50 Millionen Amerikanern droht der Hungertod

(Admin: Die Zusatände in USA sind bedrückend, katastrophal. Man stelle sich ein Heer von 50 Millionen auf der Straße vor. Ein Bruchteil davon würde auch schon genügen. Wovor haben sie Angst – einen Tod kann man nur sterben.)

11. April 2015

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Die Obama Administration lässt das Volk verhungern. Neue Zahlen schockieren die Welt und zeigen, dass die Vereinigten Staaten definitiv am Ende sind. Sie sind nicht einmal mehr in der Lage allen ihren Bürgern eine ausreichende Ernährung zu garantieren.

Viele Leute in den USA denken, der Hunger als Leiden, das wirkt sich nur auf die unterentwickelten Länder aus und ist in der Regel umweltbedingt. Jedoch für einen von zehn Amerikanern ist der Hunger eine alltägliche Realität.

“Nahrungsmittelunsicherheit” gibt es in jedem Landkreis in Amerika. Im Jahr 2011 waren es 17,9 Millionen Haushalte. Immer mehr Menschen setzen auf Tafeln und Vorratskammern. “Nahrungsmittelunsicherheit” bezieht sich auf das Mass des Landwirtschaftsministeriums der Vereinigten Staaten für fehlenden Zugang zu genügend Nahrungsmitteln für alle Haushaltsmitglieder. Im Jahr 2011 gab es in Haushalten mit Kindern eine deutlich höhere (20,6%) Nahrungsmittelunsicherheit als in Haushalten ohne Kinder (12,2%).

Neue schockierende Zahlen

1 von 6 Amerikanern ist mit Hunger konfrontiert.

50.100.000 Amerikaner müssen jeden Tag dafür kämpfen, um Essen auf den Tisch zu bekommen.

Mehr als 1 von 5 Kindern ist in Gefahr zu verhungern. Unter Afro-Amerikanern und Latinos sind es 1 von 3.

Mehr als 20 Millionen amerikanische Kinder erhalten jeden Schultag kostenlos oder verbilligt Mittagessen. Weniger als die Hälfte von ihnen bekommt Frühstück.

Auf 100 Schulspeisungs- Programme gibt es nur 87 Frühstücksstätten.

Amerikanische Lehrer berichten häufig davon, dass die Kinder jeden Tag hungrig zur Schule kommen. Montags sei es schlimmer, weil sie am Wochenende kein Frühstück oder Mittagessen erhalten hätten.

1 von 7 Amerikanern sind im “Supplemental Nutrition Assistance Programm” (SNAP) eingeschrieben. Fast die Hälfte von ihnen sind Kinder.

In sieben Staaten gibt es eine statistisch höhere Nahrungsmittelunsicherheit als im US-Landesdurchschnitt mit 14,7%: Mississippi (19,2%), Texas (18,5%), Arkansas (19,2%), Alabama (17,4%), Georgia (17,4%), Florida (16,2%)und North Carolina (17,1%).

Hunger spielt eine zentrale Rolle im Teufelskreis der Armut in den VSA und schwächt die kollektive Fähigkeit der Familien des Landes, ihr volles Potenzial zu erreichen. Hungrige Kinder sind nicht in der Lage zu spielen, sich zu engagieren und zu lernen wie andere Kinder und daher ist es eher unwahrscheinlich, dass sie produktive Erwachsene werden. Die durch den Hunger beeinträchtigte Gesundheit kann sowohl kurz- als auch langfristig zu Problemen führen; Kinder und ältere Menschen sind besonders gefährdet. Trotzdem werden 40% der Nahrung in den USA jedes Jahr weggeworfen im Wert von etwa 165 Milliarden Dollar. All diese Reste wären Lebensmittel für 25 Millionen Amerikaner.

Sowohl die Anforderungen des täglichen Lebens und unerwartete dramatische Ereignisse, schieben Familien schnell unterhalb der Armutsgrenze. “Familien sind oft gezwungen den Kompromiss zwischen Nahrung und anderen Ausgaben zu machen”, erklärt Amy Glasmeier, von der Penn State Universität, in ihrem Buch, ein Atlas der Armut in Amerika. “Gesundheitspflege stellt ein besonderes Problem dar. In den armen ländlichen Gemeinden haben Familien oft keine andere Wahl als die Notaufnahme für die Routineversorgung zu nutzen. Dies ist sehr teuer. Autoreparaturen stellen weitere und unerwartete Kosten dar. Wenn die Familie ihr Auto reparieren muss und es ist das Ende des Monats, wenn die Bargeldreserven niedrig sind, wird eine Familie keine andere Wahl haben als die Nahrungsaufnahme zu reduzieren. Sie brauchen das Auto, um an ihre Arbeitsstelle zu gelangen.

Amerikanische Politiker gehen zumeist sehr verächtlich und höhnisch mit den Armen um, wie z.B die Republikaner. Sie vertreten die Meinung, dass Eltern den Kauf von Alkohol oder Zigaretten stoppen sollten und das Glücksspiel. Dann hätten sie auch mehr Geld für Essen.

Literatur:

Schwarzbuch USA von Eric Frey

On the Run: Die Kriminalisierung der Armen in Amerika von Alice Goffman

Quelle: schweizmagazin.ch vom 09.04.2015

http://www.pravda-tv.com/

Wenn sich im reichen Deutschland die Armut ausbreitet

Nach der heutigen Meldung des Statistischen Bundesamts war im vergangenen Jahr fast jede sechste Person in Deutschland armutsgefährdet – das entsprach 16,1 % der Bevölkerung oder rund 13 Millionen Menschen. Gegenüber dem Vorjahr kam es trotz des immer wieder beschworenen Aufstiegs am Arbeitsmarkt zu keiner Verbesserung. Eine Person gilt nach der EU-Definition als armutsgefährdet, wenn sie über weniger als 60 % des mittleren Einkommens der Gesamtbevölkerung verfügt (Schwellenwert für Armutsgefährdung 2013: 979 Euro im Monat, bei zwei Erwachsenen mit zwei Kindern unter 14 Jahren: 2056 Euro).

Bei den Frauen ab 65 Jahren fiel das Armutsgefährdungsrisiko mit 17,0 % deutlich höher aus als bei den Männern derselben Altersklasse mit 12,7 % (Abb. 18536). Im Jahr 2013 waren mehr als ein Drittel der Personen aus Alleinerziehendenhaushalten armutsgefährdet. Auch bei den Alleinlebenden lag der Anteil der armutsgefährdeten Personen 31,9 % sehr hoch. Unter den Arbeitslosen ab 18 Jahren waren sogar mehr als zwei Drittel armutsgefährdet, bei den überwiegend Erwerbstätigen allerdings immer noch fast 9 %.

Seit den 70er Jahren ist das Armutsrisiko in Deutschland erheblich angestiegen; gegen Ende des vergangenen Jahrhunderts lag es noch bei wenig mehr als 10 % (Abb. 17960).

Die deutsche Armutsquote wird in W-Europa nur noch von den Eurokrisenländern sowie Belgien und Großbritannien überboten (der Wert für Deutschland ist bei Eurostat höher als beim Statistischen Bundesamt, Abb. 18071). Noch schlechter sieht es im internationalen Vergleich bei den deutschen Frauen aus (Abb. 18537)

Auch die Zahl derer, die in Deutschland auf Hilfe zum Lebensunterhalt (Sozialhilfe) angewiesen sind, ist 2013 um 8 % auf 370.000 gestiegen. Seit 2005 sind das bereits 36 % mehr, außerhalb von Anstalten lebend sogar 54 %.

Ein reiches Land kultiviert rücksichtslos die Armut. Die Soziale Marktwirtschaft war einmal:

„In times of universal deceit, speaking the truth is a revolutionary act.“ George Orwell

 

http://www.jjahnke.net/rundbr108.html#3195