidigung der erstmalige Einsatz von Gewalt in einer Auseinandersetzung zwischen Staaten, Völkern und Volksgruppen zu verstehen. Weder die westliche Presse, noch NATO oder Politik haben bislang einen Beweis dafür erbringen können, dass Russland als Aggressor in der Ukraine aufgetreten ist. Der Artikel G20-Gipfel in Brisbane: Russland als das “absolute Böse” in dem Aggression in Anführungszeichen vorkam, beschäftigte sich mit dem Erstarken des Islamischen Staates, der die vemeindliche “Aggression” von Russland in der Ukraine als Top-Thema des G20-Gipfels ablöste. In Anführungszeichen deshalb weil der Westen von einem aggressiven Russland spricht, dies aber weder belegen noch beweisen kann. Ich erkenne in der Politik Russlands kein aggressives Verhalten – nur der Westen benutzt diese angeblichen “Aggressionen” um das eigene Vorgehen gegen Moskau zu rechtfertigen.

Was wissen Sie über die anderen Autoren auf NEOPresse – kennen Sie andere Autoren persönlich?
Nein, ich keine keine anderen Autoren.

Wie alt sind Sie, wo leben Sie, welche Ausbildung haben Sie, machen Sie diese Autorschaft hauptberuflich?
Ich schreibe meine Artikel unter einer CC-Lizenz – ohne damit Geld verdienen zu wollen. Ich schalte auch keine Werbung auf meinem Blog. Zwar beteiligt www.neopresse.com seine Autoren an den Klickzahlen und zahlt diese nach Anforderung aus, jedoch habe ich das bislang aufgelaufene Guthaben nicht abgerufen. Meinen Lebensunterhalt verdiene ich in einem klassischen 40-Stunden-die-Woche-Beruf im süddeutschen Raum in der Nähe von Nürnberg. Neben einer Ausbildung zum Bankkaufmann bzw. Bankfachwirt, habe ich zwei Diplomstudiengänge abgeschlossen.

Und hier der Artikel von Frau Brunner:

Falter Teil 1 - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt www.falter.at

Falter Teil 2 - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt www.falter.at

Wie gesagt, möge sich jeder selbst ein Bild machen…

Quellen:
Interview: Im Zuge eines Projekts des Berliner Netzwerks für Osteuropa-Berichterstattung (n-ost) stellte ich mich den Fragen der freien Journalistin Simone Brunner
Falter 07/2015

http://www.konjunktion.info/

System-Medien: Krieg gegen eigene Bevölkerung

Egal wie man persönlich zu Pegida und deren Intentionen steht – man stelle sich nur einmal vor, sie würden eine faire, gerechte Berichterstattung seitens der Presse und eine manierliche Behandlung bekommen?

Von cantaloop

Es gibt eigentlich kaum noch konservative Menschen im Lande, die sich nicht schon über die überwiegend tendenziöse und unausgewogene Berichterstattung unserer deutschen System-Medien geärgert haben. Sehr anschaulich kann man es gerade bei den jüngsten Pegida & Ableger-Aktionen in diversen Großstädten erleben.

Nahezu kein Artikel in den Medien, der nicht mindestens mehrfach die Schlagwörter „fremdenfeindlich“, „rechtsradikal“, „rechtsextremer Mob“, etc. benutzt. Mit solchen Satzbausteinen und Worthülsen kreiert man eine Art von Suggestiv-Berichterstattung, die sich vornehmlich an die etwas weniger internetaffine Generation 50 Jahre plus X richtet. Speziell diese Menschen sind oftmals noch in der Tradition gefangen, alles zu glauben, was in den vermeintlich „seriösen“ Medien publiziert wird. Das wird schon stimmen, weil „es ja so in der Zeitung steht“ – oder „im Fernsehen kommt“. Selten wird eine „System“-Berichterstattung von der älteren Generation kritisch genug hinterfragt, so dass aktuell leider noch keine Änderung dieses inakzeptablen status quo zu erwarten ist.

Man kann aber getrost davon ausgehen, dass unsere linke Medien-Phalanx, zu der sich auch gerne Politiker sämtlicher Block-Parteien, natürlich die Amtskirchen, die Gewerkschaften – sowie die extrem deutschfeindlichen NGO´s wie beispielsweise Pro Asyl oder Amnesty zählen lassen, explizit nicht Interessen der Mehrheit von indigenen Deutschen vertritt. Diese ticken nämlich im Kern durchaus konservativ.

Nein, es geht vielmehr um Macht – und darum, die sog. Meinungsführerschaft zu bekommen – so wie es der Partei „Die Grünen“ bereits gelungen ist. Die Themensetzung in der deutschen Politik ist mittlerweile grün dominiert – und das nicht etwa, weil alle Politiker grünlinks „gepolt“sind, sondern weil es die Bündnisgrünen vortrefflich verstanden haben, aggressiv die Meinungsführerschaft an sich zu reißen und die übrigen Parteien damit vor sich „herzutreiben“. Und es funktioniert (leider) immer noch prächtig, wie man sieht. Die Publizistin Bettina Röhl hat diesen Sachverhalt vor einiger Zeit in einem hervorragenden Essay herausgearbeitet.

Somit unterstützt diese linksgrüne „Pressemaschinerie“ ganz offen die islami(sti)sche „Gegen“-Gesellschaft, in dem sie dieser sehr oft nach dem Mund redet – und meistens keinerlei Kritik an derselben gelten lässt, ohne nicht ihre allseits bekannten „N*…*“-Keulen auszupacken. Es ist ihrer Ansicht nach nicht zulässig, Kritik an Flüchtlingen oder gar dem Islam auszusprechen. Mit solch perfiden Mitteln wird Angst geschürt. Angst, sich kritisch zu äußern. Sie fördern somit gezielt die Islamisierung Deutschlands – und im Umkehrschluss natürlich auch das Erstarken der Extremisten an den politischen Rändern. Und sie wissen es genau, denn alles kann man diesen „Qualitäts-Journalisten“ unterstellen, aber keinesfalls, dass sie dumm sind. So spaltet man eine Gesellschaft. Sie glauben jedoch, dass sie moralisch im Recht wären – und infolgedessen schreiben können, was sie für „richtig“ halten. Sie fühlen sich „überlegen“ und legitimiert. Fast schon eine Analogie zu den strenggläubigen Muslimen, denen sie durch ihr Verhalten die Wege ebnen.

Und was ist denn eigentlich mit dem sog. Presse-Kodex, den ja bekanntlich jeder Journalist/Redakteur zu beherzigen hat? Dieser wird mittlerweile nach Belieben verbogen und zurechtgezimmert – mit teils abenteuerlichen Begründungen. Dem geneigten Leser ist sicher noch die furchtbare Geschichte von Daniel S. in Bremen-Kirchweyhe in Erinnerung, der traurige Tiefpunkt einer zutiefst unseriösen Berichterstattung, die die Tatsachen komplett verkehrt hat – und somit eine völlig andere Intention erreichte. Viele Leser glaubten aufgrund dieser Presseberichte tatsächlich, dass Rechtsradikale etwas mit dem furchtbaren Tod von Daniel zu tun gehabt hätten – und nicht etwa die „jugendlichen“ türkischen Mitbürger, die es tatsächlich waren. Hierbei spricht man auch von reziproken Effekten.

Aber, da im Leben bekanntlich nichts so konstant ist, wie die Veränderung – tut sich auch im Medienbereich mittlerweile eine ganze Menge. Nahezu alle etablierten linken Zeitungen im Print-Sektor sind rückläufig. Die Generation „Internet“ informiert sich glücklicherweise ausführlicher und breitgefächerter, daher bleibt zu hoffen, dass sich mittel- bis langfristig auch die Macht der Medien nivelliert und dass wir in naher Zukunft möglicherweise wieder mit einer etwas faireren und ausgewogeneren Berichterstattung rechnen können.

Egal wie man persönlich zu Pegida und deren Intentionen steht – man stelle sich nur einmal vor, sie würden eine faire, gerechte Berichterstattung seitens der Presse und eine manierliche Behandlung bekommen. Das wäre wie ein enormer Rückenwind für die gesamte Bewegung – und dieser kann – und wird die gesamtpolitische Situation im Lande enorm „durcheinanderwirbeln“. Genau davor fürchten sich die „guten“ linken Medienmenschen. Und das zu Recht.

http://www.mmnews.de/index.php/politik/32441-system-medien-krieg-gegen-eigene-bevoelkerung

So „wahrheitsgetreu wie möglich?“ ARD-Chef weist massive Medienkritik zurück

Eva Herman (Stimme Russlands)

STIMME RUSSLANDS Die deutschen Medien, vor allem die ARD, berichten tendenziös, mangelhaft und einseitig über Russland und die Ukraine-Krise. Das hat der ARD-Programmbeirat in einer außergewöhnlichen Untersuchung festgestellt. Diese war eingeleitet worden, weil sich unzählige Zuschauer sowie einige Rundfunkräte beschwert hatten über die „Einseitigkeit zulasten Russlands sowie gegen die russischen Positionen gerichtet“. Doch anstatt die Kritik anzunehmen, wiesen die ARD-Obersten diese jetzt empört zurück. Man scheint sich offenbar immer noch in sicherem Sattel zu wähnen.

In seiner Juni-Sitzung 2014 hatte der Programmbeirat überraschend Informationssendungen wie den Brennpunkt, Bericht aus Berlin, Report aus München, Monitor, Plusminus, Europamagazin, Weltspiegel,etliche ARD-Talkshows sowie rund drei Viertel der insgesamt mehr als vierzig ARD-Beiträge zum Thema Russland/Ukraine unter die Lupe genommen. Man sah sich angesichts wütender Proteste zahlreicher Zuschauer, aber auch durch interne Gremien, zu dieser „ungewöhnlichen“ Maßnahme gezwungen.

Die Reaktion der ARD-Chefs auf die massive Zuschauerkritik, vor allem jedoch auf die nachhaltige Rüge des eigenen Programmbeirates, überrascht allerdings doch sehr. ARD-Chefredakteur Thomas Baumann sagte in einem Interview mit dem Tagesspiegel: „Den Vorwurf einer einseitigen und tendenziösen Berichterstattung über den Ukraine-Konflikt weise ich energisch zurück“. Das klingt trotzig, uneinsichtig.

Baumann unterstrich, diese Haltung habe er auch dem ARD-Programmbeirat deutlich gemacht. „Es gab und es gibt zahlreiche Beiträge, Sendungen und Sondersendungen im Ersten Programm, die in der Summe die Lage in der Ukraine und die Ursachen der Krise differenziert und unter verschiedenen Aspekten thematisiert haben und thematisieren“, sagte Baumann weiter. Die Korrespondenten vor Ort trügen unter schwierigsten Bedingungen mit ihrer Arbeit entscheidend dazu bei, das ARD-Publikum „umfassend und so wahrheitsgetreu wie möglich“ zu informieren. Eine unfassbar ignorante Haltung.

Stur bleibt der ARD-Oberste auch dabei, dass im Ersten alles mit rechten Dingen zugehe: „Engagement und Einsatz der Reporter/innen vor Ort sind in hohem Maße anzuerkennen.“ Wie bitte? In hohem Maße anzuerkennen? Was muss eigentlich noch passieren, damit die Herrschaften wach werden? Sollen die Zuschauer erst das Gelände stürmen?

Diese Haltung erinnert fatal an zurückliegende Zeiten, nehmen wir nur das totalitäre DDR-Regime. Dort hätten die offiziellen Worte zu einer solch „unangemessenen“ Kritik wohl ähnlich uneinsichtig und selbstherrlich geklungen.

Nachfolgend die grundlegenden Punkte, die – so die Kritik des ARD-Programm-Beirats, für die Einschätzung der Ukraine-Krise-Ursachen wichtig gewesen wären. Diese fehlten nach Einschätzung der Experten in der Berichterstattung im Ersten völlig, oder wurden nur unzureichend behandelt:

–Differenzierende Inhalte über die Verhandlungen der EU über das Assoziierungsabkommen, seine Tragweite und seine Vereinbarkeit mit russischen Interessen.

–Die politischen und strategischen Absichten der Nato bei der Osterweiterung und in der Ukraine-Krise.

–Rolle und Legitimation des sogenannten Maidanrats bei politischen Entscheidungen, sein Zustandekommen und seine Zusammensetzung, und die Rolle der radikal nationalistischen Kräfte, insbesondere Swoboda, in diesem Rat.

–Zustandekommen und Inhalte der Vereinbarung zur Beilegung der Krise in der Ukraine vom 21. Februar, die Ursachen für ihr Scheitern und die Rolle von Maidanrat und rechtsnationalen Kräften hierbei.

–Die Frage nach der Verfassungs- und Demokratiekonformität der Absetzung Janukowitschs sowie die Rolle rechtsnationaler Kräfte bei der Absetzung.

–Eine kritische Analyse der Rollen von Julia Timoschenko und Vitali Klitschko.

–Die Frage nach Ablauf und Rechtmäßigkeit der Abstimmung über das Krim-Referendum, die völkerrechtliche Bewertung des Referendums, die Einordnung von Wahlbeteiligung und -ergebnis sowie die Rolle von Geschichte und Ethnien der Krim in dem Sezessionsprozess.

–Belastbare Belege für eine Infiltration der Krim durch russische Armeeangehörige.

–Eine völkerrechtliche Analyse der Abspaltung der Krim: War es eine Annexion oder eine völkerrechtlich mögliche Sezession? Wie ist die Eingliederung der Krim 1954 in

die ukrainische SSR zu werten?

–Ein Feature über die Geschichte der Ukraine, um die tieferen Ursachen für die gegensätzlichen Interessen und damit die Krise in der Ukraine verständlich zu machen.

Nach Ansicht des Programmbeirats wäre in diesem Zusammenhang eine gründlichere Recherche durch die politischen Redaktionen notwendig und hilfreich, für eine vollständige Hintergrundberichterstattung im Grunde unentbehrlich gewesen. Daher ist es angesichts der Fortdauer der Krise wünschenswert, auch noch im Rückblick Recherche und Information zu verstärken, um in Dokumentationen und Hintergrundberichten die Entwicklung in der Ukraine zu beschreiben und nachvollziehbar zu machen und so auch politische Verantwortungen zu klären.

Wie es weiter heißt, hätte auch berichtet werden müssen über die Faktoren, die ursächlich am Entstehen der Krise beteiligt waren, darunter die Politik von EU, USA und Nato und deren Interessen gegenüber der Ukraine und Russland. Stattdessen wurde die Verantwortung für die Krise fast ausschließlich der Regierung Janukowitsch und Russland, genauer: Putin persönlich zugeschrieben. Differenzierte Berichterstattung war das nicht, heißt es in der Untersuchung.

Eine gewisse Einseitigkeit ließ sich manchmal auch in der Wortwahl erkennen, im mehr oder weniger unterschwelligen Transport von Meinung durch Moderatoren und Reportern und in der Auswahl von Berichtsgegenständen, die selbst in der Zusammenschau aller zehn Ukraine-„Brennpunkte“ kein einigermaßen umfassendes Bild der Krise ergaben

Insgesamt hält der Programmbeirat aufgrund seiner Beobachtung der genannten Sendungen fest: In der Berichterstattung über die Krise in der Ukraine überwog anfangs eine Schwarz-Weiß-Zeichnung zugunsten der Maidan-Bewegung, obwohl hier auch das rechte, extrem nationalistische Lager beteiligt war, und zulasten der russischen und der abgesetzten ukrainischen Regierung, denen nahezu die gesamte Verantwortung zugeschoben wurde.

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Entzieht diesen Lügnern endlich die Grundlage. Wenn kein Haushalt die GEZ-Zwangsgebühr mehr bezahlt, ist Schluß mit Lügen. Die ÖR werden wohl kaum alle deutschen Haushalte verklagen. Die ÖR sind ein reiner Selbstbedienungsladen. Die acht Milliarden, die sie unrechtmäßig von den Gebührenzahlern einnehmen, sind schon lange nicht mehr dem Bildungsauftrag gewidmet. Dieses Geld wird zum Großteil zum Fenster rausgeworfen – für z.B. satte Gehälter und Pensionen.

Wie lange wollen Sie sich das noch gefallen lassen?

http://krisenfrei.de/so-wahrheitsgetreu-wie-moeglich-ard-chef-weist-massive-medienkritik-zurueck/

Wie uns die Medien täuschen! Beweisvideo!

Von: http://marialourdesblog.com/wie-uns-die-medien-tauschen-beweisvideo/

Ein Medienkartell maßt sich an, die Menschen zu täuschen und umzuerziehen. Die veröffentlichte Meinung steuert die öffentliche Meinung. Ob Euro-Krise, Atom-Politik, Integrationslüge, Homo-Ehe, Feministinnen-Propaganda oder die absolut einseitige Berichterstattung über die Entwicklung im Nahen Osten, in der Ukraine oder in Syrien und Iran. Medien sollen informieren.

Aber sie manipulieren! (mehr hier)

Glaubt etwa jemand noch, nach ansehen dieses Videos, es gibt in deutschen Medien “wahre” Berichterstattung?

Wie uns die Medien täuschen! Beweisvideo!

Glaubt etwa jemand noch, nach ansehen dieses Videos, es gibt in deutschen Medien „wahre“ Berichterstattung?