Amerika-Gipfel in Panama: „Wir fordern die USA auf, die Zerstörung von vollständigen Zivilisationen zu beenden.“ (Politik, Gesellschaft…)

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=351564

verfasst von Bernadette_Lauert E-Mail, Aldebaran, 17.04.2015, 10:55
(editiert von Bernadette_Lauert, 17.04.2015, 11:09)

Oh wie schön ist Panama!

Auf dem Amerika-Gipfel in Panama schlug den USA die pure Verachtung entgegen.

Hier Originalzitate:

Der bolivianische Präsident Evo Morales:
„Die Vereinigten Staaten betrachten Lateinamerika und die Karibik weiter als ihren Hinterhof, und die Völker dieser Region als ihre Sklaven. Das ist der Grund für die extreme Armut in dieser Region. Ich frage die USA, was haben wir getan, dass wir als Sklaven in unseren eigenen Ländern behandelt werden? Ich sage Ihnen, Präsident Obama, Lateinamerika hat sich für immer verändert. Wir sind nicht mehr unterwürfig. Es ist nicht mehr möglich, in unseren Ländern Putschs durchzuführen. Wir sind entschlossen, unsere eigene Zukunft zu bestimmen. Wir sind nicht mehr länger im Schatten des US Imperialismus. Denn wir sagen, was wir denken. Und wir tun, was wir sagen. Wir fordern Sie auf, unsere Demokratie und unsere Souveränität zu respektieren. Lateinamerika ist von den USA gekidnappt worden. Wir wollen das nicht mehr länger. Wir wollen nicht mehr länger Dekrete der US Präsidenten, in denen wir als eine Bedrohung für Ihr Land bezeichnet werden. Wir wollen nicht mehr ausspioniert werden. Wir wollen in Frieden leben. Wir fordern die USA auf, die Zerstörung von vollständigen Zivilisationen zu beenden. Wir wollen in Frieden leben, denn dies ist weniger schmerzhaft und verschafft uns mehr Zufriedenheit. […] Wir laden Sie ein, die USA als ein friedvolles und solidarisches Volk zu führen, und nicht mit einer Regierung der Unterdrückung und der Zerstörung. Präsident Obama, hören Sie auf, auf der Welt wie auf einem einzigen großen Schlachtfeld zu kämpfen! Beenden Sie die Einteilung der Welt in Freund und Feind. Ich möchte Präsident Obama sagen: Weltreiche verschwinden, nur die Demokratie hat dauerhaften Bestand. Es sei unzulässig, dass lateinamerikanische Staaten von den USA als Schurkenstaaten bezeichnet würden, während sie nichts anderes täten, als die Interessen ihrer Völker und deren Souveränität zu verfolgen. Die USA müssten Kuba nicht „helfen“, sondern sollten für den Schaden bezahlen, den sie in Kuba angerichtet haben.“

Die argentinischen Präsidentin Cristina Fernández Kirchner:
„Es ist sicher, dass mittlerweile subtilere Wege eingeschlagen werden, um unsere Regierungen zu beeinflussen und dort zu intervenieren. Eine Taktik die auch als sogenannter weicher Putsch bekannt ist, bei dem sie massiv über multinationale Medien, falsche Behauptungen […] Konspiration betreiben.
[…] Sie sind subtiler, ausgeklügelter, aber sie sind immer noch Interventionen und sie haben ihren Ursprung in immer neuen Organisationen unter dem Namen “NGO”. Neulich las ich einen sehr interessanten Artikel in einer mexikanischen Tageszeitung. Dort hieß es, dass NGOs sagen, dass sie für Freiheit, Menschenrechte oder für alle anderen bewundernswerten Dinge kämpfen, die wir alle teilen. [Es erklärt], dass niemand weiß, wie genau sie finanziert werden und dass sie jederzeit bereit sind, die exoterischen Vorwürfe zu machen, obwohl sie diese nie beweisen können. Ihr Ziel ist klar, die Regierungen der Region zu destabilisieren und seltsamerweise genau jene Regierungen, die das meiste für Gerechtigkeit, Bildung und soziale Integration getan haben.

(Quellen: [1], [2])

@Lügenpressenversteher: Damit der gemeine Schlafmichel das große Bild im Weltgeschehen erkennt, wäre es nötig, dass uns das auch in den Tagesthemen erzählt wird. Ich schau die nicht mehr direkt an. Aber ich vermute mal, der transatlantisch eingenordete Kleber Clausi verschweigt so etwas genauso wie die Transaltantiker Joffe, Dieckmann und Kornelius et al. aus den Print-Massenmedien, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.

Gruß, Bernadette


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Schon 179 amerikanische Militäreinrichtungen in Deutschland

air-base-ramstein

Jeder Amerikaner kennt den alten Rekrutierungs – Slogan “Komm in die Armee und du wirst die Welt sehen.” Diese Anzeigen waren vorausschauend.

Das US-Militär hat in 171 Ländern und Hoheitsgebieten in irgendeiner Form eine Präsenz, zusätzlich zu denen in den Vereinigten Staaten und ihren Besitzungen. Es sind mehr als 1000 die auf fast 89 Prozent aller Länder weltweit verteilt sind von denen die USA militärische Macht ausüben.

Zwei Länder die sich bereitwillig als”Gastgeber” der meisten Mitglieder des US-Militärs angeboten haben, sind die zwei die von den USA im Zweiten Weltkrieg erobert und besetzt wurden. 49.503 Mitglieder des Militärs gab es Ende des vergangenen Jahres in Japan, laut dem Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten und 38.826 Angehörige der US-Streitkräfte sind in Deutschland stationiert.

Obwohl es schwierig ist die genaue Zahl der US-Militäranlagen festzustellen, listet das Verteidigungsministerium Gebäude in 38 fremden Ländern und Gebieten auf. Die USA haben 179 Basen in Deutschland für die der deutsche Steuerzahler die Kosten trägt und 109 Anlagen in Japan, laut eigenen Angaben.

Andere Länder haben viel kleinere US-Kontingente. Grönland ist die Heimat für 142 Soldaten der US-Luftwaffe. Vierzehn Mitglieder verschiedener Waffengattungen werden jetzt in Vietnam stationiert, 40 Jahre nach dem US-Truppen gedemütigt und geprügelt das Land verlassen mussten. In der Mongolei sind es vier US-Soldaten die dort stationiert sind.

In der Tat gibt es US-Basen in einer Vielzahl von Formen und Grössen, schreibt der amerikanische Autor David Weinstock in seinem Buch:” Wie US-Militärbasen im Ausland Amerika und der Welt schaden”. Dazu gehören “kleine” Radaranlagen in Peru und in Puerto Rico … Auch Militärressorts in Erholungsgebieten an Orten wie der Toskana oder Seoul gehören dazu. Weltweit betreibt das Militär mehr als 170 Golfplätze. ”

Wer in diesen Tagen vor einer russischen Bedrohung spricht und einem ungezügelten Expansionswillen Russlands, macht sich schlichtweg lächerlich, leidet offensichtlich an paranoiden Wahnvorstellungen und sollte schnellstens in eine gute Psychiatrie eingewiesen werden. Russland steht im Vergleich zur weltweiten Ausbreitung des amerikanischen Militärs wirklich recht kläglich da. In gerade einmal 10 Ländern ausserhalb des eigenen Territoriums unterhält Russland insgesamt ganze 20 (!) militärische Einrichtungen, wie z.B. in Armenien, Kasachstan, Vietnam oder Kirgisistan. Dem Anteil von 89 Prozent weltweiter Ausbreitung des amerikanischen Militärs, stehen die Russen mit 5 Prozent gegenüber. Es ist also unzweifelsfrei wer die grösste Bedrohung für den Weltfrieden darstellt. Es sind die Vereinigten Staaten von Amerika!

Selbst wenn sie kein militärisches Personal schicken, die USA senden Waffen. Die Vereinigten Staaten sind der weltweit grösste Waffenexporteur. Von 2010 bis 2014 versorgten die Amerikaner mindestens 94 Länder mit Waffen, nach einem Bericht des Stockholmer “International Peace Research Institute” (SIPRI). Das Land, das den grössten Teil der Waffen bekam, war Südkorea mit 9%, gefolgt von den Vereinigten Arabischen Emiraten mit 8% und Australien um 8%. Die Vereinigten Staaten haben einen Anteil von 31% der weltweiten Waffenexporte, gefolgt von Russland mit 27% und China mit 5%.

Literatur:

Verschwiegene Schuld: Die alliierte Besatzungspolitik in Deutschland nach 1945 von James Bacque

Amerikas heiliger Krieg: Was die USA mit dem »Krieg gegen den Terror« wirklich bezweckenvon F. William Engdahl

Besatzungsrecht im wiedervereinten Deutschland: Abbauprobleme und Restbeständevon Michael Rensmann

Quelle: schweizmagazin.ch vom 13.04.2015

http://www.pravda-tv.com/

Washington – Finger am atomaren Abzug

Dr. Paul Craig Roberts

Wussten Sie, dass Washington 450 atomar bestückte Interkontinentalraketen in ständiger Alarmbereitschaft hält? Das mache uns »sicher«, glaubt man in Washington. Die Logik (»Logik«?) dahinter: Niemand wird es wagen, die USA mit Atomwaffen anzugreifen, wenn man weiß, dass ein Gegenschlag nur Minuten entfernt ist. Noch bevor die feindlichen Raketen in den USA einschlagen, sind die amerikanischen schon in der Luft.

Fühlen Sie sich jetzt sicher? Dann sollten sie vielleicht Eric Schlossers Buch Command and Control: Die Atomwaffenarsenale der USA und die Illusion von Sicherheit lesen. Das Problem bei ständiger Einsatzbereitschaft: Die Wahrscheinlichkeit wächst, dass Raketen irrtümlich, ungewollt oder ohne Genehmigung abgefeuert werden. Schlosser listet auf, wie viele Beinahe-Abschüsse die Welt um ein Haar in den Abgrund gestürzt hätten.

Elliott Negin erzählt in Catalyst, einer Veröffentlichung der amerikanischen Wissenschaftlervereinigung Union of Concerned Scientists, die Geschichte von Stanislaw Petrow, Oberstleutnant der Roten Armee. 1983 schlug eines Nachts das Raketen-Frühwarnsystem der sowjetischen Streitkräfte an: Fünf amerikanische Interkontinentalraketen im Anflug auf die Sowjetunion!

Oberst Petrow sollte in einem derartigen Fall den Parteivorsitzenden informieren, der dann acht bis zehn Minuten Zeit hatte, über einen Vergeltungsschlag zu befinden. Wie er entschieden hätte, werden wir niemals erfahren, denn Petrow setzte auf sein eigenes Urteilsvermögen. Die USA, so Petrow, hatten keinerlei Veranlassung, die Sowjetunion anzugreifen und vor allem würden bei einem Angriff der Amerikaner doch Hunderte, wenn nicht gar Tausende Interkontinentalraketen in der Luft sein. Petrow kontrollierte, ob das Bodenradar Interkontinentalraketen registrierte. Fehlanzeige. Es handele sich um einen falschen Alarm, urteilte Petrow und saß die Angelegenheit aus.

Wie sich herausstellte, hatte das Frühwarnsystem von der Wolkendecke reflektiertes Sonnenlicht für Raketen gehalten. Die Sache war gerade noch einmal gut gegangen, aber wie Negin schreibt: »Eine Fehlfunktion eines Computerchips oder ein nicht ordnungsgemäß installierter Schaltkreis« können ausreichen, einen Atomkrieg auszulösen. Anders gesagt: Es gibt zahllose Möglichkeiten, wie es zu einem Fehlalarm kommen könnte.

Sprung ins Hier und Jetzt. Stellen wir uns einen amerikanischen Offizier am Frühwarnsystem der USA vor. Dieser Offizier wird seit 15 Jahren mit Kriegspropaganda eingedeckt, hat miterlebt, wie die USA in andere Länder eingefallen sind und Bombenangriffe auf acht Nationen geflogen sind. Es gibt zahlreiche Terroralarme und Sicherheitswarnungen, dazu die Forderungen amerikanischer und israelischer Politiker, den Iran atomar anzugreifen. Unser Offizier hat die amerikanischen Medien verfolgt und ist nun überzeugt, dass Russland in der Ukraine eingefallen ist und kurz davor steht, sich auch das Baltikum und Polen einzuverleiben.

Im Eiltempo wurden amerikanische Truppen und Panzer an die russische Grenze verlegt, es ist die Rede von Waffenlieferungen an die Ukraine. Putin ist gefährlich und droht mit Atomkrieg, lässt seine Atombomber nahe der amerikanischen Grenze patrouillieren und schickt seine strategischen Streitkräfte ins Manöver. Gerade erst hat wieder ein General auf Fox News gefordert, »die Russen zu killen«. Die Republikaner haben unseren Mann überzeugt, dass Obama Amerika an den Iran verrät. Senator Tom Cotton warnt, dass ein Atomkrieg die Konsequenz sei. Wir alle werden sterben, denn im Weißen Haus sitzt ein Moslem.

Warum macht sich niemand für Amerika stark?, fragt sich unser patriotischer Offizier gerade, als der Alarm losgeht: Interkontinentalraketen im Anflug! Russische? Iranische? Hatte Israel doch recht? Ein geheimes iranisches Atomwaffenprogramm? Oder ist Putin zu der Einschätzung gelangt, dass USA im Weg sind? (Die amerikanischen Medien haben unserem Offizier ja wieder und wieder erzählt, dass dies Putins Absicht sei.) Der Offizier sieht keinerlei Spielraum, die unablässige Propaganda, die in Amerika als »Nachrichten« verkauft werden, hat seinen Verstand in ständige Alarmbereitschaft versetzt. Also gibt der Offizier die Meldung weiter.

Obamas Berater zur nationalen Sicherheit, Russlandhasser, Neokonservativer, schreit: »Damit darf Putin nicht durchkommen!« »Aber wenn es ein Fehlalarm ist?!«, fragt der aufgewühlte Präsident nervös. »Sie liberales Weichei! Wissen Sie denn nicht, dass Putin gefährlich ist? Drücken Sie endlich auf den Knopf!« Und das war es dann mit der Welt.

Das Propagandaministerium schürt in der amerikanischen Bevölkerung eine extrem antirussische Stimmung. Wladimir Putin wird als »neuer Hitler« verkauft, als »Vlad der Pfähler«. Die Propagandamaschinerie kreiert eine »russische Gefahr«, dazu kommen der irre Drang der Neokonservativen nach einer Weltherrschaft der USA, der Hass auf Russland und China als aufstrebende Konkurrenten mit Unabhängigkeitsstreben sowie der Umstand, dass Amerika seinen Status als einzige Weltmacht eingebüßt hat und nicht mehr uneingeschränkt einseitig handeln kann. Diese unübersichtliche Gemengelage ist stark emotionsgeladen, nicht Fakten dominieren, sondern Propaganda, Größenwahn und Ideologie. Die Chancen stehen also gut, dass Washington auf einen Fehlalarm so reagiert, dass alles Leben auf Erden endet.

Wie viel Vertrauen setzen Sie auf Washington? Wie oft lag Washington – und vor allem das Lager der irren Neokonservativen – komplett daneben?

Wie war das noch: Der Einmarsch im Irak wird ein dreiwöchiger »Spaziergang«, der 70 Milliarden Dollar kostet und aus den irakischen Öleinnahmen beglichen wird? Inzwischen liegen die Kosten bei 3000 Milliarden Dollar, Tendenz steigend, und nach zwölf Jahren ist der Stand der, dass die Hälfte des Landes vom »Islamischen Staat« kontrolliert wird. Um die Kriege bezahlen zu können, wollen die Republikaner auf »Privatisierung« setzen. Das heißt: Sozialversicherung und Krankenversicherung werden gestrichen.

Wie war das noch: »Mission erfüllt« in Afghanistan? Zwölf Jahre später beherrschen die Taliban wieder das Land. Washington hat Frauen und Kinder ermordet, Begräbnisse, Hochzeitsfeiern, Dorfälteste und Jugendfußballspiele bombardiert, ließ sich aber von einigen 1000 leicht bewaffneten Taliban in die Flucht schlagen.

Diese Niederlagen nagen an Washington und am Militär und sorgen für Frust. Wir haben verloren, weil wir nicht mit ganzer Kraft zugeschlagen haben, lautet der neue Mythos. Wir haben uns von der Meinung des Auslands einschüchtern lassen oder von diesen verflixten demonstrierenden Studenten. Alternativ ist auch der rückgratlose Präsident Schuld, dieses liberale Weichei, das sich nicht traute, mit ganzer Kraft zuzuschlagen. Für das rechte Lager ist Zorn ein Dauerzustand.

Unerschütterlich glauben die Neokonservativen daran, dass Amerika von der Vorsehung auserwählt wurde, die Welt zu beherrschen, und dann so etwas: besiegt von vietnamesischen Guerillas, von afghanischen Stammeskriegern, von fundamentalistischen Islamisten. Und jetzt will uns Putin mit seinen Raketen endgültig abservieren.

Welcher Narr auch immer gerade im Weißen Haus sitzt, er wird den Knopf drücken.

Die Lage wird immer schlimmer, nicht besser. Russland hofft aus Europa auf Anzeichen für Intelligenz und widerspricht, wenn Washington wieder einmal russlandfeindliche Lügen auftischt. Setzen sich die Russen gegen Washingtons Propaganda mit der Wahrheit zur Wehr, wirft Washington ihnen vor, Propaganda zu betreiben. Der amerikanische Rundfunkrat, eine staatliche Einrichtung, die vom ehemaligen NBC-News-Chairman Andrew Lack geführt wird, hat von Washington einen neuen Auftrag erhalten: Man solle etwas unternehmen gegen die angeblichen (aber nicht existierenden) »Kreml-Trolle«, die die westlichen Medienhuren übertönen und im Internet einen »prorussischen Dialog betreiben«. Falls Sie nicht wissen, wer Andrew Lack ist: Das ist der Idiot, der Russia Today (RT) als »Terrororganisation« bezeichnete. Für ihn ist offenbar jeder, der die Wahrheit sagt, ein Terrorist. Das wäre nicht so schlimm, verfügte Lack nicht über die Macht, seine Meinung anderen aufzuzwingen.

Lack steht stellvertretend dafür, wie sich Washington wahrheitsgemäße Berichterstattung vorstellt: Wenn es Washingtons Propagandazielen nicht dient, ist es nicht wahr. Dann handelt es sich um Terrorismus. Gegenüber RT setzt Lack auf eine Einschüchterungstaktik. Nach dem Motto: »Haltet die Klappe und berichtet das, was wir wollen, oder wir machen euch dicht, weil ihr eine Terrororganisation seid. Vielleicht verhaften wir sogar eure amerikanischen Mitarbeiter und werfen ihnen vor, den Terrorismus zu unterstützen und ihm zu helfen.«

15 400 000 Dollar stellt das Obama-Regime dem verrückten Lack zur Verfügung für den Kampf gegen das »Revanchistische Russland und sein Heer der Internet-Trolle«. Das Geld wird in die Aufgabe fließen, jede wahre Aussage zu diskreditieren, die die englischsprachigen Dienste der russischen Medien äußern. Natürlich ist diese Summe erst der Anfang, schon bald werden Milliarden locker gemacht werden, während gleichzeitig Amerikaner aus ihren Häusern vertrieben und als Schuldenmacher ins Gefängnis geworfen werden.

Russland »bedroht Russlands Nachbarn und damit im weiteren Sinne die Vereinigten Staaten und ihre westlichen Verbündeten«, schreibt Lack in seinem Haushaltsantrag. Natürlich wird ihm das Geld gewährt werden – Geld, das eigentlich den hart arbeitenden amerikanischen Steuerzahlern gehört, deren Lebensstandard fällt und fällt. Diesem Lack scheint alles Menschliche abzugehen, bis hin zu Intelligenz, Integrität und Moral.

Und er hat noch nicht genug: »Die internationalen US-Medien beginnen nun, Russlands Propaganda zu entkräften und auf den Verstand der Russen und der russischsprechenden Bevölkerung in der ehemaligen Sowjetunion, in Europa und in aller Welt einzuwirken.« Lack wird innerhalb Russlands antirussische Propaganda betreiben. Natürlich werden auch CIA-Ableger wie die Stiftung National Endowment for Democracy und Radio Free Europe/Radio Liberty von dieser antirussischen Propaganda finanziell profitieren und diese Kampagne nur zu gerne voll und ganz unterstützen.

Insofern ist es unwahrscheinlich, dass Amerika, wie von der Union of Concerned Scientistsgefordert, mit Russland kooperiert und die ständige Alarmbereitschaft der Interkontinentalraketen aufhebt. Wie sollen denn atomare Spannungen abgebaut werden, wenn Washington Spannungen aufbaut, so schnell es nur kann?! Washingtons Propagandaministerium stellt Putin als Osama Bin Laden hin, als Saddam Hussein − Dämonen und Buhmänner, deren bloße Erwähnung die einer Gehirnwäsche unterzogenen amerikanischen Schäfchen in Angst und Schrecken versetzt. Russland wird als al-Qaida verkauft, dem der Sinn nach einem weiteren Angriff auf das World Trade Center steht und das seine Rote Armee (sind ja nach Meinung vieler Amerikaner ohnehin immer noch alles Kommunisten) durch Europa rollen lassen will.

Gorbatschow war nur ein Trick und es gelang ihm, den alten Schauspieler hinters Licht zu führen. Die Amerikaner haben sich täuschen lassen, nun hocken sie da wie Tontauben, die man mit seinen Interkontinentalraketen leicht von der Platte fegen kann. Mit ihren irren Ansichten können Amerikas Politiker, Militärs und Menschen weder die Wahrheit begreifen noch die Realität erkennen: Amerikas »Medien« genannte Propagandamühlen und die durchgeknallten Neokonservativen haben die Menschheit auf einen Kurs gebracht, der in Auslöschung münden wird.

Die Union of Concerned Scientists (der auch ich angehöre) muss zur Vernunft kommen: Die atomare Bedrohung wird sich unmöglich reduzieren lassen, solange die eine Seite alles daransetzt, die andere zu dämonisieren. Wenn die New York Times, die Washington Post, CNN, Fox News und der Rest des amerikanischen Propagandaministeriums sowie fast das komplette Repräsentantenhaus, fast der gesamte Senat und das Weiße Haus Russland und seine Staatsführung verteufeln, wird sich die Gefahr eines Atomkriegs unmöglich abbauen lassen.

Das amerikanische Volk und die gesamte Welt müssen eines begreifen: Die Gefahr für das Leben auf diesem Planeten geht von Washington aus. Solange sich Washington nicht grundlegend und umfassend ändert, wird diese Gefahr die schlimmste Bedrohung für das Leben auf diesem Planeten sein. Aus globaler Erwärmung kann auf Knopfdruck ein nuklearer Winter werden.

http://info.kopp-verlag.de/

 

Afghanistans Opium-Produktion hat sich seit 2001 ver-40-facht

(Admin: Ein gutes Beiepiel dafür, wofür Kriege inszeniert werden.)

17. April 2015, verfasst von Bürgender

Seit Beginn der US-Invasion im Jahr 2001 hat sich die Opiumproduktion in Afghanistan ver-40-facht. Die Taliban-Regierung hatten den Anbau von Schlafmohn kurz zuvor verboten.

Bildquelle: deesillustration.com

Bildquelle: deesillustration.com

Die Opiumproduktion ist in den vergangenen 13 Jahren seit der Beginn der US-Invasion in Afghanistan um das 40-fache angestiegen. Maßgeblich daran beteiligt war der US-Geheimdienst CIA, schreibt TeleSur. “Leider hat die gescheiterte Politik Washingtons die bestehenden Probleme nicht gelöst, sondern im Gegenteil sogar noch verstärkt”, sagte Nikolai Patruschew, Sekretär des russischen Sicherheitsrats.

Er fügte hinzu, dass Washington das Ziel der Zerstörung von al-Qaida nicht erreicht habe. Doch war die Zerstörung von al-Qaida, ursprünglich eine fast zusammenhanglose Namensliste der CIA, wirklich das Ziel der US-Truppen?

Die US-Intervention in Afghanistan, die auch als Operation Enduring Freedom bekannt ist, dauerte über 13 Jahre und endete offiziell im Dezember 2014, bis heute sind noch immer Tausende NATO-Soldaten in Afghanistan stationiert.

Der Leiter der russischen Drogenbekämpfungsbehörde, Viktor Ivanov, sagte: “Der Transit von Heroin aus Afghanistan durch das von der ISIS-Gruppe kontrollierte Gebiet wird in riesigem Ausmaß finanziell gefördert.” Die ISIS-Gruppe soll bis zu eine Milliarde Dollar an Drogentransporten verdient haben, so Ivanov.

Die Taliban-Regierung hatte den Mohnanbau im Jahr 2000 verboten, im Jahr 2001 starteten die Vereinigten Staaten die Intervention. Laut dem ehemaligen Chef des Büros der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) Antonio Maria Costa handelt es sich beim sogenannten “Krieg gegen die Drogen” um eine Inszenierung. Regierungsbehörden arbeiteten in vielen Fällen mit Drogenkartellen zusammen, zudem profitierten Großbanken von der damit zusammenhängenden Geldwäsche im dreistelligen Milliardenbereich. Als Beispiele nannte Costa die Großbanken Wachovia, Citigroup und HSBC.

http://www.gegenfrage.com/afghanistans-opium-produktion-hat-sich-seit-2001-ver-40-facht/

USA: Vasallentreue auf dem Prüfstand

Kehrseite der Medaille bedeutet letztlich Rückbesinnung

Veröffentlicht am 14. April 2015 von

flickr.com/ Paul Mayne/ (CC BY-NC-SA 2.0)

Zur Zeit hört man ab und zu von der Gefahr des dritten Weltkrieges. Obwohl die jetzige Situation in der Welt sehr verschärft ist. Es ist klar, dass es keinen Weltkrieg geben wird, schon deshalb nicht, weil weder die USA noch Russland dazu einen Grund haben bzw. ein globaler Atomkrieg wahrscheinlich keinen Sieger hätte.

Das, worum also zur Zeit gespielt wird, ist die Bemühung Obamas Regierung zur Tarnung der inneren Probleme mittels der Erschaffung des Feindbildes irgendwo im Ausland. Es ist eigentlich natürlich, dass gerade Russland und Putin persönlich dazu am besten benutzt werden können, weil Russland zur Zeit die einzige Kraft darstellt, die Amerika im Streben nach Weltherschung stoppen kann.

Der gescheiterte, von der EU und den USA vorbereitete Maidan, hat anschaulich gezeigt, dass die USA keine Weltmacht mehr darstellen, die wirtschaftliche Schwäche und finanzielle Unstabilität “Obamas” Amerika zur Folge auch diplomatische Niederlagen hat, was daher dazu führt, dass die Verbündeten der USA (vor allem Deutschland) unter den Druck gestellt werden, an amerikanischen, politischen, wirtschaftlichen und militärischen Abenteuern teilzunehmen. Und gerade dieser Aspekt, das heißt diese immer härtere und unverschämtere Steigerung der “Loyalitätsbeweise”, die Deutschald und die Nato-Länder an den Altar der “Einigkeit und Recht und Freiheit” bringen sollen, eine ganz andere, genauer gesagt gegenseitige und zu den Vereinigten Staaten feindliche Stimmung hervorrufen.

Das hat evident weitere Folgen. Die Massenmedien in Deutschland wurden zur Lügenpresse verwandelt, um die antiamerikanischen, d. h. “unkorrekte” Meinungen zu stoppen. Diese Anstrengung führt aber zu einem ganz anderen Effekt – die Menschen sind nicht dumm und wissen sehr gut, was hier passiert. Die innere Spannung, die heutzutage in Deutschland so bemerkbar ist, die noch durch die unsinnige und die demokratische Staatsordnung bedrohende Asylpolitik gesteigert wird, stellt den Brennpunkt der künftigen Eskalation der gesellschaftlichen Probleme dar.

Deutschlands Regierung ist offensichtlich nicht imstande, diese Situation zu bewältigen, im Gegenteil, sie macht das Schlimmste, was getan werden kann – noch mehr “Flüchtlinge”, noch mehr Russlandshass, noch mehr des blinden Glaubens an “den großen Bruder” im Weißen Haus. Das alles, verbunden mit den Drohungen an die “Menschen mit Hass im Herzen” verursacht, dass Deutschland, statt die Früchte der Arbeitsamkeit von Millionen Bewohnern zu genießen, das heißt, ruhig und friedlich zu leben, wieder auf einer der Kreuzzüge ihrer Geschichte steht, wobei man gar nicht wissen kann, ob die richtigen Entscheidungen getroffen werden.

Ich glaube, Frau Merkel sieht sehr gut, in welcher peinlichen Lage sie sich befindet. Natürlich hat sie einen großen politischen Fehler gemacht, wenn sie an der Unterstützung der verbrecherischen Oligarchen Kiews und der ungerechten Sanktionen gegen Russland teilgenommen hat. Man sieht, dass sie es zur Kenntnis nahm und vielleicht über eine “neue” Politik, in der sie nicht mehr die Rolle der nützlichen „Idiotin Obamas“ spielen wird, nachdenkt.

Zugleich zweifle ich aber daran, dass sie es schafft bzw. schaffen kann. Die Alternative, noch zwei Jahre dieses traurige Spiel zu treiben, um dann nach den Wahlen mit der Schande abtreten zu müssen, ist aber eine noch schlechtere und demütigendere Aussicht. Bedeutet es, dass sie vorzeitig abtreten wird? Ich sehe es als am wahrscheinlichsten, obwohl vor allem sicher ist, dass Merkel zur Zeit so desorientiert ist, sie selbst nicht weiß, was sie machen sollte.

Ihr

Jan Hofirek

https://buergerstimme.com/Design2/2015/04/usa-vasallentreue-auf-dem-pruefstand/

USA streichen Kuba von der Terror-Liste

Die USA haben Kuba nach 33 Jahren von der Terror-Liste gestrichen. US-Präsident Obama will nun auch die Sanktionen aufheben. Die Isolation Kubas durch die USA sei gescheitert.

Lega-Nord-Chef Matteo Salvini rief Anfang März zu einer Kundgebung gegen die Einwanderungspolitik von Premier Renzi auf. Dabei schicken italienische Behörden illegale Einwanderer und Flüchtlinge regelmäßig nach Nordeuropa. (Foto: dpa)

Die USA haben Kuba nach 33 Jahren von ihrer Terrorliste gestrichen. Das teilte das Weiße Haus am Dienstag mit. Der Schritt ist Teil der jüngsten Annäherung beider Staaten nach jahrzehntelanger Eiszeit. Mitte Dezember hatten die Regierungen überraschend verkündet, ihre diplomatischen Beziehungen zu normalisieren.

US-Präsident Barack Obama hatte beim Amerika-Gipfel am Wochenende in Panama-Stadt bereits angedeutet, dass er bald über die Frage entscheiden werde. Auf der Terrorliste der USA stehen derzeit außerdem der Iran, Syrien und der Sudan.

Kuba war 1982 auf die Liste gesetzt worden, weil es Mitgliedern der baskischen Untergrundorganisation ETA und der kolumbianischen Guerillagruppe FARC Unterschlupf gewährt hatte. Durch den Schritt wurde Kuba von Waffenlieferungen und Wirtschaftshilfen ausgeschlossen.

Das US-Außenministerium habe diesen Schritt nach längerer Überprüfung empfohlen, teilte Minister John Kerry mit. Kuba hatte in Gesprächen mit US-Vertretern darauf gedrängt, von der Liste gestrichen zu werden.

Obama hatte zudem den Kongress aufgerufen, ein Ende der Kubasanktionen zu beschließen. Die über 50-jährige Politik der Isolation der sozialistischen Karibikinsel sei gescheitert.

Boliviens Präsident zu Obama: Hören Sie auf, die Welt in ein Schlachtfeld zu verwandeln!

Der bolivianische Präsident Morales hat beim Gipfel der lateinamerikanischen Staaten in Panama die US-Regierung scharf attackiert. Er warf Washington vor, die Welt zu destabilisieren, die Souveränität anderer Nationen nicht zu achten, und sich mit imperialistischer Attitüde gegen andere Staaten auf der Welt zu verhalten. Die USA müssten Kuba nicht „helfen“, sondern sollten für den Schaden bezahlen, den sie in Kuba angerichtet haben.

Boliviens Präsident Evo Morales bei seiner Abrechnung mit den USA in Panama.

Boliviens Präsident Evo Morales bei seiner Abrechnung mit den USA in Panama.

Morales sagte, dass die Armut in Lateinamerika zu einem Großteil von der amerikanischen Politik verursacht sei:

„Die Vereinigten Staaten betrachten Lateinamerika und die Karibik weiter als ihren Hinterhof, und die Völker dieser Region als ihre Sklaven. Das ist der Grund für die extreme Armut in dieser Region. Ich frage die USA, was haben wir getan, dass wir als Sklaven in unseren eigenen Ländern behandelt werden? Ich sage Ihnen, Präsident, Obama Lateinamerika hat sich für immer verändert. Wir sind nicht mehr unterwürfig. Es ist nicht mehr möglich, in unseren Ländern Putschs durchzuführen. Wir sind entschlossen, unsere eigene Zukunft zu bestimmen. Wir sind nicht mehr länger im Schatten des US Imperialismus. Denn wir sagen, was wir denken. Und wir tun, was wir sagen. Wir fordern Sie auf, unsere Demokratie und unsere Souveränität zu respektieren. Lateinamerika ist von den USA gekidnappt worden. Wir wollen das nicht mehr länger. Wir wollen nicht mehr länger Dekrete der US Präsidenten, in denen wir als eine Bedrohung für Ihr Land bezeichnet werden. Wir wollen nicht mehr, dass ausspioniert werden. Wir wollen in Frieden leben. Wir fordern die USA auf, die Zerstörung von vollständigen Zivilisationen zu beenden. Wir wollen in Frieden leben, denn dies ist weniger schmerzhaft und verschafft uns mehr Zufriedenheit.“

Morales forderte US-Präsident Barack Obama auf, eine neue Politik in der Welt zu verfolgen: „Wir laden Sie ein, die USA als ein friedvolles und solidarisches Volk zu führen, und nicht mit einer Regierung der Unterdrückung und der Zerstörung.Präsident Obama, hören Sie auf, auf der Welt wir auf einem einzigen großen Schlachtfeld zu kämpfen! Beenden Sie die Einteilung der Welt in Freund und Feind.“ Morales sagte zu Obama: „Ich möchte Präsident Obama sagen: Weltreiche verschwinden, nur die Demokratie hat dauerhaften Bestand.“ Es sei unzulässig, dass lateinamerikanische Staaten von den USA als Schurkenstaaten bezeichnet würden, wären sie nichts anderes täten als die Interessen ihrer Völker und deren Souveränität zu verfolgen.

Morales griff in seiner Rede auch Argumente auf, die man in jüngster Zeit aus den USA selbst hören kann. Die Amerikaner verwendeten doppelte Standards. Amerika sei jenes Land, das stärker als alle anderen Länder auf der Welt die Folter anwenden. Es gebe in den USA eine massive Krise der rassischen Diskriminierung. Die US Polizei leistet sich Menschenrechtsverletzungen in ihrem Umgang mit Minderheiten.

Morales sagte, die USA müssten Kuba nicht „helfen“: „Was Sie tun müssen: Sie müssen all jene Schäden reparieren, die sie in diesem Land angerichtet haben!“

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/

Chirurgische US-Präzision: Jetzt nur noch 28 Kollateral-Tote pro Präventivtötung

Barack Hussein Obama Drohnen Friedensnobelpreis der Tod per Stift spitzelstaat todesschwadronHappy-Anti-Terror-Terror: Wir wissen inzwischen, dass die westliche Zivilisation ohne einen auskömmlichen Terror nicht überlebensfähig ist, weil man sonst den total-kapitalistisch orientierten Staat nicht zu einem ebenso notwendigen totalen Überwachungsstaat umbauen könnte. Letzteres ist aber bitter notwendig, um etwaige Aufstände in den Griff zu bekommen, wenn die Verteilung von unten nach oben eskalieren wird, was gemäß aller bekannten Lehren zu diesem Thema nicht ausbleiben kann. Für diesen Fall muss zum Schutz der Nutznießer des aktuellen Systems die Demokratie soweit um- bzw. abgebaut sein, dass man mit allen Mitteln gegen die Masse Aufständischen vorgehen kann. Dafür ist das amerikanische Modell eine gute Übung.

Mark Twain - MeinungsfreiheitDie USA übernimmt wie immer bei derart heiklen Entwicklungen die Führer-Rolle. Die Exekution von Verdächtigen mittels Drohen weltweit ist eine der Hauptbeschäftigungen bei der Nachzucht und Aufrechterhaltung von Terror, gleichwohl aber auch ein steter Testballon für das, was man auf lange Sicht im eigenen Lande auch zu realisieren gedenkt: das Ausknipsen von Menschenleben auf Verdacht, sofern diese sich auch nur ansatzweise am aktuellen Staatsprinzip vergreifen könnten. Ausgedehnte Kritik am System ist anerkanntermaßen die Vorstufe zum Terror. Besser man hält sich grundlegend an die Meinungsfreiheit[qpress], die in diesem Falle besagt, frei von jedweder Meinung zu sein, so hat man die größten Chancen nicht als System-Feind ins Visier zu geraten.

Beachtlich bei den US-amerikanischen Tötungsprogrammen in aller Welt ist nun die legendäre und immer wieder in diesem Zusammenhang beworbene chirurgische Präzision beim Töten vermeintlich Verdächtiger. Aus Gründen der Effizienz lässt man auch hier die US-Justiz nicht mehr mitspielen. Die Militärs sind juristisch inzwischen soweit fortgebildet, dass sie vom Verdacht bis zur Hinrichtung alles fest im Griff haben. Zumal sich auch der US-Präsident vorbehalten hat, wie in jeder anderen vernünftigen Diktatur üblich, nach Belieben etwaige Gegner auszuschalten, hier die damalige Diskussion dazu: US Tötungsprivileg, Diktatur in den Startlöchern[qpress]. Das alles dient schließlich unserem Schutz, sonst bräuchte man so etwas ja auch gar nicht erst demokratisch zu legitimieren.

Zurück zur Präzision der in Rede stehenden Hinrichtungen mittels Drohnen. Aktuell konnte man die Zahl der Kollateral-Toten beachtlich senken, wie es hier nachzulesen ist: US-Drohnenbilanz: 28 tote Zivilisten pro ermordetem „Terroristen”[RT-Deutsch]. Da kommt richtig Feierstimmung auf. Der verlinkte Artikel weist natürlich ein gewisses Maß an Emotionalität auf, was daran liegt, dass RT ein Feind-Mediumist. Russland würde sicher auch auf diese Art und Weise Terroristen Regimegegner liquidieren, ist aber technisch offenbar noch nicht so gut gerüstet. Demnach könnte der Aufsatz eine Neidoffensive gegenüber den USA darstellen.

Immerhin muss man diese überaus positive Entwicklung einmal zu würdigen wissen, denn noch vor Tagen waren rund 49 kollaterale Tote pro hingerichteten Verdächtigen an der Tagesordnung, wie man hier suggeriert bekommt: Next Stop Yemen: 98 Prozent aller Drohnentoten sind Zivilisten![Seite3]. Gut in diesem Fall muss man zugunsten der USA noch einwenden, dass Seite 3 ein ähnliches Schmierblatt wie BLÖD ist, die auch stark zu Übertreibungen neigen. Selbstredend führt da niemand Krieg gegen Zivilisten! Die sind einfach nur zu doof und stehen allzeit im Weg, wenn die USA zu geheimen Hinrichtungen vorbeischauen. Das ein glasklarer Verhaltensfehler der kollateralen Opfer. Dazu muss man ergänzend wissen, dass so eine Hinrichtung mit rund 29 kollateralen Opfern immer noch billiger kommt als eine Hinrichtung mit der Giftspritze in den USA. Abgesehen davon werden dort auch massenweise Unschuldige hingerichtet. Insoweit ist die hier beschriebene Methode in jedem Falle erheblich wirtschaftlicher.

Muttis Dildo Euro Hawk Misere Maiziere Drohne PanneAn künstlichen Aufregern, wie hier scheinbar sinnbefreit zusammengebastelt: USA töteten mehr Zivilisten mit Drohnen als bisher bekannt[Süddeutsche] … besteht doch nun wirklich kein Bedarf, oder? Den besten Freunden derart in den Rücken zu fallen ist ja sowas von asozial. Stattdessen sollten wir vermehrt darüber nachdenken, auch als Deutschland, in das Präventivtötungsgeschäft einzusteigen. Da muss man mit den wahren Freundenaus Übersee schon mitziehen, sonst wird das nix mit der nächsten Diktatur. Und siehe da, jetzt können wir doch über die Beschaffung von „Kampfdrohnen” nachdenken: Bundeswehr – Die bewaffneten Drohnen kommen[SpeiGel auf Linie]. Also, was soll die falsche Bescheidenheit? Das sind genau die Teile die man für besagte Hinrichtungen benötigt. Vielleicht kommt ja „Mutti“ doch noch in den Genuss selber den ein oder anderen „Kombattanten“ ausradieren zu lassen, so richtig mit eigener Todesliste, wie der Obama als Friedensnobelpreisträger eine hat. Wir hatten es bereits hier als Mittel der Wahl erläutert: Präventivtötung künftig auch Mittel der Wahl für die Bundesregierung[qpress]. Bislang sind es doch nur die „Stückkosten pro Hinrichtung” die die Bundesregierung davon noch abhalten. Aber mit der legendären deutschen Gründlichkeit sollten wir auch da noch den Optimierungsdreh hinbekommen.

http://qpress.de/

Nur die USA stationieren Atomwaffen in anderen Ländern

US-Flugzeugträger der Nimitz-Klasse George Washingtonin der südkoreanischen Stadt Busan

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Ein Streitpunkt beim Thema Rüstungskontrolle zwischen Russland und den USA sind weiterhin die taktischen Atomwaffen, schreibt die “Nesawissimaja Gaseta” am Dienstag.

Taktische Atomwaffen waren seit 1945 nie ein Gesprächsgegenstand der Abrüstungsverhandlungen zwischen Moskau und Washington. Erst Anfang der 1990er-Jahre zeigten sich die Präsidenten der beiden Länder willig, die Atomarsenale um etwa 75 Prozent abzubauen.

Die USA sind bis heute der einzige Staat, der taktische Atomwaffen außerhalb seines Staatsgebiets aufstellt, während Moskau bereits vor mehr als 20 Jahren seine taktischen Atomwaffen aus Weißrussland, Kasachstan und der Ukraine abgezogen hatte. Das Pentagon unterhält jedoch nach wie vor taktische Atomwaffen in vier europäischen Ländern (Belgien, Italien, den Niederlanden und Deutschland) sowie im asiatischen Teil der Türkei — das heißt in unmittelbarer Nähe Russlands.

Zudem sind die USA der einzige Staat, der mit mehreren NATO-Ländern „Abkommen über die Verteilung der atomaren Verantwortung“ geschlossen hat.

Darüber hinaus hat kein anderer Staat außer den USA und ihren Nato-Verbündeten verkündet, Atomwaffen an die Raketenabwehr und an konventionelle Waffen zu koppeln.Außerdem haben die drei führenden Atomwaffenmächte (Großbritannien, die USA und Frankreich) offiziell ihren Verzicht auf den Erstschlag-Einsatz, darunter mit taktischen Nuklearwaffen, erklärt.

Deshalb sind die Forderungen, dass Russland seine taktischen Atomwaffen hinter dem Ural stationieren soll, inakzeptabel. Moskau wiederum hatte den USA und ihren NATO-Verbündeten vorgeschlagen, alle taktischen Atomwaffen vom europäischen Kontinent abzuziehen und die entsprechende Infrastruktur zu beseitigen, um Verhandlungen zu diesem Thema beginnen zu können.

 

USA – Das Reich des Guten?

Die unerzählte Geschichte über die USA

In “Das Reich des Guten” äußern sich führende amerikanische Experten zu den Bestrebungen des amerikanischen Imperiums, die Weltherrschaft zu erlangen. Die USA haben mittlerweile über eine Million Soldaten in über 100 Ländern der Erde stationiert.
Der Plan, die ganze Welt zu beherrschen, nahm direkt nach dem 2. Weltkrieg konkrete Formen an. Die USA streben die absolute Dominanz an, das heißt kein anderer Staat der Erde darf so souverän werden, dass er Amerika in Frage stellen oder bedrohen könnte. Dick Cheney nannte das die 1%-Doktrin. Den USA ist selbst eine einprozentige Wahrscheinlichkeit, angegriffen zu werden, zu hoch.
Das “Projekt für das neue amerikanische Jahrhundert” warb unverblümt für die Weltdominanz der USA.

Neocons wie Michael Leeden und James Woolsey fordern offen einen Krieg gegen den Iran und bezeichnen diesen und auch Syrien als Feinde Amerikas. Nach Stephen Walt zeichnen sich Neocons durch zwei Merkmale aus: Den Wunsch die Demokratie mit Gewalt zu verbreiten und der grenzenlosen Treue zu den Interessen von Israel.

Neocons praktizieren eine entartete Form des Christentums. Chomsky bezeichnet sie als Fanatiker und zieht einen Bogen zur Ausrottung der amerikanischen Ureinwohner.
In der legendären K-Street, der Straße der Lobbyisten, wird eine Form von legalisierter Korruption betrieben. Wer möchte, dass seine Interessen berücksichtigt werden, muss hier Kapital investieren. James Jatras bezeichnet den Glauben daran, dass die Wahrheit auf sich allein gestellt siegen könnte, für einen Irrtum. Die Lüge wird immer siegen, wenn dafür bezahlt wird. Sollten allerdings die Interessen einer Lobby denen der USA zuwiderlaufen, hat sie keine Chance.

Der enorme Hunger der USA kann nur durch seine Militärmaschine gestillt werden, indem fremde Ländern ausgepresst werden. Die westliche Wirtschaft ist verwest – sie produziert kaum reale Werte, sondern hauptsächlich virtuelle Waren. Würden ausländische Staaten den Fluss an Kapital und Gütern einstellen, würden die Vereinigten Staaten sofort in sich zusammenbrechen – daher müssen alle Staaten der Erde mit Gewalt dazu gezwungen werden, die USA zu ernähren.

In den letzten 60 Jahren hat die amerikanische Regierung in über 50 Ländern Regierungsstürze durchgeführt. Die CIA dient als Werkzeug zur Einmischung in andere Länder. Wenn eine militärische Invasion nicht möglich ist, werden andere Methoden angewendet, um Regierungen, die sich den USA widersetzen, zu stürzen, z.B. Putsche und Revolutionen, die durch Desinformation und Volksverhetzung künstlich geschaffen werden. Sollte eine Regierung versuchen, die Souveränität des eigenen Landes wiederherzustellen, damit dessen Ressourcen dem eigenen Volk und nicht den USA zu Gute kommen, werden die Vereinigten Staaten versuchen, diese Regierung auszulöschen.

“Aus der Perspektive der einfachen Leute sah alles anders aus. Mehrere Jahrzehnte mussten vergehen, bevor viele von ihnen erfahren haben, dass die Ereignisse, die das Leben in ihren Ländern geändert haben, etwas anderes waren, als sie dachten, nicht das, als was sie schienen”

Sie haben ja tolle Freunde, Frau Merkel! Geben Sie es doch endlich zu, dass Sie eine US-Agentin sind und nicht dem deutschen Volke dienen, sondern vollumfänglich die Befehle von Washington ausführen.

Wer die USA als Freund hat, braucht keine Feinde mehr.

http://krisenfrei.de/